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DE112006000044T5 - Erodiermaschine und Erodierbearbeitungsverfahren - Google Patents

Erodiermaschine und Erodierbearbeitungsverfahren Download PDF

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DE112006000044T5
DE112006000044T5 DE112006000044T DE112006000044T DE112006000044T5 DE 112006000044 T5 DE112006000044 T5 DE 112006000044T5 DE 112006000044 T DE112006000044 T DE 112006000044T DE 112006000044 T DE112006000044 T DE 112006000044T DE 112006000044 T5 DE112006000044 T5 DE 112006000044T5
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Germany
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dielectric fluid
workpiece
electrode
corrosion
voltage
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DE112006000044T
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Yoji Nakajima
Hisakatsu Kawarai
Syuichiro Ishihara
Hisashi Yamada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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Abstract

Erodiermaschine, die ein Werkstück unter Verwendung eines auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids als dielektrisches Fluid bearbeitet, während eine Spannung an einem Bearbeitungsspalt zwischen einer Elektrode und dem Werkstück angelegt wird, wobei die Erodiermaschine aufweist:
einen Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt, der eine vorbestimmte Spannung unter Verwendung des Werkstücks als eine Kathode und einer Korrosionsschutzelektrode, die dem Werkstück mit einem dazwischen angeordneten Isolator gegenüberliegt, als eine Anode anlegt;
ein Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument, das eine Qualität des dielektrischen Fluids misst; und
einen Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitt, der ein pH-Niveau des auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids basierend auf dem gemessenen Ergebnis des Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitts derart steuert, dass dieser in einem Bereich von 8,5 bis 10,5 liegt.

Description

  • Technischer Bereich
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Erodiermaschine, die Metallkorrosion verhindert, die sonst aufgrund der Tatsache auftreten würde, dass ein Werkstück für eine lange Zeitdauer in ein dielektrisches Fluid eingetaucht wird.
  • Stand der Technik
  • Bei einer Erodiermaschine ist eine Elektroisolierung erforderlich, wenn Wasser als ein dielektrisches Fluid verwendet wird. Beispielsweise wird Ionenaustauschwasser aus Ionenaustauschharz gewonnen, das aus wasserreinigendem Harz hergestellt wird, in dem ein H+-artiges (ein Wasserstoffion) positives Ionenaustauschharz und ein OH-artiges (ein Hydridion) Ionenaustauschharz gemischt sind. Die Bearbeitung erfolgt unter Verwendung des Ionenaustauschwassers.
  • Kationen, die im Betriebswasser enthalten sind, wie beispielsweise Natriumionen (Na+) und Kalziumionen (Ca2+), kontaktieren das H+-artige positive Ionenaustauschharz, woraufhin die positiven Ionen mit H+-Ionen ausgetauscht werden. Aufgrund von negativen Ionen, wie beispielsweise Chloridionen (Cl) und Sulfationen (SO4 2–), die das OH-artige negative Ionenaustauschharz kontaktieren, werden die negativen Ionen mit den OH-Ionen ausgetauscht. Auf diese Weise werden Verunreinigungen, die in dem Betriebswasser, das als ein dielektrisches Fluid verwendet wird, enthalten sind, entfernt, und H+-Ionen und OH-Ionen verbinden sich, um auf diese Weise Wasser zu erzeugen, so dass ein für die Erodierbearbeitung erforderliches dielektrisches Fluid erzeugt werden kann.
  • Die Leitfähigkeit eines von Verunreinigungen befreiten dielektrischen Fluids, das für die Erodierbearbeitung geeignet ist, beträgt normalerweise 70 μS/cm oder weniger. Ein pH-Wert wird anhand des Konzentrationsgrades von Wasserstoffionen ermittelt. Die OH-Ionen, die mit Wasserstoffcarbonationen (HCO3 ) ausgetauscht werden, diffundieren jedoch in das dielektrische Fluid, so dass keine extremen Änderungen in Bezug auf das Konzentrationsmaß von Wasserstoffionen auftritt. Das dielektrische Fluid weist normalerweise einen pH-Wert von 7 auf.
  • Bei einer Erodiermaschine, die das auf Wasser basierende dielektrische Fluid verwendet, wird ein Spannungsimpuls zwischen einem Werkstück und einer Elektrode angelegt, während das dielektrische Fluid auf das Werkstück gesprüht wird oder während das Werkstück in das dielektrische Fluid eingetaucht ist, um auf diese Weise eine elektrische Entladung und eine Bearbeitung zu bewirken. Wenn das Werkstück für eine lange Zeitdauer in das dielektrische Fluid eingetaucht ist, korrodiert bekanntermaßen ein das Werkstück bildendes Metall, so dass die Qualität des Werkstückes verschlechtert wird.
