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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine digitale Fotografiervorrichtung
zum Fotografieren eines Bildes, wie beispielsweise eines Standbildes
oder eines sich bewegenden Bildes, ein Aufzeichnen des fotografierten
Bildes auf einem Aufzeichnungsmedium, ein Reproduzieren eines Bildes
von dem Aufzeichnungsmedium und ein Anzeigen des reproduzierten Bildes.
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Als
ein Beispiel einer digitalen Fotografiervorrichtung ist eine digitale
Standbildkamera bekannt, die Positionsinformation (Breite und Länge) der
Position erhält,
an welcher ein Bild aufgenommen wurde (im Folgenden wird die Position
als fotografierte Position bezeichnet), und die Positionsinformation zusammen
mit Bilddaten auf dem Aufzeichnungsmedium aufzeichnet. Wenn Bilddaten
von einem Aufzeichnungsmedium reproduziert und angezeigt werden,
wird die Positionsinformation als numerische Werte auf einem reproduzierten
Bildschirm angezeigt. Jedoch ist es bei den numerischen Werten der Breite
und Länge
für den
Benutzer schwierig, zu wissen, wo das Bild fotografiert wurde.
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Um
Bilddaten zu reproduzieren, welche durch eine digitale Standbildkamera
aufgezeichnet werden, wird eine Bildreproduktionsvorrichtung, welche
aus einer Kartendatenbank, einer Anzeigevorrichtung und einem Systemcontroller
aufgebaut ist, zusammen mit der digitalen Standbildkamera verwendet.
Die digitale Standbildkamera zeichnet Bildinformation und Positionsinformation
der fotografierten Position davon auf. Wenn die Bildinformation,
welche durch die digitale Standbildkamera fotografiert wird, angezeigt
wird, wird die fotografierte Position auf einer Karte angezeigt,
so dass Bildinformation entsprechend zu der fotografierten Position
gesucht werden kann. Solch eine Technologie ist in der offengelegten
japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 9-252454 offenbart.
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Gemäß dem verwandten
Stand der Technik ist eine Bildreproduktionsvorrichtung zusätzlich zu
einer digitalen Standbildkamera erforderlich. Somit weist die digitale Standbildkamera
nur Funktionen zum Aufzeichnen von Bildinformationen und Positionsinformation
auf. Darüber
hinaus weist die digitale Standbildkamera Beschränkungen bezüglich der Leistung der CPU
und der Speicherkapazität
des Speichers auf.
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Die
japanische Patentveröffentlichung
Nr.
JP-A-09210707 offenbart
eine digitale Fotografiervorrichtung gemäß der Präambel des Anspruchs 1 hiervon.
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Die
vorliegende Erfindung sieht eine digitale Fotografiervorrichtung
gemäß Anspruch
1 hiervon vor.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, welche unten beschrieben werden, streben
danach, eine tragbare digitale Fotografiervorrichtung vorzusehen,
die es erlaubt, dass ein Bild aufgezeichnet wird, reproduziert wird
und schnell und leicht auf einer Karte symbolisiert wird.
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Gemäß den bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
in der digitalen Fotografiervorrichtung, die es erlaubt, dass ein
fotografiertes Bild angezeigt wird und auf einem Aufzeichnungsmedium
aufgezeichnet wird und ein Bild, welches von dem Aufzeichnungsmedium
reproduziert wird, angezeigt wird, Symbole entsprechend der erhaltenen
Positionsinformation auf einer Karrte angezeigt werden. Somit kann
mit der bevorzugten digitalen Fotografiervorrichtung, wenn der Benutzer
ein Symbol als Positionsinformation der fotografierten Position
eines gewünschten
Bildes auswählt,
das Bild angezeigt werden. Zusätzlich,
da eine Tabelle für reproduzierte
Positionsinformation gebildet wird, kann solch ein Verfahren schnell
und einfach durchgeführt
werden.
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Die
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
ein Verfahren zum Lesen von Positionsinformation von einem Aufzeichnungsmedium
und Anzeigen von Symbolen davon auf einem Kartenbild schnell durchführen.
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Weitere
besondere und bevorzugte Aspekte der vorliegenden Erfindung sind
in den begleitenden unabhängigen
und abhängigen
Ansprüchen
festgelegt. Merkmale der abhängigen
Ansprüche
können mit
Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche
in geeigneter Weise kombiniert werden, und in Kombinationen, welche
anders als diejenigen sind, die explizit in den Ansprüchen festgelegt
sind.
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Die
vorliegende Erfindung wird nur mittels eines Beispiels mit Bezug
auf die bevorzugten Ausführungsformen
davon weiter beschrieben werden, wie in den begleitenden Zeichnungen
dargestellt ist, in welchen:
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches die Struktur einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
ein schematisches Diagramm, welches die Dateistruktur einer Speicherkarte
gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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3 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel der Daten von Positionsinformation basierend
auf dem POIX gemäß der Ausführungsformder
vorliegenden Erfindung zeigt;
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4 ist
ein schematisches Diagramm, welches Definitionen des Kategoriecodes
gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel des Datenformats
einer komprimierten Bilddatei gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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6 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern eines
Verfahrens zum Bilden einer Tabelle von Positionsinformation gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel einer gebildeten
Tabelle zeigt;
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8 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern eines
Symbolanzeigeverfahrens gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel einer Karte zeigt,
welche gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angezeigt wird;
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10 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel eines angezeigten
Bildes zum Erläutern
des Symbolanzeigeverfahrens gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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11 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern eines
Verfahrens zum Auswählen
eines Symbols und Anzeigen eines Bildes, welches mit dem ausgewählten Symbol
verknüpft
ist, gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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12 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel eines angezeigten
Bildes zum Erläutern
des Symbolauswahlverfahrens gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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13 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel von Scroll- und
Entscheidungstasten gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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14 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel eines angezeigten
Bildes zum Erläutern
des Symbolauswahlverfahrens gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt; und
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15 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Beispiel eines Bildes zeigt,
welches mit einem ausgewählten
Symbol gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verknüpft
ist.
