DE1121973B - Tintenleiter für Füllfederhalter - Google Patents
Tintenleiter für FüllfederhalterInfo
- Publication number
- DE1121973B DE1121973B DENDAT1121973D DE1121973DA DE1121973B DE 1121973 B DE1121973 B DE 1121973B DE NDAT1121973 D DENDAT1121973 D DE NDAT1121973D DE 1121973D A DE1121973D A DE 1121973DA DE 1121973 B DE1121973 B DE 1121973B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ink
- groove
- ink feed
- pen
- capillary
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 3
- 229920001875 Ebonite Polymers 0.000 description 1
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 239000005062 Polybutadiene Substances 0.000 description 1
- 150000001252 acrylic acid derivatives Chemical class 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000004941 influx Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000011049 pearl Substances 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 229920002857 polybutadiene Polymers 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 125000003011 styrenyl group Chemical class [H]\C(*)=C(/[H])C1=C([H])C([H])=C([H])C([H])=C1[H] 0.000 description 1
- 229920003051 synthetic elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000005061 synthetic rubber Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 229920006163 vinyl copolymer Polymers 0.000 description 1
- 229920002554 vinyl polymer Polymers 0.000 description 1
- 238000010792 warming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/18—Arrangements for feeding the ink to the nibs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
INTERNAT. KL. B 43 C
M32760VHb/70b
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 11. JANUAR 1962
Es ist bekannt, Tintenleiter für Füllfederhalter zu verwenden, die aus einem Schaft und einer Zunge bestehen,
die dicht unter dem Blatt der Schreibfeder anliegt. Man hat sie mit Kapillaren zur Förderung der
Tinte und mit Kanälen zum Luftausgleich versehen und auch mit Rippen ausgestattet, die an einem Steg
befestigt waren, und mit quer zur Längsachse verlaufenden Rillen, die Taschen öder Kammern zur Aufnahme
überschüssiger Tinte bildeten, um ein Klecksen zu vermeiden. Der Tintenzufluß wurde stets oben,
unmittelbar unter dem Federblatt oder durch die Achse des Zuführers geführt.
Es ist ferner bekannt, die Tintenleiterrillen in einer flachen Quermulde unterhalb des Federblattes enden
zu lassen, jedoch lagen die Tintenkapillare und der Luftkanal auch hier unmittelbar unter der Feder. Man
hat die Tintenleiter auch federnd ausgebildet, jedoch lagen sie stets mit ihrer gesamten Oberfläche an der
Unterfläche des Schreibfederblattes an. Bei Tintenlei-, tern ist es auch bekannt, die Tintenleiterzunge aus.
einem sich vom Tintenleiterschaft in einem Abstand vom Blatt der Schreibfeder erstreckenden, durch einen
JCajjllarschlitz gespaltenen Steg herzustellen, der mit
!einem Vorderende unter der Schreibfederspitze anliegt. Die Luftzuführung erfolgt bei diesen Tintenleitern
ebenso wie die Tintenführung im Innern und die auf der einen Seite vom Federblatt begrenzte Ausgleichkammer
hat nur ein geringes Fassungsvermögen.
Es ist weiterhin bekannt, auf der Tintenleiterzunge mehrere Rippen als Ausgleichskammern vorzusehen,
»ei der Steg durch Kapillarschlitze gespalten ist. ie meisten dieser Ausgleichskammern haben aber
keine Verbindung mit der Tintenzuführungsrinne, so daß die in den Ausgleichskammern angesammelte
Tintenmenge in der Ruhestellung des Füllfederhalters zum größten Teil nicht in den Tintenbehälter zurückfließen
kann.
