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Die
Erfindung betrifft Flüssigkeitskühlsysteme
und insbesondere Flüssigkeitskühlsysteme
für elektronische
Komponenten und Verfahren, die sich darauf beziehen.
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STAND DER
TECHNIK UND VERWANDTE TECHNIK
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Im
US-Patent Nr. 6,749,012, das zusammen mit der vorliegenden Patentanmeldung übertragen wurde,
wird ein Flüssigkeitskühlsystem
beschrieben. Mit Bezug auf 1, kann
ein Flüssigkeitskühlsystem 10 für ein System
auf Prozessorbasis ein Gehäuse 12 umfassen,
das einen Wärmetauscherkern 36 und
eine Flüssigkeitspumpe
(in 1 nicht dargestellt) aufnehmen kann. Am Gehäuse 12 ist
eine Lüftereinheit 26,
die einen Lüfter 14 einschließt, montiert.
Der Lüfter 14 ist über einer Öffnung in
Gehäuse angeordnet,
um für
Luftkühlung
der Flüssigkeit
im Wärmetauscherkern 36 zu
sorgen. Der Wärmetauscherkern 36 ist
zum Teil durch gegenüberliegende Flächen bestimmt,
die durch einen bestimmten Betrag zur Festlegung einer Dickenrichtung
getrennt sind. Der Lüfter 14 kann über einen
Anschluß 18 mit einer
elektrischen Spannung verbunden sein. Die Flüssigkeitspumpe kann über einen
Anschluß 16 mit einer
elektrischen Spannung verbunden sein. Ein Teil 28 des Gehäuses 12 kann
einen Behälter
oder ein Reservoir für
die gepumpte Kühlflüssigkeit
umfassen.
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Die
gekühlte
Flüssigkeit,
die das Gehäuse 12 verläßt, kann
durch ein Rohr 20b zu einer Prozessorkühlplatte 22 und dann
zurück
durch das Rücklaufrohr 20a laufen.
Ein Prozessor 24 eines prozessorbasierten Systems kann
in thermischem Kontakt mit der Kühlplatte 22 stehen.
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Mit
Bezug auf 2, kann ein prozessorbasiertes
System 40 den Prozessor 24 umfassen, der thermisch
mit dem Kühlsystem 10 verbunden
ist. Der Prozessor 24 kann elektrisch an eine Schnittstelle 42, wie
zum Beispiel eine Brücke,
angeschlossen sein. Die Schnittstelle 42 ist mit einem
Speicher 44 und einem Bus 46 verbunden. Der Bus 46 wiederum
kann an eine weitere Schnittstelle 48, wie zum Beispiel eine
Brücke,
angeschlossen sein. Die Schnittstelle 48 kann in einer
Ausführungsform
auch mit einem Festplattenlaufwerk 50 verbunden sein.
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In
einigen Ausführungsformen
kann die Schnittstelle 48 elektrische Signale für das Kühlsystem 10 bereitstellen,
um seinen Betrieb zu steuern. Auf der Basis der Leistung oder Temperatur
von Prozessor 24 kann zum Beispiel eine zusätzliche
Kühlung
unter der Steuerung von Schnittstelle 48 bereitgestellt
werden. Signale können
also für
die Verbinder 18 und 16 bereitgestellt werden,
um den Lüfter 14 und
die Pumpe 30 zu steuern und so eine gewünschte Temperatur von Prozessor 24 zu
erreichen.
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Andere
Details der Konstruktion und des Betriebs des Flüssigkeitskühlsystems 10 sind
unter Verweis auf das Patent '012
zu erhalten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Verschiedene
Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
zu erkennen, wie in den begleitenden Zeichnungen illustriert, wobei
gleiche Bezugszahlen im allgemeinen sich auf dieselben Teile in allen
Zeichnungen beziehen. Die Zeichnungen sind nicht unbedingt maßstabsgerecht,
da die Betonung statt dessen auf der Erläuterung der Prinzipien der Erfindungen
liegt.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines Flüssigkeitskühlsystems.
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2 ist
eine schematische Darstellung eines Flüssigkeitskühlsystems für eine prozessorbasierte Vorrichtung.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitskühlvorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen
der Erfindung.
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4 ist
eine schematische Ansicht der Flüssigkeitskühlvorrichtung
von 3.
