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DE1119587B - Regner mit Schwinghebel - Google Patents

Regner mit Schwinghebel

Info

Publication number
DE1119587B
DE1119587B DEP23666A DEP0023666A DE1119587B DE 1119587 B DE1119587 B DE 1119587B DE P23666 A DEP23666 A DE P23666A DE P0023666 A DEP0023666 A DE P0023666A DE 1119587 B DE1119587 B DE 1119587B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sprinkler
rocker arm
switching
nozzle
sprinkler according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP23666A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Perrot
Emil Schucker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Perrot Regnerbau GmbH and Co
Original Assignee
Perrot Regnerbau GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perrot Regnerbau GmbH and Co filed Critical Perrot Regnerbau GmbH and Co
Priority to DEP23666A priority Critical patent/DE1119587B/de
Publication of DE1119587B publication Critical patent/DE1119587B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/0455Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet the outlet elements being rotated by a deflecting element being successively moved into the discharged jet by the action of a biasing means and out of the discharged jet by the discharged jet

Landscapes

  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Regner mit Schwinghebel Die Erfindung bezieht sich auf einen Regner mit diametral in einem vertikalen, drehbar gelagerten Trägerteil angeordneter Wurfdüse und Treibdüse sowie einem federgesteuerten Schwinghebel, dessen Schwingachse koaxial zum Trägerteil gelegen ist.
  • Auf Grund der in der Praxis bestehenden Erfordernisse und Wünsche haben sich in der Beregnungstechnik, insbesondere auch bei der genannten Regnergattung, unterschiedliche Bauformen ergeben. Die hauptsächlichsten sind: Der »Langsamregner« (Schwachregner) mit Niederschlagsdichten von 1 bis 5 mm/h; der »Mittelstarkregner« mit Niederschlagsdichten von 8 mm/h; der »Starkregner« mit Niederschlagsdichten bis 20 mm/h; der »Niederdruckregner« für Drücke ab 0,5 atü; der »Wende-oder Sektorregner« zur Beregnung von Kreisausschnitten in seiner Anwendung für alle bisher erwähnten Verhältnisse; der »doppeldüsige Regner« für die Beregnung von Obstkulturen oder solchen Kulturen, die eine Beregnung über den Baumkronen notwendig machen, und bei welchen durch zwei gegenüberstehende Düsen die sonst auftretenden Reaktionskräfte aufgehoben werden.
  • Der »Gartenregner« in seiner Verwendungsfähigkeit als Rundregner bzw. als Sektorregner für kleinere und für größere Wurfweiten, je nach den verschiedenartigen Bedürfnissen, die sowohl im Gartenbau als auch im Ziergarten, in Parks usw. auftreten.
  • Es ist an sich bekannt, einen doppeldüsigen Regner mit einer' Schwinghebelvorrichtung anzutreiben. Die eine der beiden Düsen vermittelt dem Regner im Zusammenwirken mit dem Schwinghebel die erforderlichen Drehimpulse: Die federgesteuerte Schwingbewegung des Hebels wird durch die Bewegungsenergie des aus der einen Düse austretenden Strahles erreicht, in welchen ein Prallkörper des Schwinghebels periodisch gelangt. Der Strahl dieser Düse treibt den Schwinghebel an, der seinerseits durch rhythmischen Anschlag am drehbar angeordneten Regner eine schrittweise Drehung desselben hervorruft.
  • Es ist auch an sich bekannt, einen schwinghebelgesteuerten Wende- oder Sektorregner mit einer Wendevorrichtung auszurüsten, die eine Änderung der Drehrichtung jeweils nach Bestreichen eines gewissen Kreissektors durch die Düse ermöglicht. Die Größe des zu beregnenden Kreissektors wird hierbei durch einstellbare Anschläge bestimmt, die über ein Hebelsystem eine für die Umkehr der Drehvorrichtung erforderliche; zeitgerechte Umschaltung der Schwinghebelvorrichtung bewirken.
  • Die Vielzahl spezifischer Beregnungsgeräte führt zu einer unerwünschten Anreicherung des Fertigungsprogramms, die Lagerhaltung ist-sowohl beim Hersteller als auch beim Händler erschwert, die Fertigungsserien für die einzelnen Typen sind zahlenmäßig wenig umfangreich, was im Gegensatz zur Kalkulation großer Serien verhältnismäßig hohe Verkaufspreise bedingt.
