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TECHNISCHES GEBIET
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Diese
Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Brennstoffzellensystem und
ein Verfahren, das das Brennstoffzellensystem abschaltet; und insbesondere
ein Brennstoffzellensystem, das befähigt ist, das Einfrieren
seiner Komponenten, wie etwa in einem Gaskanal angeordneter Pumpen
und Ventile, zu verhindern, und ein Verfahren zum Abschalten des Brennstoffzellensystems.
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STAND DER TECHNIK
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Ein
Brennstoffzellensystem ist ein System, in dem ein Brenngas und ein
als Oxidationsmittel dienendes Gas einer Brennstoffzelle über
entsprechende Gasförderkanäle zugeführt
werden, und durch Anwendung einer elektrochemischen Reaktion dieser Gase
in einem Hauptteil der Brennstoffzelle Elektrizität zu
erzeugen.
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Durch
die elektrochemische Reaktion wird im Hauptteil der Brennstoffzelle
Wasser erzeugt und das Wasser wird aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle
in einem Zustand abgeführt, in dem das Wasser sich in einem
Brennstoffzellenabgas (ein aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle
abgeleitetes Brenngas) und einem Abgas des Oxidationsmittels (ein
aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle abgeleitetes, als Oxidationsmittel
dienendes Gas) enthalten ist.
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Deshalb
kann, falls während des abgeschalteten Zustands des Systems
die Umgebungstemperatur des Systems auf den Gefrierpunkt oder darunter absinkt,
die Feuchtigkeit in den in den Ventilen, den Armaturen, etc. der
Gaskanäle des Systems verbleibenden Gasen kondensieren
und die Komponenten des Systems können einfrieren.
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In
einem solchen Falle besteht die Möglichkeit, daß das
Starten des Brennstoffzellensystems unmöglich ist, selbst
wenn danach eine Aktion zum Starten des Brennstoffzellensystems
durchgeführt wird. Oder es besteht die Möglichkeit,
daß es, selbst wenn das Brennstoffzellensystem gestartet
werden kann, schwierig ist, die normale Aktion des Brennstoffzellensystems
durchzuführen. Insbesondere das Einfrieren einer Gasversorgungsvorrichtung,
wie einer Pumpe, würde die Zufuhr des Brenngases oder des
als Oxidationsmittel dienenden Gases unmöglich machen und
es würde beträchtliche Zeit erfordern, das ganze
System in Betrieb zu setzen.
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Um
das Problem zu vermeiden, wurde ein Verfahren zur Entfernung von
Restwasser vorgeschlagen, bei dem an der Eingangsöffnung
oder Entleerungsöffnung einer Wasserstoffpumpe ein Flüssigkeitsspeicherabschnitt
angeordnet ist, so daß die Feuchtigkeit nicht leicht in
der Pumpenkammer der Wasserstoffpumpe verbleibt und die Innenseite
der Wasserstoffpumpe unmittelbar vor dem Auftreten einer Systemabschaltung
mit trockenem Wasserstoffgas spült. Siehe die
japanische offengelegte Patentanmeldung
Nr. 2003-178782 .
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Es
wurde auch ein Verfahren zur Entfernung von Restwasser vorgeschlagen,
bei dem einer Wasserstoffpumpe zu einem vorgegebenen Zeitpunkt innerhalb
einer Phase zur Systemabschaltung trockenes Wasserstoffgas zugeführt
wird, um das Einfrieren der Wasserstoffpumpe zu verhindern. Siehe
die
japanische offengelegte
Patentanmeldung Nr. 2005-158426 .
- Patentdokument
1: japanische offengelegte
Patentanmeldung Nr. 2003-178782 ,
- Patentdokument 2: japanische
offengelegte Patentanmeldung Nr. 2005-158426 .
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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DURCH DIE ERFINDUNG ZU LÖSENDE
AUFGABE
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Die
japanischen offengelegten Patenanmeldungen
Nr. 3003-178782 und
2005-158426 ziehen jedoch
nur die Frostsicherung für die Wasserstoffpumpe in Betracht,
jedoch ist keinerlei Aktion zur Entfernung der im Hauptteil der
Brennstoffzelle oder anderen Abschnitten verbleibenden Feuchtigkeit
erwogen.
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Um
das Problem des Einfrierens der Gaskanäle des Systems einschließlich
des Hauptteils der Brennstoffzelle und/oder einer Wasserstoffpumpe zum
Zeitpunkt einer Systemabschaltung zu vermeiden, wenn das Verfahren
ausgeführt wird, das in den
japanischen offengelegten Patentanmeldungen
Nr. 2003-178782 und
Nr.
205-158426 offenbart ist, in der Annahme, daß die
Gaskanäle einschließlich des Hauptteils der Brennstoffzelle
und die Wasserstoffpumpe Spülkanäle sind, entsteht
das Problem dadurch, das es schwierig ist, die Feuchtigkeit in den Gaskanälen
wirksam aus dem System zu beseitigen, weil die Feuchtigkeit im Hauptteil
der Brennstoffzelle in die Bestandteile des Systems fließt,
die auf der stromab gelegenen Seite der Gasströmung, angeordnet
sind, wie die Pumpen und Ventile.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein verbessertes Brennstoffzellensystem
offenbart, bei dem das obige Problem beseitigt ist.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung wird ein Brennstoffzellensystem offenbart,
das wirksam zum Zeitpunkt des Systemstarts ein Einfrieren der Bestandteile
verhindert, die in den Kanälen für das Brenngas
und/oder das als Oxidationsmittel dienende Gas angeordnet sind,
wie etwa Pumpen.
