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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor,
die Kraftstoff einspritzt, um den Motor in einen sich selbst erhaltenden
bzw. autarken Betriebszustand zurückzubringen, wenn die
Motordrehzahl auf oder unter eine vorgegebene Drehzahl sinkt, die
niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl.
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Die
japanische Patenanmeldungs-Veröffentlichung
Nr. 2004-232489 (
JP-A-2004-232489 ) beispielsweise beschreibt
eine solche Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor.
Eine typische einschlägige Steuervorrichtung für
einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, einschließlich der in
JP-A-2004-232489 beschriebenen
Steuervorrichtung, führt eine sogenannte Leerlauf-Stoppsteuerung durch,
bei der sie den Motor automatisch anhält, indem sie die
Kraftstoffeinspritzung unterbricht, wenn ein Befehl für
ein automatisches Anhalten des Motors (im Folgenden auch als „Automatikstopp-Befehl” bezeichnet)
vorliegt, wenn das Fahrzeug im Leerlauf ist (d. h. bei laufendem
Motor steht), beispielsweise an einer Kreuzung. Wenn dann ein Befehl
zum Starten des Motors (im Folgenden auch als „Startbefehl” bezeichnet)
kommt, startet die Steuervorrichtung den Motor neu, indem sie eine
Startereinrichtung, wie einen Startermotor, betätigt, um
den Motor anzudrehen, während sie Kraftstoff einspritzt,
und indem sie die Motordrehzahl auf eine vorgegebene Drehzahl erhöht.
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Mit
dieser Art von einschlägiger Steuervorrichtung wird der
Motor, nachdem er vollständig angehalten wurde, durch die
Betätigung der Startereinrichtung und die Einspritzung
von Kraftstoff neu gestartet. Auch wenn zwischen dem Zeitpunkt,
zu dem die Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls
unterbrochen wurde, und dem Zeitpunkt, zu dem der Motor vollständig
angehalten wird, ein Startbefehl ausgegeben wird, kann somit der
Motor nicht neu gestartet werden, bevor er nicht vollständig angehalten
wurde, was zu einer Verzögerung zwischen der Ausgabe des
Startbefehls und dem Neustart des Motors führt.
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Um
diese Verzögerung zu verkürzen, kann somit in
Betracht gezogen werden, den Motor unabhängig davon, ob
der Motor vollständig angehalten wurde, durch Einspritzen
von Kraftstoff unmittelbar nach Ausgabe des Startbefehls in den
autarken Betriebszustand zurückzubringen. Auch wenn Kraftstoff unmittelbar
nach Ausgabe des Startbefehls eingespritzt wird, kann jedoch abhängig
von dem Zeitpunkt, zu dem der Startbefehl ausgegeben wurde, und
vom Betriebszustand des Motors zu diesem Zeitpunkt die Verbrennungsenergie
aus dem eingespritzten Kraftstoff nicht ausreichen, um die Motordrehzahl auf
die vorgegebene Drehzahl zu bringen, und somit kann es sein, dass
der Motor nicht in der Lage ist, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen.
In diesem Fall wird der eingespritzte Kraftstoff einfach verschwendet.
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Dabei
ist diese Art von Problem nicht auf eine Startsteuerung im Anschluss
an eine Leerlauf-Stoppsteuerung beschränkt. Das gleiche
Problem tritt auf, wenn der Motor in einem Fahrzeug mit einem manuellen
Getriebe beispielsweise aufgrund eines zu abrupten Einlegens der
Kupplung abstirbt. Das heißt, wenn der Motor abstirbt,
sinkt die Motordrehzahl unter eine vorgegebene Drehzahl, die niedriger
ist als die Leerlaufdrehzahl. Auch zu dieser Zeit wird gemäß einem
Betätigungsbefehl weiterhin Kraftstoff eingespritzt. Wenn
der Motor nicht in der Lage ist, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen,
wird in diesem Fall der eingespritzte Kraftstoffverschwendet, wie
bei der oben beschriebenen Startsteuerung. Daher ist das geschilderte
Problem üblich in Steuervorrichtungen in Mehrzylinder-Verbrennungsmotoren,
die Kraftstoff einspritzen, um den Motor in einen autarken Betriebszustand
zurückzubringen, wenn die Motordrehzahl auf oder unter
eine vorgegebene Drehzahl gesunken ist, die niedriger ist als die
Leerlaufdrehzahl.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung schafft somit eine Steuervorrichtung für einen
Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, die in der Lage ist, den Motor in
einen autarken Betrieb zurückzubringen, während
sie eine verschwendete bzw. unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermeidet.
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Ein
erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für
einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, die den Motor durch Unterbrechen
der Kraftstoffeinspritzung automatisch anhält, wenn ein Automatikstopp-Befehl
ausgegeben wird. Diese Steuervorrichtung weist auf: einen Restdrehmoment– bzw.
Restmoment-Berechnungsabschnitt, der, wenn in einem Zeitraum von
einer Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls
bis zum vollständigen Anhalten des Motors ein Startbefehl
ausgeben wird, ein restliches Drehmoment des Motors aufgrund eines
dann aktuellen Motorbetriebszustands berechnet; einen Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt,
der aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt, ob der erste Zylinder,
der nach Ausgabe des Startbefehls einen Ansaughub beginnen soll,
in der Lage sein wird, einen Kompressionshub zu vollenden, bevor
der Motor vollständig anhält; und einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt,
der nur dann, wenn bestimmt wurde, dass der Zylinder in der Lage
sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, die Kraftstoffeinspritzung
ab dem Ansaughub des Zylinders startet.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung berechnet der Restdrehmoment-Berechnungsabschnitt,
wenn während des Zeitraums von der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
aufgrund eines Automatikstopp-Befehls bis zum vollständigen
Anhalten des Motors ein Startbefehl ausgegeben wurde, das restliche
Drehmoment des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
In diesem Fall ist das restliche Drehmoment des Motors das Trägheitsmoment,
das gemäß der Motordrehzahl bestimmt wird, minus
den Arbeitswiderstand, wie den Kompressionswiderstand und den Gleitwiderstand
der Zylinder. Nur wenn der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt
aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt, dass der erste Zylinder,
der nach Ausgabe des Startbefehls den Ansaughub steuern soll, in
der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, bevor der
Motor vollständig anhält, d. h. dass der Kolben
des Zylinders in der Lage sein wird, die Strecke vom UT (unteren
Totpunkt) des Kompressionshubs zum OT (oberen Totpunkt) des Kompressionshubs
zurückzulegen, beginnt dann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
mit der Kraftstoffeinspritzung ab dem Ansaughub dieses Zylinders.
Wenn ein Startbefehl ausgegeben wird, wird daher Kraftstoff eingespritzt, wenn
die Motordrehzahl auf eine vorgegebene Drehzahl erhöht
werden kann, so dass der Motor den autarken Betriebszustand lediglich
unter Verwendung der Energie, die durch Verbrennen des eingespritzten
Kraftstoffs erhalten wird, wieder aufnehmen kann. Somit kann der
Motor in den autarken Betriebszustand zurückkehren, während
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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Falls
bestimmt wurde, dass der Zylinder nicht in der Lage sein wird, den
Kompressionshub zu vollenden, kann bei dieser Steuervorrichtung
der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt außerdem eine Startereinrichtung
betätigen und Kraftstoff einspritzen.
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Gemäß dieser
Steuervorrichtung wird Kraftstoff eingespritzt, wenn der Motor nicht
in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die durch die
Verbrennung von eingespritztem Kraftstoff erhalten wird, den autarken
Betrieb wieder aufzunehmen, während die Motordrehzahl unter
Verwendung der Startereinrichtung erhöht wird. Daher ist
der Motor in der Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, während
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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In
dieser Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem verhindern, dass Kraftstoff eingespritzt wird,
wenn bestimmt wurde, dass der Zylinder nicht in der Lage sein wird,
den Kompressionshub zu vollenden.
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Wenn
der Motor nicht in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der
durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhaltenen
Energie den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird gemäß dieser
Steuervorrichtung eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung
verhindert. Daher kann eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung
vermieden werden.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für
einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, der mit einem Kraftstoff-Einspritzventil
ausgestattet ist, das Kraftstoff während eines Kompressionshubs
direkt in einen Zylinder einspritzt, und die den Motor automatisch
anhält, indem sie die Kraftstoffeinspritzung unterbricht,
wenn ein Automatikstopp-Befehl ausgegeben wird. Diese Steuervorrichtung
weist auf: einen Restdrehmoment- bzw. Restmoment-Berechnungsabschnitt,
der, wenn in einem Zeitraum ab der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
aufgrund des Automatikstopp-Befehls bis zum vollständigen
Anhalten des Motors ein Startbefehl ausgegeben wurde, das restliche
Drehmoment des Motors aufgrund eines dann aktuellen Betriebszustands
berechnet; einen Kompressionshub-Zylinderbestimmungsabschnitt, der
aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt, ob der erste Zylinder, der
nach Ausgabe des Startbefehls einen Kompressionshub beginnen soll,
in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden; und
einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt, der die Kraftstoffeinspritzung
ab dem Kompressionshub dieses Zylinders startet, wenn der Zylinder
in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt
das restliche Drehmoment des Motors. Dann bestimmt der Kompressionshub-Zylinderbestimmungsabschnitt
aufgrund des restlichen Drehmoments, ob der erste Zylinder, der
nach Ausgabe des Startbefehls den Kompressionshub starten soll, in
der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, d. h. ob
der Kolben des ersten Zylinders, der den Kompressionshub starten
soll, in der Lage sein wird, die Strecke vom UT des Kompressionshubs
zum OT des Kompressionshubs zurückzulegen. Wenn dieser
Zylinder in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
beginnt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt mit der Kraftstoffeinspritzung
ab dem Kompressionshub dieses Zylinders. Wenn ein Startbefehl ausgegeben
wird, wird somit Kraftstoff eingespritzt, falls die Motordrehzahl auf
die vorgegebene Drehzahl erhöht werden kann, so dass der
Motor in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die
durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird,
den autar ken Betrieb wieder aufzunehmen. Daher kann der Motor den
autarken Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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In
dieser Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem eine Startereinrichtung betätigen und
Kraftstoff einspritzen, wenn der Zylinder nicht in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird die Startereinrichtung
betätigt und Kraftstoff wird eingespritzt, wenn der Zylinder
nicht in der Lage ist, den Kompressionshub zu vollenden. Wenn der
Motor nicht in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie,
die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten
wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird somit Kraftstoff
eingespritzt, während die Motordrehzahl unter Verwendung
der Startereinrichtung erhöht wird. Daher kann der Motor
den autarken Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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In
dieser Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem verhindern, dass Kraftstoff eingespritzt wird,
wenn dieser Zylinder nicht in der Lage ist, den Kompressionshub zu
vollenden.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung verhindert, wenn der Motor nicht in der Lage
ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die aus der Verbrennung
des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb
wieder aufzunehmen. Daher kann eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
werden.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen wird, nimmt die Kraft, die
auf die Kurbelwelle wirkt, so dass diese sich dreht, d. h. das restliche Drehmoment,
im Lauf der Zeit ab. Daher nimmt das restliche Drehmoment umso weiter
ab, je mehr Zeit zwischen der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
bis zur Ausgabe des Startbefehls vergeht, und infolgedessen wird
es schwieriger, den Motor in den autarken Betrieb zurückzubringen.
