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DE1119878B - Sperreinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Ruecklaufs des Wagens an Schreib- und aehnlichen Maschinen - Google Patents

Sperreinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Ruecklaufs des Wagens an Schreib- und aehnlichen Maschinen

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Publication number
DE1119878B
DE1119878B DEU3830A DEU0003830A DE1119878B DE 1119878 B DE1119878 B DE 1119878B DE U3830 A DEU3830 A DE U3830A DE U0003830 A DEU0003830 A DE U0003830A DE 1119878 B DE1119878 B DE 1119878B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
carriage
stop
return
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU3830A
Other languages
English (en)
Inventor
John Toggenburger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Corp
Original Assignee
Underwood Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US503083A external-priority patent/US2965211A/en
Application filed by Underwood Corp filed Critical Underwood Corp
Publication of DE1119878B publication Critical patent/DE1119878B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • B41J21/06Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines with means for preventing rebound from stops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/68Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • B41J21/10Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines with central, counter, or equivalent stop projected into path of tabulation stops

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  • Transmission Devices (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description

  • Sperreinrichtung für eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Rücklaufs des Wagens an Schreib-und ähnlichen Maschinen Die Erfindung betrifft eine Sperreinrichtung für Vorrichtungen zum Begrenzen des Tabulier- und/oder Rücklaufs des Wagens an Schreib- und ähnlichen Maschinen mit zwecks Erteilung verhältnismäßig kurzer Schaltschritte, z. B. für den Buchstabenbreiten angepaßte Schaltschritte, gedrängter Zahnteilung des ,gezahnten Schaltgliedes des Schaltschlosses, bei denen unter Abschaltung des Schaltschlosses während des Wagenlaufes der Lauf des Wagens durch einen einstellbaren Reiter bzw. Randsteller und einen mit ihm zusammenwirkenden Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag gesteuert wird, wobei in ein im Maschinen-Pstell gelagertes, gezahntes Sperrglied, dessen Zahn teilung ein ganzes Vielfaches der Zahnteilung des gezahnten Schaltgliedes des Schaltschlosses beträgt und das mit dem Wagen gekuppelt ist, eine Sperrklinke eingreifen kann, die von dem Wagen gesteuert wird, derart, daß beim Auftreffen des Reiters bzw. Randtellers auf den Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag dieser in die Sperrstellung ausweicht, wodurch die Sperrklinke in das Sperrglied einrückt und der Lauf des Wagens unterbrochen wird.
  • Wenn der Wagen einer Schreibmaschine mit gedrängter Zahnteilung des gezahnten Schaltgliedes des Schaltschlosses entgegen seiner Tabulier- oder Rücklaufbewegung infolge seiner erheblichen kinetischen Energie zurückspringt, wird die Schaltklinke häufig um eine oder mehrere Zahnteilungen abweichend von der gewünschten Stellung in das Schaltschloß zurückgestellt. Es ist daher schwierig, unter Berücksichtigung der Fertigungstoleranzen und des notwendigen Spiels der verschiedenen Teile den Wagen genau an der richtigen Stelle endgültig zu stoppen.
  • Es ist eine Sperreinrichtung für Vorrichtungen zum Begrenzen des Tabulier- und/oder Rücklaufs des Wagens an einer kraftangetriebenen Schreibmaschine mit normaler Zahnteilung des Schaltschlosses vorgeschlagen worden, bei denen unter Abschaltung des Schaltschlosses während des Wagenlaufs der angetriebene Lauf des Wagens nach dem Betätigen einer Tabulier- bzw. Wagenrücklaufauslöstaste durch einen von einer gleichzeitig betätigten Einstelltaste einstellbaren Reiter bzw. Randsteller und einen mit ihm zusammenwirkenden Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag gesteuert wird, wobei in eine im Maschinengestell fest gelagerte, mit dem Wagen gekuppelte Zahnstange mit ebenfalls normaler Zahnteilung je nach der betätigten Auslöstaste eine von zwei Sperrklinken eingreifen kann, die von dem Wagen gesteuert wird, derart, daß beim Auftreffen des eingestellten Reiters bzw. Randstellers auf den Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag dieser in die Sperrstelluno, ausweicht, wodurch die zugehörige Sperrklinke in die Zahnstange einrückt und der Lauf des Wagens unterbrochen wird, woraufhin beim Loslassen der Auslöstaste die Schaltklinke in. das Schaltschloß zurückgestellt und beim gleichzeitigen Loslassen der Einstelltaste der Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag, ausgeschaltet und die eingerückte Sperrklinke aus der Zahnstange wieder ausgehoben wird.
