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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft ein Hybridantriebsgerät, das mit einer
Leistungsquelle und einem Elektromotor versehen ist, ein Fahrzeug
mit demselben und ein zugehöriges Steuerungsverfahren und
insbesondere einen Aufbau, bei dem der Elektromotor mechanisch mit
einer Ausgangsdrehwelle über einen Kraftübertragungsmechanismus
verbunden ist, der in der Lage ist, eine Vielzahl von Übersetzungsverhältnissen
auszuwählen.
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Stand der Technik
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Die
japanische Offenlegungsschrift
Nr. 2004-203219 offenbart ein Hybridantriebsgerät,
bei dem ein Elektromotor, der die Steuerung einer Drehzahl erlaubt,
mit einem Ausgangsteil verbunden ist, das ein Drehmoment empfängt,
das aus einer Hauptleistungsquelle über ein Übersetzungsmechanismus zugeführt
wird, was ein Schalten durch Ändern von Eingriffszuständen
und gelösten Zuständen einer Eingriffsvorrichtung
durchführt.
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Dieses
Hybridantriebsgerät steuert den Elektromotor derart, dass
eine spezifische Solldrehzahl während des leistungslosen
Schaltens (power-off shifting) erzielt wird, so dass eine Schaltverzögerung und/oder
eine Schalterschütterung während des leistungslosen
Schaltens verhindert werden kann.
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Die
japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 06-319210 offenbart ein weiteres Hybridantriebsgerät,
das eine Erschütterung während des Schaltens verhindern
kann, indem eine Drehmomentreduktion (torque down) eines Elektromotors
ausgeführt wird, wenn ein Drehmoment aus eine Ausgangsdrehwelle zu
dem Elektromotor während des Schaltens übertragen
wird.
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Weiterhin
kann erwartet werden, dass die Schalterschütterung in einem
weitern Bereich des Antriebszustands verhindert werden kann, wenn
die in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 06-319210 offenbarte Technik zur Verhinderung der Schalterschütterung
aufgrund der Drehmomentreduktion des Elektromotors auf das Hybridantriebsgerät
gemäß der
japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 2004-203219 angewandt wird.
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In
einigen Fällen ist das Laden in einer Energiespeichervorrichtung
begrenzt, die mit einem Leistungsgenerator elektrisch verbunden
ist. Genauer wird, wenn der Ladezustand der Energiespeichervorrichtung
sich auf einen Nennenswert oder höher ist, das Laden begrenzt, um
die Energiespeichervorrichtung gegenüber einer Überladung
zu schützen.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, verringert sich der Leistungsverbrauch
des Elektromotors derart, dass eine überschüssige
Leistung in der durch den Leistungsgenerator erzeugten Leistung
sich erhöht, wenn die Drehmomentreduktion des Elektromotors
in dem Hybridgerät ausgeführt wird, das in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 2004-203219 offenbart ist und bei dem weiterhin die
Technik gemäß der
japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. 06-319210 angewandt wird. Wenn
das Laden der Energiespeichervorrichtung in diesem Fall begrenzt
wird, ist es notwendig, eine Erhöhung der durch den Leistungsgenerator
erzeugten Leistung zu verhindern, um die Energiespeichervorrichtung
zu schützen. Dementsprechend kann in Betracht gezogen werden,
eine Art und Weise anzuwenden, bei der die Drehmomentreduktion des
Leistungsgenerators zusammen mit der Drehmomentreduktion des Elektromotors
ausgeführt wird, um ein Leistungsgleichgewicht in dem Hybridantriebsgerät beizubehalten.
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Jedoch
wird die Ausgangssteuerung einer Leistungsquelle (beispielsweise
einer Maschine bzw. Brennkraftmaschine) im Vergleich mit der Drehmomentreduktionssteuerung
des Elektromotors und des Leistungsgenerators relativ langsam durchgeführt, so
dass in dem Hybridantriebsgerät ein Leistungsgleichgewicht
verloren geht. Dies führt zu einem Anstieg der Drehzahl
der Hauptleistungsquelle.
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Üblicherweise
wird eine zulässige obere Grenzdrehzahl in der Maschine
bestimmt, und muss die Drehzahl auf oder unterhalb der zulässigen
oberen Grenzdrehzahl gehalten werden. Daher wird in Betracht gezogen,
dass die vorstehend beschriebene Drehmomentreduktion des Elektromotors
und des Leistungsgenerators die Drehzahl der Hauptleistungsquelle,
d. h. der Maschine derart anheben kann, so dass die zulässige
obere Grenzdrehzahl überschritten wird.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ist es schwierig, gleichzeitig
zwei sich widersprechender Aufgaben zu lösen, nämlich
die Schalterschütterung während der Ausführung
der Drehmomentreduktion des Elektromotors und des Leistungsgenerators
zu verhindern und die Hauptleistungsquelle auf oder unterhalb der
zulässigen oberen Grenzdrehzahl zu halten. In diesem Fall
kann in Betracht gezogen werden, dass das Letztere auf eine Prioritätsbasis
erzielt wird, um Beschädigungen der Hauptleistungsquelle
zu verhindern, was zu dem Problem führt, dass die Schalterschütterung
nicht verhindert werden kann.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
Erfindung wurde gemacht, um das vorstehend beschriebene Problem
zu überwinden, und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
ein Hybridantriebsgerät bereitzustellen, das mit einer
Antriebsquelle und einem Elektromotor versehen ist, und insbesondere
eine Hybridantriebsgerät bereitzustellen, das zuverlässig
eine Schalterschütterung in dem Schaltbetrieb bzw. Schaltvorgang
von einen gegenwärtig ausgewählten Übersetzungsverhältnis
zu einem größeren Übersetzungsverhältnis
verhindern kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin,
ein Fahrzeug, das mit dem Hybridantriebsgerät versehen
ist, als auch ein Steuerungsverfahren davon bereitzustellen.
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Ein
Hybridantriebsgerät gemäß einer Ausgestaltung
der Erfindung weist auf: einen Leistungsgenerator, der elektrisch
mit einer Energiespeichervorrichtung verbunden ist, einen Ausgangsverteilungsmechanismus
zur Verteilung eines Teils eines Ausgangs einer Leistungsquelle
auf den Leistungsgenerator und zum Verteilen des restlichen Ausgangs
auf eine Ausgangsdrehwelle, einen Kraftübertragungsmechanismus
zur selektiven Bereitstellung einer Vielzahl von Übersetzungsverhältnissen
durch Kombination von In-Eingriff-Bringen und Lösen einer
Vielzahl von Reibungseingriffsvorrichtungen, einen Elektromotor,
der elektrisch mit der Energiespeichervorrichtung verbunden ist
und mechanisch mit der Ausgangsdrehwelle über den Kraftübertragungsmechanismus
verbunden ist, eine Elektromotorsteuerungseinheit zur Steuerung
eines Ausgangs des Elektromotors, wobei die Elektromotorsteuerungseinheit
in einem Schaltvorgang zum Ändern von einem ersten Übersetzungsverhältnis
zu einem zweiten Übersetzungsverhältnis, das größer
als das erste Übersetzungsverhältnis ist, einen
ersten Steuerungsvorgang zur Steuerung eines Drehmoments des Elektromotors
derart, dass die Drehzahl des Elektromotors auf einen Sollwert entsprechend
dem zweiten Übersetzungsverhältnis angehoben wird,
und einen zweiten Steuerungsvorgang nach dem ersten Steuerungsvorgang
zur Reduktion des Drehmoments des Elektromotors auf oder unter einen
vorbestimmten Wert ausführt, eine Leistungsgeneratorsteuerungseinheit zur
Beschränkung einer Erhöhung der Größe
der durch den Leistungsgenerator erzeugten Leistung entsprechend
der Ausführung des zweiten Steuerungsvorgangs durch die
Elektromotorsteuerungseinheit während einer Begrenzung
des Ladens der Energiespeichervorrichtung, eine Bestimmungseinheit
zur Bestimmung, ob Änderungen in dem Ausgang des Elektromotors,
die durch einen Vorgang verursacht werden, der von dem ersten Steuerungsvorgang
zu dem zweiten Steuerungsvorgang umschaltet, erlaubt sind, während
der Begrenzung des Ladens der Energiespeichervorrichtung und vor
Ausführung des zweiten Steuerungsvorgangs durch die Elektromotorsteuerungseinheit,
und einer Begrenzungseinheit zur Begrenzung des Drehmoments des Elektromotors
in dem ersten Steuerungsvorgang derart, dass es kleiner als dasjenige
ist, das erzielt wird, wenn die Änderungen im Ausgang in
dem ersten Steuerungsvorgang erlaubt sind, wenn die Bestimmungseinheit
bestimmt, dass die Änderungen im Ausgang nicht erlaubt
sind.
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Erfindungsgemäß wird,
wenn es notwendig ist, Variationen zu unterbinden, die im Ausgang
(der Ausgangsgröße, Ausgangsleistung) des Elektromotors
aufgrund eines Vorgangs bzw. Betriebs (Ausführung der Drehmomentreduktion),
der von dem ersten Steuerungsvorgang zu dem zweiten Vorgang umschaltet,
d. h. wenn die Leistungsquelle (beispielsweise eine Maschine) in
einem Bereich nahe an der zulässigen oberen Grenzdrehzahl
arbeitet, das Drehmoment des Elektromotors vorab während
der Zeitdauer des ersten Steuerungsvorgangs beschränkt. Dadurch
ist es möglich, einen Anstieg der Drehzahl der Leistungsquelle
einzuschränken, wenn der Betrieb von dem ersten Steuerungsvorgang
zu dem zweiten Steuerungsvorgang umgeschaltet wird. Daher wird,
selbst wenn das Drehmoment begrenzt wird, der zweite Steuerungsvorgang
durchgeführt, nachdem die Drehzahl des Elektromotors auf
den Sollwert entsprechend dem zweiten Übersetzungsverhältnis
ansteigt. Daher wird der Ausgang bzw. die Ausgangsleistung beim
Eingriff (engagement) verringert, weshalb die Schalterschütterung
verhindert werden kann.
