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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich auf Brennstoffzellensystem und spezieller
auf ein Brennstoffzellensystem einschließlich einer Brennstoffzelle
mit verbesserter Haltbarkeit.
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2. Beschreibung des technischen
Hintergrunds
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In
Brennstoffzellen wird elektrische Energie durch die elektrochemische
Reaktion erzeugt, welche in einer Membran-Elektroden-Anordnung (hiernach als „MEA" bezeichnet) auftritt.
Die MEA schließt einen
Elektrolyten und Elektroden (eine Kathode und eine Anode) ein. Eine
der Elektroden ist auf einer Seite des Elektrolyten vorgesehen,
und die andere der Elektroden ist auf der anderen Seite des Elektrolyten vorgesehen.
Die erzeugte elektrische Energie wird aus der MEA über Separatoren
abgenommen. Ein Separator ist auf einer Seite der MEA vorgesehen, und
ein weiterer Separator ist auf der anderen Seite der MEA vorgesehen.
Eine Brennstoffzelle mit Polymerelektrolyt (polymer electrolyte
fuel cell, hiernach als „PEFC" bezeichnet), welche
eine Brennstoffzellenart ist, wird in einem Co-Erzeugungssystem
zur Verwendung im Haushalt, für
ein Kraftfahrzeug und dergleichen eingesetzt. Die PEFC kann bei
niedrigen Temperaturen betrieben werden. Im Allgemeinen wird die
PEFC zwischen Temperaturen von 50 bis 100°C betrieben. Die PEFC weist
eine hohe Effizienz der Energieumwandlung von 50 bis 60% auf. Es
bedarf nur eines kurzen Zeitraums, um den Betrieb der PEFC zu starten.
Zudem sind PEFC-Systeme kompakt und leicht. Daher ist die PEFC zur
Verwendung als Energiequelle für
ein elektrisches Fahrzeug, eine tragbare Energiequelle und dergleichen
geeignet.
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Eine
individuelle PEFC-Zelle schließt
eine Elektrolytmembran, eine Elektrode, eine Anode und Separatoren
ein. Die Kathode und die Anode schließen beide eine Katalysatorschicht
und eine Diffusionsschicht ein. Eine einzelne PEFC-Zelle hat eine theoretische
elektromotorische Kraft von 1,23 V. Da eine einzelne Zelle solch
eine niedrige elektromotorische Kraft aufweist, kann sie nicht genügend Energie liefern,
um ein elektrisches Fahrzeug und dergleichen zu bewegen. Daher wird
gewöhnlich
ein Brennstoffzellenstapel eingesetzt. Ein Brennstoffzellenstapel
schließt
einen Stapelkörper,
Endplatten und dergleichen ein. Der Stapelkörper wird gebildet, indem einzelne
Zellen in Serie gestapelt werden. Die Endplatten werden an beiden
Enden des Stapelkörpers in
der Richtung angeordnet, in welcher die einzelnen Zellen gestapelt
sind.
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Es
wurde gefunden, dass wenn die Brennstoffzelle elektrische Energie
erzeugt, in der Katalysatorschicht in der Zelleneinheit Wasserstoffperoxid erzeugt
wird, welches zu einer Verschlechterung des Polymerelektrolyten
der MEA führt.
Die Verschlechterung des Polymerelektrolyten kann das Leistungsmerkmal
der Erzeugung elektrischer Energie der Brennstoffzelle verschlechtern.
Daher ist es wünschenswert,
die Verschlechterung des Polymerelektrolyten durch Verringerung
der Wasserstoffperoxidmenge in der MEA zu unterdrücken, wodurch
die Haltbarkeit und das Leistungsmerkmal der Erzeugung elektrischer
Energie der Brennstoffzelle verbessert werden.
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Die
offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. JP-A-2003-100308 (hiernach „JP-A-2003-100308") offenbart ein Beispiel
einer Technologie zur Verbesserung des Leistungsmerkmals der Erzeugung
elektrischer Energie einer Brennstoffzelle. Spezieller offenbart JP-A-2003-100308
einen Kathodenkatalysator für eine
Brennstoffzelle. Bei dem Kathodenkatalysator trägert ein Träger, welcher Pt trägert, des
Weiteren CeO2. Durch Verwendung dieses Katalysators
läuft die
Reduktionsreaktion von Sauerstoff mit erhöhter Geschwindigkeit ab. Zudem
offenbart die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. JP-A-2003-86192
(hiernach „JP-A-2003-86192") eine Brennstoffzelle,
bei der eine Kathodenelektrode eine dünne Schicht aus Katalysator/Oxid/Polymerelektrolyt
einschließt.
Die dünne
Schicht aus Katalysator/Oxid/Polymerelektrolyt besteht aus einem
Oxid, einem Katalysator und einem festen Polymerelektrolytmaterial.
In dieser Brennstoffzelle wird ein Übergang unterdrückt. Somit
kann eine Verschlechterung des Leistungsmerkmals der Erzeugung elektrischer Energie
aufgrund eines Übergangs
verhindert werden.
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Verschiedene
Substanzen wie etwa ein von der Außenseite der Brennstoffzelle
zugeführtes
Reaktionsgas und im Inneren der Brennstoffzelle erzeugtes Wasser
bewegen sich in der MEA. Selbst wenn vorausgehend gemäß der in JP-A-2003-100308 offenbarten
Technologie ein CeO2-haltiger Katalysator
in die Katalysatorschicht hineingemischt wird, ist es daher wahrscheinlich, dass
der CeO2-haltige Katalysator aus der MEA durch
die verschiedenen Substanzen entfernt wird. Selbst wenn die in JP-A-2003-100308
offenbarte Technologie eingesetzt wird, ist es somit schwierig, die
Wirkung des CeO2 in der MEA beizubehalten
und die Haltbarkeit der Brennstoffzelle zu verbessern. Selbst wenn
die in JP-A-2003-86192 offenbarte Technologie eingesetzt wird, ist
es ebenfalls schwierig, die Haltbarkeit der Brennstoffzelle zu verbessern.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Brennstoffzellensystem einschließlich einer
Brennstoffzelle mit verbesserter Haltbarkeit bereitzustellen.
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Um
die Aufgabe zu lösen,
bezieht sich ein erster Aspekt der Erfindung auf ein Brennstoffzellensystem
einschließlich
eines Stapelkörpers
und einer Zufuhreinrichtung/eines Zufuhrabschnitts. Der Stapelkörper ist
gebildet, indem eine Membran-Elektroden-Anordnung (hiernach als „MEA" bezeichnet) und ein
Separator gestapelt sind. Die MEA schließt eine Elektrolytschicht und
Elektrodenschichten ein, von denen eine auf einer Seite der Elektrolytschicht
und die andere auf der anderen Seite der Elektrolytschicht vorgesehen
ist. Die Zufuhreinrichtung/der Zufuhrabschnitt liefert Ionen, welche
Wasserstoffperoxid in der MEA ab- bzw. einfangen können.
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Gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung können
von der Außenseite
der MEA Ionen in die MEA zugeführt
werden, welche Wasserstoffperoxid einfangen. Daher werden die Ionen
konstant in die MEA zugeführt,
während
die Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt. Das heißt, gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung kann die durch Wasserstoffperoxid hervorgerufene Verschlechterung
des Elektrolyten durch Einfangen des Wasserstoffperoxids in der MEA
unter Verwendung von Ionen unterdrückt werden, welche Wasserstoffperoxid
einfangen können.
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In
dem ersten Aspekt der Erfindung kann eine Substanz, welche zu der
Membran-Elektroden-Anordnung zuzuführen ist, die Ionen zu der
MEA tragen. Die Zufuhreinrichtung/der Zufuhrabschnitt kann eine
Zuflussleitung zum Zuführen
der zu der Membran-Elektroden-Anordnung zuzuführenden Substanz sowie eine
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt (Mittel) zur Zugabe der Ionen zu
der zu der Membran-Elektroden-Anordnung zuzuführenden Substanz einschließen. Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt kann entweder in der Zuflussleitung oder
dem Separator vorgesehen sein.
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Bei
diesem Aufbau kann die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt, welche
entweder in der Zuflussleitung oder dem Separator vorgesehen ist,
die das Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen zu der zu der MEA
zuzuführenden
Substanz zugeben, bevor die Substanz die MEA erreicht. Somit können die das
Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen auf einfachere Weise zu der
MEA zugeführt
werden.
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Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt kann wenigstens eines von einem
Element und einer Verbindung, aus welchem bzw. aus welcher die Wasserstoffperoxid
einfangenden Ionen eluiert werden, sowie eine die Elution der Ionen
befördernde
Einrichtung/Abschnitt (Mittel) zur Beförderung der Elution der Ionen
aus dem wenigstens einen von dem Element und der Verbindung einschließen.
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Da
die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt die eine Elution der Ionen
befördernde
Einrichtung/Abschnitt zur Beförderung
der Elution der Ionen, welche die Fähigkeit zum Einfangen von Wasserstoffperoxid haben,
aus wenigstens einem von dem Element und der Verbindung einschließt, können die
Ionen zu der zu der MEA zuzuführenden
Substanz auf effektivere Weise zugegeben werden. Somit können die
das Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen einfacher zu der MEA zugeführt werden.
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Die
eine Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt kann eine Elutionslösungsmittel zugebende Einrichtung/Abschnitt
(Mittel) zur Zugabe von Elutionslösungsmittel sein, welches die
Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen eluiert.
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Da
die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen unter Verwendung des Elutionslösungsmittels eluiert
werden, können
die Ionen in dem Brennstoffzellensystem mit einer erwünschten
zeitlichen Steuerung eluiert werden.