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Als
nächstes
wird eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist eine digitale Standbildkamera. 1 zeigt
die Systemstruktur der Ausführungsform.
In 1 ist Bezugszeichen 101 eine CCD (ladungsgekoppelte
Vorrichtung). Die CCD 101 gibt ein Objektbild als ein Fotografiersignal
durch einen Linsenabschnitt aus. Das Fotografiersignal wird einer
Bildverarbeitungsschaltung 102 zugeführt.
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Die
Bildverarbeitungsschaltung 102 umfasst einen Kamerasignalverarbeitungsabschnitt,
einen Speichercontroller, einen Bildkomprimier-/Dekomprimierabschnitt,
einen Anzeigebildpuffer und einen D/A-Wandler. Der Kamerasignalverarbeitungsabschnitt
enthält
eine Klemmschaltung, eine Luminanzsignalverarbeitungsschaltung,
eine Konturkompensationsschaltung, eine Defektkompensationsschaltung,
eine automatische Blendensteuerschaltung, eine automatische Fokussteuerschaltung
und eine automatische Weißabgleichkompensationsschaltung.
Ein Anzeigebildpufferspeicher und ein Datenübertragungspfad 109 sind
mit dem Speichercontroller verbunden. Ein Ausgangssignal des Anzeigebildpufferspeichers
wird einer Bildanzeigevorrichtung 103 durch einen D/A-Wandler
zugeführt.
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Der
Bildkomprimier-/Dekomprimierabschnitt komprimiert Bilddaten entsprechend
z. B. zu dem JPEG-(Joint Photographic Experperts Group)Format. Zusätzlich dekomprimiert
der Bildkomprimier-/Dekomprimierabschnitt komprimierte Bilddaten.
Die Bildanzeigevorrichtung 103 ist als eine Anzeigevorrichtung,
wie beispielsweise eine LCD (Flüssigkristallanzeige)
strukturiert, welche in die Kamera eingebaut ist. Das Bildsignal
wird von der Bildverarbeitungsschaltung 102 zu der Bildanzeigevorrichtung 103 zugeführt. Somit
wird ein Bild, welches fotografiert wird, auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt.
Zusätzlich
wird ein Bild, welches von einem entfernbaren Aufzeichnungsmedium,
wie beispielsweise einer Speicherkarte 108 ausgelesen wird,
angezeigt.
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Ein
DRAM (Dynamik Random Access Memory) 204, ein steuernder
Mikrocomputer 105 und ein Speicherkartencontroller 107 sind
mit dem Datenübertragungspfad 109 verbunden.
Der Speicherkartencontroller 107 schreibt und liest Daten
auf/aus der Speicherkarte 108. Die Speicherkarte 108 enthält einen
Flash-Speicher, einen Pufferspeicher und einen Speichercontroller.
Die Speicherkarte 108 ist anbringbar an und abnehmbar von
dem digitalen Standbildkamerahauptkörper. Das Aufzeichnungsmedium ist
nicht auf die Speicherkarte beschränkt. Mit anderen Worten können eine
Diskette, eine wiederbeschreibbare optische Platte oder dergleichen
verwendet werden.
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Ein
Heraufsetzschalter 111, ein Herabsetzschalter 112 und
ein Scroll-Entscheidungs-Tastensatz 113 sind
mit dem steuernden Mikrocomputer 105 verbunden. Neben diesen Schaltern
sind andere Schalter für
einen Bediener, wie beispielsweise ein Verschlussknopf und ein Betriebsmoduseinstellschalter
(nicht gezeigt) angeordnet. Der Heraufsetzschalter 111 wird
verwendet, um die Größe eines
Bildes zu vergrößern, welches
auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt wird. Zum
Beispiel, wann immer der Heraufsetzschalter 111 gedrückt ist,
wird die Größe des Bildes
um 10% vergrößert. Im
Gegensatz dazu wird der Herabsetzschalter 112 verwendet,
um die Größe eines
Bildes zu reduzieren, welches auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt
wird. Ähnlich,
wann immer der Herabsetzschalter 112 gedrückt wird,
wird die Größe des Bildes
um 10% reduziert. Gemäß der Ausführungsform
der Ausführungsform wird
der Herabsetzschalter 112 verwendet, um die Größe eines
vergrößerten Bildes
zu reduzieren. Die minimale Größe eines
Bildes ist die reguläre
Bildgröße.
