DE1119928B - Einrichtung zur Gewinnung einer ungestoerten Schaltspannung bei einem Empfaenger fuer ein stereophonisches Rundfunksystem - Google Patents
Einrichtung zur Gewinnung einer ungestoerten Schaltspannung bei einem Empfaenger fuer ein stereophonisches RundfunksystemInfo
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Description
Die Erfindung betrifft; eine Einrichtung zur Gewinnung
einer ungestörten Schaltspannung bei einem Empfänger für ein Rundfunksystem zum Übertragen
stereophonischer Sendungen gemäß dem Hauptpatent. Das dort angegebene System benutzt in bekannter
Weise einen Träger, welcher mit einer überhörbaren Folgefrequenz (Schaltfrequenz) abwechselnd eine Frequenz-Auslenkung
gemäß der Augenblickspannung in dem einen Mikrofonkanal (A) und gemäß der Augenblickspannung
in dem anderen Mikrofonkanal (B) erfährt. Solche Systeme werden als PAM-Zeitmultiplex-Systeme
bezeichnet. Auf der Empfängerseite muß dann die am FM-Demodulator gewonnene Spannung den beiden NF-Verstärkerkanälen und im
gleichen Takt abwechselnd zugeführt werden, wofür eine elektronische Umschaltstufe vorgesehen ist.
Dieser Stufe müssen zwei Wechselspannungen der Schaltfrequenz so zugeführt werden, daß während
eines Teils der einen Halbperiode nur der NF-Kanal A und während eines entsprechenden Teils der anderen
Halbperiode nur der NF-Kanal B beaufschlagt wird.
Im Hauptpatent ist ein System angegeben, bei welchem die Schaltfrequenz mittels einer zusätzlichen
Amplitudenmodulation des mit der Nachricht frequenzmodulierten Sendeträgers übertragen wird. An
Stelle eines sonst erforderlichen selbsttätig nachgeregelten Schaltfrequenzoszillators im Empfänger
können dann weniger aufwendige Mittel zum Erzeugen der Schaltfrequenz-Wechselspannungen verwendet
werden.
Im Hauptpatent (Fig. 6) ist eine Umschaltstufe mit einer Doppeltriode angegeben, welche mit einem
Minimum an Aufwand die beiden Aufgaben der A-B-Umschaltung und der NF-Vorverstärkung zugleich
löst. Bei einer solchen Stufe ohne Verwendung einer Brückenschaltung besteht aber zunächst die
Schwierigkeit, daß jede der Schaltspannung überlagerte oder dieser aufmodulierte NF-Störspannung
im NF-Teil ebenfalls mitverstärkt wird. Derartige Störspannungen werden einerseits durch das Rausehen
des Empfängereinganges hervorgerufen. Andererseits entsteht bei relativ großen Frequenzhüben
infolge des Abfalles der zwischenfrequenten Durchlaßkurve des Empfängers eine ungewollte Amplitudenmodulation
der ZF mit Harmonischen der zu übertragenden NF, und diese Stör-AM überträgt sich
auf die am AM-Demodulator gewonnene Schaltwechselspannung. Diese Verhältnisse werden unten
an Hand der Fig. 1 bis 4 näher erläutert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die der Schaltwechselspannung überlagerten oder ihr aufmodulierten
niederfrequenten Störwechselspannungen Einrichtung zur Gewinnung
einer ungestörten Schaltspannung
einer ungestörten Schaltspannung
bei einem Empfänger
für ein stereophonisches Rundfunksystem
für ein stereophonisches Rundfunksystem
Zusatz zum Patent 1 095 331
Anmelder:
Telefunken Patentverwertungsgesellschaft
m. b. H., Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
m. b. H., Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Dr. Rudolf Cantz, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
zu unterdrücken. Die Erfindung ist von besonderer Bedeutung für Umschaltstufen, welche ohne Brückenschaltung
zur Trägerunterdrückung arbeiten sollen.
Erfindungsgemäß wird die im AM-Demodulator gewonnene, mit niederfrequenten Störspannungen,
z. B. Rauschen, verunreinigte Schaltwechselspannung zunächst einem Strombegrenzer, z. B. einem Pentodenbegrenzer,
zugeführt, und aus dem begrenzten Strom wird mit Hilfe eines Resonanzkreises in an
sich bekannter Weise eine annähernd sinusförmige Wechselspannung hergestellt, aus der mittels eines
Übertragers zwei zueinander gegenphasige, annähernd sinusförmige Wechselspannungen gewonnen werden,
und dann werden die positiven Amplituden der beiden Wechselspannungen, die zum Öffnen der beiden
Übertragungswege dienen, durch je einen Spannungsbegrenzer, z. B. eine vorgespannte Diode, so abgekappt,
daß die Spannungsplateaus sich über einen Winkel von je etwa 0,2 bis 0,4 π erstrecken, entsprechend
den Zeiten der reinen ^[-Abhängigkeit bzw. der reinen S-Abhängigkeit der vom FM-Demodulator gelieferten
Spannung.