/■ Demgegenüber betrifft die Erfindung einen Tintenjuf
leiter für Füllfederhalter, bestehend aus einem Tinten-' \$ 1 leiterschaft und einer Tintenleiterzunge, mit Kapillarnuten
für den Tintenfluß, Kanälen für den Luftausgleich und durch senkrechte, in einem Abstand unter
dem Federblatt endende Rippen auf der Tintenleiterzunge gebildete Ausgleichskammern, bei dem Tintenteilerschaft
und -zunge zusammen ein einziges Stück ybilden. Bei einem .derartigen Tintenleiter besteht die
Erfindung darin, daß die Kapillarnuten für den Tintenfluß und die Luftausgleichskanäle über nahezu den
ganzen Erstreckungsbereich getrennt voneinander verlaufen und eine Kapillarnut die ^Ausgleichskammern
anschneidet und diese dadurch verbindet.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist der Tintenleiter für Füllfederhalter
Anmelder:
Montblanc-Simplo G.m.b.H.,
Hamburg 6, Schanzenstr. 75/77
Hamburg 6, Schanzenstr. 75/77
Ernst Rosier, Hamburg,
und Konrad Kressel, Hamburg-Poppenbüttel,
sind als Erfinder genannt worden
den tragenden Teil der Tintenleiterzunge bildende Steg mit den senkrecht zu seiner Längsrichtung eingefrästen
Rippen leicht federnd ausgebildet und liegt mit seinem Vorderende der Schreibfederspitze mit
Vorspannung an. Die die Ausgleichskammern anschneidende und diese dadurch verbindende Kapillarnut
ist insbesondere im Innern einer außen liegen c(e*i
breiteren Schutznut vorgesehen. Zweckmäßig führt der Kapillarweg für die Tintenführung aus dem Tintenraum
des Füllfederhalters nach der Schreibfederspitze durch eine Endnut, eine Bogennut, an einer
Ringnut vorbei, in die die Ausgleichskammern anschneidende und diese dadurch verbindende Kapillarnut
längs des von der Schreibfeder abgewandten Teiles des Tintenleiters und liegt außer an der Spitze der
Tintenleiterzunge in einem Abstand von der Innenfläche der Schreibfeder, während die Luftführung vom
nach der Schreibfeder hin liegenden Teil des Tintenleiterschaftes durch einen Luftkanal in die Ringnut
und von dort nach unten unter Kreuzung des Tintenweges
durch einen der gegenseitigen Beeinflussung von Tinten- und Luftzufuhr dienenden Regeldurchlaß
in einen nach außen offenen, in seinem Inneren die Endnut und die Bogennut enthaltenden Tintenkanal
erfolgt. Vorzugsweise ist der Tintenkanal nach der Mantelfläche des Tintenleiterschaftes und dessen
hinterer Stirnfläche zu kegelig erweitert.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Tintenleiters beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt in Richtung A-B
nach Fig. 3 und 5.
In Fig. 2 ist derselbe Schnitt nach Fig. 1 ohne die Schreibfeder dargestellt.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht in Richtung C nach Fig. 2.
Fig. 4 ist eine Draufsicht in Richtung D nach Fig. 2.
109 759/54
»es;
c I
In Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung E-F nach Fig. 2
veranschaulicht.
Fig. 6 ist ein Schnitt in Richtung G-H nach Fig. 2;
Fig. 7 ist ein Schnitt in Richtung J-K nach Fig. 2, und Fig. 8 stellt eine Ansicht L nach Fig. 2 dar.
