[go: up one dir, main page]

DE112006000397T5 - System und Verfahren für eine adaptive Maschinenprogrammierung - Google Patents

System und Verfahren für eine adaptive Maschinenprogrammierung Download PDF

Info

Publication number
DE112006000397T5
DE112006000397T5 DE112006000397T DE112006000397T DE112006000397T5 DE 112006000397 T5 DE112006000397 T5 DE 112006000397T5 DE 112006000397 T DE112006000397 T DE 112006000397T DE 112006000397 T DE112006000397 T DE 112006000397T DE 112006000397 T5 DE112006000397 T5 DE 112006000397T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sequence
module
primary
auxiliary
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE112006000397T
Other languages
English (en)
Inventor
Roland J. Macomb Menassa
James W. Rochester Hills Wells
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GM Global Technology Operations LLC filed Critical GM Global Technology Operations LLC
Publication of DE112006000397T5 publication Critical patent/DE112006000397T5/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/418Total factory control, i.e. centrally controlling a plurality of machines, e.g. direct or distributed numerical control [DNC], flexible manufacturing systems [FMS], integrated manufacturing systems [IMS] or computer integrated manufacturing [CIM]
    • G05B19/41865Total factory control, i.e. centrally controlling a plurality of machines, e.g. direct or distributed numerical control [DNC], flexible manufacturing systems [FMS], integrated manufacturing systems [IMS] or computer integrated manufacturing [CIM] characterised by job scheduling, process planning, material flow
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/32Operator till task planning
    • G05B2219/32258Resource, machine assignment preferences, actual and anticipated load
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/32Operator till task planning
    • G05B2219/32267Dynamic throughput maximization
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/30Nc systems
    • G05B2219/32Operator till task planning
    • G05B2219/32306Rules to make scheduling decisions
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • G06F9/06Arrangements for program control, e.g. control units using stored programs, i.e. using an internal store of processing equipment to receive or retain programs
    • G06F9/44Arrangements for executing specific programs
    • G06F9/445Program loading or initiating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P90/00Enabling technologies with a potential contribution to greenhouse gas [GHG] emissions mitigation
    • Y02P90/02Total factory control, e.g. smart factories, flexible manufacturing systems [FMS] or integrated manufacturing systems [IMS]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • General Factory Administration (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Abstract

