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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer
Brennkraftmaschine, die in der Lage ist, Kraftstoff aufzuheizen,
bevor dieser eingespritzt wird.
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STAND DER TECHNIK
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Seit
Neuerem werden in der Kraftfahrzeugindustrie verschiedene Ansätze
ausgeführt, um einer Änderung der Umgebung von
Fahrzeugen zu begegnen. In dem Bereich von Brennkraftmaschinen wird beispielsweise
ein Ansatz für eine sogenannte Mehrfachkraftstoff-Brennkraftmaschine,
die sogar unter Verwendung von Kraftstoff betrieben werden kann, der
eine andere Kraftstoffeigenschaft aufweist, ausgeführt.
Ein Fahrzeug, in dem diese Art von Mehrfachkraftstoff-Brennkraftmaschine
montiert ist, wird im Allgemeinen als Flexibel-Kraftstoff-Fahrzeug (FFV)
bezeichnet. Als ein Beispiel der Mehrfachkraftstoff-Brennkraftmaschine
ist ein Fahrzeug bekannt, das unter Verwendung irgendeines Benzinkraftstoffs, eines
Alkoholkraftstoffs und einer Kraftstoffmischung aus diesen betrieben
werden kann, um eine Umgebungseigenschaft wie beispielsweise die
Unterdrückung eines Verbrauchs an fossilen Kraftstoffen
wie beispielsweise Benzinkraftstoff und Ähnlichem, von denen
gesagt wird, dass ihre Reserven eine Grenze erreicht haben, zu verbessern.
Das unten angegebene Patentdokument 1 beschreibt beispielsweise
eine Mehrfachkraftstoff-Brennkraftmaschine, die unter Verwendung
eines Alkoholmischkraftstoffs, der aus Benzinkraftstoff und einem
Alkoholkraftstoff zusammengesetzt ist, betrieben wird.
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Da
die Verdunstungseigenschaften des Alkoholkraftstoffs im Allgemeinen
denjenigen des Benzinkraftstoffs unterlegen sind (d. h. der Alkoholkraftstoff
weist eine größere Menge an latenter Verdunstungswärme
auf), verschlechtert eine höhere Alkoholkonzentration das
Startvermögen mehr, wenn ein Motor bei einer niedrigen
Tempe ratur in einem Zustand gestartet wird, in dem eine Außentemperatur, eine
Motorkühlwassertemperatur und eine Motorschmiermitteltemperatur
niedrig sind. Dementsprechend ist herkömmlicherweise eine
Technik zur Verbesserung von Verdunstungseigenschaften durch Aufheizen
eines Kraftstoffs durch eine Heizeinrichtung wie z. B. einem Heizgerät
und Ähnlichem, bevor dieser eingespritzt wird, bekannt,
um das Startvermögen bei niedrigen Temperaturen zu verbessern. Das
unten angegebene Patentdokument 2 beschreibt beispielsweise eine
derartige Technik.
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Man
beachte, dass das unten angegebene Patentdokument 3 eine Technik
zum Steuern einer Stoppposition eines Kolbens beschreibt. Die Technik, die
in dem Patentdokument 3 beschrieben ist, enthält eine Technik
zum Fixieren einer Motordrehzahl durch Ausüben einer Antriebskraft
eines Motor-Generators auf eine Kurbelwelle, nachdem Kraftstoff
abgeschnitten wurde, und Stoppen eines Kurbelwinkels an einer optimalen
Kurbelwinkelstoppposition unter Verwendung einer Trägheitsenergie
zu diesem Zeitpunkt. Außerdem sind Techniken in den unten
angegebenen Patentdokumenten 4 bis 6 als Techniken beschrieben,
die zu dem technischen Gebiet gehören.
- Patentdokument
1: Japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 2-305335
- Patentdokument 2: Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-209579
- Patentdokument 3: Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 2004-263569
- Patentdokument 4: Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-26087
- Patentdokument 5: Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 8-277734
- Patentdokument 6: Japanische
Patentoffenlegungsschrift Nr. 4-231667
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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VON DER ERFINDUNG ZU LÖSENDE
PROBLEME
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Bei
der Technik zum Verbessern des Startvermögens bei einer
niedrigen Temperatur durch Aufheizen des Kraftstoffs wird, wenn
der Kraftstoff eingespritzt wird, ein Kraftstoff niedriger Temperatur stromauf
einer Heizeinrichtung (d. h. einer Kraftstofftankseite) einem Kraftstoffeinspritzventil
zugeführt, bevor er durch die Heizeinrichtung aufgeheizt
wird. Dementsprechend kann bei dieser Technik das Startvermögen
bei einer niedrigen Temperatur nicht verbessert werden, da der Kraftstoff,
der zuvor von der Heizeinrichtung aufgeheizt wird, mit dem Kraftstoff niedriger
Temperatur in einem Kraftstoffzufuhrpfad gemischt wird und sich
dessen Temperatur verringert und somit die Verdunstungseigenschaften
des Kraftstoffs, die einmal verbessert wurden, erneut verschlechtert
werden.
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Dementsprechend
ist es eine Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der herkömmlichen
Beispiele zu beseitigen und eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine zu schaffen, die in der Lage ist, eine
Verbesserung eines Startvermögens bei einer niedrigen Temperatur,
die durch Aufheizen von Kraftstoff erzielt wird, wirksam zu machen.
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MITTEL ZUM LÖSEN
DES PROBLEMS
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Um
die Aufgabe zu lösen, wird eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine geschaffen, die in der Lage ist, zu bewirken,
dass Kraftstoffeinspritzventile jeweiliger Zylinder, die mit einer
Kraftstoffförderleitung verbunden sind, um Kraftstoff,
der aufgeheizt wird, nachdem er von einer Kraftstoffpumpe gefördert
wurde, einzuspritzen, wobei die Vorrichtung eine Kraftstoffpumpensteuereinrichtung
enthält, die eine Ansteuerung der Kraftstoffpumpe stoppt,
bis sich der aufgeheizte Kraftstoff in der Kraftstoffförderleitung
auf einen vorbestimmten Betrag oder weniger verringert hat.
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In
der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
nach Anspruch 1 kann nur der aufgeheizte Kraftstoff durch Stoppen
einer Zufuhr von nicht aufgeheiztem Kraftstoff zu der Kraftstoffförderleitung
eingespritzt werden.
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Um
die Aufgabe zu lösen, wird gemäß der Erfindung
nach Anspruch 2 eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer
Brennkraftmaschine geschaffen, die in der Lage ist, zu bewirken,
dass Kraftstoffeinspritzventile jeweiliger Zylinder, die mit einer Kraftstoffförderleitung
verbunden sind, um Kraftstoff, der aufgeheizt wird, nachdem er von
einer Kraftstoffpumpe gefördert wurde, einzuspritzen, wobei
die Vorrichtung eine erste Kraftstoffeinspritzzylinderbestimmungseinrichtung,
die einen ersten Kraftstoffeinspritzzylinder bestimmt, dem Kraftstoff
zuerst zugeführt wird, wenn der Motor startet; und eine
Kraftstoffpumpensteuereinrichtung, die einen Kraftstoffförderbetrag
der Kraft stoffpumpe entsprechend dem bestimmten ersten Kraftstoffeinspritzzylinder
steuert, enthält.
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Gemäß der
Erfindung nach Anspruch 3 kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der Brennkraftmaschine nach Anspruch 2 mit einer Kraftstoffeinspritzventilbestimmungseinrichtung
für nicht aufgeheizten Kraftstoff versehen sein, die auf der
Grundlage des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders und einer Einspritzfolge
der jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile ein Kraftstoffeinspritzventil
bestimmt, von dem nicht aufgeheizter Kraftstoff, der der Kraftstoffförderleitung
zugeführt wird, eingespritzt wird. Die Kraftstoffpumpensteuereinrichtung
kann eine Kraftstofffördermenge der Kraftstoffpumpe weiter verringern,
wenn ein Einspritzzeitpunkt von nicht aufgeheiztem Kraftstoff, der
von dem bestimmten Kraftstoffeinspritzventil eingespritzt wird,
früher erreicht wird.
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Mit
dieser Anordnung kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der
Brennkraftmaschine nach Anspruch 2 oder 3 nur den aufheizten Kraftstoff
durch Verringern einer Fördermenge des nicht aufgeheizten
Kraftstoffs in die Kraftstoffförderleitung entsprechend
dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder einspritzen. Außerdem
wird ein negativer Druck in der Kraftstoffförderleitung
durch Stoppen der Zufuhr des nicht aufgeheizten Kraftstoffs erzeugt,
und der nicht aufgeheizte Kraftstoff wird der Kraftstoffförderleitung
zugeführt, wenn sich der negative Druck unabhängig
davon, dass dieses nicht beabsichtigt ist, erhöht. Da jedoch
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung den nicht aufgeheizten
Kraftstoff der Kraftstoffförderleitung mit einer Menge
entsprechend dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder zuführt,
kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung die Erhöhung
des negativen Drucks unterdrücken.
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Um
die Aufgabe zu lösen, wird gemäß der Erfindung
nach Anspruch 4 eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer
Brennkraftmaschine geschaffen, die in der Lage ist, zu bewirken,
dass Kraftstoffeinspritzventile jeweiliger Zylinder, die mit einer Kraftstoffförderleitung
verbunden sind, einen Kraftstoff einspritzen, der aufgeheizt wird,
nachdem er von einer Kraftstoffpumpe gefördert wurde, wobei
die Vorrichtung eine Startkraftstoffeinspritzventilfestlegungseinrichtung,
die ein Startkraftstoffeinspritzventil unter den jeweiligen Kraftstoffeinspritzventilen
festlegt, das zur Verbesserung eines Startvermögens bei einer
niedrigen Temperatur geeignet ist; und eine Kraftstoffein spritzsteuereinrichtung,
die eine Steuerung derart ausführt, dass eine Kraftstoffeinspritzung von
dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil gestartet wird,
enthält.
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Da
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
nach Anspruch 4 eine Kraftstoffeinspritzung unter Verwendung eines
Startkraftstoffeinspritzventils als einen Startpunkt bei einem Start
bei einer niedrigen Temperatur ausführen kann, wird das
Startvermögen bei einer niedrigen Temperatur verbessert.
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Beispielsweise
kann gemäß der Erfindung nach Anspruch 5, wenn
bei einem Start bei einer niedrigen Temperatur ein Kraftstoffeinspritzzeitpunkt eines
anderen Kraftstoffeinspritzventils früher als derjenige
des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils erreicht wird,
die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung einen Kraftstoffeinspritzbetrieb
des anderen Kraftstoffeinspritzventils, dessen Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
früher erreicht wird, verhindern. Mit diesem Betrieb kann
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
nach Anspruch 5 eine Kraftstoffeinspritzung von dem festgelegten
Startkraftstoffeinspritzventil aus starten.
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Um
die Aufgabe zu lösen, wird gemäß der Erfindung
nach Anspruch 6 eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer
Brennkraftmaschine geschaffen, die in der Lage ist, zu bewirken,
dass Kraftstoffeinspritzventile jeweiliger Zylinder, die mit einer Kraftstoffförderleitung
verbunden sind, einen Kraftstoff einspritzen, der aufgeheizt wird,
nachdem er von einer Kraftstoffpumpe zugeführt wurde, wobei
die Vorrichtung eine Motorstoppsteuereinrichtung, die, wenn der
Motor stoppt, eine Stoppposition eines Kolbens eines Zylinders entsprechend
einem Startkraftstoffeinspritzventil, das zur Verbesserung eines
Startvermögens bei einer niedrigen Temperatur geeignet ist,
steuert, so dass der Zylinder in einem Ansaugtakt startet, wenn
der Motor startet.
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Da
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
nach Anspruch 6 eine Kraftstoffeinspritzung unter Verwendung eines
Startkraftstoffeinspritzventils als Startpunkt bei dem Start bei einer
niedrigen Temperatur wie bei der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der Brennkraftmaschine nach Anspruch 4 ausführen kann,
wird das Startvermögen bei niedriger Temperatur verbessert.
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Hier
kann das Startkraftstoffeinspritzventil entsprechend einer minimal
benötigten Anzahl von Einspritzungen des aufgeheizten Kraftstoffs,
die notwendig ist, um die Brennkraftmaschine bei einem Start bei
niedriger Temperatur stabil zu starten, festgelegt werden. Das heißt,
es ist ausreichend, ein Kraftstoffeinspritzventil festzulegen, das
durch Kraftstoff, der mindestens so häufig wie seine Anzahl
von Zündungen aufgeheizt wird, als das Startkraftstoffeinspritzventil
betrieben werden kann. Gemäß der Erfindung nach
Anspruch 8 kann beispielsweise ein Kraftstoffeinspritzventil, das
in der Nähe eines Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffpumpe
in der Kraftstoffförderleitung angeordnet ist, als das
Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden.
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WIRKUNG DER ERFINDUNG
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Die
Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Brennkraftmaschine nur durch den aufgeheizten
Kraftstoff durch Unterdrücken eines Flusses des nicht aufgeheizten
Kraftstoffs in die Kraftstoffförderleitung betreiben. Dementsprechend kann
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung die Wirkung einer Verbesserung
des Startvermögens bei einem Start bei einer niedrigen
Temperatur, die durch den aufgeheizten Kraftstoff erzielt wird,
ohne nachteilige Beeinflussung durch den nicht aufgeheizten Kraftstoff
aufrechterhalten. Das heißt, die Wirkung der Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur, die durch
den aufgeheizten Kraftstoff erzielt wird, kann durch die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der Brennkraftmaschine wirksam gemacht werden. Außerdem
kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
gemäß der vorliegenden Erfindung die Kraftstoffeinspritzung
unter Verwendung des Startkraftstoffeinspritzventils starten, das
bei einem Start bei niedriger Temperatur als Startpunkt zur Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur geeignet ist,
mit anderen Worten den Kraftstoff, der kontinuierlich mindestens mit
einer Häufigkeit aufgeheizt wird, die zur Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur geeignet ist,
einspritzen. Dementsprechend kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
die Wirkung der Verbesserung des Startvermögens bei einem
Start bei niedriger Temperatur, die durch den aufgeheizten Kraftstoff
erzielt wird, aufrechterhalten, ohne durch den nicht aufgeheizten
Kraftstoff nachteilig beeinflusst zu werden. Das heißt,
da die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der Brennkraftmaschine
eine Fehlzündung und Ähnliches, die durch Einspritzen
des nicht aufgeheizten Kraftstoffs verursacht wird, verhindern kann,
kann die Wirkung der Verbesserung des Startvermögens bei
niedriger Temperatur, die durch den aufgeheizten Kraftstoff erzielt
wird, wirksam gemacht werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel einer Brennkraftmaschine darstellt,
für die eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet wird.
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2 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb einer Kraftstoffförderleitung
für eine Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern vor
dem Start einer Einspritzung darstellt.
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3 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb einer Kraftstoffförderleitung
einer ersten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
einem #1-Zylinder als einem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder startet.
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4 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb der Kraftstoffförderleitung
der ersten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn die Kraftstoffeinspritzung mit
dem #1-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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5 ist
ein Flussdiagramm, das einen Steuerbetrieb erläutert, der
von einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der ersten Ausführungsform bei
einem Start bei niedriger Temperatur ausgeführt wird.
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6 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb einer Kraftstoffförderleitung
für eine V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern darstellt,
bevor eine Einspritzung startet.
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7 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb einer Kraftstoffförderleitung
der ersten Ausführungsform für die V-Brennkraftmaschine
mit sechs Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
einem #5-Zylinder als einem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder startet.
