DE1025649B - Magnettrommel-Speichersystem fuer elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende Maschinen - Google Patents
Magnettrommel-Speichersystem fuer elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende MaschinenInfo
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- DE1025649B DE1025649B DEI12045A DEI0012045A DE1025649B DE 1025649 B DE1025649 B DE 1025649B DE I12045 A DEI12045 A DE I12045A DE I0012045 A DEI0012045 A DE I0012045A DE 1025649 B DE1025649 B DE 1025649B
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Magnettrommel-Speichersystem für elektronische Rechen- und Informationen
verarbeitende Maschinen.
Bisher wurden bei Magnettrommel-Speichern einzelne zusammengehörende Ziffern oder Zeichen, in
Gruppen, sogenannten »Wörtern« oder »Nachrichten«, zusammengefaßt, ohne Unterschied und ohne besondere
Kennzeichnungen gespeichert. Dies erfordert, daß jedes dieser Wörter bzw. jede dieser Nachrichten mit
einer Kennziffer oder Adresse versehen sein muß, um sie später im Speicher wieder aufzufinden. Eine derartige
Kennziffer oder Adresse weist meistens eine beträchtliche Länge auf, da sie erstens den Standort
eines Wortes oder einer Nachricht im Speicher, zweitens die nächste Befehlsadresse und drittens die unmittelbar
auszuführenden Befehle enthalten muß. Hierdurch werden oft bis zu zwei Trommelumdrehungen
benötigt, bis ein Befehl ausgeführt worden ist. Um diesen unerwünschten Zeitverlust möglichst klein zu
halten, bedarf es einer genau durchdachten Programmierung. Aber auch hierdurch läßt es sich nicht vermeiden,
daß immer noch eine beträchtliche Zeit während der Ablesung der einzelnen Befehle verlorengeht,
da die Maschine während dieses Zeitraumes keine anderen Operationen ausführen kann.
Alle diese Nachteile werden durch das Magnettrommel-Speichersystem
gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die einzelnen Abschnitte der Speicherspuren
in mehrere Unterabschnitte und diese wiederum in eine Mehrzahl von Teilbereichen unterteilt sind,
in denen die einzelnen Programmbefehle in einem genau festgelegten Abstand von den ihnen zugehörigen
Daten derart aufgezeichnet werden, daß der Standort der Programmbefehle jeweils durch den Standort der
ihnen zugehörigen Daten bestimmt ist, oder umgekehrt. Hierdurch können die sonst erforderlichen umfangreichen
und schwierig zu schaltenden Leittafeln der Maschine z. B. durch Lochkarten ersetzt werden, so
daß gegebenenfalls erforderliche Programmänderungen
einfach durch die Einführung neuer, entsprechend anders gelochter Karten bewerkstelligt werden können.
So können z. B. alle Programmbefehle, die die Reihenfolge der einzelnen von der Maschine auszuführenden
Operationen angeben, mittels vier »Programm«-Karten und sodann die zu verarbeitenden Daten mittels einer
Reihe von »Daten«-Karten in den Speicher eingeführt werden. Jede Änderung des Programms kann dann in
einfacher Weise durch die Einführung einer oder mehrerer neuer Programmkarten bewirkt werden,
durch die automatisch bestimmte Teile des Programms oder gegebenenfalls auch das gesamte ursprünglich im
Speicher befindliche Programm gelöscht und durch ein anderes ersetzt wird.
Nachstehend wird an Hand der Zeichnungen ein Magnettrommel-Speictiersystem
für elektronische Rechen- und
Informationen verarbeitende Maschinen
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Böblinger Allee 49
Sindelfingen (Württ), Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. August 1955
V. St. v. Amerika vom 10. August 1955
James Edward Fernekees,
Wappinger Falls, N. Y. (V. St. A.),
Wappinger Falls, N. Y. (V. St. A.),
und Leonard Roy Harper,
LaVarenne, St. Hilaire, Seine (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. In den Zeichnungen stellt dar
Fig. 1 einen Magnettrommelspeicher und die dazugehörige Einrichtung zur Erzeugung der Synchronisierimpulse,
Fig. 2 das Blockschema eines Synchronisierimpulsgenerators,
Fig. 3 a und 3 b das Blockschema eines Adressen-Ring-Generators,
Fig. 4 das Blockschema einer Programmsteuereinheit,
Fig. 5 a und 5 b sowie 6 a und 6 b das Blockschema einer Einheit zur Auswahl des Programmablaufs und
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Durchführung von Rechenoperationen einschließt. Wie viele derartige Maschinen arbeitet auch die als Ausführungsbeispiel
gewählte in Verbindung mit Lochkarteneinrichtungen, und sowohl die zu verarbeitenden
Daten als auch die von der Maschine errechneten Ergebnisse werden auf Lochkarten aufgezeichnet.
Die üblichen Lochkarten enthalten wenigstens zehn Reihen mit je achtzig Spalten, in denen die zu verarbeitenden
Daten aufgezeichnet sind, sowie zwei
Fig. 7, wie die Fig. 5 a, 5 b und 6 a, 6 b aneinandergelegt
werden müssen, um das gesamte Blockschema zu zeigen,
Fig. 8 das Blockschema eines Programm-Dekoders und
Fig. 9, wie dieser Programm-Dekoder mit der in den Fig. 5 a, 5 b und 6 a, 6 b wiedergegebenen Einheit
zusammengeschaltet ist,
Fig. 10, 11 und 12 das Schema der Eingangsmatrix
und den Schreib verstärker der Speicheranordnung und io weitere Reihen mit je achtzig Spalten zur Aufnahme Fig. 13, wie die Fig. 10, 11 und 12 aneinandergelegt von Befehlen, die den Ablauf einer oder mehrerer werden müssen, um das gesamte Blockschema der in Maschinenfunktionen steuern.
und den Schreib verstärker der Speicheranordnung und io weitere Reihen mit je achtzig Spalten zur Aufnahme Fig. 13, wie die Fig. 10, 11 und 12 aneinandergelegt von Befehlen, die den Ablauf einer oder mehrerer werden müssen, um das gesamte Blockschema der in Maschinenfunktionen steuern.
den Fig. 10, 11, 12 dargestellten Teile der Speicher- Die als Ausführungsbeispiel gewählte Maschine
anordnung wiederzugeben, arbeitet mit Programmsteuerungs- und Datenkarten,
Fig. 14 und 15 das Schema der Lesevorrichtung und 15 die beide je zwei Reihen für die Aufnahme von Beder
Ausgangsmatrix und fehlen zur Steuerung der einzelnen Maschinenfunk
tionen sowie je zehn Reihen für die Aufzeichnung der erforderlichen Daten enthalten.
Mit Hilfe der Programmsteuerungskarten kann die 20 Maschine maximal zweihundertachtzehn aufeinanderfolgende
programmgesteuerte Rechenoperationen ausführen. Hierzu werden je zwei von insgesamt vier
Karten so zusammen verwendet, daß zweiundsiebzig Spalten der ersten und sechsunddreißig Spalten der
Fig. 16, wie die Fig. 14 und 15 aneinandergelegt werden müssen, um das gesamte Blockschema der in
diesen Figuren der Zeichnungen dargestellten Teile der Speicheranordnung zu zeigen,
Fig. 16-1 die Form und den Verlauf von an verschiedenen Punkten dieser Matrix entstehenden Impulsen,
Fig. 17 das Blockschema eines Addierwerkes und
Fig. 18, wie die Fig. 12, 14 und 17 aneinandergelegt 25 zweiten Karte eine erste Gruppe/^ von insgesamt
werden müssen, um zu veranschaulichen, in welcher hundertneun Programmsteuerungsbefehlen ergeben.
Weise die Übertragung einer Nachricht von einem In gleicher Weise ergeben die beiden anderen der vier
Teil des Speichermediums zu einem anderen Teil des- Programmsteuerungskarten eine zweite Gruppe P2
selben durchgeführt wird, von insgesamt hundertneun Befehlen, so daß in allen
Fig. 18-1 die Lage bestimmter Speicherstellen in 30 vier Karten, wie bereits erwähnt, zusammen zweihun-
bezug auf die Schreib- und Leseköpfe der magnetischen dertachtzehn Befehle enthalten sind.
Speicheranordnung, Die von der Maschine zu verarbeitenden Daten sind
Fig. 19 das Blockschema einer Puffereinheit, ebenfalls in Lochkarten enthalten, und zwar werden
Fig. 20 das Blockschema einer Steuereinheit, auf jeder dieser Karten hundertacht Ziffern oder Buch-
Fig. 21a und 21b das Blockschema eines 8stelligen 35 stäben einschließlich des Vorzeichens so aufgezeichnet,
Registers, daß sie einzeln oder gruppenweise verarbeitet werden
Fig. 22 a bis 22 g das Blockschema einer weiteren können.
Steuereinrichtung und Sowohl die Programmsteuerkarten als auch die
Fig. 23, wie die Fig. 12, 14, 17, 19, 20, 21a, 21b Datenkarten werden einer handelsüblichen Lochkarten-
und 22 a bis 22 g aneinandergelegt werden müssen, um 40 maschine zugeführt, die eine Abfühl- sowie eine Lochzu
veranschaulichen, in welcher Weise mit der erfin- vorrichtung enthält. Zuerst werden die Programmdungsgemäßen
Vorrichtung Additions- und Subtrak- Steuerungskarten in diese Maschine eingeführt und an
tionsprozesse durchgeführt werden können, der Abfühlvorrichtung abgelesen. Hierdurch wird
Fig. 24 das Blockschema eines 5stelligen Registers, eine bestimmte Zahl von Programmsteuerungsbefehlen
Fig. 25 das Blockschema einer Vergleichsvorrich- 45 zur Behandlung der anschließend mit Hilfe der Datentung,
karten in die Maschine eingeführten Daten erzeugt. Fig. 26 a und 26b das Blockschema eines weiteren Die Datenkarten werden ebenfalls an der Abfühlvor-Steuersystems
und richtung abgelesen und laufen sodann zur Lochvor-Fig. 27, wie die Fig. 12, 14, 17, 19, 20, 21a, 21b, richtung weiter. Hier wird entweder auf der gerade
22 a bis 22 g, 24. 25 sowie 26 a, 26 b aneinandergelegt 50 .abgefühlten Karte oder auf einer an ihrer Stelle einwerden
müssen, um zu veranschaulichen, in welcher geführten neuen Karte das Ergebnis der programm-Weise
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung Multi- gesteuerten Rechenoperation gelocht. Diese Rechenplikations-
und Divisionsprozesse durchgeführt wer- operationen werden während der Zeit ausgeführt, in
den können, der die Datenkarte von der Abfühleinrichtung zur Fig. 28 das Blockschema einer Steuereinrichtung 55 Lochvorrichtung läuft. Weiterhin werden in diesem
für die Durchführung sprunghaft erfolgender Pro- Zeitraum eine oder auch mehrere der folgenden Datengrammänderungen
und karten an der Abfühleinrichtung aligelesen, und die auf Fig. 29, wie die Fig. 5a, 5b, 6a, 6b, 8 und 28 an- diesen Karten enthaltenen Daten werden so lange geeinandergelegt
werden müssen, um eine Arbeitseinheit speichert, bis die der vorhergehenden Karte entnomder
erfindungsgemäßen Vorrichtung zu veranschau- 60 menen Daten verarbeitet worden sind. Ferner können
liehen. auch die Ergebnisse einer Rechenoperation gespeichert Bevor jedoch die einzelnen Figuren der Zeichnungen und unter .Steuerung durch das Programm in späteren
an Hand der Bezugszeichen erläutert werden, soll zum Rechenoperationen weiterverwendet werden,
besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Vorrich- Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
tung vorerst noch eine allgemeine Beschreibung der- 65 werden sowohl die Befehle als auch die zu verrechnenselben
durchgeführt werden. den Daten in dezimaler Schreibweise durch arabische Das Hauptanwendungsgebiet der vorliegenden Er- Ziffern dargestellt, die von der Maschine automatisch
findung ist das der Informationen verarbeitenden in die entsprechenden Binärziffern umgewandelt wer-Maschinen,
und zwar insbesondere solcher Maschinen, den und zur Aufzeichnung der errechneten Ergebnisse
bei denen die Bearbeitung der Informationen auch die 70 wieder rückgewandelt werden. Die einzelnen Rechen-
operationen werden durch die Synchronisiereinrich- am unteren Rand des Blocks gekennzeichnet, während
tungen der Maschine selbst gesteuert, während die der dazugehörige Ausgangskreis durch eine direkt über
Eingabe und die Ausgabe der zu verarbeitenden Daten der Eingangsklemme am oberen Rand des Blocks
durch eine zusätzliche Lochkartenmaschine geregelt liegende Klemme gekennzeichnet ist. Die Trigger
werden. Sowohl das Programm als auch die zu ver- 5 werden als im »Ein«-Zustand befindlich bezeichnet,
rechnenden Daten werden einem Magnettrommel- wenn sich die in der Blockdarstellung links liegenden
speicher zugeführt, da diese Art der Speicherung eine Seiten der Kreise in leitendem Zustand befinden. Sind
sehr vielseitige und außerdem leicht zu ändernde Pro- dagegen die rechts liegenden Seiten der Kreise leitend,
grammierung gewährleistet. So kann z. B. das ge- sind die Trigger in ihrem »Aus«-Zustand. Die Trigger
samte Programm in der Zeit geändert werden, in der io werden normalerweise durch ihren Eingangskreisen
die das Programm enthaltenden Karten an der Ab- zugeführte positive oder negative Impulse von einem
fühleinrichtung vorbeilaufen. Dies bedeutet, daß in Zustand in den anderen geschaltet. Lediglich in einem
praxi für eine Änderung des gesamten Programms nur oder zwei Fällen wird die Steuerung der Trigger
etwa 2,5 Sekunden benötigt werden. Da weiterhin durch den Ausgangsklemmen ihrer nichtleitenden
auch die für die Lochung eines neuen Programms be- 15 Seiten zugeführte negative Impulse bewirkt,
nötigte Zeit wesentlich kürzer ist als diejenige, die für Die in der Schaltung verwendeten »Und«- und
die Um- oder Neuschaltung einer Programmsteue- »Oder«-Kreise weisen ebenfalls die für derartige
rungsschalttafel erforderlich ist, bedingt die Pro- Kreise übliche Bauart auf, so daß sich eine nähere
grammierung mittels Lochkarten einen wesentlichen Vorteil. 20
Bei der Verwendung eines Magnettrommelspeichers für die Programmierung und die Durchführung von
Rechenoperationen werden die einzelnen Teile des Programms in einer bestimmten Lage zu den zu verBeschreibung
erübrigt.
Soweit nicht anders dargestellt, liegen die einzelnen Kreise alle einseitig an Erde, und alleGleichspannungsangaben
erfolgen ebenfalls in bezug auf Erdpotential.
Soweit »Und«- und »Oder«-Kreise als durch einen wahlweise an Erde legbaren Eingangskreis gesteuert
rechnenden Daten, die sie betreffen, aufgezeichnet. 25 dargestellt sind, versteht es sich selbstverständlich,
daß dieser Eingangskreis derart mit einer Gleichspannungsquelle
in Verbindung steht, daß die Fortschaltung der Kreise auch dann möglich ist, wenn der
Eingangskreis nicht mit Erde verbunden ist.
Alle in der folgenden Beschreibung enthaltenen Zeitangaben beziehen sich auf die Stellung der Magnetköpfe
in bezug auf bestimmte Teile der Trommeloberfläche. So bedeutet es z. B., daß im »Abschnitt-3«-
Zeitpunkt die Leseköpfe einem der Ziffernbereiche des
Adressenangaben oder andere Kennzeichnungen der Befehls- und Rechendaten erübrigen sich somit, da die
Daten und die dazugehörigen Befehlsangaben fortlaufend in den Speicherprozeß einbezogen werden.
Der Umfang der Speichertrommel ist in zwölf Ab- 30
schnitte unterteilt, die je eine Kapazität von acht
Ziffernstellen einschließlich des Vorzeichens aufweisen.
Der Raum, den jede dieser Ziffernstellen einschließlich
des Vorzeichens einnimmt, ist in eine Anzahl weiterer
»Teilbereiche«, auf denen sowohl die einzelnen Teile 35 Abschnittes 3 der Magnettrommel gegenüberstehen, des Programms als auch die zu verrechnenden Daten Diese Zeitangabe kann dadurch noch genauer gestaltet in einem vorher festgelegten Abstand aufgezeichnet werden, daß zusätzlich ein Ziffernzeitpunkt angegeben werden, unterteilt; und zwar werden die Programm- wird. Das heißt, daß z.B. im »Ziffer-5 «-Zeitpunkt die und Rechendaten so aufgezeichnet, daß der in einem Leseköpfe dem Bereich der Ziffer 5 des Abschnittes 3 bestimmten Abschnitt stehende Programmteil die in 40 der Magnettrommel gegenüberstehen. Aber auch diese dem nächstfolgenden Abschnitt befindlichen Rechen- Zeitangabe läßt sich noch weiter präzisieren, indem daten steuert. die Ziffernzeitpunkte nochmals in eine Reihe von
schnitte unterteilt, die je eine Kapazität von acht
Ziffernstellen einschließlich des Vorzeichens aufweisen.
Der Raum, den jede dieser Ziffernstellen einschließlich
des Vorzeichens einnimmt, ist in eine Anzahl weiterer
»Teilbereiche«, auf denen sowohl die einzelnen Teile 35 Abschnittes 3 der Magnettrommel gegenüberstehen, des Programms als auch die zu verrechnenden Daten Diese Zeitangabe kann dadurch noch genauer gestaltet in einem vorher festgelegten Abstand aufgezeichnet werden, daß zusätzlich ein Ziffernzeitpunkt angegeben werden, unterteilt; und zwar werden die Programm- wird. Das heißt, daß z.B. im »Ziffer-5 «-Zeitpunkt die und Rechendaten so aufgezeichnet, daß der in einem Leseköpfe dem Bereich der Ziffer 5 des Abschnittes 3 bestimmten Abschnitt stehende Programmteil die in 40 der Magnettrommel gegenüberstehen. Aber auch diese dem nächstfolgenden Abschnitt befindlichen Rechen- Zeitangabe läßt sich noch weiter präzisieren, indem daten steuert. die Ziffernzeitpunkte nochmals in eine Reihe von
Die einzelnen Befehle des Programms liegen somit »Teilbereichen« aufgegliedert werden. So bedeutet es
immer um einen Schritt vor denjenigen Daten, deren bei dem hier beschriebenen Beispiel, daß im »Teil-Bearbeitung
sie veranlassen. Auf diese Weise ist es 45 bereich-/«-Zeitpunkt die Leseköpfe dem Teilbereich /
möglich, in aufeinanderfolgenden Abschnitten ver- der fünften Ziffer des dritten Abschnittes der Tromschiedene
und voneinander unabhängige Operationen mel gegenüberstehen. Da die Schreibköpfe, wie dies
durchzuführen. So können z. B. während einer Trom- im folgenden noch näher erläutert werden wird, den
melumdrehung zwölf aufeinanderfolgende Rechen- Leseköpfen in Richtung der Trommelumdrehung im
operationen ausgeführt und die daraus entstehenden 50 Abstand von einem Abschnitt und einem Teilbereich
Ergebnisse gespeichert werden. Dies ist dadurch be- folgen, wurden also im Zeitpunkt »Abschnitt 3,
dingt, daß der Kartenzvklus als das Zeitintervall gewählt wird, in dem die zu verarbeitenden Daten behandelt
werden. Da der Kartenzyklus das längste in
der Maschine auftretende Zeitintervall darstellt, steht 55
somit ein ausreichender Zeitraum für die Durchführung jeder Rechenoperation zur Verfügung. Weiterhin gestattet die Unterteilung der einzelnen Abschnitte in Teilbereiche mit einem Minimum an
der Maschine auftretende Zeitintervall darstellt, steht 55
somit ein ausreichender Zeitraum für die Durchführung jeder Rechenoperation zur Verfügung. Weiterhin gestattet die Unterteilung der einzelnen Abschnitte in Teilbereiche mit einem Minimum an
Schalt- und Steuerkreisen die schnelle Ausführung 60 Binäräquivalente der Teilwerte 1, 2, 4 und 8 jeder
der einzelnen Befehle des Programms sowie die völlige Ziffer auf. Die der Einfachheit halber nicht darge-Änderung
der in jedem Abschnitt enthaltenen Pro- stellten Schreib- und Leseköpfe liegen, wie bereits ergrammteile.
wähnt, in einem bestimmten Abstand voneinander je-
Um das Verständnis des beschriebenen Ausfüh- weils quer zu den Speicherspuren. Die sich über den
rungsbeispiels zu erleichtern, sind alle an sich be- 65 ganzen Umfang der Trommel erstreckenden Speicherkannten
Bauelemente sowie Kreise in Blockform dar- spuren sind in zwölf gleich große Abschnitte 1 bis 12
gestellt, und alle diese Teile arbeiten, soweit dies nicht unterteilt. Jeder dieser zwölf Abschnitte ist nochmals
ausdrücklich hervorgehoben ist, in der üblichen Weise. in neun gleich große Unterabschnitte + und 1 bis 8,
Der Eingangskreis jeder Seite der bistabilen Multi- die das Vorzeichen und die einzelnen Stellen einer
vibratorkreise oder »Trigger« ist durch eine Klemme 70 achtstelligen Ziffer aufnehmen, unterteilt. Weiterhin
Ziffer 2, Teilbereich M« die Schreibköpfe in der Stellung »Abschnitt 2, Ziffer 2, Teilbereich /« der Trommel
gegenüberstehen.
In Fig. 1 ist eine Magnettrommel 10 üblicher Bauart schematisch dargestellt. Auf dieser Trommel sind
die einzelnen Speicherspuren, wie z. B. 11, 12, 13 und 14, nebeneinanderliegend angeordnet. Wie ersichtlich,
nehmen je vier nebeneinanderliegende Spuren die
übertragen, wo sie zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung steht. Hierdurch werden die /-Teilbereiche
wieder frei und können die von der Abfühleinrichtung abgelesenen Daten der zweiten Karte aufnehmen.
5 Diese Daten können, sobald die durch das Programm vorgeschriebenen Operationen mit den Daten der
ersten Karte durchgeführt und die daraus entstandenen Ergebnisse automatisch in den O-Teilbereichen aufge-
γ. ι zeichnet worden sind, in die C-Teilbereiche übertragen
γ,2 = ZusätzlicheTeilbereiche zur Durchführung von i0 werden. Durch die Übertragung der bearbeiteten
Q programmgesteuerten Speicheroperationen 1^ * ' *'■ Λ τ·-·"- -·-■<- ■■ ■-·■ <·->
1 -
ist jeder dieser Unterabschnitte nochmals in zehn gleich große Teilbereiche aufgegliedert, die ihrer
Funktion entsprechend wie folgt bezeichnet sind:
/ = Eingabe-Speicher
M = Multiplikand- oder Divisor-Speicher = Rechenwert-Speicher
= Ausgabe-Speicher
P1 — Programmbefehl-Speicher (Programmzahlen 1
bis 108)
P9 = Programmbefehl-Speicher (Programmzahlen 109 bis 218)
P9 = Programmbefehl-Speicher (Programmzahlen 109 bis 218)
Daten in die O-Teilbereiche werden nämlich wiederum die C-Teilbereiche frei und können daher inzwischen
die in den /-Teilbereichen gespeicherten Daten der zweiten Karte aufnehmen.
15 Bei Anwendung der in den Lochkarten enthaltenen Programmbefehle werden die -Pj-Befehle während einer
Trommelumdrehung, beginnend mit der Vorzeichenstelle ± des Abschnittes 12, fortlaufend über die Vorzeichenstellen
der restlichen Abschnitte 1 bis 11 aus-
Diese Art der Informations- und Programmspeicherung gestattet unter anderem, die Art der Rechenoperation
innerhalb jeder Ziffernstelle zu ändern.
Jeder Teilbereich kann nämlich als selbständige 20 geführt. Während der folgenden Umdrehungen der Speichereinheit angesehen werden und hat als solche Trommel werden dann die in den Stellen der Ziffern 1, eine bestimmte Aufgabe für die betreffende Ziffer. Die 2, 3 ... 8 enthaltenen P1 -Befehle ausgeführt. An-Programmbefehl-Teilbereiche P1 und P2 beeinflussen schließend wird sodann in gleicher Weise die Durchnur einen vollen Abschnitt, und zwar den, der auf den- führung der FVProgrammbefehle abgewickelt; und jenigen Abschnitt folgt, in dem der Programmbefehl 25 zwar betreffen alle diese Programmbefehle die von den enthalten ist. Die Speichervorrichtung kann daher mit /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche übertragenen ihren zwölf Abschnitten während einer Trommel- oder vorübergehend auch in anderen Teilbereichen geumdrehung zwölf verschiedene und voneinander un- speicherten Daten.
Jeder Teilbereich kann nämlich als selbständige 20 geführt. Während der folgenden Umdrehungen der Speichereinheit angesehen werden und hat als solche Trommel werden dann die in den Stellen der Ziffern 1, eine bestimmte Aufgabe für die betreffende Ziffer. Die 2, 3 ... 8 enthaltenen P1 -Befehle ausgeführt. An-Programmbefehl-Teilbereiche P1 und P2 beeinflussen schließend wird sodann in gleicher Weise die Durchnur einen vollen Abschnitt, und zwar den, der auf den- führung der FVProgrammbefehle abgewickelt; und jenigen Abschnitt folgt, in dem der Programmbefehl 25 zwar betreffen alle diese Programmbefehle die von den enthalten ist. Die Speichervorrichtung kann daher mit /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche übertragenen ihren zwölf Abschnitten während einer Trommel- oder vorübergehend auch in anderen Teilbereichen geumdrehung zwölf verschiedene und voneinander un- speicherten Daten.
abhängige Programmbefehle ausführen, und jeder Die in den O-Teilbereichen gespeicherten Ergebnisse
dieser zwölf Abschnitte kann in seinen neun Unter- 30 werden nach ihrer automatisch erfolgenden Rückwandabschnitten
ein achtstelliges »Wort« mit der dazu- lung in Dezimalzahlen der Lochvorrichtung der Lochgehörigen Kennzeichnung aufnehmen. kartenmaschine zur Aufzeichnung zugeführt. Die in
Weiterhin weist die Trommel eine Synchronisier- den C- oder O-Teilbereichen stehenden Teil- und Endimpulsspur
15 auf. Diese Spur kann entweder die ergebnisse der Rechenoperationen können zu derselben
Form eines Zahnrades haben, dessen einzelne, aus 35 Zeit, wenn dies erwünscht ist, auf Grund entsprechenmagnetischem
Material bestehende Zähne so angeord- der Programmbefehle auch noch in den M-, T1-, T2-,
net sind, daß sie die Lage bestimmter Unterabschnitte T3- und ^-Teilbereichen gespeichert werden. Die in
kennzeichnen, oder aber kann als einfache Speicher- diesen Teilbereichen gespeicherten Ergebnisse können
spur ausgebildet sein, auf der die erforderlichen Syn- entweder auch über die O-Teilbereiche der Lochvorchronisierimpulse
in entsprechender Weise aufgezeich- 40 richtung oder aber auf Grund entsprechender Pronet sind. Ein dieser Spur zugeordneter Lesekopf gibt
eine sinusförmige Wechselspannung ab, deren Spannungsspitzen synchron mit dem Vorbeilauf eines bestimmten Teilbereiches an den Leseköpfen auftreten.
Ferner ist auf der Trommel 10 eine weitere Synchro- 45
nisierimpulsspur 16 vorgesehen. Diese Spur enthält
jedoch nur einen einzigen magnetischen Zahn 17 bzw.
eine dementsprechende magnetische Aufzeichnung, so
daß von dem dazugehörigen Lesekopf je Trommelumdrehung nur ein einziger Synchronisierimpuls ab- 50
gegeben wird, der den Anfang eines Synchronisierimpulszuges dem Beginn des /-Teilbereiches des Vorzeichenunterabschnittes des Abschnittes 1 zuordnet.
eine sinusförmige Wechselspannung ab, deren Spannungsspitzen synchron mit dem Vorbeilauf eines bestimmten Teilbereiches an den Leseköpfen auftreten.
Ferner ist auf der Trommel 10 eine weitere Synchro- 45
nisierimpulsspur 16 vorgesehen. Diese Spur enthält
jedoch nur einen einzigen magnetischen Zahn 17 bzw.
eine dementsprechende magnetische Aufzeichnung, so
daß von dem dazugehörigen Lesekopf je Trommelumdrehung nur ein einziger Synchronisierimpuls ab- 50
gegeben wird, der den Anfang eines Synchronisierimpulszuges dem Beginn des /-Teilbereiches des Vorzeichenunterabschnittes des Abschnittes 1 zuordnet.
Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel 10
ist so festgelegt, daß die Frequenz der von der Syn- 55 kann, wird im folgenden als »-*τΑκ- oder » — A«-Tmchronisierungsspur 15 abgenommenen Wechselspan- puls bezeichnet. Ein zweiter, dem ersten zwar gleicher, nung annähernd bei 100 kHz liegt.
ist so festgelegt, daß die Frequenz der von der Syn- 55 kann, wird im folgenden als »-*τΑκ- oder » — A«-Tmchronisierungsspur 15 abgenommenen Wechselspan- puls bezeichnet. Ein zweiter, dem ersten zwar gleicher, nung annähernd bei 100 kHz liegt.
Bei den vorstehend beschriebenen Speicherverfahren
wird jeder Datenwert einer Lochkarte automatisch in
eine Binärziffer umgewandelt und in einem besonderen 60
/-Teilbereich gespeichert. Jede Stelle einer Information ist einem bestimmten Markierungspunkt in einer
Spalte der Lochkarte zugeordnet, und die Umwandlung in eine binärverschlüsselte Dezimalzahl kennzeichnet diejenige der Spalten, in der die betreffende 65 den Zähnen der Zeitspur 15 gegenübersteht. Die von Stelle enthalten ist. Nachdem die erste Karte abge- dem Lesekopf 20 abgegebene sinusförmige Wechselfühlt und die darauf enthaltenen Daten in annähernd spannung wird dem Verstärker und Begrenzer 21 zufünfunddreißig Trommelumdrehungen in den /-Teil- geführt, an dessen Ausgangskreis 2I0 daraufhin rechtbereichen der Trommel 10 gespeichert' worden sind, eckförmige » —/?«-Synchronisierimpulse mit einer wird die Information automatisch in die C-Teilbereiche 70 Dauer von 5 μεεΰ und" einer Impulsfolgefrequenz von
wird jeder Datenwert einer Lochkarte automatisch in
eine Binärziffer umgewandelt und in einem besonderen 60
/-Teilbereich gespeichert. Jede Stelle einer Information ist einem bestimmten Markierungspunkt in einer
Spalte der Lochkarte zugeordnet, und die Umwandlung in eine binärverschlüsselte Dezimalzahl kennzeichnet diejenige der Spalten, in der die betreffende 65 den Zähnen der Zeitspur 15 gegenübersteht. Die von Stelle enthalten ist. Nachdem die erste Karte abge- dem Lesekopf 20 abgegebene sinusförmige Wechselfühlt und die darauf enthaltenen Daten in annähernd spannung wird dem Verstärker und Begrenzer 21 zufünfunddreißig Trommelumdrehungen in den /-Teil- geführt, an dessen Ausgangskreis 2I0 daraufhin rechtbereichen der Trommel 10 gespeichert' worden sind, eckförmige » —/?«-Synchronisierimpulse mit einer wird die Information automatisch in die C-Teilbereiche 70 Dauer von 5 μεεΰ und" einer Impulsfolgefrequenz von
grammbefehle erneut der Maschine zur Weiterverwendung in bestimmten Rechenoperationen zugeführt
werden.
Das allgemeine Steuerungssystem der Speichervorrichtung
1. Der Impulsgenerator für die Teilbereich-Synchronisierungsimpulse
Die Teilbereich-Synchronisierungssignale bestehen aus Impulsen, von denen je einer einem der 1080 Teilbereiche
auf der Trommel 10 zugeordnet ist. Einer dieser Synchronisierungsimpulse, der wahlweise als
positiver oder negativer Impuls verwendet werden
jedoch diesem gegenüber um 180° in der Phase verschobener, ebenfalls positiver oder negativer Synchronisierungsimpuls
wird in folgendem als » + /?«- oder » —/?«-Impuls bezeichnet.
Der Aufbau des Synchronisierimpulsgenerators ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Der Generator enthält
einen Lesekopf 20, der in einer Reihe mit den Leseköpfen der Trommel angeordnet ist, jedoch nur
20OkHz entstehen. Diese Impulse werden einem Inverter 23 zugeführt, an dessen Ausgangskreis 230
daraufhin »— A «-Synchronisierimpulse entstehen. Letztere können entweder direkt verwendet oder
einem weiteren Inverter 25 zugeleitet werden, an dessen Ausgangskreis 250 dann »+^«-Synchronisierimpulse
zur Verfügung stehen. In derselben Weise können auch die » — i?«-Synchronisierimpulse entweder
direkt oder über einen Inverter 27, an dessen Ausgang 270 sie als » + ^«-Synchronisierimpulse zur Verfügung
stehen, verwendet werden.
Weiterhin werden die »+^«-Impulse auch einem differenzierenden Inverter 26 zugeführt, an dessen
Ausgangskreis 260 daraufhin dreieckformige Impulse
geringer Dauer entstehen, deren vordere Flanke zeitlieh mit der vorderen Flanke der entsprechenden
»+^«-Impulsezusammenfällt. Gleiche dreieckformige
Impulse, die jedoch zwischen den differenzierten »+^«-Impulsen auftreten, werden dadurch erzeugt,
daß die »+^«-Impulse über einen differenzierenden Inverter 28 geleitet und an dessen Ausgangskreis 280
wieder abgenommen werden.
2. Die Teilbereich-, Ziffernstellen- und Abschnitt-Adressen-Ringe
sowie die nicht synchronisierte Steuerung
sowie die nicht synchronisierte Steuerung
Die Speichervorrichtung verfügt über drei Adressen-Ringe, die der Teilbereich-, Ziffernstellen- und
Abschnittsunterteilung der Speicherspuren entsprechen. Diese Adressen-Ringe haben die Aufgabe, zu jedem
beliebigen Zeitpunkt dem Rechenwerk die jeweilige Stellung der Lese- oder Schreibköpfe in bezug auf die
Abschnitte und Unterabschnitte der Speicherspuren anzuzeigen.
Da die Speicherspuren der Trommel in zwölf Abschnitte zu je neun Ziffernstellenunterabschnitten mit
wiederum je zehn Teilbereichen aufgegliedert sind, bestehen die Adressen-Ringe aus einem 12stufigen Abschnitt-Ring,
einem 9stufigen Ziffernstellen-Ring sowie einem lOstufigen Teilbereich-Ring. Diese Ringe
sind in Fig. 3 schematisch dargestellt. Wie ersichtlich, besteht der Teilbereich-Ring aus zehn bistabilen Multivibratorkreisen
oder Triggern 40 bis 49. Der Ziffernstellen-Abschnitt-Ring enthält die neun Trigger 51 bis
59 und der Abschnitt-Ring die zwölf Trigger 61 bis 72. Den Eingangskreisen dieser Trigger sind »Und«-
Kreise zugeordnet, die dieselben Bezugszeichen wie die Trigger tragen, jedoch mit den Subindizes α und b.
Die Trigger sowie die dazugehörigen »Und«-Kreise sind so miteinander verbunden, daß sie einen Zeitschalter
bilden.
Die dem Ausgang 250 des Synchronisierimpulsgenerators
entnommenen » + ^«-Impulse werden einem Inverter und Begrenzer 74 zugeleitet, an dessen Ausgang
75 die ursprünglich rechteckförmigen Impulse nunmehr als dreieckformige Impulse zur Verfügung
stehen. Diese dreieckförmigen Impulse werden einem als Schalter arbeitenden »Und«-Kreis 76 zugeführt
und, wenn dieser die Impulse passieren läßt, über den Kreis 760 den Eingängen der zu den Teilbereich-Ring-Triggern
40 bis 49 gehörenden »Und«-Kreise zugeleitet und schalten diese Trigger, beginnend mit dem
Trigger 40, fortlaufend in den »Ein«-Zustand. Die Ausgangskreise dieser Trigger sind mit 4O0 bis 490
bezeichnet. Der Ausgangskreis 4O0 ist über den differenzierenden
Inverter 50 und dessen Ausgangskreis 5O0 mit den Eingangskreisen der zu den Ziffernstellen-Abschnitt-Triggern
51 bis 59 gehörenden »Und«- Kreise verbunden. Wenn der Teilbereich-Ring die aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen, innerhalb deren
jeweils einmal der Teilbereich-Trigger 40 »ein«- und »aus«-geschaltet wird, durchläuft, werden bei jedem
Übergang dieses Triggers von dem »Aus«- in den »Ein«-Zustand in gleicher Weise die Ziffernstellen-Ring-Trigger
51 bis 59 nacheinander »ein«-geschaltet.
Die Ausgangskreise der Trigger 51 bis 59 sind mit 5I0 bis 590 bezeichnet. Der Ausgangskreis 5I0 des
Triggers 51 ist über den differenzierenden Inverter 60 und dessen Ausgangskreis 6O0 mit den Eingangskreisen
der zu den Abschnitt-Triggern 61 bis 72 gehörenden »Und«-Kreise verbunden, so daß jedesmal,
wenn der Ziffernstellen-Ring einmal durchlaufen ist, der Abschnitt-Ring um einen Schritt weitergeschaltet wird.
Die Ausgangskreise der Trigger 51 bis 59 sind mit 6I0 bis 720 bezeichnet. Der Ausgangskreis 720 ist dem
einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 77, der einen Bestandteil eines Synchronisationsstörungen beseitigenden
Steuerkreises bildet, zugeordnet. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 77 ist über die Leitung 78
mit einem Ausgangskreis des Triggers 79 verbunden, dessen einer Eingangskreis wiederum über die Leitung
80 mit dem Ausgang eines Verstärker- und Impulsformerkreises 81 in Verbindung steht. Der Eingangskreis
dieses Verstärkers ist mit dem Lesekopf 82 verbunden, der in derselben Reihe wie die anderen
Magnetköpfe der Trommel über der Synchronisierimpulsspur 16 angeordnet ist. In dem Lesekopf 82 wird
durch den magnetischen Zahn 17 zu einem bestimmten, durch die Lage dieses Zahnes festgelegten Zeitpunkt,
und zwar wenn der Lesekopf dem /^-Teilbereich der achten Ziffernstelle des zwölften Abschnittes gegenübersteht,
bei jeder Umdrehung der Trommel ein Impuls erzeugt, der nach Verstärkung und Begrenzung
in dem Verstärker 81 über die Leitung 80 dem Trigger
79 zugeführt wird. Dem zweiten Eingang dieses Triggers wird ein »+^«-Synchronisierimpuls über den
Inverter 83 zugeführt, der die Polarität des Synchronisierimpulses umkehrt und außerdem dem Impuls
eine Dreieckform gibt.