  • Aus diesem Grund wurde ein Verfahren zum Verhindern einer Korrosion eines Werkstückes vorgeschlagen, bei dem ein Isolationsmaterial zwischen einem Tisch und dem Werkstück angeordnet wird; wobei der Tisch als eine Anode und das Werkstück als eine Kathode dient; und indem eine Spannung an das Werkstück während der Nicht-Bearbeitungs-Operation angelegt wird (siehe beispielsweise Patentdokument 1).
  • Ferner wurde ein Verfahren zum Verhindern einer Korrosion eines Werkstücks vorgeschlagen, bei dem der Tisch oder das Werkstück, das in einen Bearbeitungstank eingesetzt ist, als eine Kathode dient, und eine zweite Elektrode, die auf dem Tisch oder dem Werkstück durch das dielektrische Fluid vorgesehen ist, als eine Anode dient; und bei dem ein sehr geringer elektrischer Strom und eine sehr geringe Spannung an der Kathode und der Anode angelegt werden (siehe beispielsweise Patentdokument 2).
  • Ferner wurde eine Technik zum Verhindern einer Metallkorrosion vorgeschlagen, bei der Wasser dazu gebracht wird, durch ein Ionenaustauschharz zu strömen, um auf diese Weise den pH-Wert des Wassers zu steuern (siehe beispielsweise Patentdokument 3).
    • Patentdokument 1: JP-A-2004-291206
    • Patentdokument 2: JP-A-5-220618
    • Patentdokument 3: JP-A-1-164489
  • Offenbarung der Erfindung
  • Von der Erfindung zu lösende Probleme
  • Wenn eine Korrosion des Werkstücks durch ein solches Verfahren verhindert wird, wie es in dem Patentdokument 1 beschrieben ist, wird der Tisch während des Nicht-Bearbeitungs-Betriebs als Anode verwendet, und das Werkstück wird als Kathode verwendet. Die Korrosion des Werkstücks kann während des Nicht-Bearbeitungs-Betriebs verhindert werden. Jedoch weist das Verfahren ein Problem dahingehend auf, dass eine Korrosion des Werkstücks während der Bearbeitung nicht verhindert wird, oder ein Problem dahingehend, dass der Tisch korrodiert, da der Tisch als Anode verwendet wird.
  • Das Verfahren gemäß Patentdokument 2 hat eine konstante vorteilhafte Wirkung in Bezug auf die Verhinderung einer Korrosion, solange das Werkstück für eine kurze Zeitdauer in ein dielektrisches Fluid eingetaucht wird. Wenn beispielsweise eine lang andauernde Bearbeitung durchgeführt wird, bei der die Bearbeitung 100 Stunden oder mehr beträgt, entstehen jedoch Bedenken in Bezug auf die Korrosion des Werkstücks.
  • Selbst wenn ein pH-Wert unter Verwendung des Verfahrens gemäß Patentdokument 3 gesteuert wird, muss das Werkstück an dem Tisch in der Erodiermaschine befestigt werden. Wenn der Tisch und das Werkstück aus verschiedenen Materialarten ausgebildet sind, entsteht eine Potentialdifferenz. Insbesondere, wenn das Werkstück eine größere Ionisierungstendenz als der Tisch aufweist, entsteht ein Problem in Bezug auf die Korrosion des Werkstücks.
  • Die vorliegende Erfindung soll die zuvor beschriebenen Probleme lösen und eine Erodiermaschine schaffen, die dazu geeignet ist, die Korrosion eines Werkstücks während der Bearbeitungsperiode und der Nicht-Bearbeitungs-Betriebsperiode zu verhindern.
  • Mittel zum Lösen der Probleme
  • Die Erodiermaschine gemäß der vorliegenden Erfindung verhindert das Auftreten einer elektrischen Korrosion, indem eine Spannung unter Verwendung eines dielektrischen Fluids angelegt wird, dessen pH-Wert im Bereich von 8,5 bis 10,5 liegt, während ein Tisch und ein Werkstück als Kathoden und eine Korrosionsschutzelektrode in einem Bearbeitungstank als Anode verwendet werden.
  • Vorteile der Erfindung
  • Wenn gemäß der vorliegenden Erfindung die Korrosion eines Werkstücks durch Anlegen einer Spannung verhindert wird, wird ein dielektrisches Fluid verwendet, dessen pH-Wert im Bereich von 8,5 bis 10,5 liegt. Auf diese Weise wird ein ausgezeichneter, noch nie da gewesener Effekt in Bezug auf die Verhinderung einer Korrosion eines Werkstücks erzielt, der sonst während einer Periode einer Langzeitbearbeitung bei einer gering angelegten Spannung oder während einer Nicht-Bearbeitungs-Periode auftritt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Drahterodiermaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist eine Draufsicht eines Bearbeitungstanks, wenn dieser von oben betrachtet wird.