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MITTEL ZUM LÖSEN
DES PROBLEMS
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Bei
einer Ausführungsform der Erfindung, die eines oder mehrere
der vorstehend genannten Probleme löst, ist ein Brennstoffzellensystem
offenbart, umfassend einen Hauptteil einer Brennstoffzelle, einen
dem Hauptteil der Brennstoffzelle ein reaktives Gas zuführenden
und das reaktive Gas aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle abführenden
Gaskanal und einen Einstellteil, der den Strömungszustand
des reaktiven Gases im Gaskanal einstellt, wobei das Brennstoffzellensystem
wenigstens zwei Spülkanäle umfaßt, die
einen Teil des Gaskanals spülen, wobei ein erster Spülkanal
so ausgebildet ist, daß er den Hauptteil des Brennstoffzelle
umfaßt, und ein zweiter Spülkanal so ausgebildet
ist, daß er den Hauptteil der Brennstoffelle umgeht.
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Es
sollte beachtet werden, daß der Einstellteil einen Bestandteil
des Systems benennt, der bei einem Teil der Gaskanäle angeordnet
ist, die reaktives Gas zuführen und abführen,
wie einer Pumpe, einem Ventil, eine Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung, ein
Befeuchter, oder eine Rohreitung. Es sind beim erfindungsgemäßen
Brennstoffzellensystem wenigstens zwei Spülkanäle
vorgesehen und die Spülung des ersten Spülkanals
einschließlich des Hauptteils der Brennstoffzelle erfolgt
zum Zeitpunkt eines Systemstopps. Danach wird die Spülung
des zweiten Spülkanals durchgeführt, der den Hauptteil
der Brennstoffzelle nicht enthält. Deshalb ist es möglich, das
Restwasser aus dem betroffenen Gaskanal wirkungsvoll zu entfernen,
ohne durch die aus der Brennstoffzelle abgeführte Feuchtigkeit
beeinflußt zu werden.
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Das
oben erwähnte Brennstoffzellensystem kann so angeordnet
werden, daß sowohl der erste als auch der zweite Spülkanal
den gleichen Einstellteil enthalten. Dadurch ist es möglich,
eine wirkungsvolle Trocknung des betroffenen Einstellteils durchzuführen.
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Das
oben erwähnte Brennstoffzellensystem kann so angeordnet
sein, daß ein Teil des das reaktive Gas abführenden
Gaskanals einen Zirkulationskanal einschließt, der durch
Anwendung einer Zirkulationspumpe das abgeführte reaktive
Gas in einen Teil des das reaktive Gas zuführenden Kanals
zurückführt, wobei sowohl der erste als auch der
zweite Spülkanal die Zirkulationspumpe enthält.
Durch diese Konstruktion wird zunächst beim Abschalten
des Brennstoffzellensystems die Spülung im ersten, den Hauptteil
der Brennstoffzelle enthaltenden Spülkanal durchgeführt
und dann wird die Spülung im zweiten, die Zirkulationspumpe
enthaltenden Spülkanal ohne Beeinflussung durch den Hauptteil
der Brennstoffzelle durchgeführt. Somit ist es möglich,
eine wirkungsvolle Trocknung der Zirkulationspumpe zu realisieren.
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Das
oben erwähnte Brennstoffzellensystem kann so angeordnet
sein, daß der zweite Spülkanal einen Bypasskanal
enthält, dessen eines Ende mit einer Stelle des Zirkulationskanals
zwischen der Zirkulationspumpe und dem das reaktive Gas führenden Teil
des Gaskanals verbunden ist, und dessen anderes Ende mit einer Stelle
des Zirkulationskanals zwischen dem Hauptteil der Brennstoffzelle
und der Zirkulationspumpe verbunden ist.
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Das
oben erwähnte Brennstoffzellensystem kann so angeordnet
sein, daß wenigstens einer der ersten und zweiten Spülkanäle
eine Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung enthält.
In diesem Falle wird die im Kanal für das reaktive Gas
verbleibende Feuchtigkeit gesammelt und vom System durch die Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung
abgeführt, und es ist möglich, eine wirkungsvolle
Trocknung des Einstellteils zu realisieren.
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Das
oben erwähnte Brennstoffzellensystem kann so angeordnet
sein, daß der zweite Spülkanal mit einem reaktiven
Gas gespült wird, das nicht über den Hauptteil
der Brennstoffzelle zirkuliert. In diesem Falle kann der zweite
Spülkanal mit trockenem reaktivem Gas gespült
werden, das keine Feuchtigkeit enthält, und es ist möglich,
eine wirkungsvolle Trocknung des Einstellteils zu realisieren.
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Als
eine Ausführungsform der Erfindung, die eines oder mehrere
der oben erwähnten Probleme löst, wird ein Verfahren
zum Abschalten des oben erwähnten Brennstoffzellensystems
offenbart, wobei das Verfahren folgende Schritte umfaßt:
Durchführung einer Spülung im ersten Spülkanal
vor einem Systemstopp und Durchführung einer Spülung
im zweiten Spülkanal vor einem Systemstopp. Durch dieses
Verfahren ist es möglich, die Bestandteile in einem Zustand
zu trocknen, in dem sie nach dem Trocknen des Hauptteils der Brennstoffzelle
vom Hauptteil der Brennstoffzelle getrennt sind, und es ist möglich,
ein wirkungsvolles Trocknungsverfahren zu realisieren.
