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DE1025649B - Magnettrommel-Speichersystem fuer elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende Maschinen - Google Patents

Magnettrommel-Speichersystem fuer elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende Maschinen

Info

Publication number
DE1025649B
DE1025649B DEI12045A DEI0012045A DE1025649B DE 1025649 B DE1025649 B DE 1025649B DE I12045 A DEI12045 A DE I12045A DE I0012045 A DEI0012045 A DE I0012045A DE 1025649 B DE1025649 B DE 1025649B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trigger
circuit
circle
digit
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI12045A
Other languages
English (en)
Inventor
James Edward Fernekees
Leonard Roy Harper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1025649B publication Critical patent/DE1025649B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F15/00Digital computers in general; Data processing equipment in general
    • G06F15/76Architectures of general purpose stored program computers
    • G06F15/78Architectures of general purpose stored program computers comprising a single central processing unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Magnettrommel-Speichersystem für elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende Maschinen.
Bisher wurden bei Magnettrommel-Speichern einzelne zusammengehörende Ziffern oder Zeichen, in Gruppen, sogenannten »Wörtern« oder »Nachrichten«, zusammengefaßt, ohne Unterschied und ohne besondere Kennzeichnungen gespeichert. Dies erfordert, daß jedes dieser Wörter bzw. jede dieser Nachrichten mit einer Kennziffer oder Adresse versehen sein muß, um sie später im Speicher wieder aufzufinden. Eine derartige Kennziffer oder Adresse weist meistens eine beträchtliche Länge auf, da sie erstens den Standort eines Wortes oder einer Nachricht im Speicher, zweitens die nächste Befehlsadresse und drittens die unmittelbar auszuführenden Befehle enthalten muß. Hierdurch werden oft bis zu zwei Trommelumdrehungen benötigt, bis ein Befehl ausgeführt worden ist. Um diesen unerwünschten Zeitverlust möglichst klein zu halten, bedarf es einer genau durchdachten Programmierung. Aber auch hierdurch läßt es sich nicht vermeiden, daß immer noch eine beträchtliche Zeit während der Ablesung der einzelnen Befehle verlorengeht, da die Maschine während dieses Zeitraumes keine anderen Operationen ausführen kann.
Alle diese Nachteile werden durch das Magnettrommel-Speichersystem gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die einzelnen Abschnitte der Speicherspuren in mehrere Unterabschnitte und diese wiederum in eine Mehrzahl von Teilbereichen unterteilt sind, in denen die einzelnen Programmbefehle in einem genau festgelegten Abstand von den ihnen zugehörigen Daten derart aufgezeichnet werden, daß der Standort der Programmbefehle jeweils durch den Standort der ihnen zugehörigen Daten bestimmt ist, oder umgekehrt. Hierdurch können die sonst erforderlichen umfangreichen und schwierig zu schaltenden Leittafeln der Maschine z. B. durch Lochkarten ersetzt werden, so daß gegebenenfalls erforderliche Programmänderungen einfach durch die Einführung neuer, entsprechend anders gelochter Karten bewerkstelligt werden können. So können z. B. alle Programmbefehle, die die Reihenfolge der einzelnen von der Maschine auszuführenden Operationen angeben, mittels vier »Programm«-Karten und sodann die zu verarbeitenden Daten mittels einer Reihe von »Daten«-Karten in den Speicher eingeführt werden. Jede Änderung des Programms kann dann in einfacher Weise durch die Einführung einer oder mehrerer neuer Programmkarten bewirkt werden, durch die automatisch bestimmte Teile des Programms oder gegebenenfalls auch das gesamte ursprünglich im Speicher befindliche Programm gelöscht und durch ein anderes ersetzt wird.
Nachstehend wird an Hand der Zeichnungen ein Magnettrommel-Speictiersystem
für elektronische Rechen- und
Informationen verarbeitende Maschinen
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Württ), Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. August 1955
James Edward Fernekees,
Wappinger Falls, N. Y. (V. St. A.),
und Leonard Roy Harper,
LaVarenne, St. Hilaire, Seine (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. In den Zeichnungen stellt dar
Fig. 1 einen Magnettrommelspeicher und die dazugehörige Einrichtung zur Erzeugung der Synchronisierimpulse,
Fig. 2 das Blockschema eines Synchronisierimpulsgenerators,
Fig. 3 a und 3 b das Blockschema eines Adressen-Ring-Generators,
Fig. 4 das Blockschema einer Programmsteuereinheit,
Fig. 5 a und 5 b sowie 6 a und 6 b das Blockschema einer Einheit zur Auswahl des Programmablaufs und
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Durchführung von Rechenoperationen einschließt. Wie viele derartige Maschinen arbeitet auch die als Ausführungsbeispiel gewählte in Verbindung mit Lochkarteneinrichtungen, und sowohl die zu verarbeitenden Daten als auch die von der Maschine errechneten Ergebnisse werden auf Lochkarten aufgezeichnet.
Die üblichen Lochkarten enthalten wenigstens zehn Reihen mit je achtzig Spalten, in denen die zu verarbeitenden Daten aufgezeichnet sind, sowie zwei
Fig. 7, wie die Fig. 5 a, 5 b und 6 a, 6 b aneinandergelegt werden müssen, um das gesamte Blockschema zu zeigen,
Fig. 8 das Blockschema eines Programm-Dekoders und
Fig. 9, wie dieser Programm-Dekoder mit der in den Fig. 5 a, 5 b und 6 a, 6 b wiedergegebenen Einheit zusammengeschaltet ist,
Fig. 10, 11 und 12 das Schema der Eingangsmatrix
und den Schreib verstärker der Speicheranordnung und io weitere Reihen mit je achtzig Spalten zur Aufnahme Fig. 13, wie die Fig. 10, 11 und 12 aneinandergelegt von Befehlen, die den Ablauf einer oder mehrerer werden müssen, um das gesamte Blockschema der in Maschinenfunktionen steuern.
den Fig. 10, 11, 12 dargestellten Teile der Speicher- Die als Ausführungsbeispiel gewählte Maschine
anordnung wiederzugeben, arbeitet mit Programmsteuerungs- und Datenkarten,
Fig. 14 und 15 das Schema der Lesevorrichtung und 15 die beide je zwei Reihen für die Aufnahme von Beder Ausgangsmatrix und fehlen zur Steuerung der einzelnen Maschinenfunk
tionen sowie je zehn Reihen für die Aufzeichnung der erforderlichen Daten enthalten.
Mit Hilfe der Programmsteuerungskarten kann die 20 Maschine maximal zweihundertachtzehn aufeinanderfolgende programmgesteuerte Rechenoperationen ausführen. Hierzu werden je zwei von insgesamt vier Karten so zusammen verwendet, daß zweiundsiebzig Spalten der ersten und sechsunddreißig Spalten der
Fig. 16, wie die Fig. 14 und 15 aneinandergelegt werden müssen, um das gesamte Blockschema der in diesen Figuren der Zeichnungen dargestellten Teile der Speicheranordnung zu zeigen,
Fig. 16-1 die Form und den Verlauf von an verschiedenen Punkten dieser Matrix entstehenden Impulsen,
Fig. 17 das Blockschema eines Addierwerkes und
Fig. 18, wie die Fig. 12, 14 und 17 aneinandergelegt 25 zweiten Karte eine erste Gruppe/^ von insgesamt
werden müssen, um zu veranschaulichen, in welcher hundertneun Programmsteuerungsbefehlen ergeben.
Weise die Übertragung einer Nachricht von einem In gleicher Weise ergeben die beiden anderen der vier
Teil des Speichermediums zu einem anderen Teil des- Programmsteuerungskarten eine zweite Gruppe P2
selben durchgeführt wird, von insgesamt hundertneun Befehlen, so daß in allen
Fig. 18-1 die Lage bestimmter Speicherstellen in 30 vier Karten, wie bereits erwähnt, zusammen zweihun-
bezug auf die Schreib- und Leseköpfe der magnetischen dertachtzehn Befehle enthalten sind.
Speicheranordnung, Die von der Maschine zu verarbeitenden Daten sind
Fig. 19 das Blockschema einer Puffereinheit, ebenfalls in Lochkarten enthalten, und zwar werden
Fig. 20 das Blockschema einer Steuereinheit, auf jeder dieser Karten hundertacht Ziffern oder Buch-
Fig. 21a und 21b das Blockschema eines 8stelligen 35 stäben einschließlich des Vorzeichens so aufgezeichnet,
Registers, daß sie einzeln oder gruppenweise verarbeitet werden
Fig. 22 a bis 22 g das Blockschema einer weiteren können.
Steuereinrichtung und Sowohl die Programmsteuerkarten als auch die Fig. 23, wie die Fig. 12, 14, 17, 19, 20, 21a, 21b Datenkarten werden einer handelsüblichen Lochkarten- und 22 a bis 22 g aneinandergelegt werden müssen, um 40 maschine zugeführt, die eine Abfühl- sowie eine Lochzu veranschaulichen, in welcher Weise mit der erfin- vorrichtung enthält. Zuerst werden die Programmdungsgemäßen Vorrichtung Additions- und Subtrak- Steuerungskarten in diese Maschine eingeführt und an tionsprozesse durchgeführt werden können, der Abfühlvorrichtung abgelesen. Hierdurch wird Fig. 24 das Blockschema eines 5stelligen Registers, eine bestimmte Zahl von Programmsteuerungsbefehlen Fig. 25 das Blockschema einer Vergleichsvorrich- 45 zur Behandlung der anschließend mit Hilfe der Datentung, karten in die Maschine eingeführten Daten erzeugt. Fig. 26 a und 26b das Blockschema eines weiteren Die Datenkarten werden ebenfalls an der Abfühlvor-Steuersystems und richtung abgelesen und laufen sodann zur Lochvor-Fig. 27, wie die Fig. 12, 14, 17, 19, 20, 21a, 21b, richtung weiter. Hier wird entweder auf der gerade 22 a bis 22 g, 24. 25 sowie 26 a, 26 b aneinandergelegt 50 .abgefühlten Karte oder auf einer an ihrer Stelle einwerden müssen, um zu veranschaulichen, in welcher geführten neuen Karte das Ergebnis der programm-Weise mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung Multi- gesteuerten Rechenoperation gelocht. Diese Rechenplikations- und Divisionsprozesse durchgeführt wer- operationen werden während der Zeit ausgeführt, in den können, der die Datenkarte von der Abfühleinrichtung zur Fig. 28 das Blockschema einer Steuereinrichtung 55 Lochvorrichtung läuft. Weiterhin werden in diesem für die Durchführung sprunghaft erfolgender Pro- Zeitraum eine oder auch mehrere der folgenden Datengrammänderungen und karten an der Abfühleinrichtung aligelesen, und die auf Fig. 29, wie die Fig. 5a, 5b, 6a, 6b, 8 und 28 an- diesen Karten enthaltenen Daten werden so lange geeinandergelegt werden müssen, um eine Arbeitseinheit speichert, bis die der vorhergehenden Karte entnomder erfindungsgemäßen Vorrichtung zu veranschau- 60 menen Daten verarbeitet worden sind. Ferner können liehen. auch die Ergebnisse einer Rechenoperation gespeichert Bevor jedoch die einzelnen Figuren der Zeichnungen und unter .Steuerung durch das Programm in späteren an Hand der Bezugszeichen erläutert werden, soll zum Rechenoperationen weiterverwendet werden, besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Vorrich- Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel tung vorerst noch eine allgemeine Beschreibung der- 65 werden sowohl die Befehle als auch die zu verrechnenselben durchgeführt werden. den Daten in dezimaler Schreibweise durch arabische Das Hauptanwendungsgebiet der vorliegenden Er- Ziffern dargestellt, die von der Maschine automatisch findung ist das der Informationen verarbeitenden in die entsprechenden Binärziffern umgewandelt wer-Maschinen, und zwar insbesondere solcher Maschinen, den und zur Aufzeichnung der errechneten Ergebnisse bei denen die Bearbeitung der Informationen auch die 70 wieder rückgewandelt werden. Die einzelnen Rechen-
operationen werden durch die Synchronisiereinrich- am unteren Rand des Blocks gekennzeichnet, während
tungen der Maschine selbst gesteuert, während die der dazugehörige Ausgangskreis durch eine direkt über
Eingabe und die Ausgabe der zu verarbeitenden Daten der Eingangsklemme am oberen Rand des Blocks
durch eine zusätzliche Lochkartenmaschine geregelt liegende Klemme gekennzeichnet ist. Die Trigger
werden. Sowohl das Programm als auch die zu ver- 5 werden als im »Ein«-Zustand befindlich bezeichnet,
rechnenden Daten werden einem Magnettrommel- wenn sich die in der Blockdarstellung links liegenden
speicher zugeführt, da diese Art der Speicherung eine Seiten der Kreise in leitendem Zustand befinden. Sind
sehr vielseitige und außerdem leicht zu ändernde Pro- dagegen die rechts liegenden Seiten der Kreise leitend,
grammierung gewährleistet. So kann z. B. das ge- sind die Trigger in ihrem »Aus«-Zustand. Die Trigger
samte Programm in der Zeit geändert werden, in der io werden normalerweise durch ihren Eingangskreisen
die das Programm enthaltenden Karten an der Ab- zugeführte positive oder negative Impulse von einem
fühleinrichtung vorbeilaufen. Dies bedeutet, daß in Zustand in den anderen geschaltet. Lediglich in einem
praxi für eine Änderung des gesamten Programms nur oder zwei Fällen wird die Steuerung der Trigger
etwa 2,5 Sekunden benötigt werden. Da weiterhin durch den Ausgangsklemmen ihrer nichtleitenden
auch die für die Lochung eines neuen Programms be- 15 Seiten zugeführte negative Impulse bewirkt,
nötigte Zeit wesentlich kürzer ist als diejenige, die für Die in der Schaltung verwendeten »Und«- und
die Um- oder Neuschaltung einer Programmsteue- »Oder«-Kreise weisen ebenfalls die für derartige
rungsschalttafel erforderlich ist, bedingt die Pro- Kreise übliche Bauart auf, so daß sich eine nähere
grammierung mittels Lochkarten einen wesentlichen Vorteil. 20
Bei der Verwendung eines Magnettrommelspeichers für die Programmierung und die Durchführung von Rechenoperationen werden die einzelnen Teile des Programms in einer bestimmten Lage zu den zu verBeschreibung erübrigt.
