DE1121515B - Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen - Google Patents
Changierantrieb des Fadenfuehrers an SpulmaschinenInfo
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- DE1121515B DE1121515B DEV8738A DEV0008738A DE1121515B DE 1121515 B DE1121515 B DE 1121515B DE V8738 A DEV8738 A DE V8738A DE V0008738 A DEV0008738 A DE V0008738A DE 1121515 B DE1121515 B DE 1121515B
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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-
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Description
- Changierantrieb des Fadenführers an Spulmaschinen Die Erfindung befaßt sich mit einem Changierantrieb des Fadenführers an Spulmaschinen mit parallel zur Spulspindel liegender Hubkurvenachse. Bei derartigen Antrieben liegt die Schwenkachse der die Changierstange tragenden Fadenführkulisse meist in Verlängerung der Hubkurvenachse. Das eine Ende der Changierstange trägt den Fadenführer und das andere Ende den die Hubkurvenverschiebung vermittelnden Changierstift.
- Es ist bci derartigen Spulmaschinen bekannt, den Changierstift der in der Changierkulisse gelagerten Changierstange unmittelbar in die Changierkurve eingreifen zu lassen. Bei diesen Konstruktionen ergeben sich erhebliche Nachteile daraus, daß die aus dem Bewegungsverlauf der Changierstange entstehenden Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte sich stoßartig auf die Changierkulisse auswirken, welche dadurch in ihrer Schwenkrichtung ständig hin- und herbewegt wird. Infolge dieser kurzwelligen Schwenkbewegungen der Changierkulisse, welche der Fadenführer zwangläufig mitmachen muß, hämmert dieser ständig gegen die anwachsende Spule, wodurch wegen des ungleichen Anpreßdruckes und der damit verbundenen ungleichen Fadenspannung vor und hinter den Umlenkstellen der Spulenenden Schäden im Aufbau des Wickels auftreten. Wegen der ungleichen Fadenspannung in kurzem Abstand vor und hinter den Umlenkpunkten ergibt sich in den Fäden eine Ausgleichsbewegung über die Umlenkpunkte hinweg, welche zum Auflockern und Verwirren der Fadenlagen führen und später beim Abziehen Anlaß zu Fadenbrüchen sein kann. Man hat versucht, durch besondere Ausbildung der Changierkurve u. ä. derartige Erscheinungen auszuschließen. Abgesehen davon, daß solche Changierkurvenänderungen zu meist rascher Abnutzung der sich reibenden Teile führen, ließ sich die stoßartige Kraftwirkung auf den Kulissenschwenkarm nicht verhindern. so daß die unruhige Lage des Fadenführers am Wickel nach wie vor bestehenblieb.
- Erfindungsgemäß ist die Changierstange mit einem an einer im Maschinengestell festen, zur Achse der Hubkurventrommel parallelen Gleitschiene geführten, mittels Führungszapfens in die Hubkurve eingreifenden Schlitten gleitbar verbunden. Dadurch, daß die Gleitschiene des Schlittens am Maschinenrahmen befestigt ist, werden die Tangentialkräfte durch diese aufgenommen, so daß der Changierstift und die Changierkulisse durch derartige Kräfte nicht mehr belastet werden und daher auch nicht mehr verschwenkt werden kann. Die früher befürchtete Qualitätsbeeinträchtigung des Wickels durch diese Kräfte ist damit behoben.
- Derartige Nachteile können nur an solchen modernen Spulmaschinen auftreten. deren Kulissenschwenkachse koaxial mit der Hubkurvenachse angeordnet ist, was geschieht. um die auftretenden Massenkräfte möglichst gering zu halten. Altere Maschinen. bei welchen die Kulissenschwenkachse etwa in der Tangentialebene an die Hubkurve im Bereich des Changierstiftes angeordnet war, wiesen diese Nachteile nicht auf. ließcn aber infolge wesentlicher konstruktiver Mängel anderer Art nur eine geringe Arbeitsgeschwindigkeit zu. An derartigen alten Maschinen bekanntgewordene Changierschlitten erfüllen nicht die Funktionen des crfindungsgemäßen Schlittens.
- Nach der vorgeschlagenen Vorrichtung wird das Schlagen der Changierkulisse durch Einführen des Schlittens zwischen der Hubkurve und dem Changierstift der Changierstange behoben.
