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Querverweis auf verwandte Anmeldungen
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Diese
Anmeldung ist eine internationale Anmeldung mit der Nr.
PCT/JP2007/057485 , die
am 3. April 2007 eingereicht wurde und die Priorität der
japanischen Patentanmeldung mit
der Nr. 2006-104102 beansprucht, die am 5. April 2006 eingereicht
wurde, wobei auf den gesamten Inhalt und die Offenbarung der vorhergehenden
Anmeldung in dieser Anmeldung inhaltlich Bezug genommen wird.
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Hintergrund der Erfindung
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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Graphit-Ton-Verbundmaterial,
ein Verfahren zum Herstellen desselben, eine Dichtung oder Packung,
welche das Verbundmaterial umfasst, und eine Tondispersion, die
für das Verbundmaterial verwendet wird. Insbesondere weist
der Graphit-Ton wesentliche Eigenschaften auf, die für die
Dichtung oder Abdichtung verwendet werden sollen, wie beispielsweise
Wärmewiderstand, Haltbarkeit, eine Barriere-(Abdichtungs-)Eigenschaften
oder Korrosionsbeständigkeit gegen ein Fluid, wie beispielsweise ein
Gas oder eine Flüssigkeit, und ferner Eigenschaften des
Abgebens von Wärme, Eigenschaften der Abschirmung elektromagnetischer
Wellen sowie mechanische Festigkeit und dergleichen.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Für
Abdichtungsmaterialien, wie beispielsweise eine Verbundfolie, eine
Dichtung, eine Packung und dergleichen, die in einem Verbindungsteil
von Rohren und dergleichen in Kraftwerken oder Chemiefabriken verwendet
werden, wurden Asbestprodukte verwendet, ungeachtet dessen, dass
Asbest ernsthafte Gesundheitsschäden verursacht. Es ist
daher dringlich und wichtig, alternative Materialien für
Asbest zu entwickeln. Es ist erforderlich, dass die Asbest ersetzenden
Materialien nicht nur eine hohe Wärmebeständigkeit
und Haltbarkeit, sondern auch eine Luftdichtheit und Biegbarkeit
und ferner ebenso eine Anwendbarkeit in großen Temperaturbereichen
aufweisen.
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Indessen
sind in dem Bereich elektronischer Geräte, wie Computer,
CPU, Leistungstransistoren und dergleichen, eine Wärme
abgebende Folie zum schnellen Abgeben der von den Geräten
oder Bestandteilen erzeugten Wärme oder eine abschirmende
Folie zum Abschirmen elektromagnetischer Wellen von außerhalb wesentliche
Bestandteile dafür, um durch Wärme und elektromagnetische
Wellen verursachte Probleme zu vermeiden. Aus diesem Grund sind
Materialien mit überlegenen Wärme abgebenden oder
elektromagnetische Wellen abschirmenden Eigenschaften erforderlich.
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Die
vorliegende Erfindung zielt darauf, die obigen Situationen zu verbessern.
Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch ein neues Nicht-Asbest-Material,
das Asbest ersetzt und eine ausgezeichnete Wärmebestindigkeit,
Haltbarkeit, Abdichtungseigenschaften, Sauerstoffbeständigkeit
und ferner ebenso Biegbarkeit aufweist. Die vorliegende Erfindung
kann in vorteilhafter Weise für eine Verbundfolie, eine
Dichtung, eine Packung und dergleichen verwendet werden. Ebenso
weist die vorliegende Erfindung Wärme abgebende und elektromagnetische
Wellen abschirmende Eigenschaften auf und stellt ein neues Material
und eine neue Technik bereit, die für eine Wärme
abgebende Folie und eine elektromagnetische Wellen abschirmende
Folie angewendet werden.
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Kommerziell
erhältliche Verbundfolien, Dichtungen und Packungen zum
Ersetzen der auf Asbest basierenden Ausführungen, basieren
auf einem organischen polymeren Material, wie beispielsweise Gummi, PTFE,
Aramid und dergleichen, das durch Verarbeiten von natürlichen
oder synthetischen Mineralien, wie beispielsweise Glimmer, Vermiculit
und dergleichen, in eine folienartige Form erhalten wird und aus
einer Metallfolie oder einer Folie aus expandiertem Graphit, bei
der Graphit in hohem Maße komprimiert wird, und dergleichen
hergestellt ist.
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Das
auf einem organischen polymeren Material basierende Produkt weist
jedoch keine ausreichenden Barriereeigenschaften und Abdichtungseigenschaften
auf, wobei es eine ausgezeichnete Biegbarkeit besitzt. Daneben weist
das Produkt ein Problem bezüglich seiner Wärmebeständigkeit
auf, da die Betriebstemperatur allgemein bis zu ungefähr
250°C beträgt.
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Im
Gegensatz dazu besitzt das mineralische Produkt eine große
Wärmebeständigkeit und kann als Abdichtungsbestandteil
gegen Gase, wie beispielsweise eine Stopfbuchsenpackung und dergleichen,
verwendet werden. Da das Erreichen einer Ausbildung mit großer
Dichte schwierig ist, kann das Produkt jedoch einen Durchgang, in
dem ein kleines Gasmolekül strömt, nicht vollständig
blockieren. Dies bedeutet, dass die Gasabdichtungseigenschaften
des mineralischen Produkts nicht sehr groß sind.
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Das
verarbeitete Produkt aus einer Metallfolie weist ausgezeichnete
Abdichtungseigenschaften und eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit,
auf. Es kann auch in einem Bereich niedriger Temperaturen von bis zu
0°C verwendet werden, so dass es weitgehend in verschiedenen
Teilen, wie einem Verbindungsteil und dergleichen, angewendet werden
kann. Eine Metallabdichtung erfordert jedoch einen Mechanismus,
der die Abdichtung befestigt und während des Befestigens
der Abdichtung kann eine Kontaktfläche aufbrechen, was
zu einem Leck führen kann. Es gibt ebenso einige Probleme
bei der Handhabung. Während des Erwärmens und Abkühlens
kann die Metallabdichtung zum Beispiel nicht die Volumenänderung
eines umlaufenden Bestandteils aufnehmen, so dass eine Lücke
erzeugt wird. Dies führt zu einem Leck oder einem Versagen
der elektronischen Isolierung.
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Der
expandierte Graphit weist dagegen eine hohe elektrische Leitfähigkeit
sowie eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Alkali und
Wasser auf. Aufgrund ihrer überlegenen Wärmebeständigkeit,
Biegsamkeit, Erholung nach einer Kompression und dergleichen, wird
die Folie aus expandiertem Graphit weitgehend als Abdichtungsmaterial,
wie beispielsweise eine Dichtung oder eine Packung und dergleichen
verwendet (z. B. die
japanische
Patentveröffentlichung Tokkai 2005-201363 ). Ebenso
wird sie als Wärme abgebende Folie und elektromagnetische
Wellen abschirmende Folie verwendet (z. B.
japanische Patentveröffentlichung
Tokkai 2000-91453 , PCT-Veröffentlichung
WO99/10598 ). Sie weist
jedoch eine schlechte mechanische Festigkeit, wie beispielsweise
eine Biegefestigkeit, Reißfestigkeit und dergleichen auf.
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Die
Abdichtungseigenschaften der Folie aus expandiertem Graphit reichen
ebenfalls zum Abdichten gegen Gase und organische Dämpfe
aus, wobei diese jedoch eine große Wärmebeständigkeit
besitzt (Gas: ungefähr 400°C, Flüssigkeit:
ungefähr 600°C). Es besteht zum Beispiel das Problem,
dass die vorliegende Dichtung aus expandiertem Graphit nicht für
einen Bestandteil anwendbar ist, der in der Gegenwart von Sauerstoff
mit hohen Temperaturen verwendet wird, da sie bei 500°C
zu oxidieren beginnt und der expandierte Graphit in der Gegenwart
von Sauerstoff bei 600°C sublimiert und die Abdichtungseigenschaften
verloren gehen. Aufgrund ihrer hohen elektrischen Leitfähigkeit,
einer Schwachstelle durch elektrolytische Korrosion, einer Empfindlichkeit
gegenüber starken Säuren und so weiter gibt es
ferner weitere Probleme bei der Handhabung der vorliegenden Dichtung
aus expandiertem Graphit, wie beispielsweise eine Nicht-Anwendbarkeit
in einem Teil, in dem isolierende Eigenschaften erforderlich sind.
Des Weiteren kontaminiert das Graphitpulver das Fluid in einem Rohr
als Verunreinigung oder Schmutzstoff, da der Graphit an einem Flanschmaterial
festklebt und das Graphitpulver leicht in das Fluid fällt.
