[go: up one dir, main page]

DE112006002570T5 - Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung - Google Patents

Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung Download PDF

Info

Publication number
DE112006002570T5
DE112006002570T5 DE112006002570T DE112006002570T DE112006002570T5 DE 112006002570 T5 DE112006002570 T5 DE 112006002570T5 DE 112006002570 T DE112006002570 T DE 112006002570T DE 112006002570 T DE112006002570 T DE 112006002570T DE 112006002570 T5 DE112006002570 T5 DE 112006002570T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polybutylene terephthalate
weight
resin composition
parts
terephthalate resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112006002570T
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Fuji Haruhara
Takakazu Fuji Hirakawa
Kazuhito Fuji Hanabusa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintech Polymer Ltd
Original Assignee
Wintech Polymer Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wintech Polymer Ltd filed Critical Wintech Polymer Ltd
Publication of DE112006002570T5 publication Critical patent/DE112006002570T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K13/00Use of mixtures of ingredients not covered by one single of the preceding main groups, each of these compounds being essential
    • C08K13/02Organic and inorganic ingredients
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/49Phosphorus-containing compounds
    • C08K5/51Phosphorus bound to oxygen
    • C08K5/53Phosphorus bound to oxygen bound to oxygen and to carbon only
    • C08K5/5313Phosphinic compounds, e.g. R2=P(:O)OR'
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K7/00Use of ingredients characterised by shape
    • C08K7/02Fibres or whiskers
    • C08K7/04Fibres or whiskers inorganic
    • C08K7/14Glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L55/00Compositions of homopolymers or copolymers, obtained by polymerisation reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds, not provided for in groups C08L23/00 - C08L53/00
    • C08L55/02ABS [Acrylonitrile-Butadiene-Styrene] polymers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Abstract

Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung, umfassend: (A) 100 Gewichtsteile eines Harzes auf Basis von Polybutylenterephthalat; (B) 10 bis 100 Gewichtsteile eines oder mehrerer Typen an Polymer, ausgewählt aus einem modifizierten Polyester und einem Harz auf Basis von Styrol; (C) 10 bis 100 Gewichtsteile eines durch die Formel (1) dargestellten Phosphinsäuresalzes und/oder eines durch die Formel (2) dargestellten Diphosphinsäuresalzes und/oder eines Polymers davon; und (D) 20 bis 200 Gewichtsteile Glasfaser mit einer mittleren Querschnittsfläche von 100 bis 300 Quadratmikrometern.
Figure 00000001
(wobei R1 und R2 jeweils geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C6 Alkyl oder Phenyl sind, R3 ein geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C10 Alkylen, Arylen, Alkylarylen oder Arylalkylen ist, M ein Calciumion oder Alumi niumion ist, m gleich 2 oder 3 ist, n gleich 1 oder 3 ist, und X gleich 1 oder 2 ist).

