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Technisches Gebiet
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Arbeitsverwaltungsvorrichtung und ein Vorbereitungsanweisungsverfahren zur Verwaltung von Arbeiten auf einer Produktionsfläche.
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Stand der Technik
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Auf einer Produktionsfläche mit einer Vielzahl von Produktionsanlagen, die ein Produkt, wie z.B. eine Montageplatte, durch Bearbeitung eines Werkstücks, wie z.B. einer Platte, herstellen, wird das Produkt durch sequentielle Ausführung von Bearbeitungsschritten in Serie oder parallel hergestellt, während das Werkstück zwischen der Vielzahl von Produktionsanlagen transportiert wird. Wenn ein Produkt auf einer solchen Produktionsfläche hergestellt werden soll, kann eine Vielzahl von verschiedenen Schrittpfaden ausgewählt werden, aber um das Produkt effizient herzustellen, ist es notwendig, einen optimalen Pfad aus der Vielzahl der Schrittpfaden auszuwählen. PTL 1 offenbart, dass, wenn ein Rohstoff durch eine Vielzahl von Rückgewinnungsanlagen von einem Rohstofflager zu einem Rohstoffspeicher in einem Stahlwerk transportiert werden soll, ein optimaler Schrittpfad auf der Grundlage eines mathematischen Modells zur Auswahl des Schrittpfades ausgewählt wird, das im Voraus auf der Grundlage eines Lagerplans, eines Anlagennutzungsplans und dergleichen erstellt wurde.
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Zitierliste
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Patentliteratur
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PTL 1: Ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr.
2002-229635
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine Arbeitsverwaltungsvorrichtung der vorliegenden Offenbarung umfasst: eine Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eine Arbeitsfolge einer Vielzahl von Arbeiten bestimmt, die in einem Vorbereitungsschritt unter Verwendung eines Netzwerks erzeugt werden, wobei das Netzwerk so konfiguriert ist, dass es in einer zugeordneten Sequenz einen Produktionsauftrag mit dem Vorbereitungsschritt verknüpft, um den Produktionsauftrag mit einer Vielzahl von Produktionsvorrichtungen auszuführen; und eine Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit, die so konfiguriert ist, dass sie eine Vorbereitungsanweisung erzeugt, die der bestimmten Arbeitsfolge entspricht.
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Ein Vorbereitungsanweisungsverfahren der vorliegenden Offenbarung umfasst: Bestimmen einer Arbeitsfolge einer Vielzahl von Arbeiten, die in einem Vorbereitungsschritt unter Verwendung eines Netzwerks erzeugt werden, wobei das Netzwerk konfiguriert ist, indem in einer zugehörigen Sequenz ein Produktionsauftrag mit dem Vorbereitungsschritt verknüpft wird, um den Produktionsauftrag mit einer Vielzahl von Produktionsvorrichtungen auszuführen; und Erzeugen einer Vorbereitungsanweisung entsprechend der bestimmten Arbeitsfolge.
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Gemäß der vorliegenden Offenbarung kann eine optimale Vorbereitungsarbeit vor der Produktion instruiert werden.
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Figurenliste
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- [1] 1 ist ein illustratives Konfigurationsdiagramm eines Bauteilbefestigungssystems gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- [2A] 2A ist ein anschauliches Konfigurationsdiagramm einer Bauteilbefestigungslinie, die in dem Bauteilbefestigungssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vorgesehen ist.
- [2B] 2B ist ein anschauliches Konfigurationsdiagramm einer weiteren Bauteilbefestigungslinie, die in dem Bauteilbefestigungssystem gemäß der vorliegenden Offenbarung vorgesehen ist.
- [3] 3 ist ein Blockdiagramm, das eine Konfiguration des Bauteilbefestigungssystems gemäß der vorliegenden Offenbarung zeigt.
- [4] 4 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels von Produktionsplaninformationen, die in dem Bauteilbefestigungssystem gemäß der vorliegenden Ausführungsform verwendet werden.
- [5A] 5A ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels von Linienkonfigurationsinformationen, die in einer Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung verwendet werden.
- [5B] 5B ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels der Linienkonfigurationsinformationen, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform verwendet werden.
- [6A] 6A ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels einer Standardinformation für die Plattentypwechsel, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung verwendet wird.
- [6B] 6B ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung verwendeten Standardinformationen für den Plattentypwechsel.
- [6C] 6C ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung verwendeten Standardinformationen für den Plattentypwechsel.
- [7A] 7A ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für die Standardinformationen zur Vorbereitung für den Plattentypwechsel, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenlegungsform verwendet werden.
- [7B] 7B ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für die Standardinformationen zur Vorbereitung für den Plattentypwechsel, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenlegungsform verwendet werden.
- [8A] 8A ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels der Anordnungsarbeitsstandardinformationen eines Schlittens, der in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung verwendet wird.
- [8B] 8B ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels der Anordnungsarbeitsstandardinformationen einer Schlittengruppe, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung verwendet wird.
- [9] 9 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels eines Produktionsplannetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung erstellt wird.
- [10] 10 ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels eines Netzwerks zur für den Plattentypwechsel (Plattentypwechsel-Netzwerk), das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung erstellt wurde.
- [11A] 11A ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels eines Netzwerks zur Vorbereitung für den Plattentypwechsel (Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk), das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung erstellt wurde.
- [11B] 11 B ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels eines Anordnungsarbeitsnetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung erstellt wird.
- [12] 12 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels eines Arbeitsnetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform erstellt wurde.
- [13] 13 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels eines Arbeitsnetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung erstellt wurde.
- [14] 14 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels einer Arbeitsspannenzeit, die von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung berechnet wird.
- [15] 15 ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels einer Arbeitsfolge, die von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Offenbarung bestimmt wird.
- [16] 16 ist ein Flussdiagramm eines Vorbereitungsanweisungsverfahrens gemäß der vorliegenden Ausführungsform der Offenbarung.
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Beschreibung der Ausführungsformen
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Vor der Beschreibung von Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung werden kurz Probleme in einer Vorrichtung aus dem verwandten Stand der Technik beschrieben. Im verwandten Stand der Technik, einschließlich PTL 1, ist es möglich, eine optimale Arbeitsfolge für die Herstellung von Produkten auf einer Produktionslinie zu bestimmen, in der eine Verbindungsbeziehung festgelegt ist. In einer Produktionslinie, in der Vorbereitungsarbeiten parallel oder in Reihe innerhalb und außerhalb der Linie ausgeführt werden, ist es jedoch notwendig, eine optimale Arbeitsfolge einer Vorbereitungsarbeit vor der Produktion zusätzlich zur Bestimmung eines optimalen Schrittpfades für die Produktion zu bestimmen, und es gibt Raum für weitere Verbesserungen. Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Offenbarung, eine Arbeitsverwaltungsvorrichtung und ein Vorbereitungsanweisungsverfahren bereitzustellen, die eine optimale Vorproduktionsvorbereitung anweisen können.
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Nachfolgend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Detail beschrieben. Die im Folgenden beschriebenen Konfigurationen, Formen und dergleichen sind Beschreibungsbeispiele und können in Übereinstimmung mit den Spezifikationen eines Bauteilbefestigungssystems, einer Bauteilbefestigungslinie, einer Arbeitsverwaltungsvorrichtung, einer Druckvorrichtung, einer Bauteilbefestigungsvorrichtung und dergleichen entsprechend geändert werden. In der folgenden Beschreibung werden entsprechende Elemente in allen Zeichnungen mit denselben Referenznummern bezeichnet, und eine redundante Beschreibung wird weggelassen.
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Zunächst wird eine Konfiguration des Bauteilbefestigungssystems 1 unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist ein illustratives Konfigurationsdiagramm des Bauteilbefestigungssystems 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Das Bauteilbestückungssystem 1 ist so konfiguriert, dass zwei auf der Produktionsfläche F angeordnete Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 durch ein Kommunikationsnetzwerk 2 miteinander verbunden sind und die Produktion durch ein Produktionsmanagementgerät 3 gesteuert wird. Wenn es im Folgenden nicht besonders notwendig ist, zwischen der Bestückungslinie L1 und der Bestückungslinie L2 zu unterscheiden, werden die Bestückungslinie L1 und die Bestückungslinie L2 einfach als „Bestückungslinien L1 und L2“ bezeichnet. Das Bauteilbefestigungssystem 1 wird durch einen Computer realisiert, der einen Prozessor, Speicher wie einen Festwertspeicher (ROM) und einen Direktzugriffsspeicher (RAM), eine Kommunikationsschnittstelle und dergleichen enthält.
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Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 sind im Produktionsbereich Ap angeordnet, der auf der Produktionsfläche F vorgesehen ist. Jede der Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 ist durch Kopplung einer Vielzahl von Produktionseinrichtungen konfiguriert, die Bauteilbefestigungsvorrichtungen, wie später beschrieben, umfassen, und hat die Funktion, eine Montageplatte, also eine montierte Platte, (Produkt) herzustellen, in der Bauteile auf einer Platte, engl. „Board“ also beispielsweise einer Leiterplatte, (Werkstück) montiert sind. Die Anzahl der in der Bestückungsanlage 1 vorgesehenen Bestückungslinien muss nicht zwei betragen, sondern kann eine, drei oder mehr sein.
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In 1 ist die Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit im Vorbereitungsbereich As angeordnet, der sich vom Produktionsbereich Ap auf der Produktionsfläche F unterscheidet. Die Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit ist über das Kommunikationsnetzwerk 2 mit der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 und dergleichen verbunden. Schlitten 5 für den Austausch, die Ziele einer später beschriebenen Anordnungsarbeit sind, sind mit der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit verbunden. Im Vorbereitungsbereich As wird eine Vielzahl von Schlitten 5 in verschiedenen Zuständen, wie z.B. vor, während oder nach der Ausführung der Anordnungsarbeit, gespeichert. Im Vorbereitungsbereich As werden mehrere abnehmbare Elemente, wie z.B. eine Siebmaske, eine Rakel, ein Bandzuführer, ein Montagekopf, eine Saugdüse und ein Bauteil, das üblicherweise in den auf der Produktionsfläche F angeordneten Produktionsanlagen verwendet wird, sowie ein Nachfüllteil, wie z.B. Creme-Lot, gelagert.
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Im Schlitten 5, der mit der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit verbunden ist, wird eine Anordnungsarbeit (Vorbereitungsarbeit) durchgeführt, die einem Produktionsgegenstand (Plattentyp) der Montageplatte entspricht, die ab jetzt von den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 hergestellt werden soll. Der Arbeiter OP führt als Anordnungsarbeit eine Arbeit des Entfernens des angewiesenen Bandzuführers, Bauteils oder dergleichen vom Schlitten 5, eine Arbeit des Anbringens des angewiesenen Bandzuführers, Bauteils oder dergleichen an einer angewiesenen Position des Schlittens 5 und dergleichen aus. Bei Schlitten 5, die im Vorbereitungsbereich As gelagert sind, einschließlich des Schlittens 5, der mit der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit verbunden ist, kann die Anordnungsarbeit parallel zur Herstellung der Montageplatte durch die Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 ausgeführt werden. Im Folgenden wird eine Vorbereitungsarbeit, bei der eine Arbeit im Vorbereitungsbereich As außerhalb der Bauteilbefestigungsvorrichtungen durchgeführt wird, um den Produktionsgegenstand zu ändern, einschließlich einer Anordnungsarbeit an den Schlitten 5, als indirekte Vorbereitungsarbeit bezeichnet.
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Wenn der Produktionsgegenstand (Plattentyp) der durch die Bestückungslinien L1 und L2 herzustellenden Montageplatte geändert werden soll, führt der Arbeiter OP eine Plattentypwechselarbeit aus, indem er den Schlitten 5, für den die Anordnungsarbeit im Vorbereitungsbereich As beendet ist, zu den Bestückungslinien L1 und L2 bewegt und den auf der Bauteilbefestigungsvorrichtung installierten Schlitten 5 zum Austausch verwendet. Bei der Plattentypwechselarbeit bewegt der Arbeiter OP die Schablonenmaske, die Rakel, den Bandzuführer, den Montagekopf, die Saugdüse, das Bauteil, das Creme-Lot und ähnliches, die im Vorbereitungsbereich As gelagert sind, zu den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2, um sie auszutauschen und aufzufüllen. Im Folgenden wird eine Vorbereitungsarbeit zur Durchführung von Arbeiten an den Bauteilbefestigungsvorrichtungen oder ähnlichem, um den Produktionsgegenstand zu wechseln, einschließlich der Plattentypwechselarbeit des Austauschs von Schlitten 5, als direkte Vorbereitungsarbeit bezeichnet.
