DE112004001829T5 - Extratragbereich für Ventilteller - Google Patents
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- F16F9/34—Special valve constructions; Shape or construction of throttling passages
- F16F9/348—Throttling passages in the form of annular discs or other plate-like elements which may or may not have a spring action, operating in opposite directions or singly, e.g. annular discs positioned on top of the valve or piston body
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Abstract
Ein
Dämpfer,
umfassend:
ein Druckrohr, das eine Arbeitskammer ausbildet;
ein Behälterrohr, das um das Druckrohr angeordnet ist,
wobei das Behälterrohr eine Vorratskammer zwischen dem Druckrohr und dem Behälterrohr ausbildet;
eine Bodenventilanordnung, die zwischen der Arbeitskammer und der Vorratskammer angeordnet ist, wobei die Bodenventilanordnung umfaßt:
einen Ventilkörper, der einen Fluidkanal definiert, wobei der Ventilkörper einen ersten Rücken, einen radial einwärts von dem ersten Rücken angeordneten, zweiten Rücken und eine Tragfläche, die zwischen dem ersten und zweiten Rücken angeordnet ist, definiert; und
einen Ventilteller, der an dem Ventilkörper angrenzend angeordnet ist, wobei der Ventilteller an dem ersten und zweiten Rücken anliegt und ein Abstand zwischen dem Ventilteller und der Tragfläche ausgebildet ist.
ein Druckrohr, das eine Arbeitskammer ausbildet;
ein Behälterrohr, das um das Druckrohr angeordnet ist,
wobei das Behälterrohr eine Vorratskammer zwischen dem Druckrohr und dem Behälterrohr ausbildet;
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einen Ventilkörper, der einen Fluidkanal definiert, wobei der Ventilkörper einen ersten Rücken, einen radial einwärts von dem ersten Rücken angeordneten, zweiten Rücken und eine Tragfläche, die zwischen dem ersten und zweiten Rücken angeordnet ist, definiert; und
einen Ventilteller, der an dem Ventilkörper angrenzend angeordnet ist, wobei der Ventilteller an dem ersten und zweiten Rücken anliegt und ein Abstand zwischen dem Ventilteller und der Tragfläche ausgebildet ist.
Description
- BEREICH DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Stoßdämpfer, die eine einzigartige Rückschlagventilanordnung haben zur Verwendung mit einer Bodenventilanordnung oder einer Kolbenventilanordnung. Spezieller betrifft die vorliegende Erfindung einen Stoßdämpfer, der eine Rückschlagventilanordnung hat, die einen zusätzlichen Bereich auf dem Ventilkörper hat, um einen Ventilteller zu tragen und ihn gegen eine Beschädigung aufgrund hoher Fluiddrucke zu schützen.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Stoßdämpfer werden im Zusammenhang mit automobilen Aufhängungssystemen und anderen Aufhängungssystemen verwendet, um unerwünschte Schwingungen zu absorbieren, die während der Bewegung des Aufhängungssystems auftreten. Um diese unerwünschten Schwingungen zu absorbieren, sind automobile Stoßdämpfer im allgemeinen zwischen den gefederten (Karosserie) und den ungefederten (Aufhängung bzw. Achse/Chassis) Massen des Fahrzeugs angeschlossen.
- Der bekannteste Typ von Stoßdämpfern für Automobile ist der Typ mit Öldämpfung, der entweder eine Einrohrausgestaltung oder eine Doppelrohrausgestaltung haben kann. Bei der Einrohrausgestaltung, ist ein Kolben in einem Druckrohr angeordnet und über eine Kolbenstange mit der Federmasse des Fahrzeugs verbunden. Das Druckrohr ist mit der ungefederten Masse des Fahrzeugs verbunden. Der Kolben unterteilt das Druckrohr in eine obere Arbeitskammer und eine untere Arbeitskammer. Der Kolben weist eine Verdichtungsventilausrüstung auf, die den Strom an Dämpfungsfluid von der unteren Arbeitskammer während eines Verdichtungshubs begrenzt, sowie eine Rückführventilausrüstung, die den Strom an Dämpfungsfluid von der oberen Arbeitskammer zu der unteren Arbeitskammer während eines Rückführ- bzw. Rückprall- oder Ausdehnungshubes begrenzt. Da die Verdichtungsventilausrüstung und die Rückführventilausrüstung die Möglichkeit eröffnen, den Strom an Dämpfungsfluid einzuschränken, kann der Stoßdämpfer eine Dämpfkraft erzeugen, die den Schwingungen entgegenwirkt, die andernfalls von der ungedämpften Masse an die gedämpfte Masse übertragen würden.