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Daher
kann für das restliche Drehmoment ein umso kleinerer Wert
errechnet werden, je mehr Zeit ab der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung bis
zur Ausgabe des Startbefehls vergeht.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird für das restliche
Drehmoment ein umso kleinerer Wert errechnet, je mehr Zeit ab der
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung bis zur Ausgabe des Startbefehls
vergeht. Somit kann das restliche Drehmoment exakt berechnet werden,
so dass der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt den Zylinderzustand
exakt bestimmen kann oder der Kompressionshub-Zylinderbestimmungsabschnitt
den Kompressionszylinder exakt bestimmen kann. Daher kann der Motor
den autarken Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung auf angemessene Weise unterdrückt
wird.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für
einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, die den Motor automatisch
anhält, indem sie die Kraftstoffeinspritzung unterbricht,
wenn ein Automatikstopp-Befehl ausgegeben wird. Diese Steuervorrichtung
weist auf: einen Restdrehmoment- bzw. Restmoment-Berechnungsabschnitt,
der, wenn die Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls
unterbrochen wurde, das restliche Drehmoment des Motors aufgrund
des dann aktuellen Motorbetriebszustands berechnet; einen Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt,
der aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt, ob der letzte Zylinder,
der unmittelbar vor dem vollständigen Anhalten des Motors
einen Kompressionshub beginnen soll, in der Lage sein wird, diesen
Kompressionshub zu vollenden; und einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt,
der, wenn dieser Zylinder in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, die Kraftstoffeinspritzung beginnend mit diesem Zylinder startet,
wenn eine Startbefehl vor diesem Kompressionshub dieses Zylinders
in einem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
bis zum vollständigen Anhalten des Motors ausgegeben wurde.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt,
wenn eine Kraftstoffeinspritzung aufgrund eines Automatik stopp-Befehls
unterbrochen wird, unabhängig davon, ob danach ein Startbefehl
ausgegeben wird, das restliche Drehmoment des Motors aufgrund des
dann aktuellen Motorbetriebszustands. Dann bestimmt der Finalkompressions-Zylinderbestimmungsabschnitt,
ob der letzte Zylinder, der unmittelbar vor dem vollständigen
Anhalten des Motors einen Kompressionshub starten soll, in der Lage
sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, d. h. ob der Kolben
des Zylinders in der Lage sein wird, die Strecke vom UT des Kompressionshubs
zum OT des Kompressionshubs zurückzulegen. Wenn dieser
Zylinder in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
beginnt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt dann mit der
Kraftstoffeinspritzung mit diesem Zylinder, wenn ein Startbefehl
vor diesem Kompressionshub dieses Zylinders im Zeitraum nach der
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung bis zum vollständigen
Anhalten des Motors ausgegeben wurde. Hierbei beginnt beispielsweise
in einem Verbrennungsmotor, der in der Lage ist, Kraftstoff während des
Ansaughubs einzuspritzen, die Kraftstoffeinspritzung ab dem Ansaughub,
der diesem Kompressionshub unmittelbar vorangeht. In einem Verbrennungsmotor,
der mit einem Kraftstoff-Einspritzventil ausgestattet ist, das in
der Lage ist, Kraftstoff während eines Kompressionshubs
direkt in den Zylinder einzuspritzen, beginnt die Kraftstoffeinspritzung
entweder ab dem Ansaughub oder ab dem Kompressionshub dieses Zylinders.
Wenn ein Startbefehl ausgegeben wurde, wird somit Kraftstoff eingespritzt,
falls die Motordrehzahl auf die vorgegebene Drehzahl erhöht werden
kann, so dass der Motor in der Lage ist, lediglich unter Verwendung
der Energie, die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Daher kann
der Motor den autarken Betrieb wieder aufnehmen, während
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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In
dieser Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem die Startereinrichtung betätigen und
Kraftstoff einspritzen, wenn der Startbefehl nach einem Einspritzungszeitraum
ausgegeben wurde, der dem Kompressionshub entspricht.
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Falls
der Motor nicht in der Lage ist, nur unter Verwendung der Energie,
die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten
wird, den autarken Betrieb wie der aufzunehmen, wird gemäß der oben
beschriebenen Steuervorrichtung Kraftstoff eingespritzt, während
die Motordrehzahl unter Verwendung des Startermotors erhöht
wird. Daher kann der Motor in den autarken Betriebszustand zurückgebracht
werden, wahrend eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
wird.
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In
dieser Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem eine Kraftstoffeinspritzung verhindern, wenn der
Startbefehl nach einem Einspritzungszeitraum ausgegeben wurde, der
dem Kompressionshub entspricht.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird die Kraftstoffeinspritzung
verhindert, wenn ein Startbefehl nach einem Einspritzungszeitraum,
der dem Kompressionshub entspricht, ausgegeben wird. Demgemäß wird
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung verhindert, falls
der Motor nicht in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der
Energie, die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Daher wird
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden.
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Ferner
kann die Steuervorrichtung auch einen Öffnungsgrad-Steuerabschnitt
aufweisen, der einen Öffnungsgrad einer Drosselklappe,
die in einem Ansaugkanal vorgesehen ist und die angesaugte Luftmenge
einstellt, nach Ausgabe des Automatikstopp-Befehls größer
macht als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird der Öffnungsgrad
der Drosselklappe nach Ausgabe eines Automatikstopp-Befehls größer gemacht
als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls. Infolgedessen kann ein
Pumpverlust des Motors gegenüber demjenigen, der vorliegt,
wenn der Öffnungsgrad der Drosselklappe höchstens
so groß ist wie der Öffnungsgrad vor der Ausgabe
des Automatikstopp-Befehls, verringert werden, so dass das restliche
Drehmoment allmählich abnehmen kann. Auch wenn ein Startbefehl
zu einem Zeitpunkt ausgegeben wird, der relativ weit hinter der
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung liegt, kann der Motor somit den
autarken Betrieb wieder aufnehmen. Außerdem ist der Drosselöffnungsgrad
größer als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
was bedeutet, dass eine entsprechend größere Ansaug luftmenge
sichergestellt werden kann. Infolgedessen kann, wenn Kraftstoff
eingespritzt wird, um den Motor in den autarken Betriebszustand
zurückzubringen, die Motorleistung erhöht werden,
so dass der Motor den autarken Betrieb schnell wieder aufnehmen
kann.
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Wenn
der Öffnungsgrad der Drosselklappe nach Ausgabe eines Automatikstopp-Befehls
größer gemacht wird als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
wird das restliche Drehmoment allmählich gesenkt. Falls
jedoch kein Startbefehl ausgegeben wird, nachdem die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen
wurde, kann der Zeitpunkt, zu dem der Motor vollständig
anhält, zu sehr verzögert werden.
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In
der Steuervorrichtung kann somit der Öffnungsgrad-Steuerabschnitt
nach Ausgabe des Automatikstopp-Befehls und bis zur Ausgabe des
Startbefehls den Öffnungsgrad der Drosselklappe genauso groß machen
wie den Öffnungsgrad vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
und nach Ausgabe des Startbefehls kann der Öffnungsgrad-Steuerabschnitt den Öffnungsgrad
der Drosselklappe größer machen als den Öffnungsgrad
vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird nach Ausgabe eines Automatikstopp-Befehls
bis zur Ausgabe eines Startbefehls der Öffnungsgrad der
Drosselklappe gleich groß gemacht wie vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls. Wenn
kein Startbefehl ausgeben wird, nachdem ein Automatikstopp-Befehl
ausgeben wurde, kann somit das restliche Drehmoment schnell abnehmen,
so dass der Motor schnell vollständig angehalten werden
kann. Wenn dagegen ein Startbefehl ausgegeben wurde, wird der Drosselöffnungsgrad
danach größer gemacht als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
so dass ein Pumpverlust verringert werden kann. Durch Erhöhen
der Ansaugluftmenge vor Beginn der Kraftstoffeinspritzung kann außerdem die
Motorleistung nach Beginn der Kraftstoffeinspritzung schnell erhöht
werden, wodurch der Motor den autarken Betrieb schnell wieder aufnehmen
kann.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung
für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, der während
eines Ansaughubs Kraftstoff einspritzt. Diese Steuervorrichtung
weist auf: einen Restdrehmoment- bzw. Restmoment-Berechnungsabschnitt,
der, wenn eine Motordrehzahl auf eine vorgegebene Drehzahl sinkt,
die niedriger ist als eine Leerlaufdrehzahl, und ein Betätigungsbefehl
ausgegeben wird, das restliche Drehmoment des Motors aufgrund eines
dann aktuellen Motorbetriebszustands berechnet; einen Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt,
der aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt, ob der erste Zylinder,
der einen Ansaughub beginnen soll, nachdem die Motordrehzahl die
vorgegebene Drehzahl erreicht hat, in der Lage sein wird, einen
Kompressionshub zu vollenden, bevor der Motor vollständig
anhält; und einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt,
der die Kraftstoffeinspritzung fortsetzt, falls der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt
bestimmt hat, dass der Zylinder in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt,
wenn ein Ausgabebefehl ausgegeben wird und die Motordrehzahl auf
die vorgegebene Drehzahl sinkt, die niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl,
das restliche Drehmoment aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
In diesem Fall ist das restliche Drehmoment des Motors das Trägheitsmoment, das
gemäß der Motordrehzahl bestimmt wird, minus den
Arbeitswiderstand, wie den Kompressionswiderstand und den Gleitwiderstand
der Zylinder. Wenn der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt aufgrund
des restlichen Drehmoments bestimmt, dass der erste Zylinder, der
den Ansaughub starten soll, nachdem die Motordrehzahl die vorgegebene
Drehzahl erreicht hat, in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, bevor der Motor vollständig anhält,
d. h. dass der Kolben des Zylinders in der Lage sein wird, die Strecke
vom UT des Kompressionshubs zum OT des Kompressionshubs zurückzulegen,
bevor der Motor vollständig anhält, setzt dann der
Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt die Kraftstoffeinspritzung
fort. Daher kann der Motor den autarken Betrieb wieder aufnehmen,
während eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
wird.
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In
der Steuervorrichtung kann außerdem der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
eine Startereinrichtung betätigen und Kraftstoff einspritzen,
wenn bestimmt wurde, dass der Zylinder nicht in der Lage sein wird,
den Kompressionshub zu vollenden.
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Falls
aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt wurde, dass der Zylinder
nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, wird gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung die Startereinrichtung betätigt
und Kraftstoff wird eingespritzt. Wenn der Motor nicht in der Lage
ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die aus der Verbrennung
des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb
wieder aufzunehmen, wird somit Kraftstoff eingespritzt, während
die Startereinrichtung betätigt wird, um die Motordrehzahl
zu erhöhen. Daher ist der Motor in der Lage, den autarken Betrieb
wieder aufzunehmen, während eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung
vermieden wird.
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In
der Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem eine Kraftstoffeinspritzung verhindern, wenn bestimmt
wurde, dass der Zylinder nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden.
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Falls
aufgrund des restlichen Drehmoments bestimmt wurde, dass der Zylinder
nicht in der Lage ist, den Kompressionshub zu vollenden, wird gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung die Kraftstoffeinspritzung
verhindert. Das heißt, eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung
wird verhindert, wenn der Motor nicht in der Lage ist, lediglich
unter Verwendung der Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten
Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen.
Somit kann eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden werden.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für
einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor, der mit einem Kraftstoff-Einspritzventil
ausgestattet ist, das Kraftstoff während eines Kompressionshubs
direkt in einen Zylinder einspritzt, und der während des
Kompressionshubs Kraftstoff aus dem Kraftstoff-Einspritzventil einspritzt.
Diese Steuervorrichtung weist auf: einen Restdrehmoment- bzw. Restmoment-Berechnungsabschnitt,
der, wenn eine Motordrehzahl auf eine vorgegebene Drehzahl sinkt,
die niedriger ist als eine Leerlaufdrehzahl, und ein Betätigungsbefehl
ausgegeben wird, das restliche Drehmoment des Motors aufgrund eines
dann aktuellen Motorbetriebszustands berechnet; einen Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt,
der aufgrund des restlichen Drehmoment bestimmt, ob der erste Zylinder,
der den Kompressionshub starten soll, nachdem die Motordrehzahl
die vorgegebene Drehzahl erreicht hat, in der Lage sein wird, diesen
Kompressionshub zu vollenden; und einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt,
der die Kraftstoffeinspritzung fortsetzt, wenn dieser Zylinder in
der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden.
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Gemäß dieser
Steuervorrichtung berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt,
wenn ein Betätigungsbefehl ausgegeben wird und die Motordrehzahl
auf die vorgegebene Drehzahl sinkt, die niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl,
das restliche Drehmoment des Motors aufgrund des dann aktuellen
Motorbetriebszustands. Dann bestimmt der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt
aufgrund des restlichen Drehmoments, ob der erste Zylinder, der den
Kompressionshub starten soll, nachdem die Motordrehzahl die vorgegebene
Drehzahl erreicht hat, in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, d. h. ob der Kolben des Zylinders in der Lage sein
wird, die Strecke vom UT des Kompressionshubs zum OT des Kompressionshubs
zurückzulegen. Wenn der Zylinder in der Lage sein wird,
den Kompressionshub zu vollenden, setzt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
die Kraftstoffeinspritzung fort. Daher kann der Motor den autarken
Betriebszustand wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung vermieden werden kann.
