-
TECHNISCHES GEBIET
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung
eines Silizium-Einkristalls nach der Czochralski-Methode (in Folgenden die
CZ-Methode).
-
HINTERGRUND
-
Nachstehend
wird eine konventionelle Vorrichtung zur Herstellung eines Silizium-Einkristalls nach
der Czochralski-Methode durch Veranschaulichung eines gezüchteten
Silizium-Einkristalls erklärt.
-
4 zeigt
eine schematische Schnittansicht eines Beispiels der konventionellen
Vorrichtung zur Herstellung eines Silizium-Einkristalls.
-
In
der Vorrichtung zur Herstellung eines Silizium-Einkristalls 101,
die zur Herstellung eines Silizium-Einkristalls nach der CZ-Methode
verwendet wird, sind die Schmelztiegel 106 und 107 und
ein Erhitzer 108 im Allgemeinen in einer Hauptkammer 102 angeordnet,
in welcher der Einkristall 104 gezogen wird, wobei die
Schmelztiegel Rohmaterialschmelze 105 enthalten und nach
oben und nach unten verschoben werden können und der Erhitzer
derart angeordnet ist, dass er die Schmelztiegel 106 und 108 umgibt.
Eine Ziehkammer 103 zur Aufnahme und Entfernen des gezüchteten
Einkristalls ist kontinuierlich über die Hauptkammer 102 angeordnet.
Die Schmelztiegel 106 und 107 sind mit einer Schmelztiegel-Drehwelle 118 gelagert,
die durch einen an einem unteren Abschnitt der Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls 101 angebrachten Drehantriebsmechanismus
(nicht gezeigt) nach oben und nach unten verschoben und gedreht
werden kann.
-
Ein
Wärmedämmelement 109 zum Verhindern,
dass die Hauptkammer 102 direkter Hitze aus dem Erhitzer 108 ausgesetzt
wird, ist außerhalb des Erhitzers 108 derart angeordnet,
dass es einen Umfang des Erhitzers umgibt.
-
Für
das Abführen der Verunreinigungen, die im Ofen, aus dem
Ofen usw. erzeugt werden, wird ein Inertgas wie beispielsweise Argon-Gas
in die Kammer durch ein Gaseinlass 111 eingeführt,
der an einem oberen Abschnitt der Ziehkammer 103 angebracht
ist, geht durch den Einkristall 104 während des Ziehens
und eine Fläche der Rohmaterialschmelze 105 innerhalb
der Kammer durch, um innerhalb der Kammer zu zirkulieren, und wird
durch ein Gasauslass 110 abgeführt. Vorgesehen
ist ein Gasströmungsführungszylinder 114 zum
Leiten des Inertgases derart, dass es nach unten nahe des Kristalls
von oberhalb der Schmelze strömt.
-
Der
Kühlzylinder 112 erstreckt sich mindestens von
einer Decke der Hauptkammer 102 in Richtung der Fläche
der Rohmaterialschmelze 105 derart, dass er den Einkristall 104 während
des Ziehens umgibt. Ein Kühlmittel wird in den Kühlzylinder 112 aus
einem Kühlmitteleinlass 113 eingeführt,
zirkuliert durch das Innere des Kühlzylinders 112,
um den Kühlzylinder 112 zwangsläufig
zu kühlen, und dann wird nach außen ausgestoßen.
-
Im
Falle der Herstellung des Einkristalls unter Verwendung der Einkristallziehvorrichtung 101, wie
oben beschrieben, wird ein Impfkristall 116 in die Rohmaterialschmelze 105 eingetaucht
und vorsichtig unter Drehung nach oben gezogen, um einen stabförmigen
Einkristall zu züchten, während die Schmelztiegel 106 und 107 nach
oben entsprechend dem Wachstum des Kristalls derart bewegt werden, dass
die Schmelzoberfläche immer auf konstanter Höhe
gehalten wird, um einen gewünschten Durchmesser und gewünschte
Kristallqualität zu erhalten.
-
Wenn
der Einkristall gezüchtet wird, wird der an einer Impfkristall-Haltung 117 angeordnete
Impfkristall 116 in die Rohmaterialschmelze 105 eingetaucht
und dann wird ein Draht 115 vorsichtig auf den in eine
gewünschte Richtung gedrehten Impfkristall 116 mit
einem Ziehmechanismus (nicht gezeigt) aufgewickelt, um den Einkristall 104 an
einem Endabschnitt des Impfkristalls 116 zu züchten.
Um Versetzungen zu beseitigen, die erzeugt werden, wenn der Impfkristall 116 in
Kontakt mit der Schmelze gebracht wird, wird vorliegend der Kristall
einmal dünn mit einem Durchmesser von etwa 3 bis 5 mm in
einem frühen Stadium des Wachstums gemacht und dann wird
der Durchmesser bis zu einem gewünschten Durchmesser erweitert,
nachdem die Versetzungen beseitigt wurden, um den Einkristall 104 mit
gewünschter Qualität zu züchten.
-
Hierbei
ist eine Ziehgeschwindigkeit für einen Abschnitt mit einem
konstanten Durchmesser des Einkristalls 104, obwohl sie
von dem Durchmesser des Einkristalls, der gezogen werden soll, abhängt,
in der Regel extrem langsam, zum Beispiel etwa 0,4 bis 2,0 mm/min.
