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DE112006003812T5 - Kühlvorrichtung - Google Patents

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Publication number
DE112006003812T5
DE112006003812T5 DE112006003812T DE112006003812T DE112006003812T5 DE 112006003812 T5 DE112006003812 T5 DE 112006003812T5 DE 112006003812 T DE112006003812 T DE 112006003812T DE 112006003812 T DE112006003812 T DE 112006003812T DE 112006003812 T5 DE112006003812 T5 DE 112006003812T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
heat
units
coolant
modules
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112006003812T
Other languages
English (en)
Inventor
Tetsuya Takahashi
Kazuyoshi Toya
Akihiro Murahashi
Yasushi Nakayama
Shigetoshi Ipposhi
Kenichi Hayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE112006003812T5 publication Critical patent/DE112006003812T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D15/00Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies
    • F28D15/02Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies in which the medium condenses and evaporates, e.g. heat pipes
    • F28D15/0266Heat-exchange apparatus with the intermediate heat-transfer medium in closed tubes passing into or through the conduit walls ; Heat-exchange apparatus employing intermediate heat-transfer medium or bodies in which the medium condenses and evaporates, e.g. heat pipes with separate evaporating and condensing chambers connected by at least one conduit; Loop-type heat pipes; with multiple or common evaporating or condensing chambers
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/20Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating
    • H05K7/2089Modifications to facilitate cooling, ventilating, or heating for power electronics, e.g. for inverters for controlling motor
    • H05K7/20936Liquid coolant with phase change
    • H10W40/73

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  • Cooling Or The Like Of Semiconductors Or Solid State Devices (AREA)
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Abstract

Kühlvorrichtung, die folgendes aufweist:
eine Vielzahl von Kühlmodulen, die jeweilige Kühleinheiten zum Kühlen von Wärme erzeugenden Elementen mittels Kühlmittel sowie Abstrahleinheiten zum Abstrahlen von Wärme von dem in den Kühleinheiten erwärmten Kühlmittel aufweisen, wobei es sich bei den Kühlmodulen um solche vom Blasenpumpen-Typ handelt, bei denen das Kühlmittel zwischen den Abstrahleinheiten und den Kühleinheiten zirkuliert, indem das Kühlmittel in den Kühleinheiten zum Sieden gebracht wird, wobei die Abstrahleinheiten Seite an Seite angeordnet sind; und
ein Kühlgebläse zum Erzeugen eines Luftstroms, der gegen die Abstrahleinheiten geblasen wird.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit Kühlvorrichtungen zum Kühlen von Wärme erzeugenden Elementen, wie z. B. Halbleitervorrichtungen.
  • Stand der Technik
  • Eine elektrische Stromwandlervorrichtung, wie zum Beispiel ein Stromrichter oder ein Inverter, die einen Schaltvorgang mittels einer Halbleitervorrichtung ausführt, wird als elektrische Energiequelle für einen Elektromotor auf dem Gebiet der allgemeinen Industrie verwendet. Eine in einer elektrischen Stromwandlervorrichtung, wie einem Stromrichter oder einem Inverter, verwendete Halbleitervorrichtung, wie zum Beispiel ein IGBT (Bipolartransistor mit isoliertem Gate), ein Thyristor, ein Transistor oder eine Diode, erzeugt Wärme, wobei das Ausmaß der Wärmeerzeugung bei einem Anstieg der Ausgangsleistung ebenfalls ansteigt; daher ist eine wirksame Kühlung der Halbleitervorrichtung wichtig. Hierbei wird ein IPM (intelligentes Leistungsmodul), das aus einer Halbleitervorrichtung in modularer Ausführung mit einer Treiberschaltung konfiguriert ist, ebenfalls als Halbleitervorrichtung verstanden.
  • Bei einer herkömmlichen Kühlvorrichtung wird ein System in der Praxis verwendet, bei dem ein Wärmerohr zum Einsatz kommt. Das Wärmerohr weist eine Ausbildung auf, bei der Kühlmittel in ein Rohr eingeschlossen ist, das aufrecht stehend angeordnet ist; ein zu kühlendes Zielobjekt wird mit einem unteren Bereich des Rohrs in Kontakt gebracht; und eine Rippe oder dergleichen wärmeabführende Konstruktion ist in seinem oberen Bereich vorgesehen. Das in dem Rohr eingeschlossene Kühlmittel wird in dem unteren Bereich durch die von dem zu kühlenden Zielobjekt aufgenommene Wärme verdunstet.
  • Das verdunstete Kühlmittel bewegt sich in Richtung auf den oberen Bereich des Rohrs und kehrt dann an dem oberen Bereich des Rohrs in den flüssigen Zustand zurück, ohne seine Wärme zu verlieren, und anschließend sammelt sich das im flüssigen Zustand befindliche Kühlmittel, nachdem dieses die Innenwand des Rohrs entlang geströmt ist, in dem unteren Bereich. Das gesammelte Kühlmittel wird dann wieder verdunstet.
  • Wie vorstehend beschrieben, wird bei dem Wärmerohr durch Verdunsten des Kühlmittels die Wärme von dem unteren Bereich zu dem oberen Bereich übertragen und dann von dem oberen Bereich nach außen abgeführt, so daß das zu kühlende Zielobjekt, das mit dem unteren Bereich in Berührung gebracht ist, gekühlt wird.