  • Die bekannte Sperreinrichtung weist den Nachteil auf, daß das Zurückstellen der Schaltklinke in das Schaltschloß vom zeitgerechten Loslassen der betätigten Auslöstaste abhängig ist, so daß bei frühzeitigem Loslassen der Auslöstaste und damit frühzeitigem Zurückstellen der Schaltklinke das Schaltschloß an Stelle der Zahnstange den vollen Stoß des Wagens aufzunehmen hat. Weiterhin ist diese Sperreinrichtuno, auch bei Automatisierung der Handhabung ungeeignet für Schreibmaschinen mit gedrängter Zahnteilung des Schaltschlosses, weil die Zahnstange fest im Maschinengestell und damit die Sperrklinken auf dem Wagen angeordnet sind, wodurch zwischen Schaltklinke und Schaltschloß einerseits und Sperrklinken und Zahnstange andererseits ein derartiges Spiel eintreten kann, daß die Schaltklinke unter Umständen mit einem Spielraum von mehr als einer Zahnteilung in das Schaltschloß zurückgestellt wird.
  • Es ist ferner eine Sperreinrichtung für Vorrichtungen zum Begrenzen des Tabulier- und/oder Rücklaufes des Wagens an einer kraftangetriebenen Schreibmaschine mit großer Teilung der Schaltzahnstange des Schaltschlosses bekannt, bei denen beim Betätigen der Tabulier- bzw. Wagenrücklauftaste unter Abschaltung des Schaltschlosses die entsprechend der EinheitsteilLing gestaffelten Schaltklinken des Schaltschlosses aus der Schaltzahnstange ausgehoben und derart gesteuert werden, daß sie bei ihrem Zurückstellen am Ende des Wagenlaufes die Schaltzahnstange nach einem Vielfachen der Einheitsteilung stoppen, wobei gleichzeitig mit den gestaffelten Schaltklinken eine Hilfsklinke mit großer Zahnteilung ebenfalls in die Schaltzahnstange eingreift, um von ihr mitgenommen züi werden und als Hilfssteuermittel auf das Schaltschloß einzuwirken, ohne aber zwecks Begrenzung des Tabulier- oder Rücklaufes selbst an der Sperrung der Schaltzahnstange teilzunehmen.
  • Diese Sperreinrichtung ist jedoch nur für Schreibmaschinen mit großer Teilung der Schaltzahnstange geeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Nach dem Hauptmerkmal der Erfindung ist das Sperrglied mit großer Teilung und kräftigen Zähnen fest in an sich bekannter Weise mit dem gezahnten Schaltglied des Schaltschlosses verbunden und rückt beim Ausweichen des Stoppfingers bzw. Rücklaufanschlags in die Sperrstellung über ein vom Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag betätigtes Hebelwerk die Sperrklinke in das Sperrglied ein und ist unter Zurückstellen der Schaltklinke in das Schaltglied mit an sich bekannten Mitteln die Sperrklinke mit zeitlicher Verzögerung durch eine mit dem Hebelwerk verbundene, an sich bekannte mechanische Verzögerungsvorrichtung in an sich bekannter Weise zurückstellbar.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Fio, 1 bis 6 der Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen von rechts gesehenen Schnitt durch eine Schreibmaschine mit gedrängter Zahnteilung des Schaltschlosse.s, Fiu. 2 und 2 a eine Draufsicht auf einen Teil der in Fig. 1 gezeigten Maschine in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 3 eine schaubildliche Vorderansicht eines Teiles der Maschine, Fig. 4 und 5 einen von vom gesehenen Schnitt durch einen Teil der Maschine in verschiedenen Arbeitsstellungen und Fio,. 6 eine schaubildliche Vorderansicht eines Teiles der Maschine.