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Das
oben erwähnte Verfahren zum Abschalten des Brennstoffzellensystems
kann so angeordnet sein, daß das Brennstoffzellensystem
weiter eine Ermittlungseinheit umfaßt, die die Temperatur
an einer vorgegebenen Stelle feststellt und, wenn die von der Ermittlungseinheit
festgestellte Temperatur geringer ist als eine Bezugstemperatur
oder dieser gleich, wird die Spülung sowohl im ersten Spülkanal
wie auch im zweiten Spülkanal durchgeführt. Durch
dieses Verfahren werden die oben erwähnten Schritte nur durchgeführt,
wenn sich das Brennstoffzellensystem in einem Zustand mit niedriger
Umgebungstemperatur befindet, bei dem mit hoher Wahrscheinlichkeit ein
Einfrieren eintreten kann, und es wird eine Energieeinsparung beim
Brennstoffzellensystem erreicht.
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Das
oben erwähnte Verfahren zum Abschalten des Brennstoffzellensystems
kann so gestaltet sein, daß, wenn festgestellt wird, daß die
Menge des Restwassers im ersten Spülkanal geringer ist
als ein Bezugswert oder diesem gleich, vom Schritt der Durchführung
der Spülung im ersten Spülkanal zum Schritt der
Durchführung der Spülung im zweiten Spülkanal
weitergeschaltet wird. Dadurch können die betroffenen Teile
zuverlässig und wirkungsvoll getrocknet werden.
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WIRKUNGEN DER ERFINDUNG
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Gemäß den
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Brennstoffzellensystems kann die im Gaskanal verbleibende Feuchtigkeit
wirkungsvoll abgeführt werden und das Einfrieren einer
Pumpe oder anderer Bestandteile beim gestoppten Zustand des Brennstoffzellensystems
kann verhindert werden. Deshalb ist es möglich, das Brennstoffzellensystem selbst
bei niedriger Umgebungstemperatur beim nächsten Systemstart
unverzüglich zu starten.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Schaltbild der Gestaltung eines Brennstoffzellensystems gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Aktion des Brennstoffzellensystems
dieser Ausführungsform beim Beginn des Abschaltens des Brennstoffzellensystems.
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3 ist
ein Schaltbild der Gestaltung eines Brennstoffzellensystems gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung.
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BESTE ART, DIE ERFINDUNG AUSZUFÜHREN
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Es
erfolgt nun eine Beschreibung der Ausführungsformen der
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
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Nachfolgend
wird eine Ausführungsform des Brennstoffzellensystems erläutert,
bei der die Erfindung auf die Brenngaszuführ- und abführ-
(oder Zirkulations-)kanäle angewandt wird. Jedoch kann
die Erfindung auch auf die Kanäle für das als
Oxidationsmittel dienende Gas angewandt werden.
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Die 1 zeigt
die Gestaltung eines Brennstoffzellensystems gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung. Dieses System besitzt einen
Hauptteil 1 der Brennstoffzelle, und im Hauptteil der Brennstoffzelle
erzeugte elektrische Leistung kann beispielsweise als Antriebsquelle
für ein Kraftfahrzeug dienen.
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Das
Brennstoffzellensystem schließt weiter einen Brenngaskanal 2 für
die Zirkulation eines Brenngases innerhalb des Brennstoffzellensystems, einen
Kanal 3 für die Zirkulation eines als Oxidationsmittel
dienenden Gases innerhalb des Brennstoffzellensystems und eine Steuereinheit 4 ein.
Nachfolgend wird ein Beispiel eines Brennstoffzellensystems beschrieben,
das Wasserstoffgas als das der Brennstoffzelle zugeführte
Brenngas benutzt.
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Der
Brenngaskanal 2 schließt einen Brenngaszuführkanal 201 ein,
um von einer Quelle von Wasserstoffbrenngas, wie einem Hochdruck-Wasserstofftank 200,
dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle Wasserstoffbrenngas
zuzuführen, sowie einen Abführkanal 203 für
Brennstoff-Abgas zur Abführung von Brennstoff-Abgas aus
dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle.
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Der
Abführkanal 203 für Brennstoff-Abgas
ist im wesentlichen ein Zirkulationskanal, und dieser Kanal verbindet
den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle mit dem Brenngaszuführkanal 201 über
eine Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 und
eine Wasserstoffpumpe 210. die später erwähnt
werden. Der Abführkanal 203 für Brennstoff-Abgas
kann auch als Zirkulationskanal 203 bezeichnet werden.
Ein erster Zweigkanal 207 und ein zweiter Zweigkanal 209 sind mit
dem Zirkulationskanal 203 verbunden.
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Ein
normalerweise geschlossenes Magnetventil 230 ist an einer
Auslaßöffnung des Hochdruck-Wasserstofftanks 200 angeordnet
und ein Druckreduziersteuerventil 232 und ein normalerweise
geschlossenes Magnetventil 234 sind im Brenngaszuführkanal 201 des
Brenngaskanals 2 in einer vom Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle abgelegenen Position bzw. einer nahe dem Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle gelegenen Position angeordnet.
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Andererseits
sind im Zirkulationskanal 203 ein normalerweise geschlossenes
Druckreduziersteuerventil 240, eine Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220,
eine Wasserstoffpumpe 210 und ein Rückschlagventil 242 in
dieser Reihenfolge jeweils an Positionen längs des Zirkulationskanals
angeordnet, die sich außerhalb des Hauptteils 1 der
Brennstoffzelle befinden.
