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DE112007003127T5 - Kabelzuführvorrichtung mit Indikator - Google Patents

Kabelzuführvorrichtung mit Indikator Download PDF

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DE112007003127T5
DE112007003127T5 DE112007003127T DE112007003127T DE112007003127T5 DE 112007003127 T5 DE112007003127 T5 DE 112007003127T5 DE 112007003127 T DE112007003127 T DE 112007003127T DE 112007003127 T DE112007003127 T DE 112007003127T DE 112007003127 T5 DE112007003127 T5 DE 112007003127T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
drum
guide
housing
guide tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112007003127T
Other languages
English (en)
Inventor
Larry E. Grafton Babb
Clifford P. Sheffield Village Duff
Michael J. Brunswick Rutkowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emerson Electric Co
Original Assignee
Emerson Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emerson Electric Co filed Critical Emerson Electric Co
Publication of DE112007003127T5 publication Critical patent/DE112007003127T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F9/00Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing
    • E03F9/002Cleaning sewer pipes by mechanical means
    • E03F9/005Apparatus for simultaneously pushing and rotating a cleaning device carried by the leading end of a cable or an assembly of rods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/043Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes
    • B08B9/045Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes the cleaning devices being rotated while moved, e.g. flexible rotating shaft or "snake"

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Abstract

Abflussreinigungsvorrichtung, die Folgendes umfasst: ein Gehäuse zum Stützen eines Abflussreinigungskabels, das ein vorderes Ende relativ zu dem Gehäuse aufweist, wobei das Kabel relativ zu dem Gehäuse nach vorn verschoben werden kann, um das vordere Ende in einen zu reinigenden Abfluss einzuführen; und ein Mittel zum Überwachen der Vorwärtsverschiebung des Kabels relativ zu der Stütze.

Description

  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Abwasserleitungsreinigungsmaschinen und insbesondere Verbesserungen von Abwasserleitungsreinigungsmaschinen des Typs, der ein flexibles Rohrreinigungskabel oder eine Rohrreinigungsschlange aufweist, die in einer drehbaren Trommel aufgewickelt ist, von der die Schlange heruntergezogen und in ein zu reinigendes Rohr oder eine zu reinigende Abwasserleitung eingeführt wird und mit der die Schlange gedreht wird, um eine solche Reinigung zu bewerkstelligen.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Abwasserleitungsreinigungsmaschinen vom Trommeltyp der Art, die die vorliegende Erfindung betrifft, sind allgemein bekannt und sind zum Beispiel in den US-Patenten Nr. 2,468,490 an DiJoseph; 2,730,740 an O'Brien; 3,007,186 an Olsson; 3,394,422 an Siegal; 3,095,592 an Hunt; 3,134,119 an Criscuolo; 3,246,354 an Cooney und Mitarbeiter; 4,364,139 an Babb und Mitarbeiter; 4,580,306 an Irwin; 5,031,276 an Babb und Mitarbeiter und 6,009,588 an Rutkowski gezeigt, die alle durch Bezugnahme in den vorliegenden Text aufgenommen werden. Wie aus diesen Patenten zu erkennen ist, ist es bekannt, eine Abwasserleitungsreinigungsmaschine vom Trommeltyp bereitzustellen, die eine Rahmenkonstruktion, die die drehbare Schlangentrommel trägt, und eine Antriebsmotoranordnung zum Drehen der Trommel aufweist und die Trommel so auszuführen, dass sie von der Rahmen- und Antriebsanordnung abgenommen werden kann, um zum Beispiel die Trommel durch eine Trommel zu ersetzen, die eine Schlange mit einem anderen Durchmesser aufweist. Aus diesen Patenten des Standes der Technik ist des Weiteren zu erkennen, dass solche Abwasserleitungsreinigungsmaschinen vom Trommeltyp eine Schlangen-Zuführanordnung enthalten können, die durch den Rahmen getragen wird und mit der die Schlange oder das Kabel während des Gebrauchs der Maschine axial relativ zu der Trommel verschoben werden können.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem das Gebiet der Abflussreinigungswerkzeuge und insbesondere Kabelzuführvorrichtungen für handgehaltene und handbetätigte Abflussreinigungswerkzeuge. Handgehaltene Abflussreinigungsvorrichtungen sind ebenfalls im Stand der Technik bekannt, wie zum Beispiel US-Patent Nr. 6,158,076 an Rutkowski und Mitarbeiter, das durch Bezugnahme in den vorliegenden Text aufgenommen wird. Diese handgehaltenen Vorrichtungen, die eine Schlange oder ein anderes schraubenförmig gewundenes flexibles Element verwenden, enthalten in der Regel eine Trommel, die gedreht werden kann, um dadurch die Schlange von der Vorrichtung abzuspulen oder auf die Vorrichtung aufzuwickeln. In der Regel sind diese Vorrichtungen dafür geeignet, an ein mechanisches Werkzeug, wie zum Beispiel eine elektrische Bohrmaschine, angeschlossen zu werden, um dadurch die Trommel in der gewünschten Weise zu drehen. Wenn die Trommel gedreht wird, um dadurch die Schlange abzuspulen oder aufzuwickeln, so wird die Schlange in Drehung versetzt. Das heißt, wenn die Schlange linear von der oder zu der Trommel verschoben wird, so wird sie gleichzeitig einer Drehbewegung um ihre Längsachse unterzogen. Das ist von Vorteil, da eine solche Drehbewegung die Fähigkeit der Schlange verbessert, sich durch Kanäle und Rohrleitungen hindurch zu bewegen, und das Auflösen oder Aufbrechen von Verstopfungen in dem Kanal oder der Rohrleitung unterstützt.
