-
Hintergrund der Erfindung
-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Landrudermaschine, die durch
Ziehen und Drücken von Hebeln oder durch Vor- und Zurückbewegen
eines Sitzes eine Antriebskraft erzeugt, welche auf Räder übertragen
wird, und insbesondere eine Getriebevorrichtung einer Landrudermaschine,
die dazu in der Lage ist, eine von der Bewegung der Hebel und des Sitzes
erzeugte Kraft direkt auf einen Antrieb zu übertragen und
die Anzahl der Getrieberäder im Antrieb zu reduzieren.
-
Beschreibung des Stands der
Technik
-
Im
Allgemeinen ist eine Landrudermaschine derart konfiguriert, dass
eine Ruderbewegung, mit der ein Ruderer mit Rudern ein Kanu auf
dem Wasser bewegt, auf eine Landmaschine Anwendung findet. Die
koreanische Patentanmeldung
Nr. 2006-0044333 , eingereicht am 17. Mai 2006 vom Anmelder
der vorliegenden Erfindung, offenbart eine Landrudermaschine, die
in
10 bis
13 gezeigt
ist. Eine technische Konfigurierung der Landrudermaschine soll nun
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren detailliert beschrieben
werden.
-
10 zeigt
eine perspektivische Ansicht, die eine Gesamtkonfigurierung einer üblichen
Landrudermaschine darstellt. Wie in 10 gezeigt,
weist die Landrudermaschine einen Antrieb 120 auf, der auf
der Rückseite des Grundkörperrahmens 110 angeordnet
ist. Der Antrieb 120 weist einen Hinterradteil 123 sowie
Hebel 124 und 124a auf. An der Oberseite des Antriebs 120 ist
ein Sitz 121 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
verschiebbar an einer Führungsschiene 122 angeordnet.
-
Der
Hinterradteil 123 weist einen Aufbau auf, wobei Räder über
eine Welle an gegenüberliegenden Seiten installiert sind.
Die Hebel 124 und 124a sind an gegenüberliegenden
Seiten des Antriebs 120 ausgebildet. Ein Benutzer zieht
und schiebt die Hebel 124 und 124a mit beiden
Händen, so, als ob er mit Rudern ein Boot bewegen würde,
und sitzt dabei auf dem Sitz 121, wodurch er eine Antriebskraft
erhält, die auf den Hinterradteil 123 übertragen
wird.
-
11 zeigt
eine Draufsicht, die eine Konfigurierung des Antriebsteils aus 10 darstellt.
-
Die
Hebel 124 und 124a sind über eine Tragewelle 125 drehbar
an gegenüberliegenden Seiten des Antriebs 120 installiert.
An gegenüberliegenden Seiten des Antriebs 120 an
der Rückseite sind an einer Antriebswelle 126,
die in seitlicher Richtung durch den Antrieb hindurchtritt, ein
Paar Hilfsantriebszahnräder 127 und 127a,
ein Antriebszahnrad 128 und ein Sperrzahnrad 129 installiert.
Die Hilfszahnräder 127 und 127a sind
an der Außenseite des Antriebs 120 angeordnet,
derart, dass sie mit beschrifteten Zahnrädern 130 und 130a in
Eingriff gelangen, die an den Hebeln 124 und 124a ausgebildet sind.
Das Antriebszahnrad 128 und das Sperrzahnrad 129 sind
an der Innenseite des Antriebs 120 angeordnet.
-
Außerdem
ist an der Rückseite der Antriebswelle 126 eine
Sperrwelle 131 ausgebildet, derart, dass sie in einer seitlichen
Richtung durch den Antriebs 120 hindurchtritt. Die Räder
sind an gegenüberliegenden Enden der Sperrwelle 131 installiert.
An der Sperrwelle 131 sind im Inneren des Antriebs 120 ein
Hilfsantriebszahnrad 132 und ein Drehzahnrad 133 installiert.
Das Hilfsantriebszahnrad 132 ist dazu konfiguriert, mittels
einer Zahnstange 134, die sich mit dem Sitz 121 zusammen
bewegt, in das Antriebszahnrad 128 einzurücken.