  • 3 ist ein Graph, der eine Beziehung zwischen der Leitfähigkeit einer wässrigen NaOH-Lösung und eines pH-Wertes zeigt.
  • 4 ist ein Flussdiagramm, das die Steueroperation gemäß der ersten Ausführungsform zeigt.
  • 5 ist ein Blockdiagramm einer elektrischen Drahterodiermaschine gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Bester Modus zum Ausführen der Erfindung
  • Erste Ausführungsform
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das eine elektrische Drahterosionsmaschine gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Bearbeitung in der Drahterodiermaschine erfolgt, indem eine Spannung zwischen einem Werkstück 1 und einer Drahtelektrode 2 innerhalb eines Bearbeitungstanks 8 angelegt wird; und indem eine elektrische Entladung durch ein dielektrisches Fluid, das von einer oberen Dielektrikum-Fluiddüse 4 aufgesprüht wird, und ein dielektrisches Fluid, das von einer unteren Dielektrikum-Fluiddüse 5 aufgesprüht wird, erzeugt wird, um auf diese Weise die Zielbereiche des Werkstücks 1 zu schmelzen und zu beseitigen.
  • Gleichzeitig wird auch ein elektrischer Entladungsbereich der Drahtelektrode 2 geschmolzen/verschlechtert, während der Erodierbetrieb fortschreitet. Entsprechend wird die Drahtelektrode 2, die um eine Drahtrolle 3 gewickelt ist, kontinuierlich einem Rückgewinnungsbehälter 7 über die obere Dielektrikum-Fluiddüse 4, die untere Dielektrikum-Fluiddüse 5 und eine Rückgewinnungswalze 6 zugeführt, um dem Bearbeitungsabschnitt entsprechend dem Fortgang der Bearbeitung eine neue Drahtelektrode 2 zuzuführen; so dass die auf diese Weise zugeführten Drahtelektroden zurück gewonnen werden.
  • Nachdem aus dem Maschinenabschnitt Schlamm ausgewaschen wurde, enthalten die dielektrischen Fluide, die von der oberen Dielektrikum-Fluiddüse 4 und der unteren Dielektrikum-Fluiddüse 5 aufgesprüht wurden, große Mengen an Verunreinigungen. Die dielektrischen Fluide werden temporär in dem Bearbeitungstank 8 gespeichert und anschließend durch eine Leitung in einen Abfallfluidtank 12 abgelassen und darin gespeichert.
  • Das dielektrische Fluid in dem Abfallfluidtank 12 wird durch eine Filtrationspumpe 13 einem Filter 14 zugeführt. Die Verunreinigungen werden gefiltert, und das gefilterte, dielektrische Fluid wird in einem Reinfluidtank 15 gespeichert.
  • Die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids in dem Reinfluidtank 15 wird durch einen Leitfähigkeitsmesser 22 gemessen, der als ein Dielektrikum-Fluidqualitätsmessinstrument dient. Ein Steuerabschnitt 23 vergleicht ein Messergebnis, das von dem Leitfähigkeitsmesser 22 ausgegeben wird, mit einem voreingestellten Wert, und ein Wasserreinigungsharz-Magnetventil 20 oder ein Korrosionsschutzharz-Magnetventil 21 wird geöffnet und geschlossen, um auf diese Weise Wasser mit Hilfe einer Pumpe 19 in eine Wasserreinigungsharzsäule 17 oder in eine Korrosionsschutzharzsäule 18 zu leiten.
  • Das dielektrische Fluid, das durch die Wasserreinigungsharzsäule 17 und die Korrosionsschutzharzsäule 18 geleitet wurde, wird zurück in den Reinfluidtank 15 geleitet, und wird anschließend mit Hilfe der oberen Dielektrikum-Fluiddüse 4 und der unteren Dielektrikum-Fluiddüse 5 zwischen das Werkstück 1 und die Drahtelektrode 2 gesprüht.
  • Nachfolgend wird ein Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt beschrieben.
  • Wie es in 2 gezeigt ist, ist eine Korrosionsschutzelektrode 25 aus einem leitenden Material in einer elektrisch isolierten Art und Weise mit Hilfe eines Isolators 24 an einer äußeren Umfangsseitenfläche eines Tisches 9 angeordnet, die aus rostfreiem Stahl ausgebildet ist.
  • Mit Hilfe einer Korrosionsschutzenergiequelle 26, bei der es sich um eine Gleichstromquelle oder um eine abgelenkte Wechselstromquelle handelt, wird eine Spannung angelegt, wobei der Tisch 9 als Kathode und die Korrosionsschutzelektrode 25 als Anode verwendet wird.
  • Für die Korrosionsschutzelektrode 25 sind Au (Gold) und Pt (Platin), die einen sehr guten Korrosionswiderstand aufweisen, ein Verbundmaterial, das mit diesen plattiert oder bedampft ist, rostfreier Stahl und dergleichen geeignet.