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5 ist
eine schematische Seitenansicht der Flüssigkeitskühlvorrichtung von 3.
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6 ist
eine schematische Vorderansicht der Flüssigkeitskühlvorrichtung von 3.
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7 ist
eine perspektivische Schnittansicht der Flüssigkeitskühlvorrichtung von 3.
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8 ist
eine seitliche Querschnittsansicht der Flüssigkeitskühlvorrichtung von 3.
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9 ist
ein Blockdiagramm eines Computersystems gemäß einigen Ausführungsformen
der Erfindung.
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10 ist
ein Blockdiagramm eines weiteren Computersystems gemäß einigen
Ausführungsformen
der Erfindung.
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11 ist
eine perspektivische Ansicht von zwei Flüssigkeitskühlsystemen gemäß einigen
Ausführungsformen
der Erfindung.
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BESCHREIBUNG
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In
der folgenden Beschreibung werden spezielle Details für Zwecke
der Erklärung,
und nicht zur Einschränkung,
dargelegt, wie zum Beispiel besondere Strukturen, Architekturen,
Schnittstellen, Verfahren usw., um für ein gründliches Verständnis der verschiedenen
Erscheinungsformen der Erfindung zu sorgen. Für Fachleute auf diesem Gebiet,
die den Vorteil der aktuellen Offenbarung haben, ist jedoch erkennbar,
daß die
verschiedenen Erscheinungsformen der Erfindung in anderen Beispielen
ausgeführt werden
können,
die von diesen speziellen Details abweichen. In bestimmten Fällen werden
Beschreibungen der bekannten Vorrichtungen, Schaltungen und Verfahren
weggelassen, um die Beschreibung der vorliegenden Erfindung nicht
durch unnötige
Details unverständlich
zu machen.
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Mit
Bezug auf die 3–8, umfaßt eine Flüssigkeitskühlvorrichtung 60 einen
Behälter 61,
der zwischen zwei Wärmetauschern 62 und 63 angeordnet
ist. Zwei Primärflüssigkeitsports,
namentlich ein primärer
Einlaßport 64 und
ein primärer
Auslaßport 65,
werden am Behälter 61 bereitgestellt.
Wie illustriert, ist der Behälter 61 ein
kastenförmiger
Behälter mit
im wesentlichen ebenen Seitenwänden,
obwohl der Behälter 61 ohne
weiteres mit anderen Formen ausgelegt werden kann, je nach Notwendigkeit
oder wie für
bestimmte Anwendungen gewünscht.
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In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung umfaßt
die Flüssigkeitskühlvorrichtung 60 einen
Behälter 61,
wobei der erste Wärmetauscher 62 an
einer ersten Seite 66 des Behälters 61 befestigt
ist und der zweite Wärmetauscher 63 an
einer zweiten Seite 67 des Behälters 61 gegenüber der
ersten Seite 66 des Behälters 61 befestigt
ist. Der Primäreinlaß 64 und
der Primärauslaß 65 sind
an einer dritten Seite 68 des Behälters befestigt, wobei die
dritte Seite 68 zwischen der ersten und der zweiten Seitenwand 66, 67 angeordnet
und an beiden befestigt ist.
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Zum
Beispiel können
die Wärmetauscher 62, 63 und/oder
Ports 64, 65 am Behälter 61 mit einer Flüssigkeitsdichtung
durch Schweißen,
Hartlöten, Weichlöten, Kleben,
Bilden einer metallurgischen Bindung oder andere bekannte oder nachfolgend entdeckte
geeignete Befestigungsverfahren befestigt werden. In einigen Ausführungsformen
kann der Behälter 61 im
wesentlichen mittig zwischen dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher 62, 63 angeordnet sein.
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Es
ist vorteilhaft, daß der
Behälter 61,
der sich zwischen den zwei Wärmetauschern 62, 63 befindet,
für Redundanz
in der Kühlkapazität sorgen kann.