  • Bei einer Kühlvorrichtung, bei der ein Wärmerohr verwendet wird, ist eine Leiterplatte, an der eine Wärme erzeugende Halbleitervorrichtung angebracht ist, horizontal derart angeordnet, daß die Halbleitervorrichtung nach unten weist, so daß das Wärmerohr derart angeordnet wird, daß es mit der nach oben weisenden Basisfläche der Leiterplatte in Kontakt gebracht wird (siehe zum Beispiel Patentdokument 1).
  • Eine Kühlvorrichtung, die für eine elektrische Stromwandlervorrichtung für ein Elektroschienenfahrzeug verwendet wird, wird ebenfalls bereits in der Praxis verwendet und beinhaltet eine Wärmeaufnahmeplatte mit einem Strömungskanal zum Hindurchströmenlassen von Kühlflüssigkeit durch diesen sowie mit einer daran angebrachten Halbleitervorrichtung, einen Wärmetauscher für den Wärmeaustausch zwischen der Kühlflüssigkeit von der Wärmeaufnahmeplatte und der Luft, eine Pumpe zum Zirkulieren der Kühlflüssigkeit zwischen der Wärmeaufnahmeplatte und dem Wärmetauscher, sowie eine Gebläseeinrichtung zum Blasen von Kühlluft zu dem Wärmetauscher, wobei mehrere Sätze von Wärmeaufnahmeplatten, Wärmetauschern, Pumpen und Gebläseeinrichtungen rechtwinklig zu der Längsausrichtung des Fahrzeugkörpers kollinear angeordnet sind.
  • Diese Kühlvorrichtung ist derart konfiguriert, daß Luft durch die Seitenfläche des Fahrzeugkörpers eingeleitet wird, wobei die Gebläseeinrichtung und die Wärmeaufnahmeplatte zusammen parallel zu der Längsausrichtung des Fahrzeugkörpers angeordnet sind und einander zugewandt gegenüberliegen, während der Wärmetauscher und die Wärmeaufnahmeplatte in der Längsausrichtung des Fahrzeugkörpers rechtwinklig zueinander angeordnet sind (siehe zum Beispiel Patentdokument 2).
    • Patentdokument 1 Japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift JP-A-2002-134670
    • Patentdokument 2 Japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift JP-A-1997-246767
  • Offenbarung der Erfindung
  • Mit der Erfindung zu lösende Probleme
  • Bei der das Wärmerohr verwendenden Kühlvorrichtung muß das Wärmerohr vertikal angeordnet werden, und die Leiterplatte muß horizontal angeordnet werden, und aus diesem Grund ist für das Wärmerohr eine Höhe erforderlich, die etwa gleich 10 cm oder höher als dieser Wert ist; aus diesem Grund ist es schwierig, die Leiterplatten in überlappender Relation anzuordnen. Der Betrag der Wärmeerzeugung der Halbleitervorrichtung sowie die für die Anbringung der Halbleitervorrichtung erforderliche Fläche stehen fest, und aus diesem Grund sind die Höhe und das Volumen des Wärmerohrs durch den Wärmeerzeugungsbetrag pro Flächeneinheit bestimmt; somit ist bisher auch ein vorbestimmtes Volumen für die Kühlvorrichtung erforderlich, um der einen vorbestimmten Wärmeerzeugungsbetrag aufweisenden Leiterplatte Rechnung zu tragen.
  • Bei der Kühlvorrichtung, bei der die Kühlflüssigkeit unter Verwendung der Pumpe zirkuliert wird, ist Raum für Zubehör, wie zum Beispiel die Pumpe und einen Reservetank für die Kühlflüssigkeit, erforderlich. Außerdem sind der Wärmetauscher und die Wärmeaufnahmeplatte rechtwinklig zueinander angeordnet, und es ist eine vorbestimmte Fläche für den Wärmetauscher erforderlich; aus diesem Grund konnte ein Set aus der Wärmeaufnahmeplatte, dem Wärmetauscher, der Pumpe und der Gebläseeinrichtung nicht mit einer besonders geringen Spaltbeabstandung angeordnet werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Kühlvorrichtung, deren zum Realisieren eines vorbestimmten Kühlfähigkeitsniveaus erforderliches Volumen kleiner ist als bei einer herkömmlichen Vorrichtung.