  • Auf der Welle 34 (Fig. 1 und 2) des mit dem Wagen 25 gekuppelten Schaltrades 33 mit gedrängter Zahnteilung sitzt ein als Zahnrad 225 ausgebildetes gezahntes Sperrglied mit großer Teilung. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Zähne des Zahnrades 225 um drei Schalteinheiten voneinander entfernt sind. In das Zahnrad 225 kann eine von einem Sperrschieber 226 getragene Sperrklinke 226 a (Fig. 2 a) eingreifen. Der Sperrschieber 226 ist in einer Ausnehmung 283 a eines gestellfesten Blocks 283 geführt und liegt unter der Wirkung einer Feder 285 gegen die linke Backe der Ausnehrnung an. Der Sperrschieber 226 ist an einem zweiarmigen Hebel 277 (Fig. 1) angelenkt, von dem der obere Arm entgegen der Wirkung einer verhältnismäßig starken Feder 282 von einer Klinke 280 (Fig. 2), auf die über einem auf der Klinke 280 in 352 gelagerten Haken 351 eine Feder 281 einwirkt, in verklinkter Stellung gehalten wird. Die Weite der Ausnehmung283a ist derart bemessen, daß sie der Schaltklinke226a ein Ausschwingen in der Bewegungsrichtung des Zahnrades225 entsprechend einer knappen Zahnteilung des letzteren ermöglicht.
  • Der Hebe1277 ist lose gelagert auf einer im Maschinengestell gelagerten Welle 278, auf der ein Arm 290 (Fig. 1) sitzt, der mit seinem unteren Ende mit etwas Spielraum gleichzeitig auf zwei auf der gestellfesten Achse 273 gelagerte Klinken 272 und 348 (Fig. 2 und 6) einwirken kann. Unter der Wirkung ihrer Federn 274 bzw. 349 liegen die zwei Klinken 272 und 348 jeweils gegen einen Arm 268 bzw. Hebe1346 an.
  • Auf der Welle 278 sitzt weiterhin ein Arm 291 (Fig. 1), der mit zwei Stiften 292 den unteren Arm des Hebels 277 mit etwas Spielraum umfaßt und unter der Wirkung einer Feder 293 gewöhnlich mit dem rechten Stift 292 gegen den Hebel 277 anliegL Auf der Welle 278 sitzt noch ein Arm 294, auf dem ein Nocken 296 drehbar ist, der durch eine an sich bekannte, aus einer kraftangetriebenen Gummirolle 298 bestehenden, mechanischen Verzögerungsvorrichtung in bekannter Weise jeweils um eine Umdrehung antreibbar ist. Auf der Welle 278 sitzt schließlich ein Arm 354, der auf den Haken 351 (Fig. 2) einwirken kann. Dieser liegt gewöhnlich gegen einen Arm 350 an, der auf einer im Maschinengestell gelagerten Achse 318 sitzt.
  • Der Wagen 25 trägt in bekannter Weise einerseits einen Satz von einstellbaren Reitern 228 (Fig. 1 und 4) und andererseits einen einstellbaren linken Randsteller 333 (Fig. 2 und 3). Sowohl der gegenseitige Abstand der Reiter 228 (Fig. 4) als auch die Zahnteilung der Randstellerzahnstange (Fig. 3) entsprechen der Zahnteilung des Zahnrades 225 und betragen damit jeweils drei Schalteinheiten.
