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HINTERGRUND
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Halbleitereinheiten,
so wie Mikroprozessor-Chips, werden üblicherweise auf einem Gehäusesubstrat
angebracht, und an einer gedruckten Leiterkarte (PCB – Printed
Circuit Board), so wie einer Hauptplatine, über eine Fassung befestigt.
Die Fassung bildet eine Schnittstelle mit Verbindungen auf dem Gehäuse, um
Leistung zu und Signale von dem Gehäuse (und der Halbleitereinheit)
zu anderen Einheiten zu transportieren. Es gibt mehrere Technologien
zum Herstellen von Verbindungen zwischen der Fassung und dem Gehäuse, einschließlich der
Kontaktstift-Rasteranordnung (PGA – Pin Grid Array), der Kugelgitteranordnung
(BGA – Ball
Grid Array) und der Kontaktgitteranordnung (LGA – Land Grid Array).
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Ein
typisches LGA-Gehäuse
für Desktop-Plattformen
umfasst einen integrierten Wärmeverteiler
(IHS – Integrated
Heat Spreader), der den Halbleiterchip und im Wesentlichen das gesamte
Gehäusesubstrat
abdeckt. Eine Druckbelastung kann auf den IHS aufgebracht werden,
um sicherzustellen, dass das LGA-Gehäuse eine zuverlässige elektrische
Verbindung zu der Fassung und der gedruckten Leiterkarte hat.
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Mobile
Plattformen, so wie Notebook- oder Laptop-Computer oder andere tragbare
elektronische Geräte
können
aufgrund von Höhenbeschränkungen
in dem System nicht in der Lage sein, ein LGA-Gehäuse für einen
Desktop zu verwenden, das einen integrierten Wärmeverteiler umfasst.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ein
besseres Verständnis
von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann aus der folgenden genauen Beschreibung
im Zusammenhang mit den folgenden Zeichnungen erhalten werden, wobei:
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1A–1D Veranschaulichungen
eines Wärmerohres
mit zusammendrückbaren
Blattfedern gemäß einigen
Ausführungsformen
sind.
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2 ist
eine Veranschaulichung einer Explosionsansicht einer Wärmerohranordnung,
die einen über
Hebel betätigten
Lastmechanismus gemäß einigen
Ausführungsformen
verwendet.
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3 ist
eine Veranschaulichung eines mit Hebel betätigten Belastungsmechanismus
gemäß einigen
Ausführungsformen.
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4 ist
eine Veranschaulichung einer Explosionsansicht einer Wärmerohranordnung,
die gemäß einigen
Ausführungsformen
eine Schraubenverlagerung verwendet.
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5 ist
eine Veranschaulichung einer Rückplatte
gemäß einigen
Ausführungsformen.
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6 ist
eine Veranschaulichung einer vorbelasteten Federanordnung gemäß einigen
Ausführungsformen.
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7 ist
eine Veranschaulichung einer Anordnung aus gedruckter Leiterkarte
und Fassung, die gemäß einigen
Ausführungsformen über eine
Rückplatte
gebracht worden ist.
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8 ist
eine Veranschaulichung einer Oberseitenbelastung, für die eine
obere Platte gemäß einigen
Ausführungsformen
eingesetzt wird.
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9A–9B sind
Veranschaulichungen einer Rückplatte
für eine
Belastung gemäß einigen Ausführungsformen.
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10A–10B sind Veranschaulichungen einer Anordnung aus
gedruckter Leiterkarte und Fassung, wobei gemäß einigen Ausführungsformen eine
Rückplatte
für das
Belasten verwendet wird.
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11A und 11B sind
Veranschaulichungen einer Seitenansicht einer Fassungsanordnung,
bei der eine Rückplatte
und eine obere Platte zum Belasten, zum Vorbelasten und zum Nachbelasten
gemäß einigen
Ausführungsformen
verwendet wird.
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12 ist
eine Veranschaulichung eines mit einem Hebel betätigten Belastungsmechanismus, um
eine Druckbelastung auf ein Gehäuse
gemäß einigen
Ausführungsformen
auszuüben.
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13 ist
eine Veranschaulichung einer Seitenansicht eines mit Hebel betätigten Belastungsmechanismus,
um eine Druckbelastung auf ein Gehäuse gemäß einigen Ausführungsformen
auszuüben.
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14 ist
eine Veranschaulichung einer Explosionsansicht eines mit Hebel betätigten Belastungsmechanismus
gemäß einigen
Ausführungsformen.
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15 ist
eine Veranschaulichung einer Druckbelastung, die auf ein Gehäuse ausgeübt wird, wobei
ein mit Hebel betätigter
Belastungsmechanismus gemäß einigen
Ausführungsformen
verwendet wird.
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16 ist
eine Veranschaulichung einer Rückplatte,
die an einer gedruckten Leiterkarte gemäß einigen Ausführungsformen
befestigt ist.
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17 ist
eine Veranschaulichung einer deformierbaren oberen Platte, die über ein
Gehäuse, eine
Fassung, eine gedruckte Leiterkarte und eine Rückplatte gemäß einigen
Ausführungsformen
gebracht worden ist.
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18 ist
eine Veranschaulichung eines Wärmerohres
für ein
LGA-Gehäuse
gemäß einigen Ausführungsformen.
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19 ist
eine Veranschaulichung eines Wärmerohres,
das eine Druckbelastung auf einen Chip gemäß einigen Ausführungsformen
ausübt.