-
Ferner
steht das Drehzahnrad 133 mit dem Sperrzahnrad 129 auf
der Antriebswelle 126 in Eingriff. Das Antriebszahnrad 128 und
das Hilfsantriebszahnrad 132 weisen unidirektionale Klinkenräder
auf, die in einander entgegengesetzter Richtung angeordnet sind.
Wird über das Antriebszahnrad 128 Kraft übertragen,
führt das Hilfsantriebszahnrad 132 eine Leerlaufdrehung
aus. Wird über das Hilfsantriebszahnrad 132 Kraft übertragen,
führt das Antriebszahnrad 128 eine Leerlaufdrehung
aus. Wenn bei der üblichen Landrudermaschine mit der oben
beschriebenen Konfiguration zunächst, wie in 12 gezeigt, die
gegenüberliegenden Hebel 124 und 124a mit
den Händen ergriffen und nach vorne geschoben werden, derart,
dass der Sitz 121 an der Führungsschiene (siehe 10)
nach hinten geschoben wird, wird die Zahnstange 134, die
mit dem Sitz 121 in Eingriff steht, nach hinten bewegt.
Dabei werden das Antriebszahnrad 128 und das Hilfsantriebszahnrad 132 von
der Zahnstange 134 in dieselbe Richtung gedreht.
-
Da
jedoch das Antriebszahnrad 128 und das Hilfsantriebszahnrad 132 unidirektionale
Klinkenräder aufweisen, die in zueinander entgegengesetzter Richtung
angeordnet sind, überträgt das Antriebszahnrad 128 über
die Antriebswelle 126 Kraft auf das Sperrzahnrad 129,
während das Hilfsantriebszahnrad 132 eine Leerlaufdrehung
ausführt.
-
Auf
diese Weise wird die Kraft der Zahnstange 134 über
das Drehzahnrad 133, das mit dem Sperrzahnrad 129 in
Eingriff steht, auf die Sperrwelle 131 übertragen.
Dabei wird die Sperrwelle 131 gedreht, und erzeugt so eine
Antriebskraft für den Hinterradteil 123.
-
Werden
in diesem Zustand die mit den Händen ergriffenen gegenüberliegenden
Hebel 124 und 124a nach hinten geschoben, derart,
dass der Sitz nach vorne geschoben wird, wie in 13 gezeigt, wird
die Zahnstange 134, die mit dem Sitz 121 in Eingriff
steht, nach vorne beweg. Dabei werden das Antriebszahnrad 128 und
das Hilfsantriebszahnrad 132 gleichzeitig in eine Richtung
entgegen der Richtung aus 12 gedreht,
indem sie mit der Zahnstange 134 in Eingriff gelangen.
In diesem Fall führt das Antriebszahnrad 128 eine
Leerlaufbewegung aus, und die Kraft der Zahnstange 134 wird über
das Hilfsantriebszahnrad 132 auf die Sperrwelle 131 übertragen und
erzeugt so eine Antriebskraft für das Hinterradteil 123.
Wie oben beschrieben, ist die übliche Landrudermaschine
jedoch durch die Zusammenstellung einer Vielzahl von Zahnrädern
konfiguriert, so das Paar beschrifteter Zahnräder 130 und 130a,
die an den gegenüberliegenden Hebeln 124 und 124a ausgebildet sind,
ein paar Hilfsantriebszahnräder 127 und 127a, die
mit den beschrifteten Zahnrädern 130 und 130a in Eingriff
stehen, das Antriebszahnrad 128 und das Sperrzahnrad 129,
die an der Antriebswelle 126 installiert sind, und das
Hilfsantriebszahnrad 132 und das Drehzahnrad 133,
die an der Sperrwelle 131 installiert sind. Die übliche
Landrudermaschine mit ihrer komplizierten Konfiguration verursacht
daher eine reduzierte Verarbeitungsfähigkeit, Schwierigkeiten bei
der Herstellung und eine Erhöhung der Herstellungskosten,
was zu einer ineffizienten Bedienung und einer Reduktion der Wirtschaftlichkeit
führt.