System für eine Ressourcenneuzuteilung auf der Grundlage von Umgebungszustandsdaten, wobei das System umfasst:
ein Planungsmodul zum Konfigurieren von Planungsdaten, um eine primäre Sequenz und eine Hilfssequenz zu umfassen;
eine Regeltabelle zum Speichern der Hilfssequenz;
einen Umgebungszustandsempfänger zum Empfangen der Umgebungszustandsdaten; und
einen Routing-Prozessor zum Zugreifen auf die Regeltabelle, um in dem Fall, dass bestimmte Umgebungsdaten empfangen werden, eine Hilfssequenz anstatt einer primären Sequenz zuzuteilen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Diese Offenbarung betrifft eine adaptive Programmierung von Maschinen in einer Produktionsumgebung.
  • Hintergrund
  • In großen Fertigungs- und Montagewerken, wie beispielsweise in jenen, die bei der Kraftfahrzeugfertigung verwendet werden, können Hunderte von Stationen, die aus mehreren Maschinen bestehen, gleichzeitig arbeiten. In einer großen Produktionsumgebung kann die Produktionslinie Kilometer von Fördersystemen umfassen. Der Arbeitsablauf umfasst Einheiten von Produktion, Paletten, Mitnehmern, Produkt und Teilen, ist jedoch nicht darauf beschrankt. Eine Station kann eine einzelne oder mehrere Maschinen umfassen. In einem Montagewerk kann eine Station unbemannt sein oder einen Mitarbeiter umfassen.
  • Ein Puffer ist ein Speicherbereich, wie beispielsweise ein Fördersystem, ein Silo für den Transport (d.h. Gabelstapler, Förderwagen, Lastwagen, etc.) zwischen Stationen oder einfach eine Stelle auf dem Boden. Ein stromaufwärtiger Puffer und ein stromabwärtiger Puffer können allgemein Teile über einen standardmäßigen Prozesslagerbestand hinaus fassen. Wenn ein Puffer leer ist, "verhungert" die Station, die von diesem Puffer bezieht. Wenn ein Puffer voll ist, wird die Station, die diesen Puffer versorgt, blockiert.
  • In einem Fertigungs-, Montage- oder Produktionswerk oder jedem anderen Typ von Werk werden Prozesse zum Betrieb der Maschinen durch Verfahrens- und Betriebsingenieure vorgeplant. Während einer Vorbereitung für die Produktion unterteilt eine Verarbeitung für Montagearbeitsgänge den Produktionsprozess in Komponenten und ordnet einzelnen Robotern oder Maschinen Aufgaben zu. Maschinen, wie beispielsweise Schweißmaschinen, sind ausgestaltet, um in mehreren Dimensionen zu arbeiten, und sind programmierbar, um spezifische Punkte an einem Produkt zu schweißen. Andere Maschinen, die Bolzenschweiß- oder Klebstoffaufbringungsmaschinen umfassen, sind auch auf eine ähnliche Weise ausgestaltet.
  • Sobald der Werksprozess festgelegt ist, werden insbesondere die Schweißroboter manuell einem starren Satz von Schweißsequenzen zugeordnet. In dem Fall, dass sich Umgebungsbedingungen ändern, d.h., dass eine Maschine oder Station aus Fehlfunktions- oder anderen Gründen aus der Linie genommen wird, kann die Produktion stoppen. In dem Fall, dass es einen Maschinenstopp gibt, ermöglicht ein manuelles Umleiten eines Produkts zu einer Maschine, die programmiert ist, um auf dieselbe Weise zu arbeiten wie die gestoppte Maschine, ein Fortsetzen der Produktion.
  • Ein manuelles Neuzuteilen der Arbeit von einer angehaltenen Maschine oder Station an eine Betriebsstation erfordert viele physikalische Schritte und viel Zeit. Oftmals findet jedoch kein manuelles Umleiten statt, und die Linie bewegt sich nicht wieder, bevor die gestoppte Maschine neu gestartet wird. In jedem Fall werden stromaufwärtige Puffer blockiert und werden stromabwärtige Puffer erschöpft. In dem Fall, dass Einstellungen der Produktion benötigt werden, wird eine Neuzuordnung zum Ausgleichen von Arbeitsbelastungen, Ermöglichen von Produktänderungen oder Reagieren auf Ausfallzustände einzelner Geräte manuell erreicht.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Hierin sind ein System, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum adaptiven Programmieren von Maschinen in einer Montagelinie zum Ändern ihrer Betriebssequenz in Echtzeit in Ansprechen auf Umgebungszustände beschrieben.
  • Das System umfasst ein Empfangsmodul zum Empfangen von Planungsdaten von einer Prozessplanungsdatenbank, ein Sequenzmodul zum Festlegen einer oder mehrerer Prozesssequenzen für jede Maschine und ein Umgebungszustandsempfangsmodul zum Empfangen von Umgebungszustandsdaten, ein Regelmodul, das Umgebungszustandsdaten verarbeitet, und ein Routing-Modul zum Neuzuteilen von Ressourcen, wenn eine Abweichung von den Planungsdaten vorliegt, wie durch die Umgebungszustandsdaten reflektiert.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt ein System, das ein Planungsmodul zum Empfangen eines Prozesseingangs und Ausgeben von konfigurierten Daten an einen Punktzuordnungsserver umfasst, der in Echtzeit Einstellungen der Betriebssequenzen von Robotern und Maschinen vornehmen kann;
  • 2 zeigt eine Montage- oder Fertigungsvorrichtung mit mehreren parallelen Stationen, die derart miteinander verbunden sind, dass, wenn ein Punktzuordnungsserver Anweisungen zum Umleiten eines Jobs von einer Station zu einer anderen erzeugt, die Vorrichtung zu dieser Neuverteilung physikalisch fähig ist;
  • 3 zeigt ein zentralisiertes System, das ein Planungsmodul und Jobeingabekorrelationsmodule sowie Überwachungs- und Fehlerberichterstattungsmodule umfasst;
  • 4 zeigt ein Verfahren zum Ausführen der durch die Systeme und Vorrichtungen von 13 vorgenommenen Schritte.
  • Detaillierte Beschreibung
  • In dem Fertigungs- und Montageprozess können bestimmte Roboter und Maschinen mehrere Aufgaben ausführen. In dem durch diese Beschreibung bereitgestellten Beispiel ist der Roboter oder die Maschine ein Schweißroboter. Es wird deutlich, dass diese Beschreibung auf jeden Typ von Roboter oder Maschine angewandt werden kann, der in dem Fertigungs- oder Montageprozess verwendet wird.
  • Es sind nun bestimmte Schweißroboter mit einer sechsachsigen integrierten Auslegung verfügbar, die aufgrund einer Auslegungslösung, die für einen spezifischen Programmpfad ausgestaltet ist, frühere Anforderungen einer starren Bewegungssequenz beseitigt. Zusätzlich umfassen diese Roboter geometriebasierte Überlagerungszonen, die eine pseudozufällige Bewegungssequenzbildung ermöglichen. Die Verwendung von Servoschweißpistolen liefert einen größeren Bereich von Schweißbedingungen, die die Gesamtsystemflexibilität verbessern. Ferner erhöht der Über gang zu Schnittstellen vom Typ mit Objektvariablen von Bitmaps die Bequemlichkeit und Größe eines Datenaustauschs von Eingangsdaten zu Ausgangsdaten. Daher hat sich der Bewegungsbereich von Robotern und Maschinen sowie ihre Fähigkeit, von einem entfernten Ort programmiert zu werden, vergrößert.