  • Die Sperreinrichtung arbeitet beim Tabulierlauf das Wagens wie folgt: Beim Niederdrücken der Tabuliertaste 248 (Fig. 1) wird in bekannter Weise durch eine Zahnwelle 15 eine Welle 262 mit den darauf sitzenden Armen 268 und 265 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt und durch die hinter dem Arm 268 einfallende Klinke 272 in der geschwenkten Stellung gehalten. Dadurch wird einerseits über einem bekannten Auslösehebel 85 (Fig. 2) die Schaltklinke 32 aus dem Schaltrad 33 ausgehoben, womit bekanntlich das Schaltschloß abgeschaltet und der Wagen freigegeben wird, und andererseits über einem Lenker 266, Hebel 267, Schieber 250 (Fig. 4), Hebel 243 mit Schulter 253 und Stift 242, Ausnehmung 241 und Feder 254 eine mit einem Stoppfinger235a versehene Stoppstange235 in bekannter Weise nach oben in die Bahn der eingestellten Reiter 228 in die Stellung nach Fig. 5 bewegt.
  • Wenn nun während des durch die bekannte Wagenaufzugsfeder bewirkten Tabulierlaufes des Wagens 25 ein eingestellter Reiter 228 in seiner Linksbewegung auf den von der Tabuliertaste248 eingestellten Stoppfinger 235a auftrifft, so wirkt der nach links ausweichende Stoppfinger 235 a auf die Kante 287 der Klinke 280 (Fig. 2) und schwenkt letztere im Uhrzeigersinn, so daß der Hebel 277 freigegeben wird. Unter der Wirkung seiner Feder 282 (Fig. 1) schwingt der Hebel 277 im Uhrzeigersinn und bringt die Sperrklinke 226 a in Eingriff mit dem Zahnrad 225, das sich entgegen dem Uhrzeigersinn (Fig. 2) dreht. Die Kante 287 der Klinke 280 ist so gegenüber dem Stoppfinger 235 a angeordnet, daß die Klinke 280 gerade dann den Hebel 277 auslöst, wenn eine der steilen Zahnflanken des Zahnrades 225 an der Anschlagkante der Sperrklinke 226 a (Fig. 2 a) vorbeigelaufen ist. Daher hat die Sperrklinke226a ausreichend Zeit, um zuverlässig in das Zahnrad 225 einzurücken und dessen nächsten Zahn festzuhalten. Dabei wird die Sperrklinke 226 a von der linken Backe der Ausnehmung 283 a im Block 283 zurückgestoßen, so daß der Wagen vorübergehend zurückspringt und die Sperrklinke226a den Zahn des Zahnrades n-ütnimmt, bis sie gegen die rechte Backe der Ausnehmung anläuft. Wenn das Zurückspringen des Wagens größer ist als die Weite der Ausnehmung283a, so gleitet die lange Zahnflanke des nächstfolgenden Zahnes ein wenig an der Sperrklinke entlang, jedoch nicht so viel, daß die Sperrklinke226a die Herrschaft über das Zahnrad 225 verliert. Unter der Wirkung der Wagenaufzugsfeder kommt das Zahnrad 225 nach kurzer Zeit zum Stillstand und wird von der Sperrklinke 226 a, die dann wieder an der linken Backe der Ausnehmung 283 a anliegt, genau eingestellt.
  • Wenn der Stoppfinger 235 a unter der Wirkung des Reiters 228 nach links bewegt wird, bringt, noch bevor die Sperrklinke 226 a das Zahnrad 225 anhält, die rechte Flanke der Ausnehmung 241 (Fig. 4) durch den Stift 242 den Hebel 243 leicht nach links, so daß seine Schulter 253 vom Schieber 250 abgleitet und die Stoppstange 235 von dem unter dem Abwärtszug einer Feder 245 stehenden Hebel 243 wieder in seine untere Ausgangsstellung gebracht wird.
