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Querverweis
auf verwandte Anmeldungen
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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität gemäß 35 U.S.C. §119 gegenüber der
vorläufigen
US-Patentanmeldung mit der Nummer 60/741,537 vom 1. Dezember 2005,
deren Inhalt hier vollständig
unter Bezugnahme eingeschlossen ist.
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Erfindungsfeld
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Wärmetauscher
und insbesondere Wärmetauscher
(z.B. Rekuperatoren, Abgaswärme-Wiedergewinnungssysteme und ähnliches),
die kompakt sind und/oder mit hohen Temperaturen betrieben werden
können.
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Zusammenfassung
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Kompakte
Rekuperatoren können
in verschiedenen Anwendungen wie zum Beispiel in Mikroturbinen und
Hochtemperatur-Brennstoffzellen
verwendet werden. Bei diesen und anderen Anwendungen kann die Systemeffizienz
optimiert werden, indem ein eingehender Luftstrom mit niedriger
Temperatur durch die Übertragung
von Wärmeenergie
aus einem Abgas-/Abluftstrom mit hoher Temperatur auf eine Temperatur
erwärmt
wird, die einer gewünschten
Prozessbetriebstemperatur näher
ist. Der Rekuperator kann ein Wärmetauscher
sein, der die effiziente Übertragung
von Wärmeenergie
aus dem warmen Strom auf den kalten Strom gestattet und dabei eine
Isolation der zwei Ströme
aufrechterhält.
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Während des
Betriebs können
kompakte Rekuperatoren Betriebstemperaturen über 750°C am heißen Ende und beinaheUmgebungstemperaturen (d.h.
weniger als 100°C)
am kalten Ende ausgesetzt sein. Die Kombination aus hohen Temperaturen
und großen
Temperaturgefällen
in den dünnwandigen Materialien
bedingt die Verwendung von Materialien wie zum Beispiel nickelhaltige
Legierungen, die eine hohe Temperaturfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit
bei höheren
Temperaturen aufweisen. Derartige Materialien sind relativ kostspielig,
weshalb ein Bedarf für
Entwürfe
für Rekuperatoren
vorhanden ist, bei denen die zum Erzielen der gewünschten
Wärmeübertragung
erforderliche Materialmenge minimiert werden kann. Gleichzeitig
müssen
die Entwürfe für Rekuperatoren
die durch Temperaturgefälle
verursachten thermischen Spannungen im Gerät minimieren.
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In
einigen Ausführungsformen
gibt die Erfindung einen Wärmetauscher
zum Übertragen
von Wärmeenergie
zwischen einem ersten Arbeitsfluid und einem zweiten Arbeitsfluid
an. Der Wärmetauscher
kann ein Paar von ersten Rippen, die aus einem einzelnen Blech ausgebildet
sind und wenigstens teilweise einen Flusspfad für das erste Arbeitsfluid bilden,
und eine zweite Rippe umfassen, die zwischen dem Paar von ersten
Rippen angeordnet ist und wenigstens teilweise einen Flusspfad für das zweite
Arbeitsfluid bildet. Der Flusspfad des ersten Arbeitsfluids kann
von dem Flusspfad des zweiten Arbeitsfluids getrennt sein.
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In
anderen Ausführungsformen
gibt die vorliegende Erfindung einen Wärmetauscher an, der umfasst:
ein erstes gewelltes Blech, das ein Paar von Spitzen aufweist und
einen Flusspfad für
das erste Arbeitsfluid von einem Flusspfad für das zweite Arbeitsfluid trennt,
und ein zweites gewelltes Blech, das zwischen dem Paar von Spitzen
des ersten Wellblechs angeordnet ist.
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In
weiteren Ausführungsformen
gibt die Erfindung einen Wärmetauscher
an, der umfasst: ein erstes Blech, das konturiert ist, um eine Vielzahl
von ersten Rippen zu definieren, und ein oberes Ende und ein unteres
Ende aufweist; ein zweites Blech, das konturiert ist, um eine Vielzahl
von zweiten Rippen zu definieren, und zwischen dem oberen Ende und
dem unteren Ende des ersten Blechs angeordnet ist; und ein Gehäuse, das
aus einem dritten Blech ausgebildet ist, und wenigstens teilweise
das erste Blech und das zweite Blech umgibt.
