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DE112022006162T5 - Halter - Google Patents

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Publication number
DE112022006162T5
DE112022006162T5 DE112022006162.6T DE112022006162T DE112022006162T5 DE 112022006162 T5 DE112022006162 T5 DE 112022006162T5 DE 112022006162 T DE112022006162 T DE 112022006162T DE 112022006162 T5 DE112022006162 T5 DE 112022006162T5
Authority
DE
Germany
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holder
extension
width direction
main body
front panel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE112022006162.6T
Other languages
English (en)
Inventor
Ken Nemoto
Hana ABE
Kenji Kobayashi
Akiyuki UEDA
Takuya Kouta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kao Corp
Original Assignee
Kao Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kao Corp filed Critical Kao Corp
Publication of DE112022006162T5 publication Critical patent/DE112022006162T5/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/45Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators characterised by the shape
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Abstract

Ein Halter hat: eine Höhenrichtung (HD) und eine Umfangsrichtung (CD) und hat eine vordere Bahn (F) und eine hintere Bahn (R), die durch ein Paar zusammengefügter Abschnitte (S) zusammengefügt sind. Mindestens eine von der vorderen Bahn (F) und der hinteren Bahn (R) weist Folgendes auf: einen Hauptkörper (2), in dem zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte (S) ein Lagenmaterial durchgehend vorhanden ist; und eine Verlängerung (21), die sich von dem Hauptkörper (2) in der Höhenrichtung (HD) nach unten erstreckt und einen fehlenden Bereich (23) aufweist, in dem sich zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte (S) kein Lagenmaterial befindet. Wenn die vordere Bahn (F) oder die hintere Bahn (R) entlang der Umfangsrichtung (CD) in 3 gleiche Bereiche in der Breitenrichtung unterteilt ist, die in einen zentralen Bereich (C) und Seitenbereiche (E), die auf beiden Seiten des zentralen Bereichs (C) positioniert sind, segmentiert werden sollen, erstreckt sich der fehlende Bereich (23) von dem zentralen Bereich (C) zu dem Seitenbereich (E); und der fehlende Bereich (23) weist Folgendes auf: einen oberen Abschnitt (23a) in dem zentralen Bereich (C); und einen geneigten Randabschnitt (23b) auf jeder Seite des oberen Abschnitts (23a), wobei die Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper (2) entlang dem geneigten Randabschnitt zu dem zusammengefügten Abschnitt(S) allmählich zunimmt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halter zum Halten eines Saugkissens, das an einen Träger angelegt wird.
  • Stand der Technik
  • Als eine Art absorbierender Artikel, wie zum Beispiel eine Einwegwindel, ist ein absorbierender Artikel vom Trenntyp bekannt, und er weist Folgendes auf: ein Saugkissen zum Absorbieren und Zurückhalten von Körperflüssigkeiten, wie zum Beispiel Urin, wobei das Saugkissen zum Anlegen an den Schritt eines Trägers ausgeführt ist; und einen Halter, der für das ringförmige Anlegen an die Taille des Trägers und für das lösbare Halten des Saugkissens ausgeführt ist. Bei herkömmlichen absorbierenden Artikeln vom Trenntyp ist der Halter mit einer Befestigungsstruktur (halterseitige Befestigungsstruktur) versehen, an der eine Befestigungsstruktur des Saugkissens (kissenseitige Befestigungsstruktur) fixiert werden kann, wie in den Patentliteraturen 1 bis 3 beschrieben ist.
  • Der in der Patentliteratur 1 beschriebene Halter weist in Umfangsrichtung einen zentralen Teil mit einer kurzen Länge in der Höhenrichtung und Mittelteile, die auf beiden Seiten des zentralen Teils positioniert sind, auf und weist jeweils eine Länge in der Höhenrichtung auf, die länger ist als die des Mittelteils. Aus der Patentliteratur 1 geht hervor, dass der untere Endrand in der Höhenrichtung des Halters in dem zentralen Teil weiter weg von dem Ausscheidungsbereich eines Trägers positioniert ist als die unteren Endränder in der Höhenrichtung in den Mittelteilen und dass daher der zentrale Teil im Vergleich zu den Mittelteilen kaum von Exkrementen des Trägers verschmutzt wird.
  • Aus den Patentliteraturen 2 und 3 geht jeweils hervor, dass an der Unterseite in der Höhenrichtung jeweils ein Ausschnitt oder Schlitz in einem zentralen Bereich einer vorderen Bahn und einer hinteren Bahn eines Halters gebildet ist.
  • Liste der Anführungen
  • Patentliteraturen
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen ringförmigen Halter, der zum Anlegen an die Taille eines Trägers ausgeführt ist und ein an den Träger angelegtes Saugkissen halten kann.
  • Bei einer Ausführungsform weist der Halter vorzugsweise eine Höhenrichtung entlang der Staturrichtung des Trägers und eine Umfangsrichtung entlang der Taillenumfangsrichtung des Trägers auf.
  • Bei einer Ausführungsform weist der Halter vorzugsweise eine vordere Bahn, die zum Anordnen auf der vorderen Seite ausgeführt ist, und eine hintere Bahn, die zum Anordnen auf der hinteren Seite ausgeführt ist, auf, wobei die vordere Bahn und die hintere Bahn durch ein Paar zusammengefügter Abschnitte verbunden sind.
  • Bei einer Ausführungsform umfasst mindestens eine von der vorderen Bahn und der hinteren Bahn vorzugsweise Folgendes: einen Hauptkörper, in dem zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte ein Lagenmaterial durchgehend vorhanden ist; und eine Verlängerung, die sich von dem Hauptkörper in der Höhenrichtung nach unten erstreckt und einen fehlenden Bereich aufweist, in dem sich zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte kein Lagenmaterial befindet.
  • Bei einer Ausführungsform ist bevorzugt, dass, wenn die vordere oder die hintere Bahn entlang der Umfangsrichtung in drei gleiche Bereiche in der Breitenrichtung unterteilt ist, die in einen zentralen Bereich und Seitenbereiche, die auf beiden Seiten des zentralen Bereichs positioniert sind, segmentiert werden sollen, sich der fehlende Bereich von dem zentralen Bereich zu den Seitenbereichen erstreckt; und der fehlende Bereich Folgendes aufweist: einen oberen Abschnitt in dem zentralen Bereich; und einen geneigten Randabschnitt auf jeder Seite des oberen Abschnitts, wobei eine Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper entlang dem geneigten Randabschnitt zu dem zusammengefügten Abschnitt allmählich zunimmt.
  • Weitere Merkmale, Wirkungen und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend beschrieben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
    • [1] 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Halters der vorliegenden Erfindung.
    • [2] 2 ist eine Draufsicht, die die nicht der Haut zugewandte Fläche (Außenfläche) auf der vorderen Bahnseite im maximal gedehnten Zustand des in 1 dargestellten Halters schematisch darstellt.
    • [3] 3(a) ist eine Querschnittsansicht, die den Querschnitt entlang der I-I-Linie in 2 (Querschnitt entlang der Höhenrichtung und der Dickenrichtung des in 2 dargestellten Halters) schematisch darstellt, und 3(b) ist eine Querschnittsansicht, die den Querschnitt entlang der Linie II-II in 2 (Querschnitt entlang der Höhenrichtung und der Dickenrichtung des in 2 dargestellten Halters) schematisch darstellt.
    • [4] 4 stellt ein Anwendungsbeispiel für den in 1 dargestellten Halter dar und ist eine perspektivische Ansicht einer Einwegwindel (saugfähiger Artikel), die den Halter und ein am Halter befestigtes Saugkissen aufweist.
    • [5] 5 ist eine abgewickelte Draufsicht, die die der Haut zugewandte Seite (Innenseite) der in 4 dargestellten Windel schematisch darstellt, wobei die Windel teilweise aufgeschnitten ist und in den flachgelegten und maximal gedehnten Zustand gespreizt ist.
    • [6] 6 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnitts, die eine Modifikation der Kontur eines unteren Endes des Halters der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt.
    • [7] 7 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnitts, die eine andere Modifikation der Kontur des unteren Endes des Halters der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt.
    • [8] 8 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnitts, die noch eine andere Modifikation der Kontur des unteren Endes des Halters der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt.
    • [9] 9 ist eine vergrößerte Ansicht eines Hauptabschnitts, die noch eine weitere Modifikation der Kontur des unteren Endes des Halters der vorliegenden Erfindung schematisch darstellt.
  • Beschreibung der Ausführungsformen
  • Der Halter von Patentliteratur 1 birgt die Gefahr, dass untere Abschnitte in der Höhenrichtung der Mittelteile, insbesondere Abschnitte, die sich in den jeweiligen Ecken näher am zentralen Teil befinden, zu der nicht der Haut zugewandten Seite oder der der Haut zugewandten Seite umgestülpt werden, wodurch die Passform beeinträchtigt wird. Insbesondere, wenn der Halter in Umfangsrichtung dehnbar ist, ist es wahrscheinlicher, dass die unteren Teile der Mittelteile umgestülpt werden.