  • Es ist hieraus ersichtlich, daß weder der Stoppfinger235a noch der Reiter228 den Stoß des Wagens aufnehmen. Demgegenüber sind die Zähne des Zahnrades 225 kräftig ausgebildet, und der Block 283 kann zweckmäßig federnd gelagert werden. Wenn der Hebel 277 wie oben im Uhrzeigersinn (Fig. 1) geschwenkt wird, folgt der Hebel 291 dem Hebel 277 unter der Wirkung der Feder 293, so daß der Arm 294 den Nocken 296 an die Gummirolle 298 drückt und der Nocken 296 eine Umdrehung ausführt. Während des ersten Viertels dieser Umdrehung läuft ein konzentrischer Teil des Nockens 296 auf der Gummirolle 298 wirkungslos ab. Während des zweiten Viertels schwenkt der Nocken 296 den Arm 294 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch der Arm 290 die Klinken 272 und 348 im Uhrzeigersinn schwenkt und die Klinke 272 den Arm 268 wieder freigibt. Daher stellt der Auslösehebel 85 (Fig. 2) die Schaltklinke 32 in die gedrängte Zahnteilung des Schaltrades 33 in einem Augenblick wieder zurück, in dem der Wagen 25, wie oben beschrieben, ausreichend Möglichkeit gehabt hat, zum Stillstand zu kommen und in genauer Stellung gegen die Sperrklinke 226 a anzuliegen.
  • Wenn mit der weiteren Drehung des Nockens 296 sein Scheitelpunkt auf der Gummirolle 298 aufläuft, hat der Arm 291 mit seinem linken Stift 292 den Hebel 277 leicht über die Grundstellung nach Fig, 1 hinausbewegt, woraufhin die Klinke280 in Arbeitsstellung einfällt und den Hebe1277 wieder festhält. Die Sperrklinke 226 a ist dadurch mit zeitlicher Verzögerung vom Zahnrad225 zurückgezogen worden und wird in der zurückgestellten Stellung festgehalten. Beim Zurückstellen der Sperrklinke 226a bewegt sich der Wagen 25 um eine kurze Strecke, um den Spielraum zwischen der Schaltklinke 32 und dem von dieser zu erfassenden Zahn des Schaltrades 33 aufzunehmen.
  • Nachdem die Gummirolle 298 den Nocken 296 über seinen Scheitelpunkt hinweggedreht hat, beendet der Nocken in bekannter Weise seine Umdrehung, und die Feder 293 schwenkt die Arme 290, 291 und 294 in die in Fig. 1 gezeigte Grundstellung zurück, in der der rechte Stift 292 gegen den Hebel 277 anliegt. Sämtliche Teile sind daher in ihre Grundstellung zurückgekehrt.
  • Die Sperreinrichtung arbeitet beim Rücklauf des Wagens wie folo Beim Niederdrücken der Wagenrücklauftaste 324 (Fig. 1) wird in bekannter Weise einerseits über eine Welle331 und Schieber344 der Hebe1346 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und durch die hinter dem Hebel einfallende Klinke 348 in der geschwenkten Stellung gehalten. Dadurch wird über dem Auslösehebel 85 (Fig. 2) die Schaltklinke 32 wie oben aus dem Schaltrad 33 ausgehoben und das Schaltschloß abgeschaltet. Andererseits wird über dem Hebel 326 (Fig. 3) ein auf der Achse 318 sitzender Hebel 316 in bekannter Weise entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Dadurch wird bekanntlich eine Trommel312 zum Aufziehen eines Zugbandes 313 eingekuppelt und andererseits über einem Schieber335 mit darauf befestigtem Stift337 ein Rücklaufanschlag 336 nach links in einer Ausnehmung 338 des Maschinengestelles bewegt.
  • Durch die Schwenkung des Hebels316 wird der auf der Achse318 sitzende Arm350 von seiner in Fig. 2 gezeigten Stellung in die Stellung gemäß Fig. 2 a gebracht, so daß der Arm 350 in den Haken 351 einfällt und der Hebel 316 mit der Klinke 280 gekuppelt wird.