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Positionsinformation
(die Breite und Länge der
aktuellen Position) wird von einer GPS-Einheit 106 zu dem
steuernden Mikrocomputer 105 durch eine serielle Schnittstelle 110 zugeführt. Die GPS-Einheit 106 empfangt
Radiowellen von einer Vielzahl von GPS-Satelliten und berechnet
die Breite und Länge
der aktuellen Position. Die GPS-Einheit 106 erzeugt gültige Breiteninformation
und Längeninformation
in Intervallen von z. B. einer Sekunde.
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Wenn
der Benutzer den Verschlussknopf drückt, wird ein Bildsignal, welches
durch die CCD 101 fotografiert wird, zu der Bildverarbeitungsschaltung 102 zugeführt. Die
Bildverarbeitungsschaltung 102 verarbeitet das Bildsignal.
Das resultierende Bildsignal wird auf dem DRAM 104 unter
der Steuerung eines Speichercontrollers der Bildverarbeitungsschaltung 102 gespeichert.
Zusätzlich,
wenn der Verschlussknopf gedrückt
wird, misst die GPS-Einheit 106 die Breite und Länge der
aktuellen Position (nämlich
die fotografierte Position). Die gemessene Breiten- und Längeninformation
wird von der GPS-Einheit 106 zu dem DRAM 104 durch
die serielle Schnittstelle 102 des steuernden Mikrocomputers 105 und
den Datenübertragungspfad 109 zugeführt. Der
DRAM 104 speichert die Breiten- und Längeninformation.
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Wenn
die fotografierten Originalbilddaten auf dem DRAM 104 gespeichert
werden, werden die Originalbilddaten durch den Bildkomprimier-/Dekomprimierabschnitt
der Bildverarbeitungsschaltung 102 unter der Steuerung
des steuernden Mikrocomputers 105 komprimiert. Die komprimierten
Bilddaten (JPEG-Daten) werden auf dem DRAM 104 gespeichert.
An diesem Punkt werden die komprimierten Bilddaten in einem bestimmten
Bereich gespeichert, welcher verschieden zu dem Bereich der Originalbilddaten
ist. Die komprimierten Bilddaten, die aus dem DRAM 104 unter
der Steuerung des steuernden Mikrocomputers 105 gelesen
werden, werden durch den Speicherkartencontroller 107 auf
die Speicherkarte 108 geschrieben.
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Wenn
ein Bild, wie beispielsweise ein Standbild, welches in der Speicherkarte 108 gespeichert ist,
reproduziert wird, werden die komprimierten Bilddaten aus der Speicherkarte 108 durch
den Speicherkartencontroller 107 ausgelesen. Die komprimierten
Bilddaten werden durch den Bildkomprimier-/Dekomprimierabschnitt
der Bildverarbeitungsschaltung 102 dekomprimiert. Die dekomprimierten Bilddaten
werden auf den DRAM 104 geschrieben. Die Bilddaten, welche
in dem DRAM 104 gespeichert sind, werden auf der Bildanzeigevorrichtung 103 durch
die Bildverarbeitungsschaltung 102 angezeigt.
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Die
Speicherkarte 108 weist eine Dateistruktur auf, wie in 2 gezeigt
ist. Bezugnehmend auf 2 weist die Speicherkarte 108 Verzeichnisse
von einem Standbildverzeichnis (DCIM), einem Bewegungsbildverzeichnis
(MOxxxnn), einem Stimmverzeichnis (VOICE), einem Steuerverzeichnis
(AVCTL), einem Musikverzeichnis (HIFI) und einem Positionsinformationsverzeichnis
(POSITION) auf. Jedes Verzeichnis weist Unterverzeichnisse auf.
Zum Beispiel weist das Standbildverzeichnis (DCIM) Unterverzeichnisse
wie beispielsweise msdcf auf. Wenn ein Standbild durch die digitale
Standbildkamera fotografiert wird und das Standbild entsprechend
dem JPEG-Format komprimiert wird, wird dem Standbild dsc00001.jpg
als Dateiname und eine Erweiterung zugewiesen, und wird in dem Unterverzeichnis
msdcf gespeichert.
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Das
Positionsinformationsverzeichnis weist Unterverzeichnisse Poix (Positionsinformationsdaten),
Route (Routendaten), track (Wegdaten), MAP (Kartendaten) usw. auf.
Wenn ein Standbild durch das digitale Standbild fotografiert wird,
wird Positionsinformation der fotografierten Position davon in einer
Datei dsc0001.poi oder dergleichen gespeichert, welche unter dem
Unterverzeichnis Poix platziert wird. In diesem Fall repräsentiert
die Erweiterung poi, dass die Datei auf dem POIX basiert. Eine Positionsinformationsdatei
enthält
Information von einer Position. Ähnlich
besteht eine MAP-Datei, welche in dem Unterverzeichnis MAP enthalten
ist, aus Daten von zumindest einer Karte. Kartendaten werden von
einem Autonavigationssystem, einer Kartendatenbank oder dergleichen
auf die Speicherkarte 108 heruntergeladen.
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Der
steuernde Mikrocomputer 105 prä-detektiert die Dateistruktur
auf der Speicherkarte 108. Wenn die fotografierten Standbilddaten
auf die Speicherkarte 108 geschrieben werden, weist der
steuernde Mikrocomputer 105 einen Dateinamen den Standbilddaten
zu. Zusätzlich,
wenn gewünschte Standbilddaten
aus der Speicherkarte 108 gelesen werden, bestimmt der
steuernde Mikrocomputer 105 den Dateinamen der Standbilddaten,
die zu lesen sind.
