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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Karteninformationsprozessor,
der Karteninformationen in beispielsweise einem Autonavigationssystem
prozessiert, und auf die Datenstruktur von Karteninformationen zur
Verwendung in diesem Karteninformationsprozessor.
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Hintergrund der Erfindung
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In
einem konventionellen Karteninformationsprozessor werden Bilddaten,
die eine auf einer Karte anzuzeigende Landmarke wie eine Einrichtung zeigen,
außerhalb von Gittern unabhängig von auf einer
gitterweisen Basis verwalteten Daten verwaltet (siehe beispielsweise
Patentreferenz 1).
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Es
erfordert viel Zeit, einen Kartenbilderzeugungsprozess durchzuführen,
wenn jedes Mal auf erforderliche Bilddaten referenziert wird, wenn
ein Kartenbild von solchen außerhalb von Gittern verwalteten
Bilddaten erzeugt wird, und die Leistung des Karteninformationsprozessors
leidet daher. Um dieses Problem zu lösen, verkürzt
der konventionelle Karteninformationsprozessor die zur Durchführung
der Kartenbilderzeugungsverarbeitung erforderliche Zeit durch vorab
Einlesen von außerhalb von Gittern verwalteten Bilddaten
in ein RAM.
- [Patentreferenz 1] JP 2005-214783 A
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Jedoch
tritt in einem Fall der Handhabung von Bilddaten mit einer Datenmenge,
welche die Kapazität des im Karteninformationsprozessor
befindlichen RAMs übersteigt, eine Situation auf, bei der
der Karteninformationsprozessor nicht alle Bilddaten in das RAM
einlesen kann. Daher gibt es einen Bedarf, auch bei einer solchen
Situation eine Kartenbilderzeugung in kurzer Zeit zu implementieren.
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Die
vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die oben erwähnte
Anforderung zu erfüllen und es ist daher eine Aufgabe der
vorliegenden Erfindung, einen Karteninformationsprozessor bereitzustellen,
der die zur Durchführung eines Kartenbilderzeugungsprozesses
erforderliche Zeit verkürzen kann.
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Offenbarung der Erfindung
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Um
die oben erwähnten Probleme zu lösen, enthält
ein Karteninformationsprozessor gemäß der vorliegenden
Erfindung: eine Karteninformations-Speichereinheit zum Speichern
von Kartenanzeigeinformationen, einschließlich eines Satzes
von Stücken von Gitter-weisen Karteninformationen, die auf
einer gitterweisen Basis verwaltet werden, und einschließlich
Straßeninformationen, Hintergrundinformationen und In-Gitter
Bildinformationen; eine Bildverarbeitungseinheit zum Erzeugen eines
Kartenbilds auf Basis von Bilddaten, die in den Straßeninformationen,
den Hintergrundinformationen und den In-Gitter-Bildinformationen,
die enthalten sind in der aus der Karteninformations-Speichereinheit
ausgelesenen gitterweisen Karteninformation, enthalten sind; und
eine Anzeigeeinheit zum Anzeigen des durch die Bildverarbeitungseinheit
erzeugten Kartenbildes.
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Weil
der Karteninformationsprozessor gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Kartenbild auf Basis nur von Bilddaten erzeugen kann,
die in den In-Gitter-Bildinformationen enthalten sind, welche auf einer
gitterweisen Basis verwaltet werden, muss der Karteninformationsprozessor
gemäß der vorliegenden Erfindung keine außerhalb
von Gittern verwaltete Bilddaten einlesen. Daher kann der Karteninformationsprozessor
gemäß der vorliegenden Erfindung die zur Durchführung
eines Kartenbilderzeugungsprozesses erforderliche Zeit verkürzen.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches die Struktur eines Autonavigationssystems
zeigt, auf welches ein Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung angewendet wird;
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2 ist
eine Ansicht, welche die Datenstruktur von Karteninformationen zur
Verwendung im Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ist
eine Ansicht, welche die detaillierte Datenstruktur von in 2 gezeigten
Kartenanzeigeinformationen zeigt;
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4 ist
eine Ansicht, welche die detaillierte Datenstruktur der in 2 gezeigten
Bildinformationen zeigt;
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5 ist
eine Ansicht, welche die detaillierte Datenstruktur der In-Gitter-Bildstruktur,
die in 2 gezeigt ist, zeigt;
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6 ist
ein Flussdiagramm, welches den Betrieb des Karteninformationsprozessors
gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung zeigt, wobei auf den Kartenbilderzeugungsprozess fokussiert
wird;
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7 ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Prozesses zu Spezifizieren
eines Gitters, der im Kartenbilderzeugungsprozess durch den Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung ausgeführt wird;
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8 ist
ein Flussdiagramm, welches die Details eines Prozesses zum Zeichnen
von Punktinformationen zeigt, der in dem Kartenbilderzeugungsprozess
durch den Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;
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9 ist
eine Ansicht, welche die Struktur von Punktdaten von Karteninformation
zur Verwendung in einem Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung zeigt;
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10 ist
ein Flussdiagramm, das die Details eines Prozesses zum Zeichnen
von Punktinformationen zeigt, der durch den Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden
Erfindung ausgeführt wird;
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11 ist
eine Ansicht, welche die Konfiguration einer Prioritätsbestimmungstabelle
zur Verwendung im Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung zeigt;
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12 ist
eine Ansicht, welche die Konfiguration der Kartenanzeigeinformation
der Karteninformationen zur Verwendung im Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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13 ist
ein Flussdiagramm, welches die Details eines Prozesses zum Zeigen
von Punktinformationen zeigt, der im Kartenbilderzeugungsprozess durch
den Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird;
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14 ist
eine Ansicht zum Erläutern eines Prozesses zum Spezifizieren
einer gitterweisen Karteninformation in einer oberen Schicht, der
durch den Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird; und
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15 ist
eine Ansicht, welche die detaillierte Datenstruktur von In-Gitter-Bildinformationen
zu verwenden in einem Karteninformationsprozessor gemäß einer
Variante von Ausführungsform 3 der vorliegenden Erfindung
zeigt:
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Nachfolgend
wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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AUSFÜHRUNGSFORM 1
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches die Konfiguration eines Autonavigationssystems
zeigt, auf welches ein Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Dieses Navigationssystem
ist mit einer Fernsteuerungsvorrichtungs-(ab hier als ”Fernsteuerung” abgekürzt),
Lichtempfangsvorrichtung 1, einem ...Geschwindigkeitssensor 2, einer
GPS-(Globales Positionier-System) Empfangsantenne 3, einem
Winkelgeschwindigkeitssensor 4, einer Anzeigevorrichtung 5,
einer Sprachausgabevorrichtung 6 und einer Autonavigationsvorrichtung 7 versehen.
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Die
Fernsteuerungs-Lichtempfangsvorrichtung 1 empfängt
ein Signal (einen Infrarotstrahl oder eine Funkwelle) zum Befehlen
einer Operation, die aus der Funkfernsteuerung (nicht gezeigt) an
sie gesendet wird, die durch einen Anwender bedient wird, und sendet
ein Operationssignal als das Signal an das Autonavigationssystem 7.
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Der
Geschwindigkeitssensor 2 misst die Geschwindigkeit, mit
der das Autonavigationssystem selbst fährt und sendet ein
Geschwindigkeitssignal als die Geschwindigkeit an die Autonavigationsvorrichtung 7.
Die GPS-Empfangsantenne 3 empfängt aus GPS-Satelliten
gesendete Funkwellen und sendet GPS-Signale als die Funkwellen an
die Autonavigationsvorrichtung 7. Der Winkelgeschwindigkeitssensor 4 misst
eine Änderung in der Richtung des Autonavigationssystems
selbst und sendet ein Richtungssignal als die Änderung
an die Autonavigationsvorrichtung 7.
