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DE112009001931T5 - Verfahren zur Reinigung eines Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als Hauptkomponente enthält - Google Patents

Verfahren zur Reinigung eines Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als Hauptkomponente enthält Download PDF

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DE112009001931T5
DE112009001931T5 DE112009001931T DE112009001931T DE112009001931T5 DE 112009001931 T5 DE112009001931 T5 DE 112009001931T5 DE 112009001931 T DE112009001931 T DE 112009001931T DE 112009001931 T DE112009001931 T DE 112009001931T DE 112009001931 T5 DE112009001931 T5 DE 112009001931T5
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DE
Germany
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silicon
main component
purifying
alx
aluminum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE112009001931T
Other languages
English (en)
Inventor
Kunio Saegusa
Hiroshi Tabuchi
Tomohiro MEGUMI
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
Publication of DE112009001931T5 publication Critical patent/DE112009001931T5/de
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Abstract

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die effiziente Gewinnung eines gereinigten Materials aus einem Material, das ein Halbmetallelement, wie Silicium, oder ein Metallelement als Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, Das Verfahren zur Reinigung eines Materials umfasst das Inkontaktbringen von einem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit einer Verbindung der folgenden Formel (1): AlX3 (1)worin X für ein Halogenatom steht; zum Entfernen des Fremdstoffs aus dem Material.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung eines Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält.
  • Technischer Hintergrund
  • Wenn Silicium in einem geschmolzenen Zustand mit Silicumtetrachloridgas in Kontakt gebracht wird, wird das Silicium chloriert und in den gasförmigen Zustand überführt. Es existieren Siliciumreinigungsverfahren, wobei das Siliciumchloridgas zurückgewonnen wird und das zurückgewonnene Gas gekühlt wird, um einen Teil des Gases als Silicium hoher Reinheit abzuscheiden (siehe Patentdokument 1).
  • Es wurde auch versucht, einen Fremdstoff aus Silicium durch Inkontaktbringen von Siliciumtetrachloridgas oder Chlorwasserstoffsäure mit geschmolzenem Silicium zu entfernen (siehe Patentdokumente 2–4).
  • Verweisliste
  • Patentliteratur
    • [Patentdokument 1]: ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung SHO 60-103016
    • [Patentdokument 2]: ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung SHO 63-103811
    • [Patentdokument 3]: ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung SHO 64-69507
    • [Patentdokument 4]: ungeprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung SHO 64-76907
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Technisches Problem
  • Jedoch erfolgt das in Patentdokument 1 offenbarte Siliciumreinigungsverfahren derart, dass das Silicium als Ausgangsmaterial geschmolzen wird, dann Siliciumtetrachloridgas in das geschmolzene Silicium geblasen wird, das Silicium chloriert und in den gasförmigen Zustand überführt wird und das in den gasförmigen Zustand überführte Silicium zurückgewonnen und gekühlt wird, und daher ist die Reinigungsverfahrensweise hoch komplex. Ferner tritt, da das schließlich erhaltene Silicium der in den gasförmigen Zustand überführte Siliciumteil von dem geschmolzenen Silicium und der Teil des in den gasförmigen Zustand überführten Siliciums, der zu dem durch Kühlen abgeschiedenen Silicium wird, ist, das Problem einer geringen Ausbeute an gereinigtem Silicium auf.
  • Ferner führte die Verwendung von Siliciumtetrachloridgas oder Chlorwasserstoffsäure in der Siliciumreinigungsstufe zur Vergasung des zu reinigenden Siliciums und es war daher schwierig, gereinigtes Silicium effizient zu erhalten. Es wurde auch nach einem neuen Reinigungsverfahren für andere Halbmetallelemente oder Metallelemente als Silicium gesucht.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die effiziente Gewinnung eines gereinigten Materials aus einem Material, das ein Halbmetallelement, wie Silicum, oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält und auch Fremdstoffe enthält.
  • Lösung des Problems
  • Das Verfahren zur Reinigung eines Materials gemäß der Erfindung umfasst eine Stufe, die das Inkontaktbringen von einem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit einer Verbindung der folgenden Formel (1): AlX3 (1) worin X für ein Halogenatom steht;
    zum Entfernen des Fremdstoffs aus dem Material umfasst.
  • Gemäß dem Verfahren zur Reinigung eines Materials gemäß der Erfindung wird ein Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit einer Verbindung der obigen Formel (1) in Kontakt gebracht, und dies ermöglicht eine effiziente Reinigung des Materials.
  • Vorzugsweise enthält das Material Silicium, Germanium, Kupfer oder Nickel als die Hauptkomponente und noch besser enthält das Material Silicium als die Hauptkomponente.
  • Wenn Silicium die Hauptkomponente ist, ist der Fremdstoff in dem Material vorzugsweise ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Germanium, Eisen, Bor, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst.
  • Wenn die Hauptkomponente des Materials Germanium ist, ist der Fremdstoff vorzugsweise ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Eisen, Bor, Cobalt, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst.
  • Wenn die Hauptkomponente des Materials Kupfer ist, ist der Fremdstoff vorzugsweise ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Bor, Zink, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst.
  • Wenn die Hauptkomponente des Materials Nickel ist, ist der Fremdstoff vorzugsweise ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Kupfer, Bor, Zink und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst.
  • Vorzugsweise liegt das Material auch in einem geschmolzenen Zustand vor.
  • Wenn das Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, in einem geschmolzenen Zustand vorliegt, kann die Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) in ein Schmelzebad des Materials eingeführt werden, die Effizienz des Kontakts zwischen dem Fremdstoff und AlX3 erhöht werden und eine Reaktion zwischen dem Fremdstoff und AlX3 effizient erreicht werden. Dies kann Fremdstoffe in dem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, effizient verringern.
  • Vorzugsweise ist das Material ein Pulver, d. h. ein festes Pulver. Wenn das Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, ein Pulver ist, kann die Kontaktfläche zwischen dem Material und der Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) erhöht werden, mit anderen Worten die Effizienz des Kontakts zwischen einem Fremdstoff und AlX3 erhöht werden und eine Reaktion zwischen dem Fremdstoff und AlX3 effizient erreicht werden. Dies kann einen Fremdstoff in dem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, effizient verringern.
  • Vorzugsweise beträgt die Teilchengröße des Pulvers 100 µm bis 5 mm und noch besser beträgt sie 0,5 mm bis 1 mm. Wenn die Teilchengröße weniger als 100 µm beträgt, wird die Handhabung schwierig und dies ist daher unerwünscht. Wenn die Teilchengröße 5 mm übersteigt, nimmt die spezifische Oberfläche ab, die Kontaktfläche zwischen der Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) und dem Material ab und die Reaktion schreitet nur unter Schwierigkeiten fort und dies ist daher unerwünscht.
  • Das Material enthält vorzugsweise Silicium zu 97 Masse-% oder mehr und stärker bevorzugt enthält das Material Silicium zu 99 Masse-% bis 99,99 Masse-%. Ein derartiges Material wird üblicherweise als Silicium metallurgischer Qualität bezeichnet und gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Fremdstoff aus einem derartigen Material effizient entfernt werden.
  • Wenn die Hauptkomponente des Materials beispielsweise Silicium ist, beträgt die Temperatur des Materials vorzugsweise 600°C oder mehr und weniger als 2000°C und noch besser 1420°C oder mehr und weniger als 2000°C. Wenn sie unter 600°C liegt, wird ein Entfernen des Fremdstoffs aus dem Silicium schwierig und dies ist daher unerwünscht. Der Schmelzpunkt von Silicium beträgt etwa 1410°C, und wenn die Temperatur des Materials mindestens 1420°C beträgt, liegt das Material in einem geschmolzenen Zustand vor. Wenn die Temperatur über 2000°C liegt, tritt aufgrund des Vergasens von Silicium ein Verlust in dem zu reinigenden Silicium auf, und dies ist daher unerwünscht.
  • Vorzugsweise ist die Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) ein Gas. Wenn AlX3 ein Gas ist, ist es möglich, eine geeignete Reaktion mit dem Fremdstoff in dem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, zu erreichen.
  • Vorzugsweise liegt die gasförmige Verbindung AlX3 der Formel (1) in einem Gasgemisch mit einem Inertgas vor. Wenn AlX3 allein vorliegt, verbleibt eine größere Menge an nicht umgesetztem AlX3 während der Reaktion zwischen dem AlX3 und dem Fremdstoff in dem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, und wird, ohne in der Reaktion verwendet zu werden, aus dem System ausgetragen, und dies ist daher unerwünscht. Das Vorliegen von AlX3 in einem Gasgemisch mit einem Inertgas ermöglicht eine geeignete Verdünnung des AlX3, um die Menge an nicht umgesetztem AlX3 zu steuern. Das heißt, dass die Menge von während der Reaktion zugeführtem AlX3 verringert werden kann und eine Kostenverringerung für das Reaktionsverfahren erreicht werden kann. Vorzugsweise ist das Inertgas eines, das aus der Gruppe von Argon, Stickstoff und Helium ausgewählt ist, oder ein Gasgemisch, das zwei oder mehrere hiervon umfasst.
  • Vorzugsweise ist die Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) AlCl3. Wenn AlCl3 mit einem Fremdstoff M' in dem Material reagiert, wird es zu den Subhalogeniden AlCl2 und AlCl reduziert. Wenn M' ein Element ist, das zweiwertige und einwertige Formen annimmt, sind M'Cl2, M'Cl und dgl., die gebildete Chloride des Fremdstoffs M' sind, stabile chemische Spezies und ihre physikalischen Eigenschaften, wie Schmelzpunkt und Siedepunkt, sind deutlich verschieden von denen der Hauptkomponente M, sodass sie daher von dem Halbmetallelement M oder dem Metallelement M als der Hauptkomponente leicht abgetrennt und entfernt werden können. Dies ermöglicht eine Reinigung des Materials, das das Halbmetallelement M oder das Metallelement M als die Hauptkomponente enthält. Da AlCl3 kaum eine Chlorierung und Vergasung des zu reinigenden Halbmetallelements M oder Metallelements M ermöglicht, kann das gereinigte Halbmetallelement M oder Metallelement M effizient erhalten werden.
  • Vorzugsweise ist die Verbindung der obigen Formel (1) AlCl3, und vorzugsweise beträgt die Konzentration des AlCl3 in dem Gasgemisch 10 Vol.-% oder mehr und nicht mehr als 40 Vol.-%. Wenn die Konzentration weniger als 10 Vol.-% beträgt, erfolgt fast keine Reaktion zwischen dem Fremdstoff und AlCl3 in dem Material und dies ist daher unerwünscht. Wenn die Konzentration 40 Vol.-% übersteigt, besteht die Tendenz, dass ein Teil des AlCl3 aus dem Reaktionssystem ausgetragen wird, ohne an der Reaktion teilzunehmen, und die Reaktion nicht effizient stattfindet, und dies ist daher unerwünscht.
  • Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann aus einem Material, das ein Halbmetallelement, wie Silicium, oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, effizient ein gereinigtes Material erhalten werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt die Beziehung zwischen Temperatur und Gibbsscher freier Reaktionsenthalpie für jedes Element.
  • 2 ist eine teilweise vergrößerte Darstellung von 1.
