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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Laserbearbeitungs-(Arbeits-)Vorrichtung
und ein Laserbearbeitungs-(Arbeits-)Verfahren zur Ausbildung eines Durchgangslochs
in einem Werkstück durch Anwenden eines Laserstrahls auf
das Werkstück.
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Hintergrundtechnik
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13 ist
eine schematische Vorderaufrissansicht eines Brennstoffeinspritzventils 1 in
seiner Gesamtheit für die Verwendung in einem Kraftfahrzeug.
Das Brennstoffeinspritzventil 1 hat eine Düsenhalterung 2 und
eine Brennstoffeinspritzdüse 3 aus Metall, die
auf einem Spitzenende der Düsenhalterung 2 gehalten
wird. Die Bezugsnummer 4 stellt eine Einlassöffnung
zum Einsaugen eines Brennstoffs dar.
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14 ist
eine schematische unvollständige vertikale Querschnittansicht
eines Spitzenendes der Brennstoffeinspritzdüse 3.
Wie in 14 gezeigt, ist das Spitzenende
der Brennstoffeinspritzdüse 3 als ein hohler Abschnitt
aufgebaut, in den eine Düsennadel 5 eingesetzt
ist. Wenn die Düsennadel 5 verschoben wird, wird
der hohle Abschnitt der Brennstoffeinspritzdüse 3 mit
einer Vielzahl von Einspritzlöchern 6 (in 14 sind
nur zwei gezeigt), die durch das Spitzenende der Brennstoffeinspritzdüse 3 definiert
sind, in eine Fluidverbindung gebracht, oder diese wird unterbrochen,
wobei ein Brennstoffdurchgang geöffnet oder geschlossen
wird.
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In
jüngster Zeit werden Einspritzlöcher 6 unter
Verwendung eines Laserstrahls als Durchgangslöcher ausgebildet.
Mit anderen Worten, es wird ein Laserbearbeitungsverfahren durchgeführt,
um die Einspritzlöcher 6 auszubilden.
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Der
Laserstrahl wird von außerhalb des Spitzenendes auf das
Spitzenende angewendet. Der Laserstrahl schmilzt die Wand des Spitzenendes
von dessen Außenwandoberfläche in Richtung seiner
Innenwandoberfläche. Schließlich wird die Innenwandoberfläche
geschmolzen, um ein Einspritzloch
6 zu bilden. Eine Laserbearbeitungsvorrichtung,
die einen Laserstrahl für ein derartiges Bearbeitungsverfahren
anwendet, ist zum Beispiel in dem
japanischen
Patent. Nr. 2623296 offenbart.
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Wenn
das vorstehende Laserbearbeitungsverfahren durchgeführt
wird, kann der fokussierte Laserstrahl keine wirklich kreisförmige
Querschnittform haben, was dazu neigt, eine Verringerung der Genauigkeit
des Durchmessers und der Rundheit der Einspritzlöcher zu
ergeben. Zum Zwecke der Beseitigung des vorstehenden Nachteils und
zur Erhöhung der Bearbeitungsgenauigkeit schlägt
die
japanische offengelegte
Patentveröffentlichung Nr. 2001-150248 ein Funkenerosionsverfahren
zur Endbearbeitung eines durch ein Laserbearbeitungsverfahren ausgebildeten
kleinen Lochs vor, und die
japanische
offengelegte Patentveröffentlichung Nr. 2001-212685 schlägt
ein Verfahren zur Bearbeitung eines Werkstücks durch Anwenden
eines Laserstrahls mit ultrakurzen Impulsen, wie etwa eines Femtosekunden-Laserstrahls
oder ähnliches, vor, nachdem das Werkstück von
einem ersten Laserstrahl vorgeheizt wurde.
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Der
in der
japanischen offengelegten
Patentveröffentlichung Nr. 2001-150248 offenbarte
bisherige Stand der Technik wird nachstehend unter Bezug auf
15 und
16 kurz
beschrieben.
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Zuerst
wird, wie in 15 gezeigt, ein Laserbearbeitungskopf 101 in
eine Position direkt über einer Lochbearbeitungsposition
auf einem Werkstück 102 bewegt. Der Laserbearbeitungskopf 101 wendet einen
Laserstrahl 103 an, um ein Vorbohrungsloch 104 durch
das Werkstück 102 auszubilden.
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Dann
wird, wie in 16 gezeigt, ein Funkenerosions-Bearbeitungskopf 105 entlang
eines sich bewegenden Trägers 107 in eine Position
direkt über dem Vorbohrungsloch 104 bewegt. Dann
wird eine Elektrode 106 abgesenkt und führt ein
Funkenerosionsbearbeitungsverfahren durch, um das Vorbohrungsloch 104 zu
einem Durchgangsloch mit einem vorgegebenen Durchmesser zu vergrößern.
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Offenbarung der Erfindung
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Wie
in dem vorstehenden bisherigen Stand der Technik beschrieben, wird
der Laserstrahl in dem Laserbearbeitungsverfahren auf das ortsfeste
Werkstück angewendet. Da der Laserstrahl eine hohe Energiedichte
hat, ist es jedoch wahrscheinlich, dass der Bereich des Werkstücks,
wo das Durchgangsloch ausgebildet wird, eine thermisch veränderte
Schicht entwickelt. Eine derartige thermisch veränderte Schicht
ist auch einer der Faktoren, die es schwierig machen, die Bearbeitungsgenauigkeit
zu erhöhen.
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Wenn
der Laserstrahl auf das Werkstück angewendet wird, wird
eine Dampffahne (die ein Mischgas ist, das Metalldampf von dem Werkstück
und Dampf, der erzeugt wird, wenn der Metalldampf ionisiert wird)
emittiert, während das Werkstück geschmolzen und
verdampft wird. Es wurde dargelegt, dass die Dampffahne, insbesondere
der Metalldampf, den Laserstrahl blockiert und es folglich schwer
macht, dass das Bohrverfahren unter Verwendung des Laserstrahls
vorankommt.
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Der
in der
japanischen offengelegten
Patentveröffentlichung Nr. 2001-150248 offenbarte
bisherige Stand der Technik ist auch in der Hinsicht nachteilig,
dass der sich bewegende Träger
107 nach dem Schritt
des Ausbildens des Vorbohrungslochs durch das Werkstück
den Laserbearbeitungskopf
101 durch den Funkenerosions-Bearbeitungskopf
106 ersetzt,
was zu einem zeitaufwendigen Verfahren und einer erhöhten
Anzahl von Arbeitsschritten führt. Daher ist es nicht einfach,
die Produktivität zu erhöhen. Es wird der Wunsch
gehegt, die Anzahl von Arbeitsschritten zum Zwecke der Erhöhung
der Produktivität zu verringern.
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Es
ist eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Laserbearbeitungsvorrichtung
bereitzustellen, die ein Werkstück weniger anfällig
dafür macht, eine thermisch veränderte Schicht
zu entwickeln, und die es folglich einfach macht, die Bearbeitungsgenauigkeit
zu erhöhen.