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Die
Anzeigevorrichtung 5 besteht beispielsweise aus einer Flüssigkristallanzeige
und zeigt Informationen an, einschließlich einem Kartenbild
oder einer optimalen Route, anhand eines an sie aus der Autonavigationsvorrichtung 7 gesendeten
Bildsignals. Die Sprachausgabevorrichtung 6 besteht beispielsweise
aus einem Lautsprecher und gibt Sprache aus, um eine Führung
zu einem Ziel längs der optimalen Route anhand eines daran
aus der Autonavigationsvorrichtung 7 gesendeten Sprachsignals bereitzustellen.
Die Sprachausgabevorrichtung 6 gibt mittels Sprache Informationen
aus, die in Karteninformationen enthalten sind.
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Die
Autonavigationsvorrichtung 7 ist mit einer Anwenderbedienungseingabeeinheit 11,
einer Sensorinformationseingabeeinheit 12, einer HDD (Festplatte) 13,
einem RAM (Random Access Memory, Speicher wahlfreien Zugriffes) 14,
einer Navigationsverarbeitungseinheit 15, einer Ausgabesteuereinheit 16 und
einer Steuereinheit 17 versehen.
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Die
Anwenderbedienungseingabeeinheit 11 empfängt die
aus der Fernsteuerungs-Lichtempfangsvorrichtung 1 an sie
gesendeten Bedienungssignale und sendet das Bedienungssignal an
die Steuereinheit 17. Die Sensorinformationseingabeeinheit 12 empfängt
das aus dem Geschwindigkeitssensor 2 an sie gesendete Fahrzeuggeschwindigkeitssignal, die
aus der GPS-Empfangsantenne 3 an sie gesendeten GPS-Signale
und das aus dem Winkelgeschwindigkeitssensor 4 an sie gesendete
Richtungssignal, und sendet Sensorinformationen als diese Signale
an die Steuereinheit 17. Die Steuereinheit 17 detektiert
die Position des Autonavigationssystems selbst auf Basis dieses
Fahrzeuggeschwindigkeitssignals, von GPS-Signalen und dem Richtungssignal.
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Die
HDD 13 entspricht einer Karteninformations-Speichereinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung und speichert
Karteninformationen. Die Details der Karteninformationen werden
unten erwähnt.
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Diese
in der HDD 13 gespeicherten Karteninformationen werden
durch die Steuereinheit 17 ausgelesen. Die Karteninformations-Speichereinheit gemäß der
vorliegenden Erfindung ist nicht auf HDD beschränkt. Beispielsweise
kann ein Aufzeichnungsmedium, wie etwa eine DVD (Digital Versatile
Disc, digitale vielfältige Disk) oder CD (Compact Disc)
und ein Antrieb zum Betreiben dieses Aufzeichnungsmediums kann als
die Karteninformations-Speichereinheit verwendet werden.
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Das
RAM 14 speichert temporär für verschiedene
Prozesse verwendete Daten. Beispielsweise werden aus der HDD 13 gelesene
Karteninformationen über die Steuereinheit 17 in
das RAM 14 geschrieben. Die im RAM 14 gespeicherte
Karteninformation wird durch die Navigationsverarbeitungseinheit 15 über
die Steuereinheit 17 eingelesen.
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Die
Navigationsverarbeitungseinheit 15 führt verschiedene
Prozesse zum Implementieren von Navigationsfunktionen gemäß einem
Befehl aus der Steuereinheit 17 durch. Beispielsweise detektiert
die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die aktuelle Position
auf Basis der Sensorinformationen aus der Sensorinformationseingabeeinheit 12 und
bezieht sich auch auf die auf der HDD 13 gespeicherten
Karteninformationen, um Prozesse zum Implementieren einer aktuellen
Positionierungsfunktion zum Bestimmen der Position auf einer Straße,
wo die aktuelle Position existiert, einer Kartenanzeigefunktion
des Erzeugens eines Kartenbildes, das auf der Anzeigevorrichtung 5 von
entweder einem Bereich in der Nähe einer aktuellen Position
oder einem beliebigen Punkt anzuzeigen ist, einer Routenbestimmungsfunktion
des Bestimmens entweder einer optimalen Route ab der aktuellen Position
zu einem beliebigen Punkt oder einer optimalen Route zwischen beliebigen
Punkten, einer Routenführungsfunktion des Bereitstellens
von Führung wie etwa Rechtsabbiegen oder Linksabbiegen, während
das mit dem Autonavigationssystem ausgerüstete Fahrzeug
längs der optimalen, durch die Routenbestimmungsfunktion
bestimmten Route fährt, und so weiter, auszuführen.
Die Navigationsverarbeitungseinheit implementiert jede dieser Funktionen mit
Bezug auf die auf der HDD gespeicherten Karteninformationen. Die
Prozessergebnisse, die durch diese Navigationsverarbeitungseinheit 15 erhalten
werden, werden an die Steuereinheit 17 gesendet. Eine Bildverarbeitungseinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung wird durch die
Navigationsverarbeitungseinheit 15 implementiert.
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Die
Ausgabesteuereinheit 16 erzeugt ein Bildsignal auf Basis
der Ergebnisse der Navigationsverarbeitung, die daran über
die Steuereinheit 17 aus der Navigationsverarbeitungseinheit 15 gesendet werden,
und sendet das Bildsignal an die Anzeigevorrichtung 5 und
erzeugt auch ein Sprachsignal und sendet das Sprachsignal an die
Sprachausgabevorrichtung 6.
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Die
Steuereinheit 17 steuert die gesamte Autonavigationsvorrichtung 7 durch
Steuern der Anwenderbedienungseingabeeinheit 11, der Sensorinformationseingabeeinheit 12,
der HDD 13, des RAM 14, der Navigationsverarbeitungseinheit 15 und
der Ausgabesteuereinheit 16.
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Als
Nächstes werden die Details der auf der HDD 13 gespeicherten
Karteninformationen erläutert. 2 zeigt
die Datenstruktur der Karteninformationen. Die Karteninformationen
bestehen aus Kartenanzeigeinformationen 21 und Bildinformationen 22.
Die Kartenanzeigeinformationen 21 bestehen aus einem Satz
von Stücken von gitterweisen Karteninformationen 311 , 312 , ⌷...,
und 31m (m ist eine positive ganze
Zahl), die auf einer gitterweisen Basis verwaltet werden, d. h.
die jeweils in rasterförmigen Gittern verwaltet werden,
in denen die gesamte Fläche, für welche die Kartenanzeige
unterstützt wird, unterteilt ist, wie in 3(a) gezeigt.
Jedes der Stücke von gitterweisen Karteninformationen 31, 312 , ⌷..., und 31m (jede gitterweise Karteninformation
wird ab hier durch ein Bezugszeichen ”31” repräsentativ
bezeichnet) besteht aus Straßeninformationen 41,
Hintergrundinformationen 42 und In-Gitter-Bildinformationen 43,
wie in 3(b) gezeigt.
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Die
Karteninformationen 41 bestehen aus einem Satz von Stücken
von Verbindungsinformationen (einschließlich Koordinateninformationen),
die jeweils einer Straße entsprechen. Die Hintergrundinformationen 42 bestehen
aus Oberflächeninformationen 51, Linieninformationen 52 und
Punktinformationen 53. Die Oberflächeninformationen 51 sind
diejenigen zum Zeichnen von Oberflächen, wie etwa Wäldern
und Seen, und bestehen aus einem Satz von Oberflächendaten,
die alle einer individuellen Oberfläche entsprechen. Alle
Oberflächendaten halten Koordinateninformationen zu einer
Oberfläche. Die Linieninformationen 52 sind diejenigen
zum Zeichnen von Linien, wie etwa Flüssen und administrativen Grenzlinien
und bestehen aus einem Satz von Liniendaten, die alle einer individuellen
Linie entsprechen. Alle Liniendaten halten Koordinateninformationen
zu einer Linie. Die Punktinformationen 53 sind diejenigen
zum Zeichnen von Symbolen und Bildern, wie etwa Einrichtungs-Markenbildern
und Kartensymbolen und bestehen aus einem Satz von Punktdaten 61, die
alle individuellen Symbolen oder Bildern oder dergleichen entsprechen.