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8 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb der Kraftstoffförderleitung
der ersten Ausführungsform für die V-Brennkraftmaschine
mit sechs Zylindern darstellt, wenn die Kraftstoffeinspritzung mit
dem #5-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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9 ist
ein Flussdiagramm, das einen Steuerbetrieb erläutert, der
von einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer zweiten Ausführungsform
bei einem Start bei niedriger Temperatur ausgeführt wird.
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10 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb einer Kraftstoffförderleitung
der zweiten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
dem #1-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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11 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb der Kraftstoffförderleitung
der zweiten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
einem #2-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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12 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb der Kraftstoffförderleitung
der zweiten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
einem #3-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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13 ist
eine Ansicht, die einen Zustand innerhalb der Kraftstoffförderleitung
der zweiten Ausführungsform für die Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern darstellt, wenn eine Kraftstoffeinspritzung mit
einem #4-Zylinder als dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder endet.
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14 ist
ein Flussdiagramm, das einen Steuerbetrieb erläutert, der
von einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung einer dritten Ausführungsform
bei einem Start bei niedriger Temperatur ausgeführt wird.
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15 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel eines Kraftstoffeinspritzsteuerbetriebs
bei einem Start bei niedriger Temperatur gemäß der
dritten Ausführungsform darstellt und einen Kraftstoffeinspritzverhinderungszustand
zeigt.
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16 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel eines Kraftstoffeinspritzsteuerbetriebs
bei einem Start bei niedriger Temperatur gemäß der
dritten Ausführungsform darstellt und einen Zustand zeigt,
bei dem eine Kraftstoffeinspritzung durch ein Startkraftstoffeinspritzventil
gestartet wird.
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17 ist
eine Ansicht, die ein Beispiel eines Kraftstoffeinspritzsteuerbetriebs
bei einem Start bei niedriger Temperatur gemäß der
dritten Ausführungsform darstellt und einen Zustand zeigt,
nachdem eine Kraftstoffeinspritzung durch das Startkraftstoffeinspritzventil
beendet ist.
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- 1
- Elektronische
Steuereinheit
- 11b
- Ansaugkanal
- 13
- Kolben
- 16
- Kurbelwinkelsensor
- 17
- Wassertemperatursensor
- 41
- Kraftstofftank
- 50
- Kraftstoffzufuhreinheit
- 51
- Kraftstoffpfad
- 52
- Förderpumpe
(Kraftstoffpumpe)
- 53,
153
- Kraftstoffförderleitung
- 54
- Kraftstoffeinspritzventil
- 54a
- Erstes
Kraftstoffeinspritzventil
- 54b
- Zweites
Kraftstoffeinspritzventil
- 54c
- Drittes
Kraftstoffeinspritzventil
- 54d
- Viertes
Kraftstoffeinspritzventil
- 55,
155
- Heizeinrichtung
- 154a
- Erstes
Kraftstoffeinspritzventil
- 154b
- Zweites
Kraftstoffeinspritzventil
- 154c
- Drittes
Kraftstoffeinspritzventil
- 154d
- Viertes
Kraftstoffeinspritzventil
- 154e
- Fünftes
Kraftstoffeinspritzventil
- 154f
- Sechstes
Kraftstoffeinspritzventil
- CC
- Brennkammer
- F
- Kraftstoff
(aufgeheizter Kraftstoff, nicht aufgeheizter Kraftstoff)
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BESTE MODI ZUM AUSFÜHREN
DER ERFINDUNG
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung genauer auf der Grundlage der Zeichnungen beschrieben.
Man beachte, dass die vorliegende Erfindung in keiner Weise auf
die Ausführungsformen beschränkt ist.
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Erste Ausführungsform
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Eine
erste Ausführungsform einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung wird auf der Grundlage der 1 bis 8 erläutert.
Die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der ersten Ausführungsform
wird genauer anhand eines Beispiels der Brennkraftmaschine als ein
Ziel der Verwendung beschrieben.
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Die
Brennkraftmaschine, die hier beispielhaft dargestellt ist, ist eine
Mehrfachkraftstoff-Brennkraftmaschine, die in einem sogenannten
Flexibel-Kraftstoff-Fahrzeug montiert ist und auch unter Verwendung
von Kraftstoffen betrieben werden kann, die eine andere Kraftstoffeigenschaft
aufweisen, beispielsweise Benzinkraftstoff, Alkoholkraftstoff (Ethanol,
Methanol, Butanol und Ähnliches) oder eine Kraftstoffmischung
aus diesen, und es werden verschiedene Steuerbetriebe wie z. B.
eine Verbrennungssteuerung durch eine elektronische Steuereinheit
(ECU) 1, wie es in 1 gezeigt
ist, ausgeführt. Man beachte, dass die elektronische Steuereinheit 1 aus
einer CPU (zentrale Verarbeitungseinheit), einem ROM (Nur-Lese-Speicher),
der im Voraus ein vorbestimmtes Steuerprogramm und Ähnliches
speichert, einem RAM (Speicher mit wahlfreiem Zugriff), der zeitweilig
ein Ergebnis einer arithmetischen Operation der CPU speichert, einem
Sicherungs-RAM, der im Voraus vorbereitete Informationen und Ähnliches
speichert, und Ähnlichem besteht, die jedoch nicht gezeigt
sind.
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Zunächst
wird ein Aufbau der Brennkraftmaschine, die hier beispielhaft dargestellt
ist, auf der Grundlage der 1 erläutert.
Man beachte, dass, obwohl 1 aus Vereinfachungsgründen
nur einen Zylinder zeigt, tatsächlich mehrere Zylinder
vorgesehen sind.
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Die
Brennkraftmaschine enthält einen Zylinderkopf 11,
einen Zylinderblock 12 und einen Kolben 13 zum
Ausbilden einer Brennkammer CC. Der Zylinderkopf 11 ist
an dem Zylinderblock 12 mittels Schrauben und Ähnlichem
durch eine Kopfdichtung 14, wie es in 1 gezeigt
ist, befestigt, und der Kolben 13 ist in einem Raum zwischen
einem konkaven Abschnitt 11a einer unteren Fläche
des Zylinderkopfs 11 und einer Zylinderbohrung 12a des
Zylinderblocks 12, die durch den Zylinderkopf 11 und
den Zylinderblock 12 ausgebildet ist, hin und her bewegbar
angeordnet. Die oben genannte Brennkammer CC besteht aus einem Raum,
der durch eine Wandfläche des konkaven Abschnitts 11a des
Zylinderkopfs 11, eine Wandfläche der Zylinderbohrung 12a und
eine Scheitelfläche 13a des Kolbens 13 umgeben
ist.
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Die
Brennkraftmaschine führt Luft und Kraftstoff entsprechend
einer Betriebsbedingung wie z. B. einer Motordrehzahl, einer Motorlast
und Ähnlichem der Brennkammer CC zu, und führt
eine Verbrennungssteuerung entsprechend der Betriebsbedingung aus.
Die Luft wird von außen durch einen Ansaugpfad 21 und
einen Ansaugkanal 11b des Zylinderkopfs, wie es 1 gezeigt
ist, angesaugt. Im Gegensatz dazu wird der Kraftstoff unter Verwendung einer
Kraftstoffzufuhreinheit 50, wie es in 1 gezeigt
ist, zugeführt.
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Zunächst
wird ein Luftzufuhrpfad erläutert.
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Ein
Luftreiniger 22 zum Entfernen von Fremdsubstanzen wie beispielsweise
Staub und Ähnlichem, die in der Luft enthalten sind, die
von außen eingeleitet wird, und eine Ansaugluftmengenerfassungseinrichtung 23 zum
Erfassen einer Luftmenge, die von außen angesaugt wird,
sind in dem Ansaugpfad 21 der Brennkraftmaschine angeordnet. Ein
Luftmengenerfassungssensor wie beispielsweise ein Luftflussmesser
zum direkten Erfassen einer Ansaugluftmenge und ein Ansaugleitungsdrucksensor zum
Erfassen eines Drucks (d. h. eines Ansaugdrucks) in dem Ansaugpfad 21 sind
als die Ansaugluftmengenerfassungseinrichtung 23 vorgesehen. Wenn
der Ansaugleitungsdrucksensor verwendet wird, wird die Ansaugluftmenge
indirekt anhand eines Ansaugdrucks der Luft und der Motordrehzahl bestimmt.
In der Brennkraftmaschine wird ein Signal, das von der Ansaugluftmengenerfassungseinrichtung 23 erfasst
wird, an die elektronische Steuereinheit 1 gesendet, und
die elektronische Steuereinheit 1 berechnet die Ansaugluftmenge,
die Motorlast und Ähnliches auf der Grundlage des erfassten
Signals. Man beachte, dass die Motordrehzahl aus einem Signal, das
von einem Kurbelwinkelsensor 16 zum Erfassen eines Drehwinkels
einer Kurbelwelle 15 erfasst wird, hergeleitet werden kann.
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Außerdem
sind ein Drosselventil 24 zum Einstellen der in die Brennkammer
CC angesaugten Luft und ein Drosselventilaktuator 25 zum Öffnen
und Schließen des Drosselventils 24 stromab der Ansaugluftmengenerfassungseinrichtung 23 in
dem Ansaugpfad 21 angeordnet. Die elektronische Steuereinheit 1 der
ersten Ausführungsform ist mit einer Drosselventilsteuereinrichtung
zur Ansteuerung des Drosselventilaktuators 25 entsprechend
der Betriebsbedingung und zum Einstellen eines Ventilöffnungswinkels
des Drosselventils 24 versehen, so dass der Ventilöffnungswinkel
auf einen Ventilöffnungsgrad (mit anderen Worten die Ansaugluftmenge)
entsprechend der Betriebsbedingung festgelegt wird. Hier besteht
eine Drosselventilöffnungssteuereinrichtung aus dem Drosselventilaktuator 25 und der
Drosselventilsteuereinrichtung. Das Drosselventil 24 wird
beispielsweise derart eingestellt, dass Luft mit einer Menge in
die Brennkammer CC angesaugt wird, die benötigt wird, um
ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis entsprechend der Betriebsbedingung
festzulegen. Die Brennkraftmaschine ist mit einem Drosselöffnungs sensor 26 zum
Erfassen eines Ventilöffnungsgrads des Drosselventils 24 und
zum Übertragen eines erfassten Signals an die elektronische Steuereinheit 1 versehen.
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Im
Gegensatz öffnet sich ein Ende des Ansaugkanals 11b zu
der Brennkammer CC, und ein Ansaugventil 31 ist an dem Öffnungsabschnitt
angeordnet, um die Öffnung zu öffnen und zu schließen. Die
Anzahl der Öffnungen kann eins oder mehr betragen, und
es ist ein Ansaugventil 31 für jede der Öffnungen
vorgesehen. Dementsprechend wird in der Brennkraftmaschine Luft
durch Öffnen des Ansaugventils 31 von dem Ansaugkanal 11b in
die Brennkammer CC angesaugt, wohingegen der Luftfluss in die Brennkammer
CC durch Schließen des Ansaugventils 31 abgeschnitten
wird.
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Als
Ansaugventil 31 gibt es ein Ventil, das beispielsweise
durch Drehen einer nicht gezeigten ansaugseitigen Nockenwelle und
eine elastische Kraft eines elastischen Elements (Schraubenfeder) geöffnet
und geschlossen wird. Diese Art von Ansaugventil 31 wird
zu im Voraus festgelegten Öffnungs-/Schließzeitpunkten
durch Bewirken, dass eine ansaugseitige Nockenwelle, die einer Drehung der
Kurbelwelle 15 zugeordnet ist, durch Anordnen eines Kraftübertragungsmechanismus,
der aus einer Kette, einem Kettenrad und Ähnlichem besteht,
zwischen der ansaugseitigen Nockenwelle und der Kurbelwelle 15,
geöffnet und geschlossen. Das Ansaugventil 31,
das synchron zu der Drehung der Kurbelwelle 15 geöffnet
und geschlossen wird, kann in der hier beispielhaft dargestellten
Brennkraftmaschine verwendet werden.
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Die
Brennkraftmaschine kann jedoch mit einem variablen Ventilmechanismus
wie z. B. einem sogenannten variablen Ventilzeitpunkt- und -hubmechanismus
versehen sein, der die Öffnungs-/Schließzeitpunkte
und einen Hubbetrag des Ansaugventils 31 ändern
kann. Mit diesem Aufbau können die Öffnungs-/Schließzeitpunkte
und der Hubbetrag des Ansaugventils 31 vorzugsweise entsprechend
der Betriebsbedingung und einem Betriebsmodus geändert werden.
Außerdem kann die Brennkraftmaschine ein sogenanntes elektromagnetisch
angesteuertes Ventil verwenden, das das Ansaugventil 31 unter
Verwendung einer elektromagnetischen Kraft öffnet und schließt,
um dieselbe Betriebs-/Funktionswirkung wie diejenige des variablen
Ventilmechanismus zu erhalten.
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Im
Folgenden wird die Kraftstoffzufuhreinheit 50 beschrieben.
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Als
Kraftstoffzufuhreinheit 50 werden eine Kraftstoffzufuhreinheit,
die Kraftstoff in einem Kraftstofftank in den Ansaugkanal 11b oder/und
in die Brennkammer CC einspritzt, eine Kraftstoffzufuhreinheit,
die Kraftstoffe mit unterschiedlichen Kraftstoffeigenschaften, die
in mehreren Kraftstofftanks gespeichert sind, durch eine Kraftstoffmischeinheit
und Ähnliches mischt und einen gemischten Kraftstoff in den
Ansaugkanal 11b oder/und in die Brennkammer CC einspritzt,
und Ähnliches betrachtet. Die erste Ausführungsform
nimmt eine Kraftstoffzufuhreinheit vom Kanaleinspritzungstyp als
Beispiel, die Kraftstoff F, der in einem Kraftstofftank 41 gespeichert
ist, in den Ansaugkanal 11b einspritzt und den Kraftstoff
F zusammen mit angesaugter Luft in die Brennkammer CC einleitet.
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Insbesondere
weist die Kraftstoffzufuhreinheit 50 eine Förderpumpe 52 als
eine Kraftstoffpumpe zum Ansaugen des Kraftstoffs F von dem Kraftstofftank 41 und
zum Zuführen dieses zu einem Kraftstoffpfad 51,
eine Kraftstoffförderleitung 53 zum Verteilen
des Kraftstoffs F in dem Kraftstoffpfad 51 an jeweilige
Zylinder und Kraftstoffeinspritzventile (Kraftstoffeinspritzeinrichtungen) 54 der
jeweiligen Zylinder zum Einspritzen des Kraftstoffs F, der von der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
wird, in die jeweiligen Ansaugkanäle 11b auf.
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Die
Kraftstoffzufuhreinheit 50 ist derart aufgebaut, dass die
Förderpumpe 52 und das Kraftstoffeinspritzventil 54 von
der elektronischen Steuereinheit 1 angesteuert werden,
die ebenfalls als eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung entsprechend der
Betriebsbedingung dient, so dass der Kraftstoff F bei einer Kraftstoffeinspritzbedingung
wie beispielsweise einer Kraftstoffeinspritzmenge, einem Kraftstoffeinspritzzeitpunkt,
einer Kraftstoffeinspritzperiode und Ähnlichem entsprechend
der Betriebsbedingung eingespritzt wird. Die elektronische Steuereinheit 1 bewirkt
beispielsweise, dass die Förderpumpe 52 den Kraftstoff
F von dem Kraftstofftank 41 ansaugt, und dass das Kraftstoffeinspritzventil 54 den Kraftstoff
F bei der Kraftstoffeinspritzbedingung entsprechend der Betriebsbedingung
einspritzt.