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Dementsprechend
kann, selbst wenn das Laden der Energiespeichervorrichtung begrenzt
ist und die Leistungsquelle in einem Bereich nahe an der oberen
Grenzdrehzahl arbeitet, die Schalterschütterung zuverlässig
verhindert werden.
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Vorzugsweise
bestimmt die Bestimmungseinheit, dass die Änderungen im
Ausgang des Elektromotors nicht erlaubt sind, falls ein Drehzahlspielraum
in Bezug auf eine zulässige obere Grenzdrehzahl der Leistungsquelle
kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
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Vorzugsweise
reduziert die Begrenzungseinheit das Drehmoment des Elektromotors
entsprechend einem Fortschritt des ersten Steuerungsvorgangs.
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Vorzugsweise
bestimmt die Begrenzungseinheit einen ersten Grenzwert entsprechend
einem Grad des Erreichens einer gegenwärtigen Drehzahl des
Elektromotors in Bezug auf die Drehzahl entsprechend dem zweiten Übersetzungsverhältnis,
und begrenzt das Ausgangsdrehmoment des Elektromotors derart, dass
es den ersten Grenzwert nicht überschreitet.
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Vorzugsweise
begrenzt die Begrenzungseinheit den Ausgang des Elektromotors derart,
dass er einen zweiten Grenzwert nicht überschreitet, der
in Abhängigkeit von dem Drehzahlspielraum in Bezug auf
die zulässige obere Grenzdrehzahl der Leistungsquelle bestimmt
ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist ein Fahrzeug eines der
vorstehend beschriebenen Hybridantriebsgeräte auf.
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Bei
einem Steuerungsverfahren eines Hybridantriebsgeräts gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Hybridantriebsgerät
auf: einen Leistungsgenerator, der mit einer Energiespeichervorrichtung
elektrisch verbunden ist, einen Ausgangsverteilungsmechanismus zur
Verteilung eines Teils eines Ausgangs einer Leistungsquelle auf
den Leistungsgenerator und zum Verteilen des restlichen Ausgangs
auf eine Ausgangsdrehwelle, einen Kraftübertragungsmechanismus
zur selektiven Bereitstellung einer Vielzahl von Übersetzungsverhältnissen durch
Kombination von In-Eingriff-Bringen und Lösen einer Vielzahl
von Reibungseingriffsvorrichtungen, und einen Elektromotor, der
mit der Energiespeichervorrichtung elektrisch verbunden ist und über
den Kraftübertragungsmechanismus mit der Ausgangsdrehwelle
mechanisch verbunden ist. Das Steuerungsverfahren gemäß dieser
Ausgestaltung weist auf: einen ersten Steuerungsschritt des Steuerns
des Drehmoments des Elektromotors derart, dass eine Drehzahl des
Elektromotors auf einen Sollwert entsprechend dem zweiten Übersetzungsverhältnis
in einem Schaltvorgang zum Ändern von einem ersten Übersetzungsverhältnis
auf ein zweites Übersetzungsverhältnis angehoben
wird, das größer als das erste Übersetzungsverhältnis
ist, einen zweiten Steuerungsschritt des Reduzierens des Drehmoment
des Elektromotors auf oder unterhalb eines vorbestimmten Werts nach
dem ersten Steuerungsvorgang, und einen dritten Steuerungsschritt
zum Beschränken eines Anstiegs der Größe
der durch den Leistungsgenerator erzeugten Leistung entsprechend
der Ausführung des zweiten Steuerungsschritts während
der Begrenzung des Ladens der Energiespeichervorrichtung. Weiterhin
weist der erste Steuerungsschritt auf: einen Schritt des Bestimmens,
ob Änderungen im Ausgang des Elektromotors, die durch die
Ausführung der Verarbeitung von dem ersten Steuerungsschritt
zum dem zweiten Steuerungsschritt verursacht werden, erlaubt sind,
während der Begrenzung des Ladens der Energiespeichervorrichtung,
und einen Schritt des Begrenzens des Drehmoments des Elektromotors
derart, dass es kleiner als dasjenige ist, das erzielt wird, wenn
die Änderungen im Ausgang erlaubt sind, falls in dem Bestimmungsschritt bestimmt
wird, dass die Änderungen im Ausgang nicht erlaubt sind.
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Erfindungsgemäß kann
ein Hybridantriebsgerät, das mit der Leistungsquelle und
dem Elektromotor versehen ist, und insbesondere das Hybridantriebsgerät
erreicht werden, das zuverlässig die Schalterschütterung
in dem Schaltbetrieb bzw. Schaltvorgang von dem gegenwärtig
ausgewählten Übersetzungsverhältnis zu
einem größeren Übersetzungsverhältnis
verhindern kann. Außerdem kann erfindungsgemäß ein
mit dem vorstehend beschriebenen Hybridantriebsgerät versehendes
Fahrzeug als ein zugehöriges Steuerungsverfahren erzielt
werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
einen schematischen Aufbau eines Hybridantriebgeräts gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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2 zeigt
Nomogramme (Ausrichtungsdiagramme) zwischen einer Maschine und ersten
und zweiten Motorgeneratoren.
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3 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, das eine Schaltsteuerung veranschaulicht,
die durchgeführt wird, wenn Ausgangsvariationen aufgrund
einer Drehmomentreduktion gemäß dem Ausführungsbeispiel
zugelassen sind.
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4 veranschaulicht
ein Verfahren zur Berechnung eines Schaltfortschrittgrads.
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5 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, das eine Schaltsteuerung veranschaulicht,
die durchgeführt wird, wenn gemäß dem
Ausführungsbeispiel Ausgangsvariationen aufgrund einer
Drehmomentreduktion nicht zugelassen sind.
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6 zeigt
ein Funktionsblockschaltbild, das einen wesentlichen Abschnitt eines
Steuerungsaufbaus (Steuerungsstruktur) gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
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7 zeigt
ein Flussdiagramm, das Verarbeitungsprozeduren in Bezug auf den
Schaltvorgang gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht.
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8 zeigt
ein Flussdiagramm, das Einzelheiten einer MG2- und MG1-Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
veranschaulicht.
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Beste Arten zur Ausführung
der Erfindung
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Nachstehend
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben.
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In
der nachfolgenden Beschreibung tragen dieselben oder entsprechende
Abschnitte dieselben Bezugszeichen, weshalb deren Beschreibung nicht wiederholt
wird.
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(Aufbau des Hybridantriebsgeräts)
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1 zeigt
einen schematischen eines Hybridantriebsgeräts 1 gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung.
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Gemäß 1 weist
ein Hybridantriebsgerät 1 gemäß dem
Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Maschine (Brennkraftmaschine) 16,
die einer ”Leistungsquelle” entspricht, eine Motorgetriebeeinheit
(transaxle) 2, eine Ausgangsdrehwelle 6, ein Differentialgetriebe 8 und
Antriebsräder 10 auf.
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Das
Ausgangsdrehmoment der Maschine 16 wird über die
Motorgetriebeeinheit 2 auf die Ausgangsdrehwelle übertragen,
und wird weiter davon über das Differentialgetriebe auf
die Antriebsräder 10 übertragen. Die
Motorgetriebeeinheit 2 kann arbeiten, um durch Aufnahme
eines Teils eines Ausgangsdrehmoments der Brennkraftmaschine 16 elektrische Leistung
zu erzeugen, und ebenfalls eine selektive Motorbetriebssteuerung
zum Hinzufügen einer Antriebsleistung zum Laufen der Ausgangsdrehwelle 6 oder
eine Regenerationssteuerung zur Gewinnung von Energie durchführen.
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Die
Maschine 16 ist eine bekannte Leistungsvorrichtung wie
eine Benzinbrennkraftmaschine oder eine Dieselbrennkraftmaschine,
die Leistung durch Verbrennung von Kraftstoff abgibt, und ist eingerichtet,
eine elektrische Steuerung von Antriebszuständen wie einer Öffnungsposition
einer Drosselklappe (Einlassmenge bzw. Ansaugmenge), einer Kraftstoffzufuhrmenge
und Zündzeitpunkt (Zündverlauf) zu ermöglichen.
Diese Steuerung wird beispielsweise durch eine elektronische Steuerungseinheit (E-ECU) 26 für
die Brennkraftmaschine 16 mit einem Mikrocomputer als Hauptkomponente
durchgeführt.
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Die
Motorgetriebeeinheit 2 ist hauptsächlich aus einem
Planetengetriebemechanismus 20, der einem ”Ausgangsverteilungsmechanismus” entspricht, einem
ersten Motorgenerator 18, der einem ”Leistungsgenerator” entspricht,
einem zweiten Motorgenerator 12, der einem ”Elektromotor” entspricht,
und einem Kraftübertragungsmechanismus 14 aufgebaut.
Der zweite Motorgenerator 12 ist mechanisch mit der Ausgangsdrehwelle 6 über
den Kraftübertragungsmechanismus 14 verbunden.
Dadurch kann ein zwischen dem zweiten Motorgenerator 12 und der
Ausgangsdrehwelle 6 übertragenes Drehmoment entsprechend
einem durch den Kraftübertragungsmechanismus 14 eingestellten Übersetzungsverhältnis
geändert werden.