Wenn der Einkristall schnell mit Zwang gezogen wird, wird er während
des Wachstums verformt und dadurch kann ein zylindrisches Produkt
mit einem konstanten Durchmesser nicht mehr erhalten werden oder
es entstehen Probleme durch die im Einkristall 104 erzeugten
verrutschen Versetzungen, wobei der Einkristall 104 nach Ablösen
von der Schmelze und dergleichen nicht zu einem Produkt werden kann.
Folglich ist die Erhöhung der Wachstumsrate des Einkristalls
begrenzt.
-
Zum
Zwecke der Produktivitätsverbesserung und Kostensenkung
in der vorangehenden Herstellung von Einkristall 104 nach
der CZ-Methode ist jedoch die Erhöhung der Wachstumsrate
des Einkristalls 104 eines der wesentlichen Mittel und
dementsprechend wurden bislang verschiedene Verbesserungen gemacht,
um die Erhöhung der Wachstumsrate des Einkristalls 104 zu
erreichen.
-
Es
ist bekannt, dass die Wachstumsrate des Einkristalls
104 durch
Wärmebilanz des Einkristalls
104 während
des Wachstums bestimmt wird und durch effizientes Abführen
der von der Oberfläche des Einkristalls abgegebenen Wärme
erhöht werden kann. Hierbei ermöglicht eine Verstärkung
einer Kühlwirkung auf den Einkristall
104 eine
weiterhin effiziente Herstellung des Einkristalls. Darüber
hinaus ist es bekannt, dass eine Abkühlungsgeschwindigkeit des
Einkristalls
104 Kristallqualität verändert.
Zum Bespiel können eingewachsene Defekte, die im Silizium-Einkristall
während des Wachstums des Einkristalls entstehen, durch
ein Verhältnis der Ziehgeschwindigkeit (die Wachstumsrate)
zu einem Temperaturgradient im Kristall gesteuert werden und ein
defektfreier Einkristall kann durch die Steuerung gezüchtet
werden (vgl. Offenlegungsschrift der
japanischen Patentanmeldung (Kokai) Nr. H11-157996 ). Folglich
ist die Verstärkung der Kühlwirkung auf den Einkristall
während des Wachstums wichtig für die Herstellung
des defektfreien Einkristalls und für Verbesserung der
Produktivität durch Erhöhung der Wachstumsrate
des Einkristalls.
-
Um
den Einkristall
104 bei der CZ-Methode effizient zu kühlen,
ist ein Verfahren zur Aufnahme von Strahlungswärme von
dem Einkristall
104 in einem zwangsweise gekühlten
Objekt, wie beispielsweise der Kammer, effektiv ohne unmittelbarer
Aussetzung des Kristalls der Strahlungswärme aus dem Ofen
108.
Schirmstruktur ist eine Vorrichtung, die dies umsetzen kann (vgl.
japanische Patent Veröffentlichung
Nr. S57-40119 ). In dieser Struktur wird jedoch zum Vermeiden
eines Kontakts durch die Aufwärtsbewegung des Schmelztiegels
die Schirmform mit einem kleineren Durchmesser eines oberen Schirmabschnitts
benötigt. Die Schirmstruktur hat demnach eine Störstelle,
so dass es schwierig ist, den Kristall zu kühlen.
-
Darüber
hinaus besteht auch ein Problem darin, dass die Kühlwirkung
auf den Einkristall nicht genutzt werden kann, wobei die Wirkung
durch das Strömen des Inertgases während des Kristallziehens herbeigeführt
wird, um eine Verunreinigung durch ein oxidierendes Gas zu verhindern.
-
In
Anbetracht dessen gibt es vorgeschlagene Struktur, die einen Gasströmungsführungszylinder
zum Leiten des Inertgases und einen Hitzeabschirmungsring zur Abschirmung
der direkten Strahlungswärme von dem Ofen und der Rohmaterialschmelze
zu dem Gasströmungsführungszylinder umfasst (vgl.
Offenlegungsschrift der
japanischen Patentanmeldung
(Kokai) Nr. S64-65086 ). Bei dieser Methode kann die Kühlwirkung
des Inertgases auf den Einkristall erwartet werden. Angesichts der
Wärmestrahlung, die von dem Einkristall in einer Kühlkammer
absorbiert wird, lässt sich jedoch nicht sagen, dass die
Kühlleistung hoch ist.
-
Daraufhin
wird als eine Methode zur Lösung der Probleme des Schirms
und des Gasströmungsführungszylinders und für
effiziente Kühlung eine Methode vorgeschlagen, in der ein
wassergekühltes Kühlzylinder um den Kristall angebracht
wird (vgl. International Publication Druckschrift
WO 01/57293 ). Nach dieser Methode
wird eine Außenseite des Kühlzylinders durch ein
Kühl-Zylinder-Schutzmaterial geschützt, wie beispielsweise
eine aus Graphit usw. hergestellte Schutzhülle, und dadurch
kann die Wärme des Einkristalls von der Innenseite des
Kühlzylinders effizient abgeführt werden. Da jedoch
der Kühlzylinder sicherheitshalber sich nicht bis in der
Nähe der Schmelzoberfläche erstreckt, ist die
Kühlwirkung auf den Einkristall in einem Abschnitt etwas
niedrig, bevor der Kühlzylinder erreicht wird.