Diese den Anfang jeder Reihe von Synchronisierungsimpulsen kennzeichnenden Impulse werden als
negative Impulse über die Leitung 80 dem Trigger 79 zugeleitet und schalten diesen jedesmal in seinen
»Ein«-Zustand. Die Umschaltung dieses Triggers in den »Aus«-Zustand erfolgt durch den nächsten »+^4«-
Impuls, der dem zweiten Eingang des Triggers über den Inverter 83 zugeführt wird. Während sich der
Trigger 79 im »Ein«-Zustand befindet, gibt er einen negativen Impuls (Kurve A) an den »Und«-Kreis 77
ab, der, wie aus der Fig. 3 a der Zeichnungen ersichtlich, die Diode D1, den Kondensator C1 und den Widerstand
R1 enthält. Da diesem »Und«-Kreis gleichzeitig ein von dem Ausgangskreis 720 des Abschnitt-Ringes
kommender Impuls (Kurve B), der die Diode D1 während
des zwölften Abschnittes sperrt, zugeleitet wird, wird der von dem Trigger 79 kommende negative Synchronisierungsimpuls
durch den Widerstand R1 und den Kondensator C1 verhältnismäßig langsam integriert,
so daß die Spannung (Kurve C) am Eingangskreis der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des
Synchronisationsstörungen beseitigenden Triggers 84 fällt. Wenn diese Spannung etwa ihren niedrigsten
Wert zu dem Zeitpunkt erreicht, in dem der Abschnitt-Trigger 72 »aus«-geschaltet wird und damit die
Spannung an seinem Ausgang (Kurve B) erniedrigt, sind die an den beiden Elektroden der Diode D1 liegenden
Spannungen annähernd gleich, und die Diode führt daher keinen Strom. Wird jedoch der Abschnitt-Trigger
72 entweder zu früh oder zu spät »aus«-geschaltet, tritt der Spannungsabfall an seinem Aus-
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U 12
gangskreis zu einem Zeitpunkt auf, in dem die Span- geschaltet wird, eine weitere positive Spannung zu-
nung am Eingangskreis des Triggers 84 wesentlich geführt. Wenn der Trigger 79 durch den nächsten
über dem niedrigsten Wert (Kurve C) liegt. Die vom Verstärker 83 kommenden »—^«-Impuls wieder
Diode D1 wird daher leitend und setzt dadurch die »aus«-geschaltet wird, wird auch der Trigger 84 wie-Spannung
am Eingangskreis des Triggers 84 erheb- 5 der in den »Aus «-Zustand geschaltet und der vor-
lich herab, wodurch der Trigger in den »Ein«-Zustand schriftsmäßig synchronisierte Betrieb der Teilbereich-,
geschaltet wird. Ziffernstellen- und Abschnitt-Ringe durch die über den
Wenn der Synchronisationsstörungen beseitigende »Und«-Kreis 76 zugeführten » + ^«-Impulse wieder in
Trigger 84 wegen einer nicht ausreichenden Synchro- Gang gesetzt.
nisation des Abschnitt-Ring-Triggers 72 »ein«-ge- io Auf diese Weise stellt der in der Stellung des
schaltet wird, entsteht am Ausgangskreis 85 des Trig- Ρ,-Teilbereiches der achten Ziffernstelle des zwölften
gers84 ein negativer Impuls, der dem »Und«-Kreis76 Abschnittes erzeugte Synchronisierungsimpuls sicher,
zugeführt wird, der daraufhin keine weiteren »-{-A«- daß der erste Trigger 40 des Teilbereich-Ringes durch
Impulse zu dem Teilbereich-Ring gelangen läßt. Der den nächsten von der Spur 16 kommenden, phase-Teilbereich-Ring
und damit auch die Ziffernstellen- 15 gedrehten und über die Kreise 74, 76 und 49Ö zuge-
und Abschnitt-Ringe werden daraufhin nicht mehr führten » + «-Impuls von seinem »Ein«-in den »Aus«-
weitergeschaltet. Diese Unterbrechung des Schalt- Zustand geschaltet wird. Hierdurch wird im Ausvorganges
erfolgt ordnungsgemäß, da sie auf der Tat- gangskreis 490 dieses Triggers ein negativer Impuls
Sache beruht, daß der Abschnitt-Ring schneller oder erzeugt. Außerdem wird der Synchronisierungsimpuls
langsamer geschaltet wird, je nachdem ob die »Aus«- 20 noch über den »Und«-Kreis 40ff, der durch einen an
Schaltung des Triggers 72 in bezug auf den Synchro- seinem anderen Eingang liegenden positiven Impuls
nisierimpuls von der Spur 16 zu früh oder zu spät vom Ausgangskreis 490 des Triggers 49 freigegeben
erfolgt. ist, geleitet und schaltet den Trigger 40 von seinem Wenn die Tätigkeit der Adressen-Ringe in der vor- »Aus«- in den »Ein«-Zustand, wodurch am Ausgangsstehend
beschriebenen Weise durch den Trigger 84 25 kreis 4O0 dieses Triggers ein positiver Impuls entsteht,
beendet worden ist, müssen die Adressen-Ringe von Die folgenden »+^«-Synchronisierimpulse schal-Hand
wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht wer- ten nacheinander die übrigen Teilbereich-Trigger in
den, von der aus sie ihre Tätigkeit wieder unter ihrem »Ein«~Zustand, wodurch fortlaufend die Stel-Steuerung
durch den Synchronisierungsimpuls der lung der Leseköpfe in bezug auf die einzelnen Teil-Spur
16 aufnehmen können. Die im folgenden be- 30 bereiche der Vorzeichenstelle ± des ersten Abschnitschriebene
Rückstellung ist nur dann erforderlich, tes angezeigt wird. Der Vorzeichen-Trigger 51 und
wenn die Ringe nicht mehr vorschriftsmäßig synchro- der Trigger 61 des ersten Abschnittes sind zu diesem
nisiert sind. Wenn die Ringe dagegen bereits zurück- Zeitpunkt »ein«-geschaltet. Die aufeinanderfolgenden
gestellt sind, genügt es, den Schalter 86 zu betätigen, Umläufe des Teilbereich-Ringes schalten nacheinander
um die Maschine wieder in Gang zu setzen. Die Rück- 35 die Ziffernstellen-Ring-Trigger in ihren »Ein«-Zustellung
der Ringe von Hand erfolgt derart, daß durch stand und zeigen damit fortlaufend die Stellung der
Schließen des Schalters 90 von einem Kreis 91 aus Leseköpfe in bezug auf die einzelnen Ziffernstelleneine
positive Spannung an den Rückstellkreis 92 ge- Unterabschnitte des Abschnittes 1 an. Desgleichen
legt wird. Dieser Rückstellkreis ist über die Dioden schalten die aufeinanderfolgenden Umläufe des Ziffern-93,
95 und 96 mit den einzelnen Triggern der ver- 4° Stellen-Ringes die Abschnitt-Trigger nacheinander in
schiedenen Ringe verbunden. Diese Dioden liegen, ihren »Ein«-Zustand und zeigen so fortlaufend die
wie dies für die ersten Trigger der einzelnen Ringe Stellung der Leseköpfe in bezug auf die Abschnitte 1
dargestellt ist, zwischen der Rückstelleitung 92 und bis 12 an. Auf diese Weise liefern die Teilbereich-,
einem Ausgangskreis jedes Triggers und veranlassen, Ziffernstellen- und Abschnitt-Adressen-Ringe, unter
wenn der Schalter 90 geschlossen wird, die »Ein«- 45 Steuerung durch die »+^«-Impulse mit der Bewegung
Schaltung der Trigger 40, 51 und 61 sowie die »Aus«- der Trommel synchronisiert, Ausgangsspannungen, die
Schaltung aller übrigen Trigger. Die der Rückstell- zu jedem beliebigen Zeitpunkt die genaue Stellung
leitung 92 zugeführte Spannung ist annähernd vom der Leseköpfe angeben.
gleichen Betrage wie die am Ausgangskreis eines im Wird jedoch dieser Synchronismus aus irgendeinem
»Aus«-Zustand befindlichen Triggers stehende Span- 50 Grunde gestört, unterbricht der die Synchronisations-
nung. Wenn sich daher der Trigger bei Schließung störungen beseitigende Kreis die Tätigkeit der Adres-
des Schalters 90 in seinem »Ein«-Zustand befindet, sen-Ringe so lange, bis durch eine von Hand erfolgende
wird die Diode leitend und verursacht dadurch ein Rückstellung derselben die vorschriftsmäßige Synchro-
Absinken der an dem Ausgangskreis liegenden Span- nisation in der bereits beschriebenen Weise wieder-
nung. Befindet sich dagegen der Trigger in seinem 55 hergestellt worden ist.
»Aus«-Zustand, wenn die Rückstellspannung an die Auf diese Weise ist es möglich, unter der genauen
Leitung 92 angelegt wird, dann besteht keine Span- Steuerung durch die Adressen-Ringe Informationen in
nungsdifferenz zwischen den Elektroden der Diode, jeden beliebigen Teilbereich jeder Ziffernstelle jedes
und der Trigger verbleibt somit im »Aus«-Zustand. Abschnittes gemäß einem besonderen Programmbefehl
Die Rückstellung der Trigger 40, 51 und 61 in ihren 60 einzutragen oder aus diesen zu entnehmen. Gleich-
»Ein«-Zustand erfolgt in derselben Weise. zeitig sind die Programmbefehle in bezug auf ihre
Nachdem durch die Schließung des Schalters 90 die Lage zu den gespeicherten Daten, zu denen sie geAdressen-Ringe
auf die beschriebene Weise zurück- hören, genau gekennzeichnet. Die Maschine arbeitet
gestellt worden sind, wird der normalerweise ge- daher zu jedem beliebigen Zeitpunkt mit genauen Proschlossene
Schalter 86 ebenfalls von Hand betätigt, 65 grammbefehlen, die alle Teile der auf der Trommel
um an den einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 87 gespeicherten Daten betreffen,
eine positive Spannung zu legen. Außerdem wird „ ^. _ , ,, , .
diesem Und«-Kreis von dem Trigger 79 her über die 3· Die Programmsteuerung der Maschine
Leitung 88 in dem Augenblick, in dem dieser Trigger Der Programmsteuerungskreis der Maschine wird
durch den Synchronisierungsimpuls der Spur 16 »ein«- 70 durch die Lochkartenmaschine in Gang gesetzt, die
das Programm und die einzelnen Daten von den Karten abfühlt. Wenn der Programmsteuerungskreis
im Betrieb ist, bewirkt er automatisch die Übertragung der in den Eingangs- oder /-Teilbereichen des Speichers
enthaltenen Information zu den C- oder Rechenwert-Teilbereichen. Im Anschluß daran veranlaßt der Programmsteuerungskreis
den Beginn der gemäß den Programmbefehlen ablaufenden Rechenoperationen und bewirkt sodann die Übertragung der in den C-Teilbereichen
gespeicherten Resultate in die O- oder Ausgangs-Teilbereiche der Trommel, von wo sie entweder
der Lochvorrichtung der Lochkartenmaschine oder auf Grund entsprechender Programmbefehle anderen Teilbereichen
der Trommel zugeführt werden können.
Der in der Fig. 4 der Zeichnungen schematisch dargestellte Programmsteuerungskreis der Maschine enthält
eine Reihe von Triggerkreisen, die anfänglich über eine nicht dargestellte Rückstelleitung in ihren
»Aus«-Zustand geschaltet werden. Dem Eingangskreis 101 des Triggers 100 wird von der Lochkartenmaschine
her, wenn die Abfühlung einer Karte beendet ist und die dieser Karte entnommenen Daten bearbeitet
werden müssen, ein negativer Impuls zugeführt. Dieser negative Steuerimpuls schaltet den Trigger
100 »ein«, wodurch an dessen Ausgangskreis 102 wiederum ein negativer Impuls entsteht, der einem
Eingangskreis des Triggers 103 zugeleitet wird und diesen ebenfalls »ein«-schaltet. Der hierdurch am
Ausgangskreis 104 dieses Triggers entstehende positive Impuls wird den Eingangskreisen der beiden
»Und«-Kreise 105 und 106 zugeführt. Gleichzeitig werden dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 105
von dem Ausgangskreis 4O0 des Teilbereich-Adressen-Ringes
kommende /-Teilbereich-Impulse zugeleitet. Diese /-Teilbereich-Impulse stehen so lange am Ausgang
107 des »Und«-Kreises 105 zur Verfügung, wie der Trigger 103 »eingeschaltet ist.
Wie im folgenden noch näher erläutert werden wird, steuert der Ausgangskreis 107 sowohl die zu den Leseköpfen
des Trommelspeichers gehörenden Schaltkreise als auch den Ablauf der Tätigkeit des Addierwerks.
Dem zweiten Eingangskreis des »Und«-Kreises 106 werden in derselben Weise C-Teilbereich-Impulse von
dem Ausgangskreis 420 des Teilbereich-Ringes her zugeführt
und in der Zeit, in der der Trigger 103 »ein«- geschaltet ist, einem Ausgangskreis 108 zugeleitet.
Dieser Ausgangskreis 108 steuert, wie dies ebenfalls im folgenden noch näher erläutert werden wird, die zu
den Schreibköpfen der Trommel gehörenden Schaltkreise.
Der beim »Em«-Schalten des Triggers 103 an dessen Ausgangskreis 104 entstehende positive Impuls wird
außerdem auch über einen »Oder«-Kreis 109 dem einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 110 zugeführt.
Dem zweiten Eingang dieses Kreises werden Ziffer-8-Impulse
vom Ausgangskreis 590 des Ziffernstellen-Ringes zugeleitet. Auf diese Weise kann, während
sich der Trigger 103 im »Ein«-Zustand befindet, der »Und«-Kreis 110 die Ziffer-8-Impulse zu der Fortschaltleitung
111 eines zwölfstufigen Zählringes 112 weiterleiten, dessen Aufbau etwa dem des in Verbindung
mit der Fig. 3 beschriebenen Abschnitt-Ringes entspricht. Der Ausgangskreis 113 dieses Zählringes
ist mit dem anderen Eingang des Triggers 103 verbunden. Hierdurch wird der Trigger 103 jedesmal,
wenn der Zählring 112 zwölf Ziffer-8-Impulse gezählt hat, »aus«-geschaltet. Auf diese Weise wird sichergestellt,
daß der Trigger 103 während des Vorbeilaufs der Lese- und Schreibköpfe an allen zwölf Abschnitten
der Trommel »ein«-geschaltet ist. Wie im folgenden noch näher erläutert werden wird, bedingt
dies die Übertragung der in den C-Teilbereichen gespeicherten Information in die O-Teilbereiche.
Wenn der Trigger 103 durch den von dem Zählring 112 kommenden Impuls »aus«-geschaltet wird, entsteht
an seinem Ausgangskreis 130 ein positiver Impuls, der über den Kathodenverstärker 131 einem Programmsteuerkreis
132 zugeführt wird. Dieser Kreis bewirkt, wie dies im folgenden noch näher beschrieben
ίο werden wird, die Rückstellung des »Programm-Folge-Wählers«.
Gleichzeitig entsteht bei der »Aus«-Schaltung des Triggers 103 an dessen Ausgangskreis 104
ein negativer Impuls, der über einen »Oder«-Kreis 114 dem Rechen-Trigger 115 zugeleitet wird und
diesen »eine-schaltet. Hierdurch entsteht am Ausgangskreis
116 des letztgenannten Triggers ein positiver Impuls, der dem vorstehend erwähnten Programm-Folge-Wähler
zugeführt wird. Hierdurch wiederum wird die Durchführung der programmgesteuerten
Rechenoperationen in Gang gesetzt und so lange fortgeführt, bis durch die Rechenoperationen selbst
oder durch den Programm-Dekod-er ein positiver »Multiplikations«- (Kreis 266), »Divisions«- (Kreis
267) oder ein »Ende-des-Programms«- (Kreis 278) Impuls erzeugt und über den »Oder«-Kreis 118 dem
Eingangskreis 119 des »Und«-Kreises 120 zugeführt wird. Dem zweiten Eingang dieses »Und«-Kreises
werden darauf von dem Ausgangskreis 5I0 des Ziffernstellen-Ringes
her Vorzeichenimpulse zugeführt, während dem dritten Eingang dieses Kreises von dem
Ausgangskreis 4I0 des Teilbereich-Ringes her ikf-Teilbereich-Impulse
zugeleitet werden. Es gelangen also gleichzeitig der von dem »Oder«-Kreis 118 kommende
Impuls sowie der von dem Ausgangskreis 5I0
abgegebene Vorzeichenimpuls und der von dem Ausgangskreis 4I0 kommende M-Teilbereich-Impuls an
den »Und«-Kreis 120. Hiervon wird der ikf-Teilbereich-Impuls
von dem »Und«-Kreis 120 durchgelassen und dem anderen Eingangskreis des Rechen-Triggers
115 zugeführt, wobei die rückwärtige Front dieses Impulses den Trigger »aus«-schaltet.
Hierdurch entsteht am Ausgangskreis 116 des Triggers 115 ein negativer Impuls, der dem einen Eingang
des »Und«-Kreises 121 zugeführt wird. Dieser Impuls kann immer dann den »Und«-Kreis 121 passieren,
wenn dessen zweiten und dritten Eingangskreis 266 und 267 ein positiver Impuls zugeführt wird, der mit
Ausnahme des Vorliegens eines Multiplikations- oder Divisionsprogramms immer zur Verfügung steht.
Wenn dieser negative Impuls von dem »Und«-Kreis 121 durchgelassen wird, wird er von dessen Ausgangskreis
123 aus dem Eingangskreis der gesperrten Seite des die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereichen
bewirkenden Triggers 124 zugeführt. Hierdurch wird dieser Trigger »ein«-geschaltet, und an seinem Ausgangskreis
125 entsteht ein positiver Impuls, der je einem Eingangskreis der beiden »Und«-Kreise 126
und 127 zugeleitet wird.
Weiterhin werden auch die von dem Ausgangskreis 420 des Teilbereich-Ringes kommenden C-Teilbereich-Impulse
dem »Und«-Kreis 126 zugeleitet und gelangen über diesen und dessen Ausgangskreis 128 zu der Fortschaltleitung
des Addierwerkes und zu den Lesekreisen der Maschine. Hierdurch wird, wie nachstehend
noch näher erläutert werden wird, die Übertragung der in den C-Teilbereichen der Trommel gespeicherten
Information in das Addierwerk bewirkt. Dem anderen Eingangskreis des »Und«-Kreises 127 werden von dem
Ausgangskreis 430 des Teilbereich-Ringes her Ö-Teilbereich-Impulse
zugeleitet, die über den Ausgangskreis
129 des »Und«-Kreises den Schreibkreisen der Maschine zugeführt werden. Wenn die Schreibkreise
freigegeben werden, übertragen sie die in dem Addierwerk stehende Information zu den O-Teilbereichen
der Speichertrommel, von wo aus die Information entweder der Lochvorrichtung der Tabelliermaschine
oder aber, falls das Rechenprogramm dies vorschreibt, anderen Teilen der Rechenmaschine zugeführt werden
kann.
Der am Ausgangskreis 125 des Triggers 124 entstehende positive Impuls wird außerdem auch dem
zweiten Eingang des »Oder«-Kreises 109 und über letzteren dem einen Eingangskreis des »Und«-Kreises
110 zugeführt. Hierdurch können die Ziffer-8-Impulse
in der vorstehend beschriebenen Weise zu dem Zählring 112 gelangen, der darauf erneut zwölf dieser Impulse
zählt, und danach über seinen Ausgangskreis 113 einen negativen Impuls an den zweiten Eingangskreis
des Triggers 124 legt und letzteren damit »aus«- schaltet. Daß der Zählring 112 jeweils zwölf Ziffer-8-Impulse
abzählen muß, stellt sicher, daß der Trigger 124 so lange im »Ein«-Zustand verbleibt, bis die Lese-
und Schreibköpfe alle zwölf Sektoren der Speichertrommel erfaßt haben und somit die gesamte in den
C-Teilbereichen stehende Information in einen dazugehörigen O-Teilbereich der Trommel übertragen
worden ist. Durch den Übergang in den »Aus«~Zustand beendet der Trigger 124 die über die »Und«-
Kreise 126 und 127 erfolgende Weiterleitung der C- und O-Teilbereich-Impulse. Außerdem entsteht beim
Übergang des Triggers 124 in den »Aus «-Zustand am Ausgangskreis 125 dieses Triggers ein negativer Impuls,
der einem Eingangskreis des Triggers 100 zugeführt wird. Letzterer wird hierdurch abgeschaltet
und darauf vorbereitet, auf einen über die Leitung 100 von der Tabelliermaschine her zugeführten Startimpuls
einen zweiten Zyklus des Maschinenprogramms in Gang zu setzen.
4. Der Programm-Folge-Wähler
40
Die Aufgabe des Programm-Folge-Wählers besteht darin, die Maschinen zu unterrichten, an welcher
Stelle der nächste Programmteil zu finden ist. Wie bereits erwähnt, werden die Rechenprogramme so auf
der Trommel gespeichert, daß sie zeitlich vor den einzelnen in die Maschine eingegebenen Rechendaten
liegen. Die einzelnen Teile des Programms werden Lochkarten entnommen, die von der Abfühleinrichtung
einer Tabelliermaschine abgelesen werden. Wie ebenfalls bereits erwähnt, werden die Programmbefehle
in den P1- und /^-Teilbereichen der einzelnen
Ziffernstellenunterabschnitte der verschiedenen Abschnitte gespeichert. Die einzelnen Befehle werden dabei
durch Ziffern gekennzeichnet, die vor der Speicherung der Befehle auf der Trommel in binärer Form
dargestellt werden. Ein Programm-Dekoder, der im folgenden noch näher beschrieben werden wird, entschlüsselt
diese im Speicher stehenden Programmbefehlsziffern und gibt einen Impuls an einen bestimmten
seiner sechzehn Programmsteuerkreise, um anzuzeigen, daß ein bestimmter Programmbefehl auszuführen
ist. Der Programm-Folge-Wähler sorgt dabei dafür, daß die gespeicherten Programmbefehle
dem Programm-Dekoder in einer bestimmten Reihenfolge zugeführt werden.
Der Programm-Folge-Wähler stellt also sicher, daß dem Programm-Dekoder die Programmbefehle aller
in dem P^Teilbereich der in den aufeinanderfolgenden Vorzeichenstellen aller zwölf Trommelabschnitte
gespeicherten Programme zugeführt werden. In gleicher Weise werden sodann die .Pj-Teilbereiche
aller aufeinanderfolgenden »1«-, »2«- usw. Ziffernstellen aller Abschnitte übertragen, bis die in allen
Pj-Teilbereichen enthaltenen Befehle in den Programm-Dekoder
übergeführt worden sind. Danach wiederum werden sodann in derselben Weise alle in den P2-TeH-bereichen
enthaltenen Programmbefehle von dem Programm-Folge-Wähler zu dem Programm-Dekoder
übertragen.
Der Aufbau des Programm-Folge-Wählers ist in den Fig. S und 6 der Zeichnungen dargestellt. Der
Wähler enthält einen Abschnitt-Ring (vgl. Fig. 5) und dieser wiederum zwölf Trigger 135 bis 146, die entsprechend
dem in Fig. 3 dargestellten Abschnitt-Ring als Zählring angeordnet sind. Dieser Ring, der durch
einen über die Rückstelleitung 132 zugeführten positiven Impuls zurückgestellt wird, ist über einzelne
Dioden 147 mit den Triggern 135 bis 146 verbunden. Die Rückstellung erfolgt daher in derselben Weise,
wie dies in Verbindung mit der Beschreibung des Abschnitt-Ringes gemäß Fig. 3 dargelegt worden ist.
Die Ausgangskreise 1350 bis 1460 der Trigger 135
bis 146 enthalten einen Eingangskreis der zugehörigen »Und«-Kreise 148 bis 159. Der andere Eingangskreis
dieser »Und «-Kreise liegt mit den entsprechenden Ausgangskreisen 6I0 bis 720 des Abschnitt-Ringes gemäß
Fig. 3 zusammen. Die Ausgangskreise der »Und«- Kreise 148 bis 151 und 152 bis 155 wiederum liegen
mit den Eingangskreisen der »Oder«-Kreise 160 bzw. 161 zusammen. Weiterhin liegen die Ausgangskreise
der »Und«-Kreisel56 bis 159 mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 162 zusammen, während die
Ausgangskreise der »Oder«-Kreise 160 bis 162 die Eingangskreise eines den Ausgangskreis 164 aufweisenden
»Oder«-Kreises 163 enthalten.
Durch die Trigger 135 bis 146 werden diejenigen Zeitintervalle angezeigt, in denen Abschnittkoinzidenz
mit dem Abschnitt-Ring gemäß Fig. 3 besteht. Während jeder dieser Koinzidenzen lassen die »Und«-
Kreise 148 bis 159 die von dem Abschnitt-Ring kommenden Abschnittimpulse I bis XII passieren, die sodann
über die »Oder«-Kreise 160 bis 163 dem Ausgangskreis
164 zugeleitet werden. Diese Arbeitsweise der gesamten Abschnittseinheit wird, wie dies im folgenden
noch näher erläutert werden wird, durch positive Impulse gesteuert, die der Fortschaltleitung 165
zugeführt werden.
Weiterhin enthält der Programm-Folge-Wähler auch den in Fig. 6 dargestellten Ziffernstellen-Ring,
der seinerseits die Trigger 166 bis 174 enthält, die in derselben Weise angeordnet sind, wie dies bei dem in
Fig. 3 dargestellten Ziffernstellen-Ring der Fall ist, und die in gleicher Weise durch die Dioden 175 über
die Rückstelleitung 132 von dem Programmsteuerungskreis der Maschine her zurückgestellt werden. Die zu
den Triggern 166 bis 174 gehörenden Ausgangskreise 1660 bis 1740 liegen mit einem Eingangskreis der
»Und«-Kreise 176 bis 184 zusammen. Weiterhin liegen die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 176 bis 179 mit
den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 185 und die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 180 bis 183 mit
den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 186 zusammen.
Die Ausgangskreise der »Oder«-Kreise 185 und 186 sowie des »Und«-Kreises 184 wiederum liegen
mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 187,, dessen Ausgangskreis das Bezugszeichen 188 trägt, zusammen.
Wie bei dem Abschnitt-Ring-Wähler entstehen auch durch die Tätigkeit der Ziffernstellen-Ring-Trigger
Zeitintervalle, in denen Ziffernkoinzidenzen mit den von dem Ziffernstellen-Ring gemäß
Fig. 3 zu bestimmten Zeitpunkten abgegebenen Ziffernimpulsen auftreten, und während jeder dieser Koinzidenzen
können die von den mit den zweiten Eingängen der einzelnen »Und«-Kreise 176 bis 184 zusammenliegenden
Ausgangskreisen 5I0 bis 590 des letztgenannten
Ziffernstellen-Ringes kommenden Ziffernimpulse die »Und«-Kreise 176 bis 184 passieren. Jeder dieser
Ziffernimpulse läuft sodann über einen oder mehrere der »Oder«-Kreise 185 bis 187 zum Ausgangskreis
188 des Ziffernstellen-Ringes. Dieser Ring enthält die Fortschaltleitung 189, die seine Tätigkeit in folgender
Weise steuert:
Der Ausgangskreis 164 des Abschnitt-Ringes sowie der Ausgangskreis 188 des Ziffernstellen-Ringes liegen
mit zwei der Eingangskreise eines »Und«-Kreises 190 zusammen, so daß dieser als Röhrenschalter arbeitende
Kreis immer nur dann freigegeben wird, wenn an den Kreisen 164 und 188 Abschnitt- und'Ziffernimpulse
stehen.
Der in Verbindung mit Fig. 4 beschriebene Kreis 116 der Programmsteuereinheit der Maschine bildet
einen dritten Eingang des »Und«-Kreises 190 und gibt diesen Kreis immer dann frei, wenn der Rechen-Trigger
115 der Programmsteuereinheit die Durchführung einer Rechnung fordert. Der vierte Eingangskreis des
»Und«-Kreises 190 liegt mit dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreisesl91 zusammen, dessen einer Eingangskreis
wiederum mit dem Ausgangskreis eines »Und«- Kreises 192 und dessen zweiter Eingangskreis mit dem
Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 193 zusammen liegt. Ein Eingang des »Und«-Kreises 192 liegt mit
dem Ausgangskreis 490 des P^Teilbereich-Triggers
49 des im Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Teilbereich-Ringes zusammen, während der andere
Eingang dieses »Und«-Kreises im Ausgangskreis 194 der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite des P1-P2'
Triggers 195 liegt. In gleicher Weise liegt ein Eingang des »Und«-Kreises 193 mit dem Ausgangskreis
480 des Pj-Teilbereich-Triggers 48 des im Zusammenhang
mit Fig. 3 beschriebenen Teilbereich-Ringes zusammen, während der andere Eingang dieses »Und«-
Kreises im Ausgangskreis 196 der im »Aus «-Zustand befindlichen Seite des P^Pg-Triggers 195 liegt. Dieser
Trigger 195 wird anfänglich über die mit der Rückstelleitung 132 verbundene Diode 197 in den »Aus«-
Zustand geschaltet.
Immer, wenn an allen vier Eingängen des »Und«- Kreises 190 positive Spannungen liegen, entsteht an
dessen Ausgangskreis 198 ein positiver Teilbereichimpuls, und zwar ein Pj-Impuls, wenn sich der Trigger
195 in seinem »Aus«-Zustand befindet, oder aber ein ^-Impuls, wenn der Trigger 195 »eingeschaltet
ist. Dieser Teilbereichimpuls wird von dem Ausgangskreis 198 dem einen Eingang eines »Und«-Kreises 199
zugeführt. Dem zweiten Eingang dieses »Und«-Kreises werden von dem Ausgangskreis 260 (vgl. Fig. 2) her
differenzierte »+^«-Impulse zugeleitet. Der dem »Und «-Kreis 199 über den Ausgangskreis 198 zugeführte
positive Impuls läßt diese »+^«-Impulse über den Ausgangskreis 200 des »Und«-Kreises zu dem
Eingang der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite des Koinzidenz-Triggers 201 laufen, der jeweils durch die
rückwärtigen Fronten der »+^«-Impulse »ein«-geschaltet wird. Der Ausgangskreis 202 der im »Ein«-
Zustand befindlichen Seite des Triggers 201 liegt mit dem einen Eingang eines »Und«-Kreises 203 zusammen.
Die übrigen drei Eingänge dieses »Und«-Kreises sind folgende: Der erste Eingangskreis ist der Steuerkreis
116 des Rechen-Triggers, der einen Bestandteil des Programmsteuerkreises der Maschine bildet (vgl.
Fig. 4), der zweite wird durch den Ausgangskreis 430
des O-Teilbereich-Triggers 43 des Teilbereich-Ringes
gemäß Fig. 3 gebildet, während der dritte Eingangskreis durch den Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers
51 des Ziffernstellen-Ringes gemäß Fig. 3 gegeben ist.
Auf diese Weise läßt, wenn durch das Programm der Maschine im- Programmsteuerkreis 116 ein positiver
Impuls zur Einleitung von Berechnungen erzeugt wird und wenn weiterhin der Koinzidenz-Trigger 201
»ein«-geschaltet wird und damit an seinem Ausgangskreis 202 und an den 0-Teilbereichen der Vorzeichenstelle
ein positiver Impuls entsteht, der »Und«-Kreis 203 die O-Teilbereich-Impulse zu seinem Ausgangskreis
204 passieren. Letzterer enthält den einen Eingang eines »Und«-Kreises 205. Dem zweiten Eingang
dieses Kreises werden von dem Ausgangskreis 260 des in Fig. 2 dargestellten »^«-Impuls-Generators her
differenzierte »+^«-Impulse zugeführt. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 205 enthält die Fortschaltleitung
165 des in Fig. 5 dargestellten Abschnitt-Ringes, und jeder über diesen »Und«-Kreis kommende
»+^«-Impuls schaltet die Abschnitt-Ring-Trigger um einen Schritt weiter.
Der Koinzidenz-Trigger 201 wird anfänglich durch die mit der Rückstelleitung 132 verbundene Diode 206
in den »Aus «-Zustand geschaltet. Wenn dieser Trigger durch einen von dem »Und«-Kreis 199 kommenden
P1- oder P2-Impuls »ein«-geschaltet worden ist,
wird er durch die von dem Ausgangskreis 207 des »Und«-Kreises 208 kommenden » +^«-Impulse wieder
»aus«-geschaltet. Dieser »Und«-Kreis hat fünf Eingänge, die folgendermaßen angeordnet sind: Der erste
dieser Eingänge liegt mit dem Ausgangskreis 202 des Koinzidenz-Triggers 201 zusammen, der zweite mit
dem Ausgangskreis 260 des Generators für die differenzierten
»+^«-Impulse (vgl. Fig. 2), der dritte mit dem Ausgangskreis 44„ des T^-Teilbereich-Triggers 44
des Teilbereich-Ringes gemäß Fig. 3, der vierte mit dem Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers 51
des Ziffernstellen-Ringes gemäß Fig. 3 und der fünfte mit dem Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers 115
(vgl. Fig. 4).
Der Einfachheit halber soll im folgenden die voneinander abhängige Arbeitsweise des Programmsteuerkreises
der Maschine (vgl. Fig. 4) sowie des Programm-Folge-Wählers (vgl. Fig. 5 und 6) mit dem
Zeitpunkt beginnend erläutert werden, in dem die angeschlossene Tabelliermaschine dem Programmbeginn-Trigger
100 einen Startimpuls übermittelt. Durch die »Ein«-Schaltung des Triggers 100 wird auch der die
Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103 »ein«-geschaltet, wodurch von
letzterem ein negativer Impuls über den Kathodenverstärker 131 der Rückstelleitung 132 zugeführt wird,
um in dem Programm-Folge-Wähler alle Abschnitt-Trigger 135 bis 146, alle Ziffernstellen-Trigger 166
bis 174 sowie den die Übertragung von den P1- zu
den Po-Teilbereichen bewirkenden Trigger 195 und den Koinzidenz-Trigger 201 zurückzustellen. Dieser
negative Impuls wird beendet, wenn der Trigger 103 durch den Zählring 112 wieder »aus«-geschaltet wird.
Außerdem schaltet der Zählring zur gleichen Zeit den Rechen-Trigger 115 »aus«, an dessen Ausgangskreis
116 darauf ein positiver Impuls entsteht, der den Beginn der Rechenoperationen einleitet. Dieser positive
Impuls wird den »Und«-Kreisen 190, 203 und 208 zugeführt und gibt diese als Röhrenschalter arbeitenden
Kreise während der Durchführung der Rechenoperationen frei.
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Da nur der erste Abschnitt-Trigger 135 des Ab- bis von dem »Und«-Kreis 190 für jedes der 108 mögschnitt-Ringes
und nur der Vorzeichen-Trigger 166 liehen Pj-Teilprogramme ein Ausgangsimpuls erzeugt
des Ziffernstellen-Ringes in ihren »Ein«-Zustand zu- worden ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Ziffernstellenrückgeschaltet
werden, werden nur die »Und«-Kreise Ring-Trigger 174 inzwischen »ein«-geschaltet worden
148 und 176 freigegeben, um die von den Adressen- 5 und gibt bei seiner durch den 108ten Pj-Teilprogramm-Ringen
(vgl. Fig. 3) kommenden Abschnitt I- und Impuls erfolgenden »Aus«-Schaltung über seinen Aus-Vorzeichenimpulse
passieren zu lassen. Da weiterhin gangskreis 1740 einen negativen Impuls an den »Oder«-
der Trigger 195 in seinen »Aus«-Zustand zurückge- Kreis 212. Vom Ausgangskreis 213 des »Oder«-
schaltet worden ist, wird auch nur der »Und«-Kreis Kreises 212 wird dieser negative Impuls sodann dem
193 freigegeben, um die von dem Pj-Teilbereich- io die Übertragung von den P1- zu den P2-Teilbereichen
Trigger 48 des Adressen-Ringes (vgl. Fig. 3) korn- bewirkenden Trigger 195 zugeleitet, der hierdurch
menden Pj-Impulse passieren zu lassen. An allen vier »ein«-geschaltet wird. Hierdurch wiederum wird der
Eingängen des »Und«-Kreises 190 liegt daher nur »Und«-Kreis 192 für die P2-Teilbereich-Impulse freidann
gleichzeitig positive Spannung, wenn durch die gegeben, und die Fortschaltung der Abschnitt- und
Pj-Teilbereiche der Vorzeichenstelle des ersten Ab- 15 Ziffernstellen-Trigger erfolgt zu den P,-Teilbereichschnittes
der Trommel eine Koinzidenz geschaffen Zeitpunkten in derselben Weise, wie dies vorstehend
wird. Nur in diesem Zeitpunkt läßt der »Und«-Kreis im Zusammenhang mit den Pj-Teilbereich-Programmen
190 über seinen Ausgangskreis 198 einen P1-ImPuIs beschrieben worden ist. Wenn der letzte der hundertan
den »Und«-Kreis 199 gelangen, worauf letztere acht P2-Programm-Teilbereiche auftritt, vollendet der
wiederum den nächsten » + ^«-Impuls passieren läßt, 20 Ziffernstellen-Trigger 174 einen weiteren Arbeitsdessen
rückwärtige Front den Koinzidenz-Trigger 201 zyklus und erzeugt damit wiederum einen negativen
»ein«-schaltet. Ausgangsimpuls, der den Trigger 195 erneut in seinen Die »Und«-Kreise203 und 205 geben daraufhin, »Aus«-Zustand umschaltet. Etwa zu diesem Zeitpunkt
wenn der »Und«-Kreis 203 zu den O-Teilbereich- und wird der Rechen-Trigger 115 (vgl. Fig. 4) durch ein
Vorzeichenstellenzeitpunkten freigegeben wird, einen 25 »Ende-des-Programms«-Steuersignal, das von dem
-»-K-i«-Fortschaltimpuls an die Fortschaltleitung 165 Ausgangskreis 278 des Programm-Dekoders über den
des Abschnitt-Ringes ab. Da der erste Abschnitt- »Oder«-Kreis 104 zugeführt worden ist, »aus«-
Trigger 135 »ein«-geschaltet ist und somit der Fort- geschaltet. Hierdurch werden die »Und«-Kreise 190,
schaltimpuls den »Und«-Kreis 135a passieren kann, 203 und 208 gesperrt und damit die Tätigkeit: des
wird auch der zweite Abschnitt-Trigger 136 »ein«- 30 Programm-Folge-Wählers beendet,
geschaltet. Im gleichen Zeitpunkt befindet sich der -^1-. τ^ , 1
zwölfte Abschnitt-Trigger im »Aus«-Zustand. wo- Der Programm-Dekoder
durch der »Und«-Kreis 135& den Fortschaltimpuls Die Aufgabe des Programm-Dekoders besteht darin,
zur »Aus«-Schaltung des ersten Abschnitt-Triggers die ursprünglich in 1, 2, 4, 8-Darstellung binär ver-
135 passieren lassen kann. Der »Und«-Kreis 148 kann 35 schlüsselt im Speicher stehende Programmbefehldaraufhin
nicht mehr die von dem ersten Abschnitt Kennziffer in einen Spannungsimpuls umzuwandeln,
kommenden Impulse passieren lassen. Dafür leitet der der Maschine anzeigt, welches Programm durchjetzt
jedoch der »Und«-Kreis 149 die von dem Ab- zuführen ist. Die hier als Ausführungsbeispiel beschnitt
II der Trommel kommenden Impulse weiter. schriebene Maschine hat eine Kapazität von sechzehn
Hierbei ist besonders zu beachten, daß unmittelbar ^o Programmbefehlen. Die den einzelnen Befehlen entnach
der Abgabe des Fortschaltimpulses an die Lei- sprechenden Steuerimpulse erscheinen daher an sechtung
165 und insbesondere während des unmittelbar zehn voneinander unabhängigen Ausgangskreisen des
darauf folgenden Tj-Teilbereich-Impulses ein Vor- Dekoders. Die einzelnen zur Bezeichnung der verzeichenimpuls
über den »Und«-Kreis 208 und dessen schiedenen Programmbefehle dienenden Kennziffern
Ausgangskreis 207 zu dem Koinzidenz-Trigger 201 45 sind folgende:
gelangen und letzteren »aus«-schalten kann. Der 0 = Ie Trigger 201 ist dann wieder für eine erneute »Ein«- ^ _ δ jjjtjon
Schaltung bereit, die durch den nächsten von dem <-, e„v,+,..,i,<.;,,„
Ausgangskreis 198 des »Und«-Kreises 190 bei Vor- ^ _ u„u,vin „»·
.. b ? Tr . .. τ 1 j -^AT. ο = Multiplikation
liegen einer Koinzidenz von Impulsen des zweiten Ab- 50 ^ __ rvvjsjon
schnittes und Vorzeichenimpulsen kommenden Im- 5 = Speicherung
pulsen erfolgt. Die Abschnitt-Trigger werden m der 6 = ^verschiebung
bereits beschriebenen Weise einer nach dem anderen y _ R60^5verschiebung
»eingeschaltet _ 8 = Abrundung und Rechtsverschiebung
tfT mVt ZW04.fte auf.,:?ieSe WeiSe IT" 55 9 = Rückstellung des Registers
geschaltete Abschnitt-Trigger 146 »aus«-geschaltet ^q _ Cnrune· +
wird, entsteht an seinem Ausgangskreis 1460 ein nega- 11 = Snrumr —
tiver Impuls, der über einen »Oder«-Kreis 211 der ^2 = Suche nach —
Fortschaltleitung 189 des Ziffernstellen-Ringes zu- ^n _ cuct,e nacl·, j_ "■
geleitet wird. Hierdurch werden der Vorzeichen- 60 u = s iche des Registervorzeichens
Trigger 166 »aus«- und der erste Ziffernstellen-Tngger 15 ^ Beendigung des Programms
167 »ein«-geschaltet und damit wiederum die »Und«-
Kreise 176 und 177 gesperrt bzw. freigegeben. Die Die in binärer Form auf der Trommel gespeicherten
Fortschaltung des Abschnitt-Ringes tritt nun bei Programmbefehl-Kennziffern stehen, wenn sich die
jeder Koinzidenz des Zeitintervalls der ersten Ziffer 65 Trommel in Bewegung befindet, ständig am Eingang
und dem darauffolgenden Abschnittintervall ein. des Programm-Dekoders zur Verfügung. Die Ein-
Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise wird tragung der Kennziffern in den Dekoder wird durch
fortgesetzt, und das Programm schreitet zu den die von dem Ausgangskreis 198 des »Und«-Kreises
Pj-Teilbereich-Zeitpunkten zuerst von Abschnitt zu 190 des Programm-Folge-Wählers kommenden P1-
Abschnitt und von Ziffernstelle zu Ziffernstelle fort, 70 und Pg-Teilbereich-Impulse gesteuert.