  • Die Halter der Patentliteraturen 2 und 3 bergen auch die Gefahr, dass die unteren Endabschnitte der Teile, die auf beiden Seiten des Ausschnitts oder des Schlitzes in der Umfangsrichtung des Halters positioniert sind, umgestülpt werden, wodurch die Passform beeinträchtigt wird.
  • Daher betrifft die vorliegende Erfindung die Bereitstellung eines Halters, der eine ausgezeichnete Passform aufweist und kaum verschmutzt wird.
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand ihrer bevorzugten Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den nachstehenden Zeichnungen werden die gleichen oder ähnliche numerische und/oder alphabetische Bezeichnungen für die gleichen oder ähnliche Teile angegeben. Die Zeichnungen sind im Prinzip schematisch, und die Verhältnisse der Abmessungen unterscheiden sich manchmal von den tatsächlichen Verhältnissen.
  • Die 1 bis 3 stellen einen Halter 1 einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die 4 und 5 stellen eine Einwegwindel 10 (im Folgenden auch als „Windel 10“ bezeichnet), die den Halter 1 und ein an dem Halter 1 befestigtes Saugkissen 11 aufweist, als ein Anwendungsbeispiel für den Halter der vorliegenden Erfindung dar. Die Windel 10 ist eine Ausführungsform eines saugfähigen Artikels der vorliegenden Erfindung, d. h. eines saugfähigen Artikels, der den Halter und das an dem Halter der vorliegenden Erfindung befestigbare Saugkissen beinhaltet. Wie in 4 dargestellt ist, weist die Windel 10 den Halter 1 und das Saugkissen 11 auf, die über halterseitige Befestigungsstrukturen 6 und kissenseitige Befestigungsstrukturen 16 miteinander verbunden sind, und weist eine Taillenöffnung WH des Halters 1 und ein Paar Beinöffnungen LH auf, wobei LH durch den unteren Endabschnitt in der Höhenrichtung HD des Halters 1 und beide lateralen Randabschnitte entlang der Längsrichtung (später beschriebene vertikale Richtung X) des Saugkissens 11 definiert wird. Das Saugkissen 11 ist kein Bestandteil des Halters 1.
  • Die Windel 10, bei der es sich um einen saugfähigen Artikels vom Trenntyp handelt, weist den Halter 1 und das Saugkissen 11 auf, die über die Befestigungsstrukturen 6, 16 miteinander verbunden und voneinander getrennt werden können, und sie ist daher im Vergleich zu herkömmlichen saugfähigen Artikeln, die nicht vom Trenntyp sind, umweltfreundlich. Genauer gesagt weist der herkömmliche absorbierende Artikel, der nicht vom Trenntyp ist, einen Teil, der dem Umfang der Taille eines Trägers entspricht (dem Halter äquivalenter Teil), und einen Teil, der dem Schritt eines Trägers entspricht (dem Saugkissen äquivalenter Teil) auf, wobei die beiden Teile miteinander integriert und untrennbar voneinander sind, und wenn der herkömmliche saugfähige Artikel, der nicht vom Trenntyp ist, nach dem Gebrauch entsorgt wird, wird der dem Halter äquivalente Teil mit dem dem Saugkissen äquivalenten Teil, der mit Exkrementen verschmutzt ist, entsorgt, auch wenn der dem Halter äquivalente Teil nicht verschmutzt ist. Bei der Windel 10 kann jedoch nur das Saugkissen 11 durch ein neues ersetzt werden, ohne den Halter 1 zu ersetzen, so dass die zu entsorgende Abfallmenge und die Kohlendioxidemissionen im Vergleich zu den saugfähigen Artikeln, die nicht vom Trenntyp sind, verringert werden können, was zu einer Verringerung der Umweltbelastung beitragen kann.
  • Während die Windel 10 getragen wird, ist ferner das Saugkissen 11 lösbar am Halter 1 fixiert, was den Austausch des Saugkissens 11 durch ein neues erleichtert. Somit wird bei der Windel 10 die Belastung beim Austauschen im Vergleich zu den herkömmlichen saugfähigen Artikeln, die nicht vom Trenntyp sind, wesentlich reduziert.
  • Der Halter 1 wird ringförmig an die Taille eines Trägers angelegt und kann das an einen Träger angelegte Saugkissen 11 halten, d. h. kann das Saugkissen 11 in einem Tragezustand halten. Der Halter 1 weist die Höhenrichtung HD entlang der Staturrichtung des Trägers und die Umfangsrichtung CD entlang der Taillenumfangsrichtung des Trägers auf. Der Halter 1 ist mit den halterseitigen Befestigungsstrukturen 6 versehen, an denen die kissenseitigen Befestigungsstrukturen 16 des Saugkissens 11 lösbar fixiert werden können.
  • Hier wird eine kurze Beschreibung des Saugkissens 11 unter Bezugnahme auf die 4 und 5 gegeben. Das Saugkissen 11 beinhaltet: ein flüssigkeitsdurchlässiges Topsheet 12, das in einer Position angeordnet werden soll, die sich relativ nahe an der Haut eines Trägers befindet; ein flüssigkeitsundurchlässiges, wenig flüssigkeitsdurchlässiges oder wasserabweisendes Backsheet 13, das in einer Position angeordnet werden soll, die relativ weit von der Haut des Trägers entfernt ist; und ein saugfähiges Element 14, das zwischen den beiden Lagen 12, 13 angeordnet ist. Diese Elemente, die das Saugkissen 11 bilden, sind durch ein bekanntes Verbindungsmittel, wie zum Beispiel einen Klebstoff, integriert. Das Saugkissen 11 hat in der Draufsicht eine in eine Richtung lange Form. Wenn das Saugkissen 11 verwendet wird, wird die Längsrichtung des Saugkissens 11 mit der Höhenrichtung HD des Halters 1, der zuvor an einen Träger angelegt wurde, zur Deckung gebracht. Die Längsrichtung des Saugkissens 11 entspricht der vertikalen Richtung X, die der vorderen und hinteren Richtung des Trägers der Windel 10 entspricht, und die laterale Richtung Y des Saugkissens 11, die orthogonal zur vertikalen Richtung X ist, entspricht der Umfangsrichtung CD des Halters 1. An beiden lateralen Seiten entlang der vertikalen Richtung X des Saugkissens 11 ist ein Paar auslaufsicherer Cuffs 15, 15 angeordnet, und die auslaufsicheren Cuffs 15, 15 sind auf der Hautseite eines Trägers erhaben, wenn die Windel 10 getragen wird. Jeder auslaufsichere Cuff 15 weist als Hauptteil des auslaufsicheren Cuffs 15 eine auslaufsichere Cuffbildungslage 150 und ein elastisches Element 151, das in vertikaler Richtung X in einem Dehnungszustand an der Lage 150 fixiert ist, auf. Die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 ist in der vertikalen Richtung X des Saugkissens 11 auf der der Haut zugewandten Fläche jedes Endabschnitts angeordnet. Durch Fixieren der kissenseitigen Befestigungsstrukturen 16 an den halterseitigen Befestigungsstrukturen 6 des Halters 1 kann das Saugkissen 11 lösbar am Halter 1 befestigt werden.
  • Das Saugkissen 11 ist lediglich eine Ausführungsform des Saugkissens, auf das der Halter der vorliegenden Erfindung anwendbar ist. Das Saugkissen, auf das der Halter der vorliegenden Erfindung anwendbar ist, ist nicht auf das Saugkissen 11 beschränkt, solange das Saugkissen kissenseitige Befestigungsstrukturen aufweist, die an den halterseitigen Befestigungsstrukturen des Halters fixiert werden können.
  • Hierin bezieht sich die „der Haut zugewandte Fläche“ oder „der Haut zugewandte Seite“ auf die Fläche oder Seite eines Kleidungsstücks, wie zum Beispiel des saugfähigen Artikels, des Halters und des Saugkissens, oder eines Bestandteils davon (z. B. der halterseitigen Befestigungsstruktur des Halters), wobei die Fläche oder Seite zu der Haut eines Trägers weist, der sich einem Zustand des Tragens des Kleidungsstücks befindet. Die „nicht der Haut zugewandte Fläche“ oder „nicht der Haut zugewandte Seite“ bezieht sich auf die Fläche oder Seite, die zu der Seite gerichtet ist, die der Haut eines sich in einem Zustand des Tragens des Kleidungsstücks befindenden Trägers gegenüberliegt.
  • Im Folgenden wird der Halter 1 ausführlich beschrieben.