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung mit hervorragendem Flammverzögerungsvermögen und einem geringen Verwerfungsverhalten bzw. einem Verhalten, sich wenig zu verziehen, ohne die Verwendung eines Flammhemmers auf Halogenbasis, und einen Formkörper, welcher diese verwendet, und insbesondere betrifft sie eine flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung mit hervorragendem Flammverzögerungsvermögen, guten mechanischen Eigenschaften und Formbarkeit, und welche ebenfalls ein hervorragendes Aussehen, eine geringe Kontamination an Metall, gute elektrische Eigenschaften (Kriechstromfestigkeit) und ein geringes Verwerfungsverhalten aufweist, und einen Formkörper, welcher diese verwendet.
  • Hintergrund der Technik
  • Thermoplastische Polyesterharze werden aufgrund ihrer hervorragenden charakteristischen Eigenschaften in breitem Umfang verwendet, umfassend elektrische und elektronische Bauteile und Kraftfahrzeugbauteile. Insbesondere auf den Gebieten der elektrischen und elektronischen Ausrüstung werden sie oftmals verwendet, nachdem sie mit Flammverzöge rungsvermögen versehen wurden, um Sicherheit gegen Entflammbarkeit bereitzustellen. Um die thermoplastischen Polyesterharze mit Flammverzögerungsvermögen zu versehen, werden im Allgemeinen Flammhemmer auf Halogenbasis wie etwa eine Halogenverbindung und eine Antimonverbindung aufgebracht. Diese Typen von Flammhemmern auf Halogenbasis erzeugen jedoch in manchen Fällen während der Verbrennung und Zersetzung der Flammhemmer Dioxinverbindungen, was aus umwelttechnischen Gesichtspunkten nicht bevorzugt ist. In Bezug auf diese Gesichtspunkte setzte die Europäische Union die RoHS-Direktive um (die Beschränkung der Verwendung von bestimmten gefährdenden Substanzen in elektrischer und elektronischer Ausrüstung), welche die Verwendung von spezifizierten Flammhemmern auf Basis von Brom verbietet, und die WEEE-Direktive (Abfall an elektrischer und elektronischer Ausrüstung), welche die Klassifizierung und Behandlung von Kunststoffen regelt, welche irgendeine Art von Flammhemmern auf Basis von Brom enthalten. Mit diesen gesetzlichen Direktiven stieg das Erfordernis für halogenfreie Kunststoffe für die elektrische und elektronische Ausrüstung. Es gibt zum Teil ähnliche Initiativen, zum Beispiel bei dem was als Ökolabel bezeichnet wird, wie diejenigen, welche als Blue Angel, Nordic Swan und dergleichen bezeichnet werden, und es gibt auch eine weiter gehende Forderung als die vorstehenden Direktiven, die Flammhemmer auf Halogenbasis zu verbieten. In Reaktion auf diese Initiativen ist es erforderlich, dass diejenigen OA-Ausrüstungsteile, welche das Ökolabel erhalten sollen, angesichts der Forderung für die elektrischen und elektronischen Bauteile halogenfreie Bauteile sein sollen.
  • Um das vorstehende Problem zu lösen gab es Versuche, das Flammverzögerungsvermögen durch die Zugabe von rotem Phosphor und Phosphorsäureverbindungen als den Flammhemmer auf halogenfreier Basis (wie etwa JP-B 5-18356 und JP B-62-25706 ) zu verbessern. Eine Verwendung dieser Flammhemmer kann jedoch keine zufrieden stellende Verbesserungswirkung auf das Flammverzögerungsvermögen von thermoplastischen Polyesterharzen erreichen. Um die Klassifizierung V-0 von UL mit lediglich Polyester zu erreichen, ist die Zugabe einer großen Menge an Flammhemmer erforderlich, was Probleme einer Erniedrigung der Festigkeit und die Erzeugung eines Ausblutens des Flammhemmers mit sich führt.
  • Um die vorstehenden Probleme zu lösen, wurden die Verfahren bereitgestellt, um ein weiter hohes Flammverzögerungsvermögen zu erreichen, mittels der Zugabe einer Zusammensetzung aus thermoplastischem Polyesterharz und rotem Phosphor oder Phosphorsäure zu Polymeren, wie etwa Polycarbonat oder Polyphenylenether, mit Selbstauslöschungsvermögen, oder schwierig thermisch zu zersetzen, und mit hohem Sauerstoffindex (wie etwa JP-A 11-236496 und JP-A 9-132723 ). Sogar mit dieser offenbarten Technologie entstehen jedoch Probleme dahingehend, dass bei Aussetzen des Formkörpers an längere Erwärmungszeiträume Verbindungen wie etwa Phosphorsäure als eine aus dem Flammhemmer stammende zersetzte Substanz erzeugt werden, und die erzeugten Verbindungen die umgebenden Metallkontakte kontaminieren, wodurch das Isolationsvermögen verloren geht, welches der Formkörper inhärent aufweisen sollte.
  • Des Weiteren stellt JP-A 8-73720 ein Verfahren unter Verwendung eines spezifizierten Calciumphosphinatsalzes oder Aluminiumphosphinatsalzes bereit. Dieser Typ an Verbindung erfordert jedoch die Zugabe großer Mengen um gutes Flammverzögerungsvermögen zu erreichen, und ruft das Problem einer Beeinträchtigung von Formbarkeit und von charakteristischen mechanischen Eigenschaften hervor.
  • Vor diesem Hintergrund stellt JP-A 11-60924 ein Verfahren bereit, bestimmte Mengen an stickstoffhaltigen organischen Verbindungen (wie etwa Melamincyanurat) zu einer bestimmten Menge an spezifischem Phosphinsäuresalz oder Calcium- oder Aluminiumsalz von Diphosphinsäure zuzugeben. Obwohl dieser Typ an Verbindung das Flammverzögerungsvermögen signifikant verbessert, ist es immer noch schwierig, bei einem Formkörper mit einer Dicke von 1 mm oder darunter die Klassifizierung V-0 stabil zu erreichen. Darüber hinaus gibt es ein sehr schwerwiegendes Problem. Das bedeutet, sogar wenn langsam brennende Harze wie etwa modifizierter Polyester und Harz auf Basis von Styrol zugegeben werden um den Polyester mit den Funktionen eines geringen Verwerfungsverhaltens und von Schlagzähigkeit zu versehen, unter Verwendung der vorstehenden Technologie, kann das Flammverzögerungsvermögen nicht verbessert werden, und des Weiteren wird das Flammverzögerungsvermögen ziemlich beeinträchtigt, da diese Polymere sich eher thermisch zersetzen und einen geringen Sauerstoffindex aufweisen. Wenn die vorstehend beschriebenen Polymere, wie etwa Polycarbonat und Polyphenylenether, mit Selbstauslöschungsvermögen, oder schwierig thermisch zu zersetzen, und mit hohem Sauerstoffindex, zugegeben werden, entstehen Probleme einer Beeinträchtigung der Festigkeit, einer Beeinträchtigung der Kriechstromfestigkeit, und eines signifikanten Vergilbens, obwohl ein gewisser Grad an Flammverzögerungsvermögen und eines geringen Verwerfungsverhaltens erreicht werden kann.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Wie vorstehend beschrieben ist es sehr schwierig, sowohl ein hohes Flammverzögerungsvermögen als auch ein geringes Verwerfungsverhalten zu erhalten, indem man ein Polybutylenterephthalatharz mit einem langsam brennenden Poly mer mittels des herkömmlichen Verfahrens vermengt, ohne die Formbarkeit und verschiedene Eigenschaften (mechanische Eigenschaften, elektrische Eigenschaften, und Langzeitumwelteigenschaften) des Harzes zu beeinträchtigen.
  • Diesbezüglich stellt die vorliegende Erfindung eine Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung mit einem hervorragend geringen Verwerfungsverhalten bereit, wobei dem Harz durch die Zugabe eines Flammhemmers auf halogenfreier Basis Flammverzögerungsvermögen vermittelt wird, ohne die hervorragende Formbarkeit und verschiedene Eigenschaften (mechanische Eigenschaften, elektrische Eigenschaften, und Langzeitumwelteigenschaften) von Polybutylenterephthalatharz zu beeinträchtigen, und um Formkörper oder Formgegenstände (elektrische und elektronische Bauteile, OA-Ausrüstungsteile und dergleichen), welche mit der Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung hergestellt sind, bereitzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt des Weiteren eine flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung auf halogenfreier Basis bereit, welche die Klassifizierung V-0 im UL-Standard UL 94 hält, bevorzugt die Klassifizierung V-0 auch bei einer Dicke von 1 mm oder darunter hält, ein hohes Flammverzögerungsvermögen aufweist, und auch Isolationsverhalten in Hochtemperaturumgebungen hält ohne ein Ausbluten zu induzieren, und des Weiteren eine hohe Kriechstromfestigkeit und ein geringes Verwerfungsverhalten aufweist, und sie stellt einen Formkörper bereit, welcher mit der flammhemmenden Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung auf halogenfreier Basis hergestellt ist.
  • Durch eine scharfsinnige, von den Erfindern der vorliegenden Erfindung durchgeführte Untersuchung wurde herausgefun den, dass wenn man Flammverzögerungsvermögen durch die Zugabe eines spezifischen Phosphinsäuresalzes und/oder eines spezifischen Diphosphinsäuresalzes zu einem Gemisch aus Polybutylenterephthalat und einem spezifischen langsam brennenden Polymer erreicht, die Zugabe von Glasfaser mit einer spezifischen Querschnittsfläche das Flammverzögerungsvermögen in bemerkenswerter Weise verbessert, wodurch man Flammverzögerungsvermögen und ein geringes Verwerfungsverhalten auf hohen Niveaus erreicht, während die Formbarkeit und verschiedene charakteristische Eigenschaften (mechanische Eigenschaften, elektrische Eigenschaften, und Langzeitumwelteigenschaften) davon beibehalten werden, und somit wurde die vorliegende Erfindung erreicht.
  • Das bedeutet, die vorliegende Erfindung stellt eine flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung bereit, umfassend: (A) 100 Gewichtsteile eines Harzes auf Basis von Polybutylenterephthalat; (B) 10 bis 100 Gewichtsteile eines oder mehrerer Typen an Polymer, ausgewählt aus einem modifizierten Polyester und einem Harz auf Basis von Styrol; (C) 10 bis 100 Gewichtsteile eines durch die Formel (1) dargestellten Phosphinsäuresalzes und/oder eines durch die Formel (2) dargestellten Diphosphinsäuresalzes und/oder eines Polymers davon; und (D) 20 bis 200 Gewichtsteile Glasfaser mit einer mittleren Querschnittsfläche von 100 bis 300 Quadratmikrometern.
