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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil und insbesondere eine
Durchflussregelventilanordnung mit geringer Geräuschentwicklung,
bei welcher ein Durchflusskanal durch eine Silikonwand gebildet ist,
um die Reibung eines hindurchfließenden Fluids zu reduzieren,
während das Auftreten von Wirbelströmungen des
Fluids verhindert wird, wodurch die Erzeugung von Geräuschen
minimiert wird.
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Stand der Technik
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Durchflussregelventilanordnungen
werden üblicherweise verwendet, um durch diese fließende Fluids
(einschließlich Gas und Flüssigkeiten) zuzuführen/zu
sperren oder um die Durchflussrate der in ihnen geförderten
Fluids zu regeln. Je nach Art der verwendeten Regelenergiequelle
werden Durchflussregelventilanordnungen allgemein in manuelle Regelventilanordnungen,
die durch menschliche Kraft geöffnet/geschlossen werden,
und elektronische Regelventilanordnungen, welche durch elektrische
Kraft geöffnet/geschlossen werden, unterteilt.
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1 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer Durchflussregelventilanordnung
nach dem Stand der Technik.
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Wie
in 1 dargestellt, weist die Durchflussregelventilanordnung
ein Rohr 1 mit einem Durchflusskanal, durch welchen ein
Fluid 3 strömt und der mit einer Stößelführung 11 auf
seiner Seitenfläche versehen ist, und einen Stößel 2 auf,
welcher in der Stößelführung 11 des
Rohres 1 angeordnet ist und sich entlang der Stößelführung 11 auf-
und abwärts bewegt, um den Durchfluss des Fluids 3 zu sperren
oder den Durchfluss des Fluids 3 durch das Rohr 1 zu
ermöglichen.
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Aufgrund
dieser Ausbildung der Durchflussregelanordnung bewegt sich der Stößel 2 entlang
der Stößelführung 11 nach unten,
um den Durchfluss des Fluids 3 durch das Rohr 1 zu
sperren, und er bewegt sich entlang der Stößelführung 11 nach
oben, um den Durchfluss des Fluids 3 durch das Rohr 1 zu
ermöglichen.
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Ein
Problem dieser Durchflussregelventilanordnung ist, dass, wenn der
Stößel 2 zur Regelung des Durchflusses
des Fluids 3 in einer zur Strömung des Fluids 3 senkrechten
Richtung betätigt wird, eine große Druckdifferenz
in dem Fluid 3 auf beiden Seiten des Stößels 2 bewirkt
wird, was zum Auftreten eines Wirbels und von Blasen 31 vor
und hinter dem Stößel 2 führt,
wodurch erhebliche Geräusche entstehen. Diese Geräusche
sind insbesondere in Einrichtungen für mehrere Parteien
oder mit hoher Wohndichte noch schwerwiegender. Es besteht daher
ein Bedarf an einer Verringerung der Geräuscherzeugung
durch Durchflussregelventilanordnungen.
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Zur
Lösung des vorgenannten Problems wurden zahlreiche Versuche
gemacht. Beispielsweise offenbart das eingetragene
koreanische Gebrauchsmuster Nr. 20-0360750 ,
veröffentlicht am 01. Sept. 2004, ein Durchflussregelventil
mit geringer Geräuschentwicklung, bei welchem ein Stößel
mit der gleichen kugeligen Form ausgebildet ist wie ein Durchflusskanal,
so dass durch die runde Form des Durchflusskanals ein moderater
Fluidstrom erzeugt wird, um die Reibung mit dem Fluid zu verringern, welche
ein Grund für die Geräuschentwicklung bei der
Fluiddurchflussregelung ist, und um das Auftreten von Wir belströmungen
zu verhindern, wodurch ein Betrieb des Ventils mit geringer Geräuschentwicklung
gewährleistet ist.
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Das
Fluid strömt ruhig entlang der Kontaktfläche mit
dem Stößel, wenn der Fluiddurchfluss geregelt
wird, um so zu der Verringerung der Reibung mit dem Fluid und zur
Verhinderung von Fluid-Wirbelströmungen beizutragen. Dennoch
wird die Geräuschentwicklung durch das Durchflussregelventil
nicht vollständig beseitigt und Geräusche werden
in einem gewissen Ausmaß unvermeidlich erzeugt.