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Der
Planetengetriebemechanismus 20 kombiniert oder verteilt
die Drehmomente von der oder für die Brennkraftmaschine 16,
von dem oder für den ersten Motorgenerator 18 und
von der oder für die Ausgangsdrehwelle 6. Genauer
ist der Planetengetriebemechanismus 20 ein bekannter Getriebemechanismus,
der einen Differentialbetrieb unter Verwendung dreier Drehelemente
(Rotationselemente) durchführt, d. h. eines Sonnenrads 20a,
bei dem es sich um ein Außenzahnrad handelt, eines Ringrads 20b,
bei dem es sich um ein Innenzahnrad handelt, das koaxial mit dem
Sonnenrad 20a angeordnet ist, und eines Trägers 20c,
der ein Ritzel hält, das in Eingriff mit dem Sonnenrad 20a und
dem Ringrad 20b steht, so dass es sich seine eigene Achse
dreht und das Sonnenrad 20a umkreist. Eine Ausgangswelle (d.
h. Kurbelwelle gemäß diesem Ausführungsbeispiel)
der Brennkraftmaschine 16 ist mit dem Träger 20c über
einen Dämpfer (damper) 16b gekoppelt. Somit ist
der Träger 20c ein Eingangselement des Planetengetriebemechanismus 20.
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Der
erste Motorgenerator 18 ist mit dem Sonnenrad 20a verbunden.
Daher ist das Sonnenrad 20a ein sogenanntes Reaktionselement
und ist das Ringrad 20b ein Ausgangselement. Das Ringrad 20b ist als
ein Ausgangsteil mit der Ausgangsdrehwelle 6 gekoppelt.
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Die
E-ECU 26 erfasst einen Drehzustand einer Ausgangswelle 16a (Maschinendrehzahl
NE) durch einen Drehzahlsensor 16c und erfasst ebenfalls
einen Drehzustand der Ausgangsdrehwelle 6 (Ausgangswellendrehzahl
NOUT) durch einen Drehzahlsensor 6a.
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Der
erste Motorgenerator 18 (der nachstehend als ”MG1” bezeichnet
sein kann) ist beispielsweise aus einem Synchronelektromotor aufgebaut und
weist sowohl eine Funktion als Elektromotor als auch eine Funktion
als Leistungsgenerator auf, und ist elektrisch mit einer Energiespeichervorrichtung (BAT) 24 wie
einer Batterie über eine Leistungssteuerungseinheit 22 verbunden.
Ein erster Umrichter (INV1) 22a der Leistungssteuerungseinheit 22 kann gesteuert
werden, um in geeigneter Weise das Ausgangsdrehmoment des ersten
Motorgenerators 18 zu überwachen (Motorbetriebsdrehmoment
oder Regenerationsdrehmoment). Für diese Einstellung wendet
die Vorrichtung eine hauptsächlich aus einem Mikrocomputer
aufgebaute elektronische Steuerungseinheit (MG-ECU) 28 zur
Steuerung der Motorgeneratoren an.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel ist eine Einstellung zur Erzeugung
eines regenerativen Drehmoments für den ersten Motorgenerator 18 vorgesehen,
so dass der erste Motorgenerator 18 als elektrischer Leistungsgenerator
arbeitet. Die MG-ECU 28 erfasst einen Drehzustand des ersten
Motorgenerators 18 (eine MG1-Drehzahl MRN1) durch einen Drehzahlsensor 18a.
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Der
zweite Motorgenerator (der nachstehend auch als ”MG2” bezeichnet
sein kann) 12 ist gleichermaßen aus einem Synchronelektromotor
aufgebaut und weist sowohl eine Funktion als Elektromotor als auch
eine Funktion als Leistungsgenerator auf. Die MG-ECU 28 steuert
einen zweiten Umrichter (IMV2) 22b der Leistungssteuerungseinheit 22 zur
Auswahl des Motorbetriebs (Leistungslaufbetrieb) zur Abgabe des
Drehmoments und des Generatorbetriebs (regenerativen Betriebs) zum
Gewinnen von Energie, und um in geeigneter Weise die Ausgangsdrehmomente in
den jeweiligen Betrieben einzustellen. Die MG-ECU 28 erfasst
den Drehzustand des zweiten Motorgenerators 12 (eine MG2-Drehzahl
MRN2) durch einen Drehzahlsensor 12a.
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Zusätzlich
zu den Umrichtern 22a und 22b weist die Leistungssteuerungseinheit 22 einen
Hochsetzsteller (boost converter) (CONV) zum Anheben der aus der
Energiespeichervorrichtung 24 zugeführten Leistung
und zur Zufuhr der Ergebnisse zu den Umrichtern 22a und 22b auf.
Die MG-ECU 28 steuert ebenfalls diesen Hochsetzsteller 22c.
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Eine
elektronische Steuerungseinheit (B-ECU) 34, die hauptsächlich
aus einem Mikrocomputer aufgebaut ist, wird zur Verwaltung des Ladezustands
der Energiespeichervorrichtung 24 angewendet. Die B-ECU 34 berechnet
den Ladezustand (SOC, state of charge) der Energiespeichervorrichtung 24 durch
ein bekanntes Verfahren auf der Grundlage eines Lade-/Entladestroms,
einer Spannung, einer Temperatur und dergleichen der Energiespeichervorrichtung 24.
Weiterhin bestimmt die B-ECU 34 eine zulässige
bzw. erlaubte Ladeleistung Win, d. h. einen maximalen Wert der Leistung,
mit der die Energiespeichervorrichtung 24 geladen werden kann,
und eine zulässige Entladeleistung Wout, d. h. einen maximalen
Wert der Leistung, die aus der Energiespeichervorrichtung 24 entladen
werden kann. Diese Bestimmung wird auf der Grundlage des berechneten
Ladezustands unter Bezugnahme auf ein vorbestimmtes Kennfeld durchgeführt.
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Der
Kraftübertragungsmechanismus 14 kann selektiv
eine Vielzahl von Übersetzungsverhältnissen (beispielsweise
einen niedrigen Gang Lo und einen hohen Gang Hi) durch Kombination
von In-Eingriff-Bringen und Lösen einer Vielzahl von Reibungseingriffsvorrichtungen
bilden. Dieser Kraftübertragungsmechanismus 14 kann
in geeigneter Weise ausgelegt sein, um einen niedrigen Gang (niedrige Gangstufe)
Lo mit einem Übersetzungsverhältnis von größer
als 1 zu bilden. Wenn der zweite Motorgenerator 12 den
Motorbetrieb zur Abgabe des Drehmoments durchführt, kann
der vorstehend beschriebene Aufbau das Ausgangsdrehmoment des zweiten
Motorgenerators 12 zur Übertragung von diesen
auf die Ausgangsdrehwelle 6 erhöhen. Daher kann
die Kapazität und/oder die Größe des
zweiten Motorgenerators 12 verringert werden.
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Weiterhin
ist es vorzuziehen, dass der zweite Motorgenerator 12 seinen
Antriebswirkungsgrad in einem guten Zustand behält. Wenn
daher die Drehzahl der Ausgangsdrehwelle 6 sich erhöht,
beispielsweise entsprechend einer Fahrzeuggeschwindigkeit, wird
ein hoher Gang Hi mit einem kleineren Übersetzungsverhältnis
ausgewählt, um die Drehzahl des zweiten Motorgenerators 12 zu
verringern. Weiterhin kann, wenn die Drehzahl der Ausgangsdrehwelle 6 sich
verringert, der niedrige Gang Lo erneut ausgewählt werden.
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Das ”Übersetzungsverhältnis” gemäß dieser Beschreibung
ist ein Wert, der durch Dividieren der aus dem Motorgenerator 12 auf
den Kraftübertragungsmechanismus 14 übertragenen
Drehzahl durch die entsprechende Ausgangsdrehzahl erhalten wird,
die von dem Kraftübertragungsmechanismus 14 auf
die Ausgangsdrehwelle 6 übertragen wird. Somit
wird, wenn das Übersetzungsverhältnis größer als
1 ist, eine Leistung, bei der die Drehzahl geringer und das Drehmoment
größer als diejenigen des zweiten Motorgenerators 12 sind,
auf die Ausgangsdrehwelle 6 übertragen.
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Genauer
ist der Kraftübertragungsmechanismus 14 aus einem
Satz von Planetengetriebemechanismen der Ravigneaux-Bauart aufgebaut.
Genauer ist der Kraftübertragungsmechanismus 14 mit
Außenzahnrädern, d. h. ersten und zweiten Sonnenrädern 14a und 14b versehen.
Das erste Sonnenrad 14a steht in Eingriff mit einem kurzen
Ritzel 14c, das in Eingriff mit einem langen Ritzel 14d steht,
das eine längere axiale Länge aufweist. Das lange
Ritzel 14d steht weiterhin in Eingriff mit einem Ringrad 14e,
das koaxial mit den Sonnenrändern 14a und 14b angeordnet
ist. Ein Träger 14f trägt jeden der Ritzel 14c und 14d,
um um seine eigene Achse zu drehen und um zu umkreisen. Das zweite
Sonnenrad 14b steht im Eingriff mit dem langen Ritzel 14d.
Daher bilden das erste Sonnenrad 14a und das Ringzahnrad 14e einen
Mechanismus, der einem Planetengetriebemechanismus der Doppelritzelbauart
entspricht, zusammen mit den jeweiligen Ritzeln 14c und 14d,
und bilden das zweite Sonnenrad 14b und das Ringrad 14e einen
Mechanismus, der einen Planetengetriebemechanismus der Einzelritzelbauart
entspricht, zusammen mit dem langen Ritzel 14d.
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Weiterhin
sind eine erste Bremse B1, die selektiv das erste Sonnenrad 14a festhält,
als auch eine zweite Bremse B2 angeordnet, die selektiv das Ringrad 14e festhält.