  • Vorrichtungen zum Überwachen der Länge des Kabels oder des Stabmaterials, das von einer Abwasserleitungs- oder Abflussreinigungsmaschine abgegeben wird, sind ebenfalls im Stand der Technik bekannt, wie zum Beispiel in den US-Patenten Nr. 3,394,422 an Siegal und 5,009,242 an Prange angemerkt, die hiermit durch Bezugnahme in den vorliegenden Text aufgenommen werden. Diese beiden Patente betreffen das Messen der Länge eines Kabels, das in einen zu reinigenden Abfluss eingeführt wird. Jedoch wird in diesen Anwendungen das Kabelmaterial in der Abwasserleitungsreinigungsvorrichtung nicht um seine Achse gedreht und hat nicht die Form einer schraubenförmig gewundenen Schlange. Darum haben diese Vorrichtungen nicht die gleichen Probleme, wie man sie in Verbindung mit der Überwachung der Verschiebung einer solchen sich drehenden Schlange, die in das Innere einer sich drehenden Trommel gewickelt ist, antrifft.
  • Dementsprechend besteht Bedarf an einer Vorrichtung, die zur Verwendung in einer Abwasserleitungsreinigungsmaschine geeignet ist, und insbesondere an einer handgehaltenen Abflussreinigungsvorrichtung, die problemlos die Länge oder den Betrag einer gewundenen Schlange, die von der sich drehenden Trommel oder auf die sich drehende Trommel gewickelt wird, überwacht.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung stellt, in einem ersten Aspekt, eine Abflussreinigungsvorrichtung bereit, die ein Gehäuse zum Stützen eines Abflussreinigungskabel umfasst, das ein vorderes Ende relativ zu dem Gehäuse aufweist. Das Kabel kann relativ zu dem Gehäuse nach vorn verschoben werden, um das vordere Ende des Kabels in einen zu reinigenden Abfluss einzuführen. Die Abflussreinigungsvorrichtung umfasst des Weiteren ein Mittel zum Überwachen der Vorwärtsverschiebung des Kabels relativ zu der Stütze.
  • In einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Abflussreinigungsvorrichtung bereit, die Folgendes umfasst: eine Kabeltrommel, die sich um eine Trommelachse herum drehen kann und eine Öffnung aufweist, ein Abflussreinigungskabel, das in der Trommel aufgewickelt und mit dieser drehbar ist, eine Kabelführung in der Trommel, die mit dieser und relativ zu ihr um die Achse gedreht werden kann, und ein Mittel zum Überwachen der beiden rotationalen Verschiebungen der Führung relativ zu der Trommel. Das Kabel hat ein vorderes Ende, das sich durch die Öffnung hindurch erstreckt, zum Einführen in einen zu reinigenden Abfluss; und ein Verschieben des Kabels in Richtung vor der Öffnung bewirkt, dass sich die Kabelführung relativ zu der Trommel dreht.
  • In einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Kabelzuführvorrichtung mit eine Indikator bereit. Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse, das eine Nase definiert, die dafür geeignet ist, ein durch sie hindurchführendes flexibles Kabel aufzunehmen, und ein allgemein hohles Inneres definiert, das dem Halten des Kabels in einer gewundenen Konfiguration dient. Die Vorrichtung umfasst des Weiteren ein drehbares Führungsrohr, das einen Durchgang definiert, der dafür geeignet ist, das dort hindurchführende Kabel aufzunehmen. Das Führungsrohr steht dergestalt mit dem Gehäuse im Schraubeingriff, dass bei Drehung des Führungsrohres relativ zu dem Gehäuse das Führungsrohr linear verschoben wird, wodurch der Betrag des Kabels, das sich durch das Führungsrohr hindurch bewegt hat, angezeigt wird.
  • In einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Kabelzuführvorrichtung mit eine Indikator bereit. Die Vorrichtung umfasst ein Gehäuse, das eine Öffnung definiert, die dafür geeignet ist, ein durch sie hindurchführendes flexibles Kabel aufzunehmen, und ein allgemein hohles Inneres definiert, um das Kabel in einer gewundenen Konfiguration zu halten. Die Vorrichtung umfasst des Weiteren einen drehbaren Führungskonus, der im Inneren des Gehäuses angeordnet ist. Der Führungskonus definiert einen Gewindegang, der sich durch mindestens einen Abschnitt des Führungskonus' hindurch erstreckt und der sich mittig entlang einer Drehachse des Führungskonus' erstreckt. Der Führungskonus definiert außerdem einen Aufnahmedurchgang, der dafür geeignet ist, das durch ihn hindurchführende Kabel aufzunehmen. Die Vorrichtung umfasst des Weiteren einen Skalenkolben, der mindestens teilweise in dem Kanal, der in dem Führungskonus definiert ist, angeordnet ist. Der Skalenkolben ist in den Gewindegang des Führungskonus' eingeschraubt. Der Skalenkolben erstreckt sich gleitend durch eine Öffnung, die in einer Rückseite des Gehäuses definiert ist, dergestalt hindurch, dass bei Drehung des Führungskonus' relativ zu dem Gehäuse der Skalenkolben linear mit Bezug auf das Gehäuse verschoben wird.
  • Kurze Beschreibung der verschiedenen Ansichten der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung kann eine physische Form in bestimmten Teilen und Anordnungen von Teilen annehmen, und bevorzugte Ausführungsformen davon werden im Detail in dieser Spezifikation beschrieben und in den begleitenden Zeichnungen, die einen Teil hiervon bilden, veranschaulicht, wobei in diesen Zeichnungen folgendes dargestellt ist:
  • 1 ist eine teilweise Querschnittsansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer Kabelzuführvorrichtung mit einem Kabel-Zufuhrindikator.