Wenn zum Beispiel der Fluß in
einem der zwei Wärmetauscher 62, 63 eingeschränkt wird,
kann der nicht eingeschränkte
Wärmetauscher
die Funktion ordnungsgemäß fortführen. Der
ordnungsgemäß funktionierende
Wärmetauscher
kann von sich aus für
angemessene Kühlung
sorgen oder kann die Betriebszeit des Systems bis zur Wartung verlängern. Ein
weiterer potentieller Nutzen des mittig angeordneten Behälters 61 ist,
daß die
Einlaß-
und Auslaßports
an Behälter 61 wahrscheinlicher
in der Nähe des
Prozessor angeordnet sein können,
was die Rohrverlegung vereinfachen kann.
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Die
Wärmetauscher 62, 63 können eine
beliebige Zahl von geeigneten Konfigurationen haben, die für eine bestimmte
Anwendung notwendig oder wünschenswert
sein können.
Wie illustriert, umfaßt der
erste Wärmetauscher 62 ein
erstes U-förmiges Rohr 71,
das einen ersten Flüssigkeitskanal
mit einer ersten gefalteten Rippenwärmesenke 72 bestimmt, welche
in den Schenkeln des ersten Rohres 71 angeordnet ist. Der
erste Wärmetauscher 62 umfaßt ferner
ein zweites U-förmiges Rohr 73,
das einen zweiten Flüssigkeitskanal
mit einer zweiten gefalteten Rippenwärmesenke 74 bestimmt,
welche in den Schenkeln des ersten Rohres 73 angeordnet
ist. Eine dritte gefaltete Rippenwärmesenke 75 ist zwischen dem
ersten und zweiten Rohr 71, 73 befestigt. Der zweite
Wärmetauscher
ist ähnlich
ausgelegt, mit einem ersten U-förmigen
Rohr 76 mit einer entsprechenden ersten gefalteten Rippenwärmesenke 77, einem
zweiten U-förmigen
Rohr 78 mit einer entsprechenden zweiten gefalteten Rippenwärmesenke 79 und
einer dritten gefalteten Rippenwärmesenke 80, die
zwischen den zwei Rohren 76, 78 befestigt ist. Obwohl
in diesem Beispiel zwei Rohre präsentiert werden,
können
je nach der speziellen Anwendung mehr oder weniger bereitgestellt
werden.
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Der
Behälter 61 steht
in Flüssigkeitsverbindung
sowohl mit dem ersten, als auch mit dem zweiten Wärmetauscher 62, 63.
Mit Verweis auf 8, kann der Behälter 61 zum
Beispiel einen ersten Flüssigkeitsauslaß 81 und
einen ersten Flüssigkeitseinlaß 82 auf
der ersten Seite 66 von Behälter 61 und einen
zweiten Flüssigkeitsauslaß (nicht
dargestellt, aber z.B. ähnlich
gelegen) auf der zweiten Seite 67 des Behälters umfassen,
der zu den jeweiligen ersten Rohren 71, 76 des
ersten und zweiten Wärmetauschers 62, 63 ausgerichtet
ist.
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In
einigen Ausführungsformen
umfaßt
der Behälter 61 ferner
einen dritten Flüssigkeitsauslaß 83 auf
der ersten Seite 66 von Behälter 61, einen vierten
Flüssigkeitsauslaß (nicht
dargestellt, z.B. ähnlich
gelegen) auf der zweiten Seite 67 des Behälters, und
Leitfläche 84 im
Behälter
(siehe 7) und zum Verteilen von Flüssigkeit zwischen dem ersten Flüssigkeitsauslaß 81 und
dem zweiten und dritten Flüssigkeitsauslaß 83 und
den vierten Flüssigkeitsauslässen angeordnet.
Der Behälter 61 kann
ferner einen vierten Flüssigkeitseinlaß 85 auf
der ersten Seite 66 des Behälters 61 und einen
vierten Flüssigkeitseinlaß (nicht
dargestellt, aber z.B. ähnlich
gelegen) auf der zweiten Seite 67 von Behälter 61 umfassen.
Der dritte und vierte Flüssigkeitsauslaß und Flüssigkeitseinlaß können zum
Beispiel zu den jeweiligen zweiten Rohren 73, 78 des
ersten und zweiten Wärmetauschers 62, 63 ausgerichtet
sein.