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Zurzeit
wird der expandierte Graphit mit den anderen Materialien verbunden,
um die vorstehend beschriebenen Probleme der Folie aus expandiertem
Graphit zu lösen. Ein Beispiel ist ein Verbundmaterial,
bei dem die Folie aus expandiertem Graphit an einem Metallmaterial
laminiert ist, um die mechanische Festigkeit des expandierten Graphits
zu verstärken (z. B.
japanische
Patentveröffentlichung Tokkai H11-351400 ). Ein
solches Verbundmaterial verbessert jedoch nicht die Korrosionsbeständigkeit,
obwohl es die mechanische Festigkeit erhöht. Es werden
erst recht keine isolierenden Eigenschaften erwartet. Die Probleme
des vorliegenden Verbundmaterials aus expandiertem Graphit bleiben
noch bestehen oder sind nur teilweise verbessert und zu deren Lösung
zusammengeführt. Die Verwendung und Anwendung des herkömmlichen
Graphitverbundmaterials ist daher beschränkt.
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Unter
Berücksichtigung der obigen Situation haben die vorliegenden
Erfinder in weitem Umfang Substanzen und Materialien untersucht.
Als Folge davon haben die vorliegenden Erfinder eine Zusammensetzung aus
Ton und Graphit gefunden, deren mechanische Festigkeit, Wärmebeständigkeit,
Korrosionsbeständigkeit, Gasbarriereeigenschaften, Säurebeständigkeit,
isolierende Eigenschaften und dergleichen verbessert oder neu verliehen
wurden und bei der verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften, die
der Graphit ursprünglich besaß, beibehalten wurden,
wie beispielsweise Biegsamkeit, Wärmeleitfähigkeit,
elektrische Leitfähigkeit, elektromagnetische Wellen abschirmende
Eigenschaften, Beständigkeit gegen Alkali und Wasser und
dergleichen. Das heißt, dass die vorliegende Erfindung
ein Graphit-Ton-Verbundmaterial, ein Verfahren zum Herstellen desselben,
eine Dichtung oder Packung, welche das Verbundmaterial umfasst und
eine Tondispersion, die für das Verbundmaterial verwendet
wird, bereitstellt. Der vorstehend beschriebene Graphit-Ton-Verbund
kann in vielen verschiedenen Bereichen angewendet werden und weist
eine große Vielseitigkeit auf. Die vielen verschiedenen
Bereiche sind zum Beispiel ein Abdichtungsmaterial, wie beispielsweise
eine Verbundfolie, eine Dichtung, eine Packung und dergleichen,
die für einen Verbindungsteil von Rohren und dergleichen
in Kraftwerken und chemischen Fabriken, verwendet werden, eine Wärme
abgebende Folie, ein elektromagnetische Wellen abschirmendes Material,
eine schalldichte Folie und dergleichen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft ein
Verbundmaterial, das im Wesentlichen einen Graphit und einen Ton
umfasst, wobei der Ton an einer Graphitschicht laminiert ist und/oder
in diese eindringt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei der Graphit ein expandierter Graphit
ist und der Ton wenigstens einer ist, der aus natürlichem
Ton, synthetischem Ton oder modifiziertem Ton ausgewählt
ist.
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Eine
noch weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
betrifft das Verbundmaterial, wobei der Ton wenigstens einer ist,
der ausgewählt ist aus Glimmer, Vermiculit, Montmorillonit,
Beidellit, Saponit, Hektorit, Stevensit, Magadiit, Ilerit, Kanemit,
Illit, Sericit oder Nontronit.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei der expandierte Graphit eine Folie und/oder
ein Film oder eine Ausbildung ist, die aus der Folie und/oder dem
Film erhalten wurde, wobei der expandierte Graphit mit dem Ton beschichtet
ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei der modifizierte Ton ein Kation einschließt,
das ausgewählt ist aus einem quarternären Ammoniumkation,
einem quarternären Ammoniumphosphonium, einem Imidazoliumkation
oder Pyridium als organisches Kation.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei der modifizierte Ton durch Umsetzen des
Tons mit einem Silylierungsmittel gebildet ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei ein Verhältnis der Zusammensetzung
des organischen Kations in dem modifizierten Ton weniger als 30
Gew.-% beträgt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei ein Verhältnis der Zusammensetzung
des Silylierungsmittels in dem Ton und dem Silylierungsmittel weniger
als 30 Gew.-% beträgt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei eine Schicht aus expandiertem Graphit
und/oder eine Schicht aus Ton zwei laminierte Schichten oder mehr
sind.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, das eine Folie und/oder einen Film, bei der/dem
wenigstens einer von einer Folie und/oder einem Film aus dem expandierten Graphit
und eine auf Ton basierende Folie und/oder ein Film (der Ton ist
der Hauptbestandteil) laminiert sind, oder eine Ausbildung, die
aus der Folie und/oder dem Film erhalten wurde, umfasst.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei die auf Ton basierende Folie und/oder
der Film den Ton oder den Ton und einen Zusatzstoff einschließt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei der Zusatzstoff wenigstens einer ist,
der ausgewählt ist aus Zelluloid, Phenolharz, Alkydharz,
Harnstoffharz, Celluloseacetat, Polyvinylacetatharz, Acrylatharz,
Styrolharz, Vinylchloridharz, Melaminharz, Polyethylenharz, Polyurethanharz,
Vinylidenchloridharz, Polyamidharz, ungesättigtem Polyester,
Silikonharz, Acrylonitrilstyrolharz, Fluorharz, Epoxidharz, Diallylphthalatharz,
Acrylonitrilbutadienstyrolharz, Polyethylenterephthalat, Polypropylen,
Polycarbonat, Polyacetal, Polyimid, Polysulfon, Polyphenylenether,
Polybutylenterephthalat, Polyethersulfon, Flüssigkristallpolymer,
Polyphenylensulfid, Polyetherimid.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verbundmaterial, wobei ein roter Phosphor und ein Aluminiumhydroxid
jeweils in dem Bereich von 1,5 bis 10 Gew.-% bezogen auf Graphit
mit 100 Gew.-% zugesetzt sind.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
eine Dichtung oder Packung, die das Verbundmaterial umfasst.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung mit einer wasserbeständigen Beschichtung.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, die eine dünne Metallfolie einschließt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Metallfolie einen Edelstahl
umfasst und eine Dicke von 0,05 bis 5 mm besitzt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Dichtung eine Foliendichtung
ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Dichtung oder Packung mit Hilfe
der Verarbeitung von Gummidichtungen verarbeitet wird.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei eine Leckrate von Heliumgas nach
den Schritten: Anordnen der Foliendichtung (JPI 50A: Außendurchmesser Ø 104
mm, Innendurchmesser Ø 61,5 mm, Dicke 3 mm) zwischen zwei
Flanschen; Befestigen der Foliendichtung mit einem Befestigungsoberflächendruck
von 29,4 MPa; und Unter-Druck-Setzen der Foliendichtung mit einem
Innendruck von 0,98 MPa 1,62 ml/min oder weniger beträgt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Dichtung eine Kugeldichtung
ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Kugeloberfläche ein
Bornitrid, einen Talk und ein Tetrafluorethylen einschließt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei ein Anteil der Gewichtsabnahme
nach 24-stündigem Erwärmen bei 800°C
11% oder weniger beträgt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei eine Leckrate der Luft nach den
Schritten: Anordnen der Kugeldichtung (Außendurchmesser
70 mm, Innendurchmesser Ø 53,5 mm, Höhe 16 mm)
zwischen Flanschen, die entsprechend in der Nähe der Düse
von zwei Rohren (Edelstahl, Außendurchmesser Ø 53
mm) gebildet sind; Befestigen der Kugeldichtung mit einer Befestigungskraft
von 588,4 N; Erwärmen des Rohrinnenraums für 24
Stunden, um die Temperatur der Kugeloberfläche der Flansche
auf bis zu 600 bis 700°C zu erwärmen; 10-maliges
wiederholtes Schieben eines beweglichen Teils der Kugeloberfläche
der Flansche in dem gleichen beweglichen Bereich wie vor dem Erwärmen; und
Unter-Druck-Setzen der Kugeldichtung mit einem Innendruck von 19,6
kPa 0,5 l/30 s beträgt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die beiden Rohre nach den Schritten:
Anordnen der Kugeldichtung (Außendurchmesser 70 mm, Innendurchmesser Ø 53,5
mm, Höhe 16 mm) zwischen den Flanschen, die entsprechend
in der Nähe der Düse der beiden Rohre (Edelstahl,
Außendurchmesser Ø 53 mm) gebildet sind; Befestigen
der Kugeldichtung mit einer Befestigungskraft von 588,4 N; und Erwärmen
des Rohrinnenraums für 24 Stunden, um die Temperatur der
Kugeloberfläche der Flansche auf bis zu 600 bis 700°C
zu erhöhen, an der Verbindung der Flansche gefaltet werden können.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Dichtung eine Spiraldichtung
ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Dichtung oder Packung, wobei die Packung eine Geflechtpackung
ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
eine Tondispersion zum Herstellen der Dichtung oder Packung, wobei
der Ton gleichmäßig in einem Lösungsmittel
dispergiert ist, das im Wesentlichen Wasser umfasst.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Tondispersion, wobei der Zusatzstoff gleichmäßig
dispergiert oder aufgelöst ist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
die Tondispersion, wobei der Ton einen Feststoffgehalt von 3 bis
15 Gew.-% aufweist.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, umfassend die
Schritte: Aufbringen einer Tondispersion, die Tonpartikel einschließt,
auf eine Folie und/oder einen Film aus einem expandierten Graphit
oder eine Ausbildung, die aus der Folie und/oder dem Film erhalten
wurde; und/oder Einweichen der Folie und/oder des Films aus dem
expandierten Graphit oder der Ausbildung, die aus der Folie und/oder
dem Film erhalten wurde, in die Tondispersion, so dass der Ton an
dem expandierten Graphit laminiert wird und/oder in diesen eindringt.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, wobei die Tondispersion
wenigstens einen Ton umfasst, der ausgewählt ist aus natürlichem Ton,
synthetischem Ton oder modifiziertem Ton.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
das Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, wobei die Tondispersion
Wasser oder ein organisches Lösungsmittel umfasst.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, umfassend:
Miteinander-Verkleben und Laminieren der Folie und/oder des Films
aus dem expandierten Graphit und der auf dem Ton basierenden Folie
und/oder des Films.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, wobei das Verkleben
mit Hilfe einer Kalt- und/oder einer Heißpresse ausgeführt
wird.
