-
GEBIET DER TECHNIK
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System, das einer Versorgung
mit elektrischer Leistung dient und das mit einer Vielzahl von Quellen
für elektrische
Leistung ausgestattet ist, und ein Fahrzeug, das mit einem solchen
System, das einer Versorgung mit elektrischer Leistung dient, ausgestattet
ist.
-
TECHNISCHER HINTERGRUND
-
Seit
einigen Jahren werden Elektroautos und Hybridautos, die von Elektromotoren
angetrieben werden, die Quellen für elektrische Leistung, wie Brennstoffzellen,
verwenden, entwickelt. Eine Brennstoffzelle ist eine Zelle, die
elektrische Energie z.B. durch die Zuführung von Brenngas, wie Wasserstoff, und
Oxidationsgas, wie Sauerstoff, zu einem Elektrolytfilm erhält. Die
Brennstoffzelle weist einen hohen Wirkungsgrad auf und ist interessant
als umweltfreundliche Quelle für
elektrische Leistung.
-
Im
manchen Fällen
sind Fahrzeuge mit Brennstoffzelle im Hinblick auf einen möglichen
Ausfall der Versorgung mit elektrischer Leistung durch die Brennstoffzelle
oder auf ein verschlechtertes Ansprechen der Brennstoffzelle zusätzlich zur
Brennstoffzelle mit einer Batterie, wie einer Sekundärzelle, ausgestattet.
Beispielsweise wurde ein System, das einer Versorgung mit elektrischer
Leistung dient, offenbart, das eine Batterie, die parallel zu einer
Brennstoffzelle mit einem Elektromotor verbunden ist, auf weist.
In einem solchen Fall, wo die Batterie parallel zu einer Brennstoffzelle
vorgesehen ist, ist im Allgemeinen ein Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler
zwischen der Batterie und dem Elektromotor vorgesehen, um die Spannungen
der Brennstoffzelle und der Batterie aufeinander abzustimmen oder
um regenerierte Energie zurückzuholen.
-
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
-
AUFGABE DER ERFINDUNG
-
Im
oben beschriebenen Stand der Technik wird elektrische Leistung immer über einen
Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler von einer Batterie zu einem Elektromotor
geliefert. In vielen Fällen
wird ferner, wenn regenerierte Energie von einem Elektromotor in
der Batterie zurückgewonnen
wird, elektrische Leistung über
den Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler zurückgeholt. Bei einem solchen
Aufbau kommt es zu einem Leistungsverlust am Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler,
was den Wirkungsgrad des Fahrzeugs verringert.
-
Darüber hinaus
kann es im Falle einer Fehlfunktion in einem Halbleiterelement in
einem Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler zu einer abnormal hohen Ausgangsleistung
einer Brennstoffzelle oder Batterie kommen, was die Wahrscheinlichkeit,
dass es zu einem abnormalen Zustand in der Brennstoffzelle oder Batterie
kommt, erhöht.
Wenn beispielsweise eine Batterie nur über einen Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler
mit einem Elektromotor verbunden ist und der Betrieb sowohl des
Gleichstrom/Gleichstrom-Wandlers
als auch der Brennstoffzelle gleichzeitig aufgrund eines Problems
oder einer Fehlfunktion aussetzt, kommt es zu dem Problem, dass
die Aussetzung der Versorgung eines Elektromotors mit elektrischer
Leistung das Fahrzeug inaktiviert.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Systems, das
der Versorgung mit elektrischer Leistung dient, und eines Fahrzeugs, das
mit einem solchen System, das der Versorgung mit elektrischer Leistung
dient, ausgestattet ist, wodurch zumindest eines der Probleme des
oben beschriebenen Standes der Technik gelöst wird.
-
MITTEL ZUM LÖSEN DER
AUFGABE
-
Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein System, das der Versorgung
mit elektrischer Leistung dient und das mehrere elektrische Antriebsmotoren,
einen elektrischen Leistungswandler, der eine Gleichstromspannung
wandelt, mehrere Quellen für elektrische
Leistung mit untereinander verschiedenen Ausgangsspannungen für die Versorgung
von mehreren elektrischen Antriebsmotoren mit elektrischer Leistung
aufweist. Jede der Quellen für
elektrische Leistung ist mit mindestens einem der mehreren elektrischen
Antriebsmotoren verbunden. Jede der Quellen für elektrische Leistung ist
mit mindestens einem der elektrischen Antriebsmotoren nicht über den Wandler
für elektrische
Leistung verbunden, während
sie auch zu mindestens einem der elektrischen Antriebsmotoren über den
Wandler für
elektrische Leistung verbunden ist.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
1 ist
eine Konstruktionsskizze eines Systems, das einer Versorgung mit
elektrischer Leistung dient, gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
2 ist
ein Ablaufschema, das eine Steuerung eines Systems, das einer Versorgung
mit elektrischer Leistung dient, gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
3 ist
eine Skizze, die eine Beziehung zwischen Ausgangsleistung und Wirkungsgrad
einer allgemeinen Quelle für
elektrische Leistung zeigt.
-
4 ist
ein Ablaufschema, das einen Prozess in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Falle einer Fehlfunktion einer Quelle
für elektrische
Leistung zeigt.
-
5 ist
ein Ablaufschema, das einen Prozess in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung im Falle einer Fehlfunktion einer Quelle
für elektrische
Leistung zeigt.
-
6 ist
eine Konstruktionsskizze eines modifizierten Systems, das einer
Versorgung mit elektrischer Leistung dient, gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
-
7 ist
eine Konstruktionsskizze eines modifizierten Systems, das einer
Versorgung mit elektrischer Leistung dient, gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
-
BESTE WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
-
Aufbau
-
Wie
in 1 dargestellt, ist ein System 100, das
einer Versorgung mit elektrischer Leistung dient, gemäß der vorliegenden
Erfindung so aufgebaut, dass es eine erste Quelle für elektrische
Leistung 10, eine zweite Quelle für elektrische Leistung 12,
einen Spannungswandler 14, eine erste Wechselrichterschaltung 16,
einen ersten Elektromotor 18, eine zweite Wechselrichterschaltung 20,
einen zweiten Elektromotor 22 und eine Steuerschaltung 24 aufweist.