Es ist bekannt, daß in einem Pentodenbegrenzer mit einem Resonanzkreis auf der Anodenseite die
durch den Begrenzungsvorgang entstandenen Oberschwingungen wegen der Resonanzwirkung nicht in
der Ausgangsspannung in Erscheinung treten.
109 750/390
3 4
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher der beiden Verstärkerkanäle voll beaufschlagt. In
erklärt werden. Fig. 3 sind die abgekappten Sinusspannungen durch die
Fig. 1 bis 4 dienen zur Erklärung der der Erfindung stark ausgezogenen Linien dargestellt,
zugrunde liegenden Aufgabe; Führt man diese abgekappten Sinusspannungen
Fig. 5 zeigt ein Biespiel für eine Schaltung zur 5 einer Doppeltrioden-Umschaltstufe zu, so ergibt sich
Durchführung der Erfindung; ein Anodenstromverlauf, wie er in Fig. 4 dargestellt
Fig. 6 zeigt einen Transformator T in Fig. 5. ist. Wie in Fig. 1 sind wiederum die Grenzkurven für
In Fig. 1 ist der Verlauf des Anodenstromes Ia ab- die modulationsgemäße Beaufschlagung dünn gehängig
von der Zeit t in einer in der Umschaltstufe strichelt. Es ist leicht einzusehen, daß die von einer
arbeitenden Doppeltriode dargestellt, wie er sich io solchen Anodenstromkuppe umschlossene Fläche
z. B. mittels eines in die gemeinsame Kathodenleitung stärker von Ordinatenänderungen des Plateaus als
gelegten kleinen Meßwiderstandes oszillographisch von solchen auf den Flanken abhängt, weil die Dauer
ermitteln läßt. Die Stromkuppen A ergeben sich in der letzteren kürzer ist. Während der Plateaus aber
dem einen, die dazwischenliegenden Stromkuppen B ist die durch die Abkappung erzielte Beruhigung der
in dem anderen Triodensystem. Die stark gezeich- 15 Schaltwechselspannung voll wirksam. Es können so
neten Linien bezeichnen den Anodenstromverlauf, gut beruhigte Schaltspannungen gewonnen werden,
wie er sich bei fehlender NF nur unter dem Einfluß daß eine einfache Doppeltrioden-Umschaltstufe für
einer nicht durch Störspannungen verunreinigten die empfängerseitige A-B-Umschaltung ausreicht.
Schaltwechselspannung ergibt. Durch Spannungen, Der Aufwand an Mitteln für die Verstärkung und
welche vom FM-Demodulator kommen, werden die 20 Begrenzung der Schaltwechselspannungen ist dabei
Stromkuppen dann je nach dem Vorzeichen dieser wesentlich kleiner als derjenige für einen selbsttätig
Spannungen entweder erhöht oder erniedrigt. Die nachgestimmten Schaltfrequenzgenerator im Empdünnen,
gestrichelten Kurven geben an, wie weit die fänger, der bei Frequenzmodulation des Trägers mit
Erhöhung und die Erniedrigung etwa gehen soll, der Schaltfrequenz erforderlich wäre,
wenn einerseits die Umschaltstufe möglichst weit 25 Durch das Verwenden abgeplatteter Schaltwechselausgefahren werden soll, andererseits aber die nicht- spannungen wird außerdem der Vorteil einer größeren linearen Verzerrungen noch klein genug bleiben relativen Aussteuerbarkeit der Umschaltstufe gesollen. Diese Kurven stellen also Grenzkurven für die wonnen.
modulationsgemäße Beaufschlagung der Stufe dar. In Fig. 5 ist ein Schaltungsbeispiel für die Anwen-
wenn einerseits die Umschaltstufe möglichst weit 25 Durch das Verwenden abgeplatteter Schaltwechselausgefahren werden soll, andererseits aber die nicht- spannungen wird außerdem der Vorteil einer größeren linearen Verzerrungen noch klein genug bleiben relativen Aussteuerbarkeit der Umschaltstufe gesollen. Diese Kurven stellen also Grenzkurven für die wonnen.