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In
einigen Ausführungsformen
umfaßt
der Behälter 61 sowohl
einen Verteilungsbehälter 86 wie auch
einen Speicherbehälter 87 im
selben Gehäuse. Zusätzlich zur
Festlegung von Strömungswegen kann
die Leitfläche 84 im
Behälter 61 zum
Beispiel eine separate Kammer für
den Speicherbehälter 87 im
selben Gehäuse
wie der Verteilungstank 86 festlegen (siehe 7–8).
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In
einigen Ausführungsformen
kann das Hohlrohr 88 im Speicherbehälter 87 bereitgestellt sein.
Rohr 88 steht in Flüssigkeitsverbindung
mit dem Verteilungsbehälter 86 und
ermöglicht
Luft- oder Gasblasen,
vom Verteilungsbehälter
in den Speicherbehälter 87 zu
entweichen. Der Speicherbehälter 87 kann
zu Anfang mit Reserveflüssigkeit
gefüllt
sein, die in den Verteilungsbehälter 86 gezogen werden
kann, wenn Flüssigkeit
aus dem Verteilungssystem, zum Beispiel auf Grund von Lecks oder
Verdunstung, verlorengeht. Die Öffnung
von Rohr 88 ist relativ zentral im Speicherbehälter 87 angeordnet,
so daß der
Behälter
entweder horizontal oder vertikal ausgerichtet sein kann, während gleichzeitig
die Öffnung
im Speicherbehälter 87 weiterhin
eingetaucht bleibt, selbst nachdem sich wesentliche Mengen von Blasen
im Speicherbehälter 87 angesammelt
haben. Solange zum Beispiel die enthaltene Gasblase nicht größer als
etwa die Hälfte
der Größe des Speicherbehälters 87 anwächst, ist
Rohr 88 in der Speicherflüssigkeit und das Gas ist eingefangen,
wodurch so die Möglichkeit
eines Trockenlaufens der Pumpe reduziert wird, bei dem keine Flüssigkeit
fließt.
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In
einigen Ausführungsformen
kann Speicherbehälter 87 auch
als Ausdehnungsbehälter betrachtet
werden, der eine Ausdehnung der Flüssigkeit in den Speicherbehälter 87 ermöglicht.
Es ist vorteilhaft, daß der
Behälter 61,
der sowohl den Verteilungsbehälter 86 als
auch den Speicherbehälter/Blaseneinfang/Ausdehnungsbehälter 87 im
selben Gehäuse
enthält,
die Notwendigkeit eines weiteren Behälters oder weiterer Behälter an
anderer Stelle im System reduziert oder beseitigt, wodurch sich
die Montage vereinfacht und die Kosten reduzieren.
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Ein
Verfahren zur Konstruktion einer Flüssigkeitskühlvorrichtung gemäß einigen
Ausführungsformen
der Erfindung umfaßt
das Bereitstellen eines Behälters 61,
Befestigen eines ersten Wärmetauschers 62 an
einer ersten Seite 66 von Behälter 61, Befestigen
eines zweiten Wärmetauschers 63 an
einer zweiten Seite 67 von Behälter 61 gegenüber der ersten
Seite 66 von Behälter 61 und
Bereitstellen einer Flüssigkeitsverbindung
zwischen dem Behälter 61 und
dem ersten und zweiten Wärmetauscher 62, 63.
Das Verfahren kann ferner das Anordnen von Behälter 61 im wesentlichen
mittig zwischen dem ersten und dem zweiten Wärmetauscher umfassen. Einige Ausführungsformen
können
ferner das Aufnehmen einer Flüssigkeit
in Behälter 61 und
Verteilen der Flüssigkeit
auf mehrere Flüssigkeitsauslässe auf
der ersten und zweiten Seite 66, 67 von Behälter 61 beinhalten.
Einige Beispiele umfassen das Bereitstellen von Leitfläche 84 in
Behälter 61,
um mehrere Strömungswege
für die
Flüssigkeit
festzulegen. Einige Beispiele umfassen das Unterteilen von Behälter 61 in
einen Verteilungsbehälter 86 und
einen Speicherbehälter 87.
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Beim
Betrieb mit einer geeigneten Flüssigkeitsumwälzpumpe
kann die Flüssigkeitskühlvorrichtung 60 folgendermaßen arbeiten.