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Wie
in 3(c) gezeigt, halten alle Punktdaten 61 Koordinateninformationen 71,
welche eine Position zeigen, an der ein individuelles Symbol, ein Einrichtungs-Marken-Bild
oder dergleichen gezeichnet wird, einen Kategorie-Code 72,
der ein Identifikator zum Erfassen von Bilddaten ist, die auf einem Kartenbildschirm
anzuzeigen sind, aus der Bildinformation 22, und einen
Bildcode 73, der ein Identifikator zum Erfassen von Bilddaten
ist, die auf dem Kartenbildschirm anzuzeigen sind, aus der In-Gitter-Bildinformation 43.
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4 zeigt
die Datenstruktur der Bildinformationen 22. Die Bildinformationen 22 sind
diejenigen, die nicht auf gitterweiser Basis verwaltet werden, d.
h. außerhalb der Gitter-verwalteten Informationen. Wie
in 4(a) gezeigt, bestehen die Bildinformationen 22 aus
einem Satz von Bilddatensätzen 811 , 812 , ..., und 81n .
Jeder der Bilddatensätze 811 , 812 , ..., und 81n (Jeder
Bilddatensatz wird ab hier durch ein Bezugszeichen ”81” repräsentativ
bezeichnet) hält einen Identifikator 91 zum eindeutigen
Spezifizieren von Bilddaten, und die Bilddaten 92, wie
in 4(b) gezeigt. Die Bilddaten 92 können
unter Verwendung eines allgemeinen Formates gebildet werden, z.
B. einem Bitmap-Format. Alle in den Bildinformationen 22 gespeicherten
Bilddaten 92 sind die in der Kartenanzeigefunktion oft
verwendeten, z. B. die im Falle des Erzeugens einer Kartenanzeige
eines Bildes von entweder einer Einrichtungsmarke gemäß einem
Typ einer Einrichtung verwendeten (z. B. eine Markierung, die eine
Post zeigt) oder ein Kartensymbol.
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5 zeigt
die Datenstruktur der In-Gitter-Bildinformationen 43. Die
In-Gitter-Bildinformationen 43 bestehen aus einem Satz
von Bilddatensätzen 1011 , 1012 , ..., und 101n ,
wie in 5(a) gezeigt. Jeder der Bilddatensätze 1011 , 1012 ,
..., und 101n (ab jetzt wird jeder
Bilddatensatz durch ein Bezugszeichen ”101” repräsentativ
bezeichnet) hält einen Identifikator 111 zum eindeutigen
Spezifizieren von Bilddaten und die Bilddaten 112, wie
in 5(b) gezeigt. Die Bilddaten 112 können
unter Verwendung eines allgemeinen Formates, z. B. eines Bitmap-Formates, gebildet
sein. Als alle in den In-Gitter-Bildinformationen 43 gespeicherten
Bilddaten 112 kann es Bilddaten geben, die eine niedrige
Anwendungshäufigkeit in der Kartenanzeigefunktion aufweisen,
z. B. Bilddaten, die in einem Fall der Erzeugung einer Kartenanzeige
eines Bildes einer spezifischen Einrichtung (Tokyo Disneyland (Marke),
Tokyo Tower, oder dergleichen) verwendet werden.
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Als
Nächstes wird der Betrieb des Karteninformationsprozessors
gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung, der wie oben erwähnt konfiguriert ist, unter
Bezugnahme auf ein in 6 gezeigtes Flussdiagramm und
eine in 7 gezeigte erläuternde
Zeichnung erläutert, wobei auf einen Kartenbilderzeugungsprozess
zum Implementieren der Kartenanzeigefunktion fokussiert wird.
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Wenn
der Kartenbilderzeugungsprozess gestartet wird, werden zuerst für
die Erzeugung eines Kartenbildes erforderliche Gitter spezifiziert
(Schritt ST1). Die Navigationsverarbeitungseinheit 115 selektiert
Gitter für eine auf einer Anzeigenfläche der Anzeigevorrichtung 5 angezeigte
Fläche, um die Gitter zu spezifizieren. Beispielsweise
werden in einem Fall, in dem eine durch einen dicken Rahmen von 7 gezeigte
Fläche, die die Anzeigefläche der Anzeigevorrichtung 5 ist,
Gitter a, b, c, d, e und f als die erforderlichen Gitter spezifiziert.
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Als
Nächstes werden Stücke gitterweiser Karteninformationen 31,
die jeweils in Schritt ST1 spezifizierten Gittern entsprechen, in
das RAM 14 eingelesen (Schritt ST2). Spezifischer liest
die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die Stücke
gitterweiser Karteninformationen 31, die jeweils den in
Schritt ST1 spezifizierten Gittern entsprechen, über die Steuereinheit 17 aus
der Kartenanzeigeinformation 21 der auf der HDD 13 gespeicherten
Karteninformationen aus und speichert die Stücke gitterweiser
Informationen im RAM 14.
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Als
Nächstes, um ein Kartenbild zu zeichnen, das allen Stücken
gitterweiser Karteninformationen 31, die in Schritt ST2
gelesen worden sind, entspricht, wird geprüft, ob es ein
oder mehrere noch zu prozessierende Stücke von gitterweisen
Karteninformationen 31 gibt oder nicht (Schritt ST3). Wenn
in diesem Schritt ST3 entschieden wird, dass es kein noch zu prozessierendes
Stück gitterweiser Karteninformationen 31 gibt,
wird der Kartenbilderzeugungsprozess beendet.
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Wenn
im Gegensatz dazu in Schritt ST3 entschieden wird, dass es ein oder
mehrere noch zu prozessierende Stücke gitterweiser Karteninformationen 31 gibt,
wird ein noch zu prozessierendes Stück gitterweiser Karteninformationen
als das Ziel zur Verarbeitung aus dem einen oder mehreren noch zu
prozessierenden Stücken gitterweiser Karteninformationen 31 ausgewählt
(Schritt ST4). Spezifischer wählt die Navigationsverarbeitungseinheit 15 eines
der einen oder mehreren noch zu prozessierenden Stücke gitterweiser
Karteninformationen 31, die im RAM 14 gespeichert
sind, als das Ziel für die Verarbeitung über die
Steuereinheit 17 aus. Wenn die Navigationsverarbeitungseinheit 15 auf
das RAM 14 zugreift, greift die Navigationsverarbeitungseinheit
sicher auf das RAM über die Steuereinheit 17 zu.
Daher wird die folgende Beschreibung ӟber die
Steuereinheit 17” nachfolgend in einer solchen
Erläuterung weggelassen.
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Dann
wird das Zeichnen anhand der in Schritt ST4 ausgewählten
Oberflächeninformationen 51 der gitterweisen Karteninformationen 31,
welche das Ziel der Verarbeitung sind, ausgeführt (Schritt ST5).
Spezifischer liest die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die
Oberflächeninformationen 51 der noch zu prozessierenden
Stücke von gitterweisen Karteninformationen 31,
die in Schritt ST4 ausgewählt worden sind, aus dem RAM 14 und
führt das Zeichnen einer Oberfläche, wie etwa
Wälder oder eines Sees anhand dieser eingelesenen Oberflächeninformationen 51 durch.
