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DE112008002567T5 - Auslenkendes Gleichlaufgelenk - Google Patents

Auslenkendes Gleichlaufgelenk Download PDF

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DE112008002567T5
DE112008002567T5 DE112008002567T DE112008002567T DE112008002567T5 DE 112008002567 T5 DE112008002567 T5 DE 112008002567T5 DE 112008002567 T DE112008002567 T DE 112008002567T DE 112008002567 T DE112008002567 T DE 112008002567T DE 112008002567 T5 DE112008002567 T5 DE 112008002567T5
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DE
Germany
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joint
constant velocity
deflecting
velocity joint
joint according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112008002567T
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Iwata Murakami
Tatsuro Iwata Sugiyama
Shigeki Iwata Matsushita
Haruhiko Iwata Yamada
Taku Iwata Itagaki
Masayuki Takarazuka Kuroda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTN Corp
Original Assignee
NTN Corp
NTN Toyo Bearing Co Ltd
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Filing date
Publication date
Priority claimed from JP2007255180A external-priority patent/JP2009085327A/ja
Priority claimed from JP2008136626A external-priority patent/JP2009097709A/ja
Application filed by NTN Corp, NTN Toyo Bearing Co Ltd filed Critical NTN Corp
Priority claimed from PCT/JP2008/065445 external-priority patent/WO2009041211A1/ja
Publication of DE112008002567T5 publication Critical patent/DE112008002567T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)
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Abstract

Auslenkendes Gleichlaufgelenk, enthaltend: ein Gelenkaußenelement, das dazu bestimmt ist, mit einer Antriebswelle oder einer angetriebenen Welle verbunden zu werden; ein Gelenkinnenelement, das dazu bestimmt ist, mit der angetriebenen Welle oder der Antriebswelle verbunden zu werden; und ein Drehmomentübertragungselement, das ein Drehmoment zwischen dem Gelenkaußenelement und dem Gelenkinnenelement überträgt, wobei das Drehmomentübertragungselement entlang einer Spur beweglich ist, die im Inneren des Gelenkaußenelementes ausgebildet ist, und eine Herausfall-Verhinderungseinheit an einem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes derart vorgesehen ist, dass das Gelenkaußenelement, das Gelenkinnenelement und das Drehmomentübertragungselement zu einem einzigen Gehäuse integriert sind, wobei das Gelenkinnenelement sowie das Drehmomentübertragungselement in dem Gelenkaußenelement aufgenommen sind.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein auslenkendes Gleichlaufgelenk, das bei den Kraftübertragungssystemen von Automobilen und unterschiedlichen industriellen Maschinen verwendet wird. Ein auslenkendes Gleichlaufgelenk gestattet nicht nur eine Winkelverschiebung, sondern auch eine axiale Verschiebung (Auslenkung). Beispiele für das auslenkende Gleichlaufgelenk umfassen Tripoden-Gleichlaufgelenke, Doppelversatz-Gleichlaufgelenke und Kreuzrillen-Gleichlaufgelenke.
  • STAND DER TECHNIK
  • Eine Antriebswelle, die die Kraft einer Maschine eines Automobils überträgt, enthält eine Zwischenwelle, ein auslenkendes Gleichlaufgelenk und ein feststehendes Gleichlaufgelenk, die an den gegenüberliegenden Enden der Zwischenwelle angebracht sind. Die Antriebswelle ist mit einem Differential durch das auslenkende Gleichlaufgelenk verbunden und zudem mit den Rädern durch das feststehende Gleichlaufgelenk verbunden. Ein Tripoden-Gleichlaufgelenk, das ein Beispiel des auslenkende Gleichlaufgelenks ist, hat einen Aufbau, bei dem eine Tripode 320 in ein Gelenkaußenelement 310 (410) eingefügt ist, wie es in 12A und 12B gezeigt ist, wobei das Gelenkaußenelement 310 (410) und die Tripode 320 in der axialen Richtung verschoben werden können (Auslenkung). 12A zeigt ein Beispiel des Gelenkaußenelementes 310, das einen Außenumfang mit einem kreisförmigen Querschnitt hat, und 12B zeigt ein Beispiel des Gelenkaußenelementes 410, das einen Außenumfang hat, der eine blütenkronenähnliche Form mit drei Ausbuchtungen hat, die aus Wiederholungen eines Abschnittes 412 mit kleinem Durchmesser und eines Abschnittes 414 mit großem Durchmesser bestehen. Das Außenverbindungselement 310 (410) hat eine topfähnliche Form und enthält drei sich axial erstreckende Laufrillen 314, die in deren Innenumfang in regelmäßigen Abständen ausgebildet sind. Die Tripode 320 enthält drei radial hervorstehende Schenkelwellen oder Lagerzapfen 326. Eine Rolle 330 ist drehbar an jedem der Lagerzapfen 326 angebracht. Die Rollen 330 sind in den entsprechenden Laufrillen 314 des Gelenkaußenelementes 310 (410) aufgenommen und rollen entlang Rollenführungsflächen 316 der Laufrillen 314 in der Achsrichtung des Gelenkaußenelementes 310 (410) während der Auslenkung.
  • Bei einem Schritt der Montage der Antriebswelle in einem Fahrzeugkörper oder anderen Schritten, muss die Antriebswelle in einigen Fällen geneigt oder aufrecht gehalten werden. Wenn in einem derartigen Fall das Tripoden-Gleichlaufgelenk umgedreht wird, kann die Tripode 320 infolge ihres Eigengewichtes aus dem Gelenkaußenelement 310 (410) fallen. Somit ist normalerweise eine Spreizfeder 342 an dem Innenumfang des Öffnungsendes des Außenringes 310 (410) angebracht, um zu verhindern, dass die Tripode 320 herausfällt (Patentdruckschrift 1). Die Spreizfeder 342 ist an einer kreisförmigen (oder teilweise kreisförmigen) Rille 340 angebracht, die in der Innenumfangsfläche des Gelenkaußenelementes 310 (410) ausgebildet ist, und hat einen Durchmesser, der geringer ist als der Durchmesser des umschriebenen Kreises der Rollen 330, die an den Lagerzapfen 226 angebracht sind. Somit berührt die Spreizfeder 342 die Rollen 330, wenn diese zum Öffnungsende des Außenverbindungselementes 310 (410) bewegt werden, so dass die Tripode 320 nicht herausfallen kann.
