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TECHNISCHES GEBIET
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Die vorliegende Offenbarung betrifft eine Tür, ein Fahrzeug, eine Vorrichtung, ein Fenster und ein Verfahren. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft sie eine Tür, ein Fahrzeug, eine Vorrichtung, ein Fenster und ein Verfahren bei der Automobilherstellung.
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STAND DER TECHNIK
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Es ist bekannt, dass zum Öffnen von Seitenfenstern von Fahrzeugen ein Dichtungselement (das als Schachtleistendichtung bezeichnet werden kann) vorhanden ist, das sich entlang der Unterkante des sichtbaren Abschnitts der Fensterscheibe erstreckt. Das Dichtungselement kann ein oder mehrere Glieder aufweisen, die das Glas (oder die Scheibe) des Fensters berühren. Ein Problem bei dieser Anordnung ist, dass sich partikelförmiges Material, wie Staub oder Kies, entlang der Linie ansammeln kann, an der das Glied das Glas berührt. Folglich können sich beim Öffnen des Fensters Fremdkörper zwischen dem Dichtungselement und dem Glas festsetzen und das Glas während seiner Bewegung zerkratzen. Dies kann ein Problem bei Fenstern von Türen sein, die eingerahmt sind, d. h., wenn die Tür einen Rahmen aufweist, der sich entlang der Seiten und der oberen Kante der Fensterscheibe erstreckt. Es ist jedoch möglicherweise ein noch größeres Problem bei Türen mit rahmenlosen Fenstern, bei denen das Fenster bei jedem Öffnen der Tür teilweise geöffnet werden muss.
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Ein zweites Problem ist, dass sich Wasser entlang der Linie sammeln kann, an der das Glied mit dem Glas in Kontakt kommt, und bei kaltem Wetter gefriert das Wasser. Dies kann verhindern, dass sich das Glas bei Bedarf bewegt. Dies ist wiederum ein Problem bei gerahmten Türfenstern, bei rahmenlosen Türen kann dies jedoch ein noch größeres Problem sein, da es das Öffnen der Tür verhindern und/oder die Dichtungen/Verkleidungen und den Mechanismus der Tür beschädigen kann.
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Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile des Stands der Technik zu beheben.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Aspekte und Ausführungsformen der Erfindung stellen eine Tür, ein Fahrzeug, ein Gerät und ein Verfahren nach den beigefügten Ansprüchen bereit.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Dichtungsträger für eine Fensterscheibe für ein Fenster einer Tür eines Fahrzeugs bereitgestellt, in dem die Fensterscheibe zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position beweglich angeordnet ist und die Tür ein Dichtungselement mit einem auslenkbaren Abschnitt zum Drücken gegen eine Fensterscheibe aufweist, um eine Abdichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster in mindestens einigen der offenen Positionen befindet,
wobei der Dichtungsträger einen Streifen zur Befestigung an einer Fensterscheibe umfasst, um im Gebrauch einen auslenkbaren Abschnitt eines Dichtungsteils von einer Fensterscheibe weg zu halten, wenn sich das Fenster in der geschlossenen Position befindet.
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Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine Fensterscheibe zum Ausbilden eines Fensters einer Tür eines Fahrzeugs bereitgestellt, in der die Fensterscheibe zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist, und die Tür ein Dichtungselement mit einem auslenkbaren Abschnitt zum Drücken gegen eine Fensterscheibe aufweist, um eine Abdichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster in mindestens einigen der offenen Positionen befindet,
wobei die Fensterscheibe einen Dichtungsträger umfasst, der einen an der Fensterscheibe befestigten Streifen umfasst, um einen auslenkbaren Abschnitt eines Dichtungselements von der Fensterscheibe fernzuhalten, wenn sich die Fensterscheibe in der geschlossenen Position befindet.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Tür für ein Fahrzeug bereitgestellt, umfassend:
- eine Fensterscheibe, die ein Fenster der Tür bildet, wobei die Fensterscheibe zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist;
- ein Dichtungselement mit einem auslenkbaren Abschnitt zum Drücken gegen die Fensterscheibe, um eine Dichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster in mindestens einigen der offenen Positionen befindet; und
- einen Dichtungsträger mit einem Streifen, der an der Fensterscheibe befestigt ist, um den auslenkbaren Abschnitt des Dichtungsteils von der Fensterscheibe weg zu halten, wenn sich das Fenster in der geschlossenen Position befindet.
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Dies bietet den Vorteil, dass Fremdkörper weniger wahrscheinlich zwischen dem auslenkbaren Abschnitt und der Fensterscheibe eingeschlossen werden, wenn die Fensterscheibe zum Öffnen des Fensters bewegt wird. Folglich wird die Möglichkeit, dass die Fensterscheibe durch ein solches Fremdpartikel zerkratzt wird, verringert.
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In einigen Ausführungsformen ist der Dichtungsträger so angeordnet, dass er den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhält, wenn sich das Fenster in mindestens einigen der offenen Positionen neben der geschlossenen Position befindet. Dies bietet den Vorteil, dass das Fenster um relativ kleine Abstände geöffnet werden kann, ohne dass der auslenkbare Abschnitt überhaupt mit der Fensterscheibe in Kontakt kommt, und dass es daher nicht möglich ist, die Fensterscheibe zu zerkratzen, wenn um solche kleinen Abstände geöffnet wird.
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In einigen Ausführungsformen hat der auslenkbare Abschnitt eine ausreichend große Höhe, damit der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhalten kann, wenn er aus der geschlossenen Position in mindestens einige der offenen Positionen neben der geschlossenen Position bewegt wird. Dies bietet den Vorteil, dass das Fenster um relativ kleine Abstände geöffnet werden kann, ohne dass der auslenkbare Abschnitt überhaupt mit der Fensterscheibe in Kontakt kommt, und daher ist es nicht möglich, die Fensterscheibe zu zerkratzen, wenn sie um solche kleinen Abstände geöffnet wird.
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In einigen Ausführungsformen umfasst die Tür ein Aktuatormittel, wobei das Aktuatormittel so angeordnet ist, dass es die Fensterscheibe automatisch um einen voreingestellten Abstand von einer geschlossenen Position in eine offene Position bewegt, wenn die Tür geöffnet werden soll, und der auslenkbare Abschnitt eine ausreichend große Höhe hat, um zu ermöglichen, dass der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhält, wenn er um den voreingestellten Abstand aus der geschlossenen Position bewegt wird. Dies bietet den Vorteil, dass eine solche Tür geöffnet und geschlossen werden kann, ohne dass der auslenkbare Abschnitt in Kontakt mit der Fensterscheibe kommt, und daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein von dem Dichtungselement eingeschlossenes Partikel die Fensterscheibe beim Öffnen der Tür zerkratzt.