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20 ist
eine Veranschaulichung eines LGA-Rückhaltemechanismus gemäß einigen
Ausführungsformen.
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21 ist
eine Explosionsansicht einer LGA-Rückhaltemechanismusanordnung
gemäß einigen
Ausführungsformen.
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22 ist
eine Veranschaulichung eines LGA-Rückhaltemechanismus gemäß einigen
Ausführungsformen.
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23 ist
eine Veranschaulichung eines LGA-Rückhaltemechanismus gemäß einigen
Ausführungsformen.
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Es
wird verstanden werden, dass aus Gründen der Einfachheit und Klarheit
der Veranschaulichung Elemente, die in den Figuren dargestellt sind, nicht
notwendigerweise massstabsgetreu gezeichnet worden sind. Zum Beispiel
können
aus Gründen
der Klarheit die Abmessungen einiger der Elemente in Bezug auf andere
Elemente übertrieben
sein. Weiter, wenn es als zweckmäßig betrachtet
wird, sind Bezugsziffern über
die Figuren hinweg wiederholt worden, um entsprechende oder analoge
Elemente zu bezeichnen.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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In
der folgenden Beschreibung sind zahlreiche bestimmte Einzelheiten
aufgeführt.
Es wird jedoch verstanden, dass die Ausführungsformen der Erfindung
ohne diese bestimmten Einzelheiten in die Praxis umgesetzt werden
können.
In anderen Fällen sind
gut bekannte Schaltungen, Strukturen und Techniken nicht in Einzelheiten
gezeigt worden, um ein Verständnis
dieser Beschreibung nicht zu erschweren.
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Bezugnahmen
auf „eine
Ausführungsform”, „beispielhafte
Ausführungsform”, „verschiedene
Ausführungsformen” usw. geben
an, dass die so beschriebene(n) Ausführungsform(en) der Erfindung bestimmte
Merkmale, Strukturen oder Eigenschaften umfassen kann/können, dass
jedoch nicht notwendigerweise jede Ausführungsform die bestimmten Merkmale,
Strukturen oder Eigenschaften umfasst. Weiter können einige Ausführungsformen
manche, alle oder keine der Merkmale, die für andere Ausführungsformen
beschrieben sind, haben.
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In
der folgenden Beschreibung und in den Ansprüchen können die Ausdrücke „gekoppelt” und „verbunden”, zusammen
mit ihren Ableitungen, verwendet werden. Es sollte verstanden werden,
dass diese Ausdrücke
nicht als Synonyme füreinander
gedacht sind. Statt dessen wird bei bestimmten Ausführungsformen „verbunden” verwendet,
um anzugeben, dass zwei oder mehr Element ein direktem körperlichen
oder elektrischen Kontakt miteinander sind. „Gekoppelt” wird verwendet, um anzugeben,
dass zwei oder mehr Elemente zusammenarbeiten oder miteinander Wechselwirken,
dass sie jedoch in direktem körperlichen
oder elektrischen Kontakt sein können
oder nicht.
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1A–1D sind
Veranschaulichungen eines Wärmerohres 102 mit
komprimierbaren Blattfedern gemäß einigen
Ausführungsformen. 1A veranschaulicht
eine dreidimensionale Drauf/Seitenansicht eines Wärmerohres 102:
Das Wärmerohr 102 kann
eine leitende Platte 104 an einem Ende haben, um Wärme von
einem Prozessor oder einer anderen wärmeerzeugenden Komponente zu
einer Wärmesenke 106 an
dem anderen Ende des Wärmerohres 102 zu übertragen.
Bei einigen Ausführungsformen
kann die leitende Platte 104 eine metallische Platte mit
einer Dicke von ungefähr
0.5 bis 2 mm sein. Die leitende Platte 104 hat eine obere
Fläche 108 und
eine untere Fläche 110.
Die obere Fläche 108 der
leitenden Platte kann mit dem Wärmerohr 102 verbunden
sein. Die untere Fläche 110 der
leitenden Platte kann zwei oder mehr Blattfedern 112 umfassen,
um einen Kontakt mit einem Halbleiter-Gehäusesubstrat
herzustellen und eine Druckbelastung auf dieses auszuüben. Die
leitende Platte kann mich eine Vielzahl von Durchgangslöchern 114 aufweisen.
Die Durchgangslöcher 114 können verwendet
werden, um das Wärmerohr 102 an
einer Komponente auf einer gedruckten Leiterkarte zu befestigen,
so wie einer elektronischen Komponente, die einer Fassung mit einer
Kontaktflächenanordnung
(LGA) sitzt.
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1B veranschaulicht
eine Seitenansicht des Wärmerohres 102 der 1A.
Wie es oben beschrieben worden ist, sind Blattfedern 112 an
der unteren Fläche 110 der
leitenden Platte 104 des Wärmerohres angebracht. Die Blattfedern 112 können verwendet
werden, um eine Druckbelastung direkt auf ein Gehäusesubstrat
auszuüben,
das in einer LGA-Fassung sitzt. Bei manchen Ausführungsformen können die
Blattfedern 112 aus Metall sein. Die Blattfedern können bei
einigen Ausführungsformen eine
Dicke von ungefähr
0.5 mm haben und können in
der Lage sein, eine Belastung zu erzeugen, die eine Größe von ungefähr 60 lbf
(Pfund-Kraft) auf
ein Gehäusesubstrat
ausübt.
