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Gebiet der Technik
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Drucksensor und genauer einen
Drucksensor, der an einer Zu- und Ableitung für ein Reaktionsgas,
das einer Brennstoffzelle zugeführt oder aus dieser abgeführt
wird, vorgesehen ist und der einen Druck des Reaktionsgases in der
Leitung misst.
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Hintergrund
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Eine
Brennstoffzelle erzeugt Leistung durch die Zufuhr eines Brenngases
zu einem Brennstoffpol (einer Anodenelektrode) und eines Oxidierungsgases
zu einem Oxidationsmittelpol (einer Kathodenelektrode), durch welche
der Ablauf einer elektrochemischen Reaktion zwischen dem Brenngas
und dem Oxidierungsgas ermöglicht wird. In einer Brennstoffzelle
sind eine Brenngaszuleitung für die Zufuhr des Brenngases
zum Brennstoffzellenkörper, eine Brenngasableitung für
die Abfuhr des Brenngases aus dem Brennstoffzellenkörper,
eine Oxidierungsgaszuleitung für die Zufuhr des Oxidierungsgases
zum Brennstoffzellenkörper und eine Oxidierungsgasableitung
für die Abfuhr des Oxidierungsgases aus dem Brennstoffzellenkörper
vorgesehen. In dieser Patentschrift werden diese Leitungen gemeinsam
als „Reaktionsgas-Zuleitung/Ableitung bezeichnet. Ein Reaktionsgas-Strömungsweg
meint einen Strömungsweg in der Reaktionsgasleitung, durch
den das Reaktionsgas zirkuliert.
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In
einem Brennstoffzellensystem, wie einer Festpolymerelektrolyt-Brennstoffzelle
(PEFC) ist normalerweise eine Elektrolytmembran, die eine Ionentauschermembran
auf Fluorharzbasis umfasst und bei der es sich um eine Protonen übertragende
Struktur handelt, anliegend zwischen einer Anode und einer Kathode
angeordnet, die jeweils eine Katalysatorschicht und eine Gasdiffusionsschicht
aufweisen, um eine MEA (Membran/Elektroden-Anordnung) zu bilden.
Ein Brenngas, wie beispielsweise Wasserstoff, wird der Anodenseite
der MEA zugeführt, und ein Oxidierungsgas, wie beispielsweise
Sauerstoff, wird der Kathodenseite der MEA zugeführt, so
dass eine chemische Reaktion an den Katalysatorschichten stattfindet.
Auf der Anodenseite wird Wasserstoff in ein Proton (H+)
und ein Elektron (e–) getrennt,
und das Proton wandert in der Elektrolytmembran mit dem Wassermolekül.
Das Elektron wandert dagegen durch einen externen Kreislauf zur
Kathodenseite. Auf der Kathodenseite reagieren der Sauerstoff im Oxidierungsmittel
und das Proton und das Elektron, die von der Anodenseite her gewandert
sind, miteinander, wodurch Wasser erzeugt wird. Daher kann es sein,
dass diese Feuchtigkeit in die Reaktionsgas-Zuleitung/Ableitung
fließt.
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Was
das Feuchtigkeit enthaltende Reaktionsgas betrifft, das in die Zuleitung
bzw. Ableitung strömt, so sinkt nach dem Boyle-Charles-Gesetz
die Temperatur des Reaktionsgases, wenn ein Fülldruck des
Tanks sinkt. Wenn die Brennstoffzelle in eine Niedertemperaturumgebung
gebracht wird, strömt außerdem ein kaltes Reaktionsgas.
In einer solchen Situation kann es sein, dass die Feuchtigkeit im
Fluid an einem Drucksensorabschnitt oder dergleichen kondensiert,
und der Drucksensor kann einfrieren. Genauer kann die Feuchtigkeit
in der oben beschriebenen Umgebung gefrieren, wenn das Brennstoffzellensystem
angehalten wird und kein Hochtemperatur-Reaktionsgas strömt.
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In
der Reaktionsgas-Zuleitung/Ableitung ist ein Drucksensor zum Messen
des Reaktionsgasdrucks vorgesehen, und die Menge der vom Brennstoffzellenkörper
erzeugten Leistung oder dergleichen wird durch Anpassen des Reaktionsgasdrucks gesteuert. 4 zeigt
ein Gestaltungsbeispiel eines Drucksensors der verwandten Technik.