Diese Bremsen B1 und B2 sind Reibungseingriffsvorrichtungen, die
eine Eingriffskraft durch eine Reibungskraft erzeugen, und können durch
Eingriffsvorrichtungen der Mehrplattenbauart (multi plate type)
oder Eingriffsvorrichtungen der Bandbauart jeweils gebildet sein.
Jede der Bremsen B1 und B2 ist typischerweise zum kontinuierlichen Ändern
seiner Drehmomentkapazität entsprechend einer durch einen
Hydraulikdruck erzeugen Eingriffskraft eingerichtet.
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Weiterhin
ist das zweite Sonnenrad 14b mit dem zweiten Motorgenerator 12 gekoppelt,
und ist der Träger 14f mit der Ausgangsdrehwelle 6 gekoppelt.
In dem Kraftübertragungsmechanismus 14 ist daher
das zweite Sonnenrad 14b ein Eingangselement und ist der
Träger 14f ein Ausgangselement. Wenn die erste
Bremse B1 sich in Eingriff befindet und die zweite Bremse B2 gelöst
ist, ist der hohe Gang Hi eingestellt. Wenn die erste Bremse B1
gelöst ist und die zweite Bremse B2 sich in Eingriff befindet,
ist der niedrige Gang Lo mit einem größeren Übersetzungsverhältnis
eingestellt.
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Der
Schaltvorgang (Schaltbetrieb) zwischen den verschiedenen Gängen
wird auf der Grundlage von Fahrzuständen wie einer Fahrzeuggeschwindigkeit
und einer angeforderten Antriebskraft (oder eines Fahrpedalbetätigungsgrads
bzw. -ausmaßes) ausgeführt. Genauer sind Gangbereiche
als ein Kennfeld (Schaltdiagramm) vorherbestimmt und die Steuerung
wird durchgeführt, um einen der Gänge entsprechend
dem erfassten Fahrzustand einzustellen. Eine elektronische Steuerungseinheit
(T-ECU) 30 zur Schaltsteuerung, die hauptsächlich
aus einem Mikrocomputer aufgebaut ist, wird zur Durchführung der
vorstehend beschriebenen Steuerung angewendet.
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Die
elektronischen Steuerungseinheiten 26, 28, 30 und 34 sind
miteinander über eine Kommunikationsverbindung 32 zur
Datenkommunikation zwischen diesen verbunden, und arbeiten miteinander zur
Ausführung der Steuerungsverarbeitung.
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2 zeigt
Nomogramme (Ausrichtungsdiagramme, Liniendiagramme) zwischen der
Maschine 26 und den ersten und zweiten Motorgeneratoren 18 und 12.
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2(a) zeigt ein Nomogramm in Bezug auf den
Planetengetriebemechanismus 20, der dem ”Ausgangsverteilungsmechanismus” entspricht.
Gemäß 1 und 2(a) erscheint,
wenn das Sonnenrad 20a ein durch den ersten Motorgenerator 18 erzeugtes
Reaktionskraftdrehmoment zu dem dem Träger 20c beaufschlagten
Ausgangsdrehmoment der Maschine 16 empfängt, ein
Drehmoment, das kleiner als das aus der Maschine 16 zugeführte
Drehmoment ist, auf dem Ringrad 20b, das das Ausgangselement bildet.
Daher wird ein Teil des Ausgangsdrehmoments der Maschine 16 zu
dem ersten Motorgenerator 18 verteilt, und wird das Restliche
auf die Ausgangsdrehwelle 6 verteilt. Der erste Motorgenerator 18,
der dieses verteilte Drehmoment empfängt, fungiert als
Leistungsgenerator.
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Die
Drehzahl des ersten Motorgenerators 18 (MG1-Drehzahl MRN1),
die Drehzahl der Maschine 16 (Maschinendrehzahl ME) und
die Drehzahl des Ringrads 20b (Ausgangswellendrehzahl MOUT)
sind auf einer Geraden angeordnet, die entsprechend den Übersetzungsverhältnissen
zwischen den Elementen des Planetengetriebemechanismus 20 bestimmt
ist. Daher kann, wenn die Drehzahl des Ringrads 20b (NOUT)
konstant ist, die Drehzahl des ersten Motorgenerators 18 (MRN1)
in geeigneter Weise derart geändert werden, dass die Drehzahl
der Maschine 16 (ME) kontinuierlich, d. h. in einer schrittlosen
Weise geändert werden kann. Somit kann durch Steuerung der
Drehzahl des ersten Motorgenerators 18 die Maschine 16 in
dem effizientesten Drehzahlbereich betrieben werden.
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2(b) zeigt ein Nomogramm, das sich auf dem
Planetengetriebemechanismus der Ravigneaux-Bauart bezieht, das in
dem Kraftübertragungsmechanismus 14 enthalten
ist. Gemäß 1 und 2(b) wird, wenn die zweite Bremse B2 sich
in Eingriff befindet, so dass das Ringrad 14e festgehalten
wird, der niedrige Gang Lo eingestellt. Wenn die erste Bremse B1
sich in Eingriff befindet, um das erste Sonnenrad 14a festzuhalten,
wird ein hoher Gang Hi mit einem kleineren Übersetzungsverhältnis
als der niedrige Gang Lo eingestellt.
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Wenn
der niedrige Gang Lo eingestellt ist, wird das Ausgangsdrehmoment
des zweiten Motorgenerators 12 entsprechend dem Übersetzungsverhältnis
angehoben und wird zu der Ausgangsdrehwelle 6 hinzugefügt.
Wenn im Gegensatz dazu der hohe Gang Hi eingestellt ist, wird das
aus dem zweiten Motorgenerator 12 zugeführte Drehmoment
mit einer kleineren Erhöhungsrate als bei dem niedrigen Gang
Lo angehoben und wird zu der Ausgangsdrehwelle 6 hinzugefügt.
Das der Ausgangsdrehwelle 6 hinzugefügte Drehmoment
ist positiv, wenn der zweite Motorgenerator 12 sich in
dem Antriebszustand (Motorbetriebszustand) befindet, und ist negativ, wenn
er sich in einem angetriebenen Zustand (Regenerationszustand, Generatorbetriebszustand)
befindet.
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Die
Drehzahl des zweiten Motorgenerators 12 (MG2-Drehzahl MRN2)
und die Drehzahl des Ringrads 22b (Ausgangswellendrehzahl
NOUT) sind auf einer geraden Linie angeordnet, die entsprechend den Übersetzungsverhältnissen
zwischen den Elementen bestimmt ist, die den Kraftübertragungsmechanismus
bilden. Daher ist unter der Annahme, dass die Drehzahl des Trägers 14f (Ausgangswellendrehzahl
NOUT) konstant ist, die Drehzahl des zweiten Motorgenerators 12 gleich
einer (nachstehend als Hochgangdrehzahl bezeichnete) Drehzahl im
hohen Gang NHG, wenn der hohe Gang Hi eingestellt ist, und wird
auf eine (nachstehend als Niedriggangdrehzahl bezeichnete) Drehzahl
im niedrigen Gang NLG ansteigen, wenn der niedrige Gang Lo eingestellt
ist.
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Das
in 1 gezeigte Hybridantriebsgerät 1 treibt
die Maschine 16 so effizient wie möglich an, um die
Menge an Emissionen zu verringern, und um gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch
zu verbessern. Der Motorgenerator kann eine Energiewiedergewinnung
(Energieregeneration) durchführen, und dies verbessert
ebenfalls den Kraftstoffverbrauch. Daher arbeitet, wenn eine große
Antriebskraft erforderlich ist, der zweite Motorgenerator 12 derart,
dass dessen Drehmoment zur Ausgangsdrehwelle 6 hinzugefügt wird,
während die Maschine 16 ihr Ausgangsdrehmoment
auf die Ausgangsdrehwelle 6 überträgt.
In diesem Fall wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit gering ist,
der Kraftübertragungsmechanismus 14 in den niedrigen
Gang Lo versetzt, um das auf diese Weise hinzugefügte Drehmoment
zu erhöhen. Wenn danach die Fahrzeuggeschwindigkeit ansteigt,
wird der Kraftübertragungsmechanismus 14 auf den
hohen Gang Hi eingestellt, um die Drehzahl des zweiten Motorgenerators
zu verringern. Der Zweck davon besteht darin, den guten Antriebswirkungsgrad
des zweiten Motorgenerators 12 beizubehalten, und um dadurch
eine Verschlechterung des Kraftstoffverbrauchs zu verhindern.
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Wenn
im Gegensatz dazu ein Bremsvorgang (Bremsbetrieb) während
des Fahrens bei einer gewissen Fahrzeuggeschwindigkeit durchgeführt
wird, tritt der zweite Motorgenerator 12 in den angetriebenen
Zustand ein, um die Energiewiedergewinnung (Energieregeneration)
durchzuführen. Wenn sich die Fahrzeuggeschwindigkeit verringert,
findet ein Schaltvorgang (Schaltbetrieb) von dem hohen Gang Hi zu
dem niedrigen Gang Lo statt.
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(Schaltsteuerung, die durchgeführt
wird, wenn Ausgangsvariationen aufgrund einer Drehmomentreduktion
(torque down) zugelassen sind)
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Nachstehend
ist die Drehmomentreduktionssteuerung (torque down control) in dem
Schaltvorgang von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo beschrieben.
Zunächst ist die Schaltsteuerung beschrieben, die durchgeführt
wird, wenn Ausgangsvariationen aufgrund der Drehmomentreduktion
in dem Fall zugelassen sind, in dem der Ladezustand (SOC) der Energiespeichervorrichtung
gleich oder höher als ein Referenzwert ist und das Laden begrenzt
wird.