Das System 100, das einer Versorgung mit elektrischer Leistung
dient, kann auf ein Fahrzeug angewendet werden, das mittels des
ersten Elektromotors 18 und/oder des zweiten Elektromotors 22 als Antriebsquelle
mit der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 und der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 angetrieben
wird. Der Aufbau dieser Ausführungsform
kann auch auf ein Hybridauto, das außerdem mit einem Verbrennungsmotor
ausgestattet ist, angewendet werden.
-
Die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 ist eine Gleichstrom-Leistungsquelle,
die in dieser Ausführungsform
als primäre
Leistungsquelle für
das System 100, das einer Versorgung mit elektrischer Leistung
dient, verwendet wird. Die erste Quelle für elektrische Leistung 10 kann
eine Brennstoffzelle sein, die elektrische Energie durch die Zufuhr
von Brenngas, wie Wasserstoff, und Oxidationsgas, wie Sauerstoff,
zu einem Elektrolytfilm erhält.
Geeignete Arten von Brennstoffzellen schließen Polymerelektrolytzellen,
Phosphorsäurezellen,
Schmelzcarbonatzellen oder dergleichen ein, sind jedoch nicht auf
diese Arten beschränkt.
Als erste Quelle für
elektrische Leistung 10 können verschiedene Arten von
Mitteln für
die Erzeugung von elektrischer Energie (wie ein von einem Verbrennungsmotor
angetriebener elektrischer Generator), die einen ausreichenden Wirkungsgrad
besitzen, um einen Elektromotor stabil anzutreiben, verwendet werden.
-
Die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 ist so ausgelegt, dass Ausgangsleistung
mittels eines Steuersignals von der Steuerschaltung 24 gesteuert werden
kann. Die Ausgangsleistung kann anhand eines herkömmlichen
Steuerverfahrens gesteuert werden, beispielsweise durch Steuern
von Faktoren wie der Menge an Brenngas oder Oxidationsgas, die der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 zugeführt wird, oder des Wassergehalts
des Brenngases oder Oxidationsgases. Ferner ist die erste Quelle
für elektrische
Leistung 10 mit einem Spannungssensor, einem Sensor für elektrischen
Strom oder dergleichen ausgestattet. Diese Sensoren messen die Leistung, die
von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 ausgegeben wird, und ein Messsignal
wird an die Steuereinheit 24 ausgegeben.
-
Die
zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 ist eine Gleichstrom-Leistungsquelle,
die als Hilfs-Leistungsquelle des Systems 100, das einer Versorgung
mit elektrischer Leistung dient, gemäß dieser Ausführungsform
verwendet wird. In vielen Fällen
ist die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 eine Quelle für elektrische Leistung, die eine
Ausgangsspannung aufweist, die sich von der Ausgangsspannung der
ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 unterscheidet. Die zweite Quelle
für elektrische
Leistung 12 ist vorzugsweise eine Sekundärzelle,
die regenerierte Energie von einem Elektromotor und eine überschüssige elektrische
Leistung von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 laden und entladen kann. Als Sekundärzelle können Zelltypen
wie solche vom Nickel/Wasserstoff-Typ und vom Lithiumionen-Typ verwendet
werden, aber die Zellen sind nicht auf Zellen dieses Typs beschränkt. Verschiedene
Arten von Quellen für
elektrische Energie können
als die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 verwendet werden.
-
Ferner
ist die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 so ausgelegt, dass eine Ausgangsleistung
mittels eines Steuersignals von der Steuerschaltung 24 gesteuert
werden kann. Die Ausgangsleistung kann anhand eines herkömmlichen
Verfahrens gesteuert werden, beispielsweise durch Steuern eines
Widerstandswerts eines Widerstands, der mit der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 in Reihe geschaltet ist. Die zweite Quelle
für elektrische Leistung 12 ist
mit einem Spannungssensor, einem Sensor für elektrischen Strom oder dergleichen
ausgestattet. Dieses Sensoren messen die Leistung, die von der zweiten
Quelle für
elektrische Leistung 12 ausgegeben wird, und ein Messsignal
wird an die Steuerschaltung 24 ausgegeben.
-
Die
erste Wechselrichterschaltung 16 und die zweite Wechselrichterschaltung 20 sind
so ausgelegt, dass sie jeweils eine Schaltung für die Wandlung von Gleichstromleistung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung einschließen. Die erste Wechselrichterschaltung 16 und
die zweite Wechselrichterschaltung 20 sind so ausgelegt,
dass eine Gleichstrom/Wechselstrom-Wandlung durch ein Steuersignal
von der Steuerschaltung 24 gestartet und gestoppt werden
kann. Beispielsweise wird die erste Wechselrichterschaltung 16 entsprechend
der Ausgangsleistung von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 gestartet
und gestoppt, während
die zweite Wechselrichterschaltung 20 gemäß der Ausgangsleistung
von der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 gestartet und gestoppt wird.
-
Der
erste Elektromotor 18 und der zweite Elektromotor 22 sind
synchrone Motoren, die jeweils durch die Aufnahme einer Dreiphasen-Wechselstromleistung
angesteuert werden. Der erste Elektromotor 18 und der zweite
Elektromotor 22 sind so ausgelegt, dass sie von einem Steuersignal
von der Steuerschaltung 24 gestartet und gestoppt werden können. Beispielsweise
wird der erste Elektromotor 18 entsprechend der Ausgangsleistung
von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 gestartet und gestoppt, während der
zweite Elektromotor 22 entsprechend der Ausgangsleistung
von der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 gestartet und gestoppt wird.
-
Die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 ist mit dem ersten Elektromotor 18 über die
erste Wechselrichterschaltung 16 verbunden. Gleichstromleistung,
die von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 geliefert wird, wird von der ersten Wechselrichterschaltung 16 in
Dreiphasen-Wechselstromleistung umgewandelt, bevor sie zum ersten Elektromotor 18 geliefert
wird. Ebenso ist die zweite Quelle für elektrische Leistung 12 über die
zweite Wechselrichterschaltung 20 mit dem zweiten Elektromotor 22 verbunden.
Gleichstromleistung, die von der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 geliefert wird, wird von der zweiten Wechselrichterschaltung 20 in
Dreiphasen-Wechselstromleistung
umgewandelt, bevor sie zum zweiten Elektromotor 22 geliefert
wird.