Ein Drucksensor 20 weist auf: einen mit einem Gewinde versehenen
Eingriffsabschnitt 25, der in eine Leitungswand 3 einer
Reaktionsgasleitung 2 eingreift und der mit einem Dichtungselement 30 abgedichtet
ist, einen Flansch 29, ein Gehäuse 35,
eine Membran 26, bei der es sich um einen Druckerfassungsabschnitt handelt,
der am Gehäuse 35 angebracht ist, und einen Wegsensor 27,
der an der Membran 26 vorgesehen ist. Im Gehäuse 35 des
Drucksensors 20 ist eine Verbindungskammer 24,
die mit einem Reaktionsgas-Strömungsweg 4 in Verbindung
steht, vorgesehen, und die Verbindungs kammer 24 ist auf
die druckaufnehmende Oberfläche 37 der Membran 26 gerichtet.
Die Membran 26 befindet sich gegenüber der Verbindungskammer 24 und
erfasst den Druck des Reaktionsgases in der Reaktionsgasleitung 2 über
eine Verformung. Der Wegsensor 27, mit dem ein Anschluss 36 verbunden
ist, misst die Verlagerung der Membran 26.
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5 zeigt
ein weiteres Gestaltungsbeispiel eines Drucksensors der verwandten
Technik. Ein Drucksensor 40 weist auf: einen mit einem
Gewinde versehenen Drucksensor 45, der in eine Leitungswand 3 einer
Reaktionsgasleitung 2 eingreift und der mit einem Dichtungselement 50 abgedichtet
ist, einen Flansch 49, ein Gehäuse 55,
eine Membran 46, die als Druckerfassungsabschnitt dient
und die am Gehäuse 55 angebracht ist, und einen
Wegsensor 47, der an der Membran 46 vorgesehen
ist. Eine druckaufnehmende Oberfläche 57 der Membran 46 ist
auf einen Reaktionsgas-Strömungsweg 4 der Reaktionsgasleitung 2 gerichtet.
Die Membran 46 erfasst über eine Verformung direkt
den Druck des Reaktionsgases im Reaktionsgas-Strömungsweg 4.
Der Wegsensor 47, mit dem ein Anschluss 46 verbunden ist,
misst die Verlagerung der Membran 46.
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Dagegen
offenbart
JP 2006-162491
A einen Drucksensor, bei dem eine druckaufnehmende Oberfläche
auf einer Seite eines Sensorelements in der Nähe des zu
messenden Fluids mit einer flexiblen Struktur abgedeckt und abgedichtet
ist und ein Frostschutzmittel zwischen die druckaufnehmende Oberfläche
des Sensorelements und die flexible Struktur gefüllt ist.
JP 2005-164538 A offenbart
einen Drucksensor, bei dem ein Drucksensorentfroster an einem Drucksensor-Befestigungsauge
befestigt ist und die Feuchtigkeit im Drucksensor entfrostet wird.
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Offenbarung der Erfindung
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In
dem in 4 dargestellten Drucksensor des Standes der Technik
ist die Verbindungskammer vorgesehen und der Druckerfassungsabschnitt
ist nicht auf den Reaktionsgas-Strömungsweg gerichtet, und
wenn die Feuchtigkeit, die auf der druckaufneh menden Oberfläche
des auf die Seite der Verbindungskammer gerichteten Druckerfassungsabschnitts
vorhanden ist, gefriert, steigt daher die Temperatur in der Verbindungskammer
nicht, selbst wenn ein Reaktionsgas bei einer Temperatur von über
0°C strömt, und es besteht das Problem, dass es
beträchtlich lange dauert, bis die Feuchtigkeit entfrostet ist.
Deswegen ist die Messung durch den Drucksensor nicht zuverlässig,
bis die Feuchtigkeit entfrostet ist und der Drucksensor sich erholt
hat.