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3 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, das die Schaltsteuerung veranschaulicht,
die durchgeführt wird, wenn Ausgangsvariationen aufgrund
der Drehmomentreduktion gemäß dem Ausführungsbeispiel
zugelassen sind. 3(a) zeigt das Ausgangsdrehmoment
des MG2. 3(b) zeigt die Maschinendrehzahl
NE. 3(c) zeigt die MG2-Drehzahl MRN2. 3(d) zeigt ein Ausgangsdrehmoment des MG1. 3(e) zeigt einen Hydraulikdruck (Eingriffsdruck)
der ersten Bremse B1. 3(f) zeigt einen Hydraulikdruck
(Eingriffsdruck) der zweiten Bremse B2.
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3 zeigt
den Fall, in dem der zweite Motorgenerator 12 die Energiewiedergewinnung
durchführt, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu verringern, wodurch
das Schalten von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo durchgeführt
wird. Wie es in 3(a) gezeigt ist,
ist daher das Ausgangsdrehmoment des zweiten Motorgenerators 12 negativ
(der angetriebene Zustand), unmittelbar bevor das Schalten von dem
hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo zu einem Zeitpunkt t11 angefordert
wird. Wenn die Schaltanforderung zu dem Zeitpunkt t11 angefordert wird, ändert
sich das Ausgangsdrehmoment des zweiten Motorgenerators 12 von
einem negativen Wert zu null hin. Der Schaltvorgang startet zu einem Zeitpunkt
t12, wenn das Ausgangsdrehmoment des zweiten Motorgenerators 12 null
wird. Dadurch verringert sich der Hydraulikdruck der ersten Bremse B1,
wie es in 3(e) gezeigt ist, und verringert
sich die Eingriffskraft der ersten Bremse B1. Nach dem Verringern des
Hydraulikdrucks der ersten Bremse B1 wird der Hydraulikdruck der
zweiten Bremse B2 in einer pulsartigen Weise zugeführt,
wie es in 3(f) gezeigt ist, so dass
die Eingriffskraft der ersten Bremse B1 erhöht wird.
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Darauffolgend
beginnt das Ausgangsdrehmoment des MG2, sich zu einem Zeitpunkt
t13 zu erhöhen, wie es in 3(a) gezeigt
ist, um die MG2-Drehzahl MRN2 auf die Solldrehzahl (Niedriggangdrehzahl
NLG) entsprechend dem niedrigen Gang Lo zu erhöhen. Entsprechend
dieser Erhöhung des Ausgangsdrehmoments des MG2 steigt
die MG2-Drehzahl MRN2 an, wie es in 3(c) gezeigt ist.
Eine Drehmomentreduktion (torque down) wird an dem MG2 zu einem
Zeitpunkt t14 ausgeführt, wenn die MG2-Drehzahl MRN2 die
Niedriggangdrehzahl NLG um eine vorgebestimmte Größe überschreitet.
Somit verringert sich das Ausgangsdrehmoment des MG2 auf oder unterhalb
eine vorbestimmten Werts. Zu diesem Zeitpunkt wird die Drehmomentreduktion
an dem MG1 zur Beschränkung einer überschüssigen
Leistung in der durch den MG1 erzeugten Leistung ausgeführt.
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Durch
die Drehmomentreduktion des MG2 verringert sich die MG2-Drehzahl
MRN2, wie es in 3(c) gezeigt ist.
Parallel dazu ändern sich die Drücke der Bremsen
B1 und B2 zu der Lösungsseite und Eingriffsseite entsprechend
der Einstellung des niedrigen Gangs Lo, wie es jeweils in 3(e) und 3(f) gezeigt
ist. Dann wird bestimmt, dass der Eingriffszustand erzielt worden
ist (Zeitpunkt t15), wenn der Übertragungsweg (genauer
der unvollständige Übertragungsweg) entsprechend
dem niedrigen Gang Lo von dem MG2 zu der Ausgangsdrehwelle 6 geformt
ist und die MG2-Drehzahl MRN2 im Wesentlichen mit der Niedriggangdrehzahl
NLG übereinstimmt, obwohl die Übertragung abläuft
(pass). Dadurch ändern sich die Ausgangsdrehmomente des MG2
und des MG1 zu den Werten entsprechend dem Fahrzustand des Fahrzeugs,
wie es jeweils in 3(a) und 3(d) gezeigt ist. Außerdem ist
die Bremse B1 vollständig gelöst und ist die Bremse
B2 vollständig im Eingriff.
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Schließlich
endet die Schaltsteuerung zu einem Zeitpunkt t16, und kehrt die
Steuerung zu der normalen Fahrtsteuerung zurück. Eine Zeitdauer α zwischen
den Zeitpunkten t13 und t14 entspricht der Zeitdauer, während
der ein ”erster Steuerungsvorgang” an dem MG2
ausgeführt wird, und entspricht eine Zeitdauer β zwischen
den Zeitpunkten t14 und t15 der Zeitdauer, während der
ein ”zweiter Steuerungsvorgang” an dem MG2 ausgeführt
wird. Die Zeitdauer α wird ebenfalls als ”Trägheitsphase” bezeichnet.
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Entsprechend
der vorstehend beschriebenen Schaltsteuerung verursacht die Ausführung
der Drehmomentreduktion des MG1 und des MG2 zu dem Zeitpunkt t14
relativ große Ausgangsvariationen, d. h. ein Ungleichgewicht
(Turbulenz) in dem Drehmoment tritt in dem Hybridantriebsgerät 1 auf. Diese
Variationen im Ausgang können die Drehzahl der Maschine 16 erhöhen.
Die Maschine 16 ist derart ausgelegt, dass sie ein obere
Grenzdrehzahl NEmax aufweist, die eine zulässige maximale
Drehzahl ist, und die Maschinendrehzahl NE muss derart beibehalten
werden, dass sie nicht diese obere Grenzdrehzahl NEmax überschreitet.
Daher sind, wenn die Maschinendrehzahl NE keinen ausreichenden Spielraum
in Bezug auf die obere Grenzdrehzahl NEmax aufweist, die Ausgangsvariationen
aufgrund der Drehmomentreduktion nicht erlaubt bzw. zulässig, und
wird die Ausführung der Drehmomentreduktion des MG2 und
des MG1 beschränkt. Daher kann in einigen Fällen
die Schalterschütterung nicht verhindert werden.
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(Schaltsteuerung, die durchgeführt
wird, wenn die Ausgangsvariationen aufgrund der Drehmomentreduktion
nicht erlaubt sind)
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Dementsprechend
führt, selbst wenn ein Drehzahlspielraum NEmgn in Bezug
auf die obere Grenzdrehzahl NEmax klein ist, das Hybridantriebsgerät 1 gemäß dem
Ausführungsbeispiel eine Schaltsteuerung aus, die zuverlässig
die Schalterschütterung verhindern kann.
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Genauer
wird, während das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 begrenzt
wird, und insbesondere bevor die Drehmomentreduktion ausgeführt wird,
bestimmt, ob die Ausgangsvariationen aufgrund der Drehmomentreduktion
des MG1 und des MG2 erlaubt sind oder nicht. Wenn bestimmt wird,
dass die Ausgangsvariationen nicht erlaubt sind, wird im Vergleich
zu dem Fall, in dem die vorstehend beschriebenen Ausgangsvariationen
erlaubt sind, das Ausgangsdrehmoment des MG2 in dem ”ersten
Steuerungsvorgang” (Trägheitsphase) begrenzt.
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Die
vorstehend beschriebenen Begrenzung auf das Ausgangsdrehmoment kann
in verschiedenen Weisen durchgeführt werden, wobei gemäß dem Ausführungsbeispiel
ein erster Grenzwert TLIM1, der entsprechend einen später
beschriebenen Schaltfortschrittsgrad PRG bestimmt wird, und ein
zweiter Grenzwert TLIM2 angewendet wird, der entsprechend einen
Drehzahlspielraum NEmgn in Bezug auf die obere Grenzdrehzahl NEmax
bestimmt wird. Das Ausgangsdrehmoment wird begrenzt, um weder den ersten
Grenzwert TLIM1 noch den zweiten Grenzwert TLIM2 zu überschreiten.
Zur Anwendung der vorstehend beschriebenen Grenzwerte TLIM1 und TLIM2
wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel
bestimmt, ob die Ausgangsvariationen beim Start des Schaltvorgangs
erlaubt sind oder nicht.
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4 veranschaulicht
ein Verfahren zur Berechnung des Schaltfortschrittsgrad PRG.
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Gemäß 4 definiert
die Größe der MG2-Drehzahl MRN2 den Schaltfortschrittsgrad PFG
in dem Schaltvorgang von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang
Lo. Somit beträgt der Schaltfortschrittsgrad PRG 0%, wenn
die MG2-Drehzahl MRN2 gleich der Hochgangdrehzahl NHG ist. Wenn die
MG2-Drehzal MRN2 gleich der Niedriggangdrehzahl NLG ist, beträgt
der Schaltforschrittsgrad PRG 100%.
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Somit
gibt der Schaltforschrittsgrad PRG einen Grad des Erreichens der
gegenwärtigen MG2-Drehzahl MRN2 in Bezug auf die Drehzahl
entsprechend dem niedrigen Gang Lo an, und bedeutet einen Grad des
Abschlusses (Vervollständigung) des Schaltprozesses von
dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo.
