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DE1119755B - Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen fuer zylindrische Werkstuecke - Google Patents

Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen fuer zylindrische Werkstuecke

Info

Publication number
DE1119755B
DE1119755B DEI14750A DEI0014750A DE1119755B DE 1119755 B DE1119755 B DE 1119755B DE I14750 A DEI14750 A DE I14750A DE I0014750 A DEI0014750 A DE I0014750A DE 1119755 B DE1119755 B DE 1119755B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glue application
gluing device
workpieces
band
profiles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI14750A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jagenberg Werke AG filed Critical Jagenberg Werke AG
Priority to DEI14750A priority Critical patent/DE1119755B/de
Publication of DE1119755B publication Critical patent/DE1119755B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating
    • B65C9/2247Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating using liquid rollers or bands
    • B65C9/2252Applying the liquid on the article

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen für zylindrische Werkstücke Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen, in denen die taktweise in gleichen Abständen zugeführten, zylindrischen Werkstücke durch im Abstand voneinander angeordnete Transportbänder über die Beleimvorrichtung und anschließend über einen Etikettenstapel gerollt werden und in der die als endloses, umlaufendes Band ausgebildete Beleimvorrichtung derart angeordnet ist, daß nur ein Teil des Werkstückumfanges beleimt wird.
  • Es sind Etikettiermaschinen dieser Art bekannt, bei denen die Werkstücke in der Weise mit einem Rundum-Etikett versehen werden, daß sie zunächst unter Abwälzung entlang einer Leimauftragsvorrichtung mit einer rundum verlaufenden Beleimung versehen werden, um anschließend durch Abwälzen auf der Oberseite eines Etikettenstapels das oberste Etikett abzunehmen. Weitere Maschinen dieser Art bringen eine Anfangsbeleimung auf das Werkstück und eine Endbeleimung auf das Etikett auf. Es sind auch Etikettiermaschinen für stehend vorbewegte zylindrische Werkstücke bekannt, die nach dem Abwälzprinzip arbeiten, bei denen durch einen auf der Umfangsfläche des Werkstückes aufgebrachten Leimstreifen sowohl das vordere als auch das hintere Ende des Etiketts gehalten wird.
  • Diese bekannten Etikettiermaschinen eignen sich jedoch nicht zum Aufbringen von Etiketten, die das Werkstück nur teilweise umspannen, da keine Vorkehrungen getroffen sind, die in Abhängigkeit von der Zuführfolge der Werkstücke das Aufbringen einer der Länge der Etikette entsprechenden Leimfläche auf die Umfangsfläche des Werkstückes ermöglichen.
  • Die Voraussetzung einer derartigen Arbeitsweise bildet die arbeitstaktmäßige Abstimmung der die begrenzte Leimfläche auf das Werkstück aufbringenden Vorrichtung auf die Zuführfolge der Werkstücke.
  • Bei einer anderen bekannten Etikettiermaschine ist ein Leimband vorgesehen, das endlos beleimt ist und nur einen Teil der Umfangsfläche des zylindrischen Werkstückes beleimt. Mit dieser Maschine ist es aber nicht möglich, die in Bewegungsrichtung des zu etikettierenden Gegenstandes vorn bzw. hinten liegende Leimkante genau zu begrenzen, d. h., es ist nicht möglich, auf dem Gegenstand eine Leimfläche zu erzeugen, die genau den Abmessungen des aufzubringenden Etiketts entspricht. Darüber hinaus gewährleistet die Krümmung des endlosen Bandes im Bereich der Umleitwalzen bzw. -rollen keinen geradlinigen Verlauf der Begrenzungskante der beleimten Fläche. Die erhöhten Anforderungen an die Ausstattung von Flaschen insbesondere an die Sauber- keit der Etikettierung und an den exakten Etikettensitz machen es jedoch erforderlich, bei der Teiletikettierung, also bei Etiketten, die den Gegenstand nicht ganz umschließen, eine Leimfiäche zu erzeugen, die abmessungs- und formmäßig genau dem aufzubringenden Etikett entspricht.
  • Die Erfindungsaufgabe besteht darin, bei Beleimvorrichtungen der in Frage stehenden Art ein arbeitstaktmäßiges Aufbringen begrenzter Leiruflächen auf die zylindrischen Werkstücke zu ermöglichen. Zur Lösung dieser Erfindungsaufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Leimauftragsband an seiner den Antriebsrollen zugekehrten Seite mit registerhaltenden Profilierungen zu versehen und es durch Profilierungen in regelmäßigen Zeitabständen mit dem Leimauftragszylinder in Berührung zu bringen. Die auf dem vorliegenden und benachbarten Gebiet neuen Lösungsmittel lassen eine neue, überraschende Wirkung entstehen. Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß gemäß besonderer Ausführungsformen der Erfindung entweder das Leimauftragsband oder der Leimauftragszylinder mit diesen Profilierungen versehen ist.
