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Die
Erfindung betrifft poröses
Silizium-Dielektrikum.
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Diese
Erfindung betrifft im Allgemeinen die Herstellung von Halbleitereinrichtungen
und insbesondere das Bilden und Verarbeiten von Low-k-Dielektrikumschichten.
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Durch
die Erhöhung
der Dichte von Halbleitereinrichtungen und die Verringerung der
Größe von Schaltkreiselementen
wird die Schaltkreisleistung zunehmend von der Widerstand-Kapazität-(RC – resistance
capacitance)-Verzögerungszeit
dominiert. Zur Verringerung der RC-Verzögerung steigen die Anforderungen
an die Verbindungsschichten zum Verbinden der Halbleitereinrichtungen
miteinander. Daher wird ein Wechsel von traditionellen Dielektrika auf
Siliziumdioxidbasis zu Low-k-Dielektrika gewünscht. Diese Materialien sind
insbesondere geeignet als Zwischenmetall-Dielektrika (IMDs – intermetal dielectrics)
und als Zwischenschicht-Dielektrika (ILDs – interlayer dielectrics).
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Ein
Beispiel eines Low-k-Materials ist fluordotiertes Siliziumdioxid
oder Fluorsilikatglas (FSG). Ein weiteres weit verbreitet verwendetes
Material ist ein kohlenstoffdotiertes Oxid oder Organosilikatglas (OSG).
OSG-Schichten weisen normalerweise SiwCxOyHz auf,
wobei das tetravalente Silizium eine Vielzahl organischer Gruppensubstitutionen
aufweisen kann. Eine häufig
verwendete Substitution erzeugt Methylsilsesquioxan (MSQ), wobei
eine Methylgruppe eine SiCH3-Bindung anstelle
einer SiO-Bindung erzeugt. In der Technik sind mehrere Ansätze zur Verringerung
des k-Wertes von Dielektrikumschichten bekannt. Dazu gehören die
Verringerung der Schichtdichte, die Verringerung der Schichtionisierung
und die Verringerung der Schichtpolarisierung.
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Da
Luft eine Dielektrizitätskonstante
von etwa "1" hat, wird gemäß einem
Verfahren zur Herstellung von Low-k-Dielektrika Luft in dichte Materialien
eingeschlossen, um diese porös
zu machen. Die Dielektrizitätskonstante
des so entstehenden porösen
Materials ist die Kombination der Dielektrizitätskonstante von Luft und der
Dielektrizitätskonstante des
dichten Materials. Somit ist es möglich, die Dielektrizitätskonstante
derzeitiger Low-k-Materialien
zu senken, indem sie porös
gemacht werden. Siliziumdioxid-basierte Xerogele und Aerogele zum
Beispiel enthalten eine große
Menge an Luft in Poren oder Hohlräumen, wodurch bei Porengrößen von
gerade mal 5 bis 10 nm Dielektrizitätskonstanten von weniger als
1,95 erreicht werden.
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Ein
Hauptnachteil poröser
Dielektrika ist jedoch, dass sie anfällig für Beschädigung durch Plasmaätzprozesse
und Veraschungsprozesse sind, die bei der Herstellung von Halbleitereinrichtungen
zum Einsatz kommen. Poröse
Dielektrika sind auch weicher als herkömmliche Dielektrika, so dass
sie während
aggressiver Handhabungsoperationen wie chemisch-mechanischem Polieren
leichter beschädigt werden.
Beschädigte
Dielektrika weisen häufig
Oberflächenbrüche auf,
durch welche Bearbeitungschemikalien oder Feuchtigkeit in das interne
poröse Netzwerk
eindringen können,
wodurch Korrosion, mechanische Beschädigung oder eine Erhöhung der Dielektrizitätskonstante
verursacht werden. Eine solche Beschädigung kann ohne ein direktes
Erkennungsverfahren die Zuverlässigkeit
verringern. Die Porenbeschädigung
kann auch verursachen, dass eine Oberfläche, die vorzugsweise hydrophob
ist, hydrophil wird, wodurch sich die Benetzbarkeit verschiedener
Lösemittel
verändern
kann.
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Angesichts
derartiger Probleme besteht weiterhin Bedarf an Low-k-Dielektrika,
die nicht nur eine poröse
Struktur, sondern die auch die chemische und mechanische Stabilität aufweisen,
um die rauen Herstellungsschritte zu überstehen.
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Durch
die bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung, die ein Dielektrikum, eine Halbleitereinrichtung
und ein Herstellungsverfahren bereitstellen, werden diese und weitere
Probleme im Allgemeinen gelöst
oder umgangen und es werden im Allgemeinen technische Vorteile erzielt.
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung stellen eine Halbleitereinrichtung, die dielektrisches
Material aufweist, und das Herstellungsverfahren hierfür bereit.