Der Programm-Dekoder ist in der Fig. 8 der Zeichnungen schematisch dargestellt. Zum besseren Verständnis
der Arbeitsweise dieser Einheit der Maschine muß die Fig. 8 in der in Fig. 9 dargestellten Weise
zusammen mit den Fig. 5 und 6 betrachtet werden.
Der Dekoder enthält vier binär arbeitende Triggerkreise 218 bis 221, deren Eingänge als »Und«-Kreise
ausgebildet und mit denselben Bezugszeichen wie die Triggerkreise bezeichnet sind, mit dem Unterschied
jedoch, daß die Bezugszeichen der Eingangskreise durch Subindizes α und b kenntlich gemacht sind.
Einer der Eingänge jedes dieser »Und«-Kreise 218a bis 221ß liegt in einer der entsprechenden Hauptleitungen
520 bis 523. Letztere wiederum stellen die Ausgangskreise der Leseverstärker dar und führen
immer dann positive Impulse, wenn bei der von der Speichertrommel abgelesenen binären Kennziffer in
der 1-, 2-, 4- oder 8-Stelle eine »1« auftritt. Weiterhin
liegt einer der Eingänge jedes der »Und«-Kreise 218Ö bis 22Ij, in einer der entsprechenden Hauptleistungen
524 bis 527, die immer dann positive Impulse führen, wenn bei der von der Speichertrommel abgelesenen
binären Kennziffer in der 1-, 2-, 4- oder 8-Stelle eine »0« auftritt. Ein zweiter Eingang aller »Und«-Kreise
218ßbis221ö liegt im Ausgangskreis 222 eines »Und«-
Kreises 223. Ein Eingang dieses »Und«-Kreises wiederum liegt im Ausgangskreis 198 des Programm-Folge-Wähler-Kreises
190, während ein zweiter Eingang im Ausgangskreis 260 des Generators für die
differenzierten » + ^«-Impulse (vgl. Fig. 2) liegt.
Wenn am Ausgangskreis 198 des Programm-Folge-Wählers P1- und P.,-Impulse stehen, kann der nächstfolgende
»+^«-Impuls über den »Und«-Kreis 223 zu den Kreisen 218« bis 22I6 gelangen und die Trigger
218 bis 221, je nachdem ob die dem einzelnen Trigger von der Hauptleitung her zugeführte Binärziffer eine
»0« oder eine »1« ist, entweder »aus«- oder »einschalten. Die Trigger 218 bis 221 speichern somit vorübergehend
die dem ausgewählten P1- oder P2-Programmbefehle
entsprechende binäre Programmkennziffer.
Ferner enthält der Programm-Dekoder vier weitere Programmspeicher-Trigger 225 bis 228 mit den als
»Und«-Kreisen ausgebildeten Eingangskreisen 225tt bis 228„ und 225Ö bis 2286. Je ein Eingang der »Und«-
Kreise 225a bis 228O liegt mit dem Ausgangskreis der
im »Aus«-Zustand befindlichen Seite der entsprechenden Trigger 218 bis 221 zusammen, während je ein
Eingang der »Und«-Kreise 225& bis 228j, mit dem
Ausgangskreis der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite dieser Trigger zusammenliegt, während der
andere Eingang aller »Und«-Kreise 225„ bis 228& mit
dem Ausgangskreis 229 eines »Und«-Kreises 230 zusammenliegt. Die drei Eingänge dieses »Und«-Kreises
sind wie folgt angeordnet: Der erste Eingang liegt mit dem das Rechenwerk steuernden Ausgangskreis
116 des Programmsteuerungskreises der Maschine zusammen, der zweite mit dem Ausgangskreis 5I0 des
Vorzeichen-Triggers 51 des Ziffernstellen-Adressen-Ringes (vgl. Fig. 3), und der dritte liegt mit dem Ausgangskreis
4O0 des /-Teilbereich-Triggers 40 des Teilbereich-Adressen-Ringes
zusammen,
Auf diese Weise entsteht am Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers 115 (vgl. Fig. 4), wenn letzterer
»ein«-geschaltet wird, um ein Rechenintervall einzuleiten, ein positiver Impuls. Dieser Impuls gibt den
»Und«-Kreis 230 frei, so daß dieser während des gesamten Rechenintervalls Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse
passieren lassen kann. So werden während der /-Teilbereich-Zeitpunkte der Vorzeichenstelle
jedes der zwölf Abschnitte die »Und«-Kreise 225a bis 2286 durch den am Ausgangskreis 229 des
»Und«-Kreises 230 entstehenden positiven Impuls freigegeben. Die rückwärtige Flanke dieses Impulses
schaltet die Trigger 225 bis 228 »ein« oder »aus«, je nachdem in welchem Zustand sich zu diesem Zeitpunkt
ihre zugehörigen Speicher-Trigger 218 bis 221 befinden. Diese Steuerung der Dekoder-Trigger 225 bis
228 wird durch die rückwärtige Flanke jedes /-Teilbereich-Impulses bewirkt, so daß die Schaltung der
Dekoder-Trigger 225 bis 228 im Vorzeichen-Z-Teilbereich-Zeitpunkt
jedes der zwölf Abschnitte erfolgt; und zwar findet diese Schaltung statt, nachdem die
Speicher-Trigger 218 bis 221 die binäre Programmbefehl-Kennziffer während der vorangehenden P1-
oder P2~Zeitpunkte der ausgewählten Vorzeichen- oder
Ziffernstelle (1 bis 8) des vorangehenden Abschnittes gespeichert haben. Weiterhin behalten die Dekoder-Trigger
225 bis 228, nachdem sie die vorübergehend in den Triggern 218 bis 221 gespeicherte binäre
Programm-Kennziffer einmal aufgenommen und gespeichert haben, diese für den restlichen Zeitraum des
Abschnittes und außerdem so lange bei, bis die /-Teilbereich-Zeitpunkte des Vorzeichenunterabschnittes des
folgenden Abschnittes auftreten.
Die Ausgangskreise der Dekoder-Trigger 225 bis 228 sind mit denselben Bezugszeichen wie die Trigger
versehen. Zur Unterscheidung sind diese Bezugszeichen jedoch mit den Subindizes 01 und 02 versehen. Der
Subindex 01 dient dabei zur Kennzeichnung der Ausgangskreise der im »Ein«-Zustand befindlichen Seiten,
während der Subindex 02 sich auf die Ausgangskreise der im »Aus«-Zustand befindlichen Seiten bezieht. Die
acht Ausgangskreise der Dekoder-Trigger 225 bis 228 enthalten die Eingangskreise der »Und«-Kreise 231
bis 238. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die entsprechenden Ausgangskreise 239 bis 246 dieser
Trigger positive Impulse abgeben, die bestimmte Kombinationen von Binärziffern darstellen, die zu beliebigen
Zeitpunkten in den Dekoder-Triggern 225 bis 228 gespeichert sein können. So entsteht z. B. der am
Ausgangskreis 239 des »Und«-Kreises231 auftretende positive Impuls dadurch, daß sich die beiden Dekoder-Trigger
225 und 226 im »Ein«-Zustand befinden. Hierdurch wird angezeigt, daß die gespeicherte binäre
Programm-Kennziffer eine der Ziffern 3, 7, 11 oder 15 sein kann. In gleicher Weise zeigt der am Ausgangskreis
240 des »Und«-Kreises 232 auftretende Impuls an, daß die gespeicherte binäre Programm-Kennziffer
einen der Werte 2, 6, 10 oder 14 haben kann. Die möglichen Werte der gespeicherten Binärziffern sind in
Fig. 8 an den Ausgangskreisen 239 bis 246 angegeben.
Letztere enthalten die Eingänge einer Reihe von »Und«-Kreisen 247 bis 262, deren Ausgangskreise 263
bis 278, wie in der Zeichnung dargestellt, angeordnet sind. Bei dieser Anordnung der Eingänge der »Und«-
Kreise 247 bis 262 tritt von alllen durch die Ausgangskreise von je zwei der »Und«-Kreise231 bis 238
möglicherweise darzustellenden binären Programm-Kennziffern nur eine bestimmte Ziffer gemeinsam an
den beiden Eingängen eines der »Und«-Kreise 247 bis 262 auf, und diese Ziffer entspricht der wirklich
in den Dekoder-Triggern 225 bis 228 stehenden binären Programm-Kennziffer. Auf diese Weise kann
dem »Und«-Kreis 248 aus den beiden möglichen Gruppen von Binärziffern nur die Programm-Kennziffer
1 gemeinsam zugeführt werden. Daß dies die richtige Ziffer ist, ist insofern leicht ersichtlich,
als der Speicher-Trigger 225 für die Ziffer 1 »ein«- und der Speicher-Trigger 226 für die Ziffer 2 »aus«-
geschaltet sein müssen, wenn am Ausgangskreis 240 des »Und«-Kreises 232 ein positiver Impuls entstehen
soll, und daß ferner die Speicher-Trigger 227 und 228 für die Ziffern 4 und 8 ebenfalls »aus«-geschaltet sein
müssen, wenn am Ausgangskreis 246 des »Und«- Kreises 238 ein positiver Impuls auftreten soll.
Der Programm-Dekoder speichert somit zu den P1-
und /^-Teilbereich-Zeitpunkten eines gegebenen Abschnittes
vorübergehend in den Speicher-Triggern 218 bis 221 die Programmbefehl-Kennziffer und überträgt
diese während des unmittelbar folgenden /-Teilbereich-Zeitpunktes des Vorzeichenunterabschnittes des folgenden
Abschnittes auf die Dekoder-Trigger 225 bis 228. Die gespeicherte Ziffer wird während des
gesamten Abschnittintervalls zurückgehalten, um in einem der Ausgangskreise 263 bis 278 des Dekoders
einen positiven Impuls zu erzeugen, der dem Programm der gerade im Speicher stehenden Programmbefehl-Kennziffer
entspricht. Jeder dieser positiven Impulse am Ausgangskreis des Dekoders ist somit
während des ganzen Abschnittintervalls wirksam, wechselt aber auf Grund der von dem Programm-Folge-Wähler
ausgewählten aufeinanderfolgenden P1- und P2-Programmbefehle von einem Abschnitt zum
anderen.
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes soll nachstehend die Arbeitsweise des gesamten
Dekoders für einen bestimmten Programmbefehl beschrieben werden. Hierzu sei angenommen,
daß es sich bei diesem bestimmten Programmbefehl um einen Pj-Befehl handelt, der die Programm-Kennziffer
9 (Rückstellung des Registers) trägt. Die der Dezimalzahl 9 entsprechende Binärzahl 1001 würde
bei ihrer Ablesung von der Speichertrommel auf den Hauptleitungen 520, 525, 526 und 523 positive Impulse
erzeugen. Demgemäß würde zu den P1-TeU-bereich-
und »+^«-Impuls-Zeitpunkten der »Und«- Kreis 223, indem er die »Und«-Kreise 218a bis 221Ö
steuert, die »Ein«-Schaltung des Speicher-Triggers 218, die »Aus«-Schaltung der Trigger 219 und 220
sowie die »Ein«-Schaltung des Triggers 221 verursachen. Zu den folgenden /-Teilbereich- und Vorzeichen-Zeitpunkten
würde der »Und«-Kreis 230 sodann, indem er die »Und«-Kreise 225a bis 228fi
steuert, die »Ein«-Schaltung bzw. das Verbleiben im »Ein«-Zustand der Dekoder-Trigger 225 bis 228 und
die »Aus«-Schaltung bzw. das Verbleiben im »Aus«- Zustand der Trigger 226 und 227 bewirken. Wenn
sich die Trigger 225 bis 228 in diesem Zustand befinden, entsteht am Ausgangskreis 241 des »Und«-
Kreises 233 ein positiver Impuls, wodurch wiederum auch am Ausgangskreis 244 des »Und«-Kreises 236
ein positiver Impuls auftritt. Hierdurch wird nur am Ausgangskreis 272 des »Und«-Kreises 256 ein positiver
Impuls erzeugt, der die Entschlüsselung des Programmbefehls bewirkt und diesen als den Befehl
mit der Kennziffer 9 kenntlich macht.
Der Dekoder bleibt so lange in Betrieb, wie der »Und«-Kreis 230 durch einen positiven, dem das
Rechenwerk steuernden Kreis 116 zugeführten Impuls freigegeben ist, d. h. so lange, wie der Rechen-Trigger
115 während des Rechenintervalls »ein«-geschaltet ist. Der Grund für das Vorhandensein von zwei Gruppen
von Speicher-Triggern, nämlich der Speicher-Trigger 218 bis 221 und der Dekoder-Trigger 225 bis 228, ist
folgender: Der Programmbefehl muß zeitlich eher als die betreffenden Daten, auf die er sich bezieht, aus
dem Speicher entnommen werden. Der Programmbefehl wird daher, wie bereits erwähnt, einen Abschnitt
früher als die von dem Rechenwerk zu verarbeitenden Daten aus dem Speicher entnommen. Da
der Programmbefehl während eines Abschnittes abgelesen wird und während des gesamten folgenden
Abschnittes zur Verfügung stehen muß, erfolgt die vorübergehende Speicherung des Programms in den
Triggern 218 bis 221, die Speicherung für das gesamte Abschnittintervall jedoch in den Dekoder-Triggern
225 bis 228, in denen das Programm stehenbleibt und während des gesamten Abschnittintervalls
ίο an den Ausgangskreisen dieser Trigger den Programmbefehlen
entsprechende Ausgangsimpulse erzeugt. Während des letztgenannten Abschnittintervalls stehen
daher die der vorübergehenden Speicherung dienenden Trigger 218 bis 221 schon wieder für die Aufnahme
des folgenden Programmbefehls zur Verfügung.
Die Programmbefehl- und Dateneingabematrix
Die Aufgabe der Eingabematrix besteht darin, die von der Abfühleinrichtung der angeschlossenen
Tabelliermaschine kommenden Programmbefehle und zu verrechnenden Daten den einzelnen Teilbereichen
der Speichertrommel in der richtigen Reihenfolge und zu den vorgeschriebenen Zeitpunkten zuzuführen. Die
den Gegenstand vorliegenden Ausführungsbeispiels bildende Rechenmaschine ist für das Zusammenarbeiten
mit einer Tabelliermaschine eingerichtet, die eine Abfühlvorrichtung mit achtzig Abfühlbürsten aufweist
und die mit üblichen Lochkarten arbeitet, deren Markierungspunkte in achtzig Spalten angeordnet
sind, die in einzelnen Reihen liegen, von denen neun zur Aufnahme der Daten und ein bis zwei weitere für
Steuerzwecke vorgesehen sind.
Wie bereits erwähnt, werden der Abfühleinrichtung jeweils vier Lochkarten in aufeinanderfolgenden
Paaren zugeführt, und die Programme werden in bestimmten Teilbereichen der Trommel gespeichert.
Darauf werden sodann die die Rechendaten enthaltenden Karten nacheinander der Abfühleinrichtung zugeleitet
und die diesen Karten entnommenen Daten auf Grund der vorher aufgezeichneten Programmbefehle
verarbeitet. Die Daten werden anfänglich in den /-Teilbereichen der Ziffernstellenunterabschnitte
jedes Abschnittes gespeichert. Erst wenn alle Daten einer Karte auf diese Weise gespeichert worden sind,
werden sie von der Maschine automatisch von den /-Teilbereichen in die dazugehörigen C-Teilbereiche
übertragen. Hier stehen die Daten sodann für die entsprechend den Programmbefehlen erfolgenden Rechenoperationen
zur Verfügung, während die /-Teilbereiche für die Aufnahme neuer Daten von der nächstfolgenden
Karte frei sind.
Die Eingabematrix, die in den Fig. 10, 11 und 12 der Zeichnungen schematisch dargestellt ist, besteht
im wesentlichen aus einer Matrix von »Und«- und »Oder«-Kreisen. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich,
sind die »Und«-Kreise in mehreren Reihen mit den Bezugszeichen ± und 1 bis 8 sowie in zwölf
Spalten, die die Bezugszeichen Ia bis XIIa tragen, angeordnet. Die einzelnen »Und«-Kreise werden im
folgenden der Einfachheit halber nur durch die Angabe
ihrer Reihen- und Spaltenbezeichnungen gekennzeichnet. Dem einen Eingang der »Und«-Kreise der
± -Reihe werden von dem Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers
51 (vgl. Fig. 3) her Ziffernimpulse zugeführt. In gleicher Weise werden dem einen Eingang
jedes der »Und«-Kreise in den anderen Reihen 1 bis 8 von den Ausgangskreisen 520 bis 590 der entsprechenden
Trigger 52 bis 59 (vgl. ebenfalls Fig. 3) her Ziffernimpulse zugeleitet.
Auf diese Weise werden jedem »Und«-Kreis in jeder Reihe von einem der Trigger des Ziffernstellen-Ringes
her periodisch Ziffernimpulse zugeführt. Der andere Eingang der »Und«-Kreise ist mit den Abfühlbürsten
der Abfühleinrichtung der Tabelliermaschine verbunden. Diese Verbindung erfolgt jedoch
in unterschiedlicher Weise, je nachdem ob Programmoder Datenkarten abgefühlt werden. Die in den Fig. 10
und 11 kreisförmig umrandet angeführten Kennziffern
beziehen sich auf bestimmte Abfühlbürsten, die zur Abfühlung von Programmkarten geschaltet sind. Wie
aus der Zeichnung ersichtlich, ist die erste Abfühlbürste mit dem einen Eingang des »Und«-Kreises IaS
verbunden, während die Abfühlbürste 72 (die Bürsten 73 bis 80 werden zu diesem Zeitpunkt nicht benutzt)
mit dem »Und«-Kreis XII α 4 zusammenliegt.
Auf diese Weise sind die Abfühlbürsten während der Abfühlung der ersten Programmkarte jedes Paares
angeordnet, während vor der Abfühlung der zweiten Programmkarte jedes Paares die Anordnung durch
eine Relaissteuerung umgeschaltet wird. Diese Relaissteuerung wird als nicht zur Erfindung gehörig hier
nicht weiter besprochen. Zum besseren Verständnis des vorliegenden Ausführungsbeispiels sei aber noch
erwähnt, daß diese Relaissteuerung durch ein an einer bestimmten Stelle der Steuerreihe der Lochkarte vorgesehenes
Loch geschaltet wird. Nach der Umschaltung ist die erste Abfühlbürste mit dem »Und«-Kreis Ia3
und die sechsunddreißigste Abfühlbürste mit dem »Und«-Kreis XIIaI verbunden, was durch das umrandete
Bezugszeichen 36' angedeutet ist. Durch diese Verbindungen der Abfühlbürsten werden zweiundsiebzig
Abfühlstellungen für die erste Programmkarte und sechsunddreißig Abfühlstellungen für die zweite
Programmkarte jedes Paares geschaffen. Somit können hundertacht Programmbefehle auf jedem Kartenpaar
untergebracht werden.
Nachdem die Abfühlung der Programmkarten beendet ist, wird die Verbindung der Abfühlbürsten zu
den »Und«-Kreisen erneut durch die erwähnte Relaissteuerung umgeschaltet. Die achtzig Abfühlbürsten
sind dann in üblicher Weise über achtzig Eingabe-Schaltrelais (nicht dargestellt) mit achtzig Steckern
verbunden, die wahlweise mit achtzig der hundertacht Eingangsbuchsen und damit auch mit achtzig
»Und«-Kreisen verbunden werden können. Die erste dieser Bürsten ist in der Zeichnung als mit dem »Und«-
Kreis III α 1 verbunden dargestellt, was durch das in einer rechteckigen Umrandung angegebene Bezugszeichen 1 angedeutet wird. Die folgenden Bürsten sind
mit den nächsten »Und«-Kreisen der einzelnen Spalten der Matrix verbunden, wie dies für die achtzigste
Bürste und den »Und«-Kreis XI α 8 in der Zeichnung durch das ebenfalls in einer rechteckigen Umrandung
angegebene Bezugszeichen 80 angedeutet ist. In diesem Zusammenhange sei nochmals darauf hingewiesen,
daß einschließlich der Vorzeichenstelle hundertacht Ziffernspeicherbereiche zur Verfügung stehen und daß
die Verbindungen der achtzig Abfühlbürsten mit den vorhandenen hundertacht »Und«-Kreisen der Eingabematrix
durch die Art und den Umfang der jeweils programmierten Rechenoperationen bestimmt
werden. Der Maschine werden daher für jede Aufgabe die üblichen Leittafeln eingesetzt, durch die die Abfühlbürsten
in der erforderlichen Weise mit den hundertacht Speichereingängen verbunden werden.
Je drei der Ausgangskreise der »Und«-Kreise sind gruppenweise zu »Oder«-Kreisen zusammengefaßt,
und letztere wiederum sind mit den Eingängen eines »Oder«-Kreises für jede der Spalten von »Und«-
Kreisen verbunden. Diese »Oder«-Kreise tragen die Bezugszeichen I c 5 bis XII c 5 und haben die Ausgangskreise
300 bis 311; welche in der dargestellten Weise einen der Eingänge der »Und«-Kreise 312 bis
323 enthalten. Der andere Eingangskreis der »Und«- Kreise 322, 323 und 312 bis 321 bildet einen Bestandteil
der Ausgangskreise 6I0 bis 720 des Abschnitt-Ringes
der Adressen-Ringe gemäß Fig. 3.
Alle Ausgangskreise der »Und«-Kreise 312 bis 323
ίο sind mit einem zwölf Eingänge aufweisenden »Oder«-
Kreis 325 verbunden, dessen Ausgangskreis 326 einen Eingang des »Und«-Kreises 327 enthält. Der andere
Eingang dieses »Und«-Kreises bildet einen Teil des Ausgangskreises eines »Oder«-Kreises 328, dessen
drei Eingänge wiederum mit den Ausgangskreisen der drei »Und«-Kreise 329, 330 und 331 zusammenliegen.
Ein Eingang des »Und«-Kreises 329 bildet einen Bestandteil des Ausgangskreises 480 des P1-TeU-bereich-Triggers
48 des Teilbereich-Ringes gemäß Fig. 3, während ein Eingang des »Und«-Kreises 330
im Ausgangskreis 490 des /^-Teilbereich-Triggers 49
enthalten ist und ein Eingang des »Und«-Kreises 331 mit dem Ausgangskreis 4O0 des /-Teilbereich-Triggers
40 des Teilbereich-Ringes zusammenliegt. Der andere Eingangskreis des »Und«-Kreises 329 ist mit dem beweglichen
Kontakt 332 eines Relais verbunden, das außerdem einen an Erde liegenden feststehenden Kontakt
333 und einen weiteren feststehenden Kontakt 334 aufweist, der mit dem beweglichen Kontakt eines
zweiten Relais verbunden ist. Der feststehende Kontakt 336 des letztgenannten Relais liegt ebenfalls an
Erde. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 330 ist mit dem beweglichen Kontakt 337; der mit einem an
Erde liegenden feststehenden Kontakt 338 zusammenwirkt, verbunden. Der bewegliche Kontakt 337 ist,
wie dies durch die gestrichelte Linie angedeutet ist, mit dem beweglichen Kontakt 332 mechanisch verbunden.
Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 331 ist mit dem beweglichen Kontakt 339j der mit einem
an Erde liegenden feststehenden Kontakt 340 zusammenwirkt, verbunden. Der bewegliche Kontakt
339 ist mit dem beweglichen Kontakt 335, wie dies ebenfalls durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist,
mechanisch verbunden.
Der Ausgangskreis 441 des »Und«-Kreises 327 ist mit je einem Eingang der vier »Und«-Kreise 442 bis
445 verbunden. Die zweiten Eingänge 446 bis 449 dieser »Und«-Kreise sind mit je einem von vier
nockengesteuerten Binärverschlüsselungskontakten der Tabelliermaschine verbunden, die in Synchronismus
mit der Bewegung der Lochkarte betätigt werden. Die nockengesteuerten Kontakte geben positive Impulse
an die Eingänge 446 und 447. Hierdurch wird in binärer Form die Kennziffer der zu einem beliebigen
Zeitpunkt von den Bürsten der Abfühleinrichtung der Tabelliermaschine abgefühlte Markierungspunkt-Reihe
angegeben.
Somit wird, wenn die Abfühlbürsten die erste Markierungspunkt-Reihe der Lochkarte abtasten, nur
der Eingang 446 mit einem Impuls (entsprechend der binären Kennnziffer 1) beaufschlagt, während bei der
Abfühlung der zweiten Markierungspunkt-Reihe nur dem Eingang 447 ein Impuls (entsprechend der binären
Kennziffer 2) zugeführt wird. Beide Eingänge werden mit Impulsen (entsprechend der binären Kennziffer 3)
beaufschlagt, wenn die dritte Reihe der Karte abgefühlt wird, während bei der Abfühlung der vierten
Reihe (entsprechend der binären Kennziffer 4) nur dem Eingang 448 ein Impuls zugeführt wird. In
gleicher Weise werden den verschiedenen Eingängen
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einzeln oder zusammen Impulse zugeführt, wenn die durch die von Hand erfolgende Betätigung des Schalfünfte
bis achte sowie die neunte oder ,S-Reihe (Vor- ters 478 über den »Oder«-Kreis 466 und die »Oder«-
zeichen-Reihe) abgefühlt werden. In bezug auf die Kreise 462 bis 465 an die »Und«-Kreise 4586 bis 46I6
letzte Reihe sei noch erwähnt, daß ein positives Vor- eine positive Spannung gelangt. Hierdurch können
zeichen durch eine Null und ein negatives Vorzeichen 5 diese Kreise fortlaufend die von dem Inverter 492
durch eine Neun dargestellt wird. kommenden »—^«-Impulse zu den O-Kanälen der
Die Ausgangskreise 450 bis 453 der »Und«-Kreise Verstärker 493 bis 496 leiten. Hierdurch wiederum
442 bis 445 enthalten einen Eingang der entsprechen- werden in allen Teilbereichen der Trommel Nullen
den »Oder«-Kreise 454 bis 457, deren Ausgangskreise aufgezeichnet und damit alle vorher auf der Trommel
wiederum einen Eingang der entsprechenden »Und«- io gespeicherten Programmbefehle und Rechendaten geKreise
458a bis 461„ bilden. Zusammen mit letzteren löscht.
liegen in einer paarweisen Anordnung die »Und«- Um die P1- und P2-Prograrnmbefehle zu speichern,
Kreise 458& bis 46I6, deren einer Eingangskreis in wird der Schalter 478 geöffnet. Die darauf der Abden
entsprechenden »Oder«-Kreisen 462 bis 465 ent- fülleinrichtung zugeführten Karten bewirken dann
halten ist. Die Eingänge letzterer wiederum liegen in 15 automatisch die Relaisbetätigung, durch die die
dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 466. Dieser Programmverbindungen der Abfühlbürsten 1 bis 72
»Oder«-Kreis hat vier Eingänge, die wie folgt ange- (erste und dritte Karten) und 1' bis 36' (zweite und
ordnet sind: Der erste Eingang 477 ist über einen von vierte Karten) zu den »Und«-Kreisen der Eingabe-Hand
bedienbaren Schalter 478 mit einer positiven matrix hergestellt werden. Diese Karten bewirken
Spannungsquelle von 100 Volt verbunden, während 20 auch die Erregung der Relais, durch die erstens die
der zweite, der dritte und der vierte Eingang mit den Kontakte 483 und 488 mit ihren Gegenkontakten 484
Ausgangskreisen der entsprechenden »Und«-Kreise und 489 in Verbindung gebracht werden und durch
480, 481 und 482 zusammenliegen. Ein Eingang des die zweitens die Kontakte 335 und 339 von dem Kon-
»Und«-Kreises 480 ist in dem Ausgangskreis 4O0 des takt 336 getrennt und statt dessen mit dem Kontakt
/-Teilbereich-Triggers 40 des Teilbereich-Ringes ge- 25 340 in Verbindung gebracht werden. Durch die Vermaß
Fig. 3 enthalten und ein Eingang des »Und«- bindung der Kontakte 483 und 488 mit den Kontakten
Kreises 481 im Ausgangskreis 480 des Pj-Teilbereich- 484 und 489 wird der »Und«-Kreis 480 für den
Triggers 48 des Teilbereich-Ringes. Der eine Eingang Durchgang weiterer /-Teilbereich-Impulse gesperrt,
des dritten »Und«-Kreises 482 liegt mit dem Aus- da ein Eingang dieses Kreises über die Relaiskontakte
gangskreis 490 des P2~Teilbereich-Triggers 49 des 30 483 und 484 an Erde liegt. Hierdurch können die
Teilbereich-Ringes zusammen. Der zweite Eingang »Und«-Kreise 481 und 482 P1- und P2-Teilbereichdes
»Und«-Kreises 480 ist mit dem beweglichen Impulse passieren lassen, und zwar während eines
Relaiskontakt 483 verbunden, der entweder mit einem sehr kurzen Intervalls, das kurz vor der Abfühlung
an Erde liegenden feststehenden Kontakt 484 oder mit der Karte, wenn die nockengesteuerten Kontakte 486
einem feststehenden Kontakt 485 zusammen arbeitet, 35 und 487 getrennt werden, auftritt. Die über die »Und«-
def seinerseits zu dem feststehenden Kontakt 486 des Kreise 481 und 482 sowie die »Oder«-Kreise 466 und
nockengesteuerten und an Erde liegenden beweglichen 462 bis 465 gelangenden P1- und P2-Teilbereich-Kontaktes
487 gehört. Die anderen Eingänge der Impulse bewirken die Aufzeichnung von Nullen in den
»Und«-Kreise 481 und 482 sind zusammen mit einem P1- und P2-Teilbereichen der Trommel. Diese Aufbeweglichen Relaiskontakt 488 verbunden, der, wie 40 zeichnung erfolgt am Anfang des Kartenabfühlzyklus,
dies ebenfalls durch eine gestrichelte Linie angedeutet so daß etwa noch im Speicher stehende frühere
ist, mechanisch mit dem beweglichen Kontakt 483 ge- Programmbefehle gelöscht werden und die Programmkuppelt
ist. Letzterer arbeitet entweder mit einem mit Teilbereiche zur Aufnahme der neuen Befehle bereit
dem Kontakt 486 verbundenen Kontakt 489 oder einem stehen. Auf diese Weise ist es möglich, die Programman
Erde liegenden feststehenden Kontakt 490 zu- 45 befehle zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu ändern, ohne
sammen. damit die in anderen Teilbereichen der Trommel ge-Der andere Eingangskreis jedes der »Und«-Kreise speicherten ursprünglichen oder bereits bearbeiteten
458a bis 46I6 ist in dem Ausgangskreis 491 eines Daten zu beeinflussen. Die gewünschte Programm-
-Inverters 492 enthalten. Der Eingangskreis dieses änderung wird lediglich dadurch erreicht, daß neue
Inverters ist als Differenzierkreis ausgebildet und 50 Programmkarten in die Tabelliermaschine eingeführt
wandelt die ihm zugeführten rechteckigen » — ^4«- werden.