  • Mittel zum Lösen der Aufgabe
  • Eine Kühlvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine Vielzahl von Kühlmodulen, von denen jedes eine Kühleinheit zum Kühlen eines Wärme erzeugenden Elements mittels Kühlmittel sowie eine Abstrahleinheit zum Abstrahlen von Wärme von dem sich in der Kühleinheit erwärmenden Kühlmittel aufweist, wobei die Kühlmodule nach Art von Pumpen vom Blasen-Typ ausgebildet sind, bei denen das Kühlmittel zwischen der Abstrahleinheit und der Kühleinheit dadurch zirkuliert, daß das Kühlmittel in der Kühleinheit zum Sieden gebracht wird, wobei die Abstrahleinheiten Seite an Seite nebeneinander angeordnet sind und wobei ein Kühlgebläse zum Erzeugen eines Luftstroms vorhanden ist, der gegen die Abstrahleinheit geblasen wird.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die Kühlvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet die Vielzahl von Kühlmodulen, von denen jedes eine Kühleinheit zum Kühlen des Wärme erzeugenden Elements mittels des Kühlmittels sowie eine Abstrahleinheit zum Abstrahlen von Wärme von dem in der Kühleinheit erwärmten Kühlmittel aufweist, wobei die Kühlmodule in Form von Pumpen vom Blasen-Typ ausgebildet sind, bei denen das Kühlmittel zwischen der Abstrahleinheit und der Kühleinheit zirkuliert wird, indem das Kühlmittel in der Kühleinheit zum Sieden gebracht wird, wobei die Abstrahleinheiten Seite an Seite angeordnet sind und wobei man einen Effekt dahingehend erhält, daß das zum Erzielen eines vorbestimmten Kühlfähigkeitsniveaus erforderliche Volumen der Vorrichtung geringer ist als bei einer herkömmlichen Vorrichtung.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Darstellung zur Erläuterung eines Zustands, in dem eine elektrische Stromwandlervorrichtung, die eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung verwendet, an einem Elektroschienenfahrzeug angebracht ist;
  • 2 eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 3 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 4 eine Perspektivansicht zur Erläuterung eines Kühlmoduls mit daran angebrachten Halbleitervorrichtungen zum Bilden der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 5 eine Ansicht zur Erläuterung einer Konfiguration des bei der Kühlvorrichtung verwendeten Kühlmoduls sowie der Strömung von Kühlmittel durch diese hindurch gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung;
  • 6 eine Perspektivansicht zur Erläuterung einer Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung, die eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 7 eine Perspektivansicht zur Erläuterung einer Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung, die eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 8 eine Draufsicht zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung verwendet, bei Betrachtung vom Boden der Vorrichtung;
  • 9 eine Perspektivansicht zur Erläuterung einer Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung, die eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 10 eine Draufsicht zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung verwendet, bei Betrachtung vom Boden der Vorrichtung; und
  • 11 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung verwendet.
  • Beste Art und Weise zum Ausführen der Erfindung
  • Ausführungsbeispiel 1
  • Unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 wird ein Fall erläutert, in dem eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung bei einer elektrischen Stromwandlervorrichtung mit einem Stromrichter und einem Inverter für ein Elektroschienenfahrzeug verwendet wird. 1 zeigt eine Ansicht zur Erläuterung der elektrischen Stromwandlervorrichtung, bei der die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 verwendet wird. Dabei zeigt 1(a) eine Seitenansicht, während 1(b) eine Draufsicht gesehen von unten zeigt.
  • 2 zeigt eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konfiguration der elektrischen Stromwandlervorrichtung, die die Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 verwendet. Eine Perspektivansicht der gesamten Konfiguration ist in 2(a) dargestellt, und die Konfiguration eines einzelnen Kühlmoduls, an dem eine vorbestimmte Anzahl von Halbleitervorrichtungen angebracht ist, ist in 2(b) dargestellt. Eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie X-X gemäß 1(b) ist in 3 gezeigt.
  • 4 zeigt eine Perspektivansicht des Kühlmoduls in einem Zustand, in dem die Halbleitervorrichtungen angebracht sind, zum Bilden der Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung. 5 zeigt eine Ansicht zur Erläuterung der Konfiguration des in der Kühlvorrichtung verwendeten Kühlmoduls sowie der Strömung von Kühlmittel, das bei der elektrischen Stromwandlervorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Wie in 1(a) gezeigt ist, ist eine elektrische Stromwandlervorrichtung 100 unter dem Fahrzeugkörper eines Elektroschienenfahrzeugs angebracht. Wie in 1(b) gezeigt, ist etwa in der oberen Hälfte der Darstellung der elektrischen Stromwandlervorrichtung 100 eine Hauptschaltungseinheit 1 vorgesehen, die ein Gehäuse 1A aufweist, in dem eine Halbleitervorrichtung, die eine Hauptschaltung zum Wandeln von elektrischem Strom bildet, und ein Kühlmechanismus der Halbleitervorrichtung angebracht sind.
  • Etwa im Zentrum der Bodenfläche der elektrischen Stromwandlervorrichtung 100 ist ein Gebläse 2 als Kühlgebläse zum Erzeugen von Wind bzw. eines Luftstroms vorgesehen, wobei dieses mit der Hauptschaltungseinheit 1 in Kontakt steht, um eine Kühlung durch den Kühlmechanismus zu erzielen. Eine elektrische Komponente 3 ist unter der Hauptschaltungseinheit 1 in einer das Gebläse 2 umgebenden Weise angeordnet.
