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VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Diese
Anmeldung beansprucht Priorität
gegenüber
der am 23. Januar 2007 eingereichten vorläufigen US-Anmeldung Nr. 60/881,919.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Wärmetauscher
und insbesondere einen Abgasumlaufkühler, ein Verfahren zur Montage
desselben sowie ein Verfahren zum Betreiben desselben.
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In
einigen Ausführungsformen
stellt die vorliegende Erfindung einen Wärmetauscher, der einen Strömungsweg
für ein
erstes Arbeitsfluid und einen Strömungsweg für ein zweites Arbeitsfluid
definiert, ein Rohr, das mindestens teilweise den ersten oder den
zweiten Strömungsweg
definiert, sowie einen gewellten Einsatz bereit, der am Rohr gesichert
und entlang dem Strömungsweg
des ersten Arbeitsfluids positioniert ist. In einigen Ausführungsformen
ist an einer Stelle am Einsatz eine Sollbruchstelle vorgesehen,
so dass ein Versagen an dieser Stelle auftritt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch einen Wärmetauscher mit einem Kopfteil
und einem am Kopfteil gesicherten Rohr bereit. Ein gewellter Einsatz
kann an einer Oberfläche
des Rohrs gesichert sein und eine Nut beinhalten, die mindestens
entlang einem Abschnitt einer Länge
des Einsatzes ausgebildet und von der Oberfläche des Rohrs, an dem der Einsatz
gesichert ist, beabstandet ist. In einigen Ausführungsformen kann der gewellte
Einsatz zwischen zwei gegenüberliegenden
Oberflächen
des Rohrs gesichert und die Nut auf halbem Weg entlang einer Höhe des Einsatzes
ausgebildet sein.
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In
einigen Ausführungsformen
stellt die vorliegende Erfindung einen Wärmetauscher mit einem Rohr
und einem durch das Rohr abgestützten
Einsatz bereit. Der Einsatz kann eine gewellte Form mit einem Gipfel
und einem angrenzenden Tal sowie eine Nut aufweisen, die entlang
einer Längsabmessung
des Einsatzes zwischen dem Gipfel und dem Tal so verläuft, dass
ein Versagen der Konstruktion an einer bevorzugten Stelle zwischen
dem Gipfel und dem Tal auftritt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Montage eines
Wärmetauschers
bereit, das das Bereitstellen eines Wärmetauscherrohrs und das Positionieren
eines Einsatzes im Rohr beinhaltet. Das Verfahren kann auch die
Schritte des Verbindens des Einsatzes mit einer Oberfläche des
Rohrs und des Ausbildens einer Sollbruchstelle mindestens entlang
einem Abschnitt einer Länge
des Einsatzes in einer maximalen Distanz von einem Verbindungspunkt zwischen
dem Einsatz und der Oberfläche
des Rohrs beinhalten, so dass ein Versagen entlang der Sollbruchstelle
auftritt.
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Andere
Aspekte der Erfindung ergeben sich aus der ausführlichen Beschreibung sowie
aus den beiliegenden Zeichnungen.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Wärmetauschers gemäß einigen
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine teilweise weggeschnittene Ansicht eines Abschnitts des in 1 dargestellten Wärmetauschers.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines Rohrs des in 1 dargestellten Wärmetauschers.
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4 ist
eine auseinandergezogene Ansicht eines Abschnitts eines Rohrs und
eines Einsatzes des in 1 dargestellten Wärmetauschers.
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5 ist
eine Endansicht eines Abschnitts eines Rohrs und eines Einsatzes
des in 1 dargestellten Wärmetauschers.
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6 ist
eine auseinandergezogene Ansicht eines Rohrs und eines Einsatzes
eines Wärmetauschers
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine Endansicht eines Abschnitts eines Rohrs und eines Einsatzes
des in 6 dargestellten Wärmetauschers.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Bevor
irgendwelche Ausführungsformen
der Erfindung detailliert erläutert
werden, sei darauf hingewiesen, dass die Erfindung in ihrer Anwendung nicht
auf die technischen Details und die Anordnung von Bauteilen, wie
sie sich aus der nachstehenden Beschreibung sowie aus den nachstehenden
Zeichnungen ergeben, beschränkt
ist. Die Erfindung ermöglicht
auch andere Ausführungsformen
und kann auf verschiedene Arten realisiert oder durchgeführt werden.
Es versteht sich außerdem,
dass die hierin verwendete Ausdrucksweise und Terminologie nur beschreibenden
Charakter hat und nicht als einschränkend angesehen werden soll.
Die Verwendung der Begriffe „beinhalten”, „umfassen” oder „haben” und Variationen
davon sollen die nachstehend aufgeführten Begriffe und Äquivalente
davon sowie zusätzliche
Begriffe umfassen und beinhalten.
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Die
Begriffe „montiert”, „verbunden”, „abgestützt” und „gekoppelt” sowie
Variationen davon sind, soweit nichts Gegenteiliges angegeben ist
oder Einschränkungen
vorgenommen werden, weitgefasst zu verstehen und umfassen sowohl
direkte als auch indirekte Montagen, Verbindungen, Abstützungen
und Kopplungen. Weiterhin sind die Begriffe „verbunden” und „gekoppelt” nicht auf physikalische oder
mechanische Verbindungen oder Kopplungen beschränkt.
