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DE1120961B - Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von in Ballen zusammengepressten Tabakblaettern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von in Ballen zusammengepressten Tabakblaettern

Info

Publication number
DE1120961B
DE1120961B DER23749A DER0023749A DE1120961B DE 1120961 B DE1120961 B DE 1120961B DE R23749 A DER23749 A DE R23749A DE R0023749 A DER0023749 A DE R0023749A DE 1120961 B DE1120961 B DE 1120961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bales
peeling
bale
tobacco leaves
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER23749A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Mueller
Dr Franz Muth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HF and PhF Reemtsma GmbH and Co
Original Assignee
HF and PhF Reemtsma GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HF and PhF Reemtsma GmbH and Co filed Critical HF and PhF Reemtsma GmbH and Co
Priority to DER23749A priority Critical patent/DE1120961B/de
Publication of DE1120961B publication Critical patent/DE1120961B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/06Loosening tobacco leaves or cut tobacco

Landscapes

  • Storage Of Harvested Produce (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Lösen von in Ballen zusammengepreßten Tabakblättern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Lösen von in rechteckigen Preßballen zusammengepreßten Tabakblättern, das durchgeführt wird, nachdem die Tabakballen einer Feuchtebehandlung unterworfen worden sind, durch welche eine gewisses Aufblättern des Ballens unter Lockerung seines Gefüges erfolgte.
  • Die einzelnen Blattschichten wurden früher von Hand auseinandergebrochen und dann gegebenenfalls noch Lösemaschinen zugeführt, die außerdem die nicht gelösten Blattbestandteile und Fremdkörper auf Grund der spezifischen Gewichtsunterschiede abtrennten.
  • In neuerer Zeit sind eine Reihe von maschinellen Löseverfahren entwickelt worden, die aber sämtlich auf dem Prinzip beruhen, den Ballen in einem ersten Arbeitsgang in Schichten zu zerlegen, die dann in einem zweiten Arbeitsgang einer weiteren Lösebehandlung unterworfen werden müssen.
  • Das Heranführen der Ballen an die Schälwerkzeuge erfolgt vorzugsweise in dichter Aufeinanderfolge auf einer Transportbahn, welche beiderseits einer Aussparung angeordnete feste Auflagen für den Ballen aufweist, wobei in der Aussparung die entgegen der Transportrichtung der Welle umlaufenden, in deren Bahn um ein gewisses Maß eingreifenden Schälwerkzeuge angeordnet sind.
  • Die Achse der Welle ist höhenverstellbar, um die Schichtdicke beim Schälvorgang einstellen zu können; diese beträgt in der Regel nur wenige Millimeter. Dadurch wird das Ziel, möglichst einzelne Blätter von der Unterseite des Ballens abzuschieben bzw. zu lösen, in vorteilhafter Weise erreicht.
  • Da jede Schälwalze nur eine entsprechend geringe Schichtdicke abnimmt, wird vorzugsweise die erforderliche Anzahl von Schälwalzen in geeigneten Abständen hintereinander angeordnet, wobei durch entsprechendes Höherstellen der seitlichen plattenförmigen Einfassung der jeweils folgenden Schälwalze, die den Ballen während des Schälvorganges unterstützen, dem Fortschritt dieses Vorganges Rechnung getragen wird.
  • In den Abbildungen ist schematisch unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung entbehrlichen Einzelheiten ein Teil einer Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens, und zwar mittels umlaufender Schälwerkzeuge, dargestellt.
  • Der Tabakballen a wird durch die nicht gezeichnete Transportvorrichtung über die in der Abbildung links dargestellte Tischplatte b geschoben. Zwischen dieser und der anschließenden Platte c (in der Abbildung rechts) befindet sich eine Aussparung d von gemäß dem Ausführungsbeispiel etwa 120 mm Breite, innerhalb deren die Schälvorrichtung e, die gemäß dem Ausführungsbeispiel vier an einer Welle h angeordnete Schlagarme f mit abgestumpften Kanten g aufweist, in Richtung des Pfeiles A, entgegen der Transportvorrichtung B des Ballens umläuft.