    Figure 00070001
    (wobei R1 und R2 jeweils geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C6 Alkyl oder Phenyl sind, R3 ein geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C10 Alkylen, Arylen, Alkylarylen oder Arylalkylen ist, M ein Calciumion oder Aluminiumion ist, m gleich 2 oder 3 ist, n gleich 1 oder 3 ist, und X gleich 1 oder 2 ist).
  • Die vorliegende Erfindung stellt elektrische oder elektronische Bauteile oder OA-Ausrüstungsteile bereit, welche durch Spritzguss der vorstehenden flammhemmenden Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung hergestellt werden. Die vorliegende Erfindung stellt auch Verwendungen der vorstehenden flammhemmenden Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung in elektrischen oder elektronischen Bauteilen oder OA-Ausrüstungsteilen bereit.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Wie vorstehend beschrieben müssen bei der Verwendung von elektrischen oder elektronischen Bauteilen oder von OA-Ausrüstungsteilen ein hervorragend geringes Verwerfungsverhalten, Flammverzögerungsvermögen und charakteristische elektrische Eigenschaften beibehalten werden. Die flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung gemäß der vor liegenden Erfindung kann diese erforderlichen Eigenschaften in hohen Niveaus erreichen. Daher ist die flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung geeignet für verschiedene Typen von elektrischen und elektronischen Bauteilen und OA-Ausrüstungsteilen, die eine große Größe und starke Asymmetrie oder hohe Dimensionsgenauigkeit erfordern. Beispiele für diese Bauteile zur Verwendung in OA-Ausrüstungsteilen sind Teileführungen, Papierführungen und Getriebegehäuse in Kopierern und Druckern. Beispiele für diese Bauteile zur Verwendung in elektrischen und elektronischen Bauteilen sind Chassis für optische Aufzeichnungsmedien und Anschlussplatten von elektronischen Bauteilen.
  • Eine ausführliche Beschreibung bezüglich der Komponenten der Harzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist nachstehend angegeben. Zunächst ist das Harz (A) auf Basis von Polybutylenterephthalat als das Basisharz der vorliegenden Erfindung ein Polymer, das hauptsächlich aus einer Dicarbonsäureverbindung oder einem veresterbaren Derivat davon und einem Diol oder einem veresterbaren Derivat davon zusammengesetzt ist. Das Harz (A) auf Basis von Polybutylenterephthalat wird mittels einer Polykondensationsreaktion erhalten. Die Dicarbonsäurekomponente in dem Polybutylenterephthalat ist eine Terephthalsäureeinheit und die Diolkomponente darin ist eine Tetramethylenglycoleinheit. Es ist erforderlich, dass die Menge der Terephthalsäurekomponente mehr als 90 Mol% beträgt, bezogen auf die Menge der gesamten Säurekomponenten, und dass die Menge der Alkylenglycolkomponente mehr als 90 Mol% beträgt, bezogen auf die Menge der gesamten Diolkomponenten.
  • Das Polybutylenterephthalat kann innerhalb eines Bereichs von weniger als 10 Mol%, bezogen auf die Gesamtmenge der Säurekomponenten, mit mindestens einer Säurekomponente copolymerisiert sein, ausgewählt beispielsweise aus 2,6-Naphthalindicarbonsäure, 2,7-Naphthalindicarbonsäure, 1,5-Naphthalindicarbonsäure, 1,7-Naphthalindicarbonsäure, Isomeren von anderen Typen an Naphthalindicarbonsäuren, aromatischen Dicarbonsäuren wie etwa Isophthalsäure, Diphenyldicarbonsäure, Diphenoxyethandicarbonsäure, Diphenyletherdicarbonsäure oder Diphenylsulfondicarbonsäure, alizyklischen Dicarbonsäuren wie etwa Hexahydro-Terephthalsäure oder Hexahydro-Isophthalsäure, aliphatischen Dicarbonsäuren wie etwa Adipinsäure, Sebacinsäure oder Azelainsäure, und bifunktionellen Carbonsäuren, welche Oxysäuren enthalten, wie etwa p-β--Hydroxyethoxybenzoesäure oder ε-Oxycapronsäure.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedes der Harze auf Basis von Polybutylenterephthalat, welches durch Polykondensation unter Verwendung der vorstehenden Verbindungen als die Monomerkomponenten hergestellt wurde, als die Komponente (A) der vorliegenden Erfindung verwendet werden, und sie können separat oder in Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet werden.
  • Geeignetes Harz auf Basis von Polybutylenterephthalat, welches bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, hat eine innere Viskosität innerhalb eines Bereichs von 0,5 bis 1,3 dl/g. Unter dem Gesichtspunkt von Formbarkeit und von charakteristischen mechanischen Eigenschaften beträgt ein bevorzugter Bereich der inneren Viskosität von 0,65 bis 1,1 dl/g. Ein Harz mit einer inneren Viskosität von weniger als 0,5 dl/g beeinträchtigt die mechanische Festigkeit extrem, während ein Harz mit einer inneren Viskosität von mehr als 1,3 dl/g die Fließfähigkeit beeinträchtigt, was zu einer schlechten Formbarkeit führt.
  • Die Komponenten (B), die in der vorliegenden Erfindung als Einmischgegenstücke zu dem Harz (A) auf Basis von Polybutylenterephthalat als dem Basisharz verwendet werden, sind eines oder mehrere Polymere, ausgewählt aus modifiziertem Polyester und Harz auf Basis von Styrol, das heißt Harze, die normalerweise langsam brennen, welche zugegeben werden um ein geringes Verwerfungsverhalten zu erreichen, das mittels Polybutylenterephthalatharz alleine nicht erreicht werden kann.
  • Als die Komponenten (B), welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, umfasst der modifizierte Polyester einen Säure-modifizierten Polyester, welcher weniger als 90 Mol% der Terephthalsäurekomponente, bezogen auf die Gesamtmenge der Säurekomponenten enthält, einen Glycol-modifizierten Polyester, welcher weniger als 90 Mol% der Alkylenglycolkomponente, bezogen auf die Gesamtmenge der Diolkomponenten enthält, und dergleichen. Beispiele von diesen sind ein Isophthalsäure-modifiziertes Polybutylenterephthalat, bei dem 15 Mol%, bezogen auf die Gesamtmenge der Säurekomponenten, zu Isophthalsäure modifiziert sind, ein Isophthalsäure-modifiziertes Polyetylenterephthalat, und ein modifiziertes Polyetylenterephthalat, bei dem 30 Mol%, bezogen auf die Gesamtmenge der Diolkomponenten, zu Cyclohexandiol modifiziert sind. Zusätzlich kann ein modifizierter Polyester verwendet werden, welcher durch Copolymerisation von Polybutylenterephthalat mit anderen Komponenten in einer Menge von 10% oder darüber erhalten wurde, wie etwa ein Poly(ester-ether)elastomer, erhalten durch Copolymerisation der Polybutylenterephthalateinheit mit 100 Mol% Polytetramethylenglycol, und ein Poly(ester-ether)elastomer, erhalten durch Copolymerisation der Polybutylenterephthalateinheit mit 100 Mol% Polycaprolacton.
  • Als die Komponenten (B), welche in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, umfasst das Harz auf Basis von Styrol ein Polymer und ein Copolymer, enthaltend eine von einer aromatischen Vinylverbindung abgeleitete Struktureinheit. Beispiele der aromatischen Vinylverbindung sind Styrol, α-Alkyl-substituiertes Styrol, und eine Styrolverbindung, die am Benzolring mit Alkyl substituiert ist. Beispiele von Monomeren, welche von der aromatischen Vinylverbindung verschieden sind, sind Acrylonitril und Methylmethacrylat. Das Harz auf Basis von Styrol kann mit Gummi modifiziert sein. Beispiele des Gummis sind Polybutadien, Styrol-Butadien-Copolymer, Polyisopren und Ethylen-Propylen-Copolymer. Das Harz auf Basis von Styrol kann mit Epoxy modifiziert sein. Spezifische Beispiele derartiger Harze auf Basis von Styrol sind Polystyrol, Gummi-modifiziertes Polystyrol, ABS-Harz, MBS-Harz, AS-Harz und ESBS-Harz. Von diesen sind ABS-Harz, AS-Harz, ESBS-Harz und ein Gemisch davon bevorzugt.
  • Wenn andere langsam brennende Polymere als die vorstehenden als die Komponenten (B) verwendet werden, wird es schwierig, gleichzeitig eine ausreichende Festigkeit, Flammverzögerungsvermögen und geringes Verwerfungsverhalten zu erreichen. Wenn andere selbstauslöschende Harze als die vorstehenden als die Komponenten (B) verwendet werden, wie etwa Polycarbonat, Polyphenylenether und Novolakharz, wird es des Weiteren schwierig, sowohl eine zufrieden stellende Festigkeit als auch eine zufrieden stellende Kriechstromfestigkeit zu erhalten, auch wenn Flammverzögerungsvermögen und ein geringes Verwerfungsverhalten erhalten werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird jede beliebige dieser Komponenten (B) in Mengen von 10 bis 100 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Harzes (A) auf Basis von Polybutylenterephthalat, eingemischt. Wenn die Einmischmenge weniger als 10 Gewichtsteile beträgt, kann das Ziel eines geringen Verwerfungsverhaltens nicht vollständig erreicht werden. Wenn die Einmischmenge mehr als 100 Gewichtsteile beträgt, werden die charakteristischen Eigenschaften von Polybutylenterephthalat als dem Basisharz beeinträchtigt, wodurch somit nicht erreicht wird, das hoch entwickelte Flammverzögerungsvermögen, welches der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, beizubehalten.
  • Die Verbindung, welche bei der vorliegenden Erfindung als die Komponente (C) verwendet wird, ist ein durch die Formel (1) dargestelltes Phosphinsäuresalz und/oder ein durch die Formel (2) dargestelltes Diphosphinsäuresalz und/oder ein Polymer davon.
    Figure 00120001
    (wobei R1 und R2 jeweils geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C6 Alkyl oder Phenyl sind, R3 ein geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C10 Alkylen, Arylen, Alkylarylen oder Arylalkylen ist, M ein Calciumion oder Aluminiumion ist, m gleich 2 oder 3 ist, n gleich 1 oder 3 ist, und X gleich 1 oder 2 ist).
