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Technisches Gebiet
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Die Offenbarung bezieht sich auf eine Wäschemaschine und insbesondere auf eine Wäschemaschine mit einem Dampferzeuger. Die Wäschemaschine kann eine Kleidungsbehandlungsmaschine, wie beispielsweise eine Waschmaschine, eine Trockenmaschine, eine Wasch- und Trockenmaschine oder jegliche andere ähnliche Maschine sein.
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Hintergrund
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Eine Wäschemaschine kann als Trommelwaschmaschine, die Hebeelemente zum Anheben und Fallenlassen von Wäsche in einer Trommel verwendet, um die Wäsche mit einer relativ kleinen Menge Wasser zu waschen, oder als Pulsatorwaschmaschine oder Standwaschmaschine eingestuft werden, die eine große Menge Wasser in eine vertikal angebrachte Trommel zuführt und die Wäsche dreht, um die Wäsche mittels einer durch einen Wasserstrom erzeugten Reibung zu waschen.
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Eine Trockenmaschine kann ein Haushaltsgerät sein, das gewaschene Wäsche mittels Hochtemperaturluft trocknet. Im Allgemeinen enthält die Trockenmaschine eine Trommel zum Aufnehmen von zu trocknender Kleidung, eine Antriebsquelle zum Antreiben der Trommel, eine Heizeinheit zum Heizen von Luft, die in die Trommel eingeführt werden soll, und eine Gebläseeinheit zum Ansaugen oder Abführen von Luft in oder aus der Trommel.
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Basierend darauf, wie Luft erhitzt wird, d. h. basierend auf der Art der Heizeinheit, kann die Trockenmaschine als elektrische Trockenmaschine oder Gastrockenmaschine eingestuft werden. Die elektrische Trockenmaschine erhitzt Luft typischerweise mittels elektrischer Heizwiderstände, während hingegen die Gastrockenmaschine Luft typischerweise mittels durch Gasverbrennung erzeugter Wärme erhitzt. Darüber hinaus kann die Trockenmaschine als Kondensationstrockenmaschine oder Ablufttrockenmaschine eingestuft werden. In der Kondensationstrockenmaschine wird Luft zirkuliert, die mit zu trocknender Kleidung in einer Trommel Wärme ausgetauscht hat und in eine Phase von hoher Feuchtigkeit umgewandelt worden ist, ohne die Luft aus der Trockenmaschine abzuführen. Zwischen einem zusätzlichen Kondensator und Außenluft wird Wärme ausgetauscht, um kondensiertes Wasser zu erzeugen, das aus der Trockenmaschine abgeführt wird. In der Ablufttrockenmaschine wird Luft, die mit zu trocknender Kleidung in einer Trommel Wärme ausgetauscht hat und in eine Phase von hoher Feuchtigkeit umgewandelt worden ist, direkt aus der Trockenmaschine abgeführt. Basierend darauf, wie Wäsche in die Trockenmaschine eingebracht wird, kann die Trockenmaschine als Toplader-Trockenmaschine oder Frontlader-Trockenmaschine eingestuft werden. In der Toplader-Trockenmaschine wird zu trocknende Kleidung von der Oberseite der Trockenmaschine geladen. In der Frontlader-Trockenmaschine wird zu trocknende Kleidung von der Vorderseite der Trockenmaschine geladen.
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In den letzten Jahren kam eine Dampfwaschmaschine oder eine Dampftrockenmaschine als eine Dampf verwendende Wäschemaschine auf. Da der Dampf in der Wäschemaschine verwendet wird, wird eine Waschleistung verstärkt und eine Energieeffizienz wird stark verbessert. Auch werden durch die Verwendung von Dampf neue Funktionen hinzugefügt.
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Offenbarung der Erfindung
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Technische Aufgabe
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In einer herkömmlichen Waschmaschine mit einem Dampferzeuger enthält der Dampferzeuger keinen Heizer mit veränderlicher Wärme. Der Dampf wurde mit einer selben Rate erzeugt und in eine Wanne oder in eine Trommel zugeführt.