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Die
vorliegende Erfindung gibt weiterhin ein Verfahren zum Montieren
eines Wärmetauschers
an, das folgende Schritte umfasst: Wellen eines ersten Blechs, um
ein Paar von Spitzen zu definieren und um wenigstens teilweise einen
Flusspfad für
ein erstes Arbeitsfluid und einen Flusspfad für ein zweites Arbeitsfluid
zu definieren; Wellen eines zweiten Blechs; und Einfügen des
zweiten Blechs in das erste Blech zwischen dem Paar von Spitzen
und entlang des Flusspfads für
das zweite Arbeitsfluid.
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Andere
Aspekte der Erfindung werden durch die folgende ausführliche
Beschreibung und die beigefügten
Zeichnungen verdeutlicht.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Teilexplosionsansicht eines Teils eines Wärmetauschers
gemäß einigen
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine teilweise aufgebrochene perspektivische Ansicht des Wärmetauschers
von 1.
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3 ist
eine perspektivische Teilexplosionsansicht des Wärmetauschers von 2 und 2 einschließlich eines
Gehäuses.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht des Wärmetauschers von 1–3.
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5 ist
eine Endansicht des Wärmetauschers
von 1-4.
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Ausführliche
Beschreibung
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Bevor
im Folgenden Ausführungsformen
der Erfindung im Detail erläutert
werden, soll darauf hingewiesen werden, dass die Erfindung in ihrer
Anwendung nicht auf die Konstruktionsdetails und die Anordnung der
Komponenten beschränkt
ist, die in der folgenden Beschreibung beschrieben werden und in den
Zeichnungen gezeigt sind. Die Erfindung kann durch andere Ausführungsformen
realisiert und auf verschiedene Weise umgesetzt werden. Weiterhin
ist zu beachten, dass die hier verwendete Wortwahl beschreibend
und nicht einschränkend
aufzufassen ist. Unter „enthalten", „umfassen" und „aufweisen" ist jeweils zu verstehen,
dass die in Zusammenhang damit genannten Einheiten oder äquivalente
Einheiten zusätzlich
zu anderen Einheiten vorgesehen sein können.
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Soweit
nicht anders spezifiziert, sind unter „montiert", „verbunden", „gehalten" und „gekoppelt" jeweils direkte
oder indirekte Montagen, Verbindungen, Halterungen und Kopplungen
zu verstehen. Weiterhin sind die Bezeichnungen „verbunden" und „gekoppelt" nicht auf physikalische oder mechanische
Verbindungen oder Kopplungen beschränkt.
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Die
zum Beispiel durch Bezeichnungen wie „zentral", „oben", „unten", „vorne", „hinten" und ähnliches
gemachten Angaben sollten die Beschreibung der vorliegenden Erfindung
verdeutlichen, bedeuten jedoch nicht, dass die in Zusammenhang damit
genannten Einheiten eine bestimmte Ausrichtung aufweisen müssen. Weiterhin
sind Bezeichnungen wie „erste", „zweite" und „dritte" hier lediglich beschreibend
und nicht als Angaben zu der relativen Wichtigkeit oder Bedeutung
aufzufassen.
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1–5 zeigen
einen Wärmetauscher 10 (z.B.
einen Rekuperator) für
die Verwendung in einer Mikroturbine und/oder einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle.
In anderen Ausführungsformen kann
der Wärmetauscher 10 in
einem Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor installiert sein und
als Abgaswärme-Wiedergewinnungssystem
oder alternativ als Teil eines Abgaswärme-Wiedergewinnungssystems
betrieben werden. In weiteren Ausführungsformen kann der Wärmetauscher 10 in
Oxidbrennstoffzellen-basierten Hilfsleistungseinheiten in Fahrzeugen
(z.B. Sportfahrzeugen, Arbeits- oder Industriefahrzeugen und ähnlichem)
enthalten und/oder verwendet werden. In weiteren Ausführungsformen kann
der Wärmetauscher 10 in
anderen Anwendungen (z.B. in nicht-Fahrzeuganwendungen) wie zum Beispiel
in elektronischen Kühlgeräten, Industrieeinrichtungen,
Gebäudeheizungen,
Klimaanlagen und ähnlichem
verwendet werden.