  • 3 zeigt ein Beispiel für eine Reinigungsvorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Reinigung eines Materials.
  • 4 zeigt ein Beispiel für die Anwendung der Reinigungsvorrichtung von 3.
  • Beschreibung von Ausführungsformen
  • Bevorzugte Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der Beschreibung für die Zeichnungen sind gleiche Bezugszahlen an einem gleichen oder entsprechenden Element angebracht und überlappende Beschreibungen sind weggelassen. Ferner stimmen Dimensionsverhältnisse in den einzelnen Zeichnungen nicht zwangsläufig mit den tatsächlichen Dimensionsverhältnissen überein.
  • Durch die vorliegende Erfindung erfolgt die Bereitstellung eines Verfahrens zur Reinigung eines Materials, wobei das Verfahren das Inkontakbringen eines Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit einer Verbindung der folgenden Formel (1) umfasst: AlX3 (1)
  • Hierbei steht X für ein Halogenatom.
  • Zunächst werden das zu reinigende Material und die für die Reinigung des Materials verwendete Verbindung erklärt.
  • Die Hauptkomponente des zu reinigenden Materials ist ein Halbmetallelement oder ein Metallelement. Ein Halbmetallelement oder Halbmetall ist ein Element, das als Nichtmetallelement klassifiziert wird, jedoch die Tendenzen eines Metallelements zeigt.
  • Halbmetallelemente umfassen Silicium, Germanium, Bor, Arsen, Antimon und Selen. Metallelemente umfassen Kupfer, Nickel, Tantal und Wolfram.
  • Die Hauptkomponente ist nicht speziell beschränkt, sofern sie ein Halbmetallelement oder ein Metallelement ist, doch ist sie vorzugsweise Silicium, Germanium, Kupfer oder Nickel und insbesondere Silicium, das einen hohen praktischen Nutzwert als ein in Solarzellen und dgl. verwendetes Material aufweist. In der vorliegenden Erfindung bedeutet die Hauptkomponente des zu reinigenden Materials eine Komponente von mindestens 90 Masse-%, bezogen auf die Gesamtmasse des Materials.
  • Die zur Reinigung des Materials verwendete Verbindung ist eine Verbindung der allgemeinen Formel AlX3. X steht für ein Halogenatom. Die Halogenatome umfassen Fluor, Chlor, Brom und Iod. AlX3 steht vorzugsweise für AlF3 oder AlCl3, die eine niedrige Toxizität aufweisen, und unter dem Gesichtspunkt einer guten Verfügbarkeit und Stabilität des gebildeten Halogenids steht es vorzugsweise für AlCl3, wobei X Cl ist. AlCl3 muss ferner ein Anhydrid sein.
  • Vorzugsweise ist die Reinheit des AlX3 möglichst hoch, wobei sie 99,9 Masse-% oder mehr beträgt, und noch besser beträgt sie 99,99 Masse-% oder mehr. Auch enthält AlX3 vorzugsweise keinen Fremdstoff, der bei der Reaktionstemperatur den gleichen Gleichgewichtsgasdruck wie AlX3 zeigt. Insbesondere weist AlX3 vorzugsweise wenige Elemente wie B oder P auf.
  • Der Fremdstoff, der aus dem Material durch Inkontaktbringen des im vorhergehenden angegebenen, zu reinigenden Materials mit AlX3 entfernt werden kann, wird nun erklärt.
  • Das Inkontaktbringen des Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit der Verbindung der Formel (1) ergibt die Reaktion der im folgenden angegebenen chemischen Gleichungen (2) und (3). M(p) + AlX3 ↔ MXp + AlXm (2) M'(q) + AlX3 ↔ M'Xq + AlXm (3)
  • In der chemischen Gleichung (2) steht M für das Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente des Materials und p für die Wertigkeit der Hauptkomponente M. In der chemischen Gleichung (3) steht M' für ein Fremdstoffelement in dem Material und q für die Wertigkeit des Fremdstoffs. X steht für ein Halogenatom und m beträgt 2 oder 1, was die Wertigkeit von Al nach der Reduktion darstellt.
  • Wenn der Fremdstoff M' ein Metall ist, variiert die Wertigkeit q des Fremdstoffelements in Abhängigkeit von der Reaktionstemperatur und der Metallart. Alkalimetalle, wie Lithium oder Natrium, weisen einen Wert von q = 1 auf, Elemente der Gruppe 2 und Erdalkalimetalle, wie Magnesium und Calcium, sowie Vanadium und Zink weisen einen Wert von q = 2 auf, Zirconium weist einen Wert von q = 4 auf, Titan weist Werte von q = 3 und 4 auf und Aluminium, Blei, Zinn, Mangan, Eisen, Nickel, Chrom, Gallium, Indium, Kupfer, Titan und Seltenerdmetalle weisen mehrere Werte von q = 1–3 auf. Wenn der Fremdstoff M' ein Halbmetallelement ist, weisen Silicium und Germanium Werte von q = 1–3 auf. Bor wird ebenfalls durch eine ähnliche Reaktion ein Chlorid. Bor weist einen Wert von q = 3 auf.
  • Die Gibbssche freie Enthalpie in der Gleichgewichtsreaktion der chemischen Gleichung (2) ist als ΔGM angegeben und die Gibbssche freie Enthalpie in der Gleichgewichtsreaktion der chemischen Gleichung (3) ist als ΔGM' angegeben. Die für die Gibbssche freie Enthalpie verwendeten Einheiten sind kJ/mol. Wenn die Werte von ΔGM und ΔGM' in den zwei Gleichgewichtsreaktionen verglichen werden, zeigt sich, dass die Reaktion mit einem niedrigeren Wert leichter in die Richtung nach rechts verläuft. Wenn ΔGM' geringer als 0 ist, erfolgt die Reaktion der chemischen Gleichung (3) spontan und dies ist daher bevorzugt. Daher können die Bedingungen, die ein effizientes Entfernen des Fremdstoffs M' von der Hauptkomponente M ermöglichen, grob in die folgenden vier Bedingungen in Bezug auf (ΔGM – ΔGM') und ΔGM' eingeteilt werden.
    Bedingung (A): Die im folgenden angegebene Ungleichung (4) und die im folgenden angegebene Ungleichung (5) sind erfüllt.
    Bedingung (B): Die im folgenden angegebene Ungleichung (6) und die im folgenden angegebene Ungleichung (5) sind erfüllt.
    Bedingung (C): Die im folgenden angegebene Ungleichung (4) und die im folgenden angegebene Ungleichung (7) sind erfüllt.
    Bedingung (D): Die im folgenden angegebene Ungleichung (6) und die im folgenden angegebene Ungleichung (7) sind erfüllt. ΔGM' – ΔGM < 0 (4) ΔGM' < 0 (5) 0 < ΔGM' – ΔGM ≤ 100 (6) 0 ≤ ΔGM' ≤ 50 (7)
  • Die einzelnen Bedingungen werden nun erklärt.
  • Bedingung (A)
  • Wenn die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' in einer Kombination vorliegen, die die Bedingung (A), d. h. die obigen Ungleichungen (4) und (5), erfüllt, ist es möglich, den Fremdstoff M' aus dem Material, das M als die Hauptkomponente enthält, effizient zu entfernen und das Material zu reinigen.
  • Insbesondere wird, wenn AlX3 der obigen Formel (1) mit dem Material, das das Halbmetallelement M oder das Metallelement M als die Hauptkomponente und den Fremdstoff M' enthält, in Kontakt gebracht wird, durch die Reaktion der chemischen Gleichung (2) das dreiwertiges Al aufweisende AlX3 zu zweiwertiges Al aufweisendem AlX2 und einwertiges Al aufweisendem AlX, die durch AlXm dargestellt werden, reduziert, während die Hauptkomponente M zu MX oxidiert wird, und durch die Reaktion der chemischen Gleichung (3) der Fremdstoff M' zu M'Xq oxidiert. Da die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' in einer Kombination vorliegen, die die Ungleichung (4) erfüllt, besteht die Tendenz, dass der Anteil des M'Xq-Produkts, bezogen auf den Reaktionsteilnehmer M', größer ist als der Anteil des MXp-Produkts, bezogen auf den Reaktionsteilnehmer M. Anders ausgedrückt bildet die Hauptkomponente M die Halogenide MXp mit größeren Schwierigkeiten als der Fremdstoff M', und daher besteht die Tendenz, dass die nicht umgesetzte Substanz M verbleibt. Ferner besteht, da die Ungleichung (5) erfüllt ist, die Tendenz, dass die Reaktion zur rechten Seite der chemischen Gleichung (3) spontan erfolgt.
  • Da die physikalischen Eigenschaften wie der Schmelzpunkt und der Siedepunkt von gebildetem M'Xq, MXp, AlXm und nicht umgesetztem AlX3 von den physikalischen Eigenschaften der Hauptkomponente M deutlich verschieden sind, ist es möglich, M'Xq, MXp, AlXm und AlX3 von dem Material, das M als die Hauptkomponente enthält, leicht abzutrennen und zu entfernen. Ferner weisen M'Xq und AlXm, die die Hauptprodukte sind, eine geringe Reaktivität gegenüber dem Hauptkomponentenelement M auf, und das Halbmetallelement M oder das Metallelement M, die zu reinigen sind, werden durch AlX3, M'Xq und AlXm nicht ohne weiteres halogeniert. Dies ermöglicht eine Reinigung des Materials, das das Halbmetallement M oder das Metallelement M als die Hauptkomponente enthält. Das heißt, dass es möglich ist, den Fremdstoff M' von dem Halbmetallelement M oder dem Metallelement M als der Hauptkomponente effizient zu entfernen und das Halbmetallelement M oder das Metallelement M mit hoher Reinheit zu erhalten, ohne eine komplexe Verfahrensweise wie eine wiederholte Reduktion zu verwenden.
  • Bedingung (B)
  • sAuch wenn die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' die Bedingung (A) nicht erfüllen, ist es möglich, sofern die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' in einer Kombination vorliegen, die die Bedingung (B), d. h. die obigen Ungleichungen (6) und (5), erfüllt, den Fremdstoff M' aus dem Material, das M als die Hauptkomponente enthält, zu entfernen, wenn auch mit geringerer Effizienz als bei Bedingung (A). In diesem Fall besteht vermutlich, da die Ungleichung (4) nicht erfüllt ist, die Tendenz, dass der Anteil des Produkts M'Xq, bezogen auf den Reaktionsteilnehmer M', geringer als der Anteil des Produkts MXp, bezogen auf den Reaktionsteilnehmer M ist, jedoch sind, da die Ungleichung (6) erfüllt ist, die Verhältnisse der Reaktion der chemischen Gleichung (2) und der chemischen Gleichung (3) vermutlich im wesentlichen einander gleich und da die Ungleichung (5) ebenfalls erfüllt ist, erfolgt die Reaktion des Fremdstoffs M' nach der chemischen Gleichung (3) spontan.