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Technische Lösung
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Eine Ausführungsform einer Wäschemaschine umfasst eine Trommel, einen Dampferzeuger und eine Steuereinheit. Wäsche wird in die Trommel eingebracht und behandelt. Der Dampferzeuger erzeugt in die Trommel zuzuführenden Dampf. Der Dampf kann direkt in die Trommel oder in eine Wanne zugeführt werden, in der die Trommel angeordnet ist. Im Allgemeinen umfassen Waschmaschinen eine Wanne zum Aufnehmen von Wasser darin und eine Trommel ist in der Wanne angeordnet. Wenn bei den Waschmaschinen Dampf in die Wanne zugeführt wird, erreicht der Dampf die Trommel und ein Teil des Dampfes kann in die Trommel strömen.
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Der Dampferzeuger kann einen Heizer mit variabler Wärme enthalten. Der Heizer kann in einer Einstellung von einer Vielzahl von Heizeinstellungen betrieben werden.
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Die Steuereinheit kann den Heizer steuern, so dass er in der einen Heizeinstellung betrieben wird. Die Heizeinstellung kann entsprechend einer in die Trommel zuzuführenden Dampfmenge bestimmt werden. Mit anderen Worten kann die Steuereinheit den Heizer so steuern, dass er in einer Heizeinstellung entsprechend einer in die Trommel zuzuführenden Dampfmenge betrieben wird.
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Ferner kann die Steuereinheit den Heizer steuern, um Dampf in einer Menge pro Zeiteinheit zu erzeugen oder in die Trommel zuzuführen. Durch das Steuern des Heizers mit variabler Wärme kann Dampf in einer größeren oder kleineren Menge pro Zeiteinheit erzeugt werden oder in die Trommel zugeführt werden.
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Die in die Trommel zuzuführende Dampfmenge kann entsprechend mindestens einem von einem Wäschebehandlungsgang, einer Benutzerauswahl und einer in die Trommel zuzuführenden Dampfgesamtmenge bestimmt sein.
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Beispielsweise kann Dampf für einen bestimmten Wäschebehandlungsgang in einer relativ größeren Menge als für einen anderen Wäschebehandlungsgang erzeugt oder in die Trommel zugeführt werden.
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Auch kann ein Benutzer eine in die Trommel zuzuführende Dampfmenge wählen und die Steuereinheit kann den Heizer so steuern, dass er betrieben wird, um Dampf entsprechend der gewählten Menge zu erzeugen.
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Für die Benutzerauswahl kann ferner ein Dampfmengenselektor enthalten sein. Ein Benutzer kann eine Dampfmenge durch den Dampfmengenselektor auswählen. Der Dampfmengenselektor kann als ein oder mehrere Schalter gestaltet oder in Form eines Touch-Screens vorgesehen sein. Des Weiteren kann der Dampfmengenselektor so gestaltet sein, dass ein Benutzer eine von einer Vielzahl von vorgegebenen Einstellungen auswählen kann.
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Eine in die Trommel zuzuführende Dampfgesamtmenge kann ermittelt werden und die Steuereinheit kann so steuern, dass der Heizer entsprechend der ermittelten Dampfgesamtmenge betrieben wird. Die Dampfgesamtmenge kann entsprechend einer Wäschemenge ermittelt werden. Die Wäschemenge kann durch einen Sensor bestimmt werden, um eine Wäschemenge zu erfassen. Alternativ kann die Wäschemenge durch eine Benutzerauswahl festgelegt werden. Für die Benutzerauswahl kann ferner ein Wäschemengenselektor enthalten sein. Beispielsweise kann ein Benutzer eine von einer Vielzahl von vorgegebenen Einstellungen für Wäschemengen auswählen. Daraufhin kann die Steuereinheit so steuern, dass der Heizer in einer entsprechenden Heizeinstellung betrieben wird, um Dampf in der gewählten Menge zu erzeugen.