Der erfindungsgemäße Tintenleiter besteht aus einem zylindrischen Tintenleiterschaft 1, der im vorderen
Ende der Mantelhülse 2 des Füllfederhalters bzw. einer darin untergebrachten; nicht dargestellten
Tintenleiterbuchse sitzt. Vom Tintenleiterschaft 1 geht der Tintenleiter in eine Tintenleiterzunge 3 über, die
in den Umriß der Schreibfeder 4 ragt. Die Tintenleiterzunge 3 weist als tragenden Teil einen Steg 5 auf,
der sich vom Tintenleiterschaft 1 aus in einem Abstand von der Schreibfeder 4 längs des von dieser abgewandten
Teiles der Tintenleiterzunge 3 und dann auf diese hin bis an die Schreibfederspitze 8 heran
erstreckt. Am Steg 5 sitzen senkrecht zur Längsachse Rippen 6, die Ausgleichskammern 7 zur Aufnahme
von Tintenflüssigkeit bilden. Dabei sind die etwa die Breite der Schreibfeder 4 aufweisenden Rippen 6 so
ausgebildet, daß sie mit ihren Endkanten 9 in einem Abstand von der Schreibfederinnenfläche enden und
so einen muldenförmigen freien Raum 10 zwischen Schreibfederinnenfläche und den nach dieser hin liegenden
Endkanten 9 der Rippen 6 schaffen. Durch diese Endkanten 9 der Rippen 6 verläuft parallel zur
Längsachse eine Rippenkapillare 11. Infolge der Rippenkapillare 11 fließt, falls Tintenflüssigkeit in größerer
Menge über die Ringnut 17 durch den Luftkanal 24 gelangen sollte, der sich in den muldenförmigen
Raum 10 ergießende Tintenüberschuß zuerst in die Ausgleichskammer 7 α und wird bei deren Überlaufen
durch die Rippenkapillare 11 α der Rippe 6 α in die
benachbarte Ausgleichskammer 7 b usf., geleitet.
Der Steg S hat eine Kapillarnut 12, die sich bis an den Tintenleiterschaft 1 erstreckt, die Rippen 6 aber
nur wenig anschneidet, wodurch der Steg 5 in zwei Stegteile 5 α und 5 b geteilt wird, zwischen denen die
Kapillarnut 12 liegt, die sich am vorderen Ende über den Bereich der Tintenleiterzunge 3 nach außen zu
einer Schutznut 13 verbreitert. Die Ausgleichskammern? stehen also mit der Kapillarnut 12 und der
Schutznut 13 in Verbindung. Diese Schutznut 13 ist in der Regel nicht mit Tinte gefüllt. Sie verhindert,
daß die Kapillarnut 12 mit einer Unterlage od. dgl. in Berührung kommt und Tinte an diese abgibt. Sie
hat also eine wichtige Funktion zu erfüllen.
Der Steg 5 hat an der Oberfläche seines zwischen der Schreibfederspitze 8 und dem Schreibfederherzloch
14 an der Schreibfeder 4 anliegenden Endes 15 eine Tintengrube 16, die durch die Kapillarnut 12 angeschnitten
ist. Mit dem Vorderende 15 liegt der Steg 5 mit Vorspannung, also federnd, an der Innenfläche
der Schreibfederspitze 8 so an, daß die Tintenleiterzunge 3 mit dem geschlitzten Steg 5 a, 5 b und
den Rippen 6 während des Schreibens den Durchfederungen der Schreibfeder 4 folgt.
Die Kapillarnut 12 fährt nach hinten weiter durch den von der Schreibfeder 4 abgewandten Teil des Tintenleiterschaftes
1 zu einer Ringnut 17, die in eine nach der Tintenleiterschaftsachse zu gerichtete kapillare
BogennutjS^ überleitet. Die Bogennut geht ihrerseits
in eine kapillare Endnut 19 über, die bis an die hintere Stirnfläche 20 des Tintenleiterschaftes 1 verläuft.
Darunter, also nach der Mantelfläche des Tintenleiterschaftes 1 hin, liegt der Tintenkanal 21, der
sich nach der Mantelfläche des Tintenleiterschaftes 1 und nach der Stirnfläche 20 zu kegelig stetig erweitert
und in den Tintenraum 22 des Füllfederhalters mündet. Am Übergang der Kapillarnut 12 in den kegeligen
Tintenkanal 21 entsteht infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung ein Regeldurchlaß 23, der den Eintritt
der Luft in den Tintenraum 22 und den Tintenfluß in die Kapillarnut 12 regelt, wie noch erläutert
werden wird.
An der der Kapillarnut 12 gegenüberliegenden Seite
ίο weist der Tintenleiterschaft 1 einen sich von der Ringnut
17 in den muldenförmigen Raum 10 erstreckenden Luftkanal 24 auf.