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Eine
Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Laserbearbeitungsvorrichtung
bereitzustellen, die verhindert, dass ein Metalldampf einen Laserstrahl
blockiert, um dadurch zu erlauben, dass ein Bohrverfahren wirksam
fortschreitet.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Laserbearbeitungsverfahren
bereitzustellen, das ein Werkstück weniger anfällig
dafür macht, eine thermisch veränderte Schicht
zu entwickeln.
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Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Laserbearbeitungsverfahren
bereitzustellen, das es erlaubt, dass ein Bohrverfahren wirksamer
fortschreitet.
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Noch
eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Laserbearbeitungsverfahren
bereitzustellen, das es ermöglicht, die Anzahl von Arbeitsschritten
zu verringern.
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Gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine Laserbearbeitungsvorrichtung
zum Ausbilden eines Durchgangslochs in einem geschlossenen Bereich
eines hohlen Werkstücks aus Metall bereitgestellt, indem
ein Nanosekunden-Laserstrahl und/oder ein Pikosekunden-Laserstrahl
darauf angewendet wird, welche aufweist:
einen Laserbearbeitungskopf
mit einem ersten Laseroszillationsmechanismus zum Anwenden des Nanosekunden-Laserstrahls
und einem zweiten Laseroszillationsmechanismus zum Anwenden des
Pikosekunden-Laserstrahls;
einen Dreh- und Haltemechanismus
zum Halten des Werkstücks aus Metall und Drehen des Werkstücks aus
Metall um dessen Bereich, auf den ein Nanosekunden-Laserstrahl und/oder
ein Pikosekunden-Laserstrahl angewendet wird;
einen Dampfentfernungsmechanismus
zum Absaugen eines Metalldampfs, der von dem Werkstück
aus Metall erzeugt wird, wenn das Durchgangsloch darin ausgebildet
wird; und
Steuereinrichtungen zum Steuern der Betätigung und
Abschaltung des Laserbearbeitungskopfs, des Dreh- und Haltemechanismus
und des Dampfentfernungsmechanismus.
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Mit
der vorstehenden Anordnung ist es möglich, das Werkstück
aus Metall endzubearbeiten, während das Werkstück
aus Metall sich dreht. Da ein Laserstrahl insbesondere zum Beispiel
auf das sich drehende Werkstück aus Metall angewendet werden kann,
während es endbearbeitet wird, wird leicht verhindert,
dass das Werkstück aus Metall eine thermisch veränderte
Schicht entwickelt.
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Wenn
der Laserstrahl auf das Werkstück aus Metall angewendet
wird, um dieses endzubearbeiten, während das Werkstück
aus Metall sich dreht, kann ein Durchgangsloch mit einer im Wesentlichen wirklich
kreisförmigen Form ausgebildet werden, selbst wenn der
konvergierte Laserstrahl eine nicht kreisförmige Querschnittsform
hat.
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Gemäß der
vorliegenden Erfindung ist es daher einfach, ein hochgenaues Durchgangsloch
zu erhalten.
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Die
Laserbearbeitungsvorrichtung hat einen Saugmechanismus zum Ansaugen
des Metalldampfs, wenn das Werkstück aus Metall laserbearbeitet
wird. Daher kann der erzeugte Metalldampf durch Saugen schnell entfernt
werden. Da verhindert wird, dass der Metalldampf stillstehend bleibt,
kann der Laserstrahl eine Stelle, die bearbeitet werden soll, leicht
erreichen. Ein Laserbearbeitungsverfahren kann auf diese Weise wirksam
fortschreiten.
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Bevorzugt
hat der Dampfentfernungsmechanismus Saugeinrichtungen zum Saugen
des Metalldampfs von innerhalb des Werkstücks aus Metall.
Zu diesem Zeitpunkt wird ein negativer Druck erzeugt, der höher
ist als wenn der Metalldampf von außerhalb des Werkstücks
aus Metall gesaugt wird. Selbst wenn folglich Metalldampf in einer
großen Menge erzeugt wird, kann er leicht unter dem Sog
des Saugmechanismus entfernt werden. Anders ausgedrückt kann
der Metalldampf schnell entfernt werden.
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Vorzugsweise
hat der Dampfentfernungsmechanismus eine Gasversorgungseinrichtung
zum Zuführen von Gas, nachdem das Durchgangsloch ausgebildet
ist. Da der Metalldampf leicht unter Druck durch das Gas abgeführt
werden kann, ist es viel einfacher, zu verhindern, dass der Metalldampf
stillstehend bleibt.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
ein Laserbearbeitungsverfahren zum Ausbilden eines Durchgangslochs
in einem geschlossenen Bereich eines hohlen Werkstücks
aus Metall bereitgestellt, indem ein Nanosekunden-Laserstrahl und/oder
ein Pikosekunden-Laserstrahl darauf angewendet wird, welches die
folgenden Schritte aufweist:
Ausbilden des Durchgangslochs,
indem der Nanosekunden-Laserstrahl von einem ersten Laseroszillationsmechanismus
auf das Werkstück aus Metall angewendet wird, das von einem
Dreh- und Haltemechanismus gehalten wird; und
nach dem Drehen
des Werkstücks aus Metall durch den Dreh- und Haltemechanismus,
Endbearbeiten des Durchgangslochs durch Anwenden des Pikosekunden-Laserstrahls
durch einen zweiten Laseroszillationsmechanismus auf eine Innenwand
des Durchgangslochs in dem Werkstück aus Metall, das von dem
Dreh- und Haltemechanismus gedreht wird;
wobei der Metalldampf
während des Schritts des Ausbildens des Durchgangslochs
von außen abgesaugt wird; und
nach dem Schritt des
Ausbildens des Durchgangslochs ein Gas von außerhalb des
Werkstücks aus Metall zugeführt wird und von innerhalb
des Werkstücks aus Metall angesaugt wird.
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Durch
Ausführen der vorstehenden Schritte ist es möglich,
effizient ein genaues Durchgangsloch auszubilden.
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Da
es gemäß der Erfindung, wie vorstehend beschrieben,
möglich ist, ein Laserbearbeitungsverfahren an dem Werkstück
aus Metall durchzuführen, während das Werkstück
aus Metall sich dreht, wird verhindert, dass das Werkstück
aus Metall eine thermisch veränderte Schicht entwickelt.
Da es außerdem möglich ist, die Position zu ändern,
wo der Laserstrahl auf das Werkstück aus Metall angewendet wird,
ist es möglich, ein Durchgangsloch auszubilden, das eine
wirklich kreisförmige Form hat oder das nahe einer wirklich
kreisförmigen Form ist. Anders ausgedrückt ist
es möglich, einfach ein genaues Durchgangsloch auszubilden.
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Da
der Metalldampf, der erzeugt wird, wenn das Werkstück aus
Metall laserbearbeitet wird, außerdem durch Saugen entfernt
wird, wird dem Laserstrahl ermöglicht, die bearbeitete
Position einfach zu erreichen. Daher kann das Laserbearbeitungsverfahren
wirksam fortschreiten.
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Gemäß noch
einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird ein Laserbearbeitungsverfahren zum Ausbilden eines Durchgangslochs
in einem Werkstück bereitgestellt, das die folgenden Schritte
aufweist:
Anwenden eines Laserstrahls auf das Werkstück,
um ein Vorbohrungsloch durch es auszubilden; und
Vergrößern
des Vorbohrungslochs mit dem Laserstrahl, während ein Druck
auf einer Laseraustrittsseite des Vorbohrungslochs niedriger als
ein Druck auf einer Lasereintrittsseite des Vorbohrungslochs gehalten
wird.