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In einigen Ausführungsformen ist der auslenkbare Abschnitt so konfiguriert, dass er durch den Dichtungsträger von der Fensterscheibe ferngehalten wird, wenn sich das Fenster in allen offenen Positionen, die innerhalb von 8 mm von der geschlossenen Position liegen, befindet. Dies bietet den Vorteil, dass das Fenster um kleine Abstände (bis zu 8 mm) geöffnet werden kann, mit einer verringerten Wahrscheinlichkeit, dass ein Fremdpartikel vom auslenkbaren Abschnitt eingeschlossen wird, und die Fensterscheibe zerkratzt.
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In einigen Ausführungsformen hat das Dichtungselement eine Oberfläche, die so angeordnet ist, dass sie gegen den Dichtungsträger anliegt, wobei die Oberfläche eine Höhe von mindestens 8 mm aufweist, die sich in Richtung der Höhe der Fensterscheibe erstreckt. Dies bietet den Vorteil, dass das Fenster in kleinen Spalten (bis zu 8 mm) geöffnet werden kann, ohne dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Fremdkörper von dem auslenkbaren Abschnitt eingeschlossen werden und die Fensterscheibe zerkratzen. Der auslenkbare Abschnitt kann so konfiguriert sein, dass er um einen Schwenkabschnitt ausgelenkt wird, und sich die Höhe der Oberfläche vom Schwenkabschnitt zu einer distalen Kante des auslenkbaren Abschnitts erstreckt.
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In einigen Ausführungsformen definiert der Dichtungsträger einen Kanal zur Aufnahme von Partikelmaterial und/oder Wasser. Dies bietet den Vorteil, dass Fremdkörper, die andernfalls zwischen dem auslenkbaren Abschnitt des Dichtungselements und der Fensterscheibe eingeschlossen werden könnten, in den Kanal fallen können, wo sie auf diese Weise nicht eingeschlossen werden können. Darüber hinaus kann der Kanal Wasser ableiten, das bei kaltem Wetter sonst einfrieren und das Öffnen des Fensters verhindern könnte. Der Kanal kann eine Öffnung haben, die zu einer oberen Kante der Fensterscheibe orientiert ist. Der Kanal kann sich zwischen einem oberen Abschnitt des Dichtungsträgers und der Fensterscheibe befinden. Dies bietet den Vorteil, dass Partikelmaterial oder Wasser die Vorderseite der Fensterscheibe direkt in den Kanal fallen kann.
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Der obere Abschnitt des Dichtungsträgers kann mehrere Stützelemente aufweisen, die entlang der Länge des Kanals beabstandet sind, um den oberen Abschnitt von der Fensterscheibe fernzuhalten. Dies bietet den Vorteil, dass Spannungen im Dichtungsträger reduziert werden können. Der Kanal kann eine Breite zwischen 0,8 mm und 1,7 mm haben. Die Breite des Kanals kann zwischen 1,2 und 1,5 mm liegen.
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In einigen Ausführungsformen umfasst der Dichtungsträger ein Polymermaterial, das durch einen Klebstoff mit der Fensterscheibe verbunden ist. Dies bietet den Vorteil, dass der Dichtungsträger einfach auf der Fensterscheibe positioniert und gehalten werden kann.
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In einigen Ausführungsformen umfasst die Fensterscheibe Glas.
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In einigen Ausführungsformen umfasst die Tür ein Aktuatormittel, das konfiguriert ist, um die Fensterscheibe zwischen der geschlossenen Position und der offenen Position zu bewegen. Das Aktuatormittel kann einen Fensterregler umfassen. Das Aktuatormittel kann angeordnet sein, um in Abhängigkeit von einer manuellen Eingabe aktiviert zu werden.
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In einigen Ausführungsformen wird das Dichtungselement an einem Türpaneel durch eine Schachtleiste gehalten, und der auslenkbare Abschnitt und der Dichtungsträger befinden sich unterhalb einer obersten Oberfläche der Schachtleiste.
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In einigen Ausführungsformen ist das Fenster zumindest entlang einer oberen Kante der Fensterscheibe rahmenlos.
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In einigen Ausführungsformen definiert die Tür einen Rahmen entlang mindestens einer obersten Kante der Fensterscheibe.
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In einigen Ausführungsformen hat der Dichtungsträger eine obere Kante, die so angeordnet ist, dass sie höher ist als eine distale Kante des auslenkbaren Abschnitts, wenn sich die Fensterscheibe in der geschlossenen Position befindet, und die obere Kante über die distale Kante verläuft, wenn das Fenster aus offenen Positionen in geschlossene Position bewegt wird. Dies bietet den Vorteil, dass der Dichtungsträger Fremdkörper von der distalen Kante des auslenkbaren Abschnitts entfernen kann, wenn das Fenster in die geschlossene Position bewegt wird. Dieser Reinigungseffekt kann verhindern, dass solche Fremdkörper die Fensterscheibe während ihrer Bewegung zerkratzen.
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Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Fahrzeug umfassend eine Tür nach einem der vorausgehenden Absätze bereitgestellt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Fensters in einem Fahrzeug bereitgestellt, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: eine Fensterscheibe, die so konfiguriert ist, dass sie in einem Fahrzeug an einem Fensterregler montiert werden kann, um die Fensterscheibe zwischen einer geschlossenen Position und offenen Positionen zu bewegen; und einen Dichtungsträger mit einem Streifen, der an der Fensterscheibe befestigt ist und sich über die Breite der Fensterscheibe erstreckt, um eine flexible Dichtung von der Fensterscheibe fernzuhalten, wenn sich die Fensterscheibe in einer geschlossenen Position befindet.
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Dies bietet den Vorteil, dass, wenn die Fensterscheibe zum Ausbilden eines zu öffnenden Fensters verwendet wird, der Dichtungsträger zwischen einer statischen flexiblen Dichtung und der Fensterscheibe angeordnet sein kann, wenn sich die Fensterscheibe in einer geschlossenen Position befindet. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass Fremdpartikel zwischen der flexiblen Dichtung und der Fensterscheibe eingeschlossen werden, und die Möglichkeit, dass die Fensterscheibe durch ein solches Fremdpartikel zerkratzt wird, wenn das Fenster geöffnet wird, ist verringert.
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In einigen Ausführungsformen definiert der Dichtungsträger einen Kanal zur Aufnahme von Partikelmaterial. Dies bietet den Vorteil, dass Fremdkörper, die ansonsten zwischen einem Dichtungselement und der Fensterscheibe eingeschlossen werden könnten, in den Kanal fallen können, wo sie auf diese Weise nicht eingeschlossen werden können.