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In 1 verfügt der Arbeiter OP über ein Arbeitsterminal T, das für die Vorbereitungsarbeiten verwendet wird. Das Arbeitsterminal T umfasst eine Terminal-Kommunikationseinheit Ta, die eine drahtlose Kommunikation zum Senden und Empfangen verschiedener Informationen durchführt, und ein Berührungsfeld Tb mit einer Anzeigefunktion und einer Eingabefunktion. Das Arbeitsterminal T führt eine Anzeigeverarbeitung der empfangenen verschiedenen Informationen durch, zeigt die empfangenen verschiedenen Informationen auf dem Berührungsfeld Tb an und überträgt verschiedene Informationen, die über das Berührungsfeld Tb eingegeben werden, und Ähnliches. Das Berührungsfeld Tb kann z.B. durch ein brillenartiges tragbares Gerät oder ähnliches ersetzt werden, solange das Berührungsfeld Tb die Anzeigefunktion und die Eingabefunktion hat. Eine Eingabefunktion durch Sprache, Gesten oder Ähnliches kann bereitgestellt werden.
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Das Transportfahrzeug V, das die Siebmaske, den Bandzuführer, den Montagekopf, die Saugdüse, das Bauteil, das Creme-Lot, den Schlitten 5 und dergleichen, die im Vorbereitungsbereich As gelagert sind und ausgetauscht werden sollen, zu den Bauteil-Montagelinien L1 und L2 bewegt, befindet sich auf der Produktionsfläche F. Das Transportfahrzeug V umfasst die Transportfahrzeug-Kommunikationseinheit Va, die verschiedene Informationen durch drahtlose Kommunikation sendet und empfängt. Das Transportfahrzeug V bewegt sich autonom zwischen vorbestimmten Positionen auf der Produktionsfläche F, basierend auf einer empfangenen Anweisung und Informationen, die von ihm selbst gesammelt werden, indem es eine auf der Produktionsfläche F installierte Bake (nicht gezeigt), verschiedene Sensoren (ein GPS-Terminal, einen Hindernissensor und dergleichen), die in das Transportfahrzeug V eingebaut sind, eine Kamera und dergleichen verwendet.
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In 1 umfasst das Bauteilbefestigungssystem 1 eine Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6, die mit dem Kommunikationsnetzwerk 2 verbunden ist. Die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 bestimmt eine Vorbereitungsarbeit auf der Grundlage von Informationen wie einem Produktionsauftrag und Konfigurationen von Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 und instruiert (überträgt) eine Vorbereitungsanweisung an einen Vorbereitungsarbeitskörper, wie z. B. eine Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit, ein von einem Arbeiter OP verwendetes Arbeitsterminal T oder ein Transportfahrzeug V auf der Grundlage der Arbeitsfolge. Die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 umfasst eine drahtlose Arbeitskommunikationseinheit 6a, die drahtlos mit der Endgerätekommunikationseinheit Ta des Arbeitsterminals T und der Transportfahrzeugkommunikationseinheit Va des Transportfahrzeugs V kommuniziert. Die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 überträgt eine Arbeitsanweisung an das Arbeitsterminal T und das Transportfahrzeug V über die drahtlose Arbeitskommunikationseinheit 6a.
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Als nächstes wird die detaillierte Konfiguration der Bauteilbefestigungslinie L1 unter Bezugnahme auf 2A beschrieben. 2A ist ein illustratives Konfigurationsdiagramm der Bauteilbefestigungslinie L1, die im Bauteilbefestigungssystem 1 vorgesehen ist. Eine Produktionseinrichtung mit Transportabschnitten 7, die die Platte (das Werkstück) von einer stromaufwärts gelegenen Seite (in der Zeichnung links) zu einer stromabwärts gelegenen Seite (in der Zeichnung rechts) in einer Plattentransportrichtung transportieren, ist mit der Bauteilbefestigungslinie L1 verbunden. Transportabschnitte 7, die in der Bauteilbefestigungslinie L1 miteinander gekoppelt sind, bilden die vorderseitige Transportspur 7F auf einer Vorderseite und die rückseitige Transportspur 7R auf einer Rückseite. Das heißt, die Bauteilbefestigungslinie L1 umfasst parallel die vorderseitige Transportspur 7F und die rückseitige Transportspur 7R.
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Die Plattenzufuhrvorrichtung M1, die Druckvorrichtung M2, die Plattenverteilungsvorrichtung M3, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M4, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M5, die Plattenverteilungsvorrichtung M6, die Reflow-Vorrichtung M7 (auch als Aufschmelzvorrichtungen bezeichnet) und die Plattenrückgewinnungsvorrichtung M8 sind mit der vorderseitigen Transportbahn 7F von der stromaufwärts gelegenen Seite zur stromabwärts gelegenen Seite hin verbunden. Die Plattenzufuhrvorrichtung M9, die Druckvorrichtung M10, die Plattenverteilungsvorrichtung M3, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M4, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M5, die Plattenverteilungsvorrichtung M6, die Reflow-Vorrichtung M11 und die Plattenrückgewinnungsvorrichtung M12 sind mit der rückwärtigen Transportspur 7R von der stromaufwärts gelegenen Seite zur stromabwärts gelegenen Seite hin verbunden.
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In 2A enthalten Plattenzufuhrvorrichtungen M1 und M9 einen Lagerabschnitt, wie z.B. ein Gestell, das eine Vielzahl von Platten lagert und eine aus dem Lagerabschnitt entnommene Platte zu den Produktionsanlagen auf der stromabwärtigen Seite führt. Die Druckvorrichtungen M2 und M10 bedrucken (deponieren) das Creme-Lot auf einer Elektrode der von der stromaufwärts gelegenen Seite über die Siebmaske zugeführten Platte. Die Druckvorrichtungen M2 und M10 können so konfiguriert sein, dass sie das Creme-Lot mit Hilfe eines Dispensers auf die Platte auftragen. Die Plattenverteilungsvorrichtungen M3 und M6 umfassen Verteilmechanismen. Der Verteilungsmechanismus umfasst einen Transportabschnitt 7, der die Platte von der stromaufwärts gelegenen Seite aufnimmt und die Platte zur stromabwärts gelegenen Seite hinaus transportiert. Die Plattenverteilungsvorrichtung M3 umfasst zwei Verteilmechanismen und die Plattenverteilungsvorrichtung M6 umfasst einen Verteilmechanismus.
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Der Verteilmechanismus der Plattenverteilungsvorrichtung M3 auf der Vorderseite bewegt sich in einer Vorwärts-Rückwärts-Richtung von der vorderseitigen Transportspur 7F auf der stromaufwärtigen Seite zur rückseitigen Transportspur 7R auf der stromabwärtigen Seite (Pfeil a). Der Verteilermechanismus der Plattenverteilungsvorrichtung M3 auf der Rückseite bewegt sich in der Vorder-Rückwärts-Richtung von der hinteren Transportbahn 7R auf der stromaufwärts gelegenen Seite zur vorderen Transportbahn 7F auf der stromabwärts gelegenen Seite (Pfeil b). Der Verteilmechanismus der Plattenverteilungsvorrichtung M6 bewegt sich in der Front-Rückwärts-Richtung zwischen der vorderen Transportbahn 7F und der hinteren Transportbahn 7R auf der stromabwärts gelegenen Seite und überdeckt die vordere Transportbahn 7F und die hintere Transportbahn 7R auf der stromaufwärts gelegenen Seite (Pfeil c). Die Plattenverteilungsvorrichtungen M3 und M6 verteilen und transportieren jeweils eine Platte, die von der vorderseitigen Transportspur 7F oder der rückseitigen Transportspur 7R auf der stromaufwärts gelegenen Seite empfangen wurde, in Übereinstimmung mit einem Befehl von der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 oder dergleichen entweder zur vorderseitigen Transportspur 7F oder zur rückseitigen Transportspur 7R auf der stromabwärts gelegenen Seite aus.
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In 2A sind die Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4 und M5 vom Doppelspurtyp mit Transportabschnitten 7, die die vorderseitige Transportspur 7F bilden, und Transportabschnitten 7, die die rückseitige Transportspur 7R bilden, und montieren ein Bauteil auf einer Platte, die von der stromaufwärtigen Seite durch die Transportabschnitte 7 transportiert wird. Die Reflow-Vorrichtungen M7 und M11 enthalten jeweils eine Plattenheizeinheit und erhitzen die Platte, auf der das Bauteil montiert ist, auf eine vorbestimmte Temperatur, während sie die Platte von der stromaufwärts gelegenen Seite zur stromabwärts gelegenen Seite transportieren, um das Creme-Lot zu schmelzen und dann das Creme-Lot zu verfestigen, um das Bauteil an die Platte zu löten. Die Plattenrückgewinnungsvorrichtungen M8 und M12 umfassen jeweils einen Lagerabschnitt, wie z.B. ein Regal, das eine Vielzahl von Platten lagert, und nehmen eine von den Produktionsanlagen auf der stromaufwärts gelegenen Seite heraus transportierte Platte auf und lagern die Platte in dem Lagerabschnitt.
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Als nächstes wird die detaillierte Konfiguration der Bauteilbefestigungslinie L2 unter Bezugnahme auf 2B beschrieben. 2B ist ein illustratives Konfigurationsdiagramm der Bauteilbefestigungslinie L2, die im Bauteilbestückungssystem 1 vorgesehen ist. Produktionseinrichtungen wie die Plattenzufuhrvorrichtung M13, die Druckvorrichtung M14, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M15, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M16, die Reflow-Vorrichtung M17 und die Plattenrückgewinnungsvorrichtung M18, von denen jede einen Transportabschnitt 7 umfasst, der die Platte (das Werkstück) transportiert, sind in Reihe mit der Bauteilbefestigungslinie L2 von einer stromaufwärts gelegenen Seite zu einer stromabwärts gelegenen Seite verbunden. Die in der Bauteilbefestigungslinie L2 miteinander gekoppelten Transportabschnitte 7 bilden die Transportspur 7M.
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Die Bauteilbefestigungsvorrichtungen M15 und M16 sind einspurig und enthalten nur einen Transportabschnitt 7 und montieren das Bauteil auf der von der stromaufwärts gelegenen Seite her transportierten Platte. Die Platten-Zuführungsvorrichtung M13, die Druckvorrichtung M14, die Reflow-Vorrichtung M17 und die Platten-Rückgewinnungsvorrichtung M18 ähneln den Platten-Zuführungsvorrichtungen M1 und M9, den Druckvorrichtungen M2 und M10, den Reflow-Vorrichtungen M7 und M11 und den Platten-Rückgewinnungsvorrichtungen M8 und M12, die in der Bauteil-Bestückungslinie L1 vorgesehen sind, so dass auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet wird. Die Schablonenmaske, die Rakel und die Lötpaste werden von der Druckvorrichtung M2, der Druckvorrichtung M10 und der Druckvorrichtung M14 gemeinsam verwendet. Der Schlitten 5, die Bandzuführung, der Montagekopf, die Saugdüse und das Bauteil werden von den zweispurigen Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4 und M5 und den einspurigen Bauteilbefestigungsvorrichtungen M15 und M16 gemeinsam genutzt.
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In den 2A und 2B wird eine Produktionsarbeit an der Platte ausgeführt, während die Platte von der stromaufwärts gelegenen Seite zu den Produktionsanlagen auf der stromabwärts gelegenen Seite durch die vorderseitige Transportbahn 7F und die rückseitige Transportbahn 7R in der Bauteilbefestigungslinie L1 und durch die Transportbahn 7M in der Bauteilbefestigungslinie L2 transportiert wird. Die Bauteilbefestigungslinie L1 und die Bauteilbefestigungslinie L2 können die gleiche Konfiguration haben. In den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 können die Konfigurationen der Produktionseinrichtungen und dergleichen in Abhängigkeit von der Art der herzustellenden Montageplatte und der Produktionsmenge frei verändert werden.