Beim erfindungsgemäßen Tintenleiter, der nur mit dem vorderen Ende 15 des Steges 5 an der Schreibfederspitze
8 federnd anliegt, verläuft der Tintenfluß nach der Schreibfederspitze 8 in dem der Schreibfeder
4 abgewandten Teil des Tintenleiters, während der zum Ausgleich für die ausfließende Tinte in den
Tintenraum 22 des Füllfederhalters zu leitende Luftstrom längs des an der Schreibfeder 4 anliegenden
Teiles des Tintenleiterschaftes 1 durch den Luftkanal 24 strömt, die Leitung der Tinte und der Luft also
wegen der beim Schreiben an der Oberseite des Tintenleiterschaftes 1 liegender Schreibfeder 4 entsprechend
ihrer Schwere getrennt und nur kurz vor dem Tintenkanal 21 entgegen dem Tintenfluß geleitet wird,
wobei sich die Luftblasen im Regeldurchlaß 23 einen Weg durch die Tintenflüssigkeit bahnen müssen.
Beim Schreiben verläuft der Tintenfluß wie folgt:
Sobald der Füllfederhalter in Schreibstellung, also mit der Federspitze 8 schräg nach unten gebracht wird,
werden die Endnut 19, die Bogennut 18 und der Tintenkanal 21 mit der Schreibtinte benetzt, die infolge
der Kapillarkräfte in die Kapillarnut 12 bis in das Vorderende 15 des Steges 5 unter die Schreibfederspitze 8 geleitet wird, wobei sich die Tintengrube 16
mit Tinte füllt, so daß hier stets ein kleiner Tintenvorrat gehalten wird.
In dem Maße, wie die Tinte beim Schreiben verbraucht wird, zieht die Kapillarnut 12 neue Tinte aus
dem Tintenraum 22 nach, so daß darin ein geringer Unterdruck entsteht, der die Außenluft aus dem muldenförmigen
Raum 10 durch den Luftkanal 24, die Ringnut 17 bis in den Regeldurchlaß 23 einzieht. Hier
muß sich die Luft einen Weg durch die im Regeldurchlaß
23 entgegenfließende Tinte bahnen, was in Form sehr kleiner, gleichmäßiger Luftbläschen geschieht,
die durch den Tintenkanal 21 in den Luftraum des Tintenraums 22 der Mantelhülse 2 gelangen
und so den notwendigen Druckausgleich herbeiführen. Diese Luftbläschen treten, wie die Beobachtung am
durchsichtigen Modell ergibt, in Form einer gleichförmigen Perlenschnur durch die Tintensäule, solange
Tinte beim Schreiben verbraucht wird, so daß dieser Regeldurchlaß 23, der die Größe und Folge der Luftbläschen
bestimmt, als Regelorgan anzusehen ist. Der Regeldurchlaß 23 gewährleistet unter allen atmosphärischen
Bedingungen' einen geregelten Luft- und Druckausgleich und ermöglicht damit einen stets
gleichmäßigen und störungsfreien Tintenfluß.
;■■ Sammelt sich im Tintenleiter mehr Flüssigkeit an
als zur Füllung der Tintengrabe 16 und zur Speisung der Schreibfeder 4 gebraucht wird, z. B. infolge Erwärmung
des Tintenbehälterinhaltes durch die Handwärme, so fließt die überschüssige, nicht zum Schreiben
verbrauchte Tinte in die Ausgleichskammern 7 und gegebenenfalls in den muldenförmigen Raum 10
und wird darin aufgespeichert. Dieser Tintenvorrat
aus den Ausgleichskammern 7 und dem Raum 10 wird beim Schreiben zuerst aufgebraucht, wobei die Tinte
aus diesen Räumen durch die Kapillarnut 12 an die Schreibfederspitze 8 geleitet wird. Das geschieht so
lange, bis alle Tinte aus den Ausgleichskammern 7 und dem Raum 10 beim Schreiben aufgebraucht ist.