Blattfedern mit einer Dicke größer als
0.5 mm können
in der Lage sein, eine Belastung zu erzeugen, die größer als
60 lbf ist. Wenn die Blattfedern zusammengedrückt sind, können sie vollständig eben
oder nahezu vollständig
eben sein, so dass sie die strengen Höheerfordernisse für mobile
Plattformen erfüllen.
Bei einigen Ausführungsformen
kann ein anderer Typ Feder an der unteren Fläche der leitenden Platte 104 angeordnet
sein, um eine Druckbelastung direkt auf ein Gehäusesubstrat auszuüben.
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1C veranschaulicht
eine Vorderansicht des Wärmerohres 102 der 1A.
Die Blattfedern 112 können
voneinander mit einem Abstand d getrennt sein. Bei einigen Ausführungsformen
kann der Abstand d ein Abstand sein, der größer ist als die Breite eines
Halbleiterchips, der auf einem LGA-Gehäuse angebracht ist. Somit können die
Blattfedern den Halbleiterchip überspannen
und Kontakt nur mit einer oberen Fläche des LGA-Gehäuses herstellen, so
dass eine Druckbelastung direkt auf die obere Fläche des Gehäusesubstrats ausgeübt wird.
Die untere Fläche 110 der
leitenden Platte 104 kann einen direkten Kontakt mit der
oberen Fläche
eines Halbleiterchips herstellen, so dass eine Druckbelastung direkt auf
die obere Fläche
des Halbleiterchips ausgeübt wird.
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1D veranschaulicht
eine dreidimensionale Ansicht eines Wärmerohres 102 von
unten/von der Seite. Wie oben in den 1A–1C veranschaulicht
und beschrieben worden ist, sind Blattfedern 112 am Boden 110 der
leitenden Platte 104 angebracht. Die Blattfedern 112 sind
einen Abstand d getrennt, der größer als
eine Breite eines Chips ist, der auf einem LGA-Gehäuse angeordnet
ist. Die Blattfedern 112 können an ihrem Ort durch Rückhaltemechanismen 116 für die Blattfedern
gehalten werden. Ein Rückhaltemechanismus 116 für die Blattfedern
kann jedes Ende einer Blattfeder 112 an seinem Ort halten.
Der Rückhaltemechanismus 116 kann eine
gewisse Bewegung der Blattfeder 112 erlauben, so dass sich
die Blattfeder abflachen kann, wenn sie zusammengedrückt wird,
so dass sie eine Druckbelastung auf ein LGA-Gehäusesubstrat ausübt.
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2 ist
eine dreidimensionale Explosionsansicht, die den Einbau des Wärmerohres 102 der 1A–1D auf
einer gedruckten Leiterkarte veranschaulicht, wobei ein mit Hebel
betätigter
Belastungsmechanismus verwendet wird. Eine gedruckte Leiterkarte 200 hat
eine Fassung 202 mit Kontaktflächenanordnung (LGA), die auf
einer oberen Fläche 214 der
gedruckten Leiterkarte angeordnet ist. Eine gedruckte Leiterkarte
kann Komponenten haben, die auf einer oberen Fläche ebenso wie auf einer unteren Fläche angeordnet
sein können,
wie es jedoch hierin beschrieben ist, ist die obere Fläche der
gedruckten Leiterkarte die Fläche,
auf der eine LGA-Fassung angebracht ist. Ein LGA-Gehäuse 203 sitzt
in der LGA-Fassung 202. Das LGA-Gehäuse umfasst ein LGA-Gehäusesubstrat 204 und
einen Halbleiterchip 206, der auf einer oberen Fläche des
LGA-Gehäusesubstrats 204 angeordnet
ist. Bei einigen Ausführungsformen
kann der Halbleiterchip ein Mikroprozessor, ein Chipsatz, eine Speichereinheit
oder ein anderer Typ einer elektronischen Komponente sein. Bei manchen
Ausführungsformen
können
mehrere Halbleiterchips 206 auf einer oberen Fläche des LGA-Gehäusesubstrats 204 angeordnet
sein. Bei manchen Ausführungsformen
kann eine Schicht aus einem thermischen Grenzflächenmaterial (TIM – Thermal
Interface Material) auf die obere Seite des Halbleiterchips 206,
zwischen den Halbleiterchip und die leitende Platte 104 des
Wärmerohres 102,
gebracht werden.
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Ein
mit einem Hebel betätigter
Belastungsmechanismus 208 kann über der LGA-Fassung 202 angebracht
sein. Bei einigen Ausführungsformen kann,
wenn zusammengebaut ist, die LGA-Fassung 202 innerhalb
des mit Hebel betätigten
Belastungsmechanismus 208 sitzen. Der mit Hebel betätigte Belastungsmechanismus 208 kann
einen Betätigungshebel 210 umfassen,
der um eine Achse 211 schwenken kann, um das Wärmerohr 102 an
seinem Ort zu halten und um getrennte Druckbelastungen auf den Chip 206 und
auf das Gehäusesubstrat 204 auszuüben.
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Bei
einigen Ausführungsformen
kann eine optionale Rückplatte 218 auf
einer unteren Fläche 216 auf
einer gedruckten Leiterkarte 200 direkt unterhalb der LGA-Fassung 202 angeordnet
sein. Die Rückplatte 218,
die LGA-Fassung 202 und der mit Hebel betätigte Belastungsmechanismus 208 können miteinander
ausgerichtet sein. Die Rückplatte 218 kann
der gedruckten Leiterkarte 200 in dem Bereich unter der
und/oder um die LGA-Fassung 202 Steifigkeit verleihen.