  • 2 ist eine Draufsicht auf die bevorzugte Ausführungsform einer Kabelzuführvorrichtung, die in 1 gezeigt ist, mit einem Kabel-Zufuhrindikator.
  • 3 ist eine detaillierte Ansicht der Indikatorregion der Kabelzuführvorrichtung in den 1 und 2.
  • 4 ist eine schematische Darstellung eines inneren Aufbaus der Kabelzuführvorrichtung.
  • 5 ist eine schematische Darstellung der Funktionsweise der in 4 gezeigten Vorrichtung.
  • 6 ist eine detaillierte Ansicht der Indikatorregion der in den 4 und 5 gezeigten Kabelzuführvorrichtung.
  • 7 ist eine teilweise Querschnittsansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung mit einem Kabel-Zufuhrindikator.
  • 8 ist eine perspektivische geöffnete Ansicht der in 7 gezeigten Vorrichtung, die einen Blick in das Innere der Vorrichtung gewährt.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Die im vorliegenden Text beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen der Vorrichtungen umfassen allgemein ein Gehäuse und insbesondere eine Trommel zum Stützen oder sonstigen Halten eines Abflussreinigungskabels oder einer Rohrreinigungsschlange. Das Kabel enthält ein vorderstes Ende, das zum Einführen in einen zu reinigenden Abfluss oder eine andere Anwendung angepasst ist. Die Ausführungsformen weisen eine Kabelführung auf, die allgemein mit Bezug auf eine mittige Achse des Gehäuses und/oder der Trommel drehbar ist. Die Kabelführung dreht sich auf der Basis der linearen Verschiebung des Kabels, während es aus dem Gehäuse abgespult oder in das Gehäuse eingespult wird. Der Betrag oder das Ausmaß der Drehbewegung der Kabelführung ruft eine lineare Bewegung in einem Indikatorelement hervor, wodurch eine sichtbare Anzeige der Länge des Kabels gegeben wird, das abgegeben oder zurückgezogen wurde. In den beiden bevorzugten Ausführungsformen im vorliegenden Text hat die Kabelführung die Form eines Führungsrohres und in der anderen Ausführungsform die Form eines Führungskonus'. Jedoch wird auch eine große Bandbreite anderer Formen und Konfigurationen für die Kabelführung in Betracht gezogen.
  • Wenden wir uns nun ausführlicher den Zeichnungen zu, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung lediglich zu Veranschaulichungszwecken und nicht zum Zweck der Einschränkung der Erfindung gezeigt sind. Die 16 veranschaulichen eine bevorzugte Ausführungsform einer Kabelzuführvorrichtung 100 mit einem Kabel-Zufuhrindikator. Die 7 und 8 veranschaulichen eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 200 mit einem Kabel-Zufuhrindikator.
  • Wenden wir uns speziell 1 zu. Die bevorzugte Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 100 mit einem Kabel-Zufuhrindikator nimmt vorzugsweise eine Bohrmaschine 20 oder eine andere Drehkraftquelle in Eingriff und wird von dieser angetrieben. Die Kabelzuführvorrichtung 100 umfasst ein Gehäuse 110, einen drehbaren Bund 120, eine Eingriffnahmeregion 130, die sich auf der Rückseite des Gehäuses 110 befindet, ein Kabelspeicherelement 140, das im Inneren des Gehäuses 110 angeordnet ist, ein hohles Führungsrohr 150, das ebenfalls im Inneren des Gehäuses 110 aufgenommen ist, und eine Indikatorregion 170, die alle im vorliegenden Text ausführlicher erläutert sind. Die Bohrmaschine 20 ist mit der Vorrichtung 100 entlang der Eingriffnahmeregion 130 und insbesondere an der Fassung 25, die entlang der Rückseite des Gehäuses 110 und an der Drehachse des Gehäuses 110 angeordnet ist, in Eingriff genommen. Die im vorliegenden Text erläuterte Kabelzuführvorrichtung 100 ermöglicht das Speichern, Ausgeben und Einholen eines flexiblen Kabels 102 oder einer flexiblen Schlange, wie sie im Stand der Technik bekannt ist. Während des Betriebes der Vorrichtung 100 ergreift ein Benutzer in der Regel die Bohrmaschine 20 mit einer Hand, und ergreift den Bund 120 mit der anderen Hand. Die Bohrmaschine dreht das Gehäuse 110, um das Abgeben oder Zurückholen des flexiblen Kabels 102 oder der flexiblen Schlange zu unterstützen. Alternativ kann das Gehäuse oder die Trommel der Vorrichtung 100 gedreht werden von Hand oder mittels eines mechanischen Riementriebes gedreht werden. Obgleich es allgemein bevorzugt ist, das Gehäuse oder die Trommel zu drehen, um das Kabel 102 mit Bezug auf die Vorrichtung 100 auszugeben oder zurückzuholen, ist es auch möglich, das Kabel 102 manuell mit Bezug auf die Vorrichtung 100 auszugeben oder zurückzuholen.