  • Auch für den Käufer kann eine extreme Differenzierung der Typen von Nachteil sein, nämlich dann, wenn einseitige Bedürfnisse in Richtung der einen oder anderen Regnerart nicht vorliegen. Dies ist in weiten Bereichen der Landwirtschaft der Fall, insbesondere dort, wo die optimale Beregnungsweise von der wechselnden Kulturart sowie der wechselnden Lage ihrer Anbaufläche abhängig ist. Ein Beispiel für stark wechselnde Erfordernisse infolge wechselnder Anbau- und Kulturverhältnisse ist die Gärtnerei.
  • In Anbetracht der geschilderten Verhältnisse zielt die Erfindung darauf ab, zu einer gewissen Regner-Grundform zu gelangen, die mit Hilfe weniger Anbauteile die hauptsächlichen Beregnungsarten der bisherigen Sondertypen ermöglicht.
  • Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, einen einfachen, mit konstanter und gleichmäßiger Niederschlagsverteilung arbeitenden Regner zu schaffen, der sowohl als eindüsiger Kreisregner mit wahlweise großer Wurfweite und geringer Niederschlagsdichte bzw. kleiner Wurfweite und großer Niederschlagsdichte als auch als zweidüsiger Kreisregner als auch als Sektorregner verwendbar und ohne Werkzeug von der einen der genannten Verwendungsarten auf die andere umstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Trägerteil zur Aufnahme der Wurfdüse eine Bohrung aufweist, in welche wahlweise die Trägerwelle einer Wendevorrichtung einsetzbar ist, deren von in an sich bekannter Weise einstellbaren Anschlägen gesteuerte Schaltwalze in der einen seiner beiden Schaltstellungen sich im Schwingbereich des einen Flügels des zweiflügeligen Schwinghebels befindet.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die Anschläge radiale Ansätze an Ringen mit Kantenprofil sind, die die auf einer den Trägerteil tragenden Führungsbüchse sitzen und bei bestimmter Stellung zur Führungsbüchse über ein entsprechendes Kantenprofil an der Basis der Führungsbüchse abziehbar sind.
  • Nach einem weiteren Merkmal ist der Schwinghebel ein durch Pressen verformter Blechkörper, dessen Schwingachse mit Drehfeder durch eine von einem Federring am unteren Ende gefaßte Haube abgedeckt ist, welche die beiden Flügel des Schwinghebels durch seitliche Schlitze nach außen ragen läßt.
  • Die praktischen Erfahrungen im Betrieb mit schwinghebelgesteuerten Regnem haben gezeigt, daß ein aus Blech durch Kaltverformung hergestellter Schwinghebel bezüglich einer gleichmäßigen und günstigen Niederschlagsverteilung dem bislang üblichen, gegossenen Schwinghebel weit überlegen ist. Dies um so mehr, als auch bei Anwendung moderner Gußtechniken und bei peinlich genauer Nachbearbeitung der gegossenen Schwinghebel beachtliche Unterschiede im Antriebsverhalten zwischen den einzelnen Regnern einer Serie zu verzeichnen sind.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert: Fig. 1 zeigt den Regner als Kreisregner mit geschlossener Wurfdüse im Längsschnitt, und Fig. 2 zeigt den Kreisregner als Sektorregner mit Wendevorrichtung im Längsschnitt.
  • Drehlager des Trägerteiles 3 und Verbindungsglied zur Regnerleitung ist eine Führungsbüchse 2, welche mit Hilfe eines an der Basis eingeschnittenen Gewindes 2' mit dem Anschlußrohr der Regnerleitung fest verschraubt ist. Unmittelbar über dem Gewinde 2' besitzt die Führungsbüchse 2 ein Sechskantprofil2" als Angriffspunkt für einen Schraubenschlüssel.