Soweit nicht anders dargestellt, liegen die einzelnen Kreise alle einseitig an Erde, und alleGleichspannungsangaben erfolgen ebenfalls in bezug auf Erdpotential.
Soweit »Und«- und »Oder«-Kreise als durch einen wahlweise an Erde legbaren Eingangskreis gesteuert
rechnenden Daten, die sie betreffen, aufgezeichnet. 25 dargestellt sind, versteht es sich selbstverständlich,
daß dieser Eingangskreis derart mit einer Gleichspannungsquelle in Verbindung steht, daß die Fortschaltung der Kreise auch dann möglich ist, wenn der Eingangskreis nicht mit Erde verbunden ist.
Alle in der folgenden Beschreibung enthaltenen Zeitangaben beziehen sich auf die Stellung der Magnetköpfe in bezug auf bestimmte Teile der Trommeloberfläche. So bedeutet es z. B., daß im »Abschnitt-3«- Zeitpunkt die Leseköpfe einem der Ziffernbereiche des
Adressenangaben oder andere Kennzeichnungen der Befehls- und Rechendaten erübrigen sich somit, da die Daten und die dazugehörigen Befehlsangaben fortlaufend in den Speicherprozeß einbezogen werden.
Der Umfang der Speichertrommel ist in zwölf Ab- 30
schnitte unterteilt, die je eine Kapazität von acht
Ziffernstellen einschließlich des Vorzeichens aufweisen.
Der Raum, den jede dieser Ziffernstellen einschließlich
des Vorzeichens einnimmt, ist in eine Anzahl weiterer
»Teilbereiche«, auf denen sowohl die einzelnen Teile 35 Abschnittes 3 der Magnettrommel gegenüberstehen, des Programms als auch die zu verrechnenden Daten Diese Zeitangabe kann dadurch noch genauer gestaltet in einem vorher festgelegten Abstand aufgezeichnet werden, daß zusätzlich ein Ziffernzeitpunkt angegeben werden, unterteilt; und zwar werden die Programm- wird. Das heißt, daß z.B. im »Ziffer-5 «-Zeitpunkt die und Rechendaten so aufgezeichnet, daß der in einem Leseköpfe dem Bereich der Ziffer 5 des Abschnittes 3 bestimmten Abschnitt stehende Programmteil die in 40 der Magnettrommel gegenüberstehen. Aber auch diese dem nächstfolgenden Abschnitt befindlichen Rechen- Zeitangabe läßt sich noch weiter präzisieren, indem daten steuert. die Ziffernzeitpunkte nochmals in eine Reihe von
Die einzelnen Befehle des Programms liegen somit »Teilbereichen« aufgegliedert werden. So bedeutet es immer um einen Schritt vor denjenigen Daten, deren bei dem hier beschriebenen Beispiel, daß im »Teil-Bearbeitung sie veranlassen. Auf diese Weise ist es 45 bereich-/«-Zeitpunkt die Leseköpfe dem Teilbereich / möglich, in aufeinanderfolgenden Abschnitten ver- der fünften Ziffer des dritten Abschnittes der Tromschiedene und voneinander unabhängige Operationen mel gegenüberstehen. Da die Schreibköpfe, wie dies durchzuführen. So können z. B. während einer Trom- im folgenden noch näher erläutert werden wird, den melumdrehung zwölf aufeinanderfolgende Rechen- Leseköpfen in Richtung der Trommelumdrehung im operationen ausgeführt und die daraus entstehenden 50 Abstand von einem Abschnitt und einem Teilbereich Ergebnisse gespeichert werden. Dies ist dadurch be- folgen, wurden also im Zeitpunkt »Abschnitt 3, dingt, daß der Kartenzvklus als das Zeitintervall gewählt wird, in dem die zu verarbeitenden Daten behandelt werden. Da der Kartenzyklus das längste in
der Maschine auftretende Zeitintervall darstellt, steht 55
somit ein ausreichender Zeitraum für die Durchführung jeder Rechenoperation zur Verfügung. Weiterhin gestattet die Unterteilung der einzelnen Abschnitte in Teilbereiche mit einem Minimum an
Schalt- und Steuerkreisen die schnelle Ausführung 60 Binäräquivalente der Teilwerte 1, 2, 4 und 8 jeder der einzelnen Befehle des Programms sowie die völlige Ziffer auf. Die der Einfachheit halber nicht darge-Änderung der in jedem Abschnitt enthaltenen Pro- stellten Schreib- und Leseköpfe liegen, wie bereits ergrammteile. wähnt, in einem bestimmten Abstand voneinander je-
Um das Verständnis des beschriebenen Ausfüh- weils quer zu den Speicherspuren. Die sich über den rungsbeispiels zu erleichtern, sind alle an sich be- 65 ganzen Umfang der Trommel erstreckenden Speicherkannten Bauelemente sowie Kreise in Blockform dar- spuren sind in zwölf gleich große Abschnitte 1 bis 12 gestellt, und alle diese Teile arbeiten, soweit dies nicht unterteilt. Jeder dieser zwölf Abschnitte ist nochmals ausdrücklich hervorgehoben ist, in der üblichen Weise. in neun gleich große Unterabschnitte + und 1 bis 8, Der Eingangskreis jeder Seite der bistabilen Multi- die das Vorzeichen und die einzelnen Stellen einer vibratorkreise oder »Trigger« ist durch eine Klemme 70 achtstelligen Ziffer aufnehmen, unterteilt. Weiterhin
Ziffer 2, Teilbereich die Schreibköpfe in der Stellung »Abschnitt 2, Ziffer 2, Teilbereich /« der Trommel gegenüberstehen.
In Fig. 1 ist eine Magnettrommel 10 üblicher Bauart schematisch dargestellt. Auf dieser Trommel sind die einzelnen Speicherspuren, wie z. B. 11, 12, 13 und 14, nebeneinanderliegend angeordnet. Wie ersichtlich, nehmen je vier nebeneinanderliegende Spuren die
übertragen, wo sie zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung steht. Hierdurch werden die /-Teilbereiche wieder frei und können die von der Abfühleinrichtung abgelesenen Daten der zweiten Karte aufnehmen. 5 Diese Daten können, sobald die durch das Programm vorgeschriebenen Operationen mit den Daten der ersten Karte durchgeführt und die daraus entstandenen Ergebnisse automatisch in den O-Teilbereichen aufge-
γ. ι zeichnet worden sind, in die C-Teilbereiche übertragen
γ,2 = ZusätzlicheTeilbereiche zur Durchführung von i0 werden. Durch die Übertragung der bearbeiteten Q programmgesteuerten Speicheroperationen 1^ * ' *'■ Λ τ·-·"- -·-■<- ■■ ■-·■ <·-> 1 -
ist jeder dieser Unterabschnitte nochmals in zehn gleich große Teilbereiche aufgegliedert, die ihrer Funktion entsprechend wie folgt bezeichnet sind:
/ = Eingabe-Speicher
M = Multiplikand- oder Divisor-Speicher = Rechenwert-Speicher
= Ausgabe-Speicher
P1Programmbefehl-Speicher (Programmzahlen 1
bis 108)
P9 = Programmbefehl-Speicher (Programmzahlen 109 bis 218)
Daten in die O-Teilbereiche werden nämlich wiederum die C-Teilbereiche frei und können daher inzwischen die in den /-Teilbereichen gespeicherten Daten der zweiten Karte aufnehmen.
15 Bei Anwendung der in den Lochkarten enthaltenen Programmbefehle werden die -Pj-Befehle während einer Trommelumdrehung, beginnend mit der Vorzeichenstelle ± des Abschnittes 12, fortlaufend über die Vorzeichenstellen der restlichen Abschnitte 1 bis 11 aus-
Diese Art der Informations- und Programmspeicherung gestattet unter anderem, die Art der Rechenoperation innerhalb jeder Ziffernstelle zu ändern.
Jeder Teilbereich kann nämlich als selbständige 20 geführt. Während der folgenden Umdrehungen der Speichereinheit angesehen werden und hat als solche Trommel werden dann die in den Stellen der Ziffern 1, eine bestimmte Aufgabe für die betreffende Ziffer. Die 2, 3 ... 8 enthaltenen P1 -Befehle ausgeführt. An-Programmbefehl-Teilbereiche P1 und P2 beeinflussen schließend wird sodann in gleicher Weise die Durchnur einen vollen Abschnitt, und zwar den, der auf den- führung der FVProgrammbefehle abgewickelt; und jenigen Abschnitt folgt, in dem der Programmbefehl 25 zwar betreffen alle diese Programmbefehle die von den enthalten ist. Die Speichervorrichtung kann daher mit /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche übertragenen ihren zwölf Abschnitten während einer Trommel- oder vorübergehend auch in anderen Teilbereichen geumdrehung zwölf verschiedene und voneinander un- speicherten Daten.
abhängige Programmbefehle ausführen, und jeder Die in den O-Teilbereichen gespeicherten Ergebnisse
dieser zwölf Abschnitte kann in seinen neun Unter- 30 werden nach ihrer automatisch erfolgenden Rückwandabschnitten ein achtstelliges »Wort« mit der dazu- lung in Dezimalzahlen der Lochvorrichtung der Lochgehörigen Kennzeichnung aufnehmen. kartenmaschine zur Aufzeichnung zugeführt. Die in Weiterhin weist die Trommel eine Synchronisier- den C- oder O-Teilbereichen stehenden Teil- und Endimpulsspur 15 auf. Diese Spur kann entweder die ergebnisse der Rechenoperationen können zu derselben Form eines Zahnrades haben, dessen einzelne, aus 35 Zeit, wenn dies erwünscht ist, auf Grund entsprechenmagnetischem Material bestehende Zähne so angeord- der Programmbefehle auch noch in den M-, T1-, T2-, net sind, daß sie die Lage bestimmter Unterabschnitte T3- und ^-Teilbereichen gespeichert werden. Die in kennzeichnen, oder aber kann als einfache Speicher- diesen Teilbereichen gespeicherten Ergebnisse können spur ausgebildet sein, auf der die erforderlichen Syn- entweder auch über die O-Teilbereiche der Lochvorchronisierimpulse in entsprechender Weise aufgezeich- 40 richtung oder aber auf Grund entsprechender Pronet sind. Ein dieser Spur zugeordneter Lesekopf gibt
eine sinusförmige Wechselspannung ab, deren Spannungsspitzen synchron mit dem Vorbeilauf eines bestimmten Teilbereiches an den Leseköpfen auftreten.
Ferner ist auf der Trommel 10 eine weitere Synchro- 45
nisierimpulsspur 16 vorgesehen. Diese Spur enthält
jedoch nur einen einzigen magnetischen Zahn 17 bzw.
eine dementsprechende magnetische Aufzeichnung, so
daß von dem dazugehörigen Lesekopf je Trommelumdrehung nur ein einziger Synchronisierimpuls ab- 50
gegeben wird, der den Anfang eines Synchronisierimpulszuges dem Beginn des /-Teilbereiches des Vorzeichenunterabschnittes des Abschnittes 1 zuordnet.
Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel 10
ist so festgelegt, daß die Frequenz der von der Syn- 55 kann, wird im folgenden als »-*τΑκ- oder » — A«-Tmchronisierungsspur 15 abgenommenen Wechselspan- puls bezeichnet. Ein zweiter, dem ersten zwar gleicher, nung annähernd bei 100 kHz liegt.
Bei den vorstehend beschriebenen Speicherverfahren
wird jeder Datenwert einer Lochkarte automatisch in
eine Binärziffer umgewandelt und in einem besonderen 60
/-Teilbereich gespeichert. Jede Stelle einer Information ist einem bestimmten Markierungspunkt in einer
Spalte der Lochkarte zugeordnet, und die Umwandlung in eine binärverschlüsselte Dezimalzahl kennzeichnet diejenige der Spalten, in der die betreffende 65 den Zähnen der Zeitspur 15 gegenübersteht. Die von Stelle enthalten ist. Nachdem die erste Karte abge- dem Lesekopf 20 abgegebene sinusförmige Wechselfühlt und die darauf enthaltenen Daten in annähernd spannung wird dem Verstärker und Begrenzer 21 zufünfunddreißig Trommelumdrehungen in den /-Teil- geführt, an dessen Ausgangskreis 2I0 daraufhin rechtbereichen der Trommel 10 gespeichert' worden sind, eckförmige » —/?«-Synchronisierimpulse mit einer wird die Information automatisch in die C-Teilbereiche 70 Dauer von 5 μεεΰ und" einer Impulsfolgefrequenz von
grammbefehle erneut der Maschine zur Weiterverwendung in bestimmten Rechenoperationen zugeführt werden.
Das allgemeine Steuerungssystem der Speichervorrichtung
1. Der Impulsgenerator für die Teilbereich-Synchronisierungsimpulse
Die Teilbereich-Synchronisierungssignale bestehen aus Impulsen, von denen je einer einem der 1080 Teilbereiche auf der Trommel 10 zugeordnet ist. Einer dieser Synchronisierungsimpulse, der wahlweise als positiver oder negativer Impuls verwendet werden
jedoch diesem gegenüber um 180° in der Phase verschobener, ebenfalls positiver oder negativer Synchronisierungsimpuls wird in folgendem als » + /?«- oder » —/?«-Impuls bezeichnet.
Der Aufbau des Synchronisierimpulsgenerators ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Der Generator enthält einen Lesekopf 20, der in einer Reihe mit den Leseköpfen der Trommel angeordnet ist, jedoch nur
20OkHz entstehen. Diese Impulse werden einem Inverter 23 zugeführt, an dessen Ausgangskreis 230 daraufhin »— A «-Synchronisierimpulse entstehen. Letztere können entweder direkt verwendet oder einem weiteren Inverter 25 zugeleitet werden, an dessen Ausgangskreis 250 dann »+^«-Synchronisierimpulse zur Verfügung stehen. In derselben Weise können auch die » — i?«-Synchronisierimpulse entweder direkt oder über einen Inverter 27, an dessen Ausgang 270 sie als » + ^«-Synchronisierimpulse zur Verfügung stehen, verwendet werden.
Weiterhin werden die »+^«-Impulse auch einem differenzierenden Inverter 26 zugeführt, an dessen Ausgangskreis 260 daraufhin dreieckformige Impulse geringer Dauer entstehen, deren vordere Flanke zeitlieh mit der vorderen Flanke der entsprechenden »+^«-Impulsezusammenfällt. Gleiche dreieckformige Impulse, die jedoch zwischen den differenzierten »+^«-Impulsen auftreten, werden dadurch erzeugt, daß die »+^«-Impulse über einen differenzierenden Inverter 28 geleitet und an dessen Ausgangskreis 280 wieder abgenommen werden.
2. Die Teilbereich-, Ziffernstellen- und Abschnitt-Adressen-Ringe
sowie die nicht synchronisierte Steuerung
Die Speichervorrichtung verfügt über drei Adressen-Ringe, die der Teilbereich-, Ziffernstellen- und Abschnittsunterteilung der Speicherspuren entsprechen. Diese Adressen-Ringe haben die Aufgabe, zu jedem beliebigen Zeitpunkt dem Rechenwerk die jeweilige Stellung der Lese- oder Schreibköpfe in bezug auf die Abschnitte und Unterabschnitte der Speicherspuren anzuzeigen.
Da die Speicherspuren der Trommel in zwölf Abschnitte zu je neun Ziffernstellenunterabschnitten mit wiederum je zehn Teilbereichen aufgegliedert sind, bestehen die Adressen-Ringe aus einem 12stufigen Abschnitt-Ring, einem 9stufigen Ziffernstellen-Ring sowie einem lOstufigen Teilbereich-Ring. Diese Ringe sind in Fig. 3 schematisch dargestellt. Wie ersichtlich, besteht der Teilbereich-Ring aus zehn bistabilen Multivibratorkreisen oder Triggern 40 bis 49. Der Ziffernstellen-Abschnitt-Ring enthält die neun Trigger 51 bis 59 und der Abschnitt-Ring die zwölf Trigger 61 bis 72. Den Eingangskreisen dieser Trigger sind »Und«- Kreise zugeordnet, die dieselben Bezugszeichen wie die Trigger tragen, jedoch mit den Subindizes α und b. Die Trigger sowie die dazugehörigen »Und«-Kreise sind so miteinander verbunden, daß sie einen Zeitschalter bilden.
Die dem Ausgang 250 des Synchronisierimpulsgenerators entnommenen » + ^«-Impulse werden einem Inverter und Begrenzer 74 zugeleitet, an dessen Ausgang 75 die ursprünglich rechteckförmigen Impulse nunmehr als dreieckformige Impulse zur Verfügung stehen. Diese dreieckförmigen Impulse werden einem als Schalter arbeitenden »Und«-Kreis 76 zugeführt und, wenn dieser die Impulse passieren läßt, über den Kreis 760 den Eingängen der zu den Teilbereich-Ring-Triggern 40 bis 49 gehörenden »Und«-Kreise zugeleitet und schalten diese Trigger, beginnend mit dem Trigger 40, fortlaufend in den »Ein«-Zustand. Die Ausgangskreise dieser Trigger sind mit 4O0 bis 490 bezeichnet. Der Ausgangskreis 4O0 ist über den differenzierenden Inverter 50 und dessen Ausgangskreis 5O0 mit den Eingangskreisen der zu den Ziffernstellen-Abschnitt-Triggern 51 bis 59 gehörenden »Und«- Kreise verbunden. Wenn der Teilbereich-Ring die aufeinanderfolgenden Arbeitszyklen, innerhalb deren jeweils einmal der Teilbereich-Trigger 40 »ein«- und »aus«-geschaltet wird, durchläuft, werden bei jedem Übergang dieses Triggers von dem »Aus«- in den »Ein«-Zustand in gleicher Weise die Ziffernstellen-Ring-Trigger 51 bis 59 nacheinander »ein«-geschaltet.
Die Ausgangskreise der Trigger 51 bis 59 sind mit 5I0 bis 590 bezeichnet. Der Ausgangskreis 5I0 des Triggers 51 ist über den differenzierenden Inverter 60 und dessen Ausgangskreis 6O0 mit den Eingangskreisen der zu den Abschnitt-Triggern 61 bis 72 gehörenden »Und«-Kreise verbunden, so daß jedesmal, wenn der Ziffernstellen-Ring einmal durchlaufen ist, der Abschnitt-Ring um einen Schritt weitergeschaltet wird.
Die Ausgangskreise der Trigger 51 bis 59 sind mit 6I0 bis 720 bezeichnet. Der Ausgangskreis 720 ist dem einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 77, der einen Bestandteil eines Synchronisationsstörungen beseitigenden Steuerkreises bildet, zugeordnet. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 77 ist über die Leitung 78 mit einem Ausgangskreis des Triggers 79 verbunden, dessen einer Eingangskreis wiederum über die Leitung 80 mit dem Ausgang eines Verstärker- und Impulsformerkreises 81 in Verbindung steht. Der Eingangskreis dieses Verstärkers ist mit dem Lesekopf 82 verbunden, der in derselben Reihe wie die anderen Magnetköpfe der Trommel über der Synchronisierimpulsspur 16 angeordnet ist. In dem Lesekopf 82 wird durch den magnetischen Zahn 17 zu einem bestimmten, durch die Lage dieses Zahnes festgelegten Zeitpunkt, und zwar wenn der Lesekopf dem /^-Teilbereich der achten Ziffernstelle des zwölften Abschnittes gegenübersteht, bei jeder Umdrehung der Trommel ein Impuls erzeugt, der nach Verstärkung und Begrenzung in dem Verstärker 81 über die Leitung 80 dem Trigger 79 zugeführt wird. Dem zweiten Eingang dieses Triggers wird ein »+^«-Synchronisierimpuls über den Inverter 83 zugeführt, der die Polarität des Synchronisierimpulses umkehrt und außerdem dem Impuls eine Dreieckform gibt.
Diese den Anfang jeder Reihe von Synchronisierungsimpulsen kennzeichnenden Impulse werden als negative Impulse über die Leitung 80 dem Trigger 79 zugeleitet und schalten diesen jedesmal in seinen »Ein«-Zustand. Die Umschaltung dieses Triggers in den »Aus«-Zustand erfolgt durch den nächsten »+^4«- Impuls, der dem zweiten Eingang des Triggers über den Inverter 83 zugeführt wird. Während sich der Trigger 79 im »Ein«-Zustand befindet, gibt er einen negativen Impuls (Kurve A) an den »Und«-Kreis 77 ab, der, wie aus der Fig. 3 a der Zeichnungen ersichtlich, die Diode D1, den Kondensator C1 und den Widerstand R1 enthält. Da diesem »Und«-Kreis gleichzeitig ein von dem Ausgangskreis 720 des Abschnitt-Ringes kommender Impuls (Kurve B), der die Diode D1 während des zwölften Abschnittes sperrt, zugeleitet wird, wird der von dem Trigger 79 kommende negative Synchronisierungsimpuls durch den Widerstand R1 und den Kondensator C1 verhältnismäßig langsam integriert, so daß die Spannung (Kurve C) am Eingangskreis der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des Synchronisationsstörungen beseitigenden Triggers 84 fällt. Wenn diese Spannung etwa ihren niedrigsten Wert zu dem Zeitpunkt erreicht, in dem der Abschnitt-Trigger 72 »aus«-geschaltet wird und damit die Spannung an seinem Ausgang (Kurve B) erniedrigt, sind die an den beiden Elektroden der Diode D1 liegenden Spannungen annähernd gleich, und die Diode führt daher keinen Strom. Wird jedoch der Abschnitt-Trigger 72 entweder zu früh oder zu spät »aus«-geschaltet, tritt der Spannungsabfall an seinem Aus-
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gangskreis zu einem Zeitpunkt auf, in dem die Span- geschaltet wird, eine weitere positive Spannung zu-
nung am Eingangskreis des Triggers 84 wesentlich geführt. Wenn der Trigger 79 durch den nächsten
über dem niedrigsten Wert (Kurve C) liegt. Die vom Verstärker 83 kommenden »—^«-Impuls wieder
Diode D1 wird daher leitend und setzt dadurch die »aus«-geschaltet wird, wird auch der Trigger 84 wie-Spannung am Eingangskreis des Triggers 84 erheb- 5 der in den »Aus «-Zustand geschaltet und der vor-
lich herab, wodurch der Trigger in den »Ein«-Zustand schriftsmäßig synchronisierte Betrieb der Teilbereich-,
geschaltet wird. Ziffernstellen- und Abschnitt-Ringe durch die über den
Wenn der Synchronisationsstörungen beseitigende »Und«-Kreis 76 zugeführten » + ^«-Impulse wieder in
Trigger 84 wegen einer nicht ausreichenden Synchro- Gang gesetzt.
