DE1119580B - Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche - Google Patents
Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der BodenoberflaecheInfo
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- 239000002689 soil Substances 0.000 title 1
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D41/00—Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
- A01D41/12—Details of combines
- A01D41/14—Mowing tables
- A01D41/141—Automatic header control
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der
Bodenoberfläche, mit durch zwei Elektromagneten gesteuerter, hydraulischer Hubvorrichtung.
Es sind Bodenführungen für Schneidwerke an Mähdreschern bekannt, die, um ständig gleichbleibende
BodenabstandshÖhen des Schneidwerkes zu gewährleisten, mit Stützkufen bzw. Schleifkufen den Boden
abtasten.
Des weiteren ist eine Bodenführung bekannt, die nach dem elektromechanischen Prinzip arbeitet. So
wird z. B. die durch die Bodenunebenheit eingeleitete Bewegung eines Hebels für das »Ein- und Ausschalten«
bzw. für »Vor- und Rücklauf« eines Elektromotors benutzt, welcher über eine Winde das
Schneidwerk hebt und senkt.
Außerdem sind Einrichtungen zur Bodenführung bekannt, bei denen eine Hubhydraulik von den Tasteinrichtungen
aus über Gestänge und Bowdenzüge gesteuert wird.
Diese bekannten Bodenführungseinrichtungen gestatten es nicht, daß das Schneidwerk bereits gehoben
wird, wenn ein Fühler infolge einer Bodenerhebung die Aufwärtsbewegung einschaltet, und daß das
Senken erst dann eintritt, wenn alle Fühler auf »Senken« schalten und die Abwärtsbewegung ohne
Verzögerung einleiten, so daß die Taster ohne größeren Vorlauf angeordnet werden können und somit gewährleistet
ist, daß das Schneidwerk der Bodenoberfläche sicher folgt.
Die bekannten mechanisch-hydraulischen Bodenführungen erweisen sich infolge der kleinen Steuerwege
und der Gestängeluft als sehr empfindlich, so daß unter landwirtschaftlichen Bedingungen keine
sichere Arbeit gewährleistet ist.
Das direkte Abtasten mittels Schleifkufen hat den Nachteil, daß die Reibungskräfte Stützkräfte hervorrufen,
die eine Schwerzügigkeit zur Folge haben und unter ungünstigen Bedingungen die Triebräder der
Erntemaschine vom Boden abheben.
Bei dem elektromechanischen Prinzip ist die lange Reaktionszeit mit dem damit verbundenen großen
Vorlauf des Tasters als entscheidender Nachteil anzusehen. Diese Mängel sind bei der erfindungsgemäßen
Einrichtung dadurch beseitigt, daß, an einem Festpunkt des Schneidwerkes geeignet verteilt, zwei oder
mehr Tastorgane angeordnet sind, die je eine Kontakteinrichtung für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung
gesondert enthalten, wobei in den Stromkreis für einen Elektromagneten zur Auslösung des hydraulischen
Hebevorganges die oberen Kontakte parallel und die unteren Kontakte für die Senkbewegung in
Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der Bodenoberfläche
Anmelder:
VEB Mähdrescherwerk Weimar,
Weimar, Buttelstedter Str. 4
Weimar, Buttelstedter Str. 4
Werner Reinboth, Morl über Halle/Saale,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Stromkreis des ihnen zugeordneten Elektromagneten in Reihe geschaltet sind. Dabei tritt der Vorteil
ein, daß jedes Tastorgan für sich allein eine Aufwärtsbewegung des Schneidwerkes auslösen kann,
während für die Abwärtsbewegung alle Tastorgane nur gemeinsam das Senken hervorrufen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Seitenansicht einer angenommenen Abtastvorrichtung mit den schematisch dargestellten
Kontakteinrichtungen,
Abb. 2 den elektrischen Schaltplan für zwei Tastorgane ohne Darstellung der mechanischen Einrichtungen
und
Abb. 3 den Schaltplan nach Abb. 2, jedoch für z. B. drei Tastorgane.
Am Fingerbalken 1 oder an einem anderen Festpunkt des Schneidwerkes eines Mähdreschers sind
die Tastorgane 2, hier beispielsweise eine Rolle, an den Hebeln 3 befestigt, die um die Achse 4 vertikal
schwenken können.
Für diesen Zweck werden durch die Hebel 3 bei einer Aufwärtsbewegung der Tastorgane 2 Kontakte
5, 6 und bei einer Abwärtsbewegung Kontakte 7, 8 geschlossen. Mechanische Einrichtungen für die
Kontaktes, 6 und 7, 8 sind in der Elektrotechnik
hinreichend bekannt. Die Kontaktteile 6 sind alle leitend mit der Masse, in die ein Pol der Stromquelle 9
(Abb. 2 und 3) geleitet ist, verbunden. Die dazugehörigen Kontaktteile 5 sind alle mit dem einen Ende der
Wicklung eines Elektromagneten 10 leitend verbunden, der bei Stromfluß die hydraulische Einrichtung
durch den Hebel 11 auf Heben des Schneidwerkes schaltet. Das andere Ende der Wicklung des
Elektromagneten 10 führt zur Schließung des Strom-
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kreises an den nicht mit der Masse verbundenen Pol der Stromquelle 9. Jeder der vorhandenen Kontakte
5, 6 kann beim Schließen demnach den Hebevorgang auslösen. Dadurch, daß die Kontakte 5, 6 für die
Auslösung des Hebevorganges parallel in den Stromkreis für den Elektromagneten 10 geschaltet sind,
kann der Fingerbalken einseitigen Bodenerhebungen ausweichen.
Für das Senken des Schneidwerkes und damit des Fingerbalkens 1 sind beim Erfindungsgegenstand
andere Bedingungen geschaffen, da dieser Vorgang in der Praxis erst dann eingeleitet werden kann, wenn
alle vorhandenen Tastorgane gemeinsam die Senkmöglichkeit anzeigen. Bei der Parallelschaltung der
Kontakte 7, 8 in den Stromkreis für den Elektromagnetenl2
würde der Senkvorgang durch ein Tastorgan 2 schon ausgelöst, obwohl die Bedingungen bei
einem anderen Tastorgan 2 noch nicht vorhanden sind. Dabei entsteht die Gefahr, daß der Fingerbalken
einseitig schleift oder gar in eine Bodenerhebung eindringt. Die Kontakte 7, 8 sind daher in dem Stromkreis
für den Elektromagneten 12 hintereinandergeschaltet, so daß nur bei gemeinsamer Senkbereitschaft
der Tastorgane 2 ein Stromfluß für das Senken erfolgt. Dazu wird jeweils ein Kontaktteil 7 mit dem
benachbarten Kontaktteil 8, oder umgekehrt, und von den frei bleibenden Kontaktteilen wird einer mit der
Masse und der andere mit dem einen Ende des Elektromagneten 12 leitend verbunden und dieser, wie der
Elektromagnet 10, mit dem anderen Ende der Wicklung an die Stromquelle 9 angeschlossen.
Für die Erfordernisse in der Praxis werden bei den üblichen Mähdreschern zwei Tastorgane genügen,
die auf beiden Seiten des Fingerbalkens angeordnet werden, jedoch ist es ohne weiteres denkbar, daß bei
großen Schnittbreiten und schwierigen Geländeverhältnissen auch drei oder sogar mehr Tastorgane erwünscht
sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der Bodenoberfläche, mit durch zwei Elektromagneten gesteuerter, hydraulischer Hebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Festpunkt des Schneidwerkes zwei oder mehr Tastorgane (2) angeordnet sind, die je eine Kontakteinrichtung (5, 6 und 7, 8) für die Aufwärts- und für die Abwärtsbewegung aufweisen, wobei die Kontakte in dem Stromkreis des Elektromagneten (10) zur Auslösung des Hebevorganges parallel, in dem Stromkreis des Elektromagneten (12) für den Senkvorgang dagegen in Reihe geschaltet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2514764, 2555 034.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 109 749/25 12.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9582A DE1119580B (de) | 1955-10-10 | 1955-10-10 | Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV9582A DE1119580B (de) | 1955-10-10 | 1955-10-10 | Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119580B true DE1119580B (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=7572746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV9582A Pending DE1119580B (de) | 1955-10-10 | 1955-10-10 | Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119580B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2304081A1 (de) * | 1972-03-23 | 1973-10-04 | Deere & Co | Erntemaschine mit einer ueber eine hydraulische verstellvorrichtung vertikal verstellbaren aufnahmevorrichtung fuer erntegut |
| FR2429552A1 (fr) * | 1978-06-30 | 1980-01-25 | Deere & Co | Dispositif pour la commande automatique de la position de travail de l'ensemble de recolte de machines de recolte en particulier de moissonneuses-batteuses |
| DE3326609A1 (de) * | 1983-07-23 | 1985-01-31 | Claas Ohg, 4834 Harsewinkel | Anordnung zur messung der arbeitslage einer hoehenverstellbaren aufnehmervorrichtung einer erntemaschine |
| US11589511B2 (en) | 2019-05-20 | 2023-02-28 | Cnh Industrial America Llc | Control system and method for controlling a position of a header of an agricultural harvester |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2514764A (en) * | 1948-10-01 | 1950-07-11 | Gust J Herigstad | Automatic control for combine table elevators |
| US2555034A (en) * | 1948-06-08 | 1951-05-29 | Forrest J Hay | Automatic leveler for harvesters |
-
1955
- 1955-10-10 DE DEV9582A patent/DE1119580B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2555034A (en) * | 1948-06-08 | 1951-05-29 | Forrest J Hay | Automatic leveler for harvesters |
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| DE2304081A1 (de) * | 1972-03-23 | 1973-10-04 | Deere & Co | Erntemaschine mit einer ueber eine hydraulische verstellvorrichtung vertikal verstellbaren aufnahmevorrichtung fuer erntegut |
| FR2429552A1 (fr) * | 1978-06-30 | 1980-01-25 | Deere & Co | Dispositif pour la commande automatique de la position de travail de l'ensemble de recolte de machines de recolte en particulier de moissonneuses-batteuses |
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