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Als nächstes wird eine Konfiguration, die sich auf die Verwaltung der Vorbereitungsarbeit bezieht, um eine Vorbereitungsarbeit zu verwalten, die in einem Vorbereitungsschritt zur Ausführung eines Produktionsauftrags der Montageplatte (des Produkts) unter den Funktionen des Bauteilbefestigungssystems 1 erzeugt wird, mit Bezug auf 3 beschrieben. 3 ist ein Blockdiagramm, das die Konfiguration des Bauteilbestückungssystems 1 zeigt. In 3 übertragen und empfangen die Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 und die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6, die in dem Bauteilbefestigungssystem 1 vorgesehen sind, verschiedene Informationen und verschiedene Anweisungen über das Kommunikationsnetzwerk 2 aneinander und voneinander.
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Die Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 umfasst die Verwaltungskommunikationseinheit 10, die Planerstellungseinheit 11 und die Verwaltungsspeichereinheit 12. Die Verwaltungsspeichereinheit 12 ist eine Speichervorrichtung und speichert Produktionsauftragsinformationen 12a, Produktionsdateninformationen 12b, Anlagenkonfigurationsinformationen 12c, Bauteilinformationen 12d, Schlitteninformationen 12e, Arbeiterinformationen 12f, Produktionsplaninformationen 12g und dergleichen. Die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 umfasst eine Arbeitskommunikationseinheit 20, eine drahtlose Arbeitskommunikationseinheit 6a, eine Anzeigeeinheit 21, eine Informationserfassungseinheit 22, eine Netzwerkerstellungseinheit 23, eine Anzeigeverarbeitungseinheit 24, eine Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25, eine Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit 26, eine Leistungserfassungseinheit 27, eine Vorbereitungsanweisungsübertragungseinheit 28 und eine Arbeits-Speichereinheit 29.
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In 3 ist die Arbeits-Speichereinheit 29 eine Speichervorrichtung und speichert den Produktionsplan 29a, die Produktionsdaten 29b, die Linienkonfigurationsinformationen 29c, die Plattentypwechsel-Standardinformationen 29d, die Plattentypwechsel-Vorbereitungs-Standardinformationen 29e, die Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f, die Produktionsplannetzwerkinformationen 29g, die Plattentypwechsel-Netzwerkinformationen 29h, die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerksinformationen 29i, die Anordnungsarbeitsnetzwerkinformationen 29j, die Arbeitsnetzwerkinformationen 29k, die Arbeitsspannenzeit 29l, die Vorbereitungsanweisung 29m, die Leistungsinformationen 29n und dergleichen.
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Die Verwaltungs-Kommunikationseinheit 10 der Produktionsmanagementvorrichtung 3 sendet und empfängt verschiedene Informationen und verschiedene Anweisungen an und von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 und anderen Vorrichtungen über das Kommunikationsnetzwerk 2. Die Arbeitskommunikationseinheit 20 der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 sendet und empfängt verschiedene Informationen und verschiedene Anweisungen zu und von der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3, der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit und anderen Vorrichtungen über das Kommunikationsnetzwerk 2. Die drahtlose Arbeitskommunikationseinheit 6a der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 überträgt und empfängt drahtlos verschiedene Informationen und verschiedene Anweisungen an und von dem Arbeitsterminal T und dem Transportfahrzeug V. Die Anzeigeeinheit 21 der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 ist eine Anzeigevorrichtung, wie z.B. ein Flüssigkristallbildschirm, und zeigt verschiedene Informationen, die in der Arbeits-Speichereinheit 29 gespeichert sind, auf einem Anzeigebildschirm an.
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In 3 erhält die Verwaltungs-Kommunikationseinheit 10 der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 Informationen über einen Produktionsauftrag von einer Auftragsempfangsverwaltungsvorrichtung (nicht dargestellt). Der Produktionsauftrag enthält einen Plattentypnamen (Produktionsartikel) zur Angabe einer im Bauteilbefestigungssystem 1 zu produzierenden Montageplatte, die Anzahl der Produkte, eine Produktionsfrist und dergleichen. Die Verwaltungskommunikationseinheit 10 vergibt eine eindeutige Auftragsnummer W, um den Produktionsauftrag als ein Los einer Einheit zu verwalten, ordnet die Auftragsnummer W dem Produktionsauftrag zu und veranlasst die Verwaltungsspeichereinheit 12, die Auftragsnummer W als Produktionsauftragsinformation 12a zu speichern. Die Auftragsannahme-Verwaltungsvorrichtung kann eine andere Verwaltungsfunktion als die Auftragsannahme haben und kann eine Unternehmensressourcenplanung (ERP) sein, die den Einkauf, die Buchhaltung, den Versand und dergleichen verwaltet.
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Die Verwaltungs-Kommunikationseinheit 10 erfasst Produktionsdaten, einschließlich der für die Produktion erforderlichen Informationen, wie z.B. eine Plattengröße, einen Siebmaskentyp, einen Rakeltyp, einen montierten Bauteiltyp, eine Montageposition und eine Reflow-Temperatur eines Plattentyps, der einem Produktionsauftrag entspricht, von einer Produktinformations-Verwaltungsvorrichtung (nicht dargestellt) und veranlasst die Verwaltungs-Speichereinheit 12, die erfassten Produktionsdaten als Produktionsdateninformationen 12b zu speichern. Die Verwaltungs-Kommunikationseinheit 10 erfasst Informationen, wie z.B. Art und Anordnung der Produktionsanlagen, die die auf der Produktionsfläche F angeordneten Bauteil-Bestückungslinien L1 und L2 bilden, sowie die Anzahl der Vorrichtungen 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit von einer Linienmanagementvorrichtung (nicht dargestellt) und veranlasst die Verwaltungs-Speichereinheit 12, die erfassten Informationen als Anlagenkonfigurationsinformationen 12c zu speichern. Die Verwaltungskommunikationseinheit 10 erfasst einen Bestandsstatus des Bauteils, der Bildschirmmaske, der Saugdüse und dergleichen, die für die Herstellung einer Montageplatte eines Produktionsauftrags verwendet werden, von einer Bauteilverwaltungsvorrichtung (nicht dargestellt) und veranlasst die Verwaltungsspeichereinheit 12, den erfassten Bestandsstatus als Bauteilinformation 12d zu speichern.
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In 3 erfasst die Verwaltungskommunikationseinheit 10 Informationen wie einen Zustand des Schlittens 5 (während der Verwendung in der Produktion in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2, während einer Anordnungsarbeit im Vorbereitungsbereich As, während der Lagerung im Vorbereitungsbereich As und dergleichen), einen auf dem Schlitten 5 installierten Bandzuführer und ein Bauteil (einen Typ eines zu liefernden Bauteils) von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 und veranlasst die Verwaltungsspeichereinheit 12, die erfassten Informationen als Schlitteninformationen 12e zu speichern. Die Verwaltungs-Kommunikationseinheit 10 erwirbt Arbeiter-Informationen 12f, einschließlich Informationen wie eine Arbeitszeit und ein Arbeitsfähigkeitsniveau für jede Information, die den Arbeiter OP spezifiziert, der auf der Produktionsfläche F arbeitet, von einer Arbeiter-Management-Vorrichtung (nicht gezeigt), und veranlasst die Verwaltungs-Speichereinheit 12, die erworbenen Arbeiter-Informationen 12f zu speichern.
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In 3 führt die Planerstellungseinheit 11 der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 eine Simulation auf der Grundlage der Produktionsauftragsinformationen 12a, der Produktionsdateninformationen 12b, der Anlagenkonfigurationsinformationen 12c, der Bauteilinformationen 12d, der Schlitteninformationen 12e und der Arbeiterinformationen 12f durch und erstellt einen optimalen Produktionsplan für die Herstellung der Montageplatte im Bauteilbefestigungssystem 1 in einem vorbestimmten Zeitraum, wie z. B. einem Tag oder einer Woche. Der erstellte Produktionsplan wird von der Verwaltungsspeichereinheit 12 als Produktionsplaninformation 12g gespeichert. Um den optimalen Produktionsplan zu erstellen, kann zusätzlich zur Simulation ein Verfahren wie maschinelles Lernen verwendet werden, solange der optimale Produktionsplan, der eine in jeder Produktionsauftragsinformation 12a festgelegte Frist erfüllt, erstellt wird.
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In dem Produktionsplan sind Informationen zur Spezifizierung von Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 zur Herstellung der Montageplatte, ein Produktionsstartzeitpunkt, ein Produktionsendzeitpunkt, die Anzahl der Produkte, Informationen zur Spezifizierung von Schlitten 5 (Schlittengruppe), die für die Produktion verwendet werden, die Anzahl der Arbeiter OP und ähnliches mit der Auftragsnummer W verknüpft. Die Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 kann Produktionsplaninformationen 12g empfangen, die von einer anderen Vorrichtung, wie z.B. einer Produktionsplanerstellungsvorrichtung (nicht gezeigt), erstellt wurden, und kann die Verwaltungsspeichereinheit 12 veranlassen, empfangene Produktionsplaninformationen 12g zu speichern.
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Ein Beispiel, bei dem die Produktionsplaninformationen 12g entlang eines Produktionszeitpunkts angezeigt werden, wird hier mit Bezug auf 4 beschrieben. 4 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels von Produktionsplaninformationen 12g, die im Bauteilbefestigungssystem 1 verwendet werden. In 4 wird ein Produktionsplan für jeden Produktionsauftrag, der in den Produktionsplaninformationen 12g enthalten ist, entlang eines Produktionszeitpunkts für jede der Bestückungslinien L1 und L2 angezeigt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden Montageplatten der jeweiligen Produktionsartikel gemäß einem Produktionsauftrag mit der Auftragsnummer W1 in der Bestückungslinie L1 und gemäß einem Produktionsauftrag mit der Auftragsnummer W2 in der Bestückungslinie L2 produziert.
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In der Bauteilbefestigungslinie L1 wird die Produktion von Montageplatten der Produktionsartikel der Auftragsnummer W3, der Auftragsnummer W4 und der Auftragsnummer W7 in dieser Reihenfolge nach der Auftragsnummer W1 geplant. In ähnlicher Weise wird in der Bauteilbefestigungslinie L2 die Produktion von Montageplatten für die Produktionsartikel der Auftragsnummer W5 und der Auftragsnummer W6 in dieser Reihenfolge nach der Auftragsnummer W2 geplant. Die linke Seite eines Rechtecks, das die Produktionszeit einer Montageplatte jedes Produktionsauftrags darstellt, gibt den Zeitpunkt des Produktionsbeginns an, und die rechte Seite gibt den Zeitpunkt des Produktionsendes an. Beispielsweise ist die Produktion der Montageplatte mit der Auftragsnummer W5 so geplant, dass die Produktion zum Produktionsstartzeitpunkt T22 beginnt und zum Produktionsendzeitpunkt T23 endet.
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In 4 enthält die Produktionsplaninformation 12g die Zuordnung der Schlittengruppe Z, die eine Vielzahl von Schlitten 5 umfasst, die in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 verwendet werden, und die Reihenfolge der Anordnungsarbeiten der Schlittengruppe Z auf den Schlitten 5 im Vorbereitungsbereich As. In diesem Beispiel sind im Vorbereitungsbereich As zwei Vorrichtungen 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit angeordnet, die für die Ausführung der Anordnungsarbeiten vorgesehen sind, indem zwei Schlittengruppen Z parallel zueinander angeordnet werden. Vier Schlittengruppen Z1 bis Z4, die an den Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4 und M5 der Bauteilbefestigungslinie L1 oder an den Bauteilbefestigungsvorrichtungen M15 und M16 der Bauteilbefestigungslinie L2 montiert werden, werden auf der Produktionsfläche F vorbereitet.
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Die Schlittengruppe Z1 ist für die Fertigung der Montageplatte der Auftragsnummer W1 vorgesehen. Nachdem die Produktion der Auftragsnummer W1 zum Produktionsendzeitpunkt T11 beendet ist und bevor die Produktion der Auftragsnummer W3 zum Produktionsstartzeitpunkt T12 gestartet wird, wird die Plattentypwechselarbeit des Abnehmens der Schlitten 5 der Schlittengruppe Z1 von der Bestückungslinie L1 und des Anhängens der Schlitten 5 der Schlittengruppe Z3, die für die Produktion der Auftragsnummer W3 vorgesehen sind, geplant. Die abgetrennten Schlitten 5 der Schlittengruppe Z1 werden in den Vorbereitungsbereich As transportiert, und es wird eine Anordnungsarbeit für die Produktion der Auftragsnummer W6 geplant. Die Anordnungsarbeiten für die Auftragsnummer W6 auf der Schlittengruppe Z1 werden zwischen dem Produktionsendzeitpunkt T11 der Auftragsnummer W1 und dem Produktionsstartzeitpunkt T24 der Auftragsnummer W6 geplant.
