DE503237C - Feineinstellung fuer Aufzuege mit einem durch Kniehebelgestaenge kuppelbaren Hilfsmotor - Google Patents
Feineinstellung fuer Aufzuege mit einem durch Kniehebelgestaenge kuppelbaren HilfsmotorInfo
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- DE503237C DE503237C DESCH86166D DESC086166D DE503237C DE 503237 C DE503237 C DE 503237C DE SCH86166 D DESCH86166 D DE SCH86166D DE SC086166 D DESC086166 D DE SC086166D DE 503237 C DE503237 C DE 503237C
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- coupling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/34—Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
- B66B1/36—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
- B66B1/40—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings
- B66B1/42—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings separate from the main drive
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- Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
- Feineinstellung für Aufzüge mit einem durch Kniehebelgestänge kuppelbaren Hilfsmotor Es sind bereits Feineinstellungen für elektrische Aufzüge mit einem Hilfsmotor bekannt, der kurz vor dem Erreichen der Haltestelle an Stelle des Hauptmotors eingeschaltet wird und den Aufzug mit sehr verringerter Geschwindigkeit in die Fußbodenhöhe bewegt. Um bei Betrieb durch den Hauptmotor eine unzulässige Steigerung der Geschwindigkeit des Hilfsmotors zu vermeiden, ist das Hilfsgetriebe bei Betrieb durch den Hauptmotor abgekuppelt. Eine sichere Kupplung wird in bekannter. Weise dadurch erreicht, daß die Kuppelscheib-en durch Kniehebelgestänge aneinandergepreßt werden. Die Erfindung bezweckt, eine solche Kupplungsanordnung so auszubilden, daß ein Seitendruck auf die Welle des Hilfsmotors beim Einkuppeln, und damit die Biegungsbeanspruchung der Welle und die Erhöhung des Lagerdruckes vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß der an der Kupplung angreifende Teil des Kniehebelgestänges aus zwei parallelen Hebeln und einer beide Hebel verbindenden Kuppelstange gebildet wird, die durch die Hebel parallel geführt wird und mit der Kupplungsmuffe durch eine Gleitführung verbunden ist.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
- Abb. i ist ein Grundriß des Antriebs des Aufzuges, Abb. 2 eine Ansicht und Abb.3 eine Einzeldarstellung der Kupplung und des Kniehebelgestänges in größerem Maßstabe.
- Zum Antrieb der Treibscheibe 21 dient in bekannter Weise ein Schneckengetriebe, dessen Schneckenwelle i, wie üblich, durch eine elastische.Kupplung 2 mit dem Hauptmotor 3 verbunden ist. Die Kupplung 2 ist gleichzeitig als Bremse ausgebildet. Die Schneckenwelle i ist durch das Schneckengehäuse 4 hindurchgeführt und trägt eine _Kegelk_upplungshälfte 5.
- Der Hilfsmotor G ist durch eine elastische Kupplung ; mit der Schneckenwelle 8 eines Schneckengetriebes verbunden. Auf der Schneckenradwelle 9 ist eine längsverschiebbare Kupplungshälfte io angeordnet, die in die Kupplungshälfte 5 eingreift. Zum Verschieben der Kupplungshälfte i o dient eine an der Drehung der Schneckenradwelle 9 nicht teilnehmende verschiebbare Muffe i i, die durch zwei Bohrungen der Muffe hindurchragende Querstangen 12 in der Richtung der Schneckenradwelle i nach rechts und links verschoben werden kann. Diese Querstangen sind durch Gelenkhebel 13 und 14 parallel geführt, so daß sie stets bei Bewegung der Lenkhebel 13 und 1.1 einen in der Richtung der Welle i wirkenden Druck auf die Muffe ausüben, auf die Welle i also keine Biegungsbeanspruchung übertragen. An einerl°Verlängerung der Hebel 14. greift unter Zwischenschaltung zweier Laschen 16 und 17 der Kern 18 eines Kupplungsmagneten 19 an. Außerdem ist an dem freien Ende der Hebel 14 ein der erforderlichen Bremskraft entsprechend gewähltes Gewicht 2o aufgehängt.