- Bei einem Doppelrohrstoßdämpfer ist ein Fluidvorratsraum zwischen dem Druckrohr und einem Vorratsrohr, das um das Druckrohr angeordnet ist, definiert. Eine Bodenventilanordnung ist zwischen der unteren Arbeitskammer und dem Fluidvorratsraum angeordnet, um den Strom an Dämpfungsfluid zu steuern. Die Verdichtungsventilausrüstung des Kolbens wird zu der Bodenventilanordnung bewegt und ersetzt durch eine Kompressionsrückschlagventilanordnung. Zusätzlich zu der Verdichtungsventilausrüstung weist die Bodenventilanordnung eine Rückführ-Rückschlagventilanordnung auf. Die Verdichtungsventilausrüstung der Bodenventilanordnung erzeugt die Dämpfungskraft während eines Verdichtungshubs und die Rückführventilausrüstung des Kolbens erzeugt die Dämpfungskraft während eines Rückführungs- oder Ausdehnungshubs. Sowohl die Kompressions- wie auch die Rückführ-Rückschlagventilanordnung lassen einen Fluidstrom in eine Richtung zu, verbieten jedoch einen Fluidstrom in eine entgegengesetzte Richtung; sie sind jedoch so ausgestaltet, daß sie keine Dämpfungskraft erzeugen können.
- Bei Anwendungen, bei denen ein niedriges Niveau in Bezug auf die Strömungseinschränkung für die Rückschlagventilanordnungen Priorität hat, muß die Arbeitsoberfläche zum An heben des Rückschlagventiltellers maximiert sein. Zudem ruft dieses niedrige Strömungseinschränkungsniveau nach einem sehr leichtgewichtigen Teller bzw. einer sehr leichtgewichtigen Scheibe. Beim ersten Überdenken des Designs der Rückschlagventilanordnung, mag es logisch erscheinen, eine Ventilfeder mit geringer Steifigkeit zu verwenden. Diese Designauswahl wird jedoch in den Hintergrund gestellt durch die Notwendigkeit für eine schnell schließende Rückschlagventilanordnung, wie auch die Notwendigkeit, ein "glucksendes" Geräusch zu vermeiden, wenn der Stoßdämpfer an dem Fahrzeug montiert ist.
- Da der Rückschlagventilteller leichter und dünner wird und der Bereich bzw. die Fläche des Rückschlagventiltellers, auf den durch den Fluiddruck eingewirkt wird, größer wird, wird der Rückschlagventilteller sehr empfindlich gegenüber hohem Fluiddruck, der die Rückschlagventilanordnung in ihre geschlossene Stellung zwingt.
- Die fortlaufende Entwicklung von Rückschlagventilanordnungen erfolgte in Richtung der Reduzierung des Niveaus bzw. Stärke der Strömungseinschränkung, ohne Kompromiß in Bezug auf die Empfindlichkeit der Rückschlagventilanordnung gegenüber Hochdruckfluid, welches die Rückschlagventilanordnung in ihre geschlossene Stellung zwingt.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung liefert der Technik einen Ventilkörper, der einen Oberflächen- oder Tragbereich aufweist, der den Rückschlagventilteller trägt. Der Oberflächen- oder Tragbereich ist so ausgestaltet, daß er die Last bzw. die Kraft des Hochdruckfluids über einen größeren Oberflächenbereich verteilt, anstelle von nur zwei tragenden Flächen bzw. Rücken, um die ungetragene bzw. ungestützte Spanne bzw. Stützweite des Tellers zu reduzieren. Um die Arbeitsoberfläche zu maximieren, die reagiert, um die Rückschlagventilanordnung zu öffnen, ist zwischen dem Oberflächen- oder Tragbereich und dem Rückschlagventilteller ein Abstand vorgesehen.
- Weitere Anwendungsbereiche der vorliegenden Erfindung werden aus der hier folgenden, detaillierten Beschreibung offensichtlich. Es ist so zu verstehen, daß die detaillierte Beschreibung und spezielle Beispiele, während sie das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergeben, lediglich zu Zwecken der Darstellung vorgesehen sind und nicht dazu, den Bereich der Erfindung zu beschränken.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird verständlicher aus der detaillierten Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen:
-
1 eine schematische Wiedergabe eines typischen Automobils ist, das die einzigartige Bodenventilanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung beinhaltet; -
2 eine Seitenschnittansicht des Stoßdämpfers in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist; -
3 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Kolbenanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist; -
4 eine explosionsartige perspektivische Ansicht der in3 gezeigten Kompressionsrückschlagventilanordnung ist; -
5 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Bodenventilanordnung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist; und -
6 eine explosionsartige perspektivische Ansicht der in5 gezeigten Rückführ-Rückschlagventilanordnung ist. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
- Die folgende Beschreibung des/der bevorzugten Ausführungsbeispiele(s) ist von der Natur her rein beispielhaft und in keinster Weise dazu vorgesehen, die Erfindung, deren Anwendung oder Verwendungen einzuschränken.