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Der
erste Steuerungswert bzw. Grenzwert TLIM1 weist eine Charakteristik
auf, die im Wesentlichen entgegengesetzt zu derjenigen des Schaltfortschrittsgrads
PRG ist, und ist derart bestimmt, dass sie sich mit dem Fortschritt
des Schaltvorgangs verringert. Durch Verwendung des ersten Grenzwerts TLIM1
entsprechend dem Schaltfortschrittsgrad PRG wird die Begrenzung
des Ausgangsdrehmoments des MG2 relativ gelockert bzw. entspannt,
wenn der Vorgang sich in der Anfangsstufe der Trägheitsphase befindet,
d. h. wenn es notwendig ist, die MG2-Drehzal MRN2 zu einem hohen
Ausmaß anzuheben und ein geeigneter Zeitspielraum vor der
Ausführung der Drehmomentreduktion vorhanden ist. Im Gegensatz
dazu wird die Begrenzung des Ausgangsdrehmoments des MG2 während
der letzteren Stufe der Trägheitsphase verbessert bzw.
angehoben, d. h. wenn die Notwendigkeit zur Anhebung der MG2-Drehzahl
MRN2 klein ist und die Drehmomentreduktion bald ausgeführt
wird.
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Der
zweite Grenzwert TLIM2 ist derart definiert, dass er im Wesentlichen
proportional zu dem Drehzahlspielraum NEmgn in Bezug auf die obere Grenzdrehzahl
NEmax ist.
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5 zeigt
ein Zeitverlaufsdiagramm, das die Schaltsteuerung gemäß dem
Ausführungsbeispiel darstellt, die durchgeführt
wird, wenn die Ausgangsvariationen aufgrund der Drehmomentreduktion
nicht erlaubt sind. 5(a) zeigt den
Fahrpedalbetätigungsgrad. 5(b) zeigt
das Ausgangsdrehmoment des MG2. 5(c) zeigt
die Maschinendrehzahl NE. 5(d) zeigt
die MG2-Drehzahl MRN2.
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Ähnlich
wie 3 zeigt 5 den Fall,
in dem das Schalten von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang
Lo durchgeführt wird, wenn der MG2 die Energieregeneration
(Energiewiedergewinnung) zur Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit durchführt.
Eine Anforderung zum Schalten von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen
Gang Lo wird zu einem Zeitpunkt t1 ausgegeben, und der Schaltvorgang
startet zu einem Zeitpunkt t2. Beim Start dieses Schaltvorgangs
wird auf der Grundlage des Drehzahlspielraums NEmgn bestimmt, ob
die Ausgangsvariationen erlaubt sind oder nicht. Natürlich
zeigt 5 den Betrieb in dem Fall, in dem die Ausgangsvariationen
nicht erlaubt sind.
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Die
Vorgänge bzw. der Betrieb der verschiedenen Abschnitte
von dem Zeitpunkt t1 bis zu dem Zeitpunkt t3 sind im Wesentlichen
dieselben wie diejenigen vom Zeitpunkt t11 zu dem Zeitpunkt t3 gemäß 3,
so dass deren Beschreibung nicht wiederholt wird.
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Wie
es in 5(b) gezeigt ist, beginnt das Ausgangsdrehmoment
des MG2 zu einem Zeitpunkt t14 sich zu erhöhen, um die
Drehzahl des zweiten Motorgenerators 12 auf eine Solldrehzahl
(Niedriggangdrehzahl NLG) entsprechend dem niedrigen Gang Lo anzuheben.
Das Ausgangsdrehmoment des MG2 in dem Schaltvorgang wird derart
gesteuert, dass es mit dem größeren Wert übereinstimmt,
der zwischen dem Drehmomentanforderungswert auf der Grundlage der
Schaltsteuerung und dem Drehmomentanforderungswert auf der Grundlage
der Fahrtsteuerung ausgewählt wird. Wenn daher das Fahrpedal
betätigt wird, so dass der Fahrpedalbetätigungsgrad
zu dem Zeitpunkt t3 ansteigt, wie es in 5(a) gezeigt
ist, steigt das Ausgangsdrehmoment des MG2 entsprechend dem Drehmomentanforderungswert
entsprechend diesen Fahrpedalbetätigungsgrad an.
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Im
Gegensatz dazu wird in der Trägheitsphase (Zeitdauer α)
das Ausgangsdrehmoment MG2 derart begrenzt, dass es nicht den ersten
Grenzwert TLIM1, der entsprechend dem Schaltfortschrittsgrad PRG
bestimmt wird, und den zweiten Grenzwert TLIM2 überschreitet,
der entsprechend dem Drehzahlspielraum NEmgn bestimmt wird. Somit
wird der Bereich des Ausgangsdrehmoments des MG2 auf den kleineren
der ersten und zweiten Grenzwerte TLIM1 und TLIM2 begrenzt. Wie
es in 5(b) gezeigt ist, stimmt das
Ausgangsdrehmoments des MG2 mit dem zweiten Grenzwert TLIM2 während
einer Zeitdauer zwischen den Zeitpunkten t4 und t5 überein,
und stimmt mit dem ersten Grenzwert TLIM1 während einer
Zeitdauer zwischen den Zeitpunkt t5 und t6 überein.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, ist das Ausgangsdrehmoment
des MG2 in der letzten Stufe der Trägheitsphase ausreichend
klein. Daher sind die Ausgangsvariationen, die zu dem Zeitpunkt t6
auftreten, wenn die Drehmomentreduktion an dem MG2 ausgeführt
wird, im Vergleich mit dem Fall gemäß 3(a) extrem klein. Daher hebt die Drehmomentreduktion
die Drehzahl der Maschine 16 nicht an. Der langsame Anstieg
der Drehzahl der Maschine 16 gemäß 5(c) wird durch die Betätigung
des Fahrpedals durch den Fahrer verursacht, und wird nicht durch
den Einfluss der Drehmomentreduktion verursacht.
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Zu
dem Zeitpunkt t6 wird, obwohl dies nicht gezeigt ist, die Drehmomentreduktion
an dem MG1 ausgeführt. Die Größe dieser
Drehmomentreduktion an dem MG1 kann extrem klein sein, ähnlich
zu der Drehmomentreduktion des MG2. Daher ist das Ungleichgewicht
im Drehmoment, das in dem Hybridantriebsgerät 1 auftritt,
extrem klein.
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Wenn
zu einem Zeitpunkt t7 bestimmt wird, dass der Eingriffszustand erreicht
ist, ändert sich das Ausgangsdrehmoment des MG2 zu dem
Wert entsprechend dem Fahrzustand des Fahrzeugs, ähnlich wie
in dem Fall gemäß 3. Auf diese
Weise endet die Schaltsteuerung zu dem Zeitpunkt t8, und wird die
Steuerung zu der normalen Fahrsteuerung umgeschaltet.
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Die
Betätigung der Hydraulikbremsen B1 uns B2 sind im Wesentlichen
dieselben wie diejenigen gemäß 3(e) und 3(f), und sind daher nicht in 5 gezeigt.
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Wie
es vorstehend beschrieben worden ist, kann die MG2-Drehzahl MRN2
in der Anfangsstufe der Trägheitsphase (Zeitdauer a) relativ
schnell ansteigen, und können weiterhin die Ausgangsvariationen
aufgrund der Drehmomentreduktion in der letzten Stufe der Trägheitsphase
(Zeitdauer a) reduziert werden. Daher kann im Vergleich mit dem
Fall, in dem die Ausgangsdrehmoment mit Begrenzung des MG2 gemäß 3 nicht
durchgeführt wird, eine signifikante Verzögerung
des Schalbetriebs verhindert werden, und kann der Anstieg der Drehzahl
der Maschine 16 aufgrund der Ausgangsvariationen reduziert
werden, so dass ein Situation unterdrückt werden kann,
dass die Maschine 16 die obere Grenzdrehzahl NEmax erreicht.
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Weiterhin
kann der MG2 in der Anfangsstufe der Trägheitsphase (Zeitdauer
a) ein relativ großes Ausgangsdrehmoment erzeugen. Daher
kann, selbst wenn der Fahrer das Fahrpedal zur Erhöhung
des Drehmomentanforderungswerts herunterdrückt bzw. betätigt,
eine Verschlechterung im Ansprechen, d. h. ein sogenanntes ”Verzögerungsgefühl” (lag
feeling) verhindert werden.
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(Steuerungsstruktur)
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Nachstehend
ist eine Steuerungsstruktur zur Implementierung der vorstehend beschriebenen Schaltsteuerung
beschrieben.
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6 zeigt
ein Funktionsblockschaltbild, das einen wesentlichen Abschnitt der
Steuerungsstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht. Die in 6 gezeigte
Steuerungsstruktur kann durch elektronische Steuerungseinheiten 26, 28, 30 und 34 gemäß 1 implementiert
werden, die zusammenarbeiten, um die Verarbeitung entsprechend den
verschiedenen Funktionsblöcken gemäß vorab
gespeicherten Programmen auszuführen.
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Gemäß 6 wird
in der Steuerungsstruktur gemäß dem Ausführungsbeispiel
ein Teil eines MG2-Drehmomentanforderungswerts TMG2*, das durch
eine MG2-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 100 erzeugt
wird, durch eine Begrenzungseinheit 102 auf einen Grenzwert
TLIM oder darunter begrenzt, und wird dann zu einem oberen Anschluss
einer Schalteinheit 104 zugeführt. Der Rest wird
direkt einem unteren Anschluss der Schalteinheit 104 zugeführt.
Entweder der begrenzte MG2-Drehmomentanforderungswert oder der MG2-Drehmomentanforderungswert
TMG2* wird als der MG2-Drehmomentanforderungswert ausgegeben, entsprechend
davon, ob eine Und-Einheit 120 eine Ausgangsvariationsbegrenzungsanforderung ausgegeben
hat oder nicht. Genauer wird der aus der MG2-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 100 bereitgestellte
MG2-Drehmomentanforderungswert TMG2* lediglich begrenzt, wenn die Und-Einheit 120 die
Ausgangsvariationsbegrenzungsanforderung ausgegeben hat. Der MG2
wird entsprechend dem aus der Schalteinheit 104 bereitgestellten
MG2-Drehmomentanforderungswert gesteuert.