Impulse in dreieckförmige Impulse um. Die -» — A«.- Die durch die Programmkarten bewirkte Betätigung
Impulse werden dem Inverter 492 vom Ausgangskreis der Relaiskontakte 335 und 339 legt einen Eingang
des in Fig. 2 dargestellten Impulsgenerators her des »Und«-Kreises 331 an Erde und verhindert auf
zugeführt. Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 458fl 55 diese Weise den Durchgang weiterer /-Teilbereichbis
46I6 sind mit den einzelnen Eingangskreisen der Impulse durch diesen Kreis. Gleichzeitig gibt die öffentsprechenden,
mit zwei Kanälen ausgerüsteten nung der Relaiskontakte 335 bis 336 einen der »Und«-
Schreibverstärker 493 bis 496 verbunden. In den Aus- Kreise 329 oder 330 für den Durchgang von P1- oder
gangskreisen dieser Schreib verstärker liegen die Wick- P2-Teilbereich-Impulsen frei. Das erste Programmlungen
der »1«- und »O«-Schreibköpfe. Diese tragen 60 kartenpaar läßt die Relaiskontakte in einer solchen
dieselben Bezugszeichen wie die Verstärker, jedoch Stellung, daß ein Eingang des »Und«-Kreises 330 an
mit den Subindizes α und b. In dieser Anordnung Erde liegt, und verhindert damit den Durchgang von
zeichnet der Schreibkopf 493e den der Ziffer 1 ent- Pä-Teilbereich-Impulsen während des Zeitintervalls,
sprechenden Binärwert auf, während die Schreibköpfe in dem Pj-Teilbereich-Impulse über den »Und«-Kreis
494ff, 495a und 496S die den Ziffern 2, 4 und 8 ent- 65 329 gelangen. Das zweite Programmkartenpaar besprechenden Binärwerte aufschreiben. Die Schreib- einflußt die Relaiskontakte 332 und 337 dahingehend,
köpfe 4936 bis 4966 zeichnen dagegen bei Abwesenheit daß sie einen Eingang des »Und«-Kreises 329 an Erde
der Ziffern 1, 2, 4 und 8 eine Null auf. legen und damit den Durchgang von P1-TeJlbereich-Im
Zusammenhang mit der nun zu beschreibenden Impulsen während desjenigen Zeitintervalls sperren,
Arbeitsweise der Eingabematrix ist zu beachten, daß 70 in dem P2-Teilbereich-Impulse über den »Und«-Kreis
29 30
330 gelangen. Auf diese Weise werden, während das Abschnitt-1-Zeitpunkt freigegeben, so daß der von der
erste Paar von P^Programmkarten in der Abfühl- Bürste kommende Impuls zu diesem Zeitpunkt über
einrichtung Reihe für Reihe der zweiundsiebzig den »Oder«-Kreis 325 dem »Und«-Kreis 327 zuge-Markierungspunkte
auf der ersten Karte sowie der leitet wird. Letzterer wiederum wird unter Steuerung
sechsunddreißig Markierungspunkte auf der zweiten 5 durch den »Und«-Kreis 329 im P^Teilbereich-Zeit-Karte
abgefühlt wird, die Abschnittimpulse den punkt freigegeben und leitet den Impuls zu den »Und«-
»Und«-Kreisen 312 bis 327 und die Ziffernstellen- Kreisen 442 bis 445 weiter. Es sei weiterhin angeimpulse
den einzelnen Reihen der »Und«-Kreise der nommen, daß der Programmbefehl »Rückstellung des
Eingabematrix zugeführt und bewirken dadurch, daß Registers« lautet, was der Kennziffer 9 entspricht,
über den »Oder«-Kreis 325 sowie den »Und«-Kreis io Dieser Befehl wird daher bei dem ersten Markierungs-327
die von den Abfühlbürsten kommenden Impulse punkt (Bürste 1) der neunten Reihe der Markierungsweitergeleitet
werden. punktspalten gelocht, so daß bei der Abfühlung des
Dieser »Und«-Kreis wird zu den P1- oder P2-TeU- Befehls durch die Abfühlbürste die Eingänge 446 und
bereich-Zeitpunkten durch die »Und«-Kreise 329 oder 449 der »Und«-Kreise 442 und 445 in der vorstehend
330 gesteuert und läßt dadurch die Programmbefehle 15 beschriebenen Weise gesteuert werden. Der Bürstenzu
den »Und«-Kreisen 442 bis 445 gelangen, in denen impuls wird zu den »—^!«-Zeitpunkten über die
sie durch die nockengesteuerte Betätigung der Ein- »Und«-Kreise 442 und 445 zu den Schreibverstärkern
gänge 446 bis 449 dieser Kreise in entsprechende 493 und 496 geleitet. Letztere erregen die Wicklungen
Binärziffern umgewandelt werden. Die über die 493a und 496ß der Schreibköpfe und bewirken damit,
»Und«-Kreise 442 bis 445 gelangenden Impulse wer- 20 daß der Programmbefehl in dem P1-Teilbereich (Kreis
den über die »Oder«-Kreise 454 bis 457 den Kreisen 329) der Vorzeichenstelle (Kreis I a S) des zwölften
458ß bis 461a zugeführt, die während der » — A«- Abschnittes (Kreis 322) genau im Teilbereichzeitpunkt
Impulse freigegeben werden, um über die Verstärker (»—^«-Impulse über den Inverter 492) gespeichert
493 bis 496 die Übertragung des in binärer Form wird.
vorliegenden Programmbefehls zu den Schreibköpfen 25 Nachdem die Programmkarten abgefühlt und die
zu bewirken. Auf diese Weise wird die Speicherung Programmbefehle gespeichert worden sind, werden
des Programms in den P1- und P2-Teilbereichen der die Datenkarten fortlaufend der Abfühleinrichtung
Trommel durchgeführt. der Tabelliermaschine zugeführt. Während aller Daten-
In Zusammenhang mit dieser Speicherung des Pro- karten-Abfühlzyklen sind die Relaiskontakte 483 und
gramms ist zu bemerken, daß die Abfühlbürsten in 30 488 nicht mehr eingerückt, und der Eingang des
der Reihenfolge von einer Spalte zur anderen durch »Und«-Kreises 480 ist demgemäß mit den nockendie
»Und«-Kreise der Eingabematrix verbunden sind. gesteuerten Kontakten 486 und 487 verbunden. Auf
Weiterhin sind die Spalten der »Und«-Kreise be- diese Weise schließen sich zu Beginn jedes Kartenstimmten
der »Und«-Kreise 312 bis 323 zugeordnet, zyklus die Kontakte 486 und 487 und geben damit den
die durch die einzelnen Abschnittimpulse I bis XII 35 »Und«-Kreis 480 frei, so daß die /-Teilbereich-Impulse
gesteuert werden. Bei dieser Anordnung bewirken die über diesen Kreis und über die »Oder«-Kreise 466
Abschnittimpulse, indem sie die »Und«-Kreise 312 sowie 462 bis 465, die »Und«-Kreise 458Ö bis 461&
bis 323 steuern, die fortlaufend erfolgende Speiche- und die Schreibverstärker 493 bis 496 den Schreibrung
aller Programmbefehle in den Pj-Teilbereichen köpfen 493& bis 496& zugeführt werden. Hierdurch
der Vorzeichenstellen aller Abschnitte 1 bis 12 usw. 40 werden in allen J-Teilbereichen der Trommel Nullen
Die P2-Programme werden in derselben Weise in den aufgezeichnet. Damit werden alle vorhergehenden
P2-Teilbereichen gespeichert. Diese Speicherung aller Speicherungen in diesen Teilbereichen gelöscht, und
auf einer Karte enthaltenen Programmbefehle er- die Teilbereiche stehen zur Speicherung neuer Daten,
fordert insgesamt etwa fünfunddreißig Trommel- die während eines bestimmten Kartenzyklus von der
Umdrehungen einschließlich der Leerumdrehungen 45 Karte abgefühlt werden, zur Verfügung. Davor
zwischen den Abfühlimpulsen. werden die /-Teilbereiche derart frei gemacht, daß
Weiterhin sei in diesem Zusammenhang noch auf alle in ihnen gespeicherten Werte automatisch in
die Tatsache verwiesen, daß, während die Kreise 312 die C-Teilbereiche der Speichertrommel übertragen
bis 323 durch die Abschnittimpulse, die zu jedem be- werden, wo sie für die Durchführung des Programms
liebigen Zeitpunkt die Stellung der Leseköpfe in bezug 50 zur Verfügung stehen. Die Relaiskontakte 332 und
auf die Speichertrommel angeben, gesteuert-werden, 337 sowie 335 und 339 sind während der Abfühlung
die Schreibköpfe den Leseköpfen um einen Abschnitt der Datenkarte ebenfalls nicht eingerückt. Hierdurch
und einen Teilbereich voraus liegen. Der Sektor-1-Zeit- ist ein Eingang der beiden »Und«-Kreise 329 und 330
punkt in bezug auf die Leseköpfe entspricht also dem geerdet und sperrt damit den weiteren Durchgang von
Sektor-12-Zeitpunkt in bezug auf die Schreibköpfe. 55 P1-und P2-Teilbereich-Impulsen, während zu demselben
Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der Zeitpunkt die Unterbrechung der Erdverbindung des
Eingabematrix soll nunmehr die Eingabe eines Einganges des Kreises 331 den Durchgang zu dem
Programmbefehls in den Speicher näher beschrieben Kreis 327 für die /-Teilbereich-Impulse freigibt,
werden. Hierzu sei angenommen, daß es sich bei Die Abfühlbürsten werden sodann unter Relaisdiesem
Befehl um denjenigen handelt, der in den P1- 60 steuerung erneut angeschaltet, und die hierbei entTeilbereich
der Vorzeichenstelle des zwölften Ab- stehenden Verbindungen (vgl. die den Bezugszeichen
schnittes eingetragen werden soll, damit er für die der Bürsten entsprechenden, rechteckförmig umBearbeitung
der in den Daten-Teilbereichen des ersten randeten Bezugsziffern) verlaufen derart, daß die
Abschnittes gespeicherten Daten zur Verfügung steht. Bürsten nacheinander mit den aufeinanderfolgenden
Dieser Programmbefehl wird nun durch die Programm- 65 und in Spalten angeordneten »Und«-Kreisen der Einkarte
und die erste Abfühlbürste dem Ia.S-»Und«- gabematrix verbunden werden. Da die Ausgangs-Kreis
zugeführt, der im Vorzeichenzeitpunkt frei- kreise der spaltenförmig angeordneten »Und«-Kreise
gegeben wird, um den Bürstenimpuls über die aufein- über »Oder«-Kreise mit den einzelnen der durch die
anderfolgenden »Oder«-Kreise dem Eingang des Abschnittzeitpunkte gesteuerten Kreise 312 bis 323
»Und«-Kreises 322 zuzuleiten. Dieser Kreis wird im 70 verbunden sind und da die »Und«-Kreise nacheinander
31 32
durch die Ziffernstellenimpulse freigegeben werden, Die Ausgabematrix ist in den Fig. 14 und 15 der
werden die von den Bürsten in der Reihenfolge von Zeichnungen, die in der in Fig. 16 dargestellten Weise
Nr. 1 bis 80 abgefühlten Daten in den /-Teilbereichen aneinandergelegt werden müssen, schematisch daraufeinanderfolgender
Ziffernstellen in umgekehrter gestellt. Die zu den binären Speicherspuren 11, 12, 13
Reihenfolge in jedem Abschnitt und sodann in den 5 und 14 gehörenden Leseköpfe sind in der Fig. 14
nächstfolgenden Abschnitten gespeichert. Die nied- durch ihre mit den entsprechenden Verstärkern 504
rigste Ziffernstelle gelangt somit zuerst in den bis 507 verbundenen Wickelungen 500 bis 503 dar-Speicher.
Wie ersichtlich, ist die Bürste 8 mit dem gestellt. Die den Binärziffern Null und Eins ent-
»Und«-KreisIIIal verbunden, der durch die den ersten sprechenden magnetischen Aufzeichnungen weisen
Ziffern zugehörigen Impulse freigegeben wird und io eine unterschiedliche Polarität auf. Die von den Lesedessen
Ausgang mit dem durch den dritten Abschnitt- köpfen 500 bis 503 bei der Ablesung einer Spur abimpuls
gesteuerten »Und«-Kreis 312 verbunden ist. gegebene Spannung ist daher im wesentlichen sinus-Da
die Schreibköpfe im Abschnitt-3-Zeitpunkt dem förmig, wenn fortlaufend Nullen oder Einsen geAbschnitt
2 gegenüberstehen, erfolgt die Speicherung speichert sind, erfährt jedoch eine Phasendrehung um
der von der Bürste 8 kommenden Daten im Ziffern- 15 180°, wenn auf eine Eins eine Null oder auf eine
Stellenunterabschnitt 1 des Abschnittes 2. Null eine Eins folgt.
Nachstehend wird nun die über die Eingabematrix In der Fig. 16-1 der Zeichnungen ist der Ablauf der
erfolgende Einführung eines bestimmten Nachrichten- Lese- und Schreibvorgänge an Hand einiger Kurven
teils in die Speichertrommel beschrieben. Es sei ange- graphisch dargestellt.
nommen, daß dieser Nachrichtenteil bei dem Mar- 20 Die Kurve α stellt die in einem Lesekopf induzierte
kierungspunkt 22 der vierten Reihe der Markierungs- Spannung dar, wenn dieser nacheinander die Binärpunktspalten
abgelocht ist. In der Abfühleinrichtung ziffern 1, 0, 1 abliest, die in den /-, M- und C-Teilwird
daher die Bürste 22 innerhalb des Abfühlinter- bereichen gespeichert sind. Der gestrichelte Teil der
valls der vierten Reihe wirksam, und im fünften Kurve zeigt den Spannungsverlauf am Lesekopf für
Ziffernzeitpunkt wird der Kreis Va 5 durch den 25 den Fall an, daß in dem JIf-Teilbereich weder eine
fünften Ziffernimpuls freigegeben, um den Bürsten- Eins noch eine Null gespeichert ist. Die Phasenimpuls
zu dem »Und«-Kreis 314 weiterzuleiten. Im drehung um 180°, die immer dann auftritt, wenn auf
Abschnitt-5-Zeitpunkt leitet der Kreis 314 die eine in dem /-Teilbereich gespeicherte Eins in dem
Bürstenimpulse über den »Oder«-Kreis 325 zu dem ./!/-Teilbereich eine Null und in den C- und O-Teil-
»Und«-Kreis 327 weiter. Letzterer wird unter Steue- 30 bereichen wieder Einsen folgen, ist deutlich erkennbar,
rung durch den »Und«-Kreis 331 im /-Teilbereich- Der Verlauf der von den Leseköpfen 500 bis 503 kom-Zeitpunkt
freigegeben und leitet die Bürstenimpulse menden, verstärkten und in den Kreisen 508 bis 511
zu den »Und«-Kreisen 442 bis 445 weiter. Es war nun im wesentlichen rechteckig verformten Spannung ist
angenommen worden, daß der gelochte Markierungs- durch die Kurve b wiedergegeben. Die Kurve c
punkt in der vierten Reihe der Markierungspunkt- 35 schließlich zeigt den Verlauf derselben an den Ausspalten
liegt und daß zu diesem Zeitpunkt des Karten- gangen der Inverter 516 bis 519.
abfühlzyklus nur der Eingang 448 des »Und«-Kreises Den aFs »Und«-Kreise ausgebildeten Eingängen
444 durch die nockengesteuerten Kodierkontakte be- 512α bis 515ß sowie 512& bis 5156 der im »Ein«- bzw.
einflußt wird. Der Bürstenimpuls wird demgemäß über »Aus«-Zustand befindlichen Seiten der Speicherden
»Und«-Kreis 444 und den »Oder«-Kreis 456 dem 40 Trigger 512 bis 515 werden die direkten und phase-
»Uhd«-Kreis 460a zugeführt. Letzterer wird zu den gedrehten Ausgänge der Verstärker 504 bis 507 zu-
»— ^«-Impuls-Zeitpunkten freigegeben und läßt somit geführt. Gleichzeitig werden bei den Eingangs-»Und«-
den Bürstenimpuls zu dem Verstärker 495 und von Kreisen über den differenzierenden Inverter 519
diesem zu der Erregerwicklung 495a des Schreib- »—^«-Impulse zugeführt. Letztere werden durch die
kopfes passieren. Der Nachrichtenteil wird damit in 45 Kurve d der Fig. 16-1 wiedergegeben. Die Eingangsbinärer
Form als Vier in dem /-Teilbereich (Kreis 331) »Und«-Kreise der Trigger enthalten, wie aus der
der fünften Ziffernstelle (Kreis Va5) des vierten Ab- Zeichnung ersichtlich, einen mit »+^«-Impulsen beschnittes
(Kreis 314) und genau im »—^«-Zeitpunkt aufschlagten Gleichrichter D, einen Widerstand R,
auf der Trommel gespeichert. In gleicher Weise wird an dem die Verstärker-oder Inverterausgangsspannung
durch die Eingabematrix auch die vorschriftsmäßige 50 liegt, sowie einen Kondensator C, der den Gleich-Speicherung
der P1- und P2-Programmbefehle sicher- richter D und den Widerstand R mit dem Eingangsgestellt,
so daß diese in der richtigen Stellung in bezug kreis des Triggers, dessen Eigenwiderstand durch die
auf die gespeicherten Daten, deren Bearbeitung sie gestrichelt gezeichnete Widerstandslinie R1 angedeutet
betreffen, aufgezeichnet werden. ist, verbindet. In dieser Schaltung wird der Konden-
. 55 sator C durch die Ausgangsspannung des Verstärkers
Die Ausgabematnx oder inverters aufgeladen, und die » —,^«-Impulse er-
Der Zweck der Ausgabematrix besteht darin, die zeugen zusammen mit der an dem Kondensator stehenin
den O-Teilbereichen der Trommel gespeicherten, den Spannung die durch die Kurven e und / wiederbereits
bearbeiteten Daten nach einer entsprechenden gegebenen Eingangsspannungen für den a- und den
Entschlüsselung der Lochvorrichtung der Tabellier- 60 5-Kreis. Der Verlauf der hierauf an diesen Kreisen
maschine zuzuführen. Durch die Lochvorrichtung entstehenden Spannungen ist in den Kurven g und h
werden die durch die Bearbeitung der Daten erzielten dargestellt. Wie aus der Kurve i ersichtlich, wird in
Ergebnisse entweder wieder auf der Karte, der die dem hier ausgewählten Beispiel der Speicher-Trigger
ursprünglichen Daten entnommen worden sind, oder durch den ersten Impuls der Kurve g »ein«- und soaber
auf einer neuen, zu diesem Zweck in die 65 dann durch den Impuls der Kurve h wieder »aus«-
Maschine eingeführten Karte abgelocht. Ein solcher geschaltet. Darauf wird dieserTrigger durch den zweiten
Ersatz der ursprünglichen durch eine neue Karte ist Impuls der Kurve g dann wieder »eingeschaltet und
z. B. dann erforderlich, wenn auf ersterer bereits so bleibt sodann bis zum dritten Impuls der Kurve g
viele Daten enthalten sind, daß für die Ablochung der in diesem Zustand. Der Verlauf der an diesem Trigger
Ergebnisse nicht mehr genügend Platz vorhanden ist. 70 entstehenden Ausgangsspannung zeigt somit an, daß
in dem C-Teilbereich eine Eins, in dem M-Teilbereich
eine Null und in den C- und O-Teilbereichen eine
Eins gespeichert ist.
Zum besseren Verständnis des gewählten Ausführungsbeispiels soll nachstehend der Vorgang der Aufzeichnung
bei der Speicherung von Daten auf der Trommel noch näher erläutert werden. Die Kurve j
der Fig. 16-1 stellt den Spannungsverlauf für den Fall dar, daß die Ausgangsspannung des Speichereingeschaltet
ist. Wäre dagegen in dem Speicher-Trigger 512 eine binäre Null enthalten, so daß am
Ausgangskreis dieses Triggers eine hohe positive Spannung stehen würde, würde bei der »Aus«-Schal-5
tung des Kreises 446 über den Inverter 536 der »Und«- Kreis 528 freigegeben und die auf der Leitung 524
liegende Spannung weiterleiten.
Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 528 bis 535 enthalten die Eingänge der »Oder«-Kreise 594 bis 597,
Triggers einem Eingangskreis (vgl. z. B. den Kreis ίο deren Ausgangskreise wiederum die vier Eingänge
458,, der Fig. 12) des Schreibverstärkers'direkt zu- eines »Und«-Kreises 598 enthalten. Dieser Kreis wird
durch die ihm von dem Ausgangskreis 430 des O-Teilbereich-Triggers
43 (vgl. den Teilbereich-Ring gemäß Fig. 3) zugeführten O-Teilbereich-Impulse freige-
geführt wird.
Die Eingangskreise des Schreibverstärkers sind in der in Fig. 16-1 dargestellten Weise angeordnet, und
jeder Ausgangsimpuls des Triggers lädt den Konden- 15 geben und kann somit immer dann Impulse passieren
sator C auf. Der zu Beginn des Triggerimpulses auf- lassen, wenn die Leseköpfe jedem O-Teilbereich des
tretende »—^«-Impuls bewirkt die Freigabe des Ziffernstellenunterabschnittes jedes Abschnittes gegen-Kreises,
da der Kondensator C zu diesem Zeitpunkt überstehen. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises
noch ungeladen ist. Der am Ende des Triggerim- 598 enthält je einen Eingang der »Und«-Kreise 599
pulses auftretende »—^«-Impuls bewirkt dagegen, ao bis 607, deren andere Eingänge mit den entsprechenwie
dies aus der Kurve; ersichtlich ist, die schnelle den Ausgangskreisen 5I0 bis 590 der Ziffern-Ring-Entladung
des Kondensators C. Hierdurch wird am Trigger des Adressen-Ringes gemäß Fig. 3 zusammen-Ausgang
des Kreises ein kurzer und zeitlich genau liegen. Auf diese Weise werden die »Und«-Kreise
festliegender Impuls erzeugt und über den Schreib- 599 bis 607, beginnend mit dem Vorzeichenzeitpunkt,
verstärker dem Schreibkopf zugeführt. Die Kurve k 25 bis zum achten Ziffernstellenzeitpunkt nacheinander
der Fig. 16-1 zeigt die Arbeitsweise des zugehörigen freigegeben und leiten somit alle im O-Teilbereich-O-Eingangskreises
(im vorliegenden Beispiel 4586) oder Ziffernstellenzeitpunkt am Ausgangskreis des
des Triggers. In bezug auf die Aufzeichnung sei noch »Und«-Kreises 598, wenn der »Und«-Kreis 598 bzw.
darauf hingewiesen, daß der Schreibimpuls am Ende die »Und«-Kreise 599 bis 607 wirksam sind, aufdes
Teilbereichintervalls auftritt, der Ableseimpuls 30 tretenden Impulse zu ihren Ausgangskreisen 5990 bis
dagegen zu Beginn dieses Intervalls. Dies hat den 6070 weiter. Letztere steuern Gasentladungsröhren,
Vorteil, daß die durch die beträchtliche Größe des den die ihrerseits die Lochstempel der Lochvorrichtung
Schreibköpfen zugeführten Stromes verursachte der Tabelliermaschine betätigen.
Störung die geforderte hohe Empfindlichkeit der Lese- Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der
verstärker im Ablesezeitpunkt nicht beeinträchtigt. 35 Ausgabematrix soll diese im folgenden an Hand eines
Hierdurch kann die Arbeitsgeschwindigkeit des Beispiels näher erläutert werden. Hierzu sei ange-Speichers
wesentlich verbessert werden, da eine Ab- nommen, daß die auf den Spuren der Trommel gelesung
bereits 10 \lszc nach der Aufzeichnung durch- speicherte und an den Leseköpfen 500 bis 503 zu einem
geführt werden kann. Weiterhin ergibt sich aus der bestimmten Zeitpunkt vorbeilaufende Binärzahl 1001
Tatsache, daß zwischen der Ablesung und der Auf- 40 ist. Hierdurch treten an den Hauptleitungskreisen 520
zeichnung das volle Teilbereichintervall liegt, der und 523 der Speicher-Trigger 512 und 515 erhöhte
wesentliche Vorteil, daß in bezug auf Breitbandigkeit Spannungen auf, die anzeigen, daß in diesen Triggern
und Phasenverzerrungsfreiheit der Übertragungs- die Binäräquivalente von Eins und Acht gespeichert
kanäle sowie auf einen besonders sogfältigen Aufbau sind, während die an den Hauptleitungskreisen 525
der einzelnen Kreise der Maschine keine hohen An- 45 und 526 der Speicher-Trigger 513 und 514 auftretenforderungen
gestellt zu werden brauchen. den Spannungsanstiege anzeigen, daß in diesen Trig-Die
Ausgangskreise 520 bis 523 der Speicher-Trigger 512 bis 514 stellen Hauptleitungen dar, die, wenn
an ihnen eine hohe Spannung liegt, die Speicherung
an ihnen eine hohe Spannung liegt, die Speicherung
der Binäräquivalente von 1, 2, 4 und 8 anzeigen. Die 50 Kreises 598 von den Ausgangskreisen der »Oder«-
Ausgangskreise 524 bis 527 dieser Trigger zeigen, Kreise 594 bis 597 her positive Impulse zugeführt
wenn an ihnen bei »aus«-geschalteten Triggern eine
hohe Spannung liegt, an, daß eine Reihe von Nullen
gespeichert worden ist. Die Hauptleitungen 520 bis
527 enthalten je einen Eingang der »Und«-Kreise 528 55 gäbe der Kreise 446 und 449 werden auch die »Und«- bis 535, und zwar in der in Fig. 15 dargestellten An- Kreise 529 und 535 freigegeben, da letzteren von den Ordnung. Die bereits im Zusammenhang mit der Ein- Hauptleitungen 520 und 523 her positive Impulse zugabematrix erwähnten Kreise 446 bis 449 (vgl. Fig. 10, geführt werden. Hierauf geben die »Oder«-Kreise 11 und 12) der nockengesteuerten Kodierkontakte ent- 594 und 597 positive Impulse an den »Und«-Kreis halten einen zweiten Eingang der »Und«-Kreise 529, 60 598 ab. Andererseits werden, da die Kreise 447 und 531, 533 und 535 und sind mit den Eingangskreisen 448 zu diesem Zeitpunkt nicht wirksam sind, durch die der Inverter 536 bis 539 verbunden. Die Ausgangs- von den Invertern 537 und 538 kommenden Impulse kreise dieser Inverter wiederum enthalten die Ein- die »Und«-Kreise 530 und 532 freigegeben, da diesen gänge der »Und«-Kreise 528, 530, 532 und 534. Diese Kreisen über die entsprechenden Hauptleitungen 525 Anordnung bewirkt die Entschlüsselung der zu jedem 65 und 526 positive Imulse zugeführt werden. Hierdurch beliebigen Zeitpunkt in den Speicher-Triggern 512 bis geben auch die »Oder«-Kreise 595 und 596 positive 514 stehenden Binärziffern. Wenn z. B. in dem Impulse an den »Und«-Kreis 598 ab, der darauf bei Speicher-Trigger 512 eine binäre Eins steht, gibt der Eintreffen des von dem Ausgangskreis 430 des Teil-Ausgangskreis 520 dieses Triggers den »Und«-Kreis bereich-Ringes (vgl. Fig. 3) kommenden O-Teilbereich~ 529 frei, wenn der nockengesteuerte Kodierkreis 446 70 Impuls freigegeben wird.
hohe Spannung liegt, an, daß eine Reihe von Nullen
gespeichert worden ist. Die Hauptleitungen 520 bis
527 enthalten je einen Eingang der »Und«-Kreise 528 55 gäbe der Kreise 446 und 449 werden auch die »Und«- bis 535, und zwar in der in Fig. 15 dargestellten An- Kreise 529 und 535 freigegeben, da letzteren von den Ordnung. Die bereits im Zusammenhang mit der Ein- Hauptleitungen 520 und 523 her positive Impulse zugabematrix erwähnten Kreise 446 bis 449 (vgl. Fig. 10, geführt werden. Hierauf geben die »Oder«-Kreise 11 und 12) der nockengesteuerten Kodierkontakte ent- 594 und 597 positive Impulse an den »Und«-Kreis halten einen zweiten Eingang der »Und«-Kreise 529, 60 598 ab. Andererseits werden, da die Kreise 447 und 531, 533 und 535 und sind mit den Eingangskreisen 448 zu diesem Zeitpunkt nicht wirksam sind, durch die der Inverter 536 bis 539 verbunden. Die Ausgangs- von den Invertern 537 und 538 kommenden Impulse kreise dieser Inverter wiederum enthalten die Ein- die »Und«-Kreise 530 und 532 freigegeben, da diesen gänge der »Und«-Kreise 528, 530, 532 und 534. Diese Kreisen über die entsprechenden Hauptleitungen 525 Anordnung bewirkt die Entschlüsselung der zu jedem 65 und 526 positive Imulse zugeführt werden. Hierdurch beliebigen Zeitpunkt in den Speicher-Triggern 512 bis geben auch die »Oder«-Kreise 595 und 596 positive 514 stehenden Binärziffern. Wenn z. B. in dem Impulse an den »Und«-Kreis 598 ab, der darauf bei Speicher-Trigger 512 eine binäre Eins steht, gibt der Eintreffen des von dem Ausgangskreis 430 des Teil-Ausgangskreis 520 dieses Triggers den »Und«-Kreis bereich-Ringes (vgl. Fig. 3) kommenden O-Teilbereich~ 529 frei, wenn der nockengesteuerte Kodierkreis 446 70 Impuls freigegeben wird.
709 SOS/219
gern binäre Nullen stehen. Wie ersichtlich, werden, wenn sich die Hauptleitungen in diesem Zustand befinden,
so lange nicht allen vier Eingängen des »Und«-
werden, als von den Dekoderkreisen 446 bis 449 gleichzeitig die Kreise 446 und 449 freigegeben und
die Kreise 447 und 448 gesperrt sind. Durch die Frei-
Durch die Freigabe des »Und«-Kreises 598 wird den »Und«-Kreisen 599 bis 607 ein positiver Impuls
zugeführt, und wenn, wie angenommen, zu diesem Zeitpunkt die Leseköpfe dem O-Teilbereich der zweiten
Ziffernstelle gegenüberstehen, wird nur der Kreis 601
durch den zweiten, von dem Ausgangskreis 530 des Ziffern-Ringes (vgl. Fig. 3) kommenden Ziffernimpuls
freigegeben. Auf diese Weise entsteht unter den angenommenen Bedingungen nur am Ausgangskreis 60I0
des Kreises 601 ein positiver Impuls, der zu diesem Zeitpunkt die Lochvorrichtung der Tabelliermaschine
steuert.
Die vorstehend erwähnten Gasentladungsröhren weisen eine zweite Steuerelektrode auf, die in Grup-
619 bis 621 enthalten, während ein Eingang des »Oder«-Kreises 618a mit einem Ausgangskreis des
»Oder«-Kreises 622 zusammenliegt. Dieser »Oder«- Kreis 622 hat zwei Eingänge, die in den Ausgangskreisen
der »Und«-Kreise 623 und 624 enthalten sind. Ein Eingang der »Oder«-Kreise 615& bis 617Ö ist in
dem Ausgangskreis der entsprechenden »Und«-Kreise 625 bis 627 enthalten, während ein Eingang des
»Oder«-Kreises 618j, mit dem Ausgangskreis des
»Oder«-Kreises 628 zusammenliegt, dessen zwei Eingänge wiederum in den Ausgangskreisen der »Und«-
Kreise 629 und 630 enthalten sind. Der andere Eingang der »Oder«-Kreise 615a und 615& ist in den Ausgangskreisen
eines »Oder«-Kreises 631 enthalten,
pen zu je neun mit Abschnittimpulsen beaufschlagt 15 während der andere Eingang der »Oder«-Kreise 617Ö
wird. Auf diese Weise wird, während der von dem und 617& in gleicher Weise mit dem Ausgangskreis
Kreis 601 abgegebene Impuls jeder zweiten der neun Gasentladungsröhren einer Abschnittgruppe zugeführt
wird, der von dem entsprechenden Abschnitt-Trigger (z. B. Adressen-Ring-Trigger 65, Abschnitt 5) kornmende
Abschnittimpuls diejenige Gasentladungsröhre auswählen, die den Ausgang der Ziffer 2 des Abschnittes
5 darstellt.
Die in den Speicher-Triggern 512 bis 514 stehende Binärzahl ist somit fortlaufend zu jedem O-Teilbereich-Zeitpunkt
zur Entschlüsselung und Weitergabe an die Lochvorrichtung der angeschlossenen Tabelliermaschine
zur Verfugung.
Die Übertragung von Daten von den /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche des Speichers
Wie bereits erwähnt, werden die von den Lochkarten
abgefühlteu Daten vorübergehend in den /-Teilbereichen der Speichertrommel aufgezeichnet, und die
Maschine überträgt erst dann diese Daten von den /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche, wenn alle Daten
von einer Karte abgefühlt worden sind. Hierdurch stehen die /-Teilbereiche bereits wieder für die Aufnahme
der von der folgenden Karte kommenden Daten
30 eines »Oder«-Kreises 632 zusammenliegt. Die zweiten
Eingänge der »Oder«-Kreise 616„ und 616& sind in
dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 633 enthalten, während die zweiten Eingänge der »Oder«-
Kreise 6180 und 6186 in gleicher Weise mit dem Ausgangskreis
eines »Und«-Kreises 634 zusammenliegen. Wie aus Fig. 14 ersichtlich, enthalten die Hauptleitungen
520 und 524 des Speicher-Triggers 512 einen Eingang der »Und«-Kreise 635 und 636, während der
andere Eingang dieser Kreise in einem »Oder«-Kreis 637 liegt. In gleicher Weise enthalten die Hauptleitungen
521 und 525, 522 und 526 sowie 523 und 527 der Speicher-Trigger 513, 514 und 515 die Eingänge
der »Und«-Kreise 638 und 639, 640 und 641 sowie
642 und 643. Die anderen Eingänge dieser »Und«- Kreise liegen im Ausgangskreis des »Oder«-Kreises
637. Auch dieser »Oder«-Kreis hat eine Mehrzahl von Eingängen, von denen der eine im Ausgangskreis 107
des »Und«-Kreises 105 (vgl. Fig. 4) enthalten ist.
Ein am Ausgangskreis 107 im /-Teilbereich-Zeitpunkt entstehender Impuls wird somit über den
»Oder«-Kreis 637 den Kreisen 635, 636 und 638 bis
643 zugeführt, die hierauf zu den /-Teilbereich-Zeit-
zur Verfügung, während die in den C-Teilbereichen 40 punkten die in den Speicher-Triggern stehende Binär-
befindlichen Daten der vorhergehenden Karte zur Bearbeitung durch das Rechenwerk der Maschine bereitstehen.
Der diese Übertragung von /- zu den C-Teil-■bereichen
bewirkende Teil der Maschine enthält das in Fig. 17 schematisch dargestellte Addierwerk. (Die
Fig. 17 muß in der in Fig. 18 dargestellten Weise zusammen mit den Fig. 12 und 14 betrachtet werden.)
Das in Fig. 17 dargestellte Addierwerk empfängt die zahl weiterleiten. Auf diese Weise werden die Binärzahlen
einzelnen der »Oder«-Kreise 644 bis 651 zugeführt, deren Ausgangskreise 652 bis 659 die Eingänge
der »Und«-Kreise 625, 619, 626, 620, 627, 621, 629 und 624 des Addierwerkes enthalten. Der andere Eingang
aller dieser »Und«-Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 677. Dieser »Oder«-Kreis
hat mehrere Eingänge, deren einer der Ausgangskreis 107 des »Und«-Kreises 105 ist und während des Inter-
Binärzahlen in paralleler Form und gibt dieselben 50 valls, in dem sich der die Übertragung von /- zu den
auch auf diese Weise wieder ab. An dieser Stelle wird vorerst nur die Arbeitsweise des Addierwerkes
für die Vorgänge der Speicherung und Übertragung einer Binärzahl erläutert, während die Beschreibung
der Arbeitsweise des Addierwerkes bei der Durchführung von Rechenoperationen erst zu einem späteren
Zeitpunkt erfolgen wird.
Das Addierwerk enthält die Trigger 615 bis 618, die anfänglich über die nicht dargestellte Rückstellleitung
der Maschine in ihren »Aus «-Zustand geschaltet werden und die die Binäräquivalente der
Ziffern 1, 2, 4 und 8 weiterleiten. Die beiden Eingänge jedes dieser Trigger enthalten einen »Oder«-Kreis, der
das gleiche Bezugszeichen wie der Trigger trägt, jedoch mit dem Subindex α für den Eingang der im
»Aus«-Zustand befindlichen Seite des Triggers und mit dem Subindex b für die im »Ein«-Zustand befindliche
Triggerseite.
Ein Eingang der »Oder«-Kreise 615a bis 617a ist in
C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103 im »Ein«- Zustand befindet. /-Teilbereich-Impulse passieren läßt.
Demgemäß werden die beiden Eingangskreise der Addierwerk-Trigger 615 bis 618 zu demselben Zeitpunkt
freigegeben wie die Ausgangskreise 635, 636 und 638 bis 643 der Speicher-Trigger 512 bis 514.
Hierdurch wird die in diesen Triggern stehende Binärzahl in jedem /-Teilbereich-Zeitpunkt in paralleler
Form den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 zugeführt.
Auf diese Weise wird, wenn der Speicher-Trigger eine binäre Eins enthält, der Addierwerk-Trigger
entweder »ein«-geschaltet oder aber, falls er sich bereits in diesem Zustand befindet, »ein«-geschaltet
gelassen. Dies geschieht durch den im Falle der Speicherung einer Eins auf der Hauptleitung 520 entstehenden
positiven Impuls, der über den Kreis 635, den »Oder«-Kreis 645, die Leitung 653, den »Und«-
Kreis 619 sowie den »Oder«-Kreis 615„ dem Addier-
dem Ausgangskreis der entsprechenden »Und«-Kreise 70 werk-Trigger 615 zugeführt wird. In gleicher Weise
würden die Addierwerk-Trigger 616, 617 und 618 in
denselben Schaltzustand übergehen, wenn die Speicher-Trigger 513, 514 und 515 eine Eins enthielten. Dementsprechend
würde auch an den Hauptleitungen 661 und 660 des Addierwerk-Triggers 615 ein Spannungsanstieg
auftreten, wenn in diesem Trigger eine Eins bzw. eine Null gespeichert wäre. Dies trifft im übrigen
auch für die Hauptleitungen 662 und 663, 664 und 665 sowie 666 und 667 der Addierwerk-Trigger 616,
617 und 618 zu.
Die zuletzt erwähnten Hauptleitungen enthalten einen Eingang der »Und«-Kreise 668 bis 675, während
der andere Eingang dieser »Und«-Kreise in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 676 enthalten ist.
Letzterer weist mehrere Eingänge auf, von denen einer im Ausgangskreis 108 des »Und«-Kreises 106 liegt.
Dieser Kreis 106 wird durch C-Teilbereich-Impulse
immer dann freigegeben, wenn sich der Trigger 103 zu Beginn eines Programmzyklus der Maschine im
»Ein«-Zustand befindet. Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 668 bis 675 enthalten die Eingänge der
»Oder«-Kreise 462, 454, 463, 455, 464, 456, 465 und 457. Auf diese werden zu den C-Teilbereich-Zeitpunkten,
wenn am Ausgang 1080 des Maschinen-Programm-Ausgangskreises
108 ein positiver Impuls entsteht, die »Und«-Kreise 668 bis 675 freigegeben und leiten
die in den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 gespeicherte Binärzahl über die Kreise 458a bis 46Ij, zu
den Schreibverstärkern 493 bis 496 weiter. Dies geschieht im »— ^«-Impuls-Zeitpunkt und bewirkt, daß
die bis dahin in dem Addierwerk stehende Binärzahl in die C-Teilbereiche der einzelnen Zifrernstellenunterabschnitte
der Speichertrommel übertragen wird.
Da die I- und C-Teilbereich-Impulse aufeinanderfolgen, wird dieselbe Binärzahl, die im /-Teilbereich-Zeitpunkt
den Speicher-Triggern 512 bis 515 entnommen wird, zu demselben Zeitpunkt in den Addierwerk-Triggern
615 bis 618 und unmittelbar darauf auch in den C-Teilbereichen der Trommel gespeichert. Allerdings
erfolgt die Speicherung nicht im C-Teilbereich desjenigen Abschnittes, in dessen /-Teilbereich die
Zahl aufgezeichnet war, sondern vielmehr in der entsprechenden Ziffernstelle des vorhergehenden Abschnittes,
und zwar wegen der bereits erwähnten Anordnung der Lese- und Schreibköpfe.
Dies ist ohne weiteres der Fig. 18-1 zu entnehmen, aus der der Abstand von einem Abschnitt und einem
Teilbereich der Lese- und Schreibköpfe ersichtlich ist. Hierbei ist in der Fig. 18-1, α angenommen, daß im
/-Teilbereich-Zeitpunkt der Lesekopf dem /-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle des Abschnittes 3
gegenübersteht, wodurch der Schreibkopf sich über dem /^-Teilbereich der ersten Ziffernstelle des Abschnittes
2 befindet. Der zu diesem Zeitpunkt im /-Teilbereich ablaufende Lesevorgang bewirkt, daß
die im /-Teilbereich stehende Zahl in das Addierwerk übertragen und dort gespeichert wird, wenn das Addierwerk
durch die rückwärtige Front des /-Teilbereich-Impulses weitergeschaltet wird. Danach steht
die Zahl dann auf den Ausgangsleitungen des Addierwerks zur Verfügung. Aus Fig. 18-1, b ist die Stellung
der Lese- und Schreibköpfe im C-Teilbereich-Zeitpunkt
ersichtlich, wenn die Kreise 668 und 675 freigegeben werden, um die in dem Addierwerk
stehende Zahl den Schreibverstärkerkreisen 458a bis δ5
46I6 zuzuführen. Die letztgenannten Kreise leiten darauf
einen um 180° in der Phase gedrehten »—^«-Impuls an die Schreibverstärker 493 bis 496 weiter, der
den Erregerwicklungen 493a bis 496& der Schreibköpfe
am Ende des C-Teilbereich-Zeitpunktes zügeführt wird, in dem sich die Schreibköpfe über den
C-Teilbereichen der Speichertrommel befinden. Auf diese Weise wird die von dem /-Teilbereich der
zweiten Ziffernstelle des Abschnittes 3 abgelesene Zahl in dem C-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle des
zweiten Abschnittes wieder aufgezeichnet.
Wie erinnerlich, bleibt der die Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103
unter Steuerung durch den Zählring 112 während aller zwölf Abschnitte »ein«-geschaltet, so daß die
Übertragung einer Nachricht von den /- zu den C-Teilbereichen während einer Trommelumdrehung
vollzogen wird.
Die Übertragung von Daten von den C-Teilbereichen in die O-Teilbereiche des Speichers
Nachdem alle durch das Programm vorgeschriebenen Rechenoperationen mit den in den C-Teilbereichen
gespeicherten Daten durchgeführt und die Ergebnisse in diesen Teilbereichen wieder aufgezeichnet
worden sind, werden die Ergebnisse von den C-Teilbereichen in die O-Teilbereiche übertragen, wo
sie zur Weiterleitung zu der Lochvorrichtung der Tabelliermaschine zur Verfügung stehen. Nachstehend
wird nun die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereichen,
die weitgehend der Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen ähnlich ist, beschrieben.
Wie aus der Fig. 4 und der vorangehenden Beschreibung ersichtlich, entsprechen den durch den Trigger
103 gesteuerten »Und«-Kreisen 105 und 106 die durch den Trigger 124 gesteuerten »Und«-Kreise 126 und
127, mit dem Unterschied jedoch, daß letztere durch C- und O-Teilbereich-Impulse gesteuert werden. Wenn
daher durch die »Aus«-Schaltung des Rechen-Triggers 115 der Trigger 124 »ein«-geschaltet wird, werden die
am Ausgangskreis 128 des »Und«-Kreises 126 liegenden C-Teilbereich-Impulse dem »Oder«-Kreis 637
(vgl. Fig. 14), der die »Und«-Kreise 635 bis 643 steuert, zugeführt. Jeder auf diese Weise zugeführte
C-Teilbereich-Impuls gibt so diese Kreise frei, und
die im C-Teilbereich-Zeitpunkt abgelesene Zahl wird den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 zugeführt.