-
Kurzdarstellung der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung wurde daher unter Berücksichtigung
der genannten Probleme getätigt, und es ist eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Landrudermaschine bereitzustellen,
die durch das Ziehen und Schieben von Hebeln zum Vor- und Zurückbewegen
eines Sitzes eine Antriebskraft erzeugt, welche auf Räder übertragen
wird, wobei die Kraft, die von der Bewegung der Hebel und des Sitzes
erzeugt wird, direkt auf einen Antriebs übertragen wird,
und die Anzahl der Zahnräder im Inneren des Antriebs minimiert
ist, um den Aufbau des Antriebs zu vereinfachen. Ferner ist besteht
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Länge
des Grundkörperrahmens entsprechend der Körpergröße eines
Benutzers zu erweitern oder zu reduzieren.
-
Ferner
besteht eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen
reibungslosen Betrieb des Sitzes zu ermöglichen, der sich
auf dem Antrieb vor und zurück bewegt.
-
Darüberhinaus
besteht eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die
Antriebskraft durch Bedienen eines Griffabschnitts abzubremsen.
-
Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Landrudermaschine bereitgestellt, umfassend:
einen Antrieb, der an einer Hinterseite eines Grundkörperrahmens
ausgebildet ist, der einen Vorderradteil und einen Griff, einen
Sitz, der an einer Oberseite des Antriebs in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung beweglich angeordnet ist,
und einen Hinterradteil aufweist, der an eine Hinterseite des Antriebs gekoppelt
ist, derart, dass durch die Bedienung von Hebeln, die an gegenüberliegenden
Seiten des Antriebs angeordnet sind, am Hinterradteil eine Antriebskraft
erzeugt wird, wobei die Hebel, die unidirektionale Klinkenräder
A aufweisen, an gegenüberliegenden Enden einer Bewegungswelle
angebracht sind, die durch einen Seitenflächenabschnitt
des Antriebs hindurchtritt, wobei ein Sitzhebel, der ein unidirektionales
Klinkenrad B mit derselben Richtung wie derjenigen des unidirektionalen
Klinkenrades A aufweist, mit dem Sitz in Eingriff steht, an der
Bewegungswelle zwischen den Hebeln angeordnet ist, und ein passives
Zahnrad, das mit einem Bewegungszahnrad in Eingriff steht, welches
an der Bewegungswelle angebracht ist, an einer passiven Welle angebracht
ist, an welcher der Hinterradteil montiert ist.
-
Vorzugsweise
ist an der Oberseite des Antriebs ein Paar Führungsstangen
parallel zueinander angebracht, und eine Anzahl von Rollen, die
in Rollkontakt mit den Führungsstangen stehen, ist an einer Unterseite
des Sitzes angeordnet, um den Sitz zu bewegen.
-
Vorzugsweise
ist an einer Unterseite des Sitzes ein Paar Halteelemente mit vertikalen
Bohrungen einstückig ausgebildet, und an einem Endabschnitt des
Sitzhebels, der an der Bewegungswelle angebracht ist, ist eine seitliche
Befestigungsöffnung ausgebildet, die mit den Bohrungen übereinstimmt,
um den Sitzhebel mittels einer Schraube zwischen den Halteelementen
zu befestigen.
-
Vorzugsweise
weist der Antrieb ferner eine Bremseinheit mit einer Bremskraft
für die passive Welle auf.
-
Vorzugsweise
weist die Bremseinheit ein Bremsrad auf, das an der passiven Welle
angebracht ist, sowie Bremsklötze, die in engem Kontakt
mit dem Bremsrad stehen oder durch eine Betätigung vom Bremsrad
getrennt werden.
-
Vorzugsweise
wird der Grundkörperrahmen mittels eines Befestigungs-
und Löseteils an den Antrieb gekoppelt bzw. von diesem
gelöst.