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Wie
oben beschrieben, wenn der Verschlussknopf gedrückt wird, wird die Positionsinformation
(Breite und Länge)
der fotografierten Positionen auf dem DRAM 104 geschrieben.
Die Positionsinformation wird auf die Speicherkarte 108 durch
den Speicherkartencontroller 107 unter der Steuerung des
steuernden Mikrocomputers 105 geschrieben. Wenn Positionsinformation
auf der Speicherkarte 108 aufgezeichnet wird, gibt es zwei
Verfahren. Als ein erstes Verfahren wird die Positionsinformation
als eine Datei aufgezeichnet, die von einer Bilddatei verschieden
ist. Als ein zweites Verfahren wird die Positionsinformation direkt
in eine Bilddatei aufgezeichnet.
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Als
ein Beispiel des ersten Verfahrens wird eine Positionsinformationsdatei
in einem Datenformat basierend auf dem POIX (Point Of Intrest eXcange
Language) verwendet. Das POIX ist ein Datenformat, das durch MOSTEC
aufgebaut wurde (Mobile Information Standard Technical Committee),
um so Positionsinformationen auf dem Internet auszutauschen. Das
POIX ist eine Auszeichnungssprache basierend auf der XML (eXtensible
Markup Language), bei welcher Daten unter Verwendung von Text hierarchisch
strukturiert sind. Die Positionsinformation repräsentiert Information einer
Zielposition und Information darüber.
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Mit
anderen Worten wird die Positionsinformation in einer Positionsinformationsdatei
in dem Datenformat basierend auf dem POIX unter der Steuerung des
steuernden Mikrocomputers 105 konvertiert. Die Positionsinformationsdatei
wird als eine Datei in dem Unterverzeichnis Poix der Speicherkarte 108 aufgezeichnet.
Ein Bilddateiname, der zu verknüpfen
ist, kann in einer Positionsinformationsdatei beschrieben werden.
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Somit
kann eine Datei eines fotografierten Bildes und Positionsinformation
einer fotografierten Position verknüpft werden.
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3 zeigt
ein Beispiel einer Datenpositionsinformationsdatei basierend auf
dem POIX. Die Datenpositionsinformationsdatei wird durch den steuernden
Mikrocomputer 105 gebildet. Bezugnehmend auf die 3 beschreibt
ein Abschnitt der ersten drei Zeilen (bezeichnet durch Abschnitt 11)
eine Versionsnummer des POIX zur Verwendung. Der Abschnitt 11 beschreibt
eine Versionsnummer einer speziellen Erweiterung (sonypoix), welche
durch den Anmelder der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen wird.
Ein Abschnitt der nächsten
fünf Zeilen
(Abschnitt 12) beschreibt Elemente des Formats. Die Elemente
des Formats repräsentieren,
dass das geodätische
System (Datum), welches in dem POIX verwendet wird, (tokyo: japanisches
geodätisches System)
ist, das das Koordinatensystem (Einheit) (Grad) ist, und dass das
Datum und die Zeit der Informationsbildung 20. Oktober 1999, 10:35:47+09:00 (Zeitzone)
ist. Zusätzlich
zu diesen Elementen definiert das Format eine Breite, einen Reisezustand
einer mobilen Substanz, einer Reiserichtung, eine Sequenz von Ortskoordinatenpunkten,
einen Objektnamen, eine Beschreibung des Objekts, ein Zugriffsverfahrens
des Objekts, einen Startpunkt, einen Ankunftspunkt, eine Route von
dem Startpunkt zu dem Ankunftspunkt und den Namen des Verteilers.
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Ein
Abschnitt der 10ten und 11ten Zeilen (Abschnitt 13) beschreibt
einen Suchindex (index pos) für
jedes Element des POI(Point Of Interest), der folgt. Mit anderen
Worten beschreibt der Abschnitt 13 einen Index, welcher
redundante Positionsinformation der Information (Breite und Länge) einer
Zielposition aufweist.
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Ein
Tag des Suchindexes enthält
Positionsinformation (Breite und Länge), die Kategorie der Information,
die Unterscheidung von mobiler Substanz oder eine nicht-mobilen
Substanz und ein geodätisches
System. In dem Beispiel, welches in 3 gezeigt
ist, ist die Position an der Breite 35.62222° N und Länge 139.74528° E; der Kategoriecode
ist 14000000; die mobil/nicht-mobile Unterscheidung ist nicht-mobil (fix); und
das geodätische
System ist (tokyo). Die Zahl der Ziffern von jeder der Breite und Länge ist
fixiert. In dem POIX-Format kann die Gradbezeichnung oder Grad-Sekunde-Minute-Bezeichnung
ausgewählt
werden. Jedoch wird in dem Index die Gradbezeichnung fest verwendet.
Da die Anzahl von Ziffern und die Bezeichnung fixiert sind, kann
der Index schnell gelesen werden und in das interne Format der Vorrichtung
konvertiert werden.
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Ein
Abschnitt der nächsten
elf Zeilen (Abschnitt 14) beschreibt POI-Informationen.
In dem Abschnitt 14 ist der repräsentative Abschnitt (POINT)
eines Objekts durch die Position (POS) bezeichnet. Die Position
wird mit Breite (lat) und Länge
(lon) repräsentiert.