Mit Verweis auf die 6 und 8, tritt
Flüssigkeit,
die am primären Flüssigkeitseinlaß 64 aufgenommen
wurde, in den Behälter 61 ein,
wobei sie in der Richtung fließt,
die von Pfeil L angezeigt wird. Die Leitfläche 84 teilt die Flüssigkeit
auf zwei Strömungswege
auf, die von den Pfeilen M und N angezeigt werden. Strömungsweg
M verläßt den Behälter durch
den ersten und zweiten Flüssigkeitsauslaß auf der
ersten bzw. zweiten Seite von Behälter 61 und tritt
durch die jeweiligen ersten Rohre 71, 76 ein.
Flüssigkeit
aus dem Strömungsweg M
fließt
durch die Wärmetauscher 62, 63 auf
den jeweiligen Strömungswegen,
die durch die Pfeile M1 und M2 angezeigt werden. Strömungsweg
N verläßt den Behälter durch
den dritten und vierten Flüssigkeitsauslaß auf der
ersten bzw. zweiten Seite von Behälter 61 und tritt
durch die jeweiligen zweiten Rohre 73, 78 ein.
Flüssigkeit
aus dem Strömungsweg
N fließt
durch die Wärmetauscher 62, 63 auf
den jeweiligen Strömungswegen,
die durch die Pfeile N1 und N2 angezeigt werden. Es werden insgesamt
vier Kühlkanäle (M1,
M2, N1 und N2) durch die Wärmetauscher 62, 63 bereitgestellt.
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Die
Strömungswege
M1 und M2 treten durch den jeweiligen ersten und zweiten Flüssigkeitseinlaß auf der
ersten bzw. zweiten Seite von Behälter 61 wieder in
den Behälter
ein und vereinigen sich zum Strömungsweg
R. Die Strömungswege
N1 und N2 treten durch den jeweiligen dritten und vierten Flüssigkeitseinlaß auf der
ersten bzw. zweiten Seite von Behälter 61 wieder in
den Behälter
ein und vereinigen sich zum Strömungsweg
S. Die Strömungswege
R und S vereinigen sich, und Flüssigkeit
verläßt den Behälter über den
primären
Flüssigkeitsauslaß 65 entlang
Strömungsweg
T.
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Es
ist vorteilhaft, daß die
Leitflächen 84 die Flüssigkeit
in vier Kühlkanäle, zwei
auf jeder Seite, drücken,
wo die Flüssigkeit
durch die Rippen der Wärmetauscher 62, 63 gekühlt, was
optional durch Luft ergänzt
wird, die durch die Rippen des Wärmetauschers
nach Notwendigkeit oder Wunsch strömt. Die Leitflächen 84 trennen
auch die ankommenden Ströme
L, M und N vollständig
von den abgehenden Strömungswegen
R, S und T. In einigen Ausführungsformen
können
mehr oder weniger Kühlkanäle bereitgestellt
werden (z.B. einer auf jeder Seite oder drei oder mehr auf jeder
Seite).
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Eine
weitere Erscheinungsform einiger Ausführungsformen der Erfindung
beinhaltet die Nutzung von Behälter 61 in
einem ersten zugeordneten Flüssigkeitskühlsystem
für einen
ersten Prozessor eines Mehrprozessorcomputersystems und das Nutzen
eines zweiten zugeordneten Flüssigkeitskühlsystems für einen
zweiten Prozessor des Mehrprozessorcomputersystems. In einigen Beispielen
befinden sich der erste und zweite Prozessor beide auf derselben
Systemplatine des Mehrprozessorcomputersystems.
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Mit
Verweis auf 9, umfaßt ein Multiprozessorsystem 90 zumindest
einen ersten Prozessor 92, der auf der Systemplatine 90 installiert
ist, und mindestens ein erstes Flüssigkeitskühlsystem 96, das dafür ausgelegt
ist, für
eine spezifische Kühlung für den ersten
Prozessor 92 zu sorgen. Das System kann ferner einen zweiten
Prozessor 94 umfassen, der auf der Systemplatine 90 installiert
ist, und ein zweites Flüssigkeitskühlsystem 98,
das dafür
ausgelegt ist, für
eine spezifische Kühlung
für den
zweiten Prozessor 94 zu sorgen. Das erste und/oder zweite Flüssigkeitskühlsystem 96, 98 kann
zum Beispiel einen Behälter,
einen ersten Wärmetauscher,
der an einer ersten Seite des Behälters befestigt ist, und einen zweiten
Wärmetauscher,
der an einer zweiten Seite des Behälters gegenüber der ersten Seite des Behälters befestigt
ist, umfassen, wobei der Behälter
sich in Flüssigkeitsverbindung
mit dem ersten und zweiten Wärmetauscher
befindet (wie z.B. in Verbindung mit den 3–8 oben
beschrieben). Der Behälter
kann sowohl einen Verteilungsbehälter
wie auch einen Speicherbehälter
im selben Gehäuse
umfassen. Der Behälter
kann im wesentlichen mittig zwischen dem ersten und dem zweiten
Wärmetauscher angeordnet
sein. Der Behälter
kann Leitflächen
im Behälter
umfassen, die mehrere Strömungswege festlegen.
