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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein supraleitendes Band und ein Verfahren
zu dessen Herstellung, insbesondere ein supraleitendes Band, das
eine hohe zulässige Zugspannung und einen geringen Spleißwiderstand
hat, und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
gibt einen bandförmigen supraleitenden Draht (ein supraleitendes
Band), der aus einem Multifilamentdraht mit einer Struktur besteht,
in der Oxid-Supraleiter mit zum Beispiel einer Bi2223-Phase und
einer anderen Phase mit einem Hülsenabschnitt aus Silber
oder dergleichen überzogen sind. Das supraleitende Band
kann bei der Flüssigstickstofftemperatur verwendet werden
und kann eine relativ hohe kritische Stromdichte aufweisen und kann
relativ leicht mit einer großen Länge hergestellt
werden. Folglich wurde erwartet, daß das supraleitende
Band bei einer supraleitenden Spule oder einem supraleitenden Magnet
eingesetzt wird.
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Wenn
zum Beispiel eine supraleitende Spule hergestellt wird, wird ein
supraleitendes Band in Form einer Spule gewickelt. Dabei wird das
supraleitende Band einer hohen Zugspannung (einer Biegebeanspruchung)
ausgesetzt. Folglich muß das supraleitende Band eine hohe
zulässige Zugspannung aufweisen, welche die maximale Zugspannung
ist, die die Leistung des Supraleiters aufrechterhalten kann. In
dem supraleitenden Band spielt der Hülsenabschnitt, der
aus Keramik besteht, eine Rolle bei der Sicherstellung der zulässigen
Zugspannung und eine Rolle dabei, dem Supraleiter eine Flexibilität
zu verleihen.
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Andererseits
spielt der Hülsenabschnitt auch eine Rolle bei der Bereitstellung
eines guten elektrischen Kontakts mit dem Supraleiter. Diese Bedingung
verhindert die freie Wahl des Materials für den Hülsenabschnitt.
Infolgedessen besteht eine Einschränkung bezüglich
der Erhöhung der zulässigen Zugspannung des supraleitenden
Bandes. Angesichts der obengenannten Umstände sind zum
Beispiel in der
US Patentschrift 5,801,124 (Patentliteratur
1) und in der
US Patentschrift
6,649,280 (Patentliteratur 2) Techniken offenbart, die die
mechanische Festigkeit des supraleitenden Bandes erhöhen
können. Patentliteratur 1 und 2 offenbaren eine Struktur,
in der eine dünne Platte aus rostfreiem Stahl unter Verwendung
eines Lötmittels an eine oder jede der zwei Hauptflächen
des supraleitenden Bandes gebunden ist.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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AUFGABE DER ERFINDUNG
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Das
supraleitende Band, das in der Patentliteratur 1 und 2 offenbart
ist, besitzt jedoch das Problem, daß, wenn supraleitende
Bänder verspleißt werden, um ein längeres
supraleitendes Band zu erhalten, der Widerstand (der Spleißwiderstand)
an der Stelle, wo die dünnen Platten aus rostfreiem Stahl,
die an die supraleitenden Bänder gebunden sind, verspleißt
werden, hoch wird. Zur Senkung des Spleißwiderstandes ist
ein Verfahren denkbar, bei dem zuerst die Lötmittelbindung
zwischen der dünnen Platte aus rostfreiem Stahl und dem
supraleitenden Band an der Spleißposition der zwei supraleitenden
Bänder entfernt wird und dann die supraleitenden Bänder
direkt verspleißt werden. Wenn jedoch dieses Verfahren angewendet
wird, wird der Vorgang zur Durchführung der Spleißung
kompliziert. Infolgedessen weist dieses Verfahren Probleme dahingehend
auf, daß die Möglichkeit einer Beschädigung
des supraleitenden Bandes hoch ist und die Festigkeit an dem verspleißten
Abschnitt abnimmt. Daher ist es schwierig, die supraleitenden Bänder
zu verspleißen.
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Wenn
ferner eine dünne Platte aus einer festlösungsgehärteten
Kupferlegierung, wie Messing, verwendet wird, die einen geringeren
Spleißwiderstand als die dünne Platte aus rostfreiem
Stahl hat, ist die Verwendung dieser Platte mit dem Problem verbunden,
daß das supraleitende Band, das mit dieser Platte bereitgestellt
ist, eine geringere zulässige Zugspannung aufweist als
das supraleitende Band, das mit der dünnen Platte aus rostfreiem
Stahl bereitgestellt ist, da die festlösungsgehärtete
Kupferlegierung eine geringere mechanische Festigkeit als der rostfreie
Stahl hat. Wenn folglich das supraleitende Band, das mit einer dünnen Platte
aus einer festlösungsgehärteten Kupferlegierung
versehen ist, eine zulässige Zugspannung haben soll, die
mit jener des supraleitenden Bandes vergleichbar ist, das mit der
dünnen Platte aus rostfreiem Stahl versehen ist, muß die
Dicke der dünnen Platte aus festlösungsgehärteter
Kupferlegierung vergrößert werden. Wenn jedoch
die Dicke der dünnen Platte aus festlösungsgehärteter
Kupferlegierung vergrößert wird, erhöht sich
nicht nur der Spleißwiderstand, sondern es nimmt auch die
kritische Stromdichte pro Querschnittsfläche ab, die die
dünne Platte aus festlösungsgehärteter
Kupferlegierung enthält.
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Angesichts
der obengenannten Umstände ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein supraleitendes Band, das sowohl eine hohe zulässige
Zugspannung als auch einen geringen Spleißwiderstand aufrechterhält,
und ein Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes bereitzustellen.
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MITTEL ZUR LÖSUNG
DES PROBLEMS
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Das
supraleitende Band der vorliegenden Erfindung ist mit einem Hauptkörperabschnitt,
der die Form eines Bandes aufweist und der einen Supraleiter beinhaltet,
und einem Verstärkungsabschnitt versehen, der aus einer ausscheidungsgehärteten
Kupferlegierung oder Legierung aus Zinn (Sn) und Kupfer (Cu) besteht und
der auf mindestens einer Oberfläche des Hauptkörperabschnitts
gebildet ist.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Herstellung eines supraleitenden
Bandes umfaßt einen Schritt zum Herstellen eines Hauptkörperabschnitts,
der die Form eines Bandes aufweist und der einen Supraleiter beinhaltet,
und einen Schritt zum Bilden eines Verstärkungsabschnitts,
der aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
Legierung aus Zinn und Kupfer besteht und der auf mindestens einer
Oberfläche des Hauptkörperabschnitts angeordnet
ist.