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Es
versteht sich außerdem,
dass die Ausdrucksweise und Terminologie, die hierin unter Bezugnahme
auf die Orientierung von Vorrichtungen oder Elementen verwendet
werden (beispielsweise Begriffe wie „zentral”, „obere”, „untere”, „vordere”, „hintere” und dergleichen) lediglich
dazu dienen, die Beschreibung der vorliegenden Erfindung zu vereinfachen,
und dass sie nicht allein darauf hinweisen oder daraus schlussfolgern
lassen, dass die Vorrichtung oder das Element, auf die bzw. das
Bezug genommen wird, eine besondere Orientierung haben muss. Zusätzlich dienen
hierin verwendete Begriffe wie „erste” und „zweite” lediglich der Beschreibung und
stellen keinen Hinweis oder eine Schlussfolgerung hinsichtlich einer
relativen Wichtigkeit oder Bedeutung dar.
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Die 1–5 zeigen
einen Wärmetauscher 10 gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. In einigen Ausführungsformen, zu denen auch
die dargestellte Ausführungsform
der 1–5 zählt, kann
der Wärmetauscher 10 als ein
Abgasumlaufkühler
(EGRC) arbeiten und mit dem Abgassystem eines Fahrzeugs betrieben
werden. In anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 auch
für andere
Anwendungen (z. B. Nicht-Fahrzeug-Anwendungen)
eingesetzt werden, beispielsweise zur Elektronikkühlung, in
Industrieanlagen, in der Gebäudeheizung
und Klimatisierung und dergleichen. Zusätzlich versteht es sich, dass der
Wärmetauscher 10 der
vorliegenden Erfindung in vielen Formen eingesetzt, einen weiten
Bereich von Materialien nutzen und in viele andere Systeme integriert
werden kann.
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Während des
Betriebs, und wie nachstehend ausführlicher erläutert, kann
der Wärmetauscher 10 Wärmeenergie
von einem eine hohe Temperatur aufweisenden ersten Arbeitsfluid
(z. B. Abgas, Wasser, Motorkühlmittel,
CO2, ein organisches Kältemittel, R12, R245fa, Luft
und dergleichen) auf ein eine niedrigere Temperatur aufweisendes
zweites Arbeitsfluid (z. B. Abgas, Wasser, Motorkühlmittel,
CO2, ein organisches Kältemittel; R12, R245fa, Luft
und dergleichen) übertragen.
Obwohl hierin auf den Austausch von Wärmeenergie zwischen zwei Arbeitsfluiden
Bezug genommen wird, kann der Wärmetauscher 10 in einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung zusätzlich
Wärmeenergie
zwischen drei oder mehr Fluiden austauschen. Alternativ oder zu sätzlich kann
der Wärmetauscher 10 als
ein Rekuperator betrieben werden und Wärmeenergie von einer eine hohe
Temperatur aufweisenden Stelle eines Heizkreislaufs auf eine eine
niedrige Temperatur aufweisende Stelle desselben Heizkreislaufs übertragen.
In einigen dieser Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 Wärmeenergie
von einem Arbeitsfluid, das durch einen ersten Abschnitt des Wärmeübertragungskreislaufs
strömt,
auf dasselbe Arbeitsfluid, das durch einen zweiten Abschnitt des
Wärmeübertragungskreislaufs
strömt, übertragen.
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Wie
aus 1 ersichtlich, kann der Wärmetauscher 10 ein
erstes Kopfteil 18 und ein zweites Kopfteil 20 beinhalten,
die an einem jeweiligen ersten bzw. zweiten Ende 22, 24 eines
Bündels
von Wärmetauscherrohren 26 positioniert
sind. In der dargestellten Ausführungsform
der 1–5 beinhaltet
das erste Kopfteil 18 einen ersten Sammelbehälter 30, und
das zweite Kopfteil 20 beinhaltet einen zweiten Sammelbehälter 32.
In anderen Ausführungsformen kann
der Wärmetauscher 10 ein
einzelnes Kopfteil 18, das sich am ersten oder am zweiten
Ende 22, 24 oder an einer anderen Stelle am Wärmetauscher 10 befindet,
beinhalten.
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Wie
aus den 1–5 ersichtlich,
kann jedes der Rohre 26 so am ersten bzw. zweiten Kopfteil 18, 20 gesichert
sein, dass ein erstes Arbeitsfluid, das den Wärmetauscher 10 durchströmt, von
einem zweiten Arbeitsfluid, das den Wärmetauscher 10 durchströmt, getrennt
gehalten wird. Genauer gesagt: Der Wärmetauscher 10 definiert
einen ersten Strömungsweg
(dargestellt durch Pfeile 34 in 1) für das erste
Arbeitsfluid sowie einen zweiten Strömungsweg (dargestellt durch
Pfeile 36 in 1) für ein zweites Arbeitsfluid,
und der erste und der zweite Strömungsweg 34, 36 sind
so getrennt, dass das erste Arbeitsfluid daran gehindert wird, in
den zweiten Strömungsweg 36 einzuströmen, und
dass das zweite Arbeitsfluid daran gehindert wird, in den ersten Strömungsweg 34 einzuströmen.