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In einigen Ausführungsformen hat die Fensterscheibe eine untere Kante, die konfiguriert ist, um mit einem Fensterregler verbunden zu werden, und der Kanal verfügt über eine Öffnung, die von der unteren Kante weg zeigt. Der Kanal kann sich zwischen einem oberen Abschnitt des Dichtungsträgers und der Fensterscheibe befinden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Herstellungsverfahren zum Bereitstellen eines Fensters einer Tür in einem Fahrzeug bereitgestellt, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
- Befestigen eines Dichtungsträgers mit einem Streifen an einer Fensterscheibe, so dass sich der Dichtungsträger über die Breite der Fensterscheibe erstreckt;
- Anordnen der Fensterscheibe in einer Tür und Tragen der Fensterscheibe durch ein Aktuatormittel, das konfiguriert ist, um die Fensterscheibe zu stützen und die Fensterscheibe zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position zu bewegen;
- Anordnen eines Dichtungselements gegen die Fensterscheibe, um mindestens einen Teil einer Dichtung zwischen einer Türplatte und der Fensterscheibe auszubilden;
- Bewegen der Fensterscheibe
- durch offene Positionen, in denen ein auslenkbarer Abschnitt des Dichtungselements gegen die Fensterscheibe drückt, um eine Dichtung bereitzustellen,
- durch offene Positionen, in denen der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe in eine geschlossene Position hält, wobei der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhält.
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Dies bietet den Vorteil, dass ein Fenster in einer Tür eines Fahrzeugs unter Verwendung herkömmlicher Techniken bereitgestellt werden kann, aber durch das Befestigen eines Dichtungsträgers mit einem Streifen an der Fensterscheibe, so dass sich der Dichtungsträger über die Breite der Fensterscheibe erstreckt, ist es weniger wahrscheinlich, dass das resultierende Fenster durch Partikel, die zwischen der Fensterscheibe und dem Dichtungselement eingeschlossen sind, zerkratzt wird.
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In einigen Ausführungsformen ist das Fenster zumindest entlang einer Oberkante der Fensterscheibe rahmenlos, und die Fensterscheibe wird durch offene Positionen, in denen der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhält, in eine geschlossene Position bewegt, in der der Dichtungsträger den auslenkbaren Abschnitt von der Fensterscheibe fernhält, wenn die Tür geschlossen ist. Dies bietet den Vorteil, dass ein rahmenloses Fenster in einer Tür vorgesehen sein kann und es weniger wahrscheinlich ist, dass das Fenster infolge der Fensterbewegung während des Türöffnens zerkratzt wird.
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Gemäß noch einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Fenster bereitgestellt, umfassend:
- eine Fensterscheibe, die zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist;
- ein Dichtungselement mit einem auslenkbaren Abschnitt zum Drücken gegen die Fensterscheibe, um eine Dichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster in mindestens einigen der offenen Positionen befindet; und
- einen Dichtungsträger mit einem Streifen, der an der Fensterscheibe befestigt ist, um den auslenkbaren Abschnitt des Dichtungsteils von der Fensterscheibe fernzuhalten, wenn sich das Fenster in der geschlossenen Position befindet.
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Innerhalb des Umfangs dieser Anmeldung wird ausdrücklich beabsichtigt, dass die verschiedenen Aspekte, Ausführungsformen, Beispiele und Alternativen, die in den vorhergehenden Absätzen, in den Patentansprüchen und/oder in der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen dargestellt werden, und insbesondere deren individuellen Merkmale, unabhängig voneinander oder in einer beliebigen Kombination berücksichtigt werden können. Dies bedeutet, dass alle Ausführungsformen und/oder Merkmale einer beliebigen Ausführungsform auf beliebige Art und/oder beliebige Kombination kombiniert werden können, sofern diese Merkmale nicht inkompatibel sind. Der Anmelder behält sich das Recht vor, jeden beliebigen ursprünglich eingereichten Patentanspruch zu ändern oder einen beliebigen neuen Patentanspruch entsprechend einzureichen, einschließlich des Rechts, jeden beliebigen ursprünglich eingereichten Patentanspruch zu verändern, um von einem beliebigen Merkmal eines beliebigen anderen Patentanspruchs abzuhängen und/oder dieses zu integrieren, obwohl es auf diese Art und Weise zuvor nicht beansprucht wurde.
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Figurenliste
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Eine oder mehrere erfindungsgemäße Ausführungsformen werden nun ausschließlich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
- 1 ein Fahrzeug 102 mit einer Tür 101 zeigt, die ein Fenster 104 umfasst, das zwischen geschlossenen und offenen Positionen beweglich ist;
- 2 das Fahrzeug 102 mit der Fensterscheibe 103 des Fensters 104 in abgesenkter Position zeigt;
- 3 eine schematische Querschnittsansicht der Tür 101 mit dem Fenster 104 in geschlossener Position zeigt;
- 4 eine schematische Querschnittsansicht der Tür 101, mit dem Fenster 104 in offener Position zeigt;
- 5 eine schematische Querschnittsansicht der Tür 101 zeigt, wobei das Fenster 104 um einen relativ kleinen Abstand geöffnet ist;
- 6 die Tür 101 getrennt vom Fahrzeug 102 zeigt;
- 7 bis 9 jeweils eine Querschnittsansicht eines bestimmten Beispiels eines Abschnitts der Fensterscheibe 103, des Dichtungsträgers 303, des Dichtungselements 301, der Schachtleiste 603 und eines oberen Abschnitts des äußeren Türpaneels 602 der Tür 101 zeigen;
- 7 die Fensterscheibe 103 in der geschlossenen Position zeigt;
- 8 die Fensterscheibe 103 zeigt, nachdem sie um einen vorgegebenen Abstand bewegt worden ist, damit die Tür 101 geöffnet werden kann;
- 9 die Fensterscheibe 103 in einer niedrigeren Position als in 8 zeigt, so dass das Fenster 104 weiter geöffnet ist;
- 10 eine alternative Ausführungsform in einer Querschnittsteilansicht zeigt;
- 11 eine Vorrichtung 1101 umfassend die Fensterscheibe 103 mit dem angebrachten Dichtungsträger 303 zeigt;
- 12 eine Perspektivansicht einer alternativen Tür 101A für ein Fahrzeug zeigt;
- 13 eine schematische Querschnittsansicht der alternativen Tür 101A für ein Fahrzeug zeigt; und
- 14 ein Flussdiagramm zeigt, das ein Verfahren 1400 zum Herstellen einer Vorrichtung zum Bereitstellen eines Fensters einer Tür in einem Fahrzeug umreißt.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Die Figuren zeigen eine Tür 101, 101A für ein Fahrzeug 102, umfassend:
- eine Fensterscheibe 103, die ein Fenster 104 der Tür 101, 101A bildet, wobei die Fensterscheibe 103 zwischen einer geschlossenen Position und offenen Positionen bewegbar ist; ein Dichtungselement 301 mit einem auslenkbaren Abschnitt 302 zum Drücken gegen die Fensterscheibe 103, um eine Dichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster 104 in mindestens einigen der offenen Positionen befindet; und
- einen Dichtungsträger 303, der einen an der Fensterscheibe 103 befestigten Streifen umfasst, um den auslenkbaren Abschnitt 302 des Dichtungselements 301 von der Fensterscheibe 103 fernzuhalten, wenn sich das Fenster 104 in der geschlossenen Position befindet.
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Die Fensterscheibe 103 kann aus Glas oder einem anderen Material gebildet sein, das für Licht ausreichend transparent ist, damit die meisten Menschen durch die Fensterscheibe 103 aus dem Fahrzeug 102 sehen können.