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In 4 werden bei der Plattentypwechselarbeit vom Produktionsendzeitpunkt T13 zum Produktionsstartzeitpunkt T14, bei der die Produktion der Auftragsnummer W3 auf die Produktion der Auftragsnummer W4 umgestellt wird, keine Schlitten 5 ausgetauscht, und der Austausch des am Schlitten 5 befestigten Bandvorschubs und des Bauteils ist vorgesehen. Das heißt, die Auftragsnummer W3 und die Auftragsnummer W4 werden als dieselbe Gruppe geplant, die dieselbe Schlittengruppe Z3 verwendet.
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In 3 erfasst die Arbeitskommunikationseinheit 20 der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 Informationen, die für eine Vorbereitungsarbeit der Produktion erforderlich sind, aus Produktionsplaninformationen 12g und Produktionsdateninformationen 12b, die von der Verwaltungsspeichereinheit 12 der Produktionsverwaltungsvorrichtung 3 gespeichert werden, und veranlasst die Arbeits-Speichereinheit 29, die erfassten Informationen als Produktionsplan 29a und Produktionsdaten 29b zu speichern. Linienkonfigurationsinformationen 29c sind Informationen, in denen die Konfigurationen der Produktionsanlagen der auf der Produktionsfläche F installierten Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 als Hierarchien einer Vielzahl von Produktionsanlagen beschrieben sind.
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Im Folgenden wird ein Beispiel für eine Linienkonfigurationsinformation 29c der in 2 dargestellten Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 unter Bezugnahme auf die 5A und 5B beschrieben. 5A ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels von Leitungskonfigurationsinformationen 29c der in 2A gezeigten Bauteilbefestigungslinien L1. 5B ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels der Leitungskonfigurationsinformation 29c der in 2B gezeigten Bauteilbefestigungslinien L2.
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In der Linienkonfigurationsinformation 29c wird ein Bereich in jeder Produktionseinrichtung, in dem eine Produktionsarbeit wie eine Druckarbeit oder eine Bauteilbefestigungsarbeit ausgeführt wird, als ein Produktionseinrichtungsknoten beschrieben. Ein Startknoten Ns ist auf einer stromaufwärtigen Seite der Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 angeordnet, und ein Endknoten Ne ist auf einer stromabwärtigen Seite davon angeordnet. Die Beschreibung einer Produktionseinrichtung, die keine Vorbereitungsarbeiten erfordert (z. B. die Plattenversorgungseinrichtungen M1, M9 und M13), wird weggelassen. Das heißt, unter der Annahme, dass es solche Produktionseinrichtungsknoten nicht gibt, werden vorherige und nachfolgende Produktionseinrichtungsknoten verbunden.
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In 5A werden die Druckvorrichtung M2, die Druckvorrichtung M10, die Reflow-Vorrichtung M7 und die Reflow-Vorrichtung M11 jeweils als ein Produktionseinrichtungsknoten beschrieben. Bei den zweibahnigen Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4 und M5 werden die Produktionseinrichtungsknoten der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4F und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5F auf der Vorderseite und die Produktionseinrichtungsknoten der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4R und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5R auf der Rückseite parallel beschrieben.
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In 5B werden die Druckvorrichtung M14, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M15, die Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 und die Reflow-Vorrichtung M17 jeweils als ein Produktionseinrichtungsknoten beschrieben. Die Knoten der Produktionsanlagen sind so miteinander verbunden, dass sie einen gerichteten Graphen bilden, der die Transportrichtung einer Platte während der Produktion (von einer stromaufwärts gelegenen Seite zu einer stromabwärts gelegenen Seite), d. h. die Richtung der Produktionsarbeitsfolge, angibt. Auf diese Weise wird die Linienkonfigurationsinformation 29c, die die Hierarchien der mehreren Produktionsanlagen angibt, so konfiguriert, dass die Knoten entsprechend einem Produktionstyp in Reihe und parallel verzweigen. Dementsprechend ist es selbst dann, wenn ein Produktionsartikel (Plattentyp) nur in der vorderseitigen Transportspur 7F in der Bauteilbefestigungslinie L1 geändert wird, möglich, eine Vorbereitungsanweisung zu erstellen, wie später beschrieben.
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In 3 ist die Plattentypwechsel-Standardinformation 29d eine Information, in der die Vorbereitungsarbeiten, die zur Herstellung der Montageplatte in den in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 vorgesehenen Produktionseinrichtungen durchgeführt werden, als Hierarchie der Vorbereitungsarbeiten in den Produktionseinrichtungen beschrieben sind. Die Plattentypwechsel-Standardinformation 29d beschreibt alle möglichen Vorbereitungsarbeiten als direkte Vorbereitungsarbeiten in den Produktionsanlagen.
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Ein Beispiel für eine Plattentypwechsel-Standardinformation 29d wird hier mit Bezug auf die 6A bis 6C beschrieben. Die 6A bis 6C sind illustrative Diagramme des Beispiels der in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 verwendeten Plattentypwechsel-Standardinformationen 29d. Die Plattentypwechsel-Standardinformation 29d wird für jede Produktionsanlage mit unterschiedlichen Funktionen, Optionen und dergleichen erstellt. 6A zeigt die für die Druckvorrichtung M2, die Druckvorrichtung M10 und die Druckvorrichtung M14 gemeinsamen Plattentypwechsel-Standardinformationen 29d. In den Druckvorrichtungen M2, M10 und M14 können „Änderung der Bahnbreite“, „Austausch der Siebmaske“, „Austausch der Rakel“ und „Nachfüllen von Creme-Lot“ gleichzeitig als direkte Vorbereitungsarbeiten ausgeführt werden. Diese Vorbereitungsarbeitsknoten sind parallel verknüpft, so dass ein gerichteter Graph zwischen Startknoten Ns und Endknoten Ne entsteht.
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6B zeigt die Plattentypwechsel-Standardinformationen 29d, die der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4F, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4R, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5F, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5R, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M15 und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 gemeinsam sind. In den Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4F, M4R, M5F, M5R, M15 und M16 gibt es zusätzlich zu den gleichzeitig durchzuführenden Arbeiten „Änderung der Spurweite“, „Austausch des Schlittens“, „Austausch des Zuführers“, „Austausch des Bauteils“, „Austausch des Montagekopfes“ und „Austausch der Saugdüse“ eine Kaskadenarbeit, die erst gestartet werden kann, wenn eine vorherige Arbeit beendet ist.
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Zum Beispiel sind eine Vorbereitungsarbeit zum Ausführen des „Austausch des Zuführers“ am Schlitten 5 nach dem „ Austausch des Schlittens“, eine Vorbereitungsarbeit zum Ausführen des „Austausch des Bauteils“ an der Bandzuführung nach dem „ Austausch des Zuführers“ und eine Vorbereitungsarbeit zum Ausführen des „Austausch der Saugdüse“ am Montagekopf nach dem „Austausch des Montagekopfes“ Kaskadenarbeiten. Die Vorbereitungsarbeitsknoten der Vorbereitungsarbeit, die gleichzeitig ausgeführt werden können, sind parallel verbunden, und die Vorbereitungsarbeitsknoten der Kaskadenarbeit sind in Reihe verbunden, wodurch ein gerichteter Graph zwischen Startknoten Ns und Endknoten Ne gebildet wird.
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6C zeigt die Plattentypwechsel-Standardinformation 29d, die der Reflow-Vorrichtung M7, der Reflow-Vorrichtung M11 und der Reflow-Vorrichtung M17 gemeinsam ist. In den Reflow-Vorrichtungen M7, M11 und M17 ist ein Vorbereitungsarbeitsknoten einer „Heiztemperaturänderung“ so verknüpft, dass er einen gerichteten Graphen zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne bildet. Auf diese Weise wird die Plattentypwechsel-Standardinformation 29d, die eine Hierarchie der Vorbereitungsarbeiten in der Produktionsanlage angibt, so konfiguriert, dass die Knoten entsprechend einer Vorbereitungsreihenfolge in Reihe oder parallel verzweigen.
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In 3 ist die Standardinformation 29e zur Vorbereitung des Plattentypwechsels eine Information, in der eine Vorbereitungsarbeit mit Ausnahme der Anordnungsarbeit auf dem Schlitten 5 unter den indirekten Vorbereitungsarbeiten, bei denen eine Arbeit in einem Bereich außerhalb der Produktionsanlagen durchgeführt wird, wie z.B. der Vorbereitungsbereich As zur Herstellung der Montageplatte in den Produktionsanlagen, die in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 vorgesehen sind, für jede Produktionsanlage beschrieben wird. Die Standardinformation 29e zur Vorbereitung des Plattentypwechsels beschreibt alle möglichen Vorbereitungsarbeiten als indirekte Vorbereitungsarbeiten an der Produktionsanlage. Die Anordnungsarbeit-Standardinformation 29f ist eine Information, in der eine Anordnungsarbeit, die die indirekte Vorbereitungsarbeit im Vorbereitungsbereich As zur Durchführung der Bauteilbefestigungsarbeit in den Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4F, M4R, M5F, M5R, M15 und M16 ist, für jeden Schlitten 5 (oder jede der Schlittengruppen Z1 bis Z4) beschrieben wird.
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Im Folgenden wird ein Beispiel für eine Standardinformation 29e zur Vorbereitung eines des Plattentypwechsels mit Bezug auf die 7A und 7B beschrieben. 7A und 7B sind veranschaulichende Diagramme des Beispiels der Standardinformationen 29e für die Vorbereitung des Plattentypwechsels, die in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 verwendet werden. Die Standardinformation 29e für die Vorbereitung des Plattentypwechsels wird für jede Produktionsanlage erstellt. Für die Reflow-Geräte M7, M11 und M17, die keine indirekten Vorbereitungsarbeiten erfordern, werden keine Standardinformationen 29e für die Vorbereitung des Plattentypwechsels erstellt. 7A zeigt die Standardinformationen 29e zur Vorbereitung des Plattentypwechsels, die für die Druckvorrichtung M2, die Druckvorrichtung M10 und die Druckvorrichtung M14 gelten. In den Druckvorrichtungen M2, M10 und M14 sind die Vorbereitungsarbeitsknoten „Siebmaskenvorbereitung“, „Rakelvorbereitung“ und „Creme-Lotvorbereitung“, die gleichzeitig ausgeführt werden können, so verbunden, dass sie einen gerichteten Graphen parallel zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne bilden.
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7B zeigt die Standardinformationen 29e zur Vorbereitung eines des Plattentypwechsels, die der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4F, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M4R, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5F, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M5R, der Bauteilbefestigungsvorrichtung M15 und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 gemeinsam sind. In den Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4F, M4R, M5F, M5R, M15 und M16 sind die gleichzeitig ausführbaren Vorbereitungsarbeitsknoten „Zuführungsvorbereitung“, „Bauteilvorbereitung“, „Montagekopfvorbereitung“ und „Saugdüsenvorbereitung“ so verknüpft, dass sie einen gerichteten Graphen parallel zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne bilden.
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Im Folgenden wird ein Beispiel für die Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f unter Bezugnahme auf 8 beschrieben. 8A ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f des in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 verwendeten Schlittens. 8B ist ein anschauliches Diagramm eines Beispiels für die Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f der in der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 verwendeten Schlittengruppe. 8A zeigt die Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f für eine Anordnungsarbeit, die durch Verbinden eines Schlittens 5 mit der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit ausgeführt wird. Im Schlitten 5 sind die Vorbereitungsarbeitsknoten „Schlittenvorbereitung“, „Bauteilvorbereitung“, „Zuführungsvorbereitung“, „Zuführungsablösung“, „Zuführungsbewegung“, „Zuführungsbefestigung“ und „Bauteilbefestigung“, die in Kaskade ausgeführt werden, so verbunden, dass sie einen gerichteten Graphen in Reihe zwischen Startknoten Ns und Endknoten Ne bilden. Der hier verwendete Begriff „verbinden“ umfasst nicht nur eine physische Verbindung, sondern auch eine virtuelle Verbindung durch drahtlose Kommunikation.