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Der
hier benannte Erfinder hat sorgfältig ein Material untersucht,
das eine hohe zulässige Zugspannung und geringen Spleißwiderstand
aufrechterhalten kann, wenn es als Verstärkungsabschnitt
verwendet wird, der auf der Oberfläche des Hauptkörperabschnitts
gebildet ist, der die Form eines Bandes aufweist und der einen Supraleiten
beinhaltet. Als Ergebnis gelangte der hier benannte Erfinder zur
Verwendung einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung
oder Legierung aus Zinn und Kupfer. Eine ausscheidungsgehärtete Kupferlegierung
oder Legierung aus Zinn und Kupfer hat nicht nur eine mechanische
Festigkeit ähnlich jener von rostfreiem Stahl, sondern
auch in kryogener Umgebung, in der ein supraleitendes Band verwendet
wird, eine um etwa zwei Stellen geringere Widerstandsfähigkeit
als rostfreier Stahl. Folglich können gemäß dem
supraleitenden Band und dem Verfahren zur Herstellung des supraleitenden
Bandes, beide gemäß der vorliegenden Erfindung,
nicht nur eine hohe zulässige Zugspannung, sondern auch
ein geringer Spleißwiderstand aufrechterhalten werden.
Da zusätzlich eine hohe Zugspannung aufrechterhalten werden
kann, kann die Dicke des Verstärkungsabschnitts verringert
werden. Daher kann die Abnahme in der kritischen Stromdichte unterdrückt
werden.
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Bei
dem zuvor beschriebenen supraleitenden Band ist es wünschenswert,
daß die ausscheidungsgehärtete Kupferlegierung
aus einer Legierung aus Kupfer und mindestens einem Material besteht,
das aus der aus Silber (Ag), Chrom (Cr) und Zirkon (Zr) bestehenden
Gruppe ausgewählt ist.
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Bei
dem zuvor beschriebenen Verfahren zur Herstellung eines supraleitenden
Bandes ist es wünschenswert, daß der Schritt zum
Bilden eines Verstärkungsabschnitts einen Schritt zum Herstellen
eines Verstärkungsabschnitts enthält, der aus
der ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung besteht, die
aus einer Legierung aus Kupfer und mindestens einem Material besteht,
das aus der aus Silber, Chrom und Zirkon bestehenden Gruppe ausgewählt
ist.
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Da
die Legierung aus Kupfer und mindestens einem Material, das aus
der aus Silber, Chrom und Zirkon bestehenden Gruppe ausgewählt
ist, eine besonders geringe Widerstandsfähigkeit aufweist,
kann der Spleißwiderstand gesenkt werden.
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Bei
dem vorangehend beschriebenen supraleitenden Band ist es wünschenswert,
daß das supraleitende Band ferner mit einer Lötmittelschicht
bereitgestellt werden kann, die zwischen dem Hauptkörperabschnitt
und dem Verstärkungsabschnitt gebildet ist.
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Bei
dem vorangehend beschriebenen Verfahren zur Herstellung eines supraleitenden
Bandes ist es wünschenswert, daß das Verfahren
ferner einen Schritt zum Bilden einer Lötmittelschicht
zwischen dem Hauptkörperabschnitt und dem Verstärkungsabschnitt
umfaßt.
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Das
Bereitstellen der Lötmittelschicht ermöglicht
eine sicherere Bindung zwischen dem Hauptkörperabschnitt
und dem Verstärkungsabschnitt. Eine Lötmittelschicht,
die für gewöhnlich zum Binden einer dünnen Platte
aus rostfreiem Stahl an das supraleitende Band verwendet wird, enthält
ein stark saures Flußmittel. Im Gegensatz dazu kann die
Lötmittelschicht, die zum Binden des Verstärkungsabschnitts
der vorliegenden Erfindung, der aus einer ausscheidungsgehärteten
Kupferlegierung oder Legierung aus Zinn und Kupfer besteht, an den
Hauptkörperabschnitt verwendet wird, den Verstärkungsabschnitt
an den Hauptkörperabschnitt binden, auch ohne ein stark
saures Flußmittel zu enthalten. Selbst in dem Fall, daß der
Verstärkungsabschnitt an den Hauptkörperabschnitt
unter Verwendung der Lötmittelschicht gebunden ist, ist
folglich kein stark saures Flußmittel enthalten, das nach
der Bindung zurückbleibt. Dadurch kann das Verfahren der
vorliegenden Erfindung das Auftreten einer Korrosion an der Innenseite
des supraleitenden Bandes im Laufe der Zeit verhindern. Zusätzlich
kann das Verfahren das Auftreten einer Korrosion in der Gerätschaft
zur Herstellung des supraleitenden Bandes verhindern.
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In
dieser Schrift bezeichnet der Begriff ”ausscheidungsgehärtete
Kupferlegierung” eine Kupferlegierung mit einer erhöhten
Festigkeit, die durch Ausscheiden durch eine Alterungsbehandlung,
entweder eines hinzugefügten Elements oder einer intermetallischen
Verbindung, die aus dem hinzugefügten Element und Kupfer
besteht, erhalten wird. Die vorangehend beschriebene Legierung ist
dahingehend vorteilhaft, daß sie eine hohe Festigkeit und
geringe Widerstandsfähigkeit aufweisen kann. Der Begriff ”festlösungsgehärtete
Kupferlegierung” bezeichnet eine Kupferlegierung mit einem
Zustand, in dem das hinzugefügte Element eine feste Lösung
mit Kupfer bildet. Die Arten der festlösungsgehärteten
Kupferlegierung enthalten Messing, das eine Legierung aus Kupfer
und Zink ist.
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EFFEKT DER ERFINDUNG
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Bei
dem supraleitenden Band und dem Verfahren zur Herstellung des supraleitenden
Bandes, beide gemäß der vorliegenden Erfindung,
kann das supraleitende Band nicht nur eine hohe zulässige
Zugspannung, sondern auch einen geringen Spleißwiderstand
aufrechterhalten.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Flußdiagramm, das das Verfahren zur Herstellung des
supraleitenden Bandes in Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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3 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
ein Flußdiagramm, das das Verfahren zur Herstellung des
supraleitenden Bandes in Ausführungsform 2 der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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5 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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6 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
4 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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7 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
5 der vorliegenden Erfindung zeigt.
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8 ist
eine Schnittsansicht zur Erklärung des Verfahrens zum Messen
des Spleißwiderstandes in dem Beispiel.
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- 1a,
1b, 1c, 1d und 1e
- supraleitendes
Band
- 3
- Supraleiter
- 3a
und 7a
- Oberseite
- 4
- Pufferschicht
- 5
- Hülsenabschnitt
- 6
- Substrat
- 6b
und 7b
- Unterseite
- 7
- Hauptkörperabschnitt
- 9
- Verstärkungsabschnitt
- 11
- Lötmittelschicht
- x
- Überlappung
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BESTER WEG ZUR AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Nachfolgend
werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand
der Zeichnung erklärt. In der folgenden Zeichnung ist dasselbe
Bezugszeichen demselben oder entsprechenden Abschnitt zugeordnet,
um doppelte Erklärungen zu vermeiden.