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden eine oder mehrere dieser Verbindungen verwendet. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Verbindung (C) in einer Menge von 10 bis 100 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A), zugegeben werden. Wenn die zugegebene Menge weniger als 10 Gewichtsteile beträgt, wird das erhaltene Flammverzögerungsvermögen unzureichend. Wenn die zugegebene Menge mehr als 100 Gewichtsteile beträgt, werden die charakteristischen mechanischen Eigenschaften beeinträchtigt und die Materialkosten werden exzessiv hoch, was nicht praktikabel ist. Unter dem Gesichtspunkt von sowohl Flammverzögerungsvermögen als auch den charakteristischen mechanischen Eigenschaften beträgt ein bevorzugter zuzugebender Bereich von 20 bis 90 Gewichtsteilen.
  • Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Glasfaser (D) hat eine mittlere Querschnittsfläche innerhalb eines Bereichs von 100 bis 300 Quadratmikrometern. Innerhalb dieses Bereichs der Querschnittsfläche können zwei oder mehr Typen an Glasfasern zusammen verwendet werden. Wenn die mittlere Querschnittsfläche weniger als 100 Quadratmikrometer beträgt, wird das Flammverzögerungsvermögen extrem beeinträchtigt. Wenn die mittlere Querschnittsfläche mehr als 300 Quadratmikrometer beträgt, kann eine ausreichende Verstärkungswirkung, was ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, nicht erreicht werden. Ein bevorzugter Bereich der Querschnittsfläche um sowohl das Flammverzögerungsvermögen als auch die Verstärkungswirkung zu erhalten, beträgt von 140 bis 300 Quadratmikrometern.
  • Die Glasfaser (D) kann in jeder beliebigen Querschnittsform vorliegen, solange die mittlere Querschnittsfläche innerhalb des vorstehenden Bereichs liegt. Der Querschnitt kann in der gewöhnlichen, nahezu runden Form sein, ist jedoch bevorzugt in einer flachen Form, insbesondere einer Kokonform, einer länglichen Form, einer elliptischen Form, einer halbkreisförmigen Form, einer Bogenform, einer rechteckigen Form, oder einer dazu ähnlichen Form. Um das geringe Verwerfungsverhalten und die Festigkeit, als die Funktionalität der vorliegenden Erfindung, weiter zu verbessern, ist es bevorzugt, dass das Verhältnis des längeren Durchmessers (Hauptachse) des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung (die längste lineare Distanz über den Querschnitt) zum kürzeren Durchmesser (Nebenachse) (die längste lineare Distanz senkrecht zum längeren Durchmesser) innerhalb eines Bereichs von 1,3 bis 10, stärker bevorzugt von 1,5 bis 5, und am meisten bevorzugt von 2 bis 4 liegt.
  • Obwohl die Länge der Glasfaser (D) willkürlich ist, ist eine kürzere Länge bevorzugt um die Deformation des Formkörpers zu verringern, unter Berücksichtigung der Balance zwischen den mechanischen Eigenschaften und der Deformation des Formkörpers. Unter dem Gesichtspunkt von mechanischer Festigkeit ist die mittlere Faserlänge bevorzugt eine längere Länge, mindestens 30 μm. Normalerweise wird die Länge der Glasfaser (D) in Abhängigkeit von dem erforderlichen Leistungsverhalten bestimmt. Normalerweise ist eine Faserlänge von 50 bis 1000 μm bevorzugt.
  • Bei der Verwendung der Glasfaser (D) ist es bevorzugt, falls erforderlich, ein Veredelungsmittel oder ein Oberflächenbehandlungsmittel zu verwenden. Beispiele für Veredelungsmittel und Oberflächenbehandlungsmittel sind funktionelle Verbindungen wie etwa eine Verbindung auf Basis von Epoxy, eine Verbindung auf Basis von Isocyanat, eine Verbindung auf Basis von Silan oder eine Verbindung auf Basis von Titanat. Diese Verbindungen können vorab zur Oberflächenbehandlung oder Veredelungsbehandlung verwendet werden, oder sie können zum Zeitpunkt der Herstellung der Materialien zugegeben werden.
  • Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Glasfaser (D) wird hergestellt durch Spinnen durch eine Düse mit geeigneten Öffnungsformen wie etwa eine runde Form, eine längliche Form, eine elliptische Form, eine rechteckige Form und ein Schlitz, als die Düse zur Injektion von geschmolzenem Glas. Alternativ kann die Glasfaser (D) hergestellt werden durch Spinnen von geschmolzenem Glas durch mehrere Düsen mit verschiedenen Querschnittsformen (umfassend einen runden Querschnitt), die nahe beieinander angeordnet sind, und danach durch Zusammenfügen des gesponnenen geschmolzenen Glases, um Monofilamente zu erhalten.
  • Die Einmischmenge der bei der vorliegenden Erfindung verwendeten Glasfaser (D) liegt innerhalb eines Bereichs von 20 bis 200 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Polybutylenterephthalats (A), und stärker bevorzugt von 30 bis 130 Gewichtsteilen. Wenn die Gewichtsteile weniger als 20 betragen, kann die gewünschte Verstärkungswirkung nicht erreicht werden. Wenn die Gewichtsteile mehr als 200 betragen, wird die Formarbeit schwierig. Die zu verwendende Menge des funktionellen Oberflächenbehandlungsmittels liegt innerhalb eines Bereichs von 0 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Menge der Glasfaser, und bevorzugt von 0,05 bis 5 Gew.-%.
  • Die Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt eine Klassifizierung V-0 im UL-Standard UL 94, und zeigt bevorzugt die Klassifizierung V-0 auch bei einer Dicke des Formkörpers von 1 mm oder darunter.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Salz einer Verbindung auf Basis von Triazin und Cyanursäure oder Isocyanursäure als die Komponente (E) zugegeben werden, um das Flammverzögerungsvermögen zu komplementieren und die Kosten zu senken. Ein Beispiel einer bevorzugten Komponente (E) ist ein Salz einer durch die Formel (3) dargestellten Verbindung auf Basis von Triazin und Cyanursäure oder Isocyanursäure.
    Figure 00160001
    (wobei R7 und R8 jeweils ein Wasserstoffatom, eine Aminogruppe, Arylgruppe, oder C1 bis C3 Oxyalkylgruppe sind, und R7 und R8 gleich oder voneinander verschieden sein können.)
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine in Bezug auf Flammverzögerungsvermögen, Stabilität und Kosten spezifisch bevorzugte Komponente (E) Melamincyanurat.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung beträgt die Einmischmenge des Salzes einer Verbindung (E) auf Basis von Triazin und Cyanursäure oder Isocyanursäure 5 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Summe der Komponente (C) und der Komponente (E), und die Einmischmenge der Summe der Komponente (C) und der Komponente (E) beträgt 10 bis 100 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A). Eine Einmisch menge von mehr als 50 Gew.-%, bezogen auf die Summe der Komponente (C) und der Komponente (E), ist ungünstig, da Ablagerungen in der Form signifikant werden, und des Weiteren das Flammverzögerungsvermögen und die Formbarkeit beeinträchtigt werden. Wenn die Einmischmenge weniger als 5 Gew.-% beträgt, wird die Wirkung einer Kostenverringerung nicht erreicht, obwohl es von einem technologischen Gesichtspunkt her scheinbar keine signifikante Wirkung gibt. Eine bevorzugte Menge der Komponente (E) bei der vorliegenden Erfindung wird bestimmt durch Einstellung des Flammverzögerungsvermögens und der Kosten in Relation zu der Komponente (C). Stärker bevorzugt liegt die Einmischmenge innerhalb eines Bereichs von 15 bis 40 Gew.-%, bezogen auf die Summe der Komponente (C) und der Komponente (E), und liegt die Summe der Komponente (C) und der Komponente (E) innerhalb eines Bereichs von 20 bis 90 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A).
  • Die Harzzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung kann des Weiteren allgemein bekannte Substanzen enthalten, welche im Allgemeinen zu thermoplastischen Harzen und dergleichen zugegeben werden, um eine gewünschte, dem Ziel entsprechende Charakteristik bereitzustellen, innerhalb eines Bereichs, welcher die Wirkung der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt. Beispielsweise können Antioxidans, UV-Absorber, Stabilisatoren wie etwa Lichtstabilisator, Antistatikmittel, Gleitmittel, Trennmittel, färbende Substanzen wie etwa Farbstoff und Pigment, oder Weichmacher zugegeben werden. Insbesondere ist eine Zugabe von Antioxidans und Trennmittel wirksam um die Wärmebeständigkeit zu verbessern.
  • Beispiele der für die vorliegende Erfindung geeigneten Antioxidanzien sind organische Verbindungen auf Basis von Phosphit, Verbindungen auf Basis von Phosphit und Metallsalze von Phosphorsäure, und spezifisch Bis(2,4-di-tert-4-methylphenyl)pentaerythritoldiphosphit, Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritoldiphosphit und Tetrakis(2,4-di-tert-butylphenyl)-4,4'-biphenylenphosphit. Beispiele für das Metallsalz von Phosphorsäure sind das Monohydrat von primärem Calciumphosphat und primärem Natriumphosphat. Zusätzlich zu diesen Verbindungen können Antioxidanzien auf Basis von gehindertem Phenol zugegeben werden.
  • Trennmittel, die für die vorliegende Erfindung geeignet sind, sind Ester oder partielle Ester von höheren Fettsäuren und mehrwertigem Alkohol, und Polyolefinwachs, spezifisch Pentaerythritolstearinsäureester, Glycerinfettsäureester, Sorbitanfettsäureester, Montansäureester, und Polyethylenwachs mit niedrigem Molekulargewicht.
  • Es kann eine Verbindung zugegeben werden, um das Abtropfen von geschmolzenen Tropfen während der Verbrennung zu inhibieren. Derartige Verbindungen umfassen durch Emulsionspolymerisation hergestelltes Polytetrafluorethylen und kolloidalen Quarzstaub.