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Der
erste Zweigkanal 207 ist mit der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 über
das normalerweise geschlossene Magnetventil 224 verbunden.
Der zweite Zweigkanal 209 ist an einem zwischen der Auslaßöffnung
der Wasserstoffpumpe 210 und dem Verbindungspunkt A des
Zirkulationskanals 203 mit dem Brenngaszuführkanal 201 gelegenen Punkt
mit dem Zirkulationskanal 203 verbunden.
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Ein
normalerweise geschlossenes Magnetventil (Spülventil) 246 und
eine Verdünnungsvorrichtung 250 sind im zweiten
Zweigkanal 209 angeordnet. und das andere Ende des zweiten
Zweigkanals 209 am Ausgang der Verdünnungsvorrichtung 250 ist mit
einem später erwähnten Abführkanal 303 für
das als Oxidationsmittel dienende Gas verbunden. Das andere Ende
des ersten Zweigkanals 207 ist ebenfalls mit dem Abführkanal 303 für
das als Oxidationsmittel dienende Gas verbunden.
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Ein
vom Zirkulationskanal 203 abzweigender Bypasskanal 250 ist
mit dem Zirkulationskanal 203 an einem Punkt zwischen der
Wasserstoffpumpe 210 und dem Verbindungspunkt A (der Verbindungspunkt des
Zirkulationskanals 203 und des Brenngaszuführkanals 201)
verbunden. Dieser Bypasskanal 250 ist wieder an einer Position
zwischen dem Magnetventil 240 und der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 über
ein Magnetventil 515 mit dem Zirkulationskanal 203 verbunden.
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Andererseits
enthält der Kanal 3 für das als Oxidationsmittel
dienende Gas einen Zuführkanal 301 für
das als Oxidationsmittel dienendes Gas, um den Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle mit dem als Oxidationsmittel dienenden Gas zu versorgen,
sowie einen Abführkanal 303 für das Abgas
des als Oxidationsmittel dienenden Gases, um ein als Oxidationsmittel
dienendes Gas aus dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle abzuleiten.
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Ein
Kompressor 305 und ein Befeuchter 325 sind im
Zuführkanal 301 für das als Oxidationsmittel dienende
Gas angeordnet. Der Befeuchter 325 ist im als Oxidationsmittel
dienenden Gas angeordnet und ein Magnetventil (Luftauslaßventil) 309 ist
zwischen dem Befeuchter 325 und dem Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle angeordnet.
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Der
Abführkanal 303 für das Abgas des als Oxidationsmittel
dienenden Gases schließt einen Zweigkanal 312 für
das Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases ein, der in Bezug
auf den Verbindungspunkt des Abführkanals 303 für
das Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases und des Zweigkanals 207 stromab
angeordnet ist, und dieser Zweigkanal 312 für
das Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases ist mit der Verdünnungsvorrichtung 250 verbunden.
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Alternativ
können die Verdünnungsvorrichtung 250 und
der Zweigkanal 312 für das Abgas des als Oxidationsmittel
dienenden Gases im Brennstoffzellensystem weggelassen werden.
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Die
Steuereinheit 4 steuert die entsprechenden Ventile 234, 240, 244, 246, 230, 232, 309,
die Wasserstoffpumpe 210 und den Kompressor 305 ansprechend
auf das Ergebnis 400 einer Druckmessung und das Ergebnis 401 einer
Temperaturmessung, von einem Drucksensor bzw. einem Temperatursensor,
die an vorgegebenen Positionen der oben erwähnten Kanäle
angeordnet sind. Überdies steuert die Steuereinheit 4 ein
Magnetventil 515, das später erwähnt
wird. Im Interesse der Übersichtlichkeit der Darstellung
sind im Schaltbild der 1 die Verbindungsleitungen zwischen
der Steuereinheit und den Einzelteilen weggelassen.
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Nun
erfolgt eine Beschreibung des normalen Strömungswegs des
als Oxidationsmittel dienenden Gases. Bei einem normalen Betrieb
des Brennstoffzellensystems wird der Kompressor 305 durch
die Steuereinheit 4 angetrieben, so daß die Atmosphärenluft
als das als Oxidationsmittel dienende Gas aufgenommen wird, dem
Zuführkanal 301 für das als Oxidationsmittel
dienende Gas durchströmt und über den Befeuchter 325 dem
Hauptteil 1 der Brennstoffzelle zugeführt wird.
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Das
zugeführte, als Oxidationsmittel dienende Gas wird durch
die elektrochemische Reaktion im Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
verbraucht und dann als Abgas des als Oxidationsmittel dienenden
Gases aus dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle abgeführt. Das
abgeführte Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases
durchströmt den Abführkanal 303 für das
Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases und wird nach der
Außenseite des Brennstoffzellensystems entlassen.
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Danach
folgt die Beschreibung des Strömungsweges des Wasserstoffgases.
Beim normalen Betrieb des Brennstoffzellensystems wird das Magnetventil 230 durch
die Steuereinheit 4 derart geöffnet, daß Wasserstoffgas
vom Hochdruck-Wasserstofftank 200 eintritt und den Brenngaszuführkanal 201 durchströmt,
worauf dann sein Druck durch das Druckreduziersteuerventil 232 vermindert
wird. Danach wird das Wasserstoffgas über das Magnetventil 234 dem
Hauptteil 1 der Brennstoffzelle zugeführt.