- Bezugnehmend nun auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen in den mehreren Ansichten gleiche oder entsprechende Teile bezeichnen, ist in
1 ein Fahrzeug gezeigt, das ein Aufhängungssystem aufweist, das die einzigartigen Stoßdämpfer in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung beinhaltet und das allgemein mit Bezugszeichen10 bezeichnet ist. Das Fahrzeug10 weist eine Hinterachse12 , eine Vorderachse14 und eine Karosserie16 auf. Die Hinterachse12 hat eine quer verlaufende Hinterachsanordnung (nicht gezeigt), die ausgelegt ist, um betriebsmäßig ein Paar Hinterräder18 des Fahrzeugs10 zu tragen. Die Hinterachsanordnung ist betriebsmäßig mit Hilfe eines Paares Stoßdämpfern20 und eines Paares spiralförmiger Schraubenfedern22 mit der Karosserie16 verbunden. In ähnlicher Weise weist die Vorderachse14 eine quer verlaufende Vorderachsanordnung (nicht gezeigt) auf, um betriebsmäßig ein Paar Vorderräder24 des Fahrzeugs10 zu tragen. Die Vorderachsanordnung ist betriebsmäßig mit Hilfe eines zweiten Paares Stoßdämpfern26 und eines Paares spiralförmiger Schraubenfedern28 mit der Karosserie16 verbunden. Die Stoßdämpfer20 und26 dienen der Dämpfung der Relativbewegung der ungefederten Masse (d.h. Vorder- und Hinterachse12 bzw.14 ) und der gefederten Masse (d.h. Karosserie16 ) des Fahrzeugs10 . Während das Fahrzeug10 als Personenfahrzeug mit vorderen und hinteren Achsanordnungen gezeigt ist, können die Stoßdämpfer20 und26 auch in anderen Anwendungsbereichen verwendet werden, wie beispielsweise bei Fahr zeugen, die unabhängige vordere und/oder unabhängige hintere Achs- bzw. Aufhängungssysteme beinhalten. Des weiteren bedeutet der Begriff "Stoßdämpfer" in seiner hier gewählten Verwendung, Dämpfer im allgemeinen, und beinhaltet daher Mac-Pherson Federbeine. - Bezugnehmend nun auf
2 , ist dort der Stoßdämpfer20 detaillierter gezeigt. Während2 lediglich den Stoßdämpfer20 zeigt, ist es selbstverständlich, daß der Stoßdämpfer26 auch die einzigartige, unten für den Stoßdämpfer20 beschriebene Ventilanordnung beinhaltet. Der Stoßdämpfer26 unterscheidet sich lediglich von dem Stoßdämpfer20 in der Weise, in der er angepaßt ist für eine Verbindung mit den gefederten und ungefederten Massen des Fahrzeugs10 . Der Stoßdämpfer20 umfaßt ein Druckrohr30 , eine Kolbenanordnung32 , eine Kolbenstange34 , ein Behälterrohr36 und eine Bodenventilanordnung38 . - Das Druckrohr
30 definiert eine Arbeitskammer42 . Die Kolbenanordnung32 ist gleitend innerhalb des Druckrohrs30 angeordnet und unterteilt die Arbeitskammer42 in eine obere Arbeitskammer44 und eine untere Arbeitskammer46 . Eine Dichtung48 ist zwischen der Kolbenanordnung32 und dem Druckrohr30 angeordnet, um eine gleitende Bewegung der Kolbenanordnung32 bezüglich des Druckrohrs30 zuzulassen, ohne ungemäße Reibkräfte zu erzeugen, wie auch um die obere Arbeitskammer44 gegenüber der unteren Arbeitskammer46 abzudichten. Die Kolbenstange34 ist an der Kolbenanordnung32 angebracht und erstreckt sich durch die obere Arbeitskammer44 und durch ein oberes Abschlußstück50 , welches das obere Ende des Druckrohrs30 verschließt. Ein Dichtsystem dichtet die Schnittstelle zwischen dem oberen Abschlußstück50 , dem Behälterrohr36 und der Kolbenstange34 ab. Das der Kolbenanordnung32 gegenüberliegende Ende der Kolbenstange34 ist so ausgelegt, daß es an dem gefederten Abschnitt des Fahrzeugs10 befestigbar ist. Eine Ventilausrüstung innerhalb der Kolbenanordnung32 steuert die Bewegung des Fluids zwischen der oberen Arbeitskammer44 und der unteren Arbeitskammer46 während der Bewegung der Kolbenanordnung32 innerhalb des Druckrohrsv30 . Da die Kolbenstange34 sich nur durch die obere Arbeitskammer44 und nicht die untere Arbeitskammer46 erstreckt, bewirkt eine Bewegung der Kolbenanordnung32 in Bezug auf das Druckrohr30 eine Differenz zwischen der Menge an Fluid, die in der oberen Arbeitskammer44 versetzt wird und der Menge an Fluid, die in der unteren Arbeitskammer46 versetzt wird. Die Differenz der Mengen an versetztem Fluid ist bekannt als das "Stangenvolumen" und es strömt durch die Bodenventilanordnung38 . - Das Behälterrohr