Ein Verfahren weist auf ein Bilden einer Siliziumschicht über einem
Substrat, ein Bilden einer Öffnung
durch die Siliziumschicht, ein Füllen
der Öffnung
mit einem Leiter, und ein anodisches Ätzen der Siliziumschicht, so
dass poröses
Silizium gebildet wird. Die Ausführungsformen
können
ferner ein Passivieren des porösen
Siliziums wie beispielsweise durch Behandeln seiner Oberfläche mit
einer organometallischen Verbindung aufweisen. Weitere Ausführungsformen
können
Oxidieren des porösen
Siliziums aufweisen, dem eine Passivierung folgen kann.
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Weitere
Ausführungsformen
der Erfindung stellen eine Halbleitereinrichtung und ein Herstellungsverfahren
hierfür
bereit. Ein Verfahren weist auf ein Bilden einer Schicht, welche
funktionale Einrichtungen (auch bezeichnet als Elemente) aufweist,
und ein Bilden einer Verbindungsstruktur über der Schicht, wobei die
Verbindungsstruktur ein poröses Silizium-Dielektrikum
aufweist. In einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Verbindungsstruktur eine duale Damaszener-Verbindungsstruktur
auf.
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Im
Vorhergehenden wurden die Merkmale und technischen Vorteile der
vorliegenden Erfindung recht allgemein umrissen, damit die nun folgende
detaillierte Beschreibung der Erfindung besser verstanden wird.
Im Folgenden werden zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung beschrieben, die den Gegenstand
der Ansprüche
der Erfindung bilden. Der Fachmann auf dem Gebiet sollte verstehen,
dass die offenbarte Konzeption und spezifische Ausführungsform
leicht als eine Grundlage zur Modifizierung oder Entwicklung weiterer
Strukturen oder Prozesse zur Durchführung des gleichen Zwecks der
vorliegenden Erfindung genutzt werden können. Der Fachmann auf dem
Gebiet sollte auch verstehen, dass solche äquivalenten Konstruktionen
nicht vom Gedanken und Umfang der Erfindung wie in den beigefügten Ansprüchen dargelegt
abweichen.
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Zum
vollständigeren
Verständnis
der vorliegenden Erfindung und deren Vorteile sei nun auf die folgenden
Beschreibungen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen verwiesen,
wobei:
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1 und 2 Querschnittsansichten sind,
welche die Herstellung einer exemplarischen Damaszener-Struktur
gemäß der Ausführungsformen
der Erfindung veranschaulichen;
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3 eine
Prinzipdarstellung einer Vorrichtung zum anodischen Oxidieren von
Silizium ist; und
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4 eine
Querschnittsansicht eines porösen
Silizium-Dielektrikums
gemäß bevorzugter
Ausführungsformen
der Erfindung ist.
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Gleiche
Zahlen und Symbole in den unterschiedlichen Figuren betreffen im
Allgemeinen gleiche Teile, es sei denn, es ist etwas anderes angegeben.
Die Figuren sind so gezeichnet, dass sie die relevanten Aspekte
der bevorzugten Ausführungsformen
klar veranschaulichen, und sie sind nicht notwendigerweise im Maßstab gezeichnet.
Zur klareren Veranschaulichung bestimmter Ausführungsformen kann ein Buchstabe,
der Variationen der gleichen Struktur, des Materials oder eines
Prozessschrittes anzeigt, auf eine Figurennummer folgen.
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Die
Anfertigung, Einsatz und Fabrikation der derzeit bevorzugten Ausführungsformen
werden im Folgenden detailliert diskutiert. Jedoch sind die hierin beschriebenen
Ausführungsformen
und Beispiele nicht die einzigen Anwendungen oder Verwendungen,
die für
die Erfindung in Betracht gezogen werden. Die diskutierten spezifischen
Ausführungsformen
sind lediglich veranschaulichend für spezifische Möglichkeiten
der Anfertigung und Verwendung der Erfindung und schränken den
Umfang der Erfindung oder der beigefügten Ansprüche nicht ein.
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Im
Folgenden sind exemplarische Materialien, Strukturen und Verfahren
für die
Herstellung einer Halbleitereinrichtung bereitgestellt, welche eine Damaszener-Verbindungsstruktur
aufweist. Obwohl die exemplarischen Ausführungsformen in einer Folge
von Schritten beschrieben sind, wird verstanden werden, dass dies
der Veranschaulichung dient und nicht der Einschränkung. Zum
Beispiel können
einige Schritte in einer unterschiedlichen Reihenfolge als veranschaulicht
stattfinden, verbleiben jedoch innerhalb des Umfangs der Erfindung.
Auch sind nicht alle veranschaulichten Schritte notwendigerweise
erforderlich, um die Erfindung zu implementieren. Ferner können die
Materialien, Strukturen und Verfahren gemäß der Ausführungsformen der Erfindung
in anderen Bereichen als der Halbleiterherstellung implementiert
werden.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun in Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen
in einem spezifischen Kontext beschrieben, nämlich spezifische Schritte
bei der Herstellung einer integrierten Schaltung, welche eine mehrschichtige
Kupfermetallisierung aufweist, die mittels eines herkömmlichen
Damaszener-Prozesses erzeugt wurde. Man glaubt, dass die Ausführungsformen
dieser Erfindung vorteilhaft sind, wenn sie in einem Damaszener-Metallisierungsprozess
verwendet werden. Man glaubt weiter, dass die hierin beschriebenen Ausführungsformen für weitere
Herstellungsanwendungen vorteilhaft sein werden, welche Low-k-Schichten
oder Low-k-Dielektrika
beinhalten, die nicht spezifisch veranschaulicht sind.
