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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stromleitungskommunikationsvorrichtung
zur Verwendung in beispielsweise einem Fahrzeug, das mit verschiedenen
Lasten verbundene Stromleitungen verwendet, die jeweils individuell
und unabhängig mit einer Batterie verbunden sind, zur Übertragung
von Information.
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Hintergrund der Erfindung
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Ein
Fahrzeug ist mit einer Batterie als Stromversorgung ausgerüstet,
und eine Motorsteuereinheit, ein Anlasser, eine Lichtmaschine etc.
sind jeweils mit der positiven Elektrode der Batterie über
Sicherungen verbunden. Auf diese Weise sind das Motorsteuergerät,
der Anlasser, die Lichtmaschine etc. in verschiedene Gruppen gemäß ihren
Verwendungen unterteilt und sind mit der Batterie mittels entsprechender
Stromleitungen zur exklusiven Verwendung verbunden. Daher ist es
in einem Fall, in dem Kommunikationen unter Verwendung von Stromleitungen
ausgeführt werden, eher möglich, einen Kommunikationspfad
zu konstruieren, indem eine Mehrzahl von Stromleitungen verwendet
wird, als einen Kommunikationspfad zu konstruieren, in dem nur eine
einzelne Stromleitung verwendet wird.
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In
diesem Fall, wie in Patentreferenz 1 gezeigt, falls Kommunikationen
in einem gemeinsamen Modus ausgeführt werden, in dem jede
Last zwischen einer Stromleitung und einer Karosserieerdung verbunden
ist, wird die Strahlungsleistung aus der Stromleitung groß,
obwohl die Verdrahtung leicht zu niedrigen Kosten ausgebildet werden
kann.
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Weiterhin
kann, wie in Patentreferenz 2 gezeigt, in einem differenziellen
Modus, in dem jede Last zwischen zwei Stromleitungen verbunden ist, die
durch Stromleitungskommunikationen verursachte Strahlungsleistung
im Vergleich zu Kommunikationen in einem gemeinsamen Modus weiter
vermindert werden.
- [Patentreferenz 1] JP 2004-343796 A
- [Patentreferenz 2] JP
2005-269513 A
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Konventionelle
Stromleitungskommunikationen beinhalten Kommunikationen im gemeinsamen Modus
und Kommunikationen im differentiellen Modus. Selbst wenn Kommunikationen
in beiden unterschiedlichen Modi ausgeführt werden, wird,
falls eine Mehrzahl von mit einer Einzelbatterie verbundenen Stromleitungen
für die Kommunikationen verwendet wird, Leitungsrauschen
zwischen den Stromleitungen übertragen und die Kommunikationsqualität sinkt.
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Offenbarung der Erfindung
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Eine
Stromleitungskommunikationsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung beinhaltet Stromleitungen, die unabhängig
und individuell ausgelegt sind, zur Verbindung verschiedener Lasten
mit einer Batterie jeweils mittels Sicherungen, ein an einem Endbereich
jeder der oben erwähnten Stromleitungen angeordnetes Induktionsmittel
auf einer mit der oben erwähnten Batterie verbundenen Seite,
und ein Informationsmittel zum Übertragen von Informationen
vermittels jeder der oben erwähnten Stromleitungen.
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In
der Stromleitungskommunikationsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung ist das Induktionsmittel in einer Umgebung
der für jede der Stromleitungen angeordneten Sicherung,
welche mit der Batterie über die Sicherung verbunden ist,
angeordnet, und ist unabhängig und individuell angeordnet.