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Die
Rückplatte 218,
die gedruckte Leiterkarte 200 und der mit Hebel betätigte Belastungsmechanismus 208 können aneinander
gesichert sein, indem Befestigungsmechanismen 212 verwendet
werden. Befestigungsmechanismen 212 können Schrauben, Mutter und
Bolzen, Rastverbindungen, Clips oder jedwede andere Befestigungsmechanismen
mit Durchgangsloch sein, die für
die Verwendung bei einem Zusammenbauprozess einer gedruckten Leiterkarte
geeignet sind.
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Die
leitende Platte 104 des Wärmerohres 102 kann
in den mit Hebel betätigten
Belastungsmechanismus 208 gesetzt werden, nachdem der mit
Hebel betätigte
Belastungsmechanismus 208 an der gedruckten Leiterkarte 200 befestigt
worden ist.
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3 veranschaulicht
die Anordnung der 2 gemäß einigen Ausführungsformen.
Nachdem der mit Hebel betätigte
Belastungsmechanismus 208 an der gedruckten Leiterkarte 200 befestigt
worden ist, kann die leitende Platte 104 des Wärmerohres 102 in
den mit Hebel betä tigten
Belastungsmechanismus 208 gesetzt werden. Die Hebel 210 des Rückhaltemechanismus 208 können dann
betätigt werden 220.
Bei einigen Ausführungsformen
können die
Hebel 210 an einen Ort unter Clips 222 rasten. Wenn
die Hebel 210 an ihrem Ort über der leitenden Platte 104 gesichert
sind, kann ein Belastungsbereich der Hebel 224 den Kontakt
mit der leitenden Platte 104 herstellen und auf diese eine
Belastung ausüben.
Die Blattfedern 112 der leitenden Platte werden die obere
Fläche
des LGA-Gehäusesubstrats
berühren
(2, 204) und können vollständig oder nahezu vollständig zusammengedrückt sein, um
eine Druckbelastung von ungefähr
60–80
lbf direkt auf das LGA-Gehäusesubstrat
auszuüben.
Die untere Fläche
der leitenden Platte 104 wird die obere Fläche des
Chip (2, 206) berühren und kann eine Druckbelastung
von ungefähr
30–40
lbf direkt auf den Chip ausüben.
Wenn daher die Hebel 210 vollständig betätigt und gesichert sind, kann
eine Gesamtbelastung von ungefähr
90–120
lbf auf den Chip und auf das Gehäusesubstrat
durch die leitende Platte 104 bzw. die Blattfedern 112 ausgeübt werden.
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4 ist
eine dreidimensionale Explosionsansicht, die den Zusammenbau des
Wärmerohres 102 der 1A–1D mit
einer gedruckten Leiterkarte veranschaulicht, wobei ein Belastungsmechanismus
mit Schraubenverlagerung verwendet wird. Wie oben mit Bezug auf
die 2 beschrieben worden ist, hat die gedruckte Leiterkarte 200 eine LGA-Fassung 202,
die auf einer oberen Fläche
der gedruckten Leiterkarte angeordnet ist. Ein LGA-Gehäuse sitzt
in der LGA-Fassung 202, wobei das LGA-Gehäuse ein
Gehäusesubstrat 204 und
einen Halbleiterchip 206, der auf dem Gehäusesubstrat 204 angeordnet
ist, umfasst.
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Eine
Rückplatte 402 kann
auf der unteren Seite der gedruckten Leiterkarte 200, direkt
unterhalb der LGA-Fassung, angeordnet sein. Die Rückplatte kann
Aufnahmen 404 für
Befestigungselemente umfassen, die sich bei einigen Ausführungsformen
teilweise oder vollständig
durch Löcher 405 in
der gedruckten Leiterkarte 200 erstrecken können. Die
leitende Platte 104 des Wärmerohres 102 kann
an der gedruckten Leiterkarte 200 und der Rückplatte 402 mit
Befestigungselementen 406 befestigt werden. Die Befestigungselemente 406 können sich durch Durchgangslöcher 114 in
der leitenden Platte 104 erstrecken und können in
Aufnahmen 404 für
Befestigungselemente an der Rückplatte 402 aufgenommen werden.
Bei einigen Ausführungsformen
können
die Befestigungselemente 406 Schrauben sein.
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Wenn
die Befestigungselemente 406 in Aufnahmen 404 für Befestigungselemente
in der Rückplatte 402 angeordnet
sind und festgezogen werden, kann eine untere Fläche der leitenden Platte 104 einen
Kontakt mit dem Chip 206 herstellen und eine Druckbelastung
auf diesen ausüben,
und die Blattfedern 112 können einen Kontakt mit dem
Gehäusesubstrat 204 herstellen
und eine Druckbelastung auf dieses ausüben. Die Blattfedern 112 können vollständig oder
nahezu vollständig
zusammengedrückt
sein, so dass sie eine Druckbelastung von ungefähr 60–80 lbf direkt auf das LGA-Gehäusesubstrat 204 ausüben. Die
untere Fläche
der leitenden Platte 104 kann eine Druckbelastung von ungefähr 30–40 lbf
direkt auf den Chip ausüben.
Wenn daher die Befestigungselemente oder Schrauben 406 auf
einen vorbestimmten Wert festgezogen werden, kann eine Gesamtbelastung
von ungefähr
90–120
lbf auf den Chip und auf das Gehäusesubstrat
ausgeübt
werden.