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Wie hier verwendet, befindet sich ein Fenster in einer „offenen Position“, wenn: mindestens eine Kante der Fensterscheibe des Fensters von einer Dichtung getrennt ist, gegen die sich die mindestens eine Kante befindet, wenn sich das Fenster in einer geschlossenen Position befindet; oder mindestens eine Kante der Fensterscheibe des Fensters sich außerhalb eines Kanals befindet, in dem sich die mindestens eine Kante befindet, wenn sich das Fenster in einer geschlossenen Position befindet.
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Ein Fahrzeug 102 mit einer Tür 101, die ein Fenster 104 umfasst, das zwischen geschlossenen und offenen Positionen bewegbar ist, wird in 1 gezeigt. In diesem Beispiel ist das Fahrzeug ein Straßenfahrzeug und insbesondere ein Personenwagen 102. In anderen Beispielen kann das Fahrzeug jedoch ein anderer Typ eines Straßenfahrzeugs sein oder kann nicht einmal ein Straßenfahrzeug sein, sondern ein anderer Fahrzeugtyp, beispielsweise ein Geländefahrzeug oder ein Boot.
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Im vorliegenden Beispiel kann das Fenster 104 als „rahmenlos“ bezeichnet werden, da die Fensterscheibe 103 zumindest eine Oberkante aufweist, die nicht von einem Rahmenteil der Tür 101 umgeben ist, selbst wenn sich das Fenster in einer geschlossenen Position befindet. Stattdessen wird die oberste Kante der Fensterscheibe in einem Dichtungskanal (304 in 3) aufgenommen, der einen Teil des Dachs 105 des Fahrzeugs 102 bildet. Die in 6 veranschaulichte Tür zeigt, dass die oberste Kante 201 der Fensterscheibe 103 nicht mit einem Rahmen versehen ist. In diesem Beispiel ist auch eine hinterste Kante 601 der Fensterscheibe 103 nicht von einem Rahmen umgeben. Ein unterer Abschnitt der Fensterscheibe 103 erstreckt sich innerhalb eines äußeren Türpaneels 602 der Tür 101 unter einer Schachtleiste 603. Wie später mit Bezug auf die 7 bis 9 wird, kann die Schachtleiste 603 ein Dichtungselement tragen, das eine Dichtung gegen die Fensterscheibe 103 bereitstellt.
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Bei dieser Art von „rahmenloser“ Fensterscheibe muss die Fensterscheibe 103 abgesenkt werden, um ihre oberste Kante 201 vom Dichtungskanal im Dach 105 des Fahrzeugs 102 zu befreien, bevor die Tür 101 geöffnet werden kann. Die Fensterscheibe 103 ist in 2 in einer offenen Position abgesenkt gezeigt, die oberste Kante 201 der Fensterscheibe 103 außerhalb des Kanals ist und die Tür 101 geöffnet werden kann. Wenn die Tür 101 wieder geschlossen wird, kann die Fensterscheibe 103 dann wieder angehoben werden, um die oberste Kante 201 der Fensterscheibe 103 in den Kanal im Dach 105 des Fahrzeugs 102 zu bringen und dadurch das Fenster 104 zu schließen.
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Um das Öffnen und Schließen der Tür 101 zu erleichtern, ist es üblich, diese Bewegung der Fensterscheibe 103 zu automatisieren, wenn eine Person einen Türgriff 106 der Tür 101 betätigt.
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Die Tür 101 ist in 3 in einer schematischen Querschnittsansicht gezeigt. Wie oben beschrieben, ist die Fensterscheibe 103 zwischen offenen und geschlossenen Positionen bewegbar, wie beispielsweise der in 3 gezeigten vollständig geschlossenen Position, und der offenen Position, in der die oberste Kante 201 frei von dem Kanal 304 ist, der an einer Kante des Dachs 105 (in 1 dargestellt ist) und mindestens ein Teil der Fensterscheibe 103 in ein Fach 305 in der Tür 101 nach unten geschoben wird. Um diese Bewegung der Fensterscheibe 103 zu ermöglichen, ist die Tür 101 mit einem Aktuatormittel 306 versehen, die sich innerhalb des Fachs 305 der Tür 101 befindet. Das Aktuatormittel 306 kann ein Fensterregler eines bekannten Typs oder ein anderes Mittel zum Tragen einer unteren Kante der Fensterscheibe 103 und zum Auf- und Abschieben der Fensterscheibe 103, um das Fenster 104 zu schließen und zu öffnen, sein.
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Das Aktuatormittel 306 kann durch eine elektronische Steuereinheit (ECU) 307 gesteuert werden, die konfiguriert ist, um das Aktuatormittel elektrische Signale bereitzustellen, um ein Öffnen und Schließen des Fensters 104 durch das Aktuatormittel 306 zu bewirken. Die ECU 307 kann selbst konfiguriert sein, um elektrische Signale von einer Fensterschaltereinheit 308 zu empfangen, die einen manuell betätigbaren Schalter 309 umfasst. In Reaktion auf die manuelle Betätigung des Schalters 309 ist die Fensterschaltereinheit 308 konfiguriert, um der ECU 307 entsprechende Signale zu abzugeben, und in Abhängigkeit von dem Empfang solcher Signale ist die ECU 307 konfiguriert, um das Aktuatormittel 306 zum Öffnen oder Schließen des Fensters zu steuern 104. Die Fensterschaltereinheit 308 kann an einer Innenverkleidung 311 der Tür 101 oder an anderer Stelle innerhalb des Fahrzeugs 102 angebracht sein.
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Die ECU 307 kann auch konfiguriert sein, um aus einer oder mehreren Türgriffeinheit(en) 310, die mit dem äußeren Türgriff 106 und dem internen 106A Türgriff verbunden sind, elektrische Signale zu empfangen. In Reaktion auf das Empfangen einer Benutzereingabe in Form einer Benutzerbetätigung eines Türgriffs 106, 106A sind die Türgriffeinheiten 310 so angeordnet, dass sie ein Signal an die ECU 307 abgeben, um zu bewirken, dass sichergestellt wird, dass das Fenster 104 in einer offenen Position ist, um ein Öffnen der Tür 101 zu ermöglichen. Das heißt, dass, wenn sich das Fenster 104 in einer geschlossenen Position befindet, wie in 3 gezeigt, die ECU 307 das Aktuatormittel 306 steuert, um die Fensterscheibe 103 um einen voreingestellten Abstand von der vollständig geschlossenen Position in eine offene Position zu bewegen, so dass die Tür 101 geöffnet werden kann. Auf diese Weise ist das Aktuatormittel 306 automatisch angeordnet, um die Fensterscheibe 103 um einen vorgegebenen Abstand von einer geschlossenen Position in eine offene Position zu bewegen, wenn die Tür 101 geöffnet werden soll.
