DE1120177B - Dia-Kleinbildprojektor mit zwei Objektiven - Google Patents
Dia-Kleinbildprojektor mit zwei ObjektivenInfo
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- DE1120177B DE1120177B DEB41725A DEB0041725A DE1120177B DE 1120177 B DE1120177 B DE 1120177B DE B41725 A DEB41725 A DE B41725A DE B0041725 A DEB0041725 A DE B0041725A DE 1120177 B DE1120177 B DE 1120177B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/001—Slide projectors
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection Apparatus (AREA)
Description
- Dia-Kleinbildprojektor mit zwei Objektiven Die Erfindung betrifft einen Dia-Kleinbildprojektor mit zwei auf eine gemeinsame Bildwand gerichteten Objektiven, denen je ein Bildfenster zugeordnet ist, und bei dem beide Bildfenster ihr Licht über einander gegenüberliegende, feststehendeAblenkspiegel je nach der Stellung rotierender Spiegel wechselweise von einer gemeinsamen Lampe erhalten, die zwischen den optischen Achsen der beiden Objektive und hinter den Bildfenstern liegt.
- Es ist bekannt, bei Kino-Doppelapparaten, die in raschem Wechsel Bilder durch zwei parallele Objektive projizieren, einem Lichtbogen in Richtung der optischen Achse zwei gekreuzte, rasch hin- und herbewegte Spiegel nachzuschalten, die wechselweise in den Strahlengang treten und das Licht zu einem der einander gegenüberstehenden Ablenkspiegel leiten, von wo es wieder in Richtung der optischen Achse durch das zugehörige Objektiv fällt. Das bringt wegen der zweimaligen Reflexion Lichtverluste und verlangt außerdem das ständige Hin- und Herbewegen der verhältnismäßig schweren Spiegel, was besondere Getriebe erfordert und auch Geräusche verursacht.
- Weiter ist bekannt, die Strahlen eines Lichtbogens, durch einen Kondensator gesammelt, in Richtung der optischen Achse auf eine rotierende, verspiegelte Blende mit zum Lichtweg schräger Achse fallen zu lassen, die das Licht entweder im rechten Winkel zu einem der Objektive ablenkt oder auf einen anderen Spiegel fallen läßt, der seinerseits das Licht rechtwinklig zum zweiten Objektiv ablenkt. Dabei stehen die Achsen der Lichtquelle und der Objektive aufeinander senkrecht, was eine ungünstige Anordnung der ganzen Einrichtung bedingt. Außerdem wird in beiden Fällen der Lichtweg verhältnismäßig lang und die Einrichtung besonders in Richtung der optischen Achse umfangreich; das Abdecken gegen seitlich austretende Lichtstrahlen ist nur mit einem gewissen Aufwand möglich.
- Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Lampe eine Glühlampe ist, welche zwischen den feststehenden Ablenkspiegeln liegt, daß der rotierende Spiegel mit mindestens nahezu durch die Mitte der Glühlampe gehender, senkrecht zur Ebene der optischen Achsen der Objektive stehender Achse um die Lampe schwenkbar gelagert und mit einer Blende versehen ist, die von der Lampenmitte aus gemessen einen Raumwinkel von 1.80° einnimmt, und daß er ein Hohlspiegel ist;-welcher in zwei Stellungen das auf ihn treffende Licht der Lampe auf dem jeweils gegenüberliegenden Ablenkspiegel sammelt.
- Ein derartig ausgebildeter Projektor läßt sich sehr klein bauen. Das Beleuchtungs-Lichtbündel braucht nur einmal umgelenkt zu werden und legt nur eine kleine Strecke zurück, auf der es leicht völlig abgedeckt werden kann. Die Blende könnte auch ohne einen spiegelnden Belag ihre Aufgabe erfüllen; in besonders zweckmäßiger Weise bildet aber der mit ihr verbundene Spiegel gleichzeitig den Kondensator für die Lichtquelle. Damit werden Lichtverluste vermieden, optische Elemente eingespart und eine einfachere und betriebssicherere Bauart geschaffen. Das ist besonders wichtig für kleine Bildprojektoren, die billig, d. h. einfach gebaut sein sollen, bei möglichst geringem Stromverbrauch das Lampenlicht gut ausnützen müssen und gewöhnlich in der Nähe der Zuschauer oder zwischen diesen aufgestellt werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigt einen Schnitt durch einen Projektor.
- An einem Gehäuse 1 sind zwei Objektive 2 und 3 befestigt; jedem ist eine Bildführung 4 oder 5 und ein Bildfenster 6 oder 7 zugeordnet. Hinter jedem Bildfenster liegen ein Wärmeschutzglas 8 oder 9 und eine Kondensorlinse 10 bzw.11.
- In der Mitte zwischen den optischen Achsen der beiden Objektive und hinter den Bildfenstern ist eine Lampe 12 angebracht, deren durch einen Glühfaden 13 dargestellte Leuchtfläche parallel zu den optischen Achsen liegt. Beiderseits der Lampe liegen je eine zweite Kondensorlinse 14 oder 15 und ein ebener Umlenkspiegel 16, 17.