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Zusammengefasst
wird das Vorbohrungsloch durch das Werkstück durch den
Laserstrahl ausgebildet, und dann wird das Vorbohrungsloch durch den
Laserstrahl vergrößert. Da der Schritt des Ausbildens
des Vorbohrungslochs durch das Werkstück und der Schritt
des Vergrößerns des Vorbohrungslochs durch den
Laserstrahl ausgeführt werden, ist es nicht notwendig,
wie im in der
japanischen
offengelegten Patentveröffentlichung Nr. 2001-150248 offenbarten
bisherigen Stand der Technik Bearbeitungswerkzeuge zu ersetzen.
Insofern, als keine Bearbeitungswerkzeuge ersetzt werden, wird die
Anzahl von Arbeitsschritten, die erforderlich ist, um das Durchgangsloch
auszubilden, verringert.
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Außerdem
wird der Druck auf der Laserstrahlaustrittsseite (der Auslassseite)
des Vorbohrungslochs niedriger gemacht als der Druck auf der Laserstrahleintrittsseite
(der Einlassseite) des Vorbohrungslochs, wodurch sich eine Druckdifferenz zwischen
der Einlassseite und der Auslassseite entwickelt. Die Druckdifferenz
ist wirksam, um einen Luftstrom von der Einlassseite zu der Auslassseite des
Vorbohrungslochs zu erzeugen. Der Luftstrom kann eine Dampffahne,
die erzeugt wird, wenn das Vorbohrungsloch durch den Laserstrahl
vergrößert wird, wirksam abführen. Als
ein Ergebnis wird die Anzahl von Arbeitsschritten, die zum Ausbilden
des Durchgangslochs erforderlich ist, verringert.
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Um
den Druck auf der Auslassseite (der Laserstrahlaustrittsseite) des
Vorbohrungslochs niedriger als den Druck auf der Einlassseite (der
Laserstrahleintrittsseite) des Vorbohrungslochs zu machen, kann
der Druck auf der Einlassseite höher als der Atmosphärendruck
gemacht werden, und der Druck auf der Auslassseite kann niedriger
als der Atmosphärendruck gemacht werden.
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Bevorzugt
wird eine optische Achse des Laserstrahls in dem Schritt des Vergrößerns
des Vorbohrungslochs mit dem Laserstrahl um eine Achse des Vorbohrungslochs
gedreht. Daher wird die Fläche, auf welcher der Laserstrahl
pro Zeiteinheit auf das Werkstück angewendet wird, vergrößert.
Da folglich das bearbeitete Volumen pro Zeiteinheit erhöht wird,
werden die für das Bearbeitungsverfahren zum Ausbilden
des Durchgangslochs benötigten Arbeitsstunden verringert.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine unvollständige vertikale Querschnittansicht einer
Laserbearbeitungsvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein schematischer Schaltplan eines Laserbearbeitungskopfs der in 1 gezeigten
Laserbearbeitungsvorrichtung;
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3 ist
eine unvollständige Querschnittansicht, welche die Weise
zeigt, in der ein Nanosekunden-Laserstrahl auf eine Brennstoffeinspritzdüse
angewendet wird, um ein Einspritzloch darin auszubilden;
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4 ist
eine unvollständige Draufsicht, welche die Weise zeigt,
in der die Brennstoffeinspritzdüse mit dem darin definierten
Einspritzloch um das Einspritzloch gedreht wird;
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5 ist
eine unvollständige Schnittperspektivansicht, welche die
Weise zeigt, in der ein Pikosekunden-Laserstrahl auf eine Innenumfangswand des
Einspritzlochs angewendet wird, um das Einspritzloch endzubearbeiten;
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6 ist
eine unvollständige vertikale Querschnittansicht einer
Laserbearbeitungsvorrichtung zum Ausführen eines Laserbearbeitungsverfahrens gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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7A und 7B sind
Ablaufdiagramme, die ein Verfahren zum Ausbilden eines Vorbohrungslochs
durch eine Brennstoffeinspritzdüse darstellen;
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8 ist
ein Ablaufdiagramm, das ein Verfahren zur Vergrößerung
des Vorbohrungslochs darstellt;
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9 ist
eine aus der durch den Pfeil b in 8 angezeigten
Richtung gesehene Ansicht;
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10A und 10B sind
schematische Ansichten, die zeigen, wie ein Laserbearbeitungsverfahren
gemäß der zweiten Ausführungsform arbeitet;
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11 ist eine Querschnittansicht eines bearbeiteten
Lochs, die zeigt, wie ein Luftstrom das Bearbeitungsverfahren beeinflusst;
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12 ist
ein Diagramm, das verschiedene Bearbeitungszeiten abhängig
davon zeigt, ob eine Druckdifferenz besteht oder nicht;
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13 ist
eine schematische Vorderaufrissansicht eines Brennstoffeinspritzventils
für die Verwendung in einem Kraftfahrzeug in seiner Gesamtheit;
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14 ist
eine unvollständige schematische vertikale Querschnittansicht
eines Spitzenendes des Brennstoffeinspritzventils;
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15 ist
eine unvollständige schematische Perspektivansicht, welche
die Weise zeigt, in der ein Vorbohrungsloch durch ein Werkstück
gemäß dem bisherigen Stand der Technik definiert
wird; und
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16 ist
eine unvollständige schematische Perspektivansicht, welche
die Weise zeigt, in der das Vorbohrungsloch gemäß dem
bisherigen Stand der Technik vergrößert wird.
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Die beste Art, die Erfindung auszuführen
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Bevorzugte
Ausführungsformen von Laserbearbeitungsverfahren gemäß der
vorliegenden Ausführungsform in Bezug auf Laserbearbeitungsvorrichtungen
zum Ausführen der Laserbearbeitungsverfahren werden nachstehend
unter Bezug auf die begleitenden Zeichnungen im Detail beschrieben.
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1 ist
eine unvollständige vertikale Querschnittansicht einer
Laserbearbeitungsvorrichtung 10 gemäß einer
ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Laserbearbeitungsvorrichtung 10 hat
einen Dreh- und Haltemechanismus 12 zum Halten einer Brennstoffeinspritzdüse 3 (Werkstück
aus Metall), einen Laserbearbeitungskopf 14 zum Anwenden
eines Laserstrahls, der später beschrieben werden soll,
auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 und einen Dampfentfernungsmechanismus,
der später beschrieben werden soll, zum Absaugen eines
Metalldampfs, der von der Brennstoffeinspritzdüse 3 erzeugt
wird, während ein Einspritzloch 6 ausgebildet
wird.
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Der
Dreh- und Haltemechanismus 12 hat einen Sockel 16,
eine durch Lager 18 drehbar auf dem Sockel 16 gehaltene
Dreheinrichtung 20 und eine Werkstückhalterung 22,
die auf einen oberen Abschnitt der Dreheinrichtung 20 montiert
ist. Ein Drehantriebsmotor 24 ist mit dem Sockel 16 verbunden und
hat eine Drehwelle 25 mit einer Antriebsriemenscheibe 26,
die darauf aufgesetzt ist.
