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DE1119566B - Anordnung zur Adressenauswahl bei Magnettrommelspeichern - Google Patents

Anordnung zur Adressenauswahl bei Magnettrommelspeichern

Info

Publication number
DE1119566B
DE1119566B DEI7832A DEI0007832A DE1119566B DE 1119566 B DE1119566 B DE 1119566B DE I7832 A DEI7832 A DE I7832A DE I0007832 A DEI0007832 A DE I0007832A DE 1119566 B DE1119566 B DE 1119566B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
line
pulse
circuit
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI7832A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Buchholz
Cecil Albert Deutschle
David James Crawford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1119566B publication Critical patent/DE1119566B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/08Digital computers in general; Data processing equipment in general using a plugboard for programming
    • G06F15/10Tabulators
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F9/00Arrangements for program control, e.g. control units
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns

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  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Adressenauswahl bei Magnettrommelspeichern, die in datenverarbeitenden Maschinen Anwendung finden. Die Auswahl der Adressen erfolgt durch einen Zähler, der wahlweise auf eine Adresse einstellbar ist. Dieser Zähler wird durch von einer Zeitspur der Magnettrommel abgeleitete Synchronisierimpulse fortgeschaltet.
Datenverarbeitende Maschinen brauchen zur vorübergehenden oder dauernden Aufbewahrung von vorgegebenen Zahlenwerten, Zwischenresultaten und Arbeitsanweisungen einen oder mehrere Speicher. Eine häufig verwendete Speicherart ist der Magnettrommelspeicher. Er besteht aus einem Zylinder aus nichtmagnetischem Werkstoff, der mit einer dünnen Schicht geeigneten, ferromagnetischen Materials bedeckt ist und mit hoher Drehzahl umläuft. An seinem Umfang sind Schreib- und Abtastköpfe angeordnet.
Stromimpulse in der einen oder anderen Richtung durch die Spulen der Schreibköpfe erzeugen in der einen oder anderen Richtung magnetische Markierungen auf der Trommeloberfläche. Wenn diese Markierungen unter einem Abtastkopf vorbeilaufen, werden in seiner Spule Spannungen induziert, deren Polarität von der Magnetisierungsrichtung des Fleckes bestimmt ist. Die Schreib- und Abtastwicklungen können auch auf demselben Kopf untergebracht sein.
Die magnetische Markierung kann die Aussage »plus« oder »minus« machen und paßt sich damit dem bei elektronischen Rechenmaschinen bevorzugt verwendeten Dualsystem mit den Ziffern »0« und »1« an.
Auf dem unter einem Schreib- oder Abtastkopf vorbeilaufenden schmalen Streifen des Trommel- umfangs, der Spur, lassen sich eine Vielzahl magnetischer Markierungen, Größenordnung 1000, unterbringen. Es sind gewöhnlich viele Schreib- und Afotastköpfe in axialer Richtung nebeneinander am Trommelumfang angeordnet. Mehrere solcher Markierungen bzw. deren elektrisches Äquivalent bilden zusammen eine (binäre) Zahl, die entweder einen rechnerisch zu verarbeitenden Zahlenwert oder einen verschlüsselten Befehl darstellt. Sie kann entweder durch von einem Kopf zeitlich nacheinander überstrichene Markierungen einer Spur oder durch je eine Markierung mehrerer Spuren, die von ebenso vielen Köpfen gleichzeitig überstrichen werden, gespeichert sein. Bei der später beschriebenen Anordnung ist die zweite Möglichkeit gewählt.
Der Ort auf der Trommeloberfläche, an dem eine derartige Zahl in Form magnetischer Markierungen Anordnung zur Adressenauswahl
bei Magnettrommelspeichern
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 25. Oktober 1952 (Nr. 316 914)
Werner Buchholz, Wappingers Falls, N. Y.,
Cecil Albert Deutschle, Verbank, N. Y.,
und David James Crawford, Poughkeepsie, N. Y.
(V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
gespeichert ist oder gespeichert werden soll, wird Adresse genannt. Adressenauswahlgeräte für Magnettrommelspeicher dienen dazu, gewünschte Orte der Trommeloberfläche auszuwählen, um dort Aufzeichnungen magnetisch niederzuschreiben oder dort bereits befindliche Aufzeichnungen zur Weiterverarbeitung abzulesen.
Bekannte Adressenauswahlgeräte arbeiten folgendermaßen: Außer den Speicherspuren, welche die Zahlen enthalten, ist auf der Trommel noch eine weitere Spur mit zugehörigem Kopf vorhanden. Diese Spur ist in gleichmäßigen Abständen mit ebenso vielen magnetischen Markierungen versehen, wie auf den Speicherspuren Adressen untergebracht sind oder werden sollen. Durch Abzählen der von dieser Spur, der Synchronisierspur gelieferten Impulse von einem Anfangspunkt aus läßt sich jede Adresse lokalisieren.
Die Impulse werden einem Zähler zugeführt, der auf die gewünschte Zahl vorher eingestellt war und nach Durchgang dieser Impulszahl den Schreib- oder Abtastvorgang einleitet. Für jede einzelne Adresse muß der Zähler neu eingestellt werden.
Dieser Nachteil bekannter Einrichtungen wird vermieden, indem erfindungsgemäß der von der datenverarbeitenden Maschine voreingestellte Zähler
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3 ; . 4
nach Durchgang eines von einer besonderen Trommel- und gleichmäßig umlaufende Trommel liefert durch
spur erzeugten und mit einem Synchronisierimpuls die Synchronisierspur eine Folge gleicher Impulse
zeitlich zusammenfallenden Schaltimpulses durch gleichen zeitlichen Abstandes; die Schaltimpulsspur
Synchronisierimpulse auf Null zurückgestellt wird liefert bei jedem Umlauf einen Impuls,
und zu diesem Zeitpunkt einen ersten Abtast- oder 5 Wenn die Rechenmaschine im Verlauf ihrer
Schreibvorgang auslöst, daß der Zähler jeweils nach Operationen einen Wert aus dem Trommelspeicher
dem Durchgang einer weiteren festen Anzahl von braucht oder dort aufbewahren will, so liefert sie
Synchronisierimpulsen innerhalb desselben Trommel- zunächst einen Impulszug, der die Adresse angibt.
Umlaufes weitere Abtast- oder Schreibvorgänge auf Dieser Impulszug wird dem Trommelzähler zugeführt
derselben Speicherspur auslöst und daß der mit dem io und stellt diesen ein. Er ist ein Rückwärtszähler.
Schaltimpuls zeitlich zusammenfallende Synchroni- Nach Durchgang des Impulses von der Schaltimpuls-
sierimpuls nicht dem Zähler zugeführt wird, so daß spur werden die Impulse der Synchronisierspur dem
bei jedem folgenden Trommelumlauf weitere Abtast- Trommelzähler zugeführt und schalten diesen schritt-
oder Schreibvorgänge an weiteren Adressen statt- weise auf Null zurück. In diesem Zeitpunkt stehen
finden, die örtlich auf der Speicherspur nicht benach- 15 die Köpfe der Speicherspuren der gesuchten Stelle
bart, sondern durch eine feste, jeweils gleiche Anzahl der Trommel gegenüber, und der Schreib- oder
von dazwischenliegenden Adressen getrennt sind und Abtastvorgang kann erfolgen.
deren Gesamtzahl ein ganzes Vielfaches des in Der Trommelzähler enthält sogenannte Minus-Adressenstellen gemessenen Abstandes zweier unmit- »UND«-Schaltungen und Plus-ÄUNDÄ-Schaltungen. telbar nacheinander angesteuerter Adressen beträgt. 20 Eine Minus-»UND«-Schaltung liefert eine negative
Die nach dieser Maßnahme durchgeführte Adres- Ausgangsspannung, wenn alle ihre Eingangsspannun-
senauswahl ermöglicht eine wesentliche Verkürzung gen negativ sind. Entsprechend hierzu ergibt sich am
der für die Datenspeicherung erforderlichen Zugriffs- Ausgang einer Plus-»UND«-Schaltung eine positive
zeit. Nach Auswahl einer ersten Adresse werden Spannung, wenn alle Eingangsspannungen positiv
durch eine besondere Schaltvorrichtung weitere, auf 25 sind.
der Trommel gespeicherte Adressen selbsttätig aus- Im Falle des Schreibvorganges erfolgt die Zufuhr gewählt. Dabei ist es nicht notwendig, daß diese der Schreibimpulse aus der Rechenmaschine. Beim weiteren Adressen in den Zähler eingeführt werden. Abtastvorgang wird der von jedem Kopf gelieferte Der Zähler ist ein Rückwärtszähler, der durch Impuls zunächst in einem jedem Kopf zugeordneten Impulse betrieben wird, die synchron mit dem 30 Trigger gespeichert und erst von dort in die Rechen-Trommelumlauf auftreten. Er besteht aus Triggern, maschine übertragen. Die Auswahl einer einzelnen die in Kaskade geschaltet sind. Bevor eine Adresse Adresse ist damit beendet.
in den Zähler eingeführt wird, erfolgt eine Umschal- Zwei auf einer Spur örtlich benachbarte magne-
tung der Trigger durch Bits, die ein bestimmtes tische Markierungen passieren den Kopf mit einem
Vorzeichen aufweisen. Eine unerwünschte Umschal- 35 zeitlichen Abstand von der Größenordnung Mikro-
tung der Trigger wird dadurch verhindert. Sekunden. Da zwischen jeder Niederschrift oder
Im Verlauf der Beschreibung wird gelegentlich auf Ablesung Vorbereitungs-, Steuer- und Übertragungs-
die Rechenmaschine Bezug genommen, von der das vorgänge stattfinden, vergrößert man die Pause
Auswahlgerät ein Teil ist; sie liefert Impulse und zwischen zwei nacheinander anzusteuernden Adressen,
Impulsfolgen, die zur Auslösung, Auswahl oder 4° indem man jeweils eine Anzahl magnetischer Mar-
Speicherung dienen, und erhält vom Auswahlgerät kierungen überspringt. Man wählt diesen Sprung so,
Impulse, die dessen Bereitschaft anzeigen, und daß nach einer Reihe von Trommelumläufen alle
Impulsfolgen, die dem Trommelspeicher entnommen Adressen erreicht werden. Das Auswahlgerät bewirkt
werden. Ein weiteres Eingehen auf die Einzelheiten den Sprung dadurch, daß erst nach Durchgang einer
der Rechenmaschine ist zum Verständnis des Aus- 45 entsprechenden Anzahl von Impulsen der Synchro-
wahlgerätes nicht erforderlich. nisierspur wieder die Bedingungen für Niederschrift
Ohne auf Einzelheiten einzugehen, soll zunächst oder Ablesung geschaffen werden. Die Ansteuerung das Prinzip des erfindungsgemäßen Adressenauswahl- weiterer Adressen nach der ersten von der Rechengerätes behandelt werden. Wie eingangs erwähnt, maschine befohlenen erfolgt jedoch nur, wenn von bestehen die zu speichernden Angaben aus Zahlen, 5° dieser jeweils vorher ein »Kopiersignal« geliefert die durch eine Gruppe binärer Ziffern dargestellt wird.
werden. Das magnetische Äquivalent jeder dieser An Hand der Zeichnungen soll nun ein Ausfüh-Ziffern wird auf ebenso vielen Parallelspuren eines rungsbeispiel der Erfindung im einzelnen näher beTrommelspeichers gleichzeitig von je einem Schreib- schrieben werden.
oder Abtastkopf überstrichen. Ein Speicherort, das 55 Fig. 1 zeigt, teils weggeschnitten, die Magnetist eine Adresse, enthält also auf den zusammen- trommel, das Trommelgehäuse, die Befestigungsgehörenden Spuren je eine magnetische Markierung. blöcke für den magnetischen Abtast- und Schreib-Es sind mehrere solcher Gruppen von zusammen- kopf und die daran befestigten Abtast- und Schreibgehörenden Parallelspuren vorhanden, die auf einer köpfe;
oder mehreren Trommeln angeordnet sein können. 60 Fig. 2 stellt im vergrößerten Maßstab Einzelheiten
Jeder dieser Gruppen von Spuren, die der Speicherung eines der Köpfe nach Fig. 1 mit einer Speicherspur
dienen, sind zwei Spuren zugeordnet, die der Steue- auf der Trommel dar;
rung dienen. Die eine davon ist die Synchronisier- Fig. 3 zeigt in Rückansicht die Trommel und ihren
spur. Sie ist in gleichen Abständen mit so vielen Antriebsmotor;
magnetischen Markierungen versehen, wie Adressen 65 Fig. 4 ist eine Seitenansicht von Fig. 3;
auf einer Spur untergebracht werden können. Die Fig. 5 a bis 5e stellen verschiedene Impulszüge
andere dieser Spuren ist die Schaltimpulsspur, die dar, die während des Betriebes der Vorrichtung
nur eine magnetische Markierung trägt. Die dauernd erzeugt werden;
Fig. 6 zeigt in vereinfachter schematischer Darstellung eine Trommel und einen Kopf zur Erläuterung des Erfindungsprinzips;
Fig. 7 zeigt in Blockdarstellung einen Zähler, der mit der Vorrichtung nach Fig. 6 verwendet wird;
Fig. 8 stellt im vergrößerten Maßstab gegenüber der Anordnung nach Fig. 6 einen Trommelplan dar, bei dem aufeinanderfolgend bezifferte Adressen 128 Zeilen voneinander entfernt sind, wobei die Trommel für eine vollständige Angaben verarbeitende Anlage entworfen ist, und außerdem in Blockform einen Zähler für diese Anlage;
Fig. 9 ist das Hauptblockschema mit den Verbindungen der verschiedenen Blocks der Anlage untereinander;
Fig. 10 veranschaulicht den Lageplan für die Fig. 10 a bis 1Od; Fig. 10 a, 10b, 10c und 1Od stellen, gemäß Fig. 10 aneinandergereiht, den Schaltplan für den Trommelzähler der Fig. 9 in Blockform dar; Fig. 27 zeigt ein anderes Ausf ührungsbeispiel eines Umkehrers /s gemäß der Erfindung in Blockform und seinen genauen Schaltplan;
Fig. 28 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Umkehrers Ixv gemäß der Erfindung in Blockform und seinen genauen Schaltplan;
Fig. 29 stellt den Rechteckimpulsumkehrer für den Verstärker zum Abtasten der Speicherspur in Blockform und seinen genauen Schaltplan dar;
Fig. 30 zeigt den Univibrator SS0 in Blockform und seinen genauen Schaltplan;
Fig. 31 stellt eine differenzierende Schaltung PKRE in Blockform und ihren genauen Schaltplan dar; Fig. 32 ist der Lageplan der Schaltung nach den Fig. 32 a bis 32 d;
Fig. 32 a bis 32 d stellt die Gesamtschaltung in Blockform dar.
Nach den Fig. 1, 2, 3 und 4 besteht die Trommel 20 aus einem zylindrischen Aluminiumkörper, dessen
Fig. 11a und 11b zeigen den Schaltplan der 20 Welle 21 in den Lagern 22 (Fig. 4) ruht; diese sind Trommelabtast- und Schreibsteuerkreise der Fig. 9 an dem Rahmen 23 angebracht, der außerdem einen in Blockform; Motor 24 mit einer im Durchmesser verstellbaren
Fig. 12 veranschaulicht den Lageplan von Fig. 12 a Riemenscheibe 25 mitträgt. Über diese Riemenscheibe bis 12 d; wird der Riemen 26 angetrieben, der seinerseits die
Fig. 12 a bis 12 d zeigen den Schaltplan der Trom- 25 Riemenscheibe 27 auf der Welle 21 dreht. Die Trommelwählerkreise der Fig. 9 in Blockform; mel 21 ist eng mit einem eine magnetisierbare Fläche
bildenden Draht umwickelt; der Draht ist so weit abgeschliffen, daß eine im wesentlichen ebene Fläche mit ausgezeichneten magnetischen Eigenschaften entsteht. Die abgebildete Trommel weist einen Durchmesser von etwa 35 cm auf und kann mit einer Geschwindigkeit von 2929 Umdr./Min. umlaufen, so daß die Oberflächengeschwindigkeit etwa 50 m/sec beträgt, wobei eine Umdrehung der Trommel etwa
Fig. 16 ist der genaue Schaltplan mit der Verdrah- 35 20 Millisekunden dauert. Die Trommel ist mit viertung des Vorverstärkers PA und des Hauptverstär- undsiebzig Speicherspuren, zwei Synchronisierspuren kers AD in der Schaltung nach Fig. 12 a; und zwei Schaltimpulsspuren versehen; jede Spur
Fig. 17 zeigt den Umformer für die Schaltimpulse erstreckt sich über den Trommelumfang, die Spuren nach Fig. 12 a in Blockform und auch seinen genauen weisen einen mittleren Abstand von etwa Ve cm auf Schaltplan, wobei verschiedene Impulsformen denen 40 und können pro Speicherspur zweitausendachtundder Fig. 5 c gleichen; vierzig magnetische Markierungen enthalten. Acht
undsiebzig Köpfe 28 (vgl. die Fig. 1 und 2) sind vorgesehen. Der Abstand zwischen der Trommel 20 und dem Kopf 28 beträgt zwischen 0,01 und 0,07 mm. Höchstens fünf Köpfe sind in einer Reihe axial zur Trommel angebracht; das Überstreichen der achtundsiebzig Spuren durch die achtundsiebzig Köpfe erfolgt gemäß der in Fig. 1 dargestellten Verteilung der Köpfe, so daß man sich die Köpfe, die die aufeinanderfolgenden, in axialer Richtung versetzten Spuren abtasten, in Form einer um etwa 170° um den Trommelumfang herumlaufenden Schnecke (Fig. 3) verteilt vorstellen kann. In Fig. 1 sind die Köpfe im Verhältnis zum Trommeldurchmesser
gemäß der Erfindung in Blockform und seinen ge- 55 größer gezeichnet, als es der Wirklichkeit entspricht, nauen Schaltplan; Zweiundsiebzig Spuren sind für die Speicherung be-
Fig. 23 stellt die „Minus-»UND«-Schaltung" ge- stimmt, die in zwei Gruppen von je sechsunddreißig maß der Erfindung in Blockform und ihr genaues Spuren aufgeteilt sind. Eine Adresse enthält also je Schaltbild dar; eine magnetische Markierung auf sechsunddreißig
Fig. 24 zeigt einen Verstärker mit geerdetem 60 Spuren. Ferner sind zwei Ersatzspuren vorgesehen. Gitter gemäß der Erfindung in Blockform und seinen Jede Gruppe weist ihre eigene Schalt- oder Startimpulsspur und eine Synchronisier- oder Zeitimpulsspur auf. Zwei solche Trommeln sind in der beschriebenen Anlage enthalten, jede mit zwei Speicher-65 gruppen. Jedoch wird in der Beschreibung jede Speichergruppe als Trommel bezeichnet.