36 umgibt das Druckrohr30 , um eine zwischen den Rohren30 und36 angeordnete Fluidvorratskammer52 zu definieren. Das untere Ende des Behälterrohrs36 ist durch ein Abschlußstück54 verschlossen, das so ausgelegt ist, daß es mit dem ungefederten Abschnitt des Fahrzeugs10 verbindbar ist. Das obere Ende des Behälterrohrs36 ist an dem oberen Abschlußstück50 angebracht. Die Bodenventilanordnung38 ist zwischen der unteren Arbeitskammer46 und der Vorratskammer52 angeordnet, um den Strom an Fluid zwischen den Kammern46 und52 zu steuern. Wenn sich der Stoßdämpfer20 längenmäßig ausdehnt, so ist aufgrund des Konzepts des "Stangenvolumens" ein zusätzliches Volumen an Fluid in der unteren Arbeitskammer46 erforderlich. Daher wird Fluid von der Vorratskammer52 über die Bodenventilanordnung38 zu der unteren Arbeitskammer46 strömen, wie dies detailliert unten ausgeführt ist. Wenn sich der Stoßdämpfer20 längenmäßig zusammenzieht, muß aufgrund des Konzepts des "Stangenvolumens" ein Überschuß an Fluid aus der unteren Arbeitskammer46 entfernt werden. Dadurch wird Fluid von der unteren Arbeitskammer46 über die Bodenventilanordnung38 zu der Vorratskammer52 strömen, wie dies detailliert unten ausgeführt wird. - Bezugnehmend nun auf
3 , umfaßt die Kolbenanordnung32 einen Ventilkörper60 , eine Kompressionsrückschlagventilanordnung62 und eine Rückführventilanordnung64 . Die Kompressionsrückschlagventilanordnung62 ist an einer Schulter66 an der Kolbenstange34 zusammengebaut. Der Ventilkör per60 ist an der Kompressionsrückschlagventilanordnung62 zusammengebaut und die Rückführventilanordnung64 ist an dem Ventilkörper60 zusammengebaut. Eine Mutter68 befestigt diese Bauteile an der Kolbenstange34 . - Der Ventilkörper
60 definiert mehrere Druckkanäle70 und mehrere Rückführkanäle72 . Die Dichtung48 weist mehrere Rippen74 auf, die mit mehreren Ringnuten76 zusammenpassen, um eine Gleitbewegung der Kolbenanordnung32 zuzulassen. - Die Kompressionsrückschlagventilanordnung
62 umfaßt einen Halter78 , einen Ventilteller80 und eine Feder82 . Der Halter78 liegt bzw. grenzt an einem Ende an der Schulter66 an und an dem anderen Ende an dem Ventilkörper60 . Der Ventilteller80 liegt an dem Ventilkörper60 an und verschließt die Druckkanäle70 , während er die Rückführkanäle72 offenläßt. Die Feder82 ist zwischen dem Halter78 und dem Ventilteller80 angeordnet, um den Ventilteller80 gegen den Ventilkörper60 vorzuspannen. Während eines Verdichtungshubs, wird Fluid in der unteren Arbeitskammer46 unter Druck gesetzt und bewirkt, daß der Fluiddruck gegen den Ventilteller80 wirkt. Wenn der Fluiddruck gegen den Ventilteller80 die Vorspannlast der Feder82 überwindet, trennt sich der Ventilteller80 von dem Ventilkörper60 , um die Druckkanäle70 zu öffnen und es Fluid zu erlauben, von der unteren Arbeitskammer zur oberen Arbeitskammer zu strömen. Typischerweise übt die Feder82 lediglich eine leichte Last bzw. Kraft auf den Ventilteller80 aus und dies trägt nicht zu den Dämpfungseigenschaften des Stoßdämpfers20 bei. Die Dämpfungseigenschaften für den Stoßdämpfer20 während eines Verdichtungshubs werden durch die Bodenventilanordnung38 gesteuert, die, wie unten detailliert wiedergegeben wird, aufgrund des Konzepts des "Stangenvolumens" den Fluidstrom von der unteren Arbeitskammer46 zu der Vorratskammer52 aufnimmt. Während eines Rückführhubes, sind die Druckkanäle70 durch den Ventilteller80 verschlossen. - Die Rückführventilanordnung