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Die
Dreheinrichtung 20 umfasst ein drehbares rohrförmiges
Element 34, das durch eine Manschette 28 und eine
Mutter 30 auf den Lager 18 montiert ist. Das drehbare
rohrförmige Element 34 hat ein distales rohrförmiges
Ende mit kleinem Durchmesser mit einer darüber aufgesetzten
angetriebenen Riemenscheibe 36. Ein Riemen 38 ist
um die angetriebene Riemenscheibe 36 und die Antriebsriemenscheibe 26 herum
gelegt.
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Die
Werkstückhalterung 22 weist auf: einen Halterungssockel 42,
der durch einen Halteschaft 40 mit dem drehbaren rohrförmigen
Element 34 verbunden ist, einen Werkstückhaltekörper 44 mit
einem im Wesentlichen T-förmigen Querschnitt, der durch
Lager 43, eine Manschette 48 und eine Mutter 50 zum Halten
des Werkstückhaltekörpers 44 gegen eine Entfernung
von den Lager 43 drehbar auf den Halterungssockel 42 montiert
ist, ein ringförmiges Element 54, das mit dem
Halterungssockel 42 verbunden ist, um ein Dichtungselement 52 zu
halten, eine Erweiterung 56, die sich von dem Halterungssockel 42 zu
einem Ende des Werkstückhaltekörpers 44 erstreckt, um
ein Ende des Werkstückhaltekörpers 44 zu
halten, ein angetriebenes Zahnrad 58, das auf dem Ende
des Werkstückhaltekörpers 44 montiert
ist, um Antriebsleistung von einem (nicht gezeigten) Aktuator zum
Drehen des Werkstückhaltekörpers 44 aufzunehmen,
und einen Werkstückschaltmechanismus 60 zum Positionieren
des Werkstückhaltekörpers 44 in jedem
von vorgegebenen Winkeln. Die Bezugsnummer 62 bezeichnet
einen Positionierungsstift, der dazu dient, zu verhindern, dass
die Brennstoffeinspritzdüse 3 sich dreht, wenn
der Werkstückhaltekörper 44 die Brennstoffeinspritzdüse 3 hält.
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Der
Werkstückhaltekörper 44 hat darin einen ersten
Durchgang 64, der mit dem Inneren der Brennstoffeinspritzdüse 3 in
Verbindung steht, und einen zweiten Durchgang 66 definiert,
der sich senkrecht zu dem ersten Durchgang 64 erstreckt.
Der zweite Durchgang 66 steht mit einem dritten Durchgang 68 in
Verbindung, der in der Erweiterung 56 definiert ist. Der
dritte Durchgang 68 steht seinerseits durch einen vierten
Durchgang 70, der in dem Halterungssockel 42 definiert
ist, mit einem Raum 71 in dem drehbaren rohrförmigen
Element 34 in Verbindung.
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Der
Werkstückschaltmechanismus 60 hat eine Vielzahl
von Aussparungen 74, die in einer Außenumfangsoberfläche
eines Abschnitts 72 mit großem Durchmesser des
Werkstückhaltekörpers 44 definiert sind
und in gegebenen Winkelintervallen entlang der Umfangsrichtung beabstandet
sind, ein Gehäuse 76, das in gegenüberliegender
Beziehung zu der Außenumfangsoberfläche des Abschnitts 72 mit
großem Durchmesser auf den Halterungssockel 42 montiert
ist, eine Kugel 78, die für einen Passsitz mit
einer einzelnen der Aussparungen 74 in dem Gehäuse 76 angeordnet
ist, und eine Schraubenfeder 80 zum elastischen Drücken
der Kugel 78 in Richtung einer einzelnen der Aussparungen 74.
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Eine
(nicht gezeigte) Gegengewichteinrichtung, deren Gewicht dem Gewicht
des Werkstückhaltekörpers 44 und der
Brennstoffeinspritzdüse 3 entspricht, um zuzulassen,
dass der Halterungssockel 42 sich reibungslos dreht, ist
auf einer Seitenoberfläche des Halterungssockels 42 der
Werkstückhalterung 22 angeordnet, die dem Werkstückhalterungskörper 44 zugewandt
ist. Die Gegengewichteinrichtung kann ein Gewicht aufweisen, das
zum Beispiel dem Gewicht des Werkstückhaltekörpers 44 und
der Brennstoffeinspritzdüse 3 entspricht. Alternativ
kann ein Behälter zum Aufnehmen einer Flüssigkeit
in dem Halterungssockel 42 angeordnet sein, und ein nicht gezeigter
Sensor, der auf dem Sockel 16 montiert ist, kann Schwingungen
des drehbaren rohrförmigen Elements 34 überwachen.
Eine Steuerschaltung 98 (siehe 2) zum Empfangen
eines Signals, das von dem Sensor abhängig von dem Schwingungsmaß erzeugt
wird, kann einen Befehl ausgeben, um eine Flüssigkeit,
wie etwa Wasser oder ähnliches, an den Behälter
zuzuführen, um die Schwingung des drehbaren rohrförmigen
Elements 34 zu verringern. In diesem Fall kann die Flüssigkeit
(Wasser oder ähnliches) abhängig von dem Gewicht
des Werkstückhaltekörpers 44 und der
Brennstoffeinspritzdüse 3 zugeführt werden,
wodurch das Gewicht ausbalanciert wird. In jedem Fall wird die Gegengewichteinrichtung
abhängig von dem Gewicht der Brennstoffeinspritzdüse 3,
die bearbeitet werden soll, geändert.
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Der
Abstand, in dem benachbarte zwei der Aussparungen 74 voneinander
beabstandet sind, entspricht dem Abstand, um den zwei benachbarte der
Einspritzlöcher 6 der Brennstoffeinspritzdüse 3 voneinander
beabstandet sind.
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Wie
in 2 gezeigt, hat der Laserbearbeitungskopf 14 einen
Nanosekunden-Laseroszillator 82 zum Emittieren eines Nanosekunden-Laserstrahls L1
und einen Ultrakurzimpuls-Laseroszillator 84 (Pikosekunden-Laseroszillator)
zum Emittieren eines Pikosekunden-Laserstrahls L2. Der Laserbearbeitungskopf 14 hat
auch einen Verstärker 86 zum Verstärken
des Pikosekunden-Laserstrahls L2, der von dem Ultrakurzimpuls-Laseroszillator 84 emittiert
wird, einen Spiegel 88 zum Reflektieren des Pikosekunden-Laserstrahls
L2, der von dem Verstärker 86 ausgegeben wird,
einen Spiegel 89 zum Reflektieren des Nanosekunden-Laserstrahls
L1, der von dem Nanosekunden-Laseroszillator 82 emittiert
wird, eine Strahldreheinrichtung 90 zum Ändern
der fokussierten Positionen des Nanosekunden-Laserstrahls L1 und
des Pikosekunden-Laserstrahls L2 und eine Kondensorlinse 92 zum
Konvergieren des Nanosekunden-Laserstrahls L1 und des Pikosekunden-Laserstrahls
L2 auf die Brennstoffeinspritzdüse 3.