Erst wenn der Kapillarsog aus dem Tintenkanal 21 wieder Tinte ansaugt, erfolgt der oben geschilderte
Druckausgleich durch Einströmen von Luftperlen durch den Regeldurchlaß 23 und Nachfließen von
Tinte aus dem Tintenraum 22 der Mantelhülse 2.
Wird das Schreiben vor dem Aufbrauchen des Tintenvorrates in den Ausgleichskammern 7 abgebrochen,
so fließt die Tinte aus den Ausgleichskammern 7 vollständig und schnell wieder in den Tintenraum
22 zurück, sobald der Füllfederhalter aufgerichtet, also mit der Schreibfeder 4 nach oben in die
Ruhestellung gebracht wird, wobei die entsprechende Luftmenge aus dem Tintenraum 22 der Mantelhülse 2
durch den Tintenkanal 21, die Ringnut 17 und den Luftkanal 24 nach außen entweicht.
Wird die Luft in der Mantelhülse 2 in der Ruhestellung des Füllfederhalters, also mit der Schreibfeder
4 nach oben, infolge Erwärmung oder Minderung des Luftdruckes, z. B. beim Aufsteigen im Flugzeug,
ausgedehnt, so entweicht sie aus dem Tinten- K.."
raum 22 wiederum durch den Tintenkanal 21, diei;
Ringnut 17 und den Luftkanal 24 ins Freie.
Der erfindungsgemäße Tintenleiter bewirkt, daß der Tintenfaden beim Schreiben nicht abreißt, weil der
Steg 5 mit seinem Vorderende 15 und der Tintengrube 16, die stets einen genügenden Tintenvorrat
enthält, unter federnder Vorspannung unter der Schreibfederspitze 8 anliegt, dieser in allen Bewegungen
folgt und nicht nur bei harten, sondern auch bei sehr weichen, elastischen Schreibfedern einen genü-.
genden Tintenfluß sichert.
Auch kann die Kapillarnut 12 des Tintenleiters nicht austrocknen, was zu Störungen Anlaß geben
würde, weil die Tintengrube 16 mit ihrem Tintenvorrat mit der Kapillarnut 12, die sich nach außen in die
Nut 13 erweitert, in Verbindung steht und diese stets mit einer genügenden Tintenmenge versorgt. Ein größerer
Tintenvorrat kann in den Ausgleichskammern 7 zwischen den Rippen 6 gespeichert werden.
Gegenüber dem Stand der Technik zeigt der erfindungsgemäße Tintenleiter den Vorteil, daß der Tintenleiterschaft
1 und die Tintenleiterzunge 3 aus einem Stück bestehen, ferner, daß Tinten- und Luftzuführung
getrennt verlaufen, und zwar die Luftzuführung an dem der Schreibfeder 4 zugewandten und die TinienzüfüKriirig:
an" dem von der Schreibfeder^l abgewandten
Teil, so daß im Tintenfluß keine Störungen entstehen können. Von Bedeutung ist ferner, daß die
Kapillarnut 12 die Ausgleichskammern 7 anschneidet und verbindet, so daß die überschüssige Tintenflüssigkeit
beim Kippen des Füllfederhalters in die Ruhelage mit der Federspitze nach oben in den Tintenraum 22
des Füllfederhalters zurückfließen kann.
Der neue Tintenleiter kann aus jedem geeigneten Werkstoff, der eine genügende Federung aufweist, bestehen,
wie Hartgummi, künstlichen Kautschukarten, z. B. Vinylpolymeren oder Mischpolymeren, aus Superpolyamiden,
Acrylsäurederivaten, Stryolverbindun-
6 \aurdy
gen, Polybutadien od. dgl. Er kann ßaeefeVspanabhebende
oder spanlose Verformung, z. B. durch Pressen, Spritzen od. dgl. hergestellt werden.