Daher kann ein Leitungsrauschen, das sich auf jede der Stromleitungen
ausbreitet, durch das Induktionsmittel verhindert werden und breitet
sich nicht auf irgendwelche anderen Stromleitungen aus. Als Ergebnis
kann, weil jede Stromleitung durch Leitungsrauschen, das in irgendeiner
anderen Stromleitung auftritt, unbeeinflusst bleibt, die Stromleitungskommunikationsvorrichtung
richtige Kommunikationen ausführen. Weiterhin kann durch
Unterteilen der Lasten in Gruppen gemäß ihren
Verwendungen und der Verwendung einer Mehrzahl von jeweils mit den Gruppen
verbundenen Stromleitungen die Zuverlässigkeit des Kommunikationssystems
verbessert werden und die Kommunikationen können beschleunigt werden.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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1 ist
ein Schaltungsverbindungsdiagramm in einem Fall, in dem Stromleitungskommunikationen
unter Verwendung eines Paars von Stromleitungen ausgeführt
werden;
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2 ist
ein Schaltungsverbindungsdiagramm in einem Fall, in dem Stromleitungskommunikationen
unter Verwendung einer einzelnen Stromleitung ausgeführt
werden;
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3 ist
eine Figur, Grifffernsteuerung zur Eingabe verschiedener Betriebssignale;
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4 ist
ein Blockdiagramm, das eine Schaltung zur Verarbeitung eines Betriebssignals aus
der Grifffernsteuerung und das Ausgeben des Betriebssignals an Stromleitungen
zeigt;
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5 ist
eine Umrissfigur, die einen Bereich eines Vehikels zeigt, der in
der Nähe des Fahrersitzes ist;
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6 ist
ein Schaltungsdiagramm einer Schaltung zur Übertragung
von Bildinformationen aus einer Kamera an einen Monitor und einen
Lautsprecher, die in der Nahe des Fahrersitzes angeordnet sind,
indem Stromleitungen verwendet werden;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Türspiegel zeigt,
der mit einer Kamera versehen ist;
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8 ist
ein Schaltungsstrukturdiagramm einer Schaltung zur Übertragung
von Bildinformationen aus der Kamera, die mit dem Türspiegel
integral ist, unter Verwendung von Stromleitungen;
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9 ist eine Seitenansicht eines mit einer Hecklampe,
einer Heckkamera, einer Frontlampe und einer Frontkamera ausgestatteten
Fahrzeugs;
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10 ist
ein Schaltungsstrukturdiagramm einer Schaltung, die Stromleitungen
zur Übertragung von Signalen zwischen Hecklampe, Heckkamera, Frontlampe
und Frontkamera verwendet; und
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11 ein
Konfigurationsdiagramm einer Sicherung und eines Induktionsmittels.
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Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung
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Nachfolgend
werden, um diese Erfindung detaillierter zu erläutern,
die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Ausführungsform 1.
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1 ist
ein Schaltungsverbindungsdiagramm, das eine Stromleitungskommunikationsvorrichtung
gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung
zeigt. In der Figur weist eine als Stromversorgung ausgelegte Batterie 1 eine
negative Elektrode aus, die mit einer Erdung 2 verbunden
ist, wie etwa einer Motorerdung oder einer Karosserieerdung, und
eine positive Elektrode, die mit Lasten wie einer Klimaanlage 3,
einem Kühlergebläse 4, einem Motorsteuergerät 5 und
einem Anlasser 6, mittels der Stromleitungen L1, L2, L3
bzw. L4 verbunden sind. Die Sicherungen 7, 8, 9 und 10 und
die Induktionsmittel 11, 12, 13 und 14 sind
mit Endteilen auf einer Seite der Batterie 1 der Stromleitungen
L1, L2, L3 bzw. L4 verbunden.
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1 zeigt
ein Beispiel, bei dem Stromleitungskommunikationen mit jenen Stromleitungen
L1, L2, L3 und L4 ausgeführt werden, die in zwei Paare von
zwei Stromleitungen unterteilt sind (L1 und L2; und L3 und L4),
und in denen Wiedergabeausrüstung 16 zwischen
den Stromleitungen L1 und L2 mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 15 verbunden
ist, und ein Wiedergabespielgerät 18 zwischen den
Stromleitungen L1 und L2 mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 17 verbunden
ist.
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Andererseits
ist ein Flüssigkristallanzeigemonitor 20 zwischen
den Stromleitungen L3 und L4 mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 19 verbunden
und ist ein digitaler Fernsehempfänger (der ab jetzt als
DTV-Empfänger bezeichnet wird) 22 zwischen den
Stromleitungen L3 und L4 mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 21 verbunden.