-
Ausgangsleistungen
vom ersten Elektromotor 18 und vom zweiten Elektromotor 22 werden über ein
Getriebe, eine Kupplung oder dergleichen, das bzw. die verwendet
wird, um eine Übersetzung
zu ändern,
auf eine Achse eines Fahrzeugs übertragen. Beispielsweise
kann ein Vierradantriebs-Fahrzeug so ausgelegt sein, dass es einen
ersten Elektromotor 18, mit dem die Vorderräder angetrieben
werden, und einen zweiten Elektromotor 22, mit dem die
Hinterräder
angetrieben werden, verwendet.
-
Der
Spannungswandler 14 ist abhängig von der Art und Weise,
in der eine Quelle für
elektrische Leistung und ein Elektromotor verbunden sind, so ausgelegt,
dass er eine Gleichstromspannungs-Wandlungsschaltung, wie einen
Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler,
oder eine Gleichstrom-/Wechselstromspannungs-Wandlungsschaltung,
wie einen Gleichstrom/Wechselstrom-Wandler einschließt. Da in
dieser Ausführungsform,
wenn die erste Quelle für
elektrische Leistung 10 eine Brennstoffzelle ist, die zweite
Quelle für
elektrische Leistung 12 eine Sekundärzelle ist und der erste Elektromotor 18 und
der zweite Elektromotor 22 Gleichstrommotoren sind, wird
ein Gleichstrom/Gleichstrom-Wandler als Spannungswandler 14 verwendet. Der
Spannungswandler 14 ist so ausgelegt, dass eine Spannungswandlung
durch ein Steuersignal von der Steuerschaltung 24 gestartet
und gestoppt werden kann. Beispielsweise wird der Spannungswandler 14 entsprechend
einer Ausgangsspannung von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 oder von
der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 gestartet und gestoppt.
-
Die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 und die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 sind über
den Spannungswandler 14 miteinander verbunden. Die erste
Quelle für
elektrische Leistung 10 und die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 sind so über
den Spannungswandler 14 miteinander verbunden, dass sie
parallel mit dem ersten Elektromotor 18 bzw. dem zweiten
Elektromotor 22 verbunden sind. Der Spannungswandler 14 passt
die Ausgangsspannung von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 der
Ausgangsspannung von der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 an,
bevor er die elektrische Leistung der zweiten Wechselrichterschaltung 20 zuführt, während der
Spannungswandler 14 auch die Ausgangsspannung von der zweiten
Quelle für elektrische
Leistung 12 an die Ausgangsspannung von der ersten Quelle
für elektrische
Leistung 10 anpasst, bevor er die elektrische Leistung
der ersten Wechselrichterschaltung 16 zuführt. Somit
wird der Spannungswandler 14 verwendet, um mehrere Quellen
für elektrische
Leistung mit untereinander verschiedenen Ausgangsspannungen miteinander
zu verbinden.
-
Die
Steuerschaltung 24 steuert das System 100, das
der Versorgung mit elektrischer Leistung dient, auf integrale Weise.
Die Steuerschaltung 24 kann als Mikrorechner mit einer
CPU und einem Speicher (einem Halbleiterspeicher, wie einem RAM oder
einem ROM) aufgebaut sein. Die Steuerschaltung 24 empfängt ein
Messsignal, das eine Ausgangsleistung von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 und
der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 anzeigt, und steuert entsprechende Komponenten
auf der Basis des empfangenen Signals. Die Steuerschaltung 24 empfängt auch
ein Signal von einem Positionssensor oder dergleichen, der an einem
Gaspedal installiert ist (nicht dargestellt), um eine Menge an elektrischer
Leistung, die vom System 100, das der Versorgung mit elektrischer Leistung
dient, gefordert wird, zu berechnen. Die Steuerschaltung 24 passt
eine elektrische Leistung, die dem ersten Elektromotor 18 und
dem zweiten Elektromotor 22 zugeführt wird, durch Steuern der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10, der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 und des Spannungswandlers 14 auf der
Basis der errechneten geforderten elektrischen Leistung an.
-
Steuerung unter normalen Bedingungen
-
Nun
wird ein Beispiel für
eine Steuerung während
eines normalen Fahrens mit Bezug auf das in 2 dargestellte
Ablaufschema gegeben.
-
In
Schritt S10 ermittelt die Steuerschaltung 24 die geforderte
elektrische Leistung. Die Steuerschaltung 24 berechnet
eine geforderte elektrische Leistung Wx, die für das System 100,
das der Versorgung mit elektrischer Leistung dient, gefordert wird, auf
der Basis eines empfangenen Signals, das die Position des Gaspedals
anzeigt (nicht dargestellt), die von einem Positionssensor oder
dergleichen gemessen wird. Die Berechnung der geforderten elektrischen
Leistung Wx kann anhand eines herkömmlichen Verfahrens durchgeführt werden.
-
In
Schritt S12 wird bestimmt, ob die errechnete geforderte elektrische
Leistung Wx in einem Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 liegt, die als primäre Leistungsquelle
verwendet wird. Die Steuerschaltung 24 greift auf eine
relationale Tabelle des Wirkungsgrads der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 zurück,
die im Speicher hinterlegt und gehalten ist, um zu überprüfen, ob
die geforderte elektrische Leistung Wx, die in Schritt S10 errechnet
wurde, in einem vorgegebenen Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich WRNG liegt. Die relationale Hoch- Wirkungsgrad-Tabelle
für die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 wird vorzugsweise vorab ermessen
und im Speicher hinterlegt.
-
Im
Allgemeinen stehen Ausgangsleistung und Wirkungsgrad der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 in einer Beziehung, die im Graphen
von 3 dargestellt ist. Das heißt, in einem Ausgangsleistungsbereich,
der niedriger ist als der Punkt des maximalen Wirkungsgrads, steigt
der Wirkungsgrad allmählich
mit dem Anstieg einer Ausgangsleistung, während in einem Ausgangsleistungsbereich,
der höher
ist als der Punkt des maximalen Wirkungsgrads, der Wirkungsgrad
allmählich
sinkt, wenn die Ausgangsleistung steigt. Ein Ausgangsleistungsbereich, der
höher ist
als ein vorgegebener Wirkungsgrad ηTH ist
als Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich WRNG definiert.
Wenn die erste Quelle für
elektrische Leistung 10 eine Brennstoffzelle ist, liegt
der Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich MRNG vorzugsweise
in einem Bereich von 7 % bis 30 % der maximalen Ausgangsleistung.