  • Das Gehäuse 110 enthält eine Trommel 112, die entlang der rückseitigen Region des Gehäuses 110 definiert ist, eine Nase 116, die entlang der vorderseitigen Region des Gehäuses 110 definiert ist, und eine Abgaberegion 114, die sich zwischen der Trommel 112 und der Nase 116 erstreckt. Das Kabelspeicherelement 140 befindet sich vorzugsweise im Inneren des Gehäuses 110 und vorzugsweise im Inneren der Trommel 112. Das Kabelspeicherelement 140 enthält eine Außenumfangswand 142, eine Innenumfangswand 144 und eine Rückwand 146, die sich zwischen der Außenwand 142 und der Innenwand 144 erstreckt. Vorzugsweise ist auch eine vordere Wand 148 vorhanden, die sich radial einwärts von der Außenwand 142 erstreckt und vorzugsweise gegenüber der Rückwand 146, und der Rückwand 146 zugewandt, angeordnet ist. Es wird in Betracht gezogen, dass die Vorrichtung 100 auch so ausgebildet sein kann, dass die Vorrichtung kein Kabelspeicherelement 140 aufweist. In dieser alternativen Version dient die Trommel 112 des Gehäuses der direkten Speicherung und Aufnahme des darin aufgewickelten Kabels 102.
  • Das Führungsrohr 150 nimmt das flexible Kabel 102 oder die flexible Schlange auf und ist drehbar im Inneren des Gehäuses 110 und vorzugsweise innerhalb der Abgaberegion 114 angeordnet. Das Führungsrohr 150 enthält eine Gewinderegion 152, eine gewinkelte Region 154 und ein freies Ende 156. Vorzugsweise enthält die Gewinderegion 152 Gewindegänge, die entlang einer Außenfläche des Rohres 150 innerhalb dieser Region definiert sind. Das Führungsrohr 150 hat allgemein die Form eines hohlen zylindrischen Elements mit einem nach hinten ausgebildeten, sich gekrümmt oder bogenförmig erstreckenden Endabschnitt, wie zum Beispiel das freie Ende 156. Vorzugsweise steht die vorderseitige Region des Führungsrohres 150, wie zum Beispiel die Gewinderegion 152, in drehbarem Eingriff mit dem Gehäuse 110, und vorzugsweise entlang einer Innenseite der Abgaberegion 114. Wie im vorliegenden Text ausführlich erläutert ist, sind vorzugsweise entsprechende Gewindegänge entlang der Innenseite der Abgaberegion 114 ausgebildet, um die Gewindegänge innerhalb der Gewinderegion 152 und entlang der Außenfläche des Führungsrohres 150 in Eingriff zu nehmen.
  • Der Bund 120 ist mit Bezug auf das Gehäuse 110 drehbar. Der Bund hat allgemein die Form eines hohlen zylindrischen Elements und definiert ein vorderes Ende 122 und ein rückwärtiges Ende 124. Der Bund 120 ist allgemein um den vorderseitigen Abschnitt der Nase 116 herum bemessen und positioniert. Der Bund 120 ist an der Nase 116 oder einem anderen Abschnitt des Gehäuses 110 so drehbar befestigt, dass der Bund 120 daran gehalten wird, aber drehbar ist. Der Bund 120 dient als eine Greifregion für einen Benutzer, wenn er die Vorrichtung 100 benutzt.
  • 2 veranschaulicht eine Draufsicht auf die bevorzugte Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 100 mit dem Kabel-Zufuhrindikator gemäß der vorliegenden Erfindung. Es kann in bestimmten Ausführungsformen wünschenswert sein, das Gehäuse 110 so zu gestalten, dass es aus zwei oder mehr lösbar anbringbaren Sektionen ausgebildet wird, die geöffnet werden können, wie zum Beispiel entlang eines Umfangsrandes 115. Die Sektionen können zum Beispiel mittels flexibler Halteelemente 113 lösbar miteinander in Eingriff gebracht werden. Wie oben angemerkt, wird die Vorrichtung 100 vorzugsweise lösbar mit einer elektrischen Bohrmaschine 20 in Eingriff gebracht. Vorzugsweise ist eine Indikatorregion 170 entlang der oberseitigen Region des Indikators 100, und vorzugsweise zwischen der Abgaberegion 114 und der Nase 116, definiert. Die Indikatorregion 170 kann die Form eines Fensters oder einer sonstigen Öffnung haben, die in dem Gehäuse 110 dergestalt definiert ist, dass ein Abschnitt des Führungsrohres 150 dort hindurch frei liegt oder sichtbar ist. Die Indikatorregion 170 kann einen Sichtschlitz oder eine sonstige Öffnung verwenden, die in dem Gehäuse 110 definiert ist und die es ermöglicht, den betreffenden Abschnitt des Führungsrohres 150 dort hindurch zu sehen. Alternativ kann die Indikatorregion 170 eine transparente oder allgemein transparente Abdeckplatte oder ein transparentes oder allgemein transparentes Fenster enthalten, durch das hindurch der Abschnitt des Führungsrohres 150 gesehen werden kann.
  • 3 ist eine detaillierte Ansicht der Indikatorregion 170, die eine Anzeigelinie oder sonstige Demarkation 172 zeigt, die entlang der Außenfläche des Führungsrohres 150 definiert ist und durch die Indikatorregion 170 hindurch zu sehen ist. Eine Skala oder sonstige Markierung 174 ist vorzugsweise entlang der Außenfläche des Gehäuses 110, und vorzugsweise innerhalb einer oder beider der Regionen der Nase 116 (nicht sichtbar) und der Abgaberegion 114 des Gehäuses 110, vorhanden. Der Indikator funktioniert folgendermaßen.