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Weiterhin
sind ein Stromleitungskommunikationsmodul 23, das zwischen
den Stromleitungen L1 und L2 verbunden ist, und ein Stromleitungskommunikationsmodul 24,
das zwischen den Stromleitungen L3 und L4 verbunden ist, miteinander über
einen Gateway 25 verbunden. Eine Drossel 26 zur
Verminderung ausgestrahlten Rauschens ist ebenfalls zwischen jedes
der Stromleitungskommunikationsmoduls 15, 17, 19, 21, 23 und 24 und
der Erdung 2 einverbunden.
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Als
Nächstes wird der Betrieb Stromleitungskommunikationsvorrichtung
erläutert. Strom wird aus der Batterie 1 an die
Lasten geliefert, wie etwa die Klimaanlage 3, das Kühlergebläse 4,
das Motorsteuergerät 5 und den Anlasser 6,
mittels der Stromleitungen L1, L2, L3 und L4.
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Wenn
andererseits ein Wiedergabesignal, das vom Wiedergabespieler 18 erzeugt
wird, der beispielsweise in einem Frontpaneel angeordnet ist, mittels
dem Stromleitungskommunikationsmodul 17 an die Stromleitungen
L1 und L2 ausgesendet wird, verbreitet sich das Wiedergabesignal durch
die Stromleitungen L1 und L2, erreicht die Wiedergabeausrüstung 16 mittels
des Stromleitungskommunikationsmoduls 15 und wird dann
durch die Wiedergabeausrüstung wiedergegeben und aus den
Lautsprechern 16L und 16R ausgegeben. Weiterhin
wird vom DTV-Empfänger 22 empfangene Digitalfernsehinformation
an die Stromleitungen L3 und L4 mittels des Stromleitungskommunikationsmoduls 21 ausgesendet,
verbreitet sich durch jene Stromleitungen L3 und L4 und wird dann
auf dem Flüssigkristallanzeigemonitor 20 mittels
des Stromleitungskommunikationsmoduls 19 angezeigt.
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2 zeigt
ein Beispiel (gemeinsamer Modus), in dem Stromleitungskommunikationen
mit jeder der Stromleitungen L1, L2 und L3, die unabhängig
verwendet werden, ausgeführt werden, und bei dem an einer
Vordersitzseite installierte Wiedergabeausrüstung 16 mit
der Stromleitung L1 (einer Zubehörleitung) mittels einem
Stromleitungskommunikationsmodul 15 verbunden ist, und
ein Wiedergabespieler 18 mit der Stromleitung L1 über
eine Zigarettenanzündersteckdose 29, einen Zigarettenanzünderstecker 30 und
ein Stromleitungskommunikationsmodul 19 verbunden ist und
ein digitaler Fernsehempfänger (der ab jetzt als DTV-Empfänger
bezeichnet wird) 22, der auf einer Rücksitzseite
installiert ist, mit der Stromversorgungsleitung L2 über
ein Stromleitungskommunikationsmodul 21 verbunden ist. Weiterhin
sind Überwachungskameras 31, 32 und 33 mit
der Stromleitung L3 (einer Lichtleitung) mittels Stromleitungskommunikationsmoduln 34, 35 bzw. 36 verbunden.
Zusätzlich, während die Stromleitungskommunikationsmodule 37, 38 bzw. 39,
die mit den Stromleitungen L1, L2 und L3 verbunden sind, mit einem
gemeinsamen Gateway 40 verbunden sind, ist ein Flüssigkristallanzeigemonitor 41 mit
diesem Gateway 40 verbunden und ist eine Navigationseinrichtung 42 mit
dem Stromleitungskommunikationsmodul 38 verbunden.
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Als
Nächstes wird der Betrieb der Stromleitungskommunikationsvorrichtung
erläutert. Wenn beispielsweise ein durch den Wiedergabespieler 18 erzeugtes
Wiedergabesignal mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 17,
der Zigarettenanzündersteckdose 27 und dem Zigarettenanzünderstecker 28 an
die Stromleitung L1 ausgesendet wird, verbreitet sich das Wiedergabesignal
durch die Stromleitung L1, betritt die Wiedergabeausrüstung 16 mittels
dem Stromleitungskommunikationsmodul 15 und wird dann durch
die Wiedergabeausrüstung wiedergegeben und aus den Lautsprechern 16L und 16R ausgegeben.