-
Vorzugsweise
weist das Befestigungs- und Löseteil ein Einsatzrohr auf,
das an der Vorderseite des Antriebs ausgebildet ist, und das mit
dem Inneren des Antriebs in Verbindung steht, derart, dass der Grundkörperrahmen
eingeführt werden kann, sowie eine Anzahl von Fixierungsnuten,
die in Längsrichtung an einem Endabschnitt des Grundkörperrahmens
ausgebildet sind, um die Länge des Grundkörperrahmens
anzupassen, indem das Einsatzrohr unter Verwendung einer Schraube
an den Fixierungsnuten befestigt wird.
-
Kurze Beschreibung der Figuren
-
Die
genannten sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung sollen nun anhand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren verdeutlicht werden,
wobei:
-
1 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine Landrudermaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt;
-
2 eine
Draufsicht ist, die einen Innenaufbau des Antriebsteils aus 1 zeigt;
-
3 und 4 ein
Koppelungsverhältnis des Sitzes aus 1 zeigen,
wobei 3 eine perspektivische Ansicht eines gelösten
Zustands und 4 eine Querschnittansicht eines
gekoppelten Zustands zeigt;
-
5 und 6 einen
Kraftübertragungsvorgang der vorliegenden Erfindung zeigen,
wobei 5 eine perspektivische Ansicht ist, die einen
Vorgang des Erzielens einer Antriebskraft durch Betätigen
der Hebel zeigt, und 6 eine perspektivische Ansicht
ist, die einen Vorgang des Erzielens einer Antriebskraft durch Bewegen
des Sitzes zeigt;
-
7 eine
perspektivische Ansicht ist, die ein Bremsrad einer Bremseinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
8 und 9 einen
Betriebszustand der Bremseinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen, wobei 8 eine Querschnittansicht ist,
die einen Zustand vor dem Bremsen zeigt, und 9 eine Querschnittansicht
ist, die den Bremszustand zeigt;
-
10 eine
perspektivische Ansicht ist, die eine übliche Landrudermaschine
zeigt;
-
11 eine
Draufsicht ist, die eine Konfigurierung des Antriebsteils aus 10 zeigt;
und
-
12 und 13 einen
Kraftübertragungsvorgang von 11 zeigen,
wobei 12 eine Beispieldarstellung
ist, die einen Zustand zeigt, in dem die Hebel geschoben werden,
um den Sitz nach hinten zu bewegen, und 13 eine
Beispieldarstellung ist, die einen Zustand zeigt, in dem die Hebel
gezogen werden, um den Sitz nach vorne zu bewegen.
-
Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
-
Im
Folgenden sollen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Figuren detailliert
beschrieben werden. Diese Ausführungsformen dienen ausschließlich
erläuternden Zwecken, und die vorliegende Erfindung wird
durch sie nicht eingeschränkt.
-
1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Landrudermaschine gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt.
-
Wie
in 1 gezeigt, ist an der Hinterseite eines Grundkörperrahmens 110 mit
einem Vorderradteil 111 und einem Griff 112 ein
Antrieb 120 ausgebildet, ebenso wie im Stand der Technik.
An der Oberseite des Antriebs 120 ist ein Sitz 121 in
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung beweglich
angeordnet. Ein Hinterradteil 123 ist an die Hinterseite
des Antriebs 120 gekoppelt, derart, dass durch das Betätigen
von Hebeln 2 und 2a, die an den gegenüberliegenden
Seiten des Antriebs angeordnet sind, am Hinterradteil 123 eine
Antriebskraft erzeugt wird.
-
Ferner
ist der Grundkörperrahmen 110 derart konfiguriert,
dass er am Antrieb 120 befestigt und wieder davon gelöst
werden kann. Ein Befestigungs- und Löseteil 21 weist
ein Einsatzrohr 21b auf, das an der Stirnseite des Antriebs 120 ausgebildet
ist und mit dem Inneren des Antriebs 120 in Verbindung steht.