nisation des Abschnitt-Ring-Triggers 72 »ein«-ge- io Auf diese Weise stellt der in der Stellung des schaltet wird, entsteht am Ausgangskreis 85 des Trig- Ρ,-Teilbereiches der achten Ziffernstelle des zwölften gers84 ein negativer Impuls, der dem »Und«-Kreis76 Abschnittes erzeugte Synchronisierungsimpuls sicher, zugeführt wird, der daraufhin keine weiteren »-{-A«- daß der erste Trigger 40 des Teilbereich-Ringes durch Impulse zu dem Teilbereich-Ring gelangen läßt. Der den nächsten von der Spur 16 kommenden, phase-Teilbereich-Ring und damit auch die Ziffernstellen- 15 gedrehten und über die Kreise 74, 76 und 49Ö zuge- und Abschnitt-Ringe werden daraufhin nicht mehr führten » + «-Impuls von seinem »Ein«-in den »Aus«- weitergeschaltet. Diese Unterbrechung des Schalt- Zustand geschaltet wird. Hierdurch wird im Ausvorganges erfolgt ordnungsgemäß, da sie auf der Tat- gangskreis 490 dieses Triggers ein negativer Impuls Sache beruht, daß der Abschnitt-Ring schneller oder erzeugt. Außerdem wird der Synchronisierungsimpuls langsamer geschaltet wird, je nachdem ob die »Aus«- 20 noch über den »Und«-Kreis 40ff, der durch einen an Schaltung des Triggers 72 in bezug auf den Synchro- seinem anderen Eingang liegenden positiven Impuls nisierimpuls von der Spur 16 zu früh oder zu spät vom Ausgangskreis 490 des Triggers 49 freigegeben erfolgt. ist, geleitet und schaltet den Trigger 40 von seinem Wenn die Tätigkeit der Adressen-Ringe in der vor- »Aus«- in den »Ein«-Zustand, wodurch am Ausgangsstehend beschriebenen Weise durch den Trigger 84 25 kreis 4O0 dieses Triggers ein positiver Impuls entsteht, beendet worden ist, müssen die Adressen-Ringe von Die folgenden »+^«-Synchronisierimpulse schal-Hand wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht wer- ten nacheinander die übrigen Teilbereich-Trigger in den, von der aus sie ihre Tätigkeit wieder unter ihrem »Ein«~Zustand, wodurch fortlaufend die Stel-Steuerung durch den Synchronisierungsimpuls der lung der Leseköpfe in bezug auf die einzelnen Teil-Spur 16 aufnehmen können. Die im folgenden be- 30 bereiche der Vorzeichenstelle ± des ersten Abschnitschriebene Rückstellung ist nur dann erforderlich, tes angezeigt wird. Der Vorzeichen-Trigger 51 und wenn die Ringe nicht mehr vorschriftsmäßig synchro- der Trigger 61 des ersten Abschnittes sind zu diesem nisiert sind. Wenn die Ringe dagegen bereits zurück- Zeitpunkt »ein«-geschaltet. Die aufeinanderfolgenden gestellt sind, genügt es, den Schalter 86 zu betätigen, Umläufe des Teilbereich-Ringes schalten nacheinander um die Maschine wieder in Gang zu setzen. Die Rück- 35 die Ziffernstellen-Ring-Trigger in ihren »Ein«-Zustellung der Ringe von Hand erfolgt derart, daß durch stand und zeigen damit fortlaufend die Stellung der Schließen des Schalters 90 von einem Kreis 91 aus Leseköpfe in bezug auf die einzelnen Ziffernstelleneine positive Spannung an den Rückstellkreis 92 ge- Unterabschnitte des Abschnittes 1 an. Desgleichen legt wird. Dieser Rückstellkreis ist über die Dioden schalten die aufeinanderfolgenden Umläufe des Ziffern-93, 95 und 96 mit den einzelnen Triggern der ver- 4° Stellen-Ringes die Abschnitt-Trigger nacheinander in schiedenen Ringe verbunden. Diese Dioden liegen, ihren »Ein«-Zustand und zeigen so fortlaufend die wie dies für die ersten Trigger der einzelnen Ringe Stellung der Leseköpfe in bezug auf die Abschnitte 1 dargestellt ist, zwischen der Rückstelleitung 92 und bis 12 an. Auf diese Weise liefern die Teilbereich-, einem Ausgangskreis jedes Triggers und veranlassen, Ziffernstellen- und Abschnitt-Adressen-Ringe, unter wenn der Schalter 90 geschlossen wird, die »Ein«- 45 Steuerung durch die »+^«-Impulse mit der Bewegung Schaltung der Trigger 40, 51 und 61 sowie die »Aus«- der Trommel synchronisiert, Ausgangsspannungen, die Schaltung aller übrigen Trigger. Die der Rückstell- zu jedem beliebigen Zeitpunkt die genaue Stellung leitung 92 zugeführte Spannung ist annähernd vom der Leseköpfe angeben.
gleichen Betrage wie die am Ausgangskreis eines im Wird jedoch dieser Synchronismus aus irgendeinem
»Aus«-Zustand befindlichen Triggers stehende Span- 50 Grunde gestört, unterbricht der die Synchronisations-
nung. Wenn sich daher der Trigger bei Schließung störungen beseitigende Kreis die Tätigkeit der Adres-
des Schalters 90 in seinem »Ein«-Zustand befindet, sen-Ringe so lange, bis durch eine von Hand erfolgende
wird die Diode leitend und verursacht dadurch ein Rückstellung derselben die vorschriftsmäßige Synchro-
Absinken der an dem Ausgangskreis liegenden Span- nisation in der bereits beschriebenen Weise wieder-
nung. Befindet sich dagegen der Trigger in seinem 55 hergestellt worden ist.
»Aus«-Zustand, wenn die Rückstellspannung an die Auf diese Weise ist es möglich, unter der genauen Leitung 92 angelegt wird, dann besteht keine Span- Steuerung durch die Adressen-Ringe Informationen in nungsdifferenz zwischen den Elektroden der Diode, jeden beliebigen Teilbereich jeder Ziffernstelle jedes und der Trigger verbleibt somit im »Aus«-Zustand. Abschnittes gemäß einem besonderen Programmbefehl Die Rückstellung der Trigger 40, 51 und 61 in ihren 60 einzutragen oder aus diesen zu entnehmen. Gleich- »Ein«-Zustand erfolgt in derselben Weise. zeitig sind die Programmbefehle in bezug auf ihre Nachdem durch die Schließung des Schalters 90 die Lage zu den gespeicherten Daten, zu denen sie geAdressen-Ringe auf die beschriebene Weise zurück- hören, genau gekennzeichnet. Die Maschine arbeitet gestellt worden sind, wird der normalerweise ge- daher zu jedem beliebigen Zeitpunkt mit genauen Proschlossene Schalter 86 ebenfalls von Hand betätigt, 65 grammbefehlen, die alle Teile der auf der Trommel um an den einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 87 gespeicherten Daten betreffen, eine positive Spannung zu legen. Außerdem wird „ ^. _ , ,, , . diesem Und«-Kreis von dem Trigger 79 her über die 3· Die Programmsteuerung der Maschine Leitung 88 in dem Augenblick, in dem dieser Trigger Der Programmsteuerungskreis der Maschine wird durch den Synchronisierungsimpuls der Spur 16 »ein«- 70 durch die Lochkartenmaschine in Gang gesetzt, die
das Programm und die einzelnen Daten von den Karten abfühlt. Wenn der Programmsteuerungskreis im Betrieb ist, bewirkt er automatisch die Übertragung der in den Eingangs- oder /-Teilbereichen des Speichers enthaltenen Information zu den C- oder Rechenwert-Teilbereichen. Im Anschluß daran veranlaßt der Programmsteuerungskreis den Beginn der gemäß den Programmbefehlen ablaufenden Rechenoperationen und bewirkt sodann die Übertragung der in den C-Teilbereichen gespeicherten Resultate in die O- oder Ausgangs-Teilbereiche der Trommel, von wo sie entweder der Lochvorrichtung der Lochkartenmaschine oder auf Grund entsprechender Programmbefehle anderen Teilbereichen der Trommel zugeführt werden können.
Der in der Fig. 4 der Zeichnungen schematisch dargestellte Programmsteuerungskreis der Maschine enthält eine Reihe von Triggerkreisen, die anfänglich über eine nicht dargestellte Rückstelleitung in ihren »Aus«-Zustand geschaltet werden. Dem Eingangskreis 101 des Triggers 100 wird von der Lochkartenmaschine her, wenn die Abfühlung einer Karte beendet ist und die dieser Karte entnommenen Daten bearbeitet werden müssen, ein negativer Impuls zugeführt. Dieser negative Steuerimpuls schaltet den Trigger 100 »ein«, wodurch an dessen Ausgangskreis 102 wiederum ein negativer Impuls entsteht, der einem Eingangskreis des Triggers 103 zugeleitet wird und diesen ebenfalls »ein«-schaltet. Der hierdurch am Ausgangskreis 104 dieses Triggers entstehende positive Impuls wird den Eingangskreisen der beiden »Und«-Kreise 105 und 106 zugeführt. Gleichzeitig werden dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 105 von dem Ausgangskreis 4O0 des Teilbereich-Adressen-Ringes kommende /-Teilbereich-Impulse zugeleitet. Diese /-Teilbereich-Impulse stehen so lange am Ausgang 107 des »Und«-Kreises 105 zur Verfügung, wie der Trigger 103 »eingeschaltet ist.
Wie im folgenden noch näher erläutert werden wird, steuert der Ausgangskreis 107 sowohl die zu den Leseköpfen des Trommelspeichers gehörenden Schaltkreise als auch den Ablauf der Tätigkeit des Addierwerks. Dem zweiten Eingangskreis des »Und«-Kreises 106 werden in derselben Weise C-Teilbereich-Impulse von dem Ausgangskreis 420 des Teilbereich-Ringes her zugeführt und in der Zeit, in der der Trigger 103 »ein«- geschaltet ist, einem Ausgangskreis 108 zugeleitet. Dieser Ausgangskreis 108 steuert, wie dies ebenfalls im folgenden noch näher erläutert werden wird, die zu den Schreibköpfen der Trommel gehörenden Schaltkreise.
Der beim »Em«-Schalten des Triggers 103 an dessen Ausgangskreis 104 entstehende positive Impuls wird außerdem auch über einen »Oder«-Kreis 109 dem einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 110 zugeführt. Dem zweiten Eingang dieses Kreises werden Ziffer-8-Impulse vom Ausgangskreis 590 des Ziffernstellen-Ringes zugeleitet. Auf diese Weise kann, während sich der Trigger 103 im »Ein«-Zustand befindet, der »Und«-Kreis 110 die Ziffer-8-Impulse zu der Fortschaltleitung 111 eines zwölfstufigen Zählringes 112 weiterleiten, dessen Aufbau etwa dem des in Verbindung mit der Fig. 3 beschriebenen Abschnitt-Ringes entspricht. Der Ausgangskreis 113 dieses Zählringes ist mit dem anderen Eingang des Triggers 103 verbunden. Hierdurch wird der Trigger 103 jedesmal, wenn der Zählring 112 zwölf Ziffer-8-Impulse gezählt hat, »aus«-geschaltet. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß der Trigger 103 während des Vorbeilaufs der Lese- und Schreibköpfe an allen zwölf Abschnitten der Trommel »ein«-geschaltet ist. Wie im folgenden noch näher erläutert werden wird, bedingt dies die Übertragung der in den C-Teilbereichen gespeicherten Information in die O-Teilbereiche.
Wenn der Trigger 103 durch den von dem Zählring 112 kommenden Impuls »aus«-geschaltet wird, entsteht an seinem Ausgangskreis 130 ein positiver Impuls, der über den Kathodenverstärker 131 einem Programmsteuerkreis 132 zugeführt wird. Dieser Kreis bewirkt, wie dies im folgenden noch näher beschrieben
ίο werden wird, die Rückstellung des »Programm-Folge-Wählers«. Gleichzeitig entsteht bei der »Aus«-Schaltung des Triggers 103 an dessen Ausgangskreis 104 ein negativer Impuls, der über einen »Oder«-Kreis 114 dem Rechen-Trigger 115 zugeleitet wird und diesen »eine-schaltet. Hierdurch entsteht am Ausgangskreis 116 des letztgenannten Triggers ein positiver Impuls, der dem vorstehend erwähnten Programm-Folge-Wähler zugeführt wird. Hierdurch wiederum wird die Durchführung der programmgesteuerten Rechenoperationen in Gang gesetzt und so lange fortgeführt, bis durch die Rechenoperationen selbst oder durch den Programm-Dekod-er ein positiver »Multiplikations«- (Kreis 266), »Divisions«- (Kreis 267) oder ein »Ende-des-Programms«- (Kreis 278) Impuls erzeugt und über den »Oder«-Kreis 118 dem Eingangskreis 119 des »Und«-Kreises 120 zugeführt wird. Dem zweiten Eingang dieses »Und«-Kreises werden darauf von dem Ausgangskreis 5I0 des Ziffernstellen-Ringes her Vorzeichenimpulse zugeführt, während dem dritten Eingang dieses Kreises von dem Ausgangskreis 4I0 des Teilbereich-Ringes her ikf-Teilbereich-Impulse zugeleitet werden. Es gelangen also gleichzeitig der von dem »Oder«-Kreis 118 kommende Impuls sowie der von dem Ausgangskreis 5I0
abgegebene Vorzeichenimpuls und der von dem Ausgangskreis 4I0 kommende M-Teilbereich-Impuls an den »Und«-Kreis 120. Hiervon wird der ikf-Teilbereich-Impuls von dem »Und«-Kreis 120 durchgelassen und dem anderen Eingangskreis des Rechen-Triggers 115 zugeführt, wobei die rückwärtige Front dieses Impulses den Trigger »aus«-schaltet.