Weiterhin wird vom DTV-Empfänger 22 empfangene
digitale Fernsehinformation an die Stromleitung L2 mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 21 ausgesendet,
verbreitet sich über die Stromleitung L2 und wird dann
auf dem Flüssigkristallanzeigemonitor 20 mittels
Zigarettenanzündersteckdose 29, Zigarettenanzünderstecker 30 und dem
Stromleitungskommunikationsmodul 19 angezeigt.
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Andererseits
wird das durch den im Vordersitz platzierten Wiedergabespieler 18 erzeugte
Wiedergabesignal auch an den im Rücksitz platzierten Flüssigkristallwiedergabemonitor 20 mittels
der Stromleitung L1, dem Stromleitungskommunikationsmodul 37,
dem Gateway 40, dem Stromleitungskommunikationsmodul 38,
der Zigarettenanzündersteckdose 29, dem Zigarettenanzünderstecker 30 und dem
Stromleitungskommunikationsmodul 19 übertragen.
Zusätzlich werden Teile von Bildinformationen aus den Überwachungskameras 31, 32 und 33 mittels
der Stromleitungskommunikationsmodule 34, 35 und 36,
der Stromleitung L3, dem Stromleitungskommunikationsmodul 39,
dem Gateway 40, dem Stromleitungskommunikationsmodul 38,
der Stromleitung 12, der Zigarettenanzündersteckdose 29,
dem Zigarettenanzünderstecker 30 und dem Stromleitungskommunikationsmodul 19 an
den Flüssigkristallanzeigemonitor 20 übertragen.
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Wie
oben erwähnt, sind gemäß Ausführungsform
1 die Induktionsmittel 11 bis 14, wie auch die
Sicherungen 7 bis 10 für die Stromleitungen
L1, L2, L3 und L4 auf der Seite der Verbindung der als Stromversorgung
angeordneten Batterie 1 angeordnet. Daher kann durch die
Induktionsmittel 11 bis 14 verhindert werden,
dass Leitungsrauschen, das in jeder der Stromleitungen L1, L2, L3
und L4 auftritt, an die Stromverbindungsstammleitung L0 übertragen wird,
und daher fließt das Leitungsrauschen nicht in andere Stromleitungen.
Als Ergebnis können Kommunikationen individuell und unabhängig
unter Verwendung der Mehrzahl von Stromleitungen, die für ihre
entsprechenden Verwendungen angeordnet sind, die mit der einzelnen
Batterie verbunden sind, ausgeführt werden, und die Übertragungsgeschwindigkeit
und Kommunikationsgenauigkeit kann verbessert werden.
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Ausführungsform 2.
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3 ist
eine Figur, die eine Grifffernsteuerung zur Eingabe verschiedener
Betriebssignale zeigt. In der Figur sind eine "Lauter"-Taste 32,
eine "Leiser"-Taste 43, eine Kanalhochtaste 44,
eine Kanalheruntertaste 45, eine Sprachstartverarbeitungstaste 46 und
ein Mikrofon 47 in der Front des Griffs 41 angeordnet.
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4 ist
ein Blockdiagramm, das eine Schaltung zur Verarbeitung eines Signals
aus der Grifffernsteuerung von 3 zeigt
und zum Ausgeben des verarbeiteten Signals an die Stromleitungen L1
und L2, und Beschaltung besteht aus einer Eingabeeinheit 47 zum
Empfangen eines Signals aus der Grifffernbedienung und einem Stromleitungskommunikationsmodul 48 zum
Ausgeben des Ausgangssignals aus dieser Eingabeeinheit 47 an
die Stromleitungen. Die Eingabeeinheit 47 besteht aus einer
Codiereinheit 49 zum Codieren des Signals aus der Grifffernbedienung,
einem Vorverstärker 50 zum Verstärken
eines Signals aus einem Mikrofon 46 und einem Analog-Digital-Wandler 51.
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Daher
werden das Signal aus der Grifffernsteuerung und das Signal aus
dem Mikrofon 46 an eine Navigationsvorrichtung, eine Audiovorrichtung oder
eine Videovorrichtung, die nicht in der Figur gezeigt ist, aus der
Eingabeeinheit 47 mittels des Stromleitungskommunikationsmoduls 48 und
der Stromleitung L1 und L2 gesendet, so dass jede der Vorrichtungen
dazu gebracht werden kann, eine vorgegebene Operation durchzuführen.