-
Die
Steuerschaltung 24 gibt die Anweisung, einen Prozess zu
Schritt S14 vorzurücken,
wenn die geforderte elektrische Leistung Wx im vorgegebenen Hochwirkungsgrad-Bereich
WRNG liegt, und zu Schritt S16, wenn die
geforderte elektrische Leistung Wx höher ist als der vorgegebene
Hochwirkungsgrad-Bereich WRNG, und auf Schritt
S18, wenn die geforderte elektrische Leistung niedriger ist als
der vorgegebene Hochwirkungsgrad-Bereich WRNG.
-
In
Schritt S14 wird der erste Elektromotor 18 durch die Zufuhr
von elektrischer Leistung von der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 angesteuert. Die Steuerschaltung 24 weist
die erste Quelle für elektrische
Leistung 10 durch Senden eines Steuersignals an die erste
Quelle für
elektrische Leistung 10 an, Gleichstromleistung mit der
geforderten elektrischen Leistung Wx an die erste Wechselrichterschaltung 16 zu
liefern, da die geforderte elektrische Leistung Wx im Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich WRNG der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 liegt.
Wenn die erste Quelle für
elektrische Leistung 10 eine Brennstoffzelle ist, kann
eine Steuerung durchgeführt
werden, mit der die geforderte elektrische Leistung Wx beispielsweise
durch Steuern der Strömungsrate
von Brenngas oder Oxidationsgas ausgegeben wird. Die erste Wechselrichterschaltung 16 wandelt
die Gleichstromleistung in eine Dreiphasen-Wechselstromleistung
um, bevor sie die elektrische Leistung zum ersten Elektromotor 18 liefert.
Auf diese Weise wird eine geforderte Antriebskraft vom ersten Elektromotor 16 geliefert.
-
In
diesem Prozess wird die elektrische Leistung ohne Übertragung über den
Spannungswandler 14 geliefert, und daher kann eine Verringerung
des Wirkungsgrads, wie sie durch einen Leistungsverbrauch am Spannungswandler
bewirkt wird, vermieden werden.
-
Bei
einem Vierradantriebs-Fahrzeug kann der zweite Elektromotor 22 durch
Zuführung
von elektrischer Leistung von der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 über
den Spannungswandler 14 angesteuert werden, wie erforderlich.
Die Steuerschaltung 24 verteilt dann eine Ausgangsleistung
von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 in einem gewünschten Verhältnis auf
die erste Wechselrichterschaltung 16 und die zweite Wechselrichterschaltung 20,
indem sie eine Spannungswandlung des Spannungswandlers 14 steuert.
In einem solchen Fall wird elektrische Leistung dem zweiten Elektromotor 22 über den
Spannungswandler 14 zugeführt, und daher ist der Wirkungsgrad
insgesamt geringer als wenn nur der erste Elektromotor 18 verwendet
wird.
-
Ferner
kann elektrische Leistung, die im Übermaß von der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 geliefert wird, verwendet werden, um die zweite
Quelle für
elektrische Leistung 12 über den Spannungswandler 14 wieder
aufzuladen. Regenerierte Energie vom ersten Elektromotor 18 kann
auch zum Wiederaufladen der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 über den
Spannungswandler 14 verwendet werden.
-
In
Schritt S16 wird eine Ansteuerung unter Verwendung von sowohl der
ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 als auch der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 durchgeführt.
Das heißt, elektrische
Leistung wird mehreren Antriebsmotoren von mehreren Quellen für elektrische
Leistung auf solche Weise zugeführt,
dass die maximale Ausgangsspannung jeder der mehreren Quellen für elektrische
Leistung nicht überschritten
wird, und ohne den Spannungswandler zu nutzen. Die Steuerschaltung 24 weist
die Ausgabe der geforderten elektrischen Leistung Wx der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 und der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 zu,
da die geforderte elektrische Leistung Wx höher ist als der Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich
WRNG der ersten Quelle für elektrische Leistung 10.
-
Beispielsweise
weist die Steuerschaltung 24 die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 durch Senden eines Steuersignals an die zweite
Quelle für elektrische
Leistung 12 an, einen maximalen Ausgabewert W2MAX auszugeben,
der durch eine Kombination aus der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 und dem zweiten Elektromotor 22 ausgegeben werden
kann. Der maximale Ausgabewert W2MAX, der durch
eine Kombination der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 und
dem zweiten Elektromotor 22 ausgegeben werden kann, wird
vorzugsweise vorab gemessen und im Speicher der Steuerschaltung 24 hinterlegt.
Wenn die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 eine Sekundärzelle ist, kann der maximale
Ausgabewert W2MAX vorzugsweise auf der Basis eines
Ladungszustands bestimmt werden, da der maximale Ausgabewert W2MAX sich abhängig vom Ladungszustand ändert. Beispielsweise
wird eine Beziehung zwischen einer Ausgangsspannung und dem maximalen
Ausgabewert W2MAX vorzugsweise vorab gemessen
und vorab gespeichert. Die Steuerschaltung 24 kann den
maximalen Ausgabewert W2MAX auf der Basis
einer Ausgangsspannung der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 bestimmen.
Die zweite Wechselrichterschaltung 20 wandelt Gleichstromleistung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor sie die elektrische
Leistung zum zweiten Elektromotor 22 liefert. Die Steuerschaltung 24 weist
die erste Quelle für
elektrische Leistung 10 durch Senden eines Steuersignals
zur ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 an, eine Ausgangsleistung WD1, die ein Unterschied ist, der durch Subtrahieren
des maximalen Ausgabewerts W2MAX von der geforderten
elektrischen Leistung Wx erhalten wird, auszugeben. Die erste Wechselrichterschaltung 16 wandelt
Gleichstromleistung in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor
sie die elektrische Leistung zum ersten Elektromotor 18 liefert.
Auf diese Weise wird eine Antriebskraft, die der geforderten elektrischen
Leistung Wx entspricht, vom ersten Elektromotor 18 und
vom zweiten Elektromotor 22 geliefert.
-
Eine
Steuerung kann vorzugsweise auch auf die folgende Weise durchgeführt werden.
Die Steuerschaltung 24 weist die erste Quelle für elektrische Leistung 10 durch
Senden eines Steuersignals an die erste Quelle für elektrische Leistung 10 an,
die Höchstwirkungsgrad-Leistung
WH, mit der der Wirkungsgrad der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 sein Maximum erreicht, auszugeben.