  • Dabei handelt es sich bei der elektrischen Komponente 3 um ein elektrisches Teil, das zum Konfigurieren der elektrischen Stromwandlervorrichtung erforderlich ist. An den Kühlmodulen 6 angebrachte Halbleitervorrichtungen sowie separat plazierte Kondensatoren sind jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Wie in 1(a) zu sehen, ist in der Seitenfläche der Hauptschaltungseinheit 1 eine Öffnung 1B (in 1 nicht dargestellt) in dem Gehäuse 1A vorgesehen, durch die das Gebläse 2 Luft von außen ansaugt, und ein Filter 1C ist an der Öffnung 1B angebracht, um das Eindringen von Staub usw. in das Innere der Hauptschaltungseinheit 1 zu verhindern. Wie in 3 dargestellt ist, sind Kanäle 4 als Windkanäle in der Hauptschaltungseinheit 1 vorgesehen, um Außenluft von der Öffnung 1B zu dem Gebläse 2 strömen zu lassen.
  • Die Außenluft, die von der in der Seitenfläche des Elektroschienenfahrzeugs vorgesehenen Öffnung 1B angesaugt wird, strömt durch die die Hauptschaltungseinheit 1 durchziehenden Kanäle 4, kühlt die die Hauptschaltung bildenden Halbleitervorrichtungen und wird durch das Gebläse 2 von dem unteren Bereich des Elektroschienenfahrzeugs nach außen geleitet. Das Gebläse 2, bei dem ein Motor im Zentrum von diesem angeordnet ist, ist derart ausgebildet, daß Rotoren beidseits des Motors vorhanden sind. Die Rotoren saugen Luft von der Motorseite her an und geben diese durch die Zentrifugalkraft nach außen ab.
  • 2(a) zeigt eine Perspektivansicht der elektrischen Stromwandlervorrichtung 100, wobei der Fahrzeugkörper, das Gehäuse 1A sowie Teile für die elektrische Verschaltung des Elektroschienenfahrzeugs weggelassen sind. Eine vorbestimmte Anzahl (bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 6) von Kühlmodulen 6, in denen Halbleitervorrichtungen als Wärme erzeugende Elemente angebracht sind, die jeweils einen Schaltvorgang zum Wandeln des elektrischen Stroms ausführen, ist in Breitenrichtung angeordnet, wobei Sätze von derart angeordneten Kühlmodulen in zwei Reihen vorgesehen sind.
  • Kondensatoren 5 als Wechselstromquelle für einen Inverter sind auf der Hauptschaltungseinheit 1 angeordnet. Was die Kondensatoren 5 anbelangt, die auf den Kühlmodulen 6 auf der rückseitigen Reihe vorgesehen sind, so sind diese in der Zeichnung weggelassen. Halbleitervorrichtungen 7 (in 2(b) nicht dargestellt) sind an den Kühlmodulen 6 derart angebracht, daß die einen Oberflächen der Vorrichtungen mit den Modulen in Kontakt stehen und Verdrahtungsplatten 8 für die elektrische Verdrahtung mit den jeweiligen anderen Oberflächen der Vorrichtungen verbunden sind.
  • Hierbei können die Spalte zwischen den angeordneten Kühlmodulen 6 enger gewählt werden, wenn die elektrische Isolierung sichergestellt ist. Die Reihe der Kühlmodule 6 ist an dem Gehäuse 1A oder einem Festlegeelement aus geeignetem Material festgelegt.
  • In 4 ist das Kühlmodul 6 mit einer Kühleinheit 6A, an der eine vorbestimmte Anzahl (bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 3) von Halbleitervorrichtungen 7 angebracht ist, mit einem Wärmetauscher 6B für den Wärmeaustausch zwischen die Kühleinheit 6A verlassendem und in diese eintretendem Kühlmittel sowie mit einer Abstrahleinheit 6C zum Abstrahlen von Wärme von dem durch die Kühleinheit 6A erwärmten Kühlmittel ausgebildet.
  • Die Kühleinheit 6A, der Wärmetauscher 6B und die Abstrahleinheit 6C sind etwa in der gleichen Ebene angeordnet, wobei die Kühleinheit 6A in der Nähe der Abstrahleinheit 6C angeordnet ist und der Wärmetauscher 6B über der Kühleinheit 6A angeordnet ist. In 2(b) ist ein Zustand veranschaulicht, in dem auch die Verdrahtungsplatte 8 angebracht ist, durch die die Halbleitervorrichtungen 7 die elektrische Schaltung bilden können, während 4 einen Zustand veranschaulicht, in dem die Verdrahtungsplatte 8 nicht angebracht ist.
  • Wie in 3 zu sehen ist, sind die Abstrahleinheiten 6C jeweils im Inneren eines jeden Kanals 4 angeordnet, wobei sie durch den die Kanäle 4 durchströmenden Luftstrom gekühlt werden. Da die Abstrahleinheiten 6C in zwei Reihen angeordnet sind, sind die Kanäle 4 innerhalb der Hauptschaltungseinheit 1 auf zwei Bereiche verteilt.
  • Die an einem Kühlmodul 6 angebrachten Halbleitervorrichtungen sollten bei einer elektrischen Schaltung, wie zum Beispiel einer Einzelphase oder einem Einzelarm eines Stromrichters oder eines Inverters, nahe beieinander angeordnet sein. Infolgedessen können der Widerstand und die Induktanz der elektrischen Schaltung reduziert werden, und auch die Verdrahtung läßt sich in einfacherer Weise ausführen. Ein einzelner Baustein oder ein einzelnes Gehäuse, in dem eine Vielzahl von Vorrichtungen untergebracht ist, kann an dem Kühlmodul 6 angebracht werden.