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AUSFÜHRUNGSFORM 1
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1 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
1 der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 1 dargestellt,
ist ein supraleitendes Band 1a in dieser Ausführungsform
mit einem Hauptkörperabschnitt 7 und einem Verstärkungsabschnitt 9 bereitgestellt.
Der Verstärkungsabschnitt 9 ist an der Oberseite 7a des
Hauptkörperabschnitts 7 so angeordnet, daß er
entlang der Länge des Hauptkörperabschnitts 7 positioniert
ist.
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Der
Hauptkörperabschnitt 7 hat die Form eines Bandes
und beinhaltet mehrere Supraleiter 3, die sich in Längsrichtung
erstrecken, und einen Hülsenabschnitt 5, der den
gesamten Umfang der mehreren Supraleiter 3 bedeckt. Der
Hülsenabschnitt 3 steht mit den Supraleitern 3 in
Kontakt. Es ist wünschenswert, daß jeder der mehreren
Supraleiter 3 ein Supraleiter auf Wismut-Basis ist, der
zum Beispiel eine Zusammensetzung auf Bi-Pb-Sr-Ca-Cu-O-Basis hat.
Insbesondere ist es besonders wünschenswert, ein Material
zu verwenden, das eine Bi2223-Phase enthält, in der das
atomare Verhältnis von (Wismut und Blei):Strontium:Kalzium:Kupfer
annähernd als Verhältnis von etwa 2:2:2:3 dargestellt
ist. Das Material des Hülsenabschnitts 5 besteht
zum Beispiel aus Silber oder einer Silberlegierung.
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Der
Verstärkungsabschnitt 9 besteht aus einer ausscheidungsgehärteten
Kupferlegierung oder Legierung aus Zinn und Kupfer. Die Arten einer
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung enthalten eine
Kupfer-Beryllium-Legierung, Kupfer-Chrom-Legierung, Kupfer-Titan-Legierung,
Kupfer-Zirkon-Legierung, Kupfer-Chrom-Titan-Legierung, Kupfer-Chrom-Zirkon-Legierung
und Kupfer-Chrom-Zirkon-Titan-Legierung. Da eine geringe Widerstandsfähigkeit
bei einer kryogenen Temperatur erreicht werden kann, die nicht höher
als die Flüssigstickstofftemperatur ist, und da eine Wärmebeständigkeit
erreicht werden kann, die eine Abnahme der Festigkeit durch die
Wärme verhindert, wenn die supraleitenden Bänder 2a unter
Verwendung eines Lötmittels verspleißt werden,
ist es wünschenswert, daß der Verstärkungsabschnitt 9 aus
einer Legierung von Kupfer und mindestens einem Material besteht,
das aus der aus Silber, Chrom, Zinn und Zirkon bestehenden Gruppe
ausgewählt ist, insbesondere einer Legierung aus Zinn und
Kupfer, Kupfer mit hinzugefügtem Silber, Kupfer-Chrom-Legierung,
Kupfer-Zirkon-Legierung oder Kupfer-Chrom-Zirkon-Legierung.
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Mit
einer höheren mechanischen Festigkeit als jener des Hauptkörperabschnitts 7 spielt
der Verstärkungsabschnitt 9 eine Rolle bei der
Erhöhung der mechanischen Festigkeit des supraleitenden
Band 1a, um eine hohe zulässige Zugspannung aufrechtzuerhalten.
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In
der vorangehenden Beschreibung wird eine Erklärung bezüglich
einer Struktur gegeben, in der der Hülsenabschnitt 7 mehrfache
Supraleiter 3 (einen Multifilament-Draht) beinhaltet. Dennoch
kann eine andere Struktur verwendet werden, in der der Hauptkörperabschnitt 7 nur
einen einzigen Supraleiter (einen Einzelfilament-Draht) aufweist.
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Ein
Beispiel für konkrete Dimensionen des supraleitenden Bandes 1a ist
nachfolgend angeführt. Der Verstärkungsabschnitt 9 hat
eine Dicke (die vertikale Dimension in 1) von 0,02
mm und eine Breite (die seitliche Dimension in 1)
von 4,3 mm. Der Hauptkörperabschnitt 7 hat eine
Dicke von 0,22 mm und eine Breite von 4,2 mm.
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2 ist
ein Flußdiagramm, das das Verfahren zur Herstellung des
supraleitenden Bandes in Ausführungsform 1 der vorliegenden
Erfindung zeigt. Das Verfahren zur Herstellung des supraleitenden
Bandes 1a in dieser Ausführungsform wird nachfolgend
anhand von 1 und 2 erklärt.
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Wie
in 1 und 2 dargestellt, wird zunächst
der Hauptkörperabschnitt 7, der die Form eines Bandes
aufweist und der die Supraleiter 3 beinhaltet, hergestellt
(Schritt S10). Insbesondere werden pulverförmige Materialien
aus Oxid oder Karbonat so gemischt, daß Bi, Pb, Sr, Ca
und Cu ein spezifiziertes Zusammensetzungsverhältnis haben
können. Das gemischte Pulver wird einer wiederholten Bearbeitung
durch Wärmebehandlung und Pulverisierung unterzogen. Dieser
Prozeß erzeugt ein Vorläuferpulver, das aus einer Bi2223-Phase,
einer Bi2212-Phase und einer nicht-supraleitenden Phase besteht.
Anschließend wird das Vorläuferpulver in ein Metallrohr
gefüllt. Anschließend wird das Metallrohr, das
mit dem Vorläuferpulver gefüllt ist, durch Ziehen
bearbeitet. In diesem Prozeß werden der Ziehvorgang und
eine Zwischenglühbehandlung wiederholt. Somit wird ein
umhüllter Draht hergestellt, in dem ein Vorläuferfilament
als Kern von einem Metallrohr umgeben ist. Anschließend
werden mehrere umhüllte Drähte gebündelt
und in ein anderes Metallrohr, erneut ohne Spielraum, eingesetzt.
Dieser Vorgang erzeugt einen Multifilament-Draht mit zum Beispiel
55 Filamenten. Der Multifilament-Draht wird durch Ziehen bearbeitet.
Der Ziehvorgang erzeugt einen Draht mit einer Form, in der der Hülsenabschnitt 5 Vorläuferpulver
aus Oxid-Supraleitern, die die Bi2223-Phase enthalten, umgibt. Der Multifilament-Draht
wird einer wiederholten Bearbeitung unterzogen, die aus mehrfachen
Walzevorgängen und Wärmebehandlungen besteht.
Die Wärmebehandlung wird in einer sauerstoffhaltigen Atmosphäre
mit einem Sauerstoffteildruck von 0,01 MPa oder weniger ausgeführt.