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In
der Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem eine Startereinrichtung betätigen und
Kraftstoff einspritzen, wenn der Zylinder nicht in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden.
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Gemäß dieser
Steuervorrichtung wird die Startereinrichtung betätigt
und Kraftstoff wird eingespritzt, wenn der Zylinder nicht in der
Lage ist, den Kompressionshub zu vollenden. Wenn der Motor nicht
in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die aus
der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den
autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird daher Kraftstoff eingespritzt, während
die Motordrehzahl unter Verwendung der Startereinrichtung erhöht
wird. Daher kann der Motor in den autarken Betriebszustand zurückgebracht werden,
während eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
wird.
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In
der Steuervorrichtung kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt
außerdem verhindern, dass Kraftstoff eingespritzt wird,
wenn dieser Zylinder nicht in der Lage ist, den Kompressionshub zu
vollenden.
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Gemäß dieser
Steuervorrichtung wird eine Kraftstoffeinspritzung verhindert, wenn
dieser Zylinder nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden. Daher wird eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung
verhindert, wenn der Motor nicht in der Lage ist, lediglich unter
Verwendung der Energie, die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Somit kann
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden werden.
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Mit
zunehmender Ansaugluftmenge, die in den Zylinder eingeführt
wird, nimmt auch der Kompressionswiderstand zu, der erzeugt wird,
wenn die angesaugte Luft verdichtet wird, was zu einem geringeren
restlichen Motordrehmoment führt. Dagegen führt
ein größerer Öffnungsgrad der Drosselklappe zu
einem geringeren Pumpverlust des Motors, was zu einem erhöhten
restlichen Motordrehmoment führt. Das heißt, das
restliche Drehmoment des Motors ändert sich je nach dem Öffnungsgrad
der Drosselklappe, der die Ansaugluftmenge bestimmt.
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Daher
kann in der Steuervorrichtung das restliche Drehmoment gemäß einem Öffnungsgrad einer
Drosselklappe, der eine Ansaugluftmenge bestimmt, berechnet werden.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung wird das restliche Drehmoment
gemäß dem Öffnungsgrad der Drosselklappe,
der die Ansaugluftmenge einstellt, berechnet, so dass das restliche Drehmoment
des Motors exakt berechnet werden kann. Daher ist der Motor in der
Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, während
eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung auf angemessene Weise
vermieden wird.
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Je
höher die Temperatur der angesaugten Luft wird, d. h. je
mehr die Dichte der angesaugten Luft abnimmt, desto mehr sinkt der
Kompressionswiderstand, der erzeugt wird, wenn die angesaugte Luft verdichtet
wird, so dass das restliche Drehmoment des Motors zunimmt. Daher
kann in der Steuervorrichtung ein umso größerer
Wert für das restliche Drehmoment berechnet werden, je
höher die Temperatur einer angesaugten Luft wird.
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Gemäß der
oben beschriebenen Steuervorrichtung kann das restliche Drehmoment
des Motors exakt berechnet werden. Daher kann der Motor den autarken
Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung auf angemessene Weise unterdrückt
werden kann.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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Die
Merkmale und Vorteile sowie die technische und industrielle Bedeutung
der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung in Zusammenschau mit der
begleitenden Zeichnung besser verständlich, wobei:
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1 der
Gesamtaufbau einer Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
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2 ein
Ablaufschema ist, das den ersten Teil einer speziellen Routine zum
automatischen Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die von
der Steuervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
durchgeführt wird;
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3 ein
Ablaufschema ist, das den zweiten Teil einer speziellen Routine
zum automatischen Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die
von der Steuervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
durchgeführt wird;
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4 ein
Ablaufschema ist, das eine weitere spezielle Routine zum automatischen
Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die von der Steuervorrichtung
gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel durchgeführt
wird;
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5 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen einem Trägheitsmoment,
dem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund eines
Automatikstopp-Befehls bis zur Ausgabe eines Startbefehls und dem
Drosselöffnungsgrad zeigt;
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6 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen einem Trägheitsmoment,
dem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund eines
Automatikstopp-Befehls bis zur Ausgabe eines Startbefehls und einer
Motordrehzahl zeigt;
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7 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen einer Kompressionswiderstandskraft,
einem Drosselöffnungsgrad und einer Temperatur der angesaugten
Luft zeigt;
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8 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen einer Gleitwiderstandskraft
und einer Kühlmitteltemperatur zeigt;
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9 ein Zeitschema ist, das die Art und Weise
zeigt, in der die Steuerroutine für das automatische Anhalten
und Neustarten des Motors durchgeführt wird, die von der
Steuervorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
ausgeführt wird;
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10 ein
Zeitschema ist, das die Beziehung zwischen dem Zeitpunkt, zu dem
ein Startbefehl ausgegeben wird, dem Zylinder, in den Kraftstoff einge spritzt
werden soll, und dem Zeitpunkt, zu dem die Kraftstoffeinspritzung
beginnt, zeigt;
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11 ein
Blockschema des Aufbaus einer Steuervorrichtung für einen
Mehrzylinder-Verbrennungsmotor gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
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12 ein
Ablaufschema ist, das eine spezielle Routine zum automatischen Anhalten
und Neustarten des Motors zeigt, die von der Steuervorrichtung gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel ausgeführt wird;
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13 ein
Ablaufschema ist, das eine weitere spezielle Routine zum automatischen
Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die von der Steuervorrichtung
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ausgeführt
wird;
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14 ein
Graph ist, der die Beziehung zwischen einem Trägheitsmoment
und einer Motordrehzahl zeigt, wenn die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen
wird;
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15 ein
Blockschema eines Aufbaus einer Steuervorrichtung für einen
Mehrzylinder-Verbrennungsmotor gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
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16 ein
Ablaufschema ist, das eine spezielle Routine für das automatische
Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die von der Steuervorrichtung
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
ausgeführt wird;
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17 ein
Ablaufschema ist, das eine andere spezielle Routine für
das automatische Anhalten und Neustarten des Motors zeigt, die von
der Steuervorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel ausgeführt
wird; und
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18 ein
Ablaufschema ist, das die Art und Weise zeigt, in der die Steuerroutine
für das Zurückbringen des Motors in den autarken
Betriebszustand durchgeführt wird, die von der Steuervorrichtung
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
ausgeführt wird.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In
der folgenden Beschreibung und der begleitenden Zeichnung wird die
vorliegende Erfindung ausführlicher mit Bezug auf Ausführungsbeispiele beschrieben.
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Ein
erstes Ausführungsbeispiel, in dem eine Steuervorrichtung
für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor gemäß der
vorliegenden Erfindung auf eine Steuervorrichtung angewendet wurde,
die einen in einem Fahrzeug eingebauten Verbrennungsmotor automatisch
anhält und neu startet, wird nun ausführlich mit
Bezug auf 1 bis 9 beschrieben.
In diesem Beispiel ist der Verbrennungsmotor ein Vierzylinder-Reihenmotor.
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1 ist
eine Darstellung eines Rahmenformats des Gesamtaufbaus des Verbrennungsmotors und
seiner Steuervorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel.
Wie in der Zeichnung dargestellt, sind eine Ansaugleitung 2 und
eine Abgasleitung 3 mit einem Zylinderkopf 12 des
Verbrennungsmotors verbunden. Ebenso ist ein auf und ab beweglicher
Kolben 13 in jedem der Zylinder Nr. 1 bis Nr. 4, die in
einem Zylinderblock 11 ausgebildet sind, vorgesehen. Dieser
Kolben 13 ist über ein Pleuel 14 wirkmäßig
mit einer Kurbelwelle 15 verbunden. Infolgedessen wird die
Auf- und Abbewegung des Kolbens 13 über das Pleuel 14 in
eine Drehbewegung der Kurbelwelle 15 umgewandelt. Eine
Brennkammer 16 wird von dem Kolben 13, dem Zylinderblock 11 und
dem Zylinderkopf 12 gebildet. Ebenso ist eine Zündkerze 17 für eine
Funkenzündung in der Brennkammer 16 vorgesehen.
Der Zündzeitpunkt der Zündkerze 17 wird
von einer elektronischen Steuervorrichtung 5 gesteuert, die
später beschrieben wird. 1 zeigt
den Querschnittsaufbau des ersten von vier Zylindern (d. h. nur
des Zylinders Nr. 1 von den vier Zylindern Nr. 1 bis Nr. 4). Der
Querschnittsaufbau der anderen Zylinder Nr. 2 bis Nr. 4 ist jeweils
im Wesentlichen der gleiche wie der Querschnittsaufbau des Zylinders
Nr. 1.
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Sowohl
ein Ansaugdurchlass 21, der die Ansaugleitung 2 mit
der Brennkammer 16 verbindet, als auch ein Abgasdurchlass 31,
der die Abgasleitung 3 mit der Brennkammer 16 verbindet,
sind im Zylinderkopf 12 ausgebildet. Ein Ansaugventil 22 und
ein Abgasventil 32 sind ebenfalls im Zylinderkopf 12 vorgesehen.
Das Ansaugventil 22 ermöglicht bzw. unterbricht
selektiv eine Verbindung zwischen dem Ansaugdurchlass 21 und
der Brennkammer 16, und das Abgasventil 32 ermöglicht
bzw. unterbricht selektiv eine Verbindung zwischen dem Abgasdurchlass 31 und
der Brennkammer 16. Das Ansaugventil 22 öffnet
und schließt sich, während sich eine Ansaugkurbelwelle
dreht, die wirkmäßig mit der Kurbelwelle 15 verkoppelt
ist, und das Abgasventil 32 öffnet und schließt
sich, während sich eine Abgaskurbelwelle dreht, die ebenfalls
wirkmäßig mit der Kurbelwelle 15 verkoppelt
ist. Ebenso ist ein Kraftstoff-Einspritzventil 18, das
während des Ansaughubs des Motors Kraftstoff über
eine Einspritzung liefert, im Ansaugdurchlass 21 vorgesehen.
Der Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt und die Kraftstoff-Einspritzmenge
werden von der elektronischen Steuervorrichtung 5 gesteuert.
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Ein
Ansaugrohr 23 für die Einführung von
angesaugter Luft in die Brennkammer 16 ist mit dem Ansaugdurchlass 21 verbunden,
und eine Drosselklappe 24 für die Einstellung
der eingeführten Ansaugluftmenge ist im Ansaugrohr 23 vorgesehen. Der Öffnungsgrad
der Drosselklappe 24 wird von einem Elektromotor gesteuert,
der die Drosselklappe 24 ansteuert und der von der elektronischen
Steuervorrichtung 5 gesteuert wird. Ebenso ist ein Ansaugtank 25,
der von einem vergrößerten Abschnitt des Ansaugrohrs 23 gebildet
wird, auf der Ansaugseite stromabwärts von der Drosselklappe 24 im
Ansaugrohr 23 vorgesehen.
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Ein
Abgasrohr 33 für die Abführung von Abgas,
das in der Brennkammer 16 gebildet wird, nach außen
ist mit dem Abgasdurchlass 31 verbunden. Ebenso ist der
Verbrennungsmotor auch mit einem Startermotor 4 versehen,
der die Kurbelwelle 15 beispielsweise während
eines Motorstarts unter Verwendung von Leistung dreht, die von der
Batterie geliefert wird. Der Zeitpunkt, zu dem der Startermotor 4 betätigt
wird, wird von der elektronischen Steuereinheit 5 gesteuert.
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Ebenso
sind verschiedene Sensoren für die Erfassung des Betriebszustands
des Motors und des Fahrzustands des Fahrzeugs sowohl im Verbrennungsmotor
als auch in dem Fahrzeug vorgesehen, in dem der Verbrennungsmotor
installiert ist. Beispielsweise handelt es sich bei solchen Sensoren, die
im Verbrennungsmotor vorgesehen sind, unter anderem um einen Kurbelwinkelsensor 91,
der die Drehzahl der Kurbelwelle 15, d. h. die Motordrehzahl NE,
erfasst, um einen Drosselsensor 92, der den Öffnungsgrad
der Drosselklappe 24, d. h. den Drosselöffnungsgrad
TA, erfasst, um einen Ansaugluftmengensensor 93, der die
angesaugte Luftmenge (d. h. die Ansaugluftmenge) GA, die in die
Brennkammer 16 eingeführt wird, erfasst, um einen
Ansauglufttemperatursensor 94, der die Ansauglufttemperatur
ThA erfasst, und um einen Kühlmitteltemperatursensor 95,
der die Temperatur ThW eines Kühlmittels erfasst, das durch
einen Wassermantel 19 strömt, der im Zylinderblock 11 und
im Zylinderkopf 12 ausgebildet ist.