  • Bedingung (C)
  • Auch wenn die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' die Bedingung (A) nicht erfüllen, ist es möglich, sofern die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' in einer Kombination vorliegen, die die Bedingung (C), d. h. die obigen Ungleichungen (4) und (7) erfüllt, M' aus dem Material, das M als die Hauptkomponente enthält, zu entfernen, wenn auch mit geringerer Effizienz als bei Bedingung (A). In diesem Fall erfolgt die Reaktion der chemischen Gleichung (3) nicht ohne weiteres spontan, da die Ungleichung (5) nicht erfüllt ist, jedoch kann, da die Ungleichung (7) erfüllt ist, ein Einblasen von AlX3 im Überschuss das Entfernen der kleinen. Menge eines Fremdstoffs M', der vorhanden ist, trotz eines gewissen Verlustes an dem Halbmetallatom M oder dem Metallatom M ermöglichen. Die Leichtigkeit des Entfernens ist etwa gleich der von Bedingung (B).
  • Bedingung (D)
  • Auch wenn die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' keine der Bedingungen (A), (B) oder (C) erfüllen, ist es möglich, sofern die Hauptkomponente M und der Fremdstoff M' in einer Kombination vorliegen, die die Bedingung (D), d. h. die obigen Ungleichungen (6) und (7), erfüllt, das M' aus dem Material, das M als die Hauptkomponente enthält, zu entfernen, wenngleich mit geringerer Effizienz als bei den Bedingungen (B) und (C). In diesem Fall wird angenommen, da die Ungleichung (6) erfüllt ist, dass die Verhältnisse der Reaktion der chemischen Gleichung (2) und der chemischen Gleichung (3) im wesentlichen einander gleich sind, und da die Ungleichung (7) erfüllt ist, kann das Einblasen von AlX3 im Überschuss das Entfernen der kleinen Menge des Fremdstoffs M', der vorhanden ist, ermöglichen.
  • Das Fremdstoffelement M', das aus dem Material, das M als das Hauptkomponentenelement enthält, entfernt werden kann, wird nun unter Bezug auf 1 detailliert beschrieben. 1 zeigt die Gibbssche freie Reaktionsenthalpie ΔG [kJ/mol] bei verschiedenen Reaktionstemperaturen zwischen den einzelnen Elementen und AlX3 (X = Cl).
  • Die Gibbssche freie Reaktionsenthalpie ΔG [kJ/mol] ist die Veränderung der Gibbsschen Energie vor und nach der Reaktion der folgenden chemischen Gleichung (8). Q(n) + nAlCl3 ↔ QCln + nAlCl2 (8)
  • In der Gleichung steht Q für die einzelnen Elemente und n für die Wertigkeit der einzelnen Elemente Q.
  • In den Fällen, in denen das einzelne Element Q in Abhängigkeit vom Reaktionstemperaturbereich verschiedene Wertigkeiten n annehmen kann, wurde die Gibbssche freie Reaktionsenthalpie ΔGQ für QCln, das in den einzelnen Bereichen am stabilsten existiert, bestimmt.
  • 1 zeigt die Gibbssche freie Enthalpie ΔGQ für die Halogenierungsreaktion bei verschiedenen Temperaturen für die einzelnen Elemente Q. Das Element Q steht für Lithium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Bor, Aluminium, Gallium, Indium, Silicium, Germanium, Zinn, Blei, Titan, Zirconium, Vanadium, Niob, Tantal, Chrom, Molybdän, Wolfram, Mangan, Eisen, Cobalt, Nickel, Kupfer, Zink oder Lanthan.
  • Wie in der chemischen Gleichung (8) angegeben ist, wird bei der Halogenierungsreaktion für die einzelnen Elemente Q eine Halogenierung (Oxidation) durch die Reduktion von AlCl3 zu AlCl2 angenommen. Daher kann der entfernte Fremdstoff unter Bedingungen bestimmt werden, bei denen das gebildete AlCl2 in Al und AlCl3 disproportioniert und Al nicht als neuer Fremdstoff in dem Material verbleibt. Insbesondere werden die Größenbeziehung zwischen den Änderungen der Gibbsschen freien Reaktionsenthalpie von zwei Elementen von den verschiedenen Elementen Q in einem Temperaturbereich von 600°C und höher, in dem die Änderung der Gibbsschen freien Reaktionsenthalpie ΔGAl ≤ 0 für die Gleichgewichtsreaktion der folgenden chemischen Gleichung (9): Al + AlCl3 ↔ 2AlCl2 (9) beträgt, verglichen und die Kombinationen von der Hauptkomponente und einem Fremdstoff, der entfernt werden kann, bestimmt.
  • Das Fremdstoffelement M', das aus einem Material, das Silicium als die Hauptkomponente enthält, entfernt werden kann, wird nun beschrieben.
  • Die Alkalimetalle Lithium, Natrium, Kalium und Cäsium erfüllen die Bedingung (A) in dem Temperaturbereich von 600°C und darüber und können daher ohne weiteres aus Silicium entfernt werden. Da der Siedepunkt von Lithium etwa 1350°C beträgt, der von Natrium etwa 883°C beträgt, der von Kalium etwa 774°C beträgt und der von Cäsium etwa 678°C beträgt, kann jedes der Metalle bei dem jeweiligen Siedepunkt oder einer höheren Temperatur verdampft und entfernt werden, ohne AlX3 mit dem Material zur Halogenierung in Kontakt zu bringen.
  • Magnesium als Element der Gruppe 2 und die Erdalkalimetalle Calcium, Strontium und Barium als Elemente der Gruppe 2 können ebenfalls ohne weiteres aus Silicium entfernt werden, da sie die Bedingung (A) in dem Temperaturbereich von 600°C und darüber erfüllen. Da der Siedepunkt von Magnesium etwa 1090°C beträgt, der von Calcium etwa 1480°C beträgt, der von Strontium etwa 1380°C beträgt und der von Barium etwa 1640°C beträgt, kann jedes der Metalle bei dem jeweiligen Siedepunkt oder einer höheren Temperatur verdampft und entfernt werden, ohne AlX3 mit dem Material zur Halogenierung in Kontakt zu bringen. Indessen reagiert Magnesium mit Silicium derart, dass es bei hoher Temperatur als das Silicid MgSi2 stabil existiert, doch kann dieses ebenfalls mit AlCl3, wie im folgenden beschrieben, entfernt werden.
  • Das Seltenerdmetall Lanthan erfüllt ebenfalls die Bedingung (A) in einem Temperaturbereich von 600°C oder höher und nicht höher als 1900°C, und es ist daher bevorzugt, da es ohne weiteres aus Silicium entfernt werden kann.
  • Zirconium und Aluminium erfüllen die Bedingung (A) in einem Temperaturbereich von 600°C oder höher und nicht höher als 1900°C, und sie sind daher bevorzugt, da sie ohne weiteres aus Silicium entfernt werden können.
  • Die Bedingung (C) wird durch Titan in einem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 800°C, Gallium und Indium bei 600°C oder höher und weniger als 900°C, Vanadium bei 700°C oder höher und weniger als 950°C, Mangan bei 700°C oder höher und weniger als 1000°C, Zink bei 850°C oder höher und nicht höher als 900°C und Zinn bei 1150°C oder höher und weniger als 1450°C erfüllt, und diese können daher aus Silicium entfernt werden. Ferner wird die Bedingung (A) durch Titan bei 800°C oder höher und nicht höher als 1900°C, Gallium und Indium bei 900°C oder höher und nicht höher als 1900°C, Vanadium bei 950°C oder höher und nicht höher als 1700°C, Mangan bei 1000°C oder höher und nicht höher als 1700°C und Zinn bei 1450°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, und diese sind daher als Fremdstoff M', der aus Silicium entfernt werden soll, bevorzugt.
  • Zink weist einen Siedepunkt von etwa 907°C auf und es kann daher beim Siedepunkt oder bei einer höheren Temperatur entfernt werden, ohne AlX3 mit dem Material zur Halogenierung in Kontakt zu bringen. Ferner ist Zinkchlorid nahe dem Schmelzpunkt von Silicium (etwa 1410°C) stabil, und da der Siedepunkt des Chlorids ausreichend niedriger als der Schmelzpunkt von Silicium ist, kann es ohne weiteres aus dem Material als Zinkchloriddampf entfernt werden.
  • Blei, Germanium, Eisen und Chrom werden nun unter Bezug auf 2, die eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs des Diagramms ist, das ΔGM(Si) für Silicium zeigt, erklärt.
  • Blei erfüllt die Ungleichung (4): ΔGM'(Pb) – ΔGM(Si) < 0 in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1100°C, da jedoch ΔGM'(Pb) > 50 (kJ/mol) gilt, ist es schwierig, Blei aus Silicium in diesem Temperaturbereich zu entfernen. Die Bedingung (B) wird in dem Temperaturbereich von 1100°C oder höher und weniger als 1450°C erfüllt, wodurch ein Entfernen aus Silicium möglich ist. Auch wird die Bedingung (A) bei 1450°C oder höher und weniger als 1500°C erfüllt, wodurch ein effizientes Entfernen möglich ist, während die Bedingung (C) bei 1500°C oder höher und nicht höher als 1700°C erfüllt ist, wodurch ein Entfernen möglich ist.
  • Germanium erfüllt die Ungleichung (4): ΔGM'(Ge) – ΔGM(Si) < 0 in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1150°C, da jedoch ΔGM'(Ge) > 50 (kJ/mol) gilt, ist es schwierig, Germanium aus Silicium in diesem Temperaturbereich zu entfernen. Die Bedingung (C) ist in dem Temperaturbereich von 1150°C oder höher und weniger als 1250°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist, und die Bedingung (D) ist bei 1250°C oder höher und weniger als 1500°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Ferner ist die Bedingung (B) in dem Temperaturbereich von 1500°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, und daher kann ein effizienteres Entfernen, das beispielsweise eine Verringerung der verwendeten Menge von AlX3 umfasst, im Vergleich zu einem Entfernen im Bereich von 1250°C oder höher und weniger als 1500°C durchgeführt werden.
  • Eisen erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Fe) > 50 (kJ/mol) in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1200°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Jedoch ist die Bedingung (D) bei 1200°C oder höher und weniger als 1500°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Die Bedingung (B) ist bei 1500°C oder höher und weniger als 1650°C erfüllt, wodurch ein Entfernen leichter wird. Die Bedingung (A) ist bei 1650°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, wodurch ein effizienteres Entfernen von Fremdstoffen möglich ist.
  • Chrom erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Cr) > 50 (kJ/mol) in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1150°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Jedoch ist die Bedingung (C) bei 1150°C oder höher und weniger als 1400°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist, während die Bedingung (A) in dem Temperaturbereich von 1400°C oder höher und nicht höher als 1700°C erfüllt ist, wodurch ein effizientes Entfernen aus Silicium möglich ist.
  • Bor erfüllt die Ungleichung ΔGM'(B) > 50 (kJ/mol) in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1300°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Jedoch ist die Bedingung (D) in dem Temperaturbereich von 1300°C oder höher und weniger als 1550°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Die Bedingung (B) ist bei 1550°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, und daher kann ein effizienteres Entfernen im Vergleich zu dem Temperaturbereich von 1300°C oder höher und weniger als 1550°C durchgeführt werden.
  • Kupfer erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Ni) > 50 (kJ/mol) bei 600°C oder höher und weniger als 1550°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Die Bedingung (D) wird bei 1550°C oder höher und weniger als 1900°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist.