  • Der Halter 1 hat eine vordere Bahn F, die dazu ausgeführt ist, auf der vorderen Seite (vorne liegende Seite) eines Trägers angeordnet zu werden, und die dazu ausgeführt ist, eine hintere Bahn R zu sein, die auf der hinteren Seite (hinten liegende Seite) eines Trägers angeordnet ist. Die vordere Bahn F und die hintere Bahn R sind durch ein Paar zusammengefügter Abschnitte S , S in beiden Endteilen in der Breitenrichtung entlang der Umfangsrichtung CD zusammengefügt. Um die vordere Bahn F und die hintere Bahn R zusammenzufügen, ist ein bekanntes Verbindungsmittel, wie zum Beispiel ein Klebstoff oder eine Schmelzverbindung, verwendbar. Der Halter 1 hat eine ringförmige Form, wie in 1 dargestellt, und weist die Taillenöffnung WH auf, in die der Taillenbereich eines Trägers beim Tragen eingeführt wird. Der zusammengefügte Abschnitt S entspricht einer Seitendichtung gängiger Einwegwindeln zum Anziehen, die nicht vom Trenntyp sind.
  • Bei dieser Ausführungsform weisen die vordere Bahn F und die hintere Bahn R des Halters 1 jeweils eine Form auf, in der eine lange Seite eines Rechtecks in Draufsicht im maximal gedehnten Zustand, wie in den 2 und 5 dargestellt, in Richtung der anderen langen Seite der Rechtecke teilweise niedergedrückt ist. Im Einzelnen weisen die vordere Bahn F und die hintere Bahn R des Halters 1 jeweils einen oberen Rand 1a, der in der Staturrichtung eines Trägers auf der oberen Seite angeordnet ist, und einen unteren Endrand 1b, der in der Staturrichtung eines Trägers auf der unteren Seite angeordnet ist, wenn die Windel getragen wird, auf und haben eine Form, bei der der untere Endrand 1b zu dem oberen Rand 1a niedergedrückt ist.
  • Bei dieser Ausführungsform haben die vordere Bahn F und die hintere Bahn R in der Draufsicht die gleiche Form und die gleichen Abmessungen, und die Konturen der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R fallen zusammen, wenn sich die vordere Bahn F und die hintere Bahn R überlappen, wobei die zusammengefügten Teile S beibehalten und nicht gebrochen werden.
  • Die vordere Bahn F und die hintere Bahn R können jeweils durch Unterteilen der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R in jeweils drei gleiche Bereiche in der Breitenrichtung entlang der Umfangsrichtung CD, wie in 2 dargestellt, in einen zentralen Bereich C und seitliche Bereiche E, E, die auf beiden Seiten des zentralen Bereichs C positioniert sind, segmentiert sein. Das Unterteilen in die drei gleichen Bereiche erfolgt, indem im maximal gedehnten Zustand die Gesamtlänge L in der Breitenrichtung jeder von der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R gleichmäßig dreigeteilt wird. Die Gesamtlänge L in der Breitenrichtung der vorderen Bahn F bezeichnet den Abstand zwischen den proximalen Rändern des Paars zusammengefügter Abschnitte S, S in der Breitenrichtung. Dasselbe gilt auch für die Gesamtlänge in der Breitenrichtung der hinteren Bahn R.
  • Hierin bezieht sich der „maximal gedehnte Zustand“ auf einen Zustand, in dem elastische Elemente von Abschnitten und Teilen des Kleidungsstücks (zum Beispiel des saugfähigen Artikels, des Halters und des Saugkissens) maximal gedehnt sind, so dass ihre Abmessungen den jeweiligen Designabmessungen entsprechen, d. h. den Abmessungen, wenn das Kleidungsstück flachgelegt ist, wobei jegliche Einflüsse der elastischen Elemente vollständig beseitigt sind.
  • Der „flachgelegte und maximal gedehnte Zustand“ bezieht sich auf einen Zustand, in dem das Kleidungsstück geöffnet (oder mit anderen Worten abgewickelt) ist und in den flachgelegten Zustand und weiter in den maximal gedehnten Zustand gespreizt ist. Im Falle des saugfähigen Artikels, der die Seitendichtungen wie bei den vorstehend beschriebenen zusammengefügten Abschnitten S des Halters 1 aufweist, wird der saugfähige Artikel an den Seitendichtungen aufgeschnitten und dann geöffnet und in den flachgelegten Zustand gespreizt.
  • Bei dieser Ausführungsform weist der Halter 1 eine äußere Lage 3, die die nicht der Haut zugewandte Fläche (Außenfläche) des Halters 1 bereitstellt, und eine innere Lage 4, die die der Haut zugewandte Fläche (Innenfläche) des Halters 1 bereitstellt, auf. Die innere Lage 4 kann mit der Haut eines Trägers in Berührung kommen, wenn der Halter 1 getragen wird.
  • Bei dieser Ausführungsform wird die äußere Lage 3 in ihrem oberen Endabschnitt in der Höhenrichtung HD zu der der Haut zugewandten Seite zurückgefaltet, wie in den 3(a) und 3(b) dargestellt ist. Das obere Ende 1a des Halters 1 ist auf der Faltlinie der Rückfaltung der äußeren Lage 3 positioniert, und die Umgebung des oberen Endes 1a (der obere Endabschnitt) des Halters 1 weist eine laminierte Struktur der äußeren Lage 3 und den zurückgefalteten Abschnitt 30 der äußeren Lage 3 auf, wie in den 3(a) und 3(b) dargestellt ist. Der zurückgefaltete Abschnitt 30 und die äußere Lage 3, die dem zurückgefalteten Abschnitt 30 zugewandt ist, sind durch ein bekanntes Verbindungsmittel, wie zum Beispiel einen Klebstoff oder eine Schmelzverbindung, zusammengefügt.
  • Bei dieser Ausführungsform weist der Halter 1 ein oder mehrere elastische Elemente 5 auf, die in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD (d. h. in der Umfangsrichtung CD) dehnbar sind. Insbesondere sind mehrere elastische Elemente 5 so angeordnet, dass sie in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD (d. h. in der Umfangsrichtung CD) zwischen der äußeren Lage 3 und der inneren Lage 4 und auch zwischen der äußeren Lage 3 und dem zurückgefalteten Abschnitt 30 der äußeren Lage 3 dehnbar sind, wie in den 3(a) und 3(b) dargestellt ist. Wie in 1 dargestellt ist, erstrecken sich die mehreren elastischen Elemente 5 über die gesamte Länge in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD (d. h. in der Umfangsrichtung CD) jeder von der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R und sind in der Höhenrichtung HD intermittierend angeordnet. Die elastischen Elemente 5 sind mit einem Klebstoff an anderen Umfangselementen fixiert. Die Anzahl und die Positionen der angeordneten elastischen Elemente 5 sind nicht besonders eingeschränkt und können beispielsweise unter Berücksichtigung der Passform des Halters 1 an den Körper eines Trägers angepasst werden.
  • Als jede der Lagen 3, 4 können Vliesstoffe, Gewebe und Harzfolien, die durch verschiedene Herstellungsverfahren erhalten wurden, verwendet werden. Spezielle Beispiele für Vliesstoffe, die als die Lagen 3, 4 verwendbar sind, beinhalten Spinnvliesstoff, einen heißluftdurchlässigen Vliesstoff und einen Nadelvliesstoff. Die Struktur kann eine einzelne Schicht oder eine laminierte Struktur sein, in der ein Typ oder zwei oder mehr Typen von Vliesstoffen laminiert sind.
  • Die Lagen 3, 4 können vom gleichen Typ oder von voneinander verschiedenen Typen sein. Der „gleiche Typ“, wie hier verwendet, bezeichnet einen Fall, in dem die zu vergleichenden Lagen hinsichtlich des Herstellungsverfahrens, des Typs des Faserbestandteils, des Faserdurchmessers und der Faserlänge des Faserbestandteils und der Dicke sowie auch des Flächengewichts der Faserbahn gleich sind. Wenn sich die zu vergleichenden Lagen selbst in nur einem der oben beschriebenen Punkte unterscheiden, handelt es sich um Lagen von voneinander „verschiedenen Typs“.
  • Der Halter 1 weist kein saugfähiges Element zum Absorbieren und Zurückhalten von Feuchtigkeit auf. Wenn waschbare Materialien für Bestandteile verwendet werden, die die beiden Lagen 3, 4 beinhalten, kann der Halter 1 daher durch Waschen wiederholt verwendet werden. Der waschbare Halter 1 führt zu einer Verringerung der zu entsorgenden Abfallmenge und der Kohlendioxidemissionen, was zu einer Reduzierung der Umweltbelastung beitragen kann. Um den Halter 1 waschbar zu machen, sind Gewebe für lagenförmige Bestandteile, wie zum Beispiel die beiden Lagen 3, 4, zu bevorzugen.