Claims (5)
1. Tintenleiter für Füllfederhalter, bestehend aus einem Tintenleiterschaft und einer Tintenleiterzunge
mit Kapillarnuten für den Tintenfluß, Kanälen für den Luftausgleich und durch senkrechte,
fin einem. Abstand unter dem Federblatt endende" Rippen' auf der Tintenleiterzunge· gebildeten AusgleicKskammern, bei dem Tintenleiterschaft^und
-zunge zusammen ein einziges Stück bilden^dadurch gekennzeichnet, daß die Kapillarnutjsl
(12, J3Wi, >C>4 für den Tintenfluß und die
Luftausgleichskanäle (10,17, )S{, 24) über nahezu
jä^Äkbih
2. Tintenleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den tragenden .,Teil der
Tintenleiterzunge (3) bildende Steg (5)' mit den ;
senkrecht zu seiner Längsrichtung eingefrästen Rippen leicht federnd ausgebildet ist und mit£
seinem Vorderende (15) der Schreibfederspitze (8) mit Vorspannung anliegt.'
3. Tintenleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausgleichskammern (7) anschneidende und diese, dadurch
verbindende Kapillarnut (12) im Innern einer außen liegenden breiteren Schutznut (13) vorgesehen ist.
4. Tintenleiter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kapillarweg für die
Tintenführung aus dem Tintenraum (22) des Füllfederhalters nach der Schreibfederspitze (8)
durch eine Endnut (19),, eine Bogennut (18), an einer Ringnut (17) vorbei in die die Ausgleichskammern (7) anschneidende und diese dadurch
verbindende Kapillarnut (12) jängs des von der
Schreibfeder (4X,abgewVdten^Teiles des Tintenleiters
(Ϊ, 3) führt und außer an der Spitze der Tintenleiterzunge (3) in einem Abstand von der
Innenfläche der Schreibfeder (4) liegt, während die Luftführung vom nach der Schreibfeder (4)
hin liegenden Teil des Tintenleiterschaftes (1) durch einen Luftkanal (24) in die Ringnut (17)
und von dort nach unten unter Kreuzung des Tintenweges durch einen der gegenseitigen Beeinflussung
von Tinten- und Luftzufuhr dienenden Regeldurchlaß (23) in einen nach außen offenen,
in seinem Inneren die Endnut (19) und die Bogennut (18) enthaltenden Tintenkanal (21) erfolgt.
5. Tintenleiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenkanal (21) nach der
Mantelfläche des Tintenleiterschaftes (1) und dessen hinterer Stirnfläche (20) zu kegelig erweitert
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 625 889;
französische Patentschrift Nr. 518 834.
Deutsche Patentschrift Nr. 625 889;
französische Patentschrift Nr. 518 834.
i*«e€«j*u*
*lif
£«,<, ίΖϊϋΊ* ddt - ί ^ e(*J 0,r&ii
iw τ»» !.
mm
Il
t /
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0032760 | 1956-12-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1121973B true DE1121973B (de) | 1962-01-11 |
Family
ID=7301568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1121973D Pending DE1121973B (de) | 1956-12-22 | Tintenleiter für Füllfederhalter |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3289640A (de) |
| DE (1) | DE1121973B (de) |
| FR (1) | FR1191338A (de) |
| GB (1) | GB831629A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1511375B1 (de) * | 1966-12-10 | 1969-12-18 | Montblanc Simplo Gmbh | Fuellfederhalter |
| US3645636A (en) * | 1970-04-11 | 1972-02-29 | Otto Mutschler | Ink flow control in a fountain pen |
| DE2609668A1 (de) * | 1975-04-14 | 1976-10-28 | Parker Pen Co | Fuellfederhalter |