modulationsgemäße Beaufschlagung der Stufe dar. In Fig. 5 ist ein Schaltungsbeispiel für die Anwen-
Würde die Schaltspannung selbst durch Störspan- 30 dung der Erfindung in Verbindung mit einer Doppelnungen
verunreinigt sein, so würde das ebenso zu Er- trioden-Umschaltstufe gezeichnet. V1 stellt eine in
höhungen und Erniedrigungen der Stromkuppen Begrenzerschaltung arbeitende Pentode dar. Die vom
führen. Dieser Effekt wäre von dem durch die AM-Demodulator kommende Schaltwechselspannung
Nutz-NF hervorgerufenen nicht zu unterscheiden. wird über ein T-Glied, das aus einer Trennkapazi-
In Fig. 2 ist eine störmodulierte Schaltwechsel- 35 tat C1, einem Gittervorwiderstand R1 und einem
spannung Us schematisch dargestellt, wie sie sich bei Querwiderstand R2 besteht, dem Steuergitter der Pen-
einem Rundfunksystem nach dem Hauptpatent im tode V1 zugeführt. Über einen Widerstand R3 wird
Falle sehr geringen Empfangspegels infolge des das Schirmgitter der Pentode mit Spannung vorsorgt.
Rauschens im Empfängereingang am AM-Demodu- Ein Schirmgitterkondensator C2 dient zur Überbrük-
lator zunächst ergeben kann. Eine solche Spannung 40 kung für die Schaltfrequenz und eventuell auch für
wäre als Schaltspannung noch unbrauchbar. die niederfrequenten Störfrequenzen. Ein weiterer
Gemäß dem Grundgedanken der vorliegenden Er- Kondensator C3 dient zum Überbrücken der Gleich-
findung wird aus dieser zunächst verunreinigten Span- Spannungsquelle Ub.
nung zunächst eine Sinusspannung mit konstant Die Widerstände R1, R2 und R3 sind für einen begehaltener
Amplitude hergestellt, wie sie in Fig. 3 45 stimmten Röhrentyp so auszuprobieren, daß sich die
durch die dünn gezogene Linie dargestellt ist. Dies geringstmögliche Abhängigkeit der Ausgangsamplikann
beispielsweise dadurch geschehen, daß ein tude von der Eingangswechselspannung ergibt. Für
Mittel zum Erzeugen einer von der Amplitude der die Röhre EF 80 ergeben sich beispielsweise
ZF-Spannung am AM-Demodulator sehr weitgehend A1=SO kQ, i?2=400 kQ, R3=750 kQ. In der Anounabhängigen
Amplitude der sinusförmigen Schalt- 50 denleitung der Pentode V1 liegt ein Resonanzkreis für
frequenzwechselspannung in einer Pentodenbegrenzer- die Schaltfrequenz, der aus der Primärseite W1 eines
stufe besteht (F1 in Fig. 5). Durch einen geeignet be- Transformators T und aus einem Kondensator C4 bemessenen
Begrenzer dieser Art kann man eine relativ steht.
langsame Störmodulation der Schaltwechselspannung Von den beiden Sekundärwicklungshälften W.2
auf < 3 % ihres ursprünglichen Wertes herabsetzen. 55 und W3 des Transformators werden die abzukappen-
Für Fourierkomponenten der Störmodulation über den Schaltwechselspannungen abgenommen. Die Se-
etwa 1 kHz tritt eine noch stärkere Beruhigung ein, kundärwicklungshälften sind je über eine Diode D1
da der Resonanzkreis an der Anode für die Schalt- bzw. D2 mit einem Widerstand i?4 bzw. A5 belastet,
frequenz dann als »Schwungradkreis« wirksam ist. Die Dioden liegen außerdem über je einen sehr hohen
Eine Pentodenbegrenzerstufe hat vor den meisten 60 Vorwiderstand Re bzw. A7 und einen gemeinsamen
anderen Begrenzern den Vorteil, daß eine zusätzliche Koppelwiderstand R8 an der Betriebsgleichspan-
Bedämpfung des Ausgangskreises in Abhängigkeit nung Ub und führen dadurch einen Gleichstrom in
von der Eingangsamplitude nicht eintritt. Durchlaßrichtung. Die in den Sekundärwicklungs-
Durch die zusätzliche Verwendung von Mitteln hälften W2 und W3 erzeugten Sinusspannungen ändern
zum Abkappen dieser Sinusspannung wird eine 65 nun die Verteilung des durch die hohen Vorwiderweitere
Verminderung der Störmodulation gerade stände erzwungenen, praktisch konstanten Gleichwährend
der Zeiten erreicht, während denen die vom stromes / auf die Widerstände 2?4 bzw. R5 einerseits
FM-Demodulator kommende Spannung jeweils einen und auf die Dioden D1 und D2 andererseits. Dabei
kann aber der positive Spannungsabfall an i?4 bzw R5
niemals größer als i?4 · / werden; es tritt also ein Abkappung
der positiven Spannungshalbwellen ein. Nun sind selbstverständlich die Wicklungshälften W2
und W3 so gepolt, daß sie gegenphasige Spannungen
liefern, so daß also die Abkappung an den beiden Belastungswiderständen abwechselnd eintritt, wie es
die Fig. 3 zeigt.