64 umfaßt einen Abstandshalter84 , mehrere Ventilteller86 , einen Halter88 und eine Belleville bzw. Tellerfeder90 . Der Abstandshalter84 ist gewindemäßig oder gleitend an der Kolbenstange34 aufgenommen und zwischen dem Ventilkörper60 und der Mutter68 angeordnet. Der Abstandshalter84 hält den Ventilkörper60 und die Kompressionsrückschlagventilanordnung62 , während er ein Anziehen der Mutter68 zuläßt, ohne entweder den Ventilteller80 oder die Ventilteller86 zu komprimieren. Der Halter78 , der Ventilkörper60 und der Abstandshalter84 liefern eine durchgehend feste Verbindung zwischen der Schulter66 und der Mutter68 zum Zwecke der Vereinfachung des Festziehens und Befestigens der Mutter68 an dem Abstandshalter84 und daher an der Kolbenstange34 . Die Ventilteller86 sind gleitend an dem Abstandshalter84 aufgenommen und liegen an dem Ventilkörper60 an, um die Rückführkanäle72 zu verschließen, während sie die Druckkanäle70 offenlassen. Der Halter88 ist auch gleitend an dem Abstandshalter84 aufgenommen und liegt an den Ventiltellern86 an. Die Belleville-Feder90 ist über dem Abstandshalter84 aufgebaut und zwischen dem Halter88 und der Mutter68 angeordnet, die gewindemäßig an dem Abstandshalter84 aufgenommen ist. Die Belleville-Feder90 spannt den Halter88 gegen die Ventilteller86 vor und die Ventilteller86 gegen den Ventilkörper60 . Die mehreren Ventilteller86 umfassen eine Entlüftungsscheibe92 , einen Ventilteller94 , eine Distanzscheibe96 und eine Stützscheibe98 . Die Entlüftungsscheibe92 weist wenigstens einen Schlitz100 auf, der zuläßt, daß eine begrenzte Menge an Entlüftungsstrom an der Rückführventilanordnung64 vorbei gelangt. Die Stützscheibe98 liefert einen Stütz- oder Biegepunkt für die Entlüftungsscheibe92 , den Ventilteller94 und die Distanzscheibe96 . Wird ein Fluiddruck auf die Scheiben92 und94 ausgeübt, so werden sie sich an dem äußeren Umfangsrand der Distanzscheibe96 und der Stützscheibe98 elastisch abbiegen, um die Rückführventilanordnung64 zu öffnen. Eine Beilegscheibe102 ist zwischen der Mutter68 und der Belleville-Feder90 angeordnet, um die Vorbelastung der Belleville-Feder90 zu steuern und daher den Ablaßdruck, wie dies unten beschrieben wird. Daher ist die Kalibrierung des Ablaßmerkmals der Rückführventilanordnung64 getrennt von der Kalibrierung für die Kompressionsrückschlagventilanordnung62 . - Während eines Rückführhubes, wird Fluid in der oberen Arbeitskammer
44 unter Druck gesetzt und bewirkt, daß der Fluiddruck auf die Ventilteller86 wirkt. Wenn der auf die Ventilteller86 wirkende Fluiddruck die Biegelast für die Ventilteller86 überwindet, biegen sich die Ventilteller86 elastisch und öffnen die Rückführkanäle72 , wodurch ein Fluidstrom von der oberen Arbeitskammer44 zur unteren Arbeitskammer46 ermöglicht ist. Die Stärke der Ventilteller86 und die Größe der Rückführkanäle bestimmt die Dämpfungseigenschaften des Stoßdämpfers20 bei der Rückführung. Vor dem Abbiegen der Ventilteller86 strömt eine kontrollierte Menge an Fluid von der oberen Arbeitskammer44 über den Schlitz100 zu der unteren Arbeitskammer46 , um eine Einstellung geringer Geschwindigkeit vorzusehen. Wenn der Fluiddruck innerhalb der oberen Arbeitskammer44 ein vorbestimmtes Niveau erreicht hat, überwindet der Fluiddruck die Vorspannlast der Belleville-Feder90 und bewirkt eine axiale Bewegung des Halters88 und der mehreren Ventilteller86 . Die axiale Bewegung des Halters88 und der Ventilteller86 öffnet die Rückführkanäle72 vollständig und erlaubt dadurch den Durchgang einer wesentlichen Menge an Dämpfungsfluid, und die Erzeugung eines Abblasens bzw. Ablassens des Fluiddrucks, was erforderlich ist, um eine Beschädigung des Stoßdämpfers20 und/oder Fahrzeugs10 zu verhindern. - Bezugnehmend nun auf die
3 und4 , ist die Kompressionsrückschlagventilanordnung62 so ausgestaltet, daß sie eine geringe Einschränkung in Bezug auf den Strom an Fluid von der unteren Arbeitskammer46 zu der oberen Arbeitskammer44 vorsieht und sie ist so ausgestaltet, daß sie die Arbeitsoberfläche für das Anheben des Ventiltellers80 maximiert. Der Ventilkörper60 definiert einen ersten oder äußeren Rücken bzw. tragende Fläche104 , einen zweiten oder inne ren Rücken bzw. tragende Fläche106 und eine Tragfläche108 , die zwischen dem äußeren Rücken104 und dem inneren Rücken106 angeordnet ist. Die Tragfläche108 ist definiert durch einen Innendurchmesser110 , der an dem inneren Rücken106 angrenzt und einer gezackten