- Dieser Schlitten weist einen Führungszapfen auf, der in die Hubkurve eingreift, während der Schlitten auf der Gleitschiene am Maschinenrahmen gleitet, wodurch alle Kräfte, die in Umdrehungsrichtung der Hubkurve und damit in Schwenkrichtung der Changierkulisse aufzutreten pflegen, unmittelbar an den Maschinenrahmen abgeleitet werden, so daß der in den Schlitten eingreifende eigentliche Changierstift nur noch in der Changierrichtung belastet wird. Als Folge daraus ergeben sich ein gleichmäßiger Anpreßdruck des Fadenführers am Wickel, eine geringere Reibung zwischen Fadenführer und Wickel mit verminderten FadenbeSehLidigungen sowic eine gleichmäßige Fadenspannung vor und hinter den UTmlenkpunkten, so daß Ausgleichsbewegungen des Fadens über die Umlenkpunkte nicht mehr stattfinden. Die Endlagen der Wickel sind damit gleichmäßig verlegt und gleich hart ausgebildet. Das oftmals besonders unangenehme Auftreten von Hämmerungen des Wickels durch den schwingenden Fadenführer ist vollkommen unterbunden.
- Nachfolgend ist eine Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 die Ansicht auf eine Spulmaschine mit eingebautem Schlitten, Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie A-B der Fig. 1.
- In den Figuren bedeutet 1 die Achse der Hubkurventrommel 2 und gleichzeitig die Schwenkachse der Changierkulisse 3. Die Achse 1 ist im Maschinengestell 4/5 gehalten. Auf der Changierkulisse ist eine Changierstange 6 mit dem Fadenführer 7 am linken und dem Changierstift 8 am rechten Ende hin- und herschiebbar befestigt. Oberhalb der Changiereinrichtung ist am Maschinengestell die Spulspindel 9 gelagert, die an einem Ende eine Haltevorrichtung für die Spulenhülse 10 trägt. Weiterhin ist im Maschinengestell eine Gleitschiene 11 vorgesehen, auf der ein Schlitten 12 hin- und hergleiten kann. Der Schlitten 12 trägt einen Führungszapfen 13, welcher in die Hubkurve 14 der Hubkurventrommel 2 hineinragt und entsprechend deren Kurvenverlauf eine hin- und hergehende Bewegung erzeugt. In dem Schlitten 12 ist in seinem Arm 15 ein Führungsschlitz 16 vorgesehen, in welchen die Changierstange 6 mit ihrem Changierstift 8 eingreift. Bei zunehmender Wickelstärke schwingt die Changierkulisse 3 um ihre Achse 1 aus, wobei sich der Changierstift 8 in dem Führungsschlitz 16 des Armes 15 mehr und mehr von der Gleitschiene 11 weg verschiebt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Fadenführerantrieb an Spulmaschinen mit parallel zur Spulspindel angeordneter Achse der Hubkurventrommel und um diese schwenkbarer, die Changierstange aufnehmender Changierkulisse, wobei das eine Ende der Changierstange den an der Spule anliegenden Fadenführer aufweist und das andere Ende die Hubkurvenverschiebung mittels eines Changierstiftes überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Changierstange (6) mit einem an einer im Maschinengestell (4/5) festen, zur Achse (1) der Hubkurventrommel (2) parallelen Gleitschiene (11) geführten, mittels Führungszapfens (13) in die Hubkurve (14) eingreifenden Schlitten (12) gleitbar verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Changierstift (8) des Fadenführers (7) an einem über den Schwenkbereich der Changierkulisse (3) reichenden, senkrecht zur Changierrichtung angeordneten, mit einer Nut (16) versehenen Arm (15) des Schlittens (12) beweglich gelagert ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Changierstift (8) des Fadenführers (7) in einer Bohrung des Schlittens (12) verschiebbar gelagert ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des im Schlitten (12) gleitend gelagerten Changierstiftes (8) dieser an der Changierstange (6) verschiebbar geführt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 115 355, 525 711, 682 009; schweizerische Patentschrift Nr. 71 021.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8738A DE1121515B (de) | 1955-03-30 | 1955-03-30 | Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV8738A DE1121515B (de) | 1955-03-30 | 1955-03-30 | Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1121515B true DE1121515B (de) | 1962-01-04 |
Family
ID=7572404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV8738A Pending DE1121515B (de) | 1955-03-30 | 1955-03-30 | Changierantrieb des Fadenfuehrers an Spulmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1121515B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111924646A (zh) * | 2020-08-18 | 2020-11-13 | 江苏海洋大学 | 一种镀锌钢丝绳生产用绕盘设备 |
| CN113148780A (zh) * | 2021-05-26 | 2021-07-23 | 江苏省农业科学院 | 一种可调节的单动力源自动卷线排线装置 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE115355C (de) * | ||||
| CH71021A (fr) * | 1915-01-18 | 1916-02-16 | Robert Leeson Joseph | Mécanisme d'arrêt de bobinoir |
| DE525711C (de) * | 1929-12-29 | 1931-05-28 | Schubert & Salzer Maschinen | Kreuzspulmaschine |
| DE682009C (de) * | 1937-07-01 | 1939-10-06 | Schulbert & Salzer Maschinenfa | Kreuzspulmaschine mit regelbarem Spulspindelantrieb |
-
1955
- 1955-03-30 DE DEV8738A patent/DE1121515B/de active Pending
Patent Citations (4)
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