  • Eine großflächige Korrosionsschutzelektrode 25 wird bevorzugt, da ihr elektrischer Widerstand geringer wird und eine an diese angelegte Spannung reduziert werden kann. Wenn die Korrosionsschutzelektrode 25 jedoch zu großflächig ist, führt dies zu einer Verschlechterung der Bearbeitbarkeit in dem Bearbeitungstank 8 und zu einer Reduzierung der Standfläche des Werkstücks 1, was wiederum die der Erosionsmaschine eigene Funktion verschlechtert. Aus diesen Gründen verwendet die vorliegende Ausführungsform die Korrosionsschutzelektrode 25, die den Tisch 9 umgibt und den gleichen Flächenbereich wie die Seitenfläche des Tisches einnimmt.
  • Die Fläche auf einer Seite, die nicht der Seitenfläche des Tisches gegenüberliegt, ist mit Farbe beschichtet, wodurch die Effizienz des Einströmens eines elektrischen Stroms in dem Tisch 9 verbessert wird. Die Korrosionsschutzwirkung und eine Verringerung einer unnützen Energieverschwendung können auf diese Weise erzielt werden.
  • Der Tisch 9 ist an dem Bearbeitungstank 8 mit Hilfe einer Befestigungseinrichtung 10 befestigt, die aus einem Isolator ausgebildet ist, wie beispielsweise aus Keramik oder dergleichen.
  • Das Wasserreinigungsharz ist in die Wasserreinigungsharzsäule 17 gefüllt, und ein Mischharz bestehend aus einem positiven Na+-Ionenaustauschharz und einem negativen OH-Ionenaustauschharz wird in die Korrosionsschutzharzsäule 18 gefüllt.
  • Das Betriebswasser wird durch die Wasserreinigungsharzsäule 17 geleitet, um auf diese Weise ein dielektrisches Fluid zu erzeugen (70 μS/cm oder weniger, ein pH-Wert von 7). Um die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids zu steuern, wird das Wasser durch die Korrosionsschutzharzsäule 18 geleitet, so dass aus dem dielektrischen Fluid eine verdünnte wässrige NaOH-Lösung wird.
  • Wie es in 3 gezeigt ist, ist eine Beziehung zwischen der Leitfähigkeit der wässrigen NaOH-Lösung und einem pH-Wert proportional. Aufgrund dieser Tatsache wird bei der vorliegenden Ausführungsform das pH-Niveau des dielektrischen Fluids gesteuert, indem die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids gesteuert wird.
  • Bei dem Korrosionsschutzharz muss es sich nicht um eine Mischung aus dem positiven Ionenaustauschharz und dem negativen Ionenaustauschharz handeln, sondern es können auch zwei Ionenaustauschharzsäulen vorgesehen werden, in die das positive Ionenaustauschharz und das negative Ionenaustauschharz getrennt voneinander gefüllt sind. Neben dem positiven Na+-Ionenaustauschharz kann als positives Ionenaustauschharz auch positives K+-Ionenaustauschharz oder positives Ca2+-Ionenaustauschharz verwendet werden. Es wird zumindest eine Art des positiven Ionenaustauschharzes verwendet. Es kann auch ein anderes negatives Ionenaustauschharz als negatives OH-Ionenaustauschharz verwendet werden. Es kann zumindest eine Art des negativen Ionenaustauschharzes verwendet werden.
  • Der Großteil der positiven Verunreinigungs-Ionen des Wassers, die in die Wasserreinigungsharzsäule 17 strömen, sind Na+-Ionen. Obwohl die Genauigkeit der Korrelation zwischen einer Leitfähigkeit und einem pH-Niveau verschlechtert wird, kann daher nur das negative OH-Ionenaustauschharz als Korrosionsschutzharz verwendet werden.
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 4 die Steueroperation des Dielektrikumfluidqualitäts-Steuerabschnitts beschrieben. Beispielsweise nimmt der pH- Wert einen Wert von 9.0 an, wenn die Leitfähigkeit, die für das dielektrische Fluid eingestellt ist, einen Wert von 6,2 μS/cm aufweist. Entsprechend wird bestimmt, ob der durch den Leitfähigkeitsmesser 22 gemessene Wert größer als der voreingestellte Wert ist oder nicht (ST1). Im Falle hoher Leitfähigkeit (ein pH-Wert) wird das Wasserreinigungsharz-Magnetventil 20 betätigt, so dass das dielektrische Fluid in den Reinfluidtank 15 zu der Wasserreinigungsharzsäule 17 durch eine Leitung geleitet wird. Metallionen, die durch die Erodierbearbeitung erzeugt wurden, Carbonationen, die durch das Kohlendioxid in der Atmosphäre erzeugt wurden, und dergleichen werden entfernt, um die Leitfähigkeit (pH-Wert) des dielektrischen Fluids zu verringern (ST2).