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Bei
einigen der Sensoren und Schalter, die in dem Fahrzeug vorgesehen
sind, handelt es sich unter anderem um einen Beschleunigungselementsensor 96,
der einen Verstellweg bzw. Niederdrückungsumfang des Gaspedals,
d. h. einen Beschleunigungselement-Betätigungsumfang ACCP,
erfasst, um einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 97, der eine
Geschwindigkeit des Fahrzeugs (d. h. eine Fahrzeuggeschwindigkeit)
V erfasst, und um einen Zündschalter 98, der erfasst,
ob ein Motorbetätigungsbefehl vom Fahrer vorliegt. Erfassungssignale
von diesen verschiedenen Signalen und Schaltern werden an die elektronische
Steuervorrichtung 5 ausgegeben.
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Die
elektronische Steuervorrichtung führt verschiedene Steuerungen
in Bezug auf den Verbrennungsmotor durch, die auf Erfassungssignalen von
den verschiedenen Sensoren beruhen. Genauer weist die elektronische
Steuervorrichtung 5 einen Restmoment-Berechnungsabschnitt 51,
einen Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52; einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 53 und
einen Drosselöffnungsgrad-Steuerabschnitt 54 auf.
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Wenn
während des Zeitraums nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
aufgrund einer Automatikstoppsteuerung bis zum vollständigen
Anhalten des Motors ein Motorstartbefehl vom Fahrer ausgegeben wird
(d. h. wenn ein Startbefehl ausgegeben wird), berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt 51 das
restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
In diesem Fall ist das restliche Drehmoment TR des Motors das Trägheitsmoment
Ti, das gemäß der Motordrehzahl NE bestimmt wird,
minus den Arbeitswiderstand, wie den Kompressionswiderstand und
den Gleitwiderstand der Zylinder Nr. 1 bis Nr. 4.
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Ebenso
bestimmt der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52 aufgrund
des errechneten restlichen Drehmoments TR, ob von den vier Zylindern
Nr. 1 bis Nr. 4 der erste Zylinder Nr. N, der den Ansaughub starten
soll, nachdem der Startbefehl ausgegeben wurde, in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden, bevor der Motor vollständig
anhält.
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Wenn
der Zylinder Nr. N, der vom Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52 erfasst
wurde, in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
beginnt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 53 ab
dem Ansaughub dieses Zylinders Nr. N mit der Kraftstoffeinspritzung
in diesen Zylinder Nr. N. Wenn dagegen der Zylinder Nr. N nicht
in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, betätigt
der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 53 den Startermotor 4 und
beginnt dann mit der Kraftstoffeinspritzung.
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Nachdem
ein Befehl zum automatischen Anhalten des Motors ausgegeben wurde
(d. h. nachdem ein Automatikstopp-Befehl ausgegeben wurde), vergrößert
der Drosselöffnungsgrad-Steuerabschnitt 54 außerdem
den Drosselöffnungsgrad TA, so dass dieser größer
wird als der Drosselöffnungsgrad vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
d. h. größer als ein Soll-Drosselöffnungsgrad
TAi für den Leerlauf.
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2 bis 4 sind
Ablaufschemata, die spezielle Routinen zum automatischen Anhalten
und Neustarten des Motors darstellen, die von der elektronischen
Steuervorrichtung 5 ausgeführt werden. Diese Routinen
werden in vorgegebenen Zeitintervallen wiederholt von der elektronischen
Steuervorrichtung 5 ausgeführt.
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Wie
in 2 dargestellt, wird in dieser Folge von Routinen
in Schritt S101 zunächst bestimmt, ob ein Automatikstopp-Befehl
ausgegeben wurde. Hierbei wird ein Automatikstopp-Befehl ausgegeben, wenn
bestimmt wird, dass sowohl der Beschleunigungselement-Öffnungsgrad
ACCP als auch die Fahrzeuggeschwindigkeit V 0 sind, d. h. dass das Fahrzeug
im Leerlauf ist, und dass keine Hilfseinrichtungen, wie ein Kompressor,
angetrieben werden müssen. Wenn bestimmt wurde, dass ein
Automatikstopp ausgegeben wurde (d. h. JA in Schritt S101), geht
das Verfahren zu Schritt S102 weiter, wo die Kraftstoffeinspritzung
unterbrochen wird. Dann werden in Schritt S103 ein Öffnungsgrad
TA1, bei dem es sich um die Summe des dann aktuellen Drosselöffnungsgrads,
d. h. den Soll-Drosselöffnungsgrad TAi für den
Motorleerlauf, plus einen vorgegebenen Öffnungsgrad ΔTA
(> 0) handelt, als
Soll-Drosselöffnungsgrad TAt gesetzt. Nachdem der Soll-Drosselöffnungsgrad
Tat aufgrund des Automatikstopp-Befehls in Schritt S103 um den vorgegebenen Öffnungsgrad ΔTA
vergrößert wurde, wird der Soll-Drosselöffnungsgrad
TAt bei diesem vergrößerten Öffnungsgrad
TA1 gehalten.
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Wenn
dagegen kein Automatikstopp-Befehl ausgegeben wurde (d. h. NEIN
in Schritt S101), endet dieser Zyklus der Routine. Wenn auf diese
Weise die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen wird und der Soll-Drosselöffnungsgrad
TAt als Ergebnis von Schritt S103 vergrößert wird,
wird dann in Schritt S104 bestimmt, ob ein Befehl zum Starten des
Motors (d. h. ein Startbefehl) vorliegt. Hierbei wird bestimmt,
dass ein Befehl zum Starten des Motors vorliegt, wenn das Gaspedal
aus einem gelösten Zustand niedergedrückt wird,
d. h. wenn der Beschleunigungselement-Öffnungsgrad ACCP
größer geworden ist. Wenn kein Befehl zum Starten
des Motors vorliegt (d. h. NEIN in Schritt S104), endet dieser Zyklus
der Routine.
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Wenn
dagegen ein Startbefehl ausgegeben wurde (d. h. JA in Schritt S104),
dann geht das Verfahren zu Schritt S105 weiter, wo bestimmt wird,
ob die Motordrehzahl NE größer ist als ein vorgegebene Wert α (≈ 0),
d. h. ob der Motor noch läuft (d. h. noch nicht vollständig
angehalten wurde). Wenn bestimmt wird, dass der Motor nicht mehr
läuft (d. h. NEIN in Schritt S105), d. h. wenn der Motor
vollständig angehalten wurde), geht das Verfahren dann
zu Schritt S106 weiter, wo der Soll-Drosselöffnungsgrad
TAt auf den Öffnungsgrad TA2 während eines normalen Startens
gesetzt wird, der Starter motor 4 betätigt wird und
Kraftstoff eingespritzt wird. Infolgedessen startet der Motor normal,
und dieser Zyklus der Routine endet.
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Wenn
dagegen der Motor noch läuft (d. h. nicht vollständig
angehalten wurde) (d. h. JA in Schritt S105), geht das Verfahren
zu Schritt S107 weiter, der in 3 dargestellt
ist, wo das restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des Motorbetriebszustands
bei Ausgabe des Startbefehls berechnet wird. Die Routine zur Berechnung
des restlichen Drehmoments TR wird später ausführlich
mit Bezug auf 4 beschrieben.
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Wenn
das restliche Drehmoment TR des Motors auf diese Weise berechnet
wird, wird als nächstes in Schritt S108 aufgrund des restlichen
Drehmoments TR bestimmt, ob der erste Zylinder Nr. N, der einen
Ansaughub starten soll, nachdem der Startbefehl ausgegeben wurde,
in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden. Genauer
wird bestimmt, ob das restliche Drehmoment TR mindestens so groß ist
wie ein vorgegebenes Drehmoment TRth (> 0). Dieses vorgegebene Drehmoment TRth
ist ein konstanter Wert, der vorab gesetzt wird. Wenn bestimmt wird,
dass der Zylinder Nr. N in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden (d. h. JA in Schritt S108), geht das Verfahren dann
zu Schritt S109 weiter, wo die Kraftstoffeinspritzung ab dem Ansaughub
des Zylinders Nr. N, d. h. ab dem Ansaughub, der dem Kompressionshub
unmittelbar vorangeht, gestartet wird.
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Wenn
dagegen, dass der Zylinder Nr. N nicht in der Lage sein wird, den
Kompressionshub zu vollenden (d. h. NEIN in Schritt S108), d. h.
dass der Kolben 13 des Zylinders Nr. N nicht in der Lage
ist, den OT des Kompressionshubs zu erreichen, dann geht das Verfahren
zu Schritt S106 weiter, wo der Soll-Drosselöffnungsgrad
TAt auf den Öffnungsgrad TA2 (< TA1) für einen normalen Start
zurückgesetzt wird, der Startermotor 4 betätigt
wird und Kraftstoff eingespritzt wird, bevor der Motor vollständig
anhält. Dann endet dieser Zyklus der Routine.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzung gemäß der Zündfolge
ab dem Ansaughub des Zylinders Nr. N beginnt, wird dann in Schritt
S110 bestimmt, ob der Motor in einem vorgegebenen Zeitraum nach
Beginn der Kraftstoffeinspritzung während des Ansaug hubs des
Zylinders Nr. N erneut mit seiner eigenen Leistung zu arbeiten begonnen
hat (d. h. den autarken Betrieb wieder aufgenommen hat). Wenn bestimmt wird,
dass der Motor seinen autarken Betrieb in dem vorgegebenen Zeitraum
wieder aufgenommen hat (d. h. JA in Schritt S100), endet dieser
Zyklus der Routine.
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Wenn
der Motor dagegen in dem vorgegebenen Zeitraum den autarken Betrieb
nicht wieder aufgenommen hat (d. h. NEIN in Schritt S110), wird
der Versuch, den Motor lediglich unter Verwendung des eingespritzten
Kraftstoffs in den autarken Betriebszustand zurückzubringen,
aufgegeben, und das Verfahren geht zu Schritt S106 weiter, in dem
der Soll-Drosselöffnungsgrad TAt auf den Öffnungsgrad
TA2 (< TA1) für
einen Normalstart gesetzt wird, der Startermotor 4 betätigt
wird und Kraftstoff eingespritzt wird, bevor der Motor vollständig
anhält. Dann endet dieser Zyklus der Routine.
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Nun
wird die Routine zum Berechnen des restlichen Drehmoments des Motors
(d. h. die Restmoment-Berechnungsroutine in Schritt S107) mit Bezug
auf 4 beschrieben. Wie in 4 dargestellt, werden
in Schritt S171 dieser Routine zuerst der Zeitraum Δt nach
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls
bis zur Ausgabe des Startbefehls und der Drosselöffnungsgrad
TA, die Motordrehzahl NE, die Ansauglufttemperatur ThA und die Kühlmitteltemperatur
ThW bei Ausgabe des Startbefehls ausgelesen. Dann wird in Schritt
S172 das restliche Drehmoment TR aus einem Rechenkennfeld berechnet,
das die Beziehung zwischen dem restlichen Drehmoment TR und den Parameter,
die für diese Motorbetriebszustände kennzeichnend
sind, zeigt. Sobald das restliche Drehmoment TR auf diese Weise
berechnet wurde, endet dieser Zyklus der Routine.
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Nun
werden die Kennwerte des Rechenkennfelds zum Berechnen des restlichen
Drehmoments TR des Motors mit Bezug auf 5 bis 8 beschrieben.
Das restliche Drehmoment TR des Motors ist das Trägheitsmoment
Ti, das gemäß der Motordrehzahl NE bestimmt wird,
minus den Arbeitswiderstand, wie den Kompressionswiderstand Fc und den
Gleitwiderstand Fs der Zylinder Nr. 1 bis Nr. 4. In diesem Ausführungsbeispiel
werden die Beziehungen zwischen dem Trägheitsmoment Ti
des Motors, der Kompressionswiderstandskraft Fc und der Gleitwiderstandskraft
FS und den verschiedenen Pa rametem (d. h. dem Zeitraum Δt
nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls
bis zur Ausgabe des Startbefehls und der Motordrehzahl NE, dem Drosselöffnungsgrad
TA, der Ansauglufttemperatur ThA und der Kühlmitteltemperatur
ThW bei Ausgabe des Startbefehls), die damit korreliert sind, wie
folgt aufgestellt. Ebenso wird das Rechenkennfeld unter sorgfältiger
Berücksichtigung der Korrelation der in den 5 bis 8 dargestellten
Parameter aufgestellt.