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Ausführungsform 3.
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5 ist
eine Umrissfigur, die einen Bereich eines Fahrzeugs zeigt, das nahe
beim Fahrersitz liegt. In der Figur ist eine Kamera 53 an
einem Innenraumspiegel 59 montiert und ein Monitor 55 und
ein Lautsprecher 56 sind in einem Frontpaneel 54 angeordnet.
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6 zeigt
ein Schaltungsstrukturdiagramm einer Schaltung, die eine Stromleitungskommunikationsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet, um
Informationen zwischen Kamera 53, Monitor 55 und
Lautsprecher 56, die in 5 gezeigt sind,
zu übertragen. Eine Innenraumspiegeleinheit 61,
eine Innenraumspiegelsteuereinheit 62, eine Alarminformationseinheit 63 und
eine Monitoreinheit 64 sind zwischen einem Paar von Stromleitungen
L1 und L2 verbunden.
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Die
Innenraumspiegeleinheit 61 beinhaltet eine Kamerabildverarbeitungseinheit 65 zum
Empfangen und Verarbeiten von Bildinformationen aus der Kamera 53 und
gibt dann Fahrerüberwachungsinformationen, Fahrzeugüberwachungsinformationen
und Kamerabildinformationen aus, und ein Stromleitungskommunikationsmodul 67 zum
Ausgeben der Fahrerüberwachungsinformationen, der Fahrzeugüberwachungsinformationen
und der Kamerabildinformationen an die Stromleitungen L1 und L2,
und zum Bereitstellen eines daran mittels der Stromleitungen L1
und L2 übertragenen Signals an einen Spiegelwinkeleinstellmotor 66.
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Die
Innenraumspiegelsteuereinheit 62 weist eine Steuerverarbeitungseinheit 70 zum
Verarbeiten sowohl eines Passagiersignals aus einem Schalter 68,
der geschlossen wird, wenn ein Passagier auf einem Sitz sitzt, als
auch eines Signals aus einem Antiblendungsschalter 69,
und ein Stromleitungskommunikationsmodul 71 zum Ausgeben
der Ausgangssignale aus der Steuerverarbeitungseinheit 70 an
die Stromleitungen L1 und L2 auf.
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Die
Alarminformationseinheit 63 beinhaltet ein Stromleitungskommunikationsmodul 72 zum Empfangen
eines mittels der Stromleitungen L1 und L2 an sie übertragenen
Signals und eine Signalverarbeitungseinheit 73 zum Verarbeiten
des empfangenen Signals zum Ausgeben eines Fahrzeugalarmes oder
eines Fahrerzustandalarmes mittels des Lautsprechers 56,
und zum Vibrieren des Griffs H durch die Lenkung, um die Aufmerksamkeit
des Fahrers zu erwecken, wie in 5 gezeigt.
Die Monitoreinheit 64 beinhaltet ein Stromleitungskommunikationsmodul 74 zum
Empfangen eines daran mittels der Stromleitungen L1 und L2 übertragenen
Signals und eine Fernsehsignalerzeugungseinheit 75 zum
Erzeugen eines Fernsehsignals aus dem empfangenen Signal, um das
Fernsehsignal an den Monitor 55 auszugeben.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Schaltung gemäß dieser Ausführungsform
3 erläutert. Die Kamera 53 führt Bilderfassung
einer Szene im Fond der Fahrzeugkabine durch oder führt
Bilderkennung zum Zustand des Fahrers aus, und dann verarbeitet
die Kamerabildverarbeitungseinheit 65 diese Bildinformationen.
Die Fahrerüberwachungsinformation, die Fahrzeugüberwachungsinformation
und die Kamerabildinformation, die aus der Kamerabildverarbeitungseinheit 65 ausgegeben
werden, werden dann vom Stromleitungskommunikationsmodul 67 an
die Stromleitungskommunikationsmodule 72 und 74 mittels
der Stromleitungen L1 und L2 übertragen. Während
jene Teile übertragener Bildinformationen durch die Signalverarbeitungseinheit 73 verarbeitet
werden und dann mittels des Lautsprechers 56 mitgeteilt
werden, werden die Teile der verarbeiteten Bildinformation verwendet,
um den Griff H über die Steuerung vibrieren zu lassen,
um die Aufmerksamkeit des Fahrers zu erwecken. Weiterhin wird ein
durch die Fernsehsignalerzeugungseinheit 75 erzeugtes Fernsehsignal
an den Monitor 55 geliefert und der Monitor 55 produziert
eine Bildanzeige.