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In
einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform,
sind die Rohre 26 so am ersten bzw. am zwei ten Kopfteil 18, 20 gesichert,
dass das erste Arbeitsfluid in den Wärmetauscher 10 durch
eine erste Einlassöffnung 40 im
ersten Kopfteil 18 einströmt, den Wärmetauscher 10 entlang
dem ersten Strömungsweg 34 durchströmt und daran
gehindert wird, in den zweiten Strömungsweg 36 einzuströmen. In diesen
Ausführungsformen
können
die Rohre 26 so am ersten bzw. am zweiten Kopfteil 18, 20 gesichert sein,
dass das zweite Arbeitsfluid in den Wärmetauscher 10 durch
eine zweite Einlassöffnung 42 im zweiten
Kopfteil 20 einströmt,
den Wärmetauscher 10 entlang
dem zweiten Strömungsweg 36 durchströmt und daran
gehindert wird, in den ersten Strömungsweg 34 einzuströmen.
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In
einigen dieser Ausführungsformen
verläuft der
erste Strömungsweg 34 durch
die erste Einlassöffnung 40 im
ersten Kopfteil 18, durch die Rohre 26 und durch
eine erste Auslassöffnung 44 im
zweiten Kopfteil 20 aus dem Wärmetauscher 10 heraus,
und der zweite Strömungsweg 36 verläuft durch
die zweite Einlassöffnung 42,
um die Rohre 26 herum und zwischen diesen Rohren (z. B.
an den äußeren Oberflächen 45 der
Rohre 26 entlang) und durch eine zweite Auslassöffnung 46 im
ersten Kopfteil 18 aus dem Wärmetauscher 10 heraus.
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In
anderen Ausführungsformen
können
die Rohre 26 andere Orientierungen und Konfigurationen
aufweisen, und der erste und der zweite Strömungsweg 34, 36 können durch
Teiler, Einsätze, Trennwände und
dergleichen getrennt gehalten werden. In noch anderen Ausführungsformen
kann der erste Strömungsweg 34 durch
einige der Rohre 26 verlaufen, während der zweite Strömungsweg 36 durch
andere Rohre 26 verlaufen kann.
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Alternativ
oder zusätzlich
können
Teiler 38 im ersten und/oder zweiten Kopfteil 18, 20 positioniert sein,
um den ersten und den zweiten Strömungsweg 34, 36 zu
trennen oder mindestens teilweise zu trennen. In einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform,
können
die Teiler 38 so ausgebildet sein, dass sie in engem Eingriff
zum Inneren des ersten und/oder des zweiten Kopfteils 18, 20 stehen
und verhindern, dass zwischen den inneren Wänden des ersten und/oder des
zweiten Kopfteils 18, 20 sowie am äußeren Umfang
der Teiler 38 Leckagen des ersten und/oder des zweiten
Arbeitsfluids auftreten.
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Wie
in 2 gezeigt, können
die Teiler 38 Öffnungen 39 haben,
die so dimensioniert sind, dass sie ein oder mehrere der Rohre 26 aufnehmen
können.
In Ausführungsformen,
beispielsweise in der Ausführungsform
der 1–5,
wo im ersten und/oder zweiten Kopfteil 18, 20 abgestützte Teiler 38 vorgesehen
sind, kann das entlang dem ersten Strömungsweg 34 strömende erste
Arbeitsfluid in die Rohre 26 durch Öffnungen 39 einströmen, die
in den Teilern 38 ausgebildet sind. In diesen Ausführungsformen
können
die Teiler 38 das zweite Arbeitsfluid daran hindern, in
die Rohre 26 einzuströmen.
In diesen Ausführungsformen
können
die Teiler 38 auch das zweite Arbeitsfluid von der zweiten
Einlassöffnung 42 zwischen
angrenzende Rohre 26 lenken und das zweite Arbeitsfluid
daran hindern, in die Rohre 26 einzuströmen. Die Teiler 38 können auch
das erste Arbeitsfluid daran hindern, zwischen den Rohren 26 zu
strömen.
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In
der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform
ist der Wärmetauscher 10 so
als ein Querstromwärmetauscher
konfiguriert, dass der erste Strömungsweg 34 oder
ein Abschnitt des ersten Strömungswegs 34 gegenüber oder
entgegen dem zweiten Strömungsweg 36 oder
einem Abschnitt des zweiten Strömungswegs 36 vorgesehen
ist. In anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 andere
Konfigurationen und Anordnungen aufweisen, wie beispielsweise eine
Gleichstrom- oder Gegenstromkonfiguration.