  • Bei Verwendung des Regners als Sektorregner befinden sich auf der Führungsbüchse 2 oberhalb des Sechskantprofils 2" zwei Ringe 35, welche an ihrem Außenrand sich radial erstreckende, als Anschläge 31 dienende Ansätze aufweisen. Die Ringe sind mittels Rändelschrauben 32 auf der Führungsbüchse 2 feststellbar. Die Anschläge weisen in Fig.2 eine diametrale Stellung auf. Der innere, der Führungsbüchse 2 zugewandte Rand der Ringe 35 besitzt ein hinsichtlich seiner Gestalt dem Sechskantprofil2" entsprechendes Sechskantprofil. Die Ringe 35 mit ihren Anschlägen 31 können also bei bestimmter Winkelstellung über das Sechskantprofil 2" der Führungsbüchse 2 abgezogen bzw. auf diese Führungsbüchse 2 aufgeschoben werden, ohne daß es irgendwelcher Werkzeuge bedarf. Das Sechskantprofil2" an der Führungsbüchse 2 wirkt also als Sperr- und Schlüsselprofil für die Ringe 35.
  • Mit dem Trägerteil 3 ist die Rohrachse 1 an ihrem oberen Ende fest verschraubt. Die Rohrachse 1 ist ein hohlzylindrisches Teil, das in die Führungsbüchse 2 eingepaßt und in dieser drehbar gelagert ist. Der hohle Trägerteil 3 (Krümmer) besitzt einen basalen zylindrischen Teil, welcher in eine kegelförmig gestaltete Spitze ausläuft. Die Bohrung des Trägerteiles 3, welche der Aufnahme der Rohrachse 1 dient, ist im unteren Teil erweitert, so daß an der Grenze zwischen der engen Bohrung und der darunter anschließenden weiteren Bohrung eine horizontale Auflagefläche 3' für die Lagerfeder 8 gebildet ist. Diese befindet sich zwischen der Auflagefläche 3' und der Oberkante der Rohrachse 1; sie stellt somit ein elastisches Drehlager für das Trägerteil 3 dar, welches die Reibung bei Drehbewegung auf ein Minimum herabsetzt. An der Ober- und Unterkante der Führungsbüchse 2 sind Dichtungen 12 und 13 angeordnet.
  • Am Trägerteil 3 (Krümmer) sind alle funktionswichtigen Teile des Regners angebracht: Eine Düse 19, in drehbarer Lagerung eine Schwinghebelachse 4 mit ihrem Schwinghebel 10 sowie eine wahlweise einsetzbare Wurfdüse 17 bzw. eine Wendevorrichtung.
  • Die Düse 19 vermittelt in Zusammenwirkung mit dem Schwinghebel 10 dem Regner die erforderlichen Drehimpulse. Die federgesteuerte Schwingbewegung des Hebels wird hierbei durch die Bewegungsenergie des aus der Düse 19 austretenden Strahles bewirkt, in welchen der Prallkörper des Schwinghebels 10 periodisch gelangt. Die Düse 19 treibt den Schwinghebel an. Sie sei daher im folgenden Treibdüse genannt. Die Drehung des Trägerteiles 3 wird durch rhythmischen Anschlag des schwingenden Schwinghebels bewirkt.
  • Der Trägerteil 3 ist ein auf einer Revolverbank gefertigtes Werkstück. Er unterscheidet sich daher schon durch den hohen Grad seiner Maßhaltigkeit von den gegossenen Krümmern an sich bekannter Regner. Die Treibdüse 19 ist ein besonderer Teil, der in eine im Mantel der kegelförmigen Spitze des Trägerteiles 3 angebrachten Gewindebohrung eingeschraubt ist. Die Längsachse der Treibdüse 19 steht senkrecht zur Mantelfläche der Spitze des Trägerteiles 3.
  • Der Treibdüse diametral gegenüberliegend, ist im Mantel des Trägerteiles 3 eine weitere Gewindebohrung angebracht, deren Achse ebenfalls senkrecht zur Mantelfläche steht. In. diese Gewindebohrung ist entweder eine verschließbare Wurfdüse 17 (Fig. 1) oder eine Wendevorrichtung eingeschraubt.
  • An Stelle einer verschlossenen Wurfdüse 17 (Fig.1) kann selbstverständlich auch ein unmittelbar in die Bohrung für Wurfdüse 17 bzw. Wendevorrichtung eingesetzter Verschluß treten.