Jeder Kopf 28 besteht aus einer einzelnen Spule, die die Abtast- und auch die Schreibwicklungen 29
Fig. 13 ist der Schaltplan der Trommelwählerkreise der Fig. 9 in Blockform;
Fig. 14 a und 14 b zeigen den Schaltplan der Trommelrelaiskreise der Fig. 9 in Blockform;
Fig. 15 a und 15 b zeigen den genauen Schaltplan mit der inneren Verdrahtung von verschiedenen Blocks und enthalten nur einen Teil der in Fig. 11b dargestellten Schaltung;
Fig. 18 zeigt den Umformer für die Zeitimpulse nach Fig. 12 a in Blockform und auch seinen genauen Schaltplan, wobei verschiedene Impulsformen denen der Fig. 5d gleichen;
Fig. 19 stellt den Umkehrer / in Blockform und seinen genauen Schaltplan gemäß der Erfindung dar;
Fig. 20 zeigt den elektronischen Trigger T in Blockform und seinen genauen Schaltplan gemäß der Erfindung;
Fig. 21 stellt eine abgeänderte Ausführungsform TD des in Fig. 20 gezeigten Triggers in Blockform und seine Einschaltung in die Gesamtschaltung dar; Fig. 22 zeigt den angezapften Kathodenverstärker
genauen Schaltplan;
Fig. 25 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines Umkehrers ID gemäß der Erfindung in Blockform und seinen genauen Schaltplan;
Fig. 26 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Umkehrers IK gemäß der Erfindung in Blockform und seinen genauen Schaltplan;
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trägt, welche auf die den Kern bildenden Bleche 30 Vorgang ist. Es ist zu beachten, daß nach dem Eingewickelt sind (Fig. 2). Die gesamte Spulen- und führen des Komplements von Adresse Nr. 1 in den Kernblechanordnung ist an dem Trommelgehäuse 31 Zähler dieser bei Verwendung der Anlage nach den (Fig. 1) befestigt, welches die Kopfbefestigungsblocks Fig. 6 und 7 die eigentliche Zählung bei der Zeile 0 32 enthält. Die Anordnung kann in dem Block 32 5 begonnen hat und daß der Zähler synchron mit der durch die Mutter 33 eingestellt werden. Der Kopf ist Drehung der Trommel weitergeschaltet wird, bis mit fünf Stiften 34 versehen, die den Anschlußstecker fünf Impulse gezählt worden sind. Zu dieser Zeit bilden. befindet sich die gewünschte Adresse Nr. 1 unter
Fig. 6 zeigt einen Trommelplan, der vereinfacht dem Abtastkopf, so daß die Aufzeichnung bei dieser das Grundprinzip der Adressenauswahl gemäß der io Adresse Nr. 1 unter Steuerung durch den Endüber-
Erfindung veranschaulicht. Die Trommel 20 ist tragsimpuls abgetastet werden kann. Danach schalten
schematisch so dargestellt, daß sie nur sechzehn statt jeweils vier an den Zählereingang angelegte Impulse
zweitausendachtundvierzig magnetische Markierungen den Trigger 8 in den »AUS«-Zustand und erzeugen
für die Aufzeichnungen in den sechzehn Stellungen einen Mittelübertrag, so daß fortlaufend bezifferte 0 bis 15 trägt, welche um die Trommel herum verteilt 15 Adressen bei jedem vierten Impuls abgetastet werden
sind. Die unterstrichenen Zahlen innerhalb der können. Somit können die Adressen Nr. 2 und 3 bei
Umfangslinie sind Zeilennummern und numerieren der gleichen Trommelumdrehung wie Adresse Nr. 1
fortlaufend die auf einer Spur örtlich aufeinander- abgetastet werden, während bei wiederholten Trom-
folgenden magnetischen Markierungen. An der melumdrehungen alle fünfzehn Adressen abgetastet Außenseite der Trommel 20 sind die Adressen- 20 werden können, und zwar je eine für jeden vierten
nummern angeschrieben. Wenn mehrere Adressen an den Zählereingang angelegten Impuls. Außerdem
nacheinander beschrieben oder abgetastet werden wird der Startimpuls nicht wiederholt, so daß die
sollen, so geschieht dies in der Reihenfolge der Adresse Nr. 4 vier Impulse später nach Adresse Nr. 3
Adressennummern, nicht der Zeilennummern. In abgetastet wird, so daß, wie noch genauer beschrieben dem vereinfachten Beispiel der Fig. 6 werden hierbei 25 wird, durch diese Vorgabe keine zwei Adressen-
jeweils drei Zeilen übersprungen. nummern dieselbe magnetisierte Stelle auf der
Fig. 7 zeigt in Blockform einen Trommelzähler, Trommel bezeichnen, wie es ohne Vorgabe der
der aus in Reihe geschalteten elektronischen Triggern Fall wäre.
besteht und für die in Fig. 6 dargestellte Anlage ver- In Fig. 8 ist eine Trommel 20 abgebildet, die wendet wird. Die Trigger mit zwei stabilen Zuständen 30 Speicherraum für zweitausendachtundvierzig Worte »EIN« und »AUS« sind so verbunden, daß nur das enthält. Somit werden zweitausendachtundvierzig Umschalten eines Triggers von »EIN« auf »AUS« Stellen in einer um die Trommel herumlaufenden den nachgeschalteten Trigger umschalten kann; das Speicherspur magnetisiert. Zu jedem Trommelteil Umschalten eines Triggers von »AUS« auf »EIN« gehören sechsunddreißig solcher Speicherspuren, beeinflußt den nachgeschalteten Trigger nicht. Dieser 35 Aufeinanderfolgend bezifferte Adressen treten bei je Zähler kann zuerst durch Kippen der einzelnen hundertachtundzwanzig Zeilen auf, so daß die Trigger des Zählers eingestellt werden. Im Innern Adressen von sechzehn Wörtern ausgewählt und der Blocks des Zählers sind Zahlen, die die Adressen- diese während einer' einzigen Trommelumdrehung nummern angeben (s. Fig. 6), eingetragen, während geschrieben oder abgetastet werden können. Der die unterstrichenen Zahlen außerhalb der Blocks die 40 Zähler bei dieser Trommelanordnung ist nur in Zeilennummern angeben. Zur Erklärung des Prinzips Blockform dargestellt; die Leitungen für den Endsei angenommen, daß die Komplementzahl der ge- übertrag und für den Mittelübertrag sind herauswünschten Adresse anfangs in dem Zähler nach Fig. 7 geführt; diese steuern den Schaltkreis in derselben eingestellt wird und die Adresse Nr. 1 abgetastet Weise, wie in Verbindung mit der Vorrichtung nach werden soll. Es wird daher der Wert 14, das Fünf- 45 Fig. 7 beschrieben worden ist. Die Trommelzeitzehnerkomplement, in dem Trommelzähler dadurch impulse werden auf den Eingang des ersten Triggers eingestellt, daß man anfangs die einzelnen Trigger des aus in Reihe geschalteten Triggern bestehenden getrennt betätigt, so daß die Trigger 4, 8 und 2 binären Zählers gegeben, und ein Mittelübertrag tritt zunächst in ihren »EIN«-Zustand gekippt werden. für je hundertachtundzwanzig angelegte Impulse Der erste darauffolgende Impuls von der Synchroni- 50 auf.
sierspur, der bei dieser dargestellten Anordnung der In den Fig. 10 a bis 10 d ist die Trommelzähler-Startimpuls ist, schaltet den Trigger 4 auf »AUS«, schaltung, die der Anordnung nach Fig. 8 grundsätzworauf dieser den Trigger 8 in den »AUS«-Zustand Hch, jedoch mit bestimmten Änderungen entspricht, umschaltet, wodurch der Trigger 1 auf »EIN« ge- in Blockform dargestellt. Die Beziehung der Trommelschaltet wird, was keine weitere Wirkung ausübt. 55 zählerschaltung zu der übrigen Trommelzähler-Der zweite Impuls schaltet ohne weitere Wirkung Adressenauswahlanlage ist in Fig. 9 schematisch darden Trigger 4 in seinen »EIN«-Zustand. Der dritte gestellt. Die Trommelzählerschaltung enthält elf Trig-Impuls schaltet den Trigger 4 auf »AUS«, wodurch ger 35 bis 45, die den eigentlichen Trommelzähler der Trigger 8 auf »EIN« kippt, ohne eine weitere bilden (Fig. 10 c und 10 d) und in Kaskade geschaltet Wirkung auszulösen. Der vierte Impuls schaltet den 60 sind, jedoch für einen Rückwärtszählbetrieb ange-Trigger4 ohne weitere Wirkung auf »EIN«. Der schlossen sind. Im einzelnen ist ein solcher Trigger fünfte Impuls kippt den Trigger 4 in seinen »AUS«- in Fig. 20 abgebildet, während der besondere Block TD Zustand, der seinerseits den Trigger 8 auf »AUS« für jeden dieser Trigger und die Verbindung des umschaltet, wodurch dieser den Trigger 1 in den Triggers 35 (Fig. 10 c) mit der übrigen Schaltung in »AUS«-Zustand kippt, der den Trigger 2 auf »AUS« 65 Fig. 21 dargestellt sind. Die Einzelheiten dieses schaltet. In diesem Zeitpunkt liefert der Trigger 2 Triggers und der geringfügige Unterschied zwischen an den Schaltkreis einen sogenannten Endübertrag, den Triggern T bzw. TD von Fig. 20 bzw. 21 wird dessen Auftreten eine Bedingung für den Abtast- später genau beschrieben.
Die Trigger TD der Fig. 10 c und 1Od sind Rück- jeder dieser „Minus-»UND«-Schaltungen" ist mit der wärtszähler. Nachdem z. B. alle Trigger 35 bis 45 Leitung 47 a (Fig. 10 c) verbunden, die von einem anfangs in ihren »AUS«-Zustand geschaltet sind, in Speicher, der sich in der die Angaben verarbeitenden dem ihre rechten Trioden leiten (vgl. Fig. 20), wird Maschine befindet und Adressenspeicher genannt unter der Annahme, daß keine Adresse in dem Zähler 5 wird, ausgehen kann. Dieser nicht dargestellte eingestellt ist, der erste über die Leitung 64 an den Adressenspeicher enthält mehrere Trigger, die in ein binären Eingang des ersten Triggers 35 angelegte vorher bestimmtes Muster von »EIN«- und »AUS«- Impuls diesen Trigger in den »EIN«-Zustand kippen, Zuständen gekippt werden, wodurch eine die gewodurch seine linke Triode leitend wird. Dieser wünschte Adresse darstellende einzuführende Nummer Trigger ist mit dem nächsten Trigger 36 in Reihe io gekennzeichnet wird. Irgendeine dieser Leitungen 47 α geschaltet, so daß beim Leitendwerden der linken bis 57« ist jedoch nur wirksam, wenn der mit dieser Triode des Triggers 35 dieser einen hohen negativen Leitung verbundene Trigger des Adressenspeichers Impuls über den angezapften Kathodenverstärker 46 eine hohe negative Spannung dem Verbindungspunkt zu dem binären Eingang des Triggers 36 (Fig. 20) zuleitet, oder mit anderen Worten, wenn die Leitung leitet, so daß dieser Trigger auf »EIN« umgeschaltet 15 an den Anodenkreis der leitenden Triode des Triggers wird, der seinerseits den nächsten Trigger 37 in den in dem Adressenspeicher angeschlossen ist. Hierdurch »EIN«-Zustand kippt usw. Dieser Vorgang wird, wie wird die binäre Null angezeigt, so daß nur diejenigen später im einzelnen beschrieben wird, zum Einstellen Trigger des Adressenspeichers, deren »EIN«- oder von lauter Einsen in dem Trommelzähler verwendet, »AUS«-Zustände Null darstellen, zu dem Trommelbevor eine bestimmte auszuwählende Adresse in ihn 20 zähler übertragen werden. Diese hohe negative eingeführt wird. Wenn also der Zähler auf Null Spannung wird z.B. über die Leitung47a auf einen zurückgeschaltet ist, schaltet ein einziger Impuls alle Eingang der „Minus-»UND«-Schaltung" 47 überTrigger in den »EIN«-Zustand um. tragen (vgl. auch Fig. 23), während der andere Ein-
Die Zählereinstellung sei Null: der Zähler sei dann gang dieser „Minus-»UND«-Schaltung" über die durch einen einzigen Impuls auf lauter Einsen um- 25 Leitung 58 gesteuert wird, der zur passenden Zeit, geschaltet worden, und ein gewisser Wert sei durch die die E/i?9(Dl)-Zeit genannt wird, ein negativer einzelnes Kippen von bestimmten Triggern in ihren Zeitimpuls zugeleitet wird, so daß dieser die gleich- »AUS«-Zustand eingeführt worden. Der erste und zeitige Übertragung aller Nullanzeigen vom Adressender zweite Trigger bleibt selbst nach dem Einführen speicher in den Trommelzähler steuert. Durch diesen der gewünschten Adressennummer in seinem »EIN«- 30 negativen Zeitimpuls, der diesem anderen Eingang Zustand; der erste dem Zähler zugeführte Impuls der „Minus-»UND«-Schaltung" 47 zugeleitet wird, wird diesen auf »AUS« schalten, ohne daß eine wenn eine negative Spannung bereits an der Leitung weitere Wirkung ausgeübt wird. Bei einem Rück- 47 a liegt, wird eine hohe negative Spannung am wärtszähler kippt, wie schon erwähnt, nur beim Ausgang der „Minus-»UND«-Schaltung" 47 auf-Umschalten eines Triggers in den »EIN«-Zustand 35 treten, die über die Diode 47 & unmittelbar auf das der folgende Trigger. Somit wird durch das Kippen Gitter der linken Triode des Triggers 35 gegeben des ersten Triggers in den »AUS«-Zustand die durch wird (vgl. auch den DC-Eingang zum Punkte' in die Zählereinstellung angezeigte Zahl um eins ver- Fig. 20), um auf diese Weise den Trigger 35 in den ringert, oder mit anderen Worten, der niederwertigste »AUS«-Zustand zu kippen und um eine binäre Null Trigger, der Eins darstellt, ist in den »AUS«-Zustand 40 darzustellen. Beim »AUS«-Zustand ist die rechte umgeschaltet worden. Der nächste auf den Trigger 35 Triode leitend, die linke nichtleitend. Auf diese gegebene Impuls schaltet diesen in den »EIN«-Zu- Weise kann durch Steuerung jeder der „Minusstand, der nun seinerseits den Trigger 36, den zweit- »UND«-Schaltungen" 47 bis 57 das gesamte Muster wertigen Trigger, auf »AUS« schaltet. Die Zählung der Adresse in dem Adressenspeicher auf den ist also um zwei verringert worden. Damit dürfte das 45 Trommelzähler übertragen werden, nachdem dieser weitere Rückwärtszählen, bis schließlich der Wert erst gelöscht und dann auf lauter Einsen umgeschaltet Null erreicht ist, klar sein. Bei dem Zähler nach den worden ist. Der Grund für das Einstellen auf lauter Fig. 10 c und 1Od wird eine Adresse in echter Form Einsen geht aus der nachstehenden Beschreibung und nicht, wie es in Verbindung mit den grundsätz- hervor.
liehen Schaltungen nach den Fig. 7 und 8 beschrieben 50 Die Trigger 35 bis 45 werden alle in ihren »AUS«-
worden ist, in komplementärer Form in den Zähler Zustand durch Anlegen eines hohen positiven Impulses
eingeführt, da dieser Zähler rückwärts zählt und des Trommelzählerrückschaltimpulses über die Lei-
wegen weiterer später beschriebener Eigenschaften. tung59 geschaltet, so daß ein +DC-Eingangsimpuls
Nachdem auf diese Weise eine beliebige Adresse in unmittelbar auf die Gitter der rechten Trioden jedes
den Zähler eingeführt worden ist, betreibt jeder an 55 Triggers gegeben wird (vgl. Fig. 20), wodurch die
den ersten Trigger 35 angelegte Impuls den Zähler rechten Trioden leitend werden, was durch den
rückwärts, so daß der Zähler von der echten, kleinen Kreis neben der rechten Triode des Triggers
ursprünglich eingestellten Zahl rückwärts zählt, nach Fig. 20 angedeutet ist. Eine bestimmte Zeit"
bis der Wert Null erreicht ist. Für die Null- später wird ein Trommelzählerimpuls zum Einstellen
Adresse, einen besonderen Fall, der bei der vor- 60 der Einsen mittels eines Trommeleinstellzeichens, das
liegenden Vorrichtung eine neuartige Nutzanwendung die Hauptmaschine liefert, erzeugt und, wie später
findet, wird die Arbeitsweise später beschrieben beschrieben wird, über die Leitung 6ö (Fig. 10 a)
werden. der »ODER«~Schaltung 61, die in Fig. 15 a dargestellt
Zum Einstellen des Zählers auf eine gewählte ist und später noch im einzelnen beschrieben wird, Adresse sind mehrere „Minus-»UND«-Schaltungen" 65 dem Umkehrer 62, dessen genaue Schaltung aus 47 bis 57 vorgesehen. Die Einzelheiten einer solchen Fig. 19 zu entnehmen ist und der auch später beSchaltung sind in Fig. 23 dargestellt und werden noch schrieben wird, einen angezapften Kathodenverstärker genau beschrieben. Der eine der beiden Eingänge 63, der im einzelnen in Fig. 22 abgebildet ist und
ebenfalls später beschrieben wird, und über die Leitung 64 (vgl. die Fig. 10 a und 10 c) zum binären Eingang des Triggers 35 geleitet. Da sich alle Trigger des Trommelzählers im »AUS«-Zustand befinden, werden infolge des Umschaltens des Triggers 35 in den »EIN«-Zustand alle Trigger 35 bis 45 nacheinander in den »EIN«-Zustand gekippt, wie bereits erwähnt worden ist. Somit sind im Trommelzähler lauter Einsen eingestellt worden. Der Grund für das Einstellen von lauter Einsen in dem Trommelzähler vor dem Einführen einer ausgewählten Adresse in diesen geht aus den Eigenschaften eines Rückwärtszählers hervor. Wäre der Zähler erst gelöscht und wäre dann eine Adresse sofort in ihn eingeführt worden, würde natürlich jeder in den »EIN«-Zustand gekippte Trigger den nächsten Trigger umschalten; auf diese Weise würde nicht die richtige Adresse am Ende der Adressenübertragung in dem Trommelzähler eingestellt sein. Wenn jedoch alle Trigger auf Eins eingestellt sind, kann also die gewünschte Adresse eingestellt werden, ohne daß sich die Trigger gegenseitig beeinflussen. Die Eingangsimpulse für den Trigger 35 werden von der Synchronisierspur der Trommel 20 geliefert und werden Trommelzeitimpulse genannt, jedoch können diese nur nach dem Abtasten der magnetisierten Stelle auf der Schaltimpulsspur dem Trigger 35 zugeführt werden, wie später genau beschrieben wird. Die folgenden Impulse werden auf den binären Eingang des Triggers 35 gegeben mit Ausnahme des Impulses, der zeitlich mit dem Impuls von der Schaltimpulsspur zusammenfällt. Die Wirkung dieses Impulses wird unterdrückt, wie später beschrieben wird. Nach dem Einführen einer Adresse in den Trommelzähler zählt dieser, nachdem eine ausreichende Anzahl von Impulsen dem Eingang des Triggers 35 zugeführt worden ist, von der anfangs eingestellten Zahl auf Null zurück. Alle Trigger 35 bis 45 befinden sich nun im »AUS«-Zustand, wodurch an allen Eingängen der »UND«-Schaltung 67 eine positive Spannung liegt, so daß ein Endübertrag auf der Leitung 68 auftritt; außerdem sind auch alle Eingänge der »UND«-Schaltung 65 positiv, wodurch eine Mittelübertragsspannung auf der Leitung 66 liegt. Dies wird folgendermaßen erreicht:
Jeder angezapfte Kathodenverstärker 46,46 a, 466, 46 c, 46 d, 46 e und 46/ der Trigger 35 bis 41 ist mit der „Plus-ÄUNDoc-Schaltung" 65 (vgl. auch Fig. 15b) verbunden. Die »UND«-Schaltung 65 weist jedoch sieben Eingänge anstatt nur zwei, wie in Fig. 15 b dargestellt, auf.