  • Die Patendruckschrift 2 beschreibt eine Technik zum Verhindern des Herausfallens der Rollen. Insbesondere ist, wie es in 13 gezeigt ist, eine Rollenführungsfläche 514 eines Gelenkaußenelementes 510 eines Tripoden-Gleichlaufgelenkes durch Wärmebehandlung gehärtet, mit Ausnahme eines Öffnungsendabschnittes 544 des Gelenkaußenelementes 510, und ist ein hervorstehender Abschnitt 546 in dem nicht gehärteten Öffnungsendabschnitt 544 durch plastische Bearbeitung ausgebildet. Die hervorstehenden Abschnitte 546 berühren die Rollen, um dadurch ein Herabfallen der Rollen zu verhindern. In 13 stellt ein Punktmuster einen Bereich 542 dar, der durch die Wärmebehandlung gehärtet ist.
    • [Patentdruckschrift 1] Offenlegungsschrift der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung No. Sho 61-24528
    • [Patentdruckschrift 2] Offenlegungsschrift der japanischen Patentanmeldung No. 2002-235766
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • PROBLEME DIE MIT DER ERFINDUNG GELÖST WERDEN SOLLEN
  • Bei den herkömmlichen Technologien, die oben beschrieben sind, muss bei beiden Patentdruckschriften 1 und 2 eine Einheit, die das Herausfallen verhindert, durch Anbringen einer Spreizfeder am Öffnungsende des Gelenkaußenelementes oder durch plastische Bearbeitung ausgebildet werden, nachdem die Tripode und die Rollen, die integraler Bestandteil der Welle sind, in das Gelenkaußenelement eingesetzt worden sind. Somit erfordert das Zusammensetzen einen erheblichen Aufwand.
  • Ein Ziel dieser Erfindung besteht darin, das Zusammensetzen eines auslenkenden Gleichlaufgelenkes zu vereinfachen.
  • EINRICHTUNGEN ZUM LÖSEN DER PROBLEME
  • Diese Erfindung gibt ein auslenkendes Gleichlaufgelenk an, enthaltend: ein Gelenkaußenelement, das mit einer Antriebswelle oder einer angetriebenen Welle zu verbinden ist, ein Gelenkinnenelement, das mit der angetriebenen Welle oder der Antriebswelle zu verbinden ist, ein Drehmomentübertragungselement, das ein Drehmoment zwischen dem Gelenkaußenelement und dem Gelenkinnenelement überträgt, wobei das Drehmomentübertragungselement entlang einer Spur beweglich ist, die im Inneren des Gelenkaußenelementes ausgebildet ist, wobei eine Einrichtung, die ein Herausfallen verhindert, an einem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes derart angebracht ist, dass das Gelenkaußenelement, das Gelenkinne nelement und das Drehmomentübertragungselement zu einem einzigen Gehäuse integriert sind und das Gelenkinnenelement sowie das Drehmomentübertragungselement in dem Gelenkaußenelement aufgenommen sind. Wie er hier verwendet wird, bezeichnet der Begriff ”Gehäuse” eine Einheit, die als Ganzes ohne Trennung ihrer Bestandteile gehandhabt werden kann.
  • Beispielsweise kann die Einheit, die ein Herausfallen verhindert, dadurch Ausgebildet sein, dass eine Spreizfeder am Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes angebracht ist oder ein hervorstehender Abschnitt auf der Spur in einer Position vorgesehen ist, die von der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes zurückgesetzt ist.
  • Ist der hervorstehenden Abschnitt auf der Spur angebracht, berührt eine Rolle diesen hervorstehenden Abschnitt. Wenn sich die Rolle auf die Seite der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes zubewegt, berührt die Rolle den hervorstehenden Abschnitt derart, dass die Bewegung über den hervorstehenden Abschnitt hinaus beschränkt ist. Auf diese Weise kann ein Herausfallen ohne Hinzufügen einer Spreizfeder oder einer ähnlichen Einrichtung, die das Herausfallen verhindert, vermieden werden.
  • Durch Ausbilden der hervorstehenden Abschnittes an einer Position, die von der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes zurückgesetzt ist, und Ausformen der bearbeiteten Fläche des hervorstehenden Abschnittes derart, dass ein spitzer Winkel mit der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes ausgebildet wird, kann das Gelenkaußenelement durch eine geringe Kraft in wirkungsvoller Weise verformt werden, während eine unnötige Verformung vermieden wird. Durch effektive Formgebung der Anordnung und Gestalt des hervorstehenden Abschnittes, der die Einrichtung bildet, die ein Herausfallen verhindert, kann eine stabile Zugfestigkeit sichergestellt werden.
  • Der hervorstehende Abschnitt kann auf einfache Art und Weise kostengünstig ausgebildet werden, indem der hervorstehende Abschnitt in einer Position angeordnet wird, die von der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes zurückgesetzt ist, und der hervorstehende Abschnitt derart geformt wird, dass dessen Oberfläche auf der Seite der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes einen spitzen Winkel mit der Öffnungsstirnfläche bildet. Insbesondere kann der hervorstehende Abschnitt durch plastisches Verformen der Spur mit Hilfe eines Gesenkschmiedewerkzeugs ausgebildet werden. Wenn ein Gesenkschmiedewerkzeug mit keilförmigen Oberflächen verwendet wird, können zwei bearbeitete Flächen gleichzeitig mit einer geringen Kraft geformt werden. Da die bearbeiteten Flächen der hervorstehenden Abschnitte (die Oberflächen auf der Seite der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes) spitze Winkel mit der Öffnungsstirnfläche bilden, kann ein hohes Vorsprungsmaß sichergestellt werden, wenn eine konstante Presstiefe des Gesenkschmiedewerkzeugs verwendet wird, wobei eine wirkungsvolle plastische Verformung bei geringer Kraft erzielt werden kann.
  • Ist der spitze Winkel, d. h. der Winkel der bearbeiteten Oberfläche des hervorstehenden Abschnittes, α, dann ist der Winkel α vorzugsweise wenigstens 10° und höchstens 60° und bestenfalls wenigstens 115° und höchstens 45°. Ist der Winkel α klein, wie etwa geringer als 10°, ist eine große Kraft erforderlich, um das Gesenkschmiedewerkzeug einzudrücken. Ist der Winkel α groß, nimmt das Vorsprungsmaß des hervorstehenden Abschnittes zu und die Kraft ab. Überschreitet jedoch der Winkel α 45°, nimmt das Vorsprungsmaß ab. Überschreitet der Winkel α 60°, erhöht sich die radial nach außen gerichtete Kraftkomponente, die während des Gesenkschmiedens erzeugt wird, und führt dazu, dass der Abstand zwischen den Spuren vergrößert wird. Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Tatsache muss der Winkel α wenigstens 10° und höchstens 60° betragen und ist wünschenswerterweise wenigstens 15° und höchstens 45°.