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Im
Drucksensor der verwandten Technik, der in 5 dargestellt
ist, empfängt der Drucksensor durch das Schraubenmoment
eine Reaktionsanzugskraft in einer Leitungsrichtung, wenn der Eingriffsabschnitt
und die Leitungswand im Zuge der Befestigung des Drucksensors angezogen
werden. Die Reaktionsanzugskraft wird vom Eingriffsabschnitt direkt
auf den Druckerfassungsabschnitt übertragen. Aufgrund dieser
Spannung besteht das Problem, dass es zu einer abnormalen Verformung
im Druckerfassungsabschnitt kommt und dass die Messgenauigkeit verringert
ist.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Drucksensors,
bei dem dieses Problem gelöst ist, bei dem das Oberflächenwasser
im Druckerfassungsabschnitt durch die Temperatur des Reaktionsgases
rasch entfrostet wird, auch wenn das Oberflächenwasser
gefriert, und bei dem eine abnormale Verformung des Druckerfassungsabschnitts
aufgrund des Anziehens der Schraube während der Befestigung
des Drucksensors verhindert wird.
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Um
zumindest den genannten Vorteil zu erhalten, wird gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ein Drucksensor geschaffen, der
an einer Zu- und Ableitung für ein Reaktionsgas, das einer Brennstoffzelle
zugeführt oder aus dieser abgeführt wird, vorgesehen
ist und der einen Druck des Reaktionsgases in der Leitung misst,
wobei der Drucksensor aufweist: einen Eingriffsabschnitt, der mit
einem Gewinde versehen ist und der in eine Leitungswand der Leitung
eingreift, einen Druckerfassungsabschnitt, der auf einen Reaktionsgas-Strömungsweg der
Leitung gerichtet ist und der einen Druck in der Leitung durch Verlagerung
erfasst, einen Wegsensor, der im Druckerfassungsabschnitt vorgesehen
ist und der die Verlagerung des Druckerfassungsabschnitts misst,
und einen Pufferabschnitt, der den Eingriffsabschnitt und den Druckerfassungsabschnitt über
eine zwischen diesen angeordnete Pufferschicht, die mit dem Reaktionsgas-Strömungsweg
der Leitung in Verbindung steht, verbindet und eine abnormale Verlagerung
durch eine Verformung absorbiert, die im Druckerfassungsabschnitt
als Antwort auf eine Spannung entsteht, die auf ein Schraubenmoment
zurückgeht, wenn der Drucksensor mit der Leitung in Eingriff
gebracht wird.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Pufferabschnitt
im Drucksensor vorzugsweise auf: einen zylindrischen inneren Pufferabschnitt,
der an einem Ende mit dem Druckerfassungsabschnitt verbunden ist
und der ungefähr senkrecht zur Reaktionsgasleitung ist,
einem zylindrischen externen Pufferabschnitt, der an einem Ende
mit dem Eingriffsabschnitt verbunden ist und der ungefähr
senkrecht zur Reaktionsgasleitung ist, und eine Bodenendplatte,
die mit den anderen Enden des inneren Pufferabschnitts und des äußeren
Pufferabschnitts verbunden ist, und die Pufferschicht wird durch
den inneren Pufferabschnitt, den äußeren Pufferabschnitt
und die Bodenendplatte definiert.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weisen der innere Pufferabschnitt und
der äußere Pufferabschnitt in dem Drucksensor vorzugsweise
kreisförmige zylindrische Querschnitte auf und die Bodenendplatte
weist eine Ringform auf.
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Kurze Beschreibung der Zeichnung
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1 ist
eine Querschnittsansicht, die den Aufbau einer bevorzugten Ausführungsform
eines Drucksensors gemäß der vorliegenden Erfindung skizziert.
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2 erläutert
die Aufgabe einer Pufferschicht während der Befestigung
eines Drucksensors.
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3 erläutert
die Verbiegung eines Pufferabschnitts während der Befestigung
eines Drucksensors.
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4 ist
eine Querschnittsdarstellung eines Beispiels für einen
Drucksensor der verwandten Technik.
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5 ist
eine Querschnittsdarstellung eines anderen Beispiels für
einen Drucksensor der verwandten Technik.
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Beste Weise zur Durchführung
der Erfindung
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Nun
wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ausführlich mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
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1 zeigt
schematisch den Aufbau einer bevorzugten Ausführungsform
eines Drucksensors. Ein Drucksensor 1 weist einen Eingriffsabschnitt 5, eine
Membran 6, die als Druckerfassungsabschnitt dient, einen
Wegsensor 7 und einen Pufferabschnitt 8 auf.