Jeder angezapfte Kathodenverstärker 69, 69 a, 69 & und 69c jedes Triggers 42 bis 45 ist in gleicherweise an die „Plus-»UND«-Schaltung" 67, die vier Eingänge besitzt, angeschlossen. Wenn sich jeder Trigger 35 bis 41 im »AUS«-Zustand befindet, ist jede linke Triode nichtleitend, wodurch über den zugeordneten Kathodenverstärker eine ziemlich hohe positive Spannung an alle sieben Eingänge der »UND«-Schaltung 65 gelangt, so daß eine positive Ausgangsspannung auf der Leitung 66 entsteht, die über den später beschriebenen Kathodenverstärker 70 (vgl. Fig. 15 b) und über die Leitung 71 (vgl. die Fig. 10 c, 1Od und 10 b) an die »UND«-Schaltung 72 bzw. 73 (Fig. 10 b) gelegt wird, um später verwendet zu werden. Diese Ausgangsspannung von der positiven »UND«-Schaltung 65 wird Mittelübertragsspannung genannt. Jedoch ist kein Mittelübertrag vorher wirksam, bevor der erste wahre Endübertrag aufgetreten ist.
Die Trigger 42 bis 45 sind in gleicher Weise über ihre zugeordneten angezapften Kathodenverstärker mit der positiven »UND«-Schaltung 67 verbunden, so daß die »UND«-Schaltung 67, wenn sich jeder Trigger 42 bis 45 im »AUS«-Zustand befindet und somit eine positive Spannung für die vier Eingänge der »UND«-Schaltung 67 geliefert wird, eine positive
ίο Ausgangsspannung auf die Leitung 68 gibt, die Endübertragsspannung genannt wird, und über den Kathodenverstärker 74 und die Leitung 75 (Fig. 1Od und 10 b) der positiven »UND«-Schaltung 72 zugeführt wird. Wenn sich also alle elf Trigger 35 bis 45 des Trommelzählers im »AUS«-Zustand befinden, liegen positive Spannungen auf den Leitungen 71 und 75, die die »UND«-Schaltung 72 durchlässig machen, so daß die auftretende positive Ausgangsspannung über den in Fig. 24 dargestellten Verstärker
ze 76 und den Kathodenverstärker 77 übertragen wird, der über die Leitung 78 einen echten Endübertrag, der das Zusammenfallen eines Endübertrages und eines Mittelübertrages anzeigt, zu dem einen Eingang der »UND«-Schaltung 79 und außerdem zu dem einen Eingang der »ODERs-Schaltung 80 weitergeleitet, an die, wie später beschrieben wird, die Mittelübertragsimpulse angelegt werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die Ausgangsspannung dieser »ODER«-Schaltung wird über den Verstärker 81 und den Kathodenverstärker 82 als Trommelzähler-Übertragsimpulse über die Leitung 82 a zu den Trommelabtast-Schreibsteuerkreisen (vgl. Fig. lib) weitergeleitet, um später verwendet zu werden.
Die »UND«-Schaltung 79 (Fig. 10b) wird durch eine positive, beim Beginn der Schaltimpulssuche auftretende Spannung sowie durch eine positive Spannung nach dem ersten Schaltimpuls vorbereitet; beim Auftreten des echten Endübertrags wird ihr dritter Eingang ebenfalls positiv. Sie gibt eine positive Spannung an den Trigger 83 (ähnlich Fig. 20) weiter und schaltet ihn auf »EIN«; er war vorher über Leitung 59 gleichzeitig mit dem Trommelzähler gelöscht worden. Dieser Trigger wird der »Erste-Adresse-Trigger« genannt. Wenn sich dieser Trigger im »EIN«-Zustand befindet, wird dadurch angezeigt, daß die Schaltimpulssuche begonnen hat, daß der erste Schaltimpuls abgetastet worden ist und daß ein echter Endübertrag aufgetreten ist. Die positive Ausgangsspannung des Triggers 83 in seinen »EIN«-Zustand wird über den Kathodenverstärker 84 und die Leitung 84 a auf den einen Eingang der »UND«-Schaltung 73 gegeben. Wie bereits erklärt worden ist, wird eine positive Spannung dem anderen Eingang dieser »UND«-Schaltung 73 über die Leitung 71 jedesmal beim Auftreten eines Mittelübertrags zugeführt, so daß für jeden solchen Mittelübertrag, der nach dem echten Endübertrag auftritt, eine positive Ausgangsspannung an dieser »UND«-Schaltung 73 und auf der Leitung 85 liegen wird, die der »ODER«-Schaltung 80 zugeführt wird und sie durchläuft. Ihre Ausgangsspannung wird über die Leitung 80 a auf den Verstärker 81 und über den Kathodenverstärker 82 auf die Leitung 82 a gegeben. So wird ein Trommelzählerübertragsimpuls erzeugt und ist zum erstenmal bei einem Endübertrag wirksam; nach dem ersten echten Endübertrag ist ein Trommelzähler-Übertragsimpuls für jeden Mittelübertrag wirksam.
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Aus dem Obengesagten folgt, daß eine gewünschte Impulse werden in der Trommelabtast- und Schreib-
Adresse in den Trommelzähler eingeführt werden steuerschaltung nach Fig. 11a und 11b erzeugt, die
kann und daß ein echter Endübertrag entsteht, wenn nachstehend beschrieben werden,
die von der Synchronisierspur gelieferten Impulse den Nach den Fig. 9, 10 a bis 1Od und 11a und 11b
Zähler auf Null zurückgeschaltet haben, und daß 5 werden die Trommelzähler-Übertragsimpulse, die auf
nach einem ersten solchen echten Endübertrag der Leitung 82 a der Fig. 10 b auftreten, von den
Mittelübertragsimpulse, die jeder eine Zählung 128 Trommelzählerstromkreisen (vgl. auch Fig. 9) zu der
darstellen, wirksam auftreten. Die Verwendung Trommelabtast-und Schreibsteuerschaltung (Fig. lib)
dieser Mittelübertragsimpulse wird nachstehend im übertragen; ein Trommelzählerlöschimpuls wird von
einzelnen beschrieben. io dieser Steuerschaltung geliefert, der nach den bereits
Fig. 9 stellt in Blockform die gesamte Adressen- gemachten Ausführungen verwendet wird. Außerdem
Auswahlvorrichtung dar. Die Beschriftungen inner- wird ein Trommelschaltimpuls (umgekehrt) (vgl.
halb der jeweiligen Blocks deuten im allgemeinen Fig. Ha) und ein positiver Impuls nach dem ersten
die Schaltungen des Blocks an. Schaltimpuls von dieser gleichen Steuerschaltung er-
Ein Trommeleinstellzeichen, das durch die Haupt- 15 zeugt, die dem Trommelzähler zugeführt werden und maschine geliefert wird, wenn eine Adresse zum deren Verwendung nachstehend beschrieben wird. Trommelzähler übertragen werden soll, steuert gemäß Ferner werden ein Trommeltrennzeichen (Fig. lib) Fig. 9 den Trommelzähler und ist ebenfalls in Fig. 10 a und ein MQ-Einführzeichen für die Trommelsteuegezeigt. Dieses Zeichen besteht aus einer vorbereiten- rung von dieser Steuerschaltung geliefert und gemäß den Spannung, die über die Leitung 86 a dem einen ao der nachstehenden Beschreibung benutzt. Man sieht Eingang der »Und«-Schaltung 86 (vgl. Fig. 10 a) zu- ferner aus Fig. 9, daß ein Kopiersignal, ein Signal für geführt wird, während ein Zeitimpuls EIRl(J)I) auf die Auswahl der Abtasttrommel, ein Signal für die den anderen Eingang 86 b dieser »UND«-Schaltung Auswahl der Schreibtrommel und ein Signal für die gegeben wird. Zu der Impulszeit EIR 2 (Dl) wird Auswahl der Trommeln Nr. 1 bis Nr. 4 an diese eine positive Ausgangsspannung erzeugt. Mit 25 Trommelabtast- und Schreibsteuerschaltung gelegt EfRl(Dl) wird ein Impuls während des Neuein- werden. Ein Trommelschaltimpuls wird dieser Steuersetzens des Hauptmaschinenumlaufs bezeichnet, der schaltung von den Trommelabtast- und Schreibzeitzur Zeit »2« des Umlaufes auftritt und eine Dauer kreisen zugeführt und gemäß der nachstehenden Bevon 1 Mikrosekunde hat. Die positive Ausgangs- Schreibung verwendet, während das Signal zum spannung der »UND«-Schaltung 86 wird an den 30 Löschen des Trommelspeichers von der genannten Kathodenverstärker 87 gelegt, dessen Ausgangsspan- Steuerschaltung an die Trommelabtast- und Schreibnung gleich der Spannung zum Einstellen des zeitstromkreise geliefert wird. Dieses Löschzeichen Trommelzählers auf Einsen ist, die über die Leitung wird auch für das Trommelkopieren, wie nachstehend 60 und die »ODER«-Schaltung 61 geleitet wird und beschrieben wird, verwendet. Ein Trommelabtastgemäß der obigen Beschreibung verwendet wird. 35 durchlaßzeichen und ein Trommelschreibdurchlaß-
Außerdem wird diese die Trommeleinstellung vor- zeichen werden von der Trommelabtast- und bereitende Spannung an eine weitere »UND«-SchaI- Schreibsteuerschaltung den Trommelabtast- und tung 88 (Fig. 10 a) gelegt, an deren anderen Eingang Schreibzeitstromkreisen zugeführt und gemäß der ein Impuls EiR 9 (Dl) geführt wird, der während des nachstehenden Beschreibung dort verwendet.
Neueinsetzens der Hauptmaschine zur Zeit »9« des 4° Bevor die Trommelabtast- und Schreibsteuerschal-Umlaufs auftritt und eine Dauer von 1 Mikrosekunde tung im einzelnen beschrieben wird, soll zunächst eine hat. Die positive Ausgangsspannung dieser »UND«- kurze Beschreibung der Trommelwählerschaltung Schaltung 88 wird über den Kathodenverstärker 89 nach Fig. 13 und der Trommelrelaisschaltkreise nach auf die Leitung 90 gegeben und dient zur Übertragung den Fig. 14 a und 14 b gegeben werden,
vom Adressenspeicher zum Trommelzähler. Dieser 45 Nach den Fig. 9 und 13 wird die Auswahltrommelpositive Impuls auf der Leitung 90 wird über den Nr. 1-Leitung 94 a, die Auswahltrommel-Nr. 2-Lei-Umkehrer 91, den Kathodenverstärker 92 und tung 94 b, die Auswahltrommel-Nr. 3-Leitung 94 c mehrere Kathodenverstärker 93 auf die Leitung 58 oder die Auswahltrommel-Nr. 4-Leitung 94 a" wahlgegeben, wodurch die oben beschriebene negative weise über den Adressenteil des Schlüssels für die vorbereitende Spannung am rechten Eingang aller 50 Abtasttrommel- oder Schreibtrommelauswahl erregt. „Minus-»UND«-Schaltungen" 47 bis 57 (vgl. die Dieser Teil bestimmt die von den vier Trommeln, die Fig. 10 c und 10 d) entsteht, so daß alle „Minus- ausgewählt werden soll. Nur die zugeordnete Leitung »UND «-Schaltungen", die eine negative Spannung ist stromführend. Es sei z. B, angenommen, daß eine an ihrem anderen Eingang aufweisen, eine binäre Anweisung für die Abtasttrommelauswahl gegeben Nullanzeige an den entsprechenden Trigger des 55 ist, so daß die Leitung 95 an einer positiven Span-Trommelzählers veranlassen, so daß das Adressen- nung liegt. Ferner werden durch den Adressenteil der muster vom Adressenspeicher zum Trommelzähler Anweisung die Trommel Nr. 1 ausgewählt, so daß übertragen wird. Die mit Adressenspeicher bezeich- auch die Leitung 94 a eine positive Spannung aufnete Leitung in Fig. 9 stellt symbolisch alle Leitun- weist. In diesem Fall liegt an den beiden Eingängen gen 47 a bis 57 a der Fig. 10 c und 1Od dar. Außer- 60 der »UND«-Schaltung 96 eine positive Spannung, dem ist in Fig. 9 die Trommelzähler-Übertrags- wodurch die positive Ausgangsspannung der Schalimpulsleitung 81a (vgl. auch Fig. 10 b) eingetragen, tung 96 über den Kathodenverstärker 97 auf die während die Eingangsleitungen zu dem Trommel- Leitung 98 a (Fig. 9 und 14 a) gelangt. Das der Abzähler (Fig. 10 a) mit der Bezeichnung Löschleitung tasttrommel Nr. 1 zugeordnete Zeichen wird so den für Trommelzähler, Leitung für die Trommelschalt- 65 Trommelrelaisschaltkreisen (Fig. 14 a) zugeführt; es impulse 133 und Leitung zur Übertragung der posi- erregt über die »ODER«-Schaltung 99 (Fig. 14 a) die tiven Spannung nach dem ersten Schaltimpuls 123 Leitung 99 α und über den Umkehrer 100, der später ebenfalls in Fig. 9 und 10 a angegeben sind. Diese noch beschrieben wird (Fig. 25), das Relais 101, das
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(vgl. Fig. 12 a) seine Kontakte 101a und 101 δ Schreibtrommel Nr. 1 an die Leitung 108 a gelegt
schließt, um so die Abtastköpfe der Trommel Nr. 1 wird, die Abtastköpfe für die Schaltimpuls- und die
für die Schaltimpuls- und die Synchronisierspur ein- Synchronisierspur der Trommel Nr. 1 und ferner
zuschalten. Dadurch können nur die beiden Spuren auch die Schreibspulen für alle sechsunddreißig
der Trommel Nr. 1 eine Steuerwirkung ausüben. 5 Köpfe der sechsunddreißig Speicherspuren der Trom-
Ebenso wird dieses der Abtasttrommel Nr. 1 züge- mel Nr. 1 ausgewählt. Die Arbeitsweise der Schaltung
ordnete Zeichen auf der Leitung 98 α (vgl. die bei Auswahl einer beliebigen anderen Trommel ist
Fig. 14 a und 14 b) über den Umkehrer 102 geleitet, ohne weiteres verständlich.
so daß die Relais 103 und 104 ansprechen. Das Re- Um die ausgewählte Trommel abzutasten oder zu lais 103 schließt seine Kontakte 103 a (Fig. 12 d), io beschreiben, muß eine Schaltung zur Auswahl einer über die die Abtastkreise der Trommel Nr. 1 gesteuert bestimmten Adresse auf ihr vorgesehen werden,
werden, so daß nur die Speicherspuren dieser Trom- Nach Fig. 10 b und 11b werden die Trommelmel abgetastet werden. Die Arbeitsweise zum Ein- Übertragsimpulse über die Leitung 82 a dem einen schalten der Abtasttrommel Nr. 2, Nr. 3 oder Nr. 4 Eingang der »UND«-Schaltung 122 zugeführt, die über die Leitung 98 b, 98 c bzw. 98 d ist die gleiche, 15 die Trommelabtastschaltung genannt wird. Das über und zwar werden nur die der ausgewählten Trommel die Leitung 95 zugeführte Abtasttrommel-Wählerzugehörigen Relais betätigt. signal (Fig. 11 a) wird an einen weiteren Eingang
Wenn eine Anweisung für die Schreibtrommelaus- dieser »UND«-Schaltung 122 gelegt, während das
wahl vorliegt und wieder die Trommel Nr. 1 ausge- positive Zeichen nach dem ersten Schaltimpuls auf
wählt werden soll, liegt eine positive Spannung auf 20 der Leitung 123 (vgl. die Fig. lla und lib) auftritt
den Leitungen 105 (Fig. 13), so daß die »UND«- und an einen dritten Eingang der »UND«-Schaltung
Schaltung 106 zwei positive Eingänge aufweist, und 122 gelangt. Ferner wird noch ein positives Kopier-
somit eine positive Ausgangsspannung für die zeichen über die Leitung 124, wie später beschrieben
Schreibtrommel Nr. 1 über den Kathodenverstärker wird, an den vierten Eingang dieser fünf Eingänge
107 zur Leitung 108 α gelangt, wodurch (vgl. Fig. 14 a) 25 aufweisenden »UND«-Schaltung 122 gegeben. Wenn eine positive Spannung über den Umkehrer 109 ge- die »UND «-Schaltung 355 a durch einen Trommelleitet wird, so daß die Relais 110 und 111 anspre- Übertragsimpuls über die Leitung 82 a und durch chen; außerdem werden in gleicher Weise über den einen positiven Impuls nach dem ersten Schaltimpuls Umkehrer 112 die Relais 113 und 114 und über den über die Leitung 123 vorbereitet wird, schaltet ihr Umkehrer 115 die Relais 116 und 117 erregt. Diese 30 Ausgangsimpuls über den Kathodenverstärker 355 b, Relais (Fig. 12b) schließen ihre zugeordneten Kon- den Umkehrer 355 c und die Leitung 355rf den takte, wodurch Stromkreise zu den Schreibspulen 20-Mikrosekunden-Univibrator 356 um, dessen Ausaller Köpfe für alle sechsunddreißig Speicherspuren gangsimpuls während dieser Zeit über den Kathodennur der Trommel Nr. 1 geschlossen werden. Außer- verstärker 357 und die Leitung 358 auf die Leitung dem wird dieses Signal für die Schreibtrommel Nr. 1 35 358 a gegeben wird. Diese legt für 20 Mikrosekunden auch über die Leitungen 108 a und 118 (Fig. 14 a) eine positive Spannung an den fünften Eingang der und über den »ODER«-Stromkreis 99 das Relais 101 »UND«-Schaltung 122. Beim Zusammentreffen dieser erregen, wodurch wiederum die Abtastköpfe für die fünf Bedingungen tritt eine positive Ausgangsspan-Schaltimpuls- und Synchronisierspur nur von Trom- nung auf, die über den Leistungskathodenverstärker mel Nr. 1 eingeschaltet werden. Die Arbeitsweise zum 40 125 und die Leitung 126 als Trommelabtast-Durch-Einschalten der Schreibtrommel Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 laßzeichen dem Trommelabtast-Schreibzeitkreis (vgl. über die Leitung 108 b, 108 c bzw. 108 rf ist die die Fig. 12 a bis 12 d und Fig. 9) zugeht, dessen Vergleiche wie die für die Schreibtrommel Nr. 1. Nur Wendung später beschrieben wird.