  • Vorzugsweise beträgt die Höhe des hervorstehenden Abschnittes, der von der Spur hervorsteht, wenigstens 0,4 mm. Der Spalt zwischen der Spur des Gelenkaußenelementes und der Außenumfangsfläche der Rolle beträgt maximal 0,2 mm. Wenn die hervorstehende Höhe des hervorstehenden Abschnittes wenigstens 0,4 mm beträgt, kann somit der hervorstehende Abschnitt die Rolle berühren, so dass die erforderliche Zugfestigkeit zuverlässig sichergestellt werden kann.
  • Wünschenswerterweise beträgt die Breite des hervorstehenden Abschnittes, d. h. die Größe desselben in radialer Richtung des Gelenkaußenelementes betrachtet, wenigstens 4 mm. Der Grund hierfür ist, dass, wenn die Breite des hervorstehenden Abschnittes gering ist, Schwankungen der Zugfestigkeit auftreten.
  • Es ist erwünscht, dass die Zugfestigkeit wenigstens 490 N beträgt. Die Zugfestigkeit von 490 N bedeutet, dass die Rolle aus dem Gelenkaußenelement herausgezogen werden kann, wenn eine Kraft von wenigstens 490 N auf die Rolle in einer axialen Richtung des Gelenkaußenelementes wirkt. Wenn es in einem Fahrzeug installiert ist, kann das Gleichlaufgelenk sein Eigengewicht tragen, sowie das Gewicht der Anschlussbauteile, wie etwa eines Radkörpers, wobei die Gesamtgewichtkraft in Abhängigkeit des Fahrzeugtyps 294 bis 490 N beträgt. Somit beträgt die Zugfestigkeit wenigstens 490 N.
  • Bei dem auslenkenden Gleichlaufgelenk überträgt das Drehmomentübertragungselement das Drehmoment, während es sich auf der Spur abwälzt. Somit ist es erforderlich, dass die Spur eine Lange Abwälzlebensdauer hat. Die Abwälzlebensdauer kann durch Härten der Spur durch Wärmebehandlung verbessert werden, wobei dadurch die Lebensdauer des Gelenkes und die Drehmomentaufnahmefähigkeit verbessert werden können. Wird jedoch die gesamte Spur gehärtet, besteht die Gefahr, dass das Basismaterial während der plastischen Bearbeitung infolge eines Mangels an Duktilität reißt. Daher wird, um das Gesenkschmieden ohne die Verursachung von Schwierigkeiten ausführen zu können, ein hervorstehender Abschnitt der Spur, der tiefer angeordnet ist als der hervorstehende Abschnitt (auf der Seite gegenüberliegend zur Öffnungsstirnfläche im Bezug auf den hervorstehenden Abschnitt), einer Wärmebehandlung unterzogen. Ein nicht gehärteter Abschnitt, der eine geringere Härte und eine höhere Duktilität als die gehärtete Rollenführungsfläche aufweist, wird dadurch in der Nähe der Öffnungsstirnfläche ausgebildet. Anschließend wird der hervorstehende Abschnitt durch plastische Verformung des nicht gehärteten Abschnittes ausgebildet. Auf diese Weise kann ein Reißen des Basismaterials infolge der plastischen Verformung verhindert werden. Um das Reißen das Basismaterials wirkungsvoll zu verhindern, ist es erwünscht, die Oberflächenhärte des nicht gehärteten Abschnittes auf höchstens 40 HRC (Rockwell-Härte, Verfahren nach Skala C, dasselbe gilt im folgenden) einzustellen.
  • Es können beliebige unterschiedlicher Härtungsbehandlungen als Oberflächenhärtungsbehandlung für die Spur angewendet werden. Insbesondere kann die Induktionshärtung vorteilhaft genutzt werden. Der Grund hierfür ist, dass eine lokale Erwärmung ausgeführt und die Tiefe der gehärteten Schicht frei gewählt werden kann. Darüber hinaus kann die Wärme derart reguliert werden, dass sie in großem Umfang andere Teile als die gehärtete Schicht nicht in Mitleidenschaft zieht, so dass das Materialverhalten des Basismaterials unverändert bleibt. Somit ist die Induktionshärtung als Wärmebehandlung für die Oberflächenhärtung der Spur geeignete, mit Ausnahme eines Abschnittes in der Nähe der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes, wie es oben erläutert wurde. Natürlich wird Einsatzhärten angewendet.
  • Diese Erfindung ist auf auslenkende Gleichlaufgelenke, wie etwa Tripoden-Gleichlaufgelenke, Doppelversatz-Gleichlaufgelenke und Kreuzrillen-Gleichlaufgelenke anwendbar.
  • AUSWIRKUNGEN DER ERFINDUNG
  • Bei dieser Erfindung, bei der das Gelenkinnenelement und das Drehmomentübertragungselement von einer Welle getrennt und in den Topf des Gelenkaußenelementes eingefügt sind, ist die Einrichtung, die das Herausfallen verhindert, in dem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes vorgesehen, wobei diese Bauteile zu einem einzigen Gehäuse integriert sind. Auf diese Weise kann das auslenkende Gleichlaufgelenk lediglich durch Befüllen mit Fett, Einfügen der Welle und Anbringen eines Faltenbalges zusammengesetzt werden, so dass der Zusammenbau stark vereinfacht ist.
  • Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Vertikalquerschnittsansicht eines Gehäuses eines Tripoden-Gleichlaufgelenks, das eine Ausführungsform dieser Erfindung darstellt.
  • 2A ist eine Stirnansicht des Gelenkes aus 1.
  • 2B ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie b-b aus 2A.
  • 3A ist eine Stirnansicht eines Gelenkaußenelementes.
  • 3B ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie b-b aus 3A.
  • 3C ist eine Aufsicht eines Gesenkschmiedewerkzeuges.
  • 4A ist eine Vertikalquerschnittansicht des Gelenkaußenelementes vor dem Gesenkschmieden.