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Dann
wird Zeichnen anhand der Linieninformationen 52 der im
Schritt ST4 ausgewählten gitterweisen Karteninformationen 31,
welche das Ziel zur Verarbeitung sind, ausgeführt (Schritt
ST6). Spezifischer liest die Navigationsverarbeitungseinheit 52 die
Informationen 52 des noch zu prozessierenden Stückes
von gitterweisen Karteninformationen 31, die in Schritt
ST4 ausgewählt worden sind, aus dem RAM 14 ein
und führt das Zeichnen einer Linie, wie etwa eines Flusses
oder einer Verwaltungsgrenzlinie anhand dieser gelesenen Linieninformationen 52 durch.
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Dann
wird ein Zeichnen anhand der Straßeninformationen 41 der
in Schritt ST4 ausgewählten gitterweisen Karteninformationen 31,
welche das Ziel der Verarbeitung sind, ausgeführt (Schritt
ST7). Spezifischer liest die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die
Straßeninformationen 41 des noch zu prozessierenden
Stückes von gitterweisen Karteninformationen 31,
die in Schritt ST4 ausgewählt worden sind, aus dem RAM 14 ein
und führt das Zeichnen von Straßen anhand dieser
eingelesenen Straßeninformation 41 durch.
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Dann
wird Zeichnen anhand der Punktinformationen 53 der in Schritt
ST4 ausgewählten gitterweisen Karteninformationen 31,
welche das Ziel der Verarbeitung sind, ausgeführt (Schritt
ST8). Spezifischer liest die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die
Punktinformationen 53 des noch zu prozessierenden Stücks
von gitterweisen Karteninformationen 31, die in Schritt
ST4 ausgewählt worden sind, aus dem RAM 14 ein
und führt Zeichnen basierend auf Ein-Punkt-Typ-Daten, wie
etwa einer Einrichtungsmarkierung oder einem Kartensymbol, anhand
dieser gelesenen Punktinformationen 53 durch. Der in diesem
Schritt ST8 ausgeführte Prozess wird weiter detailliert
erläutert werden. Danach kehrt die Abfolge zu Schritt ST3
zurück und die oben erwähnten Prozesse werden
wiederholt.
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8 ist
ein Flussdiagramm, welches die Details des Prozesses des Zeichnens
der Punktinformationen zeigt, die in Schritt ST8 durchgeführt
werden. In diesem Prozess des Zeichnens der Punktinformationen wird
geprüft, ob ein oder mehrere noch zu prozessierende Punktdaten 61 in
den Punktinformationen 53 enthalten sind oder nicht (Schritt
ST11). Spezifischer bezieht sich die Navigationsverarbeitungseinheit 15 auf
die Inhalte des RAMs 14, um zu überprüfen,
ob ein oder mehrere noch zu prozessierende Punktdaten 61 in
den Punktinformationen 53 der in Schritt ST4 ausgewählten
noch zu prozessierenden gitterweisen Karteninformationen 51 enthalten
sind oder nicht. Wenn in diesem Schritt ST11 entschieden wird, dass
keine noch zu prozessierenden Punktdaten 61 in den Punktinformationen 53 enthalten
sind, wird der Prozess des Zeichnens der Punktinformationen beendet.
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Wenn
andererseits in Schritt ST11 entschieden wird, dass ein oder mehrere
noch zu prozessierende Punktdaten 61 in diesen Punktinformationen 53 enthalten
sind, werden dann ein oder mehrere noch zu prozessierenden Punktdaten 61 als
das Ziel für die Prozessierung ausgewählt (Schritt
ST12). Spezifischer wählt die Navigationsverarbeitungseinheit 15 als
das Ziel der Prozessierung ein oder mehrere der noch zu prozessierenden
Punktdaten 61 aus, die in den Punktinformationen 53 der
im RAM 14 gespeicherten noch zu prozessierenden gitterweisen Karteninformationen 31 enthalten
sind.
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Bilddaten 112,
deren Identifikator 111 zum Bildcode 73 der in
Schritt ST12 ausgewählten Punktdaten 61 passt,
welche das Ziel der Verarbeitung sind, werden dann in den gitterweisen
Bildinformationen 43 gesucht (Schritt ST13). Spezifischer
sucht die Navigationsverarbeitungseinheit 15 nach Bilddaten 112,
deren Identifikator 111 eines Bilddatensatzes 100,
der in den gitterweisen Informationen 43 der im RAM 14 gespeicherten
noch zu prozessierenden gitterweisen Karteninformationen 31 enthalten
ist, zum Bildcode 73 der in der Punktinformation 53 der
gitterweisen Karteninformationen 31 enthaltenen noch zu prozessierenden
Punktdaten 61 passt.
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Es
wird dann geprüft, um zu sehen, ob die Bilddaten existieren
oder nicht (Schritt ST14). Spezifischer überprüft
die Navigationsverarbeitungseinheit 15, um zu sehen, ob
die Bilddaten 112, deren Identifikator 111 zum
Bildcode 73 der in der Punktinformation 53 der
gitterweisen Karteninformationen 31 enthaltenen, noch zu
verarbeitenden Punktdaten 61 passt, aus den in der In-Gitter-Bildinformation 43 der im
RAM 14 gespeicherten noch zu verarbeitenden gitterweisen
Karteninformation 31 gesucht worden sind.
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Wenn
in dem Schritt ST14 entschieden wird, dass die Bilddaten existieren,
werden die Bilddaten 112 dann anhand der Koordinateninformationen 71 der
Punktdaten 61 gezeichnet (Schritt ST15). Spezifischer zeichnet
die Navigationsverarbeitungseinheit 15 ein Bild basierend
auf den Bilddaten 112, die aus dem In-Gitter-Bildinformationen 43 der
im Rahmen 14 gespeicherten noch zu verarbeitenden gitterweisen
Karteninformationen 31 gesucht worden sind, an der durch
die Koordinateninformation 71 der Punktdaten 61 gezeigten
Position. Danach kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück
und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt.
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Wenn
andererseits in Schritt ST14 entschieden wird, dass die Bilddaten
nicht existieren, wird nach Bilddaten 92, deren Identifikator 91 zum
Kategoriecode 72 der in Schritt ST12 ausgewählten Punktdaten 61,
welche ein Ziel zur Verarbeitung sind, passt, in den Bildinformationen 22 gesucht
(Schritt ST16). Spezifischer sucht die Navigationsverarbeitungseinheit 15 nach
Bilddaten 92, deren Identifikator 91 eines Bilddatensatzes 81 der
im RAM 14 gespeicherten Bildinformationen 22 zum
Kategoriecode 72 der in den Punktinformationen 53 der
gitterweisen Karteninformationen 31 enthaltenen, noch zu
prozessierenden Punktdaten 61 passt.
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Es
wird dann geprüft, um zu sehen, ob die Bilddaten existieren
oder nicht (Schritt ST17). Spezifischer überprüft
die Navigationsverarbeitungseinheit 15, um zu sehen, ob
die Bilddaten 92, deren Identifikator 91 zum Kategoriecode 72 der
in den Punktinformationen 53 der gitterweisen Karteninformationen 31 enthaltenen,
noch zu prozessierenden Punktdaten 61 passt, in allen Bilddatensätzen 81 der
im RAM 14 gespeicherten Bildinformationen 22 gesucht
worden sind.
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Wenn
in diesem Schritt ST17 entschieden wird, dass die Bilddaten 92 nicht
existieren, kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück und
die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt. Wenn andererseits in
Schritt ST17 entschieden wird, dass die Bilddaten 92 existieren,
werden die Bilddaten 92 dann anhand der Koordinateninformationen 71 der
Punktdaten 61 gezeichnet (Schritt ST18). Spezifischer zeichnet
die Navigationsverarbeitungseinheit 15 ein Bild, basierend
auf den Bilddaten 92, die in den im RAM 14 gespeicherten
Bildinformationen 22 gesucht worden sind, an der durch
die Koordinateninformationen 71 der Punktdaten 61 gezeigten
Position. Danach kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück
und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt.