die zugeordneten Relais der ausgewählten Trommel Die Trommelzähler-Übertragsimpulse auf der Lei-
werden erregt, so daß auch nur das Aufzeichnen auf 45 tung 82 a werden außerdem an die »UND«-Schaltung
den Speicherspuren der ausgewählten Trommel mög- 127 gelegt (Fig. lib), die auch Trommelschreib-
lich ist. schaltung genannt wird und der außerdem die posi-
Wenn die Schreibtrommel Nr. 1 mit der Leitung tiven Impulse nach dem ersten Schaltimpuls und der
108 a verbunden wird, spricht über die Leitungen positive Kopierimpuls zugeführt werden. Ein weiteres 108 a und 118 das Relais 101 an, wodurch die 5° Signal für die Schreibtrommelauswahl wird ferner Schaltimpulsspur und die Synchronisierspur der über die Leitung 105 und ebenso der Impuls auf der Trommel Nr. 1 ausgewählt werden, außerdem werden Leitung 358 a an diese »UND«-Schaltung 127 gelegt, die Relais 110, 111, 113, 114, 116 und 117 erregt, so daß bei Erfüllung dieser fünf Bedingungen die deren Kontakte, z.B. die Kontakte 110a und 110& positive Ausgangsspannung der »UND«-Schaltung (Fig. 12 d), die Verbindungen zu beiden Seiten der in 55 127 über den Leistungskathodenverstärker 126 auf der Mitte angezapften Schreibspule herstellen. Hier- die Leitung 129 als Trommelschreibdurchlaßzeichen durch wird die Spule zum Schreiben vorbereitet. gegeben wird, das den Trommelabtast- und Schreib-Diese sechs Relais steuern in ihrem angesprochenen zeitkreisen (Fig. 9) zugeleitet wird und dessen Ver-Zustand über ihre Kontakte die Stromkreise aller Wendung später beschrieben wird,
sechsunddreißig Schreibspulen der sechsunddreißig 60 Der Trommelschaltimpuls, der erzeugt wird, wenn Köpfe der Trommel Nr. 1. auf der ausgewählten Trommel die magnetisierte
Beim Einschalten der Abtasttrommel Nr. 1 über Stelle ihrer Schaltimpulsspur von dem Schaltimpulsdie Leitung 98 a werden somit die Abtastköpfe für spurkopf abgetastet wird, wird über die Leitung 130 die Schaltimpulsspur und die Synchronisierspur der (Fig. lla), den Umkehrer 131 und die Leitung 131a Trommel Nr. 1 und außerdem die Abtaststromkreise 65 dem Kathodenverstärker 132 und somit auch der aller sechsunddreißig Köpfe der sechsunddreißig Leitung 133 zugeleitet, durch die der umgekehrte Im-Speicherspuren der Trommel Nr. 1 ausgewählt. In puls (vgl. die Fig. 9 und 10 a) in den Trommelzählergleicher Weise werden, wenn das Zeichen für die kreisen an die »UND«-Schaltung 134 gelegt wird.
Dieser werden außerdem die Trommelzeitimpulse zugeführt, die gemäß der späteren Beschreibung auf der Leitung 135 auftreten. Der positive Impuls nach dem ersten Schaltimpuls, der, wie später beschrieben wird, auf der Leitung 123 liegt, wird ebenfalls auf diese »UND«-Schaltung 134 gegeben. Wenn diese drei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, leitet diese »UND«-Schaltung die Trommelzeitimpulse zu der »ODER«-Schaltung 61 und von dort über den Umkehrer 62, den angezapften Kathodenverstärker 63 und die Leitung 64 (Fig. 10 a und 10 c) zu dem binären Eingang des ersten Triggers 35 des Trommelzählers (vgl. die Fig. 10 c), wodurch der Zähler von der darin stehenden Adresse aus rückwärts geschaltet wird, wie bereits im einzelnen beschrieben worden ist.
Nach Fig. 11a werden Trommelauswählimpulse zur Auswahl einer der vier Trommeln an die »ODER«-Schaltung 136 gelegt und über den Kathodenverstärker 137 dem einen Eingang der »UND«-Schaltung 138 zugeleitet, deren anderer Eingang durch den Vorbereitungsimpuls für die Abtasttrommelauswahl auf der Leitung 95 oder durch das Zeichen für die Schreibtrommelauswahl auf der Leitung 105 gesteuert wird, die jeweils über die »ODER«-Schaltung 139 auf den anderen Eingang der »UND «-Schaltung 138 gegeben werden. Da die Trommel entweder abgetastet oder beschrieben wird und da stets nur eine der vier Trommeln durch Impulse ausgewählt wird, wird zur Betätigung der Trommel die positive Ausgangsspannung dieser »UND«-Schaltung 138 über den Kathodenverstärker 140 und die Leitung 141 dem einen Eingang der »UND«-Schaltung 142 zugeleitet, an deren anderen Eingang ein Kopierzeichen gelegt wird, worauf die positive Ausgangsspannung der Schaltung 142 über den Kathodenverstärker 143, den Umkehrer 144, den Univibrator 145 und über die Leitung 146 dem einen Eingang des Triggers 147 zugeführt wird, der auch Kopietrigger genannt wird und in seinem »EIN«- Zustand einen Kopierauftrag speichert. Ein Kopierauftrag wird stets dann von der Hauptmaschine ausgesandt, wenn Angaben von einem Speicher, der der MQ-Speicher genannt wird, empfangen werden sollen und dessen Angaben auf die Trommel geschrieben werden sollen, oder wenn Angaben von der Trommel abgetastet und vorübergehend in einem Trommelspeicher, der aus mehreren noch zu beschreibenden Triggern (Fig. 12 d) besteht, gespeichert werden sollen. Von diesen Triggern können über eine Eingangs-Ausgangs-Sammelleitung die Angaben dem MQ-Speicher zugeführt oder diese aus ihm entnommen werden. Dieser nicht dargestellte MQ-Speicher dient zur Pufferspeicherung zwischen der Trommel und einem elektrostatischen Speicher der Hauptmaschine.
Die Leitung 148 von Fig. 11 a ist die Kopierleitung; jedesmal bei ihrer Erregung liefert sie der »UND«- Schaltung 142 eine Kopieranweisung. Diese wird, wie bereits beschrieben, zum Kippen des Triggers 147 in seinen »EIN«-Zustand immer dann verwendet, wenn ein Zeichen für die Abtasttrommelauswahl oder für die Schreibtrommelauswahl auftritt; eine der Trommeln ist somit ausgewählt worden.
Es sei nun angenommen, daß die Trommel Nr. 1 ausgewählt ist, so daß die Leitung 94 a (Fig. lla) als einzige an Spannung liegt und diese über die »ODER«-Schaltung 136 und den Kathodenverstärker 137 dem Eingang der »UND«-Schaltung 138 zugeführt wird. Ferner sei angenommen, daß abgetastet werden soll, so daß die Leitung 95 für die Abtasttrommelauswahl stromführend ist und eine Spannung über die »ODER«-Schaltung139 an den zweiten Eingang der »UND«-Schaltung 138 gelangt. Es wird somit über den Kathodenverstärker 140 und die Leitung 141 ein positiver Impuls dem Eingang der »UND«- Schaltung 142 zugeleitet, während der zweite Eingang der Schaltung 142 über die stromführende Kopierleitung 148 vorbereitet wird. 'Somit schaltet, wie bereits ausgeführt worden ist, die Ausgangsspannung der »UND«-Schaltung 142 den Trigger 147 in den »EIN«-Zustand um. Dieser Trigger bleibt in dem »EIN«-Zustand, bis er zurückgelappt wird, wie noch zu beschreiben ist. Solange sich der Trigger 147 im »EIN«-Zustand befindet, ist seine linke Triode (Fig. 20) leitend, so daß ein herabgesetztes oder ziemlich niedriges Potential auf der Leitung 148 vorhanden ist, durch die über den Kathodenverstärker 149
so und die Leitung 150 ein negativer Umschaltimpuls über die Diode 150 a auf das Gitter der rechten Triode des Triggers 151 gegeben wird, um diesen Trigger auf »EIN« umzuschalten. Im »EIN«-Zustand ist die rechte Triode des Triggers 151 nichtleitend, so daß eine positive Spannung über den Kathodenverstärker 152 und die Leitung 153 (vgl. die Fig. 11b und 10 b) an die »UND«-Schaltung 79 gelangt, an der außerdem über die Leitung 123 der positive Impuls nach dem ersten Schaltimpuls und über die Leitung 78 der Impuls des echten Endübertrages liegen, so daß über diese »UND«-Schaltung 79 der Trigger 83 für die erste Adresse in den »EIN«-Zustand kippt, wodurch dann über den Kathodenverstärker 84 und die Leitung 84 a die »UND«-Schaltung 73 so vorbereitet wird, daß nachfolgende, über die Leitung 79 laufende Mittelüberträge 71 diese »UND«-Schaltung 73 durchlaufen und eine positive Spannung an die Leitung 85 legen, wodurch, wie bereits beschrieben worden ist, Trommelzählerübertragsimpulse zur Leitung 82 a je einmal für hundertachtundzwanzig nachfolgende, dem Trommelzähler zugeführte Impulse gelangen. Diese Übertragsimpulse werden in den Trommelabtast-Schreibsteuerkreisen der Fig. 12 a bis 12 d verwendet, wie nachstehend beschrieben wird.
Wie erwähnt worden ist, schaltet das Kopierzeichen den Trigger 147 um (Fig. lla), wodurch der Trigger 151 kippt; der Trigger 147 legt ferner über die Leitung 147 a eine positive Spannung an den Kathodenverstärker 154, der über die Leitung 124 das positive Kopierzeichen an den einen Eingang der »UND«- Schaltung 122 (Fig. lib) leitet, von der ein weiterer Eingang durch den Impuls für die Abtasttrommelauswahl über die Leitung 95 vorbereitet wird. Wenn also die positive Spannung nach dem ersten Schaltimpuls auf der Leitung 123 auftritt, wie später beschrieben wird, erzeugen die über die Leitung 82 a an die »UND«-Schaltung 122 angelegten Trommelzähler-Übertragsimpulse eine positive Ausgangsspannung, die dem Kathodenverstärker 125 zugeführt wird, so daß über die Leitung 126 ein Trommelabtastdurchlaßzeichen den Trommelabtast-Schreibsteuerkreisen der Fig. 12 c zugeleitet wird, deren Verwendung nachstehend beschrieben wird.
Der positive Trommelschaltimpuls wird von der Leitung 130 (Fig. 11 a) über den Umkehrer 131, den Kathodenverstärker 132 und die Leitung 133 als negativer Impuls auf die »UND«-Schaltung 134 (Fig. 10 a) gegeben, wodurch der Durchgang durch
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diese »UND«-Schaltung für den Impuls gesperrt ist. Wenn die Schaltstelle, die an der entsprechenden
wird, der gleichzeitig mit dem Synchronisierimpuls Stelle auf der Schaltimpulsspur der zugeordneten
auftritt. Trommel magnetisiert ist, an ihrem Abtastkopf vor-
Der eben beschriebene Trommelschaltimpuls läuft beiläuft, wird durch die Magnetflußänderung eine ebenfalls weiter über die Leitung 130 (Fig. lla) zur 5 Spannung in der Spule induziert (vgl. die Kurve C in »UND«-Schaltung 155, so daß der eine Eingang Fig. 5 b). Diese Spannung wird über ihren zugehörigen dieser Schaltung vorbereitet wird. Da der Trigger 151 Vorverstärker 169, 170, 171 bzw. 172 und einen bereits umgeschaltet worden ist, liegt außerdem eine gemeinsamen Hauptverstärker 173 (Fig. 16) zu einem positive Spannung über den Kathodenverstärker 152 gemeinsamen Schaltimpulsumformer 174 geleitet, und die Leitung 153 an einem weiteren Eingang io dessen Einzelheiten in Fig. 17 dargestellt sind,
dieser »UND«-Schaltung 155. Der dritte dieser Die z. B. in der Spule 165 induzierte Spannung »UND«-Schaltung 155 zugeordnete Eingang wird wird dem Eingangskreis des Vorverstärkers 169 zuvon dem Zeichen für die Abtasttrommelauswahl ge- geleitet, der den Widerstand 1696 enthält (Fig. 16), speist, das über die »ODER«-Schaltung 139, die im der zwischen der Eingangsklemme 169 a und dem gewählten Beispiel vorbereitete »UND«-Schaltung 15 Gitter der Triode 169 c liegt. Diese Triode kann das 138, den Kathodenverstärker 140, den Umkehrer 156 eine System einer Doppeltriode sein. Ihr Anoden- und den Univibrator 157 zum Kathodenverstärker ausgang ist mit der Eingangsklemme des Hauptver-158 läuft, der mit dem dritten Eingang der »UND«- stärkers 173 verbunden, von der die Ausgangsspan-Schaltung 155 verbunden ist, so daß durch den nung über den Kondensator 173 α α und den Widerersten Trommel-Schaltimpuls auf der Leitung 130 20 stand 173 b dem Gitter des Umkehrers 173 c zugenach dem Beginn der Schaltimpulssuche und nach führt wird. Die Röhre dieses Umkehrers kann das dem Betätigen des Univibrators 157 eine Ausgangs- eine System einer Doppelröhre sein, deren Anodenspannung an dieser »UND«-Schaltung 155 auftritt, spannung über die Leitung 173 d, den Kondensator die über die Leitung 159 an den Trigger 160 gelegt 173 e und den Widerstand 173/ auf das Gitter des wird, der der erste Schaltimpulstrigger genannt wird, 35 Umkehrers 173 g gegeben wird. Dessen Anodenaus- und in seinem »EIN«-Zustand durch Umschalten gangsspannung wird über die Leitung 173 A, den seiner linken Triode in den leitenden Zustand kippt. Kondensator 173/ und den Widerstand 173/ dem Dieser Trigger wird später dadurch in seinen »AUS«- Gitter des Umkehrers 173 k aufgedrückt, dessen Zustand zurückgeschaltet, daß ein negativer Impuls Anodenausgangsimpuls über die Leitung 173 m, den über die Leitung 162 a zugeführt wird, der der 30 Kondensator 173« und über den Widerstand 173 p Trommeltrennimpuls heißt und dessen Erzeugung dem Gitter des Leistungskathodenverstärkers 173 q später beschrieben wird. zugeführt wird. Die Röhre dieses Verstärkers kann
Beim Umschalten des Triggers 160 in seinen das eine System einer Doppelröhre sein, dessen Ka-
»EIN«-Zustand sendet dieser einen positiven Impuls thodenausgangsspannung vom Verbindungspunkt
über den Kathodenverstärker 161 auf die Leitung 35 173 r zu der Ausgangsklemme 173 s geleitet wird
123, der der positive Impuls nach dem ersten Schalt- (vgl. die Fig. 12 a), die an die Eingangsklemme
impuls genannt wird und (vgl. die Fig. lla und lib) 174a des Schalthnpulsumformers 174 angeschlossen
zum Eingang der »UND«-Schaltung 122 gelangt, der, ist (Fig. 17).
wie bereits beschrieben worden ist, das Trommel- Von dort gelangt der Impuls über ein aus Dioden
abtastdurchlaßzeichen liefert. 40 und Widerständen aufgebautes Netzwerk zum Ver-
Diese positive Spannung nach dem ersten Schalt- bindungspunkt 1746. Die ursprüngliche Impulsform impuls dient außerdem auf der Leitung 123 (Fig. 10 a) an der Eingangsklemme 174 ist in Fig. 17 dargestellt zum Vorbereiten der »UND«-Schaltung 134, wie be- und entspricht der Kurve A der Fig. 5 c und tritt nach reits erläutert worden ist, indem sie dem einen Ein- dem Durchlaufen des Netzwerkes am Punkt 1746 in gang dieser »UND«-Schaltung 134 zugeführt wird. 45 der Kurve Z? der Fig. 5 c gezeigten Form auf, die auch Die Leitung 133, über die der umgekehrte Trommel- in Fig. 17 über dem Punkt 174 b dargestellt ist. Diese schaltimpuls geleitet wird, liegt gewöhnlich an einer Impulsform wird über den Widerstand 174 c an das positiven Spannung und wird nur beim Abtasten der Gitter der Triode QlA gelegt, deren Impulsform sich Schaltimpulsspur negativ. Sie bereitet demzufolge am Punkt 174 a* in den Impuls gemäß Kurve C der ebenfalls gewöhnlich einen weiteren Eingang der 50 Fig. 5 c geändert hat. Dieser Ausgangsimpuls wird »UND«-Schaltung 134 vor. Wenn somit zwei ihrer auf das Gitter der Triode 015 gegeben, deren Kadrei Eingänge vorbereitet sind, läßt die »UND«- thodenausgangsünpulsform bei Punkt 174 e der Schaltung 134 die Trommelzeitimpulse auf der Lei- Kurve D der Fig. 5 c entspricht. Dieser Ausgangstung 135 zur »ODER«-Schaltung 61 und von dort impuls wird dem Gitter der Triode 02^4 zugeführt, über den Umkehrer 62, den angezapften Kathoden- 55 deren Ausgangsspannung beim Punkt 174/ die Form verstärker 63 und über die Leitung 64 zum binären der Kurve E der Fig. 5 c aufweist und auf das Gitter Eingang des ersten Triggers 35 des Trommelzählers der Triode 02 B gegeben wird. Der Ausgangsimpuls durch, so daß die von der Synchronisierspur abge- dieser Triode wird 03 B zugeleitet und dann über die nommenen Zeitimpulse jetzt alle zum Trommel- Leitung 174 g dem Gitter der Triode 04-4 aufgezähler gelangen und diesen rückwärts schalten. 60 drückt. Die Impulsform der Anodenspannung dieser
In den Fig. 12 a bis 12d und in Fig. 9 sind die Röhre bei Punkt 174 h entspricht der Kurve F der Trommelabtast-Schreibzeitkreise für eine Anlage von Fig. 5 c. Dieser Ausgangsimpuls wird (Fig. 12 a) über vier Trommelbereichen abgebildet. Eine Reihe von den Umkehrer 175 dem Univibrator 176 zugeleitet, vier gleichen Abtastköpfen 165, 166, 167 und 168 dessen Umschaltzeit 10 Mikrosekunden beträgt und (Fig. 12 a) dient zum Abtasten der einzelnen Schalt- 65 dessen Impulsform als Kurve G in Fig. 5 c abgebildet impulsspuren jeder der vier Trommeln. Diese Köpfe ist. Dieser Impuls wird über die Leistungskathodensind nur symbolisch angedeutet, indem jede Abtast- verstärker 177 und 178 an die Trommelschaltimpulsspule um ihren zugehörigen Kern gewickelt dargestellt leitung 130 (Fig. lla) gelegt, wodurch die Ausgangs-
spannung ζ. B. der Abtastspule des Kopfes 165 (Fig. 12 a) beim Abtasten der Trommelschaltimpulsstelle als Trommelschaltimpuls (vgl. Kurve G der Fig. 5 c) über die Leitung 130 (Fig. 12 a und Ha) zu dem Trommelabtast-Schreibstromkreisen der Fig. 11 a und Hb geleitet und dort verwendet wird.