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Die Tür 101 umfasst außerdem ein Dichtungselement 301 mit einem auslenkbaren Abschnitt 302 zum Andrücken gegen die Fensterscheibe 103, um eine Abdichtung bereitzustellen, wenn sich das Fenster 104 in mindestens einigen offenen Positionen befindet. Die Tür 101 ist wieder in 4 gezeigt, wobei sich das Fenster 104 in einer offenen Position befindet, so dass die oberste Kante 201 der Fensterscheibe 103 außerhalb des Kanals 304 ist und ein relativ großer Spalt 401 zwischen dem Kanal 304 und der Kante 201 vorgesehen ist. Wenn sich das Fenster in dieser Position befindet, kann sich der auslenkbare Abschnitt 302 zur Fensterscheibe 103 hinbiegen, um eine Abdichtung gegen die Fensterscheibe 103 bereitzustellen. Es versteht sich, dass sich der auslenkbare Abschnitt 302 über die Breite der Fensterscheibe 103 erstreckt, um eine Abdichtung über diese Breite bereitzustellen.
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Die Tür 101 umfasst auch einen Dichtungsträger 303 mit einem an der Fensterscheibe 103 befestigten Streifen, der sich über die Breite der Fensterscheibe 103 in einer Position erstreckt, die im Wesentlichen parallel zu dem auslenkbaren Abschnitt 302 steht. Der Dichtungsträger 303 ist in 4 vom Dichtungselement 301 getrennt gezeigt. Wenn jedoch die Fensterscheibe 103 in die in 3 gezeigte geschlossene Position bewegt wird, wird der auslenkbare Abschnitt 302 durch den Dichtungsträger 303 von der Fensterscheibe 103 weg abgelenkt. Auf diese Weise ist der Dichtungsträger 303 zwischen dem auslenkbaren Abschnitt 302 des Dichtungselements 301 und der Fensterscheibe 103 positioniert und hält den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fern.
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Der Dichtungsträger 303 kann auch angeordnet sein, um den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernzuhalten, wenn sich das Fenster 104 in mindestens einigen offenen Positionen neben den geschlossenen Positionen befindet. Aus diesem Grund hält der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe fern, wenn die Fensterscheibe 103 aus der in 3 gezeigten vollständig geschlossenen Position durch geschlossene Positionen, in denen sich die oberste Kante 201 der Fensterscheibe 103 noch im Kanal 304 befindet und in benachbarte offene Positionen, in denen sich die oberste Kante 201 außerhalb des Kanals 304 befindet, bewegt wird. Wenn beispielsweise die Fensterscheibe 103 automatisch durch das Aktuatormittel 306 in eine Position abgesenkt wird, wie in 5 gezeigt, um das Öffnen der rahmenlosen Tür 101 zu ermöglichen, kann der Dichtungsträger 303 angeordnet sein, um den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 während der gesamten Bewegung fernzuhalten. Ein Beispiel dafür, wie dies erreicht werden kann, wird nachstehend mit Bezug auf die 7 bis 9 beschrieben.
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7 bis 9 zeigen jeweils eine Querschnittsansicht eines bestimmten Beispiels eines Abschnitts der Fensterscheibe 103, des Dichtungsträgers 303, des Dichtungselements 301, der Schachtleiste 603 und eines oberen Abschnitts des äußeren Türpaneels 602 der Tür 101. Das Dichtungselement 301 wird durch die Schachtleiste 603 am äußeren Türpaneel 602 gehalten. Der auslenkbare Abschnitt 302 und der Dichtungsträger 303 befinden sich unterhalb einer obersten Oberfläche 720 der Schachtleiste 603.
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Die Schachtleiste 603 kann aus einem Metall wie einer Aluminiumlegierung oder einem starren Kunststoffmaterial gebildet sein. Ein oberer Abschnitt der Schachtleiste 603 ist mit Merkmalen versehen, die so angeordnet sind, dass sie mit einem zweiten Dichtungselement 701, das eine Dichtung zwischen der Schachtleiste 603 und dem äußeren Türpaneel 602 der Tür bereitstellt, in Eingriff stehen. Ein unterer Abschnitt 703 der Schachtleiste 603 weist Merkmale auf, die so konfiguriert sind, dass sie mit Merkmalen des Dichtungselements 302 in Eingriff stehen, so dass das Dichtungselement 302 in Position neben der Fensterscheibe 103 gehalten wird.
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Das Dichtungselement 301 weist einen Befestigungsabschnitt 704 auf, der so konfiguriert ist, dass er an dem unteren Abschnitt der Schachtleiste 603 befestigt werden kann. Der auslenkbare Abschnitt 302 des Dichtungselements 301 ist durch einen Schwenkabschnitt 705 von dem Befestigungsabschnitt 704 getrennt. Der Schwenkabschnitt 705 ist weniger starr als entweder der auslenkbare Abschnitt 302 oder der Befestigungsabschnitt 704, und folglich kann der auslenkbare Abschnitt 302 um die Linie des Schwenkabschnitts 705 unter durch den Dichtungsträger 303 auf ihn ausgeübten Kräften abgelenkt werden. Das Dichtungselement 301 kann aus einem relativ flexiblen elastischen Material gebildet sein, beispielsweise einem synthetischen Gummimaterial, während der Dichtungsträger 303 aus einem relativ steiferen Polymermaterial gebildet sein kann.
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Die Fensterscheibe 103 ist in 7 in einer vollständig geschlossenen Position gezeigt, und somit ist der Dichtungsträger 303 entlang des auslenkbaren Abschnitts 302 des Dichtungselements 301 positioniert. Folglich wird der auslenkbare Abschnitt 302 durch den Dichtungsträger 303 von der Fensterscheibe 103 ferngehalten. In dieser Position ist die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 so angeordnet, dass er etwa auf Höhe der distalen Kante 802 des auslenkbaren Abschnitts 302 liegt, und folglich ist der Dichtungsträger 303 im Allgemeinen für einen Benutzer des Fahrzeugs 102 nicht sichtbar. Die Oberkante 801 des Dichtungsträger 303 kann etwas niedriger als die distale Kante 802 angeordnet sein, um sicherzustellen, dass der Dichtungsträger nicht sichtbar ist. Alternativ kann die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 so angeordnet sein, dass sie etwas höher liegt als die distale Kante 802 des auslenkbaren Abschnitts 302, so dass die Oberkante 801 immer dann über die distale Kante 802 tritt, wenn das Fenster 104 geschlossen ist. Dies kann einen Reinigungseffekt bereitstellen, indem an der distalen Kante 802 anhaftender Schmutz entfernt wird.