Weiterhin werden die C-Teilbereich-Impulse dem »Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeführt, um
Fortschaltimpulse zu erzeugen, die den Eingangs- »Und«-Kreisen mehrerer Addierwerk-Trigger zugeleitet
werden. Die rückwärtigen Flanken dieser Impulse bewirken, daß das Addierwerk die im C-Teilbereich-Zeitpunkt
abgelesene Zahl speichert. Der unmittelbar ' folgende O-Teilbereich-Impuls wird zum
Ausgangskreis 129 des »Und«-Kreises 127 der Programmeinheit der Maschine weitergeleitet und sodann
dem »Oder«-Kreis 676 zugeführt, um die Ausgangs-Schaltkreise
668 bis 675 des Addierwerks freizugeben. Hierdurch wird die im Addierwerk im O-Teilbereich-Zeitpunkt
gespeicherte Zahl bei Eintreffen des nächsten » — ^«-Impulses vom Inverter 492 über die Schreibverstärker
den Schreibköpfen zugeführt. Auch hierbei wird wegen des Abstandes, in dem die Lese- und
Schreibköpfe voneinander angeordnet sind, die aus dem C-Teilbereich einer beliebigen Ziffernstelle eines
Abschnittes entnommene Zahl in dem O-Teilbereich der entsprechenden Ziffernstelle des vorangehenden
Abschnittes gespeichert.
Wie bei der Beschreibung des Programms der Maschine bereits erwähnt, bleibt der die Übertragung
von den C- zu den O-Teilbereichen bewirkende Trigger
124 unter der Steuerung durch den Zähl-Ring 112
während aller zwölf Abschnitte »ein«-geschaltet, so daß die Übertragung von Daten aus den C-Teil-
bereichert zu den O-Teilbereichen während einer Trommelumdrehung
durchgeführt wird.
Die Addition
Die zur Durchführung von Additionen erforderliche Anordnung der Maschine ist in den Fig. 12, 14, 17,
19, 20, 21 und 22 der Zeichnungen schematisch dargestellt. Die einzelnen Figuren sind, wie dies aus
Fig. 23 ersichtlich ist, zu einem Gesamtübersichtsplan zusammenzulegen.
Für die Durchführung von Additionen ist zwischen den Speicher-Triggern (vgl. Fig. 14) und dem Addierwerk
(vgl. Fig. 17) der in Fig. 19 dargestellte Pufferkreis angeordnet. Weiterhin ist zwischen dem
Ausgang des . Addierwerks und dem Eingang des Puffers das in Fig. 21 dargestellte achtstellige Register
angeordnet. Der eine Reihe von anfänglich über die Rückstelleitung der Maschine in den »Aus«-Zustand
geschalteten Triggern enthaltende Steuerkreis gemäß Fig. 20 hat im wesentlichen zwei Funktionen,
und zwar nimmt dieser Kreis erstens die binären Überträge aus dem Addierwerk auf und führt sie bei
dem nächsten Additionsschritt wieder in dieses ein und steuert zweitens den Additionsprozeß entsprechend
den Vorzeichen der bei jedem Additionsschritt neu eingeführten Ziffern. Ein weiterer Steuerkreis, der
unter dem Einfluß der Programmsteuereinheit der Maschine arbeitet, ist in Fig. 22 a schematisch dargestellt.
Zur Durchführung der Addition enthält das Addierwerk
einen »Und«-Kreis 690, dessen einer Eingang im Ausgangskreis 661 des Triggers 615 enthalten ist
und dessen zweiter Eingang im Ausgangskreis 6180 des Triggers 618 liegt. Der Ausgangskreis dieses
Kreises wiederum enthält den Eingang des »Und«- Kreises 633 und ferner einen Eingang eines »Und«-
Kreises 691. Der andere Eingang des zuletzt erwähnten Kreises ist in dem Ausgangskreis 663 des Triggers
616 enthalten, der auch den einen Eingang eines weiteren »Und«-Kreises 692 einschließt. Der Ausgangskreis
dieses »Und«-Kreises enthält wiederum einen Eingang des »Oder«-Kreises 632. Der Ausgangskreis
des Kreises 691 enthält einen Eingang eines »Und«- Kreises 693,, dessen Ausgangskreis wiederum den
zweiten Eingang des »Oder«-Kreises 632 einschließt, und der Ausgangskreis dieses »Oder«-Kreises enthält
einen der Eingänge der »Oder«-Kreise 617a und 6176.
Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 691 enthält außerdem einen Eingang des »Und«-Kreises 623,
dessen anderer Eingang im Ausgangskreis 665 des Triggers 617 liegt. Ferner liegen ein Eingang des
»Und«-Kreises 694 im Ausgangskreis 667 des Triggers 618 und ein anderer Eingang im Ausgangskreis
661 des Triggers 615. Der Ausgangskreis des »Und«- Kreises 694 schließlich enthält einen Eingang des
»Und«-Kreises 630.
Die Anordnung des Puffers ist im wesentlichen dieselbe wie die des vorstehend beschriebenen Addierwerks,
und auch die Trigger des Puffers werden anfänglich über die Rückstelleitung in den »Aus«-Zustand
geschaltet. Einander entsprechende Teile des Addierwerks und des Puffers tragen dieselben Bezugszeichen.
Ferner sind auch die Eingänge des Puffers in bezug auf die Ausgangskreise der »Oder«-
Kreise 644 bis 651 dieselben wie die des Addierwerks.
Das vorstehend beschriebene Addierwerk ist derart aufgebaut, daß eine erste Zahl in paralleler Form eingeführt
und eine weitere Zahl auf dem Wege der serienmäßigen Addition hinzugefügt werden kann.
Das am Ausgang des Addierwerks erscheinende Ergebnis liegt wieder in paralleler Form vor. Weiterhin
wird das Addierwerk bei der Durchführung von Additionen so betrieben, daß es die eingeführten
Zahlen zu bestimmten Zeitpunkten in ihr Neunerkomplement umgewandelt und zu einem späteren
Zeitpunkt wieder rückgewandelt werden. Die vier Addierwerk-Trigger sind derart miteinander verbunden,
daß sie von einer einzigen Leitung 696 her mit Impulsen beaufschlagt werden können, um die in
ihnen stehende Zahl in ihr Neunerkomplement umzuwandeln. Diese Umwandlung einer Zahl in ihr
Neunerkomplement wird dadurch erreicht, daß dem »Oder«-Kreis 695 ein Impuls zugeführt wird. Der
Ausgangskreis 696 dieses »Oder«-Kreises ist mit einem Eingang des zu dem Trigger 615 gehörenden
»Oder«-Kreises 631 sowie mit einem Eingang des zu dem Trigger 617 gehörenden »Und«-Kreises 692 und
außerdem mit einem Eingang des zu dem Trigger 618 gehörenden »Und«-Kreises 634 gekoppelt. Wie leicht
ersichtlich, ändert daher der dem Kreis 695 zugeführte Impuls den Schaltzustand der Addierwerk-Trigger
in der aus der nachstehend angeführten Tabelle ersichtlichen Weise:
(Der »Ein«-Zustand eines Triggers wird durch ein X, der »Aus«-Zustand durch ein O angedeutet, während
die Pfeile die Neunerkomponente der einzelnen Zahlen angeben.)
Zahl
615
(IJ
Trigger
616 617
616 617
(2)
(4)
618
(8)
| 0 | O | O | O | O |
| 1 | X | O | O | O |
| 2 | O | X | O | O |
| 3 | X | X | O | O |
| 4 | O | O | X | O |
| 5 | X | O | X | O |
| 6 | O | X | X | O |
| 7 | X | X | X | O |
| 8 | O | O | O | X |
| 9 | X | O | O | X |
Wie aus dieser Tabelle ersichtlich, wird eine im Addierwerk gespeicherte 0 in eine 9, eine im Addierwerk
gespeicherte 1 in eine 8 usw. umgewandelt.
In gleicher Weise wird jede in dem Puffer gemäß Fig. 19 gespeicherte Zahl durch einen dem »Oder«-
Kreis 695' zugeführten Impuls komplementiert oder rückgewandelt.
Das Addierwerk bildet die Summe der in einer Stelle befindlichen Ziffern. Wenn hierbei z. B. in der
Zehnerstelle ein Übertrag entsteht, wird dieser gespeichert und kurz vor der Bearbeitung der Hunderterstelle
in diese wieder eingeführt. Hierzu wird das in Fig. 21 dargestellte Fortschaltregister benutzt.
Dieses Register weist eine Einrichtung auf, mit deren Hilfe eine achtstellige Zahl gespeichert und in
üblicher Weise rechts oder links verschoben werden kann. Da das Register in an sich bekannter Weise
aufgebaut ist, soll an dieser Stelle nur eine kurze Beschreibung desselben gegeben werden.
Das Register enthält die Eingangs-Trigger 700 bis 703, die die Binäräquivalente der Ziffern 1, 2, 4 und 8
speichern. Die als »Und«-Kreise ausgebildeten Eingänge dieser Trigger tragen dieselben Bezugszeichen
wie letztere, jedoch mit den Subindizes α und b. Die
Hauptausgangsleitungen des Addierwerks enthalten die Eingänge der »Und«-Kreise 705 bis 712, deren
zweite Eingänge gemeinsam mit einer Leitung 713 verbunden sind, an der während des Additionsvorganges
eine positive Spannung liegt, durch die diese »Und«~Kreise für den Durchgang der ihren anderen
Eingängen zugeführten positiven Impulse freigegeben werden. Die Ausgangskreise dieser »Und«-Kreise
705 bis 712 enthalten die Eingänge der »Oder«- Kreise 714 bis 721, in deren Ausgangskreisen wiederum
die einzelnen Eingänge der Register-»Und«-Kreise 70O0 bis 7036 liegen.
Die Ausgangskreise der leitenden und gesperrten Seiten der Trigger 700 bis 703 sind über »Und«-
Kreise mit der zweiten Reihe der Trigger 722 bis 725 verbunden, die ihrerseits mit einer dritten Reihe von
Triggern 726 bis 729 in Verbindung stehen. Die Anordnung und Verbindung dieser Trigger 726 bis 729
sowie die der übrigen Reihen bis zu den Triggern 746 bis 749 ist dieselbe. Je ein Eingang aller Trigger-Eingangs»Und«-Kreise
liegt in je einem Ausgangskreis der »Und«-Kreise 750 bis 753, und ein Eingang
dieser Kreise ist in dem Ausgangskreis des Inverters 754 enthalten, der seinerseits einen differenzierend
wirkenden Eingangskreis aufweist, in dem den »+A«- Impulsen bei ihrem Durchgang eine dreieckige Form
gegeben wird. Der andere Eingang dieser »Und«- Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«-
Kreises 755, der seinerseits zwei Eingänge aufweist, die in dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 756
enthalten sind. Ein Eingang dieses »Und«-Kreises wiederum liegt in dem JP2-Teilbereich-Ausgangskreis
490 des Teilbereich-Adressen-Ringes gemäß Fig. 3, während der andere Eingang in dem Ausgangskreis
eines »Oder«-Kreises757 liegt, der seinerseits mehrere
Eingänge hat, von denen einer in dem Ausgangskreis 264 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) enthalten ist.
Die Ausgangskreise der leitenden und gesperrten Seiten der Register-Trigger 746 bis 749 enthalten die
einzelnen Eingänge der »Und«-Kreise 758 bis 765, deren andere Eingänge in dem Ausgangskreis eines
»Oder«-Kreises 766 liegen. Letzterer hat zwei Eingänge, von denen der eine in dem Ausgangskreis
eines »Und«-Kreises 756 liegt.
Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 758 bis 765 enthalten einen zweiten Eingang der in den Hauptleitungen
der Speicher-Trigger liegenden »Oder«- Kreise644 bis 651 (vgl. Fig. 14).
Das aus den Triggern 700 bis 749 gebildete Register arbeitet wie folgt: Die »Und«-Kreise 750 bis 753 des
Registers werden durch die von dem »Und«-Kreis 756 und dem »Oder«-Kreis 755 zugeführten P2-Teilbereich-Impulse
freigegeben und leiten daraufhin den nächsten von dem Inverter 754 kommenden »—^«-Impuls an
alle zu den Register-Triggern gehörenden »Und«- Kreise weiter. Auf diese Weise wird der »—^«-Impuls
von denjenigen »Und«-Kreisen des Registers weitergeleitet, die vorher durch die der Eingangsreihe
der Trigger 700 bis 703 zugeführte oder fortlaufend von Reihe zu Reihe bis zu den Triggern 746 bis 749
gespeicherte Binärzahl freigegeben worden sind. Hierdurch wird die zugeführte oder gespeicherte Binärzahl
in die nächstfolgende Triggerreihe eingetragen und in dieser gespeichert. Auf diese Weise wird eine eingeführte
Binärzahl in der ersten Triggerreihe 700 bis 703 gespeichert, während die bisher in diesen
Triggern gespeicherte Zahl in die Trigger der zweiten Reihe 722 bis 725 übertragen wird usw. Jeder über
die »Und«-Kreise 750 bis 753 gelangende »— ^«-Impuls
verschiebt so die in dem Register stehende Zahl um einen Schritt. Auf diese Weise wird nach acht
Fortschaltimpulsen eine in die erste Triggerreihe 700 bis 703 eingeführte Zahl in die Ausgangs-Triggerreihe
746 bis 749 übertragen und von dort den »Und«- Kreisen 758 bis 765 zugeführt. Letztere leiten die
Zahl immer dann weiter, wenn sie durch einen von dem »Und«-Kreis 756 und dem »Oder«-Kreis 766
kommenden P2-Impuls freigegeben werden.
Im folgenden soll nun die Durchführung einer Addition unter Bezugnahme auf die in Fig. 22 a dargestellten
Steuerkreise, die den zeitlichen Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge der Maschine regeln, näher
erläutert werden. Hierzu sei angenommen, daß zu dem Zeitpunkt, in dem durch das Programm eine Addition
angeordnet wird, im Addierwerk und in dem achtstelligen Register eine Zahl steht, so daß zu dieser
Zahl die in dem C-Teilbereich des nächsten Abschnittes
gespeicherten Ziffern hinzugefügt werden. Zu Beginn desjenigen Abschnittes, in dem eine Addition stattfinden
soll, wird im Ausgangskreis 264 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) ein Additions-Steuerimpuls erzeugt
und über einen »Oder«-Kreis767 (vgl. Fig. 22 a)
den Eingängen der »Und«-Kreise 768, 769 und 770 zugeführt.
Außerdem wird dieser Additions-Steuerimpuls auch einem »Und«-Kreis 771 sowie einem Eingang des
»Oder«-Kreises 757 (vgl. Fig. 21) zugeleitet. Zu den Ziffernzeitpunkten + (Vorzeichen) und 1 bis 8 insbesondere
der C-Teilbereich-Intervalle gibt der »Und«-
Kreis 771 über seinen Ausgangskreis 772 einen Impuls an den Lese-»Oder«-Kreis 637, wodurch die
»Und«-Kreise 635 bis 643 freigegeben werden. Hierdurch wiederum wird die in jedem C-Teilbereich-Intervall
von der Trommel abgelesene binärverschlüsselte Dezimalzahl den Eingangs-»Und«-Kreisen der
Puffer-Trigger 615' bis 618' zugeführt. Weiterhin wird der von dem »Und«-Kreis 771 kommende C-Teilbereich-Impuls
über den Puffer-»Oder«-Kreis 677' geleitet, um die Puffer-Trigger weiterzuschalten und damit
die Speicherung der an den Eingangs-»Und«- Kreisen dieser Trigger stehenden binärverschlüsselten
Dezimalzahl zu bewirken.
Während des Vorzeichenzeitpunktes gibt der »Und«-Kreis 770 über seinen Ausgangskreis 773 einen
Impuls über einen die Bildung des echten Komplements steuernden »Oder«-Kreis 774 (vgl. Fig. 20) an
den einen Eingang eines »Und«-Kreises 775. Wenn z. B. im T2-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes
eine binäre Neun im Puffer steht, wird durch den Ausgangskreis 6180' des Puffer-Triggers 618' der »Und«-
Kreis 775 freigegeben, so daß der T2-Impuls über
einen »Oder«-Kreis 775-1 einem Trigger 776 für das echte Komplement zugeführt wird. Letzterer wird, solange
der Rechen-Trigger 115 der Programmeinheit der Maschine während des Additionsbefehls »ein«-geschaltet
ist, in jedem /-Teilbereich-Intervall jedes Vorzeichenunterabschnittes
in den »Aus«-Zustand geschaltet. Hierdurch wird der am Ausgangskreis 7760
des Triggers 776 entstehende Impuls dem »Und«- Kreis 777 zugeführt, der immer dann freigegeben
wird, wenn sich der Trigger 776 im »Ein«-Zustand befindet. Außerdem werden dem »Und«-Kreis 777 im
Vorzeichenzeitpunkt der vom Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers kommende Impuls sowie der /-Teilbereich-Impuls
zugeleitet. Der über den »Und«-Kreis 777 zugeführte /-Teilbereich-Impuls schaltet den
Trigger 776 für das echte Komplement »aus«.
Demgemäß schaltet der über den »Und«-Kreis 775 kommende T2-Impuls, wenn im Puffer eine binäre
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Neun steht, den Trigger 776 ein, um anzuzeigen, daß die im Puffer stehende Zahl eine Neun ist, die bei der
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Maschine im Vorzeichenunterabschnitt angibt,
daß der betreffende Abschnitt ein negatives Vorzeichen hat. Zur Anzeige eines positiven Vorzeichens
müßte dagegen im Vorzeichenunterabschnitt des betreffenden Abschnittes eine Null gespeichert werden.
Die »Ein«-Schaltung des Triggers 776 ist deshalb erKreis 633' des Puffer-Triggers 616' und dem »Oder«-
Kreis631' des Puffer-Triggers 615' zuführt. Diese y>A«- und »-Se-Impulse bewirken, daß zu der in dem
Puffer gespeicherten Binärzahl bei jedem » — ^4«- und »— .B«-Impuls eine Binärziffer hinzugezählt wird.
Wenn diese Impulse das binäre Äquivalent der Ziffer 9 in den Puffer eingebracht haben, werden die
Puffer-Trigger 615' und 618' »ein«-geschaltet und geben damit den »Und«-Kreis 694' frei, der daraufhin
forderlieh, weil alle in dem Addierwerk und in dem io dem Addierwerk-Trigger 789 einen Impuls zuführt.
achtstelligen Register während des Additionsvorganges gespeicherten positiven Zahlen in komplementärer
Form gespeichert werden, so daß die aus dem Puffer in das Addierwerk zu übertragende Zahl, je nachdem.
Letzterer ist bereits durch Pj-Teilbereich-Impulse des
vorhergehenden Ziffernstellenunterabschnittes vorbereitet, die über den »Oder«-Kreis 790 zugeführt worden
sind. Wenn nun die in dem Puffer stehenden Zahl ob sie positiv oder negativ ist, im Puffer in komple- 15 von 9 nach 0 weiterrückt, fällt die Spannung am Ausmentärer
bzw. wahrer Form gespeichert werden muß. gang des »Und«-Kreises 694', und der dadurch entWenn
der Trigger 776 auf diese Weise in Abhängigkeit von dem Vorzeichen der von der Speicherspur
abzulesenden Zahl geschaltet worden ist, wird
der »Und«-Kreis 771 (vgl. Fig. 22 a) bei jeder der 20
.Ziffernstellen 1 bis 8 des C-Teilbereich-Intervalls freigegeben und leitet einen C-Teilbereich-Impuls über
der »Und«-Kreis 771 (vgl. Fig. 22 a) bei jeder der 20
.Ziffernstellen 1 bis 8 des C-Teilbereich-Intervalls freigegeben und leitet einen C-Teilbereich-Impuls über
den »Oder«-Kreis 637 zu den »Und«-Rreisen 635 bis 643. Hierdurch wird die im C-Teilbereich-Intervall
stehende negative Impuls schaltet den Addierwerk-Trigger 789 ein.
Der Ausgangsimpuls dieses Triggers wird über den »Oder«-Kreis 791 dem »Und«-Kreis 792, der außerdem
noch mit »— B«- und » — ^«-Impulsen beaufschlagt
wird, zugeführt. Diese » — 5«- und » — ^«-Impulse bewirken, daß der Kreis 792 als negativer
»Oder«-Kreis arbeitet, an dessen Ausgangskreis
von der Speicherspur abgelesene Zahl den Eingängen 25 immer dann ein Spannungsanstieg stattfindet, wenn
der Puffer-Trigger 615' bis 618' zugeleitet, die außerdem auch durch den über den »Oder«-Kreis 677' zugeführten
C-Teilbereich-Impuls weitergeschaltet werden. Weiterhin läßt auch der »Und«-Kreis 769 zu den
dem Kreis 792 keine » — #«- oder »—-^«-Impulse zugeführt
werden. Die über den Kreis 712 gelangenden » — x4«- und »—5«-Impulse werden den »Und«-Kreisen
623 und 630 des Addierwerk-Triggers 618, dem
Zeitpunkten der Ziffernstellen 1 bis 8 Ziffernimpulse 30 »Und«-Kreis 693 des Addierwerk-Triggers 617, dem
passieren, die von seinem Ausgangskreis 778 aus .einem serienmäßig arbeitenden »Oder«-Additions-Kreis
779 (vgl. Fig. 20) und von diesem wiederum einem »Und«-Kreis 780 zugeführt werden.
. Auf diese Weise wird im O-Teilbereich-Zeitpunkt •der Ziffernstellen 1 bis 8 der »Und«-Kreis 780 freigegeben
und läßt die O-Teilbereich-Impulse passieren, .wenn der Trigger 776 »aus«-geschaltet ist und damit
anzeigt, daß eine positive Zahl aus dem Speicher ent-
»Und«-Kreis 633 des Triggers 616 und dem »Oder«-
Kreis 631 des Addierwerk-Triggers 615 zugeführt, und jeder dieser Impulse bewirkt die Addition einer Eins
zu der in diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Binärzahl.
Der Puffer-Trigger 782 und der Addierwerk-Trigger 789 werden durch den nächsten Pj-Teilbereich-Impuls
»aus«-geschaltet, der fünf Teilbereichintervalle nach dem O-Teilbereich-Zeitpunkt auftritt, wenn
jiommen wird. Der Durchgang eines O-Teilbereich- 40 der Puffer-Trigger 782 »ein«-geschaltet wird. Da in
Impulses durch den »Und«-Kreis 780 und den »Oder«- jedem Teilbereichintervall je ein »—A«- und ein
Kreis 695' komplementiert die in den Puffer-Triggern » — £>
«-Impuls auftreten, ist der Puffer um zehn Binär-
615' bis 618' stehende Binärzahl. Wie schon erwähnt, ziffern weitergerückt worden. Dementsprechend hat
schaltet ein negatives Vorzeichen den Trigger 776 auch das Addierwerk zehn Binärziffern aufgenommen,
»ein«, so daß der »Und«-Kreis für den Durchgang 45 und zwar alle diejenigen, die nach der Neun im Puffer
von 0-Teilberich-Impulsen gesperrt wird und die
in dem Puffer stehende Zahl nicht komplementiert wird.
Die über den »Oder«-Kreis 779 laufenden Ziffernimpulse
werden auch einem »Und«-Kreis 781 zügeführt, der daraufhin O-Teilbereich-Impulse an den
Puffer-Trigger 782 gelangen läßt. Dieser Puffer-Trigger ist vorher im Pj-Teilbereich-Zeitpunkt des
vorangehenden Ziffernstellenunterabschnittes durch
über den »Oder«-Kreis 783 zugeführte /^-Impulse 55 Kreisen der achtstelligen
»aus«-geschaltet worden. Jeder O-Teilbereich-Impuls P2-Teilbereich-Impuls zu.
des »Und«-Kreises 781 schaltet den Puffer-Trigger diesen »Und«-Kreis 756 ein
erscheinen. Auf diese Weise ist die ursprünglich im Puffer stehende Binärzahl serienmäßig zu der in
diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Binärzahl hinzugezählt worden.
Der Additions-Programmimpuls wird dem »Oder«- Kreis757 (vgl. Fig. 21) zugeführt, und im ^-Zeitpunkt
jedes Vorzeichen- und Ziffernstellen-l-bis-8-Unterabschnittes
wird der »Und«-Kreis 756 (vgl. Fig. 21) freigegeben und leitet allen Eingangs-»Und«-
Register-Trigger einen Weiterhin gelangt über ^-Teilbereich-Impuls
782 »ein«. Der hierdurch am Ausgang dieses Triggers über den »Oder«-Kreis 677 zu den Eingangs-»Und«-
entstehende Impuls wird den »Und«-Kreisen 784 und Kreisen der Addierwerk-Trigger. Hierdurch werden
785 zugeleitet. Letzterer läßt »+-^«-Impulse zu dem 60 das Addierwerk und das achtstellige Register einen
differenzierenden Inverter 786 passieren, an dessen Schritt weitergeschaltet, wodurch die bisher im Ad-Ausgang
differenzierte »—^«-Impulse entstehen, die dierwerk gespeicherte Zahl in die Eingangs-Trigger
in einem negativen »Oder«-Kreis 787 mit von dem des Registers und die in den Ausgangs-Triggern des
Inverter 26 (vgl. Fig. 2) kommenden differenzierten Registers gespeicherte Zahl in die Addierwerk-Trig-
»—^«-Impulsen vereinigt und dem Und«-Kreis 784 65 ger übertragen werden. Auf diese Weise wird die von
zugeführt werden. Demgemäß wird, wenn der Puffer- der Speicherspur in den Puffer und von diesem in das
Trigger 782 im O-Teilbereich-Zeitpunkt »ein«-geschal- Addierwerk eingeführte Zahl in der vorstehend betet
wird, der »Und«-Kreis 784 freigegeben, der darauf- schriebenen Weise Ziffer für Ziffer zu der in diesem
hin »-A«- und » —5«-Impulse den »Und«-Kreisen Zeitpunkt in dem Addierwerk und dem Register stehen-
623' und 630' des Puffer-Triggers 618' dem »Und«- 70 den Zahl hinzugefügt.
Im weiteren Verlauf der Addition kann nun im Addierwerk ein Übertrag entstehen, der während des
nächstfolgenden Additionsschrittes in die nächsthöhere Ziffernstelle zu übertragen ist. Wenn dies der
Fall ist, verursacht die Speicherung einer Neun im Addierwerk die »Ein«-Schaltung der Trigger 615 und
618, die daraufhin einem Eingangskreis des Übertrag-Triggers 794 einen positiven Impuls zuführen. Wenn
nun durch die Tätigkeit des Puffers die nächste Binärziffer serienmäßig zu der im Addierwerk stehenden
Zahl hinzugefügt wird, geht der Trigger 618 in den »Aus«-Zustand, und der darauf im Ausgangskreis
6940 des »Und«-Kreises 694 entstehende negative Impuls
schaltet den Übertrag-Trigger 794 »ein«.
Die Rückstellung des Triggers 794 in den »Aus«- Zustand erfolgt durch die von dem »Und«-Kreis 756
(Fig. 21) kommenden Ρ.,-Impulse, die das Addierwerk
und das Register weiterschalten. Durch die Rückstellung dieses Triggers entsteht in dessen Ausgangskreis
7940 ein negativer Impuls, der über den »Oder«-Kreis
971 den Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-schaltet. Wie bereits erwähnt, wurden die den Ziffern 1 bis 8
entsprechenden Impulse von dem »Und«-Kreis 769 (vgl. Fig. 22 a) her dem »Oder«-Kreis 779 zugeführt,
und die von diesem Kreis abgegebenen Impulse werden einem »Und«-Kreis 796 zusammen mit den von dem
Ausgangskreis 7950 des Übertrag-Speicher-Triggers
795 kommenden Impulsen zugeleitet. Auf diese Weise wird, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »eingeschaltet
ist und damit einen Übertrag anzeigt, der »Und«-Kreis 796 freigegeben und leitet damit im
O-Teilbereich-Zeitpunkt einen 0-Teilbereich-Impuls
über die »Oder«-Kreise 797 und 791 an den »Und«- Kreis 792 weiter. Letzterer führt hierauf über seinen
Ausgangskreis 7920 den Eingangs-»Und«-Kreisen des
Addierwerks einen Impuls zu. Hierdurch wird zu der in diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Zahl
eine binäre Eins hinzugefügt. Weiterhin schaltet der von dem »Und «-Kreis 792 abgegebene Impuls den
Übertrag-Speicher-Trigger 795 »aus« und sperrt damit die »Und«-Kreise 796 und 792. Der Trigger 795
ist darauf bereit, den nächsten während des Additionsprozesses auftretenden Übertrag zu speichern. Auf
diese Weise wird jeder Übertrag in die nächsthöhere Stelle des Addierwerks eingetragen.
Im folgenden soll nun die Vorzeichensteuerung näher erläutert werden. Ein Register-Vorzeichen-Trigger
890 wird so betrieben, daß er das Vorzeichen einer im Register stehenden Zahl anzeigt, gleichgültig,
ob diese neu in das Register eingeführt wird oder das Ergebnis einer programmgesteuerten Rechenoperation
darstellt. Jedes Rechenprogramm wird jeweils durch die Rückstellung des Registers eingeleitet, und die
erste darauf in das Register eingeführte Zahl hängt davon ab, ob ein Additions- oder Subtraktionsbefehl
vorliegt. Gleichzeitig mit der Rückstellung des Registers wird auch der Vorzeichen-Trigger 890 des
Registers »aus«-geschaltet.
Hierzu ist zu bemerken, daß am Anfang der Register-Vorzeichen-Trigger
sowohl durch die »Ein«- Schaltung des Triggers 776 für das echte Komplement
als auch durch den Übertrag-Trigger 794 gesteuert wird. Wenn daher der Trigger 776, weil die
in den Puffer gelangende Zahl positiv ist, »aus«-geschaltet bleibt, wird der Register-Vorzeichen-Trigger
890 im T4-Teilbereich des folgenden achten Ziffernstellenunterabschittes
»ein«-geschaltet. Wird dagegen der Trigger 776, weil die in den Puffer gelangende
Zahl negativ ist, »ein«-geschaltet, bleibt der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im T4-Teilbereich des achten
Ziffernstellenunterabschnittes »aus «-geschaltet. Die Steuerung des Register-Vorzeichen-Triggers durch
den Trigger 776 wird durch einen Schaltkreis 892 bewirkt, der immer dann freigegeben wird, wenn durch
die »Aus«-Schaltung des Triggers 776 an dessen Ausgangskreis 776^ ein positiver Impuls entsteht. Weiterhin
wird dieser durch einen Additions- oder Subtraktions-Programmimpuls von dem Programm-Dekoder
gesteuert und bei den achten Ziffernstellenimpulsen vom Ausgangskreis 7680 des Kreises 768 und bei
der Zuführung von ^-Teilbereich-Impulsen zu dem Kreis 892 freigegeben. Jeder dieser über den Schaltkreis
892 gelangenden T4-Teilbereich-Impul3e schaltet
den Register-Vorzeichen-Trigger aus seinem anfänglichen »Aus«-Zustand in den »Ein«-Zustand.
Hierbei ist zu beachten, daß, wenn der Register-Vorzeichen-Trigger
auf diese Weise durch die Einführung einer positiven Zahl »ein«-geschaltet worden
ist, dieser »Ein«-Zustand nur kurzzeitig anzuhalten braucht, wenn nämlich durch die Addition zweier
positiver Zahlen ein Übertrag entstanden ist. Wenn auf Grund dieses Übertrages der Übertrag-Trigger
794 »ein«-geschaltet wird, wird dadurch auch der »Und«-Kreis 793 freigegeben und führt dem »Oder«-
Kreis 891 /^-Teilbereich-Impulse zu, die den Register-Vorzeichen-Trigger
890 wieder »ause-schalten.
Nachstehend wird nun die Arbeitsweise des Register-Vorzeichen-Triggers
bei der Durchführung einiger Rechenoperationen beschrieben.
Auf diese Weise kann, wenn zu einer negativen eine positive Zahl addiert wird, der Addend größer als der
Augend sein, ohne daß in der letzten Stelle der Addition ein Übertrag auftritt. Nachstehend soll nun die
Arbeitsweise des Vorzeichen-Steuer-Triggers 890 an Hand eines derartigen Additionsbeispiels näher erläutert
werden. Zuerst wird die negative Zahl in das Register eingeführt. Der Vorzeichen-Trigger 890 ist
in den »Aus «-Zustand geschaltet, und der Trigger für das echte Komplement ist durch das negative Vorzeichen
der in das Register eingeführten Zahl »eingeschaltet worden. Da jedoch diese Zahl im Puffer
nicht komplementiert und unverändert über das Addierwerk in das Register eingeführt worden ist,
stehen zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Neunen im Register, und es entsteht ein Übertrag, der den Vorzeichen-Trigger
im P2-Teilbereich-Zeitpunkt des achten Ziffernstellenunterabschnittes »eine-schaltet.
Diese »Ein«-Schaltung erfolgt durch den Übertrag-Trigger 794. Wenn nun die zweite, positive Zahl in
den Puffer eingeführt wird, bleibt der Trigger 776 im »Aus«-Zustand, und der jetzt »ein«-geschaltete Register-Vorzeichen-Trigger
wird durch den über den »Und«-Kreis 892 und den »Oder«-Kreis 891 zugeführten
nächsten ^-Teilbereich-Impuls des achten Ziffernstellenunterabschnittes »aus «-geschaltet. Da
die positive Zahl größer ist als die negative, entsteht bei dem Additionsprozeß kein Übertrag, so daß der ·
Trigger 890 »aus«-geschaltet bleibt und' somit ordnungsgemäß anzeigt, daß das Vorzeichen des Ergebnisses
positiv ist.
Als nächstes Beispiel soll nun der Fall behandelt werden, in dem zu einer positiven eine größere negative
Zahl hinzugezählt werden soll. Der Register-Vorzeichen-Trigger wird hierbei durch das positive
Vorzeichen der zuerst in das Register eingeführten Zahl »ein«-geschaltet, und es entsteht, wenn diese
Zahl zu den in dem Register stehenden Neunen hinzugefügt wird, ein Übertrag, der den Register-Vorzeichen-Trigger
wieder »aus«-schaltet. Wenn nun die negative Zahl in den Puffer eingeführt wird, wird
der Trigger 776 »eiru-geschaltet, und der Register-Vorzeichen-Trigger
bleibt daher »aus «-geschaltet. Wenn die Addition dieser beiden Zahlen im Addierwerk
erfolgt, entsteht ein Übertrag, der den Trigger 890 »eine-schaltet, wodurch ordnungsgemäß angezeigt
wird, daß das Vorzeichen des im Register stehenden Ergebnisses negativ ist.
Schließlich soll noch an Hand eines Beispiels die Arbeitsweise des Vorzeichen-Triggers für den Fall
beschrieben werden, in dem die Addition zweier negativer Zahlen erfolgt. Das negative Vorzeichen der
ersten in das Register eingeführten Zahl schaltet den Trigger 776 »ein«. Der Vorzeichen-Trigger verbleibt
daher im »Aus «-Zustand. Bei der Addition dieser Zahl und der im Register stehenden Neunen entsteht
sodann ein Übertrag, der den Vorzeichen-Trigger »ein«-schaltet. Das negative Vorzeichen der zweiten
Zahl schaltet den Trigger 776 erneut »ein«, so daß der Vorzeichen-Trigger »ein«-geschaltet bleibt. Die Addition
dieser beiden Zahlen im Addierwerk ergibt keinen Übertrag, so daß der Vorzeichen-Trigger »ein«-geschaltet
bleibt und damit das Vorzeichen der im Register stehenden Summe ordnungsgemäß als negativ anzeigt.
Die Subtraktion
Die Subtraktion wird in ähnlicher Weise wie die Addition durchgeführt, mit der Ausnahme jedoch, daß
die »Ein«- und »Aus «-Schaltung des Triggers 776 für das echte Komplement, nachdem dieser Trigger
durch das Vorzeichen der aus dem Speicher zu entnehmenden Zahl in den entsprechenden Zustand geschaltet
worden ist, in umgekehrter Weise abläuft, das heißt, daß, wenn die dem Speicher zu entnehmende
Zahl positiv ist, der Trigger die in dem Puffer stehende Zahl für den Fall einer Addition komplementieren,
für den Fall einer Subtraktion dagegen unverändert lassen würde. Hierdurch wird die aus dem
Speicher kommende Zahl von der in komplementärer Form im Addierwerk stehenden Zahl in dem Zeitpunkt
abgezogen, in dem sie aus dem Puffer serienmäßig in das Addierwerk eingeführt wird.
In dem in Fig. 22 a dargestellten Steuerkreis wird ein »Subtraktion«-Programmsteuerimpuls von dem
Ausgangskreis 265 des Programm-Dekoders her den »Und«-Kreisen 800 und 801 zugeführt. Der »Und«-
Kreis 800 hat dabei dieselbe Funktion wie der »Und«- Kreis 771 bei dem Additionsprozeß, bei dem die in
den C-Teilbereichen des Speichers enthaltene Zahl in den Puffer eingeführt und letzterer zur Aufnahme der
Zähl weitergeschaltet wird. Wie erinnerlich, gibt der »Und«-Kreis 770 über seinen Ausgangskreis 773 einen
Vorzeichenimpuls an den »Oder«-Kreis 774 für das echte Komplement ab, so daß im T2-Zeitpunkt des
Vorzeichenunterabschnittes der »Und«-Kreis 775 den Trigger 776 für das echte Komplement anweist, das
Vorzeichen der aus dem Speicher zu entnehmenden Zahl abzulesen. Bei dem Subtraktionsprozeß wird der
»Und«-Kreis 801 durch die von dem Kreis 770 kommenden Vorzeichenimpulse freigegeben und leitet darauf
dem »Oder«-Kreis 775-1 (vgl. Fig. 20) über seinen Ausgangskreis 802 T4-Teilbereich-Impulse zu. Da der
T4-Teilbereich-Impuls später auftritt als der den
Trigger 776 steuernde T2-Impuls, schaltet der T4-Impuls
den Trigger 776 wieder um. Hierdurch wird die aus dem Speicher kommende Zahl, wenn sie positiv
ist, im Puffer nicht komplementiert und wird daher bei der Einführung in das Addierwerk von der in
diesem stehenden Zahl abgezogen. In gleicher Weise wird durch die Umschaltung des Triggers 776 eine
aus dem Speicher kommende negative Zahl im Puffer komplementiert, so daß sie zu der im Addierwerk
stehenden komplementierten Zahl bei einer Addition beider Zahlen zu dieser hinzugefügt wird.
Wie bei der Addition wird auch bei der Subtraktion der Vorzeichen-Trigger 890 durch den Trigger 776
im T4-Teilbereich jedes achten Ziffernstellenunterabschnittes
(»Oder«-Kreis 893) über den Kreis 892 und /VTeilbereich jedes achten Ziffernstellenunterabschnittes
(»Oder«-Kreis 893) über den Kreis 793
ίο von dem Übertrag-Trigger 794 her gesteuert.
Im übrigen verläuft die Subtraktion in derselben Weise wie die Addition, so daß sich eine weitere Beschreibung
erübrigt.