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In
der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform
ist der Wärmetauscher 10 als
ein mit nur einem Durchgang arbeitender Wärmetauscher konfiguriert, bei
dem das erste Arbeitsfluid entlang dem ersten Strömungsweg 34 durch
mindestens ein Rohr aus einer Anzahl von Rohren 26 und
das zweite Arbeitsfluid entlang dem zweiten Strömungsweg 36 zwischen
angrenzenden Rohren 26 strömt. In anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein mit mehreren Durchgängen
arbeitender Wärmetauscher
konfiguriert sein, bei dem das erste Arbeitsfluid in einem ersten
Durchgang durch ein oder mehrere der Rohre 26 strömt und dann
in einem zweiten Durchgang durch ein oder mehrere unterschiedliche
Rohre 26 in einer Richtung strömt, die entgegen der Strömungsrichtung
des ersten Arbeitsfluids im ersten Durchgang verläuft. In
diesen Ausführungsformen
kann das zweite Arbeitsfluid entlang dem zweiten Strömungsweg 36 zwischen
angrenzenden Rohren 26 strömen.
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In
noch anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein mit mehreren Durchgängen
arbeitender Wärmetauscher
konfiguriert sein, bei dem das zweite Arbeitsfluid in einem ersten Durchgang
zwischen einem ersten Paar angrenzender Rohre 26 und dann
in einem zweiten Durchgang zwischen einem anderen Paar angrenzender
Rohre 26 in einer Richtung strömt, die entgegen der Strömungsrichtung
des zweiten Arbeitsfluids im ersten Durchgang verläuft. In
diesen Ausführungsformen kann
das erste Arbeitsfluid entlang dem ersten Strömungsweg 34 durch
mindestens eines der Rohre 26 strömen.
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In
der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform
beinhaltet der Wärmetauscher 10 sieben
Rohre 26, von denen jedes eine im Wesentlichen rechtwinklige
Querschnittsform aufweist. In anderen Ausführungsformen kann der Wärmetauscher 10 ein, zwei,
drei, vier, fünf,
sechs, acht oder mehr Rohre 26 beinhalten, von denen jedes
eine dreieckige, kreisförmige,
quadratische oder andere polygonale, ovale oder unregelmäßige Querschnittsform
haben kann.
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Wie
in 2 gezeigt, sind die Rohre 26 in einer
Stapelrichtung 50 montiert. In einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform,
können dem
Stapel der Rohre 26 Verstärkungsplatten 52 hinzugefügt sein,
die die Rohre 26 mindestens teilweise umhüllen. In
einigen dieser Ausführungsformen
können
die Verstärkungsplatten 52 angrenzend
an den Kopf und Boden des Stapels der Rohre 26 positioniert
sein. Alternativ oder zusätzlich
kann ein Gehäuse
vorgesehen sein, das mindestens einige der Rohre 26 umgibt.
In Ausführungsformen
mit Verstärkungsplatten 52 und/oder
einem Gehäuse
können die
Verstärkungsplatten 52 und/oder
das Gehäuse die
Rohre 26 vor mechanischen Auswirkungen durch Temperaturschwankungen
schützen.
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In
einigen Ausführungsformen,
wie vorstehend erwähnt,
kann der zweite Strömungsweg 36 oder
ein Abschnitt des zweiten Strömungswegs 36 über die äußere Oberfläche 45 von
einem oder mehreren der Rohre 26 verlaufen. In einigen
dieser Ausführungsformen
kann um die Rohre 26 herum ein Gehäuse vorgesehen sein, um aus
dem Wärmetauscher 10 zwischen
angrenzenden Rohren 26 austretende Leckagen des zweiten
Fluids zu verhindern. Alternativ oder zusätzlich können entlang den äußeren Oberflächen 45 der
Rohre 26 Rippen 56 ausgebildet sein, um mindestens
teilweise Kanäle 58 zu
definieren.
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Wie
in 1 gezeigt, kann der Wärmetauscher 10 Verbindungselemente 54 beinhalten,
um den Wärmetauscher 10 abzustützen und/oder
den Wärmetauscher 10 an
einer externen Konstruktion zu sichern. In einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der dargestellten Ausführungsform, können Verbindungselemente 54 an
den Sammelbehältern 22, 23 vorgesehen
sein. Wie aus 1 ersichtlich, können die
zweite Einlassöffnung 42 und/oder
die zweite Auslassöffnung 46 entlang
den Verbindungselementen 54 positioniert sein. Wie ebenfalls
aus 1 ersichtlich, kann eine Abdichtungsnut oder Abdichtungslippe 55 um
die zweite Einlassöffnung 42 und/oder
die zweite Auslassöffnung 46 herum
ausgebildet sein, so dass der Wärmetauscher 10 direkt
an einer externen Konstruktion befestigt werden kann und keine Leckagen
des zweiten Arbeitsfluids um die zweite Einlassöffnung 42 und/oder
die zweite Auslassöffnung 46 herum
aus dem Wärmetauscher 10 austreten
können.
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In
Ausführungsformen,
beispielsweise in der Ausführungsform
der 1–5,
wo sich nach außen
erstreckende Rippen 56 vorgesehen sind, können die
Rippen 56 eines jeden Rohrs 26 an einem angrenzenden
Rohr 26 gesichert sein. In einigen dieser Ausführungsformen
können
die Rippen 56 eines Rohrs 26 mit einem angrenzenden
Rohr 26 durch Hart- oder Weichlöten oder durch Verschweißen verbunden
sein. In anderen Ausführungsformen
können angrenzende
Rohre 26 aneinander durch ineinander eingreifende Befesti gungselemente
oder andere herkömmliche
Befestigungselemente, durch Klebe- oder Haftmittel, durch Aufpressen
usw. gesichert sein.