  • 4 ist eine detaillierte teilweise Querschnittsansicht des Inneren des Gehäuses 110 der bevorzugten Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 100 mit dem Kabel-Zufuhrindikator. 4 veranschaulicht, genauer gesagt, die Beziehung und Konfiguration des Führungsrohres 150 mit Bezug auf das Gehäuse 110. Vorzugsweise kann das Führungsrohr 150 eine aufgeweitete oder sich nach außen erstreckende Lippe 158 entlang ihrem freien Ende 156 enthalten. Wie in 4 gezeigt, erstreckt sich das Kabel 102 vorzugsweise durch das Führungsrohr 150 hindurch. Das Kabel 102 ist allgemein vom Schlangentyp, wie es dem Fachmann bekannt ist, und ist vorzugsweise ein schraubenförmig gewundenes Kabel. Das Führungsrohr 150 definiert vorzugsweise eine Gewinderegion 152, die sich entlang einer nach vorn gerichteten Region und der Außenfläche des Führungsrohres 150 erstreckt. Diese Gewinderegion 152 steht vorzugsweise im Schraubeingriff mit einem entsprechenden Satz Gewindegängen, die entlang einer Innenumfangswand 118 der Nase 116 des Gehäuses 110 definiert sind. Bei Drehung des Gehäuses 110 und der Trommel 112 (nicht gezeigt), wie zum Beispiel durch eine elektrisch hervorgerufene Drehbewegung durch eine Bohrmaschine 20 oder ein sonstiges Werkzeug, das damit im Eingriff steht, wird das Kabel 102 durch die Nase 116 und somit durch das Führungsrohr 150 hindurch entweder linear aus dem Gehäuse und der Trommel abgegeben oder in das Gehäuse und die Trommel zurückgeholt. Während sich das Kabel 102 zwischen dem Inneren des Gehäuses und der Trommel, wo sich das Kabel 102 in einer gewickelten Anordnung befindet, und der Nase 116 bewegt, wird das Führungsrohr 150 gedreht. Während das Kabel 102 aufgewickelt oder abgewickelt wird, dreht sich das Führungsrohr 150 entsprechend dem Ausmaß dieses Auf- oder Abwickelns. Das Ausmaß der Drehbewegung des Führungsrohres 150 richtet sich nicht nach der Drehbewegung des Gehäuses 110 oder der Trommel 112. Bei Drehung des Führungsrohres 150 mit Bezug auf das Gehäuse 110 wird das Führungsrohr 150 aufgrund des Schraubeingriffs zwischen dem Führungsrohr 150 und der Nase 116 linear zwischen dem vorderen und dem rückwärtigen Abschnitt des Gehäuses 110 verschoben. Genauer gesagt, wenn das Führungsrohr 150 relativ zu dem Gehäuse 110 gedreht wird, so bewegt sich die relative lineare Position der Indikatorlinie 172 mit Bezug auf den Nasenabschnitt 116 des Gehäuses 110. Darum wird das Ausmaß der Drehbewegung des Führungsrohres 150 durch die Veränderung der linearen Position der Indikatorlinie 172 mit Bezug auf das Gehäuse 110 angezeigt. Die Veränderung der linearen Position der Indikatorlinie 172 zeigt die Länge des Kabels 102 an, das aus der Vorrichtung 100 ausgegeben oder in die Vorrichtung 100 zurückgeholt wurde.
  • 5 veranschaulicht weiter die Funktionsweise der bevorzugten Ausführungsform des Kabel-Zufuhrindikators, der in der bevorzugten Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 100 enthalten ist und verwendet wird. Während des Betriebes wird das Kabel oder die Schlange 102 in einer Vorwärts- oder in einer Rückwärtsrichtung verschoben, wie durch den Pfeil X angezeigt. Dies wiederum führt zu einer Drehbewegung oder teilweisen Drehbewegung des Führungsrohres 150, wie durch den Pfeil Y gezeigt. Während sich das Führungsrohr 150 dreht, wird es von einer vorherigen Position, die mit ”A” bezeichnet ist, zu einer neuen Position, die als Position ”B” bezeichnet ist, verschoben. Diese rotationale Verschiebung von A nach B schlägt sich in einer linearen Verschiebung der Indikatorlinie 172 von einer vorherigen Position ”c” zu einer neuen Position ”d” nieder. Es ist also zu erkennen, dass, wenn das Kabel 102 entweder aus dem Gehäuse 110 der Kabelzuführvorrichtung 100 abgegeben oder in dieses Gehäuse 110 zurückgeholt wird, sich das Führungsrohr 150 dreht oder teilweise dreht, was wiederum zu einer linearen Verschiebung des Führungsrohres 150 und somit der Indikatorlinie 172 mit Bezug auf das Gehäuse 110 führt.
  • 6 ist eine detaillierte Ansicht der Indikatorregion 170, die in größerem Detail die Veränderung der Position der Indikatorlinie 172 von der vorherigen Position ”c” zu der neuen Position ”d” zeigt.
  • 7 ist eine teilweise Querschnittsansicht einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 200 mit einem Kabel-Zufuhrindikator gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung 200 ist dafür geeignet, ein Kabel 102 oder eine Schlange abzugeben und aufzunehmen und das Kabel in einer gewundenen oder gewickelten Konfiguration in ihrem Inneren zu speichern. Das Gehäuse dieser Vorrichtung kann sich während des Abgebens oder Zurückholens der Schlange oder des Kabel drehen oder ortsfest bleiben. Die Vorrichtung 200 ähnelt in bestimmten Aspekten der vorher beschriebenen Vorrichtung 100, doch sie benötigt keine Bohrmaschine oder ein sonstiges mechanisches Werkzeug zum Drehen des Gehäuses. Stattdessen kann ein sich nach außen erstreckender Griff oder Knauf (nicht gezeigt) entlang dem hinteren Abschnitt der Vorrichtung 200 angeordnet sein. Ein Bediener oder Benutzer der Vorrichtung kann einen drehbaren vorderen Bund (nicht gezeigt) ähnlich dem Bund 116, der in der Vorrichtung 100 verwendet wird, ergreifen und dann mit der anderen Hand den Knauf erfassen und die Vorrichtung 200 drehen. Alternativ kann das Gehäuse oder die Trommel der Vorrichtung 200 durch einen mechanischen Riementrieb gedreht werden. Oder, wie angemerkt, das Gehäuse kann ortsfest bleiben, während eine Kabelzuführvorrichtung verwendet wird, um das Kabel oder die Schlange abzugeben oder zurückzuholen. Alternativ kann ein Benutzer einfach das Kabel manuell abgeben oder zurückholen.