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5 ist
eine Veranschaulichung einer Rückplatte,
welche vorbelastete Federanordnungen gemäß einigen Ausführungsformen
umfasst. Bei manchen Ausführungsformen
kann eine Belastung ausgeübt
werden, indem eine obere Platte auf der Oberseite eines LGA-Gehäusesubstrats
aufgelegt wird, auf die eine untere Platte 502 reagiert.
Die untere Platte kann vorbelastete Federanordnungen 504 an
jeder der vier Ecken der unteren Platte 502 umfassen.
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6 ist
eine Veranschaulichung eines Querschnitts der vorbelasteten Federanordnung 504 der 5 gemäß einigen
Ausführungsformen.
Die vorbelastete Federanordnung 504 umfasst einen inneren
Bereich 508 und einen äußeren Bereich 510. Der
innere Bereich 508 und der äußere Bereich 510 können sich
in Bezug aufeinander bewegen, wenn eine Feder 506 innerhalb
der Federanordnung 504 zusammengedrückt oder entlastet wird. Jede
Federanord nung kann vorbelastet werden, um eine Druckbelastung von
ungefähr
5–10 lbf
auszuüben.
Wenn insgesamt vier vorbelastete Federanordnungen verwendet werden,
kann die gesamte Druckbelastung, die auf ein LGA-Gehäusesubstrat
von den Federanordnungen ausgeübt
wird, ungefähr
20–40
lbf sein.
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7 ist
eine Veranschaulichung einer Anordnung aus gedruckter Leiterkarte
und LGA-Fassung,
die gemäß einigen
Ausführungsformen über die
Rückplatte 502 der 5 gebracht
sind. Die Rückplatte 502 befindet
sich auf einer unteren Seite einer gedruckten Leiterkarte 200,
direkt unterhalb einer LGA-Fassung 202. Ein LGA-Gehäuse, das
ein LGA-Gehäusesubstrat 204 und
einen Halbleiterchip 206 umfasst, kann in die Fassung 202 gebracht
werden. Die vorbelasteten Federanordnungen 504 können zwischen
die Rückplatte 502 und
ein Computerchassis 520 gebracht werden, das sich unterhalb
und parallel zu der gedruckten Leiterkarte befindet. Die vorbelasteten
Federanordnungen können
das Chassis 520, die Rückplatte 502 und
die gedruckte Leiterkarte 200 verbinden.
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Eine
Druckbelastung kann auf die obere Seite des LGA-Gehäuses 204 ausgeübt werden,
indem eine obere Platte über
das LGA-Gehäuse,
die vorbelasteten Federn und die untere Platte der 4 gebracht
wird, wie es in der 8 veranschaulicht ist. Die obere
Platte 512 kann eine starre Platte oder eine flexible Platte
sein. Bei manchen Ausführungsformen kann
die obere Platte 512 an die untere Platte 502 und/oder
die vorbelasteten Federn (7, 504)
mit Befestigungselemente 514 gekoppelt sein, die Schrauben
oder andere Befestigungsmechanismen sein können. Die obere Platte 512 kann
einen Leerbereich oder eine Öffnung 516 umfassen,
so dass die obere Platte nicht den gesamten Bereich des Chips 206 abdeckt.
Die obere Platte braucht auch nur die obere Fläche des Gehäusesubstrats 204 zu
berühren,
so dass eine Druckbelastung direkt auf das Gehäusesubstrat 204 ausgeübt wird.
Ein Wärmerohr kann
an der Oberseite des Chips 206 befestigt werden und kann
eine Druckbelastung direkt auf den Chip ausüben. Bei machen Ausführungsformen
kann die obere Platte 512 durch ein Wärme rohr ersetzt sein. das auf
Druck arbeitende Blattfedern hat, so wie das der 1A–D, um eine
getrennte Druckbelastung auf das Gehäusesubstrat und auf den Chip
auszuüben.
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9A–9B sind
Veranschaulichungen einer Rückplatte
für das
Belasten gemäß einigen Ausführungsformen. 9A veranschaulicht
eine Seitenansicht einer Rückplatte 902 gemäß einigen Ausführungsformen.
Die Rückplatte 902 kann
einen Ansatz 910 an jeder Ecke der Platte haben, wobei
jeder Ansatz einen Biegewinkel 906 hat. Der Biegewinkel 906 des
Ansatzes 910 kann durch die Größe der Belastung festgelegt
werden, die für
die Rückplatte 902 erforderlich
ist. Ein größerer Biegewinkel
wird für eine
größere Belastung
sorgen, während
ein kleinerer Biegewinkel für
eine geringere Belastung sorgen wird. Abhängig von der gewünschten
Belastung kann der Biegewinkel bei einigen Ausführungsformen zwischen ungefähr 5 und
30 Grad liegen. Jeder Ansatz 910 kann auch ein Befestigungselement 904 umfassen,
die bei einige Ausführungsformen
eine unverlierbare Schraube sein kann.
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9B veranschaulicht
eine dreidimensionale Ansicht der Rückplatte 902 der 9A.
Die Rückplatte 902 hat
Ansätze 910 an
jeder Ecke, wobei jeder Ansatz 910 um einen Winkel mit
Bezug auf die Platte gebogen ist und ein Befestigungselement 904 umfasst.
Die Rückplatte
kann bei einigen Ausführungsformen
auch eine Mittelöffnung
oder einen Leerraum 908 umfassen. Diese Öffnung 908 kann vorgesehen
sein, um Raum auf der Rückseite
der Hauptplatine zur Verfügung
zu stellen, in dem Kondensatoren und/oder weitere passive Komponenten unterhalb
der LGA-Fassung angebracht werden können.