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Eine
weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, wobei das Verkleben
mit Hilfe einer Walzenmühle ausgeführt wird.
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Der
Verbund der vorliegenden Erfindung umfasst einen Graphit und einen
Ton, so dass er verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften des Graphits,
wie beispielsweise Biegsamkeit, Wärmeleitfähigkeit,
elektrische Leitfähigkeit, elektromagnetische Wellen abschirmende
Eigenschaften, Beständigkeit gegen Alkali und Wasser, die
der Graphit ursprünglich aufweist, beibehalten kann. Gleichzeitig
kann der Ton Eigenschaften des Verbundmaterials, wie beispielsweise
mechanische Festigkeit, Wärmebeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Gasbarriereeigenschaften,
Säurebeständigkeit, isolierende Eigenschaften,
die einen Nachteil des Graphits darstellen, verstärken
oder neu hinzufügen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt daher einen in hohem Maße
vielseitigen Graphit-Ton-Verbund bereit, der erhalten werden kann
und für verschiedene Verwendungsmöglichkeiten
in einem breiten Bereich, einschließlich einem Bereich,
bei dem das Anwenden der bestehenden Graphitfolie schwierig ist,
wie beispielsweise bei einem Abdichtungsmaterial, wie einer Verbundfolie,
einer Dichtung, einer Packung und dergleichen, die für
einen Verbindungsteil und dergleichen von Rohren in Kraftwerken
und Chemiefabriken verwendet werden, einer Wärme abgebenden
Folie, einem elektromagnetische Wellen abschirmenden Material, einer
schalldichten Folie und dergleichen, angewendet werden kann.
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Ebenso
umfasst die Dichtung oder Packung der vorliegenden Erfindung das
Verbundmaterial mit den obigen Eigenschaften, so dass es eine ausgezeichnete
Wärmebeständigkeit, ausgezeichnete Abdichtungseigenschaften
und Korrosionseigenschaften zeigen kann. Sie kann bevorzugt in einem
Verbindungsteil von Rohren in Kraftwerken und Chemiefabriken verwendet
werden, da ein Fallen und Festkleben (Blockieren) des Graphitpulvers
an einer Flanschoberfläche nicht auftritt.
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Die
Tondispersion der vorliegenden Erfindung kann ferner zum Herstellen
des Verbundmaterials mit den vorstehend beschriebenen ausgezeichneten
Eigenschaften verwendet werden, da der Ton gleichmäßig
in einem Lösungsmittel dispergiert ist, das im Wesentlichen
Wasser umfasst.
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Kurze Beschreibung der Figuren
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Im
Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen eines Graphit-Ton-Verbundmaterials,
eines Verfahren zum Herstellen desselben, eine Dichtung oder Packung,
welche das Verbundmaterial umfasst, und eine Tondispersion, die
für das Verbundmaterial gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert.
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1 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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3 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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4 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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5 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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6 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht eines Verbundmaterials in
der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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8 ist
ein Beispiel für eine Schicht aus expandiertem Graphit
in einem Verbundmaterial der vorliegenden Erfindung, die in einer
folienartigen oder filmartigen Form gebildet ist.
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9 ist
ein Beispiel für eine Schicht aus expandiertem Graphit
in einem Verbundmaterial der vorliegenden Erfindung, die eine Ausbildung
ist, die aus dem Bilden mit einer folienartigen oder filmartigen
Form erhalten wurde.
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10 ist
ein schematisches Diagramm, das das Verfahren unter Verwenden einer
Kalt- und/oder Heißpresse in dem ersten Beispiel für
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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11 ist
ein schematisches Diagramm, das ein Verfahren unter Verwenden einer
Walzenmühle in dem ersten Beispiel für ein Verfahren
zum Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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12 ist
ein schematisches Diagramm, das ein Verfahren unter Verwenden eines
Klebstoffs in dem ersten Beispiel für ein Verfahren zum
Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden Erfindung zeigt.
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13 ist
ein schematisches Diagramm, das das dritte Beispiel für
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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14 ist
ein schematisches Diagramm, das das vierte Beispiel für
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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15 ist
ein schematisches Diagramm, das das fünfte Beispiel für
ein Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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16 zeigt
ein Beispiel für eine Dichtung oder Packung der vorliegenden
Erfindung. (a) ist eine Außenansicht, (b) ist eine längs
verlaufende Schnittansicht und (c) und (d) sind längs verlaufende
Schnittansichten einer modifizierten Ausführung.
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17 zeigt
ein Beispiel für eine Dichtung oder Packung, die eine dünne
Metallfolie einschließt. (a) ist eine Außenansicht,
(b) ist eine längs verlaufende Schnittansicht und (c) und
(d) sind längs verlaufende Schnittansichten einer modifizierten
Ausführung.
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18 zeigt
eine Kugeldichtung, die ein Beispiel für eine Dichtung
oder Packung der vorliegenden Erfindung darstellt. (a) ist eine
Außenansicht und (b) ist eine längs verlaufende
Schnittansicht.
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19 beschreibt
ein Verfahren zum Überprüfen einer Kugeldichtung
der vorliegenden Erfindung.
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Ausführliche Beschreibung
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Das
Graphit-Ton-Verbundmaterial (im Folgenden „Verbundmaterial")
gemäß der vorliegenden Erfindung schließt
einen Graphit und einen Ton als Hauptbestandteile ein und der Ton
ist an einer Graphitschicht laminiert und/oder dringt in diese ein.
Als Graphit können natürlicher Graphit und/oder
künstlicher Graphit verwendet werden. Als natürlicher
Graphit kann wenigstens einer von gemasertem Graphit, amorphem Graphit und
expandiertem Graphit verwendet werden. Hierin ist bevorzugt, den
expandierten Graphit zu verwenden, der bezüglich seiner
Wärmebeständigkeit, Biegsamkeit, Erholung nach
einer Kompression und dergleichen ausgezeichnet ist. Aus diesem
Grund werden wie unten Beispiele unter Verwenden des expandierten
Graphits erläutert, es ist jedoch ebenso möglich,
den vorstehend beschriebenen Graphit anstelle des oder zusätzlich
zu dem expandierten Graphit zu verwenden.
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Als
Ton kann wenigstens einer von natürlichem Ton, synthetischem
Ton und modifiziertem Ton verwendet werden.
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Insbesondere
kann bevorzugt wenigstens einer verwendet werden, der ausgewählt
ist aus Glimmer, Vermiculit, Montmorillonit, Beidellit, Saponit,
Hektorit, Stevensit, Magadiit, Ilerit, Kanemit, Illit, Sericit oder
Nontronit.
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Der
hierin verwendete modifizierte Ton kann natürlicher oder
synthetischer Ton sein. Ein bevorzugtes Beispiel ist wenigstens
einer, der ausgewählt ist aus Glimmer, Vermiculit, Montmorillonit,
Beidellit, Saponit, Hektorit, Stevensit, Magadiit, Ilerit, Kanemit,
Illit, Sericit. Ein besonders bevorzugtes Beispiel ist einer dieser natürlichen
oder synthetischen Tone oder eine Mischung davon.
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Ein
organisches Kation für einen modifizierten Ton, das hierin
verwendet wird, ist beispielsweise eines, das ein quarternäres
Ammoniumkation oder ein quarternäres Phosphoniumkation
einschließt. In diesem Fall beträgt das Verhältnis
der Zusammensetzung des organischen Kations in dem modifizierten
Ton weniger als 30 Gew.-%.