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Wie
zuvor erläutert, weil der Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 gemäß der vorliegenden Erfindung ein Kartenbild
auf Basis von Kartenbilddaten erzeugen kann, die in den In-Gitter-Bildinformationen
enthalten sind, die auf gitterweiser Basis verwaltet werden, muss
der Karteninformationsprozessor keine außerhalb von Gittern
verwalteten Bilddaten einlesen. Daher kann der Karteninformationsprozessor
die Zeit verkürzen, die zum Durchführen eines
Kartenbilderzeugungsprozesses erforderlich ist. Weiterhin, weil
der Karteninformationsprozessor Bilddaten zu einer großen
Zahl von Arten von Bilddaten zu Bildern mit einer niedrigen Häufigkeit
des Auftretens in einer Karte innerhalb der Gitter verwaltet und
Bilddaten zu einer kleinen Anzahl von Arten von Bilddaten zu Bildern
mit einer hohen Häufigkeit des Auftretens in einer Karte
außerhalb der Gitter verwaltet, kann der Karteninformationsprozessor
die Zeit verkürzen, die zum Durchführen eines Kartenbilderzeugungsprozesses
erforderlich ist, während die Kapazität eines
Speichers zur Verwendung im Karteninformationsprozessor verringert
wird.
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Zum
Zeitpunkt des Startens der Autonavigationsvorrichtung 7 ist
das vorab Einlesen der in jedem Bilddatensatz 81 der Bildinformation 22 enthaltenen Bilddaten 92 in
das RAM 14 abgeschlossen. Als Ergebnis kann, weil der Betrieb
des Suchens nach Bilddaten 92, die durch einen Identifikator 91 spezifiziert sind,
der zum Kategoriecode 72 der Punktdaten 61 passt,
mit Suche im RAM 14 für die Bilddaten implementiert
werden kann, die Sucheoperation mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt
werden.
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Der
oben erwähnte Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 ist auf solche Weise konfiguriert, dass er bei der Kartenanzeigefunktion
häufig verwendete Bilddaten 92 als die Bildinformationen 22 speichert
und in dem Kartenbilderzeugungsprozess Bilddaten 92 aus
den Bildinformationen 22 gemäß dem Kategoriecode 72 erfasst
und zeichnet. Als Alternative kann der oben erwähnte Karteninformationsprozessor
auf solche Weise konfiguriert sein, dass er auch Bilddaten, die
in der Kartenanzeigefunktion häufig verwendet werden, in
den In-Gitter-Bildinformationen 43 speichert, und im Kartenbilderzeugungsprozess
Bilddaten 92 aus den In-Gitter-Bildinformationen 43 anhand
des Bildcodes 73 erfasst und zeichnet.
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Weiterhin
können die auf der HDD 13 gespeicherten und in
den Karteninformationen enthaltenen Kartenanzeigeinformationen unterteilt
in eine Mehrzahl von Stücken von Kartenanzeigeinformationen
ausgebildet sein, die jeweils in einer Mehrzahl von Schichten anhand
von Anzeigedichten konfiguriert sind. In diesem Fall bestehen Kartenanzeigeinformationen
in jeder der Schichten aus einem Satz von Stücken von gitterweisen
Karteninformationen.
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Ausführungsform 2
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Ein
Autonavigationssystem, auf das ein Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung angewendet wird, hat dieselbe Konfiguration
wie die des Autonavigationssystems, auf welches der Karteninformationsprozessor
gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform 1 angewendet wird, außer hinsichtlich
der Datenstruktur von Karteninformationen, die auf einer HDD 13 des
Autonavigationssystems 7 gespeichert sind.
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Karteninformationen
zur Verwendung im Karteninformationsprozessor gemäß dieser
Ausführungsform 2 sind dieselben wie diejenigen zur Verwendung
im Karteninformationsprozessor gemäß der oben
erwähnten Ausführungsform 1, mit der Ausnahme,
dass Punktdaten 61a anstelle von Punktdaten 61 vorgesehen
sind. Nächfolgend wird hauptsächlich der Unterschied
zwischen dieser Ausführungsform und Ausführungsform
1 erläutert.
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9 zeigt
die Konfiguration aller Punktdaten 61a zur Verwendung im
Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
2. Alle Punktdaten 61a sind auf solche Weise konfiguriert,
dass sie eine Priorität 74 zusätzlich
zu den Elementen aller Punktdaten 61 beinhalten, wie in 3(c) gezeigt. Es wird angenommen, dass,
je größer der Wert der Priorität 74 ist,
den Punktdaten jeweils eine umso höhere Priorität
zugewiesen ist.
-
Als
Nächstes wird der Betrieb des Karteninformationsprozessors
gemäß Ausführungsform 2 der vorliegenden
Erfindung, der wie oben erwähnt konfiguriert ist, erläutert.
Ein durch den Karteninformationsprozessor gemäß dieser
Ausführungsform 2 ausgeführter Kartenbilderzeugungsprozess
ist derselbe wie derjenige, der durch den Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 1 ausgeführt
wird, außer bezüglich eines Prozesses zum Zeichnen
von Punktinformationen, der in Schritt ST8 des in 6 gezeigten
Flussdiagramms durchgeführt wird. Nachfolgend wird nur
ein Teil erläutert, der sich von dem in Ausführungsform
1 gezeigten unterscheidet.
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10 ist
ein Flussdiagramm, welches Details des Prozesses zum Zeichnen von
Punktinformationen, der in Schritt ST8 durchgeführt wird,
zeigt. In diesem Prozess des Zeichnens von Punktinformationen wird
zwischen Schritt ST14 und Schritt ST15 des Prozesses des Zeichnens
von Punktinformationen, der im Flussdiagramm von 8 gezeigt
ist, der durch den Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 durchgeführt wird, Schritt ST21 eingefügt. Nachfolgend
werden die Schritte, in denen derselbe Prozess wie derjenige des
Zeichnens von Punktinformationen im Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 ausgeführt wird, mit denselben Bezugszeichen wie jenen,
die in 8 verwendet werden, bezeichnet und es wird eine
vereinfachte Erläuterung der Schritte gegeben.
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Im
Prozess des Zeichnens von Punktinformationen wird überprüft,
um zu sehen, ob ein oder mehrere noch zu verarbeitende Punktdaten 61 in
den Punktinformationen 53 enthalten sind oder nicht (Schritt
ST11). Wenn in diesem Schritt ST11 entschieden wird, dass keine
noch zu verarbeitenden Punktdaten 61 in den Punktinformationen 53 enthalten
sind, wird der Prozess des Zeichnens von Punktinformationen beendet.
Wenn andererseits entschieden wird, dass ein oder mehrere noch zu
prozessierende Punktdaten 61 in den Punktinformationen 53 enthalten
sind, werden ein oder mehrere noch zu prozessierende Punktdaten 61 dann
als das Ziel der Verarbeitung ausgewählt (Schritt ST12).
Dann werden Bilddaten 112, deren Identifikator 111 zum
Bildcode 73 der in Schritt ST12 ausgewählten Punktdaten 61 passt,
welche das Ziel der Prozessierung sind, in den In-Gitter-Bildinformationen 43 gesucht
(Schritt ST13).
-
Es
wird dann überprüft, um festzustellen, ob die
Bilddaten existieren oder nicht (Schritt ST14). Wenn in diesem Schritt
ST14 entschieden wird, dass die Bilddaten existieren, wird dann überprüft,
um unter Bezugnahme auf die Priorität 74 und die
Koordinateninformationen 71 festzustellen, ob die Bilddaten das
Ziel für das Zeichnen sind oder nicht (Schritt ST21). Spezifischer
bestimmt eine Navigationsverarbeitungseinheit 15, ob die
Bilddaten das Ziel für das Zeichnen sind oder nicht, anhand
der Koordinateninformationen 71 und der Priorität 74 der
noch zu prozessierenden Punktdaten 61, die in den Punktinformationen 53 der
gitterweisen Karteninformation 31 enthalten sind, durch
Prüfen aller Bilddatensätze 100, die
in den In-Gitter- Bildinformationen 43 der im RAM 14 gespeicherten
noch zu prozessierenden gitterweisen Karteninformationen 31 enthalten
sind.