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Der
Dampfentfernungsmechanismus hat einen nicht gezeigten Saugmechanismus
zum Einsaugen aus dem Raum 71 in dem drehbaren rohrförmigen
Element 34 durch eine Saugdüse 94 (siehe 5),
die in die Brennstoffeinspritzdüse 3 eingesetzt
ist, und einen Saug- und Zuführungsmechanismus mit einer
Saug- und Zuführungsdüse 96 (siehe 1 und 2),
die außerhalb und nahe der Brennstoffeinspritzdüse 3 angeordnet
ist.
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Der
Drehantriebsmotor 24, der Nanosekunden-Laseroszillator 82,
der Ultrakurzimpuls-Laseroszillator 84, die Strahldreheinrichtung 90,
der Saugmechanismus, der Saug- und Zuführungsmechanisms
und der Aktuator sind elektrisch mit der Steuerschaltung 98 elektrisch
verbunden (siehe 2).
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Ein
Laserbearbeitungsverfahren gemäß der ersten Ausführungsform
wird durch die auf diese Weise aufgebaute Laserbearbeitungsvorrichtung 10 wie
folgt ausgeführt:
Zuerst wird in dem in 1 gezeigten
Zustand der Drehantriebsmotor 24 nicht mit Energie gespeist,
und der Laserbearbeitungskopf 14 emittiert den Nanosekunden-Laserstrahl
L1. Insbesondere speist die Steuervorrichtung den Nanosekunden-Laseroszillator 82 mit
Energie, um den Nanosekunden-Laserstrahl L1 zu emittieren, der von
der Strahldreheinrichtung 90 und der Kondensorlinse 92 auf
eine gegebene Position auf der Brennstoffeinspritzdüse 3 angewendet
wird. Gleichzeitig wird der Saug- und Zuführungsmechanismus
betätigt.
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Wenn
der Nanosekunden-Laserstrahl L1 auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 angewendet
wird, wird die Brennstoffeinspritzdüse 3 von ihrer
Außenwand aus geschmolzen, wobei, wie in 3 gezeigt,
ein Schmelzbereich S erzeugt wird. Zu diesem Zeitpunkt erzeugt der
Schmelzbereich eine Dampffahne V, die eine große Menge
an Metalldampf enthält. Wenn die Dampffahne V den Nanosekunden-Laserstrahl
L1 blockiert, dann wird sie das Fortschreiten des Bohrverfahrens
(Laserbearbeitungsverfahren) beeinträchtigen. Gemäß der
ersten Ausführungsform wird die Dampffahne V jedoch schnell
durch die Saug- und Zuführungsdüse 96 abgesaugt.
Daher kann der Nanosekunden-Laserstrahl L1 leicht die gegebene Stelle
auf der Brennstoffeinspritzdüse 3 erreichen, was
erlaubt, dass das Laserbearbeitungsverfahren wirksam voranschreitet.
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Der
Bereich der Brennstoffeinspritzdüse 3, der mit
dem Nanosekunden-Laserstrahl L1 bestrahlt wird, schmilzt bis zu
der Innenwand der Brennstoffeinspritzdüse 3, die
dem Hohlraum darin zugewandt ist. Auf diese Weise wird ein Durchgangsloch
als ein Einspritzloch 6 ausgebildet.
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Die
Steuerschaltung 98 schaltet den Nanosekunden-Laseroszillator 82 aus
und gibt danach ein Befehlssignal aus, um den Drehantriebsmotor 24 mit Energie
zu speisen. Ansprechend auf das Befehlssignal dreht der Drehantriebsmotor 24 seine
Drehwelle 25. Die Drehwelle 25 dreht die Antriebsriemenscheibe 26,
was bewirkt, dass der Riemen 38 die angetriebene Riemenscheibe 36 bewegt,
um die Drehung des drehbaren rohrförmigen Elements 34 zu
beginnen.
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Wenn
das drehbare rohrförmige Element 34 gedreht wird,
wird der Halterungssockel 42, der durch den Halteschaft 40 mit
dem drehbaren Element 34 verbunden ist, gedreht. Als ein
Ergebnis, wird die Brennstoffeinspritzdüse 3,
wie in 4 gezeigt, um das Einspritzloch 6 gedreht.
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Dann
speist die Steuerschaltung 98 den Ultrakurzimpuls-Laseroszillator 84 mit
Energie, um den Pikosekunden-Laserstrahl L2 zu emittieren, der von der
Strahldreheinrichtung 90 und der Kondensorlinse 92 auf
eine Position nahe der Öffnung des Einspritzlochs 6 angewendet
wird. Gleichzeitig werden der Saug- und Zuführungsmechanismus
und der Saugmechanismus betätigt. Die Saug- und Zuführungsdüse 96,
die außerhalb der Brennstoffeinspritzdüse 3 positioniert
ist, führt ein komprimiertes Gas zu, während der
Saugmechanismus über die Saugdüse 94, die
in die Brennstoffeinspritzdüse 3 eingesetzt ist, einsaugt.
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Da
die Brennstoffeinspritzdüse 3 gedreht wird, schreitet
der Pikosekunden-Laserstrahl L2 fort, während er, wie in 5 gezeigt,
ein wenig zu der Achse des Einspritzlochs 6 geneigt ist.
Der Pikosekunden-Laserstrahl L2 schmilzt die Innenumfangswand des
Einspritzlochs 6, wobei das Einspritzloch 6 auf
einen vorgegebenen Durchmesser endbearbeitet wird und auch seine
Innenumfangswand auf eine vorgegebene Oberflächenrauigkeit
endbearbeitet wird. Das Einspritzloch 6 wird auf diese
Weise endbearbeitet.
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Zu
diesem Zeitpunkt wird die Dampffahne V, die erzeugt wird, wenn die
Innenumfangswand geschmolzen wird, durch das komprimierte Gas, das über
die Saug- und Zuführungsdüse 96 abgegeben wird,
schnell unter Druck in die Brennstoffeinspritzdüse 3 zugeführt.
Wie vorstehend beschrieben, ist die Saugdüse 94 in
der Brennstoffeinspritzdüse 3 angeordnet, und
der Saugmechanismus führt sein Saugverfahren über
die Saugdüse 94 durch. Daher wird die Dampffahne
V von dem Saugmechanismus schnell abgesaugt.
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Während
die Brennstoffeinspritzdüse 3 sich dreht, neigt
die Dampffahne V dazu, in Schichten innerhalb des Einspritzlochs 6 stillstehend
zu bleiben. Gemäß der ersten Ausführungsform
wird die Dampffahne V jedoch, wie vorstehend beschrieben, unter Druck
von außerhalb der Brennstoffeinspritzdüse 3 in die
Brennstoffeinspritzdüse 3 geliefert und wird von innerhalb
der Brennstoffdüse 3 angesaugt. Wenn die Dampffahne
V von innerhalb der Brennstoffeinspritzdüse 3 angesaugt
wird, wird ein negativer Druck erzeugt, der höher ist als
wenn die Dampffahne V von außerhalb der Brennstoffeinspritzdüse 3 angesaugt wird.