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Die Wäschemaschine kann ferner eine Vielzahl von Düsen zum Abgeben des Dampfes umfassen, um den Dampf in die Trommel zuzuführen. Darüber hinaus kann die Wäschemaschine mindestens ein Ventil umfassen, um den Durchgang zu einer der Düsen zu öffnen oder zu schließen. Die Düsen können an Stellen mit einem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnet sein. Die Düsen können so an Stellen angeordnet sein, dass sie den Dampf in verschiedenen Richtungen zuführen. Beispielsweise kann eine Düse in einem Mittelpunkt der Trommel, eine andere Düse an einem linken Punkt der Trommel und eine weitere Düse an einem rechten Punkt der Trommel angeordnet sein. In einem Vollmodus für Dampfzufuhr können beispielsweise alle Düsen verwendet werden.
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Der Heizer des Dampferzeugers kann eine Vielzahl von Heizelementen umfassen. In einem Volldampfzufuhrmodus können beispielsweise alle Heizelemente betrieben werden, und in einem niedrigsten Dampfzufuhrmodus kann nur ein Heizelement betrieben werden. Des Weiteren können die Heizelemente voneinander verschiedene Heizkapazitäten aufweisen. Mit den unterschiedlichen Heizkapazitäten kann eine Anzahl von Heizmodi auch bei einer kleinen Anzahl von Heizelementen erzielt werden.
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Ferner kann die Wäschemaschine Mittel enthalten, um einem Benutzer eine Eingabe eines Befehls für Dampfzufuhr in die Wanne oder Trommel zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu ermöglichen, wann er/sie möchte. Die Mittel können einen Schalter, eine berührungsempfindliche Tafel oder andere Arten umfassen, die die Eingabe des Befehls erlauben.
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Wann immer der Benutzer den Befehl durch die Mittel eingibt, kann die Steuereinheit der Wäschemaschine sofort auf den Befehl reagieren. Demnach steuert die Steuereinheit den Dampferzeuger, um ihn so zu betreiben, dass er Dampf in die Wanne oder Trommel zuführt.
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Der Benutzer kann den Befehl zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingeben, wenn er/sie möchte, auch während ein Wäschebehandlungsgang durchgeführt wird. Beispielsweise kann der Benutzer den Befehl für die Dampfzufuhr eingeben, während ein Waschzyklus, ein Spülzyklus oder ein Schleuder-Trocken-Zyklus durchgeführt wird.
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Des Weiteren kann die Wäschemaschine Anzeigemittel enthalten, um anzugeben, dass Dampf in die Wanne oder Trommel zugeführt wird. Ein Benutzer kann leicht erkennen, dass Dampf in die Wanne oder Trommel geleitet wird.
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Darüber hinaus kann die Wäschemaschine Anzeigemittel enthalten, um die erzeugte oder zugeführte Dampfmenge pro Zeiteinheit anzugeben. Die Mittel können eine Rate der Dampferzeugung oder der Dampfzufuhr angeben. Die Dampfmenge, die pro Zeiteinheit erzeugt oder zugeführt worden ist, kann sich entsprechend der Heizeinstellung des Heizers unterscheiden. Die Mittel können die Dampfmenge pro Zeiteinheit angeben.
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Die Anzeigemittel für die obigen Anzeigen können LED-Lampen oder eine LCD-Anzeige umfassen.
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Eine Ausführungsform eines Ansteuerverfahrens einer Wäschemaschine umfasst Ermitteln einer Einstellung von einer Vielzahl von Heizeinstellungen für einen Betrieb eines Heizers eines Dampferzeugers und Steuern, um den Heizer mit der ermittelten Einstellung zu betreiben, um Dampf zu erzeugen.
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Das Ermitteln der einen Einstellung kann entsprechend mindestens einem von einem Wäschebehandlungsgang, einer Benutzerauswahl und einer in die Trommel zuzuführenden Dampfgesamtmenge erfolgen.
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Es ist einzusehen, dass sowohl die vorausgegangene allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd sind und nicht so ausgelegt werden sollen, dass sie den Schutzbereich irgendeines Anspruchs beschränken.
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Vorteilhafte Effekte
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Gemäß der vorliegenden Erfindung kann Dampf effizient und wirksam entsprechend zu jeweiligen Bedingungen eingesetzt werden. Da die Dampferzeugung und -zufuhr pro Zeiteinheit entsprechend einer Bedingung einer Dampfverwendung einstellbar ist, wie beispielsweise entsprechend einer Art eines Wäschebehandlungsgangs, etc., kann der Dampf effizient und wirksam gemäß der entsprechenden Bedingung eingesetzt werden.