  • Nickel erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Cu) > 50 (kJ/mol) bei 600°C oder höher und weniger als 1650°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Die Bedingung (D) wird bei 1650°C oder höher und weniger als 1900°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist.
  • Das Fremdstoffelement M', das aus einem Germanium als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, wird nun beschrieben.
  • Wie in 2 gezeigt ist, befindet sich die Gerade Temperatur-ΔGGe für Germanium nahe der Geraden Temperatur-ΔGSi für Silicium. Wie im vorhergehenden erklärt wurde, wird das Fremdstoffelement M', das aus einem ein Element M als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, auf der Basis der Größenbeziehung zwischen ΔGM' und ΔGM und der Größe des Absolutwerts von ΔGM' und der Energiedifferenz zwischen ΔGM' und ΔGM bestimmt.
  • Infolgedessen kann ein Fremdstoffelement M', das aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, generell aus einem Germanium als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden. Beispiele für Fremdstoffe, die in diesem Fall entfernt werden können, umfassen Lithium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Bor, Aluminium, Gallium, Indium, Zinn, Titan, Zirconium, Vanadium, Mangan, Kupfer, Nickel, Zink, Blei, Silicium, Eisen und Chrom. Ferner bildet Cobalt, das mit Silicium eine Legierung bildet und daher schwierig aus Silicium zu entfernen ist, mit Germanium keine Legierung und es kann daher aus einem Germanium als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden.
  • Die zur Entfernung der einzelnen Fremdstoffe M' geeigneten Bedingungen sind generell die gleichen wie zur Entfernung aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material, doch werden Fälle, die etwas anders als die Entfernung aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material sind und bisher nicht diskutiert wurden, im folgenden angegeben. Blei ist ein Element M', das die Bedingung (C) in dem Temperaturbereich von 1100°C oder höher und weniger als 1450°C erfüllt, und es kann daher aus Germanium entfernt werden. Auch ist die Bedingung (A) bei 1450°C oder höher und nicht höher als 1700°C erfüllt, wodurch ein effizientes Entfernen möglich ist.
  • Silicium erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Si) > 50 (kJ/mol) in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1200°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Jedoch ist die Bedingung (D) in dem Temperaturbereich von 1200°C oder höher und weniger als 1250°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Auch ist die Bedingung (C) bei 1250°C oder höher und weniger als 1500°C erfüllt, wodurch ein noch leichteres Entfernen möglich ist, und die Bedingung (A) ist bei 1500°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, wodurch ein noch effizienteres Entfernen möglich ist.
  • Eisen erfüllt die Bedingung (D) in dem Temperaturbereich von 1200°C oder höher und weniger als 1500°C, wodurch dessen Entfernen möglich ist. Die Bedingung (A) ist bei 1500°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, wodurch ein effizientes Entfernen möglich ist.
  • Chrom erfüllt die Bedingung (C) bei 1150°C oder höher und weniger als 1400°C, wodurch dessen Entfernen möglich ist, während es die Bedingung (A) in dem Temperaturbereich von 1400°C oder höher und nicht höher als 1700°C erfüllt, wodurch dessen effizientes Entfernen möglich ist.
  • Cobalt erfüllt die Ungleichung ΔGM'(Co) > 50 (kJ/mol) in dem Temperaturbereich von 600°C oder höher und weniger als 1500°C, und daher ist dessen Entfernung schwierig. Die Bedingung (D) ist in dem Temperaturbereich von 1500°C oder höher und weniger als 1800°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Ferner ist die Bedingung (B) bei 1800°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt, wodurch ein Entfernen möglich ist. Jedoch ist eine Temperatur von 1900°C oder höher nicht praktikabel, da dies auch zu einem hohen Verlust von Germanium führt.
  • Das Fremdstoffelement M', das aus einem Kupfer als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, wird nun beschrieben.
  • Wie in 1 gezeigt ist, befindet sich die Gerade Temperatur-ΔGCu für Kupfer über der Geraden Temperatur-ΔGGe für Germanium und der Geraden Temperatur-ΔGSi für Silicium. Daher kann ein Fremdstoffelement M', das aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material und einem Germanium als die Hauptkomponenten enthaltenden Material entfernt werden kann, aus einem Kupfer als die Hauptkomponenten enthaltenden Material entfernt werden.
  • Beispiele für Fremdstoffe, die in diesem Fall entfernt werden können, umfassen Lithium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Aluminium, Gallium, Indium, Zinn, Titan, Zirconium, Vanadium, Mangan, Zink, Lanthan, Silicium, Germanium, Blei, Eisen, Bor, Chrom, Cobalt und Nickel. Die zur Entfernung der einzelnen Fremdstoffe M' geeigneten Bedingungen sind generell die gleichen wie zur Entfernung der einzelnen Fremdstoffe M' aus einem Silicium als die Hauptkomponenten enthaltenden Material oder zur Entfernung aus einem Germanium als die Hauptkomponente enthaltenden Material, doch werden Fälle, die etwas anders als die im vorhergehenden angegebenen sind und bisher nicht diskutiert wurden, im folgenden angegeben.
  • Die Bedingung (C) ist von Blei im Temperaturbereich von 1100°C oder höher und weniger als 1450°C, Germanium bei 1150°C oder höher und weniger als 1500°C, Silicium bei 1200°C oder höher und weniger als 1500°C, Eisen bei 1200°C oder höher und weniger als 1500°C, Bor bei 1300°C oder höher und weniger als 1550°C, Chrom bei 1150°C oder höher und weniger als 1400°C und Cobalt bei 1500°C oder höher und weniger als 1800°C erfüllt, wodurch deren Entfernung aus Kupfer möglich ist. Ferner erfüllt Nickel die Bedingung (D) in dem Temperaturbereich von 1650°C oder höher und nicht höher als 1900°C und es kann daher entfernt werden.
  • Ferner sind, da die Bedingung (A) von Chrom bei 1400°C oder höher und nicht höher als 1700°C, Blei bei 1450°C oder höher und nicht höher als 1700°C, Silicium, Germanium und Eisen bei 1500°C oder höher und nicht höher als 1900°C, Bor bei 1550°C oder höher und nicht höher als 1900°C und Cobalt bei 1800°C oder höher und nicht höher als 1900°C erfüllt ist, diese als der aus Kupfer zu entfernende Fremdstoff M' bevorzugt.
  • Das Fremdstoffelement M', das aus einem Nickel als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, wird nun beschrieben.
  • Wie in 1 gezeigt ist, befindet sich die Gerade Temperatur-ΔGNi für Nickel weiter oberhalb der Geraden Temperatur-ΔGCu für Kupfer. Daher kann ein Fremdstoffelement M', das aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material, einem Germanium als die Hauptkomponenten enthaltenden Material oder einem Kupfer als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden kann, aus einem Nickel als die Hauptkomponente enthaltenden Material entfernt werden.
  • Beispiele für Fremdstoffe, die in diesem Fall entfernt werden können, umfassen Lithium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Bor, Aluminium, Gallium, Indium, Zinn, Titan, Zirconium, Vanadium, Mangan, Blei, Germanium, Silicium, Eisen, Zink, Chrom, Cobalt und Kupfer. Die zur Entfernung der einzelnen Fremdstoffe M' geeigneten Bedingungen sind generell die gleichen wie zur Entfernung der einzelnen Fremdstoffe M' aus einem Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Material, doch werden Fälle, die etwas anders als die im vorhergehenden angegebenen sind und bisher nicht diskutiert wurden, im folgenden angegeben.
  • Kupfer erfüllt die Bedingung (C) in dem Temperaturbereich von 1550°C oder höher und nicht höher als 1900°C und kann daher aus Nickel entfernt werden.
  • Es bestehen keine speziellen Beschränkungen in Bezug auf die Menge des anderen Elements eines Fremdstoffs M' als das Element M als die Hauptkomponente, doch beträgt sie vorzugsweise nicht mehr als beispielsweise 5 Masse-%.
  • Ein derartiges Material, das ein Halbmetallelement M oder ein Metallelement M als die Hauptkomponente enthält und einen Fremdstoff M' enthält, kann insbesondere ein Halbmetallelementmaterial, das durch Reduktion des Gases eines Halbmetallelementchlorids mit einem Metall, wie Natrium oder Aluminium, oder mit Wasserstoff erhalten wurde, oder ein Metallmaterial, das durch oxidierendes Erschmelzen, elektrolytische Raffination, Kohlenstoffreduktion oder dgl. erhalten wurde, sein. Diese umfassen Siliciummaterialien, beispielsweise Siliciumschrott, die durch Reduktion eines Siliciumchloridgases, wie Siliciumtetrachlorid, mit Metallen, wie Aluminium, erhalten wurden, und Metallmaterialien, wie Germanium, die durch Reduktion von Chloriden erhalten wurden, und Kupfer oder Nickel, die durch oxidierendes Erschmelzen oder elektrolytische Raffination erhalten wurden. Für ein Silciummaterial ist es normalerweise möglich, Silicium mit einer Reinheit von 97 Masse-% oder größer und vorzugsweise 99 Masse-% oder größer und nicht größer als 99,99 Masse-%, was als ”metallurgische Qualität” bekannt ist, effizient zu reinigen.
  • Im Falle von Silicium enthalten derartige Materialien beispielsweise Fremdstoffe wie Lithium, Natrium, Kalium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Germanium, Eisen, Bor, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetalle.
  • Im Falle von Germanium enthalten derartige Materialien Fremdstoffe wie Lithium, Natrium, Kalium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Eisen, Bor, Cobalt, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetalle.
  • Im Falle von Kupfer enthalten derartige Materialien Fremdstoffe wie Lithium, Natrium, Kalium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Bor, Zink, Nickel und Seltenerdmetalle.
  • Im Falle von Nickel enthalten derartige Materialien Fremdstoffe wie Lithium, Natrium, Kalium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Kupfer, Bor, Zink und Seltenerdmetalle.
  • Wenn AlF3 beispielsweise als das AlX3 zur Reinigung eines Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Materials verwendet wird, ist es möglich, Lithium, Beryllium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Bor, Aluminium, Gallium, Indium, Titan, Mangan, Blei und Lanthan zu entfernen.
  • Wenn AlBr3 beispielsweise als das AlX3 zur Reinigung eines Silicium als die Hauptkomponente enthaltenden Materials verwendet wird, ist es möglich, Lithium, Beryllium, Natrium, Kalium, Cäsium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Aluminium, Gallium, Indium, Germanium, Zinn, Blei, Mangan, Eisen, Titan und Lanthan zu entfernen.
  • Zur Entfernung eines Reaktionsprodukts aus einem Material ist es, da die Schmelzpunkte oder Siedepunkte der Halogenide deutlich niedriger als für das Material, das das Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente enthält, sind, beispielsweise möglich, das Material zu verflüssigen und das Halogenid als Gas abzutrennen oder das Material in den festen Zustand zu überführen und das Halogenid als Gas oder Flüssigkeit abzutrennen.