Durch diesen Prozeß werden die Vorläuferpulver
in die Supraleiter 3 umgeformt. Der Walzvorgang bringt
den Draht in die Form eines Bandes. Der zuvor beschriebene Schritt
bildet den Hauptkörperabschnitt 7, der die Form
eines Bandes aufweist und der sowohl die Supraleiter 3 wie
auch den Hülsenabschnitt 5, der den gesamten Umfang
der Supraleiter 3 bedeckt, beinhaltet.
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Anschließend
wird ein Verstärkungsabschnitt, der aus ausscheidungsgehärteter
Kupferlegierung oder einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht,
auf mindestens einer Oberfläche des Hauptkörperabschnitts 7 gebildet
(Schritt S20). Insbesondere wird zuerst der plattenförmige
Verstärkungsabschnitt 9 hergestellt, der aus einer
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder einer Legierung
aus Zinn und Kupfer besteht. Dann wird der Verstärkungsabschnitt 9 an
der Seite einer Oberseite 7a des Hauptkörperabschnitts 7 angeordnet,
wo er an den Hauptkörperabschnitt 7 gebunden wird.
Das Verfahren zum Binden des Verstärkungsabschnitts 9 an
den Hauptkörperabschnitt 7 hat keine besondere
Einschränkung. Es kann ein allgemein bekanntes Verfahren
verwendet werden, wie das Anwenden von Wärme oder Druck.
Die zuvor beschriebenen Schritte (Schritt S10 und S20) können
das supraleitende Band 1a herstellen, das in 1 dargestellt
ist.
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Es
ist wünschenswert, daß der Schritt zum Bilden
des Verstärkungsabschnitts 9 (Schritt S20) einen Schritt
zum Herstellen des Verstärkungsabschnitts 9 enthält,
der aus einer Legierung aus Kupfer und mindestens einem Material
besteht, das aus der aus Silber, Chrom, Zinn und Zirkon bestehenden
Gruppe ausgewählt ist.
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Wie
zuvor erklärt, ist das supraleitende Band 1a in
dieser Ausführungsform mit dem Hauptkörperabschnitt 7 bereitgestellt,
der die Form eines Bandes hat und der sowohl Supraleiter 3 wie
auch den Verstärkungsabschnitt 9 beinhaltet, der
aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht und der auf mindestens
einer Oberfläche des Hauptkörperabschnitts 7 gebildet
ist.
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Das
Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1a gemäß dieser
Ausführungsform umfaßt sowohl einen Schritt (S10)
zum Herstellen des Hauptkörperabschnitts 7, der
die Form eines Bandes aufweist und der Supraleiter 3 beinhaltet,
wie auch einen Schritt (S20) zum Bilden des Verstärkungsabschnitts 9,
der aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht, auf mindestens einer
Oberfläche des Hauptkörperabschnitts 7.
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Da
gemäß dem supraleitenden Band 1a und
dessen Herstellungsverfahren, beide in dieser Ausführungsform,
die ausscheidungsgehärtete Kupferlegierung und die Legierung
aus Zinn und Kupfer eine mechanische Festigkeit aufweisen, die mit jener
von rostfreiem Stahl vergleichbar ist, kann eine hohe zulässige
Zugspannung durch Bilden des Verstärkungsabschnitts 9,
der aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht, an dem Hauptkörperabschnitt 7 aufrechterhalten
werden. Folglich ist es nicht notwendig, die Dicke des Verstärkungsabschnitts 9 zu
vergrößern, um eine erforderliche zulässige
Zugspannung zu erreichen. Als Ergebnis kann die Abnahme in der kritischen
Stromdichte des supraleitenden Bandes 1a unterdrückt
werden. Ferner haben die ausscheidungsgehärtete Kupferlegierung und
die Legierung aus Zinn und Kupfer eine elektrische Leitfähigkeit,
die höher ist als die von rostfreiem Stahl. Wenn daher
die Verstärkungsabschnitte 9 in mehreren supraleitenden
Bändern 1a verspleißt werden, kann ein geringer
Spleißwiderstand aufrechterhalten werden.
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AUSFÜHRUNGSFORM 2
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3 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
2 der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 3 dargestellt
ist, hat ein supraleitendes Band 1b in dieser Ausführungsform
im Prinzip dieselbe Struktur wie das supraleitende Band 1a in
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, daß das Band 1b des
Weiteren mit einer Lötmittelschicht 11 bereitgestellt
ist, die zwischen dem Hauptkörperabschnitt 7 und
dem Verstärkungsabschnitt 9 gebildet ist.
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Das
Material der Lötmittelschicht 11 hat keine besondere
Einschränkung, vorausgesetzt, es kann den Hauptkörperabschnitt 7 mit
dem Verstärkungsabschnitt 9 verbinden. Zum Beispiel
kann ein allgemein bekanntes Lötmittel verwendet werden,
wie eutektisches Sn-Pb (Blei) Lötmittel und Lötmittel
auf Sn-Cu-Basis oder Pb-freies Lötmittel auf Sn-Ag-Cu-Basis.
Die Lötmittelschicht 11 hat eine Dicke von zum
Beispiel 2,0 bis 5,0 μm.
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4 ist
ein Flußdiagramm, das das Verfahren zur Herstellung des
supraleitenden Bandes in Ausführungsform 2 der vorliegenden
Erfindung zeigt. Das Verfahren zur Herstellung des supraleitenden
Bandes 1b in dieser Ausführungsform wird nachfolgend
anhand von 3 und 4 erklärt.
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Wie
in 3 und 4 dargestellt, wird zuerst der
Hauptkörperabschnitt 7, der die Form eines Bandes
aufweist und der die Supraleiter 3 beinhaltet, hergestellt
(Schritt S10). Da Schritt S10 derselbe wie in Ausführungsform
1 ist, wird die Erklärung für den Schritt unterlassen.
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Anschließend
wird die Lötmittelschicht 11 gebildet (Schritt
S30). Insbesondere wird die Lötmittelschicht 11 auf
dem Hauptkörperabschnitt 7 unter Verwendung zum
Beispiel des Metallplattierungsverfahrens oder des Dampfabscheidungsverfahrens
gebildet.
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Schritt
S30 ist nicht auf den Schritt zum Bilden der Lötmittelschicht 11 auf
dem Hauptkörperabschnitt 7 begrenzt. Zum Beispiel
kann die Lötmittelschicht 11 auf der Oberfläche
des Verstärkungsabschnitts 9, die dem Hauptkörperabschnitt 7 zugewandt
ist, gebildet werden, wenn der Verstärkungsabschnitt 9 im
Voraus hergestellt wird. Als Alternative kann eine Schicht zur Bildung
der Lötmittelschicht 11 sowohl auf der Oberfläche des
Hauptkörperabschnitts 7, die dem Verstärkungsabschnitt 9 zugewandt
ist, wie auch auf der Oberfläche des Verstärkungsabschnitts 9,
die dem Hauptkörperabschnitt 7 zugewandt ist,
gebildet werden.