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8B zeigt die Anordnungsarbeit-Standardinformation 29f einer Anordnungsarbeit auf Schlittengruppen Z1 bis Z4, die vier Schlitten 5-1 bis 5-4 umfassen. In den Schlittengruppen Z1 bis Z4 sind Hierarchien von „Schlitten 5-1 Anordnungsarbeit“, „Schlitten 5-2 Anordnungsarbeit“, „Schlitten 5-3 Anordnungsarbeit “ und „Schlitten 5-4 Anordnungsarbeit“, die in Kaskade ausgeführt werden, hintereinandergeschaltet, so dass ein gerichteter Graph zwischen Startknoten Ns und Endknoten Ne entsteht. Ein in 8A dargestellter Vorbereitungsarbeitsknoten eines Schlittens 5 ist hierarchisch mit einer Hierarchie jedes Schlittens 5-1 bis 5-4 verbunden.
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In 3 umfasst die Netzwerk-Erstellungseinheit 23 als interne Verarbeitungseinheiten die Produktionsplannetzwerk-Erstellungseinheit 23a, die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b, die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c, die Anordnungsarbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23d und die Arbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23e. Basierend auf dem Produktionsplan 29a erstellt die Produktionsplannetzwerk-Erstellungseinheit 23a ein Produktionsplannetzwerk, in dem die Produktion der Montageplatte auf der Produktionsfläche F als ein Produktionsplan-Knotenpunkt in Einheiten des Produktionsauftrags in einer Produktionssequenz verbunden ist. Das erstellte Produktionsplannetzwerk wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 als Produktionsplannetzwerkinformation 29g gespeichert.
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Ein Beispiel für ein von der Produktionsplannetzwerk-Erstellungseinheit 23a erstelltes Produktionsplannetzwerk wird anhand von 9 beschrieben. 9 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Produktionsplannetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 erstellt wurde. Das Produktionsplannetzwerk in 9 ist ein Produktionsplannetzwerk aus Produktionsplänen von Produktionsaufträgen mit den Auftragsnummern W1 bis W7, die in den in 4 gezeigten Produktionsplaninformationen 12g enthalten sind.
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Eine Hierarchie der Bauteilbefestigungslinie L1 umfasst Produktionsplanknoten der Auftragsnummer W1, der Auftragsnummer W3, der Auftragsnummer W4 und der Auftragsnummer W7. Eine Hierarchie der Bauteilbefestigungslinie L2 umfasst die Produktionsplanknoten der Auftragsnummer W2, der Auftragsnummer W5 und der Auftragsnummer W6. Die Produktionsplanknoten der Auftragsnummern W1 bis W7 umfassen die Startknoten Ns1 bis Ns7 zur Speicherung von Produktionsstartzeitpunkten bzw. die Endknoten Ne1 bis Ne7 zur Speicherung von Produktionsendzeitpunkten. Beispielsweise umfasst der Produktionsplanknoten der Auftragsnummer W6 den Startknoten Ns6 zum Speichern eines Produktionsstartzeitpunkts T24 und den Endknoten Ne6 zum Speichern eines Produktionsendzeitpunkts T25.
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In 9 sind die Produktionsplanknoten der Bauteilbefestigungslinie L1 zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne in der Produktionssequenz in Reihe geschaltet. Die Produktionsplanknoten der Bauteilbefestigungslinie L2 sind zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne in der Produktionssequenz in Reihe geschaltet. Hierarchien der Produktionsplanknoten der Bauteilbefestigungslinie L1 und Hierarchien der Produktionsplanknoten der Bauteilbefestigungslinie L2 sind zwischen Startknoten Ns und Endknoten Ne parallel verknüpft.
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In 3 erstellt die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b auf der Grundlage des Produktionsplans 29a, der Produktionsdaten 29b, der Linienkonfigurationsinformationen 29c und der Standardinformationen für der Plattentypwechsel 29d ein Plattentypwechsel-Netzwerk, das ein gerichteter Graph ist, der durch die Verknüpfung von Vorbereitungsarbeitsknoten der direkten Vorbereitungsarbeit gebildet wird, die in den in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 vorgesehenen Produktionseinrichtungen ausgeführt wird. Das Plattentypwechsel-Netzwerk wird für jeden Produktionsauftrag (für jede der Auftragsnummern W1 bis W7) erstellt. Das erstellte Plattentypwechsel-Netzwerk wird von der Arbeits-Speichereinheit 29 als Plattentypwechsel-Netzwerkinformation 29h gespeichert.
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Hier wird ein Erstellungsverfahren des Plattentypwechsel-Netzwerk durch die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b speziell mit Bezug auf 10 beschrieben. 10 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Plattentypwechsel-Netzwerk, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 erstellt wurde. 10 zeigt das Plattentypwechsel-Netzwerk der direkten Vorbereitungsarbeit, die ausgeführt wird, um die Montageplatte auf der Grundlage eines Produktionsauftrags mit der Auftragsnummer W6 in der Bauteilbefestigungslinie L2 herzustellen. Die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b verknüpft hierarchisch eine Vielzahl von Vorbereitungsarbeitsknoten der Produktionseinrichtung, die in den Plattentypwechsel-Standardinformationen 29d enthalten sind, mit jedem Produktionseinrichtungsknoten der Linienkonfigurationsinformationen 29c der Bauteilbefestigungslinie L2.
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Als nächstes vergleicht die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b die Produktionsdaten 29b der unmittelbar vorhergehenden Auftragsnummer W5 mit den Produktionsdaten 29b der Auftragsnummer W6 und löscht einen Vorbereitungsarbeitsknoten, der die Vorbereitungsarbeit nicht benötigt. Da in diesem Beispiel die Druckeinrichtung M14 für die Auftragsnummer W5 und die Auftragsnummer W6 die gleiche Rakel verwendet, wird ein Vorarbeitsknoten „Rakelwechsel“ gelöscht. In der Bauteilbefestigungsvorrichtung M15 und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 werden der notwendige Bandzuführungswechsel und der Bauteilwechsel durch den Schlittenwechsel abgeschlossen, so dass die Vorbereitungsarbeitsknoten „Zuführungswechsel“ und „Bauteilwechsel“ gelöscht werden. Die Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 beinhaltet keinen Austausch des Montagekopfes, so dass ein Vorbereitungsarbeitsknoten „Austausch des Montagekopfes“ gelöscht wird.
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Ein Produktionseinrichtungsknoten der Produktionseinrichtung, für den keine direkten Vorbereitungsarbeiten geplant sind, wird aus dem Plattentypwechsel-Netzwerk gelöscht. Wenn z.B. eine Vorbereitungsarbeit „Heiztemperaturänderung“ in der Reflow-Vorrichtung M17 nicht erforderlich ist, wird ein Produktionseinrichtungsknoten der Reflow-Vorrichtung M17 aus dem Plattentypwechsel-Netzwerk gelöscht. Startknoten Ns speichert als Startzeitpunkt den Produktionsendzeitpunkt T23, zu dem die Produktion der Auftragsnummer W5 beendet wird. Der Endknoten Ne speichert als Endzeitpunkt den Produktionsstartzeitpunkt T24, zu dem die Produktion der Auftragsnummer W6 gestartet wird. Das heißt, der Startzeitpunkt des Startknotens Ns ist ein frühester Zeitpunkt, der als Produktionsplan 29a genommen werden kann, und der Endzeitpunkt des Endknotens Ne ist ein spätester Zeitpunkt, der als Produktionsplan 29a genommen werden kann.
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In 3 erstellt die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c auf der Grundlage des Produktionsplans 29a, der Produktionsdaten 29b, der Linienkonfigurationsinformationen 29c und der Standardinformationen für die Plattentypwechsel 29e ein Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk, das ein gerichteter Graph ist, der durch die Verknüpfung von Vorbereitungsarbeitsknoten der indirekten Vorbereitungsarbeiten gebildet wird, die in den in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 vorgesehenen Produktionseinrichtungen ausgeführt werden. Das Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk wird für jeden Produktionsauftrag (für jede der Auftragsnummern W1 bis W7) erstellt. Das erstellte Plattentypwechselvorbereitungsnetzwerk wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 als Plattentypwechselvorbereitungsnetzwerkinformation 29i gespeichert.
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Hier wird ein Erstellungsprozess des Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk durch die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c speziell mit Bezug auf 11A beschrieben. 11A ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 erstellt wurde. 11A zeigt das Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk der indirekten Vorbereitungsarbeit, die in dem von der Bauteilbefestigungslinie L2 entfernten Bereich ausgeführt wird, um die Montageplatte auf der Grundlage eines Produktionsauftrags mit der Auftragsnummer W6 in der Bestückungslinie L2 herzustellen. Die Plattentypwechselvorbereitungs-Erstellungseinheit 23c verknüpft hierarchisch eine Vielzahl von Vorbereitungsarbeitsknoten der Produktionseinrichtung, die in den Standardinformationen 29e für die Plattentypwechselvorbereitung enthalten sind, mit jedem Produktionseinrichtungsknoten der Linienkonfigurationsinformationen 29c der Bauteilbefestigungslinie L2.
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Als Nächstes löscht die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c eine Produktionseinrichtung, deren indirekte Vorbereitungsarbeit nicht in den Standardinformationen 29e zur Vorbereitung des Plattentypwechsels enthalten ist, aus dem Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk. In diesem Beispiel wird die Reflow-Einrichtung M17 ohne die indirekte Vorbereitungsarbeit aus dem Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk gelöscht. Als Nächstes bezieht sich die Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c auf das Plattentypwechselnetzwerk mit der Auftragsnummer W6 und löscht einen Vorbereitungsarbeitsknoten, der keine indirekte Vorbereitungsarbeit erfordert.
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Da in diesem Beispiel in der Druckvorrichtung M14 kein „Rakelwechsel“ durchgeführt wird, wird ein Vorbereitungsarbeitsknoten „Rakelvorbereitung“ gelöscht. In der Bauteilbefestigungsvorrichtung M15 und der Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 werden der „Austausch der Zuführung“ und der „Austausch der Bauteile“ nicht durchgeführt, so dass die Vorbereitungsarbeitsknoten „Vorbereitung der Zuführung“ und „Vorbereitung der Bauteile“ gelöscht werden. In der Bauteilbefestigungsvorrichtung M16 wird der „Montagekopfwechsel“ nicht durchgeführt, so dass ein Vorbereitungsarbeitsknoten der „Montagekopfvorbereitung“ gelöscht wird. Der Endknoten Ne speichert als Endzeitpunkt den Produktionsendzeitpunkt T23, zu dem die Produktion der Auftragsnummer W5 beendet wird. Das heißt, der Endzeitpunkt des Endknotens Ne ist ein spätester Endzeitpunkt als Produktionsplan 29a.
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Auf diese Weise sind das Plattentypwechsel-Netzwerk und das Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk so konfiguriert, dass in einem Vorbereitungsschritt zur Ausführung eines Produktionsauftrags in der Vielzahl von Produktionseinrichtungen (Plattentypwechsel-Netzwerk und Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk) die Vielzahl von Produktionseinrichtungen und die Vorbereitungsarbeiten der Produktionseinrichtungen (die direkten Vorbereitungsarbeiten und die indirekten Vorbereitungsarbeiten) als die Produktionseinrichtungsknoten und die Vorbereitungsarbeitsknoten hierarchisch verbunden sind.
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In 3 erstellt die Anordnungsarbeits-Netzwerkeinheit 23d auf der Grundlage des Produktionsplans 29a, der Produktionsdaten 29b und der Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f ein Anordnungsarbeitsnetzwerk, bei dem es sich um einen gerichteten Graphen handelt, der durch die Verknüpfung der im Vorbereitungsbereich As ausgeführten Anordnungsarbeiten (indirekte Vorbereitungsarbeiten) gebildet wird. Das Anordnungsarbeitsnetzwerk wird für jeden Produktionsauftrag (für jede der Auftragsnummern W1 bis W7) erstellt. Das erstellte Anordnungsarbeitsnetzwerk wird von der Arbeits-Speichereinheit 29 als Anordnungsarbeitsnetzwerkinformation 29j gespeichert.
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Hier wird ein Erstellungsprozess des Anordnungsarbeitsnetzwerks durch die Anordnungsarbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23d speziell mit Bezug auf 11B beschrieben. 11B ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Anordnungsarbeitsnetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 erstellt wurde. 11B zeigt das Anordnungsarbeitsnetzwerk der Anordnungsarbeit (indirekte Vorbereitungsarbeit), die im Vorbereitungsbereich As ausgeführt wird, um die Montageplatte auf der Grundlage eines Produktionsauftrags mit der Auftragsnummer W6 herzustellen. Die Anordnungsarbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23d verknüpft hierarchisch die Vorbereitungsarbeitsknoten der Schlitten 5-1 bis 5-4 mit einem Schlittengruppenknoten der Schlittengruppe Z1 (Schlitten 5-1 bis 5-4) der Anordnungsarbeits-Standardinformationen 29f.