| DE2909472C2 (de) * | 1979-03-10 | 1982-12-23 | Pelikan Ag, 3000 Hannover | Tintenpatronen-Füllfederhalter |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1984489U (de) * | 1968-02-03 | 1968-04-25 | Mutschler Fa Philipp | Vorderteil fuer patronenfuellhalter. |
| DE4018598A1 (de) * | 1990-06-09 | 1991-12-12 | Otto Mutschler | Schreibeinheit fuer einen patronenfuellhalter |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1853731A (en) * | 1929-08-19 | 1932-04-12 | Firm Gunther Wagner | Reservoir pen |
| US2292381A (en) * | 1940-12-24 | 1942-08-11 | Esterbrook Steel Pen Mfg Co | Fountain pen feed |
| US2282840A (en) * | 1941-10-03 | 1942-05-12 | Russell T Wing | Fountain pen |
| US2645205A (en) * | 1948-03-18 | 1953-07-14 | Parker Pen Co | Fountain pen |
| GB708633A (en) * | 1950-02-02 | 1954-05-05 | Theodor Kovacs | Improvements in fountain pens |
| US2770221A (en) * | 1951-03-29 | 1956-11-13 | Waterman Pen Company Inc | Fountain pen |
| CH312235A (de) * | 1952-05-08 | 1955-12-31 | Lamy C Josef | Füllfederhalter. |
-
0
- DE DENDAT1121973D patent/DE1121973B/de active Pending
-
1957
- 1957-12-16 FR FR1191338D patent/FR1191338A/fr not_active Expired
- 1957-12-19 GB GB39501/57A patent/GB831629A/en not_active Expired
-
1965
- 1965-05-27 US US465819A patent/US3289640A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1511375B1 (de) * | 1966-12-10 | 1969-12-18 | Montblanc Simplo Gmbh | Fuellfederhalter |
| US3645636A (en) * | 1970-04-11 | 1972-02-29 | Otto Mutschler | Ink flow control in a fountain pen |
| DE2609668A1 (de) * | 1975-04-14 | 1976-10-28 | Parker Pen Co | Fuellfederhalter |
| DE2909472C2 (de) * | 1979-03-10 | 1982-12-23 | Pelikan Ag, 3000 Hannover | Tintenpatronen-Füllfederhalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1191338A (fr) | 1959-10-19 |
| GB831629A (en) | 1960-03-30 |
| US3289640A (en) | 1966-12-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE887470C (de) | Fuellfederhalter | |
| DE911711C (de) | Fuellhalter mit Schreibrohr | |
| DE2946354A1 (de) | Fuellfeder | |
| DE1121973B (de) | Tintenleiter für Füllfederhalter | |
| DE69029939T2 (de) | Füllfederhalter | |
| DE1461588C3 (de) | Faserschreiber | |
| DE3112018C2 (de) | Schreibgerät | |
| DE3736954C1 (de) | Tintenleiter fuer einen Fuellfederhalter | |
| DE625889C (de) | Tintenleiter fuer Fuellfederhalter | |
| DE907750C (de) | Ausbildung und Anordnung der Tintenfuehrung bei Fuellhaltern | |
| DE857771C (de) | Fuellfederhalter | |
| DE1511375B1 (de) | Fuellfederhalter | |
| DE1007667B (de) | Tintenleiter fuer Fuellfederhalter | |
| DE1278284B (de) | Patronenfuellhalter mit einer zentralen Schreibspitze | |
| DE926653C (de) | Fuellfederhalter | |
| EP0248169A1 (de) | Schreibgerät | |
| DE4034960C2 (de) | Schreib- und Zeichenfeder mit getrennter Tintenzuführung für mehrere Strichstärken | |
| DE1008605B (de) | Fuellfederhalter mit einer im vorderen Teil des Halterschaftes angeordneten UEberflusskammer | |
| DE1034066B (de) | Ausbildung und Anordnung der Luftfuehrung und der Federbefestigung bei Fuellhaltern | |
| DE711393C (de) | Registrierfeder | |
| DE1411397C (de) | Tintenleiter für Füllfederhalter | |
| DE2145263C3 (de) | Füllfederhalter mit eingekapseltem, exzentrische Tintenringkammern aufweisendem Tintenleiter | |
| DE2115043C3 (de) | Schreibgerät für dünnflüssige Tinte | |
| DE1254506B (de) | Fuellfederhalter mit verdecktem, vom rueckwaertigen Ende her in den Schaftvorderteileinsetzbarem Tintenleiter | |
| DE939975C (de) | Fuellfederhalter |