Hierdurch entsteht am Ausgangskreis 116 des Triggers 115 ein negativer Impuls, der dem einen Eingang des »Und«-Kreises 121 zugeführt wird. Dieser Impuls kann immer dann den »Und«-Kreis 121 passieren, wenn dessen zweiten und dritten Eingangskreis 266 und 267 ein positiver Impuls zugeführt wird, der mit Ausnahme des Vorliegens eines Multiplikations- oder Divisionsprogramms immer zur Verfügung steht.
Wenn dieser negative Impuls von dem »Und«-Kreis 121 durchgelassen wird, wird er von dessen Ausgangskreis 123 aus dem Eingangskreis der gesperrten Seite des die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereichen bewirkenden Triggers 124 zugeführt. Hierdurch wird dieser Trigger »ein«-geschaltet, und an seinem Ausgangskreis 125 entsteht ein positiver Impuls, der je einem Eingangskreis der beiden »Und«-Kreise 126 und 127 zugeleitet wird.
Weiterhin werden auch die von dem Ausgangskreis 420 des Teilbereich-Ringes kommenden C-Teilbereich-Impulse dem »Und«-Kreis 126 zugeleitet und gelangen über diesen und dessen Ausgangskreis 128 zu der Fortschaltleitung des Addierwerkes und zu den Lesekreisen der Maschine. Hierdurch wird, wie nachstehend noch näher erläutert werden wird, die Übertragung der in den C-Teilbereichen der Trommel gespeicherten Information in das Addierwerk bewirkt. Dem anderen Eingangskreis des »Und«-Kreises 127 werden von dem Ausgangskreis 430 des Teilbereich-Ringes her Ö-Teilbereich-Impulse zugeleitet, die über den Ausgangskreis
129 des »Und«-Kreises den Schreibkreisen der Maschine zugeführt werden. Wenn die Schreibkreise freigegeben werden, übertragen sie die in dem Addierwerk stehende Information zu den O-Teilbereichen der Speichertrommel, von wo aus die Information entweder der Lochvorrichtung der Tabelliermaschine oder aber, falls das Rechenprogramm dies vorschreibt, anderen Teilen der Rechenmaschine zugeführt werden kann.
Der am Ausgangskreis 125 des Triggers 124 entstehende positive Impuls wird außerdem auch dem zweiten Eingang des »Oder«-Kreises 109 und über letzteren dem einen Eingangskreis des »Und«-Kreises 110 zugeführt. Hierdurch können die Ziffer-8-Impulse in der vorstehend beschriebenen Weise zu dem Zählring 112 gelangen, der darauf erneut zwölf dieser Impulse zählt, und danach über seinen Ausgangskreis 113 einen negativen Impuls an den zweiten Eingangskreis des Triggers 124 legt und letzteren damit »aus«- schaltet. Daß der Zählring 112 jeweils zwölf Ziffer-8-Impulse abzählen muß, stellt sicher, daß der Trigger 124 so lange im »Ein«-Zustand verbleibt, bis die Lese- und Schreibköpfe alle zwölf Sektoren der Speichertrommel erfaßt haben und somit die gesamte in den C-Teilbereichen stehende Information in einen dazugehörigen O-Teilbereich der Trommel übertragen worden ist. Durch den Übergang in den »Aus«~Zustand beendet der Trigger 124 die über die »Und«- Kreise 126 und 127 erfolgende Weiterleitung der C- und O-Teilbereich-Impulse. Außerdem entsteht beim Übergang des Triggers 124 in den »Aus «-Zustand am Ausgangskreis 125 dieses Triggers ein negativer Impuls, der einem Eingangskreis des Triggers 100 zugeführt wird. Letzterer wird hierdurch abgeschaltet und darauf vorbereitet, auf einen über die Leitung 100 von der Tabelliermaschine her zugeführten Startimpuls einen zweiten Zyklus des Maschinenprogramms in Gang zu setzen.
4. Der Programm-Folge-Wähler
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Die Aufgabe des Programm-Folge-Wählers besteht darin, die Maschinen zu unterrichten, an welcher Stelle der nächste Programmteil zu finden ist. Wie bereits erwähnt, werden die Rechenprogramme so auf der Trommel gespeichert, daß sie zeitlich vor den einzelnen in die Maschine eingegebenen Rechendaten liegen. Die einzelnen Teile des Programms werden Lochkarten entnommen, die von der Abfühleinrichtung einer Tabelliermaschine abgelesen werden. Wie ebenfalls bereits erwähnt, werden die Programmbefehle in den P1- und /^-Teilbereichen der einzelnen Ziffernstellenunterabschnitte der verschiedenen Abschnitte gespeichert. Die einzelnen Befehle werden dabei durch Ziffern gekennzeichnet, die vor der Speicherung der Befehle auf der Trommel in binärer Form dargestellt werden. Ein Programm-Dekoder, der im folgenden noch näher beschrieben werden wird, entschlüsselt diese im Speicher stehenden Programmbefehlsziffern und gibt einen Impuls an einen bestimmten seiner sechzehn Programmsteuerkreise, um anzuzeigen, daß ein bestimmter Programmbefehl auszuführen ist. Der Programm-Folge-Wähler sorgt dabei dafür, daß die gespeicherten Programmbefehle dem Programm-Dekoder in einer bestimmten Reihenfolge zugeführt werden.
Der Programm-Folge-Wähler stellt also sicher, daß dem Programm-Dekoder die Programmbefehle aller in dem P^Teilbereich der in den aufeinanderfolgenden Vorzeichenstellen aller zwölf Trommelabschnitte gespeicherten Programme zugeführt werden. In gleicher Weise werden sodann die .Pj-Teilbereiche aller aufeinanderfolgenden »1«-, »2«- usw. Ziffernstellen aller Abschnitte übertragen, bis die in allen Pj-Teilbereichen enthaltenen Befehle in den Programm-Dekoder übergeführt worden sind. Danach wiederum werden sodann in derselben Weise alle in den P2-TeH-bereichen enthaltenen Programmbefehle von dem Programm-Folge-Wähler zu dem Programm-Dekoder übertragen.
Der Aufbau des Programm-Folge-Wählers ist in den Fig. S und 6 der Zeichnungen dargestellt. Der Wähler enthält einen Abschnitt-Ring (vgl. Fig. 5) und dieser wiederum zwölf Trigger 135 bis 146, die entsprechend dem in Fig. 3 dargestellten Abschnitt-Ring als Zählring angeordnet sind. Dieser Ring, der durch einen über die Rückstelleitung 132 zugeführten positiven Impuls zurückgestellt wird, ist über einzelne Dioden 147 mit den Triggern 135 bis 146 verbunden. Die Rückstellung erfolgt daher in derselben Weise, wie dies in Verbindung mit der Beschreibung des Abschnitt-Ringes gemäß Fig. 3 dargelegt worden ist.
Die Ausgangskreise 1350 bis 1460 der Trigger 135 bis 146 enthalten einen Eingangskreis der zugehörigen »Und«-Kreise 148 bis 159. Der andere Eingangskreis dieser »Und «-Kreise liegt mit den entsprechenden Ausgangskreisen 6I0 bis 720 des Abschnitt-Ringes gemäß Fig. 3 zusammen. Die Ausgangskreise der »Und«- Kreise 148 bis 151 und 152 bis 155 wiederum liegen mit den Eingangskreisen der »Oder«-Kreise 160 bzw. 161 zusammen. Weiterhin liegen die Ausgangskreise der »Und«-Kreisel56 bis 159 mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 162 zusammen, während die Ausgangskreise der »Oder«-Kreise 160 bis 162 die Eingangskreise eines den Ausgangskreis 164 aufweisenden »Oder«-Kreises 163 enthalten.
Durch die Trigger 135 bis 146 werden diejenigen Zeitintervalle angezeigt, in denen Abschnittkoinzidenz mit dem Abschnitt-Ring gemäß Fig. 3 besteht. Während jeder dieser Koinzidenzen lassen die »Und«- Kreise 148 bis 159 die von dem Abschnitt-Ring kommenden Abschnittimpulse I bis XII passieren, die sodann über die »Oder«-Kreise 160 bis 163 dem Ausgangskreis 164 zugeleitet werden. Diese Arbeitsweise der gesamten Abschnittseinheit wird, wie dies im folgenden noch näher erläutert werden wird, durch positive Impulse gesteuert, die der Fortschaltleitung 165 zugeführt werden.
Weiterhin enthält der Programm-Folge-Wähler auch den in Fig. 6 dargestellten Ziffernstellen-Ring, der seinerseits die Trigger 166 bis 174 enthält, die in derselben Weise angeordnet sind, wie dies bei dem in Fig. 3 dargestellten Ziffernstellen-Ring der Fall ist, und die in gleicher Weise durch die Dioden 175 über die Rückstelleitung 132 von dem Programmsteuerungskreis der Maschine her zurückgestellt werden. Die zu den Triggern 166 bis 174 gehörenden Ausgangskreise 1660 bis 1740 liegen mit einem Eingangskreis der »Und«-Kreise 176 bis 184 zusammen. Weiterhin liegen die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 176 bis 179 mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 185 und die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 180 bis 183 mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 186 zusammen. Die Ausgangskreise der »Oder«-Kreise 185 und 186 sowie des »Und«-Kreises 184 wiederum liegen mit den Eingangskreisen eines »Oder«-Kreises 187,, dessen Ausgangskreis das Bezugszeichen 188 trägt, zusammen. Wie bei dem Abschnitt-Ring-Wähler entstehen auch durch die Tätigkeit der Ziffernstellen-Ring-Trigger Zeitintervalle, in denen Ziffernkoinzidenzen mit den von dem Ziffernstellen-Ring gemäß
Fig. 3 zu bestimmten Zeitpunkten abgegebenen Ziffernimpulsen auftreten, und während jeder dieser Koinzidenzen können die von den mit den zweiten Eingängen der einzelnen »Und«-Kreise 176 bis 184 zusammenliegenden Ausgangskreisen 5I0 bis 590 des letztgenannten Ziffernstellen-Ringes kommenden Ziffernimpulse die »Und«-Kreise 176 bis 184 passieren. Jeder dieser Ziffernimpulse läuft sodann über einen oder mehrere der »Oder«-Kreise 185 bis 187 zum Ausgangskreis 188 des Ziffernstellen-Ringes. Dieser Ring enthält die Fortschaltleitung 189, die seine Tätigkeit in folgender Weise steuert:
Der Ausgangskreis 164 des Abschnitt-Ringes sowie der Ausgangskreis 188 des Ziffernstellen-Ringes liegen mit zwei der Eingangskreise eines »Und«-Kreises 190 zusammen, so daß dieser als Röhrenschalter arbeitende Kreis immer nur dann freigegeben wird, wenn an den Kreisen 164 und 188 Abschnitt- und'Ziffernimpulse stehen.
Der in Verbindung mit Fig. 4 beschriebene Kreis 116 der Programmsteuereinheit der Maschine bildet einen dritten Eingang des »Und«-Kreises 190 und gibt diesen Kreis immer dann frei, wenn der Rechen-Trigger 115 der Programmsteuereinheit die Durchführung einer Rechnung fordert. Der vierte Eingangskreis des »Und«-Kreises 190 liegt mit dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreisesl91 zusammen, dessen einer Eingangskreis wiederum mit dem Ausgangskreis eines »Und«- Kreises 192 und dessen zweiter Eingangskreis mit dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 193 zusammen liegt. Ein Eingang des »Und«-Kreises 192 liegt mit dem Ausgangskreis 490 des P^Teilbereich-Triggers 49 des im Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Teilbereich-Ringes zusammen, während der andere Eingang dieses »Und«-Kreises im Ausgangskreis 194 der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite des P1-P2' Triggers 195 liegt. In gleicher Weise liegt ein Eingang des »Und«-Kreises 193 mit dem Ausgangskreis 480 des Pj-Teilbereich-Triggers 48 des im Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Teilbereich-Ringes zusammen, während der andere Eingang dieses »Und«- Kreises im Ausgangskreis 196 der im »Aus «-Zustand befindlichen Seite des P^Pg-Triggers 195 liegt. Dieser Trigger 195 wird anfänglich über die mit der Rückstelleitung 132 verbundene Diode 197 in den »Aus«- Zustand geschaltet.