  • Die Schwinghebelachse 4 ist drehbar in der kegelförmig gestalteten Spitze des Trägerteiles 3 gelagert; sie liegt in der Längsachse des Regners. Der zweiarmige Schwinghebel 10 ist ein durch Pressen verformter Blechkörper. Seine Schwingachse 4 und seine Drehfeder 7 sind durch eine von einem Federring 16 am unteren Ende gefaßte Haube 36 abgedeckt. Die beiden Flügel 10' und 10" des Schwinghebels 10 ragen durch seitliche Schlitze der Haube 36 nach außen. Die Haube 36 besteht vorzugsweise aus Gummi; sie kann jedoch auch aus elastischem Kunststoff hergestellt sein. Zur Reibungsverminderung ist an der Berührungsfläche zwischen Schwinghebel 10 und Trägerteil 3 eine Kunststoffscheibe 9 angeordnet. Der Schwinghebel 10 ist ein durch Pressen verformter Blechkörper.
  • Der Vorteil des gepreßten Schwinghebels gegenüber dem bisher üblichen gegossenen Schwinghebel besteht in der gleichmäßigeren Wasserverteilung, die ihrerseits aus der höheren Maßhaltigkeit der durch Kaltverformung hergestellten Schwinghebel resultiert. Weitere Vorteile sind: Größere Widerstandsfähigkeit, geringeres Gewicht und nicht zuletzt niedrigere Fertigungskosten.
  • Die Lage der Wendevorrichtung am Regner ist durch die Trägerwelle 21 bestimmt, die im Anwendungsbeispiel von Fig. 2 in die Bohrung der Wurfdüse gemäß Fig. 1 eingeschraubt ist. Auf diese Trägerwelle 21 sind aufgereiht: eine Gegenmutter 20, ein zylindrisches Schaltfederlager 22 mit Schaltfeder 27 sowie mit Schalthebel 23, eine Gleitscheibe aus Kunststoff, eine Schaltwalze 25 und ein Bügel 34. Das zylindrisch ausgebildete Schaltfederlager 22 ist mittels eines Stiftes 24 mit der Trägerwelle 21 verbunden. Der Stift 24 ist durch eine Bohrung der Trägerwelle 21 hindurchgeführt, er hat in dieser Bohrung so viel Spiel, daß eine bestimmte begrenzte Schwenkbewegung des Schaltfederlagers 22 auf der Trägerwelle möglich ist. Diese Schwenkbewegung ist ausreichend, um das Kippmoment der das Schaltfederlager 22 und die Schaltwalze 25 verbindenden Schaltfeder 27 zu überwinden. Der formschlüssig auf der Trägerwelle 21 aufgesetzte Bügel 34 weist bei winkelgerechter Stellung der Wendevorrichtung zum Regner eine vertikale Lage auf. Zur Fixierung der am Bügel 34 orientierten winkelgerechten Stellung der Wendevorrichtung ist eine Gegenmutter vorgesehen, welche auf dem Anschlußgewinde der Schaltwelle 21 sitzt.
  • Anschläge 31 steuern über einen Schalthebel 23 die Wendevorrichtung. Hierbei stößt der Schalthebel '23 im Zuge der Drehbewegung des Regners an einen der- Anschläge 31 an, wodurch eine Schaltbewegung des Schaltfederlagers 22 ausgelöst wird, die das Kippmoment der Feder 27 in der einen oder anderen Richtung überwindet und in eine entsprechende Schaltbewegung der Schaltwalze 25 übersetzt.
  • Für die Schaltwalze ergeben sich zwei extreme Schaltstellungen. In der einen Schaltstellung weist die Schaltwalze 25 eine Lage auf, in welcher sie sich mit einem Ansatz 25' im Schwingbereich des einen Flügels 10" befindet. In dieser Stellung dient die Schaltwalze 25' mit ihrem Ansatz 25' als Impulsnehmer für den einen Flügel 10" des Schwinghebels 10, der keinen Prallkörper trägt. Als Impulsgeber dient hierbei ein mit dem Flügel 10" des Schwinghebels 10 fest verbundener Schraubenbolzen 29 mit seiner Kappe. (Die soeben beschriebene Schaltstellung ist nicht gezeichnet.) Durch rhythmischen Anschlag bei kurzer Schwingungsamplitude treibt der Schwinghebel den Regner an.