  • Durch Inkontaktbringen von AlCl3 mit dem Material, das ein Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente enthält, in beispielsweise einem erhitzten geschmolzenen Zustand reagiert das AlCl3 mit dem Fremdstoff in dem Material unter Bildung von AlCl2 und AlCl, während auch die Fremdatomchloride M'Clq gebildet werden. Wenn beispielsweise die Fremdstoffe Alkalimetalle, wie Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium oder Cäsium, Elemente der Gruppe 2, wie Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium oder Barium, Erdalkalimetalle und Seltenerdmetalle sind, besteht die Tendenz, dass deren Chloride eine Schmelzflüssigkeit werden, und als Schmelzflüssigkeit bilden sie eine Schmelzflüssigkeitsphase, die von der Schmelzflüssigkeitsphase des Materials, das das Halbmetallelement als die Hauptkomponente enthält, verschieden ist, wodurch eine einfache Abtrennung möglich ist. Beispielsweise kann, nachdem die nach Phasen getrennte Flüssigkeit abgekühlt ist, der Feststoff gespült werden, sodass das Chlorid, wie ein Alkalimetallchlorid, ein Chlorid eines Elements der Gruppe 2, ein Erdalkalimetallchlorid oder ein Seltenerdmetallchlorid ohne weiteres in Wasser gelöst und abgetrennt werden kann.
  • Wenn der Fremdstoff Aluminium, Gallium, Indium, Germanium, Zinn, Blei, Eisen, Nickel, Chrom, Kupfer, Titan, Zink, Bor, Silicium oder dgl. ist, weisen deren Chloride einen hohen Dampfdruck auf und es ist ohne weiteres möglich, diese in die Gasphase zusammen mit Aluminiumsubhalogeniden (Gasen) zu entfernen. Das Reinigungsverfahren ist daher sehr bequem.
  • Materialien, die ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und auch einen Fremdstoff enthalten, die durch die Erfindung gereinigt werden können, sind nicht auf die im vorhergehenden angegebenen Materialien beschränkt. Für einen beliebige Kombination einer Hauptkomponente M und eines Fremdstoffs M', das die im vorhergehenden angegebene Bedingung (A), Bedingung (B), Bedingung (C) oder Bedingung (D) erfüllt, kann der Fremdstoff M' aus der Hauptkomponente M entfernt werden. Insbesondere wenn die Bedingung (A) erfüllt ist, kann der Fremdstoff M' sehr effizient entfernt werden und das M als die Hauptkomponente enthaltende Material sehr effizient gereinigt werden. In Tabelle 1 sind nur die Hauptreaktionsformeln der chemischen Gleichungen (2) und (3) berücksichtigt, doch kann, wenn eine intermetallische Verbindung zwischen M und M' gebildet wird, das Gleichgewicht des Systems durch andere Reaktionsformeln und Gleichgewichtskonstanten deutlich beeinflusst werden. Jedoch liefert die Tabelle 1 ein ausreichend begründetes Maß für die Fähigkeit zur Reinigung der Hauptkomponente M und des Fremdstoffs M'.
  • Im übrigen umfasst die Reinigung des Halbmetallelements M oder des Metallelements M als der Hauptkomponente den Vorgang, dass bewirkt wird, dass eine Halogenierungsreaktion des Fremdstoffelements M' mit größerer Häufigkeit als eine Halogenierungsreaktion der Hauptkomponente M in einer Gleichgewichtsreaktion in dem System, in dem das Hauptkomponentenelement M und das Fremdstoffelement M' gleichzeitig vorhanden sind, erfolgt. Das heißt, dass Halogenide des Fremdstoffelements M' in größerer Menge als die Halogenide der Hauptkomponente M gebildet werden. Jedoch ist es in einigen Fällen nicht immer möglich, die Halogenide des Fremdstoffelements M' in größerer Menge als die Halogenide der Hauptkomponente M zu bilden. Trotzdem kann die tatsächliche Menge des Fremdstoffelements M' vor und nach der Reaktion verringert werden und es kann die Aussage getroffen werden, dass der Fremdstoff entfernt werden kann.
  • Die Gleichgewichtszusammensetzung in einem System, das Silicium als die Hauptkomponente, ein Fremdstoffelement M' und AlX3 enthält, wurde als nächstes berechnet. Die Zusammensetzung chemischer Spezies in einem Reaktionssystem, das bei einer vorgegebenen Reaktionstemperatur Gleichgewicht erreicht hat, kann durch Berechnung auf der Basis der Gleichgewichtskonstante bestimmt werden. Hierbei wurde die Thermodynamikdatenbank MALT (MALT-Gruppe, vertrieben von Kagaku Gijutsu-Sha) zur Berechnung der Gleichgewichtskonstante unter Minimierung der freien Enthalpie des gesamten Systems verwendet und es wurden die Zusammensetzungen AlX3, AlX2, AlX, M, MXp, M', M'Xq und dgl. bestimmt.
  • Berechnungsbeispiele A-1 bis A-9: Silicium-Aluminium-AlCl3-System
  • Es wurde ein Fall mit Silicium (p = 1–3) als Halbmetallelement, Aluminium (q = 1–3) als Fremdstoff und AlCl3 als AlX3 betrachtet. Die Hauptkomponente Silicium wird halogeniert unter Bildung SiCl3, SiCl2 und SiCl, der Fremdstoff Al bildet AlCl3, AlCl2 und AlCl, und AlCl3 wird reduziert unter Bildung von AlCl2 und AlCl.
  • Für die Berechnungsbeispiele A-1 bis A-9 wurde die chemische Zusammensetzung im Gleichgewicht für Silicium, Aluminium und AlCl3 mit den Molverhältnissen und Temperaturen, die in Tabelle 1 angegeben sind, in jedem System unter der Annahme von atmosphärischem Druck berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben. Tabelle 1
    Berechnungsbeispiel Hauptkomponente M Fremdstoff M' AlCl3 (mol) Molverhältnis AlCl3/Al Temp. (°C)
    Si (mol) Al (mol)
    A-1 95 5 5 1 1450
    A-2 95 5 5 1500
    A-3 95 5 5 1550
    A-4 95 5 7,5 1,5 1450
    A-5 95 5 7,5 1500
    A-6 95 5 7,5 1550
    A-7 95 5 10 2 1450
    A-8 95 5 10 1500
    A-9 95 5 10 1550
    Tabelle 2
    Berechnungsbeispiel Al (flüssig) (mol) Si (mol) SiCl3 (mol) SiCl2 (mol) AlCl3 (mol) AlCl2 (mol) AlCl (mol) Al (Gas) (mol)
    A-1 0,848 95 0 0 0,0245 5,801 3,324 0,003
    A-2 0,49 95 0 0,0002 0,0193 5,458 4,025 0,0056
    A-3 0,099 95 0 0,0002 0,015 5,079 4,797 0,01
    A-4 0 95 0 0,0011 0,0902 9,819 2,59 0,001
    A-5 0 95 0 0,002 0,0963 9,804 2,598 0,001
    A-6 0 95 0 0,004 0,102 9,789 2,607 0,002
    A-7 0 94,965 0,001 0,034 0,637 13,654 0,709 0
    A-8 0 94,94 0,0019 0,058 0,636 13,606 0,758 0
    A-9 0 94,9 0,003 0,092 0,625 13,555 0,82 0
  • Es ist ersichtlich, dass bei einer Reaktionstemperatur von 1450°C–1550°C für alle Berechnungsbeispiele tatsächlich kein Verlust von Silicium erfolgt und der Aluminium-Fremdstoff selektiv in ein Gas eines Chlorids (Aluminiumsubhalogenids) umgewandelt und entfernt wird. Insbesondere kann bei Verwendung einer 1,5- bis 2-fachen Molmenge an AlCl3, bezogen auf Aluminium, fast die gesamte Menge des Aluminiums aus Silicium entfernt werden.
  • Berechnungsbeispiele B-1 bis B-6: Silicium – andere Elementart als Aluminium(1)-AlCl3-System
  • Die Gleichgewichtsberechnung wurde ebenfalls gemäß Berechnungsbeispiel A-1 unter den in Tabelle 3 angegebenen Bedingungen durchgeführt. Als Fremdstoffe in Silicium bei einer Reaktionstemperatur von 1350°C–1500°C wurden das Element der Gruppe 2 Beryllium, das Element der Gruppe 2 Magnesium, das in dem erwarteten Temperaturbereich in der Gasphase vorliegt, als Magnesiumsilicid, das eine Legierung aus Magnesium und Silicium ist, die als Festkörperphase stabil ist, und Calcium, Strontium und Barium, die Elemente der Gruppe 2 und auch Erdalkalimetalle sind, verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben. Es ist ersichtlich, dass die Chlorierung der Fremdstoffelemente selektiv erfolgt, auch mit einer grob äquimolaren Menge an AlCl3, bezogen auf die Fremdstoffe. Tabelle 3
    Berechnungsbeispiel Si (mol) Fremdstoffelement M' M (mol) AlCl3 (mol) Molverhältnis AlCl3/M' Temp. (°C)
    B-1 100 Be 1 5 5 1450
    B-2 99 MgSi2 1 5 5 1500
    B-3 100 Ca 1 1,5 1,5 1450
    B-4 100 Ca 1 5 5 1450
    B-5 100 Sr 1 5 5 1350
    B-6 100 Ba 1 5 5 1450
  • Figure 00330001
  • Berechnungsbeispiele C-1 bis C-37: Silicium – andere Elementart als Aluminium (2) – AlCl3 – System Gallium, Indium, Germanium, Zinn, Blei, Bor, Eisen, Nickel, Chrom, Titan, Kupfer, Zink, Mangan, Zirconium und Vanadium wurden als Fremdstoffelemente verwendet und eine Gleichgewichtsberechnung wurde gemäß Berechnungsbeispiel A-1 unter den in Tabelle 5 angegebenen Bedingungen durchgeführt. Die Fremdstoffe werden durch eine Reaktion zwischen dem die Fremdstoffe enthaltenden Silicium und der vorgegebenen Menge von AlCl3 entfernt. Dies ist aus den Ergebnissen der Berechnungsbeispiele C-1 bis C-37, die in den folgenden Tabellen 5 und 6 angegeben sind, ersichtlich. Tabelle 5
    Berechnungsbeispiel Si (mol) Fremdstoffelement M' M (mol) AlCl3 (mol) Molverhältnis AlCl3/M' Temp. (°C)
    C-1 100 Ga 0,1 5 50 1500
    C-2 100 In 0,1 5 50 1450
    C-3 100 Ge 0,01 5 500 1200
    C-4 100 Ge 0,1 5 50 1450
    C-5 100 Sn 0,01 5 500 1200
    C-6 99 Sn 1 5 5 1500
    C-7 100 Pb 0,01 5 500 1200
    C-8 99 Pb 1 5 5 1500
    C-9 100 B 0,01 5 500 1450
    C-10 100 B 0,01 5 500 1500
    C-11 99,9 Fe 0,1 5 50 1500
    C-12 99,9 Fe 0,1 5 50 1600
    C-13 99,99 Fe 0,01 5 500 1500
    C-14 99,99 Fe 0,01 5 500 1600
    C-15 99,99 Ni 0,01 5 500 1500
    C-16 99,99 Ni 0,01 5 500 1600
    C-17 100 Cr 0,1 5 50 1500
    C-18 100 Cr 0,1 5 50 1600
    C-19 100 Cr 0,01 5 500 1600
    C-20 100 Ti 0,01 5 500 1200
    C-21 100 Ti 0,1 5 50 1500
    C-22 100 Ti 0,1 5 50 1600
    C-23 100 Cu 0,01 5 500 1200
    C-24 100 Cu 0,1 5 50 1500
    C-25 100 Cu 0,1 5 50 1600
    C-26 100 Zn 0,1 5 50 1500
    C-27 100 Zn 0,01 5 500 1500
    C-28 100 Zn 0,01 5 500 1600
    C-29 100 Mn 0,1 5 50 1500
    C-30 100 Mn 0,01 5 500 1500
    C-31 100 Mn 0,01 5 500 1600
    C-32 100 Zr 0,1 5 50 1500
    C-33 100 Zr 0,01 5 500 1500
    C-34 100 Zr 0,01 5 500 1600
    C-35 100 V 0,1 5 50 1500
    C-36 100 V 0,01 5 500 1500
    C-37 100 V 0,01 5 500 1600
    Tabelle 6
    Figure 00360001
  • Wenn Eisen entfernt werden soll, kann AlCl3 (mol) bei 1500–1600°C in der mindestens 50-fachen Molmenge eingeblasen werden und vorzugsweise wird es in der mindestens 200-fachen Molmenge und noch besser in der mindestens 500-fachen Molmenge, bezogen auf das Eisen, eingeblasen. Wenn Chrom entfernt werden soll, kann AlCl3 (mol) bei 1600°C in der mindestens 50-fachen Molmenge eingeblasen werden, und vorzugsweise wird es in der mindestens 200-fachen Molmenge und noch besser in der mindestens 500-fachen Molmenge, bezogen auf das Chrom, eingeblasen. Wenn Nickel entfernt werden soll, kann AlCl3 (mol) bei 1600°C in der mindestens 500-fachen Molmenge in Bezug auf das Nickel eingeblasen werden. Wenn Kupfer entfernt werden soll, beträgt die Temperatur vorzugsweise 1600°C oder mehr. Zink, Mangan, Zirconium und Vanadium können unter Verwendung von AlCl3 (mol) bei 1500–1600°C in der mindestens 50-fachen Molmenge, bezogen auf die Metallelemente, entfernt werden.