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Der Dichtungsträger 303 kann einen unteren Abschnitt 706 aufweisen, der eine Innenfläche 707 aufweist, die an der Fensterscheibe 103 beispielsweise mit einem geeigneten Klebstoff befestigt ist. Der Dichtungsträger 303 kann einen oberen Abschnitt 708 aufweisen, der mit dem unteren Abschnitt 706 verbunden ist, so dass sich eine Innenfläche 709 des oberen Abschnitts 708, die der Fensterscheibe 103 zugewandt ist, in einer im Wesentlichen parallelen, aber separaten Ebene zur Innenfläche 707 des unteren Abschnitts 706 erstreckt. Somit ist die Innenfläche 709 des oberen Abschnitts 708 des Dichtungsträgers 303 im Wesentlichen parallel zu dem gegenüberliegenden Teil der Fensterscheibe 103 positioniert, jedoch durch einen Spalt oder Kanal 710 von diesem beabstandet. Der Spalt oder Kanal 710 zwischen dem oberen Abschnitt 708 des Dichtungsträgers 303 und der Fensterscheibe 103 kann eine Breite zwischen 0,8 mm und 1,7 mm aufweisen. In einigen Ausführungsformen weist der Kanal 710 eine Breite zwischen 1,2 und 1,5 mm auf, und typischerweise etwa 1,35 mm.
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Die Fensterscheibe 103 ist in 7 in der geschlossenen Position gezeigt. Das offene Ende des Kanals 710 zeigt nach oben in Richtung der Oberkante 201 der Fensterscheibe 103. Außerdem ist der Kanal 710 zur Außenatmosphäre offen und folglich können Fremdpartikel wie Sandpartikel von der Außenfläche der Fensterscheibe 103 in den Kanal 710 fallen. Wasser kann auch von der Fensterscheibe 103 in den Kanal 710 herunterfallen, daher werden solche Fremdpartikel periodisch durch die Enden des Kanals 710, der auch offen angeordnet sein kann, weggespült. Durch Fernhalten des auslenkbaren Abschnitts 302 des Dichtungselements 301 von der Fensterscheibe 103 und auch durch die Bereitstellung des Kanals 710, in den Fremdpartikel fallen können, wird verhindert, dass solche Partikel zwischen dem auslenkbaren Abschnitt 302 und der Fensterscheibe 103 eingeschlossen werden. Wenn also die Fensterscheibe 103 aus dieser geschlossenen Position bewegt wird, wird die Möglichkeit, dass ein Fremdpartikel durch das Dichtungselement 301 gegen die Fensterscheibe 103 gedrückt wird, stark verringert, und ein Zerkratzen der Fensterscheibe 103 durch ein solches Partikel wird weniger wahrscheinlich.
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In einigen Ausführungsformen ist der Dichtungsträger 303 mit Löchern oder Schlitzen (nicht gezeigt) an beabstandeten Positionen entlang der Länge des Dichtungsträgers 303 versehen, so dass Wasser und/oder Partikel den Kanal 710 durch die Löcher oder Schlitze anstelle von oder zusätzlich zu den Enden des Kanals 710 austreten können.
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Außerdem kann der auslenkbaren Abschnitt 302 mit einer ausreichend großen Höhe versehen sein, so dass dieser von der Fensterscheibe 103 ferngehalten wird, während die Fensterscheibe in benachbarte offene Positionen bewegt wird. Das heißt, dass der auslenkbare Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 ferngehalten wird, während er aus der vollständig geschlossenen Position von 3 durch andere Positionen, in denen das Fenster noch als geschlossen betrachtet werden kann, und in eine offene Position, wie in 5 gezeigt, bewegt wird. In einer Ausführungsform, wie der in 1, wo das Fenster 104 „rahmenlos“ ist, kann der auslenkbare Abschnitt 302 mit einer ausreichend großen Höhe versehen sein, so dass der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält, wenn er von der vollständig geschlossenen Position um den voreingestellten Abstand, die das Öffnen der Tür ermöglicht, bewegt wird.
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Die Fensterscheibe 103 ist in 8 um einen voreingestellten Abstand bewegt worden, der das Öffnen der Tür 101 ermöglicht. Die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 wurde aus einer Position neben der distalen Kante 802 des auslenkbaren Abschnitts 302 um den voreingestellten Abstand bewegt, jedoch aufgrund der ausreichend großen Höhe des auslenkbaren Abschnitts 302 übt die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 immer noch eine Kraft auf den auslenkbaren Abschnitt 302 entlang einer Linie oberhalb des Schwenkabschnitts 705 aus. In einem Beispiel beträgt der voreingestellte Abstand ungefähr 8 mm, und die Länge des auslenkbaren Abschnitts 302 von seiner distalen Kante 802 zu dem Schwenkabschnitt 705 ist länger als der voreingestellte Abstand.
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Durch diese Anordnung ist der auslenkbare Abschnitt 302 so positioniert, dass er durch den Dichtungsträger 303 von der Fensterscheibe 103 ferngehalten wird, wenn sich das Fenster in allen offenen Positionen befindet, die sich innerhalb eines voreingestellten Abstands (beispielsweise 8 mm) von der vollständig geschlossenen Position befinden. In dem Fall, in dem die Fensterscheibe 103 so angeordnet ist, dass sie automatisch geöffnet wird, um die Tür 101 zu öffnen, kommt der auslenkbare Abschnitt 302 niemals mit der Fensterscheibe 103 in Kontakt. Somit kann die Tür 101 geöffnet und wieder geschlossen werden, ohne dass der auslenkbare Abschnitt 302 mit der Fensterscheibe 103 in Kontakt kommt, und es besteht keine Möglichkeit, dass der auslenkbare Abschnitt 302 ein Teilchen gegen die Fensterscheibe 103 einklemmt und die Fensterscheibe 103 während dieses Prozesses zerkratzt.
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Die Fensterscheibe 103 ist in 9 in einer niedrigeren Position als in 8 gezeigt, das Fenster weiter geöffnet ist. In dieser Position ist die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 niedriger als der auslenkbare Abschnitt 302 des Dichtungselements 301, und folglich konnte das Dichtungselement 301 aus seiner in den 7 und 8 gezeigten ausgelenkten Position in eine weniger beanspruchte Position zurückkehren, in der die distale Kante 802 des auslenkbaren Abschnitts 302 gegen die Fensterscheibe 103 drückt, um eine Abdichtung bereitzustellen.
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Wenn die Fensterscheibe 103 wieder aus der in 9 gezeigten Position angehoben wird, drückt die Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 zum Schließen des Fensters den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 weg.
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In der in den 7 bis 9 gezeigten Ausführungsform ist der untere Abschnitt 706 des Dichtungsträgers 303 an der Fensterscheibe 103 befestigt, und der obere Abschnitt 708 des Dichtungsträgers 303 wird wie ein Ausleger von der Fensterscheibe 103 ferngehalten. In einer alternativen Ausführungsform, die in der Querschnittsteilansicht von 10 gezeigt ist, ist der Dichtungsträger 303 jedoch mit mehreren Stützelementen 1001 versehen, die entlang der Länge des Kanals 710 beabstandet sind. Die Ausführungsform von 10 kann ansonsten dieselbe wie die Ausführungsform von 7 bis 9 sein.