  • In der anderen Schaltstellung befindet sich die Schaltwalze 25 in einer Lage außerhalb des Schwingbereiches des Flügels 10" des Schwinghebels 10. Dies hat zur Folge, daß der Schwinghebel 10 mit seinem Flügel 10' in rhythmischem Anschlag an die Treibdüse 19 gelangt. Hierdurch wird der Regner in der entgegengesetzten Drehrichtung getrieben. Von Bedeutung ist hierbei, daß die Schwingungsamplitude des Schwinghebels 10 im Falle der Impulsgabe durch seinen Flügel 10' wesentlich größer ist als die Schwingungsamplitude im Falle der Impulsgabe durch den Flügel 10". Bei der größeren Schwingungsamplitude des Schwinghebels, also bei einer Schaltstellung der Schaltwalze 25 außerhalb des Schwingungsbereiches des Schwinghebels 10 und bei Schlagimpulsgabe durch den Flügel 10', gelangt der Prallkörper des Schwinghebels weniger häufig in den Strahl der Wurfdüse als bei Schlagimpulsgabe des Schwinghebels durch seinen Flügel 10" an der Schaltwalze 25. Die geringere Schwingungsamplitude hat also zahlreichere, aber schwächere Anschläge des Schwinghebels je Zeiteinheit und eine wesentlich stärkere Störung des Wurfstrahles zur Folge. Die Drehbewegung des Regners ist langsamer als die Drehbewegung in entgegengesetzter Richtung, welche durch Impulsgabe mittels des Flügels 10' hervorgerufen wird. Somit ergeben sich erhebliche Unterschiede hinsichtlich Wurfweite und Niederschlagshöhe für die beiden möglichen Drehrichtungen des Regners. In der einen Drehrichtung kann die übliche Wurfweite im Extrem auf die Hälfte verkürzt und die Niederschlagsdichte entsprechend hoch sein.
  • Die Einstellung des zu beregnenden Sektors erfolgt durch Einstellung der Anschläge 31 in einem Winkel, welcher dem Winkel des zu beregnenden Sektors entspricht. Im Ausführungsbeispiel können Kreisausschnitte von 30 bis 360° beregnet werden.
  • Der die Schaltbewegung des Schaltfederlagers 22 steuernde und mit diesem verschraubte Schalthebel 23 weist am freien Ende eine Einkerbung 23' auf, die als Angriffspunkt beispielsweise eines Einpfennigstückes zum Lösen seiner Verschraubung dient. Die Querschnittsform des Schalthebels 23 entspricht einer Bohrung 20' in der Gegenmutter 20, so daß der Schalthebel als solcher zum Anziehen bzw. zum Lösen der Gegenmutter 20 dienen kann.
  • Die Wendevorrichtung kann ohne besonderes Werkzeug mit wenigen Handgriffen vom Trägerteil 3 des Regners abgenommen und durch eine Wurfdüse ersetzt werden. Ebenso sind die Ringe 35 mit ihren Anschlägen 31 ohne besondere Hilfsmittel von ihrem Sitz abziehbar. Die Wurfdüse 17 ist auf einfache Weise durch einen Gewindestift 18 verschließbar.
  • Der erfindungsgemäße Mehrzweckregner weist somit die Voraussetzungen auf zu einer einfachen und auch von ungeübter Hand vorzunehmenden Umstellung von einem eindösigen Kreisregner zu einem zweidösigen Kreisregner oder zu einem Sektorregner und umgekehrt. Er vereinigt in sich die Möglichkeit der Beregnungsarten der zu Beginn der Beschreibung genannten hauptsächlichen Regnerbauformen. Als cindüsiger Kreisregner erfüllt er die Anforderungen, die der Kategorie der Langsamregner entsprechen (Frostschutz, Nachtberegnung, sonstige Anwendungsgebiete, die eine kleine Niederschlagsdichte in der Zeiteinheit zur Voraussetzung haben).
  • Als zweidösiger Kreisregner befindet sich der Mehrzweckregner in der Bedarfskategorie der Mittelstark- und Starkregner mit Niederschlagsdichten zwischen 5 und 20 mm und eignet sich auch für die Verwendung auf hohen Standrohren für stationäre Anlagen, beispielsweise für die Beregnung von Baumkulturen, welche infolge der Zweidüsigkeit unter Aufhebung der Reaktionskräfte erfolgt.
  • Wird an Stelle der Wurfdüse 17 eine Wendevorrichtung angebracht, dann ist aus der Grundform des Mehrzweckgerätes ein Sektor- oder Wenderegner geworden, ein Regnertypus, der in der gesamten Feldberegnung, insbesondere auch in der Gartenberegnung, häufig benötigt wird. In dieser Ausstattung des Mehrzweckregners als Sektorregner ist wiederum eine Anwendung in unterschiedlicher Weise möglich; einmal durch Verstellung der Anschläge 31 zur Beregnung von Kreisausschnitten von 30 bis 360°, zum anderen als vollständiger Kreisregner unter Ausschaltung der Anschläge. Je nach Stellung der Schaltwalze 25 (im Schwingbereich des Schwinghebels als Impulsnehmer oder außerhalb dieses Schwingbereiches) ergibt sich eine Kreisberegnung bei großer Wurfweite und geringer Niederschlagsdichte oder bei geringer Wurfweite und hoher Niederschlagsdichte. Die Möglichkeit einer Verringerung der Wurfweite durch einfache Bestimmung der Drehrichtung des Regners kommt beispielsweise einem dringenden Erfordernis im Kleingartenbau entgegen, wo es sich zum Teil um die Beregnung von kleinen oder kleinsten Flächen handelt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regner mit diametral in einem vertikalen, drehbar gelagerten Trägerteil angeordneter Wurfdüse und Treibdüse sowie einem federgesteuerten Schwinghebel, dessen Schwingachse koaxial zum Trägerteil gelegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (3) zur Aufnahme der Wurfdüse (17) eine Bohrung aufweist, in welche wahlweise die Trägerwelle (21) einer Wendevorrichtung einsetzbar ist, deren von in an sich bekannter Weise einstellbaren Anschlägen gesteuerte Schaltwalze (25) in der einen seiner beiden Schaltstellungen sich im Schwingbereich des einen Flügels (10") des zweiflügeligen Schwinghebels (10) befindet, der ohne Prallkörper ist.
  2. 2. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (31) radiale Ansätze an Ringen (35) mit Kantenprofil sind, die auf einer den Trägerteil (3) tragenden Führungsbüchse (2) sitzen und bei bestimmter Stellung zur Führungsbüchse (2) über ein entsprechendes Kantenprofil (2") an der Basis der Führungsbüchse (2) abziehbar sind.
  3. 3. Regner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der das Schaltfederlager (22) und die Schaltwalze (25) tragenden Trägerwelle (21) ein Bügel (34) aufgesetzt ist, der bei winkelgerechter Stellung der Wendevorrichtung zum Regner eine bestimmte überprüfbare Lage aufweist.
  4. 4. Regner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung der am Bügel (34) orientierten Stellung der Wendevorrichtung eine Gegenmutter (20) vorgesehen ist, welche auf dem Anschlußgewinde der Trägerwelle (21) sitzt.
  5. 5. Regner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltbewegung des Schaltfederlagers (22) steuernde und mit diesem verschraubte Schalthebel (23) am freien Ende eine Einkerbung (23') aufweist, die als Angriffspunkt für provisorische Hebelmittel zum Lösen seiner Verschraubung dient und der Schalthebel (23) seinerseits nach Abnehmen vom Schaltfederlager (22) als Hebel in eine Bohrung (20') der Gegenmutter (20) einsetzbar ist.
  6. 6. Regner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Treibdüse (19) und Wurfdüse je ein einziges Formstück sind, welches in je eine Gewindebohrung des durch spanabhebende Bearbeitung gefertigten und in eine kegelförmige Spitze auslaufenden Trägerteiles (3) eingeschraubt ist.
  7. 7. Regner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel ein durch Pressen verformter Blechkörper ist, dessen Schwingachse (4) mit Drehfeder (7)- durch eine von einem Federring am unteren Ende gefaßte Haube abgedeckt ist, welche die beiden Flügel (10', 10") des Schwinghebels durch seitliche Schlitze nach außen ragen läßt. B. Regner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibdüse an ihrem vorderen Ende einen Fortsatz aufweist, der als impulsabnehmender Anschlag für den den Prallkörper tragenden Flügel (10') des Schwinghebels (10) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 228 720, 1997 901.
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