  • Die Einmischmenge des Antioxidans, des Trennmittels und der Verbindung, um das Abtropfen von Tropfen zu verhindern, liegt innerhalb eines Bereichs von 0,005 bis 3,0 Gewichtsteilen, bzw. bevorzugt von 0,01 bis 1,5 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A). Wenn die Einmischmenge weniger als 0,005 Gewichtsteile beträgt, ist die Verbesserungswirkung gering. Wenn die Einmischmenge mehr als 3,0 Gewichtsteile beträgt, wird das Aussehen des Formkörpers aufgrund von Ausbluten an die Oberfläche des Formkörpers beeinträchtigt, und es resul tiert eine unzureichende Dispergierung, was unvorteilhaft ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können andere anorganische Füllstoffe zugegeben werden, innerhalb eines Bereichs, welcher die Wirkung der vorliegenden Erfindung nicht beeinträchtigt. In genaueren Worten können Carbonfaser, Wollastonit, Kaliumtitanat, Calciumcarbonat, Titanoxid, Mineralien der Feldspat-Gruppe, Ton, Strukturton, Weißruß, Ruß, Glaskügelchen, Kaolinton, Talkum, Glimmer, Glasplättchen und Graphit zugegeben werden. Zwei oder mehr von diesen anorganischen Füllstoffen können zugegeben werden.
  • Die flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung wird in einfacher Weise hergestellt mittels eines Apparats und eines Verfahrens, welche gewöhnlich als das herkömmliche Verfahren zur Herstellung einer Harzzusammensetzung verwendet werden. Beispielsweise kann ein beliebiges der Verfahren (1) bis (3) verwendet werden: (1) Mischen der entsprechenden Komponenten, Bilden von Pellets des Gemisches durch Kneten und Extrudieren durch einen Einschnecken- oder Doppelschneckenextruder, und danach Herstellen der flammhemmenden Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung; (2) Bilden von Pellets mit voneinander verschiedenen Zusammensetzungen, Schmelzbehandlung nach Mischen von spezifizierten Mengen der entsprechenden Pellets, und danach Erhalten eines Formgegenstands mit der gewünschten Zusammensetzung; und (3) direktes Beschicken einer Formvorrichtung mit einer oder mehreren der Komponenten. Alternativ ist ein Verfahren, bei dem ein Teil der Harzkomponenten in Form eines feinen Pulvers vorliegt, welches danach vor der Zugabe mit den anderen Komponenten gemischt wird, ein bevorzugtes Ver fahren um ein gleichförmiges Gemisch der Komponenten zu erhalten.
  • Die elektrischen oder elektronischen Bauteile oder OA-Ausrüstungsteile gemäß der vorliegenden Erfindung sind bevorzugt ein beliebiges Bauteil aus OA-Teileführungen, OA-Papierführungen, OA-Getriebegehäusen, Chassis für optische Aufzeichnungsmedien, und Anschlussplatten von elektronischen Bauteilen.
  • Beispiele
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf Beispiele ausführlich beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Beispiele beschränkt, solange sie nicht vom Umfang der Erfindung abweichen. Die Verfahren zum Bewerten der nachstehend angegebenen charakteristischen Eigenschaften sind wie folgt.
  • (1) Zugfestigkeit
  • Die Zugfestigkeit wurde gemäß ISO 527-1 und 2 bestimmt.
  • (2) Entflammbarkeitstest (UL 94)
  • Gemäß dem Verfahren von Subject 94 (UL 94) von Underwriters Laboratories Inc. wurde das Flammverzögerungsvermögen und die Abtropfcharakteristik während der Harzverbrennung mittels der Verwendung von fünf Typen an Teststücken (Dicke von 0,8 mm) getestet.
  • Gemäß der in UL 94 beschriebenen Bewertungsmethode wurde das Flammverzögerungsvermögen in die Klassifizierungen V-0, V-1, V-2 und notV eingeteilt. Für die gesamte Verbrennungs dauer nach UL 94 wurde das in UL 94 beschriebene Verfahren angewandt, wobei die Summe der Zeit (T1) des ersten Zyklus von der Zündung bis zur Auslöschung und der Zeit (T2) des zweiten Zyklus von der Zündung bis zur Auslöschung, (T1 + T2), als der einzelne Testlauf gezählt wurde, und fünf Zyklen davon wiederholt wurden, wodurch die Gesamtdauer (Sekunden) der fünf Zyklen als die gesamte Verbrennungsdauer erhalten wurde. In Bezug auf die Anzahl von gezündeten UL 94 Baumwollstücken wurden fünf Zyklen von Testläufen gemäß dem in UL 94 beschriebenen Verfahren durchgeführt, durch Entzünden von Baumwollstücken, um die Anzahl der gezündeten Baumwollstücke zu zählen, resultierend aus dem von über ihnen stattfindenden Abtropfen (Gesamtzahl von gezündeten Baumwollstücken während fünf Testzyklen).
  • (3) Bewertung der Verwerfung eines Formkörpers
  • Der Formkörper wurde mit den nachstehend angegebenen Formbedingungen zu einer flachen Plattenform mit einer Dicke von 2 mm und Abmessungen von 120 mm × 120 mm im Quadrat geformt. Der Formkörper wurde während 24 Stunden oder länger in einer Umgebung einer Temperatur von 23°C und 50% Feuchtigkeit gehalten. Danach wurde die maximale Verwerfung der flachen Platte unter Verwendung eines Höhenmessgeräts bestimmt. (Formbedingungen)
    Spritzgussmaschine: SG150U, hergestellt von Sumitomo Heavy Industries, Ltd.
    Form: Flache Platte (120 mm × 120 mm × 2 mm)
    Zylindertemperatur: 260°C
    Einspritzgeschwindigkeit: 1 m/min
    Haltedruck: 69 MPa
    Formtemperatur: 60°C
  • (4) Kriechstromfestigkeit
  • Gemäß UL 746A wurde die Vergleichszahl der Kriechwegbildung (CTI, comparative tracking index) bestimmt.
  • (Bewertung)
  • CTI-Klassifizierung
    • 0: 600 V oder darüber
    • 1: 400 V oder darüber und weniger als 600 V
    • 2: 250 V oder darüber und weniger als 400 V
    • 3: 175 V oder darüber und weniger als 250 V
  • (5) Menge des Ausblutens von Phosphorsäure
  • Eine flache Platte mit einer Dicke von 0,8 mm und Abmessungen von 13 mm × 13 mm im Quadrat wurde während 1000 Stunden bei 150°C in einem Ofen erwärmt. Danach wurde die flache Platte an ihrer Formoberfläche mit ionengetauschtem Wasser abgewaschen. Das in dem Waschwasser vorhandene Phosphation wurde mittels Ionenchromatographie bestimmt.
  • Beispiele 1 bis 13 und Vergleichsbeispiele 1 bis 11
  • Mit den Materialien mit den jeweiligen, in Tabelle 3 aufgelisteten Eigenschaften, wurden Materialien, gezeigt in den Beispielen von Tabelle 1, und die in den Vergleichsbeispielen von Tabelle 2 gezeigten, hergestellt. Die charakteristischen Eigenschaften davon wurden bewertet, was in der Tabelle angegeben ist. Das Verfahren zur Herstellung der Materialien ist nachstehend beschrieben.
  • < Verfahren zur Synthese von Phosphinsäureverbindung >
  • * Herstellung des Aluminiumsalzes von 1,2-Diethylphosphinsäure (C-1)
  • 2106 g (19,6 Mol) Diethylphosphinsäure wurden in 6,5 Litern Wasser aufgelöst. Zu dem Gemisch wurden unter heftigem Rühren 507 g (6,5 Mol) Aluminiumhydroxid zugegeben, und das Gemisch wurde auf 85°C erwärmt. Das Gemisch wurde danach während insgesamt 65 Stunden bei einer Temperatur von 80°C bis 90°C bewegt. Danach wurde das Gemisch auf 60°C abgekühlt und unter Anlegen von Unterdruck filtriert. Der Rückstand wurde in einer Vakuumtrockenkammer bei 120°C getrocknet bis die Masse konstant blieb. Auf diese Weise wurden 2140 g feines Partikelpulver erhalten, das bei einer Temperatur von 300°C oder darunter nicht schmolz. Die Ausbeute betrug 95% des theoretischen Werts.
  • * Herstellung des Calciumsalzes von 1,3-Ethan-1,2-bismethylphosphinsäure (C-2)
  • 325,5 g (1,75 Mol) Ethan-1,2-bismethylphosphinsäure wurden in 500 ml Wasser aufgelöst. Zu dem Gemisch wurden unter heftigem Rühren portionsweise 129,5 g (1,75 Mol) Calciumhydroxid während einer Stunde zugegeben. Das Gemisch wurde danach während mehrerer Stunden bei einer Temperatur von 90°C bis 95°C bewegt. Danach wurde das Gemisch abgekühlt und unter Anlegen von Unterdruck filtriert. Der Kuchen wurde in einer Vakuumtrockenkammer bei 150°C getrocknet, wobei 335 g Produkt erhalten wurden. Das Produkt schmolz bei einer Temperatur von 380°C oder darunter nicht. Die Ausbeute betrug 85% des theoretischen Werts. Die in den Beispielen und den Vergleichsbeispielen verwendeten Harze und entsprechenden Komponenten sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • < Verfahren zur Herstellung von Pellets >
  • Zu dem Polybutylenterephthalatharz der Komponente (A) wurden spezifische Mengen der Komponenten (B), (C) und (E) zugegeben. Das Gemisch wurde in einem V-Mischer gleichförmig vermischt. Das derart erhaltene Gemisch wurde einem Doppelschneckenextruder (30 mm Φ im Durchmesser) zugeführt, während eine spezifizierte Menge an Glasfaser (D) über die Hauptzufuhr oder Seitenzufuhr zugegeben wurde, wodurch die Materialien somit bei einer Trommeltemperatur von 260°C geschmolzen und gemischt wurden, gefolgt von Abkühlen und Zerschneiden der aus der Düse extrudierten Stränge, wodurch die Pellets erhalten wurden.
  • Figure 00250001
  • Figure 00260001
  • Figure 00270001
  • Zusammenfassung
  • Die Erfindung stellt eine Harzzusammensetzung bereit, der durch einen Flammhemmer auf halogenfreier Basis Flammverzögerungsvermögen vermittelt wird, mit einem hervorragend geringen Verwerfungsverhalten, ohne eine Beeinträchtigung von exzellenter Formbarkeit und verschiedenen charakteristischen Eigenschaften (mechanische Eigenschaften, elektrische Eigenschaften und Langzeitumwelteigenschaften), die inhärente vorteilhafte Eigenschaften von Polybutylenterephthalatharz sind. Spezifisch werden zu (A) 100 Gewichtsteilen Harz auf Basis von Polybutylenterephthalat zugemischt: (B) 10 bis 100 Gewichtsteile eines oder mehrerer Typen an Polymer, ausgewählt aus einem modifizierten Polyester und einem Harz auf Basis von Styrol; (C) 10 bis 100 Gewichtsteile eines spezifischen Phosphinsäuresalzes und/oder Diphosphinsäuresalzes und/oder eines Polymers davon; und (D) 20 bis 200 Gewichtsteile Glasfaser mit einer mittleren Querschnittsfläche im Bereich von 100 bis 300 Quadratmikrometern.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 5-18356 B [0003]
    • - JP 62-25706 B [0003]
    • - JP 11-236496 A [0004]
    • - JP 9-132723 A [0004]
    • - JP 8-73720 A [0005]
    • - JP 11-60924 A [0006]