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Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden zum Teil in der folgenden Beschreibung dargelegt und dem durchschnittlichen Fachmann zum Teil nach Betrachtung des Folgenden offensichtlich oder können durch Ausüben der Erfindung erlernt werden. Die anderen Aufgaben und Vorteile der Erfindung können durch die beispielhaften Anordnungen und/oder Verfahren realisiert und erzielt werden, die insbesondere in der schriftlichen Beschreibung und Ansprüchen hiervon sowie in den beigefügten Zeichnungen aufgezeigt werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die begleitenden Zeichnungen, die eingeschlossen sind, um ein weiteres Verständnis der Offenbarung zu liefern, und die in dieser Anmeldung eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen Ausführungsformen der Offenbarung und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, das Prinzip der Offenbarung zu erläutern.
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In den Zeichnungen:
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1 zeigt eine Darstellung, die schematisch eine Trommelwäschemaschine mit einem Dampferzeuger veranschaulicht;
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2 und 3 veranschaulichen jeweils den in der in 1 gezeigten Trommelwäschemaschine angebrachten Dampferzeuger;
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4 bis 6 veranschaulichen Ausführungsformen von mehreren Dampfdüsen;
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7 veranschaulicht eine andere Ausführungsform eines in einem Dampferzeuger vorgesehenen Heizers;
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8 zeigt eine Blockansicht, die jede durch eine Steuereinheit angesteuerte Baugruppe veranschaulicht; und
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9 veranschaulicht eine beispielhafte Ausführungsform eines Ansteuerverfahrens der Wäschemaschine.
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Ausführungsform der Erfindung
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Nun wird im Detail auf beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, die in den begleitenden Zeichnungen veranschaulicht sind. Wo immer es möglich ist, werden durchgehend dieselben Bezugszeichen in den Zeichnungen verwendet, um dieselben oder ähnliche Teile zu bezeichnen.
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1 veranschaulicht schematisch eine Trommelwäschemaschine zum Waschen als Beispiel für Wäschemaschinen. Die in 1 gezeigte Wäschemaschine enthält einen Dampferzeuger.
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Die Trommelwäschemaschine enthält ein Gehäuse 10, eine Wanne 20, eine Trommel 30 und einen Motor (nicht gezeigt). Das Gehäuse 10 definiert eine äußere Erscheinungsform der Trommelwäschemaschine. Die Wanne 20 weist eine zylindrische Form auf, ist horizontal im Gehäuse 10 vorgesehen und nimmt Wasser zum Wäschewaschen auf. In der Wanne 20 ist die Trommel 30 drehbar angeordnet und der Motor (nicht gezeigt) treibt die Trommel 30 an. Eine Öffnung 13 ist in einer Vorderseite des Gehäuses 10 in Verbindung mit der Trommel 30 ausgebildet und Wäsche wird durch die Öffnung 13 hineingegeben. Eine Tür 11 ist an der Öffnung 13 befestigt, um sie zu schließen. In einem vorgegebenen Bereich der Wäschemaschine ist ein Wasserzufuhrventil 15 vorgesehen, um Wasser in die Wanne 20 zuzuführen, wobei das Wasserzufuhrventil 15 mit einer äußeren Wasserleitung (nicht gezeigt) verbunden ist. Typischerweise sind zwischen einem Waschmittelbehälter 27 und dem Wasserzufuhrventil 15 eine Warmwasserleitung 25a und eine Kaltwasserleitung 26 angeschlossen, um warmes und kaltes Wasser zum Waschmittelbehälter 27 zuzuführen.
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Hierbei ist ein Dampferzeuger 50 in der Trommelwäschemaschine vorgesehen, um Dampf in die Wanne 20 zuzuführen. Ein Wasserzufuhrschlauch 25 und ein Dampfschlauch 53 sind mit dem Dampferzeuger 50 verbunden. Der Wasserzufuhrschlauch 25 ist an der Warmwasserleitung des Wasserzufuhrventils 15 angeschlossen. Ein Ende des Dampfschlauchs 53 kann als Düse geformt sein. Der Dampfschlauch 53 kann an einer vorgegebenen Stelle angebracht sein, so dass Dampf in die Trommel 30 zugeführt werden kann.