  • Die Fläche der Kühleinheit 6A und der Abstrahleinheit 6C eines einzelnen Kühlmoduls 6 sowie die Anzahl von Kühlmodulen 6 sind derart vorgegeben, daß alle anzubringenden Halbleitervorrichtungen 7 angebracht werden können, eine abgeschätzte Menge an Wärme, die von den angebrachten Halbleitervorrichtungen 7 erzeugt wird, von der Kühleinrichtung 6C abgeführt werden kann und das Gesamtvolumen möglichst klein ist.
  • Da die Temperatur der Kühlluft für das näher bei der Öffnung plazierte Kühlmodul 6 niedriger ist und die Kühlleistungsfähigkeit von diesem höher ist, kann die in dem Kühlmodul 6 erzeugte Wärmemenge derart vorgesehen sein, daß die Wärmemenge um so höher ist, je näher das Kühlmodul bei der Öffnung angeordnet ist, und die Wärmemenge um so geringer ist, desto weiter das Kühlmodul von der Öffnung entfernt ist.
  • Eine Konfiguration des Kühlmoduls 6 wird unter Bezugnahme auf 5 erläutert. In der Kühleinheit 6A ist eine Vielzahl von Wärmeaufnahmerohren 6D, durch die das Kühlmittel hindurch strömt, in Längsrichtung mit einer vorbestimmten Beabstandung angeordnet, wobei diese in einem Bereich vorgesehen sind, in dem die in gestrichelten Linien dargestellten Halbleitervorrichtungen 7 angebracht sind, und die Wärmeaufnahmerohre 6D sind an ihren unteren Enden mit einem einzigen Rohr 6E verbunden und an ihren oberen Enden mit dem Wärmetauscher 6B verbunden.
  • In dem Wärmetauscher 6B, dessen äußere Formgebung zylindrisch ist, sind zwei Trennplatten 6F mit identischer Formgebung an jeweiligen Stellen mit einer vorbestimmten Beabstandung von den beiden Enden des Wärmetauschers vorgesehen. Die beiden Trennplatten 6F weisen eine vorbestimmte Anzahl von kreisförmigen Öffnungen auf, von denen jede mit einem zylindrischen Rohr 6G verbunden ist.
  • Das Innere des Wärmetauschers 6B, das durch die beiden Trennplatten 6F abgetrennt ist, ist zur Innenseite und zur Außenseite des Rohrs 6G verschieden; das heißt, da das Innere des Rohrs 6G mit der Außenseite der Trennplatten 6F verbunden ist, unterscheidet sich das Innere des Wärmetauschers 6B durch zwei Bereiche. Die in der Kühleinheit 6A angeordneten Wärmeaufnahmerohre 6D sind in dem Bereich, der sandwichartig zwischen den beiden Trennplatten 6F eingeschlossen ist, mit der Außenseite der Rohre 6G verbunden.
  • Das mit der Kühleinheit 6A verbundene Rohr 6E ist mit dem rechten Bereich der in der Zeichnung auf der rechten Seite angeordneten Trennplatte 6F verbunden. Ein Rohr 6H, das mit dem Boden der Abstrahleinheit 6C verbunden ist, ist mit dem Boden des unmittelbar rechten Bereichs der auf der linken Seite angeordneten Trennplatte 6F verbunden. Ein mit der Abstrahleinheit 6C verbundenes Rohr 6J ist mit dem linken Bereich der auf der linken Seite angeordneten Trennplatte 6F verbunden.
  • In der Abstrahleinheit 6C ist eine Vielzahl von Wärmeabstrahlrohren 6K vorgesehen, die in Längsrichtung mit einer vorbestimmten Beabstandung angeordnet sind, wobei die Wärmeabstrahlrohre 6K an ihrer Oberseite mit dem Rohr 6J verbunden sind und an ihrer Unterseite mit dem Rohr 6H verbunden sind. Wärmeabstrahlrippen 6L, die jeweils zwischen den Wärmeabstrahlrohren 6K angeordnet sind, sind zum Erhöhen des Wärmeabstrahlungsbetrages vorgesehen.
  • Die Formgebung der Wärmeabstrahlrippen 6L ist derart vorgegeben, daß durch die Kanäle 4 hindurchströmende Kühlluft hindurchgeleitet werden kann, der Druckverlust beim Hindurchströmen der Luft durch die Wärmeabstrahlrippen 6L innerhalb eines zulässigen Bereichs liegt und der Wärmeabstrahlungsbetrag erhöht ist.
  • Die Kühlmittelströmung ist ebenfalls in 5 dargestellt. In den Wärmeaufnahmerohren 6D, die in der Kühleinheit 6A enthalten sind, wird das Kühlmittel durch die in den Halbleitervorrichtungen erzeugte Wärme erhitzt und beginnt dann zu sieden. Der durch das Sieden erzeugte Kühlmitteldampf bewegt sich nach oben in Richtung zu dem oberen Wärmetauscher 6B, und das flüssige Kühlmittel wird ebenfalls in Richtung auf den Wärmetauscher 6B bewegt, indem es durch die Kühlmittel-Dampfblasen mitgenommen wird.