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Offenbarung der Erfindung
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Technische Aufgabe
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Die
vorliegende Erfindung zielt auf die Lösung der Probleme
des Standes der Technik ab, und es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung eine Durchflussregelventilanordnung zu schaffen, welche Silikon
zur Bildung eines Durchflusskanals verwendet, um die Reibung mit
einem hindurchfließenden Fluid zu verringern, während
gleichzeitig das Auftreten von Wirbelströmungen des Fluids
verhindert wird, wodurch die Geräuschentwicklung minimiert
wird.
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Technische Lösung
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Zur
Lösung der genannten Aufgabe der Erfindung wird ein Durchflussregelventil
mit geringer Geräuschentwicklung vorgeschlagen, welches
aufweist: ein Rohr mit einem Durchgangsloch und mit einer auf der
Seitenfläche ausgebildeten Stößelführung,
einen in der Stößelführung des Rohres
angeordneten, entlang der Stößelführung
aufwärts und abwärts bewegbaren Stößel,
eine auf der Innenfläche des Rohres angebrachten Silikonwand,
die in ihrer Mitte einen Durchflusskanal bildet, eine am Einlass
des Rohres angebrachte Klemmverbindung zum Festklemmen der Silikonwand
an dem Rohr, und eine am Auslass des Rohres angebrachte Rückhalteverbindung,
um das Herausdrücken der Silikonwand aus dem Rohr zu verhindern.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Durchflussregelanordnung
ferner eine auf der Stößelführung angebrachte
Führungskappe auf, welche an der Stößelführung
anbringbar und von dieser lösbar ist.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht der Stößel
aus einem unteren Kopf und einer oberen Stange und weist eine am
oberen Ende des Kopfs ausgebildete Nut sowie einen an der Unterseite
der Stange ausgebildeten Flansch auf, so dass der Kopf und die Stange
voneinander getrennt oder miteinander verbunden werden können,
um die längsgerichtete Bewegung der Stange auf den Kopf zu übertragen,
ohne jedoch die Drehkraft der Stange auf den Kopf zu übertragen.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Kopf so ausgebildet,
dass er im Wesentlichen eine Breite aufweist, die gleich dem Durchmesser
des Kreisquerschnitts der zylindrischen Silikonwand ist, dass er
senkrecht zur Längsrichtung der Silikonwand angebracht
ist, und dass er einen halbkreisförmigen unteren Bereich
aufweist, um die Silikonwand gleichmäßig in Richtung
der Mitte des Kreisquerschnitts der Silikonwand zusammenzudrücken.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Rohr einen
Stützbereich auf, welcher gegenüber einem Bereich,
in welchem die Führungskappe angebracht ist, von der unteren
Innenfläche des Rohres absteht, um die Silikonwand in Reaktion auf
die Bewegung des Stößels zusammenzudrücken.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Silikonwand
einen Einlass und einen Auslass an den beiden Enden des in der Mitte
derselben ausgebildeten Durchflusskanals auf, wobei sowohl der Einlass
als auch der Auslass einen größeren Radius aufweisen
als der Durchflusskanal.
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Nach
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Klemmverbindung
einen Stufenbereich zum Zusammendrücken der Silikonwand
auf.
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Vorteilhafte Wirkungen
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Die
Durchflussregelventilanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet Silikon zur Bildung eines Durchflusskanals,
um die Reibung mit dem durch diesen fließenden Fluid zu
verringern, während das Auftreten von Wirbelströmungen
des Fluids verhindert wird. Infolgedessen kann die Geräuschentwicklung
der Durchflussregelventilanordnung wirksam minimiert werden.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer bekannten Durchflussregelventilanordnung;
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2 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen
Durchflussregelventilanordnung mit geringer Geräuschentwicklung nach
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in
geöffneter Stellung;
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3 ist
eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie A-A von 1;
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4 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer Durchflussregelventilanordnung
mit geringer Geräuschentwicklung nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung bei geregeltem Durchfluss eines Fluids
durch die Durchflussregelventilanordnung;
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5 ist
eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie B-B von 4;
und
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6 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Durchflussregelventilanordnung nach
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
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Art der Durchführung
der Erfindung
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Die
meist bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Zeichnungen derart näher beschrieben, dass sie von dem
durchschnittlichen Fachmann auf dem technischen Gebiet, welches
die Erfindung betrifft, leicht ausgeführt werden können.