-
Darüber
hinaus wird ein Verfahren zum Verlängern eines in den Kühlzylinder
eingebauten Graphitelements usw. in der Offenlegungsschrift der
japanischen Patentanmeldung (Kokai)
Nr. H6-199590 offenbart. Jedoch kann dieses Verfahren keine
ausreichende Kühlwirkung erzielen, da der Kühlzylinder und
das verlängernde Graphitelement der Wärme von
außen ausgesetzt sind und außerdem ist ein Kontakt
zwischen dem Kühlzylinder und dem Graphitelement schwierig.
Folglich kann die Wärme nicht vom Graphitelement zum Kühlzylinder
effizient geleitet werden.
-
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
-
Im
Hinblick auf die oben erläuterten Probleme, ist ein Gegenstand
der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung eines
Einkristalls bereitzustellen, die die Wachstumsrate des Einkristalls
durch eine effiziente Kühlung des Einkristalls während
des Wachstums erhöhen kann.
-
Zu
diesem Zweck stellt die vorliegende Erfindung bereit eine Vorrichtung
zur Herstellung eines Einkristalls, Ziehen des Einkristalls nach
der Czochralski-Methode, umfassend mindestens: eine Hauptkammer,
in welcher ein Schmelztiegel zum Unterbringen einer Rohmaterialschmelze
und ein Erhitzer zum Erhitzen der Rohmaterialschmelze angeordnet
sind; eine Ziehkammer, in welcher der gezüchtete Einkristall
gezogen und untergebracht wird, wobei die Ziehkammer kontinuierlich
oberhalb der Hauptkammer vorgesehen ist; und einen Kühlzylinder,
der sich mindestens von einer Decke der Hauptkammer zu einer Fläche
der Rohmaterialschmelze derart erstreckt, dass er den Einkristall
während des Ziehens umgibt, wobei der Kühlzylinder
mit eifern Kühlmittel zwangsweise gekühlt wird;
wobei die Vorrichtung ferner mindestens einen Hilfskühlzylinder
umfasst, der in den Innenraum des Kühlzylinders eingepasst
ist, und der Hilfskühlzylinder einen in einer axialen Richtung
vordringenden Spalt hat und sich zu der Fläche der Rohmaterialschmelze
erstreckt.
-
Da
die Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der
vorliegenden Erfindung mindestens den Hilfskühlzylinder
hat, der in den Innenraum des Kühlzylinders eingepasst
ist, und der Hilfskühlzylinder einen in einer axialen Richtung
vordringenden Spalt hat und sich zu der Fläche der Rohmaterialschmelze
erstreckt, gelangt der Hilfskühlzylinder auf diese Weise
in dichte Berührung mit dem Kühlzylinder, um sich
einzupassen ohne durch Wärmeausdehnungen zu brechen, und
die vom Einkristall während des Züchtens mit dem
Hilfskühlzylinder aufgenommene Wärme kann von
dem Passteil zu dem Kühlzylinder effizient abgeleitet werden.
Dadurch kann der Einkristall während des Züchtens
effizient gekühlt werden und die Wachstumsrate des Einkristalls
kann erhöht werden.
-
Vorzugsweise
sollte hierbei als Material des Hilfskühlzylinders eines
von Graphit, Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material), Edelstahl,
Molybdän und Wolfram sein.
-
Wenn
das Material des Hilfskühlzylinders eines von solchem Kohlenstoffmaterial
wie beispielsweise Graphit und Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material),
von solchem metallischen Material wie beispielsweise Edelstahl,
Molybdän und Wolfram ist, kann die Wärme auf diese
Weise von dem Einkristall effizienter aufgenommen werden. Zusätzlich kann
die Wärme zu dem Kühlzylinder effizienter geleitet
werden. Auch die hohe Wärmebeständigkeit des Hilfskühlzylinders
kann erreicht werden. Vorzugsweise ist hierbei ein Schutzteil außerhalb
des Kühlzylinders vorgesehen.
-
Wenn
der Schutzteil außerhalb des Kühlzylinders vorgesehen
ist, kann es auf diese Weise reduziert werden, dass die Außenseite
des Kühlzylinders direkt der Strahlungswärme von
dem Erhitzer und der Rohmaterialschmelze ausgesetzt ist. Zusätzlich
kann ein Spritzen der Rohmaterialschmelze mit Anhaften auf dem Kühlzylinder
verhindert werden. Dadurch kann der Kühlzylinder vor Verschlechterung
geschützt werden, der Einkristall, der während
des Züchtens innerhalb des Kühlzylinders angeordnet
ist, kann effizienter gekühlt werden, und die Wirkung der Erhöhung
der Wachstumsrate des Einkristalls kann verstärkt werden.
-
Vorzugsweise
sollte hierbei als Material des Schutzteils eines von Graphit, Kohlenstoffaser,
Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material), Edelstahl, Molybdän
und Wolfram sein.
-
Wenn
das Material des Schutzteils eines von solchem Kohlenstoffmaterial
wie beispielsweise Graphit, Kohlenstoffaser und Kohlenstoffverbundwerkstoff
(C-C-Material), von solchem metallischen Material wie beispielsweise
Edelstahl, Molybdän und Wolfram ist, kann auf diese Weise
einen hohen Emissionsgrad des Schutzteils erreicht werden, wobei
die Wirkung der Verringerung des Aussetzens des Kühlzylinders
der direkten Strahlungswärme von dem Erhitzer und der Rohmaterialschmelze
verstärkt werden kann. Auch die hohe Wärmebeständigkeit
des Schätzteils kann erreicht werden.