  • Die Vorrichtung 200 umfasst ein Gehäuse 210, das eine Trommel 212, eine Nase 216 und eine Abgaberegion 214, die sich zwischen der Trommel 212 und der Nase 216 erstreckt, enthält. Eine Rückseitenregion 230 ist entlang der Rückseite der Trommel 212 definiert. Vorzugsweise ist das Gehäuse 210 eine integrale, einstückige Einheit, welche die Trommel 212, die Nase 216 und die Regionen 214 und 230 enthält. Jedoch erstreckt sich die Erfindung auch auf Mehrkomponentengehäuse. Die Kabelzuführvorrichtung 200 enthält auch einen drehbaren Führungskonus 250, der drehbar im Inneren des Gehäuses 210 montiert ist. Der Führungskonus 250 ist mit Bezug auf das Gehäuse 210 drehbar. Der Führungskonus 250 enthält eine Vorderfläche 252, einen in entgegengesetzter Richtung verlaufenden hinteren Abschnitt 254 und eine Außenumfangsfläche 256, die sich zwischen der Vorderfläche 252 und dem hinteren Abschnitt 254 erstreckt. Der Führungskonus 250 definiert auch einen Durchgang oder Schlitz 251, der dafür geeignet ist, die Schlange 102 aufzunehmen und ihren Durchgang durch den Führungskonus 250 hindurch zu unterstützen. Die Kabelzuführvorrichtung 200 umfasst des Weiteren ein hinteres Stützelement 280, das einen in der vorderen Richtung angeordneten kreisförmigen Laufring 282 aufweist, das für den drehbar darin angeordneten Führungskonus 250 Stützung und Führung bietet. Die hintere Stütze 280 definiert auch einen Rückseite 284 und eine kegelförmige Außenfläche 286, die sich zwischen dem Laufring 282 des Stützelements 280 und der Rückseite 284 erstreckt. Vorzugsweise ist die Außenfläche 286 an der Außenfläche der Region der Trommel 212 an dieser Stelle befestigt oder auf sonstige Weise damit verbunden, so dass ein allgemein umschlossenes Inneres zum Speichern des Kabels 102 gebildet wird. Im Inneren der Kabelzuführvorrichtung 200 ist außerdem eine Skalenkolben 270 enthalten. Der Skalenkolben 270 enthält eine vordere Region 272, eine rückseitige Region 274 und eine Außenfläche 276, die sich dazwischen erstreckt. Entlang einer Außenfläche der vorderen Region 272 des Skalenkolbens 270 sind mehrere Gewindegänge definiert. Entsprechende Gewindegänge sind entlang einer Innenseite eines Kanals 253 definiert, der in dem mittleren Abschnitt des Führungskonus' 250 definiert ist. Die Außenfläche 276 des Skalenkolbens 270 enthält eine Skala 275 oder sonstige Zeichen oder Markierungen. Der Skalenkolben 270 wird durch die hintere Stütze 280 aufgenommen oder steht auf sonstige Weise teilweise mit ihr im Eingriff. Das heißt, der Skalenkolben 270 ist mit Bezug auf das Gehäuse 210 und die hintere Stütze 280 linear verschiebbar. Der Skalenkolben 270 kann sich relativ zu dem Gehäuse 210 nicht drehen, weil der Kolben profiliert oder auf sonstige Weise mit der hinteren Stütze 280 verbunden ist. Wie angemerkt, kann sich der Skalenkolben 270 relativ zu dem Führungskonus 250 dank ihres Schraubeingriffs drehen, was, wie zu erkennen ist, zu einer linearen Verschiebung des Skalenkolbens 270 führt. Beim Abgeben oder Zurückholen des Kabels oder der Schlange 102 aus dem bzw. in das Gehäuse 210, und insbesondere aus der bzw. in die Trommel 212, dreht sich der Führungskonus 250. Wie zuvor erläutert, kommt es zu einer Drehbewegung des Führungskonus' 250, da der Führungskonus dem Auf- oder Abwickeln des Kabels 102 ”folgt”. Der Schraubeingriff zwischen dem Führungskonus 250 und dem Skalenkolben 270 bewirkt eine lineare Verschiebung des Skalenkolbens 270 relativ zu dem Führungskonus 250 und dem Gehäuse 210 bei Drehung des Führungskonus' 250.
  • 8 ist eine perspektivische, teilweise geöffnete Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der Kabelzuführvorrichtung 200 mit einem Kabel-Zufuhrindikator. Die Vorrichtung 200 enthält den drehbaren Führungskonus 250, der drehbar im Inneren des Gehäuses 210 angeordnet ist. Wie angemerkt, definiert der Führungskonus 250 einen Schlitz 251 oder eine sonstige Region, durch die hindurch sich das Kabel oder die Schlange 201 erstreckt. Es versteht sich, dass sich der Führungskonus 250 dreht oder mindestens teilweise dreht, wenn die Schlange 102 aus dem Gehäuse 210 abgewickelt oder in das Gehäuse 210 hineingewickelt wird. Während sich der Führungskonus dreht, wie zum Beispiel in der Richtung von Pfeil E, wird der Skalenkolben 270 linear in der Richtung von Pfeil F verschoben. Der Skalenkolben 270 wird aufgrund einer quadratischen Halteöffnung 281, die entlang der hinteren Stütze 280 definiert ist, daran gehindert, sich mit dem Führungskonus 250, mit dem er im Schraubeingriff steht, zu drehen. Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auch auf die Verwendung anderer Strukturen und Baugruppen, mit denen eine Drehbewegung des Skalenkolbens 270 mit Bezug auf den Führungskonus 250 verhindert wird.