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Das
zugeführte Wasserstoffgas wird durch die elektrochemische
Reaktion im Hauptteil 1 der Brennstoffzelle verbraucht
und dann als Wasserstoffabgas aus dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
abgeführt. Nachdem es durch den Zirkulationskanal 203 geströmt
ist und die Feuchtigkeit durch die Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 entfernt
wurde, wird das abgeführte Wasserstoffabgas über
die Wasserstoffpumpe 210 zum Brenngaszuführkanal 201 zurückgeführt
und wieder dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle zugeführt.
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Weil
das Rückschlagventil 242 zwischen der Wasserstoffpumpe 210 und
dem Verbindungspunkt A des Brenngaszuführkanals 201 und
dem Zirkulationskanal 203 angeordnet ist, fließt
das zirkulierende Wasserstoffabgas nicht rückwärts.
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Normalerweise
sind die Magnetventile 244 und 246 im ersten und
im zweiten Zweigkanal 207 und 209 in den geschlossenen
Zustand versetzt. Falls diese Ventile bei Bedarf in den geöffneten
Zustand versetzt sind, wird das Feuchtigkeit enthaltende, durch
die Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 bearbeitete
Gas und das keiner Zirkulation bedürfende Wasserstoffabgas über
die entsprechenden Zweigkanäle abgeführt. Diese
Flüssigkeiten und/oder Gase werden aus dem Brennstoffzellensystem über
den Abführkanal 303 für das Abgas des
als Oxidationsmittel dienenden Gases abgeleitet.
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Nun
wird die Aktion zur Verhinderung des Einfrierens eines Bestandteils
des Brennstoffzellensystems gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Im Folgenden wird die Aktion zur Verhinderung
des Einfrierens einer Wasserstoffpumpe des Brennstoffzellensystems
als ein typisches Beispiel beschrieben.
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Im
allgemeinen werden, wenn das Brennstoffzellensystem in einer Umgebung
mit niedriger Temperatur gestoppt wird, die Bestandteile des Systems
(eine Pumpe, verschiedene Ventile, eine Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung,
ein Befeuchter, ein Rohrleitungssystem usw.) durch Kondensation der
im System verbleibenden, Feuchtigkeit enthaltenden Gase einfrieren.
Dies kann Schwierigkeiten beim Anspringen des Brennstoffzellensystems
beim folgenden Systemstart verursachen. Ein denkbares Verfahren
zur Vermeidung des Einfrierens solcher Bestandteile besteht darin,
daß ein Brennstoffabgas oder dergleichen dem Brenngaskanal 2 zugeleitet wird
und das Restwasser veranlaßt wird, vor dem Abschalten des
Systems oder während des Abschalten des Systems zu entweichen.
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Beispielsweise
ist es ein vorstellbares Verfahren zum Trocknen der Wasserstoffpumpe 210,
einen Spülkanal (der später als erster Spülkanal 600 bezeichnet
wird) für den gesamten Brenngaskanal einschließlich
des Hauptteils 1 der Brennstoffzelle zu gestalten.
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Jedoch
tritt in diesem Falle, falls eine zirkulierende Spülung
des Wasserstoffabgases wiederholt wird, bis geprüft ist,
daß die Restwassermenge geringer ist als ein Bezugswert
oder gleich diesem, das Restwasser aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle kontinuierlich
in die Wasserstoffpumpe ein. Somit wird die Spülaktion
wiederholt, bis sowohl das Trocknen des Hauptteils der Brennstoffzelle
als auch das Trocknen der Wasserstoffpumpe vollendet sind.
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Normalerweise
wird im Vergleich mit den Fällen anderer Bestandteile mehr
Zeit für die Entfernung des Restwassers aus der Wasserstoffpumpe
benötigt. Falls das oben erwähnte vorstellbare
Verfahren benutzt wird, ist wird der Wirkungsgrad der Trocknung der
Wasserstoffpumpe gering sein und es wird beträchtliche
Zeit bis zum Systemstopp vergehen.
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Um
das Problem zu umgehen, ist das Verfahren zum Abschalten des Brennstoffzellensystems gemäß der
Erfindung derart ausgebildet, daß zwei Spülkanäle
(erster und zweiter Spülkanal) gebildet werden und vor
einem Systemstopp bei einer niedrigen Umgebungstemperatur zwei Schritte
der Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung ausgeführt werden. Beim
ersten Schritt der Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung wird die Feuchtigkeitsentfernung
im den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle enthaltenden ersten Spülkanal
derart ausgeführt, daß der Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
getrocknet wird. Danach wird beim zweiten Schritt der Aktion zur
Feuchtigkeitsentfernung die Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung bei
der Wasserstoffpumpe 210 ausgeführt, die sich
im zweiten Spülkanal befindet, der den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
nicht enthält. Deshalb ist es möglich, die Feuchtigkeitsentfernung
bei der Wasserstoffpumpe wirkungsvoll durchzuführen.
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Das
oben erwähnte Verfahren einer zweistufigen Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung
wird nun im Detail beschrieben. Beim ersten Schritt zirkuliert das Brennstoffabgas
innerhalb eines ersten Spülkanals 600, der in 1 durch
eine gestrichelte Linie angezeigt ist. Und zwar wird das Brennstoffabgas
durch Gebrauch der Wasserstoffpumpe 210 in dem Pfad, der
den Zirkulationskanal 203 zwischen dem Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle und der Wasserstoffpumpe 210 enthält,
und dem Brenngaszuführkanal 201 zwischen dem Punkt
A und dem Hauptteil 1 der Brennstoffzelle in Zirkulation
versetzt; und eine rückgewinnende Entfernung des Restwassers
innerhalb des Systems wird durch die Nutzung der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 durchgeführt.