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Wenigstens
eines von dem Element und der Verbindung, aus welchem die Ionen
eluiert werden, welche die Fähigkeit
zum Einfangen von Wasserstoffperoxid haben, kann ersetzbar sein.
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Bei
dieser Ausgestaltung ist entweder eines oder sind beide von dem
Element oder der Verbindung, aus welchem die Ionen eluiert werden,
welche die Fähigkeit
zum Einfangen von Wasserstoffperoxid haben, vorgesehen und entweder
eines oder beide von dem Element und der Verbindung sind ersetzbar. Daher
kann zu einem Zeitpunkt eine kleine Menge von dem wenigstens einen
von dem Element und der Verbindung zugegeben werden. Dies verhindert
eine durch Zugabe einer großen
Menge von dem wenigstens einen von dem Element und der Verbindung
hervorgerufene Verschlechterung des Leistungsmerkmals der Erzeugung
elektrischer Energie. Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle
in dem Brennstoffzellensystem verbessert werden, ohne das Leistungsmerkmal
der Erzeugung elektrischer Energie über einen langen Zeitraum zu
verschlechtern.
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Das
wenigstens eine von dem Element und der Verbindung, aus welchem
die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen stammen, kann in einem
Abschnitt des Rohrs vorgesehen sein, welches sich in horizontaler
Richtung erstreckt, was wenigstens einen unteren Abschnitt des Rohrs
in der Richtung der Gravitationskraft einschließt. Die Menge des wenigstens
einem von dem Element und der Verbindung pro Flächeneinheit des Rohrabschnitts
kann größer sein als
die Menge des wenigstens einem von dem Element und der Verbindung
pro Flächeneinheit
jedes anderen Rohrabschnitts.
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Die
Substanz, welche die Elution der Ionen befördert, welche Wasserstoffperoxid
einfangen können,
sammelt sich leicht im unteren Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft
an. Bei dem vorstehend erwähnten
Aufbau ist eine größere Menge
von dem wenigstens einen von dem Element und der Verbindung, aus
welchen die Ionen eluiert werden, welche die Fähigkeit zum Einfangen von Wasserstoffperoxid
haben, in dem unteren Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft
vorgesehen. Daher können die
Ionen mit der Fähigkeit
zum Einfangen von Wasserstoff auf effektive Weise eluiert werden.
Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
auf einfache Weise verbessert werden.
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Z.
B. kann das wenigstens eine von dem Element und der Verbindung in
einem Abschnitt der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt vorgesehen
sein, welcher einen untersten Abschnitt der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
in der Richtung der Gravitationskraft einschließt. Zudem kann das wenigstens eine
von dem Element und der Verbindung so in der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
vorgesehen sein, dass die durchschnittliche Masse des wenigstens
einem von dem Element und der Verbindung pro Flächeneinheit der unteren Hälfte der
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft
größer als
die durchschnittliche Masse des wenigstens einem von dem Element
und der Verbindung pro Flächeneinheit
der oberen Hälfte
der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft
ist.
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Eine
hygroskopische Substanz kann in wenigstens einem Abschnitt der Oberfläche des
wenigstens einem von dem Element und der Verbindung vorgesehen sein,
aus welchen die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen eluiert werden.
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Da
die hygroskopische Substanz in wenigstens einem Abschnitt der Oberfläche des
wenigstens einem von dem Element und der Verbindung vorgesehen ist,
kann die Substanz, welche die Elution der Ionen befördert, auf
effiziente Weise zu der Oberfläche
des wenigstens einem von dem Element und der Verbindung zugeführt werden.
Somit können
die Ionen leicht eluiert werden.
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Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt kann die Verbindung, aus welcher
die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen eluiert werden, sowie
die Elutionslösungsmittel
zugebende Einrichtung/Abschnitt einschließen. Die Verbindung kann ein
Metalloxid sein, und das durch die Elutionsmittel. zugebende Einrichtung/Abschnitt
zugegebene Elutionsmittel kann ein saures Lösungsmittel sein.
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Da
die Sauerstoffperoxid einfangenden Ionen aus dem Metalloxid unter
Verwendung des sauren Elutionslösungsmittels
eluiert werden, können die
Ionen leicht eluiert werden, und die Haltbarkeit der Brennstoffzelle
in dem Brennstoffzellensystem kann verbessert werden.
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Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt kann eine ionenhaltige Flüssigkeit
speichernde Einrichtung/Abschnitt (Mittel) zum Speichern einer Flüssigkeit,
welche die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen enthält, und
eine Einleitungseinrichtung/Abschnitt (Mittel) zum Einleiten der
Flüssigkeit
in der ionenhaltige Flüssigkeit
speichernden Einrichtung/Abschnitt in wenigstens eines von der Zuflussleitung und
dem Separator einschließen.
Zudem kann die Einleitungseinrichtung/Abschnitt eine Steuereinrichtung/Abschnitt
(Mittel) zur Steuerung eines Modus einschließen, in welchem die Flüssigkeit,
welche die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen enthält, in entweder
eines oder beide von der Zuflussleitung und dem Separator eingeleitet
wird.
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Da
die Flüssigkeit,
welche die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen enthält, zu der
MEA zugeführt
wird, kann das Wasserstoffperoxid in der MEA durch die Ionen auf
effektivere Weise zersetzt werden. Da die Steuerungseinrichtung/Abschnitt
zur Steuerung des Modus, in welchem die Flüssigkeit, welche die Wasserstoffperoxid
einfangenden Ionen enthält,
eingeleitet wird, vorgesehen ist, können zudem die zu der MEA zuzuführende Flüssigkeitsmenge,
der Zeitpunkt, zu dem die Flüssigkeit
zu der MEA zugeführt
werden kann, und dergleichen gesteuert werden. Somit kann die Flüssigkeit,
welche die Ionen enthält,
verwendet werden, ohne die Flüssigkeit
in dem Brennstoffzellensystem zu vergeuden.
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Es
ist bekannt, dass Wasserstoffperoxid in einer Katalysatorschicht
erzeugt wird, wenn die Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt.
Die Elektrolytschicht, welche die MEA bildet, verschlechtert sich
aufgrund von OH-Radikalen, welche aus dem Wasserstoffperoxid erzeugt
werden. Durch Zuführen der
Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen von der Außenseite der MEA in die MEA
kann das in der MEA erzeugte Wasserstoffperoxid über einen langen Zeitraum eingefangen
werden. Da die Verschlechterung der Elektrolytschicht auf einfache
Weise für
einen langen Zeitraum unterdrückt
werden kann, kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
verbessert werden.
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Die
Erfindung ist im Hinblick auf das Vorstehende gemacht worden. Ein
Schlüsselmerkmal
der Erfindung ist es, ein Brennstoffzellensystem bereitzustellen,
bei welchem die Haltbarkeit der Brennstoffzelle verbessert werden
kann, indem Wasserstoffperoxid einfangende Ionen zu der MEA zugeführt werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen ersichtlich werden, in
denen:
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die 1 ein
schematisches Diagramm ist, welches ein Brennstoffzellensystem in
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt,
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die 2 eine
schematische Schnittansicht ist, welche ein Beispiel für den Aufbau
des Brennstoffzellenstapels zeigt,
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die 3A und 3B schematische
Diagramme sind, die jeweils ein Brennstoffzellensystem in einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung zeigen,
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die 4A und 4B schematische
Diagramme sind, die jeweils ein Beispiel für eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
zeigen,
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die 5A, 5B und 5C schematische
Diagramme sind, die jeweils ein Beispiel für eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
zeigen,
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die 6 ein
schematisches Diagramm ist, welches ein Beispiel für eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
zeigt,
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die 7 ein
schematisches Diagramm ist, welches ein Brennstoffzellensystem in
einer vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt,
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die 8A und 8B schematische
Diagramme sind, die jeweils ein Brennstoffzellensystem in einer
beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung zeigen,
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die 9 ein schematisches Diagramm ist, welches
ein Beispiel für
einen Separator einschließlich
einer Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt zeigt, und
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die 10 ein
Graph ist, welcher das Ergebnis eines Haltbarkeitstests zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Hiernach
wird ein Brennstoffzellensystem gemäß beispielhaften Ausführungsformen
der Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. In dem
beispielhaften Ausführungsformen
wird eine PEFC eingesetzt.
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Die 1 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Brennstoffzellensystem in
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 1 gezeigt
ist, schließt
ein Brennstoffzellensystem 100 gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung eine Anodenzuflussleitung 11, einen Brennstoffstapel 12 (hiernach
als „FC-Stapel" bezeichnet), eine
Kathodenzuflussleitung 13 und eine Kathodenabflussleitung 14 ein.
Die Anodenzuflussleitung 11 ist ein zirkulierendes System
zum Zirkulieren und Zuführen
einer wasserstoffhaltigen Substanz, welche diatomaren Wasserstoff
einschließen
kann, aber nicht darauf beschränkt
ist. Der FC-Stapel 12 schließt einen Stapelkörper ein
(nicht gezeigt), welcher durch Stapeln von MEAen und Separatoren
gebildet wird. Die Kathodenzuflussleitung 13 ist ein nicht
zirkulierendes System zum Zuführen
einer sauerstoffhaltigen Substanz, welche Atmosphärenluft
einschließen kann,
aber nicht darauf beschränkt
ist. Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 ist in der
Anodenzuflussleitung 11 vorgesehen. Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 gemäß dieser
Ausführungsform
ist ein Rohr, welches einen Abschnitt der Anodenzuflussleitung 11 bildet.
Spezieller bildet die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 (welche
hiernach als „Rohr 90" bezeichnet sein
kann) einen Abschnitt der Anodenzuflussleitung 11 auf der
stromaufwärtigen Seite.