  • Diese Erfindung kann in Form von jeder Anzahl von computerimplementierten Prozessen und Vorrichtungen zum Ausführen jener Prozesse ausgeführt sein. Ausführungsformen der Erfindung können in Form eines Computerprogrammcodes ausgeführt sein, der Anweisungen enthält, die auf konkreten Medien, wie beispielsweise Disketten, CD-ROMs, Flash-Einrichtungen, Festplatten oder jedem anderen von einem Computer lesbaren Speichermedium umfasst sind, wobei, wenn der Computerprogrammcode in einen Computer geladen und durch diesen ausgeführt wird, der Computer zu einer Vorrichtung zum Ausführen der Erfindung wird. Die vorliegende Erfindung kann auch in Form von Computerprogrammcode umfasst sein, z.B. entweder in einem Speichermedium gespeichert, in einen Computer geladen und/oder durch diesen ausgeführt oder über ein Übertragungsmedium übertragen werden, wie beispielsweise über eine elektrische Verdrahtung oder Verkabelung, über Faseroptik oder über elektromagnetische Strahlung, wobei, wenn der Computerprogrammcode in einen Computer geladen und durch diesen ausgeführt wird, der Computer zu einer Vorrichtung zum Ausführen der Erfindung wird. Bei einer Implementierung auf einem Universalmikroprozessor konfigurieren die Computerprogrammcodesegmente den Mikroprozessor, um spezifische Logikschaltkreise zu erzeugen.
  • Bitmaps, Zustandstabellen, Nachrichtenzeichenketten oder andere Datentypen, die ein von einer Maschine lesbares Format aufweisen (oder in eines übersetzt werden können), können einen Eingang liefern, der gemäß dem Verfahren, das durch das System von 1, 2 und 3 ausgeführt wird, verarbeitet und in Anweisungen für einen Roboter oder eine Maschine übersetzt werden kann. Eine automatisierte Prozessplanung und Werksvernetzung (plant floor networking) wie in dieser Offenbarung beschrieben kann ausgestaltet sein, um die Prozessdaten in Form einer von einem Menschen lesbaren Datentabelle zu empfangen.
  • Bezug nehmend auf 1 ist ein System gezeigt, das ein Planungsmodul 102 zum Empfangen eines Prozesseingangs 103 an einer Datenbank 104 und zum Ausgeben von konfigurierten Daten wie nachstehend ausführlich beschrieben an einen Punktzuordnungsserver 106 umfasst. Wenn Prozesseingangsdaten verändert werden, um einen primären Prozess für eine Linie, ein Liniensegment, eine Station oder eine einzelne Maschine zu definieren, werden die Schweißpunkte für diesen Prozess durch ein Sequenzmodellerstellungsmodul 108 identifiziert. Es werden auch Hilfsschweißpunktsequenzen identifiziert, die durch eine bestimmte Maschine ausgeführt werden können und mit den Prozessen in Korrelation stehen, die entweder an verschiedenen Linien oder an Stationen entlang der gleichen Linie stattfinden können.
  • Es können von einem Computer erzeugte Simulationen der primären und Hilfssequenzen durch das Simulationsmodul 110 ausgeführt werden, das mit einem Optimierungsmodul 112 in Verbindung steht. Die Simulationen und Optimierungen werden durch einen Prozessor ausgeführt, der Standardsimulations- und -optimierungsanweisungen ausführt. Die Optimierungsmodelle umfassen jene zum Minimieren des Einflusses des Ausfalls auf die Durchsatzrate. Beispielsweise kann die direkte Lösung der Mixed Integer Programmierung (MIP) unter Verwendung des mathematischen OPLStudio-Solver-Pakets verwendet werden. Daher werden vier MIP-Modelle für verschiedene Variationen des Problems formuliert: i) eine Einzelroboterersatzstrategie; ii) eine Mehrfachroboterersatzstrategie; iii) eine Mehrfachroboterersatzstrategie mit einer Beschränkung der Anzahl von Ersatzrobotern; und iv) eine Mehrfachroboterersatzstrategie mit einer linearen Takt- oder Zykluszeitschätzung.
  • Als ein nachstehend gezeigtes Beispiel kann das Einzelroboterersatzmodell (SRB-Modell von Single-Robot-Backup-Modell) annehmen, dass der Übernahmeplan durch einen einzelnen Roboter ausgeführt wird. Alle Gruppen von Punkten, die ursprünglich zu den ausgefallenen Robotern gehörten, werden einem einzelnen Roboter neu zugeteilt, was die Bedingungen erfüllt und den Durchsatzverlust minimiert. Das Ziel bei dem SRB-Modell ist, den Ersatzroboter optimal auszuwählen.
  • Die Zielfunktion (1) minimiert die Systemzykluszeit, d. h. maximiert entsprechend die Durchsatzrate. Die Zykluszeitbedingung (2) erzwingt, dass die Systemzykluszeit größer oder gleich der Montagezeit des am stärksten belasteten Roboters ist. Die Montagezeit eines einzelnen Betriebsroboters besteht aus zwei Komponenten, wie es auf der linken Seite des Bedingungssatzes (2) zu sehen ist. Die erste Komponente erfasst die konstante Montagezeit, nämlich die anfängliche Montagezeit eines spezifischen Roboters vor einem Ausfall irgendeines Roboters. Die zweite Komponente enthält die zusätzliche Montagezeit, die einem arbeitenden Roboter hinzugefügt wird, wenn er einen ausgefallenen Roboter ersetzt. Bedingung (3) stellt sicher, dass ein einzelner Roboter die Übernahme ausführt. Die Punktübernahmebedingung (4) stellt sicher, dass ein einzelner Betriebsroboter jede Gruppe von Punkten übernimmt, die zuvor durch die ausgefallenen Roboter verarbeitet wurden. Gemäß der Übernahmemachbarkeitsbedingung (5) wird keine übernommene Gruppe von Punkten durch einen anderen arbeitenden Roboter als den verarbeitet, der als Ersatz für den ausgefallenen Roboter ausgewählt wurde. Die Fähigkeitsbedingung (6) stellt sicher, dass die ersetzten Gruppen von Punkten nur Robotern zugeteilt werden, die dazu fähig sind, diese Gruppen zu verarbeiten. Die Bedingungssätze (7) und (8) sind Vorgängerbedingungen.
  • Gemäß diesen Bedingungen werden die ausgefallenen Gruppen von Punkten verarbeitet, nachdem ihre unmittelbaren Vorgänger fertig geworden sind, und bevor mit ihren unmittelbaren Nachfolgern begonnen wird. Wie in 1 gezeigt werden bei diesem Modell alle ersetzten Gruppen von Punkten dem gleichen Übernahmeroboter zugeteilt, und daher besteht keine Notwendigkeit, die Vorgängerbeziehungen zwischen den ausgefallenen Gruppen zu berücksichtigen. Die Bedingungssätze (9) und (10) sind Ganzzahligkeitsbedingungen und (11) ist eine Nichtnegativitätsbedingung der Zykluszeit c.
  • Es folgt das SRB-Modell, dargestellt in mathematischen Termen: Minimiere c (1)
  • In Abhängigkeit von:
    Figure 00080001
    xr ≥ rmir ∀i ∊ IF, ∀r ∊ RW (5) rmir ≤ CMir ∀i ∊ IF, ∀r ∊ RW (6)
    Figure 00090001
    rmir ∊ {0, 1} ∀i ∊ IF, ∀r ∊ RW (9) xr ∊ {0, 1} ∀r ∊ R (10) c ≥ 0 (11)