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Anschließend
wird der Verstärkungsabschnitt 9 gebildet (Schritt
S20). Insbesondere werden zum Beispiel der Hauptkörperabschnitt 7 und
der Verstärkungsabschnitt 9 aneinander gebunden,
indem Wärme auf die Lötmittelschicht 11 ausgeübt
wird, die auf dem Hauptkörperabschnitt 7 oder
dem Verstärkungsabschnitt 9 gebildet ist, und
diese anschließend gehärtet wird.
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Schritt
S20 und S30 sind nicht besonders auf die zuvor beschriebenen Verfahren
beschränkt. Es ist bevorzugt, die zuvor beschriebenen Schritte
S20 und S30 praktisch gleichzeitig auszuführen. Insbesondere werden
zuerst der Hauptkörperabschnitt 7 und der Verstärkungsabschnitt 9 durch
ein Lötmittelschmelzbad geleitet, in dem das Material der
Lötmittelschicht 11 geschmolzen ist. Anschließend
werden sie durch eine Sammeldüse geleitet, wo sie vereint
werden. Somit werden der Hauptkörperabschnitt 7 und
der Verstärkungsabschnitt 9 durch die Lötmittelschicht 11 aneinander
gebunden. In diesem Fall werden der Hauptkörperabschnitt 7 und
der Verstärkungsabschnitt 9 mit der Lötmittelschicht
an ihren anderen Oberfläche plattiert, die nicht die Oberflächen
für die Bindung sind. Als Ergebnis wird ihre Korrosionsbeständigkeit
verbessert und das Spleißen an den Enden unter Verwendung
eines Lötmittels wird einfacher.
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In
dem zuvor beschriebenen Schritt S30 kann ein Flußmittel
gemeinsam mit der Lötmittelschicht 11 verwendet
werden. Insbesondere werden zum Beispiel der Hauptkörperabschnitt 7 und
der Verstärkungsabschnitt 9 vor deren Einbringen
in das Lötmittelschmelzbad durch ein Flußmittelbad
geleitet, um die Oberfläche des Verstärkungsabschnitts 9 zu
aktivieren. Es ist wünschenswert, daß das Flußmittel
aus einem Material hergestellt wird, das die Bindungseigenschaften
zwischen dem Lötmittel und dem Verstärkungsabschnitt 9 verbessert.
Zusätzlich ist es zur Vermeidung der nachteiligen Wirkung
auf den Hülsenabschnitt 5 und die Produktionsgerätschaft
wünschenswert, ein schwach saures Flußmittel zu
verwenden. Die Arten von schwach saurem Flußmittel enthalten
ein Flußmittel auf der Basis einer organischen Säure
und ein Flußmittel auf Harzbasis.
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Wie
zuvor erklärt, ist das supraleitende Band 1b in
dieser Ausführungsform des Weiteren mit einer Lötmittelschicht 11 bereitgestellt,
die zwischen dem Hauptkörperabschnitt 7 und dem
Verstärkungsabschnitt 9 bereitgestellt ist. Das
Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1b in
dieser Ausführungsform weist ferner einen Schritt (Schritt
S30) zum Bilden der Lötmittelschicht 11 zwischen
dem Hauptkörperabschnitt 7 und dem Verstärkungsabschnitt 9 auf.
Die Lötmittelschicht 11 ermöglicht eine
sicherere Bindung zwischen dem Hauptkörperabschnitt 7 und
dem Verstärkungsabschnitt 9.
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Eine
Lötmittelschicht, die für gewöhnlich
für die Bindung einer dünnen Platte aus rostfreiem
Stahl an das supraleitende Band verwendet wird, enthält
den Rückstand eines stark sauren Flußmittels.
Der Grund wird nachfolgend erklärt. Chrom, das in rostfreiem
Stahl enthalten ist, bindet mit Sauerstoff in der Luft zur Bildung von
Chromoxid. Ein passiver Film aus dem Chromoxid wird auf der Oberfläche
des rostfreien Stahls gebildet. Der passive Film aus Chromoxid hat
eine schlechte Benetzbarkeit mit der Lötmittelschicht.
Infolgedessen ist er nicht imstande, eine leichte Bindung zwischen
dem supraleitenden Band und dem rostfreien Stahl herzustellen. Um
eine einfache Herstellung eines supraleitenden Bandes zu erreichen,
das mit einem dünnen Band aus rostfreiem Stahl gebunden
ist, kann die Verwendung eines stark sauren Flußmittels
den passiven Film aus Chromoxid entfernen. Dieses Verfahren weist
jedoch das Problem auf, daß rückständiges
Flußmittel nach der Bindung im Laufe der Zeit eine Korrosion
des Hauptkörperabschnitts des supraleitenden Bandes bewirkt.
Das Flußmittel, das an der Innenseite des gebundenen Abschnitts
verbleibt, kann nach der Bindung nicht von außen abgewaschen
werden.
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Andererseits
bildet der Verstärkungsabschnitt 9, der aus einer
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder einer Legierung
aus Zinn und Kupfer besteht, bei dieser Ausführungsform
keinen starken passiven Film, der auf dem rostfreien Stahl erscheint.
Folglich ist es nicht notwendig, ein stark saures Flußmittel
zu verwenden, wenn die Bindung unter Verwendung der Lötmittelschicht 11 durchgeführt
wird. Daher kann die Lötmittelschicht 11, die
zur Bindung zwischen dem Verstärkungsabschnitt 9 und
dem Hauptkörperabschnitt 7 verwendet wird, den
passiven Film entfernen, der sich auf der Oberfläche der
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder der Legierung
aus Zinn und Kupfer bildet, auch wenn sie kein stark saures Flußmittel
enthält. Selbst wenn daher der Verstärkungsabschnitt 9 und
der Hauptkörperabschnitt 7 unter Verwendung der
Lötmittelschicht 11 aneinander gebunden werden,
ist kein stark saures Flußmittel vorhanden, das nach der
Bindung zurückbleibt. Dieses Verfahren kann das Auftreten
einer Korrosion an dem Hülsenabschnitt 5 im Laufe
der Zeit verhindern. Dieses Verfahren kann auch das Auftreten einer
Korrosion in der Gerätschaft zur Herstellung des supraleitenden
Bandes 1b verhindern.