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Der
Eingriffsabschnitt 5 weist ein Gewinde auf und greift in
einen Schraubenabschnitt ein, der an einer Leitungswand 3 einer
Reaktionsgasleitung 2 vorgesehen ist. Mit dem Eingriffsabschnitt 5 wird
die Schraube angezogen und der Drucksensor 1 wird an der
Reaktionsgasleitung 2 fixiert. Außerdem ist ein Dichtungselement 10 am
Eingriffsabschnitt 5 vorgesehen und dichtet die Struktur
ab, so dass das Reaktionsgas oder dergleichen nicht aus der Reaktionsgasleitung 2 entweichen
kann. Darüber hinaus weist der Drucksensor 1 einen
Flansch 9 an seinem Außenumfang auf. Mit dem Flansch 9 wird
die Anzugsstellung des Eingriffsabschnitts 5 bestimmt.
Der Flansch 9 drückt außerdem während
des Anziehens der Schraube auf das Dichtungselement, so dass die Dichtwirkung
des Dichtungselements 10 gewährleistet ist.
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Der
Eingriffsabschnitt 5 des Drucksensors 1 wird während
des Eingreifens in die Leitungswand 3 der Reaktionsgasleitung 2 in
einer Richtung, in der die Leitungswand 3 sich zur Außenseite
hin öffnet, eingeschraubt und gepresst. Das heißt,
während des Einschraubens wird ein Drehmoment erzeugt und das
Drehmoment bewirkt, dass eine Druckkraft in Richtung der Leitungswand 3 wirkt.
Mit der Druckkraft wird eine Reaktionsanzugskraft im Eingriffsabschnitt 5 in
Schließrichtung nach innen erzeugt.
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Wie
in 1 dargestellt, ist die druckaufnehmende Oberfläche 17 der
Membran 6, die als Druckerfassungsabschnitt dient, auf
den Reaktionsgas-Strömungsweg 4 der Reaktionsgasleitung 2 gerichtet.
Auch wenn diese Feuchtigkeit, die auf der druckaufnehmenden Oberfläche 17 der
Membran 6 vorhanden ist, gefriert, wird bei diesem Aufbau
die Feuchtigkeit durch den Strom des Oxidationsgases, das wärmer
ist als 0°C, rasch entfrostet. Die druckaufnehmende Oberfläche 17 der
Membran 6 erfasst den Druck des Reaktionsgases in der Reaktionsgasleitung 2 und
wird verformt. Die Verformung wird vom Wegsensor 7 gemessen,
der an einer Seite der Membran 6 gegenüber der
druckaufnehmenden Oberfläche 17 angebracht ist,
und ein Signal wird über einen Anschluss 16 nach
außen ausgegeben.
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Der
Pufferabschnitt 8 verbindet den Eingriffsabschnitt 5 und
die Membran 6 über eine zwischen diesen angeordnete
Pufferschicht 14, die mit dem Reaktionsgasströmungsweg 4 der
Gasleitung 2 in Verbindung steht. Die Pufferschicht 14 bezeichnet einen
Teil des Reaktionsgas-Strömungsweges 4, der vom
Reaktionsgas-Strömungsweg 4 übersteht
und der buchtförmig erweitert ist. Anders ausgedrückt, der
Eingriffsabschnitt 5 und die Membran 6 sind nicht direkt
miteinander verbunden, sondern sind über einen Umweg um
die zwischen ihnen angeordnete Pufferschicht 14, die mit
dem Reaktionsgas-Strömungsweg 4 der Gasleitung 2 in
Verbindung steht, miteinander verbunden. Da der Eingriffsabschnitt 5,
der mit der Leitungswand 3 in Eingriff steht, und die Membran 6,
die auf den Reaktionsgas-Strömungsweg 4 der Gasleitung 2 gerichtet
ist, sich beide nahe der Leitungswand 3 der Gasleitung 2 befinden,
können der Eingriffsabschnitt 5 und die Membran 6 leicht
miteinander verbunden werden, wie in 4 dargestellt. Bei