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Bezug
nehmend auf 1, weist eine bevorzugte Ausführungsform
der Verbindungsstruktur der Erfindung ein Substrat 101 auf,
welches funktionale Elemente oder funktionale Einrichtungen wie
beispielsweise Transistoren enthalten kann. Eine dielektrische Schicht 120,
allgemein bekannt als ein Zwischenschichtdielektrikum (ILD – interlevel
dielectric), bedeckt das Substrat 101. Eine Haftvermittlerschicht 110 kann
zwischen dem Substrat 101 und der ILD-Schicht 120 angeordnet
sein. Eine Hartmaskenschicht 130 ist vorzugsweise auf der
ILD-Schicht 120 angeordnet. Mindestens ein Leiter 145 ist
in der ILD-Schicht 120 und der Hartmaskenschicht 130 eingebettet.
Ein Diffusionsbarriere-Liner 140 kann
zwischen der ILD-Schicht 120 und dem Leiter 145 angeordnet
sein. Die obere Fläche
des Leiters 145 ist koplanar mit der oberen Fläche der
Hartmaskenschicht 130 gemacht, üblicherweise durch einen chemisch-mechanischen
Polier-(CMP)Schritt. Eine Deckschicht. 160 ist auf dem
Leiter 145 und der Hartmaskenschicht 130 angeordnet.
Eine Haftvermittlerschicht 180 ist über der Deckschicht 160 ausgebildet. Ferner
ist eine Siliziumschicht 183 über der Haftvermittlerschicht 180 ausgebildet.
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Die
ILD-Schicht 120 kann aus jedem geeigneten dielektrischen
Material gebildet sein, obwohl Low-k-Dielektrika bevorzugt werden.
Wie hierin verwendet, bezieht sich Low-k auf Dielektrika mit einer geringeren
Dielektrizitätskonstante
als Siliziumoxid, die bei etwa 3,9 liegt. Zu geeigneten dielektrischen Materialien
zählen
kohlenstoffdotierte Siliziumdioxidmaterialien; fluoriertes Silikatglas
(FSG); organische polymere hitzegehärtete Materialien; Siliziumoxycarbid;
SiCOH-Dielektrika; fluordotiertes Siliziumoxid; Aufschleudergläser; Silsesquioxane, einschließlich Wasserstoffsilsesquioxan
(HSQ), Methylsilsesquioxan (MSQ) und Mischungen oder Copolymere
von HSQ und MSQ; Polymer-Dielektrika auf Benzocyclobuten(BCB) Basis
und jedes Silizium-haltige Low-k-Dielektrikum. Zu Beispielen von
Aufschleuder-Low-k-Schichten mit Zusammensetzungen des SiCOH-Typs
unter Verwendung der Silsesquioxan-Chemie zählen HOSPTM (erhältlich von
Honeywell), JSR 5109 und 5108 (erhältlich von Japan Synthetic
Rubber), ZirkonTM (erhältlich von Shipley Microelectronics,
ein Unternehmensbereich von Rohm and Haas) und poröse Low-k-(ELk)Materialien
(erhältlich von
Applied Materials). Zu Beispielen kohlenstoffdotierter Siliziumdioxidmaterialien
oder Organosilanen zählen
Black DiamondTM (erhältlich von Applied Materials)
und CoralTM (erhältlich von Novellus). Ein Beispiel
eines HSQ-Materials ist FOXTM (erhältlich von Dow
Corning). Bevorzugte Dielektrika für diese Ausführungsform
sind organische polymere hitzegehärtete Materialen, die im Wesentlichen
aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff bestehen. Zu bevorzugten
Dielektrika zählen
das als SiLKTM bekannte Low-k-Polyarylenether-Polymermaterial
(erhältlich von
The Dow Chemical Company) und das als FLARETM bekannte
Low-k-Polymermaterial (erhältlich von
Honeywell). Die ILD-Schicht 120 kann
etwa 100 nm bis etwa 1000 nm dick sein, jedoch sind diese Schichten
jeweils vorzugsweise etwa 600 nm dick. Die Dielektrizitätskonstante
für die
ILD-Schicht 120 beträgt
vorzugsweise etwa 1,8 bis etwa 3,5 und am bevorzugtesten etwa 2,0
bis etwa 2,9.
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Alternativ
dazu kann die ILD-Schicht 120 aus einem porösen dielektrischen
Material gebildet sein, wie MesoELKTM (erhältlich von
Air Products) und XLKTM (eine poröse Version
von FOx, erhältlich
von Dow Corning). Wenn die ILD-Schicht 120 zum Beispiel
aus einem solchen porösen
dielektrischen Material gebildet ist, ist die Dielektrizitätskonstante
dieser Schichten vorzugsweise geringer als etwa 2,6 und am bevorzugtesten
etwa 1,5 bis 2,5. Es wird insbesondere bevorzugt, ein organisches
polymeres hitzegehärtetes
Material zu verwenden, welches eine Dielektrizitätskonstante von etwa 1,8 bis
2,2 aufweist. Die ILD-Schicht 120 kann auch gemäß dem Prozess
erzeugt werden, der unten in Bezug auf die Deckschicht 160 beschrieben
wird.