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Der
Kraftstoff F, der dem Ansaugkanal 11b wie oben beschrieben
zugeführt wird, wird der Brennkammer CC zugeführt,
wenn sich das Ansaugventil 31 öffnet, während
der Kraftstoff mit der Luft wie oben beschrieben in dem Ansaugkanal 11b vermischt wird,
und durch einen Zündbetrieb einer Zündkerze 61 verbrannt,
wenn ein Zündzeitpunkt entsprechend der Betriebsbedingung
erreicht ist. Dann wird Gas innerhalb des Zylinders (Verbrennungsgas)
nach der Verbrennung des Kraftstoffs F aus der Brennkammer CC in
einen Auslasskanal 11c, wie es in 1 gezeigt
ist, ausgelassen und durch einen Abgaspfad 81 an die Atmosphäre
ausgelassen.
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Ein
Auslassventil 71 zum Öffnen und Schließen
einer Öffnung zwischen dem Auslasskanal 11c und
der Brennkammer CC ist an dem Auslasskanal 11c angeordnet.
Die Anzahl der Öffnungen kann eins oder mehr betragen,
und ein oben beschriebenes Auslassventil 71 ist für
jede der Öffnungen vorgesehen. Dementsprechend wird das
Verbrennungsgas in der Brennkraftmaschine von innerhalb der Brennkammer
CC durch Öffnen des Auslassventils 71 in den Auslasskanal 11c ausgelassen,
und das Auslassen des Verbrennungsgases in den Auslasskanal 11c wird
durch Schließen des Auslassventils 71 abgeschnitten.
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Wie
bei dem Ansaugventil 31, das oben beschrieben ist, können
ein Ventil, für das ein Kraftübertragungsmechanismus
dazwischen angeordnet ist, ein Ventil, das mit einem variablen Ventilmechanismus
wie z. B. einem sogenannten variablen Ventilzeitpunkt- und -hubmechanismus
und Ähnlichem versehen ist, und ein sogenanntes elektromagnetisch
angesteuertes Ventil als das Auslassventil 71 verwendet
werden.
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Außerdem
ist eine Abgasreinigungsvorrichtung 82 in dem Abgaspfad 81 angeordnet,
und dadurch werden schädliche Komponenten in dem Abgas
gereinigt.
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Ein
Benzinkraftstoff, ein Alkoholkraftstoff oder ein Alkoholmischkraftstoff
wird hauptsächlich als der Kraftstoff F betrachtet, der
für den Verbrennungsmotor wie oben beschrieben verwendet
werden kann. Der Alkoholmischkraftstoff ist ein Kraftstoffgemisch
aus dem Alkoholkraftstoff und mindestens einer Art von Kraftstoff,
der eine andere Kraftstoffeigenschaft als der Alkoholkraftstoff
aufweist, und es wird hier angenommen, dass der Alkoholkraftstoff
mit Kohlenwasserstoffkraftstoff (beispielsweise Benzin kraftstoff)
vermischt ist. Dementsprechend ist es weniger wahrscheinlich, dass
ein Problem auftritt, als wenn reiner Benzinkraftstoff verwendet
wird. Wenn jedoch reiner Alkoholkraftstoff und ein Alkoholmischkraftstoff
bei einem Start bei niedriger Temperatur verwendet werden, besteht,
da der Alkoholkraftstoff und der Alkoholmischkraftstoff dem Benzinkraftstoff
hinsichtlich der Verdunstungseigenschaften unterlegen sind, die
Möglichkeit, dass der reine Alkoholkraftstoff und der Alkoholmischkraftstoff
durch die Zündkerze 61 nicht gezündet
werden können oder sogar wenn dieser gezündet
wird, sofort fehlzünden. Der obige Nachteil tritt insbesondere
auf, wenn die Alkoholkonzentration größer ist.
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Somit
weist die Brennkraftmaschine eine Heizeinrichtung wie beispielsweise
ein Heizgerät an der Kraftstoffzufuhreinheit 50 auf,
um einer Verschlechterung eines Startvermögens bei einem
Start bei niedriger Temperatur zu begegnen, wenn die Brennkraftmaschine
mit dem Alkoholkraftstoff und dem Alkoholmischkraftstoff betrieben
wird, und weist damit durch vorheriges Aufheizen des Kraftstoffs
F verbesserte Verdunstungseigenschaften auf.
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Wie
es beispielsweise in 2 gezeigt ist, ist eine Heizeinrichtung 55 an
der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet, so
dass der Kraftstoff in der Kraftstoffförderleitung 53,
der von dem Kraftstoffpfad 51 zugeführt wird,
dadurch aufgeheizt wird. Die Heizeinrichtung 55 wird durch
eine Kraftstoffaufheizsteuereinrichtung der elektronischen Steuereinheit 1 ein-
und ausgeschaltet. Das heißt, ein Zündbetrieb
wird sogar dann geeignet ausgeführt, wenn der Kraftstoff
F nicht aufgeheizt wird, beispielsweise nach Beendigung eines Aufheizbetriebs
und wenn der Motor durch den Benzinkraftstoff betrieben wird. Dementsprechend führt
die Heizeinrichtung 55 einen Heizbetrieb (EIN-Betrieb)
hauptsächlich dann aus, wenn der Motor durch den Alkoholkraftstoff
oder den Alkoholmischkraftstoff, der ein schlechtes Startvermögen
bei niedriger Temperatur aufweist, gestartet wird. Wenn eine Motorkühlwassertemperatur
zu einem Zeitpunkt, zu dem beispielsweise ein Zünd-EIN-Signal erfasst
wird, oder zu einem Zeitpunkt, zu dem ein Türverriegelungsfreigabesignal
erfasst wird, niedriger als eine vorbestimmte Temperatur ist, wird
der Aufheizbetrieb im Voraus ausgeführt, bevor ein Motorstartbetrieb
(d. h. ein Kurbelbetrieb) ausgeführt wird. Außerdem
kann der Heizbetrieb ausgeführt werden, wenn die Motorkühlwassertemperatur
niedriger als die vorbestimmte Temperatur ist, sogar nachdem der
Aufheizbetrieb beendet ist. Die Motorkühlwassertemperatur
kann durch einen Wassertemperatursensor 17, der in 1 gezeigt
ist, erfasst werden.
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Die
Förderpumpe 52 befindet sich im Allgemeinen zu
sämtlichen Zeitpunkten in einem Antriebs- bzw. Ansteuerzustand.
Wenn dementsprechend der Kraftstoff F von dem Kraftstoffeinspritzventil 54 eingespritzt
wird, wird der Kraftstoff F von dem Kraftstoffpfad 51 um
die eingespritzte Menge neu in die Kraftstoffförderleitung 53 gefüllt. 2 stellt
beispielsweise die Kraftstoffförderleitung 53 für
eine Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern und ersten bis
vierten Kraftstoffeinspritzventilen 54a bis 54d für
einen #1-Zylinder bis #4-Zylinder dar. Wie es in 3 gezeigt
ist, wird, wenn der Kraftstoff F von dem ersten Kraftstoffeinspritzventil 54a eingespritzt
wird, der Kraftstoff F mit der Menge, die für die Einspritzung
verwendet wird, der Kraftstoffförderleitung 53 durch
einen Druckförderbetrieb der Förderpumpe 52 erzwungenermaßen
zugeführt. Man beachte, dass ein Kraftstoffzufuhrkanal
(ein Verbindungsabschnitt der Kraftstoffförderleitung 53 und
des Kraftstoffpfads 51) in der Kraftstoffförderleitung 53 auf
der Seite des vierten Kraftstoffeinspritzventils 54d festgelegt
ist.
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Da 2 einen
Zustand vor dem Start des Motors und vor dem Einspritzen des Kraftstoffs
F zeigt, wenn der Motor bei einer niedrigen Temperatur durch den
Alkoholkraftstoff oder den Alkoholmischkraftstoff gestartet wird,
befindet sich der Kraftstoff F in der Kraftstoffförderleitung 53 in
einem Zustand, in dem er von der Aufheizeinrichtung 55 aufgeheizt wird.
Dementsprechend wird, wie es in 3 gezeigt ist,
wenn Kraftstoff aufgeheizt ist (im Folgenden als „aufgeheizter
Kraftstoff” bezeichnet), von dem ersten Kraftstoffeinspritzventil 54a eingespritzt,
und Kraftstoff F, der nicht aufgeheizt ist (im Folgenden als „nicht
aufgeheizter Kraftstoff” bezeichnet), wird mit einer Menge,
die derjenigen des Kraftstoffs F entspricht, der für die
Einspritzung verwendet wird, der Kraftstoffförderleitung 53 von
dem Kraftstoffpfad 51 zugeführt. Da eine Kraftstoffeinspritzung
kontinuierlich von den jeweiligen Kraftstoffeinspritzventilen (ersten
bis vierten Kraftstoffeinspritzventilen 54a bis 54d)
mit einer winzigen Zeit ausgeführt wird, wird fast sämtlicher
nicht aufgeheizter Kraftstoff F, der neu der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
wird, eingespritzt, ohne dass er von der Heizeinrichtung 55 aufgeheizt wird.
Da der nicht aufgeheizte Kraftstoff F dem aufgeheizten Kraftstoff
F in der Kraftstoffförderleitung 53 Wärme
entnimmt, werden die Verdunstungseigenschaften des aufgeheizten
Kraftstoffs F, die durch den Aufheizbetrieb der Heizeinrichtung 55 verbessert wurden,
erneut verschlechtert. Dementsprechend besteht in der Brennkraftmaschine,
wenn der nicht aufgeheizte Kraftstoff F und der aufgeheizte Kraftstoff
F, dessen Wärme entzogen wird, zu einer frühen Stufe
nach dem Start des Motors eingespritzt werden, die Wahrscheinlichkeit,
dass das Startvermögen bei niedriger Temperatur nicht verbessert
ist, da eine Fehlzündung und Ähnliches auftreten
kann.
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Um
das obige Problem zu lösen, wird gemäß der
ersten Ausführungsform die Förderpumpe 52 während
einer vorbestimmten Zeit gestoppt, wenn der Aufheizbetrieb für
den Kraftstoff F durch die Heizeinrichtung 55 ausgeführt
wird, so dass kein nicht aufgeheizter Kraftstoff F der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
wird.
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Es
wird angenommen, dass bei der Brennkraftmaschine, wenn beispielsweise
eine Kraftstoffeinspritzung in einer Folge von dem #1-Zylinder zu dem
#2-Zylinder über den #3-Zylinder und den #4-Zylinder ausgeführt
wird und der Kraftstoff F kontinuierlich mindestens dreimal bei
dem Start bei niedriger Temperatur gezündet werden kann,
sogar danach eine stabile Verbrennung ausgeführt werden wird.
Außerdem werden in der Kraftstoffzufuhreinheit 50 der
Brennkraftmaschine eine Kraftstoffmenge, die in der Kraftstoffförderleitung 53 aufgenommen
werden kann, und jeweilige Kraftstoffeinspritzmengen der ersten
bis vierten Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d derart
festgelegt, dass die Kraftstoffeinspritzung mindestens dreimal sogar
dann ausgeführt werden kann, wenn der Kraftstoff F der
Kraftstoffförderleitung 53 nicht zugeführt
wird. In diesem Fall wird, wenn die Förderpumpe 52 stoppt,
der aufgeheizte Kraftstoff F auch von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c des
#3-Zylinders zur Ausführung einer nächsten Kraftstoffeinspritzung
und außerdem von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders zur Ausführung einer nächsten Kraftstoffeinspritzung
eingespritzt, so dass eine Verschlechterung des Startvermögens
bei niedriger Temperatur vermieden wird, da der nicht aufgeheizte
Kraftstoff F der Kraftstoffförderleitung 53, wie
es in 4 gezeigt ist, sogar dann nicht zugeführt
wird, nachdem der Kraftstoff F beispielsweise von dem ersten Kraftstoffeinspritzventil 54a des
#1-Zylinders eingespritzt wurde.
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Insbesondere
bestimmt die elektronische Steuereinheit 1 (Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung) der
ersten Ausführungsform, ob der Aufheizbetrieb des Kraft stoffs
F durch die Heizeinrichtung 55 ausgeführt wird,
wie es in dem Flussdiagramm der 5 gezeigt
ist (Schritt ST1). Die Bestimmung kann durch Herausfinden ausgeführt
werden, ob die elektronische Steuereinheit 1 selbst (Kraftstoffheizsteuereinrichtung)
eine EIN-Betriebsanweisung oder eine AUS-Betriebsanweisung an die
Heizeinrichtung 55 ausgibt.
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Wenn
der Aufheizbetrieb hier nicht ausgeführt wird, schreitet
eine Kraftstoffpumpensteuereinrichtung der elektronischen Steuereinheit 1 zum Schritt
ST4, der später beschrieben wird, und startet mit der Ansteuerung
der Förderpumpe 52. Hier wird die Förderpumpe 52 unter
der Annahme, dass diese bereits angesteuert wird, kontinuierlich
weiter angesteuert.
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Wenn
im Gegensatz dazu der Aufheizbetrieb von der Heizeinrichtung 55 ausgeführt
wird, gibt die Kraftstoffpumpensteuereinrichtung eine Anweisung aus,
den Ansteuerbetrieb der Förderpumpe 52 zu stoppen
(Schritt ST2).
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Mit
diesem Betrieb verbleibt bei der Kraftstoffzufuhreinheit 50 der
Brennkraftmaschine nur der aufgeheizte Kraftstoff F in der Kraftstoffförderleitung 53,
da eine Druckförderung des nicht aufgeheizten Kraftstoffs
F von der Förderpumpe 52 gestoppt wird. Dementsprechend
wird bei der Kraftstoffzufuhreinheit 50 sogar dann, wenn
in einer frühen Stufe nach einem Motorstartbetrieb die
Kraftstoffeinspritzung von einem Kraftstoffeinspritzventil ausgeführt
wird, das in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet
ist, nur der aufgeheizte Kraftstoff F, dessen Verdunstungseigenschaften
verbessert sind, von dem Kraftstoffeinspritzventil eingespritzt.
Dementsprechend wird in der Brennkraftmaschine das Startvermögen
bei niedriger Temperatur verbessert.
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Wenn
beispielsweise der #1-Zylinder als ein erster Kraftstoffeinspritzsollzylinder
(im Folgenden als „erster Kraftstoffeinspritzzylinder” bezeichnet) beim
Start bei niedriger Temperatur dient, wird der aufgeheizte Kraftstoff
F auch dem #3-Zylinder, der ein Zylinder (im Folgenden als „zweiter
Kraftstoffeinspritzzylinder” bezeichnet) ist, von dem die
Kraftstoffeinspritzung als Zweites ausgeführt wird, und
dem #4-Zylinder, der ein Zylinder (im Folgenden als „dritter
Kraftstoffeinspritzzylinder” bezeichnet) ist, von dem die
Kraftstoffeinspritzung als Drittes ausgeführt wird, zugeführt.
Das heißt, in diesem Fall kann, da der aufgeheizte Kraftstoff
F auch von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c des
#3-Zylinders, der in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals
der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet ist
und den Einspritzbetrieb als Zweites ausführt, und auch
von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders,
der den Einspritzbetrieb als Drittes ausführt, einspritzt
wird, ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur
durch Vermeiden einer fehlerhaften Zündung, einer Fehlzündung
und Ähnlichem erhalten werden. Wenn hier angenommen wird,
dass die Förderpumpe 52 in diesem Fall nicht gestoppt
wird, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der aufgeheizte
Kraftstoff F, dessen Verdunstungseigenschaften sich durch Abstrahlung
von Wärme an den nicht aufgeheizten Kraftstoff F verschlechtern,
dem #3-Zylinder, der als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, zugeführt wird, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass
der nicht aufgeheizte Kraftstoff F wie er ist dem #4-Zylinder, der
als der nächste dritte Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
zugeführt wird. Dementsprechend besteht die Wahrscheinlichkeit,
dass die Brennkraftmaschine bei einer niedrigen Temperatur aufgrund
der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
nicht gestartet werden kann.