Dem Verbindungspunkt zwischen Ri und R5 wird
nun außerdem über einen Gleichspannungstrennkondensator C5 die vom FM-Demodulator kommende
Spannung zugeführt. Die äußeren Anschlußpunkte von R1 und R5 sind über weitere Gleichspannungstrennkondensatoren
C6 und C7 mit den Steuergittern
zweier gleicher Triodensysteme V2 und V3 verbunden.
Die Kathoden der Trioden sind gemeinsam über eine Kondensator-Widerstands-Kombination A11, C8 nach
Masse abgeleitet. An den beiden Steuergittern von V2 und V3 werden also Summenspannungen wirksam,
die sich aus der vom FM-Demodulator kommenden Spannung und der jeweiligen Schaltspannung zusammensetzen.
R9 und R10 sind Gitterableitwiderstände.
Die Anoden der Triodensysteme werden über Widerstände A12 und R1S gespeist; außerdem sind sie
über Kondensatoren C9 und C10 nach Masse überbrückt.
Diese Kondensatoren sind beispielsweise so bemessen, daß sie mit den ihnen parallelliegenden Gesamtwiderstandswerten
zusammen die im FM-Rundfunk übliche Deemphasis-Zeitkonstante ergeben. Für die Schaltfrequenz ergeben sich dann relativ geringe
Impedanzwerte, so daß die schaltfrequente Anodenwechselspannung auf wenige Volt beschränkt bleibt.
Die Anoden sind über zwei Kondensatoren C11
und C12 mit den Ausgangsanschlüssen verbunden,
welche zu den weiteren Stufen der beiden NF-Kanalverstärker NFl und NF 2 führen. Dort sind meist
noch weitere Siebmittel zum Unterdrücken der Schaltfrequenz erforderlich, damit nicht die Schaltfrequenzrestspannung
eine unerwünscht große Zusatzaussteuerung der Endröhren hervorbringt. Diese Siebmittel
können z. B. in je einem Sperrkreis, je einem Saugkreis oder auch in je einem aus Widerständen und
Kondensatoren bestehenden Doppel-T-Glied bestehen.
Da die Schaltspannung und die vom FM-Demodulator kommende Spannung in dem Schaltungsbeispiel
nach Fig. 5 durch den als Symmetriertransformator wirksamen Transformator T entkoppelt werden
müssen, muß dieser Transformator so gebaut sein, daß keine kapazitive Einstreuung der Schaltfrequenz
vom Primärkreis W1, C4 auf den Sekundärkreis erfolgen
kann. Er muß deshalb entsprechend elektrische Abschirmungen aufweisen. In Fig. 6 ist ein Beispiel
für die konstruktive Anordnung der Wicklungen und Abschirmungen in einem solchen Transformator in
einer Längsschnittzeichnung dargestellt. Als Kern wird ein zweiteiliger Ferrit-Schalenkern F verwendet,
der einen Luftspalt L in seinem Mittelteil aufweist. C-C bedeutet die Mittelachse des Ferrit-Schalenkerns.
Dieser Kern ist zwischen zwei leitenden, mit Masse verbundenen Abschirmblechen S2 und S3 montiert.
Dabei kann S2 z. B. das Chassisblech sein. Eine Schraube Sch und eine Mutter M dienen zum Zusammenhalten.
Innen ist zunächst die Primärwicklung W1 untergebracht. Der übliche isolierende Wickelkörper
dafür ist in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber fortgelassen. Die Wicklung W1 ist auf ihrer
Außenfläche von einer leitenden Abschirmfolie S1
umschlossen, die ebenfalls mit Masse verbunden ist.