Claims (9)

  1. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung, umfassend: (A) 100 Gewichtsteile eines Harzes auf Basis von Polybutylenterephthalat; (B) 10 bis 100 Gewichtsteile eines oder mehrerer Typen an Polymer, ausgewählt aus einem modifizierten Polyester und einem Harz auf Basis von Styrol; (C) 10 bis 100 Gewichtsteile eines durch die Formel (1) dargestellten Phosphinsäuresalzes und/oder eines durch die Formel (2) dargestellten Diphosphinsäuresalzes und/oder eines Polymers davon; und (D) 20 bis 200 Gewichtsteile Glasfaser mit einer mittleren Querschnittsfläche von 100 bis 300 Quadratmikrometern.
    Figure 00290001
    (wobei R1 und R2 jeweils geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C6 Alkyl oder Phenyl sind, R3 ein geradkettiges oder verzweigtes C1 bis C10 Alkylen, Arylen, Alkylarylen oder Arylalkylen ist, M ein Calciumion oder Alumi niumion ist, m gleich 2 oder 3 ist, n gleich 1 oder 3 ist, und X gleich 1 oder 2 ist).
  2. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die mittlere Querschnittsfläche der Glasfaser (D) 140 bis 300 Quadratmikrometer beträgt.
  3. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Glasfaser (D) einen flachen Querschnitt aufweist, der ein Verhältnis des längeren Durchmessers des Querschnitts senkrecht zur Längsrichtung (Hauptachse, die längste lineare Distanz über den Querschnitt) zum kürzeren Durchmesser (Nebenachse, die längste lineare Distanz senkrecht zum längeren Durchmesser) innerhalb eines Bereichs von 1,3 bis 10 ergibt.
  4. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welche bei einer Dicke von 1 mm oder darunter das Flammverzögerungsvermögen der Klassifizierung V-0 gemäß UL-Standard UL 94 ergibt.
  5. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der modifizierte Polyester als die Komponente (B) einen Modifikationsbetrag von 10 Mol% oder darüber, bezogen auf die Gesamtmenge an Dicarbonsäure, aufweist.
  6. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, des Weiteren umfassend (E), eine Verbindung auf Basis von Triazin und ein Salz von Cyanursäure oder Isocyanursäure.
  7. Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach Anspruch 6, wobei die Einmischmenge von (E) der Verbindung auf Basis von Triazin und des Salzes von Cyanursäure oder Isocyanursäure 5 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge der Komponente (C) und der Komponente (E) beträgt, und die Gesamtmenge der Komponente (C) und der Komponente (E) 10 bis 100 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Komponente (A), beträgt.
  8. Elektrische oder elektronische Bauteile oder OA-Ausrüstungsteile, hergestellt durch Spritzguss der flammhemmenden Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
  9. Elektrische oder elektronische Bauteile oder OA-Ausrüstungsteile nach Anspruch 8, welche beliebige Bauteile sind aus OA-Teileführungen, OA-Papierführungen, OA-Getriebegehäusen, Chassis für optische Aufzeichnungsmedien, und Anschlussplatten von elektronischen Bauteilen.
DE112006002570T 2005-09-28 2006-09-25 Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung Withdrawn DE112006002570T5 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2005-282509 2005-09-28
JP2005282509A JP5214099B2 (ja) 2005-09-28 2005-09-28 難燃性ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物
PCT/JP2006/319617 WO2007037450A1 (ja) 2005-09-28 2006-09-25 難燃性ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE112006002570T5 true DE112006002570T5 (de) 2008-08-21