  • Wenn die Leitfähigkeit (ein pH-Wert) des dielektrischen Fluids geringer als der voreingestellte Wert ist, wird das Korrosionsschutzharz-Magnetventil 21 betätigt, um einen pH-Wert beizubehalten und um eine Beeinträchtigung der Korrosionswiderstandseigenschaften des dielektrischen Fluids zu verhindern. Das dielektrische Fluid in dem Reinfluidtank 15 wird zu der Korrosionsschutzharzsäule 18 durch die Leitung geleitet. Die Leitfähigkeit (pH-Wert) des dielektrischen Fluids wird eingestellt, so dass sie in der Nähe des voreingestellten Wertes bleibt (ST3).
  • Nachfolgend werden die Bearbeitungsbedingungen der Ausführungsform beschrieben.
  • Bei dem von den Erfindern der vorliegenden Erfindung durchgeführten Experiment wurde bei der Bearbeitung des Werkstücks 1, wie beispielsweise ein sehr hartes Material (WC-Co oder dergleichen), Cu (Kupfer), ein ionenbasiertes Material (SKD-11), Zink (Zn) oder dergleichen, das Werkstück in ein dielektrisches Fluid mit einem pH-Wert von 8,0 für 100 Stunden eingetaucht, wobei das Werkstück korrodierte. In demjenigen Fall, in dem das dielektrische Fluid einen pH-Wert von 8,5 aufwies, trat keine Korrosion auf. Somit wurde festgestellt, dass eine Korrosionsschutzwirkung erzielt werden kann, solange der pH einen Wert von 8,5 oder mehr annimmt.
  • Um das dielektrische Fluid auf einen pH-Wert von 8,5 oder weniger zu halten, muss die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids auf 2,0 μS/cm oder weniger reduziert werden. Die Lebensdauer des Ionenaustauschharzes nimmt beträchtlich ab, so dass eine Aufrechterhaltung eines pH-Wertes von 8,5 oder weniger nicht praktikabel ist. Daher wird das Einstellen einer geringen Grenze des pH auf einen Wert von 8,5 bevorzugt.
  • Wenn ein pH zunimmt, nimmt die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids zu, und auch ein Ableitstrom nimmt zu. Entsprechend besteht eine Schwierigkeit dahingehend, eine Isolationswiederherstellungszeit sicherzustellen. Somit wird die Erodierbearbeitungsleistung verschlechtert, weshalb die obere Grenze des pH vorzugsweise auf 10,5 eingestellt wird.
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das Korrosionsschutzharz-Magnetventil 21 unter Verwendung des Leitfähigkeitsmessers 22 betätigt, so dass ein voreingestellter pH-Wert von 9,0 erzielt wird, um somit das indem Reinfluidtank vorhandene dielektrische Fluid in die Korrosionsschutzharzsäule 18 zu leiten. Die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids wird gesteuert, um einen pH-Wert von etwa 9,0 anzunehmen. Anschließend wird die Erodierbearbeitung durchgeführt, während das dielektrische Fluid einem Spalt zwischen dem Werkstück 1 und der Drahtelektrode 2 zugeführt wird.
  • Eine angelegte Spannung von etwa 1 bis 20 Volt wird an dem Tisch 9 und an der Korrosionsschutzelektrode 25 während der Erodierbearbeitung oder der Nicht-Bearbeitungs-Operation angelegt. Auf diese Weise kann eine Korrosion des Werkstücks 1 während der Nicht-Bearbeitungs-Operation sowie während der Bearbeitungsoperation verhindert werden.
  • Wenn das Werkstück 1 beispielsweise ein superhartes Material (WC-Co) oder ein eisenbasiertes Material (SKD-11) ist, wird die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids auf 6,2 μS/cm gesteuert (entspricht einem pH-Wert von 9,0), und es wird eine Spannung von 5 Volt zwischen dem Tisch 9 und der Korrosionsschutzelektrode 25 angelegt, so dass eine Korrosion während einer langen Bearbeitungsoperation (100 Stunden oder mehr) oder einer Nicht-Bearbeitungs-Operation verhindert werden kann.
  • In Bezug auf ein Verfahren zum Steuern des pH-Niveaus des dielektrischen Fluids auf 8,5 bis 10,5 wurde bei der vorliegenden Ausführungsform ein Fall beschrieben, in dem ein Ionenaustauschharz und ein Korrosionsschutzharz verwendet wurden. Ein Verfahren zum Beschicken des dielektrischen Fluids mit einer Chemikalie, und ein Verfahren, das einen elektrolytischen Wassergenerator verwendet, sind ebenfalls denkbar.