einer direkten Verbindung bewirkt jedoch das durch das Anziehen
der Schraube bedingte Schraubenmoment eine Reaktionskraft in Leitungsrichtung, die
direkt auf die Membran 6 übertragen wird. Um dies
zu vermeiden, werden der Eingriffsabschnitt 5 und die Membran 6 auf
einem Umweg um die zwischen ihnen liegende Pufferschicht 14 miteinander verbunden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform ist der Pufferabschnitt 8,
der einen Rahmen bildet, als Struktur für die Verbindung
des Eingriffsabschnitts 5 und der Membran 6 über
einen Umweg vorgesehen. Genauer weist der Pufferabschnitt 8 einen
zylindrischen inneren Pufferabschnitt 11 auf, der an einem
Ende mit der Membran 6 verbunden ist und der ungefähr senkrecht
zur Reaktionsgasleitung 2 verläuft, einen zylindrischen äußeren
Pufferabschnitt 12, der an einem Ende mit dem Eingriffsabschnitt 5 verbunden
ist und der ungefähr senkrecht zur Reaktionsgasleitung 2 verläuft,
und eine Bodenendplatte 13, die die anderen Enden des inneren
Pufferabschnitts 11 und des äußeren Pufferabschnitts 12 miteinander
verbindet. Die Pufferschicht 14 wird vom inneren Pufferabschnitt 11,
vom äußeren Pufferabschnitt 12 und von der
Bodenendplatte 13 definiert. Bei diesem Aufbau sind der
Eingriffsabschnitt 5 und die Membran 6 über einen
Umweg um die zwischen ihnen liegende Pufferschicht 14 miteinander
verbunden. In der vorliegenden Ausführungsform weisen der
innere Pufferabschnitt 11 und der äußere
Pufferabschnitt 12 zylindrische Formen auf, und die Bodenendplatte 13 ist ein
ringförmiges Plattenelement. Der innere Pufferabschnitt 11,
der äußere Pufferabschnitt 12 und die Bodenendplatte 13 sind
einstückig geformt oder sind zusammengeschweißt.
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Der
Pufferabschnitt 8 wird als Rahmen gebogen und verformt,
wenn der Drucksensor 1 mit der Gasleitung 2 in
Eingriff gebracht wird, um die Anzugsspannung zu absorbieren, die
in der Membran 6 auftritt. Dieser Mechanismus wird nun
mit Bezug auf 2 und 3 beschrieben. 2 ist
eine Querschnittsdarstellung entlang der Linie A-A von 1 und
zeigt eine Ebene des Drucksensors 1 von oben gesehen. 3 erläutert
schematisch die Verbiegung des Pufferabschnitts 8. Der
in 3 mit einer gestrichelten Linie dargestellte Pufferabschnitt 8 zeigt
dessen Gestalt vor der Verformung an, und der mit einer durchgezogenen
Linie dargestellte Pufferabschnitt 8 zeigt dessen Gestalt
nach der Verformung an. Wie mit einem Pfeil in 2 angezeigt, wird
durch das Anziehen der Schraube eine Anzugsspannung (F) im Eingriffsabschnitt 5 erzeugt,
die den Drucksensor 1 zusammendrückt. Die Anzugsspannung
(F) ist eine Spannung, die ungefähr gleichmäßig
um den ringförmigen Eingriffsabschnitt 5 herum verteilt
ist. Aufgrund der Anzugsspannung (F) wird der ringförmige äußere
Pufferabschnitt 12 zur Innenseite hin komprimiert und verformt.
Dabei bewirkt eine Komponente der Anzugsspannung (F) ein Biegemoment
am Pufferabschnitt 8 (am äußeren Pufferabschnitt 12, an
der Bodenendplatte 13 und am inneren Pufferabschnitt 11),
der einen Teil des Rahmens bildet, und wird übertragen.
Jedoch ist die Biegesteifigkeit des Rahmens aus dem Pufferabschnitt 8 im Vergleich
zur Kompressionssteifigkeit des ringförmigen Eingriffabschnitts 5 gering.