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Zusätzliche
Erhebungen, Rücksprünge oder Verformungen 60 können auch
oder alternativ an den äußeren Oberflächen 45 der
Rohre 26 vorgesehen sein, um die Konstruktion des Wärmetauschers 10 abzustützen, das
Verformen oder Stauchen von einem oder mehreren der Rohre 26 zu
verhindern, einen gewünschten
Abstand zwischen angrenzenden Rohren 26 aufrechtzuerhalten,
den Wärmetausch zwischen
dem ersten und dem zweiten Arbeitsfluid zu verbessern und/oder Turbulenzen
entlang dem ersten und/oder dem zweiten Strömungsweg 34, 36 zu
erzeugen.
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In
einigen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 Einsätze 66 beinhalten,
um die Wärmeübertragung
zwischen dem ersten und dem zweiten Arbeitsfluid zu verbessern,
während
das erste und das zweite Arbeitsfluid entlang dem ersten bzw. dem
zweiten Strömungsweg 34, 36 strömen. Wie
in den 1–5 gezeigt,
können
die Einsätze 66 in den
Rohren 26 positioniert sein. Alternativ oder zusätzlich können Einsätze 66 zwischen
angrenzenden Rohren 26 positioniert sein. In anderen Ausführungsformen
können
Einsätze 66 integral
mit den Rohren 26 ausgebildet sein und sich von den äußeren Oberflächen 45 der
Rohre 26 aus nach außen
erstrecken.
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In
der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform
ist ein Einsatz 66 in jedem der Rohre 26 abgestützt und
erstreckt sich über
die gesamte Länge
oder im Wesentlichen über
die gesamte Länge eines
jeden der Rohre 26 zwischen gegenüberliegenden Enden 68 der
Rohre 26. In anderen Ausführungsformen kann ein Einsatz 26 nur
in einem oder in weniger als allen Rohren 26 abgestützt sein,
und der Einsatz/die Einsätze 66 kann
bzw. können
sich im Wesentlichen über
die gesamte Länge
des Rohrs/der Rohre 26 zwischen gegenüberliegenden Enden 68 des
Rohrs/der Rohre 26 erstrecken, oder alternativ kann sich
der Einsatz 66 durch das Rohr/die Rohre 26 über im Wesentlichen
weniger als die gesamte Länge
des Rohrs/der Rohre 26 erstrecken. In noch anderen Ausführungsformen
können
zwei oder mehr Einsätze 66 durch
jedes Rohr 26 oder in jedem Rohr 26 abgestützt sein.
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In
einigen Ausführungsformen
können
die Einsätze 66 an
den Rohren 26 gesichert sein. In einigen dieser Ausführungsformen
können
die Einsätze 66 durch
Hartlöten,
Weichlöten
oder Verschweißen mit
den Rohren 26 verbunden sein. In anderen Ausführungsformen
können
die Einsätze 26 mit
den Rohren 26 auf andere Weise verbunden sein, beispielsweise
durch Aufpressen, Klebe- oder
Haftmittel, Befestigungselemente usw.
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In
einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform,
können
die Enden 68 der Rohre 26 in das erste und/oder
das zweite Kopfteil 18, 20 eingepresst sein. In
einigen dieser Ausführungsformen
können die
Enden 68 der Rohre 26 und die in den Rohren 26 oder
zwischen den Rohren 26 abgestützten Einsätze 66 mindestens
teilweise verformt sein, wenn die Rohre 26 und/oder die
Einsätze 66 in
das erste und/oder das zweite Kopfteil 18, 20 eingepresst
sind. In einigen dieser Ausführungsformen
sind die Rohre 26 und/oder die Einsätze 66 eingeklemmt
und dauerhaft zusammengedrückt,
um die Rohre 26 und/oder die Einsätze 66 in einer gewünschten
Orientierung zu sichern und Leckagen zu verhindern.
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In
der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform
sind die Einsätze 66 aus
gefaltetem Blech gebildet. In anderen Ausführungsformen können die
Einsätze 66 zu
einer gewünschten
Form gegossen oder formgepresst sein und können aus anderen Materialien
gebildet sein (z. B. aus Aluminium, Eisen und anderen Metallen,
Verbundstoffen und dergleichen). In noch anderen Ausführungsformen können die
Einsätze 66 in
beliebiger Weise zugeschnitten oder maschinell geformt, extrudiert
oder gepresst oder in einer beliebigen Kombination solcher Arbeitsvorgänge und
dergleichen hergestellt sein.
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Wie
aus den 2, 4 und 5 ersichtlich,
können
die Einsätze 66 gewellt
ausgeführt
sein und eine Reihe abwechselnd ausgebildeter Gipfel 72 und
Täler 74 aufweisen.