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Die Stützelemente 1001 können an oder nahe der Oberkante 801 des Dichtungsträgers 303 positioniert sein. Die Stützelemente 1001 können sich auf der der Fensterscheibe 103 zugewandten Fläche 709 des oberen Abschnitts 708 des Dichtungsträgers 303 befinden und können jeweils eine Erhebung aufweisen, die im Material des Dichtungsträgers 303 ausgebildet ist. Die Stützelemente 1001 können sich von der Fläche 709 aus um einen Abstand erstrecken, der im Wesentlichen gleich der Breite des Kanals 710 ist, um zu ermöglichen, dass die Stützelemente 1001 Unterstützung beim Beibehalten der Breite des Kanals 710 bereitstellen, wenn der obere Abschnitt 708 des Dichtungsträgers den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält.
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Eine Vorrichtung 1101, die die Fensterscheibe 103 mit angebrachtem Dichtungsträger 303 umfasst, ist in der perspektivischen Ansicht von 11 gezeigt. Die Fensterscheibe 103 ist mit einer unteren Kante 1103 und/oder Merkmalen 1102 in Form von Öffnungen versehen, die es ermöglichen, dass sie innerhalb des Fahrzeugs 101 an einem Fensterregler 306 montiert wird. Dies ermöglicht die Bewegung der Fensterscheibe 103 zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position, wie oben erläutert. Der Dichtungsträger 303 umfasst einen an der Fensterscheibe 103 befestigten Streifen, der sich über die Breite der Fensterscheibe 103 erstreckt, um ein flexibles Dichtungselement 301 von der Fensterscheibe 103 fernzuhalten, wenn sich die Fensterscheibe 104 in einer geschlossenen Position befindet.
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Der obere Abschnitt 708 des Dichtungsträgers 303 kann durch den unteren Abschnitt 706 des Dichtungsträgers 303 so gestützt werden, dass ein Kanal 710 zwischen dem oberen Abschnitt 708 und der Scheibe 103 existiert, wie oben in Bezug auf 7 erörtert wurde. Die Fensterscheibe 103 kann durch herkömmliche Verfahren aus laminiertem oder vorgespanntem Glas gebildet werden. Der Dichtungsträger 303 kann durch Formen oder Extrudieren eines Kunststoffmaterials gebildet werden. Wenn der Dichtungsträger 303 mit beabstandeten Stützelementen 1001 versehen ist, können die Stützelemente 1001 zum Beispiel als Teil des Dichtungsträgers 303 ausgebildet sein, wenn er durch Formen hergestellt wird. Der Dichtungsträger 303 kann an der Fensterscheibe 103 durch einen Klebstoff befestigt sein, der zum Anhaften an dem Kunststoffmaterial des Dichtungsträgers 303 und an dem Material der Fensterscheibe 103 geeignet ist. Der Klebstoff kann Teil eines doppelseitigen Klebebandes sein, das an dem Dichtungsträger 303 vor dem Befestigen des Dichtungsträger 303 an der Fensterscheibe 103 aufgebracht wird.
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Eine alternative Tür 101A für ein Fahrzeug ist in der perspektivischen Ansicht von 12 und der schematischen Querschnittsansicht von 13 gezeigt. Die Tür 101A kann einen ähnlichen Aufbau wie von Tür 101 haben. Die Tür 101A unterscheidet sich von der Tür 101 jedoch darin, dass sie einen Rahmen 1201 umfasst, der alle Kanten der Fensterscheibe 103 oberhalb des äußeren Türpaneels 602 umgibt, einschließlich mindestens der obersten Kante 1301 der Fensterscheibe 103. Der Rahmen 1201 kann mit einem Kanal 1304 versehen sein, in dem sich die oberste Kante 1301 der Fensterscheibe 103 befindet, wenn sich das Fenster 104 in einer geschlossenen Position befindet.
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Wie die Fensterscheibe 103 der Tür 101 ist die Fensterscheibe 103 der Tür 101A durch ein Aktuatormittel 306 bewegbar, die von einer ECU 307 als Reaktion auf Signale gesteuert werden kann, die von einem manuell bedienbaren Schalter 309 einer Fensterschaltereinheit 308 empfangen werden. Bei dieser Anordnung ist es jedoch nicht erforderlich, dass sich die Fensterscheibe 103 in einer offenen Position befindet, wenn die Tür 101A geöffnet ist. Folglich bewirkt eine Benutzerbetätigung der Türgriffe 106, 106A kein automatisches Öffnen des Fensters 104.
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Wie Tür 101 hat die Tür 101A ein Dichtungselement 301 mit einem auslenkbaren Abschnitt 302, der gegen die Fensterscheibe 103 abdichten kann, wenn das Fenster 104 geöffnet ist und die Fensterscheibe 103 ausreichend abgesenkt ist. Sie hat auch einen Dichtungsträger 303 zum Halten des auslenkbaren Abschnitts 302 von der Fensterscheibe 103, wenn sich die Fensterscheibe 103 in einer geschlossenen Position befindet. Der Dichtungsträger 303 und das Dichtungselement 301 einschließlich des auslenkbaren Abschnitts 302 können auf die gleiche Weise konfiguriert sein, wie oben mit Bezug auf die 3 bis 5 und 7 bis 9 beschrieben wurde. In dieser Ausführungsform kann jedoch die Höhe des auslenkbaren Abschnitts 303 relativ kleiner sein (z. B. weniger als 8 mm), da die Fensterscheibe 103 nicht automatisch wiederholt geöffnet wird, um die Tür öffnen zu können.
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Ein Flussdiagramm, das ein Verfahren 1400 zum Herstellen einer Vorrichtung zum Bereitstellen eines Fensters einer Tür in einem Fahrzeug umreißt, ist in 14 gezeigt. Das Verfahren 1400 umfasst in Block 1401 das Befestigen eines Dichtungsträgers mit einem Streifen an einer Fensterscheibe, so dass sich die Dichtungsträger über die Breite der Fensterscheibe erstreckt. Wie in Bezug auf 11 beschrieben, kann beispielsweise ein Dichtungsträger 303 an einer Fensterscheibe 103 unter Verwendung eines Klebstoffs befestigt werden. Der Klebstoff kann auf den Dichtungsträger 303 in Form eines doppelseitigen Klebebandes aufgebracht werden. Ein Trägerstreifen kann den Klebstoff bedecken, und der Trägerstreifen kann dann entfernt werden, bevor der Dichtungsträger 303 an der Fensterscheibe 103 angeordnet wird, um ihn zu fixieren. Der Dichtungsträger 303 ist auf der Fensterscheibe 103 positioniert, so dass, wenn sich die Fensterscheibe 103 später in der Tür 101 in einer geschlossenen Position befindet, der Dichtungsträger 303 neben dem Dichtungselement 301 positioniert ist (wie beispielsweise in 7 gezeigt).
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Das Verfahren umfasst ferner bei Block 1402 das Anordnen der Fensterscheibe 103 in einer Tür 101 und das Stützen der Fensterscheibe 103 durch ein Aktuatormittel 306, das zum Stützen der Fensterscheibe 103 und zum Bewegen der Fensterscheibe 103 zwischen einer geschlossenen Position und offenen Positionen konfiguriert ist. Wie in Bezug auf 3 beschrieben, kann die Tür 101 beispielsweise durch ein Aktuatormittel 306 in Form eines Fensterreglers angebracht sein. Die Fensterscheibe 103 kann in das äußere Paneel 602 der Tür 101 abgesenkt und ein unterer Teil der Fensterscheibe 103 kann am Fensterregler 306 angeordnet werden.