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Wenn
außerdem der #2-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, wird der Einspritzbetrieb
in einer Folge von dem #2-Zylinder zu dem #3-Zylinder über
den #1-Zylinder ausgeführt. Wenn angenommen wird, dass
die Förderpumpe 52 nicht gestoppt wird, besteht
die Wahrscheinlichkeit, dass die Brennkraftmaschine aufgrund der
fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
bei niedriger Temperatur nicht starten kann, da eine hohe Wahrscheinlichkeit
besteht, dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff F wie er ist dem
#3-Zylinder, der als der dritte Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
zugeführt wird. In diesem Fall jedoch wird, da die Förderpumpe 52 gestoppt wird
und eine Zufuhr des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F zu der Kraftstoffförderleitung 53 gestoppt wird,
auch der aufgeheizte Kraftstoff F von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c des
#3-Zylinders in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals der
Kraftstoffförderleitung 53 eingespritzt, und somit
kann ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur durch
Vermeiden der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
erhalten werden.
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Wenn
weiterhin der #3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, wird der Einspritzbetrieb
in einer Folge von dem #3-Zylinder zu dem #2-Zylinder über
den #4-Zylinder ausgeführt. Wenn jedoch angenommen wird,
dass die Förderpumpe 52 nicht gestoppt wird, ist
es, da eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der nicht
aufgeheizte Kraftstoff F wie er ist dem #4-Zylinder, der als der
zweite Kraftstoffeinspritzzylinder dient, zugeführt wird,
häufig unmöglich, die Brennkraftmaschine bei niedriger
Temperatur aufgrund der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung
und Ähnlichem bei niedriger Temperatur zu starten. Das
heißt, da das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders am nächsten an dem Kraftstoffzufuhrkanal der
Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet ist, spritzt,
wenn der nicht aufgeheizte Kraftstoff F der Kraftstoffförderleitung 53 auch
nur in einer geringen Menge zugeführt wird, das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d den
nicht aufgeheizten Kraftstoff F ein, wodurch das Startvermögen
bei niedriger Temperatur verschlechtert wird. In diesem Fall jedoch
wird, da die Förderpumpe 52 gestoppt wird und
die Zufuhr des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F in die Kraftstoffförderleitung 53 gestoppt
wird, auch der aufgeheizte Kraftstoff F von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders, der am nächsten zu dem Kraftstoffzufuhrkanal
der Kraftstoffförderleitung 53 liegt, eingespritzt,
und somit kann ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur
durch Vermeiden der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung
und Ähnlichem erhalten werden.
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Man
beachte, dass, wenn der #4-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, der aufgeheizte
Kraftstoff F den jeweiligen Zylindern zugeführt wird und somit
eine Wahrscheinlichkeit zur Verschlechterung eines Startvermögens
bei niedriger Temperatur gering ist, da der Einspritzbetrieb in
einer Folge von dem #4-Zylinder zu dem #1-Zylinder über
den #2-Zylinder ausgeführt wird. Dementsprechend muss in diesem
Fall die Förderpumpe 52 unter der Bedingung, dass
bestimmt werden kann, dass der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
der #4-Zylinder ist, nicht notwendigerweise gestoppt werden. Es
ist ausreichend, diese Bedingung auf der Grundlage beispielsweise
eines Drehwinkels der Kurbelwelle 15 und Ähnlichem
zu bestimmen.
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Wenn
außerdem die Brennkraftmaschine einen stabilen Verbrennungszustand
bei einem Start bei niedriger Temperatur sogar dann nicht gewährleisten
kann, wenn der aufgeheizte Kraftstoff F kontinuierlich dreimal zugeführt
wird, ist es ausreichend, eine Speicherkapazität des Kraftstoffs
F in der Kraftstoffförderleitung 53 zu erhöhen.
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Wie
es oben beschrieben ist, stoppt die elektronische Steuereinheit 1 (Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung)
der ersten Ausführungsform die Ansteuerung der Förderpumpe 52,
um das Startvermögen bei niedriger Temperatur zu verbessern.
Wenn jedoch der Stoppzustand eine lange Zeit andauert, stoppt der
Verbrennungsbetrieb in der Brennkraftmaschine, da der Kraftstoff
F in der Kraftstoffförderleitung 53 nicht ausreichend
ist und kein Kraftstoff von dem Kraftstoffeinspritzventil 54 eingespritzt
wird.
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Dementsprechend
bestimmt die Kraftstoffpumpensteuereinrichtung der elektronischen
Steuereinheit 1 der ersten Ausführungsform, ob
die Anzahl der Kraftstoffeinspritzungen ab einem Zeitpunkt, zu dem
der Kraftstoff in den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder eingespritzt
wird, gleich einer vorbestimmten Anzahl α oder größer
wird (Schritt ST3), und der Stoppzustand der Förderpumpe 52 wird
fortgesetzt, bis eine positive Bestimmung erfolgt (es wird bestimmt,
dass die Anzahl der Kraftstoffeinspritzungen gleich der vorbestimmten
Anzahl α oder größer ist).
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Wenn
im Gegensatz dazu in Schritt ST3 eine positive Bestimmung erfolgt,
wird bestimmt, dass ein Stoppen der Förderpumpe 52 während
einer noch längeren Zeit bewirkt, dass der Kraftstoff in
der Kraftstoffförderleitung 53 knapp wird, und
die Kraftstoffpumpensteuereinrichtung startet mit dem Ansteuern der
Förderpumpe 52 (Schritt ST4). Mit diesem Betrieb
ist es möglich, eine fehlerhafte Verbrennung aufgrund eines
Nicht-Einspritzens des Kraftstoffs F in die Brennkraftmaschine zu
vermeiden.
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Man
beachte, dass in dem Bespiel die Beziehung zwischen der Kapazität
in der Kraftstoffförderleitung 53 und der Kraftstoffeinspritzmenge
des Kraftstoffeinspritzventils 54 (erste bis vierte Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d)
derart festgelegt wird, dass, wenn die Kraftstoffförderleitung 53 mit
dem Kraftstoff F gefüllt ist, die Kraftstoffeinspritzung
dreimal ohne erneutes Füllen des Kraftstoffs ausgeführt
werden kann. Wei terhin wird angenommen, dass bei der Brennkraftmaschine,
wenn der Kraftstoff F kontinuierlich dreimal bei einem Start bei
niedriger Temperatur gezündet werden kann, auch danach
ein stabiler Verbrennungsbetrieb ausgeführt werden wird.
Dementsprechend wird die vorbestimmte Anzahl α auf ”α =
3” festgelegt.
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Wie
es oben gezeigt ist, kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
das Startvermögen zu diesem Zeitpunkt verbessern, da die
Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der ersten Ausführungsform
ein Einspritzen des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F und eine Verringerung
der Temperatur des aufgeheizten Kraftstoffs F, die durch den nicht
aufgeheizten Kraftstoff F verursacht wird, bei einem Start bei niedriger Temperatur
verhindern kann und nur der aufgeheizte Kraftstoff F eingespritzt
wird.
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Im
oben beschriebenen Schritt ST3 wird ein Zeitpunkt, zu dem begonnen
wird, die Förderpumpe 52 anzusteuern, durch Vergleichen
der Anzahl der Kraftstoffeinspritzungen mit der vorbestimmten Anzahl α bestimmt.
Andererseits kann die Bestimmung durch Herausfinden erfolgen, ob
sich eine Restmenge des aufgeheizten Kraftstoffs F in der Kraftstoffförderleitung 53 auf
eine vorbestimmte Menge oder weniger verringert hat. In diesem Fall
wird bestimmt, dass der Startzeitpunkt, zu dem die Förderpumpe 52 angesteuert
wird, erreicht ist, wenn sich die Restmenge des aufgeheizten Kraftstoffs
F auf die vorbestimmte Menge oder weniger verringert hat. Die Restmenge
des aufgeheizten Kraftstoffs F in der Kraftstoffförderleitung 53 kann
anhand einer Gesamtkraftstoffeinspritzmenge und einer Anzahl der
Kraftstoffeinspritzungen unter Verwendung des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders
als Startpunkt der Berechnung gefunden werden. Dementsprechend kann diejenige
Restmenge des aufgeheizten Kraftstoffs F in der Kraftstoffförderleitung 53,
wenn die Kraftstoffeinspritzung mit der vorbestimmten Anzahl α ausgeführt
wird, in diesem Fall als eine vorbestimmte Menge festgelegt werden.
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Außerdem
kann die Bestimmung unter Verwendung einer seit dem Zeitpunkt, zu
dem der Kraftstoff in den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder eingespritzt
wurde, verstrichenen Zeit erfolgen. Wenn in diesem Fall die verstrichene
Zeit eine vorbestimmte Zeit oder länger erreicht, wird
bestimmt, dass der Startzeitpunkt, zu dem die Förderpumpe 52 angesteuert
wird, erreicht ist. Hier kann eine seit dem Zeitpunkt, zu dem der Kraftstoff
in den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder eingespritzt wurde, verstrichene
Zeit, wenn die Kraftstoffeinspritzung mit der vorbestimmten Anzahl α ausgeführt
wurde, in diesem Fall als eine vorbestimmte Zeit festgelegt werden.
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Außerdem
kann, auch wenn die Heizeinrichtung 55 an der Kraftstoffförderleitung 53 in
der ersten Ausführungsform angeordnet ist, die Heizeinrichtung 55 an
dem Kraftstoffpfad 51 stromab der Förderpumpe 52 angeordnet
sein. Man beachte, dass in diesem Fall der aufgeheizte Kraftstoff
F stromab der Heizeinrichtung 55 in dem Kraftstoffpfad 51 vorhanden
ist.
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Auch
wenn die Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern hier beispielhaft
dargestellt ist, kann die oben beschriebene Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der ersten Ausführungsform auch für eine andere
Art von Brennkraftmaschine verwendet werden. Es wird hier beispielsweise
eine V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern beschrieben. In der
Brennkraftmaschine wird eine Kraftstoffeinspritzung in einer Folge
von einem #1-Zylinder zu einem #6-Zylinder über einen #2-Zylinder,
einen #3-Zylinder, einen #4-Zylinder und einen #5-Zylinder ausgeführt,
und es wird angenommen, dass, wenn der Kraftstoff F kontinuierlich
mindestens dreimal bei einem Start bei niedriger Temperatur gezündet
werden kann, auch danach ein stabiler Verbrennungsbetrieb ausgeführt
werden wird.
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Die
V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern ist mit einer Kraftstoffförderleitung 153,
wie es in 6 gezeigt ist, sowie mit ersten
bis sechsten Kraftstoffeinspritzventilen 154a bis 154f für
den #1-Zylinder bis #6-Zylinder versehen. Die Kraftstoffförderleitung 153 weist
einen ersten Förderleitungshauptkörper 153a für
eine Bank, die den #1-Zylinder, den #3-Zylinder und den #5-Zylinder
aufweist, und einen zweiten Förderleitungshauptkörper 153b für
die andere Bank, die den #2-Zylinder, den #4-Zylinder und den #6-Zylinder
aufweist, und einen Kraftstoffpfad 153c zur Kommunikation
zwischen den ersten und zweiten Förderleitungshauptkörpern 153a und 153b auf.
Außerdem sind Heizeinrichtungen 155 wie beispielsweise
Heizgeräte und Ähnliches für den ersten und
zweiten Förderleitungshauptkörper 153a und 153b vorgesehen,
und die jeweiligen Heizeinrichtungen 155 heizen den Kraftstoff
F, der den ersten und zweiten Förderleitungshauptkörpern 153a und 153b zugeführt
wird, auf.
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Hier
sind das erste, dritte und fünfte Kraftstoffeinspritzventil 154a, 154c, 154e mit
dem ersten Förderleitungshauptkörper 153a verbunden,
und das zweite, vierte und sechste Kraftstoffeinspritzventil 154b, 154c, 154f sind
mit dem zweiten Förderleitungshauptkörper 153b verbunden.
In der Kraftstoffförderleitung 153 ist ebenfalls
ein Kraftstoffpfad 51 mit dem zweiten Förderleitungshauptkörper 153b verbunden,
und der Kraftstoff F, der mittels Druck von einer Förderpumpe 52 gefördert
wird, wird dem zweiten Förderleitungshauptkörper 153b und
dem ersten Förderleitungshauptkörper 153a durch
den Kraftstoffpfad 51 zugeführt. Ein Kraftstoffzufuhrkanal
(Verbindungsabschnitt der Kraftstoffförderleitung 153 und des
Kraftstoffpfads 51) in der Kraftstoffförderleitung 153 ist
auf die Seite des sechsten Kraftstoffeinspritzventils 154f des
zweiten Förderleitungshauptkörpers 153b festgelegt.
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Auch
in der V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern wechselt, wenn der
Kraftstoff durch die jeweilige Heizeinrichtung 155 aufgeheizt
wird, eine Kraftstoffpumpensteuereinrichtung der elektronischen
Steuereinheit 1 (Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung)
zum oben beschriebenen Schritt ST2 und stoppt einen Ansteuerbetrieb
der Förderpumpe 52.
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Mit
diesem Betrieb verbleibt in der Brennkraftmaschine nur der aufgeheizte
Kraftstoff F in dem ersten und zweiten Förderleitungshauptkörper 153a, 153b.
Somit wird sogar dann, wenn eine Kraftstoffeinspritzung von einem
Kraftstoffeinspritzventil, das in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals
der Kraftstoffförderleitung 153 angeordnet ist,
in einer frühen Stufe nach dem Start des Motors wie bei
der oben beschriebenen Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern
ausgeführt wird, das Startvermögen bei niedriger
Temperatur verbessert, da nur der aufgeheizte Kraftstoff F, dessen
Verdunstungseigenschaften verbessert sind, von dem Kraftstoffeinspritzventil
eingespritzt wird.
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Wenn
der #1-Zylinder als ein erster Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
besteht, da der Einspritzbetrieb in einer Folge von dem #1-Zylinder
zu dem #3-Zylinder ... über den #2-Zylinder bei einem Start bei
niedriger Temperatur ausgeführt wird, eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass der aufgeheizte Kraftstoff F den jeweiligen Zylindern sogar
dann zugeführt wird, wenn die Förderpumpe 52 angesteuert
wird. Dementsprechend muss in diesem Fall die Förderpumpe 52 nicht
unter der Bedingung gestoppt werden, dass bestimmt werden kann,
dass der erste Kraftstoffeinspritzzylinder der #1-Zylinder ist.
Dieses ist ebenso, wenn der #6-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient.
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Wenn
der #3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem
Start bei niedriger Temperatur dient, besteht, da der Einspritzbetrieb
in einer Folge von dem #3-Zylinder bis zu dem #5-Zylinder ... über
den #4-Zylinder ausgeführt wird, eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass der aufgeheizte Kraftstoff F auch von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 154d des
#4-Zylinders, der als ein zweiter Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
der in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffförderleitung 153 angeordnet ist,
eingespritzt wird. Dementsprechend muss die Förderpumpe 52 nicht
unter der Bedingung gestoppt werden, dass bestimmt werden kann,
dass der erste Kraftstoffeinspritzzylinder der #3-Zylinder ist
-
Wenn
im Gegensatz der #2-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, wird der Einspritzbetrieb in
einer Folge von dem #2-Zylinder bis zu dem #4-Zylinder ... über
den #3-Zylinder ausgeführt. Wenn angenommen wird, das die
Förderpumpe 52 nicht gestoppt wird, besteht jedoch
eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F wie er ist dem #4-Zylinder zugeführt wird, der als ein
dritter Kraftstoffeinspritzzylinder in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals
der Kraftstoffförderleitung 153 dient. Dementsprechend
besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Brennkraftmaschine bei
niedriger Temperatur aufgrund einer fehlerhaften Zündung,
einer Fehlzündung und Ähnlichem nicht gestartet
werden kann. In diesem Fall wird jedoch, da die Förderpumpe 52 gestoppt
wird und eine Zufuhr des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F in die
Kraftstoffzufuhrkanal 153 gestoppt wird, auch der aufgeheizte
Kraftstoff F von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 154d des
#4-Zylinders in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals der
Kraftstoffförderleitung 53 eingespritzt, und es
kann ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur durch
Vermeiden der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
erhalten werden. Dieses ist ebenso, wenn der #4-Zylinder als der
erste Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem Start bei niedriger
Temperatur dient. In der Brennkraftmaschine wird durch Stoppen der
Förderpumpe 52 der aufgeheizte Kraftstoff F auch
von dem sechsten Kraftstoffeinspritz ventil 154f des #6-Zylinders
eingespritzt, der als der dritte Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
der am nächsten bei dem Kraftstoffzufuhrkanal der Kraftstoffförderleitung 153 liegt.