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Mit Bezug auf 2 und 3 wird der Aufbau des Dampferzeugers 50 im Detail beschrieben.
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Der Dampferzeuger 50 enthält ein unteres Gehäuse 81, ein oberes Gehäuse 82 und einen Heizer 55. Das untere Gehäuse 81 definiert eine äußere Erscheinungsform des Dampferzeugers 50 und formt einen vorgegebenen Raum, um Wasser aufzunehmen. Das obere Gehäuse 82 ist am unteren Gehäuse 81 befestigt. Der Heizer 55 erhitzt Wasser, das im Dampferzeuger 50 aufgenommen ist.
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In einem vorgegebenen Bereich des oberen Gehäuses 82 ist ein Einlass 52a ausgebildet, der mit dem Wasserzufuhrschlauch 25 so verbunden ist, dass Wasser über den Einlass 52a in den Dampferzeuger 50 zugeführt wird. Ein Auslass 52b ist in einem anderen vorgegebenen Bereich des oberen Gehäuses 82 ausgebildet und mit dem Dampfschlauch 53 so verbunden, dass der erzeugte Dampf über den Auslass 52b in die Trommel 20 zugeführt werden kann.
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Der Heizer ist in einem unteren Bereich des unteren Gehäuses 81 angebracht. Wenn das Wasser in den Dampferzeuger 50 zugeführt wird, wird der Heizer 55 betrieben.
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Durch das obere Gehäuse 82 ist ein Wasserpegelsensor 60 angebracht, um einen Wasserpegel im Inneren des Dampferzeugers 50 zu messen. Wenn der erfasste Wasserpegel unterhalb eines vorgegebenen Pegels liegt, wird das Wasserzufuhrventil 15 geöffnet, um Wasser in den Dampferzeuger 50 nachzufüllen. Und wenn der Wasserpegel über einem weiteren vorgegebenen Pegel liegt, wird das Wasserzufuhrventil 15 geschlossen und der Heizer 55 so gesteuert, dass er zur Dampferzeugung betrieben wird.
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Des Weiteren ist ein Temperatursensor 57 am oberen Gehäuse 82 angebracht, um eine Temperatur im Inneren des Dampferzeugers 50 zu messen. Wenn die erfasste Temperatur über einer vorgegebenen Temperatur liegt, dann wird der Heizer 55 abgeschaltet, um eine Überhitzung des Heizers 55 zu verhindern.
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Der Heizer 55 ist ein Heizer mit variabler Wärme, dessen Wärmeabgabe angepasst werden kann. Eine Steuereinheit 200 steuert den Heizer 55, um die Wärmeabgabe anzupassen. Wenn beispielsweise eine relativ große Dampfmenge benötigt wird, betreibt die Steuereinheit 200 den Heizer so, dass er relativ viel Wärme abgibt, und wenn eine relativ kleine Dampfmenge benötigt wird, betreibt die Steuereinheit 200 den Heizer so, dass er relativ wenig Wärme abgibt. Mit anderen Worten kann die Wärmeabgabe des Heizers 55 durch die Steuereinheit 200 entsprechend einer benötigten Dampfmenge angepasst werden. Um die Wärmeabgabe anzupassen, kann die Steuereinheit 200 eine elektrische Spannung steuern, die an den Heizer 55 angelegt wird.
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Als nächstes wird der Wasserpegelsensor 60 im Detail beschrieben.
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Der Wasserpegelsensor 60 enthält ein Anschlussgehäuse 61 und eine Vielzahl von Elektroden 62, 63 und 64. Das Anschlussgehäuse 61 definiert eine äußere Erscheinungsform des Wasserpegelsensors 60 und befestigt den Wasserpegelsensor 60 am Dampferzeuger 50. Die Elektroden 62, 63 und 64 sind unterhalb des Anschlussgehäuses 61 angebracht, um Wasserpegel des Dampferzeugers 50 zu erfassen. Jede der Elektroden 62, 63 und 64 ist um einen vorgegebenen Abstand von einem Boden des unteren Gehäuses 81 beabstandet.