Weitere Aufgaben, Merkmale und betriebsmäßige
Vorteile, einschließlich der Aufgabe, des Aufbaus und der
Wirkungen der vorliegenden Erfindung, ergeben sich deutlicher aus
der detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass die meist bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung angeführt werden, um dem weiteren
Verständnis der Erfindung zu dienen, und dass ihr Zweck nicht
notwendigerweise in der Einschränkung oder Begrenzung des
Erfindungsgedankens liegt. Dem Fachmann auf dem Gebiet ist ersichtlich,
dass zahlreiche verschiedene Modifizierungen, Hinzufügungen,
Veränderungen und deren Äquivalente möglich sind,
ohne von dem in den zugehörigen Ansprüchen offenbarte
Rahmen oder dem Gedanken der Erfindung abzuweichen.
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2 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer Durchflussregelventilanordnung
mit geringer Geräuschentwicklung nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in einer offenen Stellung, 3 ist
eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie A-A von 1, 4 ist
eine Querschnittsdarstellung des Aufbaus einer Durchflussregelventilanordnung
mit geringer Geräuschentwicklung nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung bei geregeltem Durchfluss eines Fluids
durch die Durchflussregelventilanordnung, 5 ist eine
Querschnittsdarstellung entlang der Linie B-B von 4,
und 6 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung
einer Durchflussregelventilanordnung nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Wie
in den 2 bis 6 dargestellt, weist die Durchflussregelventilanordnung
auf: ein Rohr 4 mit einem Durchgangsloch und einer senkrecht
zu seiner Längsrichtung ausgebildeten Stößelführung 41,
einen in der Stößelführung des Rohres
angeordneten Stößel 5, der entlang der
Stößelführung 41 aufwärts
und abwärts bewegbar ist, eine auf der Innenfläche
des Rohres angebrachte Silikonwand 6, welche in der Mitte
desselben einen Durchflusskanal 62 bildet, eine am Einlass
des Rohres 4 angebrachte Klemmverbindung 7 zum
Festklemmen der Silikonwand 6 an dem Rohr 4, und
eine am Auslass des Rohres 4 angebrachte Rückhalteverbindung 8 zum Verhindern
des Herausdrückens der Silikonwand 6 aus dem Rohr 4.
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Eine
Führungskappe 43 ist auf der Stößelführung 41 des
Rohres 4 mit der Stößelführung 41 verbindbar
und von dieser lösbar angebracht. Ein erster Gewindebereich 42 ist
entlang des Außenumfangs des oberen Endes der Stößelführung 41 ausgebildet,
und ein zweiter Gewindebereich 44 ist entlang des Innenumfangs
des unteren Endes der Führungskappe 43 ausgebildet,
so dass die Stößelführung 41 und
die Führungskappe 43 mittels der Gewinde miteinander
verbunden und voneinander gelöst werden können.
Des weiteren ist ein dritter Gewindebereich 45 entlang
des Innenumfangs des oberen Endes der Führungskappe 43 ausgebildet,
so dass die Führungskappe 43 und eine Stange 52 des Stößels 5 mittels
der Gewinde miteinander verbunden und voneinander gelöst
werden können. Das Rohr 4 weist einen Stützbereich 46 auf,
welcher von einer unteren Innenfläche aufragt, die einem
Bereich gegenüberliegt, in welchem die Führungskappe 43 angebracht
ist, um die Silikonwand 6 in Reaktion auf die Bewegung
des Stößels 5 zusammenzudrücken. Der
Stützbereich 46 hat die Form eines M, dessen gebogene
Bereiche glatt gerundet sind. Alternativ kann der Stützbereich 46 die
Form eines umgekehrten Dreiecks aufweisen, dessen gebogene Bereiche glatt
gerundet sind. Ein vierter Gewindebereich 47 und ein fünfter
Gewindebereich 48 sind sowohl am rechten als auch am linken
Ende des Rohres 4 zur Verbindung mit der Klemmverbindung 7 beziehungsweise
der Rückhalteverbindung 8 verbunden werden zu
können.