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AUSFÜHRUNGSFORM 3
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5 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
3 der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 5 dargestellt
ist, hat ein supraleitendes Band 1c in dieser Ausführungsform
im Prinzip dieselbe Struktur wie das supraleitende Band 1a in
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, daß das Band 1c des
Weiteren mit einer Lötmittelschicht 11, die so gebildet
ist, daß sie den gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 bedeckt,
und mit einem weiteren Verstärkungsabschnitt 9 bereitgestellt
ist, der an der Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 angeordnet
ist.
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Das
Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1c in
dieser Ausführungsform ist im Prinzip dasselbe wie jenes
zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1b in Ausführungsform
2, mit der Ausnahme, daß die Lötmittelschicht 11 in
Schritt S30 zur Bildung der Lötmittelschicht 11 so
gebildet wird, daß sie den gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 bedeckt.
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Insbesondere
wird in Schritt S30 zur Bildung der Lötmittelschicht 11 die
Lötmittelschicht 11 so gebildet, daß sie
den gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 bedeckt.
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Diese
Ausführungsform zeigt den Fall, daß die Lötmittelschicht 11 auf
dem gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 gebildet
ist. Da der Verstärkungsabschnitt 9 an der Oberseite 7a und
an der Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 angeordnet
ist, muß die Lötmittelschicht 11 dennoch
nur mindestens an der Oberseite 7a und an der Unterseite 7b des
Hauptkörperabschnitts 7 gebildet werden.
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Wie
zuvor erklärt, wird gemäß dem supraleitenden
Band 1c und dessen Herstellungsverfahren, beide in dieser
Ausführungsform, die Lötmittelschicht 11 auf
dem gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 gebildet
und der Verstärkungsabschnitt 9 wird an der Oberseite 7a und
an der Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 angeordnet.
Durch Anordnen des Verstärkungsabschnitts 9 an
der Seite der Oberseite 7a und an der Seite der Unterseite 7b des
Hauptkörperabschnitts 7 wird die mechanische Festigkeit
des supraleitenden Bandes 1c weiter erhöht. Infolgedessen
kann die zulässige Zugspannung erhöht werden.
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AUSFÜHRUNGSFORM 4
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6 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
4 der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 6 dargestellt
ist, hat ein supraleitendes Band 1d in dieser Ausführungsform
im Prinzip dieselbe Struktur wie das supraleitende Band 1b in
Ausführungsform 2, mit der Ausnahme, daß das Band 1d einen
Hauptkörperabschnitt 7 aufweist, der aus einem
supraleitenden Dünnfilmband besteht.
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Wie
in 6 dargestellt, hat der Hauptkörperabschnitt 7 in
dieser Ausführungsform Schichten, die aus einem Substrat 6,
einer Pufferschicht 4, die direkt auf dem Substrat 6 angeordnet
ist, und einem Supraleiter 3, der direkt auf der Pufferschicht 4 angeordnet
ist, bestehen.
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Das
Substrat 6 besteht aus Metall, wie rostfreiem Stahl, Nickellegierung
(zum Beispiel Hastelloy) oder Silberlegierung. Die Pufferschicht
besteht zum Beispiel aus Yttrium-stabilisiertem Zirkon, Ceroxid,
Magnesiumoxid oder Strontriumtitanat. Anders als in der vorangehenden
Beschreibung kann die Pufferschicht 4 fehlen.
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Der
Supraleiter 3 besteht zum Beispiel aus einem Supraleiter
auf RE123-Basis. Der Begriff ”RE123-Basis” bezeichnet
einen Supraleiter, der die Bedingungen 0,7 ≤ x ≤ 1,3,
1,7 ≤ y ≤ 2,3 und 2,7 ≤ z ≤ 3,3 in
der Molekularformel RExBAyCUzO7-d erfüllt.
Der Begriff ”RE” in dem Supraleiter auf RE123-Basis
bezeichnet ein Material, das ein Seltenerdelement, das Element Yttrium
oder beides enthält. Die Arten von Seltenerdelementen enthalten
Neodym (Md), Gadolinium (Gd), Holmium (Ho) und Samarium (Sm). Der
supraleitende Draht auf RE123-Basis ist dahingehend vorteilhaft,
daß er eine höhere kritische Stromdichte als ein
supraleitender Draht auf Wismut-Basis bei der Flüssigstickstofftemperatur
(77,3 K) hat. Er ist auch dahingehend vorteilhaft, daß er
einen höheren kritischen Stromwert als ein supraleitender
Draht auf Wismut-Basis bei derselben kryogenen Temperatur und demselben
Magnetfeld hat. Während andererseits ein Supraleiter auf
Wismut-Basis mit einem Hülsenabschnitt überzogen
werden kann, kann der Supraleiter auf RE123-Basis nicht mit diesem überzogen
werden. Folglich wird der Supraleiter auf RE123-Basis durch ein
Verfahren hergestellt, in dem der Film eines Supraleiters (ein supraleitendes
Dünnfilmmaterial) auf einem texturierten Metallsubstrat
nur durch das Gasphasenverfahren oder nur das Flüssigphasenverfahren
abgeschieden wird.
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Der
Hauptkörperabschnitt 7 kann des weiteren mit einer
stabilisierenden Schicht (nicht dargestellt) auf der Schicht bereitgestellt
sein, die aus dem Supraleiter 3 besteht. Die stabilisierende
Schicht ist zum Schutz der Oberfläche des Supraleiters 3 bereitgestellt
und besteht zum Beispiel aus Silber oder Kupfer.
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An
der Oberseite 3a der Schicht, die aus dem Supraleiter 3 besteht,
ist ein Verstärkungsabschnitt 9 durch eine Lötmittelschicht 11 bereitgestellt.
Folglich kann der Verstärkungsabschnitt 9, der
aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht, eine gute elektrische
Verbindung mit der Schicht haben, die aus dem Supraleiter 3 besteht.
Der Verstärkungsabschnitt 9 kann an der Unterseite 6b des
Substrats 6 bereitgestellt sein.
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Das
Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1d in
dieser Ausführungsform ist im Prinzip dasselbe wie jenes
zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1b in Ausführungsform
2, mit Ausnahme des Schrittes zur Herstellung des Hauptkörperabschnitts
(Schritt S10).
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Insbesondere
wird zuerst das Substrat 6 hergestellt. Anschließend
wird die Pufferschicht 4 auf dem Substrat 6 zum
Beispiel durch das Dampfabscheidungsverfahren gebildet. Anschließend
wird die Schicht, die aus dem Supraleiter 3 besteht, auf
der Pufferschicht 4 zum Beispiel durch das Dampfabscheidungsverfahren gebildet.
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Wie
zuvor erklärt, wird gemäß dem supraleitenden
Band 1d und dessen Herstellungsverfahren, beide in dieser
Ausführungsform, der Hauptkörperabschnitt 7 unter
Verwendung eines supraleitenden Dünnfilmbandes gebildet.