  • Eine oder beide der Lagen 3, 4 können in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD (d. h. in der Umfangsrichtung CD) dehnbar sein. Bei einer Ausführungsform kann der Halter der vorliegenden Erfindung keine oben beschriebenen elastischen Elemente 5 aufweisen. Bei einer solchen Ausführungsform beinhalten eine oder beide Lagen 3, 4 vorzugsweise einen dehnbaren Vliesstoff mit einer Dehnbarkeit in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD. Beispielsweise weist bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die äußere Lage 3 eine Dehnbarkeit in der Richtung orthogonal zur Höhenrichtung HD auf und die innere Lage 4 weist keine Dehnbarkeit auf.
  • Beispiele für den als beide der Lagen 3, 4 verwendbaren dehnbaren Vliesstoff beinhalten einen Vliesstoff mit einem oder mehreren elastischen Filamenten (im Folgenden auch als „spezielle dehnbare Vliesstoffe“ bezeichnet). „Elastisch“, wie hier verwendet, bezieht sich auf die Eigenschaften, dass der Stoff dehnbar ist und dass, wenn Kraft an den Stoff angelegt wird, um den Stoff um 100% im Verhältnis zur ursprünglichen Länge (d. h. auf 200% Länge im Verhältnis zur ursprünglichen Länge) zu dehnen, und dann aus diesem Zustand freizugeben, die Länge des Stoffs auf 125% oder weniger im Verhältnis zur ursprünglichen Länge zurückkehrt. Es ist vorzuziehen, dass bei dem speziellen dehnbaren Vliesstoff das eine oder die mehreren elastischen Filamente in einem im Wesentlichen nicht gedehnten Zustand mit dem Vliesstoff zusammengefügt sein sollten. Der Vliesstoff enthält vorzugsweise nichtelastische Fasern.
  • Bei dem speziellen dehnbaren Vliesstoff sind das eine oder die mehreren elastischen Filamente typischerweise über die gesamte Länge des speziellen dehnbaren Vliesstoffes im Wesentlichen durchgehend, wobei die Länge in der Dehnungsrichtung der elastischen Filamente verläuft. Das eine oder die mehreren elastischen Filamente enthalten ein elastisches Harz.
  • Bei den speziellen dehnbaren Vliesstoffen sind die Vliesstoffe in der gleichen Richtung wie die Richtung, in die sich das eine oder die mehreren elastischen Filamente erstrecken, dehnbar. „Dehnbar“, wie hier verwendet beinhaltet (a) einen Fall, in dem sich die Faserbestandteile des Vliesstoffs selbst dehnen, und (b) einen Fall, in dem sich die Faserbestandteile des Vliesstoffs selbst nicht dehnen. aber sich der Vliesstoff als Ganzes dehnt, z. B. durch die Trennung der an den Kreuzungspunkten gekoppelten Fasern, durch eine strukturelle Veränderung der dreidimensionalen Struktur, die durch die Kopplung mehrerer Fasern gebildet wird, durch Bruch der Faserbestandteile oder durch Dehnen des Durchgangs der Fasern. Bei dem speziellen dehnbaren Vliesstoff kann der Vliesstoff bereits in seinem ursprünglichen Zustand dehnbar sein, bevor er mit dem einen oder den mehreren elastischen Filamenten zusammengefügt wird. Alternativ kann es akzeptabel sein, dass der Vliesstoff in seinem ursprünglichen Zustand vor dem Zusammenfügen mit dem einen oder den mehreren elastischen Filamenten nicht dehnbar ist, sondern durch Verarbeitung, um nach dem Zusammenfügen mit dem einem oder den mehreren elastischen Filamenten dehnbar zu sein, dehnbar wird. Beispiele für spezielle Verfahren, um den Vliesstoff dehnbar zu machen, sind Wärmebehandlung, das Ziehen von Rolle zu Rolle, das ineinandergreifende Ziehen mit Zähnen und Nuten oder Zahnrädern und das Zugziehen mit einem Spannrahmen.
  • Ein bevorzugtes Beispiel für den speziellen dehnbaren Vliesstoff ist ein Vliesstoff mit zwei einander gegenüberliegenden Vliesstoffen und mehreren elastischen Filamenten, die zwischen den beiden Vliesstoffen angeordnet sind. In einem solchen bevorzugten Beispiel können die mehreren elastischen Filamente dazu angeordnet sein, sich in eine Richtung (z. B. orthogonal zur Höhenrichtung HD) zu erstrecken, ohne einander zu kreuzen, und können gleichzeitig intermittierend in einer Richtung orthogonal zu der einen Richtung angeordnet sein. In diesem Fall kann die eine Richtung die Dehnungsrichtung der speziellen dehnbaren Vliesstoffe sein. Die beiden Vliesstoffe können vom gleichen Typ oder unterschiedlichen Typs voneinander sein. Der „gleiche Typ“, wie hier verwendet, bezeichnet einen Fall, in dem die zu vergleichenden Vliesstoffe hinsichtlich des Herstellungsverfahrens, des Typs des Faserbestandteils, des Faserdurchmessers und der Faserlänge des Faserbestandteils und der Dicke sowie auch des Flächengewichts des Vliesstoffs gleich sind. Unterscheidet sich mindestens einer der oben beschriebenen Punkte eines der zu vergleichenden Vliesstoffe von dem des anderen, so sind die beiden Vliesstoffe „unterschiedlichen Typs“.
  • Verschiedene bekannte dehnbare Vliesstoffe sind als die beiden Lagen 3, 4 verwendbar. Es ist auch möglich, zum Beispiel die in JP 2008-179128 A beschriebene dehnbare Lage, die in JP 2007-22066 A beschriebene dehnbare Lage, den durch das in JP 2007-22066 A beschriebene Verfahren zur Herstellung dehnbarer Vliesstoffe hergestellten Vliesstoff und die in JP H10-29259 A beschriebene laminierte Lage zu verwenden.
  • Es werden nunmehr die halterseitigen Befestigungsstrukturen 6, die einer der charakteristischen Teile des Halters 1 sind, beschrieben. Bei dieser Ausführungsform sind die halterseitigen Befestigungsstrukturen 6 auf den nicht der Haut zugewandten Flächen (Außenfläche) des Halters 1 vorgesehen, wie in 1 usw. dargestellt ist, und, genauer gesagt, an den nicht der Haut zugewandten Flächen der äußeren Lagen 3 fixiert.
  • Die halterseitige Befestigungsstruktur 6 ist nicht beschränkt, soweit die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 (siehe 5) des Saugkissens 11 lösbar daran fixiert werden kann, und jede bekannte lösbare Befestigungsstruktur ist ohne besondere Einschränkung verwendbar. Beispielsweise kann es akzeptabel sein, dass eine oder beide von der halterseitigen Befestigungsstruktur 6 und der kissenseitigen Befestigungsstruktur 16 einen durch Auftragen eines Klebstoffs gebildeten Klebeabschnitt aufweist/aufweisen und dass die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 über den Klebeabschnitt lösbar an der halterseitigen Befestigungsstruktur 6 befestigt ist.
  • Bei dieser Ausführungsform wird ein mechanischer Klettverschluss als die Befestigungsstrukturen, einschließlich der halterseitigen Befestigungsstrukturen 6 und der kissenseitigen Befestigungsstrukturen 16, eingesetzt. Der „mechanische Klettverschluss“, wie hier verwendet, bezieht sich auf ein Befestigungselement, bei dem es sich um eine Kombination aus einem ebenen Element mit hakenförmigen Vorsprüngen, die als Haken (Eingriffselement) dienen und auf der gesamten Fläche angeordnet sind (oder kurz ein männliches Element), und einem ebenen Element, das florförmige Vorsprünge aufweist, die als Schlaufen dienen und auf der gesamten Fläche angeordnet sind (oder kurz ein weibliches Element), handelt. Zu speziellen Beispielen für die mechanischen Klettverschlüsse zählt der Velcro-Klettverschluss (eingetragene Marke).
  • Insbesondere ist bei dieser Ausführungsform die halterseitige Befestigungsstruktur 6 ein weibliches Element des mechanischen Klettverschlusses und beinhaltet ein Grundmaterial und einen Zielbereich, der in der nicht der Haut zugewandten Fläche (Außenfläche) des Grundmaterials vorgesehen ist, und die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 kann an dem Zielbereich befestigt werden. Das Grundmaterial der halterseitigen Befestigungsstruktur 6 ist über ein bekanntes Verbindungsmittel 60 (siehe 3(a) und 3(b)), wie zum Beispiel einen Klebstoff oder eine Schmelzverbindung, direkt an einem Hauptkörper 2 fixiert. Die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 ist ein männliches Element des mechanischen Klettverschlusses und beinhaltet typischerweise: eine Harzfolie, ein Gewebe, einen Vliesstoff oder dergleichen, die als Basismaterial dienen; und eine große Anzahl der Haken, die auf seiner Oberfläche angeordnet sind.