  • Bei beiden bevorzugten Ausführungsformen der Vorrichtungen 100 und 200 richtet sich das Ausmaß der linearen Verschiebung des Führungsrohres 150 in der Vorrichtung 100 und das des Skalenkolbens 270 in der Vorrichtung 200 nach der Gewindekonfiguration, die in Verbindung mit diesen Komponenten verwendet wird. Vorzugsweise kann die verwendete Gewindekonfiguration rechts- oder linksläufig sein. Es kann eine breite Vielfalt von Gewindesteigungen verwendet werden.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Beziehung zwischen der Gewindekonfiguration, die an dem Führungsrohr oder Führungskonus verwendet wird, und der Länge der Skala. Diese Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung und schränken die vorliegende Erfindung in keiner Weise ein.
  • Beispiel 1
  • Um bei einer Kabelzuführvorrichtung, wie sie im vorliegenden Text beschrieben ist, die Länge einer Schlangenkabel anzuzeigen, die aus der Vorrichtung abgegeben oder in die Vorrichtung zurückgeholt wird, wobei (i) 25 Fuß Schlangenkabel, (ii) eine Trommel mit einem Durchmesser von 6,5 Inch sowie eine Gewindesteigung von 16 Gewindegängen pro Inch an dem Führungsrohr oder dem Führungskonus verwendet werden, hat die Skala vorzugsweise eine Länge von 1,125 Inch.
  • Beispiel 2
  • Um bei einer Kabelzuführvorrichtung, wie sie im vorliegenden Text beschrieben ist, die Länge einer Schlangenkabel anzuzeigen, die aus der Vorrichtung abgegeben oder in die Vorrichtung zurückgeholt wird, wobei (i) 25 Fuß Schlangenkabel, (ii) eine Trommel mit einem Durchmesser von 6,5 Inch sowie eine Gewindesteigung von 18 Gewindegängen pro Inch an dem Führungsrohr oder dem Führungskonus verwendet werden, hat die Skala vorzugsweise eine Länge von 1,00 Inch.
  • Beispiel 3
  • Um bei einer Kabelzuführvorrichtung, wie sie im vorliegenden Text beschrieben ist, die Länge einer Schlangenkabel anzuzeigen, die aus der Vorrichtung abgegeben oder in die Vorrichtung zurückgeholt wird, wobei (i) 25 Fuß Schlangenkabel, (ii) eine Trommel mit einem Durchmesser von 6,5 Inch sowie eine Gewindesteigung von 20 Gewindegängen pro Inch an dem Führungsrohr oder dem Führungskonus verwendet werden, hat die Skala vorzugsweise eine Länge von 0,90 Inch.
  • Es ist zu erkennen, dass die im vorliegenden Text beschriebenen und veranschaulichten Baugruppen die Länge eines abgegebenen oder zurückgeholten Kabels oder einer abgegebenen oder zurückgeholten Schlange auf der Basis der rotationalen Differenz zwischen (i) einem inneren Element, wie zum Beispiel dem Führungsrohr 150 oder dem Führungskonus 250, die sich auf der Basis der Entstehung oder den Entfernens von Wicklungen oder Windungen der Schlange im Inneren der Vorrichtung drehen, und (ii) der Drehbewegung des Gehäuses oder der Trommel der Vorrichtung anzeigen. Das heißt, die im vorliegenden Text beschriebenen Indikatoren basieren auf der relativen Drehbewegung zwischen dem inneren Element und dem Gehäuse oder der Trommel. Somit können die im vorliegenden Text beschriebenen Indikatoren in Vorrichtungen verwendet werden, (i) in denen das Kabel oder die Schlange als Resultat des Drehens des Gehäuses, wie zum Beispiel mit einer Trommel, abgegeben oder zurückgeholt wird, (ii) in denen das Kabel oder die Schlange manuell mittels eines Hilfs-Kabelzuführmechanismus' aus dem Gehäuse abgegeben oder in das Gehäuse zurückgeholt wird, oder (iii) in denen das Kabel oder die Schlange aus dem Gehäuse abgegeben oder in das Gehäuse zurückgeholt wird, während die Trommel oder das Gehäuse ortsfest bleibt.
  • Obgleich im vorliegenden Text überwiegend auf die Strukturen und strukturellen Beziehungen zwischen den einzelnen Teilen der offenbarten Ausführungsformen eingegangen wurde, versteht es sich, dass auch andere Ausführungsformen der Erfindung hergestellt werden können und dass viele Änderungen an den veranschaulichten und beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne von den Prinzipien der Erfindung abzuweichen. Dementsprechend wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die obige Beschreibung die vorliegende Erfindung lediglich veranschaulicht und sie nicht einschränkt.