  • Wenn nun während des durch das Rückzugband 313 (Fig. 3) bewirkten Rücklaufes des Wagens der linke Randsteller 333 in seiner Rechtsbewegung auf den von der Wagenrücklauftaste 324 eingestellten Rücklaufanschlag 336 auftrifft, so wirkt der bis zur rechten Flanke der Ausnehmung 338 nach rechts ausweichende Rücklaufanschlag336 auf den Stift337 und schwenkt den Hebe1316 im Uhrzeigersinn zurück. Dadurch wird einerseits die Trommel312 in bekannter Weise ausgekuppelt und andererseits der Arm 350 nach rechts in Fig. 2 a geschwenkt, so daß durch den Haken351 die Klinke280 genauso wie beim oben beschriebenen Fall der Einwirkung auf die Kante 287 im Uhrzeigersinn geschwenkt wird und den Hebe1277 freigibt. Auch jetzt wird die Sperrklinke226a in Eingriff mit dem Zahnrad225 gebracht, das sich aber diesmal im Uhrzeigersinn (Fig. 2) dreht. Die Einrichtung ist dabei so angeordnet, daß die Klinke 280 gerade dann den Hebel 277 auslöst, wenn der Wagen in die Stellung gelangt, in der er endgültig zum Stillstand kommen soll. Die Ausnehmung 338 ermöglicht es jedoch dem Wagen, durch seine kinetische Energie um etwa zwei oder drei Schalteinheiten gegenüber der gewünschten Stellung zu weit nach rechts zu laufen, woraufhin er in entgegengesetzter Richtung zurückspringt, bis das Zahnrad 225 von der Sperrklinke 226 a in der gewünschten Stellung zum Stillstand gebracht wird.
  • Auch diesmal schwingt der Arm 291 im Uhrzeigersinn, und der Nocken 296 führt eine Umdrehung aus, wodurch der Hebel 290 die Klinken 272 und 348 betätigt und die Klinke 348 den Hebel 346 wieder freigibt, so daß die Schaltklinke 32 im richtigen Augenblick in das Schaltrad 33 zurückgestellt wird. Die Sperrklinke 226 a wird wieder mit zeitlicher Verzögerung von dem Zahnrad 225 zurückgezogen, während der Arm 354 den Haken 351 aus dem Arm 350 loshakt und die Klinke 280 den Hebel 277 wieder in der Grundstellung (Fig. 2) festhält. Beim Zurückstellen der Sperrklinke 226 a bewegt sich der Wagen um eine kurze Strecke, um den Spielraum zwischen der Schaltklinke 32 und dem von dieser zu erfassenden Zahn des Schaltrades 33 aufzunehmen.
  • Damit bei am Ende des Wagenrücklaufs eventuell noch gedrückt gehaltener Wagenrücklauftaste 324 der Hebel 346 nicht weiter das Schaltschloß abschaltet, hängt an der Klinke 348 (Fig. 1) eine Stange 355, die über einen Stellring 356 den Hebel 344 anhebt und ihn vom Hebel 346 loslöst.
  • Der Wagen 25 kann auch dann genau zurückgeführt werden, wenn er sich nur um eine, zwei oder drei Schalteinheiten aus der vom linken Randsteller bestimmten Stellung herausbewegt hat. Bekanntlich kann sich beim kraftangetriebenen Wagenrücklauf der Wagen kurzzeitig vorwärts bewegen, bevor er durch das Zugband 313 zurückgeholt wird, Durch diese geringe Vorwärtsbewegung des Wagens wird der Randsteller 333 so weit von dem Rücklaufanschlag 336 entfernt, daß der Hebel 316 die Mög- lichkeit für ein volles Einkuppeln der Trommel 312 erhält. Der beschriebene Ablauf wird noch dadurch begünstigt. daß das Zugband313 den Wagen mit einer geringen Verzögerung bewegt, weil zuerst die Zeilenschaltvorrichtung betätigt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Sperreinrichtung für eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Rücklaufs des Wagens an Schreib- und ähnlichen Maschinen mit zwecks Erteilung verhältnismäßig kurzer Schaltschritte, z. B. für den Buchstabenbreiten angepaßte Schaltsäritte, gedrängter Zahnteilung des gezahnten Schaltgliedes des Schaltschlosses, bei denen unter Abschaltung des Schaltschlosses während des Wagenlaufes der Lauf des Wagens durch einen einstellbaren Reiter bzw. Randsteller und einen mit ihm zusammenwirkenden Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag gesteuert wird, wobei in ein im Maschinengestell gelagertes, gezahntes Sperrglied, dessen Zahnteilung