-
Bei
dieser Bestimmung wird eine Prioritätsbestimmungstabelle
wie in 11 gezeigt verwendet. Die Prioritätsbestimmungstabelle
kann auf der HDD 13 gespeichert und platziert werden. Als
Alternative kann vorab eine Bestimmungsregel in einem Programm zum
Definieren des Betriebs der Navigationsverarbeitungseinheit 15 inkorporiert
werden. In diesem Schritt ST21 wird aus den Koordinaten des Zentrums
der Anzeigenfläche einer Anzeigenvorrichtung 5 und
den Kommunikationsinformationen 71 der Punktdaten 61,
die das Ziel der Verarbeitung sind, die Distanz zwischen ihnen bestimmt,
ob die Bilddaten das Ziel zum Zeichnen sind, wird aus der Distanz
und dem graphischen Maßstab des zu erzeugenden Kartenbildes
bestimmt.
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Beispielsweise
wird in einem Fall, in dem der graphische Maßstab einer
von der Navigationsverarbeitungseinheit 15 gezeichneten
Karte 500 Meter ist, bestimmt, dass die Bilddaten das Ziel
zum Zeichnen sind, wenn die Priorität 74 der Punktdaten 61,
die das Ziel der Bestimmung sind, ”1” ist, unabhängig
von der Distanz, wenn die Priorität 74 der Punktdaten 61 ”2” ist
und die Distanz kleiner als 5 km ist, und wenn die Priorität 74 der
Punktdaten 61 ”3” ist und die Distanz kleiner
als 2 km ist, während bestimmt wird, dass die Bilddaten
nicht das Ziel des Zeichnens sind, wenn die Priorität 74 der
Punktdaten 61 ”4” ist. Wenn in diesem Schritt
ST21 festgestellt wird, dass die Bilddaten nicht das Ziel für
das Zeichnen sind, kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück
und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt.
-
Wenn
andererseits in Schritt ST21 festgestellt wird, dass die Bilddaten 112 das
Ziel für das Zeichnen sind, werden dann die Bilddaten 112 anhand
der Koordinateninformationen 71 der Punktdaten 61 gezeichnet
(Schritt ST15). Danach kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück
und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt. Wenn
andererseits in Schritt ST14 entschieden wird, dass die Bilddaten nicht
existieren, werden Bilddaten 92, deren Identifikator 91 zum
Kategoriecode 72 der in Schritt ST12 ausgewählten
Punktdaten 61 passen, die das Ziel für die Prozessierung
sind, in den Bildinformationen 22 gesucht (Schritt ST16).
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Es
wird dann überprüft, um festzustellen, ob die
Bilddaten existieren oder nicht (Schritt ST17). Wenn in diesem Schritt
ST17 entschieden wird, dass die Bilddaten nicht existieren, kehrt
die Abfolge zu Schritt ST11 zurück und die oben erwähnten
Prozesse werden wiederholt. Wenn andererseits in Schritt ST17 entschieden
wird, dass die Bilddaten 92 existieren, werden dann die
Bilddaten 92 anhand der Koordinateninformationen 71 der
Punktdaten 61 gezeichnet (Schritt ST18). Danach kehrt die
Abfolge zu Schritt ST11 zurück und die oben erwähnten
Prozesse werden wiederholt.
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Wie
oben erläutert, weil der Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung auf solche Weise konfiguriert ist, dass
er anhand seiner Priorität steuert, ob das Zeichnen eines
Objektes freizugeben oder zu sperren ist, kann der Karteninformationsprozessor
eine Reduktion in der Sicht des Anwenders auf die Karte aufgrund der
Anzeige verschiedener Bilder auf dem Kartenbild verhindern.
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Der
Karteninformationsprozessor gemäß dieser Ausführungsform
2 ist auf solche Weise konfiguriert, dass er beim Zeichnen von Bilddaten 112,
die dem Bildcode 73 der Punktdaten 61 entsprechen, welche
das Ziel für die Verarbeitung sind, feststellt, ob die
Bilddaten das Ziel für das Zeichnen sind oder nicht, anhand
der Prioritätsbestimmungstabelle. Als Alternative kann
der Karteninformationsprozessor auf solche Weise konfiguriert sein,
dass er diese Bestimmung unmittelbar nach Auswählen der
Punktdaten 61, die das Ziel für die Verarbeitung
sind, ausführt.
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Ausführungsform 3.
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Ein
Autonavigationssystem, auf das der Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung angewendet wird, hat dieselbe Konfiguration
wie diejenige des Autonavigationssystems, auf welches der Karteninformationsprozessor
gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform 1 angewendet wird, außer bezüglich
der Datenstruktur der Karteninformationen, die auf einer HDD 13 einer
Autonavigationsvorrichtung 7 gespeichert sind.
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Karteninformationen
zur Verwendung im Karteninformationsprozessor gemäß dieser
Ausführungsform 3 sind dieselben wie diejenigen zur Verwendung
im Karteninformationsprozessor gemäß der oben
erwähnten Ausführungsform 1, mit der Ausnahme,
dass die Karteninformationen zur Verwendung im Karteninformationsprozessor
gemäß dieser Ausführungsform 3 in mehrere
Stücke von Karteninformationen unterteilt ausgebildet sind,
die jeweils in einer Mehrzahl von Schichten gemäß Anzeigedichten
konfiguriert sind. Nachfolgend wird hauptsächlich die Differenz
zwischen dieser Ausführungsform und Ausführungsform
1 erläutert.
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12 zeigt
die Datenstruktur der Kartenanzeigeinformationen 21 zur
Verwendung im Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3. Die Kartenanzeigeinformationen 21 bestehen aus einem mehrschichtigen
Satz von Stücken von Kartenanzeigeinformationen 231 , 232 ,
..., und 23n , die jeweils der Mehrzahl
von Schichten entsprechen, die anhand von Anzeigedichten unterteilt
sind. Jedes der Stücke von Kartenanzeigeinformationen 231 , 232 ,
..., und 23n , im mehrschichtigen
Satz (jede Kartenanzeigeinformation wird ab jetzt durch das Bezugszeichen ”23” repräsentativ
bezeichnet) besteht aus einem Satz von Stücken von gitterweisen
Karteninformationen 311 , 312 , ..., und 31n ,
die auf einer gitterweisen Basis verwaltet werden, wie im Fall der
oben erwähnte Ausführungsformen 1 und 2.
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Als
Nächstes wird der Betrieb des Karteninformationsprozessors
gemäß Ausführungsform 3 der vorliegenden
Erfindung, der wie oben erwähnt konfiguriert ist, erläutert.
Ein durch den Karteninformationsprozessor gemäß dieser
Ausführungsform 3 ausgeführter Kartenbilderzeugungsprozess
ist derselben wie derjenige, der durch den Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 1 ausgeführt
wird, außer bezüglich eines Prozesses des Zeichnens
von Punktinformationen, der in Schritt ST8 des in 6 gezeigten
Flussdiagramms durchgeführt wird. Nachfolgend wird nur
ein Teil, der sich von dem in Ausführungsform 1 gezeigten
unterscheidet, erläutert.
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13 ist
ein Flussdiagramm, das die Details des Prozesses des Zeichnens von
Punktinformationen zeigt, der in Schritt ST8 durchgeführt
wird. In diesem Prozess des Zeichnens von Punktinformationen werden
die Schritte ST31 und ST36 zum Prozess des Zeichnens von Punktinformation
hinzugefügt, der im Flussdiagramm von 8 gezeigt
ist, der durch den Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
1 ausgeführt wird, und Schritt ST13 wird durch Schritt
ST37 ersetzt. Nachfolgend werden die Schritte, in denen derselbe
Prozess wie derjenigen des Zeichnens von Punktinformationen im Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 1 ausgeführt
wird, durch dieselben Bezugszeichen wie jene bezeichnet, die in 8 verwendet
werden, und die Erläuterung der Schritte wird vereinfacht.