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Wenn
der #5-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem
Start bei niedriger Temperatur dient, wird der Einspritzbetrieb
in einer Folge von dem #5-Zylinder bis zu dem #1-Zylinder ... über den
#6-Zylinder ausgeführt. Wenn somit eine Kraftstoffeinspritzung
von dem fünften Kraftstoffeinspritzventil 154e des
#5-Zylinders, wie es in 7 und 8 gezeigt
ist, unter der Annahme ausgeführt wird, dass die Förderpumpe 52 nicht
gestoppt wird, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der nicht aufgeheizte
Kraftstoff F wie er ist dem #6-Zylinder zugeführt wird,
der als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder dient, der am nächsten
bei dem Kraftstoffzufuhrkanal der Kraftstoffförderleitung 153 liegt.
Dementsprechend besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Brennkraftmaschine
in diesem Fall bei niedriger Temperatur aufgrund einer fehlerhaften
Zündung, einer Fehlzündung und Ähnlichem
nicht gestartet werden kann. Da jedoch die Förderpumpe 52 gestoppt wird
und eine Zufuhr des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F in die Kraftstoffförderleitung 153 ebenfalls
in diesem Fall gestoppt wird, wird der aufgeheizte Kraftstoff F
auch von dem sechsten Kraftstoffeinspritzventil 154f des
#6-Zylinders eingespritzt. Dementsprechend kann die Brennkraftmaschine
ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur durch
Vermeiden der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung
und Ähnlichem erzielen.
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Zweite Ausführungsform
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Im
Folgenden wird eine zweite Ausführungsform der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf
die 9 bis 13 beschrieben. Es wird angenommen,
dass die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der zweiten Ausführungsform
als eine Funktion einer elektronischen Steuereinheit 1 wie
bei der ersten Ausführungsform vorgesehen ist. Außerdem wird
die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung in der zweiten Ausführungsform
unter Verwendung der Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern
wie in der ersten Ausführungsform erläutert.
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Wenn
der Kraftstoff F aufgeheizt wird, verbessert die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der ersten Ausführungsform, die oben beschrieben ist, bei
einem Start bei niedriger Temperatur ein Startvermögen
bei niedriger Temperatur durch Einspritzen nur des aufgeheizten
Kraftstoffs F durch Stoppen einer Zufuhr des nicht aufgeheizten
Kraftstoffs F zu einer Kraftstoffförderleitung 53 durch
vollständiges Stoppen einer Förderpumpe 52 während
einer vorbestimmten Zeitdauer.
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Wenn
jedoch eine Kraftstoffeinspritzung in dem Zustand ausgeführt
wird, in dem die Förderpumpe 52 gestoppt wird,
besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die folgenden Nachteile auftreten,
da ein negativer Druck in der Kraftstoffförderleitung 53 erzeugt wird
und sich erhöht, wenn sich die Anzahl von Kraftstoffeinspritzungen
erhöht.
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Zunächst
besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F in einem Kraftstoffpfad 51 durch den negativen Druck
in die Kraftstoffförderleitung 53 fließt.
In diesem Fall besteht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Startvermögen
der Brennkraftmaschine bei niedriger Temperatur durch den nicht
beabsichtigten nicht aufgeheizten Kraftstoff F verschlechtert wird.
Das heißt, der nicht aufgeheizte Kraftstoff F oder der
aufgeheizte Kraftstoff F, dessen Wärme auf den nicht aufgeheizten
Kraftstoff F abgestrahlt wird, kann in frühen Stufen wie
beispielsweise einem zweiten und dritten Einspritzzeitpunkt nach
dem Start eines Kraftstoffeinspritzbetriebs in Abhängigkeit
von einem Zeitpunkt, zu dem der nicht aufgeheizte Kraftstoff F fließt,
eingespritzt werden. In diesem Fall besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass
das Startvermögen bei niedriger Temperatur durch den eingespritzten
Kraftstoff F verschlechtert wird. Wenn außerdem ein Kraftstoffeinspritzventil 54 eine
niedrige Gasdichtigkeit aufweist, besteht die Wahrscheinlichkeit,
dass ein Verbrennungsgas und Luft in einer Brennkammer CC durch
den negativen Druck durch das Kraftstoffeinspritzventil 54 in
die Kraftstoffförderleitung 53 gesaugt werden.
Wenn dementsprechend das Kraftstoffeinspritzventil 54 den
Kraftstoffeinspritzbetrieb als Nächstes ausführt, besteht
die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einspritzung des Kraftstoffs F
derart beschränkt wird, dass nur das angesaugte Verbrennungsgas
und Ähnliches, und der Kraftstoff F nicht eingespritzt
wird, oder eine Kraftstoffeinspritzmenge verringert wird und Ähnliches.
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Es
ist nicht vorteilhaft, die Förderpumpe 52 zu einem
beliebigen Zeitpunkt zu stoppen, zu dem der Kraftstoff wie oben
beschrieben in Abhängigkeit von einem Zeitpunkt, zu dem
die Förderpumpe 52 gestoppt wird, aufgeheizt wird.
Um die Nachteile zu beseitigen, wird der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F in dem Kraftstoffpfad 51 der Kraftstoffförderleitung 53 durch
Ansteuern der Förderpumpe 52 erzwungenermaßen
zugeführt, wenn das Startvermögen bei niedriger
Temperatur nicht verschlechtert wird, und zwar sogar dann, wenn
der nicht aufgeheizte Kraftstoff F fließt. Wenn im Gegensatz
dazu die Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Startvermögen
bei niedriger Temperatur durch den Fluss des nicht aufgeheizten Kraftstoffs
F verschlechtert wird, ist es ausreichend, die erzwungene Zufuhr
des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F zu unterdrücken. Das
heißt, als eine Gegenmaßnahme zum Beseitigen des
Nachteils ist es ausreichend, den nicht aufgeheizten Kraftstoff
F von dem Kraftstoffpfad 51 in einer geeigneten Fließmenge
zu einem geeigneten Zeitpunkt zuzuführen.
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Insbesondere
betreffen der Zufuhrzeitpunkt und die Zufuhrmenge des nicht aufgeheizten
Kraftstoffs F, der der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt wird,
und die Wirkung des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F auf das Startvermögen
bei niedriger Temperatur, bei welcher Stufe der nicht aufgeheizte
Kraftstoff F nach dem Start des Kraftstoffeinspritzbetriebs eingespritzt
wird, und dieses kann durch Bestimmen eines ersten Kraftstoffeinspritzzylinders
bestimmt werden. Das heißt, in der zweiten Ausführungsform wird
eine Ansteuermenge der Förderpumpe 52 (mit anderen
Worten, eine Kraftstofffördermenge von der Förderpumpe 52)
entsprechend dem bestimmten ersten Kraftstoffeinspritzzylinder gesteuert.
Dementsprechend ist die elektronische Steuereinheit 1 der zweiten
Ausführungsform mit einer ersten Kraftstoffeinspritzzylinderbestimmungseinrichtung zum
Bestimmen des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders versehen. Eine
Kraftstoffpumpensteuereinrichtung der elektronischen Steuereinheit 1 ist
derart aufgebaut, dass sie die Kraftstofffördermenge von
der Förderpumpe 52 bei einem Start bei niedriger
Temperatur entsprechend dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder steuert.
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Die
erste Kraftstoffeinspritzzylinderbestimmungseinrichtung ist derart
aufgebaut, dass sie den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder auf der
Grundlage beispielsweise eines Drehwinkels einer Kurbelwelle 15,
der von einem Kurbelwinkelsensor 16 erfasst wird, und eines
Drehwinkels einer nicht gezeigten Nockenwelle entsprechend einem Ansaugventil 31 und
einem Auslassventil 71 bestimmt. Das heißt, die Positionen
in den Hin- und Herbewegungsrichtungen von Kolben 13 in
jeweiligen Zylindern können durch Finden des Drehwinkels
der Kurbelwelle 15 herausgefunden werden, und in welchem
Takt bzw. Hub sich jeder Zylinder befindet (d. h. Ansaugtakt und Ähnliches),
kann durch Finden des Drehwinkels der Nockenwelle herausgefunden
werden. Dementsprechend kann die erste Kraftstoffeinspritzzylinderbestimmungseinrichtung
den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder auf der Grundlage dieser
Informationen bestimmen.
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Wenn
der erste Kraftstoffeinspritzzylinder wie oben beschrieben bestimmt
wird, können ein zweiter Kraftstoffeinspritzzylinder, ein
dritter Kraftstoffeinspritzzylinder und Ähnliches ebenfalls
auf der Grundlage einer Einspritzfolge der jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile 54 (erste
bis vierte Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d)
bestimmt werden. Wenn dementsprechend der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
wird, kann herausgefunden werden, dass von einem Kraftstoffeinspritzventil
und von welchem Zylinder der nicht aufgeheizte Kraftstoff F eingespritzt
wird. Im Folgenden wird ein Kraftstoffeinspritzventil, das den nicht
aufgeheizten Kraftstoff F zu diesem Zeitpunkt einspritzt, als „Einspritzventil
für den nicht aufgeheizten Kraftstoff” bezeichnet.
Wenn ein Einspritzzeitpunkt des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F,
der von dem Einspritzventil für den nicht aufgeheizten
Kraftstoff eingespritzt wird, früher als ein Einspritzzeitpunkt
des aufgeheizten Kraftstoffs F in den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder
erreicht wird, wird das Startvermögen bei niedriger Temperatur
der Brennkraftmaschine weiter verschlechtert. Wenn der Einspritzzeitpunkt
des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F, der von dem Einspritzventil
für den nicht aufgeheizten Kraftstoff eingespritzt wird,
früher erreicht wird, wird dementsprechend in der zweiten
Ausführungsform die Kraftstofffördermenge der
Förderpumpe 52 verringert. Die elektronische Steuereinheit 1 der
zweiten Ausführungsform ist beispielsweise mit einer Einspritzventilbestimmungseinrichtung
für den nicht aufgeheizten Kraftstoff zum Bestimmen des
Einspritzventils für den nicht aufgeheizten Kraftstoff
auf der Grundlage der Informationen des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders und
der Einspritzfolge der jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile 54 (ersten
bis vierten Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d)
versehen. Außerdem wird in einer Ansteuermengensteuerung
der Förderpumpe 52 entsprechend dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder, die
von der Förderpumpensteuereinrichtung ausgeführt
wird, wenn der Einspritzzeitpunkt des nicht aufgeheizten Kraftstoffs
F, der von dem Einspritzventil für den nicht aufgeheizten
Kraftstoff eingespritzt wird, früher erreicht wird, eine
Ansteuermenge der Förderpumpe 52 weiter verringert.
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Im
Folgenden wird ein Steuerbetrieb einer Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
(elektronischen Steuereinheit 1) der zweiten Ausführungsform
bei einem Start bei niedriger Temperatur anhand eines Flussdiagramms
der 9 erläutert. Man beachte, dass angenommen
wird, dass eine Kraftstoffeinspritzung in der hier beispielhaft
dargestellten Brennkraftmaschine in einer Folge von einem #1-Zylinder
zu einem #2-Zylinder über einen #3-Zylinder und einen #4-Zylinder ähnlich
wie bei der ersten Ausführungsform ausgeführt
wird.
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Zunächst
bestimmt die elektronische Steuereinheit 1 der zweiten
Ausführungsform wie bei der ersten Ausführungsform,
ob ein Aufheizbetrieb des Kraftstoffs F durch eine Heizeinrichtung 55 ausgeführt
wird (Schritt ST11).
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Wenn
der Aufheizbetrieb nicht ausgeführt wird, beendet die elektronische
Steuereinheit 1 den Steuerbetrieb. Man beachte, dass zu
diesem Zeitpunkt eine Ansteuermengensteuerung der Förderpumpe 52,
die sich von einer Ansteuermengensteuerung der Förderpumpe 52,
die später beschrieben wird, unterscheidet, ausgeführt
wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu der Aufheizbetrieb von der Heizeinrichtung 55 ausgeführt
wird, bewirkt die elektronische Steuereinheit 1 der zweiten
Ausführungsform, dass die erste Kraftstoffeinspritzzylinderbestimmungseinrichtung
den ersten Kraftstoffeinspritzzylinder bestimmt (Schritt ST12).
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Die
Kraftstoffpumpensteuereinrichtung der zweiten Ausführungsform
bestimmt die Ansteuermenge der Förderpumpe 52 entsprechend
dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder (Schritt ST13) und führt die
Ansteuermengensteuerung der Förderpumpe 52 entsprechend
der Ansteuermenge, das heißt die Ansteuermengensteuerung
der Förderpumpe 52 aus (Schritt ST14).
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Eine
Beziehung zwischen dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder und der
Ansteuermenge der Förderpumpe 52 wird hier im
Voraus als Kennfelddaten vorbereitet.
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Wenn
beispielsweise der #1-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, dienen das dritte
Kraftstoffeinspritzventil 54c und das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d,
das in der Nähe eines Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet ist,
jeweils als ein zweiter Kraftstoffeinspritzzylinder und ein dritter
Kraftstoffeinspritzzylinder, wie es in 10 gezeigt
ist. Dementsprechend besteht in diesem Fall, wenn die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 nicht verringert wird, eine
hohe Wahrscheinlichkeit, dass der aufgeheizte Kraftstoff F, dessen Verdunstungseigenschaften
durch Abstrahlung seiner Wärme an den nicht aufgeheizten
Kraftstoff F verschlechtert werden, dem #3-Zylinder, der als der zweite
Kraftstoffeinspritzzylinder dient, zugeführt wird und dass
der nicht aufgeheizte Kraftstoff F wie er ist dem #4-Zylinder, der
als der nächste dritte Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
zugeführt wird. Dementsprechend besteht die Wahrscheinlichkeit,
dass die Brennkraftmaschine bei niedriger Temperatur aufgrund einer
fehlerhaften Zündung, einer Fehlzündung und Ähnlichem
nicht gestartet werden kann.
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Um
dem obigen Problem zu begegnen, wird in diesem Fall die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 verringert, so dass der nicht
aufgeheizte Kraftstoff F nicht von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c und
dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d eingespritzt
wird. Das heißt, wenn der #1-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, werden die Kennfelddaten
derart festgelegt, dass die Kraftstofffördermenge von der
Förderpumpe 52 durch Festlegen der Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 auf eine geringe Menge verringert
wird. Mit diesem Aufbau wird in diesem Fall im Schritt ST14 eine
Zufuhrmenge des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F zu der Kraftstoffförderleitung 53 verringert,
da die Ansteuermenge der Förderpumpe 52 verringert
wird.