Ein Endabschnitt des Grundkörperrahmens 110 ist
in das Einsatzrohr 21b eingeführt, um den Grundkörperrahmen 110 am
Antrieb 120 zu fixieren. Am Endabschnitt des Grundkörperrahmens 110 sind in
Längsrichtung einige Fixierungsnuten 21a aus gebildet.
An das Einsatzrohr 21b ist eine Schraube gekoppelt. Die
Schraube wird gedreht und an einer Fixierungsnut 21b, ausgewählt
unter den Fixierungsnuten 21a, befestigt, um den Grundkörperrahmen 110 zu
fixieren und die Lange des Grundkörperrahmens 110 zu
verstellen.
-
Ferner
ist an der Oberseite des Antriebs 120 ein Paar Führungsstangen 6 parallel
zueinander angebracht. Eine Anzahl von Rollen 8, die in
Rollkontakt mit den Führungsstangen 6 stehen,
ist an einer Unterseite des Sitzes 121 angeordnet, um den
Sitz 121 zu bewegen. Wie in 3 und 4 gezeigt,
sind die Rollen 8, die eine im wesentlichen rechteckige Form
aufweisen, am oberen und unteren Abschnitt gegenüberliegender
Flächen einer Sitzstütze 7 ausgebildet,
die an der Unterseite des Sitzes 121 ausgebildet ist, um
den oberen und unteren Abschnitt der Führungsstangen 6 beweglich
abzustützen.
-
Ferner
ist an der Unterseite der Sitzstütze 7 ein Paar
einstückig ausgebildete Halteelemente 9 vorgesehen,
die vertikale Bohrungen 9a aufweisen, und mit einem Sitzhebel 3 verbunden
sind, wie im Folgenden beschrieben werden soll. Wie in 3 und 4 gezeigt,
ist der Sitzhebel 3 drehbar an einer Bewegungswelle 1 angebracht,
die am Antrieb 120 angebracht ist. Eine seitliche Befestigungsöffnung 32,
die an einem Endabschnitt des Sitzhebels 3 ausgebildet
ist, ist zwischen die Halteelemente 9 gesetzt. Diese sind
durch Verbinden mittels einer Schraube aneinander befestigt.
-
2 ist
eine Draufsicht, die einen Innenaufbau des Antriebs aus 1 zeigt.
-
Wie
in 2 gezeigt, ist bei der Konfigurierung der vorliegenden
Erfindung das Einsatzrohr 21b an der Stirnseite des Antriebs 120 ausgebildet.
Der Grundkörperrahmen 110 ist in das Einsatzrohr 21b eingeführt
und durch Einführen einer Schraube in die ausgewählte
Fixierungsnut 21b befestigt, wodurch der Grundkörperrahmen 110 am
Antrieb 120 fixiert ist. Ferner tritt die Bewegungswelle 1 in
seitlicher Richtung durch den Antrieb 120 hindurch. An
gegenüberliegenden Enden der Bewegungswelle 1 sind Hebel 2 und 2a angebracht,
die unidirektionale Klinkenräder A20 aufweisen. Ein unidirektionales
Klinkenrad B13, das dieselbe Bewegungsrichtung aufweist wie die
unidirektionalen Klinkenräder A20, ist zwischen den Hebeln 2 und 2a an
der Bewegungswelle 1 angeordnet. Wie oben beschrieben,
ist der Sitzhebel 3 am Sitz 121 angebracht (siehe 3 und 4).
-
Ferner
ist an der Bewegungswelle 1 ein Bewegungszahnrad 4 angebracht,
das als eine kreisförmige Platte mit einem relativ großen
Durchmesser ausgebildet ist. Eine passive Welle, an deren gegenüberliegenden
Seiten der Hinterradteil 123 montiert ist, ist auf der
Hinterseite der Bewegungswelle 1 angeordnet, derart, dass
sie in seitlicher Richtung durch den Antrieb 120 hindurchtritt.
An der passiven Welle 5 ist ein passives Zahnrad 5a ausgebildet,
das mit dem Bewegungszahnrad 4 in Eingriff steht. 5 und 6 zeigen
einen Kraftübertragungsvorgang der vorliegenden Erfindung. 5 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Vorgang des Erzielen einer Antriebskraft
durch Betätigen der Hebel zeigt.