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Folglich
kann die Dampffahne V, selbst wenn sie in einer großen
Menge erzeugt wird, leicht durch Saugen entfernt werden.
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Aus
den vorstehenden beschriebenen Gründen kann die Dampffahne
V schnell entfernt werden. Der Pikosekunden-Laserstrahl L2 kann
auch diese Weise leicht die Innenumfangswand erreichen, so dass
das Laserbearbeitungsverfahren auf der Innenumfangswand wirksam
fortschreitet.
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Da
der Pikosekunden-Laserstrahl L2 auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 angewendet
wird, während die Brennstoffeinspritzdüse 3 gedreht
wird, erreicht der Pikosekunden-Laserstrahl L2 jederzeit die Innenumfangswand
des Einspritzlochs 6. Daher ist es, selbst wenn der Pikosekunden-Laserstrahl
L2 eine nicht kreisförmige Querschnittform hat, möglich,
das Einspritzloch 6 herzustellen, das eine im Wesentlichen
tatsächlich kreisförmige Form hat.
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Da
die Brennstoffeinspritzdüse 3 gedreht wird, neigt
sie außerdem weniger dazu, eine thermisch veränderte
Schicht zu entwickeln, selbst wenn der angewendete Pikosekunden-Laserstrahl
L2 eine hohe Energiedichte hat. Folglich wird auch die Bearbeitungsgenauigkeit
erhöht.
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Gemäß der
ersten Ausführungsform, in welcher die Brennstoffeinspritzdüse 3 gedreht
wird, ist es daher möglich, das Einspritzloch 6 auszubilden, das
eine wirklich kreisförmige Form oder eine kreisförmige
Form hat, die nahe einer wirklich kreisförmigen Form ist.
Anders ausgedrückt ist die erste Ausführungsform
in der Hinsicht vorteilhaft, dass es möglich ist, das Einspritzloch 6 genau
auszubilden.
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Nachdem
das Einspritzloch 6 ausgebildet ist, gibt die Steuerschaltung 98 ein
Befehlssignal zum Drehen der Brennstoffeinspritzdüse 3 um
einen vorgegebenen Winkel aus. Ansprechend auf das Signal bewirkt
der Aktuator, dass das angetriebene Zahnrad 58 den Werkstückhaltekörper 44 dreht,
um die Brennstoffeinspritzdüse 3 um den vorgegebenen Winkel
zu drehen. Schließlich passt die Kugel 78 in eine
der Aussparungen 74 des Werkstückschaltmechanismus 60,
wodurch die Brennstoffeinspritzdüse 3 positioniert
wird. Das Bohrverfahren wird auf dem positionierten Spitzenende
in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben durchgeführt,
um ein neues Einspritzloch 6 auszubilden. Wenn eine gegebene Anzahl
von Einspritzlöchern 6 ausgebildet ist, ist das gesamte
Bohrverfahren beendet.
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In
der ersten Ausführungsform ist die Brennstoffeinspritzdüse 3 als
ein hohles Werkstück aus Metall dargestellt. Jedoch ist
ein hohles Werkstück aus Metall nicht auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 beschränkt.
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Außerdem
kann der Saug- und Zuführungsmechanismus nur eine Saugfunktion
ausführen, um die Dampffahne V sowohl von der Außenseite
als auch der Innenseite des hohlen Werkstücks aus Metall
(z. B. der Brennstoffeinspritzdüse 3) zu saugen.
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Eine
zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
nachstehend beschrieben.
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6 ist
eine unvollständige vertikale Querschnittansicht einer
Laserbearbeitungsvorrichtung 120 zum Ausführen
eines Laserbearbeitungsverfahrens gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die
Laserbearbeitungsvorrichtung 120 hat einen Laseroszillator 121,
einen Bearbeitungskopf 122 zum Emittieren eines Laserstrahls, der
unterhalb des Laseroszillators 121 angeordnet ist, und
eine Werkstückhalterung 123, die unterhalb des
Bearbeitungskopfs 122 angeordnet ist.
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Die
Werkstückhalterung 123 weist auf: einen Halterungssockel 124,
der als ein Sockel dient, einen Werkstückhaltekörper 126,
der durch Lager 125, eine Manschette 127 und eine
Mutter 128 zum Halten des Werkstückhaltekörpers 126 gegen
ein Entfernen von den Lager 125 drehbar auf den Halterungssockel 124 montiert
ist, ein Dichtungselement 129, das dicht an den Lager 125 angeordnet
ist, ein ringförmiges Element 131, das auf den
Halterungssockel 124 montiert ist ist, um die Lager 125 zu
halten, einen auf den Halterungssockel 124 montierten Aktuator 132 zum
Drehen des Werkstückhaltekörpers 126,
ein auf den Aktuator 132 montiertes Antriebszahnrad 133 zum Übertragen
von Antriebsleistung, ein angetriebenes Zahnrad 134, das
an dessen proximalem Ende auf den Werkstückhaltekörper 126 montiert
ist, um Antriebsleistung von dem Antriebszahnrad 133 zu
erhalten, ein Dichtungselement 135, das auf dem proximalen
Ende des Werkstückhaltekörpers 126 angeordnet
ist, einen Werkstückschaltmechanismus 140 zum
Positionieren des Werkstückhaltekörpers 126 in jedem
von vorgegebenen Winkeln und einen Druckdifferenzerzeugungsmechanismus 150 zum
Erzeugen einer Druckdifferenz zwischen dem Äußeren
und Inneren der Brennstoffeinspritzdüse 3 als
einem Werkstück. Die Bezugsnummer 148 bezeichnet
einen Positionierungsstift, der dazu dient, zu verhindern, dass
die Brennstoffeinspritzdüse 3 sich in Bezug auf
den Werkstückhaltekörper 126 dreht, wenn der
Werkstückhaltekörper 126 die Brennstoffeinspritzdüse 3 hält.
Die Bezugsnummer 149 bezeichnet ein Dichtungselement zum
Blockieren des Stroms von Gasen in eine Lücke zwischen
der Brennstoffeinspritzdüse 3 und dem Werkstückhaltekörper 126.
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Der
Werkstückhaltekörper 126 hat darin einen
Durchgang 136 definiert, der mit einem Durchgang 118 in
der Brennstoffeinspritzdüse 3 in Verbindung steht.
Der Durchgang 136 steht mit einem Raum 137 in
Verbindung, der in dem Halterungssockel 124 definiert ist.
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Die
Durchgänge 118, 136 und der Raum 137 bilden
zusammen einen Dampffahnensaugdurchgang 138 zum Absaugen
einer Dampffahne, die während eines Laserbearbeitungsverfahrenserzeugt wird.
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Der
Werkstückschaltmechanismus 140 hat eine Vielzahl
von Aussparungen 142, die in einer Außenumfangsoberfläche
eines Abschnitts 141 mit großem Durchmesser des
Werkstückhaltekörpers 126 definiert sind
und in gegebenen Winkelintervallen entlang der Umfangsrichtung beabstandet
sind, ein Gehäuse 143, das in gegenüberliegender
Beziehung zu der Außenumfangsoberfläche des Abschnitts 141 mit
großem Durchmesser auf den Halterungssockel 124 montiert
ist, eine Kugel 144, die für einen Passsitz mit
einer einzelnen der Aussparungen 142 in dem Gehäuse 143 angeordnet
ist, und eine in dem Gehäuse 143 angeordnete Druckfeder 145 zum
Drücken der Kugel 78 in eine einzelne der Aussparungen 142.