Wie ebenfalls in den 2, 4 und 5 gezeigt,
können die
Gipfel 72 und die Täler 74 in
jeweilige obere und untere innere Seiten eines Rohrs 26 eingreifen,
und Flanken 76 können
sich (z. B. in einer allgemein vertikalen Richtung in der dargestellten
Ausführungsform
der 2, 4 und 5) zwischen
angrenzenden Gipfeln 72 und Tälern 74 erstrecken.
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In
einigen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform
(nachstehend ausführlich
beschrieben), können
sich die Flanken 76 in einer allgemein linearen Richtung
zwischen gegenüberliegenden
inneren Seiten (z. B. zwischen oberen und unteren gegenüberliegenden
Seiten in der dargestellten Ausführungsform
der 6 und 7) der Rohre 26 erstrecken.
In anderen Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform,
können
sich die Flanken 76 in einer nichtlinearen Richtung zwischen
den gegenüberliegenden
inneren Seiten (z. B. zwischen den oberen und unteren Seiten in
der dargestellten Ausführungsform
der 1–5)
der Rohre 26 erstrecken. In den dargestellten Ausführungsformen
erstrecken sich die Gipfel 72 und die Täler 74 entlang einer Längsabmessung
des Einsatzes 66 und des Rohrs 26. In anderen
Ausführungsformen
kann der Einsatz 66 mit nur einer Seite des Rohrs 26 in
Kontakt stehen.
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Wie
aus den 2, 4 und 5 ersichtlich,
können
die Flanken 76 in einigen dieser Ausführungsformen einen allgemein
wellenförmigen
Querschnitt aufweisen. In anderen Ausführungsformen können die
Einsätze 66 andere
Formen und Konfigurationen haben. In einigen Ausführungsformen
können
die Einsätze 66 beispielsweise
spitz zulaufende, quadratische oder unregelmäßig geformte Gipfel 72 und/oder
Täler 74 haben.
In anderen Ausführungsformen
können
die Einsätze 66 ein
sägezahn-
oder sinusförmiges
Profil aufweisen.
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In
Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform, wo
ein wellenförmiger
Querschnitt vorgesehen ist, dienen die Einsätze 66 als Federn,
um Vibrationen zu absorbieren oder mindestens teilweise zu absorbieren
und/oder Expansionen und Kontraktionen der Einsätze 66, die durch
schwankende Einlasstemperaturen des ersten und/oder des zweiten
Arbeitsfluids bewirkt werden, zu absorbieren. In einigen dieser Ausführungsformen
bewirkt die Elastizität
der wellenförmigen
Einsätze 66,
dass ein Reißen
und Brechen der Einsätze 66 verhindert
und/oder reduziert wird. Alternativ oder zusätzlich wird durch die Elastizität der wellenförmigen Einsätze 66 bewirkt,
dass ein Reißen
und Brechen von Verbindungen (z. B. Weichlötpunkte, Hartlötpunkte,
Schweißpunkte
usw.) zwischen den Gipfeln 72 und den Tälern 74 der Einsätze 66 und
den inneren Seiten der Rohre 26 verhindert und/oder reduziert
wird. In einigen Ausführungsformen
kann sich der wellenförmige
Querschnitt des Einsatzes 66 lediglich über einen Abschnitt einer Länge L des
Einsatzes 66 erstrecken. Beispielsweise kann der wellenförmige Querschnitt
an den Enden des Einsatzes 66 vorgesehen sein, wo das Rohr 26 mit
einem Kopfteil 18, 20 verbunden ist oder, alternativ,
wo das Rohr 26 und/oder der Einsatz 66 der größten thermischen
und mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind.
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Wie
in den 2, 4 und 5 gezeigt, kann
mindestens eine Sollbruchstelle 78 entlang mindestens einer
der Flanken 76 eines Einsatzes 66 ausgebildet
sein. In einigen Ausführungsformen
kann die Sollbruchstelle 78 eine Nut beinhalten, die über die
gesamte Länge
L oder im Wesentlichen über
die gesamte Länge
L einer Flanke 76 zwischen gegenüberliegenden Enden 80 des
Einsatzes 66 verläuft.
In anderen Ausführungsformen
kann die Nut 78 über weniger
als die gesamte Länge
L der Flanke 76 verlaufen (beispielsweise kann eine Nut 78 entlang
der Länge
L einer Flanke 76 versetzt ausgeführt sein). In einigen Ausführungsformen
kann sich die Sollbruchstelle 78 lediglich über einen
Abschnitt einer Länge
L des Einsatzes 66 erstrecken. Beispielsweise kann eine
Nut 78 an den Enden des Einsatzes 66 vorgesehen
sein, wo das Rohr 26 mit einem Kopfteil 18, 20 verbunden
ist, oder wo das Rohr 26 und/oder der Einsatz 66 der
größten thermischen
und mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind. In einigen Ausführungsformen
kann eine Nut 78 oder eine andere Sollbruchstelle 78 in
gegenüberliegenden
Seiten des Einsatzes 66 ausgebildet sein, um den Einsatz
an einer besonderen Stelle an der Flanke 76 weiter zu schwächen.