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Hierin
kann ein mit einem Silylierungsmittel umgesetzter modifizierter
Ton verwendet werden. In diesem Fall beträgt ein Verhältnis
der Zusammensetzung des Silylierungsmittels in dem Gesamtgewicht
des Tons und des Silylierungsmittels weniger als 30 Gew.-%.
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Ein
organischer Stoff, das hierin in dem modifizierten Ton verwendet
wird, schließt organische Stoffe, wie beispielsweise ein
quarternäres Ammoniumkation, ein quarternäres
Phosphoniumkation, ein Imidazoliumkation und ein Pyridiumkation
und so weiter ein. Es kann beispielsweise das quarternäre
Ammoniumkation verwendet werden, das jedoch nicht auf die folgenden,
wie beispielsweise des Dimethyloctadecyl-Typs, des Dimethylstearylbenzyl-Typs
und des Trimethylstearyl-Typs, beschränkt ist. Das quarternäre
Phosphoniumkation ist beispielsweise ein ähnlicher organischer
Stoff. Diese organischen Stoffe werden mittels eines Ionenaustauschs
eines rohen Tons in den Ton eingebracht.
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Dieser
Ionenaustausch erfordert zum Beispiel die folgenden Prozesse: Dispergieren
des rohen Tons in dem Wasser, in dem der große Überschuss
des organischen Stoffs aufgelöst ist, Rühren für
eine vorgegebene Zeitdauer, Abtrennen der Feststoffe und Flüssigkeiten
mittels Zentrifugation oder Filtration und wiederholtes Waschen
mit Wasser. Diese Ionenaustauschprozesse können nur einmal
oder wiederholt ausgeführt werden. Durch Wiederholen der
obigen Prozesse wird ein austauschbares Ion in dem Ton (z. B. Natrium
und Calcium) in einem großen Verhältnis gegen
den organischen Stoff ausgetauscht. Eine Vielzahl von organischen
Stoffen und Austauschverhältnisse ermöglicht,
dass der modifizierte Ton eine Polarität mit unterschiedlichen
Abweichungen aufweist. Die modifizierten Tone mit unterschiedlichen
Polaritäten erfordern bevorzugt entsprechend unterschiedliche
Zusatzstoffe und Lösungsmittel. In diesem Fall wird allgemein
das quarternäre Ammoniumkationchlorid als Reagens zum Einbringen
des quarternären Ammoniumkations verwendet. Obwohl Chlor,
das gleichzeitig mit dem Einbringen des quarternären Ammoniumkations
eingemischt wird, durch Waschen mit Wasser verdünnt ist,
kann es schwierig sein, die Chlorkonzentration durch wiederholtes
Waschen mit Wasser bei 150 ppm oder weniger zu halten. Für
eine elektronische Verwendung und dergleichen ist jedoch keine Verunreinigung
mit Chlor zulässig. Aus diesem Grund muss eine Chlorkonzentration
150 ppm oder weniger betragen. In einem solchen Fall sollten andere
Reagenzien, die kein Chlor einschließen, wie beispielsweise
ein quarternäres Ammoniumbromid oder ein quarternäres
Ammoniumkationhydroxid, anstelle des quarternären Ammoniumkationchlorids
verwendet werden.
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Das
Silylierungsmittel in dem modifizierten Ton, das hierin verwendet
wird, ist beispielsweise, aber nicht beschränkt auf, eine
der folgenden Substanzen, wie beispielsweise Methyltrimethoxysilan,
Methyltriethoxysilan, Propyltrimethoxysilan, Butyltrimethoxysilan,
Hexyltrimethoxysilan, Octyltrimethoxysilan, Dodecyltrimethoxysilan
und Octadecyltrimethoxysilan. Ein Verfahren zum Einbringen des Silylierungsmittels
in den Ton ist beschrieben, es ist jedoch nicht auf das folgende
Verfahren beschränkt. Zum Beispiel werden der rohe Ton
und das Silylierungsmittel (2 Gew.-% des rohen Tons) gemischt und
1 Stunde lang mit einer Kugelmühle gemahlen. (ONIKATA
Masanobu, KONDO Mitsuji, Clay Science, Ausg. 9, Nr. 5, 299–310
(1995))
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Der
hierin verwendete modifizierte Ton kann so hergestellt sein, dass
er je nach dem Herstellungsverfahren verschiedene Arten von Polarität
besitzt. Der modifizierte Ton erfordert verschiedene bevorzugte
Lösungsmittel, um die Tondispersion in Abhängigkeit
von der Polarität herzustellen. Das Lösungsmittel
zum Herstellen der Tondispersion kann zum Beispiel Alkohol, Ether,
Essigsäureether, Toluol und dergleichen sein.
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Die 1 bis 5 sind
schematische Querschnittsansichten der entsprechend ersten bis fünften Ausführungsform
des Verbundmaterials gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Die
Verbundmaterialien (1) der ersten bis fünften
Ausführungsform sind mit einer Tonschicht (3)
an einer Schicht (2) aus expandiertem Graphit laminiert.
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Das
Verbundmaterial 1) der in 1 gezeigten
ersten Ausführungsform ist eine zweilagige Struktur, die
an der Tonschicht (3) an einer Seite der Schicht (2)
aus expandiertem Graphit laminiert ist.
-
Die
Verbundmaterialien (1) der entsprechend in den 2 und 3 gezeigten
zweiten und dritten Ausführungsform sind dreilagige Strukturen.
Das Verbundmaterial (1) der zweiten Ausführungsform
ist an den Tonschichten (3) an beiden Seiten der Schicht
(2) aus expandiertem Graphit laminiert. Das Verbundmaterial (1)
der dritten Ausführungsform ist an den Schichten (2)
aus expandiertem Graphit an beiden Seiten der Tonschicht (2)
laminiert.
-
Das
Verbundmaterial (1) der in 4 gezeigten
vierten Ausführungsform ist eine vier- oder mehrlagige Struktur
(vierlagige Struktur in 4), zwischen die die Schicht
(2) aus expandiertem Graphit und die Tonschicht (3)
laminiert sind.
-
In
der vierten Ausführungsform ist die Anzahl der Schichten
(2) aus expandiertem Graphit als auch der Tonschichten
(3) nicht beschränkt und kann wahlweise entsprechend
auf zwei oder mehr Schichten festgelegt sein.
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Das
in 5 gezeigte Verbundmaterial (1) der fünften
Ausführungsform weist die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit auf, die vollständig mit der Tonschicht (3)
beschichtet ist.
-
In
der fünften Ausführungsform ist die Anzahl der
Schichten (2) aus expandiertem Graphit und der Tonschichten
(3) ebenfalls nicht beschränkt und jede beliebige
Struktur, wie beispielsweise zwei- oder mehrlagige Schichten (2)
aus expandiertem Graphit, die mit einer einzigen Tonschicht (3)
beschichtet sind, eine einzelne Schicht (2) aus expandiertem
Graphit, die mit zwei- oder mehrlagigen Tonschichten (3)
beschichtet ist, und zwei- oder mehrlagige Schichten (2)
aus expandiertem Graphit, die mit zwei- oder mehrlagigen Tonschichten (3)
beschichtet sind, können angewendet werden.
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6 ist
ebenfalls eine schematische Querschnittsansicht des Verbundmaterials
in der sechsten Ausführungsform gemäß der
vorliegenden Erfindung.
-
Das
Verbundmaterial (1) der sechsten Ausführungsform
schließt die Schicht (2) aus expandiertem Graphit
ein, in die ein Tonpartikel (4) eindringt.
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7 ist
eine schematische Querschnittsansicht des Verbundmaterials der siebten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
-
Das
Verbundmaterial (1) der siebten Ausführungsform
schließt einen laminierten Körper aus der Schicht
(2) aus expandiertem Graphit und der Tonschicht (3)
in den vorstehend beschriebenen ersten bis fünften Ausführungsformen
ein. Ein Tonpartikel (4) dringt in das Innere der Schicht
(2) aus expandiertem Graphit in dem laminierten Körper
ein.
-
In 7 ist
der laminierte Körper in der ersten Ausführungsform
als ein Beispiel für den laminierten Körper der
Schicht (2) aus expandiertem Graphit und der Tonschicht
(3) gezeigt. Es ist jedoch möglich, stattdessen
den laminierten Körper in der zweiten bis fünften
Ausführungsform zu verwenden.
-
In
dem vorstehend beschriebenen Verbundmaterial (1) der ersten
bis siebten Ausführungsform ist die Schicht (2)
aus expandiertem Graphit eine Folie und/oder ein Film, wie er in 8 gezeigt
ist, oder eine Ausbildung (z. B. siehe 9), wie
sie durch Bilden der Folie und/oder des Films erhalten wurde.
