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DE1120726B - Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten - Google Patents

Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten

Info

Publication number
DE1120726B
DE1120726B DET15541A DET0015541A DE1120726B DE 1120726 B DE1120726 B DE 1120726B DE T15541 A DET15541 A DE T15541A DE T0015541 A DET0015541 A DE T0015541A DE 1120726 B DE1120726 B DE 1120726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crystals
pickup
coupling piece
shoes
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET15541A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Batsch
August Freise
Dieter Gruss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET15541A priority Critical patent/DE1120726B/de
Priority to US816602A priority patent/US3002056A/en
Publication of DE1120726B publication Critical patent/DE1120726B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/16Mounting or connecting stylus to transducer with or without damping means
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R17/00Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
    • H04R17/04Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
    • H04R17/08Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals being recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
T 15541 IXa/42g
ANMELDETAG: 23. A U G U S T 1958
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. DEZEMBER 1961
Die Erfindung betrifft einen Tonabnehmer mit zwei Kristallen zur Abtastung einer Schallplatte, in deren Rille die beiden Kanäle einer Stereophonischen Darbietung in zwei um 90° gegeneinander versetzten, zur Nadelachse symmetrischen Schwingrichtungen aufgezeichnet sind. Die beiden Schwingrichtungen liegen also um je 45° gegenüber der Ebene der Schallplatte und gegenüber der Achse der Nadel. Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines zuverlässig arbeitenden und zugleich raumsparenden Tonabnehmersystems.
Es ist ein Kristalltonabnehmer für stereophonische Schallplatten bekannt, bei denen die beiden Kanäle in derselben Rille als Tiefen- und Seitenschrift aufgezeichnet sind. Die Verbindung der Abtastnadel mit den beiden Kristallen erfolgt dort über ein V-förmiges Kupplungsstück aus einem nachgiebigen Kunststoff, dessen Abmessungen in den beiden den Schwingrichtungen entsprechenden, senkrecht zueinander liegenden Richtungen verschieden sind. Damit wird erreicht, daß die Nachgiebigkeit in der einen Richtung (Antriebsrichtung) wesentlich kleiner als in der anderen Richtung (quer dazu) ist. Das V-förmige Kupplungsstück ist aus einem einzigen Stück Kunststoff hergestellt. Bei dem bekannten Tonabnehmer sind das V-förmige Kupplungsstück und die beiden Schuhe für die Kristalle, die ebenfalls aus Kunststoff bestehen, aus einem einzigen Stück hergestellt. Die großen Flächen der beiden Kristalle sind senkrecht zueinander angeordnet.
Zur Raumersparnis ist es jedoch bei einer 45°/45°-Schrift erwünscht, die großen Flächen der Kristalle parallel zueinander zu setzen. Dann bereitet es Schwierigkeiten, die Schenkel des V-förmigen Kupplungstückes so an den Kristallen angreifen zu lassen, daß die Antriebskräfte lediglich eine Torsion verursachen. Zur Erfüllung dieser Bedingung ist es nämlich notwendig, daß die Verbindungslinie zwischen der Torsionsachse des Kristalls und dem Angriffspunkt am Kristall senkrecht auf der Längsachse des zugehörigen Schenkels des V-förmigen Kupplungsstückes steht. Hierzu hat man bisher bekanntlich Kurbelarme verwendet, die an den Wandlern (Kristallen) befestigt sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Stereo-Tonabnehmer mit zwei mit ihren großen Flächen parallel zueinander angeordneten Kristallen folgendermaßen gelöst: Die Enden der Schenkel des V-förmigen Kupplungsstückes tordieren die Kristalle dadurch, daß an den Schuhen, die in an sich bekannter Weise auf das nicht eingespannte Ende der Kristalle aufgeschoben sind und je einen in der Tonabnehmer für stereophonische