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In
einigen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 eine
hohe Wärmeübertragungseffektivität bei einer
minimalen Größe und einem
minimalen Gewicht vorsehen, wobei ein kostengünstiger Aufbau durch eine Minimierung
von Abfallmaterialien, einfach zugängliche Gelenke und Verbindungspunkte
für eine
einfachere Reparatur und Lokalisierung von Lecks oder anderen Fehlern
während
oder nach der Herstellung und/oder einen Entwurf ohne thermische
Einschränkungen
ermöglicht
wird. In anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 ein
oder mehrere zusätzliche
Merkmale oder Vorteile umfassen, die hier nicht beschrieben werden.
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In
der gezeigten Ausführungsform
von 1-5 überträgt der Wärmetauscher 10 Wärmeenergie
von einem ersten Arbeitsfluid mit hoher Temperatur (z.B. Abgas,
Wasser, CO2, ein organisches Kühlmittel,
R12, R245fa, Luft oder ähnlichem) auf
ein zweites Arbeitsfluid mit niedriger Temperatur (z.B. Abgas, Wasser,
CO2, ein organisches Kühlmittel, R12, R245fa, Luft
oder ähnliches).
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Wie
in 1–5 gezeigt,
kann der Wärmetauscher 10 einen
Kern 60 mit einem ersten Blech oder Trennblech 12 und
einer Anzahl von zweiten Blechen 16 umfassen. In der Ausführungsform
von 2 umfasst der Kern 60 einundzwanzig zweite Bleche 16 und
ein einzelnes erstes Blech 12. In anderen Ausführungsformen
kann der Kern 60 zwei oder mehr erste Bleche 12 und
ein, zwei, drei oder mehr zweite Bleche 16 umfassen.
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In
der gezeigten Ausführungsform
von 1–5 ist
das erste Blech 12 konturiert und umfasst eine Anzahl von
Rippen, Spitzen oder Wellen 22 und eine Anzahl von Kanälen 14,
die zwischen den Spitzen 22 angeordnet sind. Außerdem ist
jedes der zweiten Bleche 16 konturiert und umfasst eine Anzahl
von Rippen, Spitzen oder Wellen 26 und eine Anzahl von
Kanälen 28.
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In
der gezeigten Ausführungsform
weist jede der Spitzen 22 des ersten Blechs 12 und
jede der Spitzen 26 der zweiten Bleche 16 ein
im wesentlichen gerundetes Ende auf, während jeder der Kanäle 14 des
ersten Blechs 12 und jeder der Kanäle 28 der zweiten
Bleche 16 einen entsprechend gerundeten Querschnitt aufweist.
In anderen Ausführungsformen können die
Spitzen 22 und/oder Kanäle 14 des
ersten Blechs 12 und/oder die Spitzen 26 und die
Kanäle 28 der
zweiten Bleche 16 spitz zulaufend, quadratisch oder unregelmäßig geformt
sein. In weiteren Ausführungsformen
können
das erste Blech 12 und/oder die zweiten Bleche 16 im
wesentlichen eine Sägezahnform
aufweisen. In weiteren Ausführungsformen
können
benachbarte Spitzen 22 und/oder Kanäle 14 des ersten Blechs 12 und/oder
benachbarte Spitzen 26 und/oder Kanäle 28 der zweiten
Bleche 16 unterschiedliche Formen aufweisen.
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In
einigen Ausführungsformen
können
die Spitzen 22 und die Kanäle 14 geformt werden,
indem das erste Blech 12 gefaltet oder gewellt wird, und können die
Spitzen 26 und die Kanäle 28 geformt werden,
indem die zweiten Bleche 16 gefaltet oder gewellt werden.
In weiteren Ausführungsformen
können
das erste Blech 12 und/oder die zweiten Bleche 16 zu
einer gewünschten
Form gegossen oder geformt werden.
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Das
erste Blech 12 und/oder die zweiten Bleche 16 können aus
einem oder mehreren Materialien hergestellt werden, die für den Betrieb
in einem Hochtemperatur-Wärmetauscher
geeignet sind. In einigen Ausführungsformen
können
das erste Blech 12 und die zweiten Bleche 16 aus
einer Legierung mit einem hohen Nickelanteil hergestellt werden.
In einigen Ausführungsformen
können
das erste Blech 12 und die zweiten Bleche 16 aus
Materialien mit im wesentlichen gleichen oder im wesentlichen ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten
ausgebildet werden. In anderen Ausführungsformen können das
erste Blech 12 und/oder die zweiten Bleche 16 aus
anderen Materialien (z.B. aus Aluminium, Eisen und anderen Metallen,
Verbundmaterialien und ähnlichem) hergestellt
werden.