-
Die
Folie oder der Film, die/der die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit umfasst, kann mit Hilfe der bekannten Prozesse erhalten
werden. Zunächst wird das Graphitpulver, wie beispielsweise
natürlicher Graphit, pyrolytischer Graphit, Garschaumgraphit
und dergleichen mit konzentrierter Schwefelsäure, konzentrierter
Salpetersäure oder dergleichen umgesetzt, um eine Interkalationsverbindung
zu erhalten. Danach wird die Interkalationsverbindung mit Wasser
gewaschen und die erhaltene übrig bleibende Verbindung
wird unmittelbar erwärmt und expandiert, um den expandierten
Graphit zu erhalten. Der expandierte Graphit wird mit einer Walzenmühle
gebildet, um eine Folie oder eine filmartige Form mit Biegsamkeit
herzustellen.
-
Eine
Dicke der Folie oder des Films, die/der die Schicht (2)
aus expandiertem Graphit umfasst, ist nicht beschränkt,
beträgt jedoch bevorzugt ungefähr 0,10 bis 1,5
mm.
-
Ein
Grund dafür ist, dass keine ausreichende Festigkeit bereitgestellt
werden kann, wenn die Dicke weniger als 0,10 mm beträgt,
so dass die Folie oder der Film brechen kann. Der andere Grund ist
der, dass leicht eine Delaminierung auftreten kann und die Wärmeleitfähigkeit
in der Richtung der Dicke oder die Biegsamkeit verringert sein kann,
wenn die Dicke mehr als 1,5 mm beträgt.
-
Eine
Dichte der Folie oder des Films, die/der die Schicht (2)
aus expandiertem Graphit umfasst, ist nicht beschränkt,
beträgt jedoch bevorzugt ungefähr 0,80 bis 2,2
g/cm3.
-
Der
Grund hierfür ist, dass die Wärmeleitfähigkeit
oder die Festigkeit verringert sein kann, wenn die Dichte weniger
als 0,80 g/cm3 beträgt, und die
Biegsamkeit verringert sein kann, wenn die Dichte mehr als 2,2 g/cm3 beträgt.
-
Die
Ausbildung, die die Schicht (2) aus expandiertem Graphit
umfasst (z. B. siehe 9), kann mit einem optionalen
Verfahren zum Einbringen und Pressen der Folie und/oder des Films
in eine Form erhalten werden.
-
In
dem vorstehend beschriebenen Verbundmaterial (1) der ersten
bis fünften Ausführungsform kann die Tonschicht
(3) aus einer auf Ton basierenden Folie und/oder einem
Film gebildet sein. Wie nachstehend beschrieben ist, kann sie durch
Aufbringen und/oder Einweichen in der Tondispersion gebildet sein.
-
Die
auf Ton basierende Folie und/oder der Film schließt eine
Folie und/oder einen Film, die/der den Ton umfasst, oder eine Folie
und/oder einen Film, die/der den Ton und einen Zusatzstoff umfasst,
ein.
-
Ein
Zusatzstoff ist wenigstens einer, der ausgewählt ist aus
Zelluloid, Phenolharz, Alkydharz, Harnstoffharz, Celluloseacetat,
Polyvinylacetatharz, Acrylatharz, Styrolharz, Vinylchloridharz,
Melaminharz, Polyethylenharz, Polyurethanharz, Vinylidenchloridharz,
Polyamidharz, ungesättigtem Polyester, Siliconharz, Acrylonitrilstyrolharz,
Fluorharz, Epoxidharz, Diallylphthalatharz, Acrylonitrilbutadienstyrolharz,
Polyethylenterephthalat, Polypropylen, Polycarbonat, Polyacetal,
Polyimid, Polysulfon, Polyphenylenether, Polybutylenterephthalat,
Polyethersulfon, Flüssigkristallpolymer, Polyphenylensulfid,
Polyetherimid.
-
Im
Folgenden wird ein Beispiel für das Verfahren zum Herstellen
einer auf Ton basierenden Folie und/oder eines Films erläutert.
-
Zunächst
wird der Ton in Wasser oder eine Flüssigkeit gegeben, die
im Wesentlichen Wasser umfasst, um die Verdünnung und eine
gleichmäßige Tondispersion einzustellen. Der Ton
kann natürlicher oder synthetischer Smektit oder eine Mischung
davon sein.
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Ein
Feststoffgehalt in dem Ton beträgt bevorzugt 3 bis 15 Gew.-%.
Eine Konzentration in der Tondispersion beträgt bevorzugt
0,5 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 3 Gew.-%. Daneben werden,
falls erforderlich, ein oder mehrere der vorstehend beschriebenen
Zusatzstoffe der Tondispersion zugesetzt und der Zusatzstoff gleichmäßig
in der Tondispersion dispergiert oder aufgelöst.
-
Als
nächstes wird die Tondispersion horizontal angeordnet und
der Tonpartikel sich langsam setzen gelassen und der Tonpartikel
wird mit Hilfe eines Feststoff-Flüssigkeits-Trennverfahren
von der Flüssigkeit (Dispersionsmedium) abgetrennt und
dann ein dünner Film aus Ton gebildet.
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Zuletzt
wird der dünne Film aus Ton bei einer Temperaturbedingung
von 110 bis 300°C getrocknet, um die auf Ton basierende
Folie oder den Film, die/der hierin verwendet wird, zu erhalten.
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Als
Mittel zur Feststoff-Flüssigkeits-Trennung in dem obigen
Verfahren wird eines oder eine Kombination der Verfahren, wie beispielsweise
Zentrifugation, Filtration, Vakuumtrocknung, Vakuumgefriertrocknung und
Verdampfung mittels Erwärmen, angewendet.
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Wenn
von den vorstehend beschriebenen Verfahren zum Beispiel die Verdampfung
mittels Erwärmen verwendet wird, wird die durch Evakuieren
vorher entgaste Tondispersion in eine flache Schale gegossen. Sie wird
getrocknet, während die Schale in einem Heißluftofen
bei einer Temperaturbedingung von 30 bis 70°C, bevorzugt
40 bis 50°C, 3 Stunden bis einen halben Tag lang, bevorzugt
von 3 bis 5 Stunden, horizontal gehalten wird. Dann wird die auf
Ton basierende Folie oder der Film erhalten.
-
Die
gemäß dem obigen Verfahren hergestellte, auf Ton
basierende Folie oder der Film besitzt eine Festigkeit, die als
selbsttragender Film verwendet werden kann, und weist eine Struktur
auf, bei der die laminierende Schicht des Tonpartikels ordentlich
ausgerichtet ist.
-
Der
Begriff „die in hohem Maße ausgerichtete laminierende
Schicht des Tonpartikels" bezeichnet das Laminieren einer Schicht
mit einer einheitlichen Struktur (Dicke ungefähr 1 nm)
in der gleichen Richtung der Oberfläche der Schicht, um
eine hohe Periodizität in der vertikalen Richtung an der
Oberfläche der Schicht aufzubringen. Um eine solche Ausrichtung
des Tonpartikels zu erhalten, ist es erforderlich, die Verdünnung
und die gleichmäßige Tondispersion horizontal
anzuordnen und den Tonpartikel langsam setzen zu lassen. Es ist zum
Beispiel ebenso erforderlich, die Flüssigkeit (das Dispersionsmedium)
langsam unter Bilden eines Films zu verdampfen.
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Die
auf Ton basierende Folie oder der Film ist der Ton, der mit dem
obigen Verfahren erhalten wurde und weist eine Filmdicke von 3 bis
100 μm, bevorzugt 3 bis 30 μm auf. Wie bei den
Gasbarriereeigenschaften beträgt die Sauerstoffpermeabilitätsrate
weniger als 0,1 cc/m2·24 h·atm,
wenn die Dicke 30 μm beträgt. Der Gaspermeabilitätskoeffizient
von Helium, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Luft bei Raumtemperatur
beträgt weniger als 3,2 × 10–11 cm2s–1cmHg–1. Die Gasbarriereeigenschaften
haben nach einem Vorgang des Erwärmens für 24
Stunden bei 1000°C nicht abgenommen.
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Als
Wasser abschirmende Eigenschaften beträgt ein Koeffizient
des Abschirmens von Wasser 2 × 10–11 cm/s
oder weniger. Als optische Transparenz beträgt die Durchlässigkeit
für sichtbares Licht (500 nm) 75% oder mehr. Eine Fläche
kann um mehr als 100 × 40 cm vergrößert
werden und die Folie oder der Film besitzt eine hohe Wärmebeständigkeit.
-
Die
auf Ton basierende Folie und/oder der Film, bei der/dem hierin der
Ton verwendet wird, weist die Struktur auf, in der die laminierende
Schicht des Tonpartikels in hohem Maße ausgerichtet ist
und keine nadelförmigen Lunker vorhanden sind. Sie/Er besitzt
auch eine ausgezeichnete Biegsamkeit und zeigt selbst bei hohen
Temperaturen von 250 bis 600°C keine strukturellen Änderungen.
Ferner kann sie/er als selbsttragender Film verwendet werden. Sie/Er
kann auch bei Bedingungen hoher Temperaturen von mehr als 250°C
verwendet werden. Daneben ist es ein dichtes Material ohne nadelförmige
Lunker und mit ausgezeichneten Barriereeigenschaften gegen Gase
und Flüssigkeiten.