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Da
der aufgeheizte Kraftstoff F von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c des
#3-Zylinders, der den Kraftstoffeinspritzbetrieb als Zweites ausführt, und
von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders,
der den Kraftstoffeinspritzbetrieb als Drittes ausführt,
eingespritzt wird, kann dementsprechend in diesem Fall ein gutes
Startvermögen bei niedriger Temperatur durch Vermeiden
der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
erhalten werden. Da der nicht aufgeheizte Kraftstoff F in die Kraftstoffförderleitung 53 gespeist
wird, auch wenn es sich um eine geringe Menge handelt, wird im Gegensatz
dazu zu diesem Zeitpunkt eine Erhöhung eines negativen
Drucks in der Kraftstoffförderleitung 53 unterdrückt.
Als Ergebnis können ein nicht beabsichtigter Fluss des
nicht aufgeheizten Kraftstoffs F aufgrund der Erhöhung
des negativen Drucks und ein Fluss eines Verbrennungsgases und Ähnlichem durch
das Kraftstoffeinspritzventil 54 (erste bis vierte Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d)
verhindert werden. Dementsprechend kann, da eine Einspritzung des
nicht beabsichtigten nicht aufgeheizten Kraftstoffs F zu einem ungeeigneten
Zeitpunkt, eine Einspritzbeschränkung des Kraftstoffs F
aufgrund von Verbrennungsgas und Ähnliches hier vermieden
werden kann, die Wirkung einer Verbesserung des Startvermögens
bei niedriger Temperatur, die durch die Ansteuermengensteuerung
der Förderpumpe 52 erhalten wird, aufrechterhalten
werden.
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Wenn
der #2-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem
Start bei niedriger Temperatur dient, dient das dritte Kraftstoffeinspritzventil 54c,
das in der Nähe des Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet
ist, als der dritte Kraftstoffeinspritzzylinder, wie es in 11 gezeigt ist.
Dementsprechend besteht in diesem Fall, wenn die Ansteuermenge der
Förderpumpe 52 nicht verringert wird, die Wahrscheinlichkeit,
dass die Brennkraftmaschine bei niedriger Temperatur aufgrund der fehlerhaften
Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
nicht gestartet werden kann, da eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht,
dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff F wie er ist dem #3-Zylinder,
der als der dritte Kraftstoffeinspritzzylinder dient, zugeführt
wird.
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Um
dem obigen Problem zu begegnen, wird in diesem Fall die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 verringert, so dass der nicht
aufgeheizte Kraftstoff F von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c nicht eingespritzt
wird. Das heißt, sogar wenn der #2-Zylinder als der erste
Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem Start bei niedriger Temperatur
dient, werden die Kennfelddaten derart festgelegt, dass die Kraftstofffördermenge
von der Förderpumpe 52 durch Festlegen der Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 auf eine geringe Menge verringert
wird. Hier wird die Ansteuermenge der Förderpumpe 52 derart
verringert, dass die Kraftstofffördermenge wie oder etwas
größer als diejenige festgelegt wird, wenn der
#1-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritz zylinder bei einem Start
bei niedriger Temperatur dient. Mit diesem Aufbau wird in diesem
Fall im Schritt ST14 die Zufuhrmenge des nicht aufgeheizten Kraftstoffs
F zu der Kraftstoffförderleitung 53 verringert,
da die Ansteuermenge der Förderpumpe 52 verringert
wird.
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Da
der aufgeheizte Kraftstoff F auch von dem dritten Kraftstoffeinspritzventil 54c des
#3-Zylinders, der den Einspritzbetrieb als Drittes ausführt, eingespritzt
wird, kann dementsprechend in diesem Fall ein gutes Startvermögen
bei niedriger Temperatur durch Vermeiden der fehlerhaften Zündung,
der Fehlzündung und Ähnlichem erhalten werden.
Im Gegensatz dazu kann zu diesem Zeitpunkt, da der nicht aufgeheizte
Kraftstoff F in die Kraftstoffförderleitung 53 eingespeist
wird, auch wenn es sich nur um eine geringe Menge handelt, die Wirkung
der Verbesserung des Startvermögens bei niedriger Temperatur,
die durch die Antriebsmengensteuerung der Förderpumpe 52 erhalten
wird, ebenso aufrechterhalten werden, wie wenn der #1-Zylinder als
der erste Kraftstoffeinspritzzylinder bei einem Start bei niedriger Temperatur
dient.
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Wenn
außerdem der #3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, dient das vierte
Kraftstoffeinspritzventil 54d, das in der Nähe
des Kraftstoffzufuhrkanals der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet
ist als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder, wie es in 12 gezeigt
ist. Dementsprechend besteht in diesem Fall, wenn die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 nicht verringert wird, eine
sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F wie er ist dem #4-Zylinder, der als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, zugeführt wird. Das heißt, da das vierte
Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders am nächsten
bei dem Kraftstoffzufuhrkanal der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet
ist, spritzt das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d den
nicht aufgeheizten Kraftstoff F ein, wenn der nicht aufgeheizte Kraftstoff
F der Kraftstoffförderleitung 53 auch nur mit einer
geringen Menge zugeführt wird. Dementsprechend besteht
in der Brennkraftmaschine zu diesem Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit,
dass die Brennkraftmaschine bei niedriger Temperatur aufgrund der fehlerhaften
Zündung, der Fehlzündung und Ähnlichem
nicht gestartet werden kann.
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Um
diesem Problem zu begegnen, wird in diesem Fall die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 so viel wie möglich
verringert, so dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff F von dem vierten
Kraftstoffeinspritzventil 54d nicht eingespritzt wird.
Das heißt, wenn der #3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, werden die Kennfelddaten
durch Festlegen der Ansteuermenge der Förderpumpe 52 auf
so gering wie möglich derart festgelegt, dass fast kein
Kraftstoff von der Förderpumpe 52 eingespeist
wird. Die Förderpumpe 52 wird durch Stoppen daran
gehindert, den nicht aufgeheizten Kraftstoff F einzuspeisen. Mit diesem
Aufbau wird in diesem Fall im Schritt ST14 die Zufuhr des nicht
aufgeheizten Kraftstoffs F zu der Kraftstoffförderleitung 53 gestoppt,
da die Ansteuerung der Förderpumpe 52 gestoppt
wird.
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Dementsprechend
kann in diesem Fall, da der aufgeheizte Kraftstoff F auch von dem
vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders,
der den Einspritzbetrieb als Zweites ausführt, eingespritzt
wird, ein gutes Startvermögen bei niedriger Temperatur
durch Vermeiden der fehlerhaften Zündung, der Fehlzündung
und Ähnlichem erhalten werden. Es wird hier ein negativer
Druck erzeugt, da der nicht aufgeheizte Kraftstoff F zu diesem Zeitpunkt
der Kraftstoffförderleitung 53 nicht zugeführt
wird. Es wird hier jedoch mehr Betonung auf das Vermeiden der Fehlzündung
und Ähnlichem, die durch die Zufuhr des nicht aufgeheizten
Kraftstoffs F in den #4-Zylinder, der als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, bewirkt wird, gelegt. Man beachte, dass es vorteilhaft ist,
zu bewirken, dass die Kraftstoffpumpensteuereinrichtung in diesem
Fall die Förderpumpe 52 ansteuert, wenn die Kraftstoffeinspritzung
des vierten Kraftstoffeinspritzventils 54d endet, um den nicht
aufgeheizten Kraftstoff F der Kraftstoffförderleitung 53 zuzuführen.
Mit diesem Betrieb wird das verbesserte Startvermögen bei
niedriger Temperatur aufrechterhalten, da eine weitere Erhöhung
des negativen Drucks verhindert wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu der #4-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
bei einem Start bei niedriger Temperatur dient, wie es in 13 gezeigt
ist, wird der Einspritzbetrieb in einer Folge von dem #4-Zylinder
zu dem #1-Zylinder über den #2-Zylinder ausgeführt.
Somit besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sich das Startvermögen
bei niedriger Temperatur verschlechtert, auch wenn die Ansteuermenge
der Förderpumpe 52 nicht angepasst wird, da der
aufgeheizte Kraftstoff F den jeweiligen Zylindern zugeführt
wird. Dementsprechend wird in diesem Fall die Ansteuermenge der
Förderpumpe 52 derart festgelegt, dass sie nicht
verringert wird, und die Kennfelddaten werden derart festgelegt,
dass sich die Kraftstofffördermenge von der Förderpumpe 52 nicht ändert
(mit anderen Worten, es wird eine maximale Kraftstofffördermenge
oder eine Kraftstofffördermenge, die dieser nahe kommt,
erhalten). Das heißt, in diesem Fall wird im Schritt ST14
der nicht aufgeheizte Kraftstoff F mit einer Menge nachgefüllt, die
der Einspritzmenge des aufgeheizten Kraftstoffs F entspricht, die
von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders
eingespritzt wird, da der nicht aufgeheizte Kraftstoff F in gewöhnlicher
Weise der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
wird. Dementsprechend können zu diesem Zeitpunkt, da sich
der negative Druck in der Kraftstoffförderleitung 53 nicht erhöht,
ein unbeabsichtigter Fluss des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F,
der durch die Erhöhung des negativen Drucks verursacht
wird, und ein Fluss des Verbrennungsgases und Ähnlichem
durch die Kraftstoffeinspritzventile 54 (erste bis vierte
Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d) verhindert
werden. Als Ergebnis kann die Wirkung der Verbesserung des Startvermögens
bei niedriger Temperatur, die durch die Ansteuermengensteuerung
der Förderpumpe 52 erhalten wird, kontinuierlich
aufrechterhalten werden.
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Wie
es oben gezeigt ist, kann die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der zweiten Ausführungsform durch Verhindern einer Einspritzung
des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F und einer Temperaturverringerung
des aufgeheizten Kraftstoffs F, die durch den nicht aufgeheizten
Kraftstoff F verursacht wird, bei einem Start bei niedriger Temperatur
nur den aufgeheizten Kraftstoff F einspritzen. Außerdem
verhindert die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung zu diesem Zeitpunkt
die Erhöhung des negativen Drucks in der Kraftstoffförderleitung 53 durch
Anpassen der Zufuhrmenge des nicht aufgeheizten Kraftstoffs F entsprechend
dem ersten Kraftstoffeinspritzzylinder. Als Ergebnis kann die Wirkung
der Verbesserung des Startvermögens bei einem Start bei
niedriger Temperatur im Vergleich zu der ersten Ausführungsform weiter
verbessert werden.
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Obwohl
die Heizeinrichtung 55 in der zweiten Ausführungsform
ebenso wie in der ersten Ausführungsform an der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet
ist, kann die Heizeinrichtung 55 an dem Kraftstoffpfad 51 stromab
der Förderpumpe 52 angeordnet sein. In diesem
Fall fließt, da der aufgeheizte Kraftstoff F stromab der
Heizeinrichtung 55 in dem Kraftstoffpfad 51 vorhanden
ist, der aufgeheizte Kraftstoff F, der in dem Kraftstoffpfad 51 vorhanden
ist, wenn die Förderpumpe 52 angesteuert wird,
in die Kraftstoffförderleitung 53. Dementsprechend
kann in diesem Fall die Kraftstofffördermenge von der Förderpumpe 52 im
Vergleich zu dem obigen Beispiel entsprechend einer vorhandenen
Menge des aufgeheizten Kraftstoffs F erhöht werden (mit
anderen Worten, gemäß einer Pfadlänge
stromab der Heizeinrichtung 55 in dem Kraftstoffpfad 51).
Mit diesem Betrieb kann eine Erhöhung des negativen Drucks
in der Kraftstoffförderleitung 53 weiter unterdrückt
werden.
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Die
oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen
wurden unter der Annahme dargestellt, dass eine Alkoholkonzentration
des Kraftstoffs F festgelegt ist. Es ist jedoch vorteilhaft, die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
(elektronische Steuereinheit 1) der ersten und zweiten
Ausführungsformen mit einer Alkoholkonzentrationserfassungseinrichtung
zum Erfassen einer Alkoholkonzentration und mit einer Alkoholkonzentrationsschätzeinrichtung
zum Schätzen einer Alkoholkonzentration unter Berücksichtigung,
dass Kraftstoff F, der eine andere Alkoholkonzentration aufweist,
zugeführt wird, zu versehen. Die Alkoholkonzentrationserfassungseinrichtung
und die Alkoholkonzentrationsschätzeinrichtung können
gemäß dem Stand der Technik ausgebildet sein und
einen Wert, der von einem Alkoholkonzentrationssensor erfasst wird,
Kraftstoffeigenschaftsinformationen, wenn der Kraftstoff zugeführt
wird, eine Sauerstoffkonzentration in einem Abgas und Ähnliches
verwenden. In diesem Fall wird entsprechend der Alkoholkonzentration
bestimmt, ob der Aufheizbetrieb des Kraftstoffs F, der von der Heizeinrichtung 55 (Heizeinrichtung 155)
ausgeführt wird, notwendig ist. Ein Kraftstoff F, der eine
höhere Alkoholkonzentration aufweist, kann beispielsweise einfacher
von der Heizeinrichtung 55 aufgeheizt werden.
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Dritte Ausführungsform
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Im
Folgenden wird eine dritte Ausführungsform der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
einer Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf 1, 2, 6 und
die 14 bis 17 beschrieben.
Es wird angenommen, dass die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der
dritten Ausführungsform als eine Funk tion einer elektronischen
Steuereinheit 1 wie bei der ersten Ausführungsform
vorgesehen ist. Außerdem wird die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der dritten Ausführungsform unter Verwendung der Reihen-Brennkraftmaschine
mit vier Zylindern wie in der ersten Ausführungsform beschrieben.
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Da 2 einen
Zustand vor dem Start des Motors und vor dem Einspritzen des Kraftstoffs
F zeigt, wird, wenn der Motor durch einen Alkoholkraftstoff und
einen Alkoholmischkraftstoff bei niedriger Temperatur gestartet
wird, der Kraftstoff F in einer Kraftstoffförderleitung 53,
deren Zustand in 2 gezeigt ist, durch eine Heizeinrichtung 55 wie
oben anhand der ersten Ausführungsform erläutert
aufgeheizt. Dementsprechend wird sogar dann, wenn irgendein Zylinder
aus dem #1-Zylinder bis #4-Zylinder als ein erster Kraftstoffeinspritzzylinder
beim Start des Motors dient, der aufgeheizte Kraftstoff F von einem
Kraftstoffeinspritzventil (irgendeinem der ersten bis vierten Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 45d)
des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders eingespritzt.
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Im
Gegensatz dazu kann der aufgeheizte Kraftstoff F, der ursprünglich
in der Kraftstoffförderleitung 53 vorhanden ist,
eingespritzt werden, oder der nicht aufgeheizte Kraftstoff F, der
von einem Kraftstoffpfad 51 als der aufgeheizte Kraftstoff
F neu gefüllt wird, kann von einem Kraftstoffeinspritzventil
eingespritzt werden, das bei einem Start bei niedriger Temperatur
einen Einspritzbetrieb als Zweites und Drittes ausführt,
auch wenn dieses von einer Kraftstoffeinspritzfolge jeweiliger Kraftstoffeinspritzventile (erster
bis vierter Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d)
abhängt.
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Es
wird beispielsweise angenommen, dass die Brennkraftmaschine, die
in der dritten Ausführungsform beispielhaft beschrieben
wird, eine Kraftstoffeinspritzung in einer Folge von dem #1-Zylinder bis
zu dem #2-Zylinder über den #3-Zylinder und den #4-Zylinder
ausführt. Wenn in diesem Fall beispielsweise der #1-Zylinder
als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient, dient der #3-Zylinder
als ein zweiter Kraftstoffeinspritzzylinder, und außerdem
dient der #4-Zylinder als dritter Kraftstoffeinspritzzylinder, und der
nicht aufgeheizte Kraftstoff F, der von dem Kraftstoffpfad 51 neu
gefüllt wird, wird dem #4-Zylinder zugeführt.