  • Wenn das Verfahren zum Beschicken einer Chemikalie verwendet wird, sind Chemikalien denkbar, die Erdalkalielemente enthalten, wie beispielsweise Natriumhydroxid (NAOH), Kalziumhydroxid [Ca(OH)2] und dergleichen. Es ist besser, ein dielektrisches Fluid (70 μS/cm oder weniger, ein pH-Wert von 7) mit einer Chemikalie zu beschicken, das erzielt wird, nachdem das Betriebswasser in das Wasserreinigungsharz geleitet wurde.
  • Wenn der elektrolytische Wassergenerator verwendet wird, ist es besser, das dielektrische Fluid (70 μS/cm oder weniger, ein pH-Wert von 7) der Elektrolyse zu unterziehen, das erzielt wird, nachdem das Betriebswasser durch das Wasserreinigungsharz geleitet wurde, um auf diese Weise elektrolytisches Wasser mit einem pH-Wert von 8,5 bis 10,5 zu erzeugen.
  • Insbesondere, wenn eines dieser drei Verfahren verwendet wird, wird das pH-Niveau gemäß einem Befehl von dem Steuerabschnitt 23 unter Verwendung wenigstens einer Art von Messinstrument unter Fluidkammermessinstrumenten eingestellt; beispielsweise ein Leitfähigkeitsmesser, ein pH-Messer und ein Oxidations-Reduktions-Potentiometer. In Bezug auf die Steuerbarkeit der Leitfähigkeit, welche die Bearbeitbarkeit beeinflusst, und auf die pH-Steuerbarkeit, welche die Korrosionsschutzleistung eines Werkstücks beeinflusst, ist ein Verfahren unter Verwendung eines Ionenaustauschharzes und eines Korrosionsschutzharzes geeignet.
  • Die Erfinder stellten ferner fest, dass eine angelegte Spannung des Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitts gemäß dem pH-Wert des dielektrischen Fluids variiert.
  • Der Grund hierfür besteht darin, dass die Lösbarkeit eines metallischen Elementes (welches das Werkstück bildet), gemäß einem pH-Wert variiert.
  • Wenn der pH-Wert des dielektrischen Fluids beispielsweise 8,5 oder weniger beträgt, benötigte die Korrosionsschutzelektrode, die den gleichen Aufbau wie die in Bezug auf die Ausführungsform beschriebene Korrosionsschutzelektrode aufweist, eine angelegte Spannung von 30 Volt oder mehr, obwohl die Spannung durch die Form der Korrosionsschutzelektrode 25, der des Tisches 9, eine gegenüberliegenden Fläche der Elektrode und eines Spaltes beeinflusst war.
  • Währenddessen kann bei der vorliegenden Ausführungsform eine Korrosion beim Anlegen einer Spannung von 5 Volt verhindert werden, wie es zuvor beschrieben wurde. Der Aufbau der Korrosionsschutzenergiequelle 26 kann ebenfalls vereinfacht werden.
  • Die angelegte Spannung wird unter Berücksichtigung der Position bestimmt, an der die Korrosionsschutzelektrode 25 zu positionieren ist, ebenso wie unter Berücksichtigung der Fläche der Korrosionsschutzelektrode, der Form der Korrosionsschutzelektrode und der Form des Werkstücks. Wird hingegen eine Spannung von 1 Volt oder weniger angelegt, kann die Korrosion eines Werkstücks 1, das an dem Tisch 9 befestigt ist, nicht verhindert werden. Wird eine Spannung von 30 Volt oder mehr angelegt, steigt Wasserstoff von der Oberfläche des Werkstücks durch die Elektrolyse des dielektrischen Fluids auf, wodurch die Bearbeitungsleistung verschlechtert wird. Somit liegt der Bereich der angelegten Spannung, über den eine Korrosion eines Werkstücks verhindert wird, die sonst verursacht würde, wenn das Werkstück in einem dielektrischen Fluid mit einem pH-Wert von 8,5 bis 10,5 für eine längere Zeitdauer (100 Stunden oder länger) bearbeitet oder nicht bearbeitet wird, vorzugsweise zwischen 1 Volt bis 20 Volt.
  • Wird der pH-Wert des dielektrischen Fluids auf einen Bereich von 8,5 bis 10,5 eingestellt, kann die angelegte Spannung des Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitts gesenkt werden.
  • Verglichen mit dem herkömmlichen Fall kann der Spalt zwischen der Korrosionsschutzelektrode und dem Tisch bei einer geringer angelegten Spannung vergrößert werden. Entsprechend kann die Anordnung einer Korrosionsschutzelektrode an der Extremität einer Düse oder an einer Position in der Nähe eines Werkstücks verhindert werden, was bislang erforderlich war. Wie bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Designfreiheit des Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitts größer, wie beispielsweise in Bezug auf die Anordnung der Korrosionsschutzelektrode um den Tisch und dergleichen. Eine Erodiermaschine, die nicht durch den Korrosionsschutz- Energiequellenabschnitt beeinträchtigt wird, kann ebenfalls entworfen werden.