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Im
Prozess des Zeichnens von Punktinformationen wird überprüft,
um zuerst festzustellen, ob In-Gitter-Bildinformationen 43 in
den gitterweisen Karteninformationen 31 existieren, die
das Ziel der Prozessierung sind (Schritt ST31). Spezifischer bezieht
sich die Navigationsverarbeitungseinheit 15 auf die Inhalte
des RAM 14, um zu überprüfen, ob In-Gitter-Bildinformationen 43 in
den in Schritt ST4 ausgewählten noch zu prozessierenden
gitterweisen Karteninformationen 31 existieren.
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Wenn
in diesem Schritt ST31 entschieden wird, dass In-Gitter-Bildinformationen 43 in
den gitterweisen Karteninformationen 31, die das Ziel der Prozessierung
sind, existieren, werden dann die In-Gitter-Bildinformationen 43 der
gitterweisen Karteninformationen 31, die das Ziel der Prozessierung sind,
als Bildinformationen, nach denen zu suchen ist, eingestellt (Schritt
ST32). Spezifischer, beim Entscheiden, dass In-Gitter-Bildinformationen 43 in
den gitterweisen Karteninformationen 31 existieren, stellt die
Navigationsverarbeitungseinheit 15 die In-Gitter-Bildinformationen 43 als
zu suchende Bildinformationen ein. Danach rückt die Abfolge
zu Schritt ST11 vor.
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Wenn
andererseits in Schritt ST31 entschieden wird, dass es keine In-Gitter-Bildinformation
in den gitterweisen Karteninformationen 31, welche das Ziel
der Prozessierung sind, gibt, wird gitterweise Karteninformation
in einer oberen Schicht, entsprechend den gitterweisen Karteninformationen 31,
die das Ziel der Verarbeitung sind, spezifiziert (Schritt ST33).
Spezifischer spezifiziert die Navigationsverarbeitungseinheit 15 gitterweise
Karteninformationen 31, die in der Kartenanzeigeinformation 23 enthalten sind,
in einer oberen Schicht oberhalb der Schicht, in der die gitterweisen
Karteninformationen 31, die aktuell als Ziel der Prozessierung
eingestellt sind, lokalisiert sind. Dieser Prozess des Spezifizierens
der gitterweisen Karteninformation 31 in der oberen Schicht wird
untenstehend im Detail erörtert.
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Dann
wird überprüft, um festzustellen, ob die gitterweisen
Karteninformationen 31 in der in Schritt ST33 spezifizierten
oberen Schicht in das RAM 14 eingelesen worden sind oder
nicht (Schritt ST34). Spezifischer überprüft die
Navigationsverarbeitungseinheit 15, um festzustellen, ob
die gitterweisen Karteninformationen 31 in der oberen Schicht
im RAM 14 gespeichert sind oder nicht. Wenn in diesem Schritt ST34
entschieden wird, dass die gitterweisen Karteninformationen 31 in
der oberen Schicht in das RAM 14 eingelesen worden sind,
werden die gitterweisen Karteninformationen 31 in der oberen
Schicht in das RAM 14 eingelesen (Schritt ST35). Spezifischer
liest die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die gitterweisen
Karteninformationen 31 in der oberen Schicht aus der HDD 13 und
speichert die gitterweisen Karteninformationen im RAM 14.
Wenn andererseits im Schritt ST34 festgestellt wird, dass die gitterweisen Karteninformationen 31 in
der oberen Schicht in das RAM 14 eingelesen worden sind,
wird der Prozess von Schritt ST35 übersprungen.
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Die
In-Gitter-Bildinformationen 43 der gitterweisen Karteninformationen 31 in
der oberen Schicht werden dann als die Bildinformationen eingestellt,
die zu suchen sind (Schritt ST36). Spezifischer stellt die Navigationsverarbeitungseinheit 15 die
In-Gitter-Bildinformationen 43 der gitterweisen Karteninformationen 31 in
der im RAM 14 gespeicherten oberen Schicht als die Bildinformationen
ein, die zu suchen sind. Danach rückt die Abfolge zu Schritt
ST11 vor.
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Es
wird in Schritt ST11 überprüft, um festzustellen,
ob ein oder mehrere noch zu prozessierende Punktdaten 61 in
den Punktinformationen 53 enthalten sind oder nicht. Wenn
dies im Schritt ST11 festgestellt wird, dass es keine noch zu prozessierenden Punktdaten 61 gibt,
wird der Prozess des Zeichnens von Punktinformationen beendet. Wenn
andererseits festgestellt wird, dass ein oder mehrere noch zu prozessierende
Punktdaten 61 in den Punktinformationen enthalten sind,
werden dann ein oder mehrere der noch zu prozessierenden Punktdaten 61 als
das Ziel für die Prozessierung ausgewählt (Schritt
ST12).
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Bilddaten,
deren Identifikator 111 zum Bildcode 73 von einem
Punktdatum 61 passt, welches das Ziel zur Prozessierung
ist, werden dann in den zu durchsuchenden Bildinformationen gesucht
(Schritt ST37). Spezifischer sucht die Navigationsverarbeitungseinheit 15 in
den im RAM 14 gespeicherten, zu durchsuchenden Bildinformationen
nach Bilddaten 112 mit einem Identifikator 111,
der zum Bildcode 73 eines noch zu prozessierenden Punktdatums 61 passt,
das in den Punktinformation 53 der gitterweisen Karteninformationen 31 enthalten
ist.
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Dann
wird überprüft, um festzustellen, ob die Bilddaten
existieren oder nicht (Schritt ST14). Wenn in diesem Schritt ST14
entschieden wird, dass die Bilddaten 112 existieren, werden
die Bilddaten 112 dann anhand der Koordinateninformationen 71 der Punktdaten 61 gezeichnet
(Schritt ST15). Wenn andererseits in Schritt ST14 festgestellt wird,
dass die Bilddaten nicht existieren, werden Bilddaten 92,
deren Identifikator 91 zum Kategoriecode 72 der
in Schritt ST12 ausgewählten Punktdaten 61 passt, welche
Ziel für die Prozessierung sind, in den Bildinformationen 22 gesucht
(Schritt ST16).
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Dann
wird geprüft, um festzustellen, ob die Bilddaten existieren
oder nicht (Schritt ST17). Wenn in diesem Schritt ST17 entschieden
wird, dass die Bilddaten nicht existieren, kehrt die Abfolge zu
Schritt ST11 zurück und die oben erwähnten Prozesse
werden wiederholt. Wenn andererseits in Schritt ST17 entschieden
wird, dass die Bilddaten 92 existieren, werden die Bilddaten 92 dann
anhand der Koordinateninformationen 71 der Punktdaten 61 gezeichnet (Schritt
ST18). Danach kehrt die Abfolge zu Schritt ST11 zurück
und die oben erwähnten Prozesse werden wiederholt.
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Als
Nächstes wird der Prozess der Spezifizierung der gitterweisen
Karteninformationen in der oberen Schicht, entsprechend den gitterweisen
Karteninformationen, die das Ziel für die Prozessierung sind,
die in Schritt ST33 ausgeführt wird, unter Bezugnahme auf 14 erläutert.
In den geschichteten Stücken von Kartenanzeigeinformationen,
die in einem hierarchischen Format angeordnet sind, weisen die Kartenanzeigeinformationen
in einer unteren Schicht feinere Gitter auf als jene von Kartenanzeigeinformationen
in einer oberen Schicht. Dies liegt daran, dass die gitterweisen
Informationen in einer unteren Schicht dichter gespeichert sind
als diejenigen in einer oberen Schicht. In diesem in 14 gezeigten Beispiel
korrespondieren die Gitter 11, 12, 13 und 14 in
einer unteren Schicht mit einem Gitter 21 in einer oberen
Schicht.