Die gesamte innere Oberfläche
des Rohrs 90 ist mit Ce beschichtet. Spezieller ist die
Ce-Beschichtung im unteren Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft
dicker als die Ce-Beschichtung in irgendeinem anderen Abschnitt.
Wenn die Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt, wird Säure (z.
B. Schwefelsäure)
von der Elektrolytmembran in dem FC-Stapel eluiert. Wenn die Säure mit
der auf der inneren Oberfläche
des Rohrs 90 vorgesehenen Ce-Beschichtung in Kontakt tritt,
werden Ce3+-Ionen, welche durch Zersetzung
von Wasserstoffperoxid dazu in der Lage sind, Wasserstoffperoxid
einzufangen, aus der inneren Oberfläche des Rohrs 90 eluiert.
Dann werden die Ce3+-Ionen über die
zirkulierende Anodenzuflussleitung 11 zur der MEA des FC-Stapels
zugeführt.
Somit wird das Wasserstoffperoxid in der MEA eingefangen, und die
Verschlechterung der Elektrolytmembran wird unterdrückt. In
der 1 und in den 3 bis 10,
die jeweils eine Brennstoffzelle gemäß der Erfindung zeigen, gibt
jeder Pfeil schematisch die Strömungsrichtung
der zu der MEA zuzuführenden
Substanz oder die Strömungsrichtung
der von der MEA abgegebenen Substanz an.
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Die 2 zeigt
schematisch ein Beispiel für den
Aufbau des FC-Stapels 12 des Brennstoffzellensystems gemäß der Erfindung.
Spezieller ist 2 eine schematische Schnittansicht,
welche einen vergrößerten Abschnitt
des FC-Stapels 12 zeigt. Bei dem FC-Stapel 12 sind
eine Stromsammelplatte (nicht gezeigt) und dergleichen auf den zwei
Seiten des Stapelkörpers
vorgesehen. Der Stapelkörper schließt eine
Membran-Elektroden-Gasdiffusionsschicht-Anordnung 126 (hiernach als „MEGAs" bezeichnet) und
Separatoren 120 ein. Die MEGA 126 schließt eine
Membran-Elektroden-Anordnung 125 (MEA),
eine Kathodendiffusionsschicht 12a, welche auf einer Seite
der MEA 125 vorgesehen ist, und eine Anodendiffusionsschicht 12e ein,
welche auf der anderen Seite der MEA 125 vorgesehen ist.
Die MEA 125 schließt
eine Elektrolytmembran 12c, eine Kathodenelektrodenschicht 12b,
die auf einer Seite der Elektrolytmembran 12c vorgesehen
ist, und eine Anodenelektrodenschicht 12d ein, die auf
der anderen Seite der Elektrolytmembran 12c vorgesehen
ist. Wie es in 2 gezeigt ist, wird die MEGA 126 zwischen den
Separatoren 120 gehalten. Zufuhrdurchlässe 120a für Reaktionsgas
sind auf der Oberfläche
eines jeden Separators 120 ausgebildet, welcher mit der Diffusionsschicht 12a in
Kontakt steht. Reaktionsdurchlässe 120e sind
auf der Oberfläche
eines jeden Separators 120 ausgebildet, der mit der Diffusionsschicht 12e in
Kontakt steht. Des Weiteren sind in jedem Separator 120 Zufuhrdurchlässe 120f für Kühlmedium
ausgebildet. Das Kühlmedium
zum Kühlen der
MEGAs 126 wird durch die Zufuhrdurchlässe 120f für das Kühlmedium
zugeführt.
Bei dem vorstehend erwähnten
FC-Stapel 12 wird von der Anodenzuflussleitung 11 zugeführter Wasserstoff über die Zufuhrdurchlässe 120e für Reaktionsgas
und die Anodendiffusionsschicht 12e zu der Anodenelektrodenschicht 12d zugeführt. Von
der Kathodenzuflussleitung 13 zugeführte Luft wird über die
Zufuhrdurchlässe 120a für Reaktionsgas
und die Kathodendiffusionsschicht 12a zu der Kathodenelektrodenschicht 12b zugeführt.
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In
dem Brennstoffzellensystem 100 gemäß der ersten Ausführungsform
werden Ce3+-Ionen von der Anode zugeführt.
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Die
in der PEFC eingesetzte Elektrolytmembran ist für positive Ionen permeabel.
Nachdem von der Anode zugeführte
Ce3+-Ionen die Elektrolytmembran 12c erreicht
und Wasserstoffperoxid eingefangen haben, treten daher die verbleibenden
Ce3+-Ionen durch die Elektrolytmembran 12c hindurch,
so dass sie die Kathode erreichen. Da die Ce3+-Ionen über die
Anodenzuflussleitung 11 zugeführt werden, können somit
bei dem Brennstoffzellensystem gemäß dieser Ausführungsform
die Ce3+-Ionen über die gesamte MEA 125 verteilt
werden. Daher kann eine Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c auf
effektive Weise unterdrückt
werden.
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Wie
vorstehend beschrieben wird als Nebenprodukt in der Elektrolytmembran
Säure erzeugt, wenn
die Brennstoffzelle elektrische Energie erzeugt. Die Säure wird
verwendet, um zu bestimmen, ob sich die Elektrolytmembran verschlechtert
hat. Ob sich die Elektrolytmembran verschlechtert hat, kann spezieller
auf der Grundlage bestimmt werden, ob Säure von dem FC-Stapel abgegeben
bzw. ausgestoßen worden
ist. Wie vorstehend beschrieben dient bei dem Brennstoffzellensystem 100 gemäß dieser
Ausführungsform
die von dem FC-Stapel 12 abgegebene Säure als die Elution von Ionen
befördernde
Einrichtung/Abschnitt (Mittel), und Ce3+-Ionen
werden aus dem Rohr 90 nur unter Verwendung der ausgestoßenen Säure eluiert.
Die Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c wird durch
die Ce3+-Ionen unterdrückt. Spezieller wird bei dem
Brennstoffzellensystem 100 gemäß dieser Ausführungsform
die Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c unter Verwendung
der Ionen unterdrückt,
welche durch die Säure
eluiert werden, welche aufgrund der Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c erzeugt wird.
Das heißt,
das Brennstoffzellensystem 100 gemäß dieser Ausführungsform
stellt sich selber wieder her. Somit kann bei dem Brennstoffzellensystem 100 die
Elektrolytmembran 12c der PEFC, welche sich während der
Erzeugung elektrischer Energie verschlechtert hat, gemäß dem Ausmaß der Verschlechterung
auf angemessene Weise wiederhergestellt bzw. repariert werden.
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Die 3A ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Brennstoffzellensystem gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 3A gezeigt
ist, schließt
ein Brennstoffzellensystem 200 gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung eine Anodenzuflussleitung 21, eine Anodenabflussleitung 24,
den FC-Stapel 12 und eine Kathodenzuflussleitung 23 ein.
Die Anodenzuflussleitung 21 ist ein nicht zirkulierendes
System zum Zuführen
von Wasserstoff. Die Kathodenzuflussleitung 23 ist ein
zirkulierendes System zum Zirkulieren und Zuführen von Luft. Das Rohr 90 ist stromaufwärtig der
Kathodenzuflussleitung 23 vorgesehen. In der 3A sind
Abschnitte, welche jenen entsprechen, die für das Brennstoffzellensystem 100 gemäß der ersten
Ausführungsform
beschrieben wurden, mit den gleichen Bezugszeichen wie in 1 bezeichnet
und eine detaillierte Beschreibung von diesen wird weggelassen.
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In
dem Brennstoffzellensystem 200 gemäß der in 3A gezeigten
zweiten Ausführungsform werden
Ce3+-Ionen von der Kathode zugeführt. Spezieller
werden gemäß der zweiten
Ausführungsform Ce3+-Ionen über
die Kathodenzuflussleitung 23 zu der MEA 125 zugeführt, und
Wasserstoffperoxid in der MEA 125 kann eingefangen werden.
Daher kann bei dem Brennstoffzellensystem 200 gemäß der zweiten
Ausführungsform
eine Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c ebenfalls
unterdrückt
werden. Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem 200 gemäß der zweiten Ausführungsform
verbessert werden.
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Die 3B ist
ein schematisches Diagramm, das ein Brennstoffzellensystem gemäß einer dritten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 3B gezeigt
ist, schließt
ein Brennstoffzellensystem 300 gemäß dieser dritten Ausführungsform eine
Anodenzuflussleitung 11, einen FC-Stapel 12 und
eine Kathodenzuflussleitung 23 ein. Die Anodenzuflussleitung 11 ist
ein zirkulierendes System zum Zirkulieren und Zuführen von
Wasserstoff. Die Kathodenzuflussleitung 23 ist ein zirkulierendes
System zum Zirkulieren und Zuführen
von Luft. Das Rohr 90 ist stromaufwärtig der Anodenzuflussleitung 11 vorgesehen.
Zudem ist ein zweites Rohr 90 stromaufwärtig der Kathodenzuflussleitung 23 vorgesehen.
In der 3B sind Abschnitte, welche jenen
des Brennstoffzellensystems 100, welches in der ersten
Ausführungsform
beschrieben wurde, oder jenen des Brennstoffzellensystems 200 entsprechen,
welches in der zweiten Ausführungsform
beschrieben wurde, mit den gleichen Bezugszeichen wie in der 1 oder
der 3A bezeichnet und eine detaillierte Beschreibung
von diesen wird weggelassen.
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Bei
dem Brennstoffzellensystem 300 gemäß einer dritten Ausführungsform,
wie sie in 3B gezeigt ist, werden Ce3+-Ionen von der Anode und der Kathode zugeführt. Somit
können
bei der dritten Ausführungsform
Ce3+-Ionen von beiden Seiten der MEA 125 zugeführt werden
(d. h. von der Anode und der Kathode). Daher kann die Verschlechterung
der Elektrolytmembran 12c auf effektivere Weise unterdrückt werden.
Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle bei dem Brennstoffzellensystem 300 in
der dritten Ausführungsform
auf effektivere Weise verbessert werden.
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Bei
der vorstehend beschriebenen beispielhaften Ausführungsform weist das Rohr 90 eine
mit Ce beschichtete innere Oberfläche auf und ist stromaufwärtig einer
jeden zirkulierenden Zuflussleitung vorgesehen (d. h. auf der Zufuhrseite
des Brennstoffstapels). Allerdings ist die Anordnung des Rohrs 90 nicht
auf Positionen stromaufwärtig
einer jeden zirkulierenden Zuflussleitung beschränkt. Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 kann
an einer geeigneten Position vorgesehen sein, z. B. stromabwärtig der Zuflussleitung
(d. h. auf der Abfluss- bzw. Ausstoßseite des Brennstoffstapels).
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Zudem
werden in der vorstehenden Beschreibung Ce3+-Ionen von der inneren
Oberfläche des
Rohrs 90 unter Verwendung einer Säure eluiert, welche von der
Elektrolytmembran 12c abgegeben wird. Allerdings ist das
Rohr 90 nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Z. B. können Ce3+-Ionen unter Verwendung eines Elutionslösungsmittels
eluiert werden, welches von einer Quelle zugeführt wird, die sich außerhalb
der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 befindet, zusätzlich zu
der vorstehend erwähnten
Säure.
Die 4A und 4B zeigen
beide schematisch eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt mit diesem
Aufbau. Die nachstehend beschriebene Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
kann für
ein Brennstoffzellensystem eingesetzt werden, bei dem Ce3+-Ionen unter Verwendung eines Elutionslösungsmittels
eluiert werden, welches von einer Quelle zugeführt wird, die sich außerhalb
der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 90 befindet, anstelle
der vorstehend erwähnten
Säure,
welche von der Elektrolytmembran 12c abgegeben wird.
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Wie
es in 4A gezeigt ist, schließt die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 91 eine Speichereinrichtung/Abschnitt 91a,
eine Zufuhrpumpe 91b, ein Rohr 91d, eine Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 91e und
ein Verbindungsrohr 91c ein. Das Elutionslösungsmittel
wird in der Speichereinrichtung/Abschnitt 91a gespeichert.
Die Ce-Beschichtung ist auf der gesamten inneren Oberfläche des
Rohrs 91d vorgesehen. Die Zufuhrpumpe 91b führt das
Elutionslösungsmittel
zu dem Rohr 91d zu. Die Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 91e steuert
die zuzuführende Menge
des Elutionslösungsmittels
und den Zeitpunkt, zu welchem das Elutionslösungsmittel zugeführt wird.
Das Verbindungsrohr 91c verbindet diese Komponenten. Das
Rohr 91d bildet einen Abschnitt der Anodenzuflussleitung
und/oder einen Abschnitt der Kathodenzuflussleitung. Die Speichereinrichtung/Abschnitt 91a,
die Zufuhrpumpe 91b, das Verbindungsrohr 91c und
die Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 91e fungieren als
die Elution von Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt (Elutionslösungsmittel
zuführende
Einrichtung/Abschnitt). Die 4B zeigt
schematisch einen vergrößerten Abschnitt
des Verbindungsrohrs 91c und einen vergrößerten Abschnitt
des Rohrs 91d. Wie es in 4B gezeigt
ist, wird das Elutionslösungsmittel
durch das Verbindungsrohr 91c zugeführt. Dann wird das Elutionslösungsmittel
gleichmäßig in das
Rohr 91d eingespeist, dessen innere Oberfläche mit
Ce beschichtet ist. Z. B. wird das Elutionslösungsmittel über eine Düse 91f mit
konischer Gestalt eingespeist, welche an dem Ende des Rohrs 91c vorgesehen
ist. Die innere Oberfläche
des Rohrs 91d ist auf solch eine Weise mit Ce beschichtet,
dass die Ce-Beschichtung in dem unteren Abschnitt in der Richtung
der Gravitationskraft dicker als die Ce-Beschichtung in allen anderen
Abschnitten ist. Durch Vorsehen einer Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 91 mit
diesem Aufbau können
aus der Beschichtung in dem Rohr 91d unter Verwendung des
Elutionslösungsmittels
Ce3+-Ionen eluiert werden. Zusätzlich können selbst
in dem Fall, dass das Elutionslösungsmittel
in der Richtung der Gravitationskraft abwärts fließt, Ce3+-Ionen
auf effektive Weise eluiert werden, da die Ce-Beschichtung im unteren
Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft dick ist. Somit
kann bei dem Brennstoffzellensystem, welches die Zufuhreinrichtung/Abschnitt 91 einschließt, die
Haltbarkeit der Brennstoffzelle verbessert werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung schließt die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
das Rohr mit der mit Ce beschichteten inneren Oberfläche ein, weiches
einen Abschnitt der Zuflussleitung bildet. Allerdings ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt des
Brennstoffzellensystems gemäß dieser
Ausführungsform
nicht auf diesen Aufbau beschränkt.
Z. B. kann die Ce-Beschichtung auf der gesamten inneren Oberfläche des
Rohrs vorgesehen sein, welches die Zuflussleitung bildet. Die 5A, 5B und 5C zeigen
eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt mit anderen Ausgestaltungen
gemäß der Erfindung.
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Die
in 5A gezeigte Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 schließt eine
Speichereinrichtung/Abschnitt 92a, ein Beschichtungselement 92d, eine
Zufuhrpumpe 92b, eine Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 92e und
ein Verbindungsrohr 92c ein. Das Elutionslösungsmittel
ist in der Speichereinrichtung/Abschnitt 92a gespeichert.
Das Beschichtungselement 92d ist ersetzbar. Die innere
Oberfläche
des Beschichtungselements 92d ist mit Ce beschichtet. Die
Zufuhrpumpe 92b führt
das Elutionslösungsmittel zu
dem Beschichtungselement 91d und der Zuflussleitung zu.
Die Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 92e steuert die zuzuführende Menge
des Elutionslösungsmittels
und den Zeitpunkt, zu welchem das Elutionslösungsmittel zugeführt wird.
Das Verbindungsrohr 92c verbindet diese Komponenten. Die
Speichereinrichtung/Abschnitt 92a, die Zufuhrpumpe 92b, das
Verbindungsrohr 92c und die Zufuhrsteuereinrichtung/Abschnitt 92e fungieren
als die Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt (Elutionslösungsmittel
zuführende
Einrichtung/Abschnitt). Die 5B zeigt
schematisch einen vergrößerten Abschnitt
des zwischen dem Beschichtungselement 92d und der Zuflussleitung
vorgesehenen Verbindungsrohrs 92c sowie einen vergrößerten Abschnitt der
Zuflussleitung. Wie es in 5B gezeigt
ist, wird das Ce3+-Ionen enthaltende Elutionslösungsmittel durch
das Verbindungsrohr 92c zugeführt. Dann wird das Elutionslösungsmittel
gleichmäßig in die
Zuflussleitung eingespeist. Z. B. wird das Elutionslösungsmittel über eine
Düse 92f mit
konischer Gestalt eingespeist, welche am Ende des Rohrs 92c vorgesehen
ist. In dem Fall, dass die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 diesen
Aufbau aufweist, ist das ersetzbare Beschichtungselement 92d außerhalb
der Zuflussleitung vorgesehen, und das Ce3+-Ionen
enthaltende Elutionslösungsmittel
wird in die Zuflussleitung eingespeist. Somit können Ce3+-Ionen über die Zuflussleitung
in die MEA 125 zugeführt
werden. Entsprechend kann durch Vorsehen der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 die
Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem verbessert werden,
und ein Wartungsvorgang des Brennstoffzellensystems kann leicht
vorgenommen werden.
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Die
in 5C gezeigte Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 93 schließt eine
Speichereinrichtung/Abschnitt 93a, ein Beschichtungselement 93d, ein
Zufuhrrohr 93b und ein Zufuhrrohr 93f ein. Das Elutionslösungsmittel
ist in der Speichereinrichtung/Abschnitt 93a gespeichert.
Das Beschichtungselement 93d ist ersetzbar. Die innere
Oberfläche
des Beschichtungselements 93d ist mit Ce beschichtet. Ein
Gas (z. B. Luft) wird durch das Zufuhrrohr 93b zu dem in
der Speichereinrichtung/Abschnitt 93a gespeicherten Elutionslösungsmittel
zugeführt.
Dampf, Tropfen und dergleichen aus dem Elutionslösungsmittel werden durch das
Zufuhrrohr 93f zu dem Beschichtungselement 93d zugeführt. Zudem
werden der Dampf und dergleichen, welche(r) durch das Beschichtungselement 93d hindurch
getreten ist (sind), durch das Zufuhrrohr 93f zu der Zuflussleitung
zugeführt.
Durch Vorsehen der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 93 mit
diesem Rühreraufbau
bzw. Aufbau mit blasenerzeugendem Element werden durch das von dem
Zufuhrrohr 93b zugeführte
Gas in dem Elutionslösungsmittel
Blasen erzeugt, und Ce3+-Ionen können von
dem Beschichtungselement 93d durch Tropfen und dergleichen
eluiert werden, welche von der Flüssigkeitsoberfläche des
Elutionslösungsmittels
verteilt bzw. verstreut werden. Somit kann durch Vorsehen der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 93 mit
diesem Aufbau die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem verbessert
werden. Bei der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 93 gemäß dieser
Ausführungsform fungieren
die Speichereinrichtung/Abschnitt 93a, das Zufuhrrohr 93b und
das Zufuhrrohr 93f als die Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt (als Elutionslösungsmittel zuführende Einrichtung/Abschnitt).