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Im
Gegensatz dazu wird in einem Fall, in dem die Kamera 53 in
solcher Weise montiert ist, dass sie in einer Vorwärtsrichtung
orientiert ist, die von der Kamera 53 erfasste Bildinformation,
wie etwa ein Bild einer weißen Linie oder einer Fahrspur
an die Monitoreinheit mittels der Stromleitungen L1 und L2 übertragen,
wie oben erwähnt, und wird auf dem Monitor 55 so
angezeigt, dass der Fahrer den Zustand eines Frontbereichs in Fahrzeugfahrtrichtung
exakt erfahren kann. Wie oben erwähnt, werden gemäß Ausführungsform
3 von der Kamera erfasste Bildinformationen, die von der Kamerabildverarbeitungseinheit 65 verarbeitet
werden, an den Monitor 55 und den Lautsprecher 56 unter
Verwendung der Stromleitungen L1 und L2 gesendet, und wird ein Ausgangssignal
aus der Innenraumspiegelsteuereinheit 62, an der ein Passagiersignal
eingegeben wird an die Innenraumspiegeleinheit 61 unter
Verwendung der Stromleitungen L1 und L2 gesendet. Daher werden keine
Signalleitungen zur exklusiven Verwendung zum Übertragen
jener Signale benötigt.
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Ausführungsform 4.
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, die einen Türspiegel gemäß Ausführungsform
4, der mit einer Kamera versehen ist, zeigt. In der Figur weist
der Türspiegel 80 die Kamera 83 auf,
die abwärts orientiert ist und auf einer unteren Oberfläche
eines Türspiegelgehäuses 82, welches
einen Spiegelteil 81 umgibt, angeordnet ist. Von dieser
Kamera 83 erzeugte Bildinformationen können zur
Notifikation eines Alarms über ein "Herüberziehen"
oder "Aus-der-Spur" eines Fahrzeugs verwendet werden.
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8 zeigt
eine Schaltungsstrukturfigur einer Schaltung zum Übertragen
der von der Kamera 83 erzeugten Bildinformation, die integral
mit dem Türspiegel 80 ist, unter Verwendung von
Stromleitungen. Eine Signalausgabeeinheit 84 und eine Signalempfangseinheit 85 sind
zwischen einem Paar von Stromleitungen L1 und L2 verbunden. Die
Signalausgabeeinheit 84 beinhaltet einen Spiegel-An/Abklapp-Schalter 86,
eine Spiegelwinkeleinstelleinheit 87, eine Türspiegelsteuereinheit 89 zum
Empfangen eines Signals aus einem Rechts- oder Links-Spiegelauswahlschalter 88,
eine Kamerasteuereinheit 91 zum Empfangen eines Signals
aus einer Kamerawinkeleinstelleinheit 90, eine Türspiegelsteuereinheit 89 und
ein Stromleitungskommunikationsmodul 92 zum Ausgeben eines
Signals aus der Kamerasteuereinheit 91 an die Stromleitungen
L1 und L2.
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Andererseits
beinhaltet die Signalempfangseinheit 85 einen Türspiegelaktuator 98 zum
Empfangen des daran über die Stromleitungen L1 und L2 übertragenen
Signals mittels eines Stromleitungskommunikationsmoduls 93 und
zum Steuern eines Motors 94 zum Spiegelan- oder -abklappen,
eines Spiegelwinkeleinstellmotors 95, eines Kamerawinkeleinstellmotors 96 und
einer Kamera 97.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Schaltung gemäß dieser Ausführungsform
4 erläutert. Ein Betriebssignal aus der Türspiegelsteuereinheit 89,
die ein Signal aus dem Spiegelöffnen/Spiegelschließen-Schalter 86,
der Spiegelwinkeleinstelleinheit 87 oder dem Links- oder
Rechtsspiegelauswahlschalter 88 empfangen hat, und ein
Betriebssignal aus der Kamerasteuereinheit 91, die ein
Signal aus der Kamerawinkeleinstelleinheit 90 empfangen
hat, werden mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 92 und
den Stromleitungen L1 und L2 übertragen, und diese Betriebssignale
werden vom Türspiegelaktuator 98 mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 93 empfangen,
so dass der Türspiegelaktuator 98 den Motor 94 zum
Spiegelanklappen oder – abklappen, den Spiegelwinkeleinstellmotor 95,
den Kamerawinkeleinstellmotor 96 und die Kamera 97 steuert, um
eine Einstellung des Spiegels und eine Kamerawinkeleinstellung vorzunehmen.