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Die
Schicht (2) aus expandiertem Graphit ist bezüglich
ihrer Biegsamkeit, ihrer Wärmeleitfähigkeit, ihrer
elektrischen Leitfähigkeit, ihrer elektromagnetische Wellen
abschirmenden Eigenschaften, ihrer Beständigkeit gegen
Alkali und Wasser ausgezeichnet. Zum anderen ist die Tonschicht
(3) bezüglich ihrer mechanischen Festigkeit, ihrer
Wärmebeständigkeit, ihrer Korrosionsbeständigkeit,
ihrer Gasbarriereeigenschaften, ihrer Säurebeständigkeit
und ihrer isolierenden Eigenschaften ausgezeichnet.
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Gemäß den
Verbundmaterialien (1) der ersten bis fünften
Ausführungsform, die an der Tonschicht (3) auf
der Schicht (2) aus expandiertem Graphit laminiert sind,
gleicht daher eine Schicht den Nachteil der anderen Schicht aus.
Als Folge davon kann das Verbundmaterial zu Zwecken verwendet werden,
bei denen eine Folie, die nur ein einziges Material für
eine Schicht umfasst, nicht verwendet werden kann. Es kann daher
ein Verbundmaterial mit großer Kapazität und großer
Vielseitigkeit erhalten werden.
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Zum
Beispiel ermöglicht das Laminieren der Tonschicht ein Verwenden
des vorliegenden Verbundmaterials in jedem Bereich, bei dem größere
Gaseigenschaften infolge einer Verstärkung der Gasbarriereeigenschaften
erforderlich sind, obwohl eine einzige Schicht aus expandiertem
Graphit in einem solchen Bereich nicht verwendet werden kann.
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Daneben
ermöglicht das Laminieren der Schicht aus expandiertem
Graphit ein Verwenden des vorliegenden Verbundmaterials in jedem
Bereich, in dem elektromagnetische Wellen abschirmende Eigenschaften erforderlich
sind, obwohl eine einzige Schicht aus der Tonschicht in einem solchen
Bereich nicht verwendet werden kann.
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Zum
Beispiel weist das Verbundmaterial (1) der zweiten Ausführungsform
(siehe 2), bei dem die Tonschichten (3) an beiden
Seiten der Schicht (2) aus expandiertem Graphit laminiert
sind, isolierende Eigenschaften an der Ober- und Unterseite und
eine elektrische Leitfähigkeit und eine Wärmeleitfähigkeit
im Inneren auf. Sie kann daher als Bodenplatte für einen
elektrischen Schaltkreis verwendet werden.
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Gemäß den
Verbundmaterial (1) der fünften Ausführungsform
ist die Schicht (2) aus expandiertem Graphit ferner mit
der Tonschicht (3) beschichtet, um ein Abfallen des Pulver
des expandierten Graphits von der Schicht aus expandiertem Graphit
und ein Verunreinigen des Verbundmaterials zu verhindern. Es ist
auch möglich, ein Sublimieren des expandierten Graphits
bei hohen Temperaturen (650°C oder mehr) zu verhindern.
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Die
sechste Ausführungsform stellt ein hoch funktionelles und
vielseitiges Verbundmaterial bereit, das in jedem Bereich verwendet
werden kann, wo die entweder aus expandiertem Graphit oder Ton hergestellte Folie
nicht bevorzugt verwendet wird, da die Struktur, in der die Tonschicht
(3) in die Schicht (2) aus expandiertem Graphit
eindringt, zu einer gegenseitigen Ergänzung derselben führt.
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Zum
Beispiel besitzt der expandierte Graphit schlechte Gasbarriereeigenschaften
und der Ton ist gegenüber Wasser anfällig.
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Entsprechend
der Struktur, die den in die Graphitschicht eindringenden Ton einschließt,
deckt der expandierte Graphit die Anfälligkeit des Tons
gegenüber Wasser ab und der Ton deckt die schlechten Gasbarriereeigenschaften
des expandierten Graphits ab.
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Es
ist auch möglich, ein Mischungsverhältnis von
Tonpartikeln anzupassen, um entweder die Eigenschaften des Tons
oder des expandierten Graphits zu verstärken, um optimale
Eigenschaften für einen gegebenen Anwendungsbereich zu
erreichen.
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In
den hierin beschriebenen Verbundmaterialien der ersten bis siebten
Ausführungsform können dem Graphit (bevorzugt
dem expandierten Graphit) ferner ein roter Phosphor und ein Aluminiumhydroxid
zugesetzt sind.
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Die
zugesetzten Mengen des roten Phosphors und des Aluminiumhydroxids
liegen jeweils in dem Bereich von 1,5 bis 10 Gew.-% bezogen auf
den Graphit mit 100 Gew.-%.
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Das
Zusetzen von rotem Phosphor und Aluminiumhydroxid zu dem Graphit
kann daher eine Oxidation und Verbrennung des Graphits (bevorzugt
des expandierten Graphits) verhindern.
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Im
Folgenden wird das Verfahren zum Herstellen des Verbundmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert.
-
Das
erste Beispiel für das Verfahren zum Herstellen des Verbundmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Miteinander-Verkleben
und Laminieren der vorstehend beschriebenen Folie und/oder des Films
aus expandiertem Graphit (der Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) und der auf Ton basierenden Folie und/oder des Films (der
Tonschicht (3)).
-
Unter
Verwenden dieses Verfahrens können die oben in der ersten
bis vierten Ausführungsform (siehe 1 bis 4)
beschriebenen Verbundmaterialien erhalten werden.
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Es
gibt verschiedene Verfahren zum Verkleben der Folie und/oder des
Films aus expandiertem Graphit und der auf Ton basierenden Folie
und/oder des Films. Diese Verfahren sind zum Beispiel eine Kalt- und/oder
Heißpresse (siehe 10), eine
Walzenmühle (siehe 11), ein
Klebstoff (siehe 12) und dergleichen.
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10 ist
ein schematisches Diagramm, das zeigt, dass die Folie und/oder der
Film aus expandiertem Graphit (die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) und die auf Ton basierende Folie und/oder der Film (die Tonschicht
(3) laminiert werden und mit einem Stanzwerkzeug komprimiert
werden, das einen zu integrierenden Stempel und ein Negativwerkzeug
umfasst.
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11 ist
ein schematisches Diagramm das zeigt, dass die Folie und/oder der
Film aus expandiertem Graphit (die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) und die auf Ton basierende Folie und/oder der Film (die Tonschicht
(3) laminiert und mit der Walzenmühle (7),
die integriert werden muss, gewalzt werden.
-
12 ist
ein schematisches Diagramm, das zeigt, dass die Folie und/oder der
Film aus expandiertem Graphit (die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) und die auf Ton basierende Folie und/oder der Film (die Tonschicht
(3) laminiert und mit dem Klebstoff (8) integriert
werden.
-
Das
zweite Beispiel für das Verfahren zum Herstellen des Verbundmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung bringt die Tondispersion,
in der der Tonpartikel dispergiert ist, auf die vorstehend beschriebene
Folie und/oder den Film aus expandiertem Graphit oder die aus diesen
erhaltene Ausbildung (die Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) auf.
-
Als
Tondispersion kann die vorstehend beschriebene Tondispersion verwendet
werden. Zum Beispiel kann die Tondispersion, die einen oder mehrere
von natürlichem Ton, synthetischem Ton und modifiziertem Ton
einschließt, sowie Wasser oder ein organisches Lösungsmittel
verwendet werden.
-
Unter
Verwenden dieses Verfahrens können die Verbundmaterialien
in der vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsform
(siehe 1 und 2) erhalten werden.
-
Das
dritte Beispiel für das Verfahren zum Herstellen des Verbundmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Einweichen
der Folie und/oder des Films aus expandiertem Graphit oder der aus
diesen erhaltenen Ausbildung (der Schicht (2) aus expandiertem
Graphit) in die Tondispersion (13), in der der Tonpartikel
(4) dispergiert ist (siehe 13).
-
Unter
Verwenden dieses Verfahrens können die Verbundmaterialien
in der vorstehend beschriebenen fünften und sechsten Ausführungsform
(siehe 5 und 6) erhalten werden.
-
Das
Verbundmaterial in der vorstehend beschriebenen siebten Ausführungsform
(siehe 7) kann durch Kombinieren dieses Verfahrens mit
dem Verfahren aus dem ersten oder zweiten Beispiel erhalten werden.
-
Das
vierte Beispiel für das Verfahren zum Herstellen des Verbundmaterials
gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Abwickeln
der auf Ton basierenden Folie und/oder des Films (der Tonschicht
(3) von einer Aufwickelrolle (9), das kontinuierliche Überführen
der Folie und/oder des Films, das Zuführen des Pulvers
(10) des expandierten Graphits auf die Oberfläche
der Folie und/oder des Films und das Bilden des Pulvers (10) des
expandierten Graphits in eine folienartige oder filmartige Form
auf der Oberfläche der auf Ton basierenden Folie oder des
Films mittels einer Walzenmühle, um die Schicht (2)
aus expandiertem Graphit und die Tonschicht (3) zu integrieren
(siehe 14).