Wie oben beschrieben, beschreibt der Abschnitt 14 die gleiche
Position wie diejenige in dem Index. Ein Tag (image ref) beschreibt
eine Verknüpfungsposition
und einen Dateinamen der Bilddatei, die mit dem POI zu verknüpfen ist.
Der Dateiname basiert auf der Verzeichnisstruktur der oben beschriebenen
Speicherkarte. Ein Tag (comment) beschreibt Buchstabenreihe eines
Kommentars eines Bildes, welches mit dem POI verknüpft ist.
In dem Beispiel, welches in 3 gezeigt
ist, repräsentiert das
Tag (comment) den Modellnamen der digitalen Standbildkamera, die
das Bild fotografiert.
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Ein
Abschnitt der nächsten
Zeile (Abschnitt 15) beschreibt die Kategorie des POI.
Ein Abschnitt der nächsten
Zeile (GPSTIME) (Abschnitt 16) beschreibt das Datum und
die Zeit, zu welcher Zeitinformation von GPS-Satelliten empfangen
wird. Wie in 4 gezeigt ist, ist die Kategorie
ein 4 Byte Code einer Buchstabenfolge in hexadezimaler Notation.
Das erste Byte des Kategoriecodes beschreibt eine große Kategorie.
Der Kategoriecode (14000000), welcher in 3 gezeigt
ist, beschreibt Positionsinformation einer fotografierten (aufgezeichneten)
Position. Unter Verwendung des Kategoriecodes können die Formen der Symbole
für die
individuellen Kategorien variiert werden.
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In
dem Verfahren, bei welchem Positionsinformation direkt in einer
Bilddatei aufgezeichnet wird und dann auf der Speicherkarte 108 gespeichert wird,
wird z. B. ein Header von Exif verwendet. Mit anderen Worten, wenn
der steuernde Mikrocomputer 105 einen Header zu einer Exif-Formatbilddatei
addiert, welche entsprechend dem JPEG-Format komprimiert worden
ist, zeichnet der steuernde Mikrocomputer 105 die Positionsinformation,
welche in dem DRAM 104 gespeichert ist, auf einen GPS-Informationsbereichs
des Headers auf.
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5 zeigt
die Struktur einer im Exif-Format komprimierten Datendatei. Obwohl
eine detaillierte Erläuterung
weggelassen wird, geht einem Anwendungsmarkierungssegment (APP 1)
ein Komprimierungsdatenstart SOI voraus. Das APP1 enthält einen APP1-Marker,
einen Exif-Identifikationscode und zusätzliche Informationen. Der
JPEG-Standard definiert, dass die Größe des APP1 nicht 64 Kilobyte überschreitet.
Die zusätzliche
Information enthält GPS
IFD. Die GPS IFD werden verwendet, um GPS-Informationen zu beschreiben,
welche die Breite und Länge
der Positionsinformation enthält,
und Datum und Zeit, an welchem die Positionsinformation erhalten
wurde.
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Als
nächstes
werden Verfahren gemäß der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben werden. Mit anderen Worten
werden Verfahren zum Reproduzieren von Karteninformationen, einer
Bilddatei und Positionsinformation einer fotografierten Position
von der Speicherkarte 108, welche das Kartenbild auf der
Bildanzeigevorrichtung 103 anzeigt, und ein Anzeigen eines
Symbols an einer Position entsprechend der Positionsinformation auf
der Karte durchgeführt.
Diese Verfahren werden durch den steuernden Mikrocomputer 105 durchgeführt.
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Als
erstes wird eine Positionsinformationstabelle, die Positionsinformationen
von Bildern, die in der Speicherkarte 108 gespeichert sind,
enthält,
die Dateinummern der Bilder und zusätzliche Information, wie beispielsweise
die Kategorien der Bilder, entsprechend zu dem Flussdiagramm, welches
in 6 gezeigt ist, gebildet. Bevor oder nachdem die
Positionsinformationstabelle gebildet wird, werden Kartenbilddaten
aus der Speicherkarte 108 durch den Speicherkartencontroller 107 gelesen
und auf dem DRAM 104 gespeichert. Die Kartenbilddaten werden
aus dem DRAM 104 gelesen und der Bildanzeigevorrichtung 103 durch
die Bildverarbeitungsschaltung 102 zugeführt. Die
Kartenbilddaten werden auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt.
Die Kartenbilddaten enthalten Bereichsinformationen. Die Bereichsinformation
stellt die Breite und Länge
von jeder Ecke des Vierecks auf der Karte dar.
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Wie
bei der Positionsinformation wird eine Bereichsinformationsdatei
gebildet. Alternativ kann Bereichsinformation direkt in einer Kartenbilddatei aufgezeichnet
werden. Zusätzlich
kann, wie bei der Positionsinformation, die Bereichsinformationsdatei in
einer POIX-Datei enthalten sein. Alternativ kann die Bereichsinformation
in den Header einer Bilddatei geschrieben werden.
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In
dem Verfahren, welches in 6 gezeigt ist,
wird die Anzahl der Bilder(n), welche in der Speicherkarte 108 gespeichert
sind, erhalten (in Schritt S1). Danach wird bestimmt, ob es ein
Bild (Datei) gibt, das nicht verarbeitet worden ist, und ob die
Anzahl der Bilder(n) größer als
0 ist. Wenn das bestimmte Ergebnis bei Schritt S2 nein ist (nämlich es gibt
kein Bild, das nicht verarbeitet worden ist oder die Anzahl der
Bilder(n) ist 0) ist der Tabellenbildungsprozess beendet (in Schritt
S5).