-
Vorzugsweise
ist hierbei die Vorrichtung mit einem Gasströmungsführungszylinder
ausgestattet, der sich unter dem Kühlzylinder erstreckt.
-
Wenn
die Vorrichtung mit dem Gasströmungsführungszylinder
ausgestattet ist, der sich unter dem Kühlzylinder erstreckt,
kann auf diese Weise der Einkristall durch Abschirmung der Strahlungswärme
von dem Erhitzer und der Rohmaterialschmelze gekühlt werden.
Zusätzlich wird der Kühlzylinder am Erreichen
einer Position unmittelbar über der Schmelzoberfläche
gehindert, so dass Sicherheit gesichert ist. Der Gasströmungsführungszylinder übt zugleich
den Effect aus, das nach unten nahe des Kristalls von oberhalb der
Rohmaterialschmelze strömende Inertgases zu leiten, und
dadurch kann auch die Kühlwirkung des Inertgasses auf den
Einkristall erwartet werden. Folglich kann der Einkristall während
des Züchtens effizienter gekühlt werden und die Wirkung
der Erhöhung der Wachstumsrate des Einkristalls kann verstärkt
werden.
-
Die
Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der
vorliegenden Erfindung hat mindestens den Hilfskühlzylinder,
der in den Innenraum des Kühlzylinders eingepasst ist,
und der Hilfskühlzylinder hat den in einer axialen Richtung
vordringenden Spalt und erstreckt sich zu der Fläche der
Rohmaterialschmelze, und der Hilfskühlzylinder gelangt dadurch
in dichte Berührung mit dem Kühlzylinder, um sich
einzupassen ohne durch Wärmedehnungen zu brechen, und die
vom Einkristall während des Züchtens mit dem Hilfskühlzylinder
aufgenommene Wärme kann von dem Passteil zu dem Kühlzylinder effizient
abgeleitet werden. Dadurch kann der Einkristall während
des Züchtens effizient gekühlt werden und die
Wachstumsrate des Einkristalls kann erhöht werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine schematische Schnittansicht, die eine Darstellung der Vorrichtung
zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
2 ist
eine schematische Ansicht, die ein Beispiel des Hilfskühlzylinders
zeigt, der in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
-
3 ist
eine schematische Schnittansicht, die eine andere Darstellung der
Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt.
-
4 ist
eine schematische Schnittansicht, die ein Beispiel einer konventionellen
Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls zeigt.
-
BESTE ART UND WEISE ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
-
Nachstehend
wird eine Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung erklärt, ohne die Erfindung dabei zu beschränken.
-
In
der konventionellen Herstellung des Einkristalls nach der CZ-Methode
ist die Erhöhung der Wachstumsrate des Einkristalls eines
der bedeutensten Mittel zur Steigerung der Produktivität
und zur Reduzierung der Kosten. Es ist bekannt, dass die Wachstumsrate
des Einkristalls durch effizientes Abführen der von der
Oberfläche des Einkristalls abgegebenen Wärme
erhöht werden kann. Zusätzlich ist die Verstärkung
der Kühlwirkung auf den Einkristall während des
Züchtens für die Herstellung des defektfreien
Einkristalls auch wichtig.
-
In
Anbetracht dessen führte der Erfinder wiederholt sehr genaue
Studien durch, um die Kühlwirkung auf den Einkristall während
des Züchtens zu erhöhen. Im Ergebnis wurde vom
Erfinder herausgefunden, dass die Wärme vom Einkristall
während des Züchtens mit dem Hilfskühlzylinder,
der in den Innenraum des Kühlzylinders eingepasst ist und
der sich zu der Fläche der Rohmaterialschmelze unter dem Kühlzylinder
erstreckt, effizient aufgenommen werden kann. Darüber hinaus
vermutete der Erfinder Folgendes. Wenn der Hilfskühlzylinder
einen in einer axialen Richtung vordringenden Spalt hat, der Hilfskühlzylinder
in den Innenraum des Kühlzylinders dicht eingepasst ist,
ohne zum Zeitpunkt der Ausdehnung des Hilfskühlzylinders
durch die Wärme zu brechen, nimmt eine Kontaktfläche
beider Oberflächen zu, und der Hilfskühlzylinder
gelangt in ausreichend dichte Berührung mit dem Kühlzylinder.
Die vom Einkristall aufgenommene Wärme kann dadurch zu
dem zwangsweise gekühlten Kühlzylinder effizient
abgeleitet werden. Im Ergebnis vollendete der Erfinder die vorliegende
Erfindung.
-
Das
ist die Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der
vorliegenden Erfindung, die mindestens den Hilfskühlzylinder
hat, der in den Innenraum des zwangsweise gekühlten Kühlzylinders eingepasst
ist, und der Hilfskühlzylinder, der den in einer axialen
Richtung vordringenden Spalt hat und sich zu der Fläche
der Rohmaterialschmelze erstreckt, wodurch der Einkristall während
des Züchtens effizient gekühlt werden kann und
die Wachstumsrate des Einkristalls erhöht werden kann.