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In diesem Beispiel sind die Vorbereitungsarbeitsknoten einer Anordnungsarbeit (von „Schlittenvorbereitung“ bis „Bauteilbefestigung“), die nacheinander auf jedem der Schlitten 5-1, Schlitten 5-2, Schlitten 5-3 und Schlitten 5-4, die die Schlittengruppe Z1 bilden, ausgeführt werden, in Reihe zwischen dem Startknoten Ns und dem Endknoten Ne verbunden. Der Startknoten Ns speichert als Startzeitpunkt den Produktionsendzeitpunkt T11, zu dem die Produktion der Auftragsnummer W1 mit der Schlittengruppe Z1 unmittelbar vorher beendet wird. Endknoten Ne speichert als Endzeitpunkt den Produktionsendzeitpunkt T23, zu dem die Produktion der Auftragsnummer W5 beendet wird. Das heißt, der Startzeitpunkt des Startknotens Ns ist ein frühester Zeitpunkt, der als Produktionsplan 29a genommen werden kann, und der Endzeitpunkt des Endknotens Ne ist ein spätester Zeitpunkt zum Beenden als Produktionsplan 29a.
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In 3 erzeugt die Arbeitsnetzwerk-Erzeugungseinheit 23e auf der Grundlage der Produktionsplannetzwerkinformationen 29g, der Plattentypwechsel-Netzwerkinformation 29h, der Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerkinformation 29i und der Anordnungsarbeitsnetzwerkinformationen 29j ein Arbeitsnetzwerk, in dem das Produktionsplannetzwerk, das Plattentypwechsel-Netzwerk, das Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk und das Anordnungsarbeitsnetzwerk in einer zugehörigen Reihenfolge auf der Grundlage des Produktionsauftrags (Auftragsnummern W1 bis W7) verknüpft sind. Das erstellte Arbeitsnetzwerk wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 als Arbeitsnetzwerkinformation 29k gespeichert. Die Anzeigeverarbeitungseinheit 24 veranlasst die Anzeigeeinheit 21, das Arbeitsnetzwerk auf der Grundlage der in der Arbeitsspeichereinheit 29 gespeicherten Arbeitsnetzwerkinformationen 29k anzuzeigen.
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Im Folgenden wird ein Beispiel des auf der Anzeigeeinheit 21 angezeigten Arbeitsnetzwerks und eine Erstellungsprozedur des Arbeitsnetzwerks durch die Arbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23e unter Bezugnahme auf die 12 und 13 beschrieben. 12 und 13 sind illustrative Diagramme eines Beispiels eines Arbeitsnetzwerks, das von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 erstellt wurde. In 12 ist ein Arbeitsnetzwerk mit Produktionsplänen der Auftragsnummer W3 und der Auftragsnummer W4 dargestellt, für die eine Produktion in der Bauteilbefestigungslinie L1 geplant ist. In 13 ist ein Arbeitsnetzwerk mit den Produktionsplänen der Auftragsnummer W5 und der Auftragsnummer W6 dargestellt, für die die Produktion in der Bauteilbefestigungslinie L2 geplant ist.
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In den 12 und 13 verbindet die Arbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23e den Endknoten Ne eines Produktionsplans mit der Auftragsnummer (Produktionsauftrag), der unmittelbar vor dem Produktionsplannetzwerk erstellt wurde, mit dem Startknoten Ns des Plattentypwechsel-Netzwerks. Die Arbeitsnetzwerk-Erzeugungseinheit 23e verbindet den Endknoten Ne des Plattentypwechsel-Netzwerks mit dem Startknoten Ns eines Produktionsplans der gleichen Auftragsnummer (Produktionsauftrag) des Produktionsplannetzwerks.
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Die Arbeitsnetzwerk-Erzeugungseinheit 23e verbindet den Endknoten Ne des Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerks und den Endknoten Ne des Anordnungsarbeitsnetzwerks mit dem Startknoten Ns des Plattentypwechsel-Netzwerks der gleichen Auftragsnummer (Produktionsauftrag). Die Arbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23e verbindet den Endknoten Ne des Produktionsplan-Knotens einer Auftragsnummer (Produktionsauftrag) unter Verwendung der Schlittengruppe unmittelbar vor dem Produktionsplannetzwerk mit dem Startknoten Ns des Anordnungsarbeitsnetzwerks.
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In den 12 und 13 bilden das verknüpfte Plattentypwechsel-Netzwerks, das Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerks und das Anordnungsarbeitsnetzwerk ein Vorbereitungsschrittnetzwerk zur Ausführung eines Produktionsauftrags in der Vielzahl von Produktionseinrichtungen. Das heißt, das Vorbereitungsschritt-Netzwerk ist ein Netzwerk, das durch die Verknüpfung eines Produktionsauftrags mit dem Vorbereitungsschritt (der Plattentypwechsel, die Plattentypwechsel-Vorbereitung und die Anordnungsarbeit) in einer zugehörigen Reihenfolge konfiguriert ist.
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Hier werden Details eines Vorbereitungsschrittnetzwerks der in 13 dargestellten Auftragsnummer W6 beschrieben. Der Endknoten Ne5 des Produktionsplans der Auftragsnummer W5 ist mit dem Startknoten Ns der Auftragsnummer W6 des Plattentypwechsel-Netzwerks verbunden. Der Endknoten Ne der Auftragsnummer W6 des Plattentypwechsel-Netzwerks ist mit dem Startknoten Ns6 des Produktionsplans der Auftragsnummer W6 verbunden. Das heißt, das Vorbereitungsschrittnetzwerk wird so erstellt, dass eine Plattentypwechselarbeit (direkte Vorbereitungsarbeit) der Auftragsnummer W6 zwischen dem Produktionsendzeitpunkt T23 der Auftragsnummer W5 und dem Produktionsstartzeitpunkt T24 der Auftragsnummer W6 ausgeführt wird.
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Der Endknoten Ne der Auftragsnummer W6 des Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerks ist mit dem Startknoten Ns der Auftragsnummer W6 des Plattentypwechsel-Netzwerks verbunden. Das heißt, das Vorbereitungsschrittnetzwerk wird so erstellt, dass eine Plattentypwechsel-Vorbereitungsarbeit (indirekte Vorbereitungsarbeit) der Auftragsnummer W6 zu einem Zeitpunkt beendet wird, zu dem die Plattentypwechsel-Vorbereitungsarbeit der Auftragsnummer W6 begonnen wird (Produktionsendzeitpunkt T23 der Auftragsnummer W5). Der Endknoten Ne der Auftragsnummer W6 des Anordnungsarbeitsnetzwerks ist mit dem Startknoten Ns der Auftragsnummer W6 des Plattentypwechsel-Netzwerks verbunden.
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Der Endknoten Ne1 eines Produktionsplans der Auftragsnummer W1 ist mit dem Startknoten Ns der Auftragsnummer W6 des Anordnungsarbeitsnetzwerks verbunden. Das heißt, das Vorbereitungsschrittnetzwerk wird so erstellt, dass die Anordnungsarbeiten (indirekte Vorbereitungsarbeiten) der Auftragsnummer W6 nach dem Produktionsendzeitpunkt T11 der Auftragsnummer W1 begonnen werden und zu dem Zeitpunkt beendet werden, zu dem die Vorbereitungsarbeiten für die Plattentypwechsel der Auftragsnummer W6 begonnen werden (Produktionsendzeitpunkt T23 der Auftragsnummer W5). In 13 entfällt die Darstellung eines gerichteten Graphen, der durch die Verknüpfung des Endknotens Ne1 des Produktionsplans der Auftragsnummer W1 mit dem Startknoten Ns eines Anordnungsarbeitsnetzwerks der Auftragsnummer W6 gebildet wird.
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In 13 werden Hierarchien des in 10 gezeigten Plattentypwechsel-Netzwerk angezeigt, wenn das Plattentypwechsel-Netzwerk mit der Auftragsnummer W6 durch eine vorbestimmte Operation (z.B. Doppelklick mit einer Maus) auf der Anzeigeeinheit 21 ausgewählt wird. In ähnlicher Weise werden Hierarchien des in 11A gezeigten Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerks angezeigt, wenn ein Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk mit der Auftragsnummer W6 ausgewählt wird, und wenn das Anordnungsarbeitsnetzwerk mit der Auftragsnummer W6 ausgewählt wird, werden Hierarchien des in 11B gezeigten Anordnungsarbeitsnetzwerks angezeigt.
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Das heißt, die Anzeigeeinheit 21 zeigt hierarchisch das Vorbereitungsschrittnetzwerk in einer Reihenfolge des Produktionsauftrags, des Vorbereitungsschritts (der Plattentypwechsel, die Plattentypwechselvorbereitung und die Anordnungsarbeit), der Vielzahl von Produktionseinrichtungen (Produktionseinrichtungsknoten) und der Vorbereitungsarbeiten (Vorbereitungsarbeitsknoten) der Vielzahl von Produktionseinrichtungen an. In 12, da der Vorbereitungsschritt des Wechsels von Auftragsnummer W3 zu Auftragsnummer W4 in derselben Gruppe keine Anordnungsarbeit im Vorbereitungsbereich As (indirekte Vorbereitungsarbeit) beinhaltet, beinhaltet ein Vorbereitungsschrittnetzwerk der Auftragsnummer W4 kein Anordnungsarbeitsnetzwerk.
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In 3 enthält die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a als interne Verarbeitungseinheit. Auf der Grundlage von Arbeitsnetzwerkinformationen 29k berechnet die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a die Arbeitsspannenzeit 29l jedes Vorbereitungsarbeitsknotens auf der Grundlage einer Differenz zwischen einem Arbeitszeitpunkt auf der Grundlage eines vom Startknoten Ns des Vorbereitungsschrittnetzwerks gespeicherten Zeitpunkts und einem Arbeitszeitpunkt auf der Grundlage eines vom Endknoten Ne des Vorbereitungsschrittnetzwerks gespeicherten Zeitpunkts. Die berechnete Arbeitsspannenzeit 29l wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 gespeichert. Zum Beispiel wird in dem Plattentypwechsel-Netzwerk der Auftragsnummer W6 die Arbeitsspannenzeit 29l jedes Vorbereitungsarbeitsknotens auf der Grundlage eines Arbeitszeitpunkts, der auf dem Produktionsendzeitpunkt T23 des Endknotens Ne5 der Auftragsnummer W5 basiert, und eines Arbeitszeitpunkts, der auf dem Produktionsstartzeitpunkt T24 des Startknotens Ns6 der Auftragsnummer W6 basiert, berechnet.
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Hier wird ein Berechnungsschritt der Arbeitsspannenzeit 29l durch die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a unter Bezugnahme auf 14 beschrieben. 14 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Berechnungsschritts der Arbeitsspannenzeit 291, die von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 berechnet wird. Hier wird der Berechnungsschritt der Arbeitsspannenzeit 29l unter Bezugnahme auf das vereinfachte Vorbereitungsschrittnetzwerk beschrieben. In 14 sind in dem Vorbereitungsschrittnetzwerk der Vorbereitungsarbeitsknoten N1, der Vorbereitungsarbeitsknoten N2 und der Vorbereitungsarbeitsknoten N3 in Reihe zwischen dem Startknoten S und dem Endknoten E verbunden, und der Vorbereitungsarbeitsknoten N4 ist zwischen dem Vorbereitungsarbeitsknoten N1 und dem Endknoten E verbunden.
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Startknoten S speichert „9:00“ als Anfangszeitpunkt RD, und Endknoten E speichert „10:00“ als Endzeitpunkt DD. Im Vorbereitungsarbeitsknoten N1 und im Vorbereitungsarbeitsknoten N2 werden im Arbeitsbereich (Fläche) A1 eine Vorbereitungsarbeit mit einer geplanten Arbeitszeit MH von „10 Minuten“ und eine Vorbereitungsarbeit mit einer geplanten Arbeitszeit MH von „20 Minuten“ geplant. In ähnlicher Weise wird im Vorbereitungsarbeitsknoten N3 eine Vorbereitungsarbeit mit einer geplanten Arbeitszeit MH von „10 Minuten“ im Arbeitsbereich A2 geplant, und im Vorbereitungsarbeitsknoten N4 wird eine Vorbereitungsarbeit mit einer geplanten Arbeitszeit MH von „25 Minuten“ im Arbeitsbereich A3 geplant.