  • Das in den Wärmetauscher 6B eintretende Kühlmittel strömt außerhalb des Rohrs 6G, und nachdem die Wärme des Kühlmittels auf die des Rohrs 6G übertragen worden ist, wird der Kühlmitteldampf in den flüssigen Zustand zurückgeführt; dadurch wird auch die Temperatur des Kühlmittels reduziert. Das Kühlmittel strömt von dem Wärmetauscher 6B durch das Rohr 6H und tritt in die Abstrahleinheit 6C ein. Die Temperatur des in die Abstrahleinheit 6C eintretenden Kühlmittels wird durch Abgabe der Wärme an die Luft weiter reduziert.
  • Von der Abstrahleinheit 6C tritt das Kühlmittel nach Hindurchströmen durch das Rohr 6J in den Wärmetauscher 6B ein. Die Temperatur des Kühlmittels beim Eintritt in den Wärmetauscher 6B nach dem Hindurchströmen durch das Rohr 6J wird aufgrund der Tatsache, daß das Kühlmittel im Inneren des Rohrs 6G strömt, durch die Wärme erhöht, die von dem externen Kühlmittel abgegeben wird. Von dem Wärmetauscher 6B strömt das Kühlmittel durch das Rohr 6E hindurch zu der Kühleinheit 6A zurück.
  • Das Kühlmittel wird in den in der Kühleinheit 6A enthaltenen Wärmeaufnahmerohren 6D zum Sieden gebracht und bewegt sich nach oben, und der derart bewegte Kühlmitteldampf kehrt dann durch Abkühlung in den flüssigen Zustand zurück; somit strömt das Kühlmittel in konstanter Weise von dem siedenden Bereich in Richtung zu dem Bereich, in dem der Dampf in den flüssigen Zustand zurückkehrt, wobei dies zu einer Zirkulation des Kühlmittels führt, ohne daß eine Pumpe vorhanden ist.
  • Ein solcher Mechanismus zum Zirkulieren des Kühlmittels unter Verwendung des Siedens des Kühlmittels wird auch als Blasenpumpe bezeichnet. Unter Verwendung einer Blasenpumpe ist das Vorsehen einer Pumpe sowie ihrer Zubehöreinrichtungen nicht notwendig, und die Konstruktion des Kühlmoduls läßt sich vereinfachen; infolgedessen ist auch die Wartung vereinfacht.
  • Hinsichtlich der Platzersparnis kann zumindest das sonst von der Pumpe usw. eingenommene Volumen durch die Nutzung der Blasenpumpe reduziert werden. Ferner müssen in dem Fall, in dem eine Pumpe usw. vorgesehen ist, die Spalte zwischen den Kühlmodulen 6 unter Berücksichtigung der Höhe und der Breite der Pumpe usw. festgelegt werden, und aus diesem Grund könnten die Spalte bzw. Abstände zwischen den Kühlmodulen 6 nicht ausreichend reduziert werden; die Abstände zwischen den Kühlmodulen 6 lassen sich jedoch jeweils auf einer Dicke halten, die in etwa gleich der Dicke von einem der eigentlichen Kühlmodule 6 ist, und infolgedessen kann das Volumen, das zum Kühlen einer vorbestimmten erzeugten Wärmemenge erforderlich ist, geringer als in dem Fall vorgesehen werden, in dem eine Pumpe vorhanden ist.
  • Bei Verwendung des Wärmerohres war für das Wärmerohrsystem ein Volumen erforderlich, das man durch Multiplizieren der Fläche der Kühleinheit, an der die Wärme erzeugenden Halbleitervorrichtungen angebracht sind, mit der Höhe des Wärmerohrs erhält; dagegen kann bei der vorliegenden Vorrichtung das für die Kühlung erforderliche Volumen reduziert werden, da sichergestellt ist, daß die Fläche der Abstrahleinheit, die der erzeugten Wärmemenge entspricht, ausreichend ist und keine Einschränkungen hinsichtlich der Dicke der Abstrahleinheit bestehen, da reduzierte Dicken für die Kühleinheit und die Abstrahleinheit vorgesehen sind.
  • Der Betrag der erzeugten Wärme ist entsprechend der Wandlungsleistungsfähigkeit der elektrischen Stromwandlervorrichtung bestimmt, und das Volumen, das zum Kühlen einer äquivalenten Menge der erzeugten Wärme erforderlich ist, läßt sich reduzieren. Somit kann das Volumen der elektrischen Stromwandlervorrichtung, deren Wandlungsleistungsfähigkeit äquivalent zu der einer herkömmlichen Vorrichtung ist, kleiner ausgebildet werden als bei der herkömmlichen Vorrichtung.
  • Da die in einer Doppelreihe vorgesehenen Abstrahleinheiten nahe beieinander angeordnet sind, kann ein einziges Gebläse für die in zwei Reihen vorhandenen Teile verwendet werden, d. h. die Anzahl der Teile läßt sich reduzieren, und dadurch wiederum lassen sich die Kosten vermindern, und die Zuverlässigkeit kann verbessert werden. Selbst in einem Fall, in dem die Abstrahleinheiten in einer einzigen Reihe angeordnet sind, kann durch Anordnen der Abstrahleinheiten seitlich nebeneinander wiederum ein solcher Vorteil dahingehend erzielt werden, daß ein einziges Gebläse für eine Vielzahl von Abstrahleinheiten ausreichend ist.