  • 4B ist eine Aufsicht von 4A.
  • 4C ist eine Seitenansicht aus 4B.
  • 5A ist eine Vertikalschnittansicht des Tripoden-Gleichlaufgelenks.
  • 5B ist eine horizontale Querschnittsansicht des Tripoden-Gleichlaufgelenks aus 5A.
  • 6 ist eine Vertikalquerschnittsansicht eines Doppelversatz-Gleichlaufgelenks.
  • 7 ist eine Vertikalschnittansicht einer inneren Teilanordnung aus 6.
  • 8 ist eine Stirnansicht eines Gelenkaußenelementes aus 6.
  • 9 ist eine Vertikalschnittansicht eines Kreuzrillen-Gleichlaufgelenks.
  • 10 ist eine Stirnansicht des Gelenks aus 9.
  • 11 ist eine Abwicklung von Kugelrillen des Gelenks aus 9.
  • 12A ist eine Stirnansicht eines Tripoden-Gleichlaufgelenks, das mit einer spreizfedernartigen Einheit versehen ist, die ein Herausfallen verhindert.
  • 12B ist eine Stirnansicht eines weiteren Tripoden-Gleichlaufgelenks, das mit einer spreizfedernartigen Einheit versehen ist, die ein Herausfallen verhindert.
  • 13 ist eine Vertikalteilquerschnittsansicht des Außenringes eines Tripoden-Gleichlaufgelenks.
  • 14 ist eine Vertikalquerschnittsansicht, die einen Montagevorgang eines Gehäuses (ein Gelenkaußenelement, eine Tripode und Rollen) und einer Welle zeigt.
  • 10
    Gelenkaußenelement
    12
    Maulabschnitt
    14
    Spurrille
    16
    Rollenführungsfläche
    18
    Schaftabschnitt
    20
    Tripode
    22
    Buckel
    24
    Zahnloch
    26
    Lagerzapfen
    27
    Flansch
    28
    Ringnut
    29
    Laufflächenrille
    30
    Rolle (Drehmomentübertragungselement)
    32
    Nadelrolle
    34
    Innenscheibe
    36
    Außenscheibe
    38
    Sicherungsring
    40
    hervorstehender Abschnitt
    44
    Gesenkschmiedewerkzeug
    50
    Welle
    52
    Ringnut
    54
    Spreizfeder
  • BESTE ART ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Zunächst wird unter Bezugnahme auf 5A und 5B der Grundaufbau eines Tripoden-Gleichlaufgelenks erläutert. Die Hauptbestandteile des Tripoden-Gleichlaufgelenks umfassen ein Gelenkaußenelement 10, das als Gelenkaußenelement verwendet wird, eine Tripode 20, die als Gelenkinnenelement verwendet wird, und Rollen 30, die als Drehmomentübertragungselemente verwendet werden.
  • Das Gelenkaußenelement 10 enthält einen Maulabschnitt 12 und einen Schaftabschnitt 18 und ist mit einer ersten von zwei Wellen durch Keilprofile (oder Ver zahnungen, dasselbe gilt im folgenden) des Schaftabschnittes in einer ein Drehmoment übertragenden Weise verbunden. Der Maulabschnitt 12 hat eine topfähnliche Form und verfügt über sich in axialer Richtung erstreckende Spurrillen 14, die in in Umfangsrichtung dreigeteilten Abschnitten seines Innenumfangs ausgebildet sind. Die gegenüberliegenden Wände der Spurrillen 14 dienen als Rollenführungsflächen 16.
  • Die Tripode 20 enthält einen Buckel 22 und Lagerzapfen 26 und ist in einer ein Drehmoment übertragenden Weise mit einer zweiten der beiden Verbindungswellen durch ein Zahnloch 24 zu verbinden, das an der Wellenmitte des Buckels 22 ausgebildet ist. Die Lagerzapfen 26 ragen radial von den in Umfangrichtung dreigeteilten Abschnitten des Buckelabschnittes 22 hervor. Jeder der Lagerzapfen 26 hat eine zylindrische Form und enthält eine Ringnut 28, die in der Nähe seines Endes ausgebildet ist.
  • Die Rollen 30 sind durch die Lagerzapfen 26 mittels einer großen Zahl von Nadelrollen 32 drehbar gelagert. Die Nadelrollen 32 sind zwischen den Lagerzapfen 26 und den Rollen 30 in einem vollständig komplementären Zustand installiert. Die Außenumfangsflächen der Lagerzapfen 26 dienen als innere Laufflächen für die Nadelrollen 32 und die Innenumfangsflächen der Rollen 30 dienen als äußere Laufflächen für die Nadelrollen 32. Eine Innenscheibe 34 und eine Außenscheibe 36 sind auf gegenüberliegenden Stirnseiten der Nadelrollen 32 angebracht, und ein Sicherungsring 38, der ein Abfallen verhindert, ist auf der Stirnseite jedes Lagerzapfens 26 angebracht.
  • Jede Außenscheibe 36 weist einen scheibenförmigen Abschnitt, der sich in der radialen Richtung des Lagerzapfens 26 erstreckt, sowie einen röhrenförmigen Abschnitt auf, der sich in der axialen Richtung des Lagerzapfens 26 erstreckt. Die Sicherungsringe 38 sind an Ringnuten 28 der Lagerzapfen 26 angebracht. Der Außendurchmesser der Sicherungsringe 38, die an den Ringnuten 28 angebracht sind, ist größer als der Innendurchmesser der Scheibenabschnitte der Außenscheiben 36. Somit ist die Bewegung der Außenscheiben 36 zur Wellenstirnseite der Lagerzapfen 26 begrenzt. Der Außendurchmesser der röhrenförmigen Abschnitte der Außenscheiben 36 ist gleich dem oder geringfügig kleiner als der Durchmesser des umschriebenen Kreises der Nadelrollen 32, so dass die Nadelrollen 32 nicht abfallen können. Der Außendurchmesser der röhrenförmigen Abschnitte der Außenscheiben 36 ist geringer als der Innendurchmesser der Rollen 30, und der Durchmesser der Kantenabschnitte der röhrenförmigen Abschnitte ist größer als der Innendurchmesser der Rollen 30. Somit können sich die Rollen 30 eine vorbestimmte Distanz in den Achsrichtungen der Lagerzapfen 26 bewegen.