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5 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Trägheitsmoment
Ti, dem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund eines
Automatikstopp-Befehls bis zur Ausgabe eines Startbefehls, und dem
Drosselöffnungsgrad TA zeigt. Wie in der Zeichnung dargestellt,
wird das Trägheitsmoment Ti mit zunehmendem Zeitraum Δt
kleiner. Wenn der Zeitraum Δ gleich ist, wird die Trägheit umso
größer, je größer der Drosselöffnungsgrad
TA wird.
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6 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Trägheitsmoment
Ti, dem Zeitraum Δt nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
aufgrund eines Automatikstopp-Befehls bis zur Ausgabe eines Startbefehls
und der Motordrehzahl NE bei Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
zeigt. Wie in der Zeichnung dargestellt, wird das Trägheitsmoment Ti
gemäß der Motordrehzahl NE bestimmt, daher ist, wenn
der Zeitraum Δt gleich ist, das Trägheitsmoment
Ti umso größer, je höher die Motordrehzahl
NE bei Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung war.
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7 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen der Kompressionswiderstandskraft
Fc, dem Drosselöffnungsgrad TA und der Ansauglufttemperatur
ThA zeigt. Wie in der Zeichnung dargestellt, wird die Ansaugluftmenge
GA, die in die Zylinder Nr. 1 bis Nr. 4 eingeführt wird,
umso größer, je größer der Drosselöffnungsgrad
TA wird, und infolgedessen nimmt auch die Kompressionswiderstandskraft
Fc zu. Ebenso nimmt die Kompressionswiderstandskraft Fc ab, wenn
die Ansauglufttemperatur ThA zunimmt und die Dichte der Luft abnimmt.
Wenn der Drosselöffnungsgrad TA gleich ist, nimmt somit
die Kompressionswiderstandskraft Fc mit steigender Ansauglufttemperatur
ThA ab.
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8 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen der Kühlmitteltemperatur
ThW und der Gleitwiderstandskraft Fs zeigt. Wie in 8 dargestellt, nimmt
bei steigender Kühlmitteltemperatur ThW die Viskosität
des Schmieröls an den Gleitabschnitten des Motors ab, wodurch
die Schmierfähigkeit verbessert wird und somit die Gleitwiderstandskraft
Fc abnimmt.
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Nun
werden der Drosselöffnungsgrad TA, der Kraftstoff-Einspritzungszustand
und der Betriebszustand des Startermotors 4 und dergleichen,
wenn die in 2 bis 4 dargestellten
Routinen ausgeführt werden, mit Bezug auf das Zeitschema
in 9 beschrieben. In 9 zeigen
die durchgezogenen Linien Fälle an, in denen der Motor
in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die aus
der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den
autarken Betriebszustand wieder aufzunehmen, weil das restliche
Drehmoment TR des Motors hoch war, als der Startbefehl ausgegeben
wurde. Die abwechselnd lang und kurz gestrichelten Linien zeigen Änderungen
des Drosselöffnungsgrads TA und der Motordrehzahl NE und
dergleichen an, wenn der Motor nicht in der Lage ist, lediglich
unter Verwendung der Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten
Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen,
weil das restliche Drehmoment TR des Motors bei Ausgabe des Startbefehls
klein war.
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Wie
in 9(a) dargestellt, wird, falls ein
Automatikstopp-Befehl zum Zeitpunkt t1 ausgegeben wird, der Drosselöffnungsgrad
TA unmittelbar danach zum Zeitpunkt t2 auf einen Öffnungsgrad
TA1 gesetzt, der ΔTA größer ist als der Öffnungsgrad
TAi vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls, wie in 9(b) dargestellt.
Ebenso wird gleichzeitig die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen,
wie in 9(c) dargestellt. Infolgedessen
nimmt nach dem Zeitpunkt t2 die Motordrehzahl von der Motordrehzahl
NEi für den Leerlauf im Lauf der Zeit allmählich
ab. Dann wird, wenn zum Zeitpunkt t3 ein Startbefehl ausgegeben
wird, wie in 9(e) dargestellt, das
dann aktuelle restliche Drehmoment TR des Motors berechnet, und
es wird aufgrund dieses restlichen Drehmoments TR bestimmt, ob der
Zylinder Nr. N, der als erster einen Ansaughub starten soll, nachdem
der Startbefehl ausgegeben wurde, in der Lage ist, den Kompressionshub
zu vollenden.
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Wie
von der durchgezogenen Linie in 9(f) dargestellt,
wird hierbei, wenn das restliche Drehmoment TR2 mindestens so groß ist
wie ein vorgegebenes Drehmoment TRth, mit der Kraftstoffeinspritzung
gemäß der Zündfolge ab dem Ansaughub des
Zylinders Nr. N zum Zeitpunkt t6 begonnen. Zu dieser Zeit wird außerdem,
wie von der durchgezogenen Linie in 9(g) dargestellt,
der Startermotor 4 nicht betätigt. Wie von der
durchgezogenen Linie in 9(d) dargestellt,
wird somit nach dem Zeitpunkt t7 die Motordrehzahl NE erhöht
und der Motor nimmt den autarken Betrieb wieder auf.
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Hier
wird die Beziehung zwischen dem Zeitpunkt t3, zu dem der Startbefehl
ausgegeben wird, dem Zylinder Nr. 2, in den zuerst Kraftstoff eingespritzt
wird, und dem Zeitpunkt t5, zu dem die Kraftstoffeinspritzung beginnt,
mit Bezug auf das Zeitschema von 10 beschrieben.
Die Zeitpunkte t3 und t5 in 10 entsprechen
dabei den Zeitpunkten t3 bzw. t5 in 9.
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Wenn
der Startbefehl zum Zeitpunkt t3 ausgegeben wird, ist der Zylinder,
der danach als erster einen Ansaughub beginnen soll, der zweite
Zylinder Nr. 2, wie in 10 dargestellt. Wenn dieser
zweite Zylinder Nr. 2 in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, bis der Motor vollständig angehalten wird,
wird ab dem Zeitpunkt t5, der dem Einspritzzeitraum dieses Ansaughubs
entspricht, mit der Einspritzung von Kraftstoff in den zweiten Zylinder
Nr. 2 begonnen. Das heißt, danach wird Kraftstoff gemäß einer
im Voraus aufgestellten Zündfolge in die Zylinder Nr. 1
bis Nr. 4 eingespritzt (d. h. erster Zylinder Nr. 1 → dritter
Zylinder Nr. 3 → vierter Zylinder Nr. 4 → zweiter
Zylinder Nr. 2).
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Falls
nun das restliche Drehmoment TR3 bei Ausgabe eines Startbefehls
kleiner ist als das vorgegebene Drehmoment TRth, wie von der abwechselnd lang
und kurz gestrichelten Linie in 9(f) dargestellt,
wird der Drosselöffnungsgrad TA zum Zeitpunkt t4 auf einen Öffnungsgrad
TA2 gesetzt, der kleiner ist als der aktuelle Öffnungsgrad
TA1, wie von der abwechselnd lang und kurz gestrichelten Linie in 9(b) dargestellt, und der Startermotor 4 beginnt zum
Zeitpunkt t5 zu arbeiten, wie von der abwechselnd lang und kurz
gestrichelten Linie in 9(d) dargestellt.
Infolgedessen steigt die Motordrehzahl NE nach dem Zeitpunkt t5,
wie von der abwechselnd lang und kurz gestrichelten Linie in 9(c) dargestellt. Danach beginnt außerdem
zum Zeitpunkt t8 die Kraftstoffeinspritzung, wie von der abwechselnd
lang und kurz gestrichelten Linie in 9(c) dargestellt, und
infolgedessen nimmt die Motordrehzahl NE nach dem Zeitpunkt t9 weiter
zu. Dabei wird der Startermotor 4 zum Zeitpunkt t10 angehalten,
wie von der abwechselnd lang und kurz gestrichelten Linie in 9(g) dargestellt.
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Die
oben genannte Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist
in der Lage, die folgenden Wirkungen zu erzielen. (1) Wenn ein Startbefehl in
dem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung aufgrund
eines Automatikstopp-Befehls bis zum vollständigen Anhalten
des Motors ausgeben wird, berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt 51 das
restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
Wenn der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52 aufgrund
des restlichen Drehmoments TR bestimmt, dass der erste Zylinder
Nr. N, der den Ansaughub starten soll, nachdem der Startbefehl ausgegeben
wurde, in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden,
bevor der Motor vollständig anhält, d. h. dass
der Kolben 13 dieses Zylinders Nr. N in der Lage sein wird,
die Strecke vom UT des Kompressionshubs zum OT des Kompressionshubs
zurückzulegen, bevor der Motor vollständig anhält,
beginnt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 53 dann
ab dem Ansaughub mit der Einspritzung von Kraftstoff in diesen Zylinder.
Wenn dagegen der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52 aufgrund
des restlichen Drehmoments TR bestimmt, dass der Zylinder Nr. N
nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, wird
der Startermotor 4 betätigt und Kraftstoff wird
eingespritzt. Wenn ein Startbefehl ausgegeben wird, wird somit Kraftstoff
eingespritzt, wenn die Motordrehzahl NE auf eine vorgegebene Drehzahl
erhöht werden kann, so dass der Motor in der Lage ist,
lediglich unter Verwendung der Energie, die aus der Verbrennung
des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb
wieder aufzunehmen. Wenn der Motor nicht in der Lage ist, lediglich
unter Verwendung der Energie, die aus der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird Kraftstoff
eingespritzt, während die Motordrehzahl NE unter Verwendung
des Starter motors 4 erhöht wird. Daher ist der
Motor in der Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, während eine
unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden wird.
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(2)
Wenn die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen wird, nimmt die Kraft,
die wirkt, um die Kurbelwelle 15 zu drehen, d. h. das restliche
Drehmoment TR, im Lauf der Zeit ab. Je länger der Zeitraum Δt nach
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung bis zur Ausgabe eines Startbefehls
wird, desto mehr nimmt das restliche Drehmoment TR ab, und infolgedessen
wird es schwieriger, den Motor wieder in den autarken Betriebszustand
zurückzubringen.
-
Angesichts
dessen wird bei dem obigen Ausführungsbeispiel für
das restliche Drehmoment TR ein umso kleinerer Wert berechnet, je
länger der Zeitraum Δt nach Unterbrechung der
Kraftstoffeinspritzung bis zur Ausgabe des Startbefehls wird. Infolgedessen
kann das restliche Drehmoment TR exakt berechnet werden, so dass
der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 52 den Zylinderzustand
exakt bestimmen kann.
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(3)
Der Drosselöffnungsgrad-Steuerabschnitt 54 macht
den Drosselöffnungsgrad TA nach Ausgabe des Automatikstopp-Befehls
zu einem Öffnungsgrad TA1, der größer
ist als der Drosselöffnungsgrad TAi vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls.
-
Infolgedessen
kann der Pumpverlust des Motors gegenüber dem Zustand,
in dem der Drosselöffnungsgrad TA höchstens so
groß ist wie der Öffnungsgrad vor Ausgabe des
Automatikstopp-Befehls, verringert werden, so dass das restliche
Drehmoment TR allmählich abnehmen kann. Auch wenn ein Startbefehl
zu einem Zeitpunkt ausgegeben wird, der relativ spät nach
Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung kommt, ist somit der Motor
trotzdem in der Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Da der
Drosselöffnungsgrad TA größer ist als
vor Ausgabe des Automatikstropp-Befehls, kann außerdem eine
entsprechend größere Ansaugluftmenge GA sichergestellt
werden. Wenn Kraftstoff eingespritzt wird, um den Motor in den autarken
Betriebszustand zurückzubringen, kann infolgedessen die
Motorleistung erhöht werden, so dass der Motor den autarken Betrieb
schnell wieder aufnehmen kann.