  • Die Ballen passieren in unmittelbarer Aufeinanderfolge die Aussparung, wobei durch die Wirkung der umlaufenden Schälorgane eine Schichtdicke von gemäß dem Ausführungsbeispiel 10 mm der jeweils untersten Ballenschicht nicht nur abgetrennt wird, sondern auch die diese bildenden Blätter ohne irgendwelche Zerstörungen vereinzelt werden. Über die anschließende Platte c wird der Ballen dann der folgenden Schälvorrichtung zugeführt.
  • Für die Bedienung der gesamten Anlage ist nur eine einzige Hilfskraft erforderlich.
  • Bei einem solchen Zweistufenverfahren werden, abgesehen von den Nachteilen, die in der zweistufigen Arbeitsweise als solchen begründet sind, die Tabakblätter in erheblichem Maße der Gefahr von Beschädigungen ausgesetzt.
  • Das diese Nachteile vermeidende einstufige Verfahren gemäß der Erfindung besteht grundsätzlich darin, daß die Tabakblätter von den gefeuchteten Ballen in dünnen Schichten von je wenigen Millimetern Dicke abgeschält und dadurch die Blätter selbst in schonendster Weise vereinzelt werden.
  • Die dieses Abschälen bewirkenden Werkzeuge sind als leistenartige Körper aus Holz, Metall oder Kunststoff ausgebildet, deren wirksame Kanten abgestumpft sind und die entweder umlaufend auf einer Welle oder auch auf einem endlosen Band angeordnet sind. Das Abschälen der Schichten vom Ballen kann z. B. von oben nach unten fortschreitend erfolgen, wobei die Schälwerkzeuge, an denen sich die Ballen vorbeibewegen, unter einem bestimmten Anpreßdruck auf die jeweils oberste Schicht des Ballens wirken. Zweckmäßig jedoch wird der Ballen von unten nach oben fortschreitend, unter Einwirkung der Schälwerkzeuge auf seine jeweils unterste Schicht, abgearbeitet, wobei das Eigengewicht des Ballens den erforderlichen Anpreßdruck an die Schälwerkzeuge liefert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Lösen von in Ballen zusammengepreßten Tabakblättern unter Abtrennung von Schichten in Richtung der Blattlagen, da-durch gekennzeichnet, daß die Tabakblätter in dünnen Schichten von wenigen Millimetern Dicke vom Tabakballen abgeschält werden, wodurch sie gleichzeitig vereinzelt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Transportbahn für die Ballen (a), welche beiderseits einer Aussparung (d) angeordnete feste Auflagen (b, c) für den Ballen aufweist, wobei in der Aussparung entgegen der Transportrichtung der Ballen umlaufende, in deren Bahn um ein geringes Maß eingreifende Schälvorrichtungen (e) untergebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schälwerkzeuge als leistenartige Körper (f) aus Holz, Metall oder Kunststoff ausgebildet sind, deren wirksame Kanten (g) abgestumpft sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhenlage der Achse, um welche die Schälwerkzeuge umlaufen, verstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schälvorrichtungen hintereinandergeschaltet sind, welche die Ballen unter jeweiliger Abnahme einer Blätterschicht bearbeiten.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch ein endloses Band, das unterhalb der Ballen bewegt wird und rechtwinklig zur Vorschubrichtung angeordnete leistenartige Schälwerkzeuge aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1027 577, 1080 007; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1766 081.
DER23749A 1958-07-24 1958-07-24 Verfahren und Vorrichtung zum Loesen von in Ballen zusammengepressten Tabakblaettern Pending DE1120961B (de)

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Cited By (2)

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WO1991000029A1 (en) * 1989-06-23 1991-01-10 The Cardwell Machine Company (Uk) Limited Slicing compressed blocks
EP0698350A1 (de) * 1994-08-23 1996-02-28 Societe Nationale D'exploitation Industrielle Des Tabacs Et Allumettes Verfahren und Vorrichtung zum Lösen einer Reihe von Tabakballen oder dergleichen

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DE1080007B (de) 1957-04-05 1960-04-14 Hauni Werke Koerber & Co Kg Einrichtung zum Loesen von Tabakballen

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