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Wenn
das bestimmte Ergebnis in Schritt S2 ja ist (nämlich es gibt ein Bild, das
nicht verarbeitet worden ist und die Anzahl der Bilder(n) ist größer als 0),
schreitet der Fluss zu Schritt S3 fort. In Schritt S3 wird eine
Bild- oder Positionsinformationsdatei von der Speicherkarte 108 gelesen.
Wenn Positionsinformation in den Header einer Bilddatei in der Datenstruktur,
welche in 5 gezeigt ist, geschrieben wird,
kann die Positionsinformation zusammen mit der Bilddatei gelesen
werden. Wenn eine Positionsinformationsdatei in dem Datenformat
entsprechend dem POIX (siehe 3) aufgezeichnet
wird, wird die Positionsinformationsdatei gelesen.
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In
Schritt S4 wird notwendige Information, wie beispielsweise Positionsinformation,
aus der Bilddatei oder der Positionsinformationsdatei extrahiert
und in der Tabelle registriert. In dem Fall der Positionsinformationsdatei,
wie in 3 gezeigt ist, mit Bezug nur auf den Index, können Positionsinformationen
usw. schnell extrahiert werden. Die Datenextraktionsoperation wird
für alle
Bilddateien durchgeführt,
die in der Speicherkarte 108 aufgezeichnet sind.
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7 zeigt
ein Beispiel einer Tabelle, die in dem RAM des steuernden Mikrocomputers 105 gespeichert
ist. In 7 sind Positionsinformationen usw.
für jede
von fünf
Positionen in der Tabelle enthalten. In 7 repräsentieren
Bezugszeichen 21 und 22 die Breite und Länge der
Positionsinformationen (Grad-Minute-Sekunde-Notation
bzw. Dezimalnotation). In Japan repräsentieren Bezugszeichen 21 und 22 Werte
von nördlicher
Breite bzw. östlicher Länge. Bezugszeichen 23 repräsentiert
einen Kategoriecode. Bezugszeichen 24 repräsentiert
einen Dateinamen einer Bilddatei, welche Positionsinformationen
enthält.
Ein Kategoriecode (14000000), welcher in 7 gezeigt
ist, repräsentiert
eine Kategorie von fotografierten Positionen. Ein Kategoriecode
(04000000) repräsentiert
eine Kategorie von Besichtigungspunkten und historischen Punkten.
Ein Kategoriecode (05000000) repräsentiert eine Kategorie von
Geschäften.
(Dsc) eines Dateinamens einer Positionsinformationsdatei repräsentiert
Positionsinformation, welche erhalten wird, wann immer der Verschluss
der digitalen Standbildkamera gedrückt wird. Eine Erweiterung
(jpg) repräsentiert
eine Datei, von welcher Daten entsprechend dem JPEG-Format komprimiert
worden sind.
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Nachdem
die Tabelle gebildet worden ist, werden Symbole entsprechend der
Breiten- und Längeninformation
angezeigt, welche in der Tabelle entsprechend einem Prozess enthalten
werden, welcher in einem Flussdiagramm von 8 gezeigt
ist. An diesem Punkt kann mit dem Heraufsetzschalter 111 und
dem Herabsetzschalter 112 die Größe der Karte vergrößert bzw.
reduziert werden. In Schritt S11 wird der Anzeigebereich der Karte
entsprechend der Bereichsinformation, dem Vergrößerungsverhältnis und dem Reduktionsverhältnis der
Karte erhalten.
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In
Schritt S11 wird bestimmt, ob es oder ob es nicht eine Positionsinformationstabelle
gibt, die nicht verarbeitet worden ist. Wenn das bestimmte Ergebnis
in Schritt S12 nein ist (nämlich
es gibt keine Positionsinformationstabelle, die nicht verarbeitet worden
ist) schreitet der Fluss zu Schritt S17 fort. In Schritt S17 wird
das Symbolanzeigeverfahren beendet, und dann wird der Symbolauswahlprozess durchgeführt. Wenn
das bestimmte Ergebnis in Schritt S11 ja ist (nämlich es gibt eine Positionsinformationstabelle,
die nicht verarbeitet worden ist), schreitet der Fluss zu Schritt
S13 fort. In Schritt S13 wird Positionsinformation (Breite und Länge) eines Bildes
von der Tabelle ausgelesen. Die Daten von einer Zeile, welche in 7 gezeigt
sind, sind Positionsdaten eines Bildes.
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In
Schritt S14 wird bestimmt, ob oder ob nicht die Positionsdaten in
dem Anzeigebereich der Karte sind, welche in Schritt S11 erhalten
werden. Wenn das bestimmte Ergebnis in Schritt S14 nein ist (nämlich die
Positionsdaten sind nicht in dem Anzeigebereich) wird ein Symbol
angezeigt (in Schritt S16). Wenn das bestimmte Ergebnis in Schritt
S14 ja ist (nämlich
die Positionsdaten sind in dem Anzeigebereich), schreitet der Fluss
zu Schritt S15 fort. In Schritt S15 wird ein Symbol auf der Karte
angezeigt. In der Realität
wird in Schritt S14 die Breite oder Länge von jeder Ecke des Vierecks
des Anzeigebereichs mit der Breite oder Länge der Positionsinformation verglichen.