  • In dem Halter der vorliegenden Erfindung beinhaltet mindestens eine von der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R: den Hauptkörper 2, in dem die Lagenmaterialien 3, 4 zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte S, S durchgehend vorhanden sind; und eine Verlängerung 21, die sich in der Höhenrichtung HD von dem Hauptkörper nach unten erstreckt. Bei dieser Ausführungsform weisen die vordere Bahn F und die hintere Bahn R jeweils den Hauptkörper 2 und die Verlängerung 21 auf. Die halterseitigen Befestigungsstrukturen 6 sind auf den nicht der Haut zugewandten Flächen des Hauptkörpers 2 vorgesehen.
  • Die Verlängerung 21 beinhaltet einen fehlenden Bereich 23, in dem die Lagenmaterialien 3, 4 zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte S, S nicht vorhanden sind. Der fehlende Bereich 23 erstreckt sich von dem zentralen Bereich C bis zu den Seitenbereichen E und weist einen oberen Abschnitt 23a im zentralen Bereich C auf. Der fehlende Bereich 23 weist ferner auf jeder Seite des oberen Abschnitts 23a des fehlenden Bereichs 23 einen geneigten Randabschnitt 23b auf, und die Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2 nimmt in Richtung des zusammengefügten Abschnitts S entlang dem geneigten Randabschnitt 23b allmählich zu. Die geneigten Randabschnitte 23b sind bezüglich der Breitenrichtung entlang der CD geneigt. Der obere Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 kann entlang der Umfangsrichtung CD parallel zur Breitenrichtung sein oder bezüglich der Breitenrichtung geneigt sein.
  • Die Verlängerung 21 weist auch einen linearen flachen Randabschnitt 25b in der Nähe jedes des Paars zusammengefügter Abschnitte S, S auf, und der lineare flache Randabschnitt 25b stellt eine feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2 bereit. Bei dieser Ausführungsform dient der untere Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 als der flache Randabschnitt 25b. Die feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2, H1, ist vorzugsweise derart, dass der untere Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 linear und parallel zur Umfangsrichtung CD ist, wie bei dieser Ausführungsform; die feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2, H1, kann jedoch derart sein, dass der untere Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 bei mikroskopischer Betrachtung feine Vorsprünge und Vertiefungen aufweist, sich aber bei makroskopischer Betrachtung linear in Umfangsrichtung CD erstreckt, wie in 7 dargestellt ist. Beispielsweise kann der untere Endabschnitt 25b feine Vorsprünge und Vertiefungen aufweisen, wobei der Abstand in der Höhenrichtung HD zwischen dem oberen Ende eines Vorsprungs und dem unteren Ende einer Vertiefung 10 mm oder weniger und vorzugsweise 5 mm oder weniger beträgt, und in diesem Fall entspricht der untere Endabschnitt 25b dem flachen Randabschnitt 25b.
  • Bei dieser Ausführungsform weist der untere Endrand 1b in der Höhenrichtung HD des Halters 1 den oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23, das Paar geneigter Randabschnitte 23b, 23b und das Paar flacher Randabschnitte 25b, 25b auf. Die Verlängerung 21 weist auf jeder Seite des fehlenden Bereichs 23 einen sich erstreckenden Hauptkörper 25 auf, und der sich erstreckende Hauptkörper 25 ist ein Teil, der von dem geneigten Randabschnitt 23b, dem flachen Randabschnitt 25b und dem zusammengefügten Abschnitt S umgeben ist
  • Der Halter 1 weist den fehlenden Bereich 23 auf, der von dem zentralen Bereich C bis zu den Seitenbereichen E reicht, und somit ist der untere Endrand 1b des Halters 1 an einer von dem Ausscheidungsbereich eines Trägers entfernten Position angeordnet, wenn der Halter 1 getragen wird. Daher ist es weniger wahrscheinlich, dass der untere Endrand 1b mit Exkrementen des Trägers in Berührung kommt, so dass der Halter 1 nicht verschmutzt wird.
  • Ferner weist der fehlende Bereich 23 die geneigten Randabschnitte 23b auf, und daher liegt die Umgebung des unteren Endrands 1b des Teils, der auf beiden Seiten des fehlenden Bereichs 23 positioniert ist, fest an der Haut des Trägers an, so dass verhindert wird, dass der Halter 1 auf die nicht der Haut zugewandte Seite oder die der Haut zugewandte Seite umgestülpt wird. Dementsprechend weist der Halter 1 auch die hervorragende Passform auf.
  • Daher hat der Halter 1 dieser Ausführungsform die ausgezeichnete Passform und ist weniger anfällig für Verschmutzung.
  • Im Gegensatz dazu weisen die Ausschnitte, Schlitze oder dergleichen der Halter in den Patentliteraturen 1 bis 3 beidseitig der Ausschnitte, der Schlitze oder dergleichen Eckabschnitte auf, und die Eckabschnitte werden wahrscheinlich umgestülpt und verursachen daher wahrscheinlich ein Gefühl von Unbehagen. Die Ausschnitte oder die Schlitze der Patentliteraturen 2 und 3 haben in der Umfangsrichtung eine kurze Breite, und somit werden die Halter wahrscheinlich verschmutzt.
  • Die Länge L1 des fehlenden Bereichs 23 in der Breitenrichtung beträgt vorzugsweise 70% oder mehr, besonders bevorzugt 80% oder mehr und ganz besonders bevorzugt 90% oder mehr, bezogen auf die Gesamtlänge L der vorderen Bahn F oder der hinteren Bahn R in der Breitenrichtung, um eine Verschmutzung des Halters 1 wirksam zu verhindern, und vorzugsweise 98% oder weniger, besonders bevorzugt 97% oder weniger ganz besonders bevorzugt 96% oder weniger, um eine ausreichende Fläche der Verlängerung 21 zu gewährleisten. Die Länge L1 des fehlenden Bereichs 23 in der Breitenrichtung beträgt vorzugsweise 70% oder mehr und 98% oder weniger, besonders bevorzugt 80% oder mehr und 97% oder weniger und ganz besonders bevorzugt 90% oder mehr und 96% oder weniger, bezogen auf die Gesamtlänge L der vorderen Bahn F oder der hinteren Bahn R in der Breitenrichtung, um beide der oben genannten Punkte zu erreichen. Die Länge L1 des fehlenden Bereichs 23 ist die lineare Länge, die sich ergibt, wenn man die Länge des flachen Randabschnitts 25b von der Gesamtlänge L abzieht.
  • Um ein Umstülpen der Verlängerung 21 zu verhindern, beträgt die Länge L2 des oberen Abschnitts 23a des fehlenden Bereichs 23 in der Breitenrichtung vorzugsweise 30% oder weniger, besonders bevorzugt 20% oder weniger und ganz besonders bevorzugt 10% oder weniger, bezogen auf die Gesamtlänge L.
  • Um ein Umstülpen der Verlängerung 21 zu verhindern, beträgt die Länge L3 des geneigten Randabschnitts 23b in der Breitenrichtung vorzugsweise 15% oder mehr, vorzugsweise 20% oder mehr und ganz besonders bevorzugt 25% oder mehr, bezogen auf die Gesamtlänge L.
  • Das Verhältnis der Erstreckungslänge H1 der Verlängerung 21 von dem Hauptkörper 2 zur Gesamtlänge H in der Höhenrichtung HD des Halters 1, H1/H, beträgt vorzugsweise 0,03 oder mehr, vorzugsweise 0,05 oder mehr und ganz besonders bevorzugt 0,10 oder mehr, um wirksam zu verhindern, dass der Halter 1 verschmutzt wird, und vorzugsweise 0,50 oder weniger, besonders bevorzugt 0,40 oder weniger und ganz besonders bevorzugt 0,30 oder weniger, um eine Spannung zu gewährleisten und so ein Abrutschen des Halters 1 zu verhindern. Das Verhältnis H1/H beträgt vorzugsweise 0,03 oder mehr und 0,50 oder weniger, vorzugsweise 0,05 oder mehr und 0,40 oder weniger und ganz besonders bevorzugt 0,10 oder mehr und 0,30 oder weniger, um beide der oben genannten Punkte zu erreichen.
  • Der Halter der vorliegenden Erfindung kann die Verlängerung 21 mit dem fehlenden Bereich 23 nur in der vordere Bahn F oder der hinteren Bahn R aufweisen, weist die Verlängerung 21 jedoch vorzugsweise in jeder von der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R auf, wie bei dem Halter 1 dieser Ausführungsform. Aufgrund dieser Konfiguration kann der untere Endrand 1b jeder von der vorderen Bahn F und der hinteren Bahn R an einer Position angeordnet werden, die von dem Ausscheidungsbereich, wie zum Beispiel dem Penis und dem Anus, eines Trägers entfernt ist, und dadurch kann eine Verschmutzung des Halters 1 effektiver verhindert werden.