ein ganzes Vielfaches der Zahnteilung des gezahnten Schaltffliedes des Schaltschlosses beträgt und das mit dem Wagen gekuppelt ist, eine, Sperrklinke eingreifen kann, die von dem Wagen gesteuert wird, derart, daß beim Auftreffen des Reiters bzw. Randstellers auf den Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag dieser in die Sperrstellung ausweicht, wodurch die Sperrklinke in das Sperrglied einrückt und der Lauf des Wagens unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (225) mit großer Teilung und kräftigen Zähnen fest in an sich bekannter Weise mit dem gezahnten Schaltglied (33) des Schaltschlosse-s verbunden ist und daß beim Ausweichen des Stoppfingers (235 a) bzw. Rücklaufanschlags (336) in die Sperrstellung über ein vom Stoppfinger bzw. Rücklaufanschlag betätigtes Hebelwerk (287, 280, 277 bzw. 335, 316, 318, 350, 351, 280, 277) die Sperrklinke (226a) in das Sperrglied (225) einrückt und daß, unter Zurückstellen der Schaltklinke (32) in das Schaltglied (33) mit an sich bekannten Mitteln, die Sperrklinke (226a) mit zeitlicher Verzögerung durch eine mit dem Hebelwerk (316) verbundene, an sich bekannte mechanische. Verzögerungsvorrichtung (298, 296) in an sich bekannter Weise zurückstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (226 a) unter Federwirkung (282) steht und in der Ruhestellung von einer Klinke (280) des Hebelwerks (287,280, 277 bzw. 335, 316, 318, 350, 351, 280, 277) gehalten wird, auf die der Stoppfinger (235 a) bzw. Rücklaufanschlag (336) einwirken. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (226a) in einer Ausnehmung (283 a) eines gestellfesten Blocks (283) geführt ist, deren Weite derart bemessen ist, daß sie der Schaltklinke (226a) ein Ausschwingen in der Bewegungsrichtung des gezahnten Sperrglieds (225) entsprechend einer knappen Zahnteilung des letzteren ermöglicht. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüchel bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsvorrichtung eine kraftangetriebene Gummirolle (298) enthält, durch die ein auf einem Rückstellarm (294)'drehbar gelagerter Nocken (296) zwecks Verschwenkung des Rückstellarms jeweils um eine Umdrehung antreibbar ist, welcher Rückstellarm, in zeitlicher Aufeinanderfolge auf die Abschalthebel (268 bzw. 346) des Schaltschlosses (85, 32) und die Schaltklinke (226 a) einwirkt. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gezahnte Sperrglied (225) aus einem an sich bekannten Zahnrad besteht, das mit dem Schaltrad (33) des Schaltschlosses in an sich bekannter Weise fest verbunden ist und gleichen Durchmesser hat. 6. Einrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Wagenrücklauftaste (324) betätigbarer Arm (350) in einen mit der Klinke (280) verbundenen Haken (351) einfallen kann, der unter der Betätigung des Armes (350) durch den Rücklaufanschlag (336) auf die Klinke (280) einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1484 113, 1488 124, 2 330 960, 2 541295, 2 547 449.
DEU3830A 1955-04-22 1956-03-31 Sperreinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Ruecklaufs des Wagens an Schreib- und aehnlichen Maschinen Pending DE1119878B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1119878XA 1955-04-22 1955-04-22
US1150657XA 1955-04-22 1955-04-22
US503083A US2965211A (en) 1955-04-22 1955-04-22 Carriage return and tabulating mechanism

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DE1119878B true DE1119878B (de) 1961-12-21

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DEU3830A Pending DE1119878B (de) 1955-04-22 1956-03-31 Sperreinrichtung fuer eine Vorrichtung zum Begrenzen des Tabulier- oder Ruecklaufs des Wagens an Schreib- und aehnlichen Maschinen

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FR (1) FR1150657A (de)

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