-
1 ist
eine schematische Schnittansicht, die ein Beispiel der Vorrichtung
zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
-
Wie
in 1 gezeigt, sind in der Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls 1 die Schmelztiegel 6 und 7 zur
Aufnahme der Rohmaterialschmelze 5, der Erhitzer 8 zum
Erhitzen und Schmelzen eines polykristallinen Silizium-Rohmaterials
und dergleichen in der Hauptkammer 2 angeordnet. Ein Ziehmechanismus
(nicht gezeigt) zum Ziehen des gezüchteten Einkristalls 4 ist
an einem oberen Abschnitt der Ziehkammer 3 vorgesehen,
die kontinuierlich über die Hauptkammer 2 angeordnet
ist.
-
Ein
Ziehdraht 15 ist von dem Ziehmechanismus ausgerollt, der
an dem oberen Abschnitt der Ziehkammer 3 angebracht ist,
und eine Impfkristall-Halterung 17 zum Anbringen eines
Impfkristalls 16 ist mit dem Ende des Ziehdrahtes verbunden.
Der Einkristall 4 ist unter dem Impfkristall 16 durch
Eintauchen des Impfkristalls 16, der an das Ende der Impfkristall-Halterung 17 angebunden
ist, in die Rohmaterialschmelze 5 und durch Aufwickeln
des Ziehdrahtes 15 mit dem Ziehmechanismus gebildet.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass die vorstehenden Schmelztiegel 6 und 7 aus einem
inneren Quarztiegel 6 zum Unterbringen der Rohmaterialschmelze 5 und
einem äußeren Graphittiegel 7 zum Stützen
des Quarztiegels 6 bestehen. Die Schmelztiegel 6 und 7 sind
mit einer Schmelztiegel-Drehwelle 18 gestützt,
die durch einen an einem unteren Abschnitt der Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls 1 angebrachten Drehantriebsmechanismus (nicht
gezeigt) nach oben und nach unten gedreht und verschoben werden
kann. Die Schmelztiegel 6 und 7 sind nach oben
verschoben innerhalb eines Abstands, der einer Abnahme in der Schmelze
gemäß dem Ziehen des Einkristalls 4 entspricht,
und werden in die entgegengesetzte Richtung zu einer Drehung des
Kristalls derart gedreht, dass die Schmelzoberfläche auf
konstanter Höhe gehalten wird, um Änderungen in
Kristalldurchmesser und Kristallqualität zu verhindern,
die durch die Änderung der Schmelzoberfläche in
der Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls 1 herbeigeführt
werden.
-
Der
Erhitzer 8 ist derart angeordnet, dass er die Schmelztiegel 6 und 7 umgibt.
Ein Wärmedämmelement 9 zum Verhindern,
dass die Hauptkammer 2 direkter Hitze aus dem Erhitzer 8 ausgesetzt
wird, ist außerhalb des Erhitzers 8 derart angeordnet,
dass es einen Umfang des Erhitzers umgibt.
-
Zum
Zweck des Abführens der Verunreinigungen, die im Ofen,
aus dem Ofen usw. erzeugt werden, wird ein Inertgas wie beispielsweise
Argon-Gas in die Kammer durch ein Gaseinlass 11 eingeführt,
der an einem oberen Abschnitt der Ziehkammer 3 angebracht
ist, geht durch den Einkristall 4 während des
Ziehens und die Fläche der Rohmaterialschmelze 5 durch,
um innerhalb der Kammer zu zirkulieren, und wird durch ein Gasauslass 10 abgeführt.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass die Hauptkammer 2 und die
Ziehkammer 3 aus einem Metall gebildet sind, das eine ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit und Wärmeleitfähigkeit
aufweist, wie beispielsweise Edelstahl, und mit Wasser durch eine Kühlleitung
(nicht gezeigt) gekühlt werden.
-
Der
Kühlzylinder 12 erstreckt sich mindestens von
der Decke der Hauptkammer 2 in Richtung der Fläche
der Rohmaterialschmelze 5 derart, dass er den Einkristall 4 während
des Ziehens umgibt. Ein Kühlmittel wird in den Kühlzylinder 12 aus
einem Kühlmitteleinlass 13 eingeführt,
zirkuliert durch das Innere des Kühlzylinders 12,
und wird dann nach außen ausgestoßen.
-
Wenn
der Einkristall gezüchtet wird, wird der an einer Impfkristall-Haltung 17 angeordnete
Impfkristall 16 in die Rohmaterialschmelze 5 eingetaucht, und
dann wird der Draht 15 vorsichtig auf den in eine gewünschte
Richtung gedrehten Impfkristall 16 mit einem Ziehmechanismus
(nicht gezeigt) aufgewickelt, um den Einkristall 4 an einem
Endabschnitt des Impfkristalls 16 zu züchten.
Um Versetzungen zu beseitigen, die erzeugt werden, wenn der Impfkristall 16 in
Kontakt mit der Schmelze gebracht wird, wird vorliegend der Kristall
einmal dünn mit einen Durchmesser von etwa 3 bis 5 mm in
einem frühen Stadium des Wachstums gemacht, und dann wird
der Durchmesser bis zu einem gewünschten Durchmesser erhöht, nachdem
die Versetzungen beseitigt wurden, um den Einkristall 4 mit
gewünschter Qualität zu züchten. Stattdessen
kann der Einkristall 4 gezüchtet werden, ohne
eine Querschnittverminderung durchzuführen unter Verwendung
eines Verfahrens zum Erzeugen versetzungsfreien Impfkristallen,
bei welchem der Impfkristall 16 mit einer Punktspitze verwendet
wird, wobei der Impfkristall 16 vorsichtig in Kontakt mit
der Rohmaterialschmelze 5 gebracht wird, um den Impfkristall
bis zu einem vorgegebenen Durchmesser einzutauchen, und dann wird
der Impfkristall gezogen.