Die erste Wechselrichterschaltung 16 wandelt Gleichstromleitung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor sie die elektrische
Leistung zum ersten Elektromotor 16 liefert. Die Steuerschaltung 24 weist
die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 durch Senden eines Steuerbefehls
an die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 an, eine Leistung WD2 auszugeben, bei
der es sich um die Differenz handelt, die durch Subtrahieren der
Höchstwirkungsgrad-Leistung WH von der geforderten elektrischen Leistung
Wx handelt. Die zweite Wechselrichterschaltung 20 wandelt Gleichstromleistung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor sie die elektrische
Leistung zum zweiten Elektromotor 22 liefert. Auf diese
Weise wird eine Antriebskraft, die der geforderten elektrischen Leistung
Wx entspricht, vom ersten Elektromotor 18 und vom zweiten
Elektromotor 22 geliefert. Wenn die Leistung WD2 größer ist
als der maximale Ausgangswert W2MAX, der
durch eine Kombination der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 und
des zweiten Elektromotors 22 ausgegeben werden kann, kann die übermäßige elektrische
Leistung einer Kombination aus der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 und dem ersten Elektromotor 18 zugewiesen
werden.
-
Mit
diesem Verfahren kann elektrische Leistung unter Vermeidung des
Spannungswandlers 14 geliefert werden, und daher kann ein
Abfall des Wirkungsgrads, der von einem Leistungsverbrauch am Spannungswandler 14 verursacht
wird, vermieden werden.
-
Die
Steuerung wird vorzugsweise auf solche Weise durchgeführt, dass
der maximale Wirkungsgrad von dem System insgesamt erhalten werden kann,
wobei der Einzelzellen-Wirkungsgrad der Brennstoffzelle (der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10), der Ladungs- und Entladungs-Wirkungsgrad
der Sekundärzelle
(der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12) und der Wandlungswirkungsgrad des Spannungswandlers 14 berücksichtigt
werden. Das heißt,
die elektrische Leistung wird vorzugsweise über den Spannungswandler 14 geliefert,
wenn die Wirkungsgrade der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 und
der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 über
den Wirkungsgradverlust bei Zuführung
von elektrischer Leistung über
den Spannungswandler 14 hinaus erhöht werden.
-
In
Schritt S18 wird bestimmt, ob die geforderte elektrische Leistung
Wx bei oder unter dem maximalen Ausgabewert W2MAX liegt,
der von einer Kombination aus der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 10 und dem zweiten Elektromotor 22 ausgegeben werden
kann. Die Steuerschaltung 24 bestimmt, ob die geforderte
elektrische Leistung Wx, die in Schritt S10 berechnet wurde, bei
oder unter dem maximalen Ausgabewert W2MAX liegt,
und weist den Prozess an, zu Schritt S20 vorzurücken, wenn die geforderte elektrische
Leistung Wx bei oder unter dem maximalen Ausgabewert W2MAX liegt,
und zu Schritt S22, wenn die geforderte elektrische Leistung Wx über dem
maximalen Ausgabewert W2MAX liegt.
-
In
Schritt S20 wird der zweite Elektromotor 22 durch Zuführen von
elektrischer Leistung von der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 angetrieben.
Die Steuerschaltung 24 wist die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 durch Senden eines Steuersignals an die zweite
Quelle für
elektrische Leistung 12 an, Gleichstromleistung mit der
geforderten elektrischen Leistung Wx an die zweite Wechselrichterschaltung 20 zu
liefern, da die geforderte elektrische Leistung Wx bi oder unter
dem maximalen Ausgabewert W2MAX liegt. Die
zweite Wechselrichterschaltung 20 wandelt die Gleichstromleistung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor sie die elektrische
Leistung zum zweiten Elektromotor 22 liefert. Auf diese
Weise wird eine geforderte elektrische Leistung vom zweiten Elektromotor 22 geliefert.
-
Bei
diesem Verfahren kann die elektrische Leistung unter Vermeidung
des Spannungswandlers 14 geliefert werden, und daher kann
die Verringerung des Wirkungs grads, die von einem Leistungsverbrauch
am Spannungswandler 14 bewirkt wird, vermieden werden.
-
Auch
in diesem Fall wird eine Steuerung vorzugsweise so durchgeführt, dass
der maximale Wirkungsgrad durch das System insgesamt erreicht werden
kann, wobei der Einzelzellen-Wirkungsgrad der Brennstoffzelle (der
ersten Quelle für
elektrische Leistung 10), der Ladungs- und Entladungs-Wirkungsgrad
der Sekundärzelle
(der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12) und der Wandlungswirkungsgrad des Spannungswandlers 14 berücksichtigt
werden.
-
Bei
einem Vierradantrieb kann der erste Elektromotor 18 durch
bedarfsgerechtes Zuführen von
elektrischer Leistung von der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 über den
Spannungswandler 14 angetrieben werden. Die Steuerschaltung 24 steuert
die Spannungswandlung des Spannungswandlers 14, um eine
Ausgangsspannung von der zweiten Quelle für elektrische Leistung 12 auf
die erste Wechselrichterschaltung 16 und die zweite Wechselrichterschaltung 20 in
einem gewünschten
Verhältnis
zu verteilen. In einem solchen Fall wird die elektrische Leistung
dem ersten Elektromotor über den
Spannungswandler 14 zugeführt, und daher kann der Wirkungsgrad
insgesamt niedriger sein als wenn nur der zweite Elektromotor 22 verwendet
würde.
-
In
Schritt S22 wird der erste Elektromotor 18 durch Zuführen von
elektrischer Energie von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 angesteuert. Die
Steuerschaltung 24 weist die erste Quelle für elektrische
Leistung 10 durch Senden eines Steuersignals an die erste
Quelle für
elektrische Leistung 10 an, eine Gleichstromleistung mit
der geforderten elektrischen Leistung Wx an die erste Wechselrichterschaltung 16 zu
liefern, da die geforderte elektrische Leistung Wx höher ist
als der maximale Ausgabewert W2MAX. Die
erste Wechselrichterschaltung 16 wandelt die Gleichstromleistung
in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor sie die elektrische
Leistung zum ersten Elektromotor 18 liefert. Auf diese
Weise wird eine geforderte Antriebsleistung vom ersten Elektromotor 18 geliefert.