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10A–10B sind Veranschaulichungen einer Anordnung aus
gedruckter Leiterkarte und Fassung, bei der die Rückplatte
der 9A–9B gemäß einigen
Ausführungsformen
für das
Belasten verwendet wird. 10A zeigt
die Rückplatte 902 ausgerichtet
unter einer LGA-Fassung 202 auf einer gedruckten Leiterkarte 200.
Schrauben oder Befestigungselemente 904 können mit
Löchern 905 in
der gedruckten Leiterkarte ausgerichtet sein. Nachdem die Rückplatte 902 und
die Befestigungselemente 904 unter der gedruckten Leiterkarte 200 aus gerichtet
sind, kann eine obere Platte 912 über die LGA-Fassung 202 und
das LGA-Gehäusesubstrat 204 gebracht
werden, wie es in der 10B gezeigt ist.
Die obere Platte 912 kann eine Öffnung 914 für den Chip 206 umfassen,
so dass die obere Platte 912 nicht den gesamten Bereich
des Chips 206 abdeckt. Löcher 916 in der oberen
Platte 912 können
mit Befestigungselementen oder Schrauben 904 ausgerichtet
werden.
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11A und 11B sind
Veranschaulichungen einer weggeschnittenen Seitenansicht einer Fassungsanordnung,
bei der die Rückplatte
und die obere Platte der 9A–B und 10A–B
zum Vorbelasten und Nachbelasten verwendet werden. Wie in 11A veranschaulicht, hat, bevor die Schrauben
oder Befestigungselemente 904 festgezogen werden und eine
Belastung auf das Gehäusesubstrat ausgeübt wird,
die Rückplatte 902 einen
Biegewinkel 906 an jedem Ansatz 910. Wenn die
Schrauben oder Befestigungselemente 904 angezogen sind,
werden die gewinkelten Ansätze 910 abgeflacht,
so dass eine Druckbelastung auf das Gehäusesubstrat 204 ausgeübt wird.
Die obere Platte 912 kann steifer sein als die Rückplatte 902 und
muss sich daher nicht deformieren, wenn eine Belastung ausgeübt wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
kann eine getrennte Druckbelastung auf die obere Fläche des Chip
ausgeübt
werden, die durch die Öffnung
in der oberen Platte 912 freiliegt. Die Druckbelastung
kann zum Beispiel durch ein Wärmerohr
ausgeübt
werden, dass an den Chip gekoppelt ist.
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12 ist
eine Veranschaulichung eines mit Hebel betätigten Belastungs- und Rückhaltemechanismus,
um gemäß einigen
Ausführungsformen
eine Druckbelastung auf ein Gehäuse
auszuüben.
Der Mechanismus kann zwei Rückhaltehebelmodule, 1201 und 1203,
umfassen. Die Rückhaltehebelmodule 1201, 1203 können auf
einer gedruckten Leiterkarte 200 aufgebaut sein, eines
auf jeder Seite einer LGA-Fassung 202. Der Belastungs-
und Rückhaltemechanismus
kann an der gedruckten Leiterkarte mit Befestigungselementen 1208 befestigt
sein, die bei einigen Ausführungsformen
Schrauben sein können.
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Das
Modul 1201 kann einen Hebel 1202 mit einem Mittelbereich 1206 umfassen,
der sich von der Hebelachse weg erstreckt, so dass er die obere
Fläche
eines LGA-Gehäusesubstrats
berühren
kann, wenn der Hebel 1202 voll betätigt ist. Das Modul 1203 kann
einen kürzeren
Hebel 1204 mit einem Mittelbereich 1206 umfassen,
der sich von der Hebelachse hinaus erstreckt, um die obere Fläche eines LGA-Gehäusesubstrats 204 zu
berühren,
wenn die Hebel vollständig
betätigt
sind. Die obere Fläche
des LGA-Gehäuses 204 kann
Kontaktflächen 1210 umfassen,
auf denen die mittleren Bereiche 1206 der Hebel 1202, 1204 ruhen
werden, so dass eine Druckbelastung auf das Substrat 204 ausgeübt wird.
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13 ist
eine Veranschaulichung einer Seitenansicht des mit Hebel betätigten Belastungsmechanismus
der 12 gemäß einigen
Ausführungsformen.
Eine Rückplatte 1212 kann
an der gedruckten. Leiterkarte 200 direkt unterhalb der
LGA-Fassung 202 und der BElastungs/Rückhaltemodule 1201, 1203 befestigt
sein. Die Rückplatte
kann für eine
reaktive Kraft auf die Belastung, die durch die mittleren Bereiche 1206 der
Hebel ausgeübt
wird, sorgen. Der Hebel 1202 kann einen kleineren Hebel 1204 treiben,
so dass eine Druckbelastung auf die obere Fläche eines LGA-Gehäuses 204 mit
den mittleren Bereichen 1206 der Hebel ausgeübt wird.
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14 ist
eine Veranschaulichung einer Explosionsansicht des mit Hebel betätigbaren
Belastungsmechanismus der 12–13 gemäß einigen
Ausführungsformen.
Wie es oben mit Bezug auf die 12 und 13 beschrieben
ist, kann der Belastungsmechanismus zwei Module umfassen, ein Modul 1203 mit
einem kürzeren
Hebel 1204, ein Modul 1201 mit einem längeren Hebel 1202.