  • Berechnungsbeispiele D-1 bis D-33: Germanium-Metallelementart-AlCl3-System
  • Gallium, Indium, Bor, Zinn, Aluminium, Eisen, Nickel, Chrom und Mangan wurden als Fremdstoffelemente verwendet, und eine Gleichgewichtsberechnung wurde gemäß Berechnungsbeispiel A-1 unter den in Tabelle 7 angegebenen Bedingungen durchgeführt. Die Fremdstoffe werden durch eine Reaktion zwischen dem die Fremdstoffe enthaltenden Germanium und der vorgegebenen Menge an AlCl3 entfernt. Dies ist aus den Ergebnissen der Berechnungsbeispiele D-1 bis D-33, die in den folgenden Tabellen 7 und 8 angegeben sind, ersichtlich. Tabelle 7
    Berechnungsbeispiel Ge (mol) Fremdstoffelement M' M' (mol) AlCl3 (mol) Molverhältnis AlCl3/M' Temp. (°C)
    D-1 100 Ga 0,1 5 50 1500
    D-2 100 Ga 0,01 5 500 1500
    D-3 100 Ga 0,01 5 500 1600
    D-4 100 In 0,1 5 50 1500
    D-5 100 In 0,01 5 500 1500
    D-6 100 In 0,01 5 500 1600
    D-7 100 B 0,01 5 500 1500
    D-8 100 B 0,001 5 5000 1500
    D-9 100 B 0,01 5 500 1600
    D-10 100 Sn 0,1 5 50 1500
    D-11 100 Sn 0,01 5 500 1500
    D-12 100 Sn 0,01 5 500 1600
    D-13 100 Al 0,1 5 50 1000
    D-14 100 Al 0,1 5 50 1200
    D-15 100 Al 0,1 5 50 1400
    D-16 100 Al 0,1 5 50 1600
    D-17 100 Fe 0,1 5 50 1000
    D-18 100 Fe 0,1 5 50 1200
    D-19 100 Fe 0,1 5 50 1400
    D-20 100 Fe 0,1 5 50 1600
    D-21 100 Ni 0,1 5 50 1000
    D-22 100 Ni 0,1 5 50 1200
    D-23 100 Ni 0,1 5 50 1400
    D-24 100 Ni 0,1 5 50 1600
    D-25 100 Ni 0,01 5 500 1600
    D-26 100 Cr 0,1 5 50 1000
    D-27 100 Cr 0,1 5 50 1200
    D-28 100 Cr 0,1 5 50 1400
    D-29 100 Cr 0,1 5 50 1600
    D-30 100 Mn 0,1 5 50 1000
    D-31 100 Mn 0,1 5 50 1200
    D-32 100 Mn 0,1 5 50 1400
    D-33 100 Mn 0,1 5 50 1600
  • Figure 00390001
  • Wenn Eisen und Chrom entfernt werden sollen, kann AlCl3 (mol) bei 1200°C oder höher in der mindestens 50-fachen Molmenge, bezogen auf das Eisen oder das Chrom, eingeblasen werden. Wenn Nickel entfernt werden soll, besteht die Tendenz, dass eine NiGex-Legierung bei 1000°C oder höher und nicht höher als 1600°C gebildet wird, und daher wird vorzugsweise AlCl3 (mol) bei 1600°C oder höher in der mindestens 500-fachen Molmenge, bezogen auf das Nickel, eingeblasen.
  • Kontaktverfahren zur Reinigung
  • Das Verfahren des Inkontaktbringens des AlX3 mit dem Material, das ein Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält, wird nun detailliert unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erklärt.
  • Es bestehen keine speziellen Beschränkungen in Bezug auf den Zustand von AlX3 und dem Material, das eine Halbmetallelement-Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält, wenn diese in Kontakt gebracht werden.
  • Beispielsweise kann das Material, das ein Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält, in fester (beispielsweise Pulverform), flüssiger oder Gasform sein, doch liegt es unter dem Gesichtspunkt eines effizienten Kontakts zwischen den Fremdstoffen und AlX3 vorzugsweise in flüssiger oder Gasform vor, und da zur Bildung eines Gases eine ziemlich hohe Temperatur notwendig ist, liegt es noch besser in flüssiger Form vor. Wenn das Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält, in fester Form vorliegt, ist es vorzugsweise ein Pulver unter dem Gesichtspunkt eines effizienten Kontakts mit AlX3.
  • Wenn beispielsweise die Hauptkomponente des Materials Silicium ist, beträgt der Schmelzpunkt von Silicium etwa 1410°C, und eine Materialtemperatur von 1420°C oder höher bringt das Material in einen generell flüssigen oder geschmolzenen Zustand. Durch Senken des Materials auf unter 2000°C kann die Erzeugung von Siliciumgas verhindert werden, und dies ist daher bevorzugt.
  • Unter dem gleichen Gesichtspunkt beträgt, wenn die Hauptkomponente des Materials Germanium ist, der Schmelzpunkt von Germanium etwa 940°C und die Temperatur des Materials kann 950°C oder mehr betragen. Wenn die Hauptkomponente des Materials Kupfer ist, beträgt der Schmelzpunkt von Kupfer etwa 1080°C und die Temperatur des Materials kann 1090°C oder mehr betragen. Wenn die Hauptkomponente des Materials Nickel ist, beträgt der Schmelzpunkt von Nickel etwa 1450°C und die Temperatur des Materials kann 1460°C oder mehr betragen.
  • Das AlX3 kann auch in der Form eines Festkörpers (beispielsweise ein Pulver), einer Flüssigkeit oder eines Gases vorliegen, doch liegt es unter dem Gesichtspunkt eines effizienten Kontakts zwischen den Fremdstoffen und AlX3 vorzugsweise in der Form einer Flüssigkeit oder eines Gases vor, und insbesondere da AlX3 üblicherweise Sublimationseigenschaften zeigt, was die Bildung einer Flüssigkeit schwierig macht, liegt es vorzugsweise in der Form eines Gases vor.
  • Insbesondere wird, wenn das AlX3 eine Verbindung mit Sublimationseigenschaften, wie beispielsweise AlF3 oder AlCl3, ist, das AlX3 vorzugsweise über dessen Sublimationspunkt zur Bildung eines Gases erhitzt. Auch wenn das AlX3 eine Verbindung ohne Sublimationseigenschaften ist, wird unter dem Gesichtspunkt der Reaktivität mit den Fremdstoffen in dem Material das AlX3 vorzugsweise auf eine Temperatur nahe dem Siedepunkt zur Bildung eines Gases erhitzt.
  • Besonders bevorzugt wird das Material verflüssigt und mit dem AlX3 als Gas in Kontakt gebracht.
  • Es bestehen keine speziellen Beschränkungen in Bezug auf das Verfahren des Inkontaktbringens des AlX3 mit dem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält. Beispielsweise wird, wenn das eine eine Flüssigkeit und das andere ein Gas ist, vorzugsweise das Gas in die Flüssigkeit geblasen. Wenn beispielsweise AlCl3 verwendet wird, wird vorzugsweise wasserfreies AlCl3 auf eine Temperatur nahe dem Sublimationspunkt erhitzt und mit einem Inertgas wie Ar zum Einblasen in das geschmolzene Material weitertransportiert. Eine Kontrolle der Aufheiztemperatur der Verbindung wie AlCl3 während dieser Zeit ermöglicht eine Kontrolle der Konzentration des AlX3-Gases.
  • Wenn AlX3 als Gas eingeführt werden soll, kann das für den Weitertransport verwendete Gas ein Inertgas, wie He, Ar oder N2, und/oder ein reduzierendes Gas, wie H2, sein. Diese können allein verwendet werden oder es können zwei oder mehrere im Gemisch verwendet werden. Die Reaktion mit N2 oder H2 kann in Abhängigkeit von der zu reinigenden Substanz erfolgen, und in diesen Fällen ist ein Inertgas wie He oder Ar bevorzugt. Die Reinheit des Gases beträgt 99 Masse-% oder mehr, vorzugsweise 99,9 Masse-% oder mehr und noch besser 99,99 Masse-% oder mehr.
  • Wenn beispielsweise AlCl3 mit einem Inertgas zur Einführung gemischt wird, beträgt die Konzentration von AlCl3 in dem Gasgemisch aus AlCl3 und Inertgas vorzugsweise 10 Vol.-% oder mehr und nicht mehr als 40 Vol.-%. Wenn die Konzentration weniger als 10 Vol.-% beträgt, erfolgt fast keine Reaktion zwischen dem Fremdstoff und AlCl3 in dem Material, und dies ist daher unerwünscht. Wenn die Konzentration 40 Vol.-% übersteigt, besteht die Tendenz, dass ein Teil des AlCl3 aus dem Reaktionssystem ausgetragen wird, ohne an der Reaktion teilzunehmen und die Reaktion nicht effizient stattfindet, und dies ist daher unerwünscht.