Daher wird ein großer Teil der Anzugsspannung (F), die
am Umfang des ringförmigen Eingriffsabschnitts 5 auftritt,
als Kompressionsspannung des ringförmigen Eingriffsabschnitts 5 verteilt
und wird nicht als Spannung verteilt, die das Biegemoment des Pufferabschnitts 8 bewirkt, der
einen Teil des Rahmens bildet. Bei diesem Aufbau wird fast keine
Reaktionskraft (R) des Biegemoments, das an der Membran 6 erzeugt
wird, wie in 3 dargestellt ist, erzeugt.
Außerdem wird der Pufferabschnitt 8, der einen
Teil des Rahmens bildet, gemäß der kompressiven
Verformung des Eingriffsabschnitts 5 verbogen wie in 3 dargestellt. Anders
ausgedrückt, der Pufferabschnitt 8, der einen Teil
des Rahmens bildet, der eine geringe Steifigkeit aufweist, verhindert
eine Verformung der Membran 6 durch eine Verbiegung und
die Anzugsspannung wird an den ringförmigen Eingriffsabschnitt 5 mit
der hohen Steifigkeit angelegt.
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Wie
oben beschrieben absorbiert im Drucksensor der vorliegenden Erfindung
der Pufferabschnitt 8 eine Spannung, die während
eines Eingreifens des Drucksensors 1 in die Gasleitung 2 am
Eingriffsabschnitt 5 an die Membran 6 angelegt
wird. Bei diesem Aufbau kann eine Verringerung der Messgenauigkeit
aufgrund einer Verformung des Druckerfassungsabschnitts 6 verhindert
werden. Außerdem ist der Wegsensor 7 an einem
vorderen Ende des inneren Pufferabschnitts 11 des Pufferabschnitts 8 befestigt.
Bei diesem Aufbau kann die Membran 6 auf den Reaktionsgas-Strömungsweg 4 der
Reaktionsgasleitung 2 gerichtet angeordnet werden und eine abnormale
Verformung der Membran 6 kann verhindert werden.
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In
der vorliegenden Ausführungsform sind die Querschnittsformen
des inneren Pufferabschnitts 11 und des äußeren
Pufferabschnitts 12 des Drucksensors 1 kreisförmige
Zylinder, aber alternativ dazu können sie beispielsweise
polygonale Zylinder sein. Ebenso wird zwar die Bodenendplatte 13 als
ringförmiges Plattenelement beschrieben, aber die Bodenendplatte 13 kann
alternativ auch ein ringförmiges polyfones Plattenelement
sein.
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[Industrielle Anwendbarkeit]
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Wie
beschrieben ist der Drucksensor der vorliegenden Erfindung nützlich
als Drucksensor, der an einer Zu- und Ableitung für ein
Reaktionsgas, das einer Brennstoffzelle zugeführt oder
aus dieser abgeführt wird, vorgesehen ist und der einen
Druck des Reaktionsgases in der Leitung misst.
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Zusammenfassung
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Ein
Drucksensor (1) ist an einer Zu-/Ableitung (2)
eines Reaktionsgases, das einer Brennstoffzelle zugeführt
oder aus dieser abgeführt werden soll, angeordnet und misst
den Druck des Reaktionsgases in der Leitung (2). Der Drucksensor
weist auf: einen Eingriffsabschnitt (5), der mit einer
Schraube versehen ist und der in eine Leitungswand (3)
der Leitung (2) eingreift; einen Druckerfassungsabschnitt (6),
der auf einen Reaktionsgaskanal (4) der Leitung (2)
gerichtet ist und der den Druck in der Leitung (2) durch
Verlagerung erfasst; einen Wegsensor (7), der im Druckerfassungssensor
(6) angeordnet ist und der eine Verlagerung des Druckerfassungsabschnitts
(6) misst; und einen Pufferabschnitt (8), der
den Eingriffsabschnitt (5) mit dem Druckerfassungsabschnitt (6)
dadurch verbindet, dass er zwischen diesen eine Pufferschicht (14)
anordnet, die mit dem Reaktionsgaskanal (4) der Leitung
(2) in Verbindung steht, und der eine abnormale Verdrängung
des Druckerfassungsabschnitts (6) durch Verformung aufgrund
einer Spannung, die vom Schraubenmoment erzeugt wird, wenn der Drucksensor
(1) in die Leitung (2) eingreift, eliminiert.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2006-162491
A [0007]
- - JP 2005-164538 A [0007]