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Einige
herkömmliche
Flüssigkeitskühlsysteme
für Multiprozessorsystemplatinen
nutzen einen einzigen Wärmetauscher,
der von den Prozessoren gemeinsam verwendet wird. Das Bereitstellen
eines zugeordneten Flüssigkeitskühlsystems
für jeden
Prozessor in einem Multiprozessorsystem kann Vorteile im Vergleich
zur aktuellen Technologie bieten, die einen Wärmetauscher verwendet, den
sich zwei oder mehr Prozessoren teilen. Unabhängig arbeitende Flüssigkeitskühlsysteme
stellen zum Beispiel Redundanz bereit, so daß beim Ausfall eines Flüssigkeitskühlsystems
die anderen weiterarbeiten. Ein einziger, gemeinsam genutzter Wärmetauscher
kann auch kompliziertere Anforderungen an die Rohrführung stellen.
Das Nutzen mehrerer zugeordneter Flüssigkeitskühlsysteme kann die Länge der
Rohre verkürzen,
die benötigt
werden, und die Rohrverlegung vereinfachen, besonders wenn die Flüssigkeitskühlvorrichtung
der 3–8 verwendet
wird.
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Oft
wird ein Multiprozessorsystem zu Anfang mit weniger als der vollen
Kapazität
ausgelegt (z.B. ist nur ein einziger Prozessor eines Doppelprozessorsystems
installiert). Ein weiterer potentieller Vorteil der Nutzung mehrerer,
zugeordneter Flüssigkeitskühlsysteme
im Gegensatz zu einem gemeinsam genutzten Flüssigkeitskühlsystem ist, daß die Anfangskosten
des System reduziert werden können.
Die zusätzliche
Kapazität
des gemeinsam genutzten Flüssigkeitskühlsystems
verursacht zusätzliche
Kosten (die manchmal mehrere Kühlplatten
und zugehörige Rohrleitungen
einschließen),
die nicht benötigt
wird, bis der zweite Prozessor installiert wird (und die vollkommen
unnötig
ist, wenn der zweite Prozessor überhaupt
nicht installiert wird). Durch das Versenden des Multiprozessorsystems
mit nur so vielen zugeordneten Flüssigkeitskühlsystemen, wie für jeden anfänglich installierten
Prozessor benötigt
werden, kann der Kunde Kosteneinsparungen in Form von weniger Teilen,
geringerem Versandgewicht und einem kleineren, kostengünstigeren
Flüssigkeitskühlsystem
realisieren.
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Mit
Verweis auf 10, umfaßt ein Flüssigkeitskühlsystem 100 eine
Wärmequelle
A1 (z.B. einen Prozessor oder eine andere elektronische Vorrichtung).
Eine Kühlplatte
A2 ist mechanisch und thermisch mit der Wärmequelle A1 verbunden. Die Kühlplatte
A2 steht in Flüssigkeitsverbindung
mit einem Wärmetauscher
(HEX) A3 (z.B. der Flüssigkeitskühlvorrichtung
der 3–8).
Die Kühlflüssigkeit
wird von der Kühlplatte
A2 zum HEX A3 und wieder zurück
umgewälzt,
um so einen Kühlkreislauf
bereitzustellen. Die Kühlplatte
A2 kann zum Beispiel durch Rohrleitung A4 mit dem HEX A3 zu einer Schleife
verbunden werden. Eine Pumpe A5 kann in Reihe mit einem Zweig von
Rohrleitung A4 bereitgestellt werden, damit die Kühlflüssigkeit,
die in Rohrleitung A4 enthalten ist, umgewälzt wird (z.B. in Richtung
der Pfeile A). Das System 100 kann einen oder mehrere optionale
Lüfter
A6 umfassen, um für
einen Luftstrom für
den HEX A3 und/oder die Kühlplatte
A2 zu sorgen.