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Der
Stößel 5 besteht aus einem unteren Kopf 51 und
einer oberen Stange 52 und weist eine am oberen Ende des
Kopfs 51 ausgebildete Nut 55 und einen an der
Unterseite der Stange 52 ausgebildeten Flanschteil 54 auf,
so dass der Kopf 51 und die Stange 52 voneinander
getrennt oder miteinander verbunden werden können, um die
längsgerichtete Bewegung der Stange 52 an den
Kopf 51 zu übertragen, ohne die Drehkraft der
Stange 52 an den Kopf 51 zu übertragen.
Der Kopf 51 ist so ausgebildet, dass seine Breite im Wesentlichen
gleich dem Durchmesser des Kreisquerschnitts der zylindrischen Silikonwand 6 ist,
dass er senkrecht zur Längsrichtung der Silikonwand 6 anbringbar
ist, und dass er einen halbkreisförmigen unteren Bereich 56 aufweist,
um die Silikonwand 6 gleichmäßig in Richtung
der Mitte des Kreisquerschnitts der Silikonwand 6 zu drücken.
Ein sechster Gewindebereich 53 ist entlang des Außenumfangs
eines oberen Bereichs der Stange 52 ausgebildet, um mit
dem entlang des Innenumfangs des oberen Endes der Führungskappe 43 ausgebildeten dritten
Gewindebereich 45 verbindbar oder von diesem lösbar
zu sein, so dass die Stange 52 und die Führungskappe 43 mittels
der Gewinde miteinander verbunden oder voneinander gelöst
werden können. Dementsprechend kann die Stange 52 von
der Führungskappe 43 gelöst werden, indem
die Führungskappe 43 und der Kopf 51 von
der Stößelführung 41 beziehungsweise
der Stange 52 getrennt werden.
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Die
Silikonwand 6 weist einen Einlass 61a und einen
Auslass 61b an den jeweiligen Enden des in ihrer Mitte
ausgebildeten Durchflusskanals 62 auf, wobei sowohl der
Einlass 61a als auch der Auslass 61b einen Radius
aufweist, der größer als derjenige des Durchflusskanals 62 ist.
Sowohl der Einlass 61a als auch der Auslass 61b ist
trompetenförmig, wobei der Radius exponentiell zunimmt.
Alternativ kann sowohl der Einlass 61a als auch der Auslass 61b derart verjüngt
sein, dass der Radius linear zunimmt. Ein Arretierbereich 61c ist
am Ende des Einlasses 61a der Silikonwand 6 ausgebildet,
um das Arretieren der Silikonwand 6 an dem Rohr 4 zu
ermöglichen.
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Ein
siebter Gewindebereich 73 ist an einem inneren Ende der
Klemmverbindung 7 ausgebildet, so dass diese mit dem am
Einlass des Rohres 4 ausgebil deten vierten Gewindebereich 47 verbindbar oder
von diesem lösbar ist. Die Klemmverbindung 7 weist
einen an der Rückseite des siebten Gewindebereichs 73 ausgebildeten
Stufenbereich 72 auf, um den Arretierbereich 61c der
Silikonwand 6 zu verpressen. Die Klemmverbindung 7 weist
einen achten Gewindebereich 74 auf, der entlang des Außenumfangsbereichs
des dem siebten Gewindebereich 73 entgegengesetzten Endes
ausgebildet ist, um mit einem (nicht dargestellten) benachbarten
Rohr verbindbar oder von diesem lösbar zu sein. Die Klemmverbindung 7 weist
einen vom inneren Ende des Stufenbereichs 72 einwärts
in Richtung des Inneren des Rohres 4 ragenden Vorsprung 71 auf,
um die Silikonwand 6 fest mit dem Rohr 4 zu verbinden
und den Verbindungsbereich zwischen der Silikonwand 6 und dem
Rohr 4 abzudichten.