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In
der vorstehenden Beschreibung schließt die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
das mit Ce beschichtete Rohr oder das mit Ce beschichtete Beschichtungselement
ein. Allerdings ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt des Brennstoffzellensystems gemäß der Erfindung
nicht auf diesen Aufbau beschränkt.
Die 6 zeigt schematisch eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
mit einem anderen Aufbau, die in dem Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung
vorgesehen sein kann.
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Die
in 6 gezeigte Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 schließt eine
ionenhaltige Flüssigkeit
speichernde Einrichtung/Abschnitt 94a, eine Zufuhrpumpe 94b,
eine Steuereinrichtung/Abschnitt 94e und ein Verbindungsrohr 94c ein.
Eine Ce3+-Ionen enthaltende Flüssigkeit
ist in der die ionenhaltige Flüssigkeit
speichernden Einrichtung/Abschnitt 94a gespeichert. Die
Zufuhrpumpe 94b leitet die in der ionenhaltige Flüssigkeit
speichernden Einrichtung/Abschnitt 94a gespeicherte Flüssigkeit
in die Zuflussleitung ein. Die Steuereinrichtung/Abschnitt 94e steuert die
in die Zuflussleitung einzuleitende Menge der Flüssigkeit und den Zeitpunkt,
zu welchem die Flüssigkeit
eingeleitet wird. Das Verbindungsrohr 94c verbindet die
ionenhaltige Flüssigkeit
speichernde Einrichtung/Abschnitt 94a, die Zufuhrpumpe 94b,
die Steuereinrichtung/Abschnitt 94e und die Zuflussleitung.
Bei der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 gemäß dieser
Ausführungsform
fungieren die Zufuhrpumpe 94b, das Verbindungsrohr 94c und
die Steuereinrichtung/Abschnitt 94e als Einleitungseinrichtung/Abschnitt.
In dem Fall, dass das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 mit
diesem Aufbau einschließt, kann
Wasserstoffperoxid in der MEA 125 eingefangen werden, indem
die Ce3+-Ionen enthaltende Flüssigkeit über die
Zuflussleitung in den Brennstoffzellenstapel zugeführt wird,
z. B. wenn der Betrieb der Brennstoffzelle angehalten wird. Da die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 die Steuereinrichtung/Abschnitt 94e einschließt, kann
die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 zudem die Ce3+-Ionen enthaltende Flüssigkeit in die MEA 125 zuführen, ohne
die Flüssigkeit
zu vergeuden. Des Weiteren schließt eine Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
mit einem weiteren Aufbau der blasenerzeugenden Einrichtung gemäß der Erfindung
eine ionenhaltige Flüssigkeit
speichernde Einrichtung/Abschnitt, ein erstes Zufuhrrohr und ein
zweites Zufuhrrohr ein. Ce3+-Ionen enthaltende
Flüssigkeit
ist in der ionenhaltige Flüssigkeit
speichernden Einrichtung/Abschnitt gespeichert. Gas wird durch das
erste Zufuhrrohr zu der Flüssigkeit
in der ionenhaltige Flüssigkeit
speichernden Einrichtung/Abschnitt zugeführt. Von der ionenhaltigen
Flüssigkeit
verstreute Tropfen und dergleichen werden durch das zweite Zufuhrrohr
zu der Zuflussleitung zugeführt.
Bei der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt mit diesem Aufbau fungieren
das erste Zufuhrrohr und das zweite Zufuhrrohr als Einleitungseinrichtung/Abschnitt.
Somit kann die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt mit diesem Aufbau
die Ce3+-Ionen enthaltende Flüssigkeit
in die MEA 125 zuführen.
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In
der vorstehenden Beschreibung der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
einschließlich
des Rohrs, dessen innere Oberfläche
mit Ce beschichtet ist, ist die Ce-Beschichtung in dem unteren Abschnitt in
der Richtung der Gravitationskraft dicker als die Ce-Beschichtung
in irgendeinem anderen Abschnitt. Allerdings ist die Ausgestaltung
der Ce-Beschichtung nicht auf diese Ausgestaltung beschränkt. Die Ce-Beschichtung
kann auf der gesamten inneren Oberfläche des Rohrs eine gleichmäßige Dicke
aufweisen. Zudem muss in dem Fall, dass die Ce-Beschichtung im unteren Abschnitt in
der Richtung der Gravitationskraft dicker ist als die Ce-Beschichtung
in irgendeinem anderen Abschnitt, das Elutionslösungsmittel nicht gleichmäßig in das
Rohr eingespeist werden. Im Gegensatz dazu ist es in dem Fall, dass
die Ce-Beschichtung auf der gesamten inneren Oberfläche des
Rohrs eine gleichmäßige Dicke
aufweist, bevorzugt, dass Elutionslösungsmittel gleichmäßig in das
Rohr einzuspeisen. Bei dieser Ausgestaltung können die Ce3+-Ionen
auf effektive Weise eluiert werden. Des Weiteren schließt in der
vorstehenden Beschreibung der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt,
welche die Zufuhrpumpe einschließt, die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
die Steuereinrichtung/Abschnitt, ein. Allerdings ist es für die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
einschließlich
der Zufuhrpumpe gemäß der Erfindung
nicht erforderlich, dass sie die Steuereinrichtung/Abschnitt einschließt. In dem
Fall, dass die Ionenzugabeinrichtung/Abschnitt gemäß der Erfindung
die Steuereinrichtung/Abschnitt einschließt, ist ein Steuerungsverfahren
zum Steuern der Zufuhr des Elutionslösungsmittels oder der ionenhaltigen
Flüssigkeit
nicht auf ein spezielles Verfahren beschränkt. Z. B. kann das Elutionslösungsmittel
oder die ionenhaltige Flüssigkeit zugeführt werden,
wenn der Betrieb der Brennstoffzelle angehalten wird. Das Elutionslösungsmittel oder
die ionenhaltige Flüssigkeit
kann zugeführt
werden, wenn die Spannung des Brennstoffzellensystems abfällt. Alternativ
kann das folgende Steuerungsverfahren eingesetzt werden. Die Beziehung zwischen
dem Betriebsmodus der Brennstoffzelle und dem Verschlechterungsverhalten
der Elektrolytmembran wird vorausgehend untersucht, und der Zeitpunkt
zum Zuführen
des Elutionslösungsmittels oder
der ionenhaltigen Flüssigkeit
wird auf der Basis des tatsächlichen
Betriebsmodus und dem Ergebnis der Untersuchung bestimmt, und dann
wird das Elutionslösungsmittel
oder die ionenhaltige Flüssigkeit zu
dem festgelegten Zeitpunkt zugeführt.
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Zusätzlich schließt das Brennstoffzellensystem
in der vorstehenden Beschreibung die zirkulierende Zuflussleitung
ein. Allerdings ist der Aufbau des Brennstoffzellensystems nicht
auf diesen Aufbau beschränkt.
Die Erfindung kann für ein
Brennstoffzellensystem eingesetzt werden, welches die zirkulierende
Zuflussleitung nicht einschließt.
Hiernach wird der Fall beschrieben, dass die Erfindung für ein Brennstoffzellensystem
eingesetzt wird, welches die zirkulierende Zuflussleitung nicht
einschließt.
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Die 7 ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Brennstoffzellensystem in
einer vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 7 gezeigt
ist, schließt
ein Brennstoffzellensystem 400 gemäß einer vierten Ausführungsform
der Erfindung eine Anodenzuflussleitung 21, eine Anodenabflussleitung 24,
eine Kathodenzuflussleitung 13, eine Kathodenabflussleitung 14 und
einen FC-Stapel 12 ein. Die Anodenzuflussleitung 21 ist
ein nicht zirkulierendes System zum Zuführen von Wasserstoff. Die Kathodenzuflussleitung 13 ist
ein nicht zirkulierendes System zum Zuführen von Luft. Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 ist
in der nicht zirkulierenden Anodenzuflussleitung 21 vorgesehen.
Da das Brennstoffzellensystem 400 in dieser Ausführungsform
die vorstehend erwähnte
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 einschließt, können unter
Verwendung des Elutionslösungsmittels
eluierte Ce3+-Ionen zu der MEA 125 zugeführt werden.
Daher kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
verbessert werden.
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Wie
es vorstehend beschrieben wurde, kann in dem Fall, dass die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
in der zirkulierenden Zuflussleitung vorgesehen ist, die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
auf der Ausstoßseite
des FC-Stapels vorgesehen sein. Wenn allerdings die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
auf der Ausstoßseite
des FC-Stapels in einem Brennstoffzellensystem vorgesehen ist, welches
die zirkulierende Zuflussleitung nicht einschließt, ist es schwierig, Ce3+-Ionen zu der MEA in dem FC-Stapel zuzuführen. Daher
ist es bei dem Brennstoffzellensystem, welches die zirkulierende
Zuflussleitung nicht einschließt,
bevorzugt, die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt an einer Position
vorzusehen, welche von der Ausstoßseite des FC-Stapels verschieden ist.
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Die 8A ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Brennstoffzellensystem gemäß einer
fünften
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 8A gezeigt
ist, weist ein Brennstoffzellensystem 500 in der fünften Ausführungsform
den gleichen Aufbau wie jenen des Brennstoffzellensystems 400 in
der vierten Ausführungsform
auf, mit der Ausnahme, dass die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 statt
in der nicht zirkulierenden Anodenzuflussleitung 21 hier
in der nicht zirkulierenden Zuflussleitung 13 vorgesehen
ist. Jene Abschnitte des Brennstoffzellensystems 500 in
der vierten Ausführungsform,
wie sie in 8 gezeigt ist, welche jenen des
Brennstoffzellensystems 400 in der vierten Ausführungsform
entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in 7 bezeichnet
und detaillierte Beschreibungen von diesen werden weggelassen.