Zu diesem Zeitpunkt kann der nicht aufgeheizte Kraftstoff F dem
#3-Zylinder, der als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
anstelle des aufgeheizten Kraftstoffs F in Abhängigkeit
von einer Kraftstoffeinspritzmenge des ersten Kraftstoffeinspritzventils 54a des
#1-Zylinders und einem Kraftstoffspeichervolumen in der Kraftstoffförderleitung 53 zugeführt
werden. Es wird hier angenommen, dass der aufgeheizte Kraftstoff
F dem #3-Zylinder zugeführt wird. Wenn dementsprechend
eine benötigte Anzahl von Zündungen des aufgeheizten
Kraftstoffs F, die minimal notwendig ist (im Folgenden als „minimal
benötigte Anzahl von Zündungen” bezeichnet),
um die Brennkraftmaschine bei niedriger Temperatur stabil zu starten,
drei beträgt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass
eine fehlerhafte Zündung wie beispielsweise eine Fehlzündung
verursacht wird. Wenn im Gegensatz dazu die minimal benötigte
Anzahl von Zündungen zwei beträgt, kann der Motor
bei niedriger Temperatur stabil gestartet werden.
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Wenn
weiterhin der #2-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, wird der aufgeheizte Kraftstoff F dem #1-Zylinder, der als
der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder dient, zugeführt.
Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der nicht aufgeheizte
Kraftstoff F dem #3-Zylinder, der als der dritte Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, zu diesem Zeitpunkt zugeführt wird, auch wenn dieses
von Kraftstoffeinspritzmengen der ersten und zweiten Kraftstoffeinspritzventile 54a, 54b des
#1-Zylinders und des #2-Zylinders und von dem Kraftstoffspeichervolumen in
der Kraftstoffförderleitung 53 abhängt.
Es wird hier angenommen, dass der nicht aufgeheizte Kraftstoff F dem
#3-Zylinder zugeführt wird. Dementsprechend kann die Brennkraftmaschine
zu diesem Zeitpunkt einen stabilen Start bei niedriger Temperatur
ausführen, wenn die minimal benötigte Anzahl von
Zündungen zwei beträgt, wohingegen, wenn die minimal
benötigte Anzahl von Zündungen drei beträgt,
eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine fehlerhafte Zündung
wie beispielsweise die Fehlzündung auftritt.
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Wenn
weiterhin der 3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, dient der #4-Zylinder als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder,
und der nicht aufgeheizte Kraftstoff F in dem Kraftstoffpfad 51,
der durch die Kraftstoffeinspritzung in den #3-Zylinder neu gefüllt
wird, wird von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders eingespritzt. Dementsprechend besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass die Brennkraftmaschine zu diesem Zeitpunkt eine fehlerhafte
Zündung wie beispielsweise eine Fehlzündung sogar
dann bewirkt, wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei beträgt.
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Im
Unterschied zu dem, was oben beschrieben wurde, besteht, wenn der
#4-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient, da
der #2-Zylinder und der #1-Zylinder jeweils als der zweite Kraftstoffeinspritzzylinder
und dritte Kraftstoffeinspritzzyunder dienen, eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass der aufgeheizte Kraftstoff F in irgendeinen der Zylinder eingespritzt
wird, auch wenn dieses von Kraftstoffeinspritzmengen der ersten,
zweiten und vierten Kraftstoffeinspritzventile 54a, 54b, 54d dieser
Zylinder und von dem Kraftstoffspeichervolumen in der Kraftstoffförderleitung 53 abhängt.
Dementsprechend kann die Brennkraftmaschine zu diesem Zeitpunkt
einen stabilen Start bei niedriger Temperatur sogar dann ausführen,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei beträgt.
-
Wie
es oben beschrieben ist, ändert sich die Tatsache, ob ein
Startvermögen bei niedriger Temperatur gut oder schlecht
ist, in Abhängigkeit davon, welches Kraftstoffeinspritzventil
als ein Kraftstoffeinspritzventil des ersten Kraftstoffeinspritzzylinders
(im Folgenden als „Startkraftstoffeinspritzventil” bezeichnet)
verwendet wird. Das Startkraftstoffeinspritzventil bei einem Start
bei niedriger Temperatur unterscheidet sich in Abhängigkeit
von mindestens einer Kraftstoffeinspritzfolge der jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile
(ersten bis vierten Kraftstoffeinspritzventile 54a bis 54d),
Kraftstoffeinspritzmengen der jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile,
dem Kraftstoffspeichervolumen in der Kraftstoffförderleitung 53 und
der minimal benötigten Anzahl von Zündungen, wie
es oben beschrieben ist.
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Die
Kraftstoffeinspritzfolge, die Kraftstoffeinspritzmengen und das
Kraftstoffspeichervolumen in der Kraftstoffförderleitung 53 werden
im Voraus als inhärente Werte des Motors festgelegt und ändern sich
nicht. Im Unterschied zu dem, was oben beschrieben wurde, ändert
sich die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
in Abhängigkeit von einer Außentemperatur, einer
Ansaugtemperatur, einer Kühlwassertemperatur, einem Unterschied
zwischen Zylinderinnentemperaturen und Ähnlichem bei einem Start
bei niedriger Temperatur. Dementsprechend ist es zur Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur ausreichend,
ein Kraftstoffeinspritzventil, das als das Startkraftstoffeinspritzventil
zu verwenden ist, entsprechend der minimal benötigten Anzahl
von Zündungen zu diesem Zeitpunkt zu ändern.
-
Somit
ist die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung (elektronische Steuereinheit 1)
der dritten Ausführungsform mit einer Berechnungseinrichtung
für eine minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zur Bestimmung einer minimal benötigten Anzahl von Zündungen
auf der Grundlage zumindest einer aus der Außentemperatur,
der Ansaugtemperatur, der Kühlwassertemperatur und den
Zylinderinnentemperaturen und mit einer Startkraftstoffeinspritzventilfestlegungseinrichtung
zum Festlegen des Startkraftstoffeinspritzventils, das zur Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur geeignet ist,
auf der Grundlage der minimal benötigten Anzahl von Zündungen
versehen.
-
Außerdem
ist die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung (die elektronische
Steuereinheit 1) der dritten Ausführungsform mit
einer Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung zum Steuern des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils
(im Folgenden als „festgelegtes Startkraftstoffeinspritzventil” bezeichnet) versehen,
so dass die Kraftstoffeinspritzung bei einem Start bei niedriger
Temperatur von dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil aus
gestartet wird. Die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung der dritten Ausführungsform
verhindert beispielsweise die Kraftstoffeinspritzung, bis das festgelegte
Startkraftstoffeinspritzventil mit einem Kraftstoffeinspritzventil
als Einspritzsteuerziel übereinstimmt, und wenn diese übereinstimmen,
bewirkt die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung, dass das Startkraftstoffeinspritzventil die
Kraftstoffeinspritzung startet. Das heißt, wenn bei einem
Start bei niedriger Temperatur ein Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
eines anderen Kraftstoffeinspritzventils früher als derjenige
des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils erreicht ist, verhindert
die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung einen Kraftstoffeinspritzbetrieb
des anderen Kraftstoffeinspritzventils, dessen Kraftstoffeinspritzzeitpunkt
früher erreicht wird.
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Insbesondere
bestimmt die elektronische Steuereinheit 1 (Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung) der
dritten Ausführungsform, ob ein Aufheizbetrieb des Kraftstoffs
F von der Heizeinrichtung 55 ausgeführt wird,
wenn der Motor gestartet wird, wie es in dem Flussdiagramm der 14 gezeigt
ist (Schritt ST21). Die Bestimmung kann durch Beobachten, ob die
Kraftstoffaufheizsteuereinrichtung der elektronischen Steuer einheit 1 eine
Anweisung für einen EIN-Betrieb oder einen AUS-Betrieb
an die Heizeinrichtung 55 ausgibt, erfolgen.
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Wenn
der Aufheizbetrieb nicht ausgeführt wird, schreitet die
Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung der elektronischen Steuereinheit 1 zum
Schritt ST26, der später beschrieben wird, und steuert
das Ansteuern des Startkraftstoffeinspritzventils (irgendeines aus
den ersten bis vierten Kraftstoffeinspritzventilen 54a bis 54d)
zu diesem Zeitpunkt, so dass das Kraftstoffeinspritzventil den Kraftstoff
F einspritzt. Man beachte, dass die Förderpumpe 52 hier
zuvor angesteuert wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu der Aufheizbetrieb durch die Heizeinrichtung 55 ausgeführt
wird, bewirkt die elektronische Steuereinheit 1 der dritten
Ausführungsform, dass die Berechnungseinrichtung für
die minimal benötigte Anzahl von Zündungen eine
minimal benötigte Anzahl von Zündungen bei einem
Start bei niedriger Temperatur für dieses Mal berechnet (Schritt
ST22). Die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
wird anhand vorbestimmter Kennfelddaten beispielsweise durch Abbilden
einer Kühlwassertemperatur, die von dem Wassertemperatursensor 17,
der in 1 gezeigt ist, erfasst wird, auf die Kennfelddaten
abgeleitet. Die Kennfelddaten werden durch vorheriges Bestimmen
einer Beziehung zwischen der Kühlwassertemperatur und der
minimal benötigten Anzahl von Zündungen mittels
Experiment und Simulation vorbereitet.
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Die
elektronische Steuereinheit 1 bewirkt, dass die Startkraftstoffeinspritzventilfestlegungseinrichtung
das Startkraftstoffeinspritzventil, das zur Verbesserung des Startvermögens
bei niedriger Temperatur geeignet ist, auf der Grundlage der minimal
benötigten Anzahl von Zündungen, die im Schritt ST22,
wie es oben beschrieben ist, bestimmt wird, festlegt (Schritt ST23).
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Die
Festlegung wird durch Bezugnahme auf die Kennfelddaten ausgeführt,
die die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
und das Startkraftstoffeinspritzventil, das zur Verbesserung des
Startvermögens bei niedriger Temperatur geeignet ist, als
Parameter verwenden. Die Kennfelddaten werden durch vorheriges Ausführen
eines Experiments und einer Simulation vorbereitet. Wenn beispielsweise
die minimal benötigte Anzahl von Zündungen zwei
beträgt, wird irgendeines aus dem ersten Kraftstoff einspritzventil 54a des
#1-Zylinders, dem zweiten Kraftstoffeinspritzventil 54b des
#2-Zylinders und dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders auf die Kennfelddaten als das Startkraftstoffeinspritzventil zur
Verbesserung des Startvermögens bei niedriger Temperatur
angewendet, wie es oben beschrieben ist. Außerdem wird
das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders
in den Kennfelddaten als das Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
drei beträgt.
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Danach
bestimmt die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung der elektronischen
Steuereinheit 1, ob das Kraftstoffeinspritzventil, das
von der Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung zu diesem Zeitpunkt
als das Einspritzsteuerziel verwendet wird, das im Schritt ST23
festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil ist (Schritt ST24).
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung bestimmt, dass das Kraftstoffeinspritzventil
als das Einspritzsteuerziel nicht mit dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil übereinstimmt,
verhindert die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung die Kraftstoffeinspritzung
von dem Kraftstoffeinspritzventil als dem Einspritzsteuerziel (Schritt
ST25). Der Kraftstoffeinspritzverhinderungsbetrieb, der hier ausgeführt wird,
wird wiederholt, bis das Kraftstoffeinspritzventil als das Einspritzsteuerziel
mit dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil übereinstimmt.
Das heißt, obwohl eine Kurbelwelle 15 durch einen
Kurbelbetrieb, der durch einen nicht gezeigten Startermotor ausgeführt
wird, gedreht wird, wird kein Kraftstoff zugeführt, bis
das Kraftstoffeinspritzventil als das Einspritzsteuerziel das festgelegte
Startkraftstoffeinspritzventil erreicht.
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Wenn
im Gegensatz dazu die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung im Schritt
ST24 bestimmt, dass das Kraftstoffeinspritzventil als das Einspritzsteuerziel
mit dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil übereinstimmt,
startet die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung den Kraftstoffeinspritzbetrieb unter
Verwendung des Kraftstoffeinspritzventils des Einspritzsteuerziel
als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil als Startpunkt
(Schritt ST26).
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Es
wird hier angenommen, dass beispielsweise die minimal benötigte
Anzahl von Zündungen drei beträgt und das vierte
Kraftstoffeinspritzventil 54d als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt
ist, wie es in 15 gezeigt ist. Wenn das Kraftstoffeinspritzventil
als das Einspritzsteuerziel zu diesem Zeitpunkt das erste Kraftstoffeinspritzventil 54a ist,
ist das Ergebnis der Bestimmung der Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
im Schritt ST24 NEIN, und die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
schreitet zum Schritt ST25 und verhindert den Kraftstoffeinspritzbetrieb
des ersten Kraftstoffeinspritzventils 54a, wie es in 15 gezeigt
ist. Zu diesem Zeitpunkt kann die Förderpumpe 52 in
einem Ansteuerzustand gehalten oder einmalig gestoppt werden. Danach verhindert
die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung ebenfalls den Kraftstoffeinspritzbetrieb
des dritten Kraftstoffeinspritzventils 54c, da das dritte
Kraftstoffeinspritzventil 54c des #3-Zylinders als ein
nächstes Kraftstoffeinspritzventil als das Einspritzsteuerziel verwendet
wird.
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Außerdem
wird in einem Kraftstoffeinspritzventil als ein nächstes
Einspritzsteuerziel, da die Kraftstoffeinspritzung in einer Folge
von dem #1-Zylinder bis zu dem #2-Zylinder über den #3-Zylinder und
den #4-Zylinder ausgeführt wird, das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d des
#4-Zylinders als das Kraftstoffeinspritzventil verwendet. Dementsprechend
ist das Ergebnis der Bestimmung der Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
im Schritt ST24 JA, und die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
schreitet zum Schritt ST26 und steuert die Ansteuerung des vierten Kraftstoffeinspritzventils 54d,
so dass dieses den aufgeheizten Kraftstoff F einspritzt, wie es
in 16 gezeigt ist.
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Nach
der Beendigung der Kraftstoffeinspritzung, die von dem vierten Kraftstoffeinspritzventil 54d ausgeführt
wird, wird der nicht aufgeheizte Kraftstoff F von dem Kraftstoffpfad 51 neu
in die Kraftstoffförderleitung 53 gefüllt,
wie es in 17 gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt
kann jedoch, wie es in 17 gezeigt ist, da der aufgeheizte
Kraftstoff F in der Kraftstoffförderleitung 53 dem
zweiten Kraftstoffeinspritzventil 54b und dem ersten Kraftstoffeinspritzventil 54a,
die aufeinanderfolgend als das Einspritzsteuerziel verwendet werden,
zugeführt wird, der aufgeheizte Kraftstoff F von dem zweiten
Kraftstoffeinspritzventil 54b und dem ersten Kraftstoffeinspritzventil 54a eingespritzt
werden. Das heißt, in der Brennkraftmaschine wird bei einem
Start bei niedriger Temperatur der aufgeheizte Kraftstoff F kontinuierlich
dreimal in einer Folge von dem #4-Zylinder bis zu dem #1-Zylinder über
den #2-Zylinder zugeführt. Dementsprechend kann in der
Brennkraftmaschine auch danach ein stabiler Verbrennungsbetrieb
fortge setzt werden, da eine Zündung und Verbrennung kontinuierlich
dreimal wiederholt werden, was die minimal benötigte Anzahl
von Zündungen bei einem Start bei niedriger Temperatur
erfüllt.