Die Multiplikation
In der als Ausführungsbeispiel gewählten Maschine ist der Programmbefehl für die Multiplikation zeitlich
derart festgelegt, daß er dann auftritt, wenn das Abzeichen des Multiplikanden im Addierwerk ge-
ao speichert ist und die Ziffern des Multiplikanden in das achtstellige Register eingeführt worden sind. Beim
Auftreten des Multiplikationsbefehls wird die in dem Addierwerk und dem Register stehende Zahl unmittelbar
in den M-Teilbereichen der Trommel aufgezeich- · net. Hierbei wird die Zahl vor der Speicherung, je
nachdem ob ihr Vorzeichen positiv oder negativ ist, entweder Ziffer für Ziffer komplementiert oder in
ihrer ursprünglichen Form belassen. Wenn die letzte Ziffer des Multiplikanden in das Addierwerk eingeführt
worden ist, wird in die eine Seite einer Vergleichsvorrichtung das binäre Äquivalent von Neun
eingeführt. Ferner wird ein fünfstelliges Register dadurch gelöscht, daß eine Reihe von Neunen in dasselbe
eingeführt wird. Sodann werden der Multiplikator über das Addierwerk in das achtstellige Register
eingeführt und in die restlichen Stellen des Registers in Abhängigkeit von dem Vorzeichen des
Multiplikators Neunen oder Nullen eingetragen. Anschließend werden das acht- und das fünfstellige Register
zu einem dreizehnstelligen Register hintereinandergeschaltet.
Zu diesem Zeitpunkt steht die erste Ziffer des Multiplikators im Addierwerk, und ihr Wert wird
mit der in der Vergleichseinheit stehenden Neun verglichen. Ist nun die erste Ziffer des Multiplikators
keine Neun, wird ihr eine binäre Eins hinzugefügt, und das Addierwerk sowie das Register werden um
fünf Schritte weitergeschaltet, um den gesamten Multiplikator in die ersten fünf Stellen des dreizehnstelligen
Registers zu bringen. Sodann wird der Multiplikand von den M-Teilbereichen der Trommel
während der nächsten acht Schaltschritte des Addierwerks und des Registers in letzteres übertragen. Hierdurch
gelangt die erste Stelle des Multiplikators erneut in das Addierwerk und wird wiederum mit der
in der Vergleichseinheit stehenden Neun verglichen. Besteht auch weiterhin keine Übereinstimmung, wird
der vorstehend beschriebene Prozeß wiederholt und dabei der Multiplikator verdoppelt. Diese Arbeitsweise
wird so lange fortgesetzt, bis der Vergleich der ersten Stelle des Multiplikators mit der in der Vergleichseinheit
stehenden Neun zu einer Übereinstimmung führt, d. h. bis in der ersten Stelle des Multiplikators
auch eine Neun steht. In diesem Zeitpunkt wird die erste Ziffer des Multiplikators, die nun im
Addierwerk steht, auf Neun belassen, wenn der Multiplikand in komplementärer Form in dem Register
steht. Befindet sich dagegen der Multiplikand in nicht komplementärer Form im Register, so wird die erste
Ziffer des Multiplikators in eine Null verwandelt.
49 50
Das Addierwerk und das Register werden hierauf »Und«-Kreise liegt in einem Ausgangskreis eines
um fünfzehn Schritte weitergeschaltet, wodurch die »Oder«-Kreises 835, während je ein anderer Eingang
zweite Ziffer des Multiplikators in das Addierwerk in den einzelnen Addierwerk-Hauptausgangsleitungen
gelangt. Sodann wird die Ziffer der zweiten Stelle des 660 bis 667 enthalten ist.
Multiplikators mit der in der Vergleichsvorrichtung 5 Der Ausgangskreis 81O0' des Triggers 810 und der
stehenden Neun verglichen. Wenn keine Übereinstim- Ausgangskreis 81I0 des Triggers 811 sind durch einen
mung besteht, erfolgt die Weiterschaltung des Re- Widerstand 839 miteinander verbunden. Dieser Widergisters
in der vorstehend beschriebenen Weise, mit stand hat einen Mittelabgriff, der über die Leitung 837
dem Unterschied jedoch, daß der Multiplikand aus mit einem Eingang des Koinzidenzkreises 838 verden
M-Teilbereichen des Speichers beginnend mit der io bunden ist. Der Ausgangskreis 81O0' des Triggers 810
nächsthöheren Ziffernstelle des im Register stehenden und der Ausgangskreis 81I0' des Triggers 811 sind
Partialproduktes abgelesen wird. Auf diese Weise über den Widerstand 836 miteinander verbunden,
wird, wenn alle Ziffern des Multiplikators bearbeitet dessen Mittelabgriff über die Leitung 840 mit einem
und damit in Nullen umgewandelt worden sind, der Eingang des Koinzidenzkreises 841 verbunden ist. Die
bisher benötigte Speicherraum für die Ausdehnung 15 Trigger 812 und 813 sind in gleicher Weise.über entdes
im Register stehenden Partialproduktes frei. Wenn sprechende Leitungen 842 und 843 mit den Koinziin
dieser Weise maximal fünf Multiplikatorstellen be- denzkreisen 844 und 845 und die Trigger 814 und 815
arbeitet worden sind, ist der Multiplikationsprozeß ebenfalls in derselben Weise über die Leitungen 846
abgeschlossen und wird daher automatisch beendet. und 847 mit den Koinzidenzkreisen 848 und 849 ver-Das
jetzt in dem Register stehende Produkt wird so- 20 bunden.
dann gemäß dem nächsten Programmbefehl weiter- Der Ausgangskreis 842 der Trigger 812 und 813
bearbeitet. Die für die Durchführung von Multi- ist außerdem über einen Inverter 850 mit dem zweiten
plikationen erforderliche Anordnung der Maschine ist Eingang der Kreise 838 und 841 verbunden, und der
in den Fig. 12, 14, 17, 19, 20 bis 22, 24, 25 und 26, Ausgangskreis 843 dieser Trigger steht über einen
die entsprechend dem Plan gemäß Fig. 27 zusammen- 25 lnverter 852 mit dem Koinzidenz-Eingangskreis 851
gelegt werden müssen, schematisch dargestellt. in Verbindung. Der Ausgangskreis 846 der Trigger
Das in Fig. 24 dargestellte Register entspricht, ab- 814 und 815 ist über einen lnverter 854 mit dem
gesehen von der Größe, dem achtstelligen Register ge- zweiten Eingang 855 der Kreise 844 und 845 vermaß
Fig. 21. Gleiche Teile sind daher durch gleiche, bunden, während der andere Ausgangskreis 847 dieser
jedoch mit einem Strich versehene Bezugszeichen 30 Trigger über einen lnverter 857 mit dem Koinzidenzkenntlich gemacht. Ein wesentlicher Unterschied be- Eingangskreis 855 in Verbindung steht. Letzterer liegt
steht jedoch darin, daß das fünfstellige Register einen außerdem über die lnverter 858 und 859 in Reihe mit
8-bis-13-Trigger 805 enthält, dessen Ausgangskreis dem Koinzidenz-Eingangskreis 851. In ähnlicher Weise
713 normalerweise die »Und«-Kreise 705 bis 712, wie sind die Trigger 816 und 817 über einen Ausgangsbereits
beschrieben, freigegeben hält, da sich der 35 kreis 860 mit einem lnverter 861 und über einen InTrigger
805 normalerweise im »Aus«-Zustand befindet, verier 862 mit dem zweiten Eingang 863 der Schalt-Der
Ausgangskreis 806 dieses Triggers gibt die Aus- kreise 848 und 849 verbunden. Der Eingang 863 ist
gangs-»Und«-Kreise 758' bis 765' frei, deren Aus- außerdem über die lnverter 865 und 868 mit dem
gangskreise wiederum je einen Eingang der »Oder«- Eingang 855 der Schaltkreise 844 und 845 in Reihe
Kreise 714 bis 721 enthalten. Immer, wenn sich der 4° geschaltet. Der andere Ausgangskreis 870 der Trigger
8-bis-13-Triggei-805 im »Aus«-Zustand befindet, was 816 und 817 ist mit einem lnverter 871 und über
normalerweise der Fall ist, ist der Ausgang des einen zweiten lnverter 872 mit dem Eingang 863 der
Addierwerkes über die »Und«-Kreise 705 bis 712 und Schaltkreise 848 und 849 verbunden,
die »Oder«-Kreise 714 bis 721 mit dem Eingang des Die Ausgangskreise der Schaltkreise 838, 844, 848
achtstelligen Registers verbunden. Werden jedoch der « sowie des Inverters 861 sind in einem Kreis 873 zuTrigger
805 »ein«-geschaltet und damit die »Und«- sammengefaßt. In gleicher Weise bildet auch der
Kreise 705 bis 712 gesperrt, werden die Ausgangs- Kreis 874 den gemeinsamen Ausgang der Schaltkreise
kreise 758' bis 765' freigegeben und der Ausgang des 841, 845, 849 sowie des Inverters 871. Die beiden
Addierwerkes über das fünfstellige Register mit dem Ausgangskreise 873 und 874 sind durch einen WiderEingang
des achtstelligen Registers verbunden. Hier- 5° stand 875 miteinander verbunden, dessen Mitteldurch
werden das fünf- und das achtstellige Register zu abgriff 876 über einen Widerstand 877 an einer Spaneinem
dreizehnstelligen Register zusammengeschaltet. nungsquelle von —100 Volt liegt. Der Ausgangskreis
Die in Fig. 25 schematisch dargestellte Vergleichs- 874 ist außerdem über einen lnverter 878 mit dem
vorrichtung enthält ein Paar von Ziffer-1-Triggern einen Eingang eines »Und«-Kreises 879 verbunden,
810, 811, ein Paar von Ziffer-2-Triggern 812, 813, ein 55 dessen anderer Eingang durch den Ausgangskreis 873
Paar von Ziffer-4-Triggern 814, 815 sowie ein Paar gebildet wird. Der Ausgang dieses »Und«-Kreises ist
von Ziffer-8-Triggern 816, 817. Die Trigger 810, 812, der Kreis 880.
814 und 816 speichern das binäre Äquivalent der In bezug auf die Arbeitsweise der vorstehend beZiffer
9, das zu dem bereits erwähnten Zeitpunkt über schriebenen Vergleichsvorrichtung ist zu bemerken,
die entsprechenden Paare von »Und«-Kreisen 818, 5° daß das Binäräquivalent von Neun in die aus den
819, 820, 821; 822, 823 und 824, 825 in dieselben ein- Triggern 810, 812, 814 und 816 bestehende Puffergeführt
worden ist. Ein Eingang jedes dieser »Und«- seite der Vergleichsvorrichtung eingeführt wird und
Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«- während des gesamten Multiplikationsvorganges in
Kreises 826, während die zweiten Eingänge dieser dieser verbleibt. Das heißt, daß die Trigger 810 und
»Und«-Kreise in je einem der Hauptleitungskreise 65 816 »ein«- und die Trigger 812 und 814 »aus«-
bis 659 (vgl. Fig. 14, 17 und 19) enthalten sind. geschaltet sind. Der Einfachheit halber soll vorerst
Die Trigger 811, 813, 815 und 817 nehmen die in nur die der Arbeitsweise der übrigen Triggerpaare
dem Addierwerk stehende Zahl über entsprechende entsprechende Arbeitsweise des Triggerpaares 816
Paare von »Und«-Kreisen 827, 828; 829, 830; 831, und 817 erläutert-werden. Die Ausgangsspannungen
und 833, 834 auf. Einer der Eingänge dieser 7° der Trigger sind derart eingeregelt, daß, wenn beide
Trigger »ein«-geschaltet sind, an ihren Ausgangs- Trigger 815 eine Null gespeichert ist, so daß sich
kreisen eine Spannung von annähernd —26 Volt steht. dieser Trigger im »Aus«-Zustand befindet und daß
Diese Spannung sperrt die zugehörigen Inverter 861 auch in dem Puffer-Trigger 814 eine Null steht. Der
und 871, wodurch die an den Ausgängen 873 und 874 Vergleich ergibt dann an den Ausgangskreisen 846
dieser Inverter stehende Spannung einen Wert von 5 und 847 des Triggerpaares wieder niedrige Spanetwa
100 Volt annimmt. Ist dagegen der Trigger 816
»ein«- und der Trigger 817 »aus«-geschaltet, nimmt
die Spannung am Ausgangskreis 860 einen Wert von
annähernd —65 Volt an, während der Ausgangskreis
»ein«- und der Trigger 817 »aus«-geschaltet, nimmt
die Spannung am Ausgangskreis 860 einen Wert von
annähernd —65 Volt an, während der Ausgangskreis
des Inverters 861 auf annähernd 100 Volt an, während
die Spannung am Ausgangskreis 874, da der Inverter
871 voll: leitend ist, einen Wert von etwa +40VoIt
annimmt.
die Spannung am Ausgangskreis 874, da der Inverter
871 voll: leitend ist, einen Wert von etwa +40VoIt
annimmt.
Anschließend soll nun die Arbeitsweise der gesamten Vergleichsvorrichtung für den Fall beschrieben
werden, daß eine in den Puffer-Triggern 810, 812,
814 und 816 gespeicherte Neun mit einer in den
werden, daß eine in den Puffer-Triggern 810, 812,
814 und 816 gespeicherte Neun mit einer in den
nungen, die die Koinzidenzkreise 848 und 849 sperren
und damit die an deren Ausgangskreisen stehenden Spannungen hoch halten. Da die Arbeitsweise der
Maschine bedingt, daß die im Addierwerk stehende 870 in bezug auf Erde die Spannung Null annimmt. io zu vergleichende Zahl nie größer als Neun sein kann,
Hierdurch steigt die Spannung am Ausgangskreis 837 befinden sich die Addierwerk-Trigger 813 und 815
immer dann im »Aus«-Zustand, wenn der Addierwerk-Trigger
817 »ein«-geschaltet ist und damit anzeigt, daß im Addierwerk eine Acht steht. Wenn also, wie
15 angenommen, die Triggerpaare 816, 817; 814, 815 und 812, 813 das Vorliegen gleicher Zahlen anzeigen,
setzen die Inverter 850, 852, 858 und 859 die an dem
Ausgangskreis 851 der Koinzidenzkreise 838 und 841 stehenden Spannungen herauf und geben damit die
Addierwerk-Triggern 811, 813, 815 und 817 stehen- 20 Koinzidenzkreise frei. Da. wie angenommen, in dem
den Binärzahl verglichen wird. Wenn beide Trigger Puffer das Binäräquivalent von Neun steht, ist der
816 und 817 »ein«-geschaltet sind und damit die Puffer-Trigger 810 »ein«-geschaltet. WTenn der Ad-Speicherung
einer gleichen Binärzahl (8) anzeigen, dierwerk-Trigger 811 ebenfalls eingeschaltet ist und danimmt
die Spannung an den Ausgangskreisen 873 mit anzeigt, daß auch im Addierwerk eine Neun steht, be-
und 874 der Inverter 861 und 871 einen hohen posi- 25 finden sich die an den Ausgangskreisen 837 und 840
tiven Wert an. Hierdurch wird auch an dem die des Triggerpaares 810, 811 stehenden Spannungen auf
Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis 876 eine hohe einem niedrigen Wfert, wodurch die Koinzidenzkreise
positive Spannung erzeugt. Die durch den Inverter 838 und 841 gesperrt sind und an ihren Ausgangs-878
umgekehrte hohe positive Spannung am Aus- kreisen 873 und 874 hohe Spannungen aufweisen,
gangskreis 874 sperrt dagegen den »Und«-Kreis 879, 30 Hierdurch entsteht wieder an dem die Gleichheit anso
daß der die Ungleichheit anzeigende Ausgangskreis zeigenden Ausgangskreis 876 eine hohe und an dem
880 nicht betätigt wird. Ist dagegen der Addierwerk- die Ungleichheit angebenden Ausgangskreis 880 eine
Trigger 817, weil die im Addierwerk stehende Zahl niedrige Spannung. Wenn jedoch in der »!«-Ziffernkerne
Neun ist, nicht »ein«-geschaltet, hat die am Aus- Stelle des Addierwerks eine Null steht und somit der
gang des Inverters 861 stehende Spannung immer 35 Trigger 811 »aus«-geschaltet ist, nimmt die Spannung
noch einen hohen Wert, während die Spannung am am Ausgangskreis 837 des Triggerpaares 810, 811
Ausgang des Inverters 871 einen niedrigen Wert hat. einen Wert von annähernd — 65 Volt an. Hierdurch
Hierdurch wird die Ausgangsspannung des die Gleich- wird der Kreis 838 gesperrt gehalten, und die an
heit anzeigenden Ausgangskreises 876 vermindert, und seinem Ausgang stehende Spannung hat einen hohen
die niedrige Spannung des Ausgangskreises 874 be- 40 Wrert. Andererseits hat die an dem Ausgangskreis 840
wirkt nach ihrer Umkehrung durch den Inverter 878 des Triggerpaares 810, 811 stehende Spannung in bezusammen
mit der hohen Spannung am Ausgangskreis zug auf Erde den Wert Null. Der Kreis 841 ist hier-
873 die Freigabe des »Und«-Kreises 879, so daß durch voll leitend, und an dem die Gleichheit anzeigenletzterer
die Spannung an dem die Ungleichheit an- den Ausgangskreis 876 liegt eine niedrige und an dem
zeigenden Ausgangskreis 880 auf einen hohen Wert 45 die Ungleichheit angebenden Ausgangskreis 880 eine
ansteigen läßt. Auf diese Weise wird durch die Tätig- hohe positive Spannung. Nachdem vorstehend die
keit des Triggerpaares 816 und 817, je nachdem zu Arbeitsweise einzelner Teile beschrieben worden ist,
welchem Ergebnis der Vergleich geführt hat, entweder soll nunmehr die Arbeitsweise der gesamten Maschine
in dem die Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis 876 bei der Durchführung eines Multiplikationsprozesses
oder in dem die Ungleichheit anzeigenden Kreis 880 50 betrachtet werden.
ein Ausgangsimpuls erzeugt. Es sei nun angenommen, Ein derartiger Multiplikationsprozeß beginnt damit,
daß der Vergleich die Gleichheit angezeigt hat. Die daß der Multiplikand in das Addierwerk und in das
am Ausgangskreis 860 des Triggerpaares 816 und 817 achtstellige Register eingeführt wird. Die hier als
liegende Spannung erzeugt dann nach ihrer Um- Ausführungsbeispiel gewählte Maschine weist acht
kehrung durch den Inverter 862 eine hohe Spannung 55 Stellen für die Aufnahme des Multiplikanden sowie
am Eingang der Koinzidenzkreise 848 und 849, wo- fünf Stellen für die Aufnahme des Multiplikators auf.
durch diese Kreise freigegeben werden. Dasselbe wird
durch die am Ausgangskreis 870 des Triggerpaares
und 817 liegende Spannung bewirkt, wenn diese
in dem Inverter 872 umgewandelt worden ist. Hierzu 60
sei noch bemerkt, daß, wenn bei dem Vergleich durch
das Triggerpaar 816 und 817 eine Ungleichheit festgestellt worden wäre, der Inverter 872 eine niedrige
Ausgangsspannung abgegeben hätte, die die Koinzidenzkreise 848 und 849 gesperrt haben würde. Die 65 punkt des Vorzeichenunterabschnittes einen iW-Teil-Ausgangsspannungen dieser Kreise wären daher auf bereich-Impuls passieren, der den Rechen-Trigger einem hohen Wert geblieben und hätten die durch die 115 »aus«-schaltet. Gleichzeitig wird der Multiplika-Inverter 861 und 871 des ersten Triggerpaares durch- tions-Programmbefehl auch noch dem negativen geführte Ungleichheitsanzeige nicht beeinträchtigt. »Und«-Kreis 121 zugeleitet, um zu verhindern, daß
durch die am Ausgangskreis 870 des Triggerpaares
und 817 liegende Spannung bewirkt, wenn diese
in dem Inverter 872 umgewandelt worden ist. Hierzu 60
sei noch bemerkt, daß, wenn bei dem Vergleich durch
das Triggerpaar 816 und 817 eine Ungleichheit festgestellt worden wäre, der Inverter 872 eine niedrige
Ausgangsspannung abgegeben hätte, die die Koinzidenzkreise 848 und 849 gesperrt haben würde. Die 65 punkt des Vorzeichenunterabschnittes einen iW-Teil-Ausgangsspannungen dieser Kreise wären daher auf bereich-Impuls passieren, der den Rechen-Trigger einem hohen Wert geblieben und hätten die durch die 115 »aus«-schaltet. Gleichzeitig wird der Multiplika-Inverter 861 und 871 des ersten Triggerpaares durch- tions-Programmbefehl auch noch dem negativen geführte Ungleichheitsanzeige nicht beeinträchtigt. »Und«-Kreis 121 zugeleitet, um zu verhindern, daß
Weiterhin sei angenommen, daß in dem Addierwerk- 70 der die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereiehen
Damit ist jedoch nicht gesagt, daß eine nach dem Prinzip der vorliegenden Erfindung arbeitende Maschine
nicht auch jede beliebige andere Kapazität haben kann. Wenn am Ausgangskreis 266 des Programm-Dekoders
(vgl. Fig. 8) ein Multiplikations-Programmbefehl auftritt, wird er dem »Oder«-Kreis 118 der Programmeinheit
der Maschine zugeführt, und der »Und«-Kreis 120 läßt darauf im M-Teilbereich-Zeit-
bewirkende Trigger 124 in dem Zeitpunkt »eingeschaltet
wird, in dem der Rechen-Trigger 115 in den »Aus«-Zustand übergeht. Mit der »Aus«-Schaltung
des Rechen-Triggers 115 wird die weitere Tätigkeit des Programm-Folge-Wählers und des Programm-Dekoders
(vgl. Fig. 5 und 6) beendet, da wegen des »Aus«-Zustandes des Triggers 115 die »Und«-Kreise
203., 208 und 190 des Programm-Folge-Wählers sowie der Fortschalt-»Und«-Kreis 230 des Programm-Dekoders
gesperrt sind. Wie erinnerlich, ist der Multi- ίο plikations-Programmbef ehl im /-Teilbereich-Zeitpunkt
des Vorzeichenunterabschnittes entstanden, als der »Und«-Kreis 230 die Trigger 225 bis 228 des Programm-Dekoders
weitergeschaltet hat und der Rechen-Trigger nach dem M-Teilbereich des Vorzeichenunterabschnittes
»aus«-geschaltet worden ist. Hierdurch bleibt der Koinzidenz-Trigger 201 des Programm-Folge-Wählers
in einem Zeitinten'all »ein«-geschaltet, das mit einem bestimmten Abschnitt und Ziffernstellenunterabschnitt
des Programm-Folge-Wähler-Zyklus
zusammenfällt. Auf diese Weise wird der Punkt auf der Speichertrommel festgelegt, an dem der Multiplikationsprozeß
beginnt.
Nachstehend soll nun der in Fig. 26 dargestellte Steuerkreis beschrieben werden. Der von dem Ausgangskreis
266 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) kommende Multiplikations-Programmbefehl wird über
einen Inverter 881 und einem »Oder«-Kreis 885 dem Eingang der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des
ersten Abschnitt-Triggers 886 zugeleitet. Auf diese Weise wird zu Beginn desjenigen Abschnittes, in dem
der Multiplikations-Programmbefehl auftritt, dem Trigger 886 über den »Oder«-Kreis 885 ein negativer
Impuls zugeführt und damit dieser Trigger »ein«-geschaltet. Hierdurch wiederum entsteht ein positiver
Impuls, der einem Eingang der drei »Und«-Kreise 887, 888 und 889 zugeleitet wird.
Jedem Multiplikations-Programmbefehl geht ein Impuls voran, der die Rückstellung des Registers bewirkt
und zeitlich vor der Speicherung des Multiplikanden im Addierwerk und im achtstelligen Register
auftritt. Hierdurch wird der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand belassen. Dadurch
wird, wenn zur Vorbereitung einer Multiplikation der Multiplikand im Addierwerk und Register gespeichert
wird, das Vorzeichen des Multiplikanden durch den Trigger 776 für das echte Komplement abgefühlt und
der Register-Vorzeichen-Trigger 890 über einen »Oder«-Kreis 891 sowie einen »Und«-Kreis 892 »ein«-
geschaltet, wenn der Multiplikand ein negatives Vorzeichen hat. Ist dagegen das Vorzeichen des Multiplikanden
positiv, so bleibt der Vorzeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand.
Wenn der erste Abschnitt-Trigger 886 einen positiven Impuls an den »Und«-Kreis 887 abgibt, läßt
letzterer im Vorzeichenzeitpunkt einen C-Teilbereicli-Impuls
über seinen Ausgangskreis 8870 zu einem »Oder«-Kreis 894 (vgl. Fig. 22b) und über diesen zu
den »Und«-Kreisen 895 und 896 passieren. Wenn die im Register stehende Zahl in komplementierter Form
vorliegt und der Vorzeichen-Trigger 890 sich im »Aus«-Zustand befindet, um anzuzeigen, daß der
Multiplikand ein positives Vorzeichen hat, wird der am Ausgangskreis 89O0-1 des Vorzeichen-Triggers entstehende
Ausgangsimpuls dem »Und«-Kreis 896 zugeführt, der darauf im C-Teilbereich-Zeitpunkt einen
positiven Impuls abgibt, der über einen »Oder«-Kreis 897 den »Oder«-Kreisen 898, 901, 902 und 903 zugeleitet
wird. Hierdurch entsteht in den »Oder«-Kreisen 644 bis 651 (vgl. Fig. 14) eine Neun, die über die
Hauptleitungen 652 bis 659 zu dem durch die Trigger 615 bis 618 gebildeten Addierwerk geleitet wird. Der
im Vorzeichenintervall durch den »Und«-Kreis 887 (vgl. Fig. 26) übertragene C-Teilbereich-Impuls wird
auch dem »Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeleitet, so daß das binäre Äquivalent von Neun in dem
Addierwerk gespeichert wird. Andererseits wird, wenn der Register-Vorzeichen-Trigger wegen eines
negativen Vorzeichens des Multiplikanden »ein«-geschaltet ist und der Multiplikand in nicht komplementierter
Form im Register steht, der »Und«-Kreis 895 (vgl. Fig. 22 b) durch den Ausgang des Kreises 890a
freigegeben und überträgt einen C-Teilbereich-Impuls über einen »Oder«-Kreis 905 zu den »Oder«-Kreisen
899, 901, 904 und 902. Hierdurch wird an Stelle einer
Neun eine Null im Addierwerk gespeichert.
Der Multiplikations-Programmimpuls wird außerdem auch dem »Oder«-Kreis 757 (vgl. Fig. 21 a) zugeleitet,
so daß das Addierwerk und das achtstellige Register im /^-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes
durch die über den »Und«-Kreis 756 zugeführten P2-Impulse weitergeschaltet werden. Der
»Und«-Kreis 8~89 (vgl. Fig. 26 a) läßt während der Ziffernintervalle 1 bis 8 über seinen Ausgangskreis
8890 C-Teilbereich-Impulse zu dem »Oder«-Kreis 797
(vgl. Fig. 20) gelangen, und zwar immer dann, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-geschaltet
ist. Hierdurch werden, solange das Addierwerk und das Register durch die P2-Teilbereich-Impulse während
der Ziffernintervalle 1 bis 8 weitergeschaltet werden, alle in dem Trigger 795 gespeicherten Überträge
in das Addierwerk eingeführt. Jeder Übertrag stellt den Übertrag-Speicher-Trigger über den Schaltkreis
792 sowie den »Oder«-Kreis 786' zurück. Wenn der Register-Vorzeichen-Trigger 890 sich im »Aus«-
Zustand befindet und damit anzeigt, daß die in dem Register stehende Zahl positiv ist und somit in komplementierter
Form vorliegt, läßt der »Und«-Kreis 888 (vgl. Fig. 26a) während jedes der Ziffernintervalle
1 bis 8 O-Teilbereich-Impulse passieren. Diese
O-Teilbereich-Impulse werden über den Ausgangskreis
8880 des »Und«-Kreises dem »Oder«-Kreis 696 (vgl.
Fig. 17) des Addierwerks zugeführt und bewirken während der zu den Po-Teilbereich-Zeitpunkten erfolgenden
Weiterschaltung der Zahl durch das Register deren Rückwandlung von der komplementierten in die
ursprüngliche Form. Auf diese Weise hat am Ende des achten Ziffernintervalls die im Register stehende
Zahl auf alle Fälle wieder ihre wahre Form. Der erste Abschnitt-Trigger 886 wird am Ende des achten Ziffernintervalls
durch einen von den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) kommenden Ziffer-8-Impuls »aus«-geschaltet.
Wenn der Trigger 886 in der beschriebenen Weise »aus«-geschaltet wird, schaltet er den »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger
906 »ein«. Letzterer wiederum gibt über einen »Oder«-Kreis 907 einen »Und«-Kreis 908
frei, so daß dieser über seinen Ausgangskreis 9089 dem
Schreib-»Oder«-Kreis 676 M-Teilbereich-Impulse zuleiten
kann.
Hierdurch werden die Schreib-sUndK-Kreise 668
bis 675 während elf voller Abschnittintervalle freigegeben und zeichnen im Af-Teilbereich den zu diesem
Zeitpunkt in wahrer Form im Register stehenden Multiplikanden auf der Speicherspur auf.
Hierbei ist zu beachten, daß sowohl das Addierwerk als auch das Register im P2-Teilbereich-Zeitpunkt
jedes Ziffernstellenunterabschnittes durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 756 (vgl. Fig. 14) weitergeschaltet
werden. Da der Multiplikand, wie bereits
55 56
erwähnt, maximal acht Stellen haben kann, ist leicht zugeführt, so daß diese Kreise mit Ausnahme der
ersichtlich, daß die Tätigkeit des »2-bis-12«-Abschnitt- sechsten, siebenten und achten Ziffernimpulsintervalle
Triggers 906 so abläuft, daß der Multiplikand in den freigegeben sind. Hierdurch werden mittels des »Und«-
Jkf-Teilbereichen von elf Abschnitten der Trommel ge- Kreises 918 immer die fünf Ziffern des Multiplikators
speichert wird. Am Ende des elften, auf den Beginn 5 komplementiert, und zwar unabhängig von dem Vordes
Multiplikation-Programmbefehls folgenden Ab- zeichen des entstehenden Produktes. Nach der Komschnittes
wird von dem Ausgangskreis 164 des Pro- plementierung wird der fünfstellige Multiplikator
gramm-Folge-Wählers her ein Abschnitt-Impuls zu durch das Addierwerk und das Register hindurchgedem
»Und«-Kreis 909 geleitet, der daraufhin einen schaltet. Sodann werden im Anschluß an die Tünf
Ziffer-8-Impuls von den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) io Ziffern des Multiplikators drei Nullen aus den verzu
dem Trigger 906 weiterleitet und diesen damit bleibenden Teilbereichen der Speicherspur in das
»aus«-schaltet. Hierzu sei nochmals darauf hinge- Addierwerk eingeführt. Die Arbeitsweise des »Und«-
wiesen, daß die erste (Vorzeichen-)Stelle des Multi- Kreises 918 ist dabei derart, daß, wenn sich der Vorplikanden
im Äf-Teilbereich-Zeitpunkt im vorher- zeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand befindet, der
gehenden Abschnitt aufgezeichnet worden ist, da der 15 »Oder«-Kreis 920 diese drei Nullen vor ihrer Uber-Schreibkopf
um einen Abschnitt gegen den Lesekopf tragung in das Register komplementiert oder aber,
versetzt angeordnet ist. daß, wenn sich der Vorzeichen-Trigger 890 im »Eins-Wenn
der »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger 906 »aus«- Zustand befindet, die »Oder«-Kreise 920 und 921 sogeschaltet
wird, schaltet er damit einen dreizehnten wie die »Und«-Kreise 922 bis 924 die Komplemen-Abschnitt-Trigger
910 über einen »Und«-Kreis 911, 20 tierung der im Addierwerk stehenden Nullen verdem
der Multiplikations-Programmimpuls zugeführt hindern.
wird, »ein«. Durch die Einschaltung dieses Triggers Der Trigger 776 für das echte Komplement ist im
wird der »Und«-Kreis 908 freigegeben und läßt wäh- /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes
rend eines weiteren Abschnittintervalls M-Teilbereich- über den »Und«-Kreis 777 in den »Aus«-Zustand zuImpulse
zu den Schreib-sUnde-Kreisen 668 bis 675 25 rückgeschaltet worden, der seinerseits von dem Auspassieren,
wodurch die Ziffern des Multiplikanden in gangskreis 116 des Rechentriggers 115 her, kurz bedie
Af-Teilbereiche eines weiteren Abschnittes der vor letzterer durch den Multiplikations-Programm-Speicherspuren
eingeschrieben werden. Der Multipli- befehl »aus«-geschaltet wurde, freigegeben worden ist.
kand wird dadurch nacheinander in allen If-Teil- Der Trigger 776 ist während der Tätigkeit des ersten
bereichen der zwölf Abschnitte gespeichert. 30 Abschnitt-Triggers866sowiedes»2-bis-12«-Abschnitt-Der
Trigger 910 gibt weiterhin auch die »Und«- Triggers 906 in diesem Zustand verblieben. Mit der
Kreise 912 bis 918 frei. Der »Und«-Kreis 913 leitet »Ein«-Schaltung des dreizehnten Abschnitt-Triggers
über seinen Ausgangskreis 9130 C-Teilbereich-Impulse 910 jedoch bedingt der »Ein«-Zustand des Vorzu
dem Lese-»Oder«-Kreis 637, der hierauf die Lese- zeichen-Triggers 890 die Freigabe des »Und«-Kreises
»Und«-Kreise 635 bis 643 freigibt und den Multipli- 35 914. Letzterer kann hierauf zu den O-Teilbereichkator
von dem C-Teilbereich-Speicher auf die Ein- Zeitpunkten der Vorzeichenunterabschnitte über seinen
gänge des Puffers und des Addierwerks überträgt. Die Ausgangskreis 9140 einen 0-Teilbereich-Impuls an
von dem »Und«-Kreis 913 übertragenen C-Teilbereich- den »Oder«-Kreis 775-1 (vgl. Fig. 20) für das echte
Impulse werden außerdem auch dem Fortschalt- Komplement weiterleiten, wodurch der Trigger 776
»Oder«-Kreis 677' des Puffers sowie dem Fortschalt- 40 am Ende des O-Teilbereich-Intervalls »ein«-geschaltet
»Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeführt, um wird.
nacheinander die einzelnen Ziffern des Multiplikators Während des \Orzeichenintervalls gibt der »Und«-
in diesen Kreisen zu speichern. In diesem Zusammen- Kreis 912 über seinen Ausgangskreis 9120 einen Vorhang
sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das zeichenimpuls an den »Oder«-Kreis 774 für das echte
Addierwerk und das Register fortlaufend im P2-TeU- 45 Komplement ab. Letzterer bereitet dadurch den »Und«-
bereich-Zeitpunkt jedes Ziffernstellenunterabschnittes Kreis 775 vor, im T2-Teilbereich-Zeitpunkt das im
weitergeschaltet werden. Der »Und«-Kreis 918 leitet Vorzeichenzeitpunkt im Puffer stehende Multiplikaüber
seinen Ausgangskreis 9180 dem Komplement- torvorzeichen festzustellen. Dieses Vorzeichen ist,
»Oder«-Kreis 695 des Addierwerks O-Teilbereich- wie bereits erwähnt, im C-Teilbereich-Zeitpunkt in
Impulse zu, die im O-Teilbereich-Zeitpunkt die ein- 50 den Puffer eingeführt und in diesem gespeichert worzelnen
Ziffern des in dem Addierwerk gespeicherten den. Wie ebenfalls bereits erwähnt, speichert der
Multiplikators komplementieren. Hierbei ist der Register-Vorzeichen-Trigger das Vorzeichen des
»Und«-Kreis 918 freigegeben, und zwar entweder über Multiplikanden. Hierdurch sowie durch die vorstehend
einen »Oder«-Kreis 920., wenn der Register-Vor- beschriebene Feststellung des Multiplikatorvorzeichens
zeichen-Trigger 890 (vgl. Fig. 20) »aus«-geschaltet ist 55 wird das Vorzeichen des Produktes nunmehr in fol-
und daher während jedes Ziffernstellenintervalls (Vor- gender Weise festgelegt: Der »Und«-Kreis 915 (vgl.
zeichen und 1 bis 8) über seinen Ausgangskreis 89O0-1 Fig. 26 a) wird durch die hohe Spannung am Ausanden
»Oder «-Kreis 920 eine positive Spannung legt; gangskreis 6180' des Puffer-Triggers 618', wenn
oder aber durch einen »Oder-Kreis 921, der durch die letzterer für die Speicherung einer Neun und die dadrei
»Und«-Kreise 922, 923 und 924 gesteuert wird, 60 mit verbundene Anzeige eines negativen Multipliwenn
der Vorzeichen-Trigger 890 »ein«-geschaltet ist katorvorzeichens »ein«-geschaltet ist, freigegeben,
und die den »Und«-Kreis 918 zu den Ziffernintervallen während des\rorzeichenintervalls einen T4-Teilbereich-
»Vorzeichen« sowie 1 bis 5, nicht aber 6, 7 und 8, Impuls zu seinem Ausgangskreis 915„ weiterzuleiten,
freigibt. Um dies zu erreichen, werden die letzt- Dieser T^-Impuls wird dem »Oder«-Kreis 891 des
genannten Kreise über den Ausgangskreis 89O0 des 65 Register-Vorzeichen-Triggers zugeführt, so daß ein
Vorzeichen-Triggers freigegeben, wenn der Vor- negatives Multiplikatorvorzeichen diesen Trigger umzeichen-Trigger
»ein«-geschaltet ist. Weiterhin wer- schaltet. Hierdurch ergibt sich für das Produkt ein
den die Ausgänge der Kreise 570', 580' und 590' (vgl. positives Vorzeichen, wenn sowohl der Multiplikand
Fig. 3) der sechsten, siebenten und achten Ziffernstelle als auch der Multiplikator ein negatives oder positives
den zweiten Eingängen der »Und«-Kreise 922 bis 924 70 Vorzeichen haben. Ist dagegen eines der Vorzeichen
des Multiplikanden und des Multiplikators negativ, bringen. Wie erinnerlich, wurde in dem Zeitintervall,,
wird auch das Vorzeichen des Produktes negativ. Wie in dem der dreizehnte Abschnitt-Trigger 910 »ein«-
bereits erwähnt, werden das Vorzeichen und die ersten geschaltet war, durch dieTätigkeit des »Und«-Kreises
fünf Stellen des Multiplikators in komplementierter 917 eine Neun in der Vergleichsvorrichtung geForm
in das achtstellige Register eingeführt. Der 5 speichert. Jetzt wird sodann die erste Ziffer des MultiRegister-Vorzeichen-Trigger
890 ist so eingestellt, plikators mit dieser Neun verglichen,
daß der Multiplikand später in wahrer oder komple- . Es. sei nun angenommen, daß die erste Ziffer des mentierter Form aus dem Speicher in das. Register Multiplikators keine Neun-ist. Hierdurch wird im eingeführt wird, je nachdem, ob das Vorzeichen des Ausgangskreis 880 des Vergleichs-sUnds-Kreises 879 Produktes positiv oder negativ ist. io ein Impuls erzeugt, der den beiden »Und«-Kreisen Im Anschluß an die fünfte Ziffer des Multiplikators 932 und 933 (vgl. Fig. 26b) zugeführt wird. Der wird während des O-Teilbereich-Intervalls der sech- »Und«-Kreis 933 leitet im Vorzeichen-Zeitpunkt über sten, siebenten und achten Ziffernintervalle durch die seinen Ausgangskreis 9330 dem Übertrags-»Oder«- Tätigkeit des »Und«-Kreises 918 eine Null oder eine Kreis 797 (vgl. Fig. 20) einen ilf-Teilbereich-Impuls Neun in dem achtstelligen Register gespeichert. Wäh- 15 zu. Dieser M-Teilbereich-Impuls bewirkt, wenn er rend des siebenten Ziffernintervalls werden dem über den »Oder«-Kreis 791 sowie den »Und«-Kreis »Und«-Kreis 917 T1-, T2-, T3-, T4- und P^Teilbereich- 792 geleitet wird, daß den »Und«-Kreisen des Addierimpulse über einen »Oder«-Kreis 926 zugeführt. Diese werks ein Impuls zugeführt und damit der ersten Impulse werden über den Ausgangskreis 9170 dem Ziffer des Multiplikators eine Eins hinzugefügt wird. »Oder«-Kreis 927 (vgl. Fig. 22 b) zugeführt, der sie ao Kurz darauf und insbesondere während der Vorüber den Oder«-Kreis 897 sowie über die »Oder«- zeichen- sowie C-, O-, T1-, T2- und Tg-Teilbereich-Kreise 898, 901 und 903 weiterleitet. Hierdurch wird Intervalle leitet der »Und«-Kreis 934 über seinen eine Reihe von Neunen über die »Oder«-Kreise 644 Ausgangskreis 9340 die C-, O-, T1-, T2- und T3-TeU-bis 651 auf die Hauptleitungen 652 bis 659 gegeben. bereich-Impulse weiter, die er über den »Oder«-Kreis Weiterhin werden die Teilbereichimpulse auch dem 25 935 von den Adressen-Ringen empfangen hat. Diese Vergleichs-»Oder«-Kreis 826 zugeführt, um die Impulse werden dem Register-Fortschalt-xOder«- »Und«-Kreise 818 bis 825 der Vergleichseinheit frei- Kreis 937 (vgl. Fig. 21) zugeführt, der das dreizehnzugeben und damit die Speicherung der ersten dieser stellige Register um fünf Schritte weiterschaltet und Neunen in den Eingangs-Triggern der Vergleichs- es damit für die Aufnahme und die Speicherung des einheit (vgl. Fig. 25) zu veranlassen. Die über den 30 von der Speicherspur kommenden Multiplikanden »Und«-Kreis 917 gelangenden fünf Teilbereichimpulse vorbereitet.