  • Festes oder flüssiges AlX3 kann ebenfalls direkt in das geschmolzene Material eingetragen werden. In diesem Fall wird das feste AlX3 in dem geschmolzenen Material gasförmig, sodass eine Rührwirkung in der Schmelzflüssigkeit erwartet werden kann, doch kann eine übermäßig große Eintragungsmenge das Risiko einer Verpuffung oder dgl. mit sich bringen und daher muss auf ein schrittweises Eintragen geachtet werden.
  • Auch wenn das Material, das ein Halbmetallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält, ein Feststoff ist, ist es möglich, die Erfindung durch eine Reaktion desselben als beispielsweise feines Pulver mit dem AlX3 durchzuführen. Vorzugsweise beträgt die Teilchengröße des Pulvers 100 µm oder mehr und nicht mehr als 5 mm und noch besser 0,5 mm oder mehr und nicht mehr als 1 mm. Wenn die Teilchengröße weniger als 100 µm beträgt, wird die Handhabung schwierig, und dies ist daher unerwünscht. Wenn die Teilchengröße 5 mm übersteigt, nimmt die spezifische Oberfläche ab, die Kontaktfläche zwischen der Verbindung AlX3 der obigen Formel (1) und dem Material ab und die Reaktion erfolgt unter Schwierigkeiten, und dies ist daher unerwünscht.
  • 3 zeigt ein Beispiel für eine Reinigungsvorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Reinigung eines Materials gemäß der Erfindung. Die Reinigungsvorrichtung 1 umfasst einen Behälter 4, der mit einer Heizvorrichtung 5 und einer Leitung 6, durch die die Verbindung 3 der obigen Formel (1) in den Behälter 4 eingeführt wird, ausgestattet ist. Bei dem Verfahren zur Reinigung eins Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, wird gemäß dieser Ausführungsform das Material 2, das ein Halbmetallelement M oder ein Metallelement M als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff M' als das Reinigungsobjekt enthält, in den Behälter 4 gegeben und in einem geschmolzenen Zustand gehalten und das AlX3-Gas in den Behälter 4 durch eine Leitung 6 eingeführt und mit dem Material 2 in Kontakt gebracht.
  • In der Reinigungsvorrichtung 1 ist der verwendete Reaktor 4 einer, der gegenüber dem geschmolzenen Material, das ein Halbmetallelement wie Silicium oder Germanium oder ein Metallelement wie Kupfer oder Nickel als die Hauptkomponente enthält, inert ist und Hitzebeständigkeit aufweist. Insbesondere sind Kohlenstoffmaterialien, wie Graphit, und Materialien, die hauptsächlich aus Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Aluminiumnitrid, Aluminiumoxid oder Quarz bestehen, zur Verwendung bevorzugt.
  • Die Leitung 6 zur Einführung des AlX3 (wobei X für ein Halogenatom steht) ist üblicherweise, ähnlich dem Reaktor 4, eine, die gegenüber dem Material, das ein Halbmetallelement wie Silicium oder Germanium oder ein Metallelement wie Kupfer oder Nickel als die Hauptkomponente enthält, inert ist und Hitzebeständigkeit aufweist. Insbesondere sind Kohlenstoffmaterialien, wie Graphit, und Materialien, die hauptsächlich aus Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Aluminiumnitrid, Aluminiumoxid, Quarz und dgl. bestehen, zur Verwendung bevorzugt.
  • 4 ist ein Beispiel zur Anwendung der im vorhergehenden beschriebenen Reinigungsvorrichtung. Das Reinigungssystem 100 ist aus der Reinigungsvorrichtung 1, der Disproportionierungsvorrichtung 10, einer M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20, einer MXp-Entfernungsvorrichtung 30 und einer AlX3-Reinigungsvorrichtung 40, die miteinander verbunden sind, aufgebaut.
  • Durch das Reinigungssystem 100 erfolgt eine Rückgewinnung und Reinigung von AlX3 mit hoher Effizienz aus dem Gasgemisch, das AlX2, AlX, MXp, M'Xq und nicht umgesetztes AlX3 enthält, das aus der Reinigungsvorrichtung 1 über die Leitung 8 ausgetragen wird, wodurch dieses schließlich in die Reinigungsvorrichtung 1 zurückgeführt und im Kreislauf geführt wird.
  • In der Reinigungsvorrichtung 1 wird das über die Leitung 6 eingeführte AlX3 mit dem Material, das M als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff M' enthält, in Kontakt gebracht und das Gas, das das gebildete AlX2, AlX, MXp und M'Xq und das nicht umgesetzte AlX3 enthält, über die Leitung 8 in die Disproportionierungsvorrichtung 10 ausgetragen.
  • Die Disproportionierungsvorrichtung 10 zersetzt die AlX2- und AlX-Aluminiumsubhalogenide in Al und AlX3 bei der vorgegebenen Temperatur. Die durch die Reaktion gebildeten Aluminiumsubhalogenide sind thermodynamisch instabil und sie werden durch eine Disproportionierungsreaktion in einem Temperaturbereich von bis zu etwa 1000°C in Al und AlX3 zersetzt. Daher ermöglicht das Überführen der Aluminiumsubhalogenide in einen Behälter, der bei einer Temperatur gehalten wird, bei der eine Disproportionierungsreaktion stattfindet, eine Trennung und Entfernung des festen Al und des gasförmigen AlX3. Die Abgase, die von der Disproportionierungsvorrichtung 10 über die Leitung 11 der M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20 zugeführt werden, sind MXp, M'Xq und AlX3. Wenn M'Xq fest ist, kann die stromabwärtige M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20 weggelassen werden.
  • Wenn M'Xq ein Gas ist, zersetzt die M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20 das M'Xq in beispielsweise festes M' und festes oder flüssiges M'Xr (wobei r eine ganze Zahl von 0 oder größer ist und von q verschiedene ist) bei der vorgegebenen Temperatur. Dies ermöglicht eine Abtrennung und Entfernung des gasförmigen M'Xq aus dem gasförmigen Gemisch von M'Xq, MXp und AlX3. Die Temperatur in dem Reaktor wird auf einen Temperaturbereich eingestellt, der eine Zersetzung des gasförmigen M'Xq in festes M' und festes oder flüssiges M'Xr ermöglicht. Dadurch besteht dann das Abgas 21, das von der M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20 über die Leitung 21 der MXp-Entfernungsvorrichtung 30 zugeführt wird, aus MXp und AlX3.
  • Wenn MXp ein Gas ist, zersetzt die MXp-Entfernungsvorrichtung 30, ähnlich der im vorhergehenden beschriebenen M'Xq-Entfernungsvorrichtung 20, das MXp in beispielsweise festes M und festes oder flüssiges MXs (wobei s eine von p verschiedene, ganze Zahl von 0 oder größer ist) bei der vorgegebenen Temperatur. Dies ermöglicht eine Abtrennung und Entfernung des gasförmigen MXp aus dem gasförmigen Gemisch 21 von MXp und AlX3. Die Temperatur in dem Reaktor wird auf einen Temperaturbereich eingestellt, der eine Zersetzung des gasförmigen MXp in festes M und festes oder flüssiges MXs ermöglicht. Dadurch besteht dann das Abgas, das von der MXp-Entfernungsvorrichtung 30 über die Leitung 31 der AlX3-Reinigungsvorrichtung 40 zugeführt wird, allein aus gasförmigem AlX3.
  • Die AlX3-Reinigungsvorrichtung 40 reinigt das gasförmige AlX3 bei einer vorgegebenen Temperatur. Dies ermöglicht eine Rückführung des gereinigten gasförmigen AlX3 über die Leitung 41 in die Reinigungsvorrichtung 1 zur Wiederverwendung bei der Reinigung des Materials, das das Halbmetallelement oder Metallelement als die Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält.
  • Durch Verwendung des Verfahrens zur Reinigung eines Materials, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, gemäß der Erfindung ist es möglich, Fremdstoffe in einem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, unter Verwendung eines Reaktors mit einem relativ einfachen Aufbau zu entfernen und effizient das gereinigte Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente enthält, zu erhalten.
  • Beispiele
  • Die vorliegende Erfindung wird nun durch Beispiele weiter erklärt, wobei die Erfindung durch die Beispiele nicht beschränkt sein soll.
  • Beispiel 1
  • In einen Graphittiegel [Innendurchmesser: 4 cm, Tiefe: 18 cm, Innenvolumen: etwa 0,2 l] wurden 86,7 g hochreines Silicium [Reinheit: 99,99999% +] und 0,88 g hochreines Aluminium [Reinheit: 99,999% +, Produkt von Sumitomo Chemical Co., Ltd.] eingetragen. Der Tiegel wurde in einem Elektroofen auf 1540°C zum Erschmelzen des hochreinen Siliciums und hochreinen Aluminiums erhitzt, wobei ein Schmelzflüssigkeitsgemisch von Silicium und Aluminium erhalten wurde. Die Schmelzflüssigkeit wies eine Höhe von etwa 30 mm in dem Tiegel auf. Die Aluminiumkonzentration in der Schmelzflüssigkeit betrug 1,00 Masse-%, berechnet aus der eingetragenen Menge.
  • Ein Verdampfer, der mit 44,2 g Aluminiumchlorid [Reinheit: 98%, kristallwasserfrei, Produkt von Wako Junyako Co., Ltd.] gefüllt war, wurde auf 200°C erhitzt, um Aluminiumchloridgas zu erzeugen, und das Aluminiumchloridgas wurde als Trägergas verwendet und zusammen mit Argongas mit 0,1 l/min durch ein Blasrohr in die Schmelzflüssigkeit in dem Tiegel über einen Zeitraum von 120 min eingeblasen. Das verwendete Blasrohr war ein Aluminiumoxidrohr mit einem Außendurchmesser von 0,6 cm, einem Innendurchmesser von 0,4 cm und einer Länge von 70 cm, und das Ende des Blasrohrs wurde zum Einblasen des Gases von der Oberfläche der Schmelzflüssigkeit bis zu einer Tiefe von etwa 22 mm eingeführt. Nach der Durchführung des Einblasens wurde das Blasrohr aus der Schmelzflüssigkeit hochgezogen und das Aufheizen des Verdampfers wurde ebenfalls unterbrochen. Das Gewicht des in dem Verdampfer verbleibenden Aluminiumchlorids wurde nach der Durchführung des Einblasens ermittelt und als 16,4 g festgestellt, und die Differenz von 27,8 g gegenüber dem ursprünglichen Eintragungsgewicht von 44,2 g war das Gewicht des in die Schmelzflüssigkeit eingeblasenen Aluminiumchlorids. Die Konzentration von Aluminiumchloridgas in dem eingeblasenen Gas (Aluminiumchloridgas + Argongas) wurde als 28,0 Vol.-% berechnet.
  • Als nächstes wurde ein positiver Temperaturgradient von 0,9°C/mm vom Boden der Schmelzflüssigkeit zur Flüssigkeitsoberfläche erzeugt, wonach eine gerichtete Erstarrung vom Boden zur Flüssigkeitsoberfläche mit einer Erstarrungsrate von 0,2 mm/min durchgeführt wurde, wobei ein festes Metall erhalten wurde.
  • Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 0,17 Masse-% festgestellt.
  • Beispiel 2
  • Ein festes Metall wurde gemäß Beispiel 1 erhalten, wobei jedoch die Menge von in den Tiegel eingetragenem hochreinem Aluminium 0,44 g betrug.