Schallplatten
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Dr. Helmut Batsch, August Freise
und Dieter Gruß, Hannover,
sind als Erfinder genannt worden
Torsionsachse der Kristalle liegenden Lagerzapfen besitzen, seitlich je ein parallel zur Torsionsachse liegender Stift befestigt ist, der von dem Ende des zugehörigen Schenkels des Kuppungsstückes umfaßt wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. In
Fig. 1 ist das System perspektivisch dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Systems von vorn.
In Fig. 1 sind die beiden Kristalle 1 und 2 in einem Block 3 unter Zwischenlegung von Gummistücken eingespannt. Der Block 3 bildet einen Teil des nicht dargestellten Gehäuses aus Polystyrol. Auf die anderen Enden der beiden Kristalle sind metallische Schuhe 4 und 5 aufgeschoben. An den Schuhen sind Zapfen 6 und 7 angebracht, die im Gehäuse drehbar gelagert sind. Durch diese Zapfen verlaufen die Torsionsachsen der Kristalle. Die Abtastnadel 8 des Tonabnehmers ist in bekannter Weise an einem federnden Nadelträger 9 angebracht, der am anderen Ende am Gehäuse befestigt ist. Der Nadelträger 9 liegt unter leichtem Federdruck in einer Aussparung des V-förmigen Kupplungsstückes 10, das aus nachgiebigem Kunststoff, z. B. aus dem unter dem Handelsnamen »Mipolam« bekannten Polyvinylchlorid, besteht. An den Enden der Schenkel des Kupplungsstückes 10 sind Löcher angebracht, mit denen die Schenkel des Kupplungsstückes auf die Metallstifte U und 12 aufgesteckt sind, die ihrerseits an den Schuhen 4 und 5 angelötet sind.
Die Verbindung zwischen der Abtastnadel 8 und den Kristallen ist in Fig. 2 nochmal in Vorderansicht dargestellt. Man sieht, daß die strichpunktierten
109 757/299
Symmetrielinien senkrecht aufeinanderstehen. Das Kupplungstück 10 ist mit Einschnitten versehen, um die Nachgiebigkeit quer zur Übertragungsrichtung zu erhöhen, was zur Entkopplung der beiden Systeme günstig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Tonabnehmer mit zwei mit ihren großen Flächen parallel zueinander angeordneten Kristallen, die von der Nadel über die Schenkel eines V-förmigen Kupplungsstückes aus Kunststoff tordiert werden, zur Abtastung einer Schallplatte, in deren Rille die beiden Kanäle einer stereophonischen Darbietung in zwei um 90° gegeneinander versetzten, zur Nadelachse symmetrischen Schwingrichtungen aufgezeichnet sind, dadurch ge kennzeichnet, daß die Enden der Schenkel des V-förmigen Kupplungsstückes (10) mit den Schuhen (4, 5 J, die in an sich bekannter Weise auf das nicht eingespannte Ende der Kristalle aufgeschoben sind und je einen in der Torsionsachse der Kristalle liegenden Lagerzapfen (6, 7) besitzen, über je einen seitlich an den Schuhen angeordneten, parallel zur Torsionsachse liegenden Stift (11, 12) verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift T 11092 VIIId/42 g (bekanntgemacht am 13.12.1956);
    USA.-Patentschrift Nr. 2114471.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 757/299 12.61
DET15541A 1958-08-23 1958-08-23 Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten Pending DE1120726B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15541A DE1120726B (de) 1958-08-23 1958-08-23 Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten
US816602A US3002056A (en) 1958-08-23 1959-05-28 Tone arm assembly

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET15541A DE1120726B (de) 1958-08-23 1958-08-23 Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1120726B true DE1120726B (de) 1961-12-28

Family

ID=7547946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET15541A Pending DE1120726B (de) 1958-08-23 1958-08-23 Tonabnehmer fuer stereophonische Schallplatten

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US (1) US3002056A (de)
DE (1) DE1120726B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US3002056A (en) 1961-09-26

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