Das supraleitende Band 1d, das mit dem Hauptkörperabschnitt 7 bereitgestellt
ist, der unter Verwendung eines supraleitenden Dünnfilmbandes
gebildet wird, ist auch mit dem Verstärkungsabschnitt 9 bereitgestellt,
der aus einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder
einer Legierung aus Zinn und Kupfer besteht. Folglich, wie bei den
supraleitenden Bändern in den anderen Ausführungsformen,
hat das supraleitende Band 1d einen Effekt, eine hohe zulässige
Zugspannung und einen geringen Spleißwiderstand aufrechtzuerhalten.
Der Supraleiter 3, der einen Teil des Hauptkörperabschnitts 7 in
dieser Ausführungsform bildet, hat keine besondere Einschränkung.
Daher kann jedes supraleitende Material verwendet werden. Mit anderen Worten,
der Supraleiter kann dem Anwendungsbereich entsprechend gewählt
werden.
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AUSFÜHRUNGSFORM 5
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7 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht, die schematisch
die Struktur des supraleitenden Bandes in Ausführungsform
5 der vorliegenden Erfindung zeigt. Wie in 7 dargestellt
ist, hat ein supraleitendes Band 1e in dieser Ausführungsform
im Prinzip dieselbe Struktur wie das supraleitende Band 1c in
Ausführungsform 3, mit der Ausnahme, daß der Hauptkörperabschnitt 7 unter
Verwendung eines supraleitenden Dünnfilmbandes gebildet
ist. Zusätzlich hat das supraleitende Band 1e in
dieser Ausführungsform im Prinzip dieselbe Struktur wie
das supraleitende Band 1d in Ausführungsform 4,
mit der Ausnahme, daß das Band 1e mit einer Lötmittelschicht 11 bereitgestellt
ist, die so gebildet ist, daß sie den gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 bedeckt,
und mit dem Verstärkungsabschnitt 9, der an der
Obersite 7a und an der Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 angeordnet
ist.
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Das
Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1e in
dieser Ausführungsform ist im Prinzip dasselbe wie jenes
zur Herstellung des supraleitenden Bandes 1c in Ausführungsform
3, mit der Ausnahme, daß in dem Schritt zur Herstellung
des Hauptkörperabschnitts 7 (Schritt S10) diese
Ausführungsform das supraleitende Dünnfilmband
herstellt. Zusätzlich ist das Verfahren zur Herstellung
des supraleitenden Bandes 1e in dieser Ausführungsform
im Prinzip dasselbe wie jenes zur Herstellung des supraleitenden
Bandes 1d in Ausführungsform 4, mit der Ausnahme,
daß in dem Schritt zur Bildung der Lötmittelschicht 11 (Schritt
S30) diese Ausführungsform die Lötmittelschicht 11 derart
bildet, daß sie den gesamten Umfang des Hauptkörperabschnitts 7 bedeckt,
und daß in dem Schritt zur Bildung des Verstärkungsabschnitts 9 (Schritt
S20) diese Ausführungsform den Verstärkungsabschnitt 9 bildet,
der an der Oberseite 7a und an der Unterseite 7b des
Hauptkörperabschnitts 7 gebildet ist.
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Gemäß dem
supraleitenden Band 1e und dessen Herstellungsverfahren,
beide in dieser Ausführungsform, wird ein supraleitendes
Dünnfilmband als Supraleiter 3 verwendet, der
Teil des Hauptkörperabschnitts 7 bildet, und der
Verstärkungsabschnitt 9 wird an der Oberseite 7a und
an der Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 gebildet.
Selbst wenn ein supraleitendes Dünnfilmband als Hauptkörperabschnitt 7 verwendet wird,
kann durch weiteres Erhöhen der mechanischen Festigkeit
das supraleitende Band 1e, das eine erhöhte zulässige
Zugspannung aufweist, erhalten werden.
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BEISPIEL
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In
diesem Beispiel untersuchte der hier benannte Erfinder den Effekt
der Bereitstellung des Verstärkungsabschnitts, der aus
einer ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder einer
Legierung aus Zinn und Kupfer besteht. Insbesondere wurden in den
Beispielen 1 und 2 der vorliegenden Erfindung und in den Vergleichsbeispielen
1 bis 3 supraleitende Bänder einzeln hergestellt, um die
zulässige Zugspannung und den Spleißwiderstand
der einzelnen supraleitenden Bänder zu messen.
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BEISPIEL 1 DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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In
dem Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung wurde ein supraleitendes
Band 1c gemäß dem Verfahren zur Herstellung
des supraleitenden Bandes 1c in Ausführungsform
3, wie in 5 dargestellt, hergestellt.
Insbesondere wurde in dem Schritt zum Herstellen des Hauptkörperabschnitts 7 (Schritt
S10) ein Hauptkörperabschnitt 7 hergestellt, der
die Form eines Bandes hatte und der Supraleiter 3 beinhaltete,
die aus der Hauptphase, die aus einer Bi2223-Phase gebildet war,
und dem Rest, der aus einer Bi2212-Phase und einer nicht-supraleitenden
Phase gebildet war, und einem Hülsenabschnitt 5,
der aus Silber hergestellt war, bestand. Der Hauptkörperabschnitt 7 hatte
eine Dicke von 0,22 mm und eine Breite von 4,2 mm.
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Anschließend
wurden in dem Schritt zum Bilden des Verstärkungsabschnitts 9 (Schritt
S20) und dem Schritt zum Bilden der Lötmittelschicht 11 (Schritt
S30) zunächst zwei Verstärkungsabschnitte 9 hergestellt,
die aus ausscheidungsgehärteter Kupferlegierung, die aus
97% Kupfer und 3% Silber bestand, hergestellt wurden. Die zwei Verstärkungsabschnitte 9 hatten
jeweils eine Dicke von 0,02 mm und eine Breite von 4,3 mm. Sie wurden
durch ein Bad geleitet, das ein Flußmittel auf der Basis
einer organischen Säure enthielt, und ein Lötmittelschmelzbad,
in dem ein Lötmittel, das aus 99,3% Sn und 0,7% Kupfer
bestand, geschmolzen war. Anschließend wurde zur Vereinigung
des supraleitenden Bandes 1c der Hauptkörperabschnitt 7 und
die zwei Verstärkungsabschnitte 9 durch eine Sammeldüse
geleitet. Somit wurden die Verstärkungsabschnitte 9 einzeln an
die Oberseite 7a und die Unterseite 7b des Hauptkörperabschnitts 7 durch
die Lötmittelschicht 11 gebunden. Die Lötmittelschicht 11 hatte
eine Dicke von etwa 3 μm.