- Die Arbeitsweise der Feineinstellung ist wie folgt: Abb. 2 zeigt die Kupplung des Hilfsmotors in angezogenem Zustande, während Abb.3 die gelöste Kupplung darstellt. Im Ruhezustand ist der Magnet i 9 stromlos. Infolgedessen zieht das Gewicht 2o das linke Ende der Hebel 14 nach unten, so daß die Stangen 12 die Muffe i i nach rechts drücken und so die Kupplung 5, i o einrücken. Infolge der Kniehebelwirkung ist die Kupplungskraft außerordentlich groß, so daß ein Schleifen der Bremse, und damit ein unbeabsichtigtes Sinken des Fahrstuhls ausgeschlossen ist. Soll der Fahrstuhl anfahren, so erhält zunächst der Hilfsmotor 6 und außerdem der auf die Scheibe 7 einwirkende Bremsmagnet Strom. Die Bremse ,7 wird ausgelöst, und der Aufzug wird - durch den Motor 6 langsam angefahren. Nach einer gewissen Fahrstrecke wird der Strom des Hilfsmotors durch einen auf dem Fahrkorb befindlichen Kontakt, der durch eine Stockwerkskurve gesteuert wird, unterbrochen und statt dessen der Stromkreis des Hauptmotors 3 geschlossen. In diesem Stromkreis liegt außerdem der Kupplungsmagnet i g, der nun erregt wird, das Gewicht 2o anhebt, und so die Kupplung 5, i o löst. Ehe der Fahrkorb in der Flurhöhe angelangt ist, wird der Stromkreis des Hauptmotors 3 und des Kupplungsmagneten i 9 unterbrochen und der Stromkreis des Hilfsmotors 6 geschlossen. Infolgedessen erhä'_t der Fahrkorb wieder die geringere Geschwindigkeit, bis er in der Flurhöhe anlangt. In diesem Augenblick schaltet der Fahrkorbschalter genau in Fußbodenhöhe den Hilfsmotor i 9 ab. Gleichzeitig damit wird auch die Erregung des auf die Scheibe ? wirkenden Bremselektromagneten unterbrochen, so daß die Bremse eingeschaltet und der Aufzugkorb in seiner Lage gehalten wird.
- Bei Weiterfahrt wird zunächst der Stromkreis des Motors 6 und der Bremse 7 eingeschaltet, so daß der Korb zunächst langsam anfährt, bis an einer bestimmten Stelle der Hauptmotor 3 eingeschaltet wird.
- Die Anordnung des Hilfsmotors 6 und seines Getriebes auf der dem Hauptmotor 3 gegenüberliegenden Seite des Schneckenrades 4 ergibt einen übersichtlichen und engen Zusammenbau der Anlage.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Feineinstellung für Aufzüge mit einem durch Kniehebelgestänge kuppelbaren Hilfsmotor, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Kupplung angreifende Teil des Kniehebelgestänges aus zwei parallelen Hebeln (i3, 14) und einer beide Hebel verbindenden Kuppelstange (12) gebildet wird, die durch die Hebel parallel geführt wird und mit der Kupplungsmuffe durch eine Gleitführung verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86166D DE503237C (de) | 1928-04-22 | 1928-04-22 | Feineinstellung fuer Aufzuege mit einem durch Kniehebelgestaenge kuppelbaren Hilfsmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH86166D DE503237C (de) | 1928-04-22 | 1928-04-22 | Feineinstellung fuer Aufzuege mit einem durch Kniehebelgestaenge kuppelbaren Hilfsmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE503237C true DE503237C (de) | 1930-07-19 |
Family
ID=7443405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH86166D Expired DE503237C (de) | 1928-04-22 | 1928-04-22 | Feineinstellung fuer Aufzuege mit einem durch Kniehebelgestaenge kuppelbaren Hilfsmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE503237C (de) |
-
1928
- 1928-04-22 DE DESCH86166D patent/DE503237C/de not_active Expired
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