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Das
flüssigkeitsgekühlte System 100 umfaßt ferner
eine optionale zusätzliche
Wärmequelle
B1 (z.B. einen zweiten Prozessor in einem Doppelprozessorsystem).
Eine Kühlplatte
B2 ist mechanisch und thermisch mit der Wärmequelle B1 verbunden. Die
Kühlplatte
B2 steht in Flüssigkeitsverbindung
mit einem HEX B3 (z.B. der Flüssigkeitskühlvorrichtung der 3–8).
Die Kühlflüssigkeit
wird von der Kühlplatte
B2 zum HEX B3 und wieder zurück
umgewälzt,
um so einen Kühlkreislauf
bereitzustellen. Die Kühlplatte
B2 kann zum Beispiel durch Rohrleitung B4 mit dem HEX B3 zu einer
Schleife verbunden werden. Eine Pumpe B5 kann in Reihe mit einem
Zweig von Rohrleitung B4 bereitgestellt werden, damit die Kühlflüssigkeit,
die in Rohrleitung B4 enthalten ist, umgewälzt wird (z.B. in Richtung
der Pfeile B). Das System 100 kann einen oder mehrere optionale
Lüfter
B6 umfassen, um für
einen Luftstrom für
den HEX B3 und/oder die Kühlplatte
B2 zu sorgen.
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In
einigen Ausführungsformen
sind die Rohre A4, B4 flexibel, leicht zu verlegen, im wesentlichen beständig gegen
Einreißen
und Abknicken, haben eine äußerst niedrige
Wasserdampfdurchlaßrate
und können
zu niedrigen Kosten hergestellt werden. Die Rohre können zum
Beispiel aus einem oder mehreren der folgenden Werkstoffe hergestellt
werden: FEP, PVDF, ETFE, PTFE oder einem Fluorkautschuk, wie zum
Beispiel einem fluorierten EPDM-Gummi (z.B. Viton, das von DuPont
erhältlich ist).
Die Rohre können
zum Beispiel durch Extrudieren geformt werden. Die Rohre können aus
den Werkstoffen, die oben genannt werden, kombiniert mit anderen
Werkstoffen geformt werden. Es kann zum Beispiel ein Co-Extrudierungsprozeß verwendet werden,
um die Rohre 48, 50 herzustellen, um so zwei oder
mehr Schichten zu haben, von denen jede aus einem anderen Werkstoff
gebildet ist. In einigen Ausführungsformen
können die
Rohre zwei Schichten haben, die eine innere Schicht, gebildet aus
einem aus FEP, PVDF, ETFE, PTFE oder einem Fluorkautschuk, und eine äußere Schicht,
zum Beispiel aus Nylon, umfassen. Für jedes dieser Rohre kann auch
die Rohr-in-Rohr-Konstruktion verwendet werden.
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Das
Bilden der Rohre aus einem oder mehreren aus FEP, PVDF, ETFE, PTFE
oder einem Fluorkautschuk ist insofern besonders vorteilhaft, daß solche
Werkstoffe für
eine äußerst niedrige
Wasserdampfdurchlaßrate
sorgen. Dieses Charakteristikum kann, entweder für sich oder im Kombination
mit anderen Merkmalen des Kühlsystems,
das hierin beschrieben wird, dem Kühlsystem ermöglichen,
ordnungsgemäß über einen
verlängerten
Zeitraum (z.B. mehrere Jahre), ohne übermäßigen Verlust an Kühlmittel
durch Verdunsten und ohne Wartung zu arbeiten.
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Die
Rohre können
vom Wärmetauscher
zur Kühlplatte
parallel angeordnet sein und können
sich im wesentlichen im ganzen Verlauf berühren (z.B. aneinander befestigt
sein). Dies kann eine geeignete Verlegung der Rohre erleichtern.