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Wie
in 1–5 gezeigt,
können
die zweiten Bleche 16 in den Kanälen 14 des ersten Blechs 12 zwischen
den oberen und unteren Enden der Spitzen 22 des ersten
Blechs 12 positioniert werden. In einigen Ausführungsformen
können
die zweiten Bleche 16 in den Kanälen 14 zwischen alternierenden
Paaren von Spitzen 22 des ersten Blechs 12 positioniert
werden. In anderen Ausführungsformen können die
zweiten Bleche 16 mit regelmäßigen oder unregelmäßigen Intervallen
zwischen den Paaren von Spitzen 22 des ersten Blechs 12 positioniert
werden.
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In
der Ausführungsform
von 1–5 sind
die zweiten Bleche 16 dünner
als das erste Blech 12. In anderen Ausführungsformen kann jedes der
zweiten Bleche 16 eine andere Dicke aufweisen. Alternativ
oder zusätzlich
hierzu können
eines oder mehrere der zweiten Bleche 16 eine Dicke aufweisen,
die größer als
oder im wesentlichen gleich der Dicke des ersten Blechs 12 ist,
je nach den Flusseigenschaften (z.B. der Flussrate, der Temperatur, dem
Druck usw.) des ersten Arbeitsfluids und/oder des zweiten Arbeitsfluids,
dem gewählten
ersten Arbeitsfluid, der Massenflussrate des ersten Arbeitsfluids
durch den Wärmetauscher 10,
dem gewählten zweiten
Arbeitsfluid, der Massenflussrate des zweiten Arbeitsfluids durch
den Wärmetauscher 10 und ähnlichem.
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In
einigen Ausführungsformen
können
Oberflächenfaltungen
entlang der Innen- oder Außenfläche von
einem oder mehreren der zweiten Bleche 16 ausgebildet werden.
In einigen derartigen Ausführungsformen
können
die Oberflächenfaltungen Schlitze,
Lanzen, Buckel, Kanäle,
Vertiefungen, Rippen usw. enthalten. In anderen Ausführungsformen können Oberflächenfaltungen
entlang der Innen- oder Außenflächen des
ersten Blatts 12 ausgebildet werden. In diesen Ausführungsformen
können
die Oberflächenfaltungen
die Steifigkeit oder Stärke
des Kerns 60 erhöhen,
die Wärmeübertragungsrate
zwischen dem ersten Arbeitsfluid und dem zweiten Arbeitsfluid verbessern
und/oder die Effizienz des Wärmetauschers 10 verbessern.
Indem die Effizienz des Wärmetauschers 10 verbessert
wird, kann das Einschließen
von derartigen Oberflächenfaltungen
zusätzlich
oder alternativ den effektiven Betrieb des Wärmetauschers 10 sicherstellen
und gleichzeitig die für
die Herstellung des Wärmetauschers 10 erforderliche
Materialmenge minimieren.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, können das erste Blech 12 und
die zweiten Bleche 16 derart dimensioniert werden, dass
die Wellungshöhe
h der zweiten Bleche 16 im wesentlichen dem Abstand d zwischen
benachbarten Spitzen 22 des ersten Blechs 12 entspricht
(d.h. der Breite der Kanäle 14 des
ersten Blechs 12). Auf diese Weise können die zweiten Bleche 16 zuverlässig zwischen
benachbarten Spitzen 22 des ersten Blechs 12 eingefügt werden.
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In
einigen Ausführungsformen
wie etwa in der Ausführungsform
von 1-5 kann die Breite W des ersten
Blechs 12 größer sein
als die Breite w der zweiten Bleche 16, sodass ein nicht
gerippter Abschnitt 20, 21 auf beiden Seiten des
zweiten Blechs 16 innerhalb des Kanals 14 des
ersten Blechs 12 vorgesehen ist. In anderen Ausführungsformen kann
die Breite W des ersten Blechs 12 kleiner oder im wesentlichen
gleich der Breite w von einem oder mehreren der zweiten Bleche 16 sein,
sodass keine nicht gerippten Abschnitte entlang von einem oder mehreren
der Kanäle 14 des
ersten Blechs 12 vorgesehen sind. In diesen Ausführungsformen
können
die zweiten Bleche 16 einen strukturellen Halt und eine Steifigkeit
für den
Kern 60 vorsehen. In Ausführungsformen, in denen der
Druck des ersten oder des zweiten Arbeitsfluids wesentlich größer als
der Druck des jeweils anderen Arbeitsfluids ist, können der
zusätzliche
strukturelle Halt und die Steifigkeit, die durch die zweiten Bleche 16 vorgesehen
werden, einen Verschleiß oder
eine Beschädigung
des Kerns 60 verhindern oder reduzieren. In anderen Ausführungsformen
sind die nicht gerippten Abschnitte 20, 21 an
nur einem Ende von einem oder mehreren der Kanäle 14 des ersten Blechs 12 angeordnet.