Über dieser Abschirmfolie sind dann die beiden Sekundärwicklungshälften
W2 und W3 angebracht.
Zwischen diesen und der Abschirmfolie soll eine ausreichend dicke, am besten perforierte Isolationsschicht
liegen, damit die Kapazität zwischen den Sekundärwicklungshälften und Masse genügend klein bleibt.
Während die Anschlußdrähte W1 a und W1 e der
Primärwicklung durch ein Loch in dem linken Ferritkörper und ein Loch in dem Abschirmblech S2
nach der Seite herausgeführt sind, führen die Anschlußdrähte PF2 a, W2 e, W3 a und W3 e durch einen
Schlitz im Ferritmantel radial nach außen. Somit sind auch die Anschlußdrähte auf der Sekundärseite
gegenüber denen der Primärseite entkoppelt. Die beiden Abschirmbleche S2 und S3 sollen unmittelbar
auf den Stirnflächen des Ferritkerns satt aufliegen. Sie verhindern dann eine Kopplung über ein durch die
Ferritkörper übertragenes elektrisches Feld, indem sie den größten Teil der störenden Feldlinien nach
Masse ableiten.
Zum Amplitudenbegrenzer für die Schaltfrequenz wird noch folgendes bemerkt: Statt eines Pentodenbegrenzers
könnte z. B. ein Amplitudenbegrenzer mit längsgeschalteter Diode verwendet werden, wie er im
Hauptpatent zur Begrenzung der Zwischenfrequenz benutzt wird. Wesentlich ist, daß nicht die Spannung
begrenzt wird, sondern der Strom, weil bei einer Spannungsbegrenzung nicht die im Patentanspruch
verlangte Sinusform der Schaltwechselspannung erzielt würde. Der Strom muß nach der Begrenzung
einem Parallelschwingungskreis zugeführt werden, damit dieser aus dem verzerrten Strom wieder eine
sinusförmige Spannung herstellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Einrichtung zur Gewinnung einer ungestörten Schaltspannung konstanter Amplitude bei einem Empfänger für ein stereophoniscb.es Rundfunksystem nach Patent 1095 331, dadurch gekenn zeichnet, daß die im AM-Demodulator gewonnene, mit niederfrequenten Störspannungen, z. B. Rauschen, verunreinigte Schaltwechselspannung zunächst einem Strombegrenzer, z. B. einem Pentodenbegrenzer, zugeführt wird und daß aus dem begrenzten Strom mit Hilfe eines Resonanzkreises (C4, W1) in an sich bekannter Weise eine annähernd sinusförmige Wechselspannung hergestellt wird, aus der mittels eines Übertragers (W1, W2, W3) zwei zueinander gegenphasige, annähernd sinusförmige Wechselspannungen gewonnen werden und daß dann die positiven Amplituden der beiden Wechselspannungen, die zum Öffnen der beiden Übertragungswege dienen, durch je einen Spannungsbegrenzer, z. B. eine vorgespannte Diode (D1, D2), so abgekappt werden, daß die Spannungsplateaus sich über einen Winkel von je etwa 0,2 bis 0,4 π erstrecken, entsprechend den Zeiten der reinen ^-Abhängigkeit bzw. der reinen B-Abhängigkeit der vom FM-Demodulator gelieferten Spannung.In Betracht gezogene Druckschriften:
»Funk-Technik«, Nr. 8, 1958, S. 244/245.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen109 750/390 12.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET17142A DE1119928B (de) | 1959-05-02 | 1959-08-29 | Einrichtung zur Gewinnung einer ungestoerten Schaltspannung bei einem Empfaenger fuer ein stereophonisches Rundfunksystem |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET16632A DE1095331B (de) | 1959-05-02 | 1959-05-02 | Stereophonisches Rundfunksystem |
| DET17142A DE1119928B (de) | 1959-05-02 | 1959-08-29 | Einrichtung zur Gewinnung einer ungestoerten Schaltspannung bei einem Empfaenger fuer ein stereophonisches Rundfunksystem |
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|---|---|
| DE1119928B true DE1119928B (de) | 1961-12-21 |
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ID=25999318
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET17142A Pending DE1119928B (de) | 1959-05-02 | 1959-08-29 | Einrichtung zur Gewinnung einer ungestoerten Schaltspannung bei einem Empfaenger fuer ein stereophonisches Rundfunksystem |
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1959
- 1959-08-29 DE DET17142A patent/DE1119928B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
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| None * |
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