Die Kontakte 101a (Fig. 12 a) z. B. des Relais 101 (Fig. 14 a) schalten, wenn dieses Relais gemäß der obenstehenden Beschreibung wahlweise erregt wird, nur eine der Trommeln ein.
In gleicher Weise sind vier zusätzliche Abtastköpfe 179, 180, 181 und 182 vorgesehen, je einer für jede Synchronisierspur der vier Trommeln; diese Köpfe tasten die zweitausendachtundvierzig magnetisierten,
stärker 201 und den Kathodenverstärker 202 an die Leitung 203 als Trommelschreibimpuls (vgl. Kurve D der Fig. 5 a) gelegt wird.
Der um 2 Mikrosekunden verzögerte Ausgangs-5 impuls des Kathodenverstärkers 198 wird außerdem über die Leitung 204 dem einen Eingang der »UND«- Schaltung 205 zugeleitet, die beim Auftreten eines Trommelabtastdurchlaßzeichens über die Leitung 126 an ihren anderen Eingang einen Impuls dem ίο Umkehrer 206 liefert, der im einzelnen in Fig. 26 dargestellt ist und nur ein System einer Doppelröhre mit einem 150-Ohm-Gitterwiderstand enthält. Die Anode dieses Systems ist über die Leitung 206 a, den Widerstand 206 b (Fig. 12 c) und über die Leitung
die Zeit bestimmenden Stellen der zugeordneten 15 207 a mit dem besonderen Univibrator 207 verbun-Synchronisierspur ab und erzeugen Spannungsände- den, der in Fig. 30 abgebildet ist. Er gleich denen der rungen in den ihnen zugeordneten Spulen, die über Fig. 15 a und 15 b, hat aber eine größere Arbeitsihre zugehörigen Vorverstärker 183, 184, 185 und geschwindigkeit. Der Ausgangsimpuls dieses Uni- 186 geleitet werden. Die Vorverstärker gleichen dem vibrators wird von der Anode seiner rechten Triode in Fig. 16 dargestellten Vorverstärker 169. Ihre Aus- 20 abgenommen. Beim Kippen des Univibrators wird gangsspannungen steuern einen gemeinsamen Haupt- ein positiver Impuls, dessen Breite 'auf 5 Mikroverstärker 187, der im einzelnen dem Hauptverstär- Sekunden einstellbar ist, über den Eingang 208 a des ker 173 (Fig. 16) gleicht. Der Ausgangsimpuls des Spitzenumformers 208 (Fig. 31) den Gittern seiner Hauptverstärkers 187 wird dem Zeitimpulsumformer beiden Trioden aufgedrückt und schaltet dabei beide 188 zugeleitet, der in Fig. 18 abgebildet ist. Da die 25 Trioden ab, so daß der abgestimmte Anodenkreis, Arbeitsweise des Impulsumformers nach Fig. 18 aus der aus den beiden induktiven Anodenwiderständen der Beschreibung des Impulsumformers nach Fig. 17 208 b und 208 c und der verteilten Kapazität besteht, zu entnehmen ist, wird hier nur eine kurze Erläute- zu schwingen versucht; infolge des Dämpfwiderstanrung gegeben. Die Ausgangsspannung des Hauptver- des 208 d entsteht jedoch an der Anode der linken stärkers 187 wird vom Verbindungspunkt 187 j der 30 Triode ein positiver, zugespitzter Ausgangsimpuls. Eingangsklemme 188 a dieses Impulsformers (vgl. Dieser Impuls läuft über den Verbindungspunkt zum Fig. 18) zugeleitet; die Form des ursprünglichen Im- Leistungskathodenverstärker 209 und von dort über pulses ist durch die Kurve A der Fig. 5 d dargestellt. die Leitungen 210 und 211 zu den Leistungs-Die Form des Impulses am Verbindungspunkt 188 δ, kathodenverstärkern 212 bzw. 213, deren Ausgangsder dem Gitter der Triode 08/1 zugeleitet wird, ist in 35 impulse als Trommelabtastmusterimpulse (vgl. die Kurve B der Fig. 5d dargestellt, während der Aus- Kurve F der Fig. 5e) über die Leitung 214 (Fig. 12 c gangsimpuls dieser Röhre an Punkt 188 c die Form und 12 d) der »UND«-Schaltung 215 zugeleitet wird, der Kurve C der Fig. 5d aufweist. Die Ausgangs- Vier Abtast-und Schreibköpfe 216, 217, 218 und
spannung der Triode 08 B am Punkt 188 d zeigt die 219, je einer für jeden Trommelbereich, sind in Kurve D der Fig. 5d, während die Ausgangsimpuls- 40 Fig. 12 d abgebildet. Eine Schreibspule ist schematisch form der Triode 02 ß am Punkt 188 e der Kurve £ so dargestellt, daß sie um den einen Schenkel des der Fig. 5 d gleicht. Der Impuls am Ausgang der Tri- U-förmigen Blechkernes des Kopfes gewickelt ist, ode 03/4 am Punkt 188/ ist in Kurve F der Fig. 5d während eine getrennte Abtastspule schematisch so dargestellt, während die Ausgangsspannung der Tri- gezeigt ist, daß sie um den anderen Schenkel desode 04/1 am Punkt 188 g die Form der Kurve G der 45 selben Kopfes gewickelt ist. Der eigentliche Aufbau Fig. 5d aufweist. Dieser Impuls wird über den Ka- des Kopfes ist im einzelnen in Fig. 2 dargestellt,
thodenverstärker 189 (Fig. 12 a) und den Leistungs- Beim Abtasten einer beliebigen Speicherspur wird
kathodenverstärker 190 der Leitung 191 zugeleitet, durch die Magnetflußänderung in der Spule durch die an die Leitung 135 (vgl. die Fig. 12 a und 10 a) das Vorbeilaufen der magnetisierten Stellen auf der angeschlossen ist und als Trommelzeitimpuls zu dem 50 entsprechenden Speicherspur unter dem Kopf eine Trommelzähler geleitet wird, so daß dieser rückwärts Spannung induziert, die den Vorverstärkern 220, läuft, wie bereits beschrieben worden ist. Die gleichen 221, 222 bzw. 223 zugeleitet wird, deren Ausgangs-Impulse können von der Leitung 191 zur Leitung impulse über die Leitung 224 auf den Trommel- 192 (Fig. 12 c) und von dort aus über den Umkehrer abtastverstärker 224a und von dort auf die Eingangs- 193, den Kathodenverstärker 194, den Leistungs- 55 klemme 225 a des Rechteckimpulsumkehrers 225 gekathodenverstärker 195 zu einer mit Abzweigungen geben werden, der in Fig. 29 im einzelnen dargestellt versehenen elektromagnetischen Verzögerungsleitung ist. An die Eingangsklemme 225 a ist über den mit 196 gegeben werden. Diese Verzögerungsleitung dem Widerstand 225 c parallel geschalteten Kondenliefert eine Verzögerung von 2,4 Mikrosekunden. Die sator 225 δ das Gitter der Triode 225 e angeschlossen, verzögerte Ausgangsspannung wird dann über den 60 Der Verbindungspunkt am Gitter der Triode 225 e ist Umkehrer 197 und die Leitung 135 a an den Ka- über die Diode 225 d geerdet. Die Anode ist über den thodenverstärker 198 geführt, der den um 2Mikro- Widerstand 225/und den parallel liegenden Kondensekunden verzögerten Impuls dem einen Eingang der sator 225 g an die Ausgangsleitung 225 h angeschlos- »UND«-Schaltung 199 zuleitet. Diese erzeugt, wenn sen. Der untere Verbindungspunkt dieses Widerein Trommelschreibdurchlaß auf der Leitung 129 auf- 65 Standes und dieses Kondensators ist über den Widertritt (vgl. Kurve C der Fig. 5 a) und ihrem anderen stand 225/ mit dem negativen Pol der 250-Volt-Eingang zugeleitet wird, eine Ausgangsspannung, die Stromquelle verbunden. Die Ausgangsleitung 225 Λ über den Verstärker 200, den Leistungskathodenver- führt zu dem Kathodenverstärker 215 a (Fig. 12 d),
dessen Ausgang mit dem zweiten Eingang der »UND«-Schaltung 215 verbunden ist. Da diese Schaltung außerdem durch den Trommelabtastmusterimpuls auf der Leitung 214 gesteuert wird, wird der binäre Wert Eins der magnetisierten Stelle von dem Abtastkopf abgetastet und dann durch Kippen des Zwischenspeichertriggers 226 gespeichert. Die sechsunddreißig Zwischenspeichertrigger der sechsunddreißig Speicherspuren einer Trommel bilden einen Trommelspeicher zum Speichern der Werte, die durch die von der Trommel abgetasteten magnetisierten Stellen dargestellt werden. Beim Abtasten einer binären Null wird der Trigger 226 nicht umgeschaltet. Der Ausgangsimpuls von diesem Trigger 228 wird über den Kathodenverstärker 227 und die Leitung 228 der Eingangs-Ausgangs-Leitung zugeleitet, die zu dem MQ-Speicher führt. Dieser MQ-Speicher kann außerdem die Quelle von Angaben sein, die über die Eingangs-Ausgangs-Leitung gesendet werden und auf die Trommel geschrieben werden sollen, wie nunmehr beschrieben wird.
Die über diese Eingangs-Ausgangs-Leitung als Impulse empfangenen Angaben weisen +10VoIt bei einer binären Eins und —30 Volt Spannung bei einer binären Null auf.
Ein + 10-Volt-Impuls wird dem Eingang 229 a des Umkehrers 229 zugeleitet, dessen Einzelheiten in Fig. 27 dargestellt sind. Dieser Umkehrer 229 ist über den Widerstand 229 b mit dem Gitter der Triode 229 c verbunden. Seine Anode ist über den mit dem Widerstand 229 e parallel geschalteten Kondensator 229 d angeschlossen, deren unterer Verbindungspunkt über den Widerstand 229/ an dem negativen Pol der — 250-Volt-Stromquelle liegt; dieser untere Verbindungspunkt ist mit der Ausgangsklemme 229 g verbunden, die ihrerseits (Fig. 12b) über den Kathodenverstärker 230, die Leitung 231, den Umkehrer 232 und den Kathodenverstärker 233 eine positive Spannung dem einen Eingang der »UND«-Schaltung 234 zuführt, deren anderer Eingang von dem Trommelschreibimpuls auf der Leitung 203 gesteuert wird, wie bereits beschrieben worden ist.
Ein Impuls von -3OVoIt wird über denselben Umkehrer 229 als positiver Impuls dem Kathodenverstärker 230 und dem einen Eingang der »UND«- Schaltung 235 zugeleitet, deren anderer Eingang durch den Trommelschreibimpuls auf der Leitung 203 gesteuert wird. Die Ausgangsspannung dieser »UND«-Schaltung 235 wird über den Leistungskathodenverstärker 236 auf den Eingang 237 a des Umkehrers 237 gegeben, der im einzelnen in Fig. 28 dargestellt ist. Die Eingangsspannung wird über den Widerstand 2376 dem Gitter der Triode 237 c zugeführt. Die Anode der Triode ist über den Kondensator 237 d mit der Ausgangsklemme 237 e verbunden. Die nicht mit der Anode verbundene Klemme dieses Kondensators ist außerdem über den Widerstand 237/ geerdet. Der Impuls an der Ausgangsklemme 237 e wird (Fig. 12b) über die Leitung 238 und die Relaiskontakte der ausgewählten Trommel in der einen Richtung durch die Schreibspule eines so ausgewählten Kopfes fließen, wenn eine binäre Null geschrieben werden soll. Der Ausgangsimpuls der »UND«-Schaltung 234 wird über die Leitung 239 zu dem Leistungskathodenverstärker 240 und von dort über den Eingangskreis 241a des dem Umkehrer 237 gleichen Umkehrers 241, die Leitung 242 und wieder über die Kontakte des gleichen ausgewählten Relais, jedoch in der entgegengesetzten Richtung durch die ausgewählte Schreibspule geleitet, so daß eine binäre Eins geschrieben wird.
Während verschiedene Teilschaltungen, wie z. B. Umkehrer, Verstärker, Univibratoren, Kathodenverstärker usw., lediglich als Blocks dargestellt sind und einige Teilschaltungen im einzelnen beschrieben worden sind, werden nunmehr bisher nicht genau beschriebene Teilschaltungen und an Hand der Fig. 15 a und 15 b die Verdrahtung der Schaltelemente eines Teiles des Blockdiagramms der Fig. 11b näher erläutert.
In den Fig. 19 bis 25 sind die Schalteinzelheiten der übrigen Blocks dargestellt, die in der Erfindung verwendet werden und die bisher nicht erklärt oder aus den Fig. 15 a und 15 b nicht zu entnehmen sind.
Zunächst zeigt Fig. 19 den mit / bezeichneten
Block, der ein gewöhnlicher Umkehrer ist, und
ao außerdem die Schaltung dieses Blocks. Dieser Umkehrer, z. B. der Umkehrer 131 der Fig. 11a, enthält die Triode 243. Die Anode dieses Systems ist über den induktiven Widerstand 244 und den damit parallel geschalteten Widerstand 245 und über den in Reihe zu dieser Parallelschaltung liegenden Widerstand 246 mit der Spannungsquelle +150VoIt verbunden. Das Gitter der Triode 243 ist über den Widerstand 247, den Widerstand 248 und den damit parallel geschalteten Kondensator 249 an die Leitung 130 angeschlossen. Die Anode der Triode 243 ist außerdem über den Kondensator 250 und den damit parallel geschalteten Widerstand 251 mit der Ausgangsleitung 131a verbunden, die zu dem Kathodenverstärker 132 führt (Fig. 11 a). Der untere Verbindungspunkt der aus dem Kondensator 250 und dem Widerstand 251 bestehenden Parallelschaltung liegt über den Widerständen 252 an —250 Volt.
Alle Blocks, die mit / in den Figuren bezeichnet sind, sind in gleicher Weise aufgebaut. Außerdem sind bestimmte Röhrentypen und bestimmte Werte für Kondensatoren, Widerstände und Induktivitäten eingetragen worden, da diese sich als besonders vorteilhaft in einer Trommeladressenauswahlanlage als Teil einer vollständigen Rechenmaschine erwiesen haben. Es können auch andere Röhrentypen und andere Werte für die Schaltelemente bei besonderen Anforderungen der Schaltung, z. B. hinsichtlich der Arbeitsgeschwindigkeit, verwendet werden.
Fig. 20 zeigt den Trigger mit der Blockbezeichnung T, wie z. B. den Trigger 151 in Fig. 11a. Dieser Trigger besteht aus der Doppeltriode 253. Die Anode des rechten Röhrensystems ist über den induktiven Widerstand 254 und die in Reihe liegenden zwei Widerstände 255 und 256 an + 150 Volt angeschlossen.
Die linke Anode der Doppeltriode 253 ist in gleicher Weise an +150 Volt angeschlossen. Die rechte Anode ist außerdem über die Parallelschaltung aus dem Kondensator 257 und den Widerstand 258 mit der Anodenausgangsleitung 151a verbunden, die bei dem Trigger 151 nach Fig. 11a zu dem Kathodenverstärker 142 führt. Der untere Verbindungspunkt der Parallelschaltung ist außerdem über den Widerstand 259 an —250 Volt gelegt.
Die linke Anode ist mit der gleichen Ausgangsschaltung, von der ein Kathodenverstärker gespeist wird, versehen, worauf in Verbindung mit der Fig. 21 näher eingegangen wird.