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In
einigen Ausführungsformen
können
eines oder mehrere der zweiten Bleche 16 an dem ersten Blech 12 zwischen
benachbarten Spitzen 22 des ersten Blechs 12 befestigt
sein In einigen derartigen Ausführungsformen
sind die Spitzen 26 der zweiten Bleche 16 mit
dem ersten Blech 12 verbunden (z.B. geschweißt, gelötet, hartgelötet, usw.).
In anderen Ausführungsformen
können
die zweiten Bleche 16 in den Kanälen 14 für eine Bewegung
relativ zu dem ersten Blech 12 gehalten werden oder können alternativ
hierzu die zweiten Bleche 16 auf andere Weise mit dem ersten
Blech 12 verbunden werden, zum Beispiel durch eine Presspassung,
durch Kleben, unter Verwendung von Befestigungselementen usw.
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Wie
in 1–5 gezeigt,
kann der Wärmetauscher 10 zusätzlich oder
alternativ hierzu ein Gehäuse
bzw, eine Hülle 50 umfassen.
In einigen Ausführungsformen
kann das Gehäuse 50 aus
einem dritten Blech 30 ausgebildet sein, das um zwei oder
drei Seiten des Kerns 60 gebogen ist. Alternativ oder zusätzlich hierzu
kann das dritte Blech 30 Laschen 32 umfassen,
die gebogen oder geformt sein können,
um sich über
einen oder mehrere der Kanäle 14 (d.h.
die sich nach oben öffnenden
Kanäle 14 von 5)
des ersten Blechs 12 erstrecken können. Wie in 1–5 gezeigt,
können
sich die Laschen 32 über
gegenüberliegende
Enden von alternierenden Kanälen 14 des
ersten Blechs 12 erstrecken. In anderen Ausführungsformen
können
sich die Laschen 32 über
eines oder beide Enden von benachbarten Kanälen 14 erstrecken.
In einigen Ausführungsformen
mit Laschen 32 können
die Laschen 32 an dem ersten Blech 12 befestigt
(d.h. geschweißt,
gelötet, hartgelötet usw.)
sein, um die Enden der Kanäle 14 zu
dichten oder im wesentlichen zu dichten. In anderen Ausführungsformen
können
die Laschen 32 auf andere Weise mit dem ersten Blech 12 verbunden sein,
zum Beispiel durch eine Presspassung, durch Kleben, unter Verwendung
von Befestigungselementen usw.
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In
einigen Ausführungsformen
wie etwa der Ausführungsform
von 1–5 kann
eine Fläche 36 des
dritten Blechs 30 an den Spitzen 22 des ersten
Blechs 12 befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich können Enden
des dritten Blechs 30 Flansche 40 definieren,
die sich nach außen über Seitenwände 42 des
Kerns 60 erstrecken können.
In der Ausführungsform
von 1–5 erstrecken
sich die Flansche 40 über
vordere und hintere Spitzen 22 des ersten Blechs 12,
sodass das dritte Blech 30 wenigstens teilweise den Kern 60 einschließt.