-
Bei
diesem Verfahren wird die elektrische Leistung unter Vermeidung
des Spannungswandlers 14 geliefert, und daher kann der
verringerte Wirkungsgrad, der von einem Leistungsverbrauch am Spannungswandler 14 bewirkt
wird, vermieden werden.
-
Auch
in diesem Fall wird eine Steuerung vorzugsweise so durchgeführt, dass
der maximale Wirkungsgrad von dem System insgesamt erhalten werden
kann, wobei der Einzelzellen-Wirkungsgrad der Brennstoffzelle (der
ersten Quelle für
elektrische Leistung 10), der Ladungs- und Entladungs-Wirkungsgrad
der Sekundärzelle
(der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12) und der Wandlungswirkungsgrad des Spannungswandlers 14 berücksichtigt
werden.
-
Ferner
kann ähnlich
wie in Schritt S14 bei einem Vierradantrieb der zweite Elektromotor 22 durch die
bedarfsgerechte Zufuhr von elektrischer Leistung von der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 über den Spannungswandler 14 angetrieben
werden.
-
Wie
oben beschrieben, kann gemäß dieser Ausführungsform
das Ansteuern eines Elektromotors unter allen Bedingungen entsprechend
der geforderten elektrischen Leistung Wx bewirkt werden, ohne den
Spannungswandler zu verwenden. Das heißt, dadurch, dass für jede der
mehreren Quellen für
elektrische Leistung ein Antriebsmotor, der über den Spannungswandler angeschlossen
ist, und ein Antriebsmotor, der unter Vermeidung des Spannungswandlers
angeschlossen ist, vorgesehen ist, kann elektrische Leistung von
jeder Quelle für
elektrische Leistung zu mindestens einem Antriebsmotor geliefert
werden, ohne den Spannungswandler zu verwenden. Daher kann eine
Lastverteilung durchgeführt
werden, während
sowohl der Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich jeder Quelle für elektrische Leistung
als auch der Verlust am Spannungswandler berücksichtigt wird. Da die Zufuhr
von elektrischer Leistung über
den Spannungswandler zu einem Verlust an übertragener Leistung führt, kann
der Wirkungsgrad des Systems durch die Zufuhr von elektrischer Leistung
von mehreren Quellen für
elektrische Leistung unter Vermeidung des Spannungswandlers, falls
die maximale Ausgangsleistung jeder der mehreren Quellen für elektrische
Leistung nicht überschritten
wird, verbessert werden.
-
Verfahren unter Sonderbedingungen
-
Nun
wird ein Beispiel für
eine Steuerung im Falle einer Fehlfunktion im System unter Bezug
auf das in 4 dargestellte Ablaufschema
beschrieben. Die Steuerschaltung 24 empfängt ein
Leistungsmesssignal von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10.
Wenn die Ausgangsleistung von der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 bei oder über dem
vorgegebenen abnormalen Schwellenwert WAB1 liegt,
startet die Steuerschaltung 24 die nachstehend beschriebene
Steuerung. Solche Probleme können beispielsweise
auftreten, wenn ein Halbleiterelement, das im Spannungswandler 14 enthalten
ist, nicht richtig funktioniert.
-
In
Schritt S30 wird die Ausgabe der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 angehalten.
Die Steuereinrichtung 24 bestimmt, dass eine Fehlfunktion
in der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 aufgetreten ist, wenn die Ausgangsleistung
von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 bei oder über dem vorgegebenen abnormalen
Schwellenwert WAB1 liegt, und sendet ein
Steuersignal an die erste Quelle für elektrische Leistung 10,
um die Zufuhr von Brenngas und/oder Oxidationsgas zur ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 zu unterbrechen.
-
In
Schritt S32 wird der Spannungswandler 14 gestoppt. Die
Steuereinrichtung 24 sendet ein Stoppsignal an den Spannungswandler 14,
um die Spannungswandlung des Spannungswandlers 14 zu unterbrechen.
Auf diese Weise wird der erste Elektromotor 18, der mit
der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 nicht über den Spannungswandler 14 verbunden
ist, gestoppt. In Schritt S34 wird der Spannungswandler 14 angehalten.
In Schritt S34 wird die erste Wechselrichterschaltung 16 angehalten.
Die Steuereinrichtung 24 sendet ein Stoppsignal an die erste
Wechselrichterschaltung 16, um deren Betrieb anzuhalten.
-
In
Schritt S36 wird der zweite Elektromotor 22 durch die Zufuhr
von elektrischer Leistung von der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 angesteuert. Die Steuer schaltung 24 stellt
fest, ob die geforderte elektrische Leistung Wx bei oder unter dem
maximalen Ausgabewert W2MAX liegt. Wenn
bestimmt wird, dass die geforderte elektrische Leistung Wx bei oder
unter dem maximalen Ausgabewert W2MAX liegt, weist
die Steuerschaltung 24 die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 durch Senden eines Steuersignals an die zweite
Quelle für
elektrische Leistung 12 an, Gleichstromleistung der geforderten
elektrischen Leistung Wx an die zweite Wechselrichterschaltung 20 zu
liefern. Wenn die geforderte elektrische Leistung Wx größer ist
als der maximale Ausgabewert W2MAX , weist die Steuerschaltung 24 die
zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 durch Senden eines Steuersignals
an die zweite Quelle für
elektrische Leistung 12 an, die Gleichstromleistung mit
dem maximalen Ausgabewert W2MAX an die zweite
Wechselrichterschaltung 20 zu liefern. Die zweite Wechselrichterschaltung 20 wandelt
die Gleichstromleistung in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor
sie die elektrische Leistung an den zweiten Elektromotor 22 liefert.
Auf diese Weise kann, solange die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 ausreichend elektrische Leistung liefern kann,
eine geforderte minimale Antriebskraft vom zweiten Elektromotor 22 geliefert
werden.
-
Bei
diesem Verfahren kann die elektrische Leistung ohne Verwendung des
Spannungswandlers 14 geliefert werden, und daher kann ein
Abfall des Wirkungsgrads, der durch einen Leistungsverbrauch am
Spannungswandler 14 bewirkt wird, vermieden werden, wodurch
ein wirksamer Notfallprozess im Falle einer Gerätestörung möglich ist.