  • 1, 2A und 2B zeigen ein Beispiel, bei dem auf die Innenschreiben 34, die Außenscheiben 36 und die Sicherungsringe 38 verzichtet wurde, um die Anzahl von Bauteilen zu verringern. In diesem Fall sind die Ringnuten 28 der Lagerzapfen 26 nicht vorgesehen. Anstelle der Ringnuten 28 sind Flansche 27 an den Enden der Lagerzapfen 26 ausgebildet, so dass Laufflächenrillen 32 für die Nadelrollen 32 ausgebildet sind. Die Nadelrollen 32 sind in den Laufflächenrillen 29 aufgenommen, und die axiale Bewegung der Rollen 32 ist durch die gegenüberliegenden Wände der Laufflächenrillen 29 begrenzt.
  • Das Gelenkaußenelement 10 besteht beispielsweise aus Kohlenstoffstahl (wie etwa S53C), der 0,15 bis 0,60 Gew.-% Kohlenstoff enthält und durch Verfahren wie etwa Schmieden, Spanabhebung, Wärmebehandlung und Schleifen des Schaftabschnittes 18 ausgebildet ist.
  • Die oben genannte Wärmebehandlung umfasst das Oberflächenhärten für die Rollenführungsflächen 16. Beispielsweise sind die Rollenführungsflächen 16 auf wenigstens 55 HRC durch Wärmbehandlung, wie etwa Abschrecken, gehärtet, um eine Abwälzlebensdauer hervorzurufen, die ausreichend ist, um der Abwälzbewegung der Rollen 36 zu widerstehen. Abschnitte der Rollenführungsflächen 16, die sich in der Nähe der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes 10 befinden, werden der Wärmebehandlung nicht unterzogen, so dass nicht gehärtete Abschnitte erhalten bleiben. Die Oberflächenhärte der nicht gehärteten Abschnitte beträgt höchstens 40 HRC, um das Auftreten von Rissen während der Ausformung der hervorstehenden Abschnitte 40 zu vermeiden, die später beschrieben werden. Bei normalen Gebrauchsbedingungen rollen die Rollen 36 nicht auf den ungehärteten Abschnitten der Rollenführungsflächen 16, die sich in der Nähe der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes 10 befinden, und somit verursacht der Verzicht auf die Wärmebehandlung keine speziellen Probleme. Wie es oben erläutert wurde, können die nicht gehärteten Abschnitte als nicht abgeschrecktes Rohmaterial ausgebildet sein, das der Wärmebehandlung nicht unterzogen wurde. Darüber hinaus können die nicht gehärteten Abschnitte durch eine geeignete Wärmebehandlung ausgebildet werden, die derart ausgeführt wird, dass die Oberflächenhärte 40 HRC nicht übersteigt. Wie es oben beschrieben wurde, sind die nicht gehärteten Abschnitte in begrenzten Bereichen der Rollenführungsfläche 16 ausgebildet. Somit werden vorzugsweise die Rollenführungsflächen 16 durch Induktionshärten wärmebehandelt, bei der eine lokale Erwärmung auf einfache Art ausgeführt wird und die Wärme derart gesteuert werden kann, dass sie andere Teile als die gehärtete Schicht nicht übermäßig in Mitleidenschaft zieht. Darüber hinaus kann ein Härten durch Hufkohlen Anwendung finden.
  • Unter Bezugnahme auf 1, 2A und 2B sind die hervorstehenden Abschnitte 40 auf den Rollenführungsflächen 16 ausgebildet und dicht am Öffnungsende des Außenrings 10 angeordnet. Wie in 3A bis 3C und 4A bis 4C gezeigt, sind die hervorstehenden Abschnitte 40 durch Gesenkschmieden der Rollenführungsflächen 16 des Gelenkaußenelementes 10 mit Hilfe eines Gesenkschmiedewerkzeuges 44 derart ausgebildet, dass die Rollenführungsflächen 16 lokal plastisch verformt sind. In 3A kennzeichnet das Bezugszeichen B die Abmessung der hervorstehenden Abschnitte 40 in der radialen Richtung des Gelenkaußenelementes 10. In 3B kennzeichnet das Bezugszeichen D die Gesenkschmiedetiefe; das Bezugszeichen H die Höhe der hervorstehenden Abschnitte 40, die von den Rollenführungsflächen 16 hervorstehen; und das Bezugszeichen L die Eintauchlänge des Gesenkschmiedewerkzeugs 44, das in das Gelenkaußenelement 10 von dessen Öffnungsstirnfläche in der axialen Richtung eingeschoben wird. Wenn die Gesenkschmiedetiefe D zu gering ist, ist die hervorstehende Höhe H der hervorstehenden Abschnitte 40 gering. Eine übermäßig große Gesenkschmiedetiefe D verursacht Schwierigkeiten bei der Bearbeitung. Der Zweck der Ausformung der hervorstehenden Abschnitte 40 besteht darin zu verhindern, dass die Rollen 36 herabfallen. Somit ist eine geeignete Gesenkschmiedetiefe D wenigstens 0,3 mm und höchstens 5 mm.
  • Das Gesenkschmiedewerkzeug 44, das in 3C gezeigt ist, hat abgeschrägte Oberflächen, die gegen das Gelenkaußenelement 10 gedrückt werden, wobei zwei hervorstehende Abschnitte 40 gleichzeitig bearbeitet werden können. Das Gesenkschmieden wurde mit unterschiedlichen Winkeln α ausgeführt, wobei sich folgendes gezeigt hat. Werden Vergleiche unter Verwendung derselben Eindringlänge L (siehe 3B) gemacht, so ist eine große Kraft für kleine Winkel α (weniger als 10°) erforderlich. Wenn der Winkel α zunimmt, nimmt auch die Vorsprungshöhe H zu und nimmt die erforderlich Kraft ab. Wenn der Winkel α jedoch 45° überschreitet, nimmt die Vorsprungshöhe H ab. Überschreitet der Winkel α 60°, wird die Verformung der gegenüberliegenden Rollenführungsflächen in einer Richtung eines zunehmenden Abstandes zwischen beiden während der Ausformung der hervorstehenden Abschnitte 40 signifikant. Daher muss der Winkel α wenigstens 10° und höchsten 60° betragen und ist vorzugsweise wenigstens 15° und höchstens 45°.