Bei diesem Schritt sind das Druckreduziersteuerventil 234 und
das Magnetventil 240 in den geöffneten Zustand versetzt
und die Magnetventile 230, 232, 515 sind
in den geschlossenen Zustand versetzt. Die im Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle verbleibende Restfeuchtigkeit wird durch die Zirkulationsaktion
des Brennstoffabgases vollständig abgeführt.
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Danach
wird beim zweiten Schritt in einem zweiten Spülkanal 610,
der in 1 durch eine gestrichelte Doppellinie angezeigt
ist und der den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle umgeht,
das Brennstoffabgas durch Gebrauch der Wasserstoffpumpe 210 in
Zirkulation versetzt, so daß das Restwasser durch die Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 210 entfernt
wird. Bei diesem Schritt sind das Druckreduziersteuerventil 234 und
das Magnetventil 240 in den geschlossenen Zustand und das
Magnetventil 515 in den geöffneten Zustand versetzt.
Demgemäß kann die Wasserstoffpumpe 210 wirkungsvoll
getrocknet werden, ohne durch den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
beeinflußt zu werden.
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Die 2 ist
ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der Aktion des Brennstoffzellensystems
dieser Ausführungsform beim Beginn des Stoppens des Brennstoffzellensystems.
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Beim
Schritt S10 wird die Temperatur der Außenluft oder die
Temperatur des Rohrleitungssystems (beispielsweise die Temperatur
eines der Rohre der in 1 gezeigten Brenngaskanäle 2)
durch Verwendung einer Ermittlungseinheit, wie eines Temperatursensors,
gemessen und die Steuereinheit 4 stellt fest, ob die Aktion
zur Feuchtigkeitsentfernung für die Verhinderung des Einfrierens
erforderlich ist, auf der Basis des Ergebnisses eines Vergleichs
der gemessenen Temperatur 401 und eines vorgegebenen Schwellenwerts.
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Wenn
die gemessene Temperatur 401 geringer ist als der Schwellenwert
oder diesem gleich, entscheidet die Steuereinheit 4, daß die
Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung im Brenngaskanal 2 erforderlich
ist. In diesem Falle schreitet die Steuerung zum nächsten
Schritt S20 fort.
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Andererseits,
wenn die gemessene Temperatur 401 den Schwellenwert überschreiet,
wird der Befehl für die Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung nicht
von der Steuereinheit 4 ausgegeben und das Brennstoffzellensystem
wird gestoppt, ohne irgendeine spezielle Aktion auszuführen.
Deshalb ist es möglich, durch diesen Beurteilungsschritt
S10 Energie zu sparen.
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Beim
normalen System kann die Aktion zur Durchführung einer
Spülung im ersten Spülkanal vor einem Systemstopp
als normale Art des Abschaltens einbezogen werden. Im Falle eines
solchen Systems wird, wenn beim Schritt S10 festgestellt wurde,
daß die gemessene Temperatur 401 den Schwellenwert überschreitet,
nur die Spülung im ersten Spülkanal unmittelbar
vor dem Systemstopp durchgeführt werden.
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Beim
Schritt S20 sind die Magnetventile 230 und 515 auf
den geschlossenen Zustand eingestellt (oder der geschlossene Zustand
wird überprüft) und die Magnetventile 234 uns 240 sind
auf den geöffneten Zustand eingestellt (oder der geöffnete
Zustand wird überprüft), um den ersten Spülkanal 600 zu
bilden. Und die Wasserstoffpumpe 210 wird betrieben, um
die Zirkulation des Brennstoffabgases innerhalb des ersten Spülkanals 600 zu
starten. Demgemäß wird der Vorgang zur Sammlung
der Restfeuchtigkeit in dem den Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
enthaltenden ersten Spülkanal 600 durch Anwendung
der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 durchgeführt.
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Beim
Schritt S30 wird beurteilt, ob die Restwassermenge im ersten Spülkanal
geringer ist als ein Bezugswert oder diesem gleich.
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Wenn
festgestellt wird, daß die Restwassermenge den Bezugswert überschreitet,
wird die Zirkulation des Brennstoffabgases im ersten Spülkanal kontinuierlich
durchgeführt.
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Andererseits,
wenn festgestellt wird, daß die Menge des Restwassers geringer
ist als der Bezugswert oder diesem gleich, ist die Aktion zur Restwasserentfernung
im ersten Spülkanal vollendet und die Steuerung schaltet
weiter zum Schritt S40. In Bezug darauf kann von der Steuereinheit 4 eine
der folgenden Verfahrensweisen (1) und (2) benutzt werden, um festzustellen,
ob die Restwassermenge im ersten Spülkanal geringer als
der Bezugswert ist oder diesem gleich. Bei der ersten Verfahrensweise
(1) wird das Verhältnis zwischen der Betriebsdauer der
Wasserstoffpumpe und der entfernten Feuchtigkeitsmenge vorab in
der Steuereinheit 4 gespeichert, und wenn die Betriebsdauer
der Wasserstoffpumpe die vorgegebene Betriebsdauer erreicht, wird
die Restwassermenge im ersten Spülkanal als geringer als der
Bezugswert oder diesem gleich bestimmt. Bei der zweiten Verfahrensweise
(2) wird vorab ein Sensor für das Flüssigkeitsniveau
in der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung angeordnet, wobei
die Änderungsgeschwindigkeit der durch die Zirkulation
des Brennstoffabgases im ersten Spülkanal angesammelten,
entfernten Feuchtigkeit durch Gebrauch des Sensors überwacht
wird, und wenn die überwachte Änderungsgeschwindigkeit
geringer ist als ein vorgegebener Wert oder gleich diesem, wird
festgestellt, daß die Restwassermenge im ersten Spülkanal
kleiner ist als der Bezugswert oder diesem gleich. Im Falle der
ersten Verfahrensweise (1) kann das Verhältnis zwischen
der Betriebszeit der Wasserstoffpumpe und der entfernten Feuchtigkeitsmenge
variieren in Abhängigkeit vom Betriebszustand der Brennstoffzelle, wie
etwa der in der Brennstoffzelle erzeugten Elektrizitätsmenge,
der Kühlwassertemperatur, etc.. Vorzugsweise wird eine
Mehrzahl solcher Verhältnisse unter verschiedenen Bedingungen
vorab in der Steuereinheit 4 gespeichert.