bzw. gekerbten Außenoberfläche112 , die mehrere Auszackungen114 definiert, die teilweise jeden der mehreren Rückführkanäle72 umgeben, um den Oberflächenbereich der Tragfläche108 zu maximieren. Der Ventilteller80 ist durch die Feder82 gegen den äußeren Rücken104 und den inneren Rücken106 vorgespannt. Zwischen der Tragfläche108 und dem Ventilteller80 ist ein Abstand vorgesehen. Dieser Abstand maximiert die Arbeitsoberfläche während des Verdichtungshubs, indem es Fluiddruck in der unteren Arbeitskammer46 erlaubt wird, gegen den Oberflächenbereich des Ventiltellers80 zu wirken, der zwischen dem äußeren Rücken104 und dem inneren Rücken106 liegt. Dies liefert eine Einlaßeinschränkung für das Kompressionsrückschlagventil62 auf niedrigem Niveau. Während eines Rückführhubes, wirkt der Fluiddruck innerhalb der oberen Arbeitskammer44 gegen die obere Oberfläche des Ventiltellers80 . Da der Ventilteller80 dünn ausgestaltet ist, damit sein Gewicht reduziert ist, biegt sich der Ventilteller80 in dem Bereich zwischen dem äußeren Rücken104 und dem inneren Rücken106 , um die Tragfläche108 zu kontaktieren, was eine zusätzliche Stütze für den Ventilteller80 bereitet. Die Tragfläche108 stützt bzw. trägt den Ventilteller80 während des Rückführhubes, um die ungetragene Spanne bzw. Stützweite des Ventiltellers80 zu minimieren, indem sie die Last über die Rücken104 und106 verteilt, wie auch den gesamten Oberflächenbereich der Tragfläche108 . - Bezugnehmend nun auf
5 umfaßt die Bodenventilanordnung38 einen Ventilkörper120 , eine Einlaß- oder Rückführ-Rückschlagventilanordnung122 , eine Druckventilanordnung124 , eine Halteschraube126 und eine Haltemutter128 . Der Ventilkörper120 ist an dem Druckrohr30 und dem Abschlußstück54 durch Preßsitz oder andere sehr wohl im Stand der Technik bekannte Verfahren, befestigt. Das Abschlußstück54 ist an dem Behälterrohr36 befestigt und definiert mehrere Fluidkanäle130 , die eine Kommunikation zwischen der Vorratskammer52 und der Bodenventilanordnung38 ermöglichen. Der Ventilkörper120 definiert mehrere Eingangs- oder Rückführfluidkanäle132 , mehrere Druckkanäle134 und eine zentrale Bohrung138 . Die Halteschraube126 erstreckt sich durch die zentrale Bohrung138 und steht in gewindemäßigem Eingriff mit der Haltemutter128 , um sowohl die Einlaßventilanordnung122 , wie auch die Druckventilanordnung124 an dem Ventilkörper120 zu befestigen. - Die Rückführ-Rückschlagventilanordnung
122 umfaßt einen Ventilteller140 und eine Ventilfeder142 . Der Ventilteller140 ist ein ringförmiges Element, das eine innere Bohrung144 definiert, die es einem Fluidstrom erlaubt, die Druckkanäle134 zu erreichen, wie dies unten beschrieben wird. Der Ventilteller140 ist gegen die obere Oberfläche des Ventilkörpers120 über die Ventilfeder142 vorgespannt, die zwischen dem Ventilteller140 und der Haltemutter128 angeordnet ist. Der Ventilteller140 schließt die mehreren Rückführfluidkanäle132 . Während eines Rückführhubs des Stoßdämpfers20 , wird der Fluiddruck in der unteren Arbeitskammer46 gemindert, bis der Fluiddruck in der Vorratskammer52 und den Rückführfluidkanälen32 die Vorspannkraft der Ventilfeder142 überwinden kann. Wird die von der Ventilfeder142 ausgeübte Vorspannkraft von dem auf den Ventilteller140 einwirkenden Fluiddruck überschritten, so wird der Ventilteller140 von dem Ventilkörper120 weg bewegt, und erlaubt einen Fluidstrom von der Vorratskammer52 zur unteren Arbeitskammer46 . - Die Druckventilanordnung
124 umfaßt einen oder mehrere Mittel-/Hochgeschwindigkeitsventilteller150 , eine oder mehrere mit Öffnung versehene Drosselscheiben152 und eine oder mehrere Entlüftungsscheiben154 mit variabler Öffnung. Die Scheiben150 ,152 und154 sind zusammengestapelt und an dem Ventilkörper120 angrenzend angeordnet, wobei der Mittel-/Hochgeschwindigkeitsventilteller150 an dem Ventilkörper120 liegt, die Drosselscheibe152 mit Öffnung an dem Mittel- /Hochgeschwindigkeitsventilteller150 liegt und die Entlüftungsscheibe154 mit variabler Öffnung an der Drosselscheibe152 mit Öffnung liegt. Die Teller bzw. Scheiben150 ,152 und154 werden dadurch in ihrer Position gehalten, daß sie sandwichartig zwischen einer an der Halteschraube126 angeordneten Schulter156 und der unteren Oberfläche des Ventilkörpers120 angeordnet sind. Die Halteschraube126 ist über die Haltemutter128 an dem Ventilkörper120 befestigt. - Während eines Verdichtungshubs erhöht sich der Fluiddruck in der unteren Arbeitskammer