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Sollbruchstellen 78 können verschiedene Ausgestaltungen
und Formen aufweisen und können an
den Einsätzen 66 auf
verschiedene Weise vorgesehen sein, wozu auch Ritzen, Stanzen, Ätzen und dergleichen
zählen.
In einigen Ausführungsformen hat
die Nut 78 einen Querschnitt, der V-förmig, U-förmig, rechtwinklig oder unregelmäßig ausgeführt ist. Sollbruchstellen 78 können im
Einsatz 66 vor oder nach dem Falten oder Zuschneiden des
Einsatzes 66 ausgebildet werden.
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In
Ausführungsformen,
beispielsweise in der Ausführungsform
der 1–5,
wo Nuten 78 vorgesehen sind, treten ein Versagen und/oder
eine Rissbildung an den Einsätzen 66,
die durch Expansion und Kontraktion der Einsätze 66 bewirkt werden, entlang
den Nuten 78 auf, wo die Einsätze 66 am schwächsten sind.
In diesen Ausführungsformen sind
die Nuten 78 an den Einsätzen 66 an Stellen
positioniert, an denen damit zu rechnen ist, dass die Unversehrtheit
der Konstruktion der Einsätze 66 durch Rissbildung
und/oder ein Versagen den geringsten Schaden erleidet, und/oder
an denen damit zu rechnen ist, dass die Wärmetauscheigenschaften des Wärmetauschers 10 durch
Rissbildung oder Versagen möglichst
wenig beeinträchtigt
werden.
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Wie
in den 2, 4 und 5 gezeigt, können die
Nuten 78 auf halbem Weg entlang der Höhe H der Flanken 76 vorgesehen
sein, so dass die Nuten 78 in einer maximalen Distanz von
den Gipfeln 72, den Tälern 74 und
entsprechenden Verbindungspunkten der Einsätze 66 beabstandet
sind. Ein Versagen der Konstruktion (d. h. Bildung von Rissen, Knicken
usw. am Einsatz 66) tritt somit in einer maximalen Distanz
von den Verbindungspunkten (z. B. Hartlötpunkten, Weichlötpunkten,
Schweißpunkten usw.)
zwischen den Gipfeln 72 und den Tälern 74 der Einsätze 66 und
den inneren Seiten der Rohre 26 auf. Dadurch kann der Einsatz 66 das
Rohr 26 in seiner Konstruktion ausreichend abstützen und
gleichzeitig den Wärmetausch
zwischen dem ersten und dem zweiten Fluid trotz eines Versagens
der Konstruktion des Einsatzes 66, wie nachstehend ausführlicher
beschrieben, maximieren.
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In
Ausführungsformen,
beispielsweise in der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsform, wo
Nuten 78 entlang den Flanken 76 der Einsätze 66 vorgesehen
sind, tritt eine Rissbildung oder ein Versagen am oder in der Nähe eines
Mittelpunkts der Höhe
H der Flanken 76 und in einer maximalen Distanz von den
Verbindungspunkten (z. B. Hartlötpunkten,
Weichlötpunkten,
Schweißpunkten
usw.) zwischen den Gipfeln 72 und den Tälern 74 der Einsätze 66 und
den inneren Seiten der Rohre 26 auf. in diesen Ausführungsformen
entspricht, selbst nach einem Reißen oder Versagen der Flanken 76,
die Höhe H
der Flanken 76 in etwa ½ der ursprünglichen
Höhe H
der Flanken 76 vor dem Reißen oder Versagen der Flanken 76.
Alternativ oder zusätzlich
bleiben, selbst nach einem Reißen
oder Versagen der Flanken 76, die Gipfel 72 und
die Täler 74 der
Einsätze 66 mit
den inneren Seiten (z. B. den oberen und unteren inneren Seiten
in der dargestellten Ausführungsform
der 1–5)
der Rohre 26 verbunden. Auf diese Weise bleiben die Einsätze 66 mit
den Rohren 26 verbunden und stellen, selbst nach einem
Reißen
oder Versagen der Flanken 76, weiterhin eine maximale Abstützung der
Konstruktion für
die Rohre 26 bereit.
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Es
ist insbesondere festgestellt worden, dass für gewellte Einsätze 66,
beispielsweise für
die Einsätze 66 in
der in den 1–5 dargestellten Ausführungsform,
die Steifigkeit eines Einsatzes 66 mithilfe der Gleichung
1/12·(Einsatzdicke
T)·(Einsatzhöhe H)3 berechnet werden kann. In Ausführungsformen,
beispielsweise in der dargestellten Ausführungsform der 1–5,
wo eine Rissbildung und ein Versagen an den Nuten 78 auftreten, die
mit einer maximalen Distanz von den Gipfeln 72 und den
Tälern 74 der
Einsätze 66 sowie
mit einer maximalen Distanz von den Verbindungspunkten (z. B. Hartlötpunkten,
Weichlötpunkten,
Schweißpunkten
usw.) zwischen den Gipfeln 72 und den Tälern 74 beabstandet
sind, ist demzufolge die Höhe
H einer jeden der Flanken 76, selbst nach erfolgtem Reißen oder
Versagen, maximiert. Auf diese Weise kann jede der Flanken 76,
selbst nach erfolgtem Reißen oder
einem Versagen, eine größtmögliche Steifigkeit aufrechterhalten.