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Der
Abstand, um den zwei der Aussparungen 142 voneinander beabstandet
sind, entspricht dem Abstand, um den benachbarte zwei der Einspritzlöcher 6 der
Brennstoffeinspritzdüse 3 voneinander beabstandet
sind.
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Der
Druckdifferenzerzeugungsmechanismus 150 weist auf: ein
Schließelement 151, das auf den Halterungssockel 124 montiert
ist und die Brennstoffeinspritzdüse 3 umschließt,
ein Dichtungselement 153, das auf einem Ende des Schließelements 151 angeordnet
ist, um Gaslecks zu versperren, eine durchlässige Platte 155 zum
Durchlassen eines Laserstrahls 154, der von dem Bearbeitungskopf 122 angewendet
wird, in eine Hochdruckkammer 152, eine Hochdruckgasversorgungsquelle 156 zum
Einleiten eines Hochdruckgases in die Hochdruckkammer 152,
um den Druck in der Hochdruckkammer 152 höher
als den Atmosphärendruck zu machen, einen Gasdurchgang 157,
der mit der Hochdruckkammer 152 verbunden ist, um das von
der Hochdruckkammer 152 gesaugte Gas zu leiten, einen Saugdurchgang 158,
der mit dem Dampffahnensaugdurchgang 138 verbunden ist,
um ein von dem Dampffahnensaugdurchgang 138 gesaugtes Gas
zu leiten, ein Dreiwegeventil 161 zum Umschalten auf den
Gasdurchgang 157 oder den Saugdurchgang 158 als
ein Durchgang, von dem Gas gesaugt wird, eine Magnetspule 162 zum
Betätigen des Dreiwegeventils 161 zum Umschalten
und eine Vakuumpumpe 163 zum Saugen des Gases aus der Hochdruckkammer 152 oder
dem Dampffahnensaugdurchgang 138.
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Die
Hochdruckgasversorgungsquelle 156 sollte bevorzugt einen
Kompressor aufweisen, wenn das Gas Luft ist, oder einen Gasbehälter,
wenn das Gas Stickstoff ist.
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Da
das Stickstoffgas ein nicht oxidierendes Gas ist, wird es bevorzugt,
da es verhindert, dass ein Metall, d. h. das Material, aus dem die
Brennstoffeinspritzdüse 3 gefertigt ist, oxidiert
wird. Jedoch ist der Glasbehälter im Allgemeinen teuer
und folglich vom Standpunkt der Kosten aus nachteilig.
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Andererseits
ist Luft wirtschaftlich und leicht zu handhaben und ist folglich
praktisch. Daher wird hier nachstehend Luft als das Gas dargestellt.
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Ein
Laserbearbeitungsverfahren gemäß der zweiten Ausführungsform,
das durch die auf diese Weise aufgebaute Laserbearbeitungsvorrichtung 120 ausgeführt
wird, wird nachstehend beschrieben.
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7A und 7B sind
Diagramme, die ein Verfahren zum Ausbilden eines Vorbohrungslochs durch
eine Brennstoffeinspritzdüse darstellen. Während
der Atmosphärendruck oder ein ein wenig höherer
Druck in der Hochdruckkammer 152 aufrecht erhalten wird,
emittiert der Bearbeitungskopf 122, wie in 7A gezeigt,
einen Laserstrahl 154 und wendet ihn auf das Spitzenende 16 der
Brennstoffeinspritzdüse 3 an. Wenn das Spitzenende
der Brennstoffeinspritzdüse 3 durch den Laserstrahl
bearbeitet wird, erzeugt es eine Dampffahne 165.
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Da
Luft in der Hochdruckkammer 152 eingefangen bleibt, bis
ein Vorbohrungsloch 166 durch das Spitzenende der Brennstoffeinspritzdüse 3 ausgebildet
ist, ist die durchlässige Platte 155 oder das
einschließende Element anfällig dafür,
beschädigt zu werden, wenn die Hochdruckkammer 152 übermäßig unter
Druck gesetzt wird. Wenn die Hochdruckkammer 152 außerdem übermäßig
unter Druck gesetzt wird, neigt das Laserbearbeitungsverfahren dazu, langsamer
zu werden. Mit anderen Worten, da Luft die Dampffahne 165 drückt,
so dass sie stillstehend bleibt, wird die Dampffahne 165 nicht
von der Stelle, die bearbeitet werden soll, entfernt, und blockiert
den Laserstrahl 154. Anders ausgedrückt macht
das Laserbearbeitungsverfahren das Programm leicht, wenn die Hochdruckkammer 152 nicht übermäßig unter
Druck gesetzt wird.
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Während
die Hochdruckgasversorgungsquelle 156 Luft in die Hochdruckkammer 152 einleitet,
saugt die Vakuumpumpe 163 folglich Luft aus der Hochdruckkammer 152.
Auf diese Weise werden all die vorstehenden Schwächen vermieden.
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Während
das Laserbearbeitungsverfahren unter Verwendung des Laserstrahls 154 fortschreitet, wird
das Vorbohrungsloch 166 durch die Brennstoffeinspritzdüse 3,
wie in 7B gezeigt, ausgebildet. Zu
dem Zeitpunkt, zu dem das Vorbohrungsloch 166 durch die
Brennstoffeinspritzdüse 3 ausgebildet wird, setzt
die Hochdruckgasversorgungsquelle 156 die Hochdruckkammer 152 (die
Laserstrahleintrittsseite = die Einlassseite des Vorbohrungslochs 166)
auf einen Pegel unter Druck, der höher als der Atmosphärendruck
ist, und das Dreiwegeventil 161 (siehe 6)
wird betätigt, um zu bewirken, dass die Vakuumpumpe 163 den
Druck des Durchgangs 118 (der Laserstrahlaustrittsseite
= der Auslassseite des Vorbohrungslochs 166) auf einen
niedrigeren Pegel als den Atmosphärendruck herabsetzt.
Daher entwickelt sich eine Druckdifferenz zwischen den Einlass-
und Auslassseiten des Vorbohrungslochs 166, die zulässt,
dass Luft, wie durch die Pfeile (1) gezeigt, durch das Vorbohrungsloch 166 strömt.
Die Dampffahne 165 wird nun gezwungen, in den Durchgang 118 zu
strömen. Das Einspritzloch 6, das ausgebildet werden
soll, ist durch die zwei Punkt-Strich-Linien angezeigt.
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8 und 9 sind
Ablaufdiagramme, die ein Verfahren zum Vergrößern
des Vorbohrungslochs darstellen. Während die Druckdifferenz
aufrecht erhalten wird, wird der Laserstrahl 154, wie in 8 gezeigt,
angewendet, um das Vorbohrungsloch 166 zu vergrößern,
um dasselbe endzubearbeiten. Unter der Druckdifferenz strömt
Luft, wie durch die Pfeile (2) angezeigt, wobei die Dampffahne 165 angeschoben wird,
so dass sie in den Durchgang 118 strömt. Daher wird
verhindert, dass die Dampffahne 165 die Anwendung des Laserstrahls 154 blockiert,
und folglich wird der Strahlungswirkungsgrad des Laserstrahls 154 nicht
verringert.