-
Die
Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls gemäß der
vorliegenden Erfindung ist mit dem Hilfskühlzylinder 19 ausgestattet,
der in den Innenraum des Kühlzylinders 12 eingepasst
ist. Der Hilfskühlzylinder erstreckt sich zu der Fläche
der Rohmaterialschmelze 5 unter dem Kühlzylinder 12.
-
Wenn
der Hilfskühlzylinder 19 derart angeordnet ist,
dass er in den Innenraum des Kühlzylinders eingepasst ist
und sich zu der Fläche der Rohmaterialschmelze 5 unter
dem Kühlzylinder 12 erstreckt, wie oben beschrieben,
kann der Hilfskühlzylinder 19 bis unterhalb des
Einkristalls 4 während des Züchtens umgeben
und dadurch kann die Wärme von dem Einkristall 4 effizient
aufgenommen werden.
-
2 zeigt
ein Beispiel des Hilfskühlzylinders, der in der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann.
-
Wie
in 2 gezeigt, hat der Hilfskühlzylinder 19 den
in einer axialen Richtung vordringenden Spalt 20.
-
Falls
ein Innendurchmesser des Kühlzyliners 12 und ein
Außendurchmesser des Hilfskühlzylinders 19 lediglich
angegliechen sind, um den Hilfskühlzylinder 19 in
den Innenraum des Kühlzylinders 12 einzupassen,
ist der Hilfskühlzylinder 19 schwer anzubringen
und zu entfernen. Wenn der Hilfskühlzylinder 19 jedoch
den in einer axialen Richtung vordringenden Spalt 20 hat,
lässt sich der Hilfskühlzylinder 19 einfach
anbringen oder entfernen. Außerdem kann ein Bruch in dem
Hilfskühlzylinder 19, welcher infolge einer Differenz
in Wärmeausdehnung zwischen dem Kühlzylinder 12 und
dem unterstützenden Kühlzylinder 19 während
des Züchtens des Einkristalls 4 hervorgerufen
wird, verhindert werden. Das bedeutet, dass da der Kühlzylinder 12 mit
dem Kühlmittel zwangsweise gekühlt wird, der Kühlzylinder 12 nicht ausgedehnt
wird. Andererseits wird der Hilfskühlzylinder 19 ausgedehnt.
Darüber hinaus ist der Hilfskühlzylinder 19 in
den Innenraum des Kühlzylinders 12 aufgrund der
Wärmeausdehnung des Hilfskühlzylinders 19 dicht
eingepasst, so dass eine Kontaktfläche beider Oberflächen
zunimmt und der Hilfskühlzylinder in ausreichend dichte
Berührung mit dem Kühlzylinder gelangt. Dadurch
kann die Wärme von dem Hilfskühlzylinder 19 zu
dem Kühlzylinder 12 effizient abgeleitet werden.
-
Wenn
eine Breite des Spalts 20 weniger als 180° beträgt,
gelangt hierbei der Hilfskühlzylinder 19 aufgrund
der Wärmeausdehnung in dichte Berührung mit dem
Kühlzylinder 12, und dadurch kann die Steigerung
von Effizienz der Wärmeleitung von dem Hilfskühlzylinder 19 zu
dem Kühlzylinder 12 erreicht werden. Darüber
hinaus ist eine kleinere Breite des Spalts 20 vorzuziehen,
vorausgesetzt, dass diese nicht weniger als die Breite ist, bei
welcher der Hilfskühlzylinder 19 aufgrund der
Wärmeausdehnung nicht bricht.
-
Vorzugsweise
sollte hierbei als Material des Hilfskühlzylinders 19 eines
von Graphit, Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material), Edelstahl,
Molybdän und Wolfram sein.
-
Wenn
das Material des Hilfskühlzylinders 19 eines von
solchem Kohlenstoffmaterial wie beispielsweise Graphit und Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material),
von solchem metallischen Material wie beispielsweise Edelstahl,
Molybdän und Wolfram ist, kann die Wärme auf diese
Weise von dem Einkristall 4 effizienter aufgenommen werden.
Zusätzlich kann die Wärme zu dem zwangsweise gekühlten Kühlzylinder 12 effizienter
geleitet werden. Auch die hohe Wärmebeständigkeit
des Hilfskühlzylinders kann erreicht werden. Das Material
des Hilfskühlzylinders 19 ist nicht hierauf beschränkt
und sämtliche Materialien mit einer hohen Wärmebeständigkeit
und Wärmeleitfähigkeit können verwendet
werden.
-
Eine
konventionelle Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls weist
ein Problem auf, dass wenn die Außenseite des Kühlzylinders 12 der
Strahlungswärme von dem Erhitzer 8, der Rohmaterialschmelze 5 und
dergleichen ausgesetzt ist, die Aufnahmefähigkeit des Kühlzylinders
zur Wärme von dem Einkristall 4 nimmt in seinem
Innenraum ab. In Anbetracht dessen kann die Kühlwirkung
auf den im Innenraum angebrachten Kristall durch Bereitstellung
des Schutztteils zum Schutz des Kühlzylinders 12 von
der Wärme und dergleichen und zum Verhindern der Verringerung
der Kühlwirkung des Kühlzylinders auf der Außenseite
des Kühlzylinders 12 noch verstärkt werden.