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4 bis 6 veranschaulichen Ausführungsformen, in denen eine Vielzahl von Düsen vorgesehen ist, um Dampf in die Trommel zu sprühen.
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Entsprechend einer Ausführungsform von 4 sind ein erster Dampfschlauch 152 und ein zweiter Dampfschlauch 153 von einem Hauptschlauch 151, der mit dem Dampferzeuger 50 verbunden ist, in entgegengesetzte Richtungen der Trommel verzweigt. An Enden des ersten und zweiten Dampfschlauchs 152 und 153 sind jeweils Düsen angeschlossen.
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Ein erstes Ventil 154 und ein zweites Ventil 155 sind jeweils an dem ersten und zweiten Dampfschlauch 152 und 153 angebracht.
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Entsprechend einer anderen Ausführungsform von 5 sind ein erster Dampfschlauch 162 und einer zweiter Dampfschlauch 163 von einem Hauptschlauch 161 abgezweigt, wobei jedes Ende davon eine Düse aufweist. Eine Düse des ersten Dampfschlauchs 161 ist oben mittig in der Trommel 130 angeordnet. Hierbei ist ein Ventil 164 nur am zweiten Dampfschlauch 163 angebracht.
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Gemäß einer noch weiteren Ausführungsform von 6 sind ein erster Dampfschlauch 172, ein zweiter Dampfschlauch 173 und ein dritter Dampfschlauch 174 von einem Hauptschlauch 171 abgezweigt, wobei jedes Ende davon eine Düse aufweist. Eine Düse des zweiten Dampfschlauchs 173 ist oben mittig in der Trommel 130 angeordnet und die anderen Düsen der Dampfschläuche 172 und 174 sind jeweils an beiden gegenüberliegenden Seiten der Trommel 130 angeordnet.
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Hierbei sind Ventile 175 und 176 jeweils am ersten und am dritten Dampfschlauch 172 und 174 angebracht.
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In der obigen Ausführungsform steuert die Steuereinheit 200 die Ventile, um die Menge und den Zufuhrmodus oder die Zufuhrrichtung von Dampf anzupassen, der in die Trommel 130 zuzuführen ist.
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7 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der zwei Heizelemente des Heizers im Dampferzeuger vorgesehen sind. Das bedeutet, dass der Heizer ein erstes Heizelement 181 und ein zweites Heizelement 182 enthält.
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Demzufolge ändert sich die Rate der Dampferzeugung entsprechend einem Fall, in dem entweder das erste oder das zweite Heizelement 181 und 182 verwendet wird, und einem Fall, in dem beide verwendet werden.
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Wenn die Kapazität des ersten Heizelements 181 von der des zweiten Heizelements 182 verschieden ist, kann die Rate der Dampferzeugung in drei Schritten variiert werden, beispielsweise gemäß einem Fall, in dem nur das erste Heizelement 181 verwendet wird, gemäß einem Fall, in dem nur das zweite Heizelement 182 verwendet wird, und gemäß einem Fall, in dem beide, das erste und das zweite Heizelement 181 und 182, verwendet werden.
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Das erste Heizelement 181 oder das zweite Heizelement 182 können Heizer mit variabler Wärme sein, wie der in 3 gezeigte Heizer 55. Wenn dem so ist, kann die Wärmeabgabe in mehr Schritten angepasst werden.
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Indessen kann der vom Dampferzeuger erzeugte Dampf in die Trommel 130 auf verschiedene in 4 bis 6 gezeigte Arten zugeführt werden.
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An einer in 1 gezeigten Bedientafel kann ein Dampfmengenselektor 203 angebracht sein, damit ein Benutzer die Rate der Dampferzeugung anpassen kann.
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Von nun an wird beispielhaft gezeigt, dass das erste und zweite Heizelement 181 und 182 mit verschiedenen Kapazitäten im Dampferzeuger angebracht sind und die in 6 gezeigten Dampfschläuche und Düsen angepasst sind. Mit den Heizelementen 181 und 182 kann der Dampfmengenselektor 203 bedient werden, um die Dampfmenge in drei Schritten anzupassen.