  • Bei dem Beispiel, das in 3A gezeigt ist, werden zwei gegenüberliegende Spuren in einem Ablauf durch Gesenkschmieden ausgebildet. Die Spuren können jedoch auch nacheinander geschmiedet werden, oder es können Spuren gleichzeitig in drei Abläufen geschmiedet werden. Darüber hinaus kann nur eine Spur in einem Ablauf durch Gesenkschmieden ausgebildet werden. Es können lediglich die Spuren geschmiedet werden, oder die Spuren sowie die Abschnitte, die diese umgeben, geschmiedet werden.
  • In 4A bis 4C ist nur das Gelenkaußenelement 10 dargestellt. Das Gesenkschmieden wird jedoch mit einem Tripoden-Satz (20, 30) ausgeführt, der in das Gelenkaußenelement 10 eingefügt wird, um ein Gehäuse (10, 20, 30) auszubilden. Eine Anordnung, die die Tripode 20, die Rollen 30, die Nadelrollen 32 und andere Beuteile enthält, wird als Tripoden-Satz bezeichnet. In 3A ist der Tripoden-Satz (20, 30) in dem Gelenkaußenelement 10 aufgenommen, um das Gehäuse auszubilden. Die Ausbildung des Gehäuses ermöglicht es, dass das Gelenkaußenelement 10 und der Tripoden-Satz (20, 30) als eine einzige Einheit gehandhabt werden können. Die Einheit, die das Herausfallen verhindert und in dem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes 10 vorgesehen ist, kann von einem Typ sein, bei dem ein Federring angebracht ist (siehe 12A und 12B).
  • Wie es in 14 gezeigt ist, wird eine Spreizfeder 54 verwendet um zu verhindern, dass eine Welle 50 aus der Tripode 20 fällt. Die Welle 50 mit der Spreizfeder 54, die in einer Ringnut 52 in dem Endabschnitt der Welle angebracht ist, wird in das Zahnloch 24 der Tripode 20 eingefügt, die in das Gehäuse ausgebildet ist. Sobald die Spreizfeder 54 einen ausgenommenen Abschnitt auf der Stirnseite des Zahnloches 24 erreicht, nimmt der Durchmesser der Spreizfeder 54 federnd zu und die Spreizfeder 54 wird in den ausgenommenen Abschnitt der Tripode 20 eingepasst. Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ist das Größenverhältnis derart eingestellt, dass das Ende der Welle 50 nicht gegen den Boden des Maulabschnittes des Gelenkaußenelementes 10 stößt, bevor die Spreizfeder 54 in einer vorbestimmten Position in einer vorbestimmten Form angebracht ist.
  • Die Spreizfeder 54 mit ihrem erweiterten Durchmesser berührt die Seitenwände der Ringnut 52 der Welle 50 und die Seitenwände des ausgenommenen Abschnittes der Tripode 20 und dient als Element, das ein Herausfallen verhindert. Die Seitenwände des ausgenommenen Abschnittes der Tripode 20 sind geneigte Oberflächen im Bezug auf die Mittelachse der Tripode 20. Wenn eine axiale Kraft in der Zugrichtung der Welle 20 aus der Tripode 20 ausgeübt wird, wird eine Kraftkomponente in der Richtung ausgeübt, die den Durchmesser der Spreizfeder 54 verringert. Wenn eine axiale Kraft, größer als ein vorbestimmter Wert auf die Welle 50 ausgeübt wird, wird die Spreizfeder 54 somit in ihrem Durchmesser verringert, tritt in die Ringnut 52 der Welle 50 ein und verlässt den ausgesparten Abschnitt der Tripode 20, so dass die Tripode 20 und die Welle 50 voneinander getrennt werden können. Wenn die Tripode 20 und die Welle 50 so beschaffen sind, dass sie lösbar miteinander verbunden sind, kann das Gehäuse ausgetauscht werden.
  • Wird der Tripoden-Satz (20, 30) von der Welle 50 getrennt und in das Gelenkaußenelement 10 eingefügt, befindet sich die Einrichtung, die das Herausfallen verhindert, in dem Öffnungsrandabschnitt des Gelenkaußenelementes 10. Auf diese Weise sind das Gelenkaußenelement 10 und der Tripoden-Satz (20, 30) zu einem Gehäuse integriert, so dass der Außenring 10 und der Tripoden-Satz (20, 30) als Ganzes als eine einzige Einheit gehandhabt werden können. Die Ausbildung des Gehäuses gestattet den Zusammenbau des Tripoden-Gleichlaufgelenks lediglich durch Befüllen mit Fett, Einfügen der Welle und Anbringen eines Faltenbalges (nicht gezeigt), wodurch die Arbeit des Zusammenbaus stark vereinfacht ist. Zum Vergleich folgt eine kurze Beschreibung der herkömmlichen Technologie. Eine Welle wird an einem Tripoden-Satz angebracht, mit einer Spreizfeder geklemmt und anschließend in ein Gelenkaußenelement eingefügt. Anschließend wird eine Einrichtung, die das Herausfallen verhindert, an dem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes angebracht.
  • Die Beschreibung erfolgte für ein Beispiel, bei dem die Erfindung auf einen Typ des Tripoden-Gleichlaufgelenks angewendet wird. Die Erfindung ist jedoch auf andere Typen des Tripoden-Gleichlaufgelenks und zudem auf auslenkende Gleichlaufgelenke eines anderen Typs als den des Tripoden-Typs anwendbar.
  • 8 bis 6 zeigen ein Beispiel eines Doppelversatz-Gleichlaufgelenks. Das Doppelversatz-Gleichlaufgelenk ist ein auslenkendes Gleichlaufgelenk, das Hauptbestandteile enthält, die ein Gelenkaußenelement 110, ein Gelenkinnenelement 120, Kugeln 130, die als Drehmomentübertragungselemente verwendet werden, und einen Käfig 132 umfassen, der die Kugeln 130 hält.