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Bei Block 1403 umfasst das Verfahren 1400 das Anordnen eines Dichtungselements 301 gegen die Fensterscheibe, um mindestens einen Teil einer Dichtung zwischen einem Türpaneel und der Fensterscheibe 103 zu bilden. Wie in 7 gezeigt, kann beispielsweise ein Dichtungselement 301 an einer Schachtleiste 603 angebracht sein. Die Schachtleiste 603 kann bei montiertem Dichtungselement an einem oberen Ende eines äußeren Paneels 602 der Tür 101 angeordnet sein, so dass sich das Dichtungselement in einem Raum zwischen dem äußeren Türpaneel 602 und der Fensterscheibe 103 befindet.
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Bei Block 1404 umfasst das Verfahren 1400 das Bewegen der Fensterscheibe 103
durch offene Positionen, in denen ein auslenkbarer Abschnitt des Dichtungselements 301 gegen die Fensterscheibe 103 drückt, um eine Dichtung bereitzustellen,
durch offene Positionen, in denen der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält,
zu einer geschlossenen Position, in der der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält. Beispielsweise kann die Fensterscheibe 103 durch Betätigung des Fensterreglers 306 bewegt werden, um eine offene Position zu bilden, in der der auslenkbare Abschnitt 302 des Dichtungselements 301 gegen die Fensterscheibe 103 gedrückt wird, wie in 4 gezeigt, in eine geschlossene Position, wobei der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält, wie in 3 gezeigt.
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In einem Beispiel des Verfahrens 1400 ist das Fenster 104 zumindest entlang einer oberen Kante 201 der Fensterscheibe 103 rahmenlos, wie beispielsweise in den 3 bis 5 gezeigt. Die Fensterscheibe 103 wird durch offene Positionen, wie in 5 gezeigt, in denen der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 in eine geschlossene Position fernhält, wie in 3 gezeigt, bewegt, wobei der Dichtungsträger 303 den auslenkbaren Abschnitt 302 von der Fensterscheibe 103 fernhält, wenn die Tür 101 geschlossen ist.
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Zu Zwecken dieser Offenbarung versteht sich, dass die hierin beschriebenen elektronischen Steuereinheiten jeweils eine Steuereinheit oder eine Computervorrichtung umfassen können, die einen oder mehrere elektronische Prozessoren aufweisen. Ein Fahrzeug und/oder ein System desselben können eine einzelne Steuereinheit oder elektronische Steuerung umfassen oder alternativ können verschiedene Funktionen der Steuervorrichtung(en) in verschiedenen Steuereinheiten oder Steuervorrichtungen umgesetzt oder gehostet sein. Es kann ein Satz von Anweisungen bereitgestellt sein, die bei Ausführung die Steuervorrichtung(en) oder Steuereinheit(en) veranlassen, die hierin beschriebenen Steuertechniken umzusetzen (einschließlich der beschriebenen Verfahren). Der Satz von Anweisungen kann in einen oder mehrere elektronische Prozessoren eingebettet sein oder alternativ kann der Satz von Anweisungen als Software bereitgestellt sein, die durch einen oder mehrere elektronische Prozessoren auszuführen ist. Zum Beispiel kann eine erste Steuervorrichtung in Software umgesetzt sein, die auf einem oder mehreren elektronischen Prozessoren läuft, optional dem/den gleichen ein oder mehreren Prozessoren der ersten Steuerung. Es versteht sich jedoch, dass andere Anordnungen ebenfalls verwendbar sind und die vorliegende Offenbarung deshalb nicht auf eine bestimmte Anordnung beschränkt ist. In jedem Fall kann der oben beschriebene Satz von Anweisungen in ein computerlesbares Speichermedium eingebettet sein (z. B. ein nicht flüchtiges Speichermedium), das einen Mechanismus zum Speichern von Informationen in einer durch eine Maschine oder einen elektronischen Prozessor / eine Rechenvorrichtung lesbaren Form umfassen kann, einschließlich insbesondere: eines magnetischen Speichermediums (z. B. Diskette), eines optischen Speichermediums (z. B. CD-ROM), eines magneto-optischen Speichermediums, eines Nur-Lese-Speichers (ROM), eines Speichers mit wahlfreiem Zugriff (RAM), eines löschbaren programmierbaren Speichers (z. B. EPROM oder EEPROM), eines Flash-Speichers oder eines elektrischen oder anderen Mediums zum Speichern derartiger Informationen/Anweisungen.
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Die in 14 veranschaulichten Blöcke können Schritte in einem Verfahren darstellen. Die Veranschaulichung einer bestimmten Reihenfolge der Blöcke impliziert nicht notwendigerweise, dass eine erforderliche oder bevorzugte Reihenfolge für die Blöcke besteht, und die Reihenfolge und Anordnung der Blöcke kann variiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, einige Schritte auszulassen.
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Obwohl Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in den vorhergehenden Abschnitten unter Bezugnahme auf verschiedene Beispiele beschrieben wurden, ist anzumerken, dass Modifikationen an den gegebenen Beispielen vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der beanspruchten Erfindung abzuweichen. Obwohl sich die oben beschriebenen Ausführungsformen auf ein Fenster einer Tür eines Fahrzeugs beziehen, ist es zum Beispiel ersichtlich, dass sich das Fenster innerhalb einer festen Wand eines Fahrzeugs befinden kann. Beispielsweise kann das Fenster ein hinteres Seitenfenster in einem dreitürigen Fahrzeug sein.
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In der vorhergehenden Beschreibung beschriebene Merkmale können in Kombinationen verwendet werden, die sich von den ausdrücklich beschriebenen Kombinationen unterscheiden.
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Obwohl Funktionen unter Bezugnahme auf bestimmte Merkmale beschrieben worden sind, sind diese Funktionen durch andere Merkmale ausführbar, unabhängig davon, ob sie beschrieben worden sind oder nicht.
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Obwohl Merkmale mit Bezug auf bestimmte Ausführungsformen beschrieben wurden, können diese Merkmale auch in anderen Ausführungsformen vorhanden sein, ob nun beschrieben oder nicht.
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Obwohl sich der Anmelder in der vorstehenden Beschreibung bemüht hat, die Aufmerksamkeit auf die Merkmale der Erfindung zu lenken, denen er besondere Bedeutung beimisst, versteht es sich, dass er in Hinsicht auf jedes beliebige patentierbare Merkmal oder jede beliebige patentierbare Kombination aus Merkmalen Schutz beansprucht, auf das/die im Vorstehenden Bezug genommen wurde und/oder das/die in den Zeichnungen gezeigt sind, ob darauf nun besonderer Schwerpunkt gelegt wurden oder nicht.