Die Anode des rechten Systems der Doppeltriode 253 ist ferner mit dem Gitter des linken Systems über den Kondensator 260 und den damit parallel geschalteten Widerstand 261 und den in Reihe zu dieser Parallelschaltung liegenden Widerstand 262 verbunden. Die Anode des linken Systems ist in gleicher Weise an das Gitter der rechten Triode angeschlossen, wodurch die an sich bekannte Kreuzkopplung eines aus zwei Triodensystemen bestehenden elektronischen Triggers herbeigeführt wird. Der Eingang A' ist über eine Diode mit einem negativen Gleichstromeingang verbunden, wodurch der Trigger in den »AUS«-Zustand gekippt werden kann. In diesem Zustand ist das rechte System leitend, wie durch den kleinen Kreis neben dem Kolben des rechten Systems angedeutet ist. Das Gitter des linken Systems liegt außerdem über den Widerstand 262 und den mit dem weiteren Widerstand 264 in Reihe geschalteten Widerstand 263 an —250 Volt; der Verbindungspunkt der beiden Widerstände 263 und 264 ist mit einem Eingang verbunden, wodurch durch Handbetätigung eine positive Spannung zum Kippen des Triggers in seinen »EIN«-Zustand eingeführt werden kann. In gleicher Weise ist das Gitter des rechten Systems mit einem Eingang verbunden, wodurch durch Anlegen einer positiven Spannung der Trigger in seinen »AUS«- Zustand, den dargestellten Zustand, zurückgeschaltet werden kann. Das Kippen eines solchen elektronischen Triggers ist an sich bekannt. Der Trigger kann somit in seinen »EIN«- oder seinen »AUS«-Zustand geschaltet werden, wobei der »AUS«-Zustand derjenige ist, in dem das linke System nichtleitend und das rechte System leitend sind. In gleicher Weise wird durch Anlegen einer negativen Spannung an den binären Eingang!) diese negative Spannung auf die Gitter beider Systeme gegeben, die jedoch nur auf das Gitter des Systems eine Wirkung hat, das bereits leitend ist, so daß es gesperrt und somit nichtleitend wird. Eine negativer, dem binären Eingang zugeführter Impuls macht das rechte System nichtleitend und das linke System leitend. Um die besonderen Verbindungen des Triggers 151 nach Fig. 11a noch klarer zu machen, ist der zu dem Kathodenverstärker 152 führende Ausgang dieses Triggers mit 151a bezeichnet, während der negative Umschalteingang zum Kippen dieses Triggers in seinen »EIN«-Zustand mit 150 bezeichnet ist. Der positive Eingang zum Rückschalten des Triggers in seinen »AUS«-Zustand ist in Fig. 11a und auch in Fig. 20 mit 162 bezeichnet.
Fig. 21 zeigt nur schematisch den Triggertyp T0, der in dem in Fig. 10 c und 1Od dargestellten Trommelzähler verwendet wird, Trigger 35 der Fig. 10 c sei als Beispiel angeführt. Der einzige Unterschied zwischen diesem Trigger T0 und dem Trigger T von Fig. 20 liegt in den Werten der Kreuzkopplungskondensatoren.
Nach den Fig. 10 c, 20 und 21 wird unter der Annahme, daß sein rechtes System leitend ist, der erste am Ausgang der »UND«-Schaltung 134 der Fig. 10 a auftretende positive Zeitimpuls über die »ODER«- Schaltung 61 auf den Umkehrer 62 gegeben. Durch den Umkehrer wird er in einen negativen Impuls verwandelt, der über den angezapften Kathodenverstärker 63 an die Leitung 64 gelangt, so daß ein negativer Impuls dem binären Eingang des Triggers 35 (vgl. die Fig. 10 c und 21) zugeführt wird, wodurch das rechte System und das linke System leitend werden. Der Trigger 35 befindet sich somit in seinem »EIN«-Zustand. Die Spannung an der Anode des linken Systems ist daher negativ und wird über die Ausgangsleitung 35« (vgl. die Fig. 21, 20 und 10 c) an den angezapften Kathodenverstärker 46 gelegt, dessen Ausgangsspannung über die Leitung 46 a als negativer Impuls an den binären Eingang des Triggers 36 gelangt, so daß dieser in den »EIN«-Zustand kippt, worauf er seinerseits den Trigger 37 auf »EIN«
ίο schaltet. Diese Trigger werden in den »AUS«-Zustand durch eine positive Spannung* die über die Leitung 59 (vgl. die Fig. 10 c und 21) zugeführt wird, zurückgeschaltet, so daß die rechten Systeme aller Trigger leitend werden. Dieser Vorgang wird auch durch das Anlegen einer positiven Gleichstromeingangsspannung an die Leitung 162 der Fig. 20 ausgelöst.
Fig. 22 zeigt den angezapften Kathodenverstärker 46 nach Fig. 10 c, der als Beispiel für alle verwendeten angezapften Kathodenverstärker dient. Dieser angezapfte Kathodenverstärker 46 enthält die Triode 265. Seine Anode liegt an +150 Volt. Sein Gitter ist mit der Eingangsleitung 35 a durch den Widerstand 266 verbunden. Die Kathode ist über die drei in Reihe geschalteten Widerstände 267, 268 und 269 an —100 Volt angeschlossen. Die Spannung an der Anzapfung 267 a zwischen den Widerständen 267 und 268 ist durch Dioden begrenzt. Von dieser Anzapfung wird die Kathodenausgangsspannung gewöhnlich abgenommen, die der Leitung 46 & zugeführt wird, die, wie Fig. 10 c zeigt, die Ausgangsspannung des Kathodenverstärkers an die »UND«- Schaltung 65 legt. Eine weitere Ausgangsspannung wird an der Anzapfung 268a zwischen den Widerständen 268 und 269 gewonnen und der Leitung 46 aa zugeführt, die mit dem nächsten Trigger 36 verbunden ist.
In Fig. 23 ist eine „Minus-»UND«-Schaltung" dargestellt. Die „Minus-»UND«-Schaltung" 47 der Fig. 10 c dient als Beispiel. Eine „Minus-»UND«- Schaltung" besteht aus einer Schaltung, bei der das gleichzeitige Auftreten zweier negativer Spannungen an seinen beiden Eingängen erforderlich ist, damit eine negative Spannung an ihrem Ausgang auftritt. Die „Minus-»UND«-Schaltung" 47 enthält (vgl.
Fig. 23) zwei Dioden 270 und 271, von denen die eine einen Sperrwiderstand von 400 000 Ohm bei 50 Volt und 50° C besitzt und die andere einen Sperrwiderstand von etwa 200 000 Ohm aufweist. Diese Dioden 270 und 271 sind an den Widerstand 272 angeschlossen, dessen andere Anschlußklemme an -25OVoIt liegt. Beim Zufuhren einer negativen Spannung, z. B. von —30 Volt an den Eingang 47a (vgl. die Fig. 10 c und 23), die, wie bereits ausgeführt worden ist, vom Adressenspeicher zugeleitet wird und beim gleichzeitigen Anlegen einer weiteren negativen Spannung von -30VoIt an die Leitung 58 (vgl. die Fig. 10 c und 20), die die Übertragung der gewünschten Adresse auf den Adressenspeicher zu dem Trommelzähler steuert, entsteht eine negative Spannung von -30VoIt am Ausgang dieser Schaltung 47 und schaltet über die Diode 47 & den Trigger 35 in den »AUS«-Zustand, wenn dieser Trigger vorher durch das Einführen von Einsen in den Trommelzähler in den »EIN«-Zustand gekippt worden ist.
Dieser Vorgang entspricht auch dem Anlegen einer negativen Eingangsgleichspannung, wie es in Fig. 20 dargestellt ist. Beim Zusammenfallen zweier negativer Spannungen an den beiden Eingängen der „Minus-
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»UND«-Schaltung" 47 entsteht somit eine negative bunden, an die Ausgangsleitung 100 α angeschlossen
Ausgangsspannung. Wenn einer der Eingänge positiv und außerdem über den Kondensator 289 geerdet,
ist, tritt keine negative Ausgangsspannung auf. Das Gitter der rechten Triode ist über die Wider-
Fig. 24 zeigt die Verstärkerschaltung 81 mit ge- stände 290 und 291 mit dem Gitter der linken Triode erdetem Gitter der Fig. 10b in Form des Blockes A 5 verbunden. Der Verbindungspunkt dieser beiden dargestellt und außerdem die Schaltungseinzelheiten. Widerstände ist über den Kondensator 292 geerdet Sie enthält die beiden Trioden 273 und 274. Die und außerdem über den Widerstand 293 an die EinAnode der Triode 273 liegt unmittelbar an +150 Volt, gangsleitung 99 α angeschlossen,
während ihr Gitter über den Widerstand 275 mit der Beim Anlegen einer hohen positiven Spannung Eingangsleitung 80 a verbunden ist. Die Anode der io an die Leitung 98 α für die Abtasttrommel Nr. 1 Triode 274 ist über die aus dem Widerstand 275 und (Fig. 14 a) wird diese über die »ODER«-Schaltung99 dem induktiven Widerstand 276 bestehende Parallel- der Eingangsleitung 99 α des Umkehrers 100 (Fig. 25) schaltung und dem Widerstand 277 mit der Strom- zugeleitet, dessen hohe negative Ausgangsspannung quelle von +150VoIt verbunden. Die Anode der auf die Leitung 100 α gegeben wird und das Relais Triode 274 ist außerdem über den Kondensator 278 15 101 ansprechen läßt, wodurch dessen Kontakte be- und den damit parallel geschalteten Widerstand 279 tätigt werden und die Trommel Nr. 1 zum Abtasten an die Ausgangsleitung 81α angeschlossen, die zum einschalten.
Kathodenverstärker 82 (Fig. 10 b) führt. Dieser Aus- In den Fig. 15 a und 15 b ist die »ODER«-SchaI-
gang liegt ferner über den Widerstand 280 an tung 294 der Fig. 11 b im einzelnen und ihre Verbin-
—250 Volt. ao dung zu dem Umkehrer 295 dargestellt, der über die
Das Gitter der Triode 274 ist über den Widerstand Leitung 296 den Univibrator 297 (Fig. 15 b) steuert,
281 und die Parallelschaltung aus dem Widerstand dessen Ausgangsimpuls über den Kathodenverstärker
283 und dem Kondensator 282 geerdet. Der Verbin- 298 auf die Leitung 299 gegeben wird, so daß der
dungspunkt des Widerstandes 281 und der Parallel- Kopiertrigger 147 (Fig. 11 a) in den »AUS«-Zustand
schaltung liegt außerdem über den Widerstand 284 25 kippt, wie später beschrieben wird. Außerdem zeigt
an —30 Volt. die Fig. 15 a die Verbindung von dem Umkehrer 295
Die Kathoden der beiden Trioden 273 und 274 über die Leitung 300 zu dem Univibrator 301 und sind miteinander verbunden und außerdem an die ferner die Verbindung von dem Ausgang D dieses Stromquelle von -25OVoIt über die drei in Reihe Univibrators 301 über die Leitung 302 zu dem Eingeschalteten Widerstände 285, 286 und 287 ange- 30 gang A eines weiteren Univibrators 303. Ein zweiter schlossen. Die verbundenen Kathoden liegen außer- Ausgangsimpuls E des Univibrators 301 läuft über dem über die Diode 288 an -3OVoIt. einen Widerstand und einen Kondensator und die
Wenn nun eine Spannung von +10VoIt an die Leitung 304 zum Kathodenverstärker 305, dessen Eingangsleitung 80 a gelegt wird, so erzeugt die als Ausgang seinerseits an eine Plus-»UND«-Schaltung Kathodenverstärker arbeitende Triode 273 etwa 35 306 angeschlossen ist. Der Impuls am Ausgang der +13 Volt an der gemeinsamen Kathode. Die Gitter- Schaltung 306 wird über den Kathodenverstärker 307 Spannung der rechten Triode wird durch die in ihrem zur Leitung 308 geführt und tritt am Ende dieser Gitterkreis liegenden Spannungsteilerwiderstände be- Leitung 308 als MQ-Einführzeichen für die Trommelstimmt und beträgt —10 Volt, wenn kein Gitterstrom Steuerung auf (Fig. lib).
fließt. Wenn nun an der Kathode +13 Volt und an 4° Außerdem ist in der Fig. 15 a die Verbindung dem Gitter —10 Volt auftreten, wird die Triode 274 zwischen dem Ausgang E des Univibrators 303 über gesperrt; es entstehen +144VoIt an ihrer Anode. einen Widerstand und einen Kondensator mit der Durch die in diesem Anodenkreis Hegenden Wider- Leitung 309 abgebildet, die zu dem Kathodenverstärstände wird die Anodenspannung aufgeteilt, und es ker 310 führt, dessen Kathodenausgang an einen viergelangt eine Ausgangsspannung von +10VoIt auf 45 stufigen Leistungkathodenverstärker 311 angeschlosdie Leitung 81a. sen ist. Die Ausgangsimpulse auf der Leitung 312
Wenn dagegen die Eingangsspannung am Gitter (Fig. lib) bilden das Zeichen zum Löschen des
der Triode 273 —20 Volt beträgt, so entsteht an der Trommelspeichers und die Impulse auf der Leitung
Kathode eine Spannung von etwa — 18VoIt. Bei 313 das Zeichen zum Fortfahren des Trommel-
— 18VoIt an der Kathode der Triode 274 und 50 kopierens.
—10 Volt an ihrem Gitter fließt ein Gitterstrom und Die »ODER«-Schaltung 294, der Umkehrer 295,
vermindert die Gittervorspannung auf etwa 0 Volt, der Univibrator 297, der Kathodenverstärker 298 und
wodurch die Röhre ihre volle Leitfähigkeit erhält. außerdem die „Plus-»UND«-Schaltung" 306 und der
Die Anodenspannung fällt auf etwa +70VoIt ab, Leistungskathodenverstärker 311 werden im einzelnen
so daß infolge der Spannungsteilung im Ausgangs- 55 beschrieben. Die übrigen Univibratoren 301 und 303
kreis eine Ausgangsspannung von — 36VoIt auf der und die Kathodenverstärker 298, 305, 307 und 310
Leitung 81a auftritt. sind offensichtlich die gleichen Teilschaltungen, wie
Bei Verwendung des Verstärkers 81 nach Fig. 10 b sie nunmehr beschrieben werden oder bereits beentsteht also, wenn ein echter Endübertragsimpuls schrieben sind. Ihre genauen Schaltbilder sind aus von +10VoIt über die »ODER«-Schaltung 80 an 60 den Fig. 15 a und 15 b zu entnehmen. Fig. 15 a die Eingangsleitung 80 α des Verstärkers 81 auftritt, und 15 b geben ein vollständiges Bild von den in ein Impuls von +10VoIt unmittelbar auf der Lei- Fig. 11b enthaltenen Teilschaltungen,
tung 81a, der über den Kathodenverstärker 82 auf Nach Fig. 15 a enthält die »ODER«-Schaltung 294 die Leitung 82 a als Trommelzähler-Übertragungs- zwei Dioden 314 und 315, deren Kathoden miteinimpuls gegeben wird. 65 ander und über den Widerstand 316 mit der Strom-
Fig. 25 zeigt den Umkehrer LD, der dem Umkehrer quelle von -25OVoIt verbunden sind. Durch An-
100 nach Fig. 14 a entspricht. Er besteht aus der legen von +10VoIt an den Eingang 126 a oder an
Doppeltriode 288. Die Anoden sind miteinander ver- den Eingang 129a (vgl. auch Fig. lib) entsteht eine
29 30
Spannung von +10 Volt am Ausgang. Diese Span- Widerstand RT besitzt einen Wert von 560 000 Ohm, nung tritt auch auf, wenn beiden Eingängen eine während der Kondensator CT einen Wert von 220 μμΡ positive Spannung zugeführt wird. Die »ODER«- aufweist. Diese beiden Schaltelemente bestimmen im Schaltung 294 ist also eine »ODEIU-Schaltung, die wesentlichen die Umschaltzeit des Univibrators 301, eine an einen ihrer Eingänge angelegte positive 5 die bei diesen Werten etwa 30 MikroSekunden beträgt. Spannung weiterleitet. Andererseits ruft eine an einen Beim Rückkippen des Univibrators 297, das nach der Eingänge angelegte negative Spannung keine 25 Mikrosekunden stattfindet, wird ein positiver Spannungsänderung an dem Ausgang hervor. Die Impuls über die Leitungen 296 und 300, den Konpositive Ausgangsspannung der »ODER«-Schaltung densator323, die Verbindungspunkte A und B und 294, die auftritt, wenn eine positive Ausgangsspan- io über den Kondensator 324, den Verbindungspunkt C nung auf die Leitung 126 α oder auf die Leitung 129 α und über den Widerstand 325 auf das Gitter der gegeben wird, wird über den Kondensator 317 der linken Triode der Doppeltriode 326 (Fig. 15 a) ge-Leitung 318 zugeführt, die über den Widerstand 319 geben. Im Ruhezustand leitet die rechte Triode, und an —30 Volt und über den Widerstand 320 an Erde der Univibrator befindet sich in seinem stabilen oder gelegt wird. Die Leitung 318 ist außerdem über die 15 »AUS«-Zustand. Beim Anlegen dieses positiven Klemme A und den Widerstand 321 mit dem Gitter Impulses an das Gitter der Unken Triode wird diese der Triode 322 dieses Umkehrers verbunden. Die jedoch leitend, und die rechte Triode wird nichtAnode der Triode 322 ist über die Leitung 296 an leitend. Die linke Triode bleibt während einer Zeit, die Klemme D des Univibrators 297 angeschlossen. die im wesentlichen durch die Größe des Konden-Der Umkehrer 295 schaltet, wenn eine positive 20 sators C7- und des Widerstandes RT bestimmt ist, Spannung an sein Gitter gelegt wird, den Univibrator nämlich bei den angegebenen Werten während 297 durch Erzeugen eines Spannungsabfalls in dem 30 Mikrosekunden leitend. Darauf kippt dieser Uni--Anodenwiderstand seiner linken Triode um. Somit vibrator 301 selbsttätig in" seinen »AUS«-Zustand wirkt der Umkehrer 295 als Umschalter für einen zurück, in dem die rechte Triode leitet, wie der Univibrator. Da über die Leitung 296 die Anode der 25 kleine Kreis rechts unten an der Doppeltriode 326 Triode 322 mit dem Punkt D des Univibrators 297 andeutet. Es kann somit ein Ausgangsimpuls von verbunden ist, wird beim Zurückkippen des Uni- 30 Mikrosekunden Dauer erzeugt oder ein Impuls vibrators ein positiver Impuls über die Leitungen 296 30 Mikrosekunden lang nach Anlegen des positiven und 300 auf den Kondensator 323 gegeben, der an Eingangsimpulses an das Gitter der linken Triode der Klemme A des Univibrators 301 liegt. Diese 30 verzögert werden. Der somit durch den Univibrator KlemmeA ist mit dem Verbindungspunkts über 301 (vgl. die Fig. 11b und 15a) erzeugte positive eine aus dem Kondensator 324 und dem Widerstand Ausgangsimpuls von 30 Mikrosekunden Dauer wird 330 bestehende Parallelschaltung mit dem Punkt C vom Ausgang E über die Leitung 304, den Kathodenverbunden, der über den Widerstand 325 an das verstärker 305, die »UND«-Schaltung 306 und den Gitter der linken Triode des Univibrators 301 ange- 35 Kathodenverstärker 307 auf die Ausgangsleitung 308 schlossen ist. Beide Anoden liegen über die Wider- gegeben. Dadurch entsteht ein positiver Impuls von stände 327 und 327 a an +150VoIt. Dieser Pol ist etwa 30 Mikrosekunden Dauer, um das Einführen über den Widerstand 328 an die Klemme A ange- von Angaben zu steuern, die von der Trommel schlossen, die außerdem über den Widerstand 329 abgetastet werden oder in den MQ-Speicher eingean der Spannung —100 Volt liegt. Der Punkt C ist 40 führt werden sollen, wie bereits beschrieben worden über die Diode 331 an den Verbindungspunkt der ist. Außerdem steht nach dieser Verzögerung von beiden Widerstände 332 und 333 angeschlossen. Das 30 Mikrosekunden ein positiver Impuls am Ausgang D andere Ende des Widerstandes 332 liegt an -30VoIt, des Univibrators 301 zur Verfügung, der über die während das andere Ende des Widerstandes 333 an Leitung 302 an den Eingang A des Univibrators 303 — 100 Volt liegt. Die Kathoden der beiden Trioden 45 gelangt. Dadurch wird eine positive Spannung dem sind miteinander und über den Widerstand 334 mit Gitter der linken Triode dieses Univibrators aufge-—100 Volt verbunden. Der Verbindungspunkt der drückt, so daß dieser auf »EIN« umgeschaltet wird. Widerstände 332 und 333 ist über den Kondensator Dabei rufen die eingetragenen Werte von C7 und RT 335 geerdet und außerdem über die Diode 336 an dieses Univibrators 303 eine Umschaltzeit von etwa die miteinander verbundenen Kathoden der beiden 50 5 Mikrosekunden Dauer hervor, wodurch ein posi-Trioden angeschlossen. Die Kathoden sind ferner tiver Impuls über den Ausgang E, die Leitung 309, über die Diode 337 mit +10 Volt verbunden. Die den Kathodenverstärker 310 und den Leistungs-Spannung des Ausganges 338 wird zwischen den kathodenverstärker 311 an die Ausgangsleitungen 312 Dioden 336 und 337 abgenommen. Die Anode der und 313 geleitet wird. Hierdurch tritt ein positiver rechten Triode ist über den Ausgangi1 an den Wider- 55 Impuls von 5 Mikrosekunden Dauer auf, der zum stand 339 angeschlossen, zu dem der Kondensator Löschen des nachstehend beschriebenen Trommel-
340 parallel geschaltet ist. Der andere Verbindungs- Speichers und außerdem als Zeichen zum Fortfahren punkt der Parallelschaltung ist über den Widerstand des Trommelkopierens dient, so daß dieser Impuls
341 an den negativen Pol -25OVoIt und außerdem damit als Kopierauftrag auf die Leitung 148 (Fig. lla) an die Leitung 304 angeschlossen, die (vgl. die 60 auftreten kann, den Kopiertrigger 147 umschaltet, Fig. 11b und 15 b) zum Eingang des Kathoden- wie ebenfalls nachstehend beschrieben wird.