  • Das Gelenkaußenelement 110 hat eine röhrenförmige Innenumfangsfläche 112, wobei Kugelrillen 114, die sich in axialer Richtung erstrecken, in der Innenumfangsflache 112 in regelmäßigen Intervallen in der Umfangsrichtung ausgebildet sind. Das Gelenkaußenelement 110 ist von einem Flanschtyp und dazu bestimmt, durch einen Flansch 116, der integraler Bestandteil desselben ist, mit einer ersten von zwei Wellen (antreibende und angetriebene Well) so verbunden zu werden, dass ein Drehmoment übertragen werden kann. Bei der folgenden Beschreibung wird die Seite des Flansches 116 des Gelenkaußenelementes 110 (die rechte Seite in 6) als Gelenkaußenelement-Rückseite bezeichnet und die Seite gegenüberliegend der Gelenkaußenelement-Rückseite (die linke Seite in 6) als Gelenkaußenelement-Vorderseite bezeichnet. Das Flanschtyp-Gelenkaußenelement 110 hat Öffnungen auf gegenüberliegenden Seiten. Somit ist eine Kappe 118 an einem Öffnungsabschnitt auf der Gelenkaußenelement-Rückseite angebracht, da die Innenseite des Gelenkaußenelementes 110 mit Fett gefüllt werden muss. Das Gelenkaußenelement kann von einem Typ sein, bei dem ein Schaftabschnitt vorgesehen ist, der eine Kerbzahnwelle hat.
  • Das Gelenkinnenelement 120 hat eine kugelförmige Außenumfangsfläche 122, wobei sich axial erstreckende Kugelrillen 124 in der Außenumfangsfläche 122 in regelmäßigen Intervallen in deren Umfangsrichtung ausgebildet sind. Das Gelenkinnenelement 120 ist dazu bestimmt, durch ein Zahnloch 126, das in einem zentralen Abschnitt seiner Welle ausgebildet ist, mit einer zweiten von zwei Wellen (antreibende und angetriebene Welle) derart verbunden zu werden, dass ein Drehmoment übertragen werden kann.
  • Die Kugelrillen 114 des Gelenkaußenelementes 110 sind mit den Kugelrillen 124 des Gelenkinnenelementes 20 paarweise angeordnet, wobei eine Kugel 130 zwischen jedem Paar der Kugelrillen 114 und 124 angeordnet ist. Es kann eine beliebige Zahl von Kugeln verwendet werden, wobei jedoch im allgemeinen 6 oder 8 Kugeln 130 verwendet werden. Sämtliche Kugeln 130 sind durch den Käfig 132 in einer einzigen Ebene gehalten.
  • Der Käfig 132 verfügt über Taschen 134 für die Aufnahme der Kugeln 130, die in vorbestimmten Intervallen in der Umfangsrichtung ausgebildet sind. Eine Außenumfangsfläche 136 des Käfigs 132 hat einen konvexen kugelförmigen Abschnitt, der mit der Innenumfangsfläche 112 des Gelenkaußenelementes 110 in Berührung gelangt, und eine Innenumfangsfläche 138 des Käfigs 132 hat einen konkaven kugelförmigen Abschnitt, der mit einer Außenumfangsfläche 122 des Gelenkinnenelementes 120 in Berührung gelangt. Das Kugelzentrum des konvexen kugelförmigen Abschnittes der Außenumfangsfläche 136 und das Kugelzentrum des konkaven kugelförmigen Abschnittes der Innenumfangsfläche 138 sind in entgegengesetzten axialen Richtungen um denselben Abstand im Bezug auf das Gelenkzentrum O versetzt. Die Taschen 134 sind so ausgebildet, dass sich die axialen Positionen der Zentren der Kugeln an den Halbierungspunkten des Abstandes zwischen dem Kugelzentrum des konvexen kugelförmigen Abschnittes der Außenumfangsfläche 136 des Käfigs 132 und dem Kugelzentrum des konkaven kugelförmigen Abschnittes der Innenumfangsfläche 138 befinden.
  • Bei dem Doppelversatz-Gleichlaufgelenk entsprechen die Kugelrillen 114 des Gelenkaußenelementes 110 den Spuren, die oben erläutert wurden. Wie es in 4 und 6 gezeigt ist, ist durch Vorsehen hervorstehender Abschnitte 140 auf den Ku gelrillen 114 die Bewegung der Kugeln 130 hin zur Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes 110 begrenzt, wodurch verhindert werden kann, dass das Gelenkinnenelement 120 aus dem Gelenkaußenelement 110 fällt.
  • 9 bis 11 zeigen ein Beispiel eines Kreuzrillen-Gleichlaufgelenks. Das Kreuzrillen-Gleichlaufgelenk enthält Hauptbestandteile, die ein Gelenkaußenelement 210, ein Gelenkinnenelement 220, Kugeln 230, die als Drehmomentübertragungselemente verwendet werden, und einen Käfig 232 umfassen, der die Kugeln 230 hält.
  • Das Gelenkaußenelement 210 ist von einem Scheibentyp, wobei Kugelrillen 214a und 214b in einer röhrenförmigen Innenumfangsfläche 212 ausgebildet sind. Schraubenlöcher 216 sind in regelmäßigen Intervallen in der Umfangsrichtung derart ausgebildet, dass sie sich zwischen den Kugelrillen 214a und 14b des Gelenkaußenelementes 210 befinden. Eine Stirnkappe 234 ist an einem Stirnabschnitt des Gelenkaußenelementes 210 angebracht, und ein Balgadapter 236 ist an dem anderen Ende angebracht. Das Gelenkaußenelement kann von einem Flanschtyp oder einem Glockentyp zusätzlich zum erwähnten Scheibentyp sein.
  • Kugelrillen 224a und 224b sind in einer im wesentlichen kugelförmigen Außenumfangsfläche 222 des Gelenkinnenelementes 220 ausgebildet. Das Gelenkinnenelement 220 hat ein Zahnloch und ist an die Zahnwelle einer Welle, wie es mit Strichlinien gezeigt ist, derart angepasst, dass ein Drehmoment übertragen werden kann.
  • Die Kugelrillen 214a, die im Bezug auf die Achslinie des Gelenkaußenelementes 210 geneigt sind, und die Kugelrillen 214b, die im Bezug auf die Achslinie des Gelenkaußenelementes 210 in entgegengesetzter Richtung zur Neigungsrichtung der Kugelrillen 214a geneigt sind, sind alternierend in der Umfangsrichtung angeordnet. In ähnlicher Weise sind die Kugelrillen 224a, die im Bezug auf die Achslinie des Gelenkinnenelementes 220 geneigt sind, und die Kugelrillen 224b, die im Bezug auf die Achslinie in entgegengesetzter Richtung zur Neigungsrichtung der Kugelrillen 224a geneigt sind, alternierend in der Umfangsrichtung angeordnet.