  • Zweite Ausführungsform
  • Bei der vorliegenden Ausführungsform gewährleistet der Bearbeitungstank 8 die Funktion der Korrosionsschutzelektrode, wie es in 5 gezeigt ist.
  • Gemäß diesem Aufbau sind der Bearbeitungstank 8 und der Tisch 9 durch die Befestigungseinrichtung 10 voneinander isoliert. Das dielektrische Fluid ist zwischen dem Bearbeitungstank 8 und dem Tisch 9 vorhanden. Entsprechend kann auf den Isolator 24 verzichtet werden. Ferner ist die Fläche der Elektrode groß, so dass der elektrische Widerstand der Elektrode gesenkt wird, was wiederum eine Reduzierung der Spannung des Stroms ermöglicht.
  • Bei der Drahterodiermaschine, die das Verfahren zum Verhindern einer Korrosion eines Werkstückes anwendet, die sonst durch das Anlegen der Spannung verursacht wurde, wurde die Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids auf einen Wert von 6,2 μS/cm (entsprechend einem pH-Wert von 9,0) gesteuert. Ferner wurde eine Spannung von 3 Volt zwischen dem Tisch 9 und dem Bearbeitungstank 8 angelegt. Entsprechend wurde eine Korrosion eines superharten Materials (WC-Co) oder eines eisenbasierten Materials (SKD-11) während einer lang andauernden (100 Stunden oder mehr) Bearbeitungsoperation oder einer Nicht-Bearbeitungs-Operation verhindert.
  • Insbesondere die Erodiermaschine, die ein dielektrisches Fluid mit einem pH-Wert von 8,5 bis 10,5 verwendet, kann in einer einfacheren Art und Weise mit einem Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt versehen werden, als dies im Stand der Technik der Fall ist. Ferner kann ein sehr guter Korrosionswiderstandseffekt erzielt werden.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Die vorliegende Erfindung ist für eine Drahterodiermaschine geeignet, die eine Bearbeitungsoperation ausführt, während eine Spannung von einer Korrosionsschutzenergiequelle unter Verwendung eines wasserbasierten dielektrischen Fluids angelegt wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Bei einer Erodiermaschine, die ein Werkstück (1) unter Verwendung eines auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids als ein dielektrisches Fluid bearbeitet, während eine Spannung an einen Bearbeitungsspalt zwischen einer Elektrode (2) und dem Werkstück (1) angelegt wird, umfasst die Erodiermaschine:
    einen Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt (26), der eine vorbestimmte Spannung anlegt, wobei das Werkstück (1) als eine Kathode und eine Korrosionsschutzelektrode (25), die dem Werkstück (1) gegenüber mit einem dazwischen angeordneten Isolator (24) positioniert ist, als eine Anode verwendet wird;
    ein Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument (22), das eine Qualität des dielektrischen Fluids misst; und
    ein Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitt (16, 17, 18, 19, 20, 21, 23), das ein pH-Niveau des dielektrischen Fluids basierend auf dem gemessenen Ergebnis des Dielektrikumfluidqualitätsmessinstruments (22) derart steuert, dass er in einem Bereich zwischen 8,5 bis 10,5 liegt.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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    • - JP 5-220618 A [0008]
    • - JP 1-164489 A [0008]

Claims (14)

  1. Erodiermaschine, die ein Werkstück unter Verwendung eines auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids als dielektrisches Fluid bearbeitet, während eine Spannung an einem Bearbeitungsspalt zwischen einer Elektrode und dem Werkstück angelegt wird, wobei die Erodiermaschine aufweist: einen Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt, der eine vorbestimmte Spannung unter Verwendung des Werkstücks als eine Kathode und einer Korrosionsschutzelektrode, die dem Werkstück mit einem dazwischen angeordneten Isolator gegenüberliegt, als eine Anode anlegt; ein Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument, das eine Qualität des dielektrischen Fluids misst; und einen Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitt, der ein pH-Niveau des auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids basierend auf dem gemessenen Ergebnis des Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitts derart steuert, dass dieser in einem Bereich von 8,5 bis 10,5 liegt.
  2. Erodiermaschine nach Anspruch 1, wobei das Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument einen Leitfähigkeitsmesser umfasst, der eine Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids misst.
  3. Erodiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitt das pH-Niveau des dielektrischen Fluids misst, indem ein Strom des dielektrischen Fluids zu einem Wasserreinigungsharzabschnitt und zu einem Korrosionsschutzharzabschnitt, in denen ein positives Ionenaustauschharz und ein negatives Ionenaustauschharz gemischt werden, gesteuert wird.
  4. Erodiermaschine nach Anspruch 3, wobei der Korrosionsschutzharzabschnitt positive NA+-, K+- oder Ca2+-Ionenaustauschharze und ein negatives OH-Ionenaustauschharz umfasst.