-
Beim
Schritt S40 befinden sich entsprechend den Befehlen von der Steuereinheit 4 die
Magnetventile 234 und 240 im geschlossenen Zustand
und das Solenoidventil in geöffnetem Zustand, um den zweiten
Spülkanal 610 zu bilden. Somit wird die Zirkulation
des Brennstoffabgases durch die Wasserstoffpumpe 210 auch
im zweiten Spülkanal 610 durchgeführt.
-
Beim
Schritt S50 wird festgesellt, ob die Restwassermenge im zweiten
Spülkanal 610 geringer ist als der Bezugswert
oder diesem gleich.
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Wenn
festgestellt wird, daß die Restwassermenge den Bezugswert überschreitet,
wird die Zirkulation des Brennstoffabgases im zweiten Spülkanal 610 kontinuierlich
ausgeführt.
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Andererseits
wird, wenn festgestellt wird, daß die Restwassermenge geringer
ist als der Bezugswert oder diesem gleich. Die Aktion zur Entfernung
des Restwassers im zweiten Spülkanal 610 vollendet
und das Brennstoffzellensystem befindet sich in einem abgeschalteten
Zustand.
-
Auch
bei diesem Schritt kann ein Verfahren zur Feststellung der Restwassermenge
im zweiten Spülkanal benutzt werden, das das gleiche ist,
wie das oben erwähnte Verfahren zur Feststellung der Restwassermenge
im ersten Spülkanal 600 beim Schritt S30.
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Das
Verfahren bei den oben erwähnten Schritten ermöglicht
es, daß die Trocknung der Bestandteile im Brenngaskanal,
wie einer Wasserstoffpumpe, zuverlässig und wirkungsvoll
erfolgt.
-
Die 3 zeigt
die Zusammenstellung eines Brennstoffzellensystems einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung.
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Bei
dieser Ausführungsform unterscheidet sich die Position
des Bypasskanals von der in 1 gezeigten,
und andere sind die gleichen wie bei der vorherigen Ausführungsform
nach 1. Insbesondere ist ein Ende des Bypasskanals 530 dieser
Ausführungsform mit dem Brenngaszuführkanal 201 an einem
Zwischenpunkt (Verbindungspunkt B) zwischen dem Magnetventil 234 und
dem Verbindungspunkt A (dem Verbindungspunkt des Brenngaszuführkanals 201 mit
dem Zirkulationskanal 203) verbunden. Das andere Ende des
Bypasskanals 530 ist mit dem Zirkulationskanal 203 bei
einem Zwischenpunkt (Verbindungspunkt C) zwischen der Wasserstoffpumpe 210 und
der Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung 220 verbunden.
Im Bypasskanal 530 ist ein Magnetventil 525 angeordnet.
-
Ähnlich
der vorhergehenden Ausführungsform nach 1 wird
beim Brennstoffzellensystem dieser Ausführungsform die
Zirkulation des Brennstoffabgases innerhalb des ersten Spülkanals 600 zur
Zeit des ersten Schritts der Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung
durchgeführt.
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Jedoch
sind die Magnetventile 234 und 240 in den geschlossenen
Zustand versetzt und die Magnetventile 230, 246, 525 und
das Druckreduziersteuerventil 232 in den geöffneten
Zustand, wenn beim Brennstoffzellensystem dieser Ausführungsform
der zweite Schritt der Aktion zur Feuchtigkeitsentfernung durchgeführt
wird. Und zwar strömt trockenes Wasserstoffgas über
den den Hochdruck-Wasserstofftank 200, den Verbindungspunkt
B des Brenngaszuführkanals 201 und des Bypasskanals 530 und
den Verbindungspunkt C des Bypasskanals 230 und des Zirkulationskanals 203 enthaltenden
Pfad in die Wasserstoffpumpe 210, so daß das in
der Wasserstoffpumpe 210 enthaltene Restwasser abgeführt
wird. Das aus der Wasserstoffpumpe 210 abgeführte, Feuchtigkeit
enthaltende Wasserstoffgas wird über das Magnetventil 246 und
die Verdünnungsvorrichtung 250 abgeführt.
Im Falle dieses Systems wird zur Entfernung des Restwassers ein
frisches, trockenes Wasserstoffgas benutzt und es ist möglich,
eine wirkungsvolle Feuchtigkeitsentfernung durchzuführen.