  • Durch Ausführen von Simulationen des primären Prozesses und von Hilfsprozessen und dann Optimieren ihrer Sequenzen kann das Planungsmodul 102 einen Plan für den Punktzuordnungsserver erzeugen, um Ressourcen zuzuteilen und neu zuzuteilen, wenn eine Abweichung von den Planungsdaten vorliegt, die einem Roboter durch das Lehrmodul 114 beigebracht werden. Es ist auch ein Schleifenrücksprung zu dem Sequenzmodellerstellungsmodul 108 an jeder Stelle in dem Prozess, wie beispielsweise dem Simulationsmodell 110, verfügbar, um die Sequenz zu ändern, indem beispielsweise ein neuer Prozesseingang von der Prozesseingangsdatenbank 104 hinzugefügt wird.
  • Die hierin betrachteten Module können Zwischenschritte bereitstellen, um eine Sequenzbildung, eine Simulation, eine Optimierung und eine Belehrung des Planungsmoduls 102 zu erzeugen. Während die Modulprozesse nicht notwendigerweise in der hierin beschriebenen Reihenfolge oder auf die hierin beschriebene Weise erreicht werden, kann dennoch ein Ändern der Schweißsequenzen von parallelen und/oder sequentiellen Robotern gemäß Daten einer Punktzuordnungstabelle in Ansprechen auf eine Umgebungsdateneingabe erreicht werden.
  • Die durch das Planungsmodul 102 ausgeführten Schritte erzeugen eine Punktzuordnungstabelle 116. Die Punktzuordnungstabelle umfasst Sequenzen von Hilfspunkten, die ein spezifischer Roboter und spezifische Schweißgeräte erreichen und ausführen können. Eine Regeltabelle wie die Punktzuordnungstabelle 116 kann korrelierte Daten für ein schnelles Zugreifen auf alternative Sequenzen umfassen, wenn eine primäre Schweißsequenz einer bestimmten Maschine oder Station unterbrochen wird. Eine Datenbankteilmenge der in der Regeltabelle gespeicherten Informationen kann machbare Punkte für ein Gerät umfassen, die Geoset- und Respot-Schweißstellen umfassen. Geoset-Schweißstellen sind Schweißstellen, die die geometrische Beziehung mehrerer Teile eines Aufbaus fixieren, während jene Teile eingespannt sind. Dahingegen sind Respot-Schweißstellen die verbleibenden Schweißstellen, die die notwendige Stärke für den Aufbau bereitstellen, um die Anforderungen einer spezifischen Anwendung zu erfüllen, und die nicht aufgebracht werden müssen, während sich die Teile in einer eine spezifische Geometrie festlegenden Spannvorrichtung befinden. Die Regeltabelle kann während des Produktionszyklus sowie während des Lehrprozesses aktualisiert werden. Zusätzlich kann das Lehrmodul 114 ferner einen Eingang in den Punktzuordnungsserver 106 für die anfänglichen Sequenzanweisungen an eine Maschine durch einen Sequenzintegrator 118 bereitstellen.
  • Kurz Bezug nehmend auf 2 ist eine Montage- oder Fertigungsvorrichtung mit mehreren Stationen gezeigt, die parallel sind. Die Stationen sind derart miteinander verbunden, dass, wenn ein Punktzuordnungsserver Anweisungen zum Umleiten eines Jobs von einer Station zu einer anderen erzeugt, die Montage- oder Fertigungsvorrichtung den Job physikalisch neu verteilen kann. Die Stationen 202, 204, 206, 208, 210 und 212 bestehen aus einer oder mehreren Maschinen, die in der vorliegenden beschriebenen Ausführungsform Schweißroboter sind. Der Punktzuordnungsserver 106 kann für mehrere Stationen, wie hierin gezeigt, oder eine einzelne Station arbeiten. Hier wird die Station 202 durch einen stromaufwärtigen Puffer 214 versorgt und gibt die Station 202 ein Produkt an einen stromabwärtigen Puffer 216 ab.
  • Kurz Bezug nehmend auf 3 kann ein zentralisiertes System 302 wie in 3 gezeigt einen Eingang von dem Planungsmodul 106 an den Punktzuordnungsserver 106 liefern. 3 zeigt ein zentralisiertes System 302, das das Planungsmodul 106 und das Jobeingangskorrelationsmodul 304 sowie die Überwachungs- und Fehlerberichterstattungsmodule umfasst, die nachstehend ausführlich erläutert werden. Wieder Bezug nehmend auf 2 werden ein Produkt 218, 220 und 222 gemäß dem Jobeingangskorrelationsmodul 304 in die stromaufwärtigen Puffer 214, 224 und 226 eingeführt, um an den Stationen 202, 204 und 206 geschweißt zu werden. Das verarbeitete Produkt wird in stromabwärtige Puffer 216, 228 und 230 ausgegeben.
  • Wieder Bezug nehmend auf 1 kann der Sequenzinstallierer 118 zuvor in Echtzeit 120 die primäre Schweißsequenz für den Roboter bereitgestellt haben. Wenn ein Umgebungszustand 122 aufgetreten ist, empfängt der Umgebungszustandsempfänger 124 Daten, die mit dem Umgebungszustand 122 in Beziehung stehen. Ein Umgebungszustand 122 kann beispielsweise Schweißfehler, Umleitungsmodi, Zykluszeitoptimierungen und flexible Echtzeit-Prozessänderungen umfassen. In Abhängigkeit von dem Umgebungszustand verarbeitet der Punktzuordnungsserver 106 Anweisungen, um auf die Punktzuordnungstabelle 116 zuzugreifen, um auf eine Regel dafür zuzugreifen (oder bei einer anderen Ausführungsform eine Regel dafür zu erzeugen), wie der Montage- oder Fertigungslinienprozess zu andern ist, um seinen Fluss aufrechtzuerhalten. Die Regeldaten werden an den Routing-Prozessor 126 übertragen, so dass die Echtzeiteinstellung vorgenommen und berichtet werden kann 128.
  • Wieder Bezug nehmend auf 2 sind die Querkanale 232, 234, 236, 238, 240, 242, 244 und 246 gezeigt, um die Bewegung von Produkten in einer Ausführungsform zu erläutern, die ein Fertigungssystem mit Linien einer parallelen Montage oder einer seriellen Montage umfasst. Das Produkt kann für den Fall einer Umgebungszustandsänderung und einer Umleitungsanweisung manuell oder automatisch von Linie zu Linie bewegt werden.
  • Bezug nehmend auf 3 ist ein zentralisiertes System 302 gezeigt, das das Planungsmodul 102 und das Jobeingangskorrelationsmodul 304 sowie das Jobstatusmodul 306 und das Fehlerberichterstattungsmodul 314 umfasst. Wie oben erwähnt können die Regeln der Punktzuordnungstabelle 116 des Punktzuordnungsservers 106 periodisch oder kontinuierliche aktualisiert werden, wenn ein Jobeingang 305 durch das Jobeingangskorrelationsmodul 304 verarbeitet wird. Die aktualisierten korrelierten Daten werden an einen oder mehrere Punktzuordnungsserver 106-1, 106-2 und 106-3 übertragen.
  • Das Netzwerk von Punktzuordnungsservern 106-1, 106-2 und 106-3 berichtet an ein Jobstatusmodul 306, das für ein kontinuierliches Aktualisieren der in den Punktzuordnungsservern 106 gespeicherten Daten auch mit dem Jobeingangskorrelationsmodul 304 in Verbindung stehen kann. Wenn ein Job für eine Station indiziert ist, wird die Code- und Punktzuordnungsliste herkömmlicher Art (auf der Grundlage einer Standardschweißpunkt-Namenskonvention bei dieser Ausführungsform) an das Stations- oder Robotersystem übertragen. Das lokale Roboterprogramm führt die Bewegung zu den Punkten aus und berichtet jegliche Schweißfehler (in dem Fall eines Serverausfalls führt der Roboter auf der Grundlage einer lokalen Auslesung aus der Jobliste von verarbeiteten Punkten sein Grundprogramm abzüglich jeglicher zuvor verarbeiteten Punkte aus, die bereits stromaufwärtig verarbeitet wurden). Mit jedem Job in dem System wird eine laufende Gesamtanzahl an erfolgreich verarbeiteten Punkten aufrechterhalten (und in einem Befehlsserver, in einem Schieberegister und/oder in einem Funktransponder (RF-Tag) gespeichert).