-
Wenn
der Benutzer die gegenüberliegenden Hebel 2 und 2a zu
seinem Körper hin zieht, werden bei der vorliegenden Erfindung,
wie in 5 und 6 gezeigt, gleichzeitig die
unidirektionalen Klinkenräder A20, die an den Hebeln 2 und 2a montiert sind,
gedreht, und drehen die Bewegungswelle 1 in dieselbe Richtung.
-
Entsprechend
wird das Bewegungszahnrad 4, das an der Bewegungswelle 1 angebracht
ist, ebenfalls in diese Richtung gedreht. Das passive Zahnrad 5a der
passiven Welle 5, das mit dem Bewegungszahnrad 4 in
Eingriff steht, wird daher derart gedreht, dass sich die passive
Welle 5 in einer Radlaufrichtung dreht, wodurch der Hinterradteil 123 angetrieben
wird, der an den gegenüberliegenden Enden der passiven
Welle 5 angebracht ist. Da der Sitzhebel 3, der
mit dem Sitz 121 und der Bewegungswelle 1 verbunden
ist, sich dabei in einem Haltzustand befindet, führt das
unidirektionale Klinkenrad B31, das in den Sitzhebel 3 eingebettet
ist, gemeinsam mit der Bewegungswelle 1 eine Leerlaufdrehung aus.
-
6 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Vorgang des Erzielen einer
Antriebskraft durch Bewegen des Sitzes zeigt.
-
Wenn
die Hebel 2 und 2a angehalten werden und sich
der Sitz 121 in Rückwärtsrichtung bewegt, werden,
wie in 6 gezeigt, der Sitzhebel 3 und das unidirek tionale
Klinkenrad B31, das in den Sitzhebel 3 eingebettet ist,
gleichzeitig in Richtung des Pfeiles gedreht, wodurch sie das Bewegungszahnrad 4 an der
Bewegungswelle 1 drehen. Da die Hebel 2 und 2a sich
im Haltzustand befinden, führen die unidirektionalen Klinkenräder
A20, die in die Hebel eingebettet sind, gemeinsam mit der Bewegungswelle 1 eine Leerlaufdrehung
aus.
-
Ferner
wird das passive Zahnrad 5a der passiven Welle 5 vom
Bewegungszahnrad 4 gedreht, und die passive Welle 5 wird
vom passiven Zahnrad 5a in Radlaufrichtung gedreht, wodurch
der Hinterradteil 123 angetrieben wird, der an gegenüberliegenden
Enden der passiven Welle 5 angebracht ist.
-
7 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Bremsrad einer Bremseinheit
gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
Wie
in den Figuren gezeigt, weist der Antrieb 120 ferner eine
Bremseinheit 10 mit einer Bremskraft für die passive
Welle 5 auf. Die Bremseinheit 10 weist ein Bremsrad 11 auf,
das an der passiven Welle 5 angebracht ist, sowie Bremsklötze 12 und 12a,
die durch Betätigung in engem Kontakt mit dem Bremsrad 11 stehen
oder vom Bremsrad 11 getrennt werden.
-
Mittels
eines Paares Betätigungselemente 13 und 13a,
die sich durch die Zugkraft eines Betätigungsdrahtes 15 und
die Rückstellkraft einer Feder 16 in Bezug auf
einen Scharnierabschnitt 19 in zueinander entgegengesetzter
Richtung drehen, gelangen die Bremsklötze 12 und 12a in
engen Kontakt mit dem Bremsrad 11 oder werden von dem Bremsrad 11 gelöst,
wie in 8 und 9 gezeigt.
-
Die
Betätigungselemente 13 und 13a sind mit
den Betätigungsdrähten 15 verbunden,
um mittels eines Bremsgriffes arretiert zu werden, der an einem
Griff des Grundkörperrahmens montiert ist. Die Betätigungsdrähte 15 werden
von Federfixierungselementen 18a gehalten, die einstückig
im Inneren eines Gehäuses 18 ausgebildet sind.