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Die
Haftvermittlerschichten 110 und 180 sind vorzugsweise
etwa 9 nm dick und können
aus jedem Material bestehen, das zur Beschleunigung der Anhaftung
des dielektrischen Materials in den ILD-Schichten 120 und 119 mit
den darunter liegenden Flächen
geeignet ist. Wenn zum Beispiel SiLKTM als
ILD-Schicht 120 verwendet
wird, können
die Haftvermittlerschichten 110 und 180 aus einem
Haftvermittler, der als AP4000 bekannt ist (ebenfalls erhältlich von
The Dow Chemical Company), gebildet sein.
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Die
Hartmaskenschicht 130 kann aus jedem geeigneten dielektrischen
Material gebildet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Hartmaskenschicht 130 aus Siliziumnitrid gebildet
und weist vorzugsweise eine Zusammensetzung von etwa 30 bis 45 Atomprozent
Silizium, etwa 30 bis 55 Atomprozent Stickstoff und etwa 10 bis
25 Atomprozent Wasserstoff auf. Am bevorzugtesten weisen diese Siliziumnitrid-Hartmaskenschichten
eine Zusammensetzung von etwa 41 Atomprozent Silizium, etwa 41 Atomprozent
Stickstoff und etwa 17,5 Atomprozent Wasserstoff auf. Alternativ
dazu ist in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform die Hartmaskenschicht 130 aus
Siliziumcarbid gebildet und weist vorzugsweise eine Zusammensetzung
von etwa 20 bis 40 Atomprozent Silizium, etwa 20 bis 50 Atomprozent Kohlenstoff
und etwa 20 bis 45 Atomprozent Wasserstoff auf. Eine besonders bevorzugte
Zusammensetzung weist etwa 27 Atomprozent Silizium, etwa 36 Atomprozent
Kohlenstoff und etwa 37 Atomprozent Wasserstoff auf.
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Der
Leiter 145 kann aus jedem geeigneten leitfähigen Material
gebildet sein, wie beispielsweise Kupfer oder Aluminium.
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Kupfer
wird wegen seines relativ geringen elektrischen Widerstands insbesondere
als das leitfähige
Material bevorzugt. Der Kupferleiter 145 kann geringe Konzentrationen
anderer chemischer Elemente enthalten. Der Diffusionsbarriereliner 140 kann
eines oder mehrere der folgenden Materialien aufweisen: Ruthenium,
Tantal, Titan, Wolfram und die Nitride dieser Metalle.
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Die
Deckschicht 160 kann aus Siliziumnitrid, Siliziumcarbid,
Bornitrid oder einem anderen geeigneten dielektrischen Material
gebildet sein und wird vorzugsweise unter Verwendung eines HDP-CVD-Prozesses
erzeugt. Es wurde festgestellt, dass Materialien, die mittels eines
HDP-CVD-Prozesses aufgebracht wurden, eine bessere Haftung und einen
besseren Elektromigrationswiderstand bereitstellen. Jedoch können auch
Materialien, die ähnliche
Eigenschaften aufweisen, allerdings mittels anderer Prozesse aufgebracht
wurden, für
die Deckschicht 160 verwendet werden. Die Deckschicht 160 wird
am bevorzugtesten aus HDP-CVD-Siliziumnitrid mit einer Zusammensetzung
von etwa 30 bis 50 Atomprozent Silizium, etwa 40 bis 65 Atomprozent Stickstoff
und etwa 5 bis 13 Atomprozent Wasserstoff gebildet. Eine besonders
bevorzugte Zusammensetzung für
die Deckschichten 160 und 123 besteht aus etwa
40 Atomprozent Silizium, etwa 52 Atomprozent Stickstoff und etwa
8 Atomprozent Wasserstoff. Die Deckschicht 160 weist vorzugsweise
eine Dicke in einem Bereich von etwa 25 bis 700 Ångström auf und am bevorzugtesten
im Bereich von etwa 50 bis 350 Ångström. Der Diffusionsbarriereliner 140 und
die Deckschicht 160 können
auch andere Materialien aufweisen, die zur Verhinderung der Metalldiffusion bekannt
sind.
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Die
Siliziumschicht 183 wird vorzugsweise bei einer Temperatur
aufgebracht, die niedrig genug ist, um eine Verschlechterung der
darunter liegenden Schichten oder Einrichtungen, die in dem Substrat 101 eingebettet
sind, zu verhindern. Daher kann die Beschichtungstemperatur unter
etwa 400°C
und vorzugsweise unter etwa 250°C
und bevorzugter unter etwa 23°C
liegen. Die Siliziumschicht 183 kann eine polykristalline
Schicht aufweisen, obwohl eine Einzelkristallschicht bevorzugter
ist.