  • Zusätzlich liefert das Netzwerk von Punktzuordnungsservern 106-1, 106-2 und 106-3 bei einer Aktivität durch den Umgebungszustandsempfänger 124 und den Routing-Prozessor 126 Berichte an das Fehlerberichterstattungsmodul 314. Wenn irgendwelche Punkte fehlen, werden diese in einer optimalen Lösung auf der Grundlage von Umgebungsdaten für eine Zuordnung zu dem besten nachfolgenden System auf der Grundlage eines minimalen Systemzykluszeiteinflusses bewertet. Zu dem Zeitpunkt, wenn irgendein Roboter in dem System umgangen wird, wird dieser Status als Teil von Umgebungsdaten analysiert, und werden seine Punkte dynamisch sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts neu zugeteilt. Punkte, die nicht von einem alternativen Roboter aufgenommen werden können, können in der manuellen Ersatzstation zugeordnet werden.
  • Sobald sich der Server für einen manuellen Punkt entscheidet (möglicherweise mehrere Punkte stromaufwärts der manuellen Station), wird eine Nachricht über einen Signalprozessor 308 an den PDA, einen Statuslauftext oder eine andere elektronische Benachrichtigungseinrichtung der Zonenaufsichtsperson gesendet, wobei empfohlen wird, dass sie dieser normalerweise unbemannten Station temporär eine Bedienperson zuord nen sollte, um den Punkt/die Punkte aufzunehmen (mit einer Zeitprojektion). Sobald der Job in der manuellen Station indiziert wurde, werden bei einer Ausführungsform graphische Anweisungen an einem großen HMI-Bildschirm darüber bereitgestellt, welche Punkte zu vervollständigen sind, wobei solche Informationen aus dem Prozessplanungsmodul 102 extrahiert werden.
  • Eine Fehlerschutzlogik in der manuellen Station stellt sicher, dass eine geeignete Ersatzpistole und ein geeigneter Plan verwendet werden, und dass diese Information in der Liste für fertig gestellte Punkte des Jobs aufgezeichnet wird. Beispielsweise umfasst das zentralisierte System ein Schweißqualitätskorrekturmodul 310, bei dem Informationen verarbeitet und für eine spätere Korrelation mit Schweißqualitätsprüfungen aufrechterhalten werden, um jegliche Probleme zu einer spezifischen Schweißstation und einem spezifischen Schweißroboter zurückzuverfolgen. Ein Modul 312 für eine adaptive Zuordnung kann den Schweißzuordnungseinfluss auf den Systemdurchsatz verfolgen. Eine Prozessplanungsaktivität durch das Prozessplanungsmodul 102 kann Berichten für das Jobstatusmodul 306 und das Modul 314 folgen.
  • Schweißstellen, die mehrere Ersatzlösungen aufweisen, bauen eine Ausweichliste auf, die der Alternative Priorität verleiht, die in der Vergangenheit den geringsten Einfluss auf den Systemdurchsatz hatte. Wenn der Systemdurchsatz variiert, können Punkte bei einem Versuch, den Prozessdurchsatz auszugleichen, kontinuierlich variiert werden. Wenn ein kleiner Umfang an Reservekapazität in dem System eingearbeitet wird, könnten bestimmte Wartungsaufgaben während des Produktionsbetriebs mit kleinem oder keinem Einfluss auf den Systembetrieb durchgeführt werden. Die Fähigkeit, Arbeit dynamisch zuzuteilen, kann auch mehr Parallelismus in dem Prozess ermöglichen, der bei einer Zusammenarbeit mit einer flexiblen Aufspannung die Systemflexibilität erheblich erhöhen kann und die Modelleinführungsanlaufzeit reduzieren kann.
  • 4 zeigt ein Verfahren, das hierin gezeigte Schritte umfasst, die durch die Systeme und Vorrichtungen von 1 bis 3 ausgeführt werden. Der Prozessplanungsschritt 402, der in Bezug auf 1 ausführlich beschrieben ist, ist als ein Schritt vor dem Systemintegrationsschritt 404 gezeigt. Der Punktzuordnungsschritt 406 fasst die Regeln in einer Regeldatenbank zusammen. Die Tabelle bringt Roboter mit Schweißpunkten und bei einer Ausführungsform Punktschweißpositionskoordinateninformationen in Korrelation. Zusätzlich sind Korrelationen mit Schweißpistolen und Schweißpotential derart ausgestaltet, dass auf die Tabelle für Echtzeiteinstellungen zugegriffen werden kann.
  • Der Jobeingang 305 wird im Jobindizierungsschritt 408 verarbeitet, der in Bezug auf das Jobeingangskorrelationsmodul 304 von 3 erläutert wurde. Der Umgebungszustandserfassungsschritt 410 liefert Umgebungszustandsdaten. Die in dem Fehlerbewertungsschritt in 412 erzeugten Daten werden in Verbindung mit dem Umgebungserfassungsschritt 410 verwendet, um den Punktzuordnungsserver 106 dynamisch zu aktualisieren, der auch eine zusätzliche Prozessplanung durch das Planungsmodul 102 auslösen kann.
  • Während die obige Erläuterung in Bezug auf Schweißmaschinen und ähnlich funktionierenden Maschinen stattfand, kann die beschriebene Technologie bei allen Arbeitsgängen verwendet werden, bei denen bei sich ändernden Umgebungsbedingungen ein Produkttransfer zwischen Stationen oder Maschinen die Effizienz verbessern kann.
  • Während die Erfindung in Bezug auf beispielhafte Ausführungsformen beschrieben wurde, wird von Fachleuten verstanden, dass verschiedene Änderungen durchgeführt werden können und Äquivalente durch Elemente hiervon ersetzt werden können, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich können viele Abwandlungen durchgeführt werden, um eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Material an die Lehren der Erfindung anzupassen, ohne von dem wesentlichen Schutzumfang hiervon abzuweichen. Daher ist es notwendig, dass die Erfindung nicht auf die spezielle Ausführungsform beschränkt ist, die als die Ausführungsform offenbart ist, die zum Ausführen dieser Erfindung als am geeignetsten betrachtet wird, sondern dass die Erfindung alle Ausführungsformen umfasst, die in dem Schutzumfang der beigefügten Ansprüche liegen. Ferner bezeichnet die Verwendung der Begriffe erste(r/s), zweite(r/s), etc. keine Reihenfolge oder Wichtigkeit, sondern die Begriffe erste(r/s), zweite(r/s) etc. werden verwendet, um ein Element von einem anderen zu unterscheiden.
  • Zusammenfassung
  • Hierin werden ein System, ein Verfahren und eine Vorrichtung für eine Ressourcenneuzuteilung auf der Grundlage von Umgebungszustandsdaten offenbart. Das System umfasst ein Planungsmodul (102) zum Konfigurieren von Planungsdaten, um eine primäre Sequenz und eine Hilfssequenz zu umfassen, eine Regeltabelle (116) zum Speichern der Hilfssequenz, einen Umgebungszustandsempfänger (124) zum Empfangen der Umgebungszustandsdaten und einen Routing-Prozessor (126) zum Zugreifen auf die Regeltabelle (116), um in dem Fall, dass bestimmte Umgebungsdaten empfangen werden, eine Hilfssequenz anstelle einer primären Sequenz zuzuteilen.