Immer, wenn an allen vier Eingängen des »Und«- Kreises 190 positive Spannungen liegen, entsteht an dessen Ausgangskreis 198 ein positiver Teilbereichimpuls, und zwar ein Pj-Impuls, wenn sich der Trigger 195 in seinem »Aus«-Zustand befindet, oder aber ein ^-Impuls, wenn der Trigger 195 »eingeschaltet ist. Dieser Teilbereichimpuls wird von dem Ausgangskreis 198 dem einen Eingang eines »Und«-Kreises 199 zugeführt. Dem zweiten Eingang dieses »Und«-Kreises werden von dem Ausgangskreis 260 (vgl. Fig. 2) her differenzierte »+^«-Impulse zugeleitet. Der dem »Und «-Kreis 199 über den Ausgangskreis 198 zugeführte positive Impuls läßt diese »+^«-Impulse über den Ausgangskreis 200 des »Und«-Kreises zu dem Eingang der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite des Koinzidenz-Triggers 201 laufen, der jeweils durch die rückwärtigen Fronten der »+^«-Impulse »ein«-geschaltet wird. Der Ausgangskreis 202 der im »Ein«- Zustand befindlichen Seite des Triggers 201 liegt mit dem einen Eingang eines »Und«-Kreises 203 zusammen. Die übrigen drei Eingänge dieses »Und«-Kreises sind folgende: Der erste Eingangskreis ist der Steuerkreis 116 des Rechen-Triggers, der einen Bestandteil des Programmsteuerkreises der Maschine bildet (vgl.
Fig. 4), der zweite wird durch den Ausgangskreis 430 des O-Teilbereich-Triggers 43 des Teilbereich-Ringes gemäß Fig. 3 gebildet, während der dritte Eingangskreis durch den Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers 51 des Ziffernstellen-Ringes gemäß Fig. 3 gegeben ist.
Auf diese Weise läßt, wenn durch das Programm der Maschine im- Programmsteuerkreis 116 ein positiver Impuls zur Einleitung von Berechnungen erzeugt wird und wenn weiterhin der Koinzidenz-Trigger 201 »ein«-geschaltet wird und damit an seinem Ausgangskreis 202 und an den 0-Teilbereichen der Vorzeichenstelle ein positiver Impuls entsteht, der »Und«-Kreis 203 die O-Teilbereich-Impulse zu seinem Ausgangskreis 204 passieren. Letzterer enthält den einen Eingang eines »Und«-Kreises 205. Dem zweiten Eingang dieses Kreises werden von dem Ausgangskreis 260 des in Fig. 2 dargestellten »^«-Impuls-Generators her differenzierte »+^«-Impulse zugeführt. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 205 enthält die Fortschaltleitung 165 des in Fig. 5 dargestellten Abschnitt-Ringes, und jeder über diesen »Und«-Kreis kommende »+^«-Impuls schaltet die Abschnitt-Ring-Trigger um einen Schritt weiter.
Der Koinzidenz-Trigger 201 wird anfänglich durch die mit der Rückstelleitung 132 verbundene Diode 206 in den »Aus «-Zustand geschaltet. Wenn dieser Trigger durch einen von dem »Und«-Kreis 199 kommenden P1- oder P2-Impuls »ein«-geschaltet worden ist, wird er durch die von dem Ausgangskreis 207 des »Und«-Kreises 208 kommenden » +^«-Impulse wieder »aus«-geschaltet. Dieser »Und«-Kreis hat fünf Eingänge, die folgendermaßen angeordnet sind: Der erste dieser Eingänge liegt mit dem Ausgangskreis 202 des Koinzidenz-Triggers 201 zusammen, der zweite mit dem Ausgangskreis 260 des Generators für die differenzierten »+^«-Impulse (vgl. Fig. 2), der dritte mit dem Ausgangskreis 44„ des T^-Teilbereich-Triggers 44 des Teilbereich-Ringes gemäß Fig. 3, der vierte mit dem Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers 51 des Ziffernstellen-Ringes gemäß Fig. 3 und der fünfte mit dem Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers 115 (vgl. Fig. 4).
Der Einfachheit halber soll im folgenden die voneinander abhängige Arbeitsweise des Programmsteuerkreises der Maschine (vgl. Fig. 4) sowie des Programm-Folge-Wählers (vgl. Fig. 5 und 6) mit dem Zeitpunkt beginnend erläutert werden, in dem die angeschlossene Tabelliermaschine dem Programmbeginn-Trigger 100 einen Startimpuls übermittelt. Durch die »Ein«-Schaltung des Triggers 100 wird auch der die Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103 »ein«-geschaltet, wodurch von letzterem ein negativer Impuls über den Kathodenverstärker 131 der Rückstelleitung 132 zugeführt wird, um in dem Programm-Folge-Wähler alle Abschnitt-Trigger 135 bis 146, alle Ziffernstellen-Trigger 166 bis 174 sowie den die Übertragung von den P1- zu den Po-Teilbereichen bewirkenden Trigger 195 und den Koinzidenz-Trigger 201 zurückzustellen. Dieser negative Impuls wird beendet, wenn der Trigger 103 durch den Zählring 112 wieder »aus«-geschaltet wird. Außerdem schaltet der Zählring zur gleichen Zeit den Rechen-Trigger 115 »aus«, an dessen Ausgangskreis 116 darauf ein positiver Impuls entsteht, der den Beginn der Rechenoperationen einleitet. Dieser positive Impuls wird den »Und«-Kreisen 190, 203 und 208 zugeführt und gibt diese als Röhrenschalter arbeitenden Kreise während der Durchführung der Rechenoperationen frei.
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Da nur der erste Abschnitt-Trigger 135 des Ab- bis von dem »Und«-Kreis 190 für jedes der 108 mögschnitt-Ringes und nur der Vorzeichen-Trigger 166 liehen Pj-Teilprogramme ein Ausgangsimpuls erzeugt des Ziffernstellen-Ringes in ihren »Ein«-Zustand zu- worden ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Ziffernstellenrückgeschaltet werden, werden nur die »Und«-Kreise Ring-Trigger 174 inzwischen »ein«-geschaltet worden 148 und 176 freigegeben, um die von den Adressen- 5 und gibt bei seiner durch den 108ten Pj-Teilprogramm-Ringen (vgl. Fig. 3) kommenden Abschnitt I- und Impuls erfolgenden »Aus«-Schaltung über seinen Aus-Vorzeichenimpulse passieren zu lassen. Da weiterhin gangskreis 1740 einen negativen Impuls an den »Oder«- der Trigger 195 in seinen »Aus«-Zustand zurückge- Kreis 212. Vom Ausgangskreis 213 des »Oder«- schaltet worden ist, wird auch nur der »Und«-Kreis Kreises 212 wird dieser negative Impuls sodann dem 193 freigegeben, um die von dem Pj-Teilbereich- io die Übertragung von den P1- zu den P2-Teilbereichen Trigger 48 des Adressen-Ringes (vgl. Fig. 3) korn- bewirkenden Trigger 195 zugeleitet, der hierdurch menden Pj-Impulse passieren zu lassen. An allen vier »ein«-geschaltet wird. Hierdurch wiederum wird der Eingängen des »Und«-Kreises 190 liegt daher nur »Und«-Kreis 192 für die P2-Teilbereich-Impulse freidann gleichzeitig positive Spannung, wenn durch die gegeben, und die Fortschaltung der Abschnitt- und Pj-Teilbereiche der Vorzeichenstelle des ersten Ab- 15 Ziffernstellen-Trigger erfolgt zu den P,-Teilbereichschnittes der Trommel eine Koinzidenz geschaffen Zeitpunkten in derselben Weise, wie dies vorstehend wird. Nur in diesem Zeitpunkt läßt der »Und«-Kreis im Zusammenhang mit den Pj-Teilbereich-Programmen 190 über seinen Ausgangskreis 198 einen P1-ImPuIs beschrieben worden ist. Wenn der letzte der hundertan den »Und«-Kreis 199 gelangen, worauf letztere acht P2-Programm-Teilbereiche auftritt, vollendet der wiederum den nächsten » + ^«-Impuls passieren läßt, 20 Ziffernstellen-Trigger 174 einen weiteren Arbeitsdessen rückwärtige Front den Koinzidenz-Trigger 201 zyklus und erzeugt damit wiederum einen negativen »ein«-schaltet. Ausgangsimpuls, der den Trigger 195 erneut in seinen Die »Und«-Kreise203 und 205 geben daraufhin, »Aus«-Zustand umschaltet. Etwa zu diesem Zeitpunkt wenn der »Und«-Kreis 203 zu den O-Teilbereich- und wird der Rechen-Trigger 115 (vgl. Fig. 4) durch ein Vorzeichenstellenzeitpunkten freigegeben wird, einen 25 »Ende-des-Programms«-Steuersignal, das von dem -»-K-i«-Fortschaltimpuls an die Fortschaltleitung 165 Ausgangskreis 278 des Programm-Dekoders über den des Abschnitt-Ringes ab. Da der erste Abschnitt- »Oder«-Kreis 104 zugeführt worden ist, »aus«- Trigger 135 »ein«-geschaltet ist und somit der Fort- geschaltet. Hierdurch werden die »Und«-Kreise 190, schaltimpuls den »Und«-Kreis 135a passieren kann, 203 und 208 gesperrt und damit die Tätigkeit: des wird auch der zweite Abschnitt-Trigger 136 »ein«- 30 Programm-Folge-Wählers beendet, geschaltet. Im gleichen Zeitpunkt befindet sich der -^1-. τ^ , 1 zwölfte Abschnitt-Trigger im »Aus«-Zustand. wo- Der Programm-Dekoder durch der »Und«-Kreis 135& den Fortschaltimpuls Die Aufgabe des Programm-Dekoders besteht darin, zur »Aus«-Schaltung des ersten Abschnitt-Triggers die ursprünglich in 1, 2, 4, 8-Darstellung binär ver- 135 passieren lassen kann. Der »Und«-Kreis 148 kann 35 schlüsselt im Speicher stehende Programmbefehldaraufhin nicht mehr die von dem ersten Abschnitt Kennziffer in einen Spannungsimpuls umzuwandeln, kommenden Impulse passieren lassen. Dafür leitet der der Maschine anzeigt, welches Programm durchjetzt jedoch der »Und«-Kreis 149 die von dem Ab- zuführen ist. Die hier als Ausführungsbeispiel beschnitt II der Trommel kommenden Impulse weiter. schriebene Maschine hat eine Kapazität von sechzehn Hierbei ist besonders zu beachten, daß unmittelbar ^o Programmbefehlen. Die den einzelnen Befehlen entnach der Abgabe des Fortschaltimpulses an die Lei- sprechenden Steuerimpulse erscheinen daher an sechtung 165 und insbesondere während des unmittelbar zehn voneinander unabhängigen Ausgangskreisen des darauf folgenden Tj-Teilbereich-Impulses ein Vor- Dekoders. Die einzelnen zur Bezeichnung der verzeichenimpuls über den »Und«-Kreis 208 und dessen schiedenen Programmbefehle dienenden Kennziffern Ausgangskreis 207 zu dem Koinzidenz-Trigger 201 45 sind folgende: gelangen und letzteren »aus«-schalten kann. Der 0 = Ie Trigger 201 ist dann wieder für eine erneute »Ein«- ^ _ δ jjjtjon Schaltung bereit, die durch den nächsten von dem <-, e„v,+,..,i,<.;,,„
Ausgangskreis 198 des »Und«-Kreises 190 bei Vor- ^ _ u„u,vin „»·
.. b ? Tr . .. τ 1 j -^AT. ο = Multiplikation
liegen einer Koinzidenz von Impulsen des zweiten Ab- 50 ^ __ rvvjsjon
schnittes und Vorzeichenimpulsen kommenden Im- 5 = Speicherung
pulsen erfolgt. Die Abschnitt-Trigger werden m der 6 = ^verschiebung
bereits beschriebenen Weise einer nach dem anderen y _ R60^5verschiebung
»eingeschaltet _ 8 = Abrundung und Rechtsverschiebung
tfT mVt ZW04.fte auf.,:?ieSe WeiSe IT" 55 9 = Rückstellung des Registers
geschaltete Abschnitt-Trigger 146 »aus«-geschaltet ^q _ Cnrune· +
wird, entsteht an seinem Ausgangskreis 1460 ein nega- 11 = Snrumr —
tiver Impuls, der über einen »Oder«-Kreis 211 der ^2 = Suche nach —
Fortschaltleitung 189 des Ziffernstellen-Ringes zu- ^n _ cuct,e nacl·, j_ "■
geleitet wird. Hierdurch werden der Vorzeichen- 60 u = s iche des Registervorzeichens
Trigger 166 »aus«- und der erste Ziffernstellen-Tngger 15 ^ Beendigung des Programms 167 »ein«-geschaltet und damit wiederum die »Und«-
Kreise 176 und 177 gesperrt bzw. freigegeben. Die Die in binärer Form auf der Trommel gespeicherten
Fortschaltung des Abschnitt-Ringes tritt nun bei Programmbefehl-Kennziffern stehen, wenn sich die
jeder Koinzidenz des Zeitintervalls der ersten Ziffer 65 Trommel in Bewegung befindet, ständig am Eingang
und dem darauffolgenden Abschnittintervall ein. des Programm-Dekoders zur Verfügung. Die Ein-
Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise wird tragung der Kennziffern in den Dekoder wird durch
fortgesetzt, und das Programm schreitet zu den die von dem Ausgangskreis 198 des »Und«-Kreises
Pj-Teilbereich-Zeitpunkten zuerst von Abschnitt zu 190 des Programm-Folge-Wählers kommenden P1-
Abschnitt und von Ziffernstelle zu Ziffernstelle fort, 70 und Pg-Teilbereich-Impulse gesteuert.