-
Nun
wird ein Beispiel für
eine Steuerung im Falle einer Fehlfunktion in der zweiten Quelle
für elektrische
Leistung 12 unter Bezugnahme auf ein in 5 dargestelltes
Ablaufschema beschrieben. Wenn das Ausgangsleistungs-Messsignal,
das von der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 erhalten wird, bei oder über dem
vorgegebenen abnormalen Schwellenwert WAB2 liegt,
beginnt die Steuerschaltung 24 die nachstehende Steuerung.
Eine solche Fehlfunktion kann beispielsweise auftreten, wenn ein
Halbleiterelement, das im Spannungswandler 14 enthalten
ist, nicht richtig funktioniert.
-
In
Schritt S40 wird die Ausgabe von der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 angehalten. Die Steuereinrichtung 24 bestimmt,
dass es in der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 zu einer Fehlfunktion gekommen
ist, wenn die Ausgangsleistung von der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 bei oder über
einem vorgegebenen abnormalen Schwellenwert WAB2 liegt,
und sendet ein Steuersignal an die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12, um die Ausgabe von der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 zu unterbrechen.
-
In
Schritt S42 wird der Spannungswandler 14 gestoppt. Die
Steuereinrichtung 24 sendet ein Stoppsignal an den Spannungswandler 14,
um die Spannungswandlung im Spannungswandler 14 auszusetzen.
Auf diese Weise wird der zweite Elektromotor 22, der mit
der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 nicht über den Spannungswandler 14 verbunden
ist, angehalten. In Schritt S44 wird die zweite Wechselrichterschaltung 20 gestoppt.
Die Steuereinrichtung sendet ein Stoppsignal an die zweite Wechselrichterschaltung 20,
um ihren Betrieb auszusetzen.
-
In
Schritt S46 wird der erste Elektromotor 18 durch elektrische
Leistung angesteuert, die von der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 geliefert wird. Die Steuerschaltung 24 bestimmt,
ob die geforderte elektrische Leistung Wx bei oder unter dem maximalen
Ausgabewert W1MAX liegt oder nicht. Wenn die
geforderte elektrische Leistung Wx bei oder unter dem maximalen
Ausgabewert W1MAX liegt, weist die Steuerschaltung 24 die
erste Quelle für
elektrische Leistung 10 durch Senden eines Steuerbefehls
an die erste Quelle für
elektrische Leistung 10 an, die Gleichstromleistung mit
der geforderten elektrischen Leistung Wx zur ersten Wechselrichterschaltung 16 zu
liefern. Wenn die geforderte elektrische Leistung Wx größer ist
als der maximale Ausgabewert W1MAX, weist
die Steuerschaltung 24 die erste Quelle für elektrische
Leistung 10 durch Senden eines Steuersignals an die erste
Quelle für
elektrische Leistung 10 an, die Gleichstromleistung mit
dem maximalen Ausgabewert W1MAX an die erste
Wechselrichterschaltung 16 zu liefern. Die erste Wechselrichterschaltung 16 wandelt
die Gleichstromleistung in Dreiphasen-Wechselstromleistung um, bevor
sie die elektrische Leis tung an den ersten Elektromotor 18 liefert. Auf
diese Weise kann vom ersten Elektromotor 18 eine geforderte
minimale Antriebsleistung geliefert werden.
-
Bei
diesem Verfahren kann die elektrische Leistung unter Vermeidung
des Spannungswandlers 14 geliefert werden, und daher kann
die Verringerung des Wirkungsgrads, die durch den Leistungsverbrauch
am Spannungswandler 14 bewirkt wird, vermieden werden,
was zu einem wirksameren Notfallverfahren im Falle einer Fehlfunktion
führt.
Das heißt, wenn
es in einer der Quellen für
elektrische Leistung zu einer Fehlfunktion kommt, wird elektrische
Leistung von einer normal arbeitenden Quelle für elektrische Leistung unter
den mehreren Quellen für
elektrische Leistung zu mindestens einem der Antriebsmotoren geliefert.
Durch dieses Verfahren wird die elektrische Leistung vorzugsweise
an einen Antriebsmotor geliefert, der mit einer normal arbeitenden Quelle
für elektrische
Leistung verbunden ist, und nicht über den Spannungswandler. Auf
diese Weise kann, wenn mehrere Quellen für elektrische Leistungen angehalten
werden müssen,
zumindest ein Antriebsmotor weiter angesteuert werden, indem elektrische
Leistung von einer anderen Quelle für elektrische Leistung geliefert
wird. Auch in diesem Fall kann dadurch, dass ein Antriebsmotor,
der mit einer normal arbeitenden Quelle für elektrische Leistung verbunden
ist, angesteuert wird, während
der Spannungswandler umgangen wird, ein Verlust am Spannungswandler
vermieden werden.
-
Die
vorliegende Erfindung kann auf ein elektrisches Leistungssystem
und ein Fahrzeug mit zwei oder mehr Quellen für elektrische Leistung angewendet
werden. Beispielsweise kann die vorliegende Erfindung, wie in 6 dargestellt,
auf ein elektrisches Leistungssystem 102 angewendet werden,
in dem drei Quellen für
elektrische Leistung, 10, 12, 26 miteinander über zwei
Spannungswandler 14, 28 verbunden sind, angewendet
werden.
-
Hier
ist die dritte Quelle für
elektrische Leistung 26 eine Gleichstrom-Leistungsquelle,
die als Hilfs-Leistungsquelle des elektrischen Leistungssystems 102 verwendet
wird. Häufig
ist die dritte Quelle für
elektrische Leistung 26 eine Quelle für elektrische Leistung, deren
Ausgangsspannung sich von der Ausgangsspannung der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 unterscheidet.
Die dritte Quelle für
elektrische Leistung 26 ist vorzugsweise eine Sekundärzelle,
die regenerierte Energie von einem Elektromotor und überschüssige elektrische
Leistung von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 laden und entladen kann. Die dritte
Quelle für
elektrische Leistung 26 is so ausgelegt, dass die Ausgangsleistung gemäß einem
Steuersignal von der Steuerschaltung 24 gesteuert werden
kann. Die dritte Quelle 26 für elektrische Leistung ist
mit einem Spannungssensor, einem Sensor für elektrischen Strom oder dergleichen
ausgestattet. Dieses Sensoren messen die Leistungsausgabe von der
dritten Quelle für
elektrische Leistung 26, und ein Messsignal wird in die Steuerschaltung 24 ausgegeben.