Claims (21)

  1. System für eine Ressourcenneuzuteilung auf der Grundlage von Umgebungszustandsdaten, wobei das System umfasst: ein Planungsmodul zum Konfigurieren von Planungsdaten, um eine primäre Sequenz und eine Hilfssequenz zu umfassen; eine Regeltabelle zum Speichern der Hilfssequenz; einen Umgebungszustandsempfänger zum Empfangen der Umgebungszustandsdaten; und einen Routing-Prozessor zum Zugreifen auf die Regeltabelle, um in dem Fall, dass bestimmte Umgebungsdaten empfangen werden, eine Hilfssequenz anstatt einer primären Sequenz zuzuteilen.
  2. System nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Prozesseingangsdatenbank zum Empfangen eines von einer Maschine lesbaren Prozesseingangs zur Verwendung durch das Planungsmodul.
  3. System nach Anspruch 2, wobei das Planungsmodul umfasst: ein Sequenzmodellerstellungsmodul zum Empfangen eines Prozesseingangs und Konfigurieren eines vorläufigen Satzes einer primären Sequenz und einer Hilfssequenz.
  4. System nach Anspruch 3, wobei das Planungsmodul ferner umfasst: ein Simulationsmodul zum Simulieren der primären Sequenz und der Hilfssequenz.
  5. System nach Anspruch 4, wobei das Planungsmodul ferner umfasst: ein Optimierungsmodul in Verbindung mit dem Simulationsmodul zum Optimieren der primären Sequenz und der Hilfssequenz.
  6. System nach Anspruch 1, wobei das Planungsmodul ferner umfasst: ein erstes Lehrmodul in Verbindung mit dem Regelmodul, um dem Regelmodul die primäre Sequenz und die Hilfssequenz zuzuordnen.
  7. System nach Anspruch 1, ferner umfassend einen Punktzuordnungsserver, der umfasst: einen Sequenzintegrator zum Programmieren einer Maschine mit einer primären Sequenz; und wobei das Planungsmodul ferner ein zweites Lehrmodul in Verbindung mit einem Sequenzintegrator umfasst.
  8. System nach Anspruch 7, wobei der Punktzuordnungsserver Echtzeitanweisungen an eine Maschine liefert, die ihre Sequenz von einer primären Sequenz auf eine Hilfssequenz ändert.
  9. Verfahren für eine Ressourcenneuzuteilung auf der Grundlage von Umgebungszustandsdaten, wobei das Verfahren umfasst, dass ein Konfigurieren von Planungsdaten geplant wird, die eine primäre Sequenz und eine Hilfssequenz umfassen; die Hilfssequenz in einer Regeltabelle gespeichert wird; Umgebungszustandsdaten empfangen werden; und auf die Regeltabelle zugegriffen wird, um für den Fall, dass bestimmte Umgebungsdaten empfangen werden, eine Hilfssequenz anstelle einer primären Sequenz zuzuteilen.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass ein von einer Maschine lesbarer Prozesseingang zur Verwendung durch den Planungsschritt empfangen wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass die primäre Sequenz und die Hilfssequenz simuliert werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei das Planungsmodul ferner umfasst, dass die primäre Sequenz und die Hilfssequenz optimiert werden.
  13. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass die primäre Sequenz und die Hilfssequenz dem Regelmodul zugeordnet werden.
  14. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass eine Maschine mit einer primären Sequenz programmiert wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 9, das ferner umfasst, dass eine Maschine in dem Fall, dass Umgebungsdaten empfangen werden, in Echtzeit angewiesen wird, ihre Sequenz von einer primären Sequenz auf eine Hilfssequenz zu ändern.
  16. Vorrichtung zum Verarbeiten eines Produkts, um einen Prozessausgang zu erzeugen, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Punktzuordnungsserver, der eine erste Maschine und eine zweite Maschine anweisen kann; einen Umgebungszustandsempfänger; wobei die erste Maschinenstation in Verbindung mit dem Punktzuordnungsserver in einer primären Sequenz arbeiten kann; wobei die zweite Maschinenstation in Verbindung mit dem Punktzuordnungsserver in einer primären Sequenz und einer Hilfssequenz arbeiten kann; einen ersten stromaufwärtigen Puffer, der der ersten Maschinenstation ein Produkt liefert; einen zweiten stromaufwärtigen Puffer, der der zweiten Maschinenstation ein Produkt liefert; wobei das Produkt in dem ersten stromaufwärtigen Puffer in dem Fall, dass der Umgebungszustandsempfänger Umgebungszustandsdaten empfangt und der Punktzuordnungsserver die zweite Maschinenstation anweist, ihre Arbeitsgänge von einer primären Sequenz an eine Hilfssequenz neu zuzuteilen, zu dem zweiten stromaufwärtigen Puffer transferiert werden kann.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei die Transferierbarkeit des Produkts in dem ersten stromaufwärtigen Puffer zu dem zweiten stromaufwärtigen Puffer automatisch ist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Transferierbarkeit des Produkts in dem ersten stromaufwärtigen Puffer zu dem zweiten stromaufwärtigen Puffer manuell ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei der Punktzuordnungsserver eine Regeltabelle umfasst.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 15, ferner umfassend eine computerbasierte Planungseinrichtung, umfassend einen Simulator zum Simulieren der primären Sequenz und der Hilfssequenz.
  21. Vorrichtung nach Anspruch 19, wobei die computerbasierte Planungseinrichtung ferner umfasst: einen Optimierer in Verbindung mit dem Simulator zum Optimieren der primären Sequenz und der Hilfssequenz.
DE112006000397T 2005-02-18 2006-01-25 System und Verfahren für eine adaptive Maschinenprogrammierung Ceased DE112006000397T5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US11/061,134 2005-02-18
US11/061,134 US7617017B2 (en) 2005-02-18 2005-02-18 System and method for resource reallocation based on ambient condition data
PCT/US2006/002518 WO2006091307A2 (en) 2005-02-18 2006-01-25 System and method for adaptive machine programming