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Wie
oben erwähnt, werden gemäß Ausführungsform
4 die Betriebssignale aus der Türspiegelsteuereinheit 89 und
der Kamerasteuereinheit 91 mittels der Stromleitungen L1
und L2 an den Türspiegelaktuator 98 übertragen.
Daher werden keine Signalleitungen zur exklusiven Verwendung beim Übertragen
jener Signale benötigt.
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Ausführungsform 5.
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Die
Ausführungsform 5 ist in 9 gezeigt, welche
eine Seitenansicht eines mit einer Rückleuchte TL, einer
Rückkamera TC, einer Frontleuchte HL und einer Frontkamera
HC ausgestatteten Fahrzeugs ist. 10 zeigt
eine Schaltungsstrukturfigur einer Schaltung, die eine Stromleitungskommunikationsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung zur Übertragung
von Signalen aus und zu einer Heckleuchte TL, einer Heckkamera TC,
einer Frontleuchte HL und einer Frontkamera HC, die in 9 gezeigt sind, verwendet.
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Sicherungen 7 und 8 und
Induktionsmittel 11 und 12 sind mit Endteilen
der Stromleitungen L1 und L2 auf einer Seite einer Batterie 1 verbunden.
Eine Navigationshaupteinheit 103, die mit einem Monitor 102 ausgerüstet
ist, ist mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 101 mit
der Stromleitung L1 verbunden, und eine Frontleuchtensteuereinheit 105 zum
Steuern der Frontleuchte HL und eine Kamerasteuereinheit 106 zum
Steuern der Frontkamera HC sind mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 104 mit
der Stromleitung L1 verbunden.
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Weiterhin
ist eine mit einem Monitor 108 ausgerüstete Navigationshaupteinheit 109 mittels
einem Stromleitungskommunikationsmodul 107 mit der Stromleitung
L2 verbunden, und ist eine Heckleuchtensteuereinheit 111 zum
Steuern der Heckleuchte TL und eine Kamerasteuereinheit 112 zum
Steuern der Heckkamera TC mittels einem Stromleitungskommunikationsmodul 112 mit
der Stromleitung L2 verbunden.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Schaltung gemäß dieser Ausführungsform
5 erläutert. Steuersignale an die Frontleuchte HL und die
Frontkamera HC, die vom Navigationshauptteil 103 bei Bedienung durch
einen Anwender eingegeben werden, werden an die Frontleuchtensteuereinheit 105 bzw.
die Kamerasteuereinheit 106 mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 101,
der Stromleitung L1 und dem Stromleitungskommunikationsmodul 104 übertragen.
Die Frontleuchtensteuereinheit 105 und die Kamerasteuereinheit 106 steuern
die Frontleuchte HL und die Frontkamera HC gemäß den
jeweils daran übertragenen Steuersignalen. Bildinformation,
die von der Frontkamera HC erzeugt wird, wird über die oben
erwähnte Übertragungsroute übertragen
und auf den Monitor 102 angezeigt.
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Andererseits
werden Steuersignale für die Heckleuchte TL und die Heckkamera
TC, die vom Navigationshauptteil 109 bei Manipulation durch
einen Anwender eingegeben werden, an die Heckleuchtensteuereinheit 111 bzw.
die Heckkamerasteuereinheit 112 mittels dem Stromleitungskommunikationsmodul 107,
der Stromleitung L2 und dem Stromleitungskommunikationsmodul 110 übertragen.