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Die
MG2-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 100 erzeugt
den MG2-Drehmomentanforderungswert TMG2* auf der Grundlage der Schaltanforderung,
des Fahrpedalbetätigungsgrads, der Maschinendrehzahl NE,
der MG1-Drehzahl MRN1 und der MG2-Drehzahl MRN2.
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Eine
Minimalwertauswahleinheit (MIN) 118 gibt als Grenzwert
TLIM den kleineren Wert aus, der zwischen dem ersten Grenzwert TLIM1,
der durch eine Schaltfortschrittsgrad-Berechnungseinheit 110 und
einer ersten Grenzwertcharakteristik-Speichereinheit 112 erzeugt
wird, und einen zweiten Grenzwert TLIM2 ausgewählt wird,
der durch eine Subtraktionseinheit 114 und einer zweiten
Grenzwertcharakteristik-Speichereinheit 116 erzeugt wird.
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Die
Schaltfortschrittsgrad-Berechnungseinheit 110 berechnet
einen Schaltfortschrittsgrad PRG auf der Grundlage der MG2-Drehzahl
MRN2. Die erste Grenzwertcharakteristik-Speichereinheit 112 bestimmt
den ersten Grenzwert TLIM1 unter Bezugnahme auf ein Kennfeld, in
dem der berechnete Schaltfortschrittsgrad PRG mit dem ersten Grenzwert TLIM1
korreliert ist, oder auf der Grundlage einer vorbestimmten Gleichung.
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Die
Subtraktionseinheit 114 berechnet den Drehzahlspielraum
NEmgn durch Subtrahieren der gegenwärtigen Maschinedrehzahl
NE von der oberen Grenzdrehzahl NEmax der Maschine 16.
Die zweite Grenzwertspeichereinheit 116 bestimmt den zweiten
Grenzwert TLIM2 unter Bezugnahme auf ein Kennfeld, in dem der berechnete
Drehzahlspielraum NEmgn mit dem zweiten Grenzwert TLIM2 korreliert ist,
oder auf der Grundlage einer vorbestimmten Gleichung.
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Eine
Untersuchungseinheit 122 bestimmt auf der Grundzahl des
durch die Subtraktionseinheit 114 berechneten Drehzahlzahlspielraums
NEmgn, ob die Ausgangsvariationen auf Grund der Drehmomentreduktion
erlaubt sind oder nicht. Insbesondere bestimmt, wenn Drehzahlspielraum
NEmgn kleiner als ein Schwellwert δ ist, die Untersuchungseinheit 122, dass
die Ausgangsvariationen nicht erlaubt sind, und gibt eine Drehzahlbegrenzungsanforderung
aus. Der Schwellwert δ kann vorab durch Experimente entsprechend
dem Ansprechcharakteristiken der Maschine 16 und dergleichen
erhalten werden. Eine Untersuchungseinheit 124 bestimmt
auf der Grundlage des Ladezustands SOC der Energiespeichervorrichtung 24 oder
der erlaubten Entladeleistung Wout, ob die Energiespeichervorrichtung 24 sich
in einem übergeladenen Zustand befindet oder nicht.
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Die
Untersuchungseinheit 124 gibt eine Ladungsbegrenzungsanforderung
aus, wenn diese bestimmt, dass die Energiespeichervorrichtung 24 sich in
dem übergeladenen Zustand befindet und die Ladungsbegrenzung
notwendig ist. Die Untersuchungseinheiten 122 und 124 führen
die Bestimmungsverarbeitung entsprechend dem Startzeitpunkt (Startzeitverlauf)
des Schaltvorgangs aus. Wenn die Untersuchungseinheiten 122 und 124 jeweils
die Drehzahlbegrenzungsanforderung und die Ladungsbegrenzungsanforderung
ausgeben, gibt die Und-Einheit 120 eine Ausgangsvariationsbegrenzungsanforderung
zur der Schalteinheit 104 aus, um das Ausgangsdrehmoment
des MG2 zu beschränken.
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Wenn
die Untersuchungseinheit 124 die Ladungsbegrenzungsanforderung
ausgibt, erzeugt eine MG1-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 106 einen
MG1-Drehmomentanforderungswert TMG1*, um die Drehmomentreduktion
in dem MG1 zusammen mit der Ausführung der Drehmomentreduktion
in dem MG2 auszuführen. Der MG1 wird entsprechend dem MG1-Drehmomentanforderungswert
TMG1* gesteuert, der aus der MG1-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 106 bereitgestellt
wird.
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(Verarbeitungsablauf)
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Die
Verarbeitungsprozeduren in Bezug auf den Schaltvorgang von dem hohen
Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo gemäß dem Ausführungsbeispiel, die
bereits beschrieben worden sind, können wie nachstehend
beschrieben zusammengefasst werden.
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7 zeigt
ein Flussdiagramm, das Verarbeitungsprozeduren in Bezug auf den
Schaltvorgang gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht.
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Gemäß 7 wird
in Schritt S2 bestimmt, ob eine Schaltanforderung von dem hohen
Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo ausgegeben worden ist oder nicht.
Wenn die Schaltanforderung nicht ausgegeben worden ist (NEIN in Schritt
S2), wird die Verarbeitung in Schritt S2 wiederholt, bis die Schaltanforderung ausgegeben
wird.
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Wenn
die Schaltanforderung ausgegeben worden ist (JA in Schritt S2),
geht die Verarbeitung zu Schritt S4 über, und es wird bestimmt,
ob das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 begrenzt
wird oder nicht. Wenn das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 begrenzt
wird (JA in Schritt S4), geht die Verarbeitung zu Schritt S6 über,
um die MG2- und MG1-Drehmomentreduktion zur Schaltverarbeitung auszuführen.
Wenn das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 nicht
begrenzt wird (NEIN in Schritt S4), geht die Verarbeitung zu Schritt
S8 über, um die MG2-Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
auszuführen. Die Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
in den Schritten S6 und S8 implementiert den Schaltvorgang (Schaltbetrieb)
von dem hohen Gang Hi zu dem niedrigen Gang Lo. Die Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
in Schritten S6 und S8 implementiert den Schaltvorgang von dem hohen Gang
Hi zu dem niedrigen Gang Lo. Wenn der Schritt S6 oder der Schritt
S8 ausgeführt wird, um den Schaltvorgang abzuschließen
bzw. zu vervollständigen, kehrt die Verarbeitung zu dem
Anfangsschritt zurück.
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Nachstehend
sind Einzelheiten der vorstehend beschriebenen MG1- und MG2-Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
in Schritt S6 beschrieben.
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8 zeigt
ein Flussdiagramm, das Einzelheiten der MG2- und MG1-Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung
veranschaulicht.
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Gemäß 8 wird
die Verarbeitung zunächst in Schritt S100 durchgeführt,
um den Drehzahlspielraum NEmgn in Bezug auf die obere Grenzdrehzahl
NEmax der Maschinendrehzahl NE zu berechnen. Dann geht die Verarbeitung
zu Schritt S102 über, um zu bestimmen, ob der Drehzahlspielraum NEmgn
kleiner als der Schwellwert δ ist oder nicht. Wenn der
Drehzahlspielraum NEmgn kleiner als der Schwellwert δ ist
(JA in Schritt S102), geht die Verarbeitung zu Schritt S104 über,
und es wird bestimmt, dass die Ausgangsvariationen aufgrund der
Drehmomentreduktion nicht erlaubt sind. Die Verarbeitung in und
nach dem Schritt S104 ist nachstehend unter Bezugnahme auf 5 beschrieben.
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Nach
der Ausführung in Schritt S104 geht die Verarbeitung zu
Schritt S106 über, um den MG2-Drehmomentanforderungswert
TMG2* zur Anhebung der MG2-Drehzahl MRN2 auf die Niedriggangdrehzahl
NLG entsprechend den niedrigen Gang Lo anzuheben. Dann geht die
Verarbeitung zu Schritt S108 über, um den ersten Grenzwert
TLIM1 entsprechend dem Schaltfortschrittsgrad PRG zu berechnen.
Darauffolgend geht die Verarbeitung zu Schritt S110 über,
um den zweiten Grenzwert TLIM2 entsprechend dem Drehzahlspielraum
NEmgn zu berechnen. Weiterhin geht die Verarbeitung zu Schritt S112 über,
in dem der erzeugte MG2-Drehmomentanforderungswert TMG2* derart
begrenzt wird, dass er weder den ersten Grenzwert TLIM1 noch den zweiten
Grenzwert TLIM2 überschreitet. Dann wird das Ausgangsdrehmoment
des MG2 entsprechend dem auf diese Weise begrenzten MG2-Drehmomentanforderungswert
gesteuert (Zeitpunkt t3 bis t6 in 5(b)).
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Die
Verarbeitung geht zu Schritt S116 über, um zu bestimmen,
ob die MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschritten
hat oder nicht. Wenn die MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl
NLG nicht überschritten hat (NEIN in Schritt S116), geht
die Verarbeitung zu Schritt S106 zurück. Somit wird die
Verarbeitung in den Schritten S106 bis S116 wiederholt, bis die
MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschreitet.
-
Wenn
die MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschritten
hat (JA in Schritt S116), geht die Verarbeitung zu Schritt S118 über,
um die MG2-Drehmomentreduktion auszuführen (zu dem Zeitpunkt
t6 in 5(b)). Entsprechend der Ausführung
dieser MG2-Drehmomentreduktion wird die MG1-Drehmomentreduktion
in dem nächsten Schritt S120 ausgeführt.