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE112006000397T5 true DE112006000397T5 (de) 2008-04-30

Family

ID=36913839

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE112006000397T Ceased DE112006000397T5 (de) 2005-02-18 2006-01-25 System und Verfahren für eine adaptive Maschinenprogrammierung

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7617017B2 (de)
JP (1) JP2008530705A (de)
DE (1) DE112006000397T5 (de)
WO (1) WO2006091307A2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016204392A1 (de) * 2016-03-16 2017-09-21 Trumpf Werkzeugmaschinen Gmbh + Co. Kg System und Verfahren zur Produktionsplanung

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20080004749A1 (en) * 2006-06-30 2008-01-03 Honeywell International, Inc. System and method for generating instructions for a robot
US10994358B2 (en) 2006-12-20 2021-05-04 Lincoln Global, Inc. System and method for creating or modifying a welding sequence based on non-real world weld data
US9937577B2 (en) 2006-12-20 2018-04-10 Lincoln Global, Inc. System for a welding sequencer
US11072034B2 (en) 2006-12-20 2021-07-27 Lincoln Global, Inc. System and method of exporting or using welding sequencer data for external systems
US9104195B2 (en) 2006-12-20 2015-08-11 Lincoln Global, Inc. Welding job sequencer
US10994357B2 (en) 2006-12-20 2021-05-04 Lincoln Global, Inc. System and method for creating or modifying a welding sequence
US9008836B2 (en) * 2007-01-09 2015-04-14 Abb Inc. Method and system for robotic assembly parameter optimization
JP4465012B2 (ja) * 2008-01-31 2010-05-19 ファナック株式会社 搬入/搬出ロボットと協調動作する加工ラインシステム
US9102012B2 (en) * 2011-06-22 2015-08-11 Caterpillar Inc. Method and system for determining welding sequences
US9067274B2 (en) * 2012-04-23 2015-06-30 Fca Us Llc Method and system for scheduling weld events
US20140067108A1 (en) * 2012-08-31 2014-03-06 The Boeing Company Systems and methods for dynamic control of task assignments in a fabrication process
US11402828B2 (en) * 2018-05-18 2022-08-02 Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, Ltd. Method, system and non-transitory computer-readable medium for reducing work-in-progress
US11059534B2 (en) 2018-12-18 2021-07-13 GM Global Technology Operations LLC Nondeterministic assembly system and method
EP4161755B1 (de) * 2020-05-29 2025-07-23 Husky Injection Molding Systems Ltd. Verfahren und vorrichtung zur formsteuerung
JP7481182B2 (ja) * 2020-07-10 2024-05-10 株式会社日立製作所 工程管理システムおよび工程管理方法
KR102880902B1 (ko) * 2021-01-29 2025-11-03 현대자동차주식회사 셀 기반 모빌리티 생산시스템의 운영방법