Die benachbarte Lage des Auslaßports
und des Einlaßports
des Wärmetauschers
in den 3–8 kann
die geeignete parallele Verlegung der Rohre bis zu einer Kühlplatte, die
zusammen angeordnete Einlaß-
und Auslaßports hat,
erleichtern. In einigen Anwendungen kann auch der zentral angeordnete
Behälter
die Einlaß-
und Auslaßports
näher zur
Vorrichtung, die gekühlt
werden soll, plazieren, wodurch für eine einfachere und kürzere Verlegung
der Rohre gesorgt wird.
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Mit
Verweis auf 11, umfaßt ein Flüssigkeitskühlsystem 110 eine
erste Flüssigkeitskühlvorrichtung 112 und
eine optionale zweite Flüssigkeitskühlvorrichtung 114,
von denen jede im wesentlichen so konstruiert ist, wie oben in Verbindung
mit den 3–8 beschrieben.
Jede der Vorrichtungen 112 und 114 kann so ausgelegt
sein, daß sie
eine Einheit (1U) der Standardgestellhöhe hat, um so einen 1U-Flüssigkeitskühlwärmetauscher
mit integrierten zentralen Verteilungsbehältern und Speicherbehältern zu
versorgen. Jede Flüssigkeitskühlvorrichtung 112, 114 hat
zwei zugehörige
Lüfter 116.
Für ein 1U-System
sind die Lüfter
vorzugsweise Hochleistungslüfter
von 40 × 40
mm. Die 1U-Flüssigkeitskühlvorrichtungen 112, 114 können in
einem Gestelleinbauserversystem verwendet werden. Zum Beispiel können für eine Doppelprozessorsystemplatine
die erste Flüssigkeitskühlvorrichtung 112 und
die zugehörigen
Lüfter 116 Teil
eines zugeordneten Flüssigkeitskühlsystems
für einen
Prozessor sein. Wenn beide Prozessoren auf der Doppelprozessorsystemplatine
installiert sind, können
die zweite Flüssigkeitskühlvorrichtung 112 und
die zugehörigen
Lüfter 116 Teil
eines zugeordneten Flüssigkeitskühlsy stems für den zweiten
Prozessor sein. Die zwei Kühlvorrichtungen 112, 114 können nebeneinander
installiert sein, wie illustriert. Die mittig angeordneten Einlaß- und Auslaßports sorgen
für eine
kurze und direkte Rohrverlegung zu den jeweiligen Kühlplatten
für jeden
der beiden Prozessoren.
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Die
vorhergehenden und anderen Erscheinungsformen der Erfindung werden
einzeln und in Kombination erreicht. Die Erfindung darf nicht so
ausgelegt werden, daß sie
zwei oder mehr solche Erscheinungsformen benötigt, es sei denn, daß dies ausdrücklich von
einem bestimmten Anspruch gefordert wird. Obwohl die Erfindung in
Verbindung mit dem beschrieben wurde, was gegenwärtig als die bevorzugten Beispiele
angesehen wird, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf die
offenbarten Beispiele beschränkt
ist, sondern im Gegenteil verschiedene Änderungen und äquivalente
Anordnungen erfassen soll, die vom Geist und Geltungsbereich der Erfindung
umfaßt
werden.
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ZUSAMMENFASSUNG:
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Ein
Multiprozessorsystem (90) hat zumindest einen ersten Prozessor
(A1), der auf der Systemplatine (90) installiert ist, und
mindestens ein erstes Flüssigkeitskühlsystem
(A2, A3, A4, A5), das dafür
ausgelegt ist, für
eine spezifische Kühlung
für den ersten
Prozessor (A1) zu sorgen. Ein zweiter Prozessor (B1) kann auf der
Systemplatine (90) installiert werden, und ein zweites
Flüssigkeitskühlsystem
(B2, B3, B4, B5) kann dafür
ausgelegt sein, für
eine spezifische Kühlung
für den
zweiten Prozessor (B1) zu sorgen. Das Flüssigkeitskühlsystem umfaßt einen Behälter (61),
einen ersten Wärmetauscher
(62), der an einer ersten Seite des Behälters (61) befestigt
ist, und einen zweiten Wärmetauscher
(63), der an einer zweiten Seite des Behälters (61)
gegenüber
der ersten Seite des Behälters
befestigt ist.