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Nachdem
in dem MG2 und dem MG1 die Drehmomentreduktion ausgeführt
worden ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S122 über,
und es wird bestimmt, ob der Eingriffszustand auf der Seite des niedrigen
Gangs Lo erreicht worden ist oder nicht. Wenn der Eingriffszustand
nicht erreicht ist (NEIN in Schritt S122), wird die Bestimmungsverarbeitung wiederholt,
bis der Eingriffszustand erreicht worden ist (Zeitpunkte t6 bis
t7 in 5).
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Wenn
der Eingriffszustand bereits erreicht worden ist (JA in Schritt
S122), werden die Ausgangsdrehmomente des MG2 und des MG1 auf die Werte
entsprechend der Fahrtsteuerung jeweils wiederhergestellt (Zeitpunkt
t7 bis t8 in 5), woraufhin die Verarbeitung
zu dem entsprechenden Schritt S6 gemäß 7 zurückkehrt.
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Wenn
der Drehzahlspielraum NEmgn nicht kleiner als der Schwellwert δ ist
(NEIN in Schritt S102), geht die Verarbeitung zu Schritt S124 über, und
es wird bestimmt, dass Ausgangsvariationen aufgrund der Drehmomentreduktion
erlaubt sind. Die Verarbeitung in und nach dem Schritt S124 ist
nachstehend unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
-
Nach
der Ausführung von Schritt S124 geht die Verarbeitung zu
Schritt S126 über, um den MG2-Drehmomentanforderungswert
TMG2* zur Anhebung der MG2-Drehzahl MRN2 auf die Niedriggangdrehzahl
NLG entsprechend dem niedrigen Gang Lo zu erzeugen. Die Verarbeitung
geht zu Schritt S128 über, und das Ausgangsdrehmoment des
MG2 wird entsprechend dem auf diese Wiese erzeugten MG2-Drehmomentanforderungswert
TMG2* gesteuert (Zeitpunkt t13 bis t14 in 3(a)).
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Die
Verarbeitung geht zu Schritt S130 über, um zu bestimmen,
ob die MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschritten
hat oder nicht. Wenn die MG2-Drehzal MRN2 die Niedriggangdrehzahl
NLG nicht überschritten hat (NEIN in Schritt S130), geht
die Verarbeitung zu Schritt S126 zurück. Somit wird die
Verarbeitung in den Schritten S126 bis S130 wiederholt, bis die
MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschreitet.
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Wenn
die MG2-Drehzahl MRN2 die Niedriggangdrehzahl NLG überschritten
hat (JA in Schritt S130), geht die Verarbeitung zu Schritt S118 über, und
eine Verarbeitung ähnlich wie diejenige in den bereits
beschriebenen Schritten S118 bis S122 wird ausgeführt.
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Die
in Schritt S8 gemäß 7 ausgeführte ”MG2-Drehmomentreduktionsschaltverarbeitung” ist im
Wesentlichen dieselbe wie die Verarbeitungsabfolge in den Schritten
S126 bis S130 und S118 mit der Ausnahme der Ausführung
der MG1-Drehmomentreduktion in Schritt S120 gemäß 8,
weshalb deren Beschreibung nicht wiederholt wird.
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Die
Korrelation zwischen dem Ausführungsbeispiel der Erfindung
und der vorliegenden Erfindung ist wie nachstehend beschrieben.
Die Maschine 16 entspricht der ”Leistungsquelle”,
der erste Motorgenerator (MG1) 18 entspricht dem ”Leistungsgenerator”,
der Planetengetriebemechanismus 20 entspricht dem ”Ausgangsverteilungsmechanismus”, der
Kraftübertragungsmechanismus 14 entspricht dem ”Kraftübertragungsmechanismus”,
und der zweite Motorgenerator (MG2) 12 entspricht dem ”Elektromotor”.
Weiterhin entspricht die MG2-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 100 der ”Elektromotorsteuerungseinheit”,
entspricht die MG1-Drehmomentanforderungswert-Erzeugungseinheit 106 der ”Leistungsgeneratorsteuerungseinheit”,
entsprechen die Untersuchungseinheiten 122 und 124 sowie
die Und-Einheit 120 der ”Bestimmungseinheit”,
und entsprechen die Begrenzungseinheit 102 und die Schalteinheit 104 der ”Begrenzungseinheit”.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel wird das Ausgangsdrehmoment des MG2
vorab in der Trägheitsphase in dem Fall reduziert, wenn
die Ausgangsvariationen, die durch die Ausführung der Drehmomentreduktion
des MG2 und MG1 verursacht werden, nicht erlaubt sind, und wenn
beispielsweise das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 begrenzt
wird und die Maschine 16 in einem Bereich nahe der zulässigen
bzw. erlaubten oberen Grenzdrehzahl arbeitet. Dadurch ist es möglich,
die Größe bzw. das Ausmaß der Ausgangsdrehmomentvariationen
des MG2, die bei Ausführung der Drehmomentreduktion des
MG2 verursacht werden, zu verringern, und es ist ebenfalls möglich,
die Größe bzw. das Ausmaß der Drehmomentreduktion
des MG1 zu verringern, die entsprechend der Drehmomentreduktion des
MG2 ausgeführt wird. Daher ist es möglich, die Ausgangsvariationen
(Ungleichgewicht im Drehmoment), die bei Ausführung der
Drehmomentreduktion in dem MG2 und dem MG1 verursacht werden, zu
reduzieren, und kann ein Einstieg der Drehzahl der Maschine 16 beschränkt
werden. Weiterhin ist es möglich, die Erzeugung einer Schalterschütterung
zu verhindern, da die Bremse in dem Zustand in Eingriff gebracht
werden kann, wenn die Drehmomentreduktion durchgeführt
worden ist.
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Dementsprechend
kann, selbst wenn das Laden der Energiespeichervorrichtung 24 begrenzt wird
und die Maschine 16 in dem Bereich nahe an der zulässigen
oberen Grenzdrehzahl arbeitet, der Schaltvorgang von dem hohen Gang
Hi zu dem niedrigen Gang Lo durchgeführt werden, während
zuverlässig die Schalterschütterung verhindert
wird.
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Gemäß dem
Ausführungsbeispiel kann, da der entsprechend dem Schaltfortschrittsgrad
PRG bestimmte erste Grenzwert TLIM1 verwendet wird, ein relativ
großes Ausgangsdrehmoment des MG2 in der Anfangsstufe der
Trägheitsphase gewährleistet werden, d. h. wenn
es notwendig ist, die MG2-Drehzahl MRN2 zu einem großen
Ausmaß anzuheben, und ein geeigneter Zeitspielraum vor
Ausführung der Drehmomentreduktion vorhanden ist. Dadurch
ist es möglich, die Zeit zu verringern, die für
den Schaltvorgang erforderlich ist, und das Ansprechen in Bezug auf
die Anforderung durch den Fahrer zu verbessern oder beizubehalten.
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Außerdem
wird gemäß dem Ausführungsbeispiel der
entsprechend dem Drehzahlspielraum NEmgn in Bezug auf die obere
Grenzdrehzahl NEmax der Maschine 16 bestimmte zweite Grenzwert TLIM2
verwendet, und wird das Ausgangsdrehmoment des MG2 derart begrenzt,
dass es mit Verringerung des Drehzahlspielraums NEmgn sich verringert. Dadurch
kann die Drehzahl der Maschine 16 zuverlässig
innerhalb der oberen Grenzdrehzahl NEmax gewährleistet
werden.
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Das
Ausführungsbeispiel wurde als Beispiel in Zusammenhang
mit dem Kraftübertragungsmechanismus beschrieben, das selektiv
zwei Übersetzungsverhältnisse bereitstellen kann.
Jedoch kann ein Kraftübertragungsmechanismus angewandt
werden, das selektiv drei oder mehr Übersetzungsverhältnisse
bereitstellen kann. Selbst wenn ein derartiger Kraftübertragungsmechanismus
verwendet wird, kann eine ähnliche Steuerung in dem Schaltvorgang von
irgendeinem Übersetzungsverhältnis zu einem größeren Übersetzungsverhältnis
ausgeführt werden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung ausführlich beschrieben und veranschaulicht
worden ist, ist es klar zu verstehen, dass dies lediglich zur Veranschaulichung
und als Beispiel dient, und nicht als begrenzend verstanden werden
soll; der Umfang der vorliegenden Erfindung ist im Hinblick auf
die beigefügten Patentansprüche zu interpretieren.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Zum
Anheben einer MG2-Drehzal MRN2 auf eine Solldrehzahl (Niedriggangdrehzahl
NLG) beginnt ein Ausgangsdrehmoment eines MG2, sich zu einem Zeitpunkt
t4 zu erhöhen. Während einer Trägheitsphase
(Zeitdauer α), wird das Ausgangsdrehmoment des MG2 derart
begrenzt, dass es einen ersten Grenzwert TLIM1, der entsprechend
einen Schaltfortschrittsgrad PRG bestimmt ist, und einen zweiten Grenzwert
TLIM2, der entsprechend einen Drehzahlspielraum NEmgn bestimmt ist,
nicht überschreitet. Da das Ausgangsdrehmoment des MG2
in einer Endstufe der Trägheitsphase (Zeitdauer α)
ausreichend klein ist, können Ausgangsvariationen, die
zu einem Zeitpunkt t6 auftreten, wenn eine Drehmomentreduktion an
dem MG2 ausgeführt wird, klein sein. Die Drehmomentreduktion
des MG1 und des MG2 hebt die Maschinendrehzahl NE nicht an.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2004-203219 [0002, 0005, 0007]
- - JP 06-319210 [0004, 0005, 0007]