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In
einigen Ausführungsformen
wie etwa der Ausführungsform
von 1–5 kann
der Wärmetauscher 10 einen
ersten Flusspfad (durch die Pfeile 62 in 4 wiedergegeben)
für das
erste Arbeitsfluid und einen zweiten Flusspfad (durch die Pfeile 64 in 3 wiedergegeben)
für das
zweite Arbeitsfluid umfassen. In der Ausführungsform von 1–5 ist
der Wärmetauscher 10 als
ein Wärmetauscher
mit einem einfachen Durchlauf konfiguriert, wobei das erste Arbeitsfluid
entlang des ersten Flusspfads 62 durch wenigstens einen
aus einer Vielzahl von Kanälen 14 (d.h.
durch die sich nach unten öffnenden
Kanäle 14 von 1–5)
in dem ersten Blech 12 hindurchgeht und wobei das zweite
Arbeitsfluid entlang des zweiten Flusspfads 64 durch wenigstens
einen aus einer Vielzahl von Kanälen 14 (d.h.
durch die sich nach oben öffnenden
Kanäle 14 von 1–5)
in dem ersten Blech 12 hindurchgeht. In diesen Ausführungsformen
kann das erste Blech 12 den ersten und den zweiten Flusspfad 62, 64 voneinander
trennen und eine Mischung des ersten und des zweiten Arbeitsfluids
verhindern.
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In
anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein Wärmetauscher
mit mehrfachen Durchgängen
konfiguriert sein, wobei das erste Arbeitsfluid in einem ersten
Durchgang durch einen oder mehrere der Kanäle 14 hindurchgeht
und dann in einem zweiten Durchgang durch einen oder mehrere andere
Kanäle 14 in
einer zu der Flussrichtung des ersten Arbeitsfluids in dem ersten
Durchgang entgegen gesetzten Richtung hindurchgeht. Bei diesen Ausführungsformen
kann das zweite Arbeitsfluid entlang des zweiten Flusspfads 64 durch
wenigstens einen aus einer Vielzahl von anderen Kanälen 14 hindurchgehen.
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In
weiteren Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein Wärmetauscher
mit mehrfachen Durchgängen
konfiguriert sein wobei das zweite Arbeitsfluid in einem ersten
Durchgang durch einen oder mehrere der Kanäle 14 hindurchgeht
und dann in einem zweiten Durchgang durch einen oder mehrere andere
Kanäle 14 in
einer zu der Flussrichtung des zweiten Arbeitsfluids in dem ersten
Durchgang entgegen gesetzten Richtung hindurchgeht. In diesen Ausführungsformen
kann das erste Arbeitsfluid entlang des ersten Flusspfads 62 durch
wenigstens einen aus einer Vielzahl von anderen Kanälen 14 hindurchgehen.
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In
weiteren Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein Wärmetauscher
mit mehrfachen Durchgängen
konfiguriert sein, wobei das erste Arbeitsfluid mehr als zwei aufeinander
folgende Durchgänge
durch den Wärmetauscher 10 macht.
In anderen Ausführungsformen
kann der Wärmetauscher 10 als
ein Wärmetauscher
mit mehrfachen Durchgängen
konfiguriert sein, wobei das zweite Arbeitsfluid mehr als zwei aufeinander
folgende Durchgänge
durch den Wärmetauscher 10 macht.
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Wie
in 1–5 gezeigt,
können
der erste und der zweite Flusspfad 62, 64 gegenläufig sein. In
anderen Ausführungsformen
können
der erste und der zweite Flusspfad 62, 64 im wesentlichen
parallel sein.
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In
Ausführungsformen
wie derjenigen von 1–5 mit einem
ersten Flusspfad 62 und einem zweiten Flusspfad 64 kann
das Gehäuse 50 einen
ersten Einlass 41 und einen ersten Auslass 43 für den ersten
Flusspfad 62 definieren. Wie in 1–5 gezeigt,
kann das Gehäuse 50 alternativ
hierzu auch einen zweiten Einlass 44 für den zweiten Flusspfad 64 und
einen zweiten Auslass 45 für den zweiten Flusspfad 64 definieren.
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In
der gezeigten Ausführungsform
von 1–5 sind
Verbindungsteile 56, 58 an dem Gehäuse 50 um
den zweiten Einlass 44 und den zweiten Auslass 45 herum
befestigt. In einigen Ausführungsformen
kann das Gehäuse 50 Verbindungsteile
umfassen, die neben dem ersten Einlass 41 und/oder dem
ersten Auslass 43 angeordnet sind, um zu verhindern, dass
das erste oder das zweite Arbeitsfluid den Kern 60 oder
einen Teil des Kerns 60 umgehen. In einigen Ausführungsformen
sehen die Verbindungsteile 56, 58 die einzigen
Kontaktpunkte zwischen dem Kern 60 und dem Gehäuse 50 vor,
um eine unerwünschte
Wärmeübertragung
zu minimieren bzw. zu verhindern und um sicherzustellen, dass der
Kern 60 thermisch entspannt bleibt. Außerdem können in einigen Ausführungsformen
das Gehäuse 50 und/oder
der Kern 60 ein isolierendes und/oder refraktives Material
umfassen, um eine unerwünschte Wärmeübertragung
weiter zu minimieren und/oder zu verhindern.