  • Obwohl die Kühlmodule wie angegeben in zwei Reihen angeordnet worden sind, können diese auch in einer einzigen Reihe oder in mehr als zwei Reihen angeordnet werden. Die Abstrahleinheiten der in zwei Reihen angeordneten Kühlmodule sind nahe beieinander angeordnet, wobei die in zwei Reihen vorhandenen Kühlmodule dafür konfiguriert sind, von einem einzigen Gebläse gekühlt zu werden, jedoch kann auch ein Gebläse für jede Reihe der Kühlmodule oder für jede vorbestimmte Anzahl von Kühlmodulen vorgesehen werden.
  • Obwohl die Kühleinheit und die Abstrahleinheit des Kühlmoduls seitlich etwa in derselben Ebene angeordnet worden sind, können die Kühleinheit und die Abstrahleinheit auch unter Bildung eines vorbestimmten Winkels zwischen sich angeordnet werden und in etwa parallel zueinander in jeweils voneinander verschiedenen Ebenen angeordnet werden oder auch übereinander oder schräg und seitlich zueinander angeordnet werden.
  • Obwohl ein Fall beschrieben worden ist, bei dem die Kühlvorrichtung bei der an einem Elektroschienenfahrzeug angebrachten Stromwandlervorrichtung angebracht ist, kann die Vorrichtung auch bei einer Stromwandlervorrichtung Anwendung finden, die an einer anderen Maschine als einem Elektroschienenfahrzeug angebracht ist, oder auch bei einer andere Vorrichtung als einer elektrischen Stromwandlervorrichtung. Zum Beispiel kann die Vorrichtung zum Kühlen einer elektrischen Platte usw. verwendet werden, an der eine Wärme erzeugende Halbleitervorrichtung angebracht ist.
  • Die Vorrichtung kann auch bei einem anderen Wärme erzeugenden Element als einer Halbleitervorrichtung angewendet werden. Die Kühlvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann bei einem beliebigen zu kühlenden Wärme erzeugenden Element Anwendung finden, solange sich das Wärme erzeugende Element mit der Kühleinheit in Kontakt bringen läßt.
  • Die vorstehende Beschreibung gilt auch für die weiteren Ausführungsbeispiele.
  • Ausführungsbeispiel 2
  • In dem Ausführungsbeispiel 2 ist ein Fall veranschaulicht, in dem die Konfiguration gemäß Ausführungsbeispiel 1 derart verändert ist, daß das Gebläse für jede Reihe von angeordneten Kühlmodulen vorgesehen ist. 6 zeigt eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 2.
  • Es werden nur die Unterschiede gegenüber der 2 gemäß Ausführungsbeispiel 1 erläutert. Die in zwei Reihen vorgesehenen Kühlmodule 6 sind derart angeordnet, daß die Abstrahleinheiten 6C voneinander getrennt sind, und jedes Gebläse 2 ist rückseitig von jeder Reihe der Abstrahleinheiten 6C angeordnet, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Es läßt sich wiederum ein Effekt erzielen, daß die Kühlmodule 6 in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 kompakt vorgesehen werden können (das Volumen der Kühlvorrichtung, das zum Kühlen einer vorbestimmten erzeugten Wärmemenge erforderlich ist, läßt sich reduzieren).
  • Ausführungsbeispiel 3
  • In dem Ausführungsbeispiel 3 ist ein Fall veranschaulicht, in dem die Konfiguration gemäß Ausführungsbeispiel 1 verändert ist, indem ein Gebläse für jede vorbestimmte Anzahl von Kühlmodulen vorgesehen ist, so daß die Modularität des Kühlmoduls weiter verbessert ist. 7 zeigt eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung, die eine Kühlvorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 4 verwendet. 8 zeigt eine von unten gesehene Draufsicht auf die Hauptschaltungseinheit 1.
  • Es werden nur die Unterschiede gegenüber 2 gemäß Ausführungsbeispiel 1 erläutert. Da die Gebläse 2 unter dem Kühlmodul 1 angeordnet sind, sind sie in der Perspektivansicht nicht zu sehen. Wie in 8 in der Draufsicht von unten zu sehen ist, sind zwei Gebläse 2 für jeweils zwei Kühlmodule 1 vorhanden.
  • Man erhält wiederum einen Effekt, daß die Kühlmodule 6 in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 kompakt vorgesehen werden können. Da ferner ein Gebläse pro vorbestimmte Anzahl von Kühlmodulen vorhanden ist, erhält man wiederum einen Effekt, daß die modulare Ausbildung in Abhängigkeit von dem Gebläsesatz und der vorbestimmten Anzahl von Kühlmodulen weiter verbessert wird.
  • Ausführungsbeispiel 4
  • In dem Ausführungsbeispiel 4 ist ein Fall veranschaulicht, in dem die Konfiguration gemäß Ausführungsbeispiel 3 derart verändert ist, daß Außenluft durch die beiden Seitenflächen des Elektroschienenfahrzeugs eingeleitet wird. 9 zeigt eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Konfiguration einer elektrischen Stromwandlervorrichtung gemäß Ausführungsbeispiel 4. 10 zeigt eine von unten gesehene Draufsicht auf die Hauptschaltungseinheit 1. 11 zeigt eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der Luftströmung im Inneren der Hauptschaltungseinheit 1.