  • Die Verlängerung 21 weist vorzugsweise beidseitig des fehlenden Bereichs 23 einen dehnbaren Abschnitt auf, wobei der dehnbare Abschnitt in der Breitenrichtung CD der vorderen Bahn F oder der hinteren Bahn R dehnbar ist. Aufgrund dieser Konfiguration liegt die Verlängerung 21, insbesondere der sich erstreckende Hauptkörper 25, beim Tragen des Halters 1 an der Taille eines Trägers an, und daher kann die Passform des Halters 1 weiter verbessert werden. Der dehnbare Teil kann gebildet werden, indem in der Verlängerung 21 beispielsweise ein oder mehrere elastische Elemente angeordnet werden, die in der Breitenrichtung CD dehnbar sind. Der dehnbare Teil kann auch durch Verwendung einer dehnbaren Lage mit einer Dehnbarkeit in der Breitenrichtung CD als die gesamte oder Teil der Verlängerung 21 gebildet werden.
  • Der Halter 1 dieser Ausführungsform weist die elastischen Elemente 5 auf, die, wie oben beschrieben, in der Umfangsrichtung CD dehnbar sind, und der Hauptkörper 2 weist eine Dehnbarkeit in der Umfangsrichtung CD auf. Der Hauptkörper 2 und die Verlängerung 21 können die gleiche Dehnungsspannung oder unterschiedliche Dehnungsspannungen aufweisen. Wenn sich die Dehnungsspannung des Hauptkörpers 2 und die Dehnungsspannung der Verlängerung 21 voneinander unterscheiden, ist die Dehnungsspannung des dehnbaren Abschnitts der Verlängerung 21, S2 vorzugsweise kleiner als eine Dehnungsspannung eines Abschnitts neben der Verlängerung 21 im Hauptkörper 2, S1. Wenn die Dehnungsspannung S1 und die Dehnungsspannung S2 so eingestellt sind, dass die oben beschriebene Beziehung erfüllt wird, kann der Halter 1 die verbesserte Passform aufweisen und das Umstülpen der Verlängerung 21 kann ebenfalls verhindert werden. Um diese Wirkungen wirksamer zu zeigen, beträgt das Verhältnis der Dehnungsspannung S2 zur Dehnungsspannung S1, S2/S1, vorzugsweise 0,05 oder mehr, vorzugsweise 0,10 oder mehr und ganz besonders bevorzugt 0,20 oder mehr und vorzugsweise 0,95 oder weniger, vorzugsweise 0,90 oder weniger, und ganz besonders bevorzugt 0,80 oder weniger. Das Verhältnis S2/S1 beträgt vorzugsweise 0,05 oder mehr und 0,95 oder weniger, vorzugsweise 0,10 oder mehr und 0,90 oder weniger und ganz besonders bevorzugt 0,20 oder mehr und 0,80 oder weniger. Die Dehnungsspannung kann mit dem folgenden Verfahren gemessen werden.
  • <Verfahren zur Messung der Dehnungsspannung>
  • Aus der Verlängerung 21 des Halters 1 und dem Bereich neben der Verlängerung 21 im Hauptkörper 2 werden jeweils Probenstücke mit einer Länge in der Umfangsrichtung CD von 50 mm und einer Länge in der Höhenrichtung HD von 10 mm ausgeschnitten.
  • Anschließend werden die ausgeschnittenen Probenstücke so gehalten, dass sie nicht zwischen einem Spannfutterpaar in einer Tensilon-Zugprüfmaschine („RTC-1210A“, hergestellt von ORIENTEC Co., Ltd.) gedehnt und gelockert werden. Der Abstand zwischen den Spannfuttern beträgt zu diesem Zeitpunkt 25 mm. Das Probenstück wird mit einer Geschwindigkeit von 300 mm/min gedehnt, bis der Abstand zwischen den Spannfuttern 50 mm erreicht, und dann wird eine Zuglast (cN/10 mm) gemessen, wenn der Abstand zwischen den Spannfuttern auf 37,5 mm (1,5-mal länger als die ursprüngliche Länge) zurückgekehrt ist. Diese Messung wurde für fünf Probenstücke durchgeführt, und der Mittelwert (mittlere Zuglast, wenn der Abstand zwischen den Spannfuttern auf 37,5 mm zurückgekehrt ist) der Messung wird als Dehnungsspannung (cN/10 mm) verwendet.
  • Um wirksam zu verhindern, dass die Umgebung des unteren Endrands 1b des Teils, der auf beiden Seiten des fehlenden Bereichs 23 positioniert ist, auf die nicht der Haut zugewandte Seite oder die der Haut zugewandte Seite umgestülpt wird, beträgt der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b (auch als „der Winkel α“ bezeichnet) im maximal gedehnten Zustand des Halters 1 vorzugsweise 120° oder mehr, vorzugsweise 135° oder mehr und ganz besonders bevorzugt 150° oder mehr. Der obere Grenzwert des Winkels α kann beispielsweise 175° betragen.
  • Bei dieser Ausführungsform weist der untere Endrand 1b des Halters 1 nur eine gerade Linie auf, aber der untere Endrand 1b des Halters 1 kann mindestens eine gerade Linie und mindestens eine gekrümmte Linie aufweisen, wie in 6 dargestellt ist. In dem in 6 dargestellten Modifikationsbeispiel weisen der obere Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 und der flache Randabschnitt 25b jeweils eine gerade Linie und eine gekrümmte Linie auf, und die geneigten Randabschnitte 23b weisen eine gekrümmte Linie auf. Wenn die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b oder die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 durch eine polynomische Näherungsfunktion angenähert werden kann, wie in dem Modifikationsbeispiel in 6, kann der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b, d. h. der Winkel α, wie folgt gemessen werden.
  • Zunächst wird die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b mit der polynomischen Näherungsfunktion an eine gekrümmte Linie angenähert, und es wird ein imaginärer Kreis R1 mit der gleichen Krümmung wie die gekrümmte Linie, der tangential zum geneigten Randabschnitt 23b und zum flachen Randabschnitt 25b verläuft, angenommen. Anschließend wird die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 mit der polynomischen Näherungsfunktion an eine gekrümmte Linie angenähert, und es wird ein imaginärer Kreis R2 angenommen, der die gleiche Krümmung wie die gekrümmte Linie hat und tangential zu dem geneigten Randabschnitt 23b und dem oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 verläuft. Anschließend wird eine imaginäre Tangente sowohl zum imaginären Kreis R1 als auch zum imaginären Kreis R2 (d. h. zur Tangente Q1) gezogen. Der zwischen der imaginären Tangente Q1 und dem flachen Randabschnitt 25b gebildete Winkel kann als der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b verwendet werden, d. h. der Winkel α.
  • Der untere Endrand 1b des Halters 1 kann eine Kontur aufweisen, die aus abwechselnden Vorsprüngen und Vertiefungen besteht, wie in 7 . In dem in 7 dargestellten Modifikationsbeispiel hat der untere Endrand 1b des Halters 1 eine gezackte Form. In dem in 7 dargestellten Modifikationsbeispiel ist die Annäherung an die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem unteren Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 oder die Umgebung des Schnittpunkts zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 mit der polynomischen Näherungsfunktion an eine gekrümmte Linie schwierig. In einem solchen Fall kann der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b, d. h. der Winkel α, wie folgt gemessen werden.
  • Zunächst wird ein imaginärer Kreis R3 angenommen, der durch den Punkt P1 und den Punkt P2 verläuft. Der Punkt P1 befindet sich im unteren Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 und ist am nächsten zu dem geneigten Randabschnitt 23b positioniert und in der Höhenrichtung HD auf der obersten Seite positioniert, und der Punkt P2 befindet sich im geneigten Randabschnitt 23b und ist am nächsten zu dem flachen Randabschnitt 25b positioniert und in der Höhenrichtung HD auf der obersten Seite positioniert. Als Nächstes wird ein imaginärer Kreis R4 angenommen, der durch den Punkt P3 und den Punkt P4 verläuft. Der Punkt P3 befindet sich im geneigten Randabschnitt 23b und ist am nächsten zu dem oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 positioniert und in der Höhenrichtung HD auf der untersten Seite positioniert, und der Punkt P4 befindet sich im oberen Abschnitt 23a des fehlenden Bereichs 23 und ist am nächsten zu dem geneigten Randabschnitt 23b positioniert und in der Höhenrichtung HD auf der untersten Seite positioniert. Anschließend wird eine imaginäre Tangente sowohl zum imaginären Kreis R3 als auch zum imaginären Kreis R4 (d. h. zur Tangente Q2) gezogen. Der Winkel zwischen der imaginären Tangente Q2 und dem unteren Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 kann als Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b, d. h. der Winkel α, verwendet werden. Wenn der untere Endabschnitt 25b der Verlängerung 21 keine Gerade parallel zur Umfangsrichtung CD ist, kann der flache Randabschnitt 25b nach der Methode der kleinsten Quadrate einer Geraden T parallel zur Umfangsrichtung CD angenähert werden, und der Winkel zwischen der angenäherten Geraden T und der imaginären Tangente Q2 kann als der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b, d. h. der Winkel α, verwendet werden.