  • Zusammenfassung:
  • Es wird eine Überwachungsvorrichtung zum Anzeigen der Länge einer Abflussreinigungsschlange oder eines flexiblen Kabels beschrieben. Die Vorrichtung zeigt sichtbar die Länge des Kabels an, das von einer Abwasserleitungs- oder Abflussreinigungsvorrichtung abgegeben oder in sie zurückgeholt wurde. Die Vorrichtung eignet sich insbesondere zur Verwendung bei handgehaltenen Reinigungsvorrichtungen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (13)

  1. Abflussreinigungsvorrichtung, die Folgendes umfasst: ein Gehäuse zum Stützen eines Abflussreinigungskabels, das ein vorderes Ende relativ zu dem Gehäuse aufweist, wobei das Kabel relativ zu dem Gehäuse nach vorn verschoben werden kann, um das vordere Ende in einen zu reinigenden Abfluss einzuführen; und ein Mittel zum Überwachen der Vorwärtsverschiebung des Kabels relativ zu der Stütze.
  2. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse eine Kabeltrommel mit einer Öffnung enthält, wobei das Abflussreinigungskabel in der Trommel aufgewickelt ist und sich das vordere Ende durch die Öffnung hindurch erstreckt, und wobei das Mittel zum Überwachen das Messen der Länge von Kabel, das durch die Öffnung hindurch gezogen wurde, beinhaltet.
  3. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse eine Kabeltrommel enthält, die sich um eine Trommelachse herum drehen kann, wobei das Kabel in der Trommel aufgewickelt ist, wobei eine Kabelführung um die Achse herum mit und relativ zu der Trommel drehbar ist, wobei sich das vordere Ende des Kabels durch die Kabelführung hindurch erstreckt und das Mittel zum Überwachen das Messen der rotationalen Verschiebung der Kabelführung relativ zu der Trommel beinhaltet.
  4. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Kabelführung entweder ein Führungsrohr und ein Führungskonus ist.
  5. Abflussreinigungsvorrichtung, die Folgendes umfasst: eine Kabeltrommel, die sich um eine Trommelachse herum drehen kann und eine Öffnung aufweist, ein Abflussreinigungskabel, das in der Trommel aufgewickelt und mit dieser drehbar ist, eine Kabelführung in der Trommel, die mit dieser und relativ zu ihr um die Achse gedreht werden kann, wobei das Kabel ein vorderes Ende aufweist, das sich durch die Öffnung hindurch erstreckt, zum Einführen in einen zu reinigenden Abfluss, wobei eine Verschiebung des Kabels in Richtung vor der Öffnung bewirkt, dass sich die Kabelführung relativ zu der Trommel dreht, und ein Mittel zum Überwachen der rotationalen Verschiebung der Führung relativ zu der Trommel.
  6. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Kabelführung die Form eines drehbaren Führungsrohres hat, das mit der Kabeltrommel im Schraubeingriff steht.
  7. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Kabeltrommel eine Region definiert, durch die hindurch das Führungsrohr sichtbar ist.
  8. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Kabelführung die Form eines drehbaren Führungskonus' hat, der mit der Kabeltrommel im Schraubeingriff steht.
  9. Abflussreinigungsvorrichtung nach Anspruch 8, die des Weiteren einen Skalenkolben umfasst, der gleitfähig in einer Öffnung aufgenommen ist, die in der Trommel definiert ist, wobei der Führungskonus mit dem Skalenkolben im Schraubeingriff steht.
  10. Kabelzuführvorrichtung mit einem Indikator, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: ein Gehäuse, das eine Nase definiert, die dafür geeignet ist, ein durch sie hindurchführendes flexibles Kabel aufzunehmen, und ein allgemein hohles Inneres definiert, das dem Halten des Kabels in einer gewundenen Konfiguration dient; ein drehbares Führungsrohr, das einen Durchgang definiert, der dafür geeignet ist, das dort hindurchführende Rohrreinigungskabel aufzunehmen, wobei das Führungsrohr dergestalt mit dem Gehäuse im Schraubeingriff steht, dass bei Drehung des Führungsrohres relativ zu dem Gehäuse das Führungsrohr linear verschoben wird, wodurch der Betrag des Rohrreinigungskabels angezeigt wird, das sich durch das Führungsrohr hindurch bewegt hat.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei das Gehäuse eine Region neben dem Führungsrohr definiert, wobei das Führungsrohr durch die Region hindurch sichtbar ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei das Führungsrohr durch einen ersten Satz Gewindegänge, die entlang einer Innenseite in der Nase des Gehäuses definiert sind, und einen zweiten Satz Gewindegänge, die entlang einer Außenfläche des Führungsrohres definiert sind, in Schraubeingriff genommen wird.
  13. Kabelzuführvorrichtung mit einem Indikator, wobei die Vorrichtung Folgendes umfasst: ein Gehäuse, das eine Öffnung definiert, die dafür geeignet ist, ein durch sie hindurchführendes flexibles Kabel aufzunehmen, und ein allgemein hohles Inneres definiert, um das Kabel in einer gewundenen Konfiguration zu halten; einen drehbaren Führungskonus, der im Inneren des Gehäuses angeordnet ist, wobei der Führungskonus einen Gewindegang definiert, die sich durch mindestens einen Abschnitt des Führungskonus' hindurch erstreckt und sich mittig entlang einer Drehachse des Führungskonus' erstreckt, wobei der Führungskonus auch einen Aufnahmedurchgang definiert, der dafür geeignet ist, das durch ihn hindurchführende Kabel aufzunehmen; einen Skalenkolben, der mindestens teilweise in dem Kanal angeordnet ist, der in dem Führungskonus definiert ist, wobei der Skalenkolben in den Gewindegang des Führungskonus' eingeschraubt ist, wobei sich der Skalenkolben gleitfähig durch eine Öffnung hindurch erstreckt, die in einer Rückseite des Gehäuses definiert ist, dergestalt, dass bei Drehung des Führungskonus' der Skalenkolben mit Bezug auf das Gehäuse linear verschoben wird.
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