Die Schleife von Schritt S12 zu Schritt S16 wird für alle Positionsdaten
der Positionsinformationstabelle wiederholt.
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9 zeigt
ein Beispiel eines Kartenbildes, welches auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt
wird. Ein gepunkteter Rechtecksbereich 31 in der Nähe des Zentrums
des Kartenbildes ist ein Symbolauswahlbereich. In dem Verfahren,
welches in 8 gezeigt ist, werden z. B.
Symbole 32a bis 32e entsprechend zu fünf Positionen
der Tabelle auf der Karte angezeigt, wie in 10 gezeigt
ist. In 10 sind kleine schwarze Vierecke
Symbole entsprechend den Breiten- und Längendaten, welche in der Tabelle
enthalten sind. Es sei angemerkt, dass die Symbole in einer anderen
Form angezeigt werden können.
Alternativ können
die Symbole in unterschiedlichen Formen entsprechend der Kategorien des
Kategoriecodes angezeigt werden. Soweit die Positionsinformation
gebildet wird, sogar wenn Karteninformationen geändert werden, kann das Verfahren
zum Bilden der Tabelle, welches in 9 gezeigt ist,
weggelassen werden.
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Während die
Symbole 32a bis 32e auf der Karte angezeigt werden,
wird ein gewünschtes
Symbol an der dichtesten Position zu dem Zentrum des Auswahlbereichs 31 platziert.
Somit wird das gewünschte
Symbol ausgewählt.
Ein Bild, welches mit dem ausgewählten
Symbol verknüpft
ist, wird auf der Bildanzeigevorrichtung 103 angezeigt.
Als nächstes, mit
Bezug auf 11, wird der Symbolauswahlprozess
und der Bildanzeigeprozess beschrieben werden.
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Als
erstes wird in Schritt S21 die Anzahl der Symbole (m) in dem Auswahlbereich 31 erhalten.
In Schritt S22 wird bestimmt ob oder ob nicht die Anzahl der Symbole
(m) größer als
0 ist (nämlich
m > 0). Wenn das bestimmte
Ergebnis in Schritt S22 ja ist (nämlich m > 0) schreitet der Fluss mit Schritt S23 fort.
In Schritt S23 wird ein Symbol an der dichtesten Position zu dem
Zentrum des Anzeigeschirms erhalten. Um ein gewünschtes Symbol (fotografierte
Position) in dem Auswahlbereich 31 oder dem Zentrum davon
zu platzieren, werden der Heraufsetzschalter 111, der Herabsetzschalter 112 und
der Scroll-Entscheidungs-Tastensatz 113 verwendet. 13 zeigt ein
Beispiel des Scroll-Entscheidungs-Tastensatz 113, welcher
aus einer Scroll-Taste 113a und einer Entscheidungstaste 113b zusammengesetzt
ist. Die Scroll-Taste 113a weist Pfeile auf. Mit der Scroll-Taste 113a kann
der Anzeigeschirm in jede Richtung gescrollt werden. Die Entscheidungstaste 113b ist
an dem Zentrum der Scroll-Taste 113a angeordnet. Wenn die
Entscheidungstaste 113b gedrückt wird, wird der Symbolauswahlprozess
beendet und ein Bild entsprechend des ausgewählten Symbols wird angezeigt.
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Der
Anzeigebereich der Bildanzeigevorrichtung 103 einer tragbaren
Fotografiervorrichtung, wie beispielsweise einer Standbildkamera,
ist schmal. Um es dem Benutzer zu erlauben, leichter eine Karte, die
angezeigt wird, zu sehen, drückt
er oder sie den Heraufsetzschalter 111. 12 zeigt
ein vergrößertes Bild.
In diesem Beispiel, sogar wenn die Karte vergrößert ist, variieren die Positionen
der Symbole 32a bis 32e nicht auf der Karte. Somit,
sogar wenn der Anzeigebereich schmal ist, kann der Benutzer genau
oder vollständig
eine gewünschte
Position auf der Karte erkennen. In dem Beispiel, welches in 12 gezeigt
ist, wird kein Symbol in dem Auswahlbereich 31 angezeigt.
In diesem Fall kann ein Symbol nicht ausgewählt werden. Somit schreitet
der Fluss zu Schritt S28 fort. Unter Verwendung des Heraufsetzschalters 111,
des Herabsetzschalters 112 und des Scroll-Entscheidugs-Tastensatzes 113 platziert der
Benutzer ein gewünschtes
Symbol in dem Auswahlbereich 31. Wenn der Auswahlbereich 31 eine Vielzahl
von Symbolen enthält,
wird das ausgewählte Symbol
an der dichtesten Position zu dem Zentrum des Auswahlbereichs 31 platziert.
In einem Beispiel, welches in 14 gezeigt
ist, wird mit den Schaltern und Tasten das Symbol 32a in
dem Auswahlbereich 31 platziert. In dem Beispiel, wenn
der Benutzer die Entscheidungstaste 113b drückt, wird
das Symbol 32a ausgewählt.
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In
Schritt S24, welcher in 11 gezeigt
ist, um dem Benutzer anzuzeigen, dass das Symbol 32a ausgewählt worden
ist, wird das Symbol 32a gegen andere Symbole hervorgehoben.