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Wenn der Benutzer über den Dampfmengenselektor 203 ”Gering” für eine Dampfmenge auswählt, betreibt die Steuereinheit 200 nur das erste Heizelement 181 der im Dampferzeuger vorgesehenen Heizer. Hierbei bleiben die Ventile 175 und 176, die am ersten und am dritten Dampfschlauch 172 und 174 angebracht sind, geschlossen.
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Wenn der Benutzer ”Mittel” für eine Dampfmenge auswählt, betreibt die Steuereinheit 200 nur das zweite Heizelement 182. Hierbei wird eines der beiden Ventile 175 und 176, die am ersten und am dritten Dampfschlauch 172 und 174 angebracht sind, geöffnet. Die Ventile 175 und 176, die am ersten und am dritten Dampfschlauch 172 und 174 angebracht sind, werden wahlweise für eine vorgegebene Zeitspanne geöffnet.
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Wenn der Benutzer ”Groß” für die Dampfmenge auswählt, betreibt die Steuereinheit 200 sowohl das erste als auch das zweite Heizelement 181 und 182, um die Dampferzeugungsrate zu maximieren. Hierbei werden alle Ventile 175 und 176 geöffnet, die am ersten und am dritten Dampfschlauch 172 und 174 angebracht sind, und Dampf wird dann in die Trommel über alle ersten, zweiten und dritten Dampfschläuche 172, 173 und 174 zugeführt.
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Die obige Ausführungsform legt dar, dass die Rate der Dampfzufuhr, d. h. die Menge des in die Trommel zugeführten Dampfes, entsprechend einer Benutzerauswahl durch den Dampfmengenselektor 203 anpassbar sein kann. Jedoch kann die Dampferzeugungsrate entsprechend einem Gang anpassbar sein, der den Dampf oder die Wäschemenge verwendet.
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Wenn insbesondere ein Wäschebehandlungsgang über einen Wäschebehandlungsgangselektor 202 ausgewählt wird, steuert die Steuereinheit den Heizer (55 oder 181 und 182), um Dampf zu erzeugen. Wenn beispielsweise ein erster und ein zweiter Wäschebehandlungsgang vorgesehen sind, wobei der zweite Wäschebehandlungsgang wesentlich weniger Dampf als der erste Gang benötigt, und der erste Gang ausgewählt ist, betreibt die Steuereinheit 200 den Heizer (55 oder 181 und 182), um eine große Wärmemenge aufzubringen, und die entsprechende Dampfmenge wird erzeugt. Ein Betriebsmodus des Heizers (55 oder 181 und 182) kann entsprechend zu jedem Wäschebehandlungsgang voreingestellt sein. Wenn der Wäschebehandlungsgang ausgewählt wird, wird der Heizer entsprechend zu einem jeweiligen voreingestellten Heizerbetriebsmodus betrieben. Hierbei sind die Heizerbetriebsmodi basierend auf der Wärmeabgabe des Heizers eingestuft.
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Als nächstes wird eine Ausführungsform beschrieben, bei der sich ein Betriebsmodus zum Heizen des Heizers (55 oder 181 und 182) entsprechend der Wäschemenge ändert.
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Beispielsweise kann die Wäschemenge in ”Groß”, ”Mittel” und ”Klein” eingeteilt werden. Wenn die Wäschemenge als ”Groß” ermittelt wird, kann der Heizer (55 oder 181 und 182) so gesteuert werden, dass er die maximale Wärmemenge abgibt. Wenn die Wäschemenge als ”Klein” ermittelt wird, kann der Heizer (55 oder 181 und 182) so gesteuert werden, dass die minimale Wärmemenge abgegeben wird. Wenn die Wäschemenge als ”Mittel” ermittelt wird, kann der Heizer (55 oder 181 und 182) so gesteuert werden, dass er die mittlere Wärmemenge abgibt.
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Hierbei kann die Wäschemenge durch einen Wäschenmengensensor ermittelt werden, der in der Trommelwäschemaschine vorgesehen ist, oder die Wäschemenge kann durch eine Benutzerauswahl festgelegt werden. Für die Benutzerauswahl kann ferner ein Wäschemengenselektor 201 an der Bedientafel der Trommelwäschemaschine vorgesehen sein.