Die Module 1201, 1203 können an einer gedruckten Leiterkarte 200 auf
jeder Seite einer LGA-Fassung 202 befestigt werden. Schrauben
oder andere Befestigungselemente 1208 können verwendet werden, um den Rückhaltemechanismus
an der gedruckten Leiterkarte zu befestigen. Die Befestigungselemente
oder Schrauben 1208 können
in Aufnahmen 1214 für
Befestigungselemente eingesetzt werden, die in eine Rückplatte 1212 integriert
sind, welche sich auf der Unterseite der gedruckten Leiterkarte 200 direkt
unterhalb der Fassung 202 befindet.
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15 ist
eine Veranschaulichung einer Druckbelastung, die auf ein Gehäuse ausgeübt wird, wobei
der mit Hebel betätigte
Belastungsmechanismus der 12–14 gemäß einigen
Ausführungsformen
verwendet wird. Wenn der Hebel 1202 geschlossen wird, treibt
er den Hebel 1204 ebenso in die geschlossene Position.
Die Mittelbereiche 1206 der Hebel 1202 und 1204 liegen
in Kontakt mit den Bereichen 1210 auf der oberen Fläche eines LGA-Gehäusesubstrats 204 und üben eine
Druckbelastung auf das Substrat aus. Auf die Druckbelastung, die
auf das Gehäusesubstrat 204 durch
die Bereiche 106 der Hebel ausgeübt wird, kann durch eine Rückplatte
reagiert werden, die an den Belastungsmechanismus auf der unteren
Seite der gedruckten Leiterkarte 200 gekoppelt ist. Bei
einigen Ausführungsformen
kann eine zweite Druckbelastung auf eine obere Fläche des
Chips 206 zum Beispiel durch ein Wärmerohr ausgeübt werden.
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16 ist
eine Veranschaulichung einer Rückplatte,
die gemäß einigen
Ausführungsformen an
einer gedruckten Leiterkarte befestigt ist. Die Rückplatte 1602 kann
an einer gedruckten Leiterkarte 200 unterhalb einer LGA-Fassung 202 befestigt werden,
indem obere Anbauschrauben 1604 oder ein anderer Befestigungsmechanismus
verwendet wird. Die Rückplatte 1602 kam
vorgesehen sein, um auf eine Belastung zu reagieren, die durch eine
deformierbare obere Platte ausgeübt
wird, wie es in der 17 veranschaulicht wird.
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17 ist
eine Veranschaulichung einer deformierbaren oberen Platte 1606 gemäß einigen
Ausführungsformen.
Die deformierbare obere Platte 1606 kann über die
Rückplatte 1602,
die gedruckte Leiterkarte 200 und die LGA-Fassung 202 der 16 gebracht
werden. Wenn sie an Ort und Stelle gesichert ist, kann die deformierbare
obere Platte 1606 eine Belastung auf das LGA-Gehäusesubstrat 204 ausüben. Die
deformierbare obere Platte 1606 kann eine Öff nung für den Chip 206 umfassen,
so dass jedwede Belastung, die durch die obere Platte 1606 ausgeübt wird,
nur auf das Gehäusesubstrat 204 und
nicht auf den Chip 206 ausgeübt wird.
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18 ist
eine Veranschaulichung eines Wärmerohres
für ein
LGA-Gehäuse
gemäß einigen Ausführungsformen.
Das Wärmerohr 1610 oder
eine andere thermische Lösung
kann über
die obere Platte 1606 der 17 gebracht
werden und kann an der oberen Platte befestigt werden, indem dieselben
Befestigungselemente 1604 verwendet werden, die eingesetzt
werden, um die obere Platte 1606 an der unteren Platte 1602 zu
befestigen. Bei einigen Ausführungsformen
können
die Befestigungselemente 1604 Schrauben oder Bolzen mit
einem mittleren,, mit Gewinde versehenem Freiraum sein, um die Schrauben oder
Bolzen-Befestigungselemente 1616 des
Wärmerohres 1610 aufzunehmen.
Das Wärmerohr 1610 kann
eine leitende Platte 1612 mit einer unteren Fläche 1614 umfassen.
Wenn die Befestigungselemente 1616 an den Befestigungselementen 1604 gekoppelt
sind und festgezogen werden, kann die untere Fläche 1614 der leitenden
Platte 1612 den Kontakt mit einem Chip 206 auf
einem LGA-Gehäuse
herstellen und eine Druckbelastung auf eine obere Fläche eines
Chip ausüben.
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Somit
kann eine Druckbelastung direkt auf das LGA-Gehäusesubstrat 204 durch
die obere Platte 1606 ausgeübt werden, während eine
getrennte Druckbelastung direkt auf die obere Fläche des Chip 206 durch
das Wärmerohr 1610 ausgeübt wird. 19 veranschaulicht
eine leitende Platte 1612 eines Wärmerohres 1610, die
eine Druckbelastung auf einen Chip ausübt, der an einem LGA-Gehäuse angebracht
ist, während
eine deformierbare obere Platte 1606 eine getrennte Druckbelastung
auf das LGA-Gehäusesubstrat
gemäß einigen
Ausführungsformen
ausübt,
wie es oben mit Bezug auf die 16–18 beschrieben
ist.