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Wie
es oben gezeigt ist, wird in der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der dritten Ausführungsform bei einem Start bei niedriger
Temperatur der Einspritzbetrieb für sämtliche
Kraftstoffeinspritzventile gestoppt, bis der Einspritzzeitpunkt
des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils erreicht ist. Dementsprechend
wird bewirkt, dass die jeweiligen Kraftstoffeinspritzventile den
aufgeheizten Kraftstoff F mindestens mit der minimal benötigten
Anzahl von Zündungen unter Verwendung des festgelegten
Startkraftstoffeinspritzventils als Startpunkt einspritzen, so dass
der aufgeheizte Kraftstoff F den relevanten Zylindern zugeführt
werden kann. Da die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung die Brennkraftmaschine
bei einem Start bei niedriger Temperatur durch den aufgeheizten
Kraftstoff F mindestens so häufig wie die minimal benötigte
Anzahl von Zündungen betreiben kann, kann das Startvermögen
bei einem Start bei niedriger Temperatur verbessert werden, wenn
ein Alkoholkraftstoff oder ein Alkoholmischkraftstoff verwendet
wird.
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Das
vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders der
Brennkraftmaschine, die hier beispielhaft dargestellt ist, kann
veranlasst werden, als das Startkraftstoffeinspritzventil zu dienen,
sogar wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen zwei
oder drei beträgt. Dementsprechend kann in der dritten
Ausführungsform das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d (d.
h. das Kraftstoffeinspritzventil, das am nächsten bei dem
Kraftstoffzufuhrkanal der Kraftstoffförderleitung 53 liegt)
im Voraus als das Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden.
-
Außerdem
kann, auch wenn oben die Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern
beispielhaft erläutert wurde, die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der dritten Ausführungsform, die oben beschrieben ist,
für eine andere Brennkraftmaschine als die oben beschriebene
verwendet werden. Es wird hier beispielsweise eine V-Brennkraftmaschine
mit sechs Zylindern beschrieben. Die Brennkraftmaschine ist die
Maschine, die in der ersten Ausführungsform erläutert
wurde, bei der die Kraftstoffein spritzung in einer Folge von dem
#1-Zylinder bis zu dem #6-Zylinder über den #2-Zylinder,
den #3-Zylinder, den #4-Zylinder und den #5-Zylinder ausgeführt
wird (6).
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Auch
bei der V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern stoppt die elektronische
Steuereinheit 1 (Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung)
den Einspritzbetrieb sämtlicher Kraftstoffeinspritzventile,
bis der Einspritzzeitpunkt des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils
erreicht ist, so dass ein Zündbetrieb des aufgeheizten
Kraftstoffs F kontinuierlich mit mindestens der minimal benötigten
Anzahl von Zündungen ausgeführt wird, wenn der
Kraftstoff F durch eine jeweilige Heizeinrichtung 155 aufgeheizt
wird.
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Es
ist beispielsweise ausreichend, ein festgelegtes Startkraftstoffeinspritzventil
der V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern festzulegen, wie es
oben beschrieben ist. Man beachte, dass hier angenommen wird, dass
eine Gesamteinspritzmenge der ersten bis sechsten Kraftstoffeinspritzventile 154a bis 154f näherungsweise
gleich einem Kraftstoffspeichervolumen in einer Kraftstoffförderleitung 153 ist.
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Zunächst
kann, wenn der #1-Zylinder als ein erster Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, der aufgeheizte Kraftstoff F bis zu mindestens dem #2-Zylinder
und dem #3-Zylinder zugeführt werden. Dementsprechend kann
das erste Kraftstoffeinspritzventil 154a des #1-Zylinders
als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei beträgt.
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Wenn
der #2-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
kann der aufgeheizte Kraftstoff F bis zu mindestens nur dem nächsten
#3-Zylinder zugeführt werden. Dementsprechend kann das zweite
Kraftstoffeinspritzventil 154b des #2-Zylinders als das
festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil nur dann festgelegt werden,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei beträgt.
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Wenn
der #3-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
kann der aufgeheizte Kraftstoff F bis zu mindestens dem #4-Zylinder
und dem #5-Zylinder zugeführt werden. Dementsprechend kann
das dritte Kraftstoffeinspritzventil 154c des #3-Zylinders
als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei beträgt.
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Wenn
der #4-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
kann der aufgeheizte Kraftstoff F bis zu mindestens nur dem nächsten
#5-Zylinder zugeführt werden. Dementsprechend kann das vierte
Kraftstoffeinspritzventil 154d des #4-Zylinders nur dann
als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei beträgt.
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Wenn
der #6-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder dient,
kann der aufgeheizte Kraftstoff F bis zu mindestens dem nächsten
#1-Zylinder bis #3-Zylinder zugeführt werden. Dementsprechend kann,
wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei oder sogar vier ist, das sechste Kraftstoffeinspritzventil 154f des
#6-Zylinders als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil
festgelegt werden.
-
Man
beachte, dass, wenn der #5-Zylinder als der erste Kraftstoffeinspritzzylinder
dient, der nicht aufgeheizte Kraftstoff F von dem sechsten Kraftstoffeinspritzventil 154f des
nächsten #6-Zylinders eingespritzt wird. Dementsprechend
kann das fünfte Kraftstoffeinspritzventil 154e des
#5-Zylinders nicht als das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil
festgelegt werden.
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Das
sechste Kraftstoffeinspritzventil 154f des #6-Zylinders
der V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern kann veranlasst werden,
sogar dann als das Startkraftstoffeinspritzventil zu dienen, wenn die
minimal benötigte Anzahl von Zündungen zwei oder
drei beträgt, und außerdem sogar dann, wenn sie
vier beträgt. Dementsprechend kann in der dritten Ausführungsform
das sechste Kraftstoffeinspritzventil 154f (d. h. das Kraftstoffeinspritzventil
am nächsten bei dem Kraftstoffzufuhrkanal der Kraftstoffförderleitung 53 liegt)
im Voraus als das Startkraftstoffeinspritzventil festgelegt werden.
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Vierte Ausführungsform
-
Im
Folgenden wird eine vierte Ausführungsform der Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert. Es wird angenommen, dass die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der vierten Ausfüh rungsform als eine Funktion einer elektronischen Steuereinheit 1 wie
bei der dritten Ausführungsform vorgesehen ist.
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In
der oben beschriebenen dritten Ausführungsform wird bei
einem Start bei niedriger Temperatur zum Starten der Kraftstoffeinspritzung
unter Verwendung des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils
als Startpunkt die Kraftstoffeinspritzung anderer Kraftstoffeinspritzventile
verhindert, bis das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil tatsächlich
als ein Kraftstoffeinspritzventil als Einspritzsteuerziel verwendet
wird.
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Wenn
jedoch beispielsweise ein Zylinder entsprechend dem festgelegten
Startkraftstoffeinspritzventil seinen Betrieb in einem Ansaugtakt
zu dem Zeitpunkt, zu dem der Motor zuvor gestoppt wurde, wie es
oben beschrieben ist, beendet hat, erhöhen sich eine Kurbelzeit
und der Energieverbrauch einer nicht gezeigten Batterie, da es eine
Zeit dauert, bis das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil
tatsächlich als das Kraftstoffeinspritzventil als Einspritzsteuerziel
verwendet wird. Der Energieverbrauch wird weiter erhöht,
wenn sich die Anzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine weiter
erhöht.
-
Somit
wird in der vierten Ausführungsform zum Starten eines Zylinders
entsprechend dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil von
einem Ansaugtakt, wenn der Motor startet, eine Stoppposition eines
Kolbens des Zylinders gesteuert, wenn der Motor stoppt. Dementsprechend
ist eine Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung (elektronische Steuereinheit 1)
der vierten Ausführungsform mit einer Motorstoppsteuereinrichtung
zum Steuern einer Stoppposition des Kolbens, wenn der Motor stoppt,
versehen. Dementsprechend kann die Kraftstoffeinspritzsteuereinrichtung
der vierten Ausführungsform eine Kraftstoffeinspritzung
unter Verwendung des festgelegten Startkraftstoffeinspritzventils
als Startpunkt bei einem Start bei niedriger Temperatur ausführen.
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In
der vierten Ausführungsform wird das festgelegte Startkraftstoffeinspritzventil
im Voraus als vorbestimmtes festgelegtes Startkraftstoffeinspritzventil
festgelegt. In der Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern,
die in der dritten Ausführungsform beispielhaft beschrieben
ist, ist es ausreichend, im Voraus das vierte Kraftstoffeinspritzventil 54d des #4-Zylinders
als das Startkraftstoffeinspritzventil festzulegen, da das Kraftstoffeinspritzventil
veranlasst werden kann, als das Startkraftstoffeinspritzventil sogar
dann zu dienen, wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei oder drei beträgt. Außerdem ist es in der
V-Brennkraftmaschine mit sechs Zylindern, die in der dritten Ausführungsform
beispielhaft dargestellt ist, ausreichend, im Voraus das sechste
Kraftstoffeinspritzventil 154f des #6-Zylinders als das
Startkraftstoffeinspritzventil festzulegen, da das Kraftstoffeinspritzventil
veranlasst werden kann, als das Startkraftstoffeinspritzventil sogar
dann zu dienen, wenn die minimal benötigte Anzahl von Zündungen
zwei, drei oder vier beträgt. Das heißt, es werden
diejenigen Kraftstoffeinspritzventile (viertes Kraftstoffeinspritzventil 54d,
sechstes Kraftstoffeinspritzventil 154f), die am nächsten
bei den Kraftstoffzufuhrkanälen der Kraftstoffförderleitungen 53, 153 liegen,
als die Startkraftstoffeinspritzventile festgelegt.
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Insbesondere
führt die Motorstoppsteuereinrichtung der vierten Ausführungsform
einen Motorstoppbetrieb aus, um den Motor zu stoppen, wenn sich
der Kolben 13 des Zylinders entsprechend dem festgelegten
Startkraftstoffeinspritzventil, das im Voraus festgelegt wird, in
einem Abgastakt (vorzugsweise in der Nähe von einem Ende
des Abgastakts) befindet. Die Motorstoppsteuereinrichtung wird durch ein
bekanntes Verfahren und einen bekannten Mechanismus ausgebildet,
und es ist ausreichend, beispielsweise die in dem oben Patentdokument 3 beschriebene
Technik zu verwenden.
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Wie
es oben beschrieben ist, führt die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
der vierten Ausführungsform im Voraus die Motorstoppsteuerung
aus, so dass der Zylinder entsprechend dem festgelegten Startkraftstoffeinspritzventil
in dem Ansaugtakt startet, wenn der Motor das nächste Mal
startet. Dementsprechend werden jeweilige Kraftstoffeinspritzventile bei
einem Start bei niedriger Temperatur unter Verwendung des festgelegten
Startkraftstoffeinspritzventils als Startpunkt veranlasst, den aufgeheizten Kraftstoff
F mindestens mit der minimal benötigten Anzahl von Zündungen
einzuspritzen, so dass der aufgeheizte Kraftstoff F den relevanten
Zylindern zugeführt werden kann. Da die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung
die Brennkraftmaschine bei einem Start bei niedriger Temperatur
wie bei der dritten Ausführungsform durch den aufgeheizten
Kraftstoff F mindestens mit der minimal benötigten Anzahl
von Zündungen betreiben kann, kann dementsprechend ein
Startvermögen bei niedriger Temperatur verbessert werden,
wenn ein Alkoholkraftstoff oder ein Alkoholmischkraftstoff verwendet
wird. Da die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung der vierten Ausführungsform
eine Einspritzung des aufgeheizten Kraftstoffs F bei dem Start bei
niedriger Temperatur in einer frühen Stufe eines Kurbelbetriebs
starten kann, kann außerdem ein Energieverbrauch einer
Batterie, der durch den Kurbelbetrieb verursacht wird, verringert
werden.
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In
der Reihen-Brennkraftmaschine mit vier Zylindern der dritten und
vierten Ausführungsformen, die oben beschrieben sind, ist
die Heizeinrichtung 55 an der Kraftstoffförderleitung 53 angeordnet.
Außerdem ist die Heizeinrichtung 155 in der V-Brennkraftmaschine
mit sechs Zylindern an der Kraftstoffförderleitung 153 angeordnet.
Die Heizeinrichtungen 55, 155 können
jedoch auch an dem Kraftstoffpfad 51 stromab der Förderpumpe 52 angeordnet
sein, und es kann sogar mit diesem Aufbau dieselbe Wirkung erzielt
werden. Man beachte, dass in diesem Fall der aufgeheizte Kraftstoff
F stromab der Heizeinrichtungen 55, 155 in dem
Kraftstoffpfad 51 vorhanden ist.
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Die
ersten bis vierten Ausführungsformen, die oben beschrieben
sind, wurden unter der Annahme beschrieben, dass eine Alkoholkonzentration
des Kraftstoffs F festgelegt ist. Es ist jedoch vorteilhaft, die
Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung (elektronische Steuereinheit 1)
der ersten bis vierten Ausführungsformen mit einer Alkoholkonzentrationserfassungseinrichtung
zum Erfassen einer Alkoholkonzentration oder einer Alkoholkonzentrationsschätzeinrichtung
zum Schätzen einer Alkoholkonzentration unter der Berücksichtigung,
dass Kraftstoff F, der eine andere Alkoholkonzentration aufweist,
zugeführt wird, zu versehen. Die Alkoholkonzentrationserfassungseinrichtung
und die Alkoholkonzentrationsschätzeinrichtung werden durch
eine bekannte Technik ausgebildet und verwenden einen Wert, der
von einem Alkoholkonzentrationssensor erfasst wird, Kraftstoffeigenschaftsinformationen,
wenn der Kraftstoff zugeführt wird, eine Sauerstoffkonzentration
in einem Abgas und Ähnliches.
-
In
diesem Fall wird entsprechend der Alkoholkonzentration bestimmt,
ob der Aufheizbetrieb des Kraftstoffs F, der von der Heizeinrichtung 55 (Heizeinrichtung 155)
ausgeführt wird, notwendig ist. Ein Kraftstoff F, der eine
höhere Alkoholkonzentration aufweist, kann beispielsweise
einfacher von der Heizeinrichtung 55 aufgeheizt werden.
Außerdem wird die minimal benötigte Anzahl von
Zündungen in der dritten und vierten Ausführungsform,
die oben beschrieben sind, unter Berücksichtigung der Alkoholkonzentration
festgelegt. Es wird beispielsweise eine größere
minimal benötigte Anzahl von Zündungen bei einer
größeren Alkoholkonzentration festgelegt.
-
GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
-
Wie
es oben beschrieben ist, sind die Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtungen
der Brennkraftmaschinen gemäß der vorliegenden
Erfindung als eine Technik zum Wirksamwerden lassen der Verbesserung
des Startvermögens bei niedriger Temperatur, die durch
den aufgeheizten Kraftstoff erzielt wird, nützlich.
-
Zusammenfassung
-
Eine
Kraftstoffeinspritzsteuervorrichtung (elektronische Steuereinheit
(1)) einer Brennkraftmaschine, die bewirken kann, dass
erste bis vierte Kraftstoffeinspritzventile (54a bis 54d)
jeweiliger Zylinder, die mit einer Kraftstoffförderleitung
(53) verbunden sind, einen Kraftstoff (F) einspritzen,
der aufgeheizt wird, nachdem er von einer Kraftstoffpumpe (Förderpumpe
(52)) gefördert wurde, ist mit einer Pumpensteuereinrichtung
versehen, die eine Ansteuerung der Kraftstoffpumpe (Förderpumpe
(52)) stoppt, bis sich der aufgeheizte Kraftstoff (F) in
der Kraftstoffförderleitung (53) auf eine vorbestimmte
Menge oder weniger verringert hat.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2-305335 [0004]
- - JP 5-209579 [0004]
- - JP 2004-263569 [0004]
- - JP 5-26087 [0004]
- - JP 8-277734 [0004]
- - JP 4-231667 [0004]