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Bei
dem Brennstoffzellensystem 500 in der in der 8A gezeigten
fünften
Ausführungsform
werden Ce3+-Ionen über die nicht zirkulierende
Kathodenzuflussleitung 13 zugeführt. In dieser Ausführungsform
kann Wasserstoffperoxid in der MEA 125 eingefangen werden,
indem über
die nicht zirkulierende Kathodenzuflussleitung 13 Ce3+-Ionen zu der MEA 125 zugeführt werden.
Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem 500 in
der fünften
Ausführungsform
verbessert werden.
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Die 8B ist
ein schematisches Diagramm, welches ein Brennstoffzellensystem gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Wie es in 8B gezeigt
ist, schließt
ein Brennstoffzellensystem 600 in der sechsten Ausführungsform der
Erfindung die Anodenzuflussleitung 21, die Anodenabflussleitung 24,
die Kathodenzuflussleitung 13, die Kathodenabflussleitung 14 und
den FC-Stapel 12 ein. Die Anodenzuflussleitung 21 ist
ein nicht zirkulierendes System zum Zuführen von Wasserstoff. Die Kathodenzuflussleitung 13 ist
ein nicht zirkulierendes System zum Zuführen von Luft. Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 ist
in der nicht zirkulierenden Anodenzuflussleitung 21 vorgesehen.
Eine weitere Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 ist in
der nicht zirkulierenden Kathodenzuflussleitung 13 vorgesehen.
Jene Abschnitte des in 8B gezeigten Brennstoffzellensystems 600,
welche jenen des Brennstoffzellensystems 400 in der vierten
Ausführungsform
oder jenen des Brennstoffzellensystems 500 in der fünften Ausführungsform
entsprechen, sind mit dem gleichen Bezugszeichen wie in der 7 oder
der 8 bezeichnet und eine detaillierte Beschreibung
von diesen wird weggelassen.
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Bei
dem Brennstoffzellensystem 600 in der in 8B gezeigten
sechsten Ausführungsform
werden Ce3+-Ionen von der Anode und der
Kathode zugeführt.
Somit können
in dieser Ausführungsform Ce3+-Ionen von beiden Seiten der MEA zugeführt werden.
Somit kann die Verschlechterung der Elektrolytmembran auf effektivere
Weise unterdrückt
werden. Daher kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem 600 in
der sechsten Ausführungsform
auf effektivere Weise verhindert werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung des Brennstoffzellensystems, welches
die zirkulierende Zuflussleitung nicht einschließt, ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 in
der Zuflussleitung vorgesehen. Allerdings ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt,
welche in dem Brennstoffzellensystem vorgesehen sein kann, welches
die zirkulierende Zuflussleitung nicht einschließt, nicht auf die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 92 beschränkt. Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 93, die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 94 oder
die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt mit anderen Ausgestaltungen
können in
dem Brennstoffzellensystem vorgesehen sein, welches die zirkulierende
Zuflussleitung nicht einschließt.
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Bei
dem Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung
ist es wahrscheinlich, dass sich das Elutionslösungsmittel oder dergleichen,
welches von der Zuflussleitung zugeführt wird, im unteren Abschnitt des
Rohrs in der Richtung der Gravitationskraft ansammelt. Daher ist
es in dem Fall, dass die Ce-Beschichtung auf der inneren Oberfläche des
Rohrs der Zuflussleitung vorgesehen ist, bevorzugt, die Oberfläche der
Ce-Beschichtung mit einer hygroskopischen Substanz zu beschichten,
um Dampf, Säure, Elutionslösungsmittel
und dergleichen ebenfalls in Abschnitten zu verteilen, welche sich
von dem unteren Abschnitt in der Richtung der Gravitationskraft unterscheiden.
Bei diesem Aufbau können
Ce3+-Ionen auch aus den Abschnitten leicht
eluiert werden, welche sich von dem unteren Abschnitt in der Richtung
der Gravitationskraft unterscheiden. Daher kann die Effizienz des
Eluierens der Ce3+-Ionen verbessert werden.
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In
dem Fall, dass die Oberfläche
der Ce-Beschichtung mit einer hygroskopischen Substanz beschichtet
ist, ist es bevorzugt, ein zylindrisches Gitterelement oder dergleichen
aus antikorrosivem Material in dem Rohr mit der Ce-Beschichtung
vorzusehen und die Ce-Beschichtung und die hygroskopische Substanz
zwischen der Innenwand des Rohrs und dem Gitterelement oder dergleichen
zu befestigen, um ein Herausfließen der hygroskopischen Substanz zu
verhindern und um ein Unterbrechen des Kontakts zwischen der hygroskopischen
Substanz und der Ce-Beschichtung zu verhindern.
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Die
in dem Zuflussleitungsrohr vorgesehene hygroskopische Substanz gemäß der Erfindung
ist nicht auf eine spezielle Substanz beschränkt. Jede hygroskopische Substanz
kann eingesetzt werden, welche die Umgebung im Inneren des Rohrs
tolerieren kann. Beispiele für
geeignete hygroskopische Substanzen schließen Cellulose und hygroskopisches
Harz ein. Zudem ist die Struktur der hygroskopischen Substanz nicht
auf eine spezielle Struktur beschränkt. Allerdings ist es bevorzugt,
die hygroskopische Substanz mit einer wabenförmigen Struktur oder dergleichen
zu versehen, um die Kontaktfläche zwischen
der hygroskopischen Substanz und der Ce-Beschichtung zu vergrößern, um
das Ce auf effektive Weise einzusetzen und zu ermöglichen,
dass Ce3+-Ionen zu der MEA 125 zugeführt werden.
In dem Fall, dass die hygroskopische Substanz mit einer Wabenstruktur
versehen ist, ist es bevorzugt, Ce in den Lochabschnitten der Wabenstruktur
vorzusehen. Das Material für
das Gitterelement oder dergleichen, welches in dem Rohr der Zuflussleitung
vorgesehen sein kann, ist nicht auf ein spezielles Material beschränkt. Jedes
Material kann eingesetzt werden, welches die Umgebung im Inneren
des Rohrs tolerieren kann. Beispiele für das Material schließen ein
gegenüber
Korrosion stark beständiges
Metall wie etwa eine Titanlegierung ein.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
in der Zuflussleitung vorgesehen, welche mit dem FC-Stapel 12 in
dem Brennstoffzellensystem verbunden ist. Bei dem Brennstoffzellensystem
gemäß der Erfindung
ist die Position, an welcher die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
vorgesehen ist, nicht auf die Zuflussleitung beschränkt. Z.
B. kann die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in einem Befeuchtungsmodul
oder in dem Separator in dem FC-Stapel vorgesehen sein. Hiernach
wird ein Brennstoffzellensystem beschrieben, bei dem die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in
dem Separator vorgesehen ist.
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9A ist
eine schematische Vorderansicht des Separators in dem FC-Stapel 12,
welcher die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt einschließt. Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt ist auf der Oberfläche eines
Abschnitts des Separators vorgesehen. Die 9B ist
eine Schnittansicht des Separators entlang der Linie IXB-IXB in 9A.
Die 9B zeigt schematisch einen vergrößerten Abschnitt
der Gasdiffusionsschicht (hiernach als "GDS" bezeichnet),
welche mit dem Separator in Kontakt steht, sowie einen vergrößerten Abschnitt
der MEA. Ein in 9A gezeigter Separator 121A schließt einen
Einlassverteiler 81, Durchgänge 120a (120e)
für Reaktionsgas
und einen Auslassverteiler 83 ein. Von der Zufuhrleitung
zugeführtes
Reaktionsgas (Wasserstoff und Luft) tritt durch den Einlassverteiler 81. Nachdem
das Reaktionsgas durch die Durchlässe 120a (120e)
für Reaktionsgas
hindurch getreten ist, tritt das Reaktionsgas durch den Auslassverteiler 83. Die
Ce-Beschichtung ist auf einer Oberfläche eines Abschnitts 84 zwischen
dem Einlassverteiler 81 und den Durchlässen 120a (120e)
für Reaktionsgas
vorgesehen. Jeder Pfeil in der 9A zeigt
schematisch die Richtung der Strömung
des Reaktionsgases.
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In
dem Fall, dass das Reaktionsgas von der zirkulierenden Zuflussleitung
durch den Einlassverteiler 81 zugeführt wird, werden eine geringe
Menge Säure
(z. B. Schwefelsäure),
welche auf Grund der Verschlechterung der Elektrolytmembran 12c erzeugt
wird, und das Reaktionsgas durch den Einlassverteiler 81 zugeführt. Wenn
die durch den Einlassverteiler 81 zugeführte Säure mit dem Ce in dem Abschnitt 84,
welcher als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt dient, in Kontakt tritt,
fungiert die Säure
als ein die Elution der Ionen beförderndes Mittel (Einrichtung/Abschnitt),
und Ce3+-Ionen werden durch die Säure aus
der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 84 eluiert. Dann werden
die von der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 84 eluierten
Ce3+-Ionen durch die Durchlässe 120a (120e)
für Reaktionsgas
und die GDS 12a (12e) (siehe 9B)
in die MEA 125 zugeführt.