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Der Dampfmengenselektor 203 oder der Wäschemengenselektor 201 können als Schalter oder Touchscreen vorgesehen sein. Selbstverständlich können der Dampfmengenselektor 203 oder der Wäschemengenselektor 201 auf verschiedene andere Weisen vorgesehen sein.
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Auch wenn es in den Figuren nicht gezeigt ist, kann die Wäschemaschine Mittel enthalten, damit ein Benutzer einen Befehl für Dampfzufuhr in die Wanne oder Trommel zu jedem beliebigen Zeitpunkt eingeben kann, wenn er/sie will. Die Mittel können einen Schalter, eine berührungsempfindliche Tafel oder andere Formen umfassen, die die Eingabe des Befehls ermöglichen.
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Wann immer der Benutzer den Befehl durch die Mittel eingibt, kann die Steuereinheit der Wäschemaschine sofort auf den Befehl reagieren. Demnach steuert die Steuereinheit, dass der Dampferzeuger betrieben wird, um Dampf in die Wanne oder Trommel zuzuführen.
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Der Benutzer kann den Befehl zu jedem Zeitpunkt eingeben, wenn er/sie will, auch während ein Wäschebehandlungsgang durchgeführt wird. Beispielsweise kann der Benutzer den Befehl für die Dampfzufuhr eingeben, während ein Waschzyklus, ein Spülzyklus oder ein Schleuder-Trockenzyklus durchgeführt wird.
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Des Weiteren kann die Wäschemaschine Anzeigemittel enthalten, um anzugeben, dass Dampf in die Wanne oder Trommel zugeführt wird. Ein Benutzer kann leicht erkennen, dass Dampf in die Wanne oder Trommel geführt wird.
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Darüber hinaus kann die Wäschemaschine Anzeigemittel enthalten, um die erzeugte oder zugeführte Dampfmenge pro Zeiteinheit anzugeben. Die Mittel können eine Rate der Dampferzeugung oder der Dampfzufuhr angeben. Die Dampfmenge, die pro Zeiteinheit erzeugt oder zugeführt wird, kann gemäß der Heizeinstellung des Heizers variieren. Die Mittel können die Dampfmenge pro Zeiteinheit angeben.
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Die Anzeigemittel für die Angaben wie oben beschrieben können LED Lampen oder eine LCD Anzeige umfassen.
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9 veranschaulicht eine beispielhafte Ausführungsform eines Ansteuerverfahrens der Wäschemaschine.
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Wie in 9 gezeigt, ermittelt die Steuereinheit eine der Heizeinstellungen, um den Heizer des Dampferzeugers zu betreiben (S2).
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Daher steuert und betreibt die Steuereinheit den Heizer entsprechend der ermittelten Einstellung (S3).
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Hierbei wird die Heizeinstellung in Erwägung des gewählten Wäschebehandlungsgangs (S11) oder der Benutzerauswahl (S12) oder der ermittelten Dampfgesamtmenge (S13) bestimmt.
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Es wird dem Fachmann offensichtlich sein, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen an der vorliegenden Erfindung vorgenommen worden können, ohne vom Gedanken oder Bereich der Erfindung abzuweichen. Daher ist beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung die Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung abdeckt, vorausgesetzt dass sie innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.
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Gewerbliche Anwendbarkeit
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Die Offenbarung bezieht sich auf eine Wäschemaschine und insbesondere auf eine Wäschemaschine mit einem Dampferzeuger. In einer offenbarten Wäschemaschine wird der Dampf erzeugt und in eine Wanne oder Trommel mit verschiedenen Raten entsprechend einer Bedingung zugeführt.
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Zusammenfassung
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Es wird eine Wäschemaschine mit einem Dampferzeuger offenbart. Eine Ausführungsform einer Wäschemaschine umfasst eine Trommel, einen Dampferzeuger und eine Steuereinheit. Der Dampferzeuger kann einen Heizer mit variabler Wärme enthalten. Der Heizer kann in einer Einstellung von einer Vielzahl von Heizeinstellungen betrieben werden.