-
3 zeigt
ein Beispiel der Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls
gemäß der vorliegenden Erfindung, die mit dem
Schutzteil ausgestattet ist.
-
Wie
in 3 gezeigt, ist die Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls 1'gemäß der vorliegenden
Erfindung mit dem Schutzteil 21 ausserhalb des Kuuhlzylinders 12 ausgestattet,
und auf diese Weise kann es reduziert werden, dass die Außenseite
des Kühlzylinders 12 direkt der Strahlungswärme
von dem Erhitzer 8 und der Rohmaterialschmelze 5 ausgesetzt
ist. Folglich kann der innerhalb des Kühlzylinders angeordnete
Einkristall 4 während des Züchtens effizienter
gekühlt werden und die Wirkung der Erhöhung der
Wachstumsrate des Einkristalls 4 kann verstärkt
werden. Darüber hinaus können Brüche,
erschmelzungsbedingte Beschädigungen und dergleichen des
Kühlzylinders 12 verhindert werden, die durch
Spritzen der Rohmaterialschmelze 5 mit Anhaften auf der
Außenseite des Kühlzylinders 12 verursacht
werden, beispielsweise während das Rohmaterial geschmolzen
wird.
-
Vorzugsweise
sollte das Schutzteil 21 nicht in Berührung mit
dem Kühlzylinder 12 kommen und dadurch die Wärme
zu dem Kühlzylinder 12 nicht zu leiten. Die vorliegende
Erfindung ist jedoch darauf nicht beschränkt.
-
Vorzugsweise
sollte hierbei als das Material des Schutzteils 21 eines
von Graphit, Kohlenstoffaser, Kohlenstoffverbundwerkstoff (C-C-Material), Edelstahl,
Molybdän und Wolfram sein.
-
Wenn
das Material des Schutzteils 21 eines von solchem Kohlenstoffmaterial
wie beispielsweise Graphit, Kohlenstoffaser und Kohlenstoffverbundwerkstoff
(C-C-Material), von solchem metallischen Material wie beispielsweise
Edelstahl, Molybdän und Wolfram ist, wie oben beschrieben,
kann einen hohen Emissionsgrad des Schutzteils 21 erreicht
werden, wobei die Wirkung der Verringerung des Aussetzens des Kühlzylinders 12 der
direkten Strahlungswärme von dem Erhitzer 8 und
der Rohmaterialschmelze 5 verstärkt werden kann.
Auch die hohe Wärmebeständigkeit des Schätzteils
kann erreicht werden.
-
Vorzugsweise
ist hierbei die Vorrichtung mit einem Gasströmungsführungszylinder 14 ausgestattet,
der sich unter dem Kühlzylinder 12 erstreckt.
-
Wenn
die Vorrichtung mit dem Gasströmungsführungszylinder 14 ausgestattet
ist, der sich unter dem Kühlzylinder 12 erstreckt,
wie oben beschrieben, kann der Einkristall 4 durch Abschirmung der
Strahlungswärme von dem Erhitzer 8 und der Rohmaterialschmelze 5 gekühlt
werden. Zusätzlich wird der Kühlzylinder 12 am
Erreichen einer Position unmittelbar über der Schmelzoberfläche
gehindert, so dass Sicherheit gesichert ist. Der Gasströmungsführungszylinder übt
zugleich den Effect aus, das nach unten nahe des Kristalls von oberhalb
der Rohmaterialschmelze strömende Inertgases zu leiten, das
die Verunreinigung durch ein während des Ziehens des Einkristalls
erzeugtes oxidierendes Gas verhindert, und dadurch kann auch die
Kühlwirkung des Inertgasses auf den Einkristall 4 erwartet
werden. Folglich kann der Einkristall 4 während
des Züchtens effizienter gekühlt werden und die
Wirkung der Erhöhung der Wachstumsrate des Einkristalls 4 kann
verstärkt werden.
-
Darüber
hinaus kann der Kühlzylinder 12 in ausreichendem
Abstand von der Schmelzoberfläche mit sehr hoher Temperatur
gehalten werden, wodurch die Brüche, die erschmelzungsbedingten
Beschädigungen und dergleichen des Kühlzylinders 12 verhindert
werden, die durch Spritzen der Rohmaterialschmelze 5 mit
Anhaften auf dem Kühlzylinder 12 verursacht werden,
beispielsweise während das Rohmaterial geschmolzen wird.
Im Ergebnis kann der Einkristall 4 äußerst
sicher gezüchtet werden.
-
Wie
bereits ausgeführt, da die Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls gemäß der vorliegenden Erfindung
dadurch gekennzeichnet ist, dass sie mindestens den Hilfskühlzylinder 19 umfasst,
der in den Innenraum des Kühlzylinders 12 eingepasst ist,
und der Hilfskühlzylinder 19 den in einer axialen Richtung
vordringenden Spalt 20 hat und sich zu der Fläche
der Rohmaterialschmelze erstreckt, kann die Vorrichtung den Einkristall 4 während
des Züchtens effizient kühlen und die Wachstumsrate
des Einkristalls 4 erhöhen.
-
Ausserdem
kann die Vorrichtung die Wachstumsrate des Einkristalls 4 erhöhen,
wenn ein defektfreier Einkristall gezüchtet wird.
-
Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung insbesondere mit den Beispielen und
Vergleichsbeispiel erläutert, die Erfindung beschränkt
sich jedoch nicht auf diese Beispiele.