Verstärkers 305 führt. Die Anode der linken Triode Wie bereits ausgeführt worden ist, ist der Ausdes Univibrators 301 ist über den Kondensators CT gang E des Univibrators 301 über die Leitung 304 und den Widerstand 342 mit dem Gitter der rechten mit dem Kathodenverstärker 305 (Fig. 15 b) verbun-Triode verbunden, während der Verbindungspunkt 65 den. Der Impuls an diesem Ausgang wird über die dieses Widerstandes 342 und des Kondensators CT Leitung 304 und den Widerstand 343 dem Gitter der über den Widerstand RT an den positiven Pol Triode 344 zugeführt, die als das eine System einer + 220 Volt der Stromquelle angeschlossen ist. Der Doppelröhre ausgebildet sein kann.
31 32
Die Ausgangsspannung dieses Kathodenverstärkers Impuls wird über die Leitung 153 an den einen
305 (vgl. die Fig. 15b und lib) wird über die Lei- Eingang der »UND«-Schaltung 155 (Fig. 32a) gelegt, tung 305 a dem einen Eingang der »UND«-Schaltung Das Zeichen für die Auswahl der abzutastenden
306 zugeführt. Diese »UND«-Schaltung ist erne Trommel auf der Leitung 95 wird über die »ODER«- „Plus-»UND«-Schaltung" im Gegensatz zu der 5 Schaltung 139 dem einen Eingang der »UND«-Schal-„Minus-»UND«-Schaltung" nach Fig. 23. Somit wird tung 138 zugeführt, deren anderer Eingang durch den durch das gleichzeitige Auftreten von zwei Spannun- Impuls für die Auswahl der Trommel Nr. 1 vorgen von +10 Volt an den beiden Eingängen, die mit bereitet wird, so daß vom Ausgang dieser »UND«- den Leitungen 305 α bzw. 95 verbunden sind, über Schaltung 138 über die Leitung 141a ein Impuls an die Dioden 345 und 346 eine Ausgangsspannung von io den Univibrator 157 (Fig. 32 a) gelangt, dessen Um- + 10VoIt erzeugt. Die Anode dieser Dioden sind schaltzeit 10 Millisekunden beträgt, und somit dem miteinander und über den Widerstand 347 mit dem Trommelauswahlrelais Zeit läßt, die Trommel Nr. 1 positiven Pol +220VoIt der Spannungsquelle ver- zu wählen. Nach dieser Verzögerung liefert der bunden. Diese »UND«-Schaltung 306 (Fig. 11b und Univibrator 157 eine vorbereitende Spannung einem 15 b) ist über den Widerstand 348 an den Kathoden- 15 weiteren Eingang der »UND«-Schaltung 155. Wenn verstärker 307 angeschlossen, der eine Triode 349 also jetzt zwei seiner Eingänge vorbereitet sind, wird enthält, die das eine System einer Doppeltriode sein durch das erste darauffolgende Abtasten der Schaltkann; dieser Kathodenverstärker gleicht dem Ka- impulsstelle dieser ausgewählten Trommel Nr. 1 die thodenverstärker 305. dritte positive Eingangsspannung auf der Leitung 130
Nachstehend wird die Arbeitsweise des vollständi- 20 für die »UND «-Schaltung 155 erzeugt. Dieses Zeichen
gen Adressenauswahlgerätes an Hand der aus den wird der Trommelschaltünpuls genannt. Da die
Fig. 32 a bis 32d zusammengesetzten Zeichnung be- anderen beiden Eingänge der »UND«-Schaltung 155
schrieben, wobei in diesen Figuren Teilschaltungen, bereits vorbereitet sind, wird durch diesen Trommel-
wie z.B. die Kathodenverstärker, die bereits beschrie- schaltimpuls ein Ausgangszeichen von der »UND«-
ben und für das Verständnis der Arbeitsweise des 25 Schaltung 155 gesendet, das über die Leitung 159 den
neuen Gerätes nicht wesentlich sind, weggelassen sind. Trigger 160 in den »EIN«-Zustand kippt, womit
Wenn der an einer bestimmten Adressenstelle der angezeigt wird, daß das erste Schaltzeichen nach dem Trommel gespeicherte Wert abgetastet werden soll, Kopierauftrag und nach dem Betätigen des Univibrawird diese Adresse zunächst in den elf Triggern des tors 157 abgetastet worden ist. Wenn sich der Trigger Trommelzählers (Fig. 32b) gespeichert. Angenom- 30 160 im »EIN«-Zustand befindet, legt er eine positive men, die Leitung 94 α (Fig. 32 c) zur Auswahl der Spannung auf die Leitung 123, wo diese als positiver Trommel Nr. 1 und die Leitung 95 zur Auswahl der Impuls nach dem ersten Schaltimpuls auftritt. Dieser Abtasttrommel seien vorbereitet und der Auftrag Impuls läuft über die Leitung 123 zu einem weiteren Kopieren sei durch Erregen der Leitung 148 gegeben. Eingang der Trommelabtast-ÄUNDÄ-Schaltung 122. Dieser Kopier-Auftragsimpuls wird dem einen Ein- 35 Somit sind drei von den fünf Eingängen dieser gang der »UND«-Schaltung 142 zugeleitet. Da das »UND«-Schaltung 122 vorbereitet. Wenn der Trom-Auswahlzeichen für das Abtasten der Trommel auf melzähler von der darin gespeicherten Adressenzahl der Leitung 95 für die »ODER«-Schaltung 139 den aus rückwärts bis Null zählt, wodurch angezeigt wird, einen Eingang der »UND«-Schaltung 138 vorbereitet daß die erwünschte Adresse auf der Trommel erreicht und deren anderer Eingang durch das Auswahlzeichen 40 ist, so tritt ein positiver Impuls, der Trommelzählerfür die Trommel Nr. 1 auf der Leitung 94 α über die Übertragsimpuls, auf der Leitung 82 a auf. Wenn »ODER«-Schaltung 136 vorbereitet wird, wird durch außerdem eine positive Spannung auf der Leitung die Ausgangsspannung der »UND«-Schaltung 138 358 a verfügbar ist, so läuft ein Ausgangsimpuls von ein Impuls über die Leitung 141 auf den anderen der »UND «-Schaltung 122 über die Leitung 126 als Eingang der »UND«-Schaltung 142 gegeben. Die 45 Trommelabtastdurchlaßimpuls. Dieser Impuls gelangt Ausgangsspannung dieser »UND«-Schaltung 142 wird an den Eingang der »UND«-Schaltung 205 (Fig. 32 d), dem Univibrator 145 zugeführt, der nach 50 Mikro- deren anderem Eingang ein um 2,4 Mikrosekunden Sekunden selbsttätig zurückkippt. Diese Verzögerung verzögerter Trommelzeitimpuls zugeführt wird, so genügt, um den Auftrag vom Gedächtnis in der daß die Ausgangsspannung dieser »UND«-Schaltung Hauptmaschine zum Mß-Speicher und zur Trommel 50 an den Univibrator 207 gelegt wird, der bei seinem gelangen zu lassen. Dieser Univibrator kippt also Kippen einen positiven Impuls an seiner rechten nach dieser Verzögerung den Kopiertrigger 147 in Triode erzeugt. Dieser Impuls wird dem Spitzenden »EIN«-Zustand. Hierdurch entsteht eine positive umformer 208 zugeleitet, dessen Ausgangsimpuls als Spannung auf der Leitung 124 und läuft als positives Trommelabtastmusterimpuls einzig und allein dem an Kopierzeichen zu dem einen Eingang der Trommel- 55 der erwünschten Adresse abgetasteten und dem einen abtast-»UND«-Schaltung 122, wodurch ein Trommel- Eingang der »UND«-Schaltung 215 zugeführten Imabtastdurchlaßzeichen auf den Leitungen 126 und puls gestattet, den Trigger 226 zu kippen, wenn 126 a auftritt. Dieses Zeichen läßt einzig und allein eine binäre Eins abgetastet wird; der Trigger 226 den beim Abtasten der magnetisierten Stelle bei erzeugt darauf einen Impuls, welcher als binäre Eins der ausgewählten Adresse erzeugten Impuls zum 60 auf der Eingangs-Ausgangs-Leitung erscheint. Beim Mß-Speicher gelangen. Abtasten einer binären Null wird der Trigger 226
Durch das Kippen des Kopiertriggers 147 in seinen nicht umgeschaltet, so daß kein Impuls auf der Ein-
»EIN«-Zustand wird ferner ein negativer Impuls gangs-Ausgangs-Leitung erzeugt wird,
erzeugt, der Minus-Impuls beim Kopieren, der über Der positive Impuls bei Beginn der Schaltimpuls-
die Leitung 150 und die Diode 150 α den Trigger 151 65 suche wird außerdem über die Leitung 153 der
in den »EIN«-Zustand umschaltet, wodurch ein »UND«-Schaltung 79 (vgl. Fig. 32b) zugeführt.
Impuls mit der Bezeichnung »Positiver Impuls« bei Ferner wird der Impuls nach dem ersten Schaltimpuls
Beginn der Schaltimpulssuche erzeugt wird. Dieser über die Leitung 123 ebenfalls an die »UNÜÄ-Schal-
33 34
tung 79 gelegt. Es werden somit zwei Eingänge dieser dem Abtasten einer binären Eins. Wenn die ge-
»UND«-Schaltung 79 vorbereitet. Wenn der Trom- speicherte Stelle eine binäre Null ist, wird kein
melzähler bis Null rückwärts zählt, erzeugt er den Impuls am Ausgang der »UND«-Schaltung 215 auf-
Endübertragsimpuls auf der Leitung 75, der über die treten, so daß der entsprechende Trommelspeicher- »UND«-Schaltung 72, die durch den Mittelübertrag 5 trigger 226 nicht umgeschaltet wird und kein Impuls
über die Leitung 71 bereits vorbereitet worden ist, als auf der Leitung 228 oder auf der Eingangs-Ausgangs-
echterEndübertragsimpuls von der »UND«-Schaltung Sammelleitung auftreten wird. Hierdurch wird das
72 durchgelassen wird und über die Leitung 78 dem Abtasten einer binären Null an der ausgewählten
einen Eingang der »UND«-Schaltung 79 zugeleitet Adresse angezeigt. Die jeweiligen binären Einsen und
wird. Da die anderen beiden Eingänge dieser io binären Nullen werden über die entsprechenden
»UND«-Schaltung 79 bereits vorbereitet sind, tritt Leitungen übertragen, um durch die Schaltelemente
eine Ausgangsspannung auf, die den ersten Adressen- des MQ-Speichers gespeichert zu werden. Wenn kein
trigger 83 kippt. Der erzeugte Kippimpuls gelangt Trommeleinstellzeichen auf der Leitung 86 a (vgl.
über die Leitung 84 a an den Eingang der »UND«- die Fig. 10 a und 32 a) auftritt, jedoch die anderen
Schaltung 73 und bereitet somit diesen Eingang vor. 15 notwendigen Zeichen durch die Hauptmaschine ge-
Da ihr anderer Eingang bereits durch den Mittel- liefert werden, wird die Nulladresse als erste Adresse
übertrag über die Leitung 71 vorbereitet worden ist, gewählt. Infolgedessen können, wie später erläutert
wird durch den echten Endübertrag eine Ausgangs- wird, weitere Adressen ausgewählt werden, genauso,
spannung auf der Leitung 85 auftreten, die an den als ob die erste ausgewählte Adresse nicht die NuIl-
»ODER«-Stromkreis 80 gelegt wird. Dieser gibt über 20 adresse gewesen wäre.
die Leitung 82 α den Trommelzähler-Übertragsimpuls, Wenn kein Trommeleinstellzeichen geliefert wird, der das Trommelabtastdurchlaßzeichen erzeugt. wird keine Adresse auf den Trommelzähler über-Dieses Zeichen tritt dann auf, wenn der Trommel- tragen. Ebenso wird ohne dieses Zeichen der Tromzähler rückwärts bis Null gezählt hat oder, mit melzähler nicht auf lauter Einsen eingestellt, nachdem anderen Worten, wenn die gewünschte Adresse 25 er gelöscht worden ist, was bei Lieferung des erreicht ist. Trommeleinstellzeichens eintritt. Die erste Adresse Der positive Impuls nach dem ersten Schaltimpuls in dem Trommelzähler ist somit die Nulladresse. Bei auf der Leitung 123 wird außerdem der »UND«- der Nulladresse in der Trommel wird also der eine Schaltung 134 (Fig. 32 a) zugeleitet, so daß für jeden Eingang der »UND«-Schaltung 127 für das Trommel-Trommelzeitimpuls mit Ausnahme des zur Schalt- 30 abtasten durch den Trommelzähler-Übertragsimpuls impulszeit erzeugten diese Trommelzeitimpulse über vorbereitet. Beim Empfang eines Kopierzeichens wird den »UND«-Stromkreis 134 zum »ODER«-Strom- der positive Kopierimpuls an einen weiteren Eingang kreis 61 laufen und als positive Trommelzählweiter- jeder dieser »UND«-Schaltungen gelegt. Das Kopierschaltimpulse auf der Leitung 61a auftreten, die zeichen schaltet ebenso den Trigger 151 um, so daß durch den Umkehrer 62 umgekehrt werden und 35 beim Abtasten der Schaltstelle der positive Impuls darauf als negative Impulse dem ersten Trigger 35 nach dem ersten Schaltimpuls erzeugt und an die von den elf Triggern des Trommelzählers zugeleitet »UND«-Schaltungen 127 und 122 gelegt wird; je werden. Die Rückwärtszählung dieses Zählers kann nachdem, ob ein Impuls für die Auswahl der SchreibalsQ erst beginnen, wenn ein Schaltimpuls abgetastet trommel oder ein Impuls für die Abtasttrommel worden ist, so daß der Trommelzähler von einer 40 verfügbar ist, wird die zugeordnete »UND«-Schaltung ausgewählten Schaltstellung an arbeitet und die 127 bzw. 122 vorbereitet.
Trommelzählerzeitschaltimpulse den Trommelzähler Durch die Mittelübertragsschaltung zum Erzeugen
synchron mit der Trommeldrehung rückwärtsschalten. eines Mittelübertrags bei je einhundertachtundzwanzig
Beim Erreichen der ausgewählten Adresse auf der dem Trommelzähler zugeführten Impulsen kann jede
Trommel tritt der Endübertrag, der echte Endüber- 45 fortlaufend bezifferte Adresse ausgewählt werden,
trag und außerdem der Trommelzähler-Ubertrags- Wie an Hand der Fig. 8 erläutert worden ist, Hegen
impuls auf der Leitung 82 a auf. Dieser Trommel- fortlaufend bezifferte Adressen einhundertachtund-
zähler-Übertragsimpuls durchlauft die Trommelzähler- zwanzig Impulse auseinander. Nach der Auswahl der
abtast-»UND«-Schaltung 122, um den Impuls für den ersten Adresse, die die Nulladresse sein kann, können
Trommelabtastdurchlaß auf der Leitung 126 zu 50 also alle fortlaufend bezifferten Adressen, und zwar
erzeugen. Der hierdurch auf der Leitung 214 erzeugte sechzehn Adressen bei einer Umdrehung der Trom-
Trommelabtastmusterimpuls (Fig. 32 d) leitet nur das mel, ausgewählt werden. In diesem Falle liefert die
durch Abtasten der magnetisierten Stelle an der Hauptmaschine je ein Kopiersignal für jede dieser
ausgewählten Adresse hervorgerufene Signal weiter; sechzehn Adressen, und wenn alle zweitausendacht-
diese Stelle kann entweder eine binäre Eins oder 55 undvierzig Adressen ausgewählt werden sollen, liefert
eine binäre Null darstellen. Wenn sie eine binäre sie ein Kopiersignal für jede der zweitausendachtund-
Eins ist, wird ein Impuls zu dieser Zeit durch den vierzig Adressen.