-
Eine
dritte Wechselrichterschaltung 30 ist so ausgelegt, dass
sie eine Schaltung für
die Umwandlung von Gleichstromleistung in Dreiphasen-Wechselstromleistung
einschließt.
Die dritte Wechselrichterschaltung 30 ist so ausgelegt,
dass sie in der Lage ist, eine Gleichstrom/Wechselstrom-Wandlung
entsprechend einem Steuersignal von der Steuerschaltung 24 zu
starten und zu stoppen. Der dritte Elektromotor 32 ist
ein Synchronmotor, der von der Dreiphasen-Wechselstromleistung angesteuert
wird. Der dritte Elektromotor 32 ist so ausgelegt, dass
er entsprechend einem Steuersignal von der Steuerschaltung 24 gestartet
und gestoppt werden kann.
-
Die
dritte Quelle für
elektrische Leistung 26 ist mit dem dritten Elektromotor 32 über die
dritte Wechselrichterschaltung 30 verbunden. Eine Ausgabe
vom dritten Elektromotor 32 wird über ein Getriebe, eine Kupplung
oder dergleichen, das bzw. die verwendet wird, um eine Übersetzung
zu ändern,
auf eine Achse eines Fahrzeugs übertragen.
Beispielsweise kann ein Sechsradantriebs-Fahrzeug unter Verwendung
des ersten Elektromotors 18, des zweiten Elektromotors 22 und
des dritten Elektromotors 32 aufgebaut sein.
-
Der
Spannungswandler 28 ist so ausgelegt, dass er eine Gleichstromspannungs-Wandlerschaltung
aufweist. Der Spannungswandler 28 is so ausgelegt, dass
er entsprechend einem Steuersignal von der Steuerschaltung 24 gestoppt
und gestartet werden kann. Die erste Quelle für elektrische Leistung 10 und
die dritte Quelle für
elektrische Leistung 26 sind über den Spannungswandler 28 miteinander
verbunden. Der Spannungswandler 14 passt die Ausgangsspannung
von der ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 an die Ausgangsspannung von der
dritten Quelle für
elektrische Leistung an, bevor er die elektrische Leistung in die
dritte Wechselrichterschaltung 30 liefert, während der
Spannungswandler 28 auf ähnliche Weise die Ausgangsspannung
von der dritten Quelle 26 für elektrische Leistung an die
Ausgangsspannung von der ersten Quelle für elektrische Leistung 10 anpasst.
-
Bei
einem solchen Aufbau, in dem die erste Quelle für elektrische Leistung 10 als
primäre
Leistungsquelle verwendet wird, wird der erste Elektromotor 18 unter
Verwendung der ersten Quelle für elektrische
Leistung 10 angesteuert, wenn die geforderte elektrische
Leistung Wx in dem Hochwirkungsgrad-Ausgabebereich WRNG der
ersten Quelle für elektrische
Leistung liegt. Wenn die geforderte elektrische Leistung Wx außerhalb
des geforderten Hochwirkungsgrad-Ausgabebereichs WRNG der
ersten Quelle für
elektrische Leistung 10 liegt, wird ein Teil der Last der
geforderten elektrischen Leistung Wx auf die zweite Quelle für elektrische
Leistung 12 und die dritte Quelle für elektrische Leistung 26 in
einem Umfang verteilt, der die maximale Ausgangsleistung der zweiten
Quelle für
elektrische Leistung 12 und der dritten Quelle für elektrische
Leistung 26 nicht überschreitet.
-
Ferner
kann eine Konstruktion übernommen werden,
bei der drei oder mehr Elektromotoren mittels zweier Quellen für elektrische
Leistung angesteuert werden. Beispielsweise kann ein System 104, das
einer Versorgung mit elektrischer Leistung dient, wie in 7 dargestellt,
in dem zwei Quellen für
elektrische Leistung 10, 12 mit vier Elektromotoren 18, 22, 32, 36 über vier
Wechselrichterschaltungen 16, 20, 30, 34 verbunden
sind, verwendet werden. Bei der in 7 dargestellten
Konstruktion sind der erste Elektromotor 18 und der dritte
Elektromotor 32 über einen
Weg, der den Spannungswandler 14 vermeidet, mit der ersten
Quelle für
elektrische Leistung 10 verbunden, während der zweite Elektromotor 22 und der
vierte Elektromotor 36 über
den Spannungswandler 14 mit der ersten Quelle für elektrische
Leistung verbunden sind. Dagegen sind der zweite Elektromotor 22 und
der vierte Elektromotor 36 über einen Weg, der den Spannungswandler 14 vermeidet mit
der zweiten Quelle für
elektrische Leistung 12 verbunden, während der erste Elektromotor 18 und der
dritte Elektromotor 32 über
den Spannungswandler 14 mit der zweiten Quelle für elektrische
Leistung 12 verbunden sind.
-
Durch
Verwenden einer wie beschriebenen Konstruktionen können der
erste Elektromotor 18 und der zweite Elektromotor 32 auf ähnliche
Weise wie der erste Elektromotor 18 im vorherigen Beispiele betrieben
werden, während
der zweite Elektromotor 22 und der vierte Elektromotor 36 auf ähnliche
Weise wie der zweite Elektromotor 22 betrieben werden können. Durch
Anwenden des Systems für
eine Versorgung mit elektrischer Leistung auf ein Fahrzeug kann
ein leistungsfähiges
Elektroauto oder Hybridauto realisiert werden. Ferner können sowohl
stabiles Fahrverhalten als auch Zuverlässigkeit verbessert werden.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
LEISTUNGSVERSORGUNGSSYSTEM, DAS MIT EINER
VIELZAHL VON LEISTUNGSVERSORGUNGSEINRICHTUNGEN AUSGESTATTET IST, UND
FAHRZEUG, DAS MIT EINEM SOLCHEN LEISTUNGSVERSORGUNGSSYSTEM AUSGESTATTET
IST
-
Ein
Leistungsversorgungssystem ist mit einer Vielzahl von Antriebsmotoren,
einem Leistungswandler und einer Vielzahl von Leistungsquellen, welche
die Antriebsmotoren mit Leistung versorgen und verschiedene Ausgangsspannungen
aufweisen, ausgestattet. Jede Leistungsquelle ist über den
Leistungswandler mit mindestens einem Antriebsmotor und auf einem
Weg, der den Leistungswandler nicht einschließt, mit mindestens einem Antriebsmotor
verbunden.