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Weiter
Bezug nehmend auf 1, weisen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung das Bilden einer Siliziumschicht 183 über dem
Substrat 101 und bevorzugter über dem Leiter 145 auf.
Die Siliziumschicht 183 kann mittels herkömmlicher
Silizium-Epitaxieverfahren, einschließlich PVD, CVD, PECVD, MBE
und ALD aufgebracht werden. Wie unten in Verbindung mit bevorzugten
Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben, wird die Siliziumschicht 183 in
eine poröse
dielektrische Schicht umgewandelt, nachdem eine Damaszener-Verbindungsstruktur
durch die Siliziumschicht 183 hindurch erzeugt wurde.
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Nun
Bezug nehmend auf 2, ist die Zwischenstruktur
von 1 nach weiterer Verarbeitung gemäß der Ausführungsformen
der Erfindung veranschaulicht. Unter Verwendung herkömmlicher
Lithographie- und Musterungstechniken wird eine Damaszener-Verbindungsöffnung 190,
die ein Durchgangsloch 191 und einen Graben 192 aufweist,
durch die Siliziumschicht 183, die Deckschicht 160 und
den Haftvermittler 180 zum Leiter 145 erzeugt.
Die Damaszener-Verbindungsöffnung 190 ist
mit einem Diffusionsbarriere-Liner 201 versehen, der mittels
der gleichen Materialien und Verfahren, die oben in Bezug auf den
Diffusionsbarriere-Liner 140 beschrieben wurden, erzeugt
werden kann. Als nächstes
wird die Damaszener-Verbindungsöffnung 190 mit
einem Leiter 212 gefüllt,
der mittels der gleichen Materialien und Verfahren, die oben in
Bezug auf den Leiter 145 beschrieben wurden, erzeugt werden
kann. Als nächstes
wird die Zwischenstruktur geebnet, z. B. mittels CMP.
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Als
nächstes
wird selektiv eine zweite dielektrische Deckschicht 225 auf
dem Leiter 212 erzeugt, wodurch die Zwischenstruktur 193 entsteht,
die in 2 veranschaulicht ist. Die zweite dielektrische Deckschicht 225 weist
vorzugsweise poröses
Silizium oder Derivate davon auf. Wie in 2 gezeigt,
ist der Leiter 212 vorzugsweise von dem Diffusionsbarriere-Liner 201 und
der zweiten dielektrischen Deckschicht 225 eingeschlossen,
um ihn in späteren
Prozessschritten und im Endprodukt zu schützen. Wie in 2 gezeigt,
liegt die Fläche 194 der
Siliziumschicht 183 in der Zwischenstruktur 193 frei.
Als nächstes
wird die Siliziumschicht 183 anodisch oxidiert.
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Eine
geeignete elektrochemische Vorrichtung 301 zum anodischen
Oxidieren der Zwischenstruktur 193 ist in 3 veranschaulicht.
Die Vorrichtung 301 weist einen Elektrolyt 305 auf,
der in Kontakt mit der Fläche 194 der
Siliziumschicht 183 steht. Eine Anode 310 steht
in elektrischem Kontakt mit der Siliziumschicht 183. Eine
Kathode 315 kann ein Platin-Gitter 320 aufweisen,
das in den Elektrolyt 305 eingetaucht ist. Die Vorrichtung 301 kann
auch ein mechanisches Rührelement 325 und
eine Referenzelektrode 330 aufweisen, die auch in den Elektrolyt 305 eingetaucht
sind.
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Der
Elektrolyt 305 weist vorzugsweise einen Säureelektrolyt
auf, der Fluorwasserstoffsäure
und mindestens eine weitere Säure
aufweisen kann. In einer Ausführungsform
weist der Elektrolyt eine wässrige
Lösung
aus Fluorwasserstoffsäure
und Essigsäure
auf. Die Konzentration der Fluorwasserstoffsäure beträgt 40 Gew.%, während die
der Essigsäure 5
Gew.% beträgt.
Der pH-Wert eines solchen Elektrolyts liegt dann unter 2. Die anodische
Oxidation wird durch das Anlegen einer Spannung zwischen der Anode 310 und
der Kathode 315, um einen konstanten anodischen Stromfluss
zu erzeugen, der einer anodischen Stromdichte gleich etwa 3 mA/cm2 entspricht, bewirkt. Die Umwandlungsrate
des Siliziums in poröses Silizium
liegt dann in einer Größenordnung
von 0,2 Mikronen/Minute und die abschließend erhaltene Porosität liegt
in einer Größenordnung
von 60%. Obwohl Essigsäure
als ein sehr guter oberflächenaktiver
Stoff dient, kann zur Vereinfachung der Entfernung der Wasserstoffbläschen mittels
des Rührelementes 325 optional
weiteres, leichtes mechanisches Rühren durchgeführt werden.
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Die
anodische Oxidation wird vorzugsweise fortgesetzt, bis sich komplett
durch die Dicke der Siliziumschicht 183 hindurch Poren
bilden. An diesem Punkt erhöht
sich der Widerstand und, da die Operation mit einem konstanten Strom
durchgeführt
wurde, führt
dies zu einer Erhöhung
der Spannung zwischen der Anode 310 und der Referenzelektrode 330.