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Ein
neunter Gewindebereich 83 ist an einem inneren Ende der
Rückhalteverbindung 8 ausgebildet, um mit dem
am Auslass des Rohres 4 ausgebildeten fünften
Gewindebereich 48 verbindbar oder von diesem lösbar
zu sein. Die Rückhalteverbindung 8 weist einen
vor dem neunten Gewindebereich 83 ausgebildeten Stufenbereich 82 auf,
um den Auslass 61b der Silikonwand 6 zu stützen,
so dass dieser nicht aus dem Rohr 4 herausgedrückt
wird. Die Rückhalteverbindung 8 weist einen entlang
des Außenumfangs des dem neunten Gewindebereich 83 entgegengesetzten
Endes ausgebildeten zehnten Gewindebereich 84 auf, um mit
einem (nicht dargestellten) anderen benachbarten Rohr verbindbar
oder von diesem lösbar zu sein. Die Rückhalteverbindung 8 weist einen
vom inneren Ende des Stufenbereichs 82 einwärts
in Richtung des Inneren des Rohres 4 ragenden Vorsprung 81 auf,
um die Silikonwand 6 fest mit dem Rohr 4 zu verbinden
und den Verbindungsbereich zwischen der Silikonwand 6 und
dem Rohr 4 abzudichten.
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Die
Funktionsweise der Durchflussregelventilanordnung mit geringer Geräuschentwicklung
wird im Folgenden auf der Grundlage dieser Konfiguration beschrieben.
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Wie
in den 2 und 3 dargestellt ist in der offenen
Stellung der Durchflussregelventilanordnung der obere Bereich der
Silikonwand 6 nicht durch den un teren Bereich 56 des
Kopfs 51 des Stößels 5 mit Druck
beaufschlagt und die ursprüngliche Kreisform der Silikonwand 6 ist
im Querschnitt beibehalten, so dass das Fluid durch den in der Mitte
der Silikonwand 6 gebildeten Durchflusskanal 62 strömt.
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Dreht
ein Bediener die Stange 52 des Stößels 5 im
Uhrzeigersinn, um die Menge des durch den Durchflusskanal 62 fließenden
Fluids zu reduzieren, bewegt sich die Stange 52 abwärts,
wobei sie sich durch die Wirkung des sechsten Gewindebereichs 53 der
Stange 52 und des dritten Gewindebereichs 45 der
Führungskappe 43 dreht. Zu diesem Zeitpunkt wird
die Vorwärtsbewegung der Stange 52 auf den Kopf 51 übertragen.
Der an der Unterseite der Stange 52 vorgesehene Flanschteil 54 ist
mit der Nut 55 des Kopfs 51 verbunden, so dass
die abwärts gerichtete Vorwärtsbewegung der Stange 52 an
den Kopf 51 übertragen wird, die Drehbewegung
der Stange 52 jedoch nicht an den Kopf 51 übertragen wird.
Infolgedessen wird der obere Bereich der Silikonwand 6 durch
den halbkreisförmigen unteren Bereich 56 des Kopfs 51 gedrückt.
Wie in den 4 und 5 dargestellt
wird die Silikonwand 6 durch den halbkreisförmigen
unteren Bereich 56 des Kopfs 51 gleichmäßig
in Richtung der Mitte des Kreisquerschnitts der Silikonwand 6 gedrückt,
was zu einer Verringerung des Fluiddurchflusses durch den Durchflusskanal 62 führt.
Aufgrund der inhärenten Eigenschaften (beispielsweise Elastizität)
des Materials (d. h. Silikon) der Silikonwand 6, wird der
Durchflusskanal 62 in allen Richtungen im Wesentlichen gleichmäßig
in Richtung der Mitte verengt.
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Zu
diesem Zeitpunkt dient der auf der unteren Innenfläche
des Rohres 4 ausgebildete Stützbereich 46 zum
Stützen und Drücken der Silikonwand 6 in
Reaktion auf die Bewegung des Stößels 5.