  • Die Aluminiumkonzentration in der Schmelzflüssigkeit vor dem Einblasen des Aluminiumchloridgases betrug 0,50 Masse-% auf der Basis der Berechnung aus der eingetragenen Menge. Das Gewicht des in dem Verdampfer verbleibenden Aluminiumchlorids wurde nach der Durchführung des Einblasens ermittelt und als 32,1 g festgestellt und die Differenz von 11,2 g gegenüber dem ursprünglichen Eintragungsgewicht von 43,3 g war das Gewicht des in die Schmelzflüssigkeit eingeblasenen Aluminiumchlorids. Die Konzentration von Aluminiumchloridgas in dem eingeblasenen Gas (Aluminiumchloridgas + Argongas) wurde als 13,5 Vol.-% berechnet.
  • Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 0,09 Masse-% festgestellt.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Dieses Beispiel wurde gemäß Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch Argongas, das kein Aluminiumchloridgas enthielt, in die Schmelzflüssigkeit eingeblasen wurde.
  • Die Aluminiumkonzentration der Schmelzflüssigkeit vor dem Einblasen des Argongases betrug 1,00 Masse-% wie in Beispiel 1.
  • Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 0,53 Masse-% festgestellt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Ein festes Metall wurde gemäß Vergleichsbeispiel 1 erhalten, wobei jedoch die Menge von in den Tiegel eingetragenem hochreinem Aluminium 0,44 g betrug. Die Aluminiumkonzentration der Schmelzflüssigkeit vor dem Einblasen des Argongases betrug 0,50 Masse-% wie in Beispiel 2.
  • Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 0,65 Masse-% festgestellt.
  • Beispiel 3
  • Dieses Beispiel wurde gemäß Beispiel 1 durchgeführt, wobei jedoch 87,2 g Silicium metallurgischer Qualität [Reinheit: 99,58%, Produkt von Shinko-Frex, Inc.] anstelle von hochreinem Silicium und hochreinem Aluminium in den Tiegel eingetragen wurden. Silicium metallurgischer Qualität enthält als Hauptfremdstoffe eine Al-Konzentration von 610 ppm wt (parts per million, bezogen auf das Gewicht), eine Fe-Konzentration von 3400 ppm wt, eine B-Konzentration von 36 ppm wt, eine P-Konzentration von 35 ppm wt, eine Ca-Konzentration von 28 ppm wt, eine Ti-Konzentration von 230 ppm wt und eine Mn-Konzentration von 330 ppm wt. Das Gewicht des in dem Verdampfer verbleibenden Aluminiumchlorids, das nach der Durchführung des Einblasens des Aluminiumchloridgases ermittelt wurde, wurde als 3,9 g festgestellt, und die Differenz von 17,6 g gegenüber dem ursprünglichen Eintragungsgewicht von 21,5 g war das Gewicht des in die Schmelzflüssigkeit eingeblasenen Aluminiumchlorids. Die Konzentration von Aluminiumchloridgas in dem eingeblasenen Gas (Aluminiumchloridgas + Argongas) wurde als 19,8 Vol.-% berechnet. Wenn der Fremdstoffgehalt des erhaltenen festen Metalls durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt wurde, wurde festgestellt, dass die Ca-Konzentration in dem festen Metall auf 7 ppm wt verringert war.
  • Beispiel 4
  • Dieses Beispiel wurde gemäß Beispiel 3 durchgeführt, wobei jedoch die Menge von in den Tiegel eingetragenem Silicium metallurgischer Qualität 98,2 g betrug. Das Gewicht des in dem Verdampfer verbleibenden Aluminiumchlorids, das nach der Durchführung des Einblasens des Aluminiumchloridgases ermittelt wurde, wurde als 2,6 g festgestellt, und die Differenz von 31,1 g gegenüber dem ursprünglichen Eintragungsgewicht von 33,7 g war das Gewicht von in die Schmelzflüssigkeit eingeblasenem Aluminiumchlorid. Die Konzentration von Aluminiumchloridgas in dem eingeblasenen Gas (Aluminiumchloridgas + Argongas) wurde als 30,4 Vol.-% berechnet. Wenn der Fremdstoffgehalt des erhaltenen festen Metalls durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt wurde, wurde ermittelt, dass das feste Metall eine Al-Konzentration von 570 ppm wt, eine Fe-Konzentration von 2700 ppm wt, eine B-Konzentration von 22 ppm wt, eine P-Konzentration von 37 ppm wt, eine Ca-Konzentration von 1 ppm wt, eine Ti-Konzentration von 180 ppm wt und eine Mn-Konzentration von 260 ppm wt aufwies. Ein Erhöhen der Aluminiumchloridgaskonzentration über die von Beispiel 3 führte nicht nur zu einer Verringerung der Ca-Konzentration, sondern auch der Al-Konzentration, Fe-Konzentration, B-Konzentration, Ti-Konzentration und Mn-Konzentration.
  • Beispiel 5
  • Festes Silicium, das 5 Masse-% Aluminium enthielt, wurde zerkleinert und gesiebt, wobei aluminiumhaltiges festes Silicium mit Teilchengrößen von 0,5 mm oder größer und nicht größer als 1 mm hergestellt wurde. 0,71 g des erhaltenen aluminiumhaltigen festen Siliciums wurden in einen Graphittiegel [Innendurchmesser: 4 cm, Tiefe: 18 cm, Innenvolumen: etwa 0,2 1] eingetragen. Der Tiegel wurde in einem Elektroofen auf 1390°C erhitzt und das eingetragene Silicium wurde erhitzt und in einem festen Zustand gehalten.
  • Ein Verdampfer, der mit 31,9 g Aluminiumchlorid [Reinheit: 98%, kristallwasserfrei, Produkt von Wako Junyako Co., Ltd.] gefüllt war, wurde auf 200°C erhitzt, um Aluminiumchloridgas zu erzeugen, und das Aluminiumchloridgas wurde als Trägergas verwendet und zusammen mit Argongas mit 0,1 l/min durch ein Blasrohr in das feste Silicium in dem Tiegel über einen Zeitraum von 120 min eingeblasen. Das verwendete Blasrohr war ein Aluminiumoxidrohr mit einem Außendurchmesser von 0,6 cm, einem Innendurchmesser von 0,4 cm und einer Länge von 70 cm, und das Blasrohr wurde von der Oberfläche des festen Siliciums bis 10 mm unter diese zum Einblasen des Gases eingeführt. Nach der Durchführung des Einblasens wurde das Blasrohr aus der Schmelzflüssigkeit hochgezogen und das Aufheizen des Verdampfers wurde ebenfalls unterbrochen. Das Gewicht des in dem Verdampfer verbleibenden Aluminiumchlorids wurde nach der Durchführung des Einblasens ermittelt und als 1,9 g festgestellt, und die Differenz von 30,0 g gegenüber dem ursprünglichen Eintragungsgewicht von 31,9 g war das Gewicht des in die Schmelzflüssigkeit eingeblasenen Aluminiumchlorids. Die Konzentration von Aluminiumchloridgas in dem eingeblasenen Gas (Aluminiumchloridgas + Argongas) wurde als 29,5 Vol.-% berechnet. Das Silicium wurde nach dem Einblasen abgekühlt, wobei ein festes Metall erhalten wurde.
  • Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 1,7 Masse-% festgestellt.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Dieses Beispiel wurde gemäß Beispiel 5 durchgeführt, wobei jedoch die Menge an aluminiumhaltigem festem Silicium, die in den Tiegel eingetragen wurde, 1,40 g betrug, und Argongas, das kein Aluminiumchloridgas enthielt, in die Schmelzflüssigkeit eingeblasen wurde. Der Aluminiumgehalt in dem erhaltenen festen Metall wurde durch Lumineszenzanalyse mittels induktiv gekoppeltem Plasma (ICP) quantitativ bestimmt, und die Aluminiumkonzentration des festen Metalls wurde als 1,9 Masse-% ermittelt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Reinigungsvorrichtung,
    2
    Material, das ein Halbmetallelement als Hauptkomponente und Fremdstoffe enthält,
    3
    Verbindung, die durch AlX3 dargestellt wird,
    4
    Behälter,
    5
    Heizvorrichtung,
    6
    Einführungsrohr(-leitung),
    7
    Produktgas,
    11, 21, 31, 41
    Leitungen,
    8
    Produktgasaustragungsrohr(-leitung),
    10
    Disproportionierungsvorrichtung,
    20
    M'Xq-Entfernungsvorrichtung,
    30
    MXp-Entfernungsvorrichtung,
    40
    AlX3-Reinigungsvorrichtung,
    100
    Reinigungssystem

Claims (17)

  1. Verfahren zur Reinigung eines Materials, umfassend das Inkontaktbringen von einem Material, das ein Halbmetallelement oder ein Metallelement als die Hauptkomponente und einen Fremdstoff enthält, mit einer Verbindung der folgenden Formel (1): AlX3 (1) worin X für ein Halogenatom steht; zum Entfernen des Fremdstoffs aus dem Material.
  2. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Silicium, Germanium, Kupfer oder Nickel als die Hauptkomponente enthält.
  3. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Silicium als die Hauptkomponente enthält.
  4. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Silicium als die Hauptkomponente enthält und der Fremdstoff ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Germanium, Eisen, Bor, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst, ist.
  5. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Germanium als die Hauptkomponente enthält und der Fremdstoff ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Eisen, Bor, Cobalt, Zink, Kupfer, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst, ist.
  6. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Kupfer als die Hauptkomponente enthält und der Fremdstoff ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Bor, Zink, Nickel und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst, ist.
  7. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 1, wobei das Material Nickel als die Hauptkomponente enthält und der Fremdstoff ein oder mehrere Elemente, die aus der Gruppe von Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zirconium, Aluminium, Titan, Gallium, Indium, Vanadium, Mangan, Chrom, Zinn, Blei, Silicium, Germanium, Eisen, Cobalt, Kupfer, Bor, Zink und Seltenerdmetallen ausgewählt sind, oder eine Legierung, die eines oder mehrere dieser Elemente umfasst, ist.
  8. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Material in einem geschmolzenen Zustand vorliegt.
  9. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Material ein Pulver ist.
  10. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Material Silicium zu mindestens 97 Masse-% enthält.
  11. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 3, wobei die Temperatur des Materials 600°C oder mehr und weniger als 2000°C beträgt.
  12. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 3, wobei die Temperatur des Materials 1420°C oder mehr und weniger als 2000°C beträgt.
  13. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Verbindung der Formel (1) ein Gas ist.
  14. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 13, wobei die Verbindung der Formel (1) in einem Gasgemisch mit einem Inertgas vorliegt.
  15. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei die Verbindung der Formel (1) AlCl3 ist.
  16. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 14, wobei die Verbindung der Formel (1) AlCl3 ist und die Konzentration des AlCl3 in dem Gasgemisch 10 Vol.-% oder mehr und nicht mehr als 40 Vol.-% beträgt.
  17. Verfahren zur Reinigung eines Materials nach Anspruch 14 oder 16, wobei das Inertgas ein Element, das aus der Gruppe von Argon, Stickstoff und Helium ausgewählt ist, oder ein Gasgemisch, das zwei oder mehrere hiervon umfasst, ist.
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