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS62213948A (ja) * 1986-03-12 1987-09-19 Daihatsu Motor Co Ltd 無人工程のバツクアツプ装置
DE3879722T2 (de) * 1987-01-19 1993-10-07 Canon Kk Bilderzeugungseinrichtung.
JPH0798171B2 (ja) * 1988-04-19 1995-10-25 トキコ株式会社 工業用ロボット装置
US5255181A (en) * 1990-06-01 1993-10-19 Motorola, Inc. Method of planning organizational activities
JPH05138510A (ja) * 1991-11-22 1993-06-01 Toshiba Corp 生産ラインシステム
US5659292A (en) * 1995-02-21 1997-08-19 Pittway Corporation Apparatus including a fire sensor and a non-fire sensor
JP3327123B2 (ja) * 1996-06-04 2002-09-24 トヨタ自動車株式会社 作業用ロボットの統合制御システム
JP3037673B1 (ja) * 1998-12-28 2000-04-24 川崎重工業株式会社 複数ロボットの制御方法および装置
WO2002019224A1 (en) * 2000-09-01 2002-03-07 Togethersoft Corporation Methods and systems for integrating process modeling and project planning
US6721649B2 (en) * 2000-11-20 2004-04-13 Oasis Emission Consultants Inc. Engine emission analyzer
JP2002215214A (ja) * 2001-01-23 2002-07-31 Nkk Corp 制御方法および制御装置
US7151966B1 (en) * 2002-06-04 2006-12-19 Rockwell Automation Technologies, Inc. System and methodology providing open interface and distributed processing in an industrial controller environment
US7139629B2 (en) * 2003-04-28 2006-11-21 Palo Alto Research Center Incorporated Planning and scheduling for failure recovery system and method
US7212876B2 (en) * 2004-09-09 2007-05-01 General Motors Corporation Maintenance opportunity planning system and method
US7574490B2 (en) * 2004-11-20 2009-08-11 Microsoft Corporation Strategies for configuring a server-based information-transmission infrastructure

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016204392A1 (de) * 2016-03-16 2017-09-21 Trumpf Werkzeugmaschinen Gmbh + Co. Kg System und Verfahren zur Produktionsplanung
US10852714B2 (en) 2016-03-16 2020-12-01 Trumpf Werkzeugmaschinen Gmbh + Co. Kg Production planning system and method

Also Published As

Publication number Publication date
WO2006091307A3 (en) 2007-11-15
WO2006091307A2 (en) 2006-08-31
US7617017B2 (en) 2009-11-10
JP2008530705A (ja) 2008-08-07
US20060190131A1 (en) 2006-08-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112006000397T5 (de) System und Verfahren für eine adaptive Maschinenprogrammierung
EP0346801B1 (de) Verfahren und Anordnung zur Ausführung eines Programms in einem heterogenen Mehrrechnersystem
DE69512040T2 (de) Betriebsmittelzuweisung
DE112018002431T5 (de) Verteiltes Integrationsverfahren für die Tiefbearbeitungs- und Fertigungslinie von Glas und sein System
DE102012002280A1 (de) Verfahren zur dynamischen zuteilung in einer statisch zugeteilten und eingebetteten softwarearchitektur
EP1570324B1 (de) Verfahren für eine dynamische automatisierung mit kollaborativen elementen und leitsystem dazu
DE102019008205A1 (de) Produktionsplanungsvorrichtung
DE102007047279A1 (de) Fertigungsanlage, insbesondere für Karosserieeinheiten
DE112015001536T5 (de) System zur Bereitstellung von Vor-Ort-Wartung für industrielle Ausrüstung
DE112019007255T5 (de) Integriertes Navigationssystem und Arbeitsbefehlsverfahren
DE102018202820A1 (de) System zur einstellung von daten für einen roboter, verfahren zur einstellung von daten und programm
DE102009031137A1 (de) System zur dezentralen Materialflusssteuerung
DE10258655A1 (de) Verfahren und System zur dynamischen, modellbasierten Planung und Optimierung von Produktionsprozessen, sowie zur Ablaufplanerstellung
EP3712720B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ansteuerung einer technischen anlage mittels einer adaptiven simplex architektur
DE60026527T2 (de) Robot-vor-positionierung in einem chip-herstellungssystem
DE102016100241A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Produkts mit integrierter Planung und direkter ganzheitlicher Steuerung
DE102021129007A1 (de) Zellensteuereinheit
EP1225527A2 (de) Verfahren zur Planung einer Reparatur von mobilen Arbeitsmaschinen
DE102020123911A1 (de) Synchronisierung des verhaltens mehrerer instrumente mithilfe von aufträgen und zwischenzielen
JP3225739B2 (ja) 作業編成装置
Gaal et al. An agent-based approach to planning and controlling adaptable cell-oriented assembly systems
EP2136322A1 (de) Kollaboratives Bearbeitungsverfahren und -system
DE102022201792B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur automatisierten Koordinierung der Tätigkeiten von mehreren Robotern
EP3147837A1 (de) Optimieren eines logistischen netzes
EP3914977B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur rechnergestützten optimierung einer belegung von magazinplätzen mit werkzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8125 Change of the main classification

Ipc: G06Q 10/00 AFI20060125BHDE

8180 Miscellaneous part 1

Free format text: PFANDRECHT

8180 Miscellaneous part 1

Free format text: PFANDRECHT AUFGEHOBEN

8180 Miscellaneous part 1

Free format text: PFANDRECHT

R016 Response to examination communication
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final

Effective date: 20120512