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(4)
Je größer die Ansaugluftmenge GA wird, die in
den Zylinder eingeführt wird, desto mehr nimmt die Kompressionswiderstandskraft
Fc, die erzeugt wird, wenn die Ansaugluft komprimiert wird, zu,
so dass das restliche Drehmoment TR des Motors abnimmt. Wenn dagegen
der Drosselöffnungsgrad TA zunimmt, nimmt der Pumpverlust
des Motors ab, so dass das restliche Drehmoment TR des Motors zunimmt.
Das heißt, das restliche Drehmoment TR des Motors ändert
sich gemäß dem Drosselöffnungsgrad TA,
der die Ansaugluftmenge GA bestimmt.
-
Angesichts
dessen wird im obigen Ausbildungsbeispiel das restliche Drehmoment
T gemäß dem Drosselöffnungsgrad TA berechnet,
so dass das restliche Drehmoment TA des Motors exakt berechnet werden
kann. (5) Mit zunehmender Ansauglufttemperatur ThA, d. h. mit abnehmender
Dichte der angesaugten Luft, nimmt die Kompressionswiderstandskraft
Fc, die erzeugt wird, wenn die angesaugte Luft verdichtet wird,
ab, so dass das restliche Drehmoment TR des Motors zunimmt.
-
Angesichts
dessen wird in dem obigen Ausführungsbeispiel für
das restliche Drehmoment TR ein umso größerer
Wert berechnet, je höher die Ansauglufttemperatur wird,
so dass das restliche Drehmoment TR des Motors exakt berechnet werden kann.
-
Nun
wird ein zweites Ausführungsbeispiel, in dem die Steuervorrichtung
für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor der Erfindung
auf eine Steuervorrichtung angewendet wird, die einen Verbrennungsmotor
in einem Fahrzeug automatisch anhält und neu startet, mit
Schwerpunkt auf den Unterschieden zum oben beschriebenen ersten
Ausführungsbeispiel unter Bezug auf 11 bis 14 beschrieben.
-
11 ist
ein Blockschema des Aufbaus von hauptsächlich einer Steuervorrichtung
für einen Verbrennungsmotor gemäß dieser
zweiten Ausführungsform. Wie in 11 dargestellt,
weist eine elektronische Steuervorrichtung 205 dieses Ausführungsbeispiels
einen Aufbau auf, der dem Aufbau der Steuervorrichtung des oben
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels, der in 1 dargestellt
ist, im Grunde ähnlich ist, und weist einen Restmoment-Berechnungsabschnitt 251,
einen Finalkompressionshub- Zylinderbestimmungsabschnitt 252 und
einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 253 auf.
-
Wenn
die Kraftstoffeinspritzung aufgrund eines Automatikstopp-Befehls
unterbrochen wurde, berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt 251 das
restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
Im ersten Ausführungsbeispiel wurde hierbei das restliche
Drehmoment TR aufgrund des Betriebszustands bei Ausgabe des Startbefehls
berechnet. In diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird das
restliche Drehmoment TR jedoch aufgrund des Motorbetriebszustands
zum Zeitpunkt der Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung berechnet.
-
Ebenso
bestimmt der Finalkompressionshub-Zylinderbestimmungsabschnitt 252 aufgrund des
restlichen Drehmoments TR, ob der letzte Zylinder Nr. N, der einen
Kompressionshub starten soll, unmittelbar bevor der Motor vollständig
anhält, in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden. Wenn
dieser Zylinder Nr. N in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, und ein Startbefehl in dem Zeitraum nach der Unterbrechung
der Kraftstoffeinspritzung bis zum vollständigen Anhalten
des Motors vor dem Ansaughub ausgegeben wird, der diesem Kompressionshub
unmittelbar vorangeht, beginnt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 253 mit
der Kraftstoffeinspritzung ab dem Ansaughub dieses Zylinders Nr.
N. Wenn dagegen ein Startbefehl nach dem Einspritzzeitraum ausgegeben
wird, der dem Kompressionshub entspricht, wird der Startermotor 4 betätigt
und die Kraftstoffeinspritzung wird begonnen.
-
12 und 13 sind
Ablaufschemata, die spezielle Steuerroutinen für das automatische Anhalten
und Neustarten des Motors darstellen und die von der elektronischen
Steuervorrichtung 205 ausgeführt werden. Diese
Routinen werden in vorgegebenen Intervallen von der elektronischen
Steuervorrichtung 205 wiederholt durchgeführt.
-
Wie
in 12 dargestellt, wird in dieser Reihe von Routinen
in Schritt 201 zunächst bestimmt, ob ein Automatikstopp-Befehl
ausgegeben wurde. Falls bestimmt wurde, dass ein Automatikstopp-Befehl ausgegeben
wurde (d. h. JA in Schritt S201), geht das Verfahren zu Schritt
S202 weiter, wo die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen wird. Dann
wird in Schritt S203 das restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund
des Motorbetriebszustands zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kraftstoffeinspritzung
unterbrochen wurde, berechnet. Die Routine für die Berechnung
des restlichen Drehmoments TR wird später ausführlich
mit Bezug auf 13 beschrieben.
-
Wenn
dagegen kein Automatikstopp-Befehl ausgegeben wurde (d. h. NEIN
in Schritt S201), endet dieser Zyklus der Routine. Sobald auf diese
Weise das restliche Drehmoment TR des Motors berechnet wurde, wird
in Schritt S204 aufgrund des restlichen Drehmoments TR bestimmt,
ob der letzte Zylinder Nr. N, der einen Kompressionshub starten
soll, unmittelbar bevor der Motor vollständig anhält,
in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden. In Schritt
S205 wird dann bestimmt, ob ein Startbefehl vor diesem Kompressionshub
ausgegeben wurde. Da angenommen wird, dass Kraftstoff während
des Ansaughubs eingespritzt wird, wird bestimmt, ob ein Startbefehl
vor dem Ansaughub, der diesem Kompressionshub unmittelbar vorangeht, ausgegeben
wurde. Wenn bestimmt wird, dass ein Startbefehl vor dem Kompressionshub
ausgegeben wurde (d. h. JA in Schritt S205), dann geht das Verfahren
zu Schritt 207 weiter, wo ab dem Ansaughub, der dem Kompressionshub
des Zylinders Nr. N gemäß der Zündfolge
unmittelbar vorangeht, mit der Kraftstoffeinspritzung begonnen wird.
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Wenn
dagegen kein Startbefehl vor dem Kompressionshub ausgegeben wurde
(d. h. NEIN in Schritt S205), dann wird in Schritt S210 bestimmt,
ob ein Startbefehl nach dem Kompressionshub ausgegeben wurde. Falls
ja (d. h. JA in Schritt S210), dann wird bestimmt, dass die Kraftstoffeinspritzung
für den Ansaughub, der diesem Kompressionshub unmittelbar
vorangeht, nicht rechtzeitig sein wird, so dass das Verfahren zu
Schritt S206 weitergeht, wo der Startermotor 4 betätigt
wird und Kraftstoff eingespritzt wird. Wenn die Bestimmung in Schritt
S210 NEIN ist, bedeutet dies, dass kein Startbefehl vor oder nach
dem Kompressionshub ausgegeben wurde, so dass das Verfahren zum
Anfang zurückkehrt, d. h. dass dieser Zyklus der Routine
endet.
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Wenn
auf diese Weise gemäß der Zündfolge ab
dem Ansaughub des Zylinders Nr. N mit der Kraftstoffeinspritzung
gemäß Schritt S207 begonnen wird, wird dann in
Schritt S208 bestimmt, ob der Motor in einem vorgegebenen Zeitraum
nach Beginn der Kraftstoffeinspritzung während des Ansaughubs
des Zylinders Nr. N den autarken Betrieb wieder aufgenommen hat.
Wenn bestimmt wird, dass der Motor in diesem vorgegebenen Zeitraum
den autarken Betrieb wieder aufgenommen hat (d. h. JA in Schritt S208),
endet dieser Zyklus der Routine.
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Wenn
dagegen der Motor in diesem vorgegebenen Zeitraum den autarken Betrieb
nicht wieder aufgenommen hat (d. h. NEIN in Schritt S208), wird der
Versuch, den Motor lediglich unter Verwendung der Kraftstoffeinspritzung
in den autarken Betriebszustand zurückzubringen, aufgegeben,
und das Verfahren geht zu Schritt S206 weiter, wo der Startermotor 4 betätigt
wird und Kraftstoff eingespritzt wird, bevor der Motor ganz angehalten
wird. Dann endet dieser Zyklus der Routine.
-
Nun
wird eine Routine für die Berechnung des restlichen Drehmoments
TR des Motors (d. h. die Restmoment-Berechnungsroutine in Schritt
S203) mit Bezug auf 13 beschrieben. Wie in 13 dargestellt,
werden in Schritt S231 dieser Routine die Motordrehzahl NE, der
Drosselöffnungsgrad TA, die Ansauglufttemperatur ThA und
die Kühlmitteltemperatur ThW zu dem Zeitpunkt, zu dem die
Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstopp-Befehls unterbrochen
wurde, ausgelesen. Dann wird in Schritt S232 das restliche Drehmoment
TR aus einem Rechenkennfeld berechnet, das die Beziehung zwischen
dem restlichen Drehmoment TR und den Parameter, die für
diese Motorbetriebszustände kennzeichnend sind, zeigt.
Sobald das restliche Drehmoment TR auf diese Weise berechnet wurde,
endet dieser Zyklus der Routine.
-
Nun
werden die Kennwerte des Rechenkennfelds zum Berechnen des restlichen
Drehmoments TR des Motors mit Bezug auf 14 beschrieben.
Die Beziehungen zwischen der Kompressionswiderstandskraft Fc und
der Gleitwiderstandskraft Fs, die das restliche Drehmoment TR des
Motors bestimmen, und dem Drosselöffnungsgrad TA, der Ansauglufttemperatur
ThA und der Kühlmitteltemperatur ThW sind im Wesentlichen
die gleichen wie die Kennwerte, die in 7 und 8 dargestellt
sind, deshalb wir auf ihre Beschreibung hier verzichtet.
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14 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Trägheitsmoment
Ti und der Motordrehzahl zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kraftstoffeinspritzung
unterbrochen wird, darstellt. Wie in der Zeichnung dargestellt,
wird der Wert des Trägheitsmoments Ti umso größer,
je höher die Motordrehzahl NE ist, wenn die Kraftstoffeinspritzung
unterbrochen wird.
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Die
oben genannte Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist
in der Lage, die folgenden Wirkungen zu erzielen. (1) Wenn aufgrund
eines Automatikstopp-Befehls die Kraftstoffeinspritzung unterbrochen
wird, berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt 251 unabhängig
davon, ob danach ein Startbefehl ausgegeben wird, das restliche Drehmoment
TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
Dann bestimmt der Finalkompressionshub-Zylinderbestimmungsabschnitt 252,
ob der letzte Zylinder Nr. N, der einen Kompressionshub starten
soll, unmittelbar bevor der Motor vollständig anhält,
in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, d. h.
ob der Kolben 13 dieses Zylinders Nr. N in der Lage sein
wird, die Strecke vom UT des Kompressionshubs zum OT des Kompressionshubs
zurückzulegen. Wenn dieser Zylinder Nr. N in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden, beginnt dann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 253 mit
der Kraftstoffeinspritzung ab dem Ansaughub, der diesem Kompressionshub
dieses Zylinders Nr. N unmittelbar vorangeht, wenn ein Startbefehl
in einem Zeitraum nach Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung
bis zum vollständigen Anhalten des Motors vor diesem Kompressionshub
ausgegeben wurde. Wenn dagegen ein Startbefehl nach dem Einspritzungszeitraum,
der dem Kompressionshub entspricht, ausgegeben wird, wird der Startermotor 4 betätigt
und Kraftstoff wird eingespritzt. Wenn ein Startbefehl ausgegeben
wurde, wird somit Kraftstoff eingespritzt, wenn die Motordrehzahl
NE auf die vorgegebene Drehzahl NEth erhöht werden kann,
so dass der Motor in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der
Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Wenn der
Motor jedoch nicht in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der
Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs
erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird Kraftstoff
eingespritzt, während die Motordrehzahl unter Verwendung
des Startermotors 4 erhöht wird. Daher kann der Motor
den autarken Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung unterdrückt werden kann.