Somit wird Wasserstoffperoxid in der MEA 125 durch die
Ce3+-Ionen eingefangen. Im Gegensatz dazu
werden in dem Fall, dass das Reaktionsgas z. B. von der nicht zirkulierenden
Zuflussleitung durch den Einlassverteiler 81 zugeführt wird,
das Elutionslösungsmittel
und das Reaktionsgas durch den Einlassverteiler 81 zugeführt. Wenn
das durch den Einlassverteiler 81 zugeführte Elutionslösungsmittel
mit dem Ce in dem Abschnitt 84, welcher als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
dient, in Kontakt tritt, fungiert das Elutionslösungsmittel als die Elution
der Ionen beförderndes
Mittel (Einrichtung/Abschnitt), und Ce3+-Ionen
werden von der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 84 durch
das Elutionslösungsmittel eluiert.
Die von der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 84 eluierten
Ce3+-Ionen werden durch die Durchlässe 120a (120e)
für Reaktionsgas und
die GDS 12a (12e) (siehe 9B) in
die MEA 125 zugeführt.
Somit wird Wasserstoffperoxid in der MEA 125 durch die
Ce3+-Ionen eingefangen. Das heißt, durch Vorsehen
des Separators 120A in dieser Ausführungsform kann die Haltbarkeit
der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem unabhängig davon
verbessert werden, ob die Zuflussleitung ein zirkulierendes System
oder ein nicht zirkulierendes System ist.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist die Ce-Beschichtung auf der Oberfläche des
Abschnitts 84 zwischen dem Einlassverteiler 81 und
den Durchlässen 120a (120e)
für Reaktionsgas
in dem Separator vorgesehen. Allerdings ist in dem Fall, dass das Reaktionsgas
von der zirkulierenden Zuflussleitung durch den Einlassverteiler 81 zugeführt wird,
der Abschnitt, auf welchem die Ce-Beschichtung vorgesehen ist, nicht auf
den Abschnitt 84 beschränkt.
In dem Fall, dass die Zuflussleitung ein zirkulierendes System ist,
wird die Säure
(z. B. Schwefelsäure),
welche aus der Elektrolytmembran eluiert und durch den Auslassverteiler 83 zu
der Zuflussleitung abgegeben wird, durch die Zuflussleitung 81 erneut
zu dem Separator zugeführt.
Wenn die Ce-Beschichtung auf der Oberfläche eines Abschnitts 85 zwischen
den Durchlässen 120a (120e)
für Reaktionsgas
und dem Auslassverteiler 83 vorgesehen ist, können daher Ce3+-Ionen in die MEA 125 zugeführt werden.
Dementsprechend können
in dem Fall, dass das Reaktionsgas von der zirkulierenden Zuflussleitung
durch den Einlassverteiler 81 zugeführt wird, dadurch, dass die
Ce-Beschichtung auf der Oberfläche
des Abschnitts 84 und/oder der Oberfläche des Abschnitts 85 vorgesehen
ist, der Abschnitt 84 und/oder der Abschnitt 85 als
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 84 und/oder Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt 85 in dem
Separator 120A dienen. Im Gegensatz dazu ist es in dem
Fall, dass das Reaktionsgas von der nicht zirkulierenden Zuflussleitung
durch den Einlassverteiler 81 zugeführt wird, selbst wenn die Ce-Beschichtung
auf der Oberfläche
des Abschnitts 85 vorgesehen ist, schwierig, Ce3+-Ionen in die MEA 125 zuzuführen. Dementsprechend
ist es in diesem Fall bevorzugt, die Ce-Beschichtung auf sowohl
der Oberfläche
des Abschnitts 84 als auch der Oberfläche des Abschnitts 85 oder
nur auf der Oberfläche des
Abschnitts 84 vorzusehen.
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Die 9C ist
eine schematische Vorderansicht des Separators in dem FC-Stapel 12,
welcher die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt einschließt. Die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt ist auf der Oberfläche eines
Abschnitts des Separators vorgesehen. Die 9D ist
eine Schnittansicht des Separators entlang der Linie IXD-IXD in 9C.
Die 9D zeigt schematisch einen vergrößerten Abschnitt
der GDS, welcher mit dem Separator in Kontakt steht, sowie einen
vergrößerten Abschnitt
der MEA. Ein in 9C gezeigter Separator 120B schließt den Einlassverteiler 81,
die Durchlässe 120a (120e)
für Reaktionsgas
und den Auslassverteiler 83 ein. Die Ce-Beschichtung, welche
als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt dient, ist auf der Oberfläche eines
jeden Rillenabschnitts und der Oberfläche eines jeden Seitenwandabschnitts
(siehe 9D) eines jeden Durchlasses 120a (120e)
für Reaktionsgas
vorgesehen. Jeder Pfeil in 9C zeigt
schematisch die Richtung der Strömung
des Reaktionsgases. In dem Fall, dass der Separator 120B in
dem Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung
vorgesehen ist, können
Ce3+-Ionen unter Verwendung der Säure und/oder
des Elutionslösungsmittels,
welche durch den Einlassverteiler 81 zugeführt werden,
aus der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt (der Ce-Beschichtung) eluiert
werden, welche auf der Oberfläche
eines jeden Reaktionsdurchlasses 120a (120e) in
dem Separator 120B vorgesehen ist. Somit kann die Haltbarkeit
der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem verbessert werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist die Ce-Beschichtung, welche als
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt dient, nur auf der Oberfläche eines
jeden Rillenabschnitts und den Oberflächen eines jeden Seitenwandabschnitts
eines jeden Durchlasses 120a (120e) für Reaktionsgas
in dem Separator 120B vorgesehen. Allerdings kann in dem
Fall, dass ein auf die Oberfläche
eines jeden Durchlasses für Reaktionsgas
in dem Separator dieser Ausführungsform
aufgebrachtes Beschichtungsmaterial ein leitfähiges Material wie etwa Ce
ist, die Beschichtung, welche als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
dient, auf der gesamten Oberfläche
eines jeden Durchlasses 120a (120e) für Reaktionsgas
einschließlich
der Oberfläche
eines jeden vorragenden Abschnitts vorgesehen sein, welcher mit
der GDS 12a (12e) in Kontakt steht. Die 9E und 9F zeigen
beide den Separator mit diesem Aufbau.
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Die 9E ist
eine schematische Vorderansicht des Separators in dem FC-Stapel 12.
Die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt ist auf der gesamten Oberfläche eines
jeden Durchgangs für
Reaktionsgas vorgesehen. Die 9F ist
eine Schnittansicht des Separators entlang der Linie IXF-IXF in 9E. Die 9F zeigt
schematisch einen vergrößerten Abschnitt
der GDS, welche mit dem Separator in Kontakt steht, sowie einen
vergrößerten Abschnitt der
MEA. Ein in 9E gezeigter Separator 120 weist
den gleichen Aufbau wie jenen des Separators 120B auf,
mit der Ausnahme, dass die Ce-Beschichtung, welche als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt dient,
auf der gesamten Oberfläche
eines jeden Durchgangs 120a (120e) für Reaktionsgas
vorgesehen ist (siehe 9F). Daher sind bei dem Separator 120C in
der 9E die gleichen Abschnitte wie jene des Separators 120B mit
den gleichen Bezugszeichen wie in 9C und 9D versehen
und eine detaillierte Beschreibung von diesen wird weggelassen.
Jeder Pfeil in 9E zeigt schematisch die Richtung
der Strömung
des Reaktionsgases. Zudem sind in der 9E Abschnitte,
welche den vorragenden bzw. vorstehenden Abschnitten der Durchlässe für Reaktionsgas
entsprechen (d. h. die Abschnitte, welche bei den Durchlässen 120a (120e)
für Reaktionsgas
in den 9A und 9C durch
gerade Linien angegeben sind), nicht gezeigt, da die Ce-Beschichtung
auf der gesamten Oberfläche
eines jeden Durchlasses 120a (120e) für Reaktionsgas
in dem Separator 120C vorgesehen ist. In dem Fall, dass das
Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung den
Separator 120C einschließt, kann Wasserstoffperoxid
in der MEA 125 durch Ce3+-Ionen
eingefangen werden, welche aus der Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
(d. h. der Ce-Beschichtung) eluiert werden, welche auf der gesamten
Oberfläche
eines jeden Durchlasses 120a (120e) für Reaktionsgas vorgesehen
ist. Daher kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
verbessert werden. Somit ist bei jedem der Separatoren 120B und 120C der
Abschnitt des Durchlasses für Reaktionsgas,
auf welchem die Beschichtung vorgesehen ist, aus dem Rillenabschnitt,
dem Seitenwandabschnitt und dem vorstehenden Abschnitt in Abhängigkeit
davon, ob das Beschichtungsmaterial leitfähig oder nicht leitfähig ist,
zweckmäßig ausgewählt.
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Zudem
sind in der vorstehenden Beschreibung Durchlässe 120a (120e)
für Reaktionsgas
in dem Separator ausgebildet. Allerdings ist die Erfindung nicht
auf ein Brennstoffzellensystem mit Separatoren mit diesem Aufbau beschränkt. Z.
B. kann das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung flache Separatoren
und GDSen einschließen,
und die Durchlässe
für Reakionsgas
können
auf der Oberfläche
einer jeden GDS ausgebildet sein, welche mit dem flachen Separator
in Kontakt steht. Bei einem Brennstoffzellensystem mit diesem alternativen
Aufbau kann die Ce-Beschichtung, welche als Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
dient, in einem Abschnitt nahe dem Einlassverteiler in dem Separator,
in einem Abschnitt nahe dem Auslassverteiler in dem Separator oder
in einem Abschnitt von oder auf der gesamten Separatoroberfläche vorgesehen
sein, welche mit den in der GDS ausgebildeten Durchlässen für Reaktionsgas
in Kontakt steht.
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Des
Weiteren ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in der vorstehenden
Beschreibung in der Zuflussleitung, in dem Separator oder dergleichen
in dem Brennstoffzellensystem vorgesehen. Allerdings kann die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt an
irgendeiner Position in dem Brennstoffzellensystem auf solch eine
Weise vorgesehen sein, dass Ce3+-Ionen in
die MEA zugeführt
werden können.