46 und bewirkt eine Abnahme des Fluiddrucks in der oberen Arbeitskammer44 , was ein Druckungleichgewicht zwischen der unteren Arbeitskammer46 und der Vorratskammer52 bewirkt. Dieses Druckungleichgewicht bewirkt den Beginn eines Fluidstroms durch den Strömungskreis für Öl mit niederer Geschwindigkeit, der definiert ist durch die Druckventilanordnung124 . Ein Fluiddruck baut sich in der unteren Arbeitskammer46 solange auf, bis der Fluiddruck in der unteren Arbeitskammer46 auf den Ventilteller154 einwirkt und die Last bzw. Kraft überwindet, die notwendig ist, um den Ventilteller154 zu biegen und eine Fluidstrom zwischen der unteren Arbeitskammer46 und der Vorratskammer52 zu erlauben. Ist einmal der Strömungskreis für Öl mit niedriger Geschwindigkeit über die Fluidstromgeschwindigkeit bzw. -rate gesättigt, so baut sich ein Fluiddruck in der unteren Arbeitskammer46 solange auf, bis der auf die Mittel-/Hochgeschwindigkeitsventilteller150 wirkende Druck die Last bzw. Kraft überwindet, die erforderlich ist, um die Teller150 abzubiegen bzw. abzulenken und erlaubt einen Fluidstrom von der unteren Arbeitskammer46 zu der Vorratskammer52 . - Nun bezugnehmend auf die
5 und6 , ist die Rückführ-Rückschlagventilanordnung122 so ausgestaltet, daß sie eine geringe Einschränkung des Fluidstroms von der Vorratskammer52 zur unteren Arbeitskammer46 vorsieht und sie ist so ausgestaltet, daß sie die Arbeitsoberfläche zum Anheben des Ventiltellers144 maximiert. Der Ventilkörper120 definiert einen ersten oder äußeren Rücken174 , einen zweiten oder inneren Rücken176 und eine Tragfläche178 , die zwischen dem äußeren Rücken174 und dem inneren Rücken176 angeordnet ist. Die Tragfläche178 ist durch einen Innendurchmesser180 definiert, der an dem inneren Rücken176 angrenzt und eine gezackte bzw. gekerbte Außenoberfläche182 , die mehrere Auszackungen184 definiert, die teilweise jeden der mehreren Rückführkanäle132 umgeben, um den Oberflächenbereich der Tragfläche178 zu maximieren. Der Ventilteller140 ist über die Ventilfeder142 gegen den äußeren Rücken174 und den inneren Rücken176 vorgespannt. Ein Abstand ist zwischen der Tragfläche178 und dem Ventilteller140 vorgesehen. Dieser Abstand maximiert die Arbeitsoberfläche während des Rückführhubs, indem er erlaubt, daß ein Fluiddruck in der Vorratskammer52 auf den Oberflächenbereich des Ventiltellers140 einwirkt, der zwischen dem äußeren Rücken174 und dem inneren Rücken176 liegt. Dies liefert ein geringes Niveau an Einlaßeinschränkung für die Rückführ-Rückschlagventilanordnung122 . Während eines Verdichtungshubs, wirkt der Fluiddruck innerhalb der unteren Arbeitskammer46 auf die obere Oberfläche des Ventiltellers140 . Da der Ventilteller140 dünn ausgestaltet ist, damit sein Gewicht reduziert ist, wird sich der Ventilteller140 in dem Bereich zwischen dem äußeren Rücken174 und dem inneren Rücken176 abbiegen, um die Tragfläche178 zu kontaktieren, was eine zusätzliche Stütze bzw. einen zusätzlichen Halt für den Ventilteller140 liefert. Die Tragfläche178 trägt den Ventilteller140 während des Rückführhubs, um die ungestützte Spanne bzw. Stützweite des Ventiltellers140 zu minimieren durch Verteilung der Last über alle Rücken174 und176 , wie auch den gesamten Oberflächenbereich der Tragfläche178 . - Die Beschreibung der Erfindung ist von der Natur her rein beispielhaft und daher sind Änderungen, die nicht von dem Geist der Erfindung abweichen, dazu vorgesehen, im Bereich der Erfindung zu liegen. Derartige Änderungen sind nicht als Abweichung von dem Geist und Bereich der Erfindung anzusehen.