  • Es werden nur die Unterschiede gegenüber der 7 und der 8 gemäß Ausführungsbeispiel 3 erläutert. Die Hauptschaltungseinheit 1 ist rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung des Elektroschienenfahrzeugs angeordnet, so daß die Abstrahleinheiten 6C der Kühlmodule 6 an einer Seitenfläche des Elektroschienenfahrzeugs angeordnet sind. Das Gebläse 2 bewirkt ein Ansaugen von Außenluft durch die beiden Seitenflächen des Elektroschienenfahrzeugs, um die Luft dann in Richtung nach unten aus der elektrischen Stromwandlervorrichtung auszuleiten.
  • Man erhält wiederum den Effekt, daß die Kühlmodule 6 in ähnlicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 kompakt vorgesehen werden können. Da ferner ein Gebläse pro vorbestimmte Anzahl von Kühlmodulen vorgesehen ist, wird wiederum ein Effekt erzielt, daß die modulare Ausbildung in Abhängigkeit von dem Gebläsesatz und der vorbestimmten Anzahl von Kühlmodulen weiter verbessert ist. Da ferner Außenluft durch die beiden Bereiche, d. h. beiden Seitenflächen des Elektroschienenfahrzeugs eingeleitet werden kann, kann eine größere Menge an Außenluft angesaugt werden, wobei dies zu dem Effekt führt, daß sich eine verbesserte Kühleffizienz ergibt.
  • Zusammenfassung
  • Die Erfindung schafft eine Kühlvorrichtung mit einer Vielzahl von Kühlmodulen (6), die Kühleinheiten (6A) zum Kühlen von Wärme erzeugenden Elementen (7) mittels Kühlmittel sowie Abstrahlungseinheiten (6C) zum Abstrahlen von Wärme von dem in den Kühleinheiten (6A) erwärmten Kühlmittel aufweist, wobei es sich bei der Vielzahl von Kühlmodulen um solche vom Blasenpumpen-Typ handelt, bei denen das Kühlmittel zwischen den Abstrahleinheiten (6C) und den Kühleinheiten (6A) zirkuliert, indem das Kühlmittel in den Kühleinheiten (6A) zum Sieden gebracht wird, wobei die Abstrahleinheiten (6C) Seite an Seite angeordnet sind und wobei ein Kühlgebläse (2) zum Erzeugen eines Luftstroms vorhanden ist, der gegen die Abstrahleinheiten (6C) geblasen wird.
  • 100
    elektrische Stromwandlervorrichtung
    1
    Hauptschaltungseinheit
    1A
    Gehäuse (Festlegeelement)
    1B
    Öffnung
    1C
    Filter
    2
    Gebläse (Kühlgebläse)
    3
    elektrische Komponente
    4
    Kanal (Windkanal)
    5
    Kondensator
    6
    Kühlmodul
    6A
    Kühleinheit
    6B
    Wärmetauscher
    6C
    Abstrahleinheit
    6D
    Wärmeaufnahmerohr
    6E
    Rohr
    6F
    Trennwand
    6G
    Rohr
    6H
    Rohr
    6J
    Rohr
    6K
    Wärmeabstrahlrohr
    6L
    Wärmeabstrahlrippe
    7
    Halbleitervorrichtung
    8
    Verdrahtungsplatte
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2002-134670 A [0008]
    • - JP 1997-246767 A [0008]

Claims (5)

  1. Kühlvorrichtung, die folgendes aufweist: eine Vielzahl von Kühlmodulen, die jeweilige Kühleinheiten zum Kühlen von Wärme erzeugenden Elementen mittels Kühlmittel sowie Abstrahleinheiten zum Abstrahlen von Wärme von dem in den Kühleinheiten erwärmten Kühlmittel aufweisen, wobei es sich bei den Kühlmodulen um solche vom Blasenpumpen-Typ handelt, bei denen das Kühlmittel zwischen den Abstrahleinheiten und den Kühleinheiten zirkuliert, indem das Kühlmittel in den Kühleinheiten zum Sieden gebracht wird, wobei die Abstrahleinheiten Seite an Seite angeordnet sind; und ein Kühlgebläse zum Erzeugen eines Luftstroms, der gegen die Abstrahleinheiten geblasen wird.
  2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kühlmodule in einer Vielzahl von Reihen angeordnet sind, so daß die Seite an Seite angeordneten Abstrahleinheiten in einander benachbarten Reihen vorgesehen sind.
  3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Kühlgebläse pro vorbestimmte Anzahl von Kühlmodulen vorgesehen ist.
  4. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner ein Festlegeelement zum Festlegen der Vielzahl von Kühlmodulen aufweist, an denen die Wärme erzeugenden Elemente angebracht sind.
  5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, die weiterhin einen Windkanal aufweist, durch den ein durch das Kühlgebläse erzeugter Luftstrom hindurchströmen kann, wobei die Abstrahleinheiten innerhalb des Windkanals angeordnet sind.
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