Die anodische Oxidation wird dann gestoppt, indem der Strom abgeschaltet
wird. Somit kann das anodische Ätzen
einer Siliziumschicht das Messen einer Potentialdifferenz zwischen
einem Elektrodenpaar, das in dem Elektrolyt angeordnet ist, und
das Stoppen der anodischen Oxidation, wenn ein Anstieg in der Potentialdifferenz
verzeichnet wird, aufweisen.
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Nun
Bezug nehmend auf 4, ist das Ergebnis der anodischen
Oxidation das Bilden einer porösen
Siliziumschicht 183A mit mehreren Verbindungsporen 197.
Vorzugsweise weist die poröse
Siliziumschicht 183A eine poröse Struktur und Eigenschaften,
die im Wesentlichen ähnlich
dem Dielektrikum 120 wie oben beschrieben sind, auf. Am
bevorzugtesten ist die Dielektrizitätskonstante der porösen Siliziumschicht 183A normalerweise
die eines Low-k-Dielektrikums, d. h. geringer als etwa 3,9.
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Im
Allgemeinen durchläuft
das frisch erzeugte poröse
Silizium eine weitere Oxidation und/oder Hydrierung, wenn es Luft
ausgesetzt wird. Da dies die Dielektrizitätskonstante erhöhen kann,
können die
Ausführungsformen
der Erfindung ferner einen Passivierungsprozess 430 aufweisen,
der die Oberfläche 194 des
porösen
Dielektrikums 183A stabilisiert.
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In
einem weiteren optionalen Schritt kann das poröse Silizium durch einen RTP-(rapid
temperature processing) H2O- und/oder O2-Prozess zu einem porösen Siliziumdioxid oxidiert
werden.
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Der
viel langsamere Hochofenprozess führt jedoch zu einem höheren thermischen
Budget und könnte
Migrationseffekte des Leiters oder anderer Ionen verursachen. Die
Ausführungsformen
der Erfindung können
daher ein poröses
Silizium-Dielektrikum, ein poröses
Siliziumdioxid-Dielektrikum und Kombinationen davon aufweisen.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
kann die Passivierung einen zweistufigen chemischen Prozess aufweisen,
der Silanol-Oberflächengruppen
in eine kohlenstoffhaltige, organische Gruppe umwandelt. Der erste
Schritt weist die Verwendung eines Halogenierreagens oder -agens
zur Umwandlung der Silanolgruppe in ein Siliziumhalogenid auf. Im
Falle einer nicht oxidierten Siliziumoberfläche kann das Halogenid direkt
ohne die Silanolgruppe als Zwischenstufe erzeugt werden. Der zweite
Schritt weist die Verwendung eines Derivatisierungsreagens zum Ersetzen
des Halogenids mit einer geeigneten organischen Gruppe auf. In einer
bevorzugten Ausführungsform
weist das Halogenieragens Thionylchlorid auf und das Derivatisierungsagens
weist eine organometallische Verbindung, vorzugsweise Methyllithium,
auf. In einer weiteren Ausführungsform
ist das Halogenieragens aus der Gruppe, die im Wesentlichen aus
SO2Cl2 (Sulfurylchlorid)
oder COCl2 (Carboxydichlorid) besteht, ausgewählt. In
einer weiteren Ausführungsform
weist die organometallische Verbindung ein Grignard-Reagens auf.
In noch einer weiteren Ausführungsform
weist die organometallische Verbindung eine organische Lithiumverbindung, RLi,
auf, wobei R aus einer Gruppe, die im Wesentlichen aus Alkyl- oder
Aryl-Verbindungen besteht, ausgewählt ist. In einer weiteren
Ausführungsform
ist die organometallische Verbindung Trimethylaluminium, oder allgemeiner
RARBRCAl,
wobei RA-C unabhängig eine Alkyl- oder Arylgruppe
aufweisen können.
Weitere Ausführungsformen
können nicht-organometallische
Derivatisierungsverbindungen aufweisen, die im Allgemeinen durch
RARBRCC(RDX) oder RARBRCSi(RDX)
dargestellt sind, wobei RA-C unabhängig eine Alkylgruppe
oder Wasserstoff aufweisen können,
RD unabhängig
eine Alkylgruppe aufweisen kann, und X Br, I, R, O-R (R=Alkyl),
Fluorsulfonat (-O-SO2-F) oder Triflat (-O-SO2-CF3) aufweist.
Weitere Ausführungsformen
können
nichtorganometallische Derivatisierungsverbindungen aufweisen, die
im Allgemeinen durch RARBC=CHRC dargestellt sind, wobei RA-C unabhängig eine
Alkylgruppe oder Wasserstoff aufweisen können.
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In
weiteren Ausführungsformen
kann die Passivierung in einem einstufigen Ansatz durch die Behandlung
der Schicht mit RARBRCC(RDX) oder RARBRCSi(RDX) erfolgen, wobei RA-C unabhängig eine Alkylgruppe
oder Wasserstoff aufweisen können,
RD unabhängig
eine Alkylgruppe aufweisen kann, und X Cl, Br, I, R, O-R (R=Alkyl),
Fluorsulfonat (-O-SO2-F) oder Triflat (-O-SO2-CF3) aufweist.