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BEISPIEL 2 DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
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Das
supraleitende Band von Beispiel 2 der vorliegenden Erfindung unterschied
sich von jenem von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung darin,
daß der Verstärkungsabschnitt aus einer Kupferlegierung
bestand, wobei dem Kupfer 0,15% Zinn zugegeben wurden. In dem Schritt
zum Bilden des Verstärkungsabschnitts wurde ein Kupfer-Zinn-Legierungsband
mit einer Dicke von 0,02 mm und einer Breite von 4,3 mm verwendet.
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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Das
supraleitende Band von Vergleichsbeispiel 1 wurde nur durch Durchführung
des Schritts zum Herstellen des Hauptkörperabschnitts (Schritt
S10) von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung hergestellt. Folglich hatte
das erzeugte supraleitende Band eine Dicke von 0,22 mm und eine
Breite von 4,3 mm, ohne den Verstärkungsabschnitt 9 und
die Lötmittelschicht 11.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Das
supraleitende Band von Vergleichsbeispiel 2 unterschied sich von
jenem von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung darin, daß der
Verstärkungsabschnitt aus rostfreiem Stahl bestand und
ein Flußmittel auf der Basis einer anorganischen Säure
als Flußmittel verwendet wurde. In dem Schritt zum Bilden
des Verstärkungsabschnitts wurde ein Band aus rostfreiem
Stahl mit einer Dicke von 0,02 mm und einer Breite von 4,3 mm verwendet.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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Das
supraleitende Band von Vergleichsbeispiel 3 unterschied sich von
jenem von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung darin, daß der
Verstärkungsabschnitt aus Messing (Messing der Klasse 2,
wie in JIS C2680 spezifiziert, das aus 34% Kupfer
und 66% Zink besteht) bestand. In dem Schritt zum Bilden des Verstärkungsabschnitts
wurde ein Messingband mit einer Dicke von 0,02 mm und einer Breite
von 4,3 mm verwendet.
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MESSVERFAHREN
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Die
supraleitenden Bänder der Beispiele 1 und 2 der vorliegenden
Erfindung und der Vergleichsbeispiele 1 bis 3 wurden Messungen der
zulässigen Zugspannung und des Spleißwiderstandes
unterzogen. Die zulässige Zugspannung wurde gemessen, um
die Zugspannung zu erhalten, bei der der kritische Stromwert eines supraleitenden
Bandes unter Ausübung einer Zugspannung bei Raumtemperatur
auf 95% des kritischen Stromwertes des supraleitenden Bandes vor
der Ausübung der Zugspannung abnimmt.
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8 ist
eine Querschnittsansicht zur Erklärung des Verfahrens zum
Messen des Spleißwiderstandes in dem Beispiel.
8 zeigt
die Bedingung zum Messen des Spleißwiderstandes des supraleitenden
Bandes
1c von Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung. Wie
in
8 dargestellt ist, wurden bei den einzelnen Proben der
Beispiele 1 und 2 der vorliegenden Erfindung und der Vergleichsbeispiele
1 bis 3, Kantenabschnitte von zwei supraleitenden Bändern
so überlappt, daß die Überlappung ”x” 50
mm betrug. Dann wurde der Spleißvorgang durchgeführt.
Unter dieser Bedingung wurde der Spleißwiderstand bei 77
K gemessen, um den Widerstandswert zu ermitteln. Die Meßergebnisse
sind in Tabelle I dargestellt. Tabelle I
| | zulässige
Zugspannung (N) | Spleißwiderstand
(nΩ) |
| Beispiel
1 der vorliegenden Erfindung | 300 | 25 |
| Beispiel
2 der vorliegenden Erfindung | 260 | 29 |
| Vergleichsbeispiel
1 | 104 | 20 |
| Vergleichsbeispiel
2 | 380 | 160 |
| Vergleichsbeispiel
3 | 210 | 40 |
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MESSERGEBNIS
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Wie
in Tabelle I dargestellt ist, haben die supraleitenden Bänder
der Beispiele 1 und 2 der vorliegenden Erfindung eine zulässige
Zugspannung, die nicht nur höher als jene der Vergleichsbeispiele
1 und 3 ist, sondern auch hoch genug, um annähernd jene
von Vergleichsbeispiel 2 zu erreichen. Die supraleitenden Bänder der
Beispiele 1 und 2 der vorliegenden Erfindung haben nicht nur einen
viel geringeren Spleißwiderstand als jenes von Vergleichsbeispiel
2, sondern sind auch mit jenem von Vergleichsbeispiel 1 vergleichbar.
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Wie
zuvor beschrieben, haben die Beispiele bestätigt, daß die
Bereitstellung eines Verstärkungsabschnitts, der aus einer
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder einer Legierung
aus Zinn und Kupfer besteht, ermöglicht, eine hohe zulässige
Zugspannung und einen geringen Spleißwiderstand aufrechtzuerhalten.
Da die Verstärkungsabschnitte der Beispiele 1 und 2 der
vorliegenden Erfindung zusätzlich dieselbe Dicke wie jene
des Verstärkungsabschnitts von Vergleichsbeispiel 2 aufweisen,
wurde bestätigt, daß, selbst wenn ein supraleitendes
Band mit dem Verstärkungsabschnitt 9 bereitgestellt
wird, eine Abnahme der kritischen Stromdichte pro Querschnittsfläche
verhindert werden kann.
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Es
ist zu beachten, daß die zuvor offenbarten Ausführungsformen
und Beispiele in jeder Hinsicht veranschaulichend und in keiner
Weise einschränkend sind. Der Umfang der vorliegenden Erfindung
ist durch den Umfang der beiliegenden Ansprüche dargestellt
und nicht durch die zuvor beschriebenen Ausführungsformen. Daher
soll die vorliegende Erfindung alle Revisionen und Modifizierungen
beinhalten, die in der Bedeutung und im Umfang äquivalent
zu dem Umfang der Ansprüche enthalten sind.
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INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Das
supraleitende Band der vorliegenden Erfindung ist besonders für
die Technik beeignet, die ein supraleitendes Band betrifft, das
ein supraleitendes Material auf Wismut-Basis aufweist.
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Zusammenfassung
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Die
Erfindung stellt ein supraleitendes Band bereit, das sowohl eine
hohe zulässige Zugspannung wie auch einen geringen Spleißwiderstand
aufrechterhält, und ein Verfahren zur Herstellung des supraleitenden Bandes.
Das supraleitende Band (1c) ist mit einem Hauptkörperabschnitt
(7) und einem Verstärkungsabschnitt (9)
bereitgestellt. Der Hauptkörperabschnitt (7) weist
die Form eines Bandes auf und beinhaltet einen Supraleiter (3).
Der Verstärkungsabschnitt (9) besteht aus einer
ausscheidungsgehärteten Kupferlegierung oder einer Legierung
aus Zinn und Kupfer und ist an mindestens einer Oberfläche
des Hauptkörperabschnitts (7) gebildet.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - US 5801124 [0004, 0004]
- - US 6649280 [0004, 0004]
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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