  • In der in 1 dargestellten Ausführungsform ändert sich die Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2 kontinuierlich entlang dem geneigten Randabschnitt 23b; jedoch kann sich die Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper 2 entlang dem geneigten Randabschnitt 23b auch schrittweise ändern, wie in den 8 und 9 dargestellt ist. Wie in 8 dargestellt ist, kann der Winkel zwischen einer imaginären Linie, die durch beide Enden des geneigten Randabschnitts 23b (imaginäre Linie Q3) verläuft, und dem flachen Randabschnitt 25b auch als der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt 23b und dem flachen Randabschnitt 25b verwendet werden, d. h. der Winkel α.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und kann wie angemessen modifiziert werden, ohne von dem Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Beispielsweise wird der Halter der vorliegenden Erfindung zumindest bei Verwendung ringförmig an die Taille eines Trägers angelegt und muss im Gebrauch nicht ringförmig sein. Beispielsweise kann die folgende Konfiguration akzeptabel sein: Der Halter 1 hat eine Schärpenform, die in einer Richtung lang ist; ein longitudinaler Endabschnitt und der andere longitudinale Endabschnitt des Halters 1 sind dazu konfiguriert, lösbar miteinander verbunden zu werden; und der Halter 1 hat die Schärpenform, wenn er nicht im Gebrauch ist, aber wenn er im Gebrauch ist (wenn er an einen Träger angelegt ist) sind der eine longitudinale Endabschnitt und der andere longitudinale Endabschnitt miteinander verbunden, um den Halter 1 ringförmig zu machen. Alternativ kann auch die folgende Konfiguration akzeptabel sein: Der Halter 1 ist in der Umfangsrichtung CD in Elemente unterteilt (z. B. ein Element, das der vorderen Bahn F entspricht und ein Element, das der hinteren Bahn R entspricht); die Elemente sind dazu konfiguriert, in einer Richtung lösbar verbindbar zu sein; und im Gebrauch (bei Anlage an einen Träger) werden die Glieder miteinander verbunden, um den eine Ringform aufweisenden Halter 1 zu bilden.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform haben die vordere Bahn F und die hintere Bahn R des Halters 1 die gleiche Form und die gleichen Abmessungen in der Draufsicht; bei der vorliegenden Erfindung können ihre Formen und/oder die Abmessungen jedoch verschieden voneinander sein. Insbesondere kann beispielsweise der untere Endrand 1b der hinteren Bahn R bezüglich des unteren Endrands 1b der vorderen Bahn F nach unten (weit entfernt von der halterseitigen Befestigungsstruktur 6) positioniert sein.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform weisen die äußere Lage 3 und die innere Lage 4 jeweils eine einlagige Struktur auf; bei der vorliegenden Erfindung können jedoch eine oder beide der Lagen 3, 4 eine laminierte Struktur aufweisen. Beispielsweise kann die äußere Lage 3 eine laminierte Struktur aufweisen, die aus zwei oder mehr Lagen gebildet ist, einschließlich einer Lage, die in der lateralen Richtung Y dehnbar ist, und die innere Lage 4 kann eine einlagige Struktur aufweisen, die aus einer nicht dehnbaren Lage besteht.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird die äußere Lage 3 zurückgefaltet, um den zurückgefalteten Abschnitt 30 zu bilden; bei der vorliegenden Erfindung muss die äußere Lage 3 jedoch nicht zurückgefaltet werden.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform umfasst der Halter 1 die äußere Lage 3 und die innere Lage 4 als die lagenartigen Elemente, die den Halter 1 bilden; in der vorliegenden Erfindung kann der Halter 1 jedoch ferner andere lagenartige Elemente als die Lagen 3, 4 aufweisen. Insbesondere kann der Halter 1 zusätzlich zu den Lagen 3, 4 eine funktionale Lage aufweisen, die in einem Bereich angeordnet ist, der einem Taillenabschnitt eines Trägers in der der Haut zugewandten Fläche (Innenfläche) des Halters 1 entspricht (z. B. dem Bereich des zurückgefalteten Abschnitts 30 und seine Umgebung). Die funktionale Lage hat mindestens eine von verschiedenen Funktionen, einschließlich der schweißabsorbierenden Eigenschaften, feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften, antibakteriellen Eigenschaften, desodorierenden Eigenschaften und Hautpflegeeigenschaften.
  • Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist die halterseitige Befestigungsstruktur 6 das weibliche Element des mechanischen Klettverschlusses, und die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 ist das männliche Element des mechanischen Klettverschlusses. Im Gegenteil dazu kann bei der vorliegenden Erfindung die halterseitige Befestigungsstruktur 6 das männliche Element des mechanischen Klettverschlusses sein, und die kissenseitige Befestigungsstruktur 16 kann das weibliche Element des mechanischen Klettverschlusses sein.
  • Unter Bezugnahme auf die oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wird Folgendes weiter offenbart.
  • <1>
  • Ein ringförmiger Halter, der zum Anlegen an die Taille eines Trägers ausgeführt ist und ein an den Träger angelegtes Saugkissen halten kann, wobei der Halter eine Höhenrichtung entlang der Staturrichtung des Trägers und eine Umfangsrichtung entlang der Taillenumfangsrichtung des Trägers aufweist; und
    wobei der Halter Folgendes umfasst:
    • eine vordere Bahn, die zum Anordnen auf der vorderen Seite ausgeführt ist, und eine hintere Bahn, die zum Anordnen auf der hinteren Seite ausgeführt ist, wobei die vordere Bahn und die hintere Bahn durch ein Paar zusammengefügter Abschnitte verbunden sind, wobei mindestens eine von der vorderen Bahn und der hinteren Bahn Folgendes aufweist: einen Hauptkörper, in dem zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte ein Lagenmaterial durchgehend vorhanden ist; und eine Verlängerung, die sich von dem Hauptkörper in der Höhenrichtung nach unten erstreckt und einen fehlenden Bereich aufweist, in dem sich zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte kein Lagenmaterial befindet, und wenn die vordere oder die hintere Bahn entlang der Umfangsrichtung in drei gleiche Bereiche in der Breitenrichtung unterteilt ist, die in einen zentralen Bereich und Seitenbereiche, die auf beiden Seiten des zentralen Bereichs positioniert sind, segmentiert werden sollen, sich der fehlende Bereich von dem zentralen Bereich zu den Seitenbereichen erstreckt; und der fehlende Bereich Folgendes aufweist: einen oberen Abschnitt in dem zentralen Bereich; und einen geneigten Randabschnitt auf jeder Seite des oberen Abschnitts, wobei die Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper entlang dem geneigten Randabschnitt zu dem zusammengefügten Abschnitt allmählich zunimmt.
  • <2>
  • Der Halter nach <1>, wobei die Länge des fehlenden Bereichs in der Breitenrichtung 70% oder mehr, vorzugsweise 70% oder mehr und 98% oder weniger, vorzugsweise 80% oder mehr und 97% oder weniger, und besonders bevorzugt 90% oder mehr und 96%, bezogen auf die Gesamtlänge in der Breitenrichtung der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn, beträgt.
  • <3>
  • Der Halter nach <1> oder <2>, wobei der fehlende Bereich Folgendes aufweist: den oberen Abschnitt, der sich in dem zentralen Bereich befindet und parallel zur Breitenrichtung verläuft; und das Paar geneigter Randabschnitte, die auf beiden Seiten des oberen Abschnitts positioniert und bezüglich der Breitenrichtung geneigt sind.
  • <4>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <3>, wobei ein unterer Endrand des Halters aus Folgendem gebildet ist: dem oberen Teil, der in dem zentralen Bereich positioniert ist und parallel zur Breitenrichtung verläuft; dem Paar geneigter Randabschnitte, die auf beiden Seiten des oberen Abschnitts positioniert und bezüglich der Breitenrichtung geneigt sind; und einem linearen, flachen Randabschnitt, der in einem unteren Endabschnitt der Verlängerung positioniert ist und eine feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper bereitstellt.