daß der Multiplikand später in wahrer oder komple- . Es. sei nun angenommen, daß die erste Ziffer des mentierter Form aus dem Speicher in das. Register Multiplikators keine Neun-ist. Hierdurch wird im eingeführt wird, je nachdem, ob das Vorzeichen des Ausgangskreis 880 des Vergleichs-sUnds-Kreises 879 Produktes positiv oder negativ ist. io ein Impuls erzeugt, der den beiden »Und«-Kreisen Im Anschluß an die fünfte Ziffer des Multiplikators 932 und 933 (vgl. Fig. 26b) zugeführt wird. Der wird während des O-Teilbereich-Intervalls der sech- »Und«-Kreis 933 leitet im Vorzeichen-Zeitpunkt über sten, siebenten und achten Ziffernintervalle durch die seinen Ausgangskreis 9330 dem Übertrags-»Oder«- Tätigkeit des »Und«-Kreises 918 eine Null oder eine Kreis 797 (vgl. Fig. 20) einen ilf-Teilbereich-Impuls Neun in dem achtstelligen Register gespeichert. Wäh- 15 zu. Dieser M-Teilbereich-Impuls bewirkt, wenn er rend des siebenten Ziffernintervalls werden dem über den »Oder«-Kreis 791 sowie den »Und«-Kreis »Und«-Kreis 917 T1-, T2-, T3-, T4- und P^Teilbereich- 792 geleitet wird, daß den »Und«-Kreisen des Addierimpulse über einen »Oder«-Kreis 926 zugeführt. Diese werks ein Impuls zugeführt und damit der ersten Impulse werden über den Ausgangskreis 9170 dem Ziffer des Multiplikators eine Eins hinzugefügt wird. »Oder«-Kreis 927 (vgl. Fig. 22 b) zugeführt, der sie ao Kurz darauf und insbesondere während der Vorüber den Oder«-Kreis 897 sowie über die »Oder«- zeichen- sowie C-, O-, T1-, T2- und Tg-Teilbereich-Kreise 898, 901 und 903 weiterleitet. Hierdurch wird Intervalle leitet der »Und«-Kreis 934 über seinen eine Reihe von Neunen über die »Oder«-Kreise 644 Ausgangskreis 9340 die C-, O-, T1-, T2- und T3-TeU-bis 651 auf die Hauptleitungen 652 bis 659 gegeben. bereich-Impulse weiter, die er über den »Oder«-Kreis Weiterhin werden die Teilbereichimpulse auch dem 25 935 von den Adressen-Ringen empfangen hat. Diese Vergleichs-»Oder«-Kreis 826 zugeführt, um die Impulse werden dem Register-Fortschalt-xOder«- »Und«-Kreise 818 bis 825 der Vergleichseinheit frei- Kreis 937 (vgl. Fig. 21) zugeführt, der das dreizehnzugeben und damit die Speicherung der ersten dieser stellige Register um fünf Schritte weiterschaltet und Neunen in den Eingangs-Triggern der Vergleichs- es damit für die Aufnahme und die Speicherung des einheit (vgl. Fig. 25) zu veranlassen. Die über den 30 von der Speicherspur kommenden Multiplikanden »Und«-Kreis 917 gelangenden fünf Teilbereichimpulse vorbereitet.
werden außerdem auch dem Fortschalt-sOdere-Kreis Diese Speicherung des Multiplikanden erfolgt durch
755' des fünfstelligen Registers zugeleitet, so daß die Tätigkeit des »Und«-Kreises 932, der die von den
letzteres durch von dem Inverter 754' kommende Im- Ziffern-Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) empfangenen
pulse um fünf Schritte weitergeschaltet und dadurch 35 Ziffernimpulse 1 bis 8 sowohl einem »Und«-Kreis 938
während des siebenten Ziffernstellenintervalls mit als auch über seinen Ausgang 9320 dem »Oder«-Kreis
Neunen gefüllt wird. Während des achten Ziffern- 779 (vgl. Fig. 20) zuleitet. Der »Und«-Kreis 938 wird
Stellenintervalls läßt der »Und«-Kreis 916 einen im .!/-Teilbereich-Zeitpunkt freigegeben und gibt über
^-Teilbereich-Impuls über seinen Ausgangskreis 9160 seinen Ausgangskreis 93S0 an den Lese-»Oder«-Kreis
zu dem »8-bis-13«-Trigger 805 gelangen und schaltet 40 637 sowie an denPuffer-»Oder:<-Kreis 677' If-Teilbediesen
damit »ein«. Hierdurch werden die »Und«- reich-Impulse weiter, die ihrerseits die Lese-»Und«-
Kreise 705 bis 712 gesperrt und die »Und«-Kreise Kreise 635 bis 643 freigeben und nacheinander die ein-758'
bis 765' freigegeben und das fünfstellige Register zelnen Ziffern des Multiplikanden im Puffer speichern,
zwischen das Addierwerk und das achtstellige Register Die von dem »Und«-Kreis 932 dem »Oder«-Kreis 779
geschaltet, so daß ein dreizehnstelliges Register ent- 45 zugeleiteten Impulse bewirken, daß der Puffer-Trigger
steht. Außerdem wird der T4-Impuls dem »Oder«- 782 im O-Teilbereich-Zeitpunkt über den »Und«-
Kreis 937 (Fig. 21a) zugeführt, um das dreizehn- Kreis 781 »ein«-geschaltet wird und damit »-A«- und
stellige Register um einen Schritt weiterzuschalten. »·—£>«-Impulse über den »Und«-Kreis 784 an die
Dem Abschnitt-Trigger 910 wird von den Adressen- Additionskreise des Puffers legt. Hierdurch wird der
Ringen (vgl. Fig. 3) ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, 50 Puffer fortlaufend weitergeschaltet und führt die in
um ihn am Ende der achten Ziffer »aus«-zuschalten. ihm gespeicherte Zahl serienmäßig in der beschriebe-Während
des vorangehenden Abschnittes sind der nen Weise in das Addierwerk ein.
Multiplikator von der Speicherspur in komplemen-> Nachdem maximal acht Multiplikandenziffern der tärer Form in das achtstellige Register übergeführt, Speicherspur entnommen und in der beschriebenen das fünfstellige Register- mit Neunen gefüllt und beide 55 Weise in dem dreizehnstelligen Register gespeichert Register serienmäßig miteinander verbunden worden. worden sind, schaltet der am Ende des achten Ziffern-Der kurz vor Beendigung des achten Ziffernstellen- Intervalls auftretende /Vlmpuls das Register und das interval-Is auftretende P2-Impuls bringt die erste Ziffer Addierwerk weiter, um erneut die erste Ziffer des des Multiplikators in das Addierwerk ein. ■ Multiplikators in das Addierwerk einzuführen. Diese Wenn der dreizehnte Abschnitt-Trigger 910, wie 60 erste Ziffer wird sodann erneut in der vorstehend bebeschrieben, »aus«-geschaltet wird, schaltet er einen schriebenen Weise in dem Puffer verglichen. Ist die Multiplikations-Trigger 929 »ein«, der seinerseits dar- erste Ziffer des Multiplikators auch jetzt noch keine auf einen Vorbereitungsimpuls. an die »Und«-Kreise Neun, so wird die beschriebene Arbeitsweise noch 930 bis 934 abgibt. Während des. unmittelbar folgen- einmal wiederholt. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß den Vorzeichenintervalls leitet der »Und«-Kreis 930 65 der Multiplikand bei der Ablesung von der Speicherüber seinen Ausgangskreis 93O0 einen /-Teilbereich- spur durch die Tätigkeit des Puffers und des Addier-Impuls zu dem »Oder«-Kreis 835 der- Vergleichs- werks verdoppelt wird, was einer Multiplikation mit einheit (vgl. Fig. 25). Hierdurch werden die »Und«- zwei entspricht.
Multiplikator von der Speicherspur in komplemen-> Nachdem maximal acht Multiplikandenziffern der tärer Form in das achtstellige Register übergeführt, Speicherspur entnommen und in der beschriebenen das fünfstellige Register- mit Neunen gefüllt und beide 55 Weise in dem dreizehnstelligen Register gespeichert Register serienmäßig miteinander verbunden worden. worden sind, schaltet der am Ende des achten Ziffern-Der kurz vor Beendigung des achten Ziffernstellen- Intervalls auftretende /Vlmpuls das Register und das interval-Is auftretende P2-Impuls bringt die erste Ziffer Addierwerk weiter, um erneut die erste Ziffer des des Multiplikators in das Addierwerk ein. ■ Multiplikators in das Addierwerk einzuführen. Diese Wenn der dreizehnte Abschnitt-Trigger 910, wie 60 erste Ziffer wird sodann erneut in der vorstehend bebeschrieben, »aus«-geschaltet wird, schaltet er einen schriebenen Weise in dem Puffer verglichen. Ist die Multiplikations-Trigger 929 »ein«, der seinerseits dar- erste Ziffer des Multiplikators auch jetzt noch keine auf einen Vorbereitungsimpuls. an die »Und«-Kreise Neun, so wird die beschriebene Arbeitsweise noch 930 bis 934 abgibt. Während des. unmittelbar folgen- einmal wiederholt. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß den Vorzeichenintervalls leitet der »Und«-Kreis 930 65 der Multiplikand bei der Ablesung von der Speicherüber seinen Ausgangskreis 93O0 einen /-Teilbereich- spur durch die Tätigkeit des Puffers und des Addier-Impuls zu dem »Oder«-Kreis 835 der- Vergleichs- werks verdoppelt wird, was einer Multiplikation mit einheit (vgl. Fig. 25). Hierdurch werden die »Und«- zwei entspricht.
Kreise 827 bis 834 freigegeben, um die erste Ziffer Dieser Vergleich der ersten Ziffer des MuItides
Multiplikators in die Vergleichseinheit einzu- 70 plikators wird so lange fortgesetzt, bis nach mehreren
Arbeitsspielen, in denen jedesmal der ersten Multiplikatorziffer eine Eins hinzugefügt wird, die Gleichheit
mit Neun erreicht ist. Wenn dies der Fall ist, entsteht an dem die Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis
776 der Vergleichsvorrichtung ein Impuls, der dem »Und«-Kreis 931 zugeführt wird. Dafür wird
von dem die Ungleichheit anzeigenden Ausgangskreis 880 der Vergleichseinrichtung kein Impuls abgegeben,
so daß die »Und«-Kreise 932 und 933 gesperrt
»Oder«-Kreis 944 an den Zähler 955 bis 957 gegeben,
der daraufhin um einen Schritt weitergeschaltet wird und die Nummer derjenigen Multiplikatorziffern zählt,
die bei der Durchführung des Multiplikationsprozesses bereits abgearbeitet worden sind. Am Ende der
fünften Zählung, die anzeigt, daß alle fünf Stellen des Multiplikators abgearbeitet worden sind, wird
der Trigger 955 durch den Trigger 957 »aus«- geschaltet. Gleichzeitig wird auch der Multiplikations
bleiben. Der »Und«-Kreis 931 leitet daraufhin einen io Trigger 929 durch den Trigger 957 in den »Aus«-
Vorzeichenimpuls von dem Adressen-Ring an die drei Zustand übergeführt. Hierbei ist zu beachten, daß
»Und«-Kreise 941, 942 und 943 weiter. Wenn der kurz vor dem T4-Impuls, der zuletzt den Zähler 955
Register-Vorzeichen-Trigger 890 »ein«-geschaltet ist, bis 957 weitergeschaltet und damit den Übergang des
leitet der »Und«-Kreis 941 einen /-Teilbereich-Impuls Triggers 929 in den »Aus«-Zustand verursacht hat,
über seinen Ausgangskreis 94I0 zu dem Komplement- 15 das dreizehnstellige Register in den C-, O-, T1-, T2-
»Oder«-Kreis 695 des Addierwerks weiter, der dar- und T3-Teilbereich-Intervallen über den »Oder«-Kreis
aufhin die jetzt im Addierwerk stehende Neun in eine 935 um fünf Schritte weitergeschaltet worden ist, um
Null umwandelt, da sich der Vorzeichen-Trigger im die acht höchsten Stellen des Produktes in dem acht-
»Ein«-Zustand befindet und somit anzeigt, daß das stelligen Register aufzuzeichnen. Die letzten fünf
in dem Register stehende Partialprodukt seine wahre 20 Stellen des Produktes gehen verloren, wenn der
Form hat. Befindet sich dagegen der Vorzeichen- »8-bis-13«-Trigger unmittelbar darauf im P1-TeU-Trigger
890 im »Aus«-Zustand, wird der »Und«- bereich der Vorzeichenintervalle über den »Und«-
Kreis 941 nicht freigegeben, und die im Addierwerk Kreis 805a »aus«-geschaltet wird. Diese »Aus«-
stehende Neun wird nicht komplementiert. Schaltung erfolgt, wenn der Rechen-Trigger 115 wie
Der »Und«-Kreis 934 gibt nun an den das Register 25 folgt »ein«-geschaltet wird.
weiterschaltenden »Oder«-Kreis 937 fünf Teilbereich- Wenn der Multiplikations-Trigger 929 in der be-
impulse, nämlich einen C-, einen O-, einen T1-, einen schriebenen Weise »aus«-geschaltet wird, entsteht an
T2- und einen T3-Impuls, die das Register um fünf seinem Ausgangskreis 9290 ein Spannungsabfall, der
Schritte weiterschalten und damit die erste Ziffer des auf den »Oder«-Kreis 114 der Programmsteuereinheit
Partialproduktes in das Addierwerk einführen. Der 30 der Maschine übertragen wird, um den Rechen-Trigger
»Und«-Kreis 943 gibt daraufhin über seinen Aus- 115 »ein«-zuschalten.
gangskreis 9430 einen T4-Impuls an den Register- Hierdurch wird der Programm-Folge-Wähler er-
Fortschalt-»Oder«-Kreis 937, um das Register einen
weiteren Schritt weiterzuschalten, so daß, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-geschaltet ist, 35
ein P1-ImPuIs über den »Und«-Kreis 942 und dessen
Ausgangskreis 9420 an den Addierwerk-Übertrags- »Oder«-Kreis 797 gelangen kann. Hierdurch wird
über den »Oder«-Kreis 791 sowie den »Und«-Kreis
neut in Tätigkeit gesetzt, um den nächstfolgenden Programmbefehl auszusuchen.
Die Division
Produktes eingeführt. Das dreizehnstellige Register wird im Po-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichengeschaltet
wird. Dieser Divisions-Programmimpuls wird über einen Inverter 882 dem »Oder«-Kreis 885
(vgl. Fig. 26) des ersten Abschnitt-Triggers 886 zugeführt, um letzteren in derselben Weise »ein«-zu-
Der Divisions-Programmbefehl tritt zu einem solchen Zeitpunkt auf, daß eine Division erfolgt,
792 ein Impuls, der einer Eins entspricht, als nor- 40 wenn der Divisor in dem achtstelligen Register gemaler
Übertrag in die Zehnerstelle des Partial- speichert worden ist und wenn der Rechen-Trigger 115
des Programmsteuerkreises der Maschine im Af-Teilbereich
des Vorzeichenunterabschnittes durch den Intervalls und in gleicher Weise im Pg-Teilbereich- über den »Oder«-Kreis 118 sowie den »Und«-Kreis
Zeitpunkt der Ziffernintervalle 1 bis 8 weiterge- 45 120 zugeführten Divisions-Programmimpuls »aus«-
schaltet. Außer der Registerverschiebung findet jedoch zu diesem Zeitpunkt keine weitere Operation
statt. Hierdurch wird die zweite Ziffer des Multiplikators zur Durchführung des Vergleichs in das
statt. Hierdurch wird die zweite Ziffer des Multiplikators zur Durchführung des Vergleichs in das
Addierwerk eingebracht. 50 schalten, wie das vorstehend im Zusammenhang mit
Zu dem Zeitpunkt, in dem der »Und«-Kreis 943 der Erläuterung des Multiplikationsvorganges beschrieben
worden ist. Sowohl die Arbeitsweise dieses Triggers als auch die des »2-bis-12«-Abschnitt-Triggers
906 ist dieselbe, wie die in Verbindung mit
diesen Impuls dem Eingang der im »Ein«-Zustand be- 55 der Multiplikation beschriebene, und bewirkt die in
fmdlichen Seite des ersten Triggers 955 eines Zähl- wahrer Form erfolgende Speicherung des Divisors in
ringes zuführt, der außerdem noch die Trigger 956 den M-Teilbereichen der Trommel,
und 957 enthält. Jeder dieser Trigger wird anfäng- Wenn der »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger 906 in den
lieh in den »Aus«-Zustand geschaltet. Ein »Und«- »Aus«-Zustand übergeht, schaltet er den dreizehnten
Kreis 958 koppelt den einen Eingang und die Aus- 60 Abschnitt-Trigger 962 über einen durch den Divigangskreise
des Triggers 955 mit den beiden Ein- sions-Programmimpuls gesteuerten »Und«-Kreis 963
gangen des Triggers 956, und der Ausgang der im »ein«. Hierdurch wiederum werden die »Und«-Kreise
»Ein«-Zustand befindlichen Seite dieses Triggers ist 964 bis 967 vorbereitet. Der Divisor wird sodann in
mit den beiden Eingängen des Triggers 957 ver- den M-Teilbereichen der übrigen zwölf Ziffernstellenbunden.
Der Ausgang der im »Ein«-Zustand befind- 6g Unterabschnitten des Abschnittes gespeichert. Dies erlichen
Seite dieses Triggers wiederum ist mit dem folgt durch einen Steuerimpuls des Triggers 962, der
Eingang der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des dem dreizehnten Abschnitt-Trigger 910 über den
Triggers 955 verbunden. Auf diese Weise wird, jedes- »Oder«-Kreis 907 sowie dem »Und«-Kreis 908 in dermal
wenn die Vergleichsvorrichtung das Vorliegen selben Weise wie bei der Durchführung der Multieiner
Gleichheit anzeigt, ein T4-Impuls über den 70 plikation zugeführt wird.
das Register mit einem T4-Impuls weiterschaltet,
leitet er auch über seinen Ausgangskreis 9430 einen
T4-Impuls zu einem »Oder«-Kreis 944, der seinerseits
61 62
Der Trigger 776 für das echte Komplement (vgl. tragen und in diesem gespeichert. Hierbei werden die
Fig. 20) ist im /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichen- einzelnen Ziffern des Dividenden im F2-Teilbereich-
intervalls über den »Und«-Kreis 777 rückgestellt Intervall durch über den »Und«-Kreis 756 (vgl.
worden. Die Rückstelle erfolgte kurz vor dem Zeit- Fig. 14) kommende F2-Impulse nacheinander in das
punkt, in dem der Rechen-Trigger 115 im M-Teil- 5 dreizehnstellige Register eingeführt. Nachdem das
bereich des Vorzeichenunterabschnittes auf Grund des dreizehnstellige Register durch den F2-Teilbereich-
Divisions-Programmbefehls »aus«-geschaltet worden Impuls des achten Ziffernstellenunterabschnittes
ist. Der »Und«-Kreis 964 läßt jetzt im Vorzeichen- weitergeschaltet worden ist, werden seine letzten fünf
intervall einen M-Teilbereich-Impuls zu einem »Und«- Stellen mit Nullen aufgefüllt. Die ersten acht Stellen
Kreis 968 passieren. Letzterer ist durch den »Ein«- io des Registers werden mit den acht möglichen Ziffern
Zustand des Triggers 776 freigegeben und leitet seiner- des Dividenden gefüllt, und im Addierwerk steht eine
seits den M-Teilbereich-Impuls zu dem »Oder«-Kreis Null. Hierbei ist zu beachten, daß der Dividend in
775-1 des Triggers 776, der darauf in den »Aus«- wahrer Form in dem dreizehnstelligen Register steht.
Zustand übergeht. Hierdurch wiederum werden die Die durch den »Und«-Kreis 967 weitergeleiteten
einzelnen Ziffern des Divisors in dem Puffer komple- 15 C-Teilbereich-Impulse werden außerdem auch einem
mentiert und nacheinander in das Addierwerk über- »Oder«-Kreis 971 im Eingang des Übertrag-Speicher-
geführt. In letzterem werden sie sodann von dem in Triggers 795 zugeführt, um diesen Trigger »ein«-
wahrer Form in dem dreizehnstelligen Register zuschalten. Dies ist notwendig, weil die Division durch
stehenden Dividenden abgezogen. Gleichzeitig wird eine fortlaufende Subtraktion erreicht wird, bei der
der M-Teilbereich-Impuls über den Ausgangskreis 20 das Vorhandensein des erforderlichen Restes durch
9640 des Kreises 964 einem »Oder«-Kreis 969 (vgl. einen Übertrag gekennzeichnet wird, der am Ende des
Fig. 22 b) zugeführt, der diesen Impuls über den Divisionsschrittes im Trigger 795 verbleibt. Außer-
»Oder«-Kreis 905 den »Oder«-Kreisen 899, 901, 904 dem wird bereits zu Beginn jedes Divisionsprozesses
und 902 zuleitet und damit die Abgabe einer Null an ein derartiger Übertrag benötigt,
die Hauptleitungen 652 bis 659 bewirkt. Weiterhin 25 Der dreizehnte Abschnitt-Divisions-Trigger 962
wird dieser M-Teilbereich-Impuls dem »Oder«-Kreis wird durch einen achten Ziffer-8-Impuls von den
677 des Addierwerks zugeführt, so daß die vorstehend Adressen-Ringen »aus«-geschaltet und schaltet dabei
erwähnte Null in diesem gespeichert wird. Ferner sowohl einen Divisions-Trigger 973 sowie einen ersten
wird der M-Teilbereich-Impuls auch dem »8-bis-13«- Vorzeichen-Trigger 974 »ein«. Der Divisione-Trig-
Register-Trigger 805 zugeleitet, um diesen »ein«-zu- 30 ger 973 bereitet die »Und«-Kreise 975 bis 980 vor und
schalten und damit das fünf- und das achtstellige Re- würde außerdem auch einen »Und«-Kreis 981 vorbe-
gister serienmäßig zwischen Addierwerk und Puffer reiten, wenn dieser nicht durch den im »Ein«-Zustand
zu legen. Schließlich wird der M-Teilbereich-Impuls befindlichen Ausgangskreis des Ziffern-Triggers 974
noch einem »Und«-Kreis 970 zugeführt und von gesperrt gehalten würde.
diesem, wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger 35 Der »Und«-Kreis 975 leitet während des Vorim
»Aus«-Zustand befindet, über seinen Ausgangs- Zeichenintervalls die ihm über den »Oder«-Kreis 972
kreis 97O0 dem »Oder«-Kreis 891 (vgl. Fig. 20) zu- zugeführten vier C-, O-, T1- und ^-Teilbereich-Imgeleitet,
um den Trigger 890 »ein«-zuschalten. Diese pulse an seinen Ausgangskreis weiter. Diese Impulse
Umschaltung des Triggers ist erforderlich, um der werden dem das dreizehnstellige Register weiterschal-Maschine
anzuzeigen, daß die im Register stehende 40 tenden »Oder«-Kreis 937 zugeführt, der das Register
Zahl ihre wahre Form hat. Der »Und«-Kreis 965 daraufhin um vier Schritte weiterschaltet. Außerdem
führt über seinen Ausgangskreis 9650 dem »Oder«- wird das Register erneut im Tg-Teilbereich-Zeitpunkt
Kreis 755' des fünfstelligen Register-Vorzeichen- des Vorzeichenunterabschnittes durch einen von dem
Intervalls vier Teilbereichimpulse, und zwar einen C-, Ausgangskreis 9760 des »Und«-Kreises 976 über den
einen O-, einen T1- sowie einen T2-Impuls zu. Diese 45 »Oder«-Kreis 937 kommenden T3-Impuls weitergeschalten
über den »Oder«-Kreis 972 das fünfstellige schaltet. Hierbei wird der »Und«-Kreis 976 über
Register um vier Schritte weiter. den »Oder«-Kreis 893 entweder von dem Ausgangs-
Der »Und«-Kreis 966 führt sodann über seinen kreis 776^1 des Triggers 776 oder von dem Ausgangs-
Ausgangskreis 9660 dem »Oder«-Kreis 755' des fünf- kreis 795ο.χ des Übertrag-Speicher-Triggers 795 her
stelligen Registers im Vorzeichenintervall einen 5° freigegeben. Das dreizehnstellige Register wird im
Tg-Teilbereich-Impuls zu, um das Register um einen Fg-Teilbereich-Zeitpunkt erneut durch einen über den
weiteren Schritt weiterzuschalten. Hierdurch wird, da »Und«-Kreis 756 (vgl. Fig. 14) zugeführten F2-Im-
zu diesem Zeitpunkt eine Null im Addierwerk steht, puls weitergeschaltet. Wenn das dreizehnstellige Re-
das fünfstellige Register mit Nullen aufgefüllt. So- gister in der beschriebenen Weise um sechs Schritte
wohl das fünf- als auch das achtstellige Register wer- 55 weitergeschaltet wird, gelangt die in der höchsten
den durch einen über den »Und«-Kreis 756 (vgl. Stelle des Dividenden stehende Ziffer in das Addier-
Fig. 14) zugeführten ^-Impuls um einen Schritt werk.
weitergeschaltet, so daß nunmehr in den ersten sechs Der »Und«-Kreis 977 gibt über seinen Ausgangs-Stellen
des dreizehnstelligen Registers Nullen stehen. kreis 977„ M-Teilbereich-Impulse an den Lese-»Oder«-
Der »Und«-Kreis 967 wird durch eine positive 60 Kreis 637 und an den Puffer-Fortschalt-»Oder«-Kreis
Spannung freigegeben, die immer dann an einem 677' ab. Hierdurch werden die einzelnen Ziffern des
seiner Eingänge liegt, wenn der Vorzeichen-Trigger Divisors nacheinander von der Speicherspur der
51 (vgl. Fig. 3) sich nicht im »Ein«-Zustand befindet. Trommel abgelesen und in den Puffer übergeführt.
Im C-Teilbereich-Intervall der Ziffernstellenunter- Der »Und«-Kreis 978 führt über seinen Ausgangsabschnitte 1 bis 8 gibt dieser Kreis daher über seinen 65 kreis 9780 dem »Oder«-Kreis 779 immer dann einen Ausgangskreis 9670 C-Teilbereich-Impulse an den positiven Impuls zu, wenn der Vorzeichen-Trigger 51 Lese-»Oder«-Kreis 637 und den Addierwerk-Fort- sich nicht im »Ein«-Zustand befindet. Auf diese Weise schalt-» Oder «-Kreis 677 ab. Auf diese Weise wird der wird jede von der Speicherspur in den Puffer überin den C-Teilbereichen der Trommel gespeicherte geführte Ziffer des Divisors im O-Teilbereich-Zeit-Dividend Stelle für Stelle in das Addierwerk über- 70 punkt komplementiert; und zwar geschieht diese
Im C-Teilbereich-Intervall der Ziffernstellenunter- Der »Und«-Kreis 978 führt über seinen Ausgangsabschnitte 1 bis 8 gibt dieser Kreis daher über seinen 65 kreis 9780 dem »Oder«-Kreis 779 immer dann einen Ausgangskreis 9670 C-Teilbereich-Impulse an den positiven Impuls zu, wenn der Vorzeichen-Trigger 51 Lese-»Oder«-Kreis 637 und den Addierwerk-Fort- sich nicht im »Ein«-Zustand befindet. Auf diese Weise schalt-» Oder «-Kreis 677 ab. Auf diese Weise wird der wird jede von der Speicherspur in den Puffer überin den C-Teilbereichen der Trommel gespeicherte geführte Ziffer des Divisors im O-Teilbereich-Zeit-Dividend Stelle für Stelle in das Addierwerk über- 70 punkt komplementiert; und zwar geschieht diese
Komplementierung- durch O-Teilbereich-Impulse, die
über den »Und«-Kreis 780 zugeführt werden, der hierzu
durch den »Aus«-Zustand des Triggers 776 freigegeben wird. Jede dieser komplementierten Ziffern
des Divisors wird sodann in das Addierwerk übergeführt, wenn der Puffer im O-Teilbereich-Zeitpunkt
durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 781, des Puffer-Triggers 782 sowie des Addierwerk-Triggers 789
fortlaufend weitergeschaltet wird. Diese Ziffer für
983 entweder von dem Trigger 776 oder dem Übertrag-Speicher-Trigger
795 kommende Spannung freigegeben. Während das dreizehnstellige Register vor
dem letzten Additionsschritt um sechs Schritte weitergeschaltet worden ist, wird es im T3-Teilbereieh-Zeitpunkt
unmittelbar nach dem durch die Sperrung des Kreises 976 verursachten Additionsschritt nicht weitergeschaltet.
Das Register wird daher während des nächsten Fortschaltzyklus nur um fünf Schritte weiter-
Ziffer erfolgende Addition des Divisors zu den Ziffern io geschaltet, wodurch der Dividend um eine Spalte im
der höchsten Stellen des im Addierwerk stehenden Register nach links verschoben wird.
Dividenden ergibt einen Übertrag, der den Übertrag- Nachdem der vorstehend beschriebene Additions-Trigger
794 »ein«-schaltet, wenn der durch diese Ad- schritt unter Bildung eines Übertrages abgeschlossen
dition bewirkte Reduktionsprozeß einen Rest ergibt. worden ist, wird der »Und«-Kreis 979 durch die im
Wenn der im »Ein«-Zustand befindliche Übertrag- 15 »Ein«-Zustand befindlichen Triggers 795 und 776
Trigger 794 im P2-Teilbereich-Zeitpunkt »aus«-ge-
schaltet wird, schaltet er dadurch den Übertrag-Speicher-Trigger 795 ein, um im O-Teilbereich-Zeitpunkt
jedes Ziffernstellenunterabschnittes den Überfreigegeben, so daß er einen Fj-Teilbereich-Impuls im
Vorzeichenintervall passieren läßt. Dieser Impuls wird über den »Oder«-Kreis 944 dem Zähler 955 bis
957 zugeführt, um diesen um einen Schritt weiterzu-
trag in das Addierwerk zurückzuübertragen. Hierbei 20 schalten und damit anzuzeigen, daß eine der fünf
ist zu beachten, das sich der Übertrag-Speicher-Trig- Ziffern des Divisors abgearbeitet worden ist. Weiterger
ursprünglich im »Ein«-Zustand befindet, so daß
eine erste Eins in die Einerstelle des Addierwerks ein
eine erste Eins in die Einerstelle des Addierwerks ein
gebracht wird, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger
ditionsschritt von dem »Und«-Kreis 979 übertragenen Fj-Teilbereich-Impuls weiterleiten kann. Dieser Im-
so daß der in diesem Trigger stehende Übertrag nicht während des
folgenden O-Teilbereich-Intervalls in das Addierhin
wird der Pj-Impuls dem »Oder«-Kreis 775-1 des
Triggers 776 zugeführt und schaltet diesen »aus«.
Darauf wird die Division in der beschriebenen in den O-Teilbereich- und Ziffer-1-Zeitpunkten »aus«- 25 Weise für alle fünf Schritte des Zählers 955 bis 957
geschaltet wird. Wenn die achte Stelle des Divisors durchgeführt. Der letzte dieser Schritte tritt dabei am
und des Dividenden auf diese Weise addiert worden Ende einer in nicht komplementierter Form im Addiersind
und wenn hierbei ein Restbetrag entsteht, wird werk im Anschluß an einen Überzug erfolgenden Adeine
Eins in die höchste Ziffernstelle des Quotienten dition auf. Kurz vor Beendigung des fünften Zähleingeführt.
Diese Einführung erfolgt durch die Tätig- 30 Schrittes des Zählers 955 bis 957 befinden sich die
keit des »Und«-Kreises 981, der im A^orzeichenzeit- beiden Trigger 956 und 957 im »Ein«-Zustand, wopunkt
einen M-Teilbereich-Impuls über seinen Aus- durch der »Und«-Kreis 985 den nach dem letzten Adgangskreis
98I0 weiterleitet. Hierbei wiederum ist zu
beachten, daß der erste Ziffern-Trigger 974 durch den
beachten, daß der erste Ziffern-Trigger 974 durch den
Vorzeichenimpuls ausgeschaltet wird, der in dem 35 puls wird daraufhin über einen »Oder«-Kreis 986
ersten auf die »Ein«-Schaltung dieses Triggers fol- dem »Oder«-Kreis 986' (vgl. Fig. 20) zugeführt, um
genden Abschnitt auftritt und den »Und«-Kreis 981 den Trigger 795 »aus«-zuschalten, so daß der
steuert. Dieser »Und«-Kreis wird sodann durch einen
von dem Ausgangskreis 77O0-1 des zu diesem Zeitpunkt
im »Aus«-Zustand befindlichen Triggers 776 kommen- 40 werk eingeführt wird. Der von dem Kreis 979 überden Impuls sowie durch einen von dem Ausgangskreis tragene Pj-Impuls wird über den »Oder«-Kreis 944 7950 des Übertrag-Speicher-Triggers 795 freigegeben. dem Zähler 955 bis 957 zugeführt, der bei der Durch-Der über den »Und«-Kreis 981 kommende ilf-Teil- führung des fünften Zählschrittes alle Trigger des Zähbereich-Impuls wird im Vorzeichenzeitpunkt des fol- lers »au««-schaltet. Der Zähler-Trigger 957 schaltet genden Abschnittes dem »Oder«-Kreis 791 (vgl. 45 hierbei den Divisions-Trigger 973 »aus«, wodurch der Fig. 20) zugeleitet und sodann durch die Tätigkeit des Divisionsvorgang beendet wird. Der Quotient steht so-Kreises 792 in das Addierwerk eingeführt und weiter- dann für eine weitere, durch den nächsten Programmhin im Vorzeichenintervall durch einen P2-Teilbereich- befehl bestimmte Bearbeitung zur Verfugung. Der Trig-Impuls in das dreizehnstellige Register übertragen. ger 973 gibt bei seiner »Aus«-Scha!tung über seinen
von dem Ausgangskreis 77O0-1 des zu diesem Zeitpunkt
im »Aus«-Zustand befindlichen Triggers 776 kommen- 40 werk eingeführt wird. Der von dem Kreis 979 überden Impuls sowie durch einen von dem Ausgangskreis tragene Pj-Impuls wird über den »Oder«-Kreis 944 7950 des Übertrag-Speicher-Triggers 795 freigegeben. dem Zähler 955 bis 957 zugeführt, der bei der Durch-Der über den »Und«-Kreis 981 kommende ilf-Teil- führung des fünften Zählschrittes alle Trigger des Zähbereich-Impuls wird im Vorzeichenzeitpunkt des fol- lers »au««-schaltet. Der Zähler-Trigger 957 schaltet genden Abschnittes dem »Oder«-Kreis 791 (vgl. 45 hierbei den Divisions-Trigger 973 »aus«, wodurch der Fig. 20) zugeleitet und sodann durch die Tätigkeit des Divisionsvorgang beendet wird. Der Quotient steht so-Kreises 792 in das Addierwerk eingeführt und weiter- dann für eine weitere, durch den nächsten Programmhin im Vorzeichenintervall durch einen P2-Teilbereich- befehl bestimmte Bearbeitung zur Verfugung. Der Trig-Impuls in das dreizehnstellige Register übertragen. ger 973 gibt bei seiner »Aus«-Scha!tung über seinen
Diese Arbeitsweise wird bis zu dem Additions- 50 Ausgangskreis 9730 an den
>-Oder«-Kreis 114 der Proschritt
fortgesetzt, der keinen Übertrag mehr liefert grammsteuereinheit zum Zeichen der Beendigung der
und somit einen Überzug anzeigt. Wenn dieser Fall Division einen Impuls ab, der den Rechen-Trigger
eintritt, wird der »Und«-Kreis 980 mit einem von dem 115 »ein«-schaltet und damit den Programm-Folge-Ausgangskreis
795(,^1 des Übertrag-Speicher-Triggers Wähler anweist, den nächsten Programmbefehl aufzu-
795 (zu diesem Zeitpunkt im »Aus«-Zustand) kommen- 55 suchen. Außerdem wird durch die »Ein«-Schaltung
den Impuls sowie mit einem von dem Ausgangskreis des Triggers 115 der »8-bis-13«-Trigger 805 im
Fj-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes
über den »Und«-Kreis 805„ »aus«-geschaltet.