Der Programm-Dekoder ist in der Fig. 8 der Zeichnungen schematisch dargestellt. Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise dieser Einheit der Maschine muß die Fig. 8 in der in Fig. 9 dargestellten Weise zusammen mit den Fig. 5 und 6 betrachtet werden.
Der Dekoder enthält vier binär arbeitende Triggerkreise 218 bis 221, deren Eingänge als »Und«-Kreise ausgebildet und mit denselben Bezugszeichen wie die Triggerkreise bezeichnet sind, mit dem Unterschied jedoch, daß die Bezugszeichen der Eingangskreise durch Subindizes α und b kenntlich gemacht sind. Einer der Eingänge jedes dieser »Und«-Kreise 218a bis 221ß liegt in einer der entsprechenden Hauptleitungen 520 bis 523. Letztere wiederum stellen die Ausgangskreise der Leseverstärker dar und führen immer dann positive Impulse, wenn bei der von der Speichertrommel abgelesenen binären Kennziffer in der 1-, 2-, 4- oder 8-Stelle eine »1« auftritt. Weiterhin liegt einer der Eingänge jedes der »Und«-Kreise 218Ö bis 22Ij, in einer der entsprechenden Hauptleistungen 524 bis 527, die immer dann positive Impulse führen, wenn bei der von der Speichertrommel abgelesenen binären Kennziffer in der 1-, 2-, 4- oder 8-Stelle eine »0« auftritt. Ein zweiter Eingang aller »Und«-Kreise 218ßbis221ö liegt im Ausgangskreis 222 eines »Und«- Kreises 223. Ein Eingang dieses »Und«-Kreises wiederum liegt im Ausgangskreis 198 des Programm-Folge-Wähler-Kreises 190, während ein zweiter Eingang im Ausgangskreis 260 des Generators für die differenzierten » + ^«-Impulse (vgl. Fig. 2) liegt.
Wenn am Ausgangskreis 198 des Programm-Folge-Wählers P1- und P.,-Impulse stehen, kann der nächstfolgende »+^«-Impuls über den »Und«-Kreis 223 zu den Kreisen 218« bis 22I6 gelangen und die Trigger 218 bis 221, je nachdem ob die dem einzelnen Trigger von der Hauptleitung her zugeführte Binärziffer eine »0« oder eine »1« ist, entweder »aus«- oder »einschalten. Die Trigger 218 bis 221 speichern somit vorübergehend die dem ausgewählten P1- oder P2-Programmbefehle entsprechende binäre Programmkennziffer.
Ferner enthält der Programm-Dekoder vier weitere Programmspeicher-Trigger 225 bis 228 mit den als »Und«-Kreisen ausgebildeten Eingangskreisen 225tt bis 228„ und 225Ö bis 2286. Je ein Eingang der »Und«- Kreise 225a bis 228O liegt mit dem Ausgangskreis der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite der entsprechenden Trigger 218 bis 221 zusammen, während je ein Eingang der »Und«-Kreise 225& bis 228j, mit dem Ausgangskreis der im »Ein«-Zustand befindlichen Seite dieser Trigger zusammenliegt, während der andere Eingang aller »Und«-Kreise 225„ bis 228& mit dem Ausgangskreis 229 eines »Und«-Kreises 230 zusammenliegt. Die drei Eingänge dieses »Und«-Kreises sind wie folgt angeordnet: Der erste Eingang liegt mit dem das Rechenwerk steuernden Ausgangskreis 116 des Programmsteuerungskreises der Maschine zusammen, der zweite mit dem Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers 51 des Ziffernstellen-Adressen-Ringes (vgl. Fig. 3), und der dritte liegt mit dem Ausgangskreis 4O0 des /-Teilbereich-Triggers 40 des Teilbereich-Adressen-Ringes zusammen,
Auf diese Weise entsteht am Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers 115 (vgl. Fig. 4), wenn letzterer »ein«-geschaltet wird, um ein Rechenintervall einzuleiten, ein positiver Impuls. Dieser Impuls gibt den »Und«-Kreis 230 frei, so daß dieser während des gesamten Rechenintervalls Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse passieren lassen kann. So werden während der /-Teilbereich-Zeitpunkte der Vorzeichenstelle jedes der zwölf Abschnitte die »Und«-Kreise 225a bis 2286 durch den am Ausgangskreis 229 des »Und«-Kreises 230 entstehenden positiven Impuls freigegeben. Die rückwärtige Flanke dieses Impulses schaltet die Trigger 225 bis 228 »ein« oder »aus«, je nachdem in welchem Zustand sich zu diesem Zeitpunkt ihre zugehörigen Speicher-Trigger 218 bis 221 befinden. Diese Steuerung der Dekoder-Trigger 225 bis 228 wird durch die rückwärtige Flanke jedes /-Teilbereich-Impulses bewirkt, so daß die Schaltung der Dekoder-Trigger 225 bis 228 im Vorzeichen-Z-Teilbereich-Zeitpunkt jedes der zwölf Abschnitte erfolgt; und zwar findet diese Schaltung statt, nachdem die Speicher-Trigger 218 bis 221 die binäre Programmbefehl-Kennziffer während der vorangehenden P1- oder P2~Zeitpunkte der ausgewählten Vorzeichen- oder Ziffernstelle (1 bis 8) des vorangehenden Abschnittes gespeichert haben. Weiterhin behalten die Dekoder-Trigger 225 bis 228, nachdem sie die vorübergehend in den Triggern 218 bis 221 gespeicherte binäre Programm-Kennziffer einmal aufgenommen und gespeichert haben, diese für den restlichen Zeitraum des Abschnittes und außerdem so lange bei, bis die /-Teilbereich-Zeitpunkte des Vorzeichenunterabschnittes des folgenden Abschnittes auftreten.
Die Ausgangskreise der Dekoder-Trigger 225 bis 228 sind mit denselben Bezugszeichen wie die Trigger versehen. Zur Unterscheidung sind diese Bezugszeichen jedoch mit den Subindizes 01 und 02 versehen. Der Subindex 01 dient dabei zur Kennzeichnung der Ausgangskreise der im »Ein«-Zustand befindlichen Seiten, während der Subindex 02 sich auf die Ausgangskreise der im »Aus«-Zustand befindlichen Seiten bezieht. Die acht Ausgangskreise der Dekoder-Trigger 225 bis 228 enthalten die Eingangskreise der »Und«-Kreise 231 bis 238. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die entsprechenden Ausgangskreise 239 bis 246 dieser Trigger positive Impulse abgeben, die bestimmte Kombinationen von Binärziffern darstellen, die zu beliebigen Zeitpunkten in den Dekoder-Triggern 225 bis 228 gespeichert sein können. So entsteht z. B. der am Ausgangskreis 239 des »Und«-Kreises231 auftretende positive Impuls dadurch, daß sich die beiden Dekoder-Trigger 225 und 226 im »Ein«-Zustand befinden. Hierdurch wird angezeigt, daß die gespeicherte binäre Programm-Kennziffer eine der Ziffern 3, 7, 11 oder 15 sein kann. In gleicher Weise zeigt der am Ausgangskreis 240 des »Und«-Kreises 232 auftretende Impuls an, daß die gespeicherte binäre Programm-Kennziffer einen der Werte 2, 6, 10 oder 14 haben kann. Die möglichen Werte der gespeicherten Binärziffern sind in Fig. 8 an den Ausgangskreisen 239 bis 246 angegeben.
Letztere enthalten die Eingänge einer Reihe von »Und«-Kreisen 247 bis 262, deren Ausgangskreise 263 bis 278, wie in der Zeichnung dargestellt, angeordnet sind. Bei dieser Anordnung der Eingänge der »Und«- Kreise 247 bis 262 tritt von alllen durch die Ausgangskreise von je zwei der »Und«-Kreise231 bis 238 möglicherweise darzustellenden binären Programm-Kennziffern nur eine bestimmte Ziffer gemeinsam an den beiden Eingängen eines der »Und«-Kreise 247 bis 262 auf, und diese Ziffer entspricht der wirklich in den Dekoder-Triggern 225 bis 228 stehenden binären Programm-Kennziffer. Auf diese Weise kann dem »Und«-Kreis 248 aus den beiden möglichen Gruppen von Binärziffern nur die Programm-Kennziffer 1 gemeinsam zugeführt werden. Daß dies die richtige Ziffer ist, ist insofern leicht ersichtlich, als der Speicher-Trigger 225 für die Ziffer 1 »ein«- und der Speicher-Trigger 226 für die Ziffer 2 »aus«-
geschaltet sein müssen, wenn am Ausgangskreis 240 des »Und«-Kreises 232 ein positiver Impuls entstehen soll, und daß ferner die Speicher-Trigger 227 und 228 für die Ziffern 4 und 8 ebenfalls »aus«-geschaltet sein müssen, wenn am Ausgangskreis 246 des »Und«- Kreises 238 ein positiver Impuls auftreten soll.
Der Programm-Dekoder speichert somit zu den P1- und /^-Teilbereich-Zeitpunkten eines gegebenen Abschnittes vorübergehend in den Speicher-Triggern 218 bis 221 die Programmbefehl-Kennziffer und überträgt diese während des unmittelbar folgenden /-Teilbereich-Zeitpunktes des Vorzeichenunterabschnittes des folgenden Abschnittes auf die Dekoder-Trigger 225 bis 228. Die gespeicherte Ziffer wird während des gesamten Abschnittintervalls zurückgehalten, um in einem der Ausgangskreise 263 bis 278 des Dekoders einen positiven Impuls zu erzeugen, der dem Programm der gerade im Speicher stehenden Programmbefehl-Kennziffer entspricht. Jeder dieser positiven Impulse am Ausgangskreis des Dekoders ist somit während des ganzen Abschnittintervalls wirksam, wechselt aber auf Grund der von dem Programm-Folge-Wähler ausgewählten aufeinanderfolgenden P1- und P2-Programmbefehle von einem Abschnitt zum anderen.
Zum besseren Verständnis des Erfindungsgegenstandes soll nachstehend die Arbeitsweise des gesamten Dekoders für einen bestimmten Programmbefehl beschrieben werden. Hierzu sei angenommen, daß es sich bei diesem bestimmten Programmbefehl um einen Pj-Befehl handelt, der die Programm-Kennziffer 9 (Rückstellung des Registers) trägt. Die der Dezimalzahl 9 entsprechende Binärzahl 1001 würde bei ihrer Ablesung von der Speichertrommel auf den Hauptleitungen 520, 525, 526 und 523 positive Impulse erzeugen. Demgemäß würde zu den P1-TeU-bereich- und »+^«-Impuls-Zeitpunkten der »Und«- Kreis 223, indem er die »Und«-Kreise 218a bis 221Ö steuert, die »Ein«-Schaltung des Speicher-Triggers 218, die »Aus«-Schaltung der Trigger 219 und 220 sowie die »Ein«-Schaltung des Triggers 221 verursachen. Zu den folgenden /-Teilbereich- und Vorzeichen-Zeitpunkten würde der »Und«-Kreis 230 sodann, indem er die »Und«-Kreise 225a bis 228fi steuert, die »Ein«-Schaltung bzw. das Verbleiben im »Ein«-Zustand der Dekoder-Trigger 225 bis 228 und die »Aus«-Schaltung bzw. das Verbleiben im »Aus«- Zustand der Trigger 226 und 227 bewirken. Wenn sich die Trigger 225 bis 228 in diesem Zustand befinden, entsteht am Ausgangskreis 241 des »Und«- Kreises 233 ein positiver Impuls, wodurch wiederum auch am Ausgangskreis 244 des »Und«-Kreises 236 ein positiver Impuls auftritt. Hierdurch wird nur am Ausgangskreis 272 des »Und«-Kreises 256 ein positiver Impuls erzeugt, der die Entschlüsselung des Programmbefehls bewirkt und diesen als den Befehl mit der Kennziffer 9 kenntlich macht.