  • Unter Bezugnahme auf 11 ist der Kreuzungswinkel zwischen der Achslinie und jeder der Kugelrillen 214a, 214b, 224a und 224b mit dem Bezugszeichen β verse hen. Die Kugelrillen 214a des Gelenkaußenelementes 210 und die Kugelrillen 224a des Gelenkinnenelementes 220, die in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind, sind paarweise angeordnet, wobei der Winkel, der von den Rillen eingeschlossen ist, mit 2β gekennzeichnet ist. In ähnlicher Weise sind die Kugelrillen 214b des Gelenkaußenelementes 210 und die Kugelrillen 224b des Gelenkinnenelementes 220, die in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind, paarweise angeordnet, wobei der Winkel, der von den Rillen eingeschlossen ist, mit 2β gekennzeichnet ist.
  • Die Kugeln 230 sind an Schnittpunkten zwischen den Paaren der Kugelrillen 214a des Gelenkaußenelementes 210 und der Kugelrillen 224a des Gelenkinnenelementes 220 bzw. an Schnittpunkten zwischen den Paaren der Kugelrillen 214b des Gelenkaußenelementes 210 und der Kugelrillen 224b des Gelenkinnenelementes 220 angebracht. Bei dem Beispiel, das in 10 gezeigt ist, ist die Zahl der Kugeln 230 6.
  • Bei dem Kreuzrillen-Gleichlaufgelenk entsprechen die Kugelrillen 214a und 214b des Gelenkaußenelementes 210 den oben beschriebenen Spuren. Wie es in 9 und 10 gezeigt ist, ist durch Vorsehen hervorstehender Abschnitte 240 auf den Kugelrillen 214a und 214b die Bewegung der Kugeln 230 hin zur Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes 210 beschränkt, wodurch verhindert werden kann, dass das Gelenkinnenelement 220 aus dem Gelenkaußenelement 210 fällt.
  • Wird ein auslenkendes Gleichlaufgelenk verwendet, das mit einem Käfig versehen ist, können hervorstehende Abschnitte auf der Innenumfangsfläche des Gelenkaußenelementes vorgesehen sein. Bei dem Doppelversatz-Gleichlaufgelenk berühren durch Vorsehen hervorstehender Abschnitte auf der Innenumfangsfläche 112 des Gelenkaußenelementes 110, wie es in 6 gezeigt ist, die hervorstehenden Abschnitte die Außenumfangsfläche 136 des Käfigs 132, so dass dessen Bewegung begrenzt werden kann.
  • Zusammenfassung
  • Ein auslenkendes Gleichlaufgelenk enthält ein Gelenkaußenelement 10, das dazu bestimmt ist, mit einer Antriebswelle oder einer angetriebenen Welle verbunden zu werden, ein Gelenkinnenelement 20, das dazu bestimmt ist, mit der angetriebenen Welle oder der Antriebswelle verbunden zu werden, und eine Drehmomentübertragungselement 30, das ein Drehmoment zwischen dem Gelenkaußenelement 10 und dem Gelenkinnenelement 20 überträgt, wobei das Drehmomentübertragungselement 30 entlang einer Spur beweglich ist, die im Inneren des Gelenkaußenelementes 10 ausgebildet ist. Eine Herausfall-Verhinderungseinheit ist am Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes 10 derart vorgesehen, dass das Gelenkaußenelement 10, das Gelenkinnenelement 20 und das Drehmomentübertragungselement 30 zu einem einzigen Gehäuse integriert sind und als einzige Einheit gehandhabt werden können, wobei das Gelenkinnenelement 20 und das Drehmomentübertragungselement 30 in dem Gelenkaußenelement 10 aufgenommen sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 61-24528 [0004]
    • - JP 2002-235766 [0004]

Claims (13)

  1. Auslenkendes Gleichlaufgelenk, enthaltend: ein Gelenkaußenelement, das dazu bestimmt ist, mit einer Antriebswelle oder einer angetriebenen Welle verbunden zu werden; ein Gelenkinnenelement, das dazu bestimmt ist, mit der angetriebenen Welle oder der Antriebswelle verbunden zu werden; und ein Drehmomentübertragungselement, das ein Drehmoment zwischen dem Gelenkaußenelement und dem Gelenkinnenelement überträgt, wobei das Drehmomentübertragungselement entlang einer Spur beweglich ist, die im Inneren des Gelenkaußenelementes ausgebildet ist, und eine Herausfall-Verhinderungseinheit an einem Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes derart vorgesehen ist, dass das Gelenkaußenelement, das Gelenkinnenelement und das Drehmomentübertragungselement zu einem einzigen Gehäuse integriert sind, wobei das Gelenkinnenelement sowie das Drehmomentübertragungselement in dem Gelenkaußenelement aufgenommen sind.
  2. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach Anspruch 1, bei dem ein hervorstehender Abschnitt auf der Spur an einer Position vorgesehen ist, die von der Öffnungsstirnfläche des Gelenkaußenelementes derart zurückgesetzt ist, dass die Herausfall-Verhinderungseinheit ausgebildet ist.
  3. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach Anspruch 2, bei dem der hervorstehende Abschnitt eine Oberfläche auf einer Seite der Öffnungsstirnfläche hat, wobei diese Oberfläche einen spitzen Winkel mit der Öffnungsstirnfläche ausbildet.
  4. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach Anspruch 3, bei dem der spitze Winkel wenigstens 10° und höchstens 60° beträgt.
  5. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach Anspruch 2, 3 oder 4, bei dem eine Höhe des hervorstehenden Abschnittes, der von der Spur hervorsteht, wenigstens 0,4 mm beträgt.
  6. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem eine hervorstehende Breite des hervorstehenden Abschnittes wenigstens 4 mm ist.
  7. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei dem ein Abschnitt der Spur, der tiefer angeordnet ist als der hervorstehende Abschnitt, durch Induktionswärmebehandlung abgeschreckt wird.
  8. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei dem die Spur durch Aufkohlungswärmebehandlung abgeschreckt wird.
  9. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach Anspruch 1, bei dem die Herausfall-Verhinderungseinheit dadurch ausgebildet ist, dass eine Spreizfeder am Öffnungsendabschnitt des Gelenkaußenelementes angebracht ist.
  10. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Festigkeit gegen Herausziehen wenigstens 490 N beträgt.
  11. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, das ein Tripoden-Gleichlaufgelenk ist.
  12. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, das ein Doppelversatz-Gleichlaufgelenk ist.
  13. Auslenkendes Gleichlaufgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, das ein Kreuzrillen-Gleichlaufgelenk ist.
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