Zum Beispiel wird die Farbe des ausgewählten Symbols variiert. Alternativ
wird das ausgewählte
Symbol geblinkt. Alternativ kann das ausgewählte Symbol in einer umgekehrten
Farbe angezeigt werden. Danach schreitet der Fluss mit Schritt S25
fort. In Schritt S25 fordert die Vorrichtung den Benutzer zur Dateneingabe
auf.
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In
Schritt S26 wird bestimmt, ob oder ob nicht die Entscheidungstaste 113b gedrückt worden
ist. Wenn das bestimmte Ergebnis in Schritt S26 nein ist (nämlich die
Entscheidungstaste 113b ist nicht gedrückt worden) fährt der
Fluss mit Schritt S28 fort. In Schritt S28 wird der Prozess beendet.
Tatsächlich, wenn
die Entscheidungstaste 113b nicht für eine vorbestimmte Zeitperiode
gedrückt
worden ist, wird bestimmt, dass die Entscheidungstaste 113b nicht
gedrückt
worden ist. Alternativ, neben der Entscheidungstaste 113b,
kann eine Löschtaste
angeordnet sein. Wenn das bestimmte Ergebnis in Schritt S26 ja ist
(nämlich
die Entscheidungstaste 113b ist gedrückt worden) fährt der
Fluss mit Schritt S27 fort. In Schritt S27 wird ein Bild, welches
mit dem ausgewählten Symbol
verknüpft
ist, auf der Bildanzeigevorrichtung 103 anstelle der Karte
angezeigt. 15 zeigt den Zustand, in welchem
ein Bild, welches mit dem ausgewählten
Symbol 32a verknüpft
ist, angezeigt wird.
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Ein
Symbol an der aktuellen Position kann auf der Karte angezeigt werden.
In diesem Fall wird eine Karte, die Bereichsinformationen enthält, angezeigt,
um so Positionsinformation von der GPS-Einheit zu erhalten. Wenn
die erhaltene Positionsinformation in dem Anzeigebereich ist, wird
ein Symbol, das die aktuelle Position repräsentiert, auf der Karte angezeigt.
Somit kann der Benutzer die Vorrichtung als ein Navigationssystem
benutzen.
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Gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
wird als ein Mittel zum Erhalten von Positionsinformation das GPS
verwendet. Alternativ können
andere Mittel, wie beispielsweise ein Positionsinformationsservice
eines Mobiltelefons verwendet werden. Alternativ kann der Benutzer
die aktuelle Position mit einer Karte, die auf der Anzeigevorrichtung angezeigt
wird, kennzeichnen. Zusätzlich,
ohne ein Mittel zum Erhalten von Positionsinformation, kann eine
Tabelle zum Anzeigen von Symbolen unter Verwendung von Positionsinformation,
die von dem Datenaufzeichnungsmedium gelesen wird, gebildet werden.
Darüber
hinaus können
Positionsinformationen und Karteninformationen von einer Kartendatenbank
durch ein Kommunikationsnetzwerk erhalten werden. Erhaltene Karteninformation
kann hierarchisch strukturiert sein.
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Die
oben beschriebene Ausführungsform
ist eine digitale Standbildkamera. Jedoch können Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung eine digitale Fotografiervorrichtung verwenden, die ein
sich bewegendes Bild fotografiert. Solange, wie Positionsinformation
in einem vorbestimmten Datenformat beschrieben wird, können Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung andere als das POIX-Datenformat verwenden.
Zusätzlich
können
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung andere als das Exif-Format als ein Bilddatenformat
verwenden.
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Wie
oben beschrieben, werden gemäß den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ein Bild und Positionsinformation auf
einem Aufzeichnungsmedium, wie beispielsweise einer Speicherkarte,
aufgezeichnet. Ein Bild und Positionsinformationen werden von dem
Aufzeichnungsmedium reproduziert. Ein Symbol entsprechend der Positionsinformation
wird auf einer Karte angezeigt. Somit kann Positionsinformation
eines Bildes, wie beispielsweise eine fotografierte Position, klar
ohne eine Verbindung zu einer weiteren Vorrichtung angezeigt werden.
Somit können
fotografierte Bilder leicht verwaltet werden. Zusätzlich,
da Positionsinformationen als eine Tabelle gespeichert wird, kann
ein Prozess zum Anzeigen von Symbolen schnell und einfach durchgeführt werden.
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Soweit
wie die Ausführungsformen
der Erfindung, welche oben beschrieben wurde, zumindest teilweise
unter Verwendung von einer Software-gesteuerten Datenverarbeitungsvorrichtung
implementiert werden, sei verstanden, dass ein Computerprogramm,
welches solche Softwaresteuerung vorsieht und ein Speichermedium,
durch welches solch ein Computerprogramm gespeichert wird, als Aspekte der
vorliegenden Erfindung angesehen werden.
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Obwohl
bestimmte Ausführungsformen
hier beschrieben worden sind, sei verstanden, dass die Erfindung
nicht darauf beschränkt
ist, und dass viele Modifikationen und Hinzufügungen dazu innerhalb des Rahmens
der Erfindung gemacht werden können.
Zum Beispiel können
verschiedene Kombinationen der Merkmale der folgenden abhängigen Ansprüche mit
den Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche
vorgenommen werden, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.