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Wie
in 1–5 gezeigt,
kann während des
Betriebs des Wärmetauschers 10 das
erste Arbeitsfluid entlang des ersten Flusspfads 62 durch
den ersten Einlass 41 in einen Einlass von einem oder mehreren
Kanälen 14 (d.h.
von einem oder mehreren der sich nach unten öffnenden Kanäle 14 von 1–5)
in Nachbarschaft zu der ersten Seite 52 des ersten Blechs 12,
durch das zweite Blech 16 in dem Kanal/den Kanälen 14 und
durch den ersten Auslass 43 in Nachbarschaft zu der zweiten
Seite 54 des ersten Blechs 12 heraus gehen.
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Wie
weiterhin in 1–5 gezeigt,
kann das Arbeitsfluid entlang des zweiten Flusspfads 64 durch
den zweiten Einlass 44 und in einen oder mehrere der Kanäle 14 (d.h.
in einen oder mehrere der sich nach oben öffnenden Kanäle 14 von 1–5),
durch einen ersten nicht gerippten Abschnitt 20 des Kanals/der
Kanäle 14,
entlang des zweiten Blechs 16 in dem Kanal/den Kanälen 14, durch
den zweiten nicht gerippten Abschnitt 21 des Kanals/der
Kanäle 14 und
aus dem zweiten Auslass 45 heraus gehen.
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In
der Ausführungsform
von 1–5 ist die
Temperatur des ersten Arbeitsfluids an dem ersten Einlass 41 größer als
die Temperatur des zweiten Arbeitsfluids an dem zweiten Einlass 44,
wobei Wärmeenergie
von dem ersten Arbeitsfluid zu dem zweiten Arbeitsfluid übertragen
wird. Weil der erste Flusspfad 62 im wesentlichen linear
ist, kann der Prall des Flusses des ersten Arbeitsfluids durch den
Kern 60 minimiert werden.
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Während der
Montage werden das erste Blech 12 und eines oder mehrere
der zweiten Bleche 16 konturiert. Die zweiten Bleche 16 werden
dann in die Kanäle 14 zwischen
den durch das erste Blech 12 gebildeten Spitzen 22 eingeführt. Das
dritte Blech 30 wird dann um das erste Blech 12 gepasst,
um das erste Blech 12 und die zweiten Bleche 16 wenigstens teilweise
zu umschließen.
In einigen Ausführungsformen
können
die zweiten Bleche 16 und das dritte Blech 30 in
einem einzigen Arbeitsvorgang an dem ersten Blech 12 befestigt
(z.B. geschweißt,
gelötet, hartgelötet usw.)
werden. In einigen derartigen Ausführungsformen können die
Laschen 32 im gleichen Arbeitsvorgang zusätzlich oder
alternativ auch an den Enden 52, 54 des ersten
Blechs 12 befestigt werden.
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In
einigen Ausführungsformen
wie der gezeigten Ausführungsform,
in welcher der Kern 60 aus einem einzelnen ersten Blech 12 und
einem oder mehreren zweiten Bleche 16 ausgebildet ist und
in welcher das Gehäuse 50 aus
einem dritten Blech 30 ausgebildet ist, kann der Materialaufwand
minimiert werden. Bei derartigen Ausführungsformen werden wenige
oder keine Materialabfälle
während
der Herstellung des Wärmetauschers 10 erzeugt.
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In
der gezeigten Ausführungsform
von 1–5 sind
die einzigen Verbindungspunkte, die zum Verhindern eines Querleckens
zwischen dem ersten Flusspfad 62 und dem zweiten Flusspfad 64 erforderlich
sind, zwischen den Kanten der Laschen 32 und der konturierten
Fläche
des ersten Blechs 12 vorgesehen. In einigen derartigen
Ausführungsformen
kann während
der Herstellung des Wärmetauschers 10 einfach
auf diese Verbindungspunkte zugegriffen werden, wodurch die Identifikation
und Wartung von Lecks in dem Wärmetauscher 10 vereinfacht
wird.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgenden Ansprüche verdeutlicht.