- Eine Blende 18 umfaßt die Lampe 12 um 180° und ist auf nicht näher dargestellte Weise in dem Gehäuse 1 um die senkrecht zur Ebene der optischen Achsen liegenden Lampenachse drehbar. Auf der Innenseite der Blende ist ein sammelnder Spiegel 19 befestigt.
- In die Bildführungen 4 und 5 werden vorzuführende Dias 20 und 21 eingesetzt. In der dargestellten Lage gehen die von der Lampe 12 ausgehenden Strahlen zum Teil unmittelbar, zum Teil nach Reflexion im Spiegel 19 durch die Kondensorlinse 15 und werden von dem Umlenkspiegel 17 durch die Kondensorlinse 11 auf das Bildfenster 7 und das Dia 21 geworfen. Das derart beleuchtete Dia wird mit Hilfe des Objektivs 3 auf die Leinwand projiziert; das Dia 20 ist dunkel.
- Dreht man die Blende 18 um 1S0°, so geht auf der Leinwand ohne Dunkelpause das Bild des Dias 21 in das Bild des Dias 20 über. Die Strahlen der Lampe werden wieder zum Teil durch den Spiegel 19 zurückgeworfen, sie fallen durch die Kondensorlinse 14 und werden vom Spiegel 16 auf diKondensorlinse 10 und das Bildfenster 6 umgelenkt. Das Bild 21 kann nun gegen ein anderes ausgewechselt werden; dann schwenkt man die Blende 18 wieder zurück und so fort.
- Bei jeder Einstellung der Blende 18 wird mit Hilfe der Kondensorlinsen und des Spiegels 19 das von der Lampe 12 ausgehende Licht ebenso gesammelt und ausgenützt, wie das für Projektoren mit nur einem Objektiv üblich ist. Es geht daher kein Licht verloren. Wie aus der Zeichnung zu sehen ist, können alle Teile nahe zusammengebaut und von dem Gehäuse 1 umschlossen werden, so daß ein kleiner, leicht zu transportierender und aufzubewahrender Projektor entsteht. Das überblenden von einem Bildfenster auf das andere erfordert nur sehr wenig baulichen Aufwand, so daß der Projektor auch verhältnismäßig billig herzustellen, einfach im Betrieb und wenig störungsanfällig ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Dia-Kleinbildprojektor mit zwei auf eine gemeinsame Bildwand gerichteten Objektiven, denen je ein Bildfenster zugeordnet ist, und bei dem beide Bildfenster ihr Licht über einander gegenüberliegende, feststehende Ablenkspiegel je nach der Stellung rotierender Spiegel wechselweise von einer gemeinsamen Lampe erhalten, die zwischen den optischen Achsen der beiden Objektive und hinter den Bildfenstern liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe eine Glühlampe (12) ist, welche zwischen den feststehenden Ablenkspiegeln (16, 17) liegt, daß der rotierende Spiegel mit mindestens nahezu durch die Mitte der Glühlampe gehender, senkrecht zur Ebene der optischen Achsen der Objektive stehender Achse um die Lampe schwenkbar gelagert und mit einer Blende versehen ist, die von der Lampenmitte aus gemessen einen Raumwinkel von 180° einnimmt, und daß er ein Hohlspiegel ist, welcher in zwei Stellungen das auf ihn treffende Licht der Lampe (12) auf dem jeweils gegenüberliegenden Ablenkspiegel sammelt.
- 2. Dia-Kleinbildprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspiegel (16, 17) eben und daß in die Strahlengänge zwischen der Lampe und den Objektiven Kondensorlinsen (10, 11, 14, 15) eingeschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB41725A DE1120177B (de) | 1956-09-12 | 1956-09-12 | Dia-Kleinbildprojektor mit zwei Objektiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB41725A DE1120177B (de) | 1956-09-12 | 1956-09-12 | Dia-Kleinbildprojektor mit zwei Objektiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1120177B true DE1120177B (de) | 1961-12-21 |
Family
ID=6966503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB41725A Pending DE1120177B (de) | 1956-09-12 | 1956-09-12 | Dia-Kleinbildprojektor mit zwei Objektiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1120177B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4458993A (en) * | 1981-10-05 | 1984-07-10 | Kempf Paul S | Fingerprint comparator |
| DE19510691A1 (de) * | 1995-03-14 | 1996-09-19 | Joachim Maass | Helligkeitsblende für Bildprojektoren |
-
1956
- 1956-09-12 DE DEB41725A patent/DE1120177B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4458993A (en) * | 1981-10-05 | 1984-07-10 | Kempf Paul S | Fingerprint comparator |
| DE19510691A1 (de) * | 1995-03-14 | 1996-09-19 | Joachim Maass | Helligkeitsblende für Bildprojektoren |
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