Die Betätigungsdrähte 15 auf der anderen
Seite der Federfixierungselemente 18a werden von Federfixierungselementen 17 gehalten,
die sich zusammen mit den Betätigungsdrähten 15 bewegen.
Die Federn üben also eine Rückstellkraft auf die
Betätigungsdrähte 15 aus.
-
8 ist
eine Querschnittansicht, die einen Zustand vor dem Bremsen zeigt. 9 ist
eine Querschnittansicht, die einen Bremszustand zeigt. Wie in 9 gezeigt,
werden die Betätigungselemente 13 und 13a in
Bezug auf den Scharnierabschnitt 19 zum Bremsrad 11 hin
gedreht und gelangen in engen Kontakt mit dem Bremsrad 11,
wenn im Zustand aus 8 auf die Betätigungsdrähte 15 eine
Zugkraft ausgeübt wird. Auf diese Weise ist es möglich,
die Drehung des Bremsrades 11 durch Reibungskraft zu blockieren.
Wird durch Freigeben des Griffes die auf die Betätigungsdrähte 15 ausgeübte
Zugkraft aufgehoben, begeben sich die zusammengedrückten
Federn 16 zurück in ihre ursprüngliche
Position. Wie in 8 gezeigt, werden die Betätigungselemente 13 und 13a vom
Bremsrad 11 gelöst und heben so die auf das Bremsrad 11 einwirkende
Bremskraft auf.
-
Wie
oben beschrieben, wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Landrudermaschine bereitgestellt, die durch Ziehen
und Schieben gegenüberliegender Hebel oder durch Vor- und
Zurückbewegen eines Sitzes eine Antriebskraft erzeugt,
welche auf Räder ausgeübt wird, und die dazu in
der Lage ist, eine von der Bewegung der Hebel und des Sitzes erzeugte
Kraft direkt auf einen Antrieb zu übertragen, und die Anzahl
der Zahnräder in dem Antrieb zu minimieren, um den Aufbau
des Antriebs zu vereinfachen. Daraus ergibt sich die Wirkung einer
vereinfachten Herstellung aufgrund der Reduzierung der Teilezahl
und einer erhöhten Wirtschaftlichkeit aufgrund der Kostensenkung.
-
Ferner
ist gemäß der vorliegenden Erfindung der Grundkörperrahmen,
der den Griff und den Vorderradteil aufweist, derart konfiguriert,
dass er am Antrieb befestigt und wieder davon gelöst werden kann,
und in seiner Länge verstellt werden kann. Daraus ergibt
sich die Wirkung einer leichten und bequemen Anwendbarkeit der Landrudermaschine,
unabhängig von der Körpergröße
des Benutzers.
-
Zwar
wurden zur Veranschaulichung die bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart, doch werden Fachleute verstehen, dass
verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und Ersetzungen
möglich sind, ohne vom Umfang und Geist der Erfindung abzuweichen,
wie er in den begleitenden Ansprüchen offenbart ist.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Offenbart
ist eine Kraftübertragungseinrichtung einer Landrudermaschine,
die durch Ziehen und Schieben von Hebeln oder durch Vor- und Zurückbewegen
eines Sitzes eine Antriebskraft erzeugt, die auf Räder
ausgeübt wird. Die Hebel, die unidirektionale Klinkenräder
A aufweisen, sind an gegenüberliegenden Enden einer Bewegungswelle
angebracht, die durch einen Seitenflächenabschnitt des
Antriebs hindurchtritt. Ein Sitzhebel, der ein unidirektionales Klinkenrad
B mit derselben Bewegungsrichtung wie die der unidirektionalen Klinkenräder
A aufweist, und der mit dem Sitz in Eingriff steht, ist zwischen
den Hebeln an der Bewegungswelle angeordnet. Ein passives Zahnrad,
das mit einem Bewegungszahnrad in Eingriff steht, welches an der
Bewegungswelle angebracht ist, ist an einer passiven Welle angebracht,
an der der Hinterradteil montiert ist.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-