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Unter
Verwenden dieses Verfahrens kann das Verbundmaterial in der vorstehend
beschriebenen ersten Ausführungsform (siehe 1)
erhalten werden.
-
Das
fünfte Beispiel für das Verfahren zum Herstellen
des Verbunds gemäß der vorliegenden Erfindung ist
das Vermischen des Pulvers (10) des expandierten Graphits
und des Tonpartikels (11) und das Passieren und Walzen
der Mischung (12) durch mehrstufige Walzenmühlen
(7), um eine folienartige Form zu bilden (siehe 15).
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Unter
Verwenden dieses Verfahrens kann das Verbundmaterial in der vorstehend
beschriebenen sechsten Ausführungsform (siehe 6)
erhalten werden.
-
Es
ist ebenso möglich, dass die Verbundmaterialien in der
obigen ersten bis siebten Ausführungsform an anderen völlig
verschiedenen Materialien, wie beispielsweise einer Folie aus synthetischem
Harz, einer Metallfolie, einer keramischen Folie und dergleichen,
laminiert werden.
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Es
ist ebenso möglich, dass das mit dem vorstehend beschriebenen
Verfahren erhaltene film- oder folienartige Verbundmaterial als
Dichtung, Packung, Wärmesenkung und dergleichen verwendet
wird, wenn es mit einer Form und dergleichen weiter in eine gegebene
Form gebildet wird.
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Eine
Dichtung oder Packung gemäß der vorliegenden Erfindung
wird durch Bilden des mit den vorstehend beschriebenen Verfahren
erhaltenen film- oder folienartigen Verbundmaterials in eine gegebene
Form mit einer Form und dergleichen erhalten.
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Die
Dichtung oder Packung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist nicht beschränkt, Beispiele für die Dichtung
sind jedoch eine Foliendichtung, eine Kugeldichtung, eine Spiraldichtung
und dergleichen und eine Geflechtpackung für die Packung.
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16 zeigt
ein Beispiel für eine Dichtung oder Packung gemäß der
vorliegenden Erfindung. (a) ist eine Außenansicht, (b)
ist eine längs verlaufende Schnittansicht und (c) und (d)
sind längs verlaufende Schnittansichten einer modifizierten
Ausführung.
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Aus
den mit den vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltenen film-
oder folienartigen Verbundmaterialien wird eine flachringartige
Dichtung oder Packung hergestellt.
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16(c) zeigt eine Foliendichtung, die einer
Verarbeitung von Gummidichtungen unterzogen wird.
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Insbesondere
sind eine Innenrandfläche der Foliendichtung und Teile
der oberen und unteren Flächen, die auf die Innenrandfläche
folgen, mit einer dünnen Metallfolie (14) mit
einer Dicke von 0,05 bis 0,3 mm, die sich in Form eines Kanals aus
Stahl biegt, bedeckt. Ebenso können eine Außenrandfläche
der Foliendichtung und Teile der oberen und unteren Flächen,
die auf die Außenrandfläche folgen, mit einer
dünnen Metallfolie sowie die Innenrandfläche bedeckt
sein (nicht gezeigt).
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Die
vorstehend beschriebene Verarbeitung für Gummidichtungen
kann die Innen- und Außenrandflächen der Foliendichtung
verstärken. Sie kann auch stabile Abdichtungseigenschaften
für eine lange Zeit erhalten, so dass sie ein Leck einer
Flüssigkeit verhindern kann.
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16(d) zeigt eine Dichtung oder Packung,
deren gesamte Oberfläche mit einer gegen Wasser beständigen
Beschichtung (15) beschichtet ist.
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Ein
Beschichtungsprozess für die wasserbeständige
Beschichtung kann beispielsweise mit einer Fluorsystemmembran, einer
Silikonsystemmembran, einer Polysiloxanmembran, einer Fluorharz
enthaltenen Organopolysiloxanmembran, einer Acrylatharzmembran,
einer Vinylharzchloridmembran, Polyurethanharzmembran, einer Ethylcelluloseharzmembran,
eine stark wasserabweisende Metallüberzugsmembran, eine
metallaufgedampfte Membran, eine kohlenstoffaufgedampfte Membran
oder dergleichen durchgeführt werden.
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Durch
Aufbringen der vorstehend beschriebenen wasserbeständigen
Beschichtung fungiert das Beschichtungsmaterial als Bindungsmittel
und daher kann verhindert werden, dass der Ton bei In-Kontakt-Kommen
mit einem wässrigen Fluid weggespült wird. Die
Eigenschaften der Beständigkeit gegen Wasser und die Abdichtungseigenschaften
der Dichtung oder Packung sind daher verbessert.
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17 zeigt
ein weiteres Beispiel für die Dichtung oder Packung gemäß der
vorliegenden Erfindung. (a) ist eine Außenansicht, b) ist
eine längs verlaufende Schnittansicht und (c) bis (e) sind
längs verlaufende Schnittansichten der modifizierten Ausführung.
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Die
gezeigte Dichtung oder Packung besteht auch aus den mit dem vorstehend
beschriebenen Verfahren erhaltenen film- oder folienartigen Verbundmaterialien,
die mit einer Form und dergleichen in eine flachringähnliche
Form gebildet wurden.
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17 zeigt
eine Dichtung oder Packung, die einen dünnen Metallfilm
(16) einschließt.
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Wie
gezeigt, kann der dünne Metallfilm (16) sandwichartig
zwischen den Ausbildungen angeordnet sein, die das Verbundmaterial
der vorliegenden Erfindung umfassen, oder an der Vorder- und Rückseite
der Ausbildung laminiert sein, die das Verbundmaterial umfasst.
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Für
die dünne Metallfolie (16) ist bevorzugt, einen
Edelstahl mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit zu verwenden.
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Eine
solche Struktur, die die dünne Metallfolie enthält,
führt zu einer Verstärkung der mechanischen Festigkeit.
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17(b) zeigt die Dichtung oder Packung,
die die flache dünne Metallfolie (16) einschließt. 17(c) zeigt die Dichtung oder Packung,
die die dünne Metallfolie (16) einschließt,
welche nach oben und unten hervorsteht. Die Dicke dieser dünnen
Metallfolien beträgt bevorzugt 0,05 bis 5 mm.
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17(d) zeigt die Dichtung oder Packung,
die die dünne Metallfolie (16) einschließt,
welche einen sägeblattartigen Querschnitt aufweist. Die
Dicke der dünnen Metallfolie (16) beträgt
bevorzugt ungefähr 1,0 bis 2,0 mm und die Dicke der Verbundmaterialien,
zwischen denen die dünne Metallfolie (16) sandwichartig
angeordnet ist, beträgt entsprechend ungefähr
0,5 bis 2,0 mm.
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17(e) zeigt die Dichtung oder Packung,
die die dünne Metallfolie (16) einschließt,
die den Querschnitt einer bogenförmigen Welle aufweist,
sowie die mit dem Beschichtungsmaterial (15) beschichtete
Vorder- und Rückseite. In diesem Fall beträgt
die Dicke der dünnen Metallfolie (16) ungefähr
0,5 bis 1,5 mm und die Dicke des Verbundmaterials, zwischen dem
die dünne Metallfolie (16) sandwichartig angeordnet
ist, beträgt entsprechend ungefähr 0,5 bis 1,5
mm.
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18 zeigt
eine Kugeldichtung, die ein Beispiel für die Dichtung oder
Packung gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
(a) ist eine Außenansicht und (b) ist eine längs
verlaufende Schnittansicht.
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Die
Kugeldichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
kann Bornitrid, Talk und Tetrafluorethylenharz in einer Kugeloberfläche
(einem kugelförmig gebildeten Teil entlang der Oberfläche)
umfassen, um die Eigenschaften der Wärmebeständigkeit
zu verbessern.
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Beispiele
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Im
Folgenden werden eine Foliendichtung und eine Kugeldichtung, die
ein Verbundmaterial der vorliegenden Erfindung umfassen, mit Hilfe
der Beispiele erläutert, um die Effekte der vorliegenden
Erfindung zu verdeutlichen. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf die nachstehend gezeigten Beispiele beschränkt.
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1. Beispiel für eine
Foliendichtung
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(Probenvorbereitung)
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Es
wurde ein Graphit-Ton-Verbundmaterial gebildet das einen natürlichen
Ton und einen expandierten Graphit umfasst, um eine Foliendichtung
(JPI 50A: Außendurchmesser Ø 104 mm, Innendurchmesser Ø 61,5 mm,
Dicke 3 mm, Fläche 54,09 cm2) herzustellen.
Das Verbundmaterial besaß die in 5 gezeigte
Querschnittsstruktur auf und die Foliendichtung wies die in den 16(a) und (b) gezeigte Struktur auf. Die
erhaltene Foliendichtung wurde als Beispiel ausgewiesen.