Rechteckimpuls-Umkehrer 225 (vgl. Kurve H der Beim Erzeugen des Endübertrags durch den Aus-
Fig. 5e) erzeugt; da die »UND«-Schaltung 215 jetzt gangsimpuls der »UND«-Schaltung 67 (Fig. 32b) auf
durch den Trommelabtastmusterimpuls (vgl. Kurve F 60 der Leitung 75 und beim Erzeugen des Mittelüber-
der Fig. 5 e) vorbereitet ist und seine Ausgangsspan- trags wird der echte Endübertragsimpuls auf die
nung (vgl. Kurve/ der Fig.5e) den Trommelspeicher- Leitung 78 gegeben, wie bereits beschrieben worden
trigger 226 (Fig. 32 d) umschaltet, von denen je einer ist, und dieser steuert die »UND«-Schaltung 79, so
für jede der sechsunddreißig Speicherspuren vor- daß der Trigger 83 für die erste Adresse durch sie
gesehen ist, so wird ein Impuls auf der Leitung 228 65 umgeschaltet wird. Durch den mit diesem Trigger
auftreten, der der Eingangs-Ausgangs-Sammelleitung bei seinem Kippen ausgelösten Impuls wird über die
zugeleitet wird. Das Auftreten dieses Impulses auf Leitung 84 a der eine Eingang der »UND«-Schaltung
dieser Leitung (vgl. Kurve K der Fig. 5 e) entspricht 73 vorbereitet. Die nachfolgenden Mittelüberträge,
35 36
die auf der Leitung 71 auftreten, durchlaufen die 124 an der »UND«-Schaltung 122 und kein Trommel-
»UND«-Schaltung 73, so daß Trommelzähler-Über- abtastdurchlaßzeichen auftreten. Außerdem liegt, da
tragsimpulse für je hundertachtundzwanzig auf den der Trigger 147 nicht umgeschaltet ist, eine positive
Trommelzähler gegebene Impulse erzeugt werden Spannung auf der Leitung 150 und somit an dem
und ein Trommelabtastmusterimpuls über die Lei- 5 einen Eingang der »UNDÄ-Schaltung 354. Da der
tung 214 der »UND«-Schaltung 215 (Fig. 32 d) zu- Trigger 160 (Fig. 32 a) noch umgeschaltet ist, ist der
geführt wird, um das Zeichen, das beim Abtasten positive Impuls nach dem ersten Schaltimpuls immer
jeder der fortlaufend bezifferten Adressen erzeugt noch auf der Leitung 123 verfügbar, um den zweiten
wird, durchzulassen. Eingang dieser »UND«-Schaltung 354 vorzubereiten.
Das positive Trommelabtastdurchlaßzeichen läuft io Ferner wird der Trommelzähler-Übertragsimpuls auf
außerdem über die Leitung 126 a (Fig. 32 c), die der Leitung 82 ohne Auswirkung auf die »UND«-
»ODER«-Schaltung 294, die Leitung 296, den Uni- Schaltung 122 über die »UND«-Schaltung 355a
vibrator 297, dessen Umschaltzeit 25 Mikrosekunden weitergeleitet und schaltet den Univibrator 356 um,
beträgt, so daß der durch das Rückkippen dieses dessen Umschaltzeit 20 Mikrosekunden beträgt.
Univibrators entstehende Impuls, der über die Lei- 15 Dieser Multivibrator legt demzufolge eine positive
tungen 297 a und 299 läuft, den Kopiertrigger 147 Spannung an die Leitung 358, wodurch der dritte
(Fig. 32c) in den »AUS«-Zustand schaltet. Es muß Eingang dieser »UND«-Schaltung 354 nur während
also für jede abzuführende Adresse ein neuer 20 Mikrosekunden vorbereitet wird. Da die Leitung
Kopierauftrag geliefert werden. Dieses Trommel- 150 nur für die Dauer des Rückkippens des Triggers
abtastdurchlaßzeichen steuert über die Leitung 126 a 20 147 positiv wird, die Leitung 358 aber nur 20Mikro-
und die »ODER«-Schaltung294 den Univibrator 297. Sekunden lang an einer positiven Spannung liegt,
Die beim Rückkippen des Univibrators auftretende kann ein falscher Trennipuls nicht erzeugt werden.
Ausgangsspannung schaltet über die Leitung 300, Wenn an allen drei Eingängen der »UND«-Schal-
wie bereits an Hand der Fig. 15 a und 15 b im einzel- tung 354 positive Spannungen liegen, entsteht am
nen beschrieben worden ist, den Univibrator 301 um, 25 Ausgang dieser Schaltung ein positiver Impuls zum
dessen Umschaltzeit 30 Mikrosekunden beträgt und Löschen des Trommelzählers auf der Leitung 360
der seinerseits einen positiven Impuls auf die Leitung (vgl. Fig. 32 c und 32 d), über die dieser Impuls zur
302 sendet, der den ebenfalls schon beschriebenen Leitung 59 (vgl. Fig. 32 d und 32 b) gelangt, wodurch
Univibrator 303 umschaltet. Außerdem wird ein eine positive Spannung unmittelbar den Gittern der
positiver Impuls des Univibrators 301 auf die Leitung 30 rechten Trioden aller elf Trigger des Trommelzählers
304 während dessen Umschaltzeit über die Leitung zugeführt wird. Hierdurch werden alle Trigger in
305 a auf die »UND«-Schaltung 306 gegeben, die den »AUS«-Zustand umgeschaltet, und der Trommeljetzt durch ein Zeichen für die Auswahl der abzu- zähler wird gelöscht. Der 20-Mikrosekunden-ImpuIs tastenden Trommel über die Leitung 95 vorbereitet auf der Leitung 358 wird außerdem über die Leitung ist, wodurch ein positiver Impuls zu der Leitung 308 35 358 α auf die Trommelabtast-»UND«-Schaltung 122 als Trommelsteuerung-MQ-Einführimpuls übertragen und an die Trommelschreib-»UND«-Schaltungl27 wird. Dieser Impuls steuert das Einführen der gegeben, um diese nur während der Dauer von Angaben, die gerade von der Trommel abgetastet 20 Mikrosekunden übertragsbereit zu machen, wenn worden sind, in den nicht dargestellten MQ-Speicher auch alle anderen vier Bedingungen erfüllt sind,
der Hauptmaschine während der Umschaltzeit des 4° Ebenso wird durch einen positiven Trommeltrenn-Univibrators 301. Der beim Umschalten des Uni- impuls auf der Leitung 162 a (Fig. 32 c) der Trigger vibrators 303 erzeugte positive Impuls, der Trommel- 151 zurückgekippt, während die hintere Flanke dieses speicherlöschimpuls, wird über die Leitung 312 wäh- Impulses eine Spannung über die Leitung 162 δ an rend dessen Umschaltzeit an alle Trommelspeicher- das Gitter der linken Triode des ersten Schaltimpulstrigger gelegt, um diese zurückzukippen, soweit sie 45 triggers 160 legt und diesen auf »AUS« schaltet. Der durch die abgetasteten Angaben in den »EIN«- Trommeltrennimpuls beendet auch den eigentlichen Zustand geschaltet worden sind. Außerdem wird über Arbeitsgang der Trommel dadurch, daß dieser Impuls die Leitung 313 ein positives Zeichen zum Fortfahren über die Leitung 360 die Trommel von der Hauptdes Trommelkopierens übertragen, so daß der nächste maschine in beliebiger Weise trennt.
Kopierauftrag auf die Leitung 148 (Fig. 32 c) gelangen 50 Wenn auf Trommel Nr. 1 geschrieben werden soll, kann, vorausgesetzt, daß ein solcher Auftrag gegeben anstatt daß sie abgetastet werden soll, ist die Arbeitsworden ist. Der Trommelspeicher wird zwischen den weise im allgemeinen dieselbe, jedoch mit gewissen Abtastungen jeder Adresse gelöscht, und der Trigger Unterschieden, die nachstehend erklärt werden.
147 wird ebenfalls zurückgeschaltet. Das Einführ- Das Schreibtrommelauswahlzeichen auf der Lei-
steuerzeichen für den Speicher wird geliefert, so daß 55 tung 105 (Fig. 32 c) wird geliefert, wenn eine Auf-
die abgetasteten Angaben in diesen eingeführt werden zeichnung erfolgen soll, und wird an die »ODER«-
können, außerdem wird ein Impuls für alle erwünsch- Schaltung 139 gelegt. Falls wieder die Trommel Nr. 1
ten weiteren auf die Leitung 148 anzulegenden ausgewählt werden soll, wird ein Auswahlzeichen der
Kopierzeichen gegeben, wodurch die nächste Adresse, Leitung 94 a zugeführt und bereitet über die
die nur hundertachtundzwanzig Synchronisierimpulse 60 »ODER«-Schaltung 136 einen Eingang der »UND«-
von der eben abgetasteten Adresse entfernt sein mag, Schaltung 138 vor. Durch das Schreibtrommelaus-
ihrerseits abgetastet werden kann. wahlzeichen wird somit über den anderen Eingang
Wenn kein Kopierzeichen zur Verfügung steht, dieser »UND «-Schaltung 138 eine Ausgangsspannung
d. h. wenn nach dem Abtasten einer Adresse keine erzeugt, die über die Leitung 141 an den einen
weitere Adresse abgetastet werden soll, tritt kein 65 Eingang der »UND«-Schaltung 142 gelangt und mit
Kopierzeichen auf der Leitung 148 auf, und der dem an den anderen Eingang dieser »UND«-Schal-
Kopiertrigger 147 (Fig. 32 c) wird nicht umgeschaltet, tung liegenden Kopierimpuls zusammenarbeitet, so
so daß kein positives Kopierzeichen auf der Leitung daß der Trigger 147 und der Trigger 151 wieder wie
beim Abtasten zurückgekippt werden. Ein positives Kopierzeichen tritt auf der Leitung 124 auf, das der »UND«-Schaltung 127 zugeleitet wird, der auch der Schreibtrommelauswahlimpuls über die Leitung 105 zugeführt wird.
Ferner wird die Ausgangsspannung dieser »UND«- Schaltung 138 über die Leitung 141 α (vgl. die Fig. 32 c und 32 a) dem Univibrator 157 zugeleitet, der eine Umschaltzeit von 10 Millisekunden aufweist, um dem Relais Zeit zum Ansprechen zu lassen; am Ende dieser 10 Millisekunden gelangt eine positive Spannung an den einen Eingang der »UND«-Schaltung 155. Da der Trigger 151 umgeschaltet worden ist, liegt eine positive Spannung auf der Leitung 153, so daß ein weiterer Eingang dieser »UND«-Schaltung 155 vorbereitet ist. Beim Abtasten der Trommelschaltpunktstelle wird der Trommelschaltimpuls über die Leitung 130 an den dritten Eingang der »UND«- ' Schaltung 155 gelegt, so daß seine Ausgangsspannung über die Leitung 159 den Trigger 160 umschaltet, der wie vorher über die Leitung 123 eine vorbereitende Spannung einem weiteren Eingang der »UND«- Schaltungl27 zuführt. Es sind somit drei von den fünf Eingängen der »UND«-Schaltung 127 positiv vorgespannt. Es sei angenommen, daß die Adresse, bei der die Angabe zu schreiben ist, in den Trommelzähler eingeführt worden ist, so daß nach dem Zurückzählen dieses Zählers bis Null ein Trommelzähler-Ubertragsimpuls auf der Leitung 82 a zur Verfügung steht, der an den vierten Eingang der »UND«-Schaltung 127 gelegt wird. Wenn somit die Leitung 358 α an einer positiven Spannung liegt, wird ein Impuls durch die »UND«-Schaltung 127 über die Leitung 129 als Trommelschreibdurchlaßimpuls zur »UND«-Schaltung 199 übertragen, an deren anderen Eingang die um 2,4 Mikrosekunden verzögerten Trommelzeitimpulse über die Leitung 198 a angelegt werden. Der Ausgangsimpuls der »UND«-Schaltung 199, der Trommelschreibimpuls, läuft über die Leitung 203 und von dort zu je einem Eingang der »UND«-Schaltungen 234 und 235. Soll eine binäre Eins geschrieben werden, tritt diese auf der Eingangs-Ausgangs-Sammelleitung als + 10-Volt-Impuls auf, während eine binäre Null als —30-Volt-Impuls auftritt. Wenn eine binäre Eins geschrieben werden soll, wird der + 10-Volt-Impuls durch den Umkehrer 229 umgekehrt und über die Leitung 231 dem Umkehrer 232 zugeleitet, durch den er wieder umgekehrt wird und so als positiver Impuls am zweiten Eingang der »UND«-Schaltung 234 auftritt, deren Ausgangsspannung über die Leitung 241 a, den Umkehrer 241 und die Leitung 242 auf die jetzt umgeschalteten Relaiskontakte der Relaissteuerung zu einem entsprechenden Kopf der Trommel Nr. 1 weitergeleitet wird. Von der Unken Spulenseite des Kopfes läuft er zu der mittleren Anzapfung weiter, um so eine binäre Eins zu schreiben. Wenn eine binäre Null geschrieben werden soll, tritt diese als positive Spannung am anderen Eingang der »UND «-Schaltung 235 auf, deren Ausgangsspannung über die Leitung 237 a den Umkehrer 237, die Leitung 238 und über die Relaiskontakte der Relaissteuerung zu dem Kopf weitergeleitet wird. Von der rechten Spulenseite des Kopfes läuft er zu der mittleren Anzapfung weiter, um so eine binäre Null zu schreiben. Jeder der achtunddreißig Köpfe der Trommel Nr. 1 empfängt sein eigenes Zeichen für die binäre Eins oder die binäre Null, und alle werden in gleicher Weise geschrieben.
Das Aufzeichnen auf die ausgewählte Trommel Nr. 1 wird durch den eben beschriebenen Trommelschreibdurchlaßimpuls gesteuert. Ferner wird dieser Impuls auch über die Leitung 129 a (Fig. 32 c), die »ODER«-Schaltung 294 und die Leitung 296 zu dem Univibrator 297 geführt. Dieser schaltet bei seinem Rückkippen nach 25 Mikrosekunden über die Leitung den Trigger 147 wie beim Abtasten wieder zurück und außerdem über die Leitung 300 den Univibrator 301 um, der seinerseits bei seinem Rückkippen nach 30 Mikrosekunden über die Leitung 302 den Univibrator 303 umschaltet. Dieser gibt einen 5-Mikrosekunden-Impuls über die Leitung 312 wie beim Abtasten. Außerdem wird über die Leitung 313 das Zeichen zum Fortfahren des Trommelkopierens auf die Hauptmaschine übertragen, so daß etwa weiter erwünschte Kopierzeichen jetzt an die Leitung gelegt werden können.
Wie zuvor wird die »UND «-Schaltung 142 (Fig. 32 c) undurchlässig, wenn nach dem Schreiben bei der ausgewählten Adresse keine Kopierzeichen mehr zur Verfügung stehen. Der Trigger 147 wird nicht umgeschaltet, so daß kein positives Kopierzeichen über die Leitung 124 an der »UND«-Schaltung 127 auftritt und somit keine weiteren Trommelschreibdurchlaßimpulse erzeugt werden. Ferner dient das Trommeltrennzeichen ebenfalls als Trommelzählerlöschzeichen, um so den Schreibzustand für die Trommel zu beenden und diese von der Hauptmaschine abzutrennen wie bei den oben beschriebenen Abtastarbeitsgängen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anordnung zur Adressenauswahl bei Magnettrommelspeichern von datenverarbeitenden Maschinen mit einem auf eine Adresse einstellbaren Zähler, der durch von einer Zeitspur der Trommel abgeleitete Synchronisierimpulse fortgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Maschine voreingestellte Zähler nach Durchgang eines von einer besonderen Trommelspur erzeugten und mit einem Synchronisierimpuls zeitlich zusammenfallenden Schaltimpulses durch Synchronisierimpulse auf Null zurückgestellt wird und zu diesem Zeitpunkt einen ersten Abtastoder Schreibvorgang auslöst, daß der Zähler jeweils nach dem Durchgang einer weiteren festen Anzahl von Synchronisierimpulsen innerhalb desselben Trommelumlaufes weitere Abtast- oder Schreibvorgänge auf derselben Speicherspur auslöst und daß der mit dem Schaltimpuls zeitlich zusammenfallende Synchronisierimpuls nicht dem Zähler zugeführt wird, so daß bei jedem folgenden Trommelumlauf Abtast- oder Schreibvorgänge an weiteren Adressen stattfinden, die örtlich auf der Speicherspur nicht benachbart, sondern durch eine feste, jeweils gleiche Anzahl von dazwischenliegenden Adressen getrennt sind und deren Gesamtzahl ein ganzes Vielfaches des in Adressenstellen gemessenen Abstandes zweier unmittelbar nacheinander angesteuerter Adressen beträgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei fehlender Voreinstellung des Zählers, aber bei Vorliegen der übrigen Auswahlbedingungen der Zeitpunkt des Schaltimpulses den Beginn einer fortlaufenden Adressenauswahl verursacht.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der voreinstellbare Zähler aus in Kaskade geschalteten Triggern mit zwei stabilen Zuständen besteht und vor seiner durch die Maschine bewirkten Einstellung auf lauter Einsen umgeschaltet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Programmgesteuerte digitale Rechengeräte« von
Rutishauser, Speiser und Stiefel, Verlag Birkhäuser-Basel, 1951;
»Journal of Scientific Instruments«, Vol. 26, S. 217
bis 220, 1949, Nr. 6 (Juni).
Hierzu 12 Blatt Zeichnungen
© 109 749/294 12.61
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