  5. Erodiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Dielektrikumfluidqualitätssteuerabschnitt das pH-Niveau des dielektrischen Fluids steuert, indem ein Strom des dielektrischen Fluids zu einem Wasserreinigungsharzabschnitt und einem Korrosionsschutzharzabschnitt, der ein negatives OH-Ionenaustauschharz umfasst, gesteuert wird.
  6. Erodiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt derart angeschlossen ist, dass ein Tisch, an dem das Werkzeug positioniert ist, als eine Kathode verwendet wird, und die Korrosionsschutzelektrode, die gegenüber dem Tisch mit einem dazwischen angeordneten Isolator positioniert ist, als eine Anode verwendet wird, um die vorbestimmte Spannung anzulegen.
  7. Erodiermaschine nach Anspruch 6, wobei der Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt derart angeschlossen ist, dass ein Bearbeitungstank als eine Anode verwendet wird, so dass der Bearbeitungstank als die Korrosionsschutzelektrode wirkt.
  8. Erodiermaschine nach Anspruch 6 oder 7, wobei der Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt während der Bearbeitung und der Nicht-Bearbeitungs-Operation eine Spannung von 1 bis 20 Volt anlegt.
  9. Erodierverfahren zum Bearbeiten eines Werkstücks unter Verwendung eines auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids als ein dielektrisches Fluid, wobei eine Spannung an einen Bearbeitungsspalt zwischen einer Elektrode und dem Werkstück angelegt wird, wobei das Erodierverfahren die Schritte aufweist: Anlegen einer vorbestimmten Spannung mit Hilfe eines Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitts, in dem das Werkstück als eine Kathode und eine Korrosionsschutzelektrode als eine Anode verwendet wird, wobei die Korrosionsschutzelektrode gegenüber einem Tisch mit einem dazwischen angeordneten Isolator positioniert ist; Messen einer Qualität des dielektrischen Fluids mit Hilfe eines Dielektrikumfluidqualitätsmessinstruments; und Steuern eines pH-Niveaus des dielektrischen Fluids basierend auf dem gemessenen Ergebnis des Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrumentes derart, dass es in einem Bereich von 8,5 bis 10,5 liegt.
  10. Erodierverfahren nach Anspruch 9, wobei das pH-Niveau des dielektrischen Fluids gesteuert wird, indem eine Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids basierend auf dem Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument gemessen und ein Strom des dielektrischen Fluids zu einem Wasserreinigungsharzabschnitt und einem Korrosionsschutzharzabschnitt, in denen ein positives Ionenaustauschharz und ein negatives Ionenaustauschharz gemischt werden, gesteuert wird.
  11. Erodierverfahren nach Anspruch 8, wobei das pH-Niveau des dielektrischen Fluids gesteuert wird, indem eine Leitfähigkeit des dielektrischen Fluids basierend auf dem Dielektrikumfluidqualitätsmessinstrument gemessen und ein Strom des dielektrischen Fluids zu einem Wasserreinigungsharzabschnitt und einem Korrosionsschutzharzabschnitt mit einem negativen OH-Ionenaustauschharz gesteuert wird.
  12. Erodierverfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei der Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt derart verbunden ist, dass ein Tisch, an dem das Werkstück positioniert ist, als eine Kathode, und die Korrosionsschutzelektrode, die gegenüber dem Tisch mit dem dazwischen angeordneten Isolator positioniert ist, als eine Anode verwendet wird, um die vorbestimmte Spannung anzulegen.
  13. Erodierverfahren nach Anspruch 12, wobei der Korrosionsschutz-Energiequellenabschnitt während des Bearbeitungs- und des Nicht-Bearbeitungs-Betriebs eine Spannung von 1 bis 20 Volt anlegt.
  14. Erodierverfahren zum Bearbeiten eines superharten Materials, eines Kupfermaterials, eines auf Eisen basierenden Materials oder eines Zinkmaterials unter Verwendung eines auf Wasser basierenden dielektrischen Fluids, während eine Spannung an einem Bearbeitungsspalt zwischen einer Elektrode und dem Werkstück angelegt wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: Anlegen der Spannung von 1 bis 20 Volt, wobei das Werkstück als eine Kathode und die Korrosionsschutzelektrode als eine Anode verwendet wird, wobei die Korrosionsschutzelektrode gegenüber einem Tisch mit einem dazwischen angeordneten Isolator positioniert ist; Messen einer Qualität des dielektrischen Fluids mit Hilfe eines Dielektrikumfluidqualitätsmessinstruments; und Steuern eines pH-Niveaus des dielektrischen Fluids basierend auf dem gemessenen Ergebnis des Dielektrikumfluidqualitätsmessinstruments derart, dass es in einem Bereich von 8.5 bis 10,5 liegt.
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