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20 ist
eine Veranschaulichung eines Rückhalte-
und Belastungsmechanismus für
ein LGA-Gehäuse
gemäß einigen
Ausführungsformen. Der
Rückhaltemechanismus
umfasst drei Teile. Die erste Hälfte 2001 des
Rückhaltemechanismus
umfasst einen Hebel 2002 und einen Klinkenbereich 2012 des
Hebels. Die zweite Hälfte 2003 des
Rückhaltemechanismus
umfasst eine Öffnung
oder einen Schlitz 2008, um eine Belastungsplatte 2004 an
ihrem Ort zu halten. Die Belastungsplatte 2004 hat eine mittlere Öffnung 2005 oder
einen Leerbereich für
einen Chip, eine erste Lippe 2006, um die Belastungsplatte 2004 an
der Öffnung 2008 in
einer Hälfte
des Rückhaltemechanismus
zu befestigen, und eine zweite Lippe 2010, die unter den
Klinkenbereich 2012 des Hebels 2002 greift. Bei
einigen Ausführungsformen
können
die drei getrennten Teile des Belastungsmechanismus der 20 in
eine einzige Einheit oder in zwei getrennte Einheiten integriert werden.
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21 ist
eine Explosionsansicht der LGA-Rückhaltemechanismusanordnung
der 20, die an einer gedruckte Leiterkarte 200 gemäß einigen Ausführungsformen
befestigt wird. Eine Rückplatte 2016 kann
auf einer unteren Seite einer gedruckten Leiterkarte direkt unterhalb
einer LGA-Fassung 202 angeordnet sein. Die erste Hälfte 2001 und
die zweite Hälfte 2003 der
Rückhaltemechanismusanordnung können auf
jeder Seite der LGA-Fassung 202 ausgerichtet sein. Der
Rückhaltemechanismus 2001, 2003, die
gedruckte Leiterkarte 200 und die Rückplatte 2016 können aneinander
befestigt werden, indem vier obere Anbauschrauben 2014 oder
andere Befestigungselemente verwendet werden.
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22 ist
eine Veranschaulichung eines LGA-Rückhaltemechanismus der 20 und 21 gemäß einigen
Ausführungsformen.
Die Lippe 2006 der Belastungsplatte kann in den Schlitz 2008 in
dem Rückhaltemechanismus
eingeführt
werden. Die Kombination aus Lippe und Schlitz kann als ein Scharnier
wirken, was es erlaubt, dass sich die Belastungsplatte 2004 entlang
einer Achse öffnet
und schließt 2007.
Wenn ein LGA-Gehäuse
in einer LGA-Fassung 2002 sitzt, kann die Belastungsplatte 2004 über dem
Gehäusesubstrat 204 schließen, um eine
Druckbelastung auf das Gehäusesubstrat 204 auszuüben. Die
Lippe 2010 der Belastungsplatte 2004 kann durch
den Klinkenbereich 2012 des Hebels 2002 an ihrem
Ort gesperrt werden, wenn der Hebel gedreht 2011 und straff
geschlossen wird.
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23 ist
eine Veranschaulichung des LGA-Rückhaltemechanismus
der 22, nachdem der Hebel 2002 gesperrt worden
ist. Wenn der Hebel 2002 sicher nach unten gesperrt ist,
wird sich die obere Belastungsplatte 2004 deformieren,
so dass eine Belastung direkt auf das LGA-Gehäusesubstrat 204 ausgeübt wird.
Die obere Platte 2004 übt
keine Belastung auf den Chip 2006 aus. Bei einigen Ausführungsformen
kann eine getrennte Belastung auf den Chip 2006 ausgeübt werden,
indem zum Beispiel ein Wärmerohr
an der oberen Fläche
des Chip befestigt wird.
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Bei
einigen Ausführungsformen
ist jeder der Belastungsmechanismen, der oben mit Bezug auf die 1–23 beschrieben
worden ist, ein flachbauender Mechanismus mit einer gesamten maximalen
Höhe von
ungefähr
4 mm. Die hierin offenbarten Belastungsmechanismen können zum
Beispiel bei mobilen Verarbeitungssystemen mit einer Dicke von einem
Zoll oder weniger eingesetzt werden.
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Somit
sind das Gehäuse
mit Kontaktflächenanordnung
und die Belastungsmechanismen für
den Chip in verschiedenen Ausführungsformen
offenbart. Bei der obigen Beschreibung sind zahlreiche bestimmte
Einzelheiten ausgeführt.
Es wird jedoch verstanden, dass Ausführungsformen ohne diese bestimmten
Einzelheiten in die Praxis umgesetzt werden können. In anderen Fällen sind
gut bekannte Schaltungen, Strukturen und Techniken nicht gezeigt worden,
um das Verständnis
dieser Erfindung nicht zu erschweren. Ausführungsformen sind mit Bezug auf
bestimmte beispielhafte Ausführungsformen
beschrieben worden. Es wird jedoch Personen, die den Nutzen aus
dieser Offenbarung ziehen, deutlich, dass verschiedene Modifikationen
und Änderung
an diesen Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne dass man sich von dem breiteren Gedanken und Umfang der hierin
beschriebenen Ausführungsformen
entfernt. Die Beschreibung und die Zeichnungen werden daher in einem
veranschaulichenden anstatt einem einschränkenden Sinne betrachtet werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Gemäß einigen
Ausführungsformen
werden Belastungsmechanismen für
ein Gehäuse
mit Kontaktgitteranordnung (LGA – Land Grid Array) offenbart.
Eine unterschiedliche Druckbelastung kann auf das LGA-Gehäusesubstrat
und auf den Halbleiterchip, der auf dem LGA-Gehäusesubstrat
angeordnet ist, aufgebracht werden.