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Wie
durch den Pfeil (3) angezeigt, wird der Laserstrahl 154 gedreht,
um das Vorbohrungsloch 166 mit dem Laserstrahl 154,
der durch die unwirklichen Linien angezeigt ist, zu vergrößern,
wodurch das Endbearbeitungsverfahren an dem Einspritzloch 6 abgeschlossen
wird.
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9 ist
eine Ansicht aus der durch den Pfeil b in 8 angezeigten
Richtung gesehen. Der Laserstrahl 154 wird, wie durch den
Pfeil (4) angezeigt, mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht, um
den Bereich, in dem der Laserstrahl 154 auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 pro
Zeiteinheit angewendet wird, zu vergrößern. Auf
diese Weise wird ein Hochgeschwindigkeitslaserbearbeitungsverfahren durchgeführt.
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10A und 10B sind
schematische Ansichten, die basierend auf einem Vergleich zwischen
Erfindungs- und Vergleichsbeispielen zeigen, wie das Laserbearbeitungsverfahren
gemäß der zweiten Ausführungsform arbeitet.
In dem in 10A gezeigten Erfindungsbeispiel
wird die Dampffahne 165 aufgrund der Druckdifferenz, wie durch
die Pfeile (5) auf dem Luftstrom gezeigt, vom Inneren des Einspritzlochs 6 abgeleitet.
Als ein Ergebnis kann das Einspritzloch 6 in einer kurzen
Zeitspanne bearbeitet werden, weil der Bestrahlungswirkungsgrad
des Laserstrahls 154 nicht verringert wird.
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Da
es in dem in 10B gezeigten Vergleichsbeispiel
keine Druckdifferenz gibt, wird kein Luftstrom erzeugt. Wenn die
Brennstoffeinspritzdüse 3 durch den Laserstrahl 154 bearbeitet
wird, bleibt die Dampffahne 165 in dem Einspritzloch 6 stillstehend.
Als ein Ergebnis wird der Bestrahlungswirkungsgrad des Laserstrahls 154 verringert.
Da außerdem geschmolzene Metallmassen abgelagert werden,
wird die Bearbeitungszeit erhöht.
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11A und 11B sind
Querschnittansichten eines bearbeiteten Lochs, die zeigen, wie ein Luftstrom
das Bearbeitungsverfahren beeinflusst. Der in dem Vergrößerungsverfahren
verwendete Laserstrahl hatte Bedingungen, die eine Frequenz von 3
kHz, eine Energie von 2 mJ, eine Laserstrahldrehzahl von 3000 U/Min
und eine Bearbeitungszeit von 30 Sekunden umfassten.
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11A zeigt ein Vergleichsbeispiel, in dem die bearbeitete
Oberfläche aufgrund einer in dem Einspritzloch 6 abgelagerten
geschmolzenen Metallmasse rau ist. Das Einspritzloch 6 hat,
wie gezeigt, an einer oberen Öffnung einen Durchmesser
von 63 μm und an einer unteren Öffnung einen Durchmesser von
33 μm. Daher ist der Durchmesser des Einspritzlochs 6 nicht
gleichmäßig. Außerdem ist das bearbeitete
Volumen 947 μm3 und ist folglich
klein.
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11B zeigt ein Erfindungsbeispiel, in dem die bearbeitete
Oberfläche fein ist, da aufgrund eines Luftstroms keine
geschmolzene Metallmasse in dem Einspritzloch 6 abgelagert
wird. Das Einspritzloch 6 hat, wie gezeigt, an einer oberen Öffnung
einen Durchmesser von 76 μm und an einer unteren Öffnung
einen Durchmesser von 63 μm. Daher ist der Durchmesser
des Einspritzlochs 6 im Wesentlichen gleichmäßig.
Außerdem ist das bearbeitete Volumen 1930 μm3 und ist folglich groß.
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12 ist
ein Diagramm, das verschiedene Bearbeitungszeiten abhängig
davon zeigt, ob eine Druckdifferenz besteht oder nicht. Gemäß einem
Vergleichsbeispiel, in dem die Brennstoffeinspritzdüse ohne
Druckdifferenz bearbeitet wird, dauert es 1 Sekunde, bis das Durchgangsloch
bearbeitet ist, und 60 Sekunden, bis das Endbearbeitungsverfahren
beendet ist.
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Gemäß einem
Erfindungsbeispiel, in dem die Brennstoffeinspritzdüse
mit einer Druckdifferenz bearbeitet wird, dauert es 1 Sekunde, bis
das Durchgangsloch bearbeitet ist, und 30 Sekunden, bis das Endbearbeitungsverfahren
beendet ist. Daher werden die für das Bearbeitungsverfahren
benötigten Arbeitsstunden auf eine Hälfte reduziert.
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In
der zweiten Ausführungsform ist das Werkstück
ebenfalls nicht insbesondere auf die Brennstoffeinspritzdüse 3 beschränkt.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Die
Laserbearbeitungsvorrichtung und das Laserbearbeitungsverfahren
gemäß der vorliegenden Erfindung sind besonders
wirksam bei der Ausbildung eines Einspritzlochs in einer Brennstoffeinspritzdüse
eines Brennstoffeinspritzventils.
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Zusammenfassung
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Offenbart
sind eine Laserbearbeitungsvorrichtung (10) und ein Laserbearbeitungsverfahren zum
Ausbilden eines Durchgangslochs (6) in einem metallischen
Werkstück (3). Ein erstes Laserbearbeitungsverfahren
umfasst einen Schritt zum Bestrahlen des metallischen Werkstücks
(3), welches durch einen Rotationshaltemechanismus (12)
gehalten wird, mit einem Nanosekunden-Laserstrahl (L1) von einem ersten
Laseroszillationsmechanismus (82), um dadurch das Durchgangsloch
(6) zu formen, und einen Schritt des Bestrahlens, wenn
das metallische Werkstück (3) durch eine Aktion
des Rotationshaltemechanismus (12) gedreht wird, wobei
die innere Wand des Durchgangslochs (6) des gedrehten metallischen
Werkstücks (3) mit einem Pikosekunden-Laserstrahl
(L2) eines zweiten Laseroszillationsmechanismus (84), um
das selbe dadurch fertig zu bearbeiten. In der Mitte des Schritts
des Formens des Durchgangslochs (6) wird Metalldampf von
außerhalb des metallischen Werkstücks (3)
abgesaugt. Dann wird das Gas von außerhalb des metallischen
Werkstücks (3) zugeführt und eine Absaugung
von innerhalb des metallischen Werkstücks (3)
wird durchgeführt. In einem zweiten Laserbearbeitungsverfahren,
wenn ein Vorbohrungsloch (166) radial vergrößert
wird, wird die Ausgangsseite des Vorbohrungslochs auf einem niedrigeren
Druck gehalten als die Lasereinfallsseite (oder Eingang).
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2623296 [0005]
- - JP 2001-150248 [0006, 0007, 0012, 0030]
- - JP 2001-212685 [0006]