Die Heckleuchtensteuereinheit 111 und die Heckkamerasteuereinheit 112 steuern
die Heckleuchte TL und die Heckkamera TC gemäß jeweils
den daran übertragenen Steuersignalen. Bildinformation,
die von der Heckkamera TC erzeugt wird, wird über die oben
erwähnte Übertragungsroute übertragen
und auf dem Monitor 108 angezeigt.
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Im
illustrierten Beispiel sind die Navigationshaupteinheiten 103 und 109 mit
den Stromleitungen L1 und L2 mittels der Stromleitungskommunikationsmodule 101 bzw. 107 verbunden,
obwohl durch Verbinden des Stromleitungskommunikationsmoduls 110 mit
der Stromleitung L1 die Stromleitung L2, das Stromleitungskommunikationsmodul 107 und
die Navigationshaupteinheit 109 eliminiert werden können.
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Wie
oben erwähnt, werden gemäß Ausführungsform
5 Stücke von Bildinformation, die von der Frontkamera HC
und der Heckkamera TC erzeugt werden, und Steuersignale für
die Frontleuchte HL und die Heckleuchte TL mittels der Stromleitungen L1
bzw. L2 übertragen. Daher werden keine Signalleitungen
zur exklusiven Verwendung beim Übertragen jener Signale
benötigt.
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Ausführungsform 6.
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11 zeigt
Beispiele der Struktur einer Sicherung 7 und eines Induktionsmittels 11 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform 1. 11(a) zeigt
ein Beispiel, bei dem das Induktionsmittel 11 außerhalb der
Sicherung 7 angeordnet ist und zylindrisch ausgebildet
ist. 11(b) zeigt ein Beispiel, in
dem das Induktionsmittel 11 in Reihe mit der Sicherung 7 geschaltet
ist. 11(c) zeigt ein Beispiel, bei
dem das Induktionsmittel 11 in Reihe mit der Sicherung 7 geschaltet
ist und sie integral in einem Sicherungskasten 111 inkorporiert
sind.
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Wie
oben erwähnt, kann gemäß Ausführungsform
6, weil die Sicherung 7 und das Induktionsmittel 11 integral
zueinander sind, durch einfaches Verbinden der Sicherung 7 mit
der Stromleitung die Stromleitung dazu gebracht werden, unabhängig von
irgendwelchen anderen Stromleitungen zu sein, indem das Induktionsmittel 11 verwendet
wird. Anders ausgedrückt kann verhindert werden, dass Leitungsrauschen,
welches in der Stromleitung auftritt, in irgendwelche anderen Stromleitungen
fließt. Weiterhin kann das integrale Ausbilden von Sicherung und
Induktionsmittel sie verkleinern und eine Platzersparnis bereitstellen
und kann sie auch leicht anwendbar machen.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Wie
oben erwähnt, kann die Stromkommunikationsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung korrekte Kommunikationen ausführen,
ohne durch Leitungsrauschen aus anderen Stromleitungen beeinflusst
zu werden, weil die Stromkommunikationsvorrichtung mit einer Sicherung
und einem Induktionsmittel an jeder der mit einer Batterie verbundenen
Stromleitungen, die unabhängig und individuell angeordnet
sind, versehen ist, und kann ebenfalls korrekte Kommunikationen
bei hoher Geschwindigkeit ausführen, indem ein Kommunikationspfad
aus einer Mehrzahl von Stromleitungen aufgebaut wird. Daher ist
die Stromkommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zur Verwendung als Stromkommunikationsvorrichtung geeignet,
die eine Mehrzahl von in einem Fahrzeug angebrachten Stromleitungen
verwendet.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Stromleitungskommunikationsvorrichtung, beinhaltend
Stromleitungen, die unabhängig und individuell angeordnet
sind, zum Verbinden verschiedener Lasten mit einer Batterie jeweils
mittels Sicherungen, ein Induktionsmittel, das an einem Endteil
jeder der oben erwähnten Stromleitungen auf einer mit der
oben erwähnten Batterie verbundenen Seite angeordnet ist
und ein Informationsmittel zum Übertragen von Informationen
mittels jeder der oben erwähnten Stromleitungen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2004-343796
A [0004]
- - JP 2005-269513 A [0004]