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In 14 berechnet zunächst die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a den frühesten Startzeitpunkt ES und den frühesten Endzeitpunkt EF jedes Knotens in Übereinstimmung mit einem Zeitfluss. Insbesondere ist der Startzeitpunkt RD (9:00) des Startknotens S der früheste Startzeitpunkt ES und der früheste Fertigstellungszeitpunkt EF. Im Vorbereitungsknoten N1 ist der früheste Fertigstellungszeitpunkt EF (9:00) des unmittelbar vorangehenden Startknotens S der früheste Startzeitpunkt ES, und ein Zeitpunkt (9:10), der sich aus der Addition der geplanten Arbeitszeit MH (10 Minuten) zum frühesten Startzeitpunkt ES ergibt, ist der früheste Fertigstellungszeitpunkt EF.
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In ähnlicher Weise sind die frühesten Startzeitpunkte ES des Vorbereitungsarbeitsknotens N2 und des Vorbereitungsarbeitsknotens N4 der früheste Fertigstellungszeitpunkt EF (9:10) des Vorbereitungsarbeitsknotens N1. Die frühesten Beendigungszeitpunkte EF von Vorbereitungsarbeitsknoten N2 und Vorbereitungsarbeitsknoten N4 sind (9:30) bzw. (9:35). Der früheste Startzeitpunkt ES des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 ist der früheste Endzeitpunkt EF (9:30) des Vorbereitungsarbeitsknotens N2, und der früheste Endzeitpunkt EF des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 ist (9:40). Der früheste Startzeitpunkt ES und der früheste Fertigstellungszeitpunkt EF des Endknotens E sind der spätere Zeitpunkt (9:40) zwischen dem frühesten Fertigstellungszeitpunkt EF (9:40) des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 und dem frühesten Fertigstellungszeitpunkt EF (9:35) des Vorbereitungsarbeitsknotens N4.
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Als nächstes berechnet in 14 die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a den spätesten Startzeitpunkt LS und den spätesten Fertigstellungszeitpunkt LF jedes der Vorbereitungsarbeitsknoten N1 bis N4 in einer dem Zeitfluss entgegengesetzten Richtung. Insbesondere ist der Fertigstellungszeitpunkt DD (10:00) des Endknotens E der letzte Startzeitpunkt LS und der letzte Fertigstellungszeitpunkt LF. Für Vorbereitungsarbeitsknoten N3 und Vorbereitungsarbeitsknoten N4 ist der späteste Startzeitpunkt LS (10:00) des Endknotens E unmittelbar nach Vorbereitungsarbeitsknoten N3 und Vorbereitungsarbeitsknoten N4 der späteste Abschlusszeitpunkt LF. Der späteste Startzeitpunkt LS des Vorbereitungsknotens N3 ist ein Zeitpunkt (9:50), der sich aus der Subtraktion der geplanten Arbeitszeit MH (10 Minuten) vom spätesten Fertigstellungszeitpunkt LF (10:00) ergibt. Analog dazu ist der späteste Startzeitpunkt LS des Vorbereitungsknotens N4 ein Zeitpunkt (9:35).
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In ähnlicher Weise ist der späteste Fertigstellungszeitpunkt LF des Vorbereitungsarbeitsknotens N2 der späteste Startzeitpunkt LS (9:50) des Vorbereitungsarbeitsknotens N3, und der späteste Startzeitpunkt LS des Vorbereitungsarbeitsknotens N2 ist ein Zeitpunkt (9:30). Der späteste Abschlusszeitpunkt LF des Vorbereitungsarbeitsknotens N1 ist ein früherer Zeitpunkt (9:30) zwischen dem spätesten Startzeitpunkt LS (9:30) des Vorbereitungsarbeitsknotens N2 und dem spätesten Startzeitpunkt LS (9:35) des Vorbereitungsarbeitsknotens N4. Der späteste Startzeitpunkt LS des Vorbereitungsarbeitsknotens N1 ist (9:20). Der späteste Fertigstellungszeitpunkt LF und der späteste Startzeitpunkt LS des Startknotens S sind der späteste Startzeitpunkt LS (9:20) des Vorbereitungsarbeitsknotens N1.
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In 14 berechnet die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a als Nächstes die Arbeitsspannenzeit 29l (Slack) für jeden der Vorbereitungsknoten N1 bis N4. Insbesondere ist eine Zeit, die durch Subtraktion des frühesten Startzeitpunkts ES jedes Vorbereitungsarbeitsknotens N1 bis N4 vom spätesten Startzeitpunkt LS jedes Vorbereitungsarbeitsknotens N1 bis N4 erhalten wird, die Arbeitsspannenzeit 29l. Im Vorbereitungsknoten N1 ist die Zeit (20 Minuten), die sich aus der Subtraktion des frühesten Startzeitpunkts ES (9:00) vom spätesten Startzeitpunkt LS (9:20) ergibt, die Arbeitsspannenzeit 29l. In ähnlicher Weise beträgt die Arbeitsspannenzeit 29l des Vorbereitungsarbeitsknotens N2 und des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 (20 Minuten), und die Arbeitsspannenzeit 29l des Vorbereitungsarbeitsknotens N4 beträgt (25 Minuten).
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Auf diese Weise berechnet die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a die Arbeitsspannenzeit 29l (Slack) jedes Vorbereitungsarbeitsknotens N1 bis N4 auf der Grundlage der Differenz zwischen dem Arbeitszeitpunkt (frühester Startzeitpunkt ES) auf der Grundlage des Produktionsstartzeitpunkts (Startzeitpunkt RD des Startknotens S) und dem Arbeitszeitpunkt (spätester Startzeitpunkt LS) auf der Grundlage des Produktionsendzeitpunkts (Fertigstellungszeitpunkt DD des Endknotens E). Die berechnete Arbeitsspannenzeit 29l wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 gespeichert.
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In 3 gruppiert die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 die Vorbereitungsarbeitsknoten N1 bis N4 auf der Grundlage der von der Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a berechneten Arbeitsspannenzeiten 29l und bestimmt eine Arbeitsfolge, die den Produktionsstartzeitpunkt (Startzeitpunkt RD des Startknotens S) und den Produktionsendzeitpunkt (Fertigstellungszeitpunkt DD des Endknotens E) erfüllt, die in einem Produktionsauftrag festgelegt sind.
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Im Folgenden wird ein Bestimmungsschritt beschrieben, bei dem die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 eine Arbeitsfolge bestimmt, indem sie zwei Arbeitern OP1 und OP2 Vorbereitungsarbeitsknoten N1 bis N4 zuweist. 15 ist ein illustratives Diagramm eines Beispiels des Bestimmungsschritts der von der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 bestimmten Arbeitsfolge. Zunächst gruppiert die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 die Vorbereitungsarbeitsknoten N1, N2 und N3 mit einer kurzen Arbeitsspannenzeit 29l von 20 Minuten als eine Gruppe und gruppiert den Vorbereitungsarbeitsknoten N4 mit einer Arbeitsspannenzeit 29l von 25 Minuten als eine andere Gruppe. Als nächstes weist die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 den Arbeitern OP1 und OP2 die Vorbereitungsarbeitsknoten N1 bis N4 der Reihe nach zu, beginnend mit dem frühesten Startzeitpunkt ES in einer Gruppe mit einer kurzen Arbeitsspannenzeit 29l. In diesem Beispiel werden Vorbereitungsarbeitsknoten N1 und Vorbereitungsarbeitsknoten N2 im gleichen Arbeitsbereich A1 dem Arbeiter OP1 zugewiesen, und Vorbereitungsarbeitsknoten N3 im Arbeitsbereich A2 wird dem Arbeiter OP2 zugewiesen.
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Als nächstes prüft die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25, ob der verbleibende Vorbereitungsarbeitsknoten N4 dem Arbeiter OP zugewiesen werden kann, der eine kurze Gesamtzeit der geplanten Arbeitszeiten MH hat. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die Gesamtzahl der geplanten Arbeitszeiten MH des Arbeiters OP1 30 Minuten, die Gesamtzahl der geplanten Arbeitszeiten MH des Arbeiters OP2 beträgt 10 Minuten, und die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 prüft, ob der Vorbereitungsarbeitsknoten N4 dem Arbeiter OP2 zugewiesen werden kann. Da der früheste Startzeitpunkt ES (9:10) des Vorbereitungsarbeitsknotens N4 vor dem frühesten Startzeitpunkt ES (9:30) des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 liegt, prüft die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25, ob der Vorbereitungsarbeitsknoten N4 vor dem Vorbereitungsarbeitsknoten N3 zugeteilt werden kann. Hier ist der früheste Beendigungszeitpunkt EF des Vorbereitungsarbeitsknotens N4 9:35, und ein Arbeitsbeendigungszeitpunkt des Vorbereitungsarbeitsknotens N3 ist 9:45, was früher ist als der späteste Beendigungszeitpunkt LF (10:00), so dass bestimmt wird, dass die Zuweisung möglich ist.
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In 3 bestimmt die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 die Arbeitsfolge der im Vorbereitungsschritt erzeugten Vorbereitungsarbeiten zur Ausführung des Produktionsauftrags in der Vielzahl von Produktionsanlagen unter Verwendung des in der Arbeitsnetzwerkinformation 29k gespeicherten Vorbereitungsschrittnetzwerks gemäß dem obigen Bestimmungsschritt. Die Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit 26 erzeugt die Vorbereitungsanweisung 29m zur Ausführung der Vorbereitungsarbeiten, die der von der Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 bestimmten Arbeitsfolge in Einheiten von Vorbereitungsarbeitsknoten entsprechen. Die erstellte Vorbereitungsanweisung 29m wird von der Arbeitsspeichereinheit 29 gespeichert.
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Die Leistungserfassungseinheit 27 sammelt die Leistung der Vorbereitungsarbeiten von der Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit, dem Arbeitsterminal T und dem Transportfahrzeug V. Die Leistungssammel-Einheit 27 sammelt die Leistung der Produktionsarbeiten von den Produktionsanlagen der Bauteilbefestigungslinien L1 und L2. Die gesammelte Leistung der Vorbereitungsarbeiten und die gesammelte Leistung der Produktionsarbeiten werden von der Arbeitsspeichereinheit 29 als Leistungsinformation 29n gespeichert. Basierend auf der Vorbereitungsanweisung 29m und den Leistungsinformationen 29n überträgt die Vorbereitungsanweisungsübertragungseinheit 28 die Vorbereitungsanweisung 29m an die Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit, das Arbeitsterminal T und das Transportfahrzeug V. Das heißt, wenn Leistungsinformationen, die anzeigen, dass die Vorbereitungsanweisung 29m beendet ist, oder Leistungsinformationen, die anzeigen, dass die Produktion des Produktionsauftrags beendet ist, gesammelt werden, überträgt die Vorbereitungsanweisungsübertragungseinheit 28 die Vorbereitungsanweisung 29m in einer nächsten Folge. Dementsprechend kann eine optimale Vorbereitungsarbeit vor der Produktion angewiesen werden.
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Als nächstes wird ein Vorbereitungsanweisungsverfahren zum Erstellen und Anweisen (Übertragen) der Vorbereitungsanweisung 29m für die Ausführung des Produktionsauftrags in der Vielzahl von Produktionsanlagen durch die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 unter Bezugnahme auf die 9 bis 15 entschend 16 beschrieben. 16 ist ein Flussdiagramm des Vorbereitungsanweisungsverfahrens gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. Zunächst erstellt die Produktionsplannetzwerk-Erstellungseinheit 23a auf der Grundlage des Produktionsplans 29a ein Produktionsplannetzwerk, in dem ein gerichteter Graph, in dem ein Produktionsplan der Montageplatte in Einheiten eines Produktionsauftrags als ein Produktionsplan-Knoten gebildet wird, in einer Produktionssequenz verknüpft ist (ST1: Schritt zur Erstellung eines Produktionsplannetzwerk) (siehe 9).