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Die 6 und 7 zeigen
eine alternative Ausführungsform
eines Wärmetauschers 210 gemäß der vorliegenden
Erfindung. Der in den 6 und 7 dargestellte
Wärmetauscher 210 ähnelt in
vielerlei Hinsicht den vorstehend beschriebenen und in den 1–5 dargestellten
Ausführungsformen. Demzufolge
dient hierin, abgesehen von nicht übereinstimmenden Merkmalen
und Elementen zwischen der Ausführungsform
der 6 und 7 und den Ausführungsformen
der 1–5,
die vorstehende Beschreibung der in den 1–5 dargestellten
Ausführungsformen
als Basis für
eine vollständigere
Beschreibung der Merkmale und Elemente (sowie alternativer Merkmale
und Elemente) der in den 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform. Merkmale
und Elemente der in den 6 und 7 dargestellten
Ausführungsform,
die Merkmalen und Elementen der in den 1–5 dargestellten Ausführungsformen
entsprechen, sind nach der 200er Reihe nummeriert.
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In
der dargestellten Ausführungsform
der 6 und 7 stützen die Rohre 226 des
Wärmetauschers 210 Einsätze 266 mit
einer Reihe abwechselnder Gipfel 272 und Täler 274 ab.
Wie ebenfalls aus den 6 und 7 ersichtlich,
können
die Gipfel 272 und die Täler 274 in jeweilige
obere und untere innere Seiten eines Rohrs 226 eingreifen.
Flanken 276 können
sich in der dargestellten Ausführungsform
der 6 und 7 in einer allgemein vertikalen
Richtung zwischen angrenzenden Gipfeln 272 und Tälern 274 erstrecken.
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Wie
in den 6 und 7 dargestellt, können sich
die Flanken 276 in einer allgemein linearen Richtung zwischen
oberen und unteren inneren Seiten der Rohre 226 erstrecken
und im Wesentlichen senkrecht zu den oberen und unteren inneren
Seiten der Rohre 226 verlaufen. In anderen Ausführungsformen
können
die Einsätze 266 andere
Formen und Konfigurationen aufweisen.
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Nuten 278 können an
mindestens einigen der Flanken 276 der Einsätze 266 entlang
ausgebildet sein. Die Nuten 278 können verschiedene Ausgestaltungen
und Formen haben und an den Einsätzen 266 auf
verschiedene Weise vorgesehen sein, wozu auch Ritzen, Stanzen, Biegen
und dergleichen zählen.
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Wie
in den 6 und 7 gezeigt, können die Nuten 278 an
den Einsätzen 266 an
Stellen positioniert sein, an denen damit zu rechnen ist, dass die Integrität der Konstruktion
der Einsätze 266 durch Rissbildung
und/oder ein Versagen den geringsten Schaden erleidet, und/oder
an denen damit zu rechnen ist, dass die Wärmetauscheigenschaften des Wärmetauschers 210 durch
Rissbildung oder ein Versagen möglichst
wenig beeinträchtigt
werden.
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Wie
aus den 6 und 7 ersichtlich, können die
Nuten 278 auf halbem Weg entlang der Höhe H der Flanken 276 vorgesehen
sein, so dass die Nuten 278 mit einer maximalen Distanz
von den Gipfeln 272 und den Tälern 274 der Einsätze 266 beabstandet
sind, und so dass die Nuten 278 mit einer maximalen Distanz
von den Verbindungspunkten (z. B. Weichlötpunkten, Hartlötpunkten,
Schweißpunkten
usw.) zwischen den Gipfeln 272 und den Tälern 274 der
Einsätze 266 und
den inneren Seiten der Rohre 226 beabstandet sind.
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Die
vorstehend beschriebenen und in den Figuren dargestellten Ausführungsformen
haben nur beispielhaften Charakter und stellen hinsichtlich der Konzepte
und Prinzipien der vorliegenden Erfindung keinerlei Einschränkung dar.
Für den
Fachmann auf diesem Gebiet versteht es sich daher, dass verschiedene Änderungen
an den Elementen sowie an ihrer Konfiguration und Anordnung vorgenommen
werden können,
ohne damit vom Geist und Schutzbereich der vorliegenden Erfindung
abzuweichen.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Wärmetauscher
(10) mit einem ersten Strömungsweg (34) für ein erstes
Arbeitsfluid, einem zweiten Strömungsweg
(36) für
ein zweites Arbeitsfluid, einem Rohr (26), das mindestens
teilweise den ersten oder den zweiten Strömungsweg (34; 36)
definiert, sowie mit einem gewellten Einsatz (66), der am
Rohr (26) gesichert und entlang dem ersten Strömungsweg
(34) positioniert ist. Eine Sollbruchstelle (78)
ist so an einer Stelle am Einsatz (66) vorgesehen, dass
ein Versagen der Konstruktion vorzugsweise an dieser Stelle und
nicht an anderen Stellen am Einsatz (66) auftritt.