  • <5>
  • Der Halter nach <3> oder <4>, wobei die Länge des oberen Abschnitts des fehlenden Bereichs in der Breitenrichtung 30% oder weniger, vorzugsweise 20% oder weniger, und besonders bevorzugt 10% oder weniger, basierend auf der Gesamtlänge der hinteren Bahn oder der vorderen Bahn in der Breitenrichtung, beträgt.
  • <6>
  • Der Halter nach einem von <3> bis <5>, wobei die Länge des geneigten Randabschnitts in der Breitenrichtung vorzugsweise 15% oder mehr, besonders bevorzugt 20% oder mehr und ganz besonders bevorzugt 25% oder mehr, basierend auf der Gesamtlänge der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn in der Breitenrichtung, beträgt.
  • <7>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <6>, wobei das Verhältnis der Länge der Verlängerung in der Höhenrichtung zu der Gesamtlänge des Halters in der Höhenrichtung 0,03 oder mehr und 0,50 oder weniger, vorzugsweise 0,05 oder mehr und 0,40 oder weniger und besonders bevorzugt 0,10 oder mehr und 0,30 beträgt.
  • <8>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <7> mit der Verlängerung, die den fehlenden Bereich in jeder von der vorderen Bahn und der hinteren Bahn beinhaltet.
  • <9>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <8>, wobei die Verlängerung auf jeder Seite des fehlenden Bereichs einen dehnbaren Abschnitt aufweist, wobei der dehnbare Abschnitt in der Umfangsrichtung der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn dehnbar ist.
  • <10>
  • Der Halter nach <9>, wobei der Hauptkörper in der Umfangsrichtung dehnbar ist und eine Dehnungsspannung des dehnbaren Abschnitts der Verlängerung kleiner ist als eine Dehnungsspannung eines Bereichs neben der Verlängerung im Hauptkörper.
  • <11>
  • Der Halter nach <10>, wobei das Verhältnis der Dehnungsspannung des dehnbaren Abschnitts der Verlängerung zur Dehnungsspannung des Bereichs neben der Verlängerung 0,05 oder mehr und 0,95 oder weniger, vorzugsweise 0,10 oder mehr und 0,90 oder weniger, und besonders bevorzugt 0,20 oder mehr und 0,80 oder weniger beträgt.
  • <12>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <11>, wobei die Verlängerung einen linearen flachen Randabschnitt in der Nähe jedes des Paars vzusammengefügter Abschnitte aufweist, wobei der lineare flache Randabschnitt eine feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper bereitstellt, und wenn sich der Halter im maximal gedehnten Zustand befindet, der Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt und dem flachen Randabschnitt auf jeder Seite des oberen Abschnitts 120° oder mehr, vorzugsweise 135° oder mehr und besonders bevorzugt 150° oder mehr und 175° oder weniger beträgt.
  • <13>
  • Der Halter nach einem von <1> bis <12>, wobei der untere Endrand des Halters eine Kontur aufweist, die aus miteinander abwechselnden Vorsprüngen und Vertiefungen gebildet ist.
  • <14>
  • Ein saugfähiger Artikel, der Folgendes aufweist:
    • den Halter nach einem von <1> bis <13>; und
    • ein Saugkissen, das an dem Halter befestigt werden kann.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die vorliegende Erfindung kann einen Halter bereitstellen, der eine ausgezeichnete Passform aufweist und kaum verschmutzt wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • US 2013/012905 A1 [0004]
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    • JP H10-29259 A [0040]

Claims (14)

  1. Ringförmiger Halter, der zum Anlegen an die Taille eines Trägers ausgeführt ist und ein an den Träger angelegtes Saugkissen halten kann, wobei der Halter eine Höhenrichtung entlang einer Staturrichtung des Trägers und eine Umfangsrichtung entlang einer Taillenumfangsrichtung des Trägers aufweist; und wobei der Halter Folgendes umfasst: eine vordere Bahn, die zum Anordnen auf einer vorderen Seite ausgeführt ist, und eine hintere Bahn, die zum Anordnen auf einer hinteren Seite ausgeführt ist, wobei die vordere Bahn und die hintere Bahn durch ein Paar zusammengefügter Abschnitte verbunden sind, wobei mindestens eine von der vorderen Bahn und der hinteren Bahn vorzugsweise Folgendes aufweist: einen Hauptkörper, in dem zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte ein Lagenmaterial durchgehend vorhanden ist; und eine Verlängerung, die sich von dem Hauptkörper in der Höhenrichtung nach unten erstreckt und einen fehlenden Bereich aufweist, in dem sich zwischen dem Paar zusammengefügter Abschnitte kein Lagenmaterial befindet, und wenn die vordere oder die hintere Bahn entlang der Umfangsrichtung in drei gleiche Bereiche in einer Breitenrichtung unterteilt ist, die in einen zentralen Bereich und Seitenbereiche, die auf beiden Seiten des zentralen Bereichs positioniert sind, segmentiert werden sollen, sich der fehlende Bereich von dem zentralen Bereich zu den Seitenbereichen erstreckt; und der fehlende Bereich Folgendes aufweist: einen oberen Abschnitt in dem zentralen Bereich; und einen geneigten Randabschnitt auf jeder Seite des oberen Abschnitts, wobei eine Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper entlang dem geneigten Randabschnitt zu dem zusammengefügten Abschnitt allmählich zunimmt.
  2. Halter nach Anspruch 1, wobei eine Länge des fehlenden Bereichs in der Breitenrichtung 70% oder mehr, bezogen auf eine Gesamtlänge in der Breitenrichtung der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn, beträgt.
  3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, wobei der fehlende Bereich Folgendes aufweist: den oberen Teil, der sich in dem zentralen Bereich befindet und parallel zur Breitenrichtung verläuft; und das Paar geneigter Randabschnitte, die auf beiden Seiten des oberen Abschnitts positioniert und bezüglich der Breitenrichtung geneigt sind.
  4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein unterer Endrand des Halters aus Folgendem gebildet ist: dem oberen Abschnitt, der in dem zentralen Bereich positioniert ist und parallel zur Breitenrichtung verläuft; dem Paar geneigter Randabschnitte, die auf beiden Seiten des oberen Abschnitts positioniert und bezüglich der Breitenrichtung geneigt sind; und einem linearen, flachen Randabschnitt, der in einem unteren Endabschnitt der Verlängerung positioniert ist und eine feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper bereitgestellt.
  5. Halter nach Anspruch 3 oder 4, wobei eine Länge des oberen Abschnitts des fehlenden Bereichs in der Breitenrichtung 30% oder weniger, bezogen auf eine Gesamtlänge der hinteren Bahn oder der vorderen Bahn in der Breitenrichtung, beträgt.
  6. Halter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei eine Länge des geneigten Randabschnitts in der Breitenrichtung 15% oder mehr, bezogen auf die Gesamtlänge der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn in der Breitenrichtung, beträgt.
  7. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein Verhältnis einer Länge der Verlängerung in der Höhenrichtung zu einer Gesamtlänge des Halters in der Höhenrichtung 0,03 oder mehr und 0,50 oder weniger beträgt.
  8. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, umfassend: die Verlängerung, die den fehlenden Bereich in jeder von der vorderen Bahn und der hinteren Bahn beinhaltet.
  9. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Verlängerung auf jeder Seite des fehlenden Bereichs einen dehnbaren Abschnitt aufweist, wobei der dehnbare Abschnitt in der Umfangsrichtung der vorderen Bahn oder der hinteren Bahn dehnbar ist.
  10. Halter nach Anspruch 9, wobei der Hauptkörper in der Umfangsrichtung dehnbar ist und eine Dehnungsspannung des dehnbaren Abschnitts der Verlängerung kleiner ist als eine Dehnungsspannung eines Bereichs neben der Verlängerung im Hauptkörper.
  11. Halter nach Anspruch 10, wobei ein Verhältnis der Dehnungsspannung des dehnbaren Teils der Verlängerung zu der Dehnungsspannung des Bereichs neben der Verlängerung 0,05 oder mehr und 0,95 oder weniger beträgt.
  12. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Verlängerung einen linearen flachen Randabschnitt in der Nähe jedes des Paars zusammengefügter Abschnitte aufweist, wobei der lineare flache Randabschnitt eine feste Länge der Verlängerung von dem Hauptkörper bereitstellt, und wenn sich der Halter in einem maximal gedehnten Zustand befindet, ein Winkel zwischen dem geneigten Randabschnitt und dem flachen Randabschnitt auf jeder Seite des oberen Abschnitts 120° oder mehr beträgt.
  13. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei der untere Endrand des Halters eine Kontur aufweist, die aus miteinander abwechselnden Vorsprüngen und Vertiefungen gebildet ist.
  14. Saugfähiger Artikel, umfassend: den Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 13; und ein Saugkissen, das an dem Halter befestigt werden kann.
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