Weitere Ausführungsformen
können
die Passivierung unter Verwendung von Silazanen wie RA'RB'RC'Si-NH-SiRARBRC aufweisen,
wobei RA-C and RA'-C' unabhängig eine
Alkylgruppe oder Wasserstoff, oder bevorzugter HMDS (Hexamethyldisilazan)
aufweisen können.
Zu weiteren Passivierungsverfahren kann auch die Parylen-Auftragung gehören.
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Das
Passivieren kann auch die Behandlung des porösen Siliziums mit einem Hydroxytrialkylsilan aufweisen.
Vorzugsweise entspricht das Hydroxytrialkylsilan der allgemeinen
Formel HO-Si-R1R2R3, wobei R1-3 aus
der Gruppe, die im Wesentlichen aus Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl,
Butyl, Isobutyl und Kombinationen davon besteht, ausgewählt sind.
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In
weiteren Ausführungsformen
der Erfindung kann die Passivierung 430 das Versiegeln
der Poren 197, welche die Fläche 194 des porösen Siliziums 183A kreuzen,
aufweisen. Die Ausführungsformen
können
das Reagieren des porösen
Siliziums 183A mit einem mehrzähnigen, die Poren versiegelnden
Liganden aufweisen. Der mehrzähnige
Ligand ist vorzugsweise ein zweizähniger Ligand.
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Zweizähnige und
mehrzähnige,
die Poren versiegelnde Liganden sind von Vorteil, da die Liganden
mehrere Befestigungspunkte zur Low-k-Dielektrikumschicht aufweisen.
Viele herkömmliche
Dielektrikum-Behandlungen weisen Moleküle mit nur einem einzigen Befestigungspunkt
auf. Bei diesen Molekülen
besteht eine größere Chance
ihrer Entfernung im Verlauf von Hochtemperatur-Verarbeitungsschritten oder
anderen Schritten, wie Sputtern und Reinigung. Daher weisen die
Ausführungsformen
dieser Erfindung die Verwendung von mehrzähnigen, die Poren versiegelnden
Molekülen
mit mehreren Befestigungspunkten auf.
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Der
die Poren versiegelnde Ligand kann ein Reagens sein, das in einem
separaten System hergestellt und der Plasmareaktionskammer zugegeben wird.
Oder der Porenversiegelungsprozess kann in einer separaten Reaktionskammer
stattfinden. In weiteren Ausführungsformen
kann der die Poren versiegelnde Ligand in situ erzeugt werden, wo
er gebildet wird und kurz danach mit der beschädigten Dielektrikum-Oberfläche reagiert.
Der Reparaturprozess durch den die Poren versiegelnden Liganden
kann in einer einzelnen chemischen Reaktion stattfinden oder in
einer mehrstufigen Reaktion.
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Kleine
Moleküle
sind aufgrund ihrer geringeren sterischen Hinderung besser in der
Lage, in die Poren einzudringen und die Poren innerhalb der Masse
zu versiegeln. Im Gegensatz dazu reagieren große Moleküle am Eingang der Oberflächenporen, wodurch
die Oberfläche
versiegelt, jedoch die interne Porenreparatur behindert wird. Dementsprechend weist
eine bevorzugte Ausführungsform
einen zweistufigen Prozess auf, bei dem zuerst die internen Poren
mit kleinen Reparaturmolekülen
behandelt werden, und im Anschluss daran werden die externen Poren
mit großen
Molekülen
behandelt. Diese letzte Behandlung ka einen Plasmaschritt zum Freimachen von
Bindungsstellen und einen Versiegelungsschritt aufweisen.
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In
bevorzugten Ausführungsformen
ist der die Poren versiegelnde Ligand durch die allgemeine Formel
X-CH2-(CH2)n-CH2-X
dargestellt, wobei X eine Austrittsgruppe ist und n = 0–2. Zu Austrittsgruppen
können
H, NH2, Cl, Br, I, OCH3,
-SO2F oder Triflat (-O-SO2-CF3) zählen.
Bei der Bildung von Si-O-Si oder Si-O-C wird HX normalerweise durch
alternative Ausführungsformen
gebildet, welche größere Liganden
aufweisen, die im Allgemeinen durch die Formel X-Si(CH3)2-(CH2)n- Si(CH3)2-X (n = 0–2) dargestellt sind,
wobei X wieder die Austrittgruppe ist.
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Alternative
Ausführungsformen
können
einfach oder mehrfach verzweigte (massige) mehrzähnige Liganden aufweisen. Ein
Beispiel einfach verzweigter Liganden weist Verbindungen auf, die
im Allgemeinen durch X-CH2-(CH2)m(CR1R2)(CH2)o-CH2-X (2
+ m + o + 1 = n/2) dargestellt sind, wobei R1 und
R2 unabhängig
H, Alkyl oder Aryl sind. Der mehrzähnige Ligand kann auch einen
dreizähnigen
Liganden aufweisen. Ein bevorzugter dreizähniger Ligand ist durch die
folgende allgemeine Formel dargestellt:
X-CH2-(CH2)m(CXH)(CH2)o-CH2-X;
oder X-Si(CH3)2-(CH2)m(CXH)(CH2)o-Si(CH3)2-X; oder X-Si(CH3)2-(CH2)m(SiXCH3) (CH2)o-Si(CH3)2-X, wobei X die
Austrittsgruppe ist. Die Kettenlänge
m o n kann durch die Porengröße = (n
+ 2) × 1.22 Å genähert werden.