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Wie
zuvor erläutert, da der Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung auf solche Weise konfiguriert ist, dass
er geschichtete Stücke von Kartenanzeigeinformationen enthält,
die in einem hierarchischen Format angeordnet sind, stellt der Karteninformationsprozessor
dieselben Vorteile wie jene bereit, die vom Karteninformationsprozessor
gemäß der oben erwähnten Ausführungsform
1 oder Ausführungsform 2 bereitgestellt werden, während
das Volumen an auf der HDD 13 gespeicherten Daten verkleinert
wird.
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Der
Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 ist auf solche Weise konfiguriert, dass er Bilddaten 112 entsprechend
einem Bildcode 73 entweder aus den in dem gitterweisen
Karteninformationen 31 enthaltenen In-Gitter-Bildinformationen 43 erhält,
was ein Ziel für die Prozessierung ist, oder aus den in
den gitterweisen Karteninformationen enthaltenen In-Gitter-Bildinformationen 43,
die in einer oberen Schicht unmittelbar oberhalb der gitterweisen Karteninformation 31 lokalisiert
sind, welche das Ziel der Prozessierung sind und die den gitterweisen
Karteninformationen 31 entsprechen. Alternativ kann der Karteninformationsprozessor
gemäß Ausführungsform 3 auf solche Weise
konfiguriert sein, dass er Bilddaten 112 entsprechend einem
Bildcode aus den in den gitterweisen Karteninformationen in einer
oberen Schicht, die zwei oder mehr Schichten über der gitterweisen
Karteninformation 31 liegt, welche das Ziel für
die Prozessierung ist und den gitterweisen Karteninformationen 31 entspricht,
erfasst.
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Der
Karteninformationsprozessor gemäß Ausführungsform
3 kann Bilddaten anordnen, die mit den In-Gitter-Bildinformationen 43 verwaltet
werden, die auf der HDD 13 in Reihenfolge gespeichert sind, basierend
auf verwendeten Schichten, und die Navigationsverarbeitungseinheit 15 kann
Bilddaten 112, die für ein Kartenbild verwendet
werden, das auf Basis der In-Gitter-Bildinformationen 43 in
einer unteren Schicht erzeugt werden, auf solche Weise verändern, dass
kontinuierlich die Bilddaten 112 in der Reihenfolge, in
der die Bilddaten 112 angeordnet sind, wenn In-Gitter-Bildinformationen
in einer oberen Schicht erfasst werden, entsprechend den In-Gitter-Bildinformationen 43 in
einer unteren Schicht, erzeugt werden.
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15 zeigt
die Datenstruktur von In-Gitter-Bildinformationen 43 zur
Verwendung in einem Karteninformationsprozessor gemäß einer
Variante dieser Ausführungsform 3. Die In-Gitter-Bildinformationen 43 umfassen
einen Satz von Bilddatensätzen 1011 , 1012 , ..., und 101n ,
die in dieser Reihenfolge basierend auf verwendeten Schichten angeordnet
sind, und schichtweise Bildverwaltungsinformationen 102, wie
in 15(a) gezeigt. Die schichtweisen
Bildverwaltungsinformationen 102 bestehen aus einer Zeile von
schichtweisen Bildverwaltungsdatensätzen 1031 , 1033 ,
..., und 103n , (jeder schichweise Bildverwaltungsdatensatz
wird ab jetzt durch ein Bezugszeichen ”103” repräsentativ
bezeichnet, wie in 15(b) gezeigt).
Wie in 15(c) gezeigt, besteht jeder
schichtweise Bildverwaltungsdatensatz aus einer Startdatensatznummer 104 und
einem Verwendungsdatensatzzähler 105 und sie werden
verwendet, um einen in jeder Schicht verwendeten Bilddatensatz zu
spezifizieren.
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In
einem Fall, in dem die In-Gitter-Bildinformationen 43,
die eine solche Datenstruktur wie erwähnt aufweisen, verwendet
werden, um ein Kartenbild basierend auf gitterweisen Kartenanzeigeinformationen 23 mit
drei Schichten zu erzeugen, werden drei schichtweise Bildverwaltungsdatensätze
in den schichtweisen Bildverwaltungsinformationen 102 erzeugt.
Wenn die Startdatensatznummer ”1” ist und der
Verwendungsdatensatzzähler ”2” ist, im
ersten schichtweisen Bildverwaltungsdatensatz, wird angenommen,
dass der Bilddatensatz, der der zweite bei Zählung ab dem
ersten Bilddatensatz ist, das heißt der zweite Bilddatensatz
verwendet wird. Wenn die Startdatensatznummer ”1” ist
und die Verwendungsaufzeichnungszählung ”5” ist,
in dem zweiten schichtweisen Bildverwaltungsdatensatz, wird angenommen,
dass der Bilddatensatz, welches der fünfte ist, gezählt
ab dem ersten Bilddatensatz, d. h. der fünfte Bilddatensatz,
verwendet wird.
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Der
Karteninformationsprozessor gemäß der Variante
dieser Ausführungsform 3 kann die zur Durchführung
eines Kartenbilderzeugungsprozesses erforderliche Zeit abkürzen.
Der Karteninformationsprozessor gemäß der Variante
dieser Ausführungsform 3 kann alternativ auf solche Weise
konfiguriert sein, dass er anstelle des Spezifizierens eines Bilddatensatzes,
der für jede der Schichten zu verwenden ist, einen Bilddatensatz
spezifiziert, der anhand eines Kartenanzeigemaßstabs zu
verwenden ist.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Wie
oben erwähnt, ist der Karteninformationsprozessor gemäß der
vorliegenden Erfindung auf solche Weise konfiguriert, dass er ein
Kartenbild auf Basis der in den auf einer gitterweisen Basis verwalteten
In-Gitter-Bildinformationen enthaltenen Bilddaten erzeugt, um die
zur Durchführung eines Kartenbilderzeugungsprozesses erforderliche
Zeit zu verkürzen, und die Datenstruktur von Karteninformationen
gemäß der vorliegenden Erfindung ist auf solche Weise
konfiguriert, dass ein Kartenbild auf Basis von Bilddaten erzeugt
wird, die in den auf einer gitterweisen Basis verwalteten In-Gitter-Bildinformationen enthaltenen
Bilddaten erzeugt werden, um die für den Karteninformationsprozessor
erforderliche Zeit zur Durchführung eines Kartenbilderzeugungsprozesses
zu verkürzen. Daher kann die Erkennung eines Kartenbildes
in einer kurzen Zeit implementiert werden und der Karteninformationsprozessor
und die Datenstruktur von Karteninformationen gemäß der vorliegenden
Erfindung sind zur Verwendung in einem Autonavigationssystem und
so weiter geeignet.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Karteninformationsprozessor enthält eine Karteninformations-Speichereinheit 13 zum Speichern
von Kartenanzeigeinformationen, einschließlich eines Satzes
von Stücken von Gitter-weisen Karteninformationen, die
auf einer gitterweisen Basis verwaltet werden, und einschließlich
Straßeninformationen, Hintergrundinformationen und In-Gitter
Bildinformationen; eine Bildverarbeitungseinheit 15 zum
Erzeugen eines Kartenbilds auf Basis von Bilddaten, die in den Straßeninformationen,
den Hintergrundinformationen und den In-Gitter-Bildinformationen,
die enthalten sind in der aus der Karteninformations-Speichereinheit
ausgelesenen gitterweisen Karteninformation, enthalten sind; und
eine Anzeigevorrichtung 5 zum Anzeigen des durch die Bildverarbeitungseinheit
erzeugten Kartenbildes.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2005-214783
A [0003]