- Zusammenfassung
- Ventil zum Steuern des Fluidstroms durch einen Kanal, der definiert ist durch einen Ventilkörper oder einen Kolben, und das einen Ventilteller aufweist, der an dem Ventilkörper oder dem Kolben liegt. Der Ventilkörper oder der Kolben definiert einen ersten Rücken zum Tragen des Ventiltellers, einen zweiten Rücken zum Tragen des Ventiltellers, der radial einwärts von dem ersten Rücken angeordnet ist und eine Tragfläche für den Ventilteller, die zwischen dem ersten und dem zweiten Rücken angeordnet ist. Dieser Ventilteller grenzt an dem ersten und dem zweiten Rücken an und ein Abstand ist zwischen dem Ventilteller und der Tragfläche definiert.
Claims (20)
- Ein Dämpfer, umfassend: ein Druckrohr, das eine Arbeitskammer ausbildet; ein Behälterrohr, das um das Druckrohr angeordnet ist, wobei das Behälterrohr eine Vorratskammer zwischen dem Druckrohr und dem Behälterrohr ausbildet; eine Bodenventilanordnung, die zwischen der Arbeitskammer und der Vorratskammer angeordnet ist, wobei die Bodenventilanordnung umfaßt: einen Ventilkörper, der einen Fluidkanal definiert, wobei der Ventilkörper einen ersten Rücken, einen radial einwärts von dem ersten Rücken angeordneten, zweiten Rücken und eine Tragfläche, die zwischen dem ersten und zweiten Rücken angeordnet ist, definiert; und einen Ventilteller, der an dem Ventilkörper angrenzend angeordnet ist, wobei der Ventilteller an dem ersten und zweiten Rücken anliegt und ein Abstand zwischen dem Ventilteller und der Tragfläche ausgebildet ist.
- Dämpfer nach Anspruch 1, bei welchem der erste und der zweite Rücken ringförmige Gestalt haben.
- Dämpfer nach Anspruch 2, des weiteren umfassend ein Vorspannelement, welches den Ventilteller in Richtung des Ventilkörpers zwingt.
- Dämpfer nach Anspruch 2, bei welchem die Tragfläche einen kreisförmigen inneren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 4, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 2, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 1, des weiteren umfassend ein Vorspannelement, welches den Ventilteller in Richtung des Ventilkörpers zwingt.
- Dämpfer nach Anspruch 1, bei welchem die Tragfläche einen kreisförmigen inneren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 8, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 1, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer, umfassend: ein Druckrohr, das eine Arbeitskammer bildet; einen Kolben, der in der Arbeitskammer angeordnet ist, wobei der Kolben die Arbeitskammer in eine obere Arbeitskammer und eine untere Arbeitskammer teilt, wobei der Kolben einen ersten Rücken, einen radial einwärts von dem ersten Rücken angeordneten zweiten Rücken und eine zwischen dem ersten und zweiten Rücken angeordnete Tragfläche definiert; und einen Ventilteller, der an dem Kolben angrenzend angeordnet ist, wobei der Ventilteller an dem ersten und zweiten Rücken liegt und zwischen dem Ventilteller und der Tragfläche ein Abstand ausgebildet ist.
- Dämpfer nach Anspruch 11, bei welchem der erste und zweite Rücken ringförmige Gestalt haben.
- Dämpfer nach Anspruch 12, des weiteren umfassend ein Vorspannelement, welches den Ventilteller in Richtung des Ventilkörpers zwingt.
- Dämpfer nach Anspruch 12, bei welchem die Tragfläche einen kreisförmigen inneren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 14, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 12, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 11, des weiteren umfassend ein Vorspannelement, welches den Ventilteller in Richtung des Ventilkörpers zwingt.
- Dämpfer nach Anspruch 17, bei welchem die Tragfläche einen kreisförmigen inneren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 18, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
- Dämpfer nach Anspruch 11, bei welchem die Tragfläche einen gezackten äußeren Rand definiert.
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