Z. B. kann die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in der Zuflussleitung
und dem Separator in dem Brennstoffzellensystem vorgesehen sein.
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Wie
vorstehend beschrieben wird bei dem Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung
die Verschlechterung der Elektrolytmembran durch Zuführen von
Ce3+-Ionen in die MEA von der Außenseite
der MEA unterdrückt.
Somit kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem verbessert
werden. Allerdings sind die in die MEA zugeführten Ionen in der Erfindung
nicht auf Ce3+-Ionen beschränkt. Andere
Ionen, welche die Fähigkeit
haben, Wasserstoffperoxid einzufangen, z. B. die Fähigkeit
haben, Wasserstoffperoxid zu zersetzen, können eingesetzt werden. Beispiele
für andere
Wasserstoffperoxid einfangende Ionen schließen Übergangsmetallionen und Seltenerdmetallionen
ein. Beispiele für
die Substanz, aus welcher solche Ionen erzeugt werden, schließen Elemente
wie etwa Mn, Fe, Pt, Pd, Ni, Cr, Cu, Ce, Se, Rb, Co, Ir, Ag, Au,
Rh, Sn, Ti, Zr, Al, Hf, Ta, Nb, Os, Si und C sowie Verbindungen
ein, welche wenigstens eines dieser Elemente enthalten. Obwohl die
Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt in der Beschreibung so beschrieben
wurde, dass sie ein Rohr oder einen Abschnitt mit der Ce-Beschichtung
aufweist, aus welcher Ce3+-Ionen eluiert
werden, sollte dies nicht so gewertet werden, dass es die Erfindung
auf Ce beschränkt.
Eine Beschichtung, welche wenigstens ein Element oder eine Verbindung
von den vorstehend erwähnten
Elementen und Verbindungen enthält,
kann auf der inneren Oberfläche
des Rohrs und/oder der bzw. den Oberflächen des bzw. der Abschnitte
in dem Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung vorgesehen sein.
Zudem kann, wie vorstehend beschrieben, die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
eine Flüssigkeit einschließen, welche
Ce3+-Ionen enthält. In dem Brennstoffzellensystem
gemäß der Erfindung
kann die ionenhaltige Flüssigkeit
Ionen enthalten, die aus wenigstens einem Element oder einer Verbindung von
den vorstehend erwähnten
Elementen und Verbindungen erzeugt werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist die Weise, auf welche Wasserstoffperoxid
einfangende Ionen in die MEA zugeführt werden, nicht auf eine spezielle
Weise beschränkt.
Z. B. können
die Ionen durch eine Einrichtung/einen Abschnitt zum Zuführen der
Ionen in die MEA zugeführt
werden. Zudem kann ein flüssiger
Brennstoff, welcher die Ionen enthält, zu der MEA zugeführt werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung schließt der Begriff "zu der MEA zuzuführende Substanz" die zu der Anode
zuzuführende
wasserstoffhaltige Substanz (z. B. Wasserstoffgas), die zu der Kathode
zuzuführende
sauerstoffhaltige Substanz (z. B. Luft) und Dampf oder dergleichen,
welche(r) zum Befeuchten dieser Substanzen eingesetzt wird/werden, ein,
ist aber nicht darauf beschränkt.
In dem Fall dass das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung ein zirkulierendes
System ist, bei dem die wasserstoffhaltige Substanz und/oder die
sauerstoffhaltige Substanz zirkuliert wird, schließt der Begriff "Zuflussleitung" zudem die gesamte
Leitung ein, welche das zirkulierende System bildet.
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In
der vorstehenden Beschreibung schließt jede Ionenzufuhreinrichtung/Abschnitt
das Rohr oder den Abschnitt mit der Ce-Beschichtung ein, und Ce3+-Ionen werden aus der Ce-Beschichtung unter Verwendung
der aus der Elektrolytmembran 12c eluierten Säure und/oder
dem in die Zuflussleitung zugeführten
Elutionslösungsmittel
eluiert. Allerdings ist zu beachten, dass Ce3+-Ionen
z. B. durch Zuführen von
reinem Wasser zu dem Rohr und/oder dem bzw. den Abschnitt(en) eluiert
werden können.
Allerdings ist es schwierig, die Verschlechterung der Elektrolytmembran
zu unterdrücken,
wenn nur durch Zuführen von
reinem Wasser eluierte Ce3+-Ionen eingesetzt werden.
In dem Fall, dass das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung das Rohr und/oder
den bzw. die Abschnitte einschließt, aus denen Ce3+-Ionen
eluiert werden, welche die Fähigkeit
haben, Wasserstoffperoxid einzufangen, ist es daher bevorzugt, die
Ce3+-Ionen aus dem Rohr und/oder dem bzw.
den Abschnitt(en) unter Verwendung der Säure, welche von der Elektrolytmembran 12c eluiert
wird, und/oder des Elutionslösungsmittels
zu eluieren, um die Verschlechterung der Elektrolytmembran 12 auf effektive
Weise zu unterdrücken.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist der Aufbau der die Elution der
Ionen befördernden
Einrichtung/Abschnitt nicht auf einen speziellen Aufbau beschränkt, solange
die eine Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt die Wirkung der Beförderung der Elution der das
Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen aufweist. Z. B. kann die eine
Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt eine Elution der Ionen durch Befeuchten von
wenigstens einem Element oder einer Verbindung von den vorstehend
erwähnten
Elementen und Verbindungen befördern,
aus denen Wasserstoffperoxid einfangende Ionen eluiert werden. Zusätzlich kann
in dem Fall, dass das Brennstoffzellensystem gemäß der Erfindung die zirkulierende
Zuflussleitung einschließt,
die eine Elution der Ionen befördernde
Einrichtung/Abschnitt die Elution der Ionen unter Verwendung der Säure (z.
B. Schwefelsäure)
befördern,
welche von der MEA eluiert wird (z. B. der Elektrolytmembran der MEA
im Falle der PEFC).
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Zudem
kann in der vorstehenden Beschreibung jedes Elutionslösungsmittel
verwendet werden, welches die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen eluieren
kann. Z. B. kann ein flüssiges
Elutionslösungsmittel
verwendet werden.
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In
der vorstehenden Beschreibung ist die Ionenzugabeeinrichtung/Abschnitt
in der Zuflussleitung und/oder dem Separator in dem Brennstoffzellensystem
einschließlich
der PEFC vorgesehen. Allerdings ist die Erfindung nicht auf die
PEFC beschränkt.
Z. B. kann die Erfindung für
eine direkte Methanol-Brennstoffzelle (DMFC) eingesetzt werden.
In dem Fall, dass die DMFC eingesetzt wird, kann zu der Anode zugeführtes Methanol
die Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen (z. B. Ce3+-Ionen)
enthalten, so dass die Ionen zu der MEA zugeführt werden können. Mit dieser
Ausgestaltung kann die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
verbessert werden.
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Der
Haltbarkeitstest wurde unter Verwendung von zwei MEAen durchgeführt. Die
Wasserstoffperoxid einfangenden Ionen wurden von der Außenseite
der MEA durch Zuführen
einer Flüssigkeit, welche
Ce-Ionen (Ce3+-Ionen) enthielt, in eine
der MEAen zugeführt.
Die andere MEA enthielt keine Ce-Ionen. D. h., der Haltbarkeitstest
wurde unter Verwendung der MEA in der Ausführungsform der Erfindung und
der MEA in einem Vergleichsbeispiel durchgeführt. Die Menge an F-Ionen,
welche in dem Wasser enthalten waren, welches von jeder der MEAen
gesammelt wurde (d. h. die Menge an eluiertem F), wurde gemessen.
Die 10 zeigt das Ergebnis für die MEA in der Ausführungsform
der Erfindung und das Ergebnis für
die MEA im Vergleichsbeispiel. Die horizontale Achse der 10 gibt
die Zeit an. Die vertikale Achse der 10 gibt
die Menge an eluiertem F an. Eine durchgezogene Linie in 10 gibt
das Ergebnis für
die MEA in der Ausführungsform
der Erfindung an. Eine gestrichelte Linie in 10 gibt
das Ergebnis für
die MEA im Vergleichsbeispiel an. Sowohl die MEA in der Ausführungsform der
Erfindung als auch die MEA im Vergleichsbeispiel schloss eine Elektrolytmembran
ein, welche ein Fluorharz enthielt. Da F-Ionen eluiert werden, wenn
sich die Elektrolytmembran verschlechtert, welche Fluorharz enthält, kann
die eluierte Menge an F als Indikator für die Haltbarkeit benutzt werden.
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Wie
es in 10 gezeigt ist, wurde über die Zeit
eine große
Menge an F-Ionen aus der MEA im Vergleichsbeispiel eluiert. Allerdings
war die Menge der aus der MEA in der Ausführungsform der Erfindung eluierten
F-Ionen stark verringert. Somit zeigt das Ergebnis des Tests, dass
die Haltbarkeit der Brennstoffzelle in dem Brennstoffzellensystem
gemäß der Erfindung
verbessert werden kann.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Ein
Brennstoffzellensystem schließt
einen Stapelkörper
ein, welcher durch Stapeln einer Membran-Elektroden-Anordnung und
eines Separators gebildet ist. Die Membran-Elektroden-Anordnung schließt eine
Elektrolytschicht und Elektrodenschichten ein, von denen eine auf
einer Seite der Elektrolytschicht und die andere auf der anderen
Seite der Elektrolytschicht vorgesehen ist. Ionen mit der Fähigkeit,
Wasserstoffperoxid zu zersetzen, werden zu der Membran-Elektroden-Anordnung
zugeführt.