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Es
sollte beachtet werden, daß die das System stoppende Aktion
durch das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung
nicht darauf beschränkt ist, wenn das Brennstoffzellensystem
aus einem Betriebszustand gestoppt wird. Beispielsweise ist es auch
möglich, falls erforderlich, die oben erwähnte Aktion
(2) auszuführen, wenn das Brennstoffzellensystem
in einer Umgebung mit niedriger Temperatur gestoppt wird und Bestandteile
des Systems einfrieren können.
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In
diesem Falle kann anstelle des Brennstoffabgases Wasserstoffgas
aus dem Hochdruck-Wasserstofftank 200 als das Gas benutzt
werden, das in den beiden Spülkanälen zur Zirkulation
gebracht wird.
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Bei
den oben erwähnten Ausführungsformen wurde das
Beispiel beschrieben, in welchem eine Trocknung der Wasserstoffpumpe 210 wirkungsvoll ausgeführt
wird; und zwar die Zusammenstellung, bei der dargestellt ist, daß die
Wasserstoffpumpe 210 und der Hauptteil 1 der Brennstoffzelle
im ersten Spülkanal enthalten sind, während die
Wasserstoffpumpe 210, nicht aber der Hauptteil 1 der
Brennstoffzelle im zweiten Spülkanal enthalten sind. Jedoch sind
die beiden Spülkanäle nicht auf eine solche Gestaltung
beschränkt. Überdies sind die Bestandteile des
Systems, auf die die Erfindung angewandt werden kann, nicht auf
die Wasserstoffpumpe beschränkt. Beispielsweise kann die
Erfindung auf einen anderen Bestandteil (ein Ventil, einen Befeuchter,
eine Rohrleitung, etc.) angewandt werden, der sich in dem zum System
gehörigen Kanal für das reaktive Gas befindet,
und der erste Spülkanal kann so ausgebildet sein, daß er
den Hauptteil der Brennstoffzelle enthält (ob der Bestandteil
eingeschlossen ist oder nicht steht zur Wahl), und der zweite Spülkanal kann
so gestaltet sein, daß er den Bestandteil enthält ohne
den Hauptteil der Brennstoffzelle zu enthalten.
-
Dir
vorliegende Erfindung ist nicht auf die spezielle Struktur des Brennstoffzellensystems,
wie in den oben erwähnten Ausführungsformen, beschränkt,
die nur zum Zwecke der Erläuterung benutzt wurden. Es sollte
berücksichtigt werden, daß beim aktuellen Brennstoffzellensystem
andere Bestandteile, wie Magnetventile und Rohrleitungen, an Positionen
benutzt werden können, die nicht in den oben erwähnten
Ausführungsformen gezeigt sind, und, im Gegenteil, einige
in 1 oder 3 gezeigte Bestandteile können
beim aktuellen Brennstoffzellensystem weggelassen werden.
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Die
vorliegende Anmeldung basiert auf der und beansprucht die Priorität
der am 5. Dezember 2005 angemeldeten
japanischen Patentanmeldung Nr. 2005-350551 ,
deren Inhalt zur Gänze durch Bezugnahme hier einbezogen
wird.
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Zusammenfassung
-
BRENNSTOFFZELLENSYSTEM UND
VERFAHREN ZU SEINER ABSCHALTUNG
-
Ein
Brennstoffzellensystem schließt einen Hauptteil einer Brennstoffzelle
ein, einen reaktives Gas zum Hauptteil der Brennstoffzelle zuführenden und
das reaktive Gas aus dem Hauptteil der Brennstoffzelle abführenden
Gaskanal, und einen Einstellteil, der die Strömungsbedingungen
des reaktiven Gases im Gaskanal einstellt. Das Brennstoffzellensystem
schließt wenigstens zwei Spülkanäle ein,
die einen Teil des. Gaskanals spülen, wobei ein erster Spülkanal
ausgebildet ist, der den Hauptteil der Brennstoffzelle einschließt,
und ein zweiter Spülkanal, der den Hauptteil der wird Brennstoffzelle
umgeht.
-
- 1
- Hauptteil
der Brennstoffzelle
- 2
- Brenngaskanal
- 3
- Kanal
für das als Oxidationsmittel dienende Gas
- 4
- Steuereinheit
- 200
- Hochdruck-Wasserstofftank
- 201
- Brenngaszuführkanal
- 203
- Zirkulationskanal
- 207
- erster
Zweigkanal
- 209
- zweiter
Zweigkanal
- 210
- Wasserstoffpumpe
- 220
- Gas/Flüssigkeit-Scheidevorrichtung
für Brennstoffabgas
- 230,
234, 240, 244, 246
- Magnetventile
- 232
- Druckreduziersteuerventil
- 242
- Rückschlagventil
- 250
- Verdünnungsvorrichtung
- 301
- Zuführkanal
für das als Oxidationsmittel dienendes Gas
- 303
- Abführkanal
für das Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases
- 305
- Kompressor
- 325
- Befeuchter
- 312
- Zweigkanal
für das Abgas des als Oxidationsmittel dienenden Gases
- 400
- Ergebnis
der Druckmessung
- 401
- Ergebnis
der Druckmessung
- 515,
525
- Magnetventile
- 520,
530
- Bypasskanäle
- 600
- erster
Spülkanal
- 610
- zweiter
Spülkanal
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
-
- - JP 2003-178782 [0006, 0007, 0009]
- - JP 2005-158426 [0007, 0007, 0008]
- - JP 3003-178782 [0008]
- - JP 205-158426 [0009]
- - JP 2005-350551 [0079]