-
(Beispiel 1)
-
Ein
Silizium-Einkristall mit einem Durchmesser von 12 inches (300 mm)
wurde durch die Czochralski-Methode mit Magnetfeldanwendung (die MCZ-Methode)
unter Verwendung der Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls,
wie in 1 gezeigt, hergestellt. Ein Durchmesser des Schmelztiegels 6 betrug
32 inches (800 mm).
-
Der
Hilfskühlzylinder 19 wurde verwendet, in welchem
die Breite des Spalts 20 1,5° betrug, wie in 2 gezeigt,
und als Material des Hilfskühlzylinders wurde Graphit verwendet,
der die Wärmeleitfähigkeit, die der Wärmeleitfähigkeit
von Metall entspricht, und einen höheren Emissionsgrad,
als der von Metall, aufweist.
-
Der
Einkristall 4 wurde mittels der Vorrichtung zur Herstellung
eines Einkristalls 1 gezüchtet, wie oben beschrieben,
und die Wachstumsrate wurde gesucht, die bei sämtlichen
Einkristallen ermöglicht, dass diese defektfrei sind. Da
die zum Erhalten des defektfreien Einkristalls notwendige Wachstumsrate
eine äußerst enge Spanne hat, war eine geeignete
Wachstumsrate einfach auszuwählen. Danach wurde der Einkristall
in Proben geschnitten und anhand der Probe wurde durch bevorzugtes Ätzen
bestätigt, ob der Einkristall defektfrei oder nicht ist.
-
Im
Ergebnis konnte die Wachstunsrate auf ungefähr 5,5% erhöht
werden, vergliechen mit dem Fall, wenn die konventionelle Vorrichtung
zur Herstellung eines Einkristalls verwendet wird.
-
Wie
oben beschrieben, wurde bestätigt, dass die Vorrichtung
zur Hestellung eines Einkristalls 1 der vorliegenden Anwendung
den Einkristall während des Züchtens effizient
kühlen kann und die Wachstumsrate des Einkristallt erhöhen
kann.
-
(Beispiel 2)
-
Der
Einkristall wurde unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel
1 hergestellt, mit Ausnahme von Verwendung der Vorrichtung zur Herstellung eines
Einkristalls 1', die mit dem Graphit-Schutzteil 21 außerhalb
des Kühlzylinders 12 wie in 3 ausgestattet
ist, und die gleiche Auswertung wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt.
-
Im
Ergebnis konnte die Wachstumsrate auf ungefähr 4% vergliechen
mit Beispiel 1 erhöht werden.
-
Wie
oben beschrieben, wurde bestätigt, dass die Vorrichtung
zur Hestellung eines Einkristalls 1' der vorliegenden Anwendung
den Einkristall während des Züchtens effizient
kühlen kann und die Wirkung der Erhöhung der Wachstumsrate
des Einkristalls verstärken kann.
-
(Vergleichsbeispiel)
-
Der
Einkristall wurde unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel
1 hergestellt, mit Ausnahme von Verwendung der konventionellen Vorrichtung zur
Herstellung eines Einkristalls wie in 4 gezeigt,
und die gleiche Auswertung wie in Beispiel 1 wurde durchgeführt.
Im Ergebnis wurde bestätigt, dass die Wachstumsrate auf
ungefähr 5,5% vergliechen mit Beispiel 1 erhöht
wurde.
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf
die vorangehende Ausführungsform beschränkt wird.
Die Ausführungsform stellt eine Erläuterung dar,
und alle Beispiele, die im Wesentlichen die gleichen Merkmale und
die gleichen Funktionen und Wirkungen aufweisen, wie der in den
Patentansprüchen der vorliegenden Erfindung beschriebene
technische Grundgedanke, fallen unter den technischen Bereich der
vorliegenden Erfindung.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Die
vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines
Einkristalls, Ziehen des Einkristalls nach der Czochralski-Methode,
umfassend mindestens: eine Hauptkammer, in welcher ein Schmelztiegel
zum Unterbringen einer Rohmaterialschmelze und ein Erhitzer zum
Erhitzen der Rohmaterialschmelze angeordnet sind; eine Ziehkammer,
in welcher der gezüchtete Einkristall gezogen und untergebracht
wird, wobei die Ziehkammer kontinuierlich oberhalb der Hauptkammer
vorgesehen ist; und einen Kühlzylinder, der sich mindestens
von einer Decke der Hauptkammer zu einer Fläche der Rohmaterialschmelze
derart erstreckt, dass er den Einkristall während des Ziehens
umgibt, wobei der Kühlzylinder mit einem Kühlmittel
zwangsweise gekühlt wird; wobei die Vorrichtung ferner
umfasst mindestens einen Hilfskühlzylinder, der in einen
Innenraum des Kühlzylinders eingepasst ist, und der Hilfskühlzylinder
einen in einer axialen Richtung vordringenden Spalt hat und sich
zu der Fläche der Rohmaterialschmelze erstreckt. Im Ergebnis
wird eine Vorrichtung zur Herstellung eines Einkristalls, die die Wachstumsrate
des Einkristalls durch effizientes Kühlen des Einkristalls
während des Züchtens erhöhen kann.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 11-157996 [0012]
- - JP 57-40119 [0013]
- - JP 64-65086 [0015]
- - WO 01/57293 [0016]
- - JP 6-199590 [0017]