  • Das Leimauftragsband wird gemäß einer weiteren besonderen Ausführung der Erfindung in an sich bekannter Weise durch ein oder mehrere endlos umlaufende Bänder gebildet und ist gemäß einer weiteren besonderen Ausführung der Erfindung auf der Seite der die Werkstücke abrollenden Transportbänder, und zwar, in Bewegungsrichtung der Werkstücke gesehen, unmittelbar vor dem Etikettenstapel angeordnet. Eine derartige Anordnung des Leimauftragsbandes hat den Vorteil, daß der Abstand zwischen Leimauftragsvorrichtung und Etikettenbehälter auf ein Mindestmaß verringert werden kann, so daß Ungenauigkeiten, die durch einen längeren Abrollweg zwischen Auftragsvorrichtung und Etikettenb eh älter möglich sind, vermieden werden. Diese Maßnahme bildet eine wesentliche Voraussetzung für die Deckungsgleichheit der beleimten Flächen mit dem aus dem Stapel herauszulösenden Etikett. Die Bänder des Leimauftragsbandes sind gemäß einer weiteren besonderen Ausführung der Erfindung in bekannter Weise in den Räumen zwischen den Transportbändem angeordnet. Außerdem ist gemäß einer weiteren besonderen Ausführung der Erfindung vorgesehen, unmittelbar hinter dem Leimauftragsband in Höhe des Etikettenstapels ein an sich bekanntes, umlaufendes Andrückwerkzeug anzuordnen. Dieses Andrückwerkzeug drückt die in Bewegungsrichtung weisende Kante des auf dem Werkstück haftenden Etiketts an, bevor dieses mit dem Transportband in Berührung kommt. Der Abstand der einzelnen Werkstücke voneinander und deren Zuführfolge werden von einer Förderschnecke bestimmt, die sich bis in den Wirkungsbereich des die Werkstücke um ihre Längsachse drehenden Förderbandes erstreckt.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand eines mit der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert: Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Draufsicht einer Etikettiermaschine; Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt der Beleimvorrichtung mit glattem Leimauftragsband und profiliertem Leimauftragszylinder; Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt der Beleimvorrichtung mit profiliertem Leimauftragsband und glattem Leimauftragszylinder, und Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die Beleimvorrichtung in Höhe der Linie 4-4.
  • Wie insbesondere in der Fig. 1 veranschaulicht ist, gelangen die Werkstücke 1 mit der kontinuierlichen Vorbewegung des Förderbandes 2 in den Bereich der Einteilschnecke 3, durch die die Zuführfolge und der Abstand der Werkstücke voneinander bestimmt werden. Auf der der Einteilschnecke 3 gegenüberliegenden Seite der Werkstückbahn ist ein endloses, kontinuierlich umlaufendes Transportband 4 angeordnet, durch das die Werkstücke 1 während ihres Durchgangs durch die Maschine in Drehung um ihre Längsachse versetzt werden. Dem Transportband 4 gegenüberliegend ist im Anschluß an die Einteilschnecke 3 eine feststehende Abrollbahn vorgesehen, die durch die Führungsschiene 5, durch den Etikettenbehälter 6 und durch die mit einem elastischen Belag versehene Andrückschiene 7 gebildet wird.
  • Nach Freigabe der Werkstücke durch die Einteilschnecke 3 und Erfassung durch das Transportband 4 erfolgt nun unter Drehung der Werkstücke um ihre Längsachse deren Vorbeibewegung an dem Leimauftragsband 8, das aus einzelnen oder mehreren endlosen, umlaufenden Bändern gebildet wird. Das um die Antriebsrollen9 und um die Leitrollen 10 geführte Leimauftragsband 8 ist auf der der Werkstückbahn zugekehrten Seite glatt und auf der Innenseite mit einer Verzahnung versehen. Durch diese Verzahnung wird eine Registerhaltung der begrenzten beleimten Profilierungen 11 des Leimauftragsbandes 8 mit den im Takt der Zuführfolge herangebrachten Werkstücken 1 gewährleistet. Der Leimauftrag auf das Leimauftragsband 8 erfolgt, wie insbesondere die Fig. 2 erkennen läßt, durch einen profilierten Leimauftragszylinder 12, der mit der Schöpfwalze 13 des Leimwerkes 14 zusammenarbeitet.