-
Nun
wird ein drittes Ausführungsbeispiel, in dem die Steuervorrichtung
für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor der Erfindung
auf eine Autarkbetriebs-Steuervorrichtung für einen in
einem Fahrzeug installierten Verbrennungsmotor angewendet wurde,
ausführlich unter Bezug auf 15 bis 18 beschrieben.
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15 ist
ein Blockschema des Aufbaus von hauptsächlich einer Steuervorrichtung
für einen Verbrennungsmotor gemäß diesem
dritten Ausführungsbeispiel. Wie in 15 dargestellt,
weist eine elektronische Steuervorrichtung 305 dieses Ausführungsbeispiels
einen Aufbau auf, der dem Aufbau der Steuervorrichtung des oben
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiels, der in 1 dargestellt
ist, und dem Aufbau der Steuervorrichtung des oben beschriebenen
zweiten Ausführungsbeispiels, der in 11 dargestellt
ist, im Grunde ähnlich ist, und weist einen Restmoment-Berechnungsabschnitt 351, einen
Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 352 und einen Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 auf.
Der Verbrennungsmotor dieses Ausführungsbeispiels ist mit
einem Kraftstoff-Einspritzventil ausgestattet, das in der Lage ist,
während des Kompressionshubs Kraftstoff direkt in den Zylinder
einzuspritzen, und spritzt Kraftstoff während des Kompressionshubs
direkt aus diesem Kraftstoff-Einspritzventil ein.
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Wenn
ein Betätigungsbefehl ausgegeben wird, und die Motordrehzahl
NE auf oder unter eine vorgegebene Drehzahl NE sinkt, die niedriger
ist als die Leerlaufdrehzahl NEi, berechnet der Restmoment-Berechnungsabschnitt 351 das
restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
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Ebenso
bestimmt der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 352 aufgrund
des restlichen Drehmoments TR, ob der erste Zylinder Nr. N, der den
Kompressionshub starten soll, nachdem die Motordrehzahl NE auf oder
unter die vorgegebene Drehzahl NEth gefallen ist, in der Lage sein
wird, diesen Kompressionshub zu vollenden.
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Wenn
dieser Zylinder in der Lage ist, den Kompressionshub zu vollenden,
setzt außerdem der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 die
Kraftstoffeinspritzung fort. Wenn dieser Zylinder jedoch nicht in
der Lage ist, den Kompressionshub zu vollenden, verhindert der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 eine
Kraftstoffeinspritzung.
-
16 und 17 sind
Ablaufschemata, die spezielle Steuerroutinen für das Zurückbringen des
Motors in den autarken Betriebszustand darstellen, die von der elektronischen
Steuereinheit 305 ausgeführt werden. Diese Routinen
werden in vorgegebenen Zyklen während des Zeitraums, in
dem ein Betätigungsbefehl ausgegeben wird, von der elektronischen
Steuervorrichtung 205 wiederholt durchgeführt.
In diesem Ausrführungsbeispiel wird der Betätigungsbefehl
beispielsweise ausgegeben, wenn der Zündschalter 98 auf
ein steht.
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Wie
in 16 dargestellt, wird in Schritt 301 dieser
Routine zunächst unabhängig davon, ob ein Betätigungsbefehl
ausgegeben wird, bestimmt, ob die Motordrehzahl NE auf oder unter
eine vorgegebene Drehzahl NEth gesunken ist, die niedriger ist als die
Leerlaufdrehzahl NEi, wie in dem Fall, wo der Motor aufgrund eines
plötzlichen Einlegens der Kupplung abstirbt. Wenn bestimmt
wird, dass die Motordrehzahl NE auf oder unter die vorgegebene Drehzahl
NEth gesunken ist (d. h. JA in Schritt S301), wird dann in Schritt
S302 das restliche Drehmoment TR aufgrund des Motorbetriebszustands
zu diesem Zeitpunkt, d. h. zu dem die Motordrehzahl NE der vorgegebenen
Drehzahl NEth gleich wurde, berechnet. Die Routine für
die Berechnung des restlichen Drehmoments TR wird später
ausführlich mit Bezug auf 17 beschrieben.
-
Wenn
dagegen die Motordrehzahl NE höher ist als die vorgegebene
Drehzahl NEth (d. h. NEIN in Schritt S301), endet der Zyklus dieser
Routine. Wenn das restliche Drehmoment TR des Motors auf diese Weise
berechnet wird, wird dann in Schritt S303 aufgrund des restlichen
Drehmoments bestimmt, ob der erste Zylinder, der den Kompressionshub
starten soll, nachdem die Motordrehzahl NE der vorgegebenen Drehzahl
NEth gleich geworden ist, in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub
zu vollenden. Wenn bestimmt wird, dass der Zylinder in der Lage
sein wird, den Kompressionshub zu vollenden (d. h. JA in Schritt
S303), dann wird in Schritt S304 die Kraftstoffeinspritzung fortgesetzt.
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Wenn
dagegen bestimmt wird, dass der Zylinder nicht in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden (d. h. NEIN in Schritt S303),
d. h. falls der Kolben 13 des ersten Zylinders, der den Kompressionshub
starten soll, nicht in der Lage sein wird, den OT des Kompressionshubs
zu erreichen, dann wird in Schritt S305 die Kraftstoffeinspritzung verhindert,
und dieser Zyklus der Routine endet.
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Wenn
die Kraftstoffeinspritzung gemäß Schritt S304
fortgesetzt wird, dann wird in Schritt S306 bestimmt, ob der Motor
in einem vorgegebenen Zeitraum den autarken Betrieb wieder aufgenommen hat.
Wenn bestimmt wird, dass der Motor in dem vorgegebenen Zeitraum
den autarken Betrieb wieder aufgenommen hat (d. h. JA in Schritt
S306), endet dieser Zyklus der Routine.
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Wenn
dagegen der Motor in dem vorgegebenen Zeitraum den autarken Betrieb
nicht wieder aufgenommen hat (d. h. NEIN in Schritt S306), dann wird
der Versuch, den Motor lediglich unter Verwendung des eingespritzten
Kraftstoffs in den autarken Betriebszustand zurückzubringen,
aufgegeben, und die Kraftstoffeinspritzung wird in Schritt A305
verhindert, wonach dieser Zyklus der Routine endet.
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Nun
wird eine Routine für die Berechnung des restlichen Drehmoments
TR des Motors (d. h. die Restmoment-Berechnungsroutine in Schritt
S302) mit Bezug auf 17 beschrieben. Wie in 17 dargestellt,
werden in Schritt S321 dieser Routine zunächst die Motordrehzahl
NE1 nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne Δt1 seit
die Motordrehzahl NE der vorgegebenen Motordrehzahl NEth gleich
geworden ist, und die Kühlmitteltemperatur ThW, die Ansauglufttemperatur
ThA und der Drosselöffnungsgrad TA zu dem Zeitpunkt, zu
dem die Motordrehzahl NE der vorgegebenen Motordrehzahl NEth gleich
geworden ist, ausgelesen. Da bekannt ist, dass der vorgegebene Zeitraum Δt1
zwischen dem Zeitpunkt, zu dem die Motordrehzahl NE der vorgegebenen
Drehzahl NEth gleich wird, und dem Zeitpunkt, zu dem die Motordrehzahl
NE der Drehzahl NE1 gleich wird, vergeht, kann die Änderungsrate
der Motordrehzahl NE (d. h. = (NEth – NE1)/Δt1)
herausgefunden werden. Das heißt, wenn die Motordrehzahl
NE1 nach Ablauf des vorgegebenen Zeitraums Δt1 hoch ist,
sinkt die Drehzahl NE allmählich. Wenn dagegen die Motordrehzahl
NE1 niedrig ist, sinkt die Motordrehzahl NE schnell. Die Beziehungen
zwischen der Gleitwiderstandskraft Fs und der Kompressionswiderstandskraft
Fc, die das restliche Drehmoment TR des Motors bestimmen, und dem
Drosselöffnungsgrad TA, der Ansauglufttemperatur ThA und
der Kühlmitteltemperatur ThW sind im Wesentlichen die gleichen wie
die in 7 und 8 dargestellten Kennwerte, deshalb
wird auf ihre Beschreibung hier verzichtet. In Schritt S322 wird
außerdem als nächstes das restliche Drehmoment
TR unter Verwendung eines Rechenkennfelds berechnet, das die Beziehung
zwischen dem restlichen Drehmoment TR und verschiedenen Parametern
zeigt, die für diese Motorbetriebszustände kennzeichnend
sind. Sobald das restliche Drehmoment TR auf diese Weise berechnet
wurde, endet dieser Zyklus der Routine.
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Nun
wird der Kraftstoff-Einspritzungszustand bei der Durchführung
der in 16 und 17 dargestellten
Routinen mit Bezug auf das Zeitschema von 18 beschrieben.
In 18 zeigen die durchgezogenen Linien Fälle
an, in denen der Motor in der Lage ist, lediglich unter Verwendung
der Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten
wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen, da das restliche
Drehmoment TR des Motors hoch war, als die Motordrehzahl NE der
vorgegebenen Drehzahl NEth gleich wurde. Die abwechselnd lang und
kurz gestrichelten Linien zeigten Änderungen des Kraftstoff-Einspritzungszustands
und dergleichen an, wenn der Motor nicht in der Lage ist, lediglich
unter Verwendung der Energie, die durch die Verbrennung des eingespritzten
Kraftstoffs erhalten wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen,
weil das restliche Drehmoment TR des Motors niedrig war, als die
Motordrehzahl NE der vorgegebenen Drehzahl NEth gleich wurde.
-
Wie
in 18(a) dargestellt, wird unabhängig
davon, ob ein Betätigungsbefehl vorliegt, wenn die Motordrehzahl
NE zum Zeitpunkt t1 auf die Leerlaufdrehzahl NEi sinkt und dann
weiter sinkt und zum Zeitpunkt t2 der vorgegebenen Drehzahl NEth
gleich wird, das restliche Drehmoment TR des Motors aufgrund des
dann aktuellen Motorbetriebszustands berechnet. Wie von der durchgezogenen
Linie in 18(c) gezeigt, wird hierbei,
wenn das restliche Drehmoment TR1 mindestens so hoch ist wie ein
vorgegebenes Drehmoment TRth, Kraftstoff in den ersten Zylinder
Nr. N, der einen Kompressionshub starten soll, nachdem die Motordrehzahl
NE die vorgegebene Drehzahl NEth erreicht hat, eingespritzt, wenn dieser
Zylinder Nr. N in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu
vollenden. Das heißt, in diesem Fall wird bereits Kraftstoff
eingespritzt, so dass die Kraftstoffeinspritzung fortgesetzt wird.
Infolgedessen steigt die Motordrehzahl nach dem Zeitpunkt t5, wie von
der durchgezogenen Linie in 18(b) dargestellt.
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Wenn
dagegen das restliche Drehmoment TR2 kleiner ist als der vorgegebene
Wert TRth, wie von der abwechselnd lang und kurz gestrichelten Linien
in 18(c) dargestellt, wird die Kraftstoffeinspritzung
zum Zeitpunkt t3 unterbrochen, wie von den abwechselnd lang und
kurz gestrichelten Linien in 18(d) dargestellt.
Infolgedessen sinken die Motordrehzahl NE und das restliche Drehmoment
TR nach dem Zeitpunkt t3 weiter, bis der Motor zum Zeitpunkt t4
vollständig angehalten wird, wie von den abwechselnd lang
und kurz gestrichelten Linien in 18(b) und 18(c) dargestellt.
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Die
oben beschriebene Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann
die folgenden Wirkungen erzielen. (1) Wenn ein Betätigungsbefehl ausgegeben
wird und die Motordrehzahl NE der vorgegebenen Drehzahl NEth gleich
wird, die niedriger ist als die Leerlaufdrehzahl NEi, berechnet
der Restdrehmoment-Berechnungsabschnitt 351 das restliche
Drehmoment TR des Motors aufgrund des dann aktuellen Motorbetriebszustands.
Dann bestimmt der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 352 aufgrund
des restlichen Drehmoments TR, ob der erste Zylinder, der den Kompressionshub
starten soll, nachdem die Motordrehzahl der vorgegebenen Drehzahl
NEth gleich wurde, in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub
zu vollenden, d. h. ob der Kolben 13 dieses Zylinders in
der Lage sein wird, die Strecke vom UT des Kompressionshubs zum
OT des Kompressionshubs zurückzulegen. Wenn dieser Zylinder zu
dieser Zeit in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
setzt der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 die
Kraftstoffeinspritzung fort. Wenn der Zylinder dagegen nicht in
der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, verhindert
der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 die Kraftstoffeinspritzung.