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(Überprüfung der Abdichtungseigenschaften)
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Die
Foliendichtung aus dem Beispiel wurden zwischen zwei Flanschen angeordnet
und mit Bolzen (Außendurchmesser: Ø 1,6 cm, Anzahl:
4) befestigt. Während der Zustand beibehalten wurde, wurde
ein Innendruck (Heliumgasdruck) von 0,98 MPa (10 kgf/cm2)
beaufschlagt. Dann wurden ein Befestigungsoberflächendruck
und eine Leckrate des Heliumgases gemessen.
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. (Tabelle 1)
| Befestigungsoberflächendruck
(MPa) | Leckrate
(ml/min) |
| 9,80 | 7,8 |
| 19,6 | 2,75 |
| 29,4 | 1,62 |
| 39,2 | 0,85 |
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Wie
in Tabelle 1 gezeigt, betrug die Leckrate des Heliumgases 1,62 ml/min
oder weniger, wenn der Befestigungsoberflächendruck 29,4
MPa (300 kgf/cm2) betrug.
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Das
Ergebnis zeigte, dass sich die Foliendichtung der vorliegenden Erfindung
durch ihre Abdichtungseigenschaften auszeichnete.
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2. Beispiel für eine
Kugeldichtung
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(Probenvorbereitung)
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Es
wurde ein Graphit-Ton-Verbundmaterial gebildet, das einen natürlichen
Ton und einen expandierten Graphit umfasst, um drei Kugeldichtungen
(Außendurchmesser Ø 70 mm, Innendurchmesser Ø 53,5
mm, Höhe 16 mm) herzustellen. Das Verbundmaterial wies
den in 5 gezeigten Querschnitt aus und die Kugeldichtung
besaß die in 18 gezeigte Struktur. Die erhaltenen
Kugeldichtungen wurden als Beispiel ausgewiesen. Die Kugeldichtungen
aus dem Beispiel umfassen Bornitrid, Talk und Tetrafluorethylen
in Kugeloberflächen (einem kugelförmig gebildeten
Teil entlang der Oberfläche). Diese Dichtungen umfassen
Bornitrid und Talk in einem Gewichtsverhältnis von entsprechend
100:0, 50:50 und 10:90.
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Zum
anderen wurden drei Kugeldichtungen hergestellt, die nur den expandierten
Graphit umfassen. Diese Kugeldichtungen wiesen die gleichen Formen
wie in dem Beispiel auf. Die erhaltenen Kugeldichtungen wurden als
Vergleichsbeispiel ausgewiesen.
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(Überprüfung der Eigenschaften
der Wärmebeständigkeit)
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Die
Kugeldichtungen aus dem Beispiel und dem Vergleichsbeispiel wurden
24 Stunden lang bei 800°C in einem elektrischen Ofen erwärmt.
Die Gewichte vor und nach dem Erwärmen wurden gemessen,
um einen Anteil der Gewichtsabnahme zu berechnen. Die Ergebnisse
sind in Tabelle 2 gezeigt. (Tabelle 2)
| | Beispiel | Vergleichsbeispiel |
| vor
dem Erwärmen (g) | 60 | 55 |
| nach
dem Erwärmen (g) | 53,5–57,0 | 36,3–41,8 |
| Anteil
der Gewichtsabnahme (%) | 5–11 | 24–34 |
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Wie
in Tabelle 2 gezeigt, besaß die Kugeldichtung aus dem Beispiel
einen Anteil der Gewichtsabnahme von 11% oder weniger. Im Gegensatz
dazu wies die Kugeldichtung aus dem Vergleichsbeispiel einen Anteil der
Gewichtsabnahme von 34% oder weniger auf. Die Ergebnisse zeigten,
dass die Kugeldichtung der vorliegenden Erfindung verbesserte Eigenschaften
einer Wärmebeständigkeit als die herkömmliche
Kugeldichtung besaß.
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(Überprüfung der Abdichtungseigenschaften)
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Wie
in 19 gezeigt, wurde die Kugeldichtung (20)
aus dem Beispiel zwischen Flanschen (Edelstahl), die entsprechend
in der Nähe der Düse von zwei Rohren (Edelstahl,
Außendurchmesser Ø 53 mm) gebildet waren, angeordnet
und mit einem Bolzen (19) über eine Feder (18)
mit einer Befestigungskraft von 588,4 N (60 kgf) befestigt. Der
Rohrinnenraum wurde 24 Stunden lang erwärmt, um die Temperatur
der Kugeloberfläche der Flansche (17) mit Hilfe
eines Gasbrenners auf bis zu 600 bis 700°C zu erwärmen.
Anschließend wurde ein beweglicher Teil der Flanschkugel
wiederholt 10-mal in der gleichen beweglichen Fläche wie
vor dem Erwärmen bewegt und dann wurde die Kugeldichtung
mit einem Innendruck (Luftdruck) von 19,6 kPa (0,2 kgf/cm2) beaufschlagt. Dann wurde eine Leckrate
der Luft gemessen.
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Als
Folge davon betrug die Leckrate der Luft 0,5 l/30 s oder weniger,
genauer gesagt 0,03 bis 0,035 l/30 s.
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Das
Ergebnis zeigte, dass sich die Kugeldichtung der vorliegenden Erfindung
durch ihre wärmebeständigen Abdichtungseigenschaften
auszeichnete.
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(Überprüfung der Eigenschaften
gegen Blockieren)
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Die
Kugeldichtungen aus dem Beispiel und dem Vergleichsbeispiel wurden
unter der gleichen Bedingung wie bei der vorstehend beschriebenen Überprüfung
der Abdichtungseigenschaften erwärmt.
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Dann
wurden die beiden Rohre an der Verbindung der Flansche gefaltet.
Die Kugeldichtung aus dem Beispiel konnte wiederholt 10-mal gefaltet
werden. Die Kugeldichtung aus dem Vergleichsbeispiel konnte nicht gefaltet
werden, da die Kugeloberfläche blockiert und mit der Oberfläche
des Flansches verklebt war.
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Das
Ergebnis zeigte, dass sich die Kugeldichtung der vorliegenden Erfindung
im Vergleich zu der herkömmlichen Kugeldichtung durch Eigenschaften
gegen Blockieren auszeichnete.
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Die
vorliegende Erfindung wird für verschiedene Verwendungsmöglichkeiten
in einem breiten Bereich, einschließlich einem Bereich,
bei dem es schwierig ist, die bestehende Graphitfolie aufzubringen,
wie beispielsweise einem Abdichtungsmaterial, wie einer Verbundfolie,
einer Dichtung, einer Packung und dergleichen, die als Verbindungsteil
von Rohren und dergleichen in Kraftwerken und Chemiefabriken verwendet
werden, Wärme abgebende Folie, elektromagnetische Wellen
abschirmendes Material, schalldichte Folie und dergleichen, angewendet
werden.
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Zusammenfassung
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[Zu lösende Probleme]
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Bereitstellen
eines Graphit-Ton-Verbundmaterials, eines Verfahrens zum Herstellen
desselben, einer Dichtung oder Packung, die das Verbundmaterial
umfasst, und einer Tondispersion, die für das Verbundmaterial
verwendet wird, welches für verschiedene Verwendungsmöglichkeiten
in einem breiten Bereich, einschließlich einem Abdichtungsmaterial,
wie beispielsweise einer Verbundfolie, einer Dichtung, einer Packung und
dergleichen, einer Wärme abgebenden Folie, einem elektromagnetische
Wellen abschirmenden Material, einer schalldichten Folie und dergleichen
angewendet werden kann.
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[Mittel zum Lösen der Probleme]
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Ein
Verbundmaterial, das im Wesentlichen einen Graphit und einen Ton
umfasst, wobei der Ton an einer Graphitschicht laminiert ist und/oder
in diese eindringt.
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Ein
Verfahren zum Herstellen eines Verbundmaterials, umfassend die Schritte:
Aufbringen einer Tondispersion, die Tonpartikel einschließt,
auf eine Folie und/oder einen Film aus einem expandierten Graphit
oder eine Ausbildung, die aus der Folie und/oder dem Film erhalten
wurde; und/oder Einweichen der Folie und/oder des Films aus dem
expandierten Graphit oder der Ausbildung, die aus der Folie und/oder
dem Film erhalten wurde, in die Tondispersion, so dass der Ton an
dem expandierten Graphit laminiert ist und/oder in diesen eindringt.
Dieses Verbundmaterial ist auch zum Herstellen einer Dichtung oder
Packung gebildet.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - JP 2007/057485 [0001]
- - JP 2006-104102 [0001]
- - JP 2005-201363 [0010]
- - JP 2000-91453 [0010]
- - WO 99/10598 [0010]
- - JP 11-351400 [0012]
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - ONIKATA Masanobu,
KONDO Mitsuji, Clay Science, Ausg. 9, Nr. 5, 299–310 (1995) [0082]