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Während exemplarische
Ausführungsformen der
Erfindung für
die Passivierung von porösem
Silizium beschrieben wurden, umschließen die Ausführungsformen
hierin auch poröses
Siliziumdioxid.
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In
weiteren Ausführungsformen
der Erfindung (nicht gezeigt) kann die zweite dielektrische Deckschicht 225 optional
an dieser Stelle durch eine andere Deckschicht ersetzt sein, welche
das Dielektrikum 183 und den Leiter 212 bedeckt.
Oder anstatt die zweite dielektrische Deckschicht 225 zu
ersetzen, kann eine weitere Deckschicht die zweite dielektrische
Deckschicht 225 und das Dielektrikum 183 bedecken.
Die Ausführungsformen
können
auch eine Reparatur oder Modifikation der zweiten dielektrischen
Deckschicht 225 aufweisen. Zum Beispiel kann eine Modifikation
das Bilden einer Öffnung
in der Deckschicht aufweisen, um ein Durchgangsloch zu einem im
Anschluss erzeugten nächsten
Level zu erzeugen. Der Rest der Herstellung der Einrichtung, einschließlich der
wiederholten Bildung von Low-k-Isolatorschichten,
Durchgangsloch- und Grabenätzung
und Metallaufbringung für
zusätzliche
Metallebenen, kann dann durchgeführt
werden. Die Herstellung kann auch ein Bilden weiterer Dielektrika aufweisen,
die nicht mit den Damaszener-Anwendungen
in Verbindung stehen, wobei die Dielektrika gemäß den Ausführungsformen der Erfindung
behandelt werden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile im Detail beschrieben
wurden, sollte verstanden werden, dass hierin verschiedene Änderungen, Substitutionen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne sich vom Gedanken
und Umfang der Erfindung wie durch die beigefügten Ansprüche definiert zu entfernen.
Der Fachmann auf dem Gebiet wird auch leicht verstehen, dass Materialien und
Verfahren variiert werden können
und trotzdem innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegen.
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Es
wird auch verstanden werden, dass die vorliegende Erfindung viele
anwendbare erfinderische Konzepte außer den zu Veranschaulichungszwecken
bevorzugten Ausführungsformen
verwendeten spezifischen Kontexten bereitstellt. Darüber hinaus
soll der Umfang der vorliegenden Anmeldung nicht auf die bestimmten
Ausführungsformen
des Prozesses, der Maschine, der Herstellung, der Stoffzusammensetzung,
der Mittel, der Verfahren und Schritte, die in dieser Spezifikation
beschrieben wurden, beschränkt
sein. Wie ein Durchschnittsfachmann auf dem Gebiet aus der Offenbarung
der vorliegenden Erfindung leicht verstehen wird, können Prozesse,
Maschinen, Herstellung, Stoffzusammensetzung, Mittel, Verfahren
oder Schritte, die derzeit existieren oder später entwickelt werden, welche
im Wesentlichen die gleiche Funktion erfüllen oder im Wesentlichen das
gleiche Resultat erzielen wie die entsprechenden hierin beschriebenen
Ausführungsformen,
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden. Dementsprechend sollen die beigefügten Ansprüche solche
Prozesse, Maschinen, Herstellung, Stoffzusammensetzung, Mittel,
Verfahren oder Schritte in ihren Schutzumfang einschließen.
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Zusammenfassung
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Die
Ausführungsformen
der Erfindung stellen eine Halbleitereinrichtung, welches ein Dielektrikum
aufweist, und sein Herstellungsverfahren bereit. Ein Herstellungsverfahren
weist auf ein Bilden einer Siliziumschicht über einem Substrat, ein Bilden
einer Öffnung
durch die Siliziumschicht, ein Füllen
der Öffnung
mit einem Leiter und ein anodisches Ätzen der Siliziumschicht zum
Erzeugen von porösem
Silizium. Die Ausführungsformen
können
ferner das Passivieren des porösen
Siliziums wie durch die Behandlung seiner Oberfläche mit einer organometallischen
Verbindung aufweisen. Weitere Ausführungsformen der Erfindung
stellen eine Halbleitereinrichtung bereit, welche eine Schicht mit
funktionalen Elementen sowie eine Verbindungsstruktur über der
Schicht aufweist, wobei die Verbindungsstruktur ein poröses Silizium-Dielektrikum
aufweist. In einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Verbindungsstruktur eine duale Damaszener-Verbindungsstruktur
auf. Weitere Ausführungsformen
können
einen Passivierungsschritt nach dem Schritt der Oxidation des porösen Siliziums
aufweisen.