  • Das auf diese Weise mit begrenzten, im Abstand voneinander angeordneten, beleimten Profilierungen 11 versehene Leimauftragsband 8 gelangt mit der Umlaufbewegung in den Bewegungsbereich der Werkstücke 1, die sich unter Drehung um ihre Längsachse auf der Oberfläche des Leimauftragsbandes 8 abwälzen und dabei die beleimten Profilierungen 11 aufnehmen. Mit der weiteren Vorbewegung der Werkstücke 1 wälzen sich diese nun auf der Vorderseite des feststehenden Etikettenstapels 6 ab und nehmen dabei mit ihrer beleimten Umfangsfläche das oberste Etikett ab, das sich mit der weiteren Abrollbewegung des Werkstückes um dieses herumlegt. Unmittelbar oberhalb des Etikettenstapels 6 ist ein umlaufendes Andrückwerkzeug 15 angeordnet, durch das die in Bewegungsrichtung nach vorn weisende Kante des Etiketts fest gegen die Umfangsfläche des Werkstückes 1 angelegt wird. Die im Anschluß an den Etikettenstapel sich fortsetzende Drehbewegung der jetzt mit den Etiketten versehenen Werkstücke 1 bewirkt durch die Zusammenarbeit zwischen Transportband 4 und der feststehenden Andrückschiene 7 ein völliges Andrücken der Etikette an die Werkstücke.
  • In der Fig. 3 ist ein Abwandlung des Leimauftragsbandes 8 dargestellt, und zwar ist in diesem Fall das Leimauftragsband 8 mit Profilierungen 16 versehen, während der mit der Schöpfwalze 13 zusammenarbeitende Leimauftragszylinder 12 als glatter Zylinder ausgeführt ist.
  • Wie bereits erwähnt, kann sowohl das Transportband 4 als auch das Leimauftragsband 8 aus einem oder mehreren Bändern bestehen, wobei die eine Bändergruppe durch die Zwischenräume der anderen Bändergruppe hindurchgreift. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles ist die Anordnung so getroffen, daß, wie in der Fig. 4 veranschaulicht ist, das Leimauftragsband 8 aus drei Bändern und das Transportband 4 aus zwei Bändern besteht, wobei die Bänder des Transportbandes 4 durch die von den Bändern des Leimauftragsbandes 8 gebildeten Zwischenräume hindurchgreifen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen, in denen die taktweise in gleichen Abständen zugeführten, zylindrischen Werkstücke durch im Abstand voneinander angeordnete Transportbänder über die Beleimvorrichtung und anschließend über einen Etikettenstapel gerollt werden und in der die als endloses, umlaufendes Band ausgebildete Beleimvorrichtung derart angeordnet ist, daß nur ein Teil des Werkstückumfanges beleimt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Leimauftragsband (8) an seiner den Antriebsrollen (9) zugekehrten Seite mit registerhaltenden Profilierungen versehen ist und durch Profilierungen (11, 11 a) in regelmäßigen Zeitabständen mit dem Leimauftragszylinder (12) in Berührung steht.
  2. 2. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierungen (11) auf dem Leimauftragsband (8) angebracht sind.
  3. 3. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierungen (lla) auf dem Leimauftragszylinder (12) angeordnet sind.
  4. 4. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Leimauftragsband (8) in an sich bekannter Weise durch ein oder mehrere endlose, umlaufende Bänder gebildet wird.
  5. 5. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leimauftragsband (8) auf der Seite der die Werkstücke (1) abrollenden Transportbänder (4), und zwar, in Bewegungsrichtung der Werkstücke (1) gesehen, unmittelbar vor dem Etiketten stapel (6) angeordnet ist.
  6. 6. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Bänder des Leimauftragsbandes (8) in den Räumen zwischen den Transportbändern (4) angeordnet sind.
  7. 7. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter dem Leimauftragsband (8) in Höhe des Etikettenstapels (6) ein an sich bekanntes, umlaufendes Andrückwerkzeug (15) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 572713; französische Patentschrift Nr. 1090 372; britische Patentschriften Nr. 343 509, 688 813.
DEI14750A 1958-04-26 1958-04-26 Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen fuer zylindrische Werkstuecke Pending DE1119755B (de)

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DE (1) DE1119755B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2543117A1 (de) * 1975-09-26 1977-04-07 Omnitechnic Gmbh Vorrichtung zur beschichtung eines bestimmten bereiches von zylindrisch geformten werkstuecken mit einem viskosen medium
DE3415710A1 (de) * 1984-04-27 1985-11-07 Pirzer, Carl, 8402 Neutraubling Etikettiermaschine fuer behaelter
WO2014206513A1 (de) * 2013-06-27 2014-12-31 Khs Gmbh Verfahren sowie etikettiermaschine zum etikettieren von behältern

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB343509A (en) * 1929-11-14 1931-02-16 Jacob Semenovitch Korabelnikof Automatic labelling machine
DE572713C (de) * 1929-01-23 1933-03-21 Jagenberg Werke Ag Vorrichtung zur Herstellung einer Formgummierung, bei der Formleisten o. dgl. mit Unterlage auf eine Walze o. dgl. gespannt sind
GB688813A (en) * 1950-09-09 1953-03-11 Jagenberg Werke Ag Machine for labelling bottles and other cylindrical objects
FR1090372A (fr) * 1953-12-29 1955-03-30 Brondel Machine à étiqueter

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