Family

ID=37899868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE112006002570T Withdrawn DE112006002570T5 (de) 2005-09-28 2006-09-25 Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US20090124733A1 (de)
JP (1) JP5214099B2 (de)
CN (1) CN101268147A (de)
DE (1) DE112006002570T5 (de)
WO (1) WO2007037450A1 (de)

Families Citing this family (27)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8034870B2 (en) * 2003-12-17 2011-10-11 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Flame-retardant polyester composition
US8188172B2 (en) * 2003-12-17 2012-05-29 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Polyester compositions, method of manufacture, and uses thereof
US7812077B2 (en) * 2003-12-17 2010-10-12 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Polyester compositions, method of manufacture, and uses thereof
EP1967549B1 (de) * 2005-12-26 2012-02-29 Wintech Polymer Ltd. Verwendung einer flammhemmenden harzzusammensetzung als übertragungsseitenteil beim laserschweissen
US8680167B2 (en) * 2006-01-27 2014-03-25 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Molding compositions containing fillers and modified polybutylene terephthalate (PBT) random copolymers derived from polyethylene terephthalate (PET)
JP2009155367A (ja) 2007-12-25 2009-07-16 Wintech Polymer Ltd ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物及び薄肉成形品
JP5329804B2 (ja) * 2007-12-26 2013-10-30 ウィンテックポリマー株式会社 携帯端末部品
JP5412057B2 (ja) * 2008-06-03 2014-02-12 三菱エンジニアリングプラスチックス株式会社 樹脂組成物及びこれを用いた電気絶縁部品
JP5265979B2 (ja) * 2008-07-17 2013-08-14 三菱エンジニアリングプラスチックス株式会社 高電圧絶縁材料部品用樹脂組成物およびその成形品
JP5492082B2 (ja) * 2008-07-21 2014-05-14 三菱エンジニアリングプラスチックス株式会社 難燃性ポリブチレンテレフタレート系樹脂組成物
JP2010037375A (ja) * 2008-08-01 2010-02-18 Toray Ind Inc 難燃性熱可塑性ポリエステル樹脂組成物および成形品
US8138244B2 (en) * 2008-12-30 2012-03-20 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Reinforced polyester compositions, method of manufacture, and articles thereof
US7829614B2 (en) * 2008-12-30 2010-11-09 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Reinforced polyester compositions, methods of manufacture, and articles thereof
KR101399535B1 (ko) 2009-11-02 2014-05-27 고오 가가쿠고교 가부시키가이샤 하이브리드형 폴리에스테르 수지, 피막 형성용 수지 조성물, 폴리에스테르 필름 및 섬유
JP2011132424A (ja) * 2009-12-25 2011-07-07 Mitsubishi Engineering Plastics Corp 熱可塑性ポリエステル樹脂組成物、それを用いた成形品とその製造方法
JP5468944B2 (ja) * 2010-03-12 2014-04-09 矢崎総業株式会社 押出しフレキシブルフラットケーブル
WO2011132655A1 (ja) * 2010-04-19 2011-10-27 ウィンテックポリマー株式会社 ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物及びポリブチレンテレフタレート樹脂組成物の製造方法
JP5752118B2 (ja) * 2010-06-09 2015-07-22 ウィンテックポリマー株式会社 ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物、金属複合部品、及び金属複合部品の製造方法
US8716378B2 (en) 2010-06-29 2014-05-06 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Flame resistant polyester compositions, method of manufacture, and articles thereof
US8686072B2 (en) 2010-06-29 2014-04-01 Sabic Innovative Plastics Ip B.V. Flame resistant polyester compositions, method of manufacture, and articles therof
US8604105B2 (en) 2010-09-03 2013-12-10 Eastman Chemical Company Flame retardant copolyester compositions
JP5538198B2 (ja) * 2010-12-09 2014-07-02 三菱エンジニアリングプラスチックス株式会社 難燃性熱可塑性ポリエステル樹脂組成物
JP6117190B2 (ja) * 2012-05-01 2017-04-19 ウィンテックポリマー株式会社 電子機器用筐体
WO2014021409A1 (ja) 2012-08-01 2014-02-06 ウィンテックポリマー株式会社 電子機器用筐体
US20170121521A1 (en) * 2014-04-23 2017-05-04 Sabic Global Technologies B.V. Flame-retardant polyester composition and article
JP7761459B2 (ja) * 2021-11-02 2025-10-28 ポリプラスチックス株式会社 難燃性ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物及び樹脂成形品
CN116178912B (zh) * 2023-02-27 2024-10-11 金发科技股份有限公司 一种pbt复合材料及其制备方法和应用