77O0-1 des ebenfalls noch im »Aus «-Zustand befindlichen
Triggers 776 kommenden Impuls beaufschlagt und läßt darauf während des Vorzeichenintervalls
einen Pj^-Teilbereich-Impuls über den »Oder«-Kreis
983 zu dem »Oder«-Kreis 775 des Triggers 776, der
hierdurch »ein«-geschaltet wird. Der nächste additive Schritt während der folgenden Ziffern 1 bis 8 erfolgt
ohne eine Komplementierung des Divisors im Puffer, so daß der Additionsschritt im Addierwerk mit dem
in wahrer Form vorliegenden Divisor und Dividend vor sich geht. Der Überzug oder Restbetrag des letzten
Reduktionsschrittes wird darauf wieder dem Dividenden hinzugefügt. Weiterhin ist der »Und«-Kreis
Weitere programmgesteuerte Arbeitsvorgänge Der Speichervorgang
Ein »Speicher«-Programmbefehlimpuls wird im Ausgangskreis 268 des Programm-Dekoders erzeugt
und dem in Fig. 22 c dargestellten Speicher-Trigger 990 zugeführt. Bei der hier beschriebenen Maschine
ist die Anordnung dabei derart getroffen, daß ein
976 nicht länger durch eine über den »Oder«-Kreis 70 »Leer«-Programm auf den Speicher-Programmbefehl
folgt, so daß letzterer nur während eines Abschnittintervalls besteht. Wenn der Speicher-Programmimpuls
am Ende des Abschnittintervalls abfällt, schaltet er den Speicher-Trigger 990 »ein«. Der am
Ausgangskreis 99O0 dieses Triggers darauf entstehende
Impuls wird über den »Oder«-Kreis 757 (vgl. Fig. 21) dem »Und«-Kreis 756 zugeleitet, der daraufhin
P2-Teilbereich-Impulse passieren läßt und das Register und das Addierwerk im F2-Teilbereich-Intervall
weiterschaltet. Außerdem wird der Ausgangsimpuls ίο des Triggers 990 den »Und«-Kreisen 991 bis 994 zugeführt.
Der »Und«-Kreis 991 leitet während des Vorzeichenintervalls einen M-Teilbereich-Impuls über
den »Oder«-Kreis 894 (vgl. Fig. 22b) an die »Und«- Kreise 895 und 896 weiter. Wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger
890 (vgl. Fig. 20) im »Aus«- Zustand befindet, läßt der »Und«-Kreis 896 diesen
M-Teilbereich-Impuls zu den »Oder«-Kreisen 897,
898, 901 und 903 gelangen, die daraufhin über die
»Oder«-Kreise 644 bis 651 (vgl. Fig. 14) eine Neun an das Addierwerk abgeben.
Der über den »Und«-Kreis 991 kommende M-Teilbereich-Impuls wird weiterhin auch über denAddierwerk-»Oder«-Kreis
677 der Fortschaltleitung des Addierwerks zugeführt, so daß die vorstehend erwähnte
Neun in demselben gespeichert wird. Befindet sich dagegen der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im
»Ein«-Zustand, wird der von dem »Und«-Kreis 891 übertragene M-Teilbereich-Impuls über den »Oder«-
Kreis 894 sowie den »Und«-Kreis 895 geleitet, so daß eine Null entsteht, die daraufhin im Addierwerk gespeichert
wird.
Der »Und«-Kreis 994 läßt während des Vorzeichenintervalls sowie während der Ziffernintervalle 1 bis 8
C-Teilbereich-Impulse zu dem Schreib-»Oder«-Kreis
676 (vgl. Fig. 17) passieren, so daß die im C-Teilbereich-Zeitpunkt
jedes dieser Ziffernstellenunterabschnitte im Addierwerk stehende Binärzahl in die
C-Teilbereiche der Speicherspur übertragen wird.
Der »Und«-Kreis 992 läßt während eines jeden der Ziffernintervalle 1 bis 8, wenn sich der Übertrag-Speicher-Trigger
795 im »Ein«-Zustand befindet, einen /-Teilbereich-Impuls passieren, der dem Übertrag-Speicher-»Oder«-Kreis
497 zugeleitet wird und einen Übertrag in das Addierwerk einführt und außerdem
den Übertrag-Speicher-Trigger in der beschriebenen Weise zurückstellt.
Der »Und«-Kreis 993 läßt, wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger
im »Aus«-Zustand befindet, Zifrer-l~bis-8-Impulse passieren, die die beiden »Und«-
Kreise 995 und 996 für den Durchgang von M- und Tj-Teilbereich-Impulsen freigeben, die über den
»Oder«-Kreis 997 dem Komplement-»Oder«-Kreis
995 des Addierwerks zugeführt werden. Hierdurch komplementiert das Addierwerk im M-Teilbereich-Zeitpunkt
die ihm von dem Register her zugeführte Binärzahl, die es danach dann wieder im T1-TeU-bereich-Zeitpunkt,
nachdem die komplementierte Zahl im C-Teilbereich-Zeitpunkt auf der Trommel aufgezeichnet
worden ist, rückwandelt. · ·
Auf diese Weise wird bei einer Speicheroperation die in dem Register stehende Binärzahl in das Addierwerk
übertragen und Ziffer für Ziffer in-diesem gespeichert.
Weiterhin wird die Zahl, wenn sie im Register in komplementärer Form gespeichert war, im
Addierwerk in ihre wahre Form rückgewandelt und sodann Ziffer für Ziffer in die C-Teilbereiche der
Speicherspur übertragen. Am Ende des Abschnittintervalls, innerhalb dessen die Zahl auf der Speicherspur
aufgezeichnet worden ist, wird dem Speieher-Trigger 990 ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, der diesen
Trigger »aus«-schaltet und damit den Speichervorgang beendet.
Die Linksverschiebung
Zweck der Linksverschiebung ist es, die Dezimalstellen richtig einzuordnen oder die nebeneinander erfolgende
Speicherung zweier Werte, deren Länge insgesamt acht Stellen nicht überschreitet, zu ermöglichen
oder auch die Löschung der in der höchsten Stelle einer achtstelligen Zahl·, stehende Ziffer zu bewirken.
Dieses Programm beginnt damit, daß die Zahl in dem achtstelligen Register (vgl. Fig. 21) und eine
weitere, nicht gültige Zahl in· dem Addierwerk stehen. Der in Fig. 22 d dargestellte Steuerkreis für die Linksverschiebung
enthält die drei »Und«-Kreise 1000., 1001 und 1002, deren einer Eingang mit dem Ausgangskreis
für die Linksverschiebung 269 des Programm-Dekoders verbunden ist.
Dem »Und«-Kreis 1000 werden außerdem ein Vorzeichen- und ein T3-Teilbereich-Impuls zugeführt. Der
Ausgangskreis 100O0.dieses »Und«-Kreises bildet den
einen Eingang eines »Oder«-Kreises 1003 (vgl.
Fig. 22 b), dessen Ausgangskreis wiederum mit zwei weiteren »Und«-Kreisen 1004 und 1005 verbunden
ist. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 1004 ist in dem —-Register-Ausgangskreis 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers
890 (vgl. Fig. 20) enthalten, während der Ausgangskreis dieses »Und«-Kreises mit
einem Eingang des »Oder«-Kreises 905 zusammenliegt. Der »Und«-Kreis 1005 hat ebenfalls einen zweiten
Eingang, und dieser ist in dem +-Register-Ausgangskreis 89O01 des Register-Vorzeichen-Triggers
890 enthalten. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 1005 enthält ebenfalls den einen Eingang eines
»Oder«-Kreises, und zwar des »Oder«-Kreises 897.
Auf diese Weise wird zu den Vorzeichen- und Tg-Teilbereich-Zeitpunkten ein T3-Teilbereich-Impuls
über den »Und«-Kreis 1000 sowie den »Oder«-Kreis 1003 zu den »Und«-Kreisen 1004 und 1005 übertragen.
Hierbei wird durch die »Und«-Kreise 1004 bzw. 1005, je nachdem ob sich der Register-Vorzeichen-Trigger
im »Ein«- oder »Aus«-Zustand befindet, eine Null oder eine Neun in das Addierwerk
eingeführt. Auf diese Weise wird dem Addierwerk eine Null zugeführt, wenn die in dem achtstelligen
Register stehende Zahl ihre wahre Form hat. Befindet sich diese Zahl dagegen in komplementärer Form im
Register, wird in das Addierwerk eine Neun eingeführt. Der von dem »Und«-Kreis 1000 übertragene
Tg-Impuls wird außerdem dem Addierwerk-»Oder«-
Kreis 677 zugeführt und bewirkt, daß das Addierwerk die ihm zugeführte Null oder Neun speichert. Dem
zweiten Eingang des »Und«-Kreises 1002 wird von dem Ausgangskreis 590' des achten Ziffern-Triggers
59 her eine positive Spannung zugeführt, die mit Ausnahme des achten Ziffernstellenintervalls immer ihren
maximalen Wert hat. Der Ausgangskreis 10020 dieses
»Und«-Kreises enthält den einen Eingang des »Oder«- Kreises 757 (vgl. Fig. 21). Auf diese Weise überträgt
der auf den »Und«-Kreis 1002 folgende »Und«-Kreis 756 zu allen Vorzeichen- und Ziffer-l-bis-7-Zeitpunkten
fVTeilbereich-Impulse, die das achtstellige Register und das Addierwerk weiterschalten. Demgemäß
wird die in dem Addierwerk stehende Null oder Neun zu den Vorzeichen- und i> 2-Teilbereich-Zeitpunkten
dem Eingang des achtstelligen Registers zugeführt, und die in letzterem stehende Zahl wird zu
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den Ziffernzeitpunkten 1 bis 7 über das Addierwerk wieder in das Register zurückgeführt.
Dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 1001 werden O-Teilbereich-Impulse zugeleitet, während
dem dritten Eingang dieses Kreises während aller Zifferstellenintervalle mit Ausnahme des Vorzeichenintervalls
eine positive Spannung zugeführt wird. Hierdurch werden die am Ausgangskreis 100I0 des
»Und«-Kreises 1001 während der Ziffernstelleninter-
dem Register verbleibende Zahl die gewünschte Rechtsverschiebung auf.
Der Abrundungs- und Verschiebungsvorgang
Bei diesem Vorgang wird der niedrigsten Stelle einer in dem achtstelligen Register stehenden Zahl
eine Fünf hinzugefügt und daraufhin jeder aus dieser Addition entstehende Übertrag berücksichtigt und sodann
eine Rechtsverschiebung durchgeführt, um die
valle 1 bis 8 auftretenden O-Teilbereich-Impulse dem io resultierende Ziffer in der niedrigsten Stelle zu löschen.
Der in Fig. 22 f dargestellte Steuerkreis für diesen Vorgang enthält die sieben »Und«-Kreise 1011 bis
1017J die einen gemeinsamen Eingang haben, der mit
dem Ausgangskreis 271 für das Abrundungs- und Verschiebungsprogramm des Programm-Dekoders in
Verbindung steht. Dieser Ausgangskreis 271 enthält auch einen Eingang des »Oder«-Kreises 757 (vgl.
Fig. 21), so daß das achtstellige Register und das Addierwerk in jedem Ziffernstellenintervall durch
Übertrag-»Oder«-Kreis 797 (vgl. Fig. 20) zugeführt,
um im O-Teilbereich-Zeitpunkt jeden während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 8 im Übertrag-Speicher-Trigger
795 gespeicherten Übertrag in das Addierwerk zu übertragen.
Die in dem achtstelligen Register stehende Zahl
wird im P2-Teilbereich-Zeitpunkt während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 7 in der beschriebenen Weise
durch das Addierwerk geschaltet. Im achten Ziffernstellenintervall tritt dagegen keine Weiterschaltung 20 /^-Teilbereich-Impulse weitergeschaltet werden, des Registers ein, so daß die in dem Register ver- Der »Und«-Kreis 1011 hat zwei weitere Eingänge,
wird im P2-Teilbereich-Zeitpunkt während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 7 in der beschriebenen Weise
durch das Addierwerk geschaltet. Im achten Ziffernstellenintervall tritt dagegen keine Weiterschaltung 20 /^-Teilbereich-Impulse weitergeschaltet werden, des Registers ein, so daß die in dem Register ver- Der »Und«-Kreis 1011 hat zwei weitere Eingänge,
denen ein Vorzeichen- und ein M-Teilbereich-Impuls zugeführt werden. Der Ausgangskreis 101I0 dieses
Kreises ist mit dem »Oder«-Kreis 937 (vgl. Fig. 21) verbunden, so daß der im Vorzeichenintervall übertragene
M-Teilbereich-Impuls das achtstellige Register und das Addierwerk weiterschaltet, um die Ziffer der
niedrigsten Stelle der im Register stehenden Zahl in das Addierwerk einzuführen.
Der »Und«-Kreis 1012 weist zwei weitere Eingänge
Der »Und«-Kreis 1012 weist zwei weitere Eingänge
bleibende Zahl die gewünschte Linksverschiebung aufweist.
Die Rechtsverschiebung
Zweck der Rechtsverschiebung ist entweder die richtige Anordnung des Kommas oder wiederum die
nebeneinander erfolgende Speicherung zweier Werte, deren Länge acht Stellen nicht überschreitet, oder aber
die Löschung der in der niedrigsten Stelle einer acht-
ein Vorzeichen- und ein C-Teilbereichvon
den Adressen-Ringen her zugeführt
auf, denen
Impuls
Impuls
werden. Der Ausgangskreis 10120 enthält einen Eingang
der »Oder«-Kreise 899, 900 und 903 (vgl.
stelligen Zahl stehenden Ziffer.
Wie bei der vorstehend beschriebenen Linksverschiebung beginnt auch das Programm der Rechtsverschiebung
damit, daß die Zahl in dem achtstelligen Register
und eine nicht gültige Ziffer in dem Addierwerk stehen. 35 Fig. 22 b), so daß der von dem »Und«-Kreis 1012 im
Der in Fig. 22 e dargestellte Steuerkreis für die Vorzeichenintervall übertragene C-Teilbereich-Impuls
Rechtsverschiebung enthält die drei »Und«-Kreise die Einführung einer binären Fünf in den Puffer be-
1007, 1008 und 1009. Den zweiten Eingängen dieser wirkt. Der Ausgangskreis 10120 enthält weiterhin
»Und«-Kreise werden von den Adressen-Ringen auch einen Eingang des Puffer-» Oder «-Kreises 677',
(vgl. Fig. 3) her Vorzeichenimpulse zugeführt. Der 40 so daß durch den C-Teilbereich-Impuls auch die Spei-
Ausgangskreis 10070 des »Und«-Kreises 1007 enthält cherung der binären Fünf im Puffer veranlaßt wird,
den einen Eingang des »Oder«-Kreises 757 (vgl. Der »Und«-Kreis 1013 enthält drei weitere Ein-
Fig. 21), der den nachfolgenden »Und«-Kreis 756 für gänge, von denen zwei mit Vorzeichen- und C-Teil-
den Durchgang der iVTeilbereich-Impulse freigibt, bereich-Impulsen beaufschlagt werden, während der
die im P2-Teilbereich-Zeitpunkt das achtstellige Re- 45 dritte durch den Ausgangskreis 89O0 des Register-Vor-
gister und das Addierwerk weiterschalten. zeichen-Triggers gesteuert wird. Da sich der Trigger
Einem weiteren Eingang des »Und«-Kreises 1008 890 im »Ein«-Zustand befindet, hat die im Register
wird von den Adressen-Ringen her ein O-Teilbereich- stehende Zahl ihre wahre Form. Der Trigger 776 ist
Impuls zugeführt, so daß während des Vorzeichen- jm /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenintervalls
Intervalls ein O-Teilbereich-Impuls an den Addier- 50 in den »Aus «-Zustand übergeführt worden. Der Aus-
werk-Übertrag-»Oder«-Kreis 797 (vgl. Fig. 20) ge- gangskreis 10130 des »Und«-Kreises 1013 enthält den
langen kann, der die Einführung jedes in dem Über- einen Eingang des »Oder«-Kreises 775-1 (vgl. Fig. 20).
trag-Speicher-Trigger 795 gespeicherten Übertrags in Während des »Ein«-Zustandes des Vorzeichen-
das Addierwerk bewirkt. Triggers 890 kann daher der »Und«-Kreis 1013 im
Einem weiteren Eingang des »Und«-Kreises 1009 55 Vorzeichenintervall einen C-Teilbereich-Impuls überwird
ein Tg-Teilbereich-Impuls zugeführt. Der Aus- tragen, der über den »Oder«-Kreis 775-1 dem Trigger
gangskreis 10090 enthält einen Eingang des »Oder«- 776 zugeführt wird und diesen »ein«-schaltet.
Kreises 1003 (vgl. Fig. 22b), der, je nachdem ob sich
der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Ein«- oder
der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Ein«- oder
im »Aus«-Zustand befindet, über die »Und«-Kreise 60 1014 steht mit dem Ausgangskreis~590' des achten
1004 und 1005 die Einführung einer Null oder Neun Ziffernstellen-Triggers 59 in Verbindung. Am Ausin
das Addierwerk bewirkt. Der Ausgangskreis des
»Und«-Kreises 1009 enthält weiterhin einen Eingang
»Und«-Kreises 1009 enthält weiterhin einen Eingang
Mit dem »Und«-Kreis 1013 arbeitet ein »Und«- Kreis 1014 zusammen. Ein Eingang dieses Kreises
des Addierwerk-»Oder«-Kreises 677, so daß der über
gangskreis 10140 dieses »Und«-Kreises entsteht daher
zu allen Ziffernstellenzeitpunkten mit Ausnahme des achten ein positiver Impuls. Der Ausgangskreis 10140
diesen Kreis gelangende T3-Impuls die Speicherung 65 enthält einen Eingang des Addierwerk-»Oder«-Kreises
der dem Addierwerk zugeführten Null oder Neun be- 779 (vgl. Fig. 20), so daß der von dem »Und«-Kreis
wirkt. Da das Register und das Addierwerk darauf- 1014 kommende positive Impuls den »Und«-Kreisen
hin im P2-Teilbereich-Zeitpunkt unter Steuerung durch 780, 781 und 796 zugeführt wird. Der »Und«-Kreis
den über den »Und«-Kreis 1007 zugeführten Vor- 780 bewirkt, daß die in dem Puffer stehende Zahl im
zeichenimpuls weitergeschaltet werden, weist die in 70 O-Teilbereich-Zeitpunkt komplementiert wird, wenn
sich der Trigger 776 im »Aus«-Zustand befindet. Diese
Zahl entspricht somit bezüglich der Form der im Register stehenden komplementierten Zahl.
Die »Und«-Kreise 781 und 796 bewirken, daß der
Puffer-Trigger 782 auch im O -Teilbereich-Zeitpunkt »eingeschaltet wird. Hierdurch wird die in diesem
Zeitpunkt im Puffer stehende Fünf serienmäßig in das Addierwerk übertragen.
Der »Und«-Kreis 1015 weist zwei weitere Eingänge auf, denen Ziffer-l-bis-8-Impulse und M-Teilbereich-Impulse
derart zugeführt werden, daß die ikf-Impulse
während jedes der Ziffernstellenintervalle 1 bis 8 dem »Oder«-Kreis 969 (vgl. Fig. 22b) und dem Puffer-Fortschalt-»Oder«-Kreis
677' zugeleitet werden. Hierdurch wird während eines jeden der Ziffernstellen-Intervalle
1 bis 8 eine Null in dem Puffer gespeichert. Indem der »Und«-Kreis 1013 den Trigger 776 »aus«-
schaltet oder aber entsprechend dem Schaltzustand des Register-Vorzeichen-Triggers 890 »ein«-geschaltet
läßt, werden diese Nullen komplementiert oder nicht. Durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 1014 werden
diese Nullen sodann der im Register stehenden Zahl während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 7 hinzugefügt,
und im Anschluß daran wird das achtstellige Register zusammen mit dem Addierwerk durch die
von dem »Und«-Kreis 756 übertragenen P2-TeU-bereich-Impulse
weitergeschaltet. Hierzu wird der »Und«-Kreis 756 durch einen dem »Oder«-Kreis 757
zugeführten »Abrundungs- und Verschiebe«-Impuls freigegeben.
Dem »Und«-Kreis 1016 werden Ziffern-8- und C-Teilbereich-Impulse zugeführt, von denen er letztere
über seinen Ausgangskreis 10160 an den »Oder«-Kreis
1003 (vgl. Fig. 22 b) weiterleitet und damit durch die Tätigkeit der »Und«-Kreise 1004 und 1005 in Abhängigkeit
von dem Schaltzustand des Triggers 776 die Einführung einer Null oder Neun in das Addierwerk
bewirkt. Außerdem werden die von dem »Und«- Kreis 1016 übertragenen C-Teilbereich-Impulse noch
dem Addierwerk-» Oder «-Kreis 677 zugeleitet, um die Speicherung dieser Null oder Neun im Addierwerk zu
bewirken. Wenn das achtstellige Register und das Addierwerk durch den nächsten von dem »Und«-Kreis
756 übertragenen P2-Impuls weitergeschaltet werden,
wird die vorstehend erwähnte Null oder Neun in das achtstellige Register übertragen. Hierdurch wird
eine Rechtsverschiebung bewirkt, die zur Löschung der in der niedrigsten Stelle des Registers stehenden
Ziffer führt. Da, wie bereits erwähnt, der niedrigsten Stelle der in dem Register stehenden Zahl eine Fünf
hinzugefügt worden ist, sorgt die vorstehend beschriebene Arbeitsweise der Anordnung dafür, daß
diese Fünf auf jeden Fall addiert wird, gleichgültig, ob die im Register stehende Zahl ihre wahre oder die
komplementäre Form hat.
Dem »Und«-Kreis 1017 werden Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse über zwei seiner Eingänge zugeführt,
die in dem nächsten Abschnitt auftreten, der auf denjenigen Abschnitt folgt, in dem die vorhergehende
Operation stattgefunden hat. Dies hat seinen So Grund darin, daß das »Abrundungs- und Verschiebe«-
Programm sowie auch alle anderen Programme an den Ausgangskreisen des Programm-Dekoders am
Ende des /-Teilbereich-Intervalls auftreten, wenn die Programm-Dekoder-Trigger 225 bis 228 durch den
dazugehörigen »Und«-Kreis 230 geschaltet werden. Auf diese Weise stehen die Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse
in diesem Zeitpunkt zur Verfügung, um zu der abgerundeten und stellenverschobenen Zahl
jeden in diesem Augenblick im Übertrag-Speicher-Trigger 795 (vgl. Fig. 20) stehenden Übertrag zu
addieren. Zu diesem Zweck wird der zu dem Ausgangskreis 10170 des »Und«-Kreises 1017 übertragene
/-Teilbereich-Impuls dem »Oder«-Kreis 797 zugeführt und damit der Übertrag in das Addierwerk eingeführt
und dort der niedrigsten Stelle der abgerundeten Zahl hinzugefügt.
Die Rückstellung des Registers
Der die Rückstellung des Registers steuernde Kreis ist in Fig. 22 g dargestellt. Dieser Kreis enthält die
beiden »Und«-Kreise 1019 und 1020, die einen gemeinsamen
Eingang haben, der mit dem die Rückstellung des Registers bewirkenden Ausgangskreis
272 des Programm-Dekoders in Verbindung steht.
Der »Und«-Kreis 1020 hat zwei weitere Eingänge, von denen der eine mit C-Teilbereich-Impulsen von
den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) beaufschlagt wird, während an den anderen die Spannung des im »Aus«-
Zustand befindlichen Ausgangskreises 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers
890 liegt. Der Ausgangskreis 102O0 dieses »Und«-Kreises enthält den einen Eingang
des Register-Vorzeichen-Trigger-»Odier«-Kreises
891 (vgl. Fig. 20), so daß der zur Freigabe des »Und«- Kreisesl020 im »Ein«-Zustand befindliche Trigger 890
durch den ersten über den »Und«-Kreis gelangenden C-Teilbereich-Impuls »aus«-geschaltet wird. Dem zweiten
Eingang des »Und«-Kreises 1019 werden C-Teilbereich-Impulse
zugeführt. Der Ausgangskreis 10190 dieses »Und«-Kreises enthält einen Eingang des
»Oder«-Kreises 927 (vgl. Fig. 22b). Die von dem »Und«-Kreis 1019 übertragenen C-Teilbereich-Impulse
werden daher über die »Oder«-Kreise 927, 897, 898, 901, 903 und 902 geleitet, um dem Addierwerk
Neunen zuzuführen. Der Ausgangskreis 10190 enthält
weiterhin auch einen Eingang des Addierwerk-»Oder«- Kreises 677, so daß die dem Addierwerk zugeführten
Neunen auch in diesem gespeichert werden. Der die Rückstellung des Registers steuernde Ausgangskreis
272 des Programm-Dekoders ist mit dem Register-Fortschalt-»Oder«-Kreis
757 (vgl. Fig. 21) verbunden, so daß die im Addierwerk gespeicherten Neunen im P2-Teilbereich-Zeitpunkt in das achtstellige Register
übertragen werden, da in diesem Zeitpunkt das Addierwerk und das achtstellige Register durch die
von dem »Und«-Kreis756 (vgl. Fig. 21) übertragenen Po-Teilbereioh-Impulse weitergeschaltet werden. Hierdurch
wird sichergestellt, daß der Register-Vorzeichen-Trigger »aus«-geschaltet wird und das achtstellige
Register zu dem Abschnittintervall mit Neunen füllt, in dem der Programmbefehl für die
Rückstellung des Registers auftritt.
Der Sprungbefehl
Der Programm-Dekoder (vgl. Fig. 8) erzeugt an seinen Ausgangskreisen 273 bis 276 vier Sprungbefehlimpulse.
Zwei dieser Sprungbefehle veranlassen das Springen auf eine positive (+) oder eine negative
(—) Zahl, während die beiden anderen das Überspringen auf zwei besondere Programmbefehle bewirken,
die mit »X« oder »nicht X« bezeichnet sind.
Der Sprungbefehl-Steuerkreis ist in Fig. 28 schematisch dargestellt, die in der in Fig. 29 gezeigten
Weise zusammen mit den Fig. 6 und 8 der Zeichnungen zu betrachten ist.
Der Sprungprogrammbefehl wird abgelesen und in den Eingangs-Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders
in einem gegebenen Abschnittintervall gespeichert. Die Sprungoperation selbst findet dann
während der folgenden drei Abschnittintervalle statt.
Um diesen zeitlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Abschnitten klarzustellen, werden im Rahmen
der folgenden Beschreibung bestimmte Abschnittintervalle als Beispiel ausgewählt.
Es sei angenommen, daß beliebige der vier Sprungprogrammbefehle
während irgendeines der P1- oder P2-Teilbereiche einer beliebigen Ziffernstelle des Abschnitte-Intervalls
abgelesen und in den Eingangs-Triggern des Programm-Dekoders gespeichert werden.
Zu den Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkten, die den Beginn des Abschnitt-3-Intervalls anzeigen,
steht der Sprungbefehlimpuls an einem der Ausgangskreise 273 bis 276 des Programm-Dekoders
während des gesamten Abschnitt-3-Intervalls zur Verfügung und wird einem »Oder«-Kreis 1022 (vgl.
Fig. 28) sowie einem der »Und«-Kreise 1023 bis 1026 zugeführt. Hierbei wird der Sprungbefehl über den
»Oder«-Kreis 1022 einem »Und«-Kreis 1027 zugeführt, der zu den Vorzeichen- und C-Teilbereich-Zeit-
punkten über seinen Ausgangskreis 1027 einen C-Im- 20 ein P1- oder
werden der Sprung-Trigger 1031 »ein«-geschaltet und
damit die »Und«-Kreise 1032 bis 1040, die in den Ausgangskreisen 263 bis 271 des Programm-Dekoders
liegen, gesperrt. Auf diese Weise kann kein weiterer Programmbefehl von dem Programm-Dekoder in die
Maschine gelangen. Auf diese Weise wird, wie aus Fig. 28 ersichtlich, wenn der Pj-P^Programmbefehl
ein »Subtraktions«-Programm darstellt, der Befehl
dann nicht zu den /-Teilbereich- und Vorzeichen-Zeitpunkten des vierten Abschnittes an die Maschine
weitergeleitet, wenn er am Ausgangskreis 265 des Programm-Dekoders auftritt. Vielmehr wird dieser
»Subtraktions«-Befehl über den Kreis 1041 dem »Und«-Kreis 1042 zugeführt, der daraufhin im Vorzeichen-
und /-Teilbereich-Zeitpunkt einen /-Teilbereich-Impuls zu dem Pj-Po-Speicher-Trigger 1043
überträgt, um letzteren »eiiiK-zuschalten. Außerdem
wird während des Abschnitte-Intervalls in den Eingangs-Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders
puls an den Lese-»Oder«-Kreis 637 (vgl. Fig. 14) abgibt.
Hierdurch wird in den Eingang des Puffers entweder ein »X«- oder »Nicht-X«-Befehl eingeführt. Der
»X«-Befehl kann dabei z. B. durch das binäre Äquivalent von Zwei und der »Nicht-X«-Befehl z. B. durch
das binäre Äquivalent von Vier ausgedrückt werden. Der von dem »Und«-Kreis 1027 übertragene C-Teilbereich-Impuls
wird außerdem auch dem Puffer- »Oder«-Kreis 677' zugeführt und veranlaßt damit die
Speicherung des »X«- oder »Nicht-X«-Befehls im Puffer.
Wenn ein »X«-Befehl gespeichert wird, wird die an dem Ausgangskreis 6160' des Puffer-Triggers 616
stehende Spannung dem »Und«-Kreis 1023 zugeführt, während bei der Speicherung eines »N"icht-X«-Befehls
der am Ausgangskreis 6170' des Puffer-Triggers 617'
entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1024 zugeleitet wird. Außerdem wird den »Und«-Kreisen 1023 und
1024 ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, der, wenn ein
P2-Programmbefehl
gespeichert, und
zwar auf Grund eines bestimmten Schaltzustandes der Ziffern-Ring-Trigger 166 bis 174 des Programm-Folge-Wählers.
Dieser Befehl hat folgenden Zweck: Im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des
Abschnittes 5 wird, wie schon erwähnt, der P1-P2-Speicher-Trigger
1043 dann »eins-geschaltet, wenn in dem vorangehenden Abschnitt ein »Subtraktions«-
Sprungprogrammbefehl eingegangen ist. Weiterhin wird die Ausgangsspannung der im »Aus«-Zustand
befindlichen Seite des Sprung-Triggers 1031 dem »Und «-Kreis 1044 zugeleitet, der daraufhin im Vorzeichen-
und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 einen /-Teilbereich-Impuls an den Sprung-Trigger
1045 des dritten Abschnittes überträgt und diesen damit »ein«-schaltet. Der daraufhin am Ausgangskreis
10450 des Triggers 1045 entstehende Impuls
wird dem einen Eingang jedes der »Und«-Kreise 1046 bis 1054 zugeführt. Alle diese »Und«-Kreise haben
einen zweiten Eingang, der, wie dargestellt, in den
»X«- oder ein »Nicht-X«-Sprungbefehl vorliegt, über 40 Ausgangskreisen 263 bis 271 des Programm-Dekoders
einen dieser beiden »Und«-Kreise sowie über einen liegt. Die Ausgangskreise 10460 bis 10540 dieser
»Oder«-Kreis 1029 einem Sprung-OK-Trigger 1030 »Und«-Kreise bilden den einen Eingang der »Oder«-
zugeleitet wird. Hierdurch wird der Trigger am Ende Kreise 1055 bis 1063. Die Ausgangskreise dieser
des achten Ziffernimpulses, der das Ende des dritten »Oder«-Kreise wiederum enthalten einen bestimmten
und den Beginn des vierten Abschnittintervalls kenn- 45 Eingang eines zu den Ziffernstellen-Ring-Triggern 166
zeichnet, »ein«-geschaltet. Wenn der Programmbefehl z. B. »Sprung«-(—) oder »Sprung«-(+) lautet, wird
der am Ausgangskreis 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers
890 (vgl. Fig. 20) entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1025 und der am Ausgangskreis 89O0-1
dieses Triggers entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1026 zugeführt, und einer dieser beiden »Und«-Kreise
überträgt einen dieser Impulse über den »Oder«-Kreis 1029 zu dem Sprung-OK-Trigger 1030. Hierbei wird
für den Fall dieser beiden letztgenannten Programmbefehle der Trigger 1030 in den Ziffernstellen- und
J-Teilbereich-Zeitpunkten des Abschnittes 4 »eingeschaltet.
Diese »Ein«-Schaltung erfolgt, wenn der Sprung-Programmbefehl durch den Programm-Dekoder
beendet wird.
Während des Abschnitt-3-Intervalls kann ein P1-
oder P2-Programmbefehl in den Eingangs-Triggern bis 221 des Programm-Dekoders gespeichert werden,
wenn hierdurch z. B. ein bestimmter Schaltzustand des P1-P2-Triggers 195 (vgl. Fig. 6) erreicht
werden soll.
Darauf klingt im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 4 der anfängliche Sprungprogrammbefehl
an einem der Ausgangskreise 273 bis 174 gehörenden »Und«-Kreises.
Wenn der Abschnitt-3-Trigger 1045 in der beschriebenen Weise »ein«-geschaltet wird, gibt er die
»Und«-Kreise 1046 bis 1045 sowie im Zusammenwirken mit dem Sprung-OK-Trigger 1030 auch die
drei »Und«-Kreise 1065, 1066 und 1067 frei. Auf
diese Weise überträgt zu den Vorzeichen- und C-Teilbereich-Zeitpunkten
des Abschnittes 5 der »Und«- Kreis 1065 einen C-Teilbereich-Impuls über den Inverter
1068 zu den Dioden 1069, die den Ziffern-Ring-Triggern 166 bis 174 sowie dem Pt-.P2-Trigger 195
in derselben Weise zugeordnet sind wie die Rückstelldioden 175 und 197 der Maschinenrückstellung, mit
dem Unterschied jedoch, daß die Dioden 1069 mit den Triggern 166 bis 174 sowie mit dem Pj-Pjj-Trigger
derart verbunden sind, daß alle diese Trigger durch die von dem »Und«-Kreis 1065 übertragenen
C-Teilbereich-Impulse in den »Aus «-Zustand zurückgeschaltet
werden.
Der vorstehend erwähnte Pj-Pjj-Programmbefehl,
der während des Abschnitt-4-Intervalls in den Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders gespeichert
worden ist, steht im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 als Programmbefehl-
bis 276 des Programm-Dekoders ab. Hierdurch wieder 70 impuls an einem bestimmten der Ausgangskreise 263
bis 271 des Programm-Dekoders zur Verfügung. Dieser Programmbefehlimpuls wird über einen der
»Und«-Kreise 1046 bis 1054 sowie der »Oder«-Kreise 1055 bis 1063 einem Eingangs-»Und«-Kreis eines der
Ziffernstellen-Ring-Trigger 166 bis 174 zugeführt. S
Im Vorzeichen- und O-Teilbereich-Zeitpunkt des
Abschnittes 5 überträgt der »Und«-Kreis 1066 über seinen Ausgangskreis 10660 einen O-Teilbereich-Impuls
an den »Oder«-Kreis 211 des Ziffernstellen-Ringes. Dieser O-Teilbereich-Impuls bewirkt zusammen
mit dem vorstehend erwähnten Programmbefehlimpuls die »Ein«-Schaltung eines bestimmten der
Ziffernstellen-Trigger 166 bis 174, so daß der Programm-Folge-Wähler
einen P1- oder P2-Programmbefehl
für die Durchführung der folgenden Sprungoperation auswählen kann. Gleichzeitig gibt der P1-P2-Speicher-Trigger
1043., wenn er sich zu diesem Zeitpunkt im »Ein«-Zustand befindet, den »Und«-Kreis
1067 frei, der daraufhin im Vorzeichen- und O-Teilbereich-Zeitpunkt
des Abschnittes 5 einen O-Teilbereich-Impuls
über seinen Ausgangskreis 10670 an den »Oder«-Kreis 212 abgibt. Dieser Impuls schaltet
den Pj-Pg-Trigger 195 »ein«, so daß entweder ein P2-
oder ein Px-Programm im Zusammenwirken mit den Ziffernstellen-Triggern 166 bis 174 ausgewählt wird.
Auf diese Weise erfolgt die Auswahl des Sprungprogramms während des Ziffernstellenunterabschnittes
und des P1- oder P2-Teilbereiches.
Die Sprungoperation wird zu den Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkten des sechsten Abschnitt-Intervalls
beendet, wenn der Sprung-Trigger 1045 des dritten Abschnittes durch einen von dem »Und«-Kreis
1044 übertragenen /-Teilbereich-Impuls »aus«-geschaltet wird. Durch die »Aus«-Schaltung des Triggers
1045 werden auch der Sprung-Trigger 1031 und der Sprung-OK-Trigger 1030 »ause-geschaltet. Es
können sodann noch beliebig viele Sprungbefehle folgen. Der jeweils letzte Sprungbefehl jedoch dient
immer dazu, die Ziffernstellen-Ring-Trigger 166 bis 174 sowie den P^P^Trigger 195 in den »Ein«- oder
»Aus«-Zustand zurückzuschalten, je nachdem in welchem Zustand sich diese Trigger bei der Ausführung
des ersten Sprungprogrammbefehls befunden haben. Der Programm-Folge-Wähler wählt sodann
den nächsten P1- oder P2-Programmbefehl für die
weitere Bearbeitung der in der Maschine befindlichen Daten aus.
Im Zusammenhang mit dem vorstehend beschriebenen Auisführungsbeispiel der Maschine wurden die
einzelnen Grundrechnungsarten für sich und als gesonderte Funktionen der Maschine behandelt. Im
praktischen Betrieb treten die einzelnen Rechnungsarten jedoch unter Steuerung durch die zur Verfügung
stehenden zweihundertachtzehn Programmbefehle in rascher Folge nacheinander auf, und zwar
in beliebiger Reihenfolge oder gegebenenfalls auch wiederholt.
Weiterhin ist zu der vorstehenden Beschreibung zu bemerken, daß die der Einfachheit halber gewählte geringe
Kapazität der Maschine jederzeit beliebig erweitert werden kann. So können z. B. die Programmbefehle
0 und 14 des Programm-Dekoders zur gleichzeitigen Durchführung verschiedener Operationen mit
ein und demselben Programmbefehl benutzt werden, wie dies mit der Vorrichtung gemäß Fig. 8 bei der
Ausführung des »Subtraktionse-Programmbefehls der Fall ist. Außerdem können auch vorübergehend gespeicherte,
teilweise bearbeitete Daten sowie Teil- und Gesamtsummen in den T1- bis T4-Teilbereichen der
Trommel gespeichert werden.
Claims (4)
1. Magnettrommel-Speichersystem für elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende
Maschinen, bei dem die einzelnen Speicherspuren in mehrere Abschnitte geteilt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die einzelnen Abschnitte (I bis XII) in mehrere Unterabschnitte (+ und
1 bis 8) und diese wiederum in eine Mehrzahl von Teilbereichen (I1 M, C, O usw.) unterteilt sind, in
denen die einzelnen Programmbefehle in einem genau festgelegten Abstand von den ihnen zugehörigen
Daten derart aufgezeichnet werden, daß der Standort der Programmbefehle jeweils durch
den Standort der ihnen zugehörigen Daten bestimmt ist, oder umgekehrt.
2. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte
Stellen der Speichertrommel für die verhältnismäßig langzeitige Speicherung der Programmbefehle
vorgesehen sind, während andere, zwischen diesen Programmbefehl-Speicherstellen liegende
Speicherstellen für die Speicherung der die Informationen darstellenden Daten bestimmt sind, so
daß letztere nahezu fortlaufend in den Speicher eingeführt oder diesem entnommen werden können.
3. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragung von Informationen zu oder von dem Speicher durch bestimmten Speicherstellen zugeordnete
Synchronisierungssignale gesteuert wird.
4. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eingabe und die Ausgabe der Programmbefehle und Daten sowie die Übertragung von Befehlen
und Daten zu und von dem Speicher durch als bistabile Multivibratoren (Trigger) sowie »Und«-
und »Oder«-Kreise ausgebildete Steuerkreise erfolgt, die durch von der Zeitspur der Trommel
kommende Synchronimpulse gesteuert werden.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
© 709 908/219 2.58
Applications Claiming Priority (1)
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