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Als Nächstes erstellt die Plattentypwechsel-Netzwerk-Erstellungseinheit 23b ein Plattentypwechsel-Netzwerk auf der Grundlage des Produktionsplans 29a, der Produktionsdaten 29b, der Linienkonfigurationsinformationen 29c und der Standardinformationen 29d des Plattentypwechsels, in dem die Vorbereitungsarbeitsknoten mehrerer direkter Vorbereitungsarbeiten, die in der Produktionseinrichtung ausgeführt werden, hierarchisch mit einem Produktionseinrichtungsknoten in Einheiten der Produktionseinrichtung verbunden sind (ST2: Schritt zur Erstellung eines Plattentypwechsel-Netzwerk) (siehe 10). Als Nächstes, basierend auf dem Produktionsplan 29a, den Produktionsdaten 29b, den Linienkonfigurationsinformationen 29c und den Standardinformationen 29e für die Vorbereitung des Plattentypwechsels, erstellt die Plattentypwechsels-Vorbereitungsnetzwerk-Erstellungseinheit 23c ein Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk, in dem die Vorbereitungsarbeitsknoten einer Vielzahl von indirekten Vorbereitungsarbeiten, die außerhalb der Produktionseinrichtung ausgeführt werden, hierarchisch mit einem Produktionseinrichtungsknoten in den Einheiten der Produktionseinrichtung verbunden sind (ST3: Schritt zur Erstellung eines Plattentypwechsels-Vorbereitungsnetzwerk) (siehe 11A).
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In 16 erzeugt als nächstes, basierend auf dem Produktionsplan 29a, den Produktionsdaten 29b und den Standardinformationen für die Anordnungsarbeit 29f, die Anordnungsarbeitsnetzwerk-Erzeugungseinheit 23d ein Anordnungsarbeitsnetzwerk, das ein gerichteter Graph ist, der durch die Verknüpfung von Vorbereitungsarbeitsknoten einer Anordnungsarbeit (indirekte Vorbereitungsarbeit) im Vorbereitungsbereich As in einer Arbeitsfolge gebildet wird (ST4: Schritt zur Erstellung eines Anordnungsarbeitsnetzwerk) (siehe 11B). Als Nächstes erstellt die Arbeitsnetzwerk-Erstellungseinheit 23e ein Vorbereitungsschritt-Netzwerk, indem sie das erstellte Produktionsplannetzwerk, das erstellte Plattentypwechsel-Netzwerk, das erstellte Plattentypwechsel-Vorbereitungsnetzwerk und das erstellte Anordnungsarbeitsnetzwerk in einer zugehörigen Sequenz basierend auf dem Produktionsauftrag verknüpft (ST5: Schritt zur Erstellung eines Vorbereitungsschritt-Netzwerk) (siehe 12 und 13).
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Auf diese Weise wird das Netzwerk des Vorbereitungsschritts konfiguriert, indem eine Vielzahl von Produktionseinrichtungsknoten des Vorbereitungsschritts (die Plattentypwechsel, die Plattentypwechselvorbereitung und die Anordnungsarbeit) mit Vorbereitungsarbeitsknoten der Produktionseinrichtungen hierarchisch verknüpft werden. Die Hierarchien der mehreren Produktionsanlagen sind so konfiguriert, dass die Produktionsanlagenknoten je nach Produktionstyp in Reihe oder parallel verzweigen (siehe z.B. 5). Hierarchien der Vorbereitungsarbeiten der Produktionsanlage sind so konfiguriert, dass die Knoten der Vorbereitungsarbeiten in Übereinstimmung mit einer Vorbereitungsreihenfolge in Reihe oder parallel verzweigen (siehe z.B. 6 und 7).
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In 16 berechnet die Arbeitsspannenzeit-Berechnungseinheit 25a als nächstes die Arbeitsspannenzeit 29l (Slack in 14) jedes Vorbereitungsarbeitsknotens auf der Grundlage einer Differenz zwischen einem Arbeitszeitpunkt (frühester Startzeitpunkt ES oder spätester Startzeitpunkt LS) auf der Grundlage eines Produktionsstartzeitpunkts (Startzeitpunkt RD), der von Startknoten Ns des Produktionsplannetzwerks gespeichert wird, und einem Arbeitszeitpunkt (spätester Startzeitpunkt LS oder frühester Startzeitpunkt ES) auf der Grundlage eines Produktionsendzeitpunkts (Fertigstellungszeitpunkt DD), der von Endknoten Ne gespeichert wird (ST6: Schritt zur Berechnung der Arbeitsspannenzeit). Als nächstes gruppiert die Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 die Vorbereitungsarbeitsknoten auf der Grundlage der berechneten Arbeitsspannenzeiten 29l und bestimmt eine Arbeitsfolge, die den Produktionsstartzeitpunkt und den Produktionsendzeitpunkt, die im Produktionsauftrag festgelegt sind, erfüllt (ST7: Schritt zur Bestimmung der Arbeitsfolge) (siehe zum Beispiel 15).
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Auf diese Weise wird das Netzwerk der Vorbereitungsschritte, das durch die Verknüpfung des Produktionsauftrags mit dem Vorbereitungsschritt zur Ausführung des Produktionsauftrags in der Vielzahl der Produktionsanlagen in einer zugehörigen Reihenfolge konfiguriert ist, erstellt (ST1 bis ST5), und die Arbeitsfolge der im Vorbereitungsschritt erzeugten Arbeiten wird unter Verwendung des Netzwerks der Vorbereitungsschritte bestimmt (ST6 bis ST7). Als Nächstes erstellt die Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit 26 eine Vorbereitungsanweisung 29m zur Ausführung der Vorbereitungsarbeiten, die der ermittelten Arbeitsfolge in den Einheiten des Vorbereitungsarbeitsknotens entsprechen (ST8: Schritt zur Erstellung der Vorbereitungsanweisung). Als nächstes überträgt die Vorbereitungsanweisungsübertragungseinheit 28 die erstellte Vorbereitungsanweisung 29m an die Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit, das Arbeitsterminal T und das Transportfahrzeug V (ST9: Schritt zur Übertragung der Vorbereitungsanweisung). Dementsprechend kann die optimale Vorbereitungsarbeit vor der Produktion angewiesen werden.
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Wie oben beschrieben, umfasst die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25, die die Arbeitsfolge der im Vorbereitungsschritt erzeugten Arbeiten unter Verwendung des Vorbereitungsschrittnetzwerks (Arbeitsnetzwerkinformationen 29k) bestimmt, das durch Verknüpfung des Produktionsauftrags mit dem Vorbereitungsschritt (der Plattentypwechsel, die Plattentypwechselvorbereitung und die Anordnungsarbeiten) zur Ausführung des Produktionsauftrags in der Vielzahl von Produktionseinrichtungen (Druckvorrichtungen M2, M10 und M14, Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4, M5, M15 und M16 und Reflow Vorrichtungen M7, M11 und M17) in der zugehörigen Reihenfolge, und der Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit 26, die die Vorbereitungsanweisung 29m entsprechend der bestimmten Arbeitsfolge erzeugt. Dementsprechend kann die optimale Vorbereitungsarbeit vor der Produktion angewiesen werden.
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Obwohl die oben beschriebene Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 mit einem Computer konfiguriert ist, kann die Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 als ein Arbeitsverwaltungssystem konfiguriert werden, in dem die Funktionen der Arbeitsverwaltungsvorrichtung 6 in einer verteilten Weise von einer Vielzahl von Computern verarbeitet werden. Zum Beispiel kann eine Funktion des Erstellens des Arbeitsnetzwerks (Netzwerkerstellungseinheit 23), eine Funktion des Erstellens der Vorbereitungsanweisung 29m (Arbeitsfolge-Bestimmungseinheit 25 und Vorbereitungsanweisungs-Erzeugungseinheit 26) und eine Funktion des Übertragens der Vorbereitungsanweisung 29m an die Vorrichtung 4 zur Unterstützung der Anordnungsarbeit, das Arbeitsterminal T und das Transportfahrzeug V (Vorbereitungsanweisungsübertragungseinheit 28) von verschiedenen Computern verarbeitet werden.
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In der obigen Beschreibung wird die Erstellung der Vorbereitungsanweisung beschrieben, indem als Beispiel die Vorbereitungsarbeiten vor der Produktion der Montageplatte in den Bauteilbefestigungslinien L1 und L2 genommen werden, die mit einer Vielzahl von Produktionseinrichtungen konfiguriert sind, die Bauteilbefestigungsvorrichtungen M4, M5, M15 und M16 umfassen, die das Bauteil auf der Platte montieren, aber die Erstellung der Vorbereitungsanweisung ist nicht darauf beschränkt. Beispielsweise können die Vorbereitungsarbeiten vor der Herstellung eines Halbleiters in einer Halbleiterfertigungslinie zur Herstellung des Halbleiters sein, können Vorbereitungsarbeiten vor der Montage eines elektrischen Geräts in einer Montagefertigungslinie zur Montage des elektrischen Geräts sein, und können Vorbereitungsarbeiten vor der Herstellung eines Lebensmittelprodukts in einer Lebensmittelfertigungslinie zur Herstellung des Lebensmittelprodukts sein.
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Die Schritte des Arbeitsanweisungsverfahrens können von einem Computer (Computersystem) ausgeführt werden. Die vorliegende Offenbarung kann als ein Programm implementiert werden, das einen Computer veranlasst, die in dem Arbeitsanweisungsverfahren enthaltenen Schritte auszuführen. Die vorliegende Offenbarung kann als nicht-transitorisches, computerlesbares Aufzeichnungsmedium, wie z.B. eine CD-ROM, auf der das Programm aufgezeichnet ist, implementiert werden.
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Wenn die vorliegende Offenbarung beispielsweise durch ein Programm (Software) implementiert wird, wird jeder Schritt durch Ausführen des Programms unter Verwendung von Hardwareressourcen wie einer zentralen Verarbeitungseinheit (CPU), einem Speicher und einer Eingabe- und Ausgabeschaltung eines Computers ausgeführt. Das heißt, jeder Schritt wird ausgeführt, indem die CPU Daten aus dem Speicher, der Eingabe- und Ausgabeschaltung oder dergleichen erfasst und die Daten berechnet oder ein Berechnungsergebnis an den Speicher, die Eingabe- und Ausgabeschaltung oder dergleichen ausgibt.
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Jedes Strukturelement, das in dem Bauteilbefestigungssystem 1 der obigen Ausführungsform vorgesehen ist, kann als dedizierte oder Mehrzweckschaltung implementiert werden.
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Jedes Strukturelement, das in dem Bauteilbefestigungssystem 1 der obigen Ausführungsform vorgesehen ist, kann als eine großflächige Integration (LSI) implementiert werden, die eine integrierte Schaltung (IC) ist.
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Die integrierte Schaltung ist nicht auf die LSI beschränkt und kann durch eine spezielle Schaltung oder einen Mehrzweckprozessor implementiert werden. Es kann ein programmierbares Field Programmable Gate Array (FPGA) oder ein rekonfigurierbarer Prozessor verwendet werden, bei dem Verbindungen und Einstellungen von Schaltkreiszellen in der LSI rekonfiguriert werden können.
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Wenn eine Schaltungsintegrationstechnik, die die LSI ersetzt, aufgrund eines Fortschritts in der Halbleitertechnik oder einer anderen abgeleiteten Technik auftaucht, kann die Technik natürlich verwendet werden, um eine integrierte Schaltung für jedes Strukturelement zu schaffen, das im Bauteilbefestigungssystem 1 vorgesehen ist.
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Darüber hinaus sind in der vorliegenden Offenbarung auch Ausführungsformen enthalten, die durch Anwendung verschiedener Modifikationen erhalten wurden, die ein Fachmann an den Ausführungsformen konzipiert hat, sowie Ausführungsformen, die durch optionale Kombination der Strukturelemente und Funktionen in den Ausführungsformen implementiert wurden, ohne vom Kern der vorliegenden Offenbarung abzuweichen.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Die Arbeitsverwaltungsvorrichtung und das Vorbereitungsanweisungsverfahren der vorliegenden Offenbarung bewirken, dass eine optimale Vorbereitungsarbeit vor der Produktion angewiesen werden kann, und sind auf dem Gebiet der Montage eines Bauteils auf einer Platte nützlich.
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Bezugszeichenliste
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- 6
- Arbeitsverwaltungsvorrichtung Als Vorbereitungsbereich (Fläche abseits der Bauteilbefestigungsvorrichtung)
- M2, M10, M14
- Druckvorrichtung (Produktionseinrichtung)
- M4, M5, M15, M16
- Bauteilbefestigungsvorrichtung (Produktionsstätte)
- M7, M11, M17
- Reflow-Einrichtung (Produktionsanlage)
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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