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6225706B2 (de) 1983-05-02 1987-06-04 Daihachi Chem Ind
JPH0518356B2 (de) 1986-10-27 1993-03-11 Phosphorus Chem Ind
JPH0873720A (ja) 1994-08-31 1996-03-19 Hoechst Ag 防炎性ポリエステル成形材料
JPH09132723A (ja) 1995-09-06 1997-05-20 Toray Ind Inc 難燃性樹脂組成物
JPH1160924A (ja) 1997-06-13 1999-03-05 Polyplastics Co 難燃性熱可塑性ポリエステル樹脂組成物
JPH11236496A (ja) 1998-02-23 1999-08-31 Teijin Ltd 難燃性樹脂組成物

Family Cites Families (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5938264B2 (ja) * 1976-12-09 1984-09-14 東レ株式会社 熱可塑性ポリエステル樹脂組成物
JP2934904B2 (ja) * 1989-06-05 1999-08-16 三菱レイヨン株式会社 ポリエステル系樹脂組成物
JPH05112702A (ja) * 1991-10-23 1993-05-07 Toray Ind Inc 難燃化ポリエステル組成物
US5250333A (en) * 1992-10-26 1993-10-05 Hoechst Celanese Corporation Modified polyethylene terephthalate
JPH06240121A (ja) * 1993-02-15 1994-08-30 Teijin Ltd 熱可塑性樹脂組成物
JPH0820694A (ja) * 1994-07-07 1996-01-23 Kanegafuchi Chem Ind Co Ltd 強化難燃熱可塑性樹脂組成物
JP2960334B2 (ja) * 1995-06-07 1999-10-06 ポリプラスチックス株式会社 繊維強化ポリブチレンテレフタレート樹脂組成物
JPH1092227A (ja) * 1996-09-11 1998-04-10 Teijin Ltd 電気部品
JP3860291B2 (ja) * 1997-06-06 2006-12-20 三菱エンジニアリングプラスチックス株式会社 熱可塑性ポリエステル樹脂組成物
MY117653A (en) * 1997-06-13 2004-07-31 Polyplastics Co Flame-retardant thermoplastic polyester resin composition
JPH11172101A (ja) * 1997-12-10 1999-06-29 Toray Ind Inc ナイロン樹脂組成物
DE69922626T2 (de) * 1998-10-09 2005-12-22 Teijin Chemicals Ltd. Harzzusammensetzung
JP2001335699A (ja) * 2000-05-30 2001-12-04 Daicel Chem Ind Ltd 難燃性樹脂組成物
JP5255169B2 (ja) * 2000-11-24 2013-08-07 株式会社ダイセル 難燃性樹脂組成物
JP2002161199A (ja) * 2000-11-24 2002-06-04 Daicel Chem Ind Ltd 難燃性樹脂組成物
US7759449B2 (en) * 2000-12-15 2010-07-20 Wellman, Inc. Methods for introducing additives into polyethylene terephthalate
JP4880823B2 (ja) * 2001-04-11 2012-02-22 帝人化成株式会社 ガラス繊維強化ポリカーボネート樹脂組成物
CN1223635C (zh) * 2001-06-27 2005-10-19 宝理塑料株式会社 阻燃性树脂组合物
JP2003226798A (ja) * 2002-02-06 2003-08-12 Sumitomo Wiring Syst Ltd 耐摩耗性耐熱難燃樹脂組成物およびそれにより被覆された電線
AU2003231576B2 (en) * 2002-05-08 2009-06-11 Teijin Chemicals, Ltd Polycarbonate resin composition, pellets thereof, and molded article thereof
EP1386942A1 (de) * 2002-07-25 2004-02-04 Clariant GmbH Flammschutzmittel-Kombination

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6225706B2 (de) 1983-05-02 1987-06-04 Daihachi Chem Ind
JPH0518356B2 (de) 1986-10-27 1993-03-11 Phosphorus Chem Ind
JPH0873720A (ja) 1994-08-31 1996-03-19 Hoechst Ag 防炎性ポリエステル成形材料
JPH09132723A (ja) 1995-09-06 1997-05-20 Toray Ind Inc 難燃性樹脂組成物
JPH1160924A (ja) 1997-06-13 1999-03-05 Polyplastics Co 難燃性熱可塑性ポリエステル樹脂組成物
JPH11236496A (ja) 1998-02-23 1999-08-31 Teijin Ltd 難燃性樹脂組成物

Also Published As

Publication number Publication date
CN101268147A (zh) 2008-09-17
JP5214099B2 (ja) 2013-06-19
WO2007037450A9 (ja) 2007-05-24
JP2007091865A (ja) 2007-04-12
US20090124733A1 (en) 2009-05-14
WO2007037450A1 (ja) 2007-04-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112006002570T5 (de) Flammhemmende Polybutylenterephthalatharzzusammensetzung
DE69818611T2 (de) Flammhemmende Thermoplaste
EP3133112B1 (de) Thermoplastische formmassen
DE69727023T2 (de) Flammhemmende Harzzusammensetzung
EP2878630B1 (de) Polyamidzusammensetzungen
EP3362516B1 (de) Polyesterblend mit halogenfreiem flammschutz
EP2942368B1 (de) Polyester zusammensetzungen
DE2848719C2 (de) Polyesterformmasse
EP3546511A1 (de) Polyamidzusammensetzungen
DE68923511T2 (de) Zündbeständige modifizierte thermoplastische Zusammensetzung.
DE19827845A1 (de) Flammgeschützte Polyesterformmassen
EP3290470B1 (de) Thermoplastische formmassen
DE10047488B4 (de) Eingefärbte Polyoxymethylen-Formmassen und daraus hergestellte Formteile
DE19904814A1 (de) Flammgeschützte Polyester/Polycarbonatblends
DE68928701T2 (de) Flammfester Formkörper und Verfahren zu dessen Herstellung
EP3507330B1 (de) Thermoplastische formmassen
DE19837701A1 (de) Flammgeschützte Polyesterformmassen
DE2849593C2 (de) Polyesterformmasse
EP1523520B1 (de) Mit polymeren phosphorigsäureestern stabilisierte thermoplaste
EP3033387B1 (de) Flammgeschützte polyester
EP3067388A1 (de) Thermoplastische formmassen
DE69723385T2 (de) Flammgeschützte harzzusammensetzung und formmassen
KR950008900B1 (ko) 내열성이 우수한 폴리에스터 수지조성물
WO2023217401A1 (de) Kriechstromfeste polyesterzusammensetzungen
EP4177311A1 (de) Verwendung von polyamid 6

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20130418

R016 Response to examination communication
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee