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DE1119580B - Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche - Google Patents

Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche

Info

Publication number
DE1119580B
DE1119580B DEV9582A DEV0009582A DE1119580B DE 1119580 B DE1119580 B DE 1119580B DE V9582 A DEV9582 A DE V9582A DE V0009582 A DEV0009582 A DE V0009582A DE 1119580 B DE1119580 B DE 1119580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guiding
electromagnet
combine harvesters
cutting units
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV9582A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Reinboth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Original Assignee
MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB filed Critical MAEHDRESCHERWERK WEIMAR VEB
Priority to DEV9582A priority Critical patent/DE1119580B/de
Publication of DE1119580B publication Critical patent/DE1119580B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/14Mowing tables
    • A01D41/141Automatic header control

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der Bodenoberfläche, mit durch zwei Elektromagneten gesteuerter, hydraulischer Hubvorrichtung.
Es sind Bodenführungen für Schneidwerke an Mähdreschern bekannt, die, um ständig gleichbleibende BodenabstandshÖhen des Schneidwerkes zu gewährleisten, mit Stützkufen bzw. Schleifkufen den Boden abtasten.
Des weiteren ist eine Bodenführung bekannt, die nach dem elektromechanischen Prinzip arbeitet. So wird z. B. die durch die Bodenunebenheit eingeleitete Bewegung eines Hebels für das »Ein- und Ausschalten« bzw. für »Vor- und Rücklauf« eines Elektromotors benutzt, welcher über eine Winde das Schneidwerk hebt und senkt.
Außerdem sind Einrichtungen zur Bodenführung bekannt, bei denen eine Hubhydraulik von den Tasteinrichtungen aus über Gestänge und Bowdenzüge gesteuert wird.
Diese bekannten Bodenführungseinrichtungen gestatten es nicht, daß das Schneidwerk bereits gehoben wird, wenn ein Fühler infolge einer Bodenerhebung die Aufwärtsbewegung einschaltet, und daß das Senken erst dann eintritt, wenn alle Fühler auf »Senken« schalten und die Abwärtsbewegung ohne Verzögerung einleiten, so daß die Taster ohne größeren Vorlauf angeordnet werden können und somit gewährleistet ist, daß das Schneidwerk der Bodenoberfläche sicher folgt.
Die bekannten mechanisch-hydraulischen Bodenführungen erweisen sich infolge der kleinen Steuerwege und der Gestängeluft als sehr empfindlich, so daß unter landwirtschaftlichen Bedingungen keine sichere Arbeit gewährleistet ist.
Das direkte Abtasten mittels Schleifkufen hat den Nachteil, daß die Reibungskräfte Stützkräfte hervorrufen, die eine Schwerzügigkeit zur Folge haben und unter ungünstigen Bedingungen die Triebräder der Erntemaschine vom Boden abheben.
Bei dem elektromechanischen Prinzip ist die lange Reaktionszeit mit dem damit verbundenen großen Vorlauf des Tasters als entscheidender Nachteil anzusehen. Diese Mängel sind bei der erfindungsgemäßen Einrichtung dadurch beseitigt, daß, an einem Festpunkt des Schneidwerkes geeignet verteilt, zwei oder mehr Tastorgane angeordnet sind, die je eine Kontakteinrichtung für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung gesondert enthalten, wobei in den Stromkreis für einen Elektromagneten zur Auslösung des hydraulischen Hebevorganges die oberen Kontakte parallel und die unteren Kontakte für die Senkbewegung in Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der Bodenoberfläche
Anmelder:
VEB Mähdrescherwerk Weimar,
Weimar, Buttelstedter Str. 4
Werner Reinboth, Morl über Halle/Saale,
ist als Erfinder genannt worden
dem Stromkreis des ihnen zugeordneten Elektromagneten in Reihe geschaltet sind. Dabei tritt der Vorteil ein, daß jedes Tastorgan für sich allein eine Aufwärtsbewegung des Schneidwerkes auslösen kann, während für die Abwärtsbewegung alle Tastorgane nur gemeinsam das Senken hervorrufen können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Seitenansicht einer angenommenen Abtastvorrichtung mit den schematisch dargestellten Kontakteinrichtungen,
Abb. 2 den elektrischen Schaltplan für zwei Tastorgane ohne Darstellung der mechanischen Einrichtungen und
Abb. 3 den Schaltplan nach Abb. 2, jedoch für z. B. drei Tastorgane.
Am Fingerbalken 1 oder an einem anderen Festpunkt des Schneidwerkes eines Mähdreschers sind die Tastorgane 2, hier beispielsweise eine Rolle, an den Hebeln 3 befestigt, die um die Achse 4 vertikal schwenken können.
Für diesen Zweck werden durch die Hebel 3 bei einer Aufwärtsbewegung der Tastorgane 2 Kontakte 5, 6 und bei einer Abwärtsbewegung Kontakte 7, 8 geschlossen. Mechanische Einrichtungen für die Kontaktes, 6 und 7, 8 sind in der Elektrotechnik hinreichend bekannt. Die Kontaktteile 6 sind alle leitend mit der Masse, in die ein Pol der Stromquelle 9 (Abb. 2 und 3) geleitet ist, verbunden. Die dazugehörigen Kontaktteile 5 sind alle mit dem einen Ende der Wicklung eines Elektromagneten 10 leitend verbunden, der bei Stromfluß die hydraulische Einrichtung durch den Hebel 11 auf Heben des Schneidwerkes schaltet. Das andere Ende der Wicklung des Elektromagneten 10 führt zur Schließung des Strom-
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kreises an den nicht mit der Masse verbundenen Pol der Stromquelle 9. Jeder der vorhandenen Kontakte 5, 6 kann beim Schließen demnach den Hebevorgang auslösen. Dadurch, daß die Kontakte 5, 6 für die Auslösung des Hebevorganges parallel in den Stromkreis für den Elektromagneten 10 geschaltet sind, kann der Fingerbalken einseitigen Bodenerhebungen ausweichen.
Für das Senken des Schneidwerkes und damit des Fingerbalkens 1 sind beim Erfindungsgegenstand andere Bedingungen geschaffen, da dieser Vorgang in der Praxis erst dann eingeleitet werden kann, wenn alle vorhandenen Tastorgane gemeinsam die Senkmöglichkeit anzeigen. Bei der Parallelschaltung der Kontakte 7, 8 in den Stromkreis für den Elektromagnetenl2 würde der Senkvorgang durch ein Tastorgan 2 schon ausgelöst, obwohl die Bedingungen bei einem anderen Tastorgan 2 noch nicht vorhanden sind. Dabei entsteht die Gefahr, daß der Fingerbalken einseitig schleift oder gar in eine Bodenerhebung eindringt. Die Kontakte 7, 8 sind daher in dem Stromkreis für den Elektromagneten 12 hintereinandergeschaltet, so daß nur bei gemeinsamer Senkbereitschaft der Tastorgane 2 ein Stromfluß für das Senken erfolgt. Dazu wird jeweils ein Kontaktteil 7 mit dem benachbarten Kontaktteil 8, oder umgekehrt, und von den frei bleibenden Kontaktteilen wird einer mit der Masse und der andere mit dem einen Ende des Elektromagneten 12 leitend verbunden und dieser, wie der Elektromagnet 10, mit dem anderen Ende der Wicklung an die Stromquelle 9 angeschlossen.
Für die Erfordernisse in der Praxis werden bei den üblichen Mähdreschern zwei Tastorgane genügen, die auf beiden Seiten des Fingerbalkens angeordnet werden, jedoch ist es ohne weiteres denkbar, daß bei großen Schnittbreiten und schwierigen Geländeverhältnissen auch drei oder sogar mehr Tastorgane erwünscht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Einrichtung zur Führung der Schneidwerke von Mähdreschern nach der Bodenoberfläche, mit durch zwei Elektromagneten gesteuerter, hydraulischer Hebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Festpunkt des Schneidwerkes zwei oder mehr Tastorgane (2) angeordnet sind, die je eine Kontakteinrichtung (5, 6 und 7, 8) für die Aufwärts- und für die Abwärtsbewegung aufweisen, wobei die Kontakte in dem Stromkreis des Elektromagneten (10) zur Auslösung des Hebevorganges parallel, in dem Stromkreis des Elektromagneten (12) für den Senkvorgang dagegen in Reihe geschaltet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2514764, 2555 034.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 749/25 12.61
DEV9582A 1955-10-10 1955-10-10 Einrichtung zur Fuehrung der Schneidwerke von Maehdreschern nach der Bodenoberflaeche Pending DE1119580B (de)

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DE1119580B true DE1119580B (de) 1961-12-14

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Cited By (4)

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DE2304081A1 (de) * 1972-03-23 1973-10-04 Deere & Co Erntemaschine mit einer ueber eine hydraulische verstellvorrichtung vertikal verstellbaren aufnahmevorrichtung fuer erntegut
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US11589511B2 (en) 2019-05-20 2023-02-28 Cnh Industrial America Llc Control system and method for controlling a position of a header of an agricultural harvester

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