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Wenn
der Durchflusskanal 62 zur Verringerung des Fluiddurchflusses
durch diesen verengt wird, steigt der auf die Silikonwand 6 aufgebrachte Strömungsdruck
des Fluids. Der Radius des Einlasses 61a wird allmählich
ohne eine plötzliche Veränderung verengt, da der
Einlass 61a trompetenförmig oder verjüngt
ausgebildet ist. Diese Struktur ermöglicht es dem Einlas 61a als
Puf fer für den Strömungsdruck des in den Durchflusskanal 62 eintretenden Fluids
zu wirken. Der Arretierbereich 61c der Silikonwand 6 ist
ferner durch den Stufenbereich 72 der Klemmverbindung 7 gehalten,
um zu verhindern, dass die Silikonwand 6 durch den Fluidströmungsdruck
in die Bewegungsrichtung des Fluids geschoben wird. Darüber
hinaus weitet sich der Radius des Auslasses 61b allmählich
ohne plötzliche Veränderung, da der Auslass 61b trompetenförmig
oder verjüngt ist. Diese Struktur ermöglicht es
dem Auslass 61b als Puffer für den Strömungsdruck
des aus dem Durchflusskanal 62 austretenden Fluids zu wirken. Ferner
dient der Stufenbereich 82 der Rückhalteverbindung 8 dazu
zu verhindern, dass die Silikonwand 6 durch den Fluidströmungsdruck
aus dem Rohr 4 gedrückt wird (d. h. in der Bewegungsrichtung
des Fluids).
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Da
der Durchflusskanal 62 aufgrund der inhärenten
Eigenschaften des Materials der Silikonwand 6 im Wesentlichen
gleichmäßig verengt wird und der Einlass 61a sowie
der Auslass 61b als Puffer für den Fluidströmungsdruck
wirken, ist folglich die Reibung des Fluids verringert und das Auftreten
von Wirbelströmungen ist verhindert, obwohl der Durchfluss
des Fluids durch den Strömungskanal 62 der Silikonwand 6 reduziert
ist. Infolgedessen ist die Geräuschentwicklung der Durchflussregelventilanordnung
minimiert.
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Wenn
nach langer Benutzung der Stößel 5 durch
einen neuen Stößel ersetzt werden soll, wird der
Stößel 5 von der Führungskappe 43 gelöst,
indem der erste Gewindebereich 42 der Stößelführung 41 des
Rohres 4 von dem zweiten Gewindebereich 44 der
Führungskappe 43 gelöst wird, um die
Stößelführung 41 von der auf
der Stößelführung 41 angebrachten
Führungskappe 43 zu trennen, und indem der Kopf 51 und
die Stange 52 des Stößels 5 voneinander
getrennt werden.
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Wenn
die Silikonwand 6 nach langem Gebrauch durch eine neue
ersetzt werden soll, wird die Silikonwand 6 von dem Rohr 4 getrennt,
indem der siebte Gewindebereich 73 der Klemmverbindung 7, welcher
mit dem vierten Gewindebereich 47 des Rohres 4 verbunden
ist, oder der neunte Gewindebereich 93 der Rückhalteverbindung 8,
welcher mit dem fünften Gewindebereich 48 des Rohres 4 verbunden ist,
gelöst wird, um die Klemmverbindung 7 oder die Rückhalteverbindung 8 von
dem Rohr 4 zu trennen.
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Zusammenfassung
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Durchflussregelventilanordnung mit geringer
Geräuschentwicklung
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Es
wird eine Durchflussregelventilanordnung mit geringer Geräuschentwicklung
vorgeschlagen. Die Durchflussregelventilanordnung verwendet Silikon
ur Bildung eines Durchflusskanals, um die Reibung eines hindurchfließenden
Fluids zu reduzieren, während das Auftreten von Wirbelströmungen
des Fluids verhindert wird, wodurch die Erzeugung von Geräuschen
minimiert wird. Die Durchflussregelventilanordnung ist versehen
mit: einem mit einem Durchgangsloch versehenen Rohr, das an einer
Seitenfläche mit einer Stößelführung
versehen ist, einem in der Stößelführung
des Rohres entlang der Stößelführung
aufwärts und abwärts bewegbar angeordneten Stößel,
einer auf der Innenfläche des Rohres angebrachten Silikonwand
zur Bildung eines Durchflusskanals in der Mitte desselben, einer Klemmverbindung,
die am Einlass des Rohres angebracht ist, um die Silikonwand an
dem Rohr zu verklemmen, und einer Rückhalteverbindung,
die an dem Auslass des Rohres angebracht ist, um das Herausdrücken
der Silikonwand aus dem Rohr zu verhindern.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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