Somit wird die Kraftstoffeinspritzung fortgesetzt, wenn die Motordrehzahl NE
auf die vorgegebene Drehzahl erhöht werden kann, so dass
der Motor in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie,
die durch die Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten
wird, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen. Wenn der Motor nicht
in der Lage ist, lediglich unter Verwendung der Energie, die aus
der Verbrennung des eingespritzten Kraftstoffs erhalten wird, den
autarken Betrieb wieder aufzunehmen, wird eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung verhindert. Daher kann der Motor den autarken
Betrieb wieder aufnehmen, während eine unwirtschaftliche
Kraftstoffeinspritzung unterdrückt werden kann.
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Die
Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
der Erfindung ist nicht auf den oben beschriebenen Aufbau beschränkt,
der jeweils in den Ausführungsbeispielen beschrieben wird.
Im Gegenteil sind modifizierte Beispiele, wie die nachstehend beschriebenen,
in denen der Aufbau jeweils auf geeignete Weise modifiziert wurde,
ebenfalls möglich.
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In
den nachfolgenden Ausführungsbeispielen sind die Parameter,
die den Motorbetriebszustand anzeigen, unter anderem die Motordrehzahl NE,
der Drosselöffnungsgrad TA, die Ansauglufttemperatur ThA
und die Kühlmitteltemperatur ThW, ohne jedoch auf diese
beschränkt zu sein. Beispielsweise können auch
andere Parameter, wie die Ansaugluftmenge GA und der Ansaugluftdruck
PA und dergleichen, verwendet werden.
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In
den obigen Ausführungsbeispielen wird ein Startermotor 4 als
Beispiel für eine Startereinrichtung angegeben. Diese Art
von Startereinrichtung ist jedoch nicht auf den Startermotor 4 beschränkt.
Beispielsweise kann in einem Hybridfahrzeug auch ein Motor/Generator,
der als Generator dienen kann, verwendet werden.
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Im
oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel wurde der
Drosselöffnungsgrad TA unmittelbar nach Ausgabe des Automatikstopp-Befehls
größer gemacht als vor Ausgabe des Automatikstopp-Befehls.
Diese Art von Drosselöffnungssteuerung muss jedoch nicht
unbedingt unmittelbar nach Ausgabe eines Automatikstopp-Befehls
durch geführt werden. Beispielsweise kann in einem ersten
modifizierten Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels
der Drosselöffnungsgrad TA ab dem Zeitpunkt der Ausgabe
eines Automatikstopp-Befehls und bis zum Zeitpunkt der Ausgabe eines
Startbefehls der gleiche bleiben wie vor der Ausgabe des Automatikstopp-Befehls,
und nach der Ausgabe des Startbefehls kann der Drosselöffnungsgrad
TA größer gemacht werden als vor der Ausgabe des
Automatikstopp-Befehls. In diesem Fall bleibt der Drosselöffnungsgrad
TA ab dem Zeitpunkt der Ausgabe eines Automatikstopp-Befehls bis
zum Zeitpunkt der Ausgabe eines Startbefehls der gleiche wie vor
der Ausgabe des Automatikstopp-Befehls. Wenn kein Startbefehl ausgegeben
wird, bis der Motor vollständig angehalten wird, kann daher
das restliche Drehmoment TR schnell sinken, so dass der Motor schnell
vollständig angehalten werden kann. Wenn dagegen ein Startbefehl
ausgegeben wurde, wird danach der Drosselöffnungsgrad TA
größer gemacht als vor der Ausgabe des Automatikstopp-Befehls.
Infolgedessen kann der Pumpverlust verringert werden. Außerdem
kann durch Erhöhen der Ansaugluftmenge vor Beginn der Kraftstoffeinspritzung
die Motorleistung nach Beginn der Kraftstoffeinspritzung schnell
erhöht werden, wodurch der Motor den autarken Betrieb schnell
wieder aufnehmen kann.
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Im
oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel wird der
Startermotor 4 betätigt, und Kraftstoff wird eingespritzt,
falls bestimmt wird, dass der erste Zylinder Nr. N, der den Ansaughub
starten soll, nachdem der Startbefehl ausgegeben wurde, nicht in der
Lage sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, bevor der Motor
vollständig anhält. In einem zweiten modifizierten
Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels kann jedoch auch
eine zweite Kraftstoffeinspritzung verhindert werden. Auch in diesem Fall
ist der Motor in der Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen,
während eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
wird. Auch in diesem Fall kann eine Startereinrichtung, wie der
Startermotor 4, betätigt werden, und Kraftstoff
kann eingespritzt werden, nachdem der Motor angehalten wurde, wie
bei einer typischen Startsteuerung des Standes der Technik.
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Im
oben beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel führt
der beschriebene Verbrennungsmotor eine Kraftstoffeinspritzung während
eines Ansaughubs durch. Mit einem Verbrennungsmotor, der mit einem
Kraftstoff-Einspritzventil versehen ist, das in der Lage ist, Kraftstoff
während des Kompressionshubs direkt in den Zylinder einzuspritzen,
können jedoch die gleichen Wirkungen erzielt werden wie diejenigen,
die mit dem ersten Ausführungsbeispiel erzielt werden,
indem die Steuervorrichtung wie folgt modifiziert wird. Das heißt,
in einem dritten modifizierten Beispiel des ersten Ausführungsbeispiels kann
anstelle des Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitts 52 ein
Kompressionshub-Bestimmungsabschnitt verwendet werden, der aufgrund
des restlichen Drehmoments TR bestimmt, ob der erste Zylinder Nr.
N, der den Kompressionshub starten soll, nachdem der Startbefehl
ausgegeben wurde, in der Lage sein wird, diesen Kompressionshub
zu vollenden. Anstelle des Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitts 53 kann
außerdem ein Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt verwendet
werden, der Kraftstoff ab dem Kompressionshub dieses Zylinders Nr. N
einspritzt, falls dieser Zylinder Nr. N in der Lage sein wird, den
Kompressionshub zu vollenden, und der die Startereinrichtung betätigt
und Kraftstoff einspritzt, falls dieser Zylinder Nr. N nicht in
der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden.
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Im
obigen zweiten Ausführungsbeispiel wird der Startermotor 4 betätigt
und Kraftstoff wird eingespritzt, wenn in dem Zeitraum nach Unterbrechung der
Kraftstoffzufuhr bis zum vollständigen Anhalten des Motors
ein Startbefehl nach dem Kompressionshub des Zylinders, der in der
Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden, ausgegeben wird. Alternativ
dazu kann in einem ersten modifizierten Beispiel des zweiten Ausführungsbeispiels
die Kraftstoffeinspritzung verhindert werden. Auch in diesem Fall
ist der Motor in der Lage, den autarken Betrieb wieder aufzunehmen,
während eine unwirtschaftliche Kraftstoffeinspritzung vermieden
wird. Auch in diesem Fall kann, nachdem der Motor angehalten wurde,
eine Startereinrichtung, wie ein Startermotor 4, betätigt
werden, und Kraftstoff kann eingespritzt werden, wie bei einer typischen
Startsteuerung des Standes der Technik.
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In
dem zweiten Ausführungsbeispiel wird angenommen, dass der
Kraftstoff während des Ansaughubs eingespritzt wird, und
in einem Zylinder, der in der Lage sein wird, einen Kompressionshub
zu vollenden, bevor der Motor vollständig anhält,
wenn ein Startbefehl vor dem Ansaughub, der diesem Kompressionshub
unmittelbar vorangeht, ausgegeben wird, wird eine Kraftstoffeinspritzung
ab diesem Ansaughub begon nen. In einem modifizierten Beispiel des
zweiten Ausführungsbeispiels kann jedoch bei einem Aufbau,
von dem angenommen wird, dass Kraftstoff während des Kompressionshubs
eingespritzt wird, in einem Zylinder, der in der Lage ist, einen
Kompressionshub zu vollenden, bevor der Motor vollständig
anhält, die Kraftstoffeinspritzung ab diesem Kompressionshub
begonnen werden, wenn ein Startbefehl vor diesem Kompressionshub
ausgegeben wurde.
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In
dem oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel verhindert
der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 eine Kraftstoffeinspritzung,
wenn der Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt 352 bestimmt
hat, dass der erste Zylinder Nr. N, der den Ansaughub starten soll,
bevor die Motordrehzahl NE der vorgegebenen Drehzahl gleich geworden
ist, nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
bevor der Motor vollständig anhält. In einem modifizierten
Beispiel des dritten Ausführungsbeispiels kann der Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt 353 jedoch
die Startereinrichtung betätigen und Kraftstoff einspritzen,
statt eine Kraftstoffeinspritzung zu verhindern. In diesem Fall kann
der Motor in den autarken Betriebszustand zurückgebracht
werden, ohne den Motor vollständig anzuhalten.
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Im
oben beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel wurde eine
Steuervorrichtung beschrieben, die auf einen Verbrennungsmotor angewendet
wurde, der mit einem Kraftstoff-Einspritzventil ausgestattet ist,
das in der Lage ist, Kraftstoff während eines Kompressionshubs
direkt in einen Zylinder einzuspritzen. Wenn jedoch Kraftstoff während
des Ansaughubs unter Verwendung dieses Kraftstoff-Einspritzventils
eingespritzt wird, können die gleichen Wirkungen erhalten
werden, wie sie im dritten Ausführungsbeispiel erhalten
werden, indem die Steuervorrichtung wie folgt modifiziert wird.
Das heißt, statt des Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitts 352 kann
ein Zylinderzustands-Bestimmungsabschnitt verwendet werden, der
aufgrund des restlichen Drehmoments TR bestimmt, ob der erste Zylinder
Nr. N, der den Ansaughub starten soll, nachdem die Motordrehzahl
NE der vorgegebenen Drehzahl NEth gleich geworden ist, in der Lage
sein wird, diesen Kompressionshub zu vollenden, bevor der Motor
vollständig anhält. Statt des Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitts 353 kann
außerdem ein Kraftstoffeinspritzungs-Steuerabschnitt verwendet
werden, der die Kraftstoffeinspritzung fortsetzt, wenn bestimmt
wurde, dass der Zylinder Nr. N in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, und der die Kraftstoffeinspritzung verhindert, wenn
bestimmt wurde, dass dieser Zylinder Nr. N nicht in der Lage sein
wird, den Kompressionshub zu vollenden. Das gleiche gilt auch, wenn
Kraftstoff während des Ansaughubs von dem Kraftstoff-Einspritzventil 18 eingespritzt
wird, das im Ansaugdurchlass 21 vorgesehen ist, ebenso wie
in den ersten und zweiten Ausführungsbeispielen.
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ZUSAMMENFASSUNG STEUERVORRICHTUNG FÜR
MEHRZYLINDER-VERBRENNUNGSMOTOR
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Eine
Steuervorrichtung für einen Mehrzylinder-Verbrennungsmotor
hält den Motor automatisch an, indem sie die Kraftstoffeinspritzung
unterbricht, wenn ein Automatikstoppbefehl ausgegeben wird. Wenn
ein Startbefehl während eines Zeitraums nach Unterbrechung
der Kraftstoffeinspritzung aufgrund des Automatikstoppbefehls bis
zum vollständigen Anhalten des Motors ausgegeben wird,
wird das restliche Drehmoment des Motors aufgrund des dann aktuellen
Motorbetriebszustands berechnet. Die Steuervorrichtung bestimmt
aufgrund des restlichen Drehmoments (TR), ob der erste Zylinder
(Nr. N), der einen Ansaughub starten soll, nachdem der Startbefehl
ausgegeben wurde, in der Lage sein wird, einen Kompressionshub zu
vollenden, bevor der Motor vollständig anhält.
Falls der Zylinder (Nr. N) in der Lage sein wird, den Kompressionshub
zu vollenden, beginnt die Steuervorrichtung mit der Kraftstoffeinspritzung
ab dem Ansaughub dieses Zylinders (Nr. N). Wenn der Zylinder (Nr.
N) jedoch nicht in der Lage sein wird, den Kompressionshub zu vollenden,
betätigt die Steuervorrichtung einen Startermotor (4)
und spritzt Kraftstoff ein.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2004-232489 [0002]
- - JP 2004-232489 A [0002, 0002]