Der Dekoder bleibt so lange in Betrieb, wie der »Und«-Kreis 230 durch einen positiven, dem das Rechenwerk steuernden Kreis 116 zugeführten Impuls freigegeben ist, d. h. so lange, wie der Rechen-Trigger 115 während des Rechenintervalls »ein«-geschaltet ist. Der Grund für das Vorhandensein von zwei Gruppen von Speicher-Triggern, nämlich der Speicher-Trigger 218 bis 221 und der Dekoder-Trigger 225 bis 228, ist folgender: Der Programmbefehl muß zeitlich eher als die betreffenden Daten, auf die er sich bezieht, aus dem Speicher entnommen werden. Der Programmbefehl wird daher, wie bereits erwähnt, einen Abschnitt früher als die von dem Rechenwerk zu verarbeitenden Daten aus dem Speicher entnommen. Da der Programmbefehl während eines Abschnittes abgelesen wird und während des gesamten folgenden Abschnittes zur Verfügung stehen muß, erfolgt die vorübergehende Speicherung des Programms in den Triggern 218 bis 221, die Speicherung für das gesamte Abschnittintervall jedoch in den Dekoder-Triggern 225 bis 228, in denen das Programm stehenbleibt und während des gesamten Abschnittintervalls
ίο an den Ausgangskreisen dieser Trigger den Programmbefehlen entsprechende Ausgangsimpulse erzeugt. Während des letztgenannten Abschnittintervalls stehen daher die der vorübergehenden Speicherung dienenden Trigger 218 bis 221 schon wieder für die Aufnahme des folgenden Programmbefehls zur Verfügung.
Die Programmbefehl- und Dateneingabematrix
Die Aufgabe der Eingabematrix besteht darin, die von der Abfühleinrichtung der angeschlossenen Tabelliermaschine kommenden Programmbefehle und zu verrechnenden Daten den einzelnen Teilbereichen der Speichertrommel in der richtigen Reihenfolge und zu den vorgeschriebenen Zeitpunkten zuzuführen. Die den Gegenstand vorliegenden Ausführungsbeispiels bildende Rechenmaschine ist für das Zusammenarbeiten mit einer Tabelliermaschine eingerichtet, die eine Abfühlvorrichtung mit achtzig Abfühlbürsten aufweist und die mit üblichen Lochkarten arbeitet, deren Markierungspunkte in achtzig Spalten angeordnet sind, die in einzelnen Reihen liegen, von denen neun zur Aufnahme der Daten und ein bis zwei weitere für Steuerzwecke vorgesehen sind.
Wie bereits erwähnt, werden der Abfühleinrichtung jeweils vier Lochkarten in aufeinanderfolgenden Paaren zugeführt, und die Programme werden in bestimmten Teilbereichen der Trommel gespeichert. Darauf werden sodann die die Rechendaten enthaltenden Karten nacheinander der Abfühleinrichtung zugeleitet und die diesen Karten entnommenen Daten auf Grund der vorher aufgezeichneten Programmbefehle verarbeitet. Die Daten werden anfänglich in den /-Teilbereichen der Ziffernstellenunterabschnitte jedes Abschnittes gespeichert. Erst wenn alle Daten einer Karte auf diese Weise gespeichert worden sind, werden sie von der Maschine automatisch von den /-Teilbereichen in die dazugehörigen C-Teilbereiche übertragen. Hier stehen die Daten sodann für die entsprechend den Programmbefehlen erfolgenden Rechenoperationen zur Verfügung, während die /-Teilbereiche für die Aufnahme neuer Daten von der nächstfolgenden Karte frei sind.
Die Eingabematrix, die in den Fig. 10, 11 und 12 der Zeichnungen schematisch dargestellt ist, besteht im wesentlichen aus einer Matrix von »Und«- und »Oder«-Kreisen. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die »Und«-Kreise in mehreren Reihen mit den Bezugszeichen ± und 1 bis 8 sowie in zwölf Spalten, die die Bezugszeichen Ia bis XIIa tragen, angeordnet. Die einzelnen »Und«-Kreise werden im folgenden der Einfachheit halber nur durch die Angabe ihrer Reihen- und Spaltenbezeichnungen gekennzeichnet. Dem einen Eingang der »Und«-Kreise der ± -Reihe werden von dem Ausgangskreis 5I0 des Vorzeichen-Triggers 51 (vgl. Fig. 3) her Ziffernimpulse zugeführt. In gleicher Weise werden dem einen Eingang jedes der »Und«-Kreise in den anderen Reihen 1 bis 8 von den Ausgangskreisen 520 bis 590 der entsprechenden Trigger 52 bis 59 (vgl. ebenfalls Fig. 3) her Ziffernimpulse zugeleitet.
Auf diese Weise werden jedem »Und«-Kreis in jeder Reihe von einem der Trigger des Ziffernstellen-Ringes her periodisch Ziffernimpulse zugeführt. Der andere Eingang der »Und«-Kreise ist mit den Abfühlbürsten der Abfühleinrichtung der Tabelliermaschine verbunden. Diese Verbindung erfolgt jedoch in unterschiedlicher Weise, je nachdem ob Programmoder Datenkarten abgefühlt werden. Die in den Fig. 10 und 11 kreisförmig umrandet angeführten Kennziffern beziehen sich auf bestimmte Abfühlbürsten, die zur Abfühlung von Programmkarten geschaltet sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die erste Abfühlbürste mit dem einen Eingang des »Und«-Kreises IaS verbunden, während die Abfühlbürste 72 (die Bürsten 73 bis 80 werden zu diesem Zeitpunkt nicht benutzt) mit dem »Und«-Kreis XII α 4 zusammenliegt.
Auf diese Weise sind die Abfühlbürsten während der Abfühlung der ersten Programmkarte jedes Paares angeordnet, während vor der Abfühlung der zweiten Programmkarte jedes Paares die Anordnung durch eine Relaissteuerung umgeschaltet wird. Diese Relaissteuerung wird als nicht zur Erfindung gehörig hier nicht weiter besprochen. Zum besseren Verständnis des vorliegenden Ausführungsbeispiels sei aber noch erwähnt, daß diese Relaissteuerung durch ein an einer bestimmten Stelle der Steuerreihe der Lochkarte vorgesehenes Loch geschaltet wird. Nach der Umschaltung ist die erste Abfühlbürste mit dem »Und«-Kreis Ia3 und die sechsunddreißigste Abfühlbürste mit dem »Und«-Kreis XIIaI verbunden, was durch das umrandete Bezugszeichen 36' angedeutet ist. Durch diese Verbindungen der Abfühlbürsten werden zweiundsiebzig Abfühlstellungen für die erste Programmkarte und sechsunddreißig Abfühlstellungen für die zweite Programmkarte jedes Paares geschaffen. Somit können hundertacht Programmbefehle auf jedem Kartenpaar untergebracht werden.
Nachdem die Abfühlung der Programmkarten beendet ist, wird die Verbindung der Abfühlbürsten zu den »Und«-Kreisen erneut durch die erwähnte Relaissteuerung umgeschaltet. Die achtzig Abfühlbürsten sind dann in üblicher Weise über achtzig Eingabe-Schaltrelais (nicht dargestellt) mit achtzig Steckern verbunden, die wahlweise mit achtzig der hundertacht Eingangsbuchsen und damit auch mit achtzig »Und«-Kreisen verbunden werden können. Die erste dieser Bürsten ist in der Zeichnung als mit dem »Und«- Kreis III α 1 verbunden dargestellt, was durch das in einer rechteckigen Umrandung angegebene Bezugszeichen 1 angedeutet wird. Die folgenden Bürsten sind mit den nächsten »Und«-Kreisen der einzelnen Spalten der Matrix verbunden, wie dies für die achtzigste Bürste und den »Und«-Kreis XI α 8 in der Zeichnung durch das ebenfalls in einer rechteckigen Umrandung angegebene Bezugszeichen 80 angedeutet ist. In diesem Zusammenhange sei nochmals darauf hingewiesen, daß einschließlich der Vorzeichenstelle hundertacht Ziffernspeicherbereiche zur Verfügung stehen und daß die Verbindungen der achtzig Abfühlbürsten mit den vorhandenen hundertacht »Und«-Kreisen der Eingabematrix durch die Art und den Umfang der jeweils programmierten Rechenoperationen bestimmt werden. Der Maschine werden daher für jede Aufgabe die üblichen Leittafeln eingesetzt, durch die die Abfühlbürsten in der erforderlichen Weise mit den hundertacht Speichereingängen verbunden werden.
Je drei der Ausgangskreise der »Und«-Kreise sind gruppenweise zu »Oder«-Kreisen zusammengefaßt, und letztere wiederum sind mit den Eingängen eines »Oder«-Kreises für jede der Spalten von »Und«- Kreisen verbunden. Diese »Oder«-Kreise tragen die Bezugszeichen I c 5 bis XII c 5 und haben die Ausgangskreise 300 bis 311; welche in der dargestellten Weise einen der Eingänge der »Und«-Kreise 312 bis 323 enthalten. Der andere Eingangskreis der »Und«- Kreise 322, 323 und 312 bis 321 bildet einen Bestandteil der Ausgangskreise 6I0 bis 720 des Abschnitt-Ringes der Adressen-Ringe gemäß Fig. 3.
Alle Ausgangskreise der »Und«-Kreise 312 bis 323
ίο sind mit einem zwölf Eingänge aufweisenden »Oder«- Kreis 325 verbunden, dessen Ausgangskreis 326 einen Eingang des »Und«-Kreises 327 enthält. Der andere Eingang dieses »Und«-Kreises bildet einen Teil des Ausgangskreises eines »Oder«-Kreises 328, dessen drei Eingänge wiederum mit den Ausgangskreisen der drei »Und«-Kreise 329, 330 und 331 zusammenliegen. Ein Eingang des »Und«-Kreises 329 bildet einen Bestandteil des Ausgangskreises 480 des P1-TeU-bereich-Triggers 48 des Teilbereich-Ringes gemäß Fig. 3, während ein Eingang des »Und«-Kreises 330 im Ausgangskreis 490 des /^-Teilbereich-Triggers 49 enthalten ist und ein Eingang des »Und«-Kreises 331 mit dem Ausgangskreis 4O0 des /-Teilbereich-Triggers 40 des Teilbereich-Ringes zusammenliegt. Der andere Eingangskreis des »Und«-Kreises 329 ist mit dem beweglichen Kontakt 332 eines Relais verbunden, das außerdem einen an Erde liegenden feststehenden Kontakt 333 und einen weiteren feststehenden Kontakt 334 aufweist, der mit dem beweglichen Kontakt eines zweiten Relais verbunden ist. Der feststehende Kontakt 336 des letztgenannten Relais liegt ebenfalls an Erde. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 330 ist mit dem beweglichen Kontakt 337; der mit einem an Erde liegenden feststehenden Kontakt 338 zusammenwirkt, verbunden. Der bewegliche Kontakt 337 ist, wie dies durch die gestrichelte Linie angedeutet ist, mit dem beweglichen Kontakt 332 mechanisch verbunden. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 331 ist mit dem beweglichen Kontakt 339j der mit einem an Erde liegenden feststehenden Kontakt 340 zusammenwirkt, verbunden. Der bewegliche Kontakt 339 ist mit dem beweglichen Kontakt 335, wie dies ebenfalls durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist, mechanisch verbunden.
Der Ausgangskreis 441 des »Und«-Kreises 327 ist mit je einem Eingang der vier »Und«-Kreise 442 bis 445 verbunden. Die zweiten Eingänge 446 bis 449 dieser »Und«-Kreise sind mit je einem von vier nockengesteuerten Binärverschlüsselungskontakten der Tabelliermaschine verbunden, die in Synchronismus mit der Bewegung der Lochkarte betätigt werden. Die nockengesteuerten Kontakte geben positive Impulse an die Eingänge 446 und 447. Hierdurch wird in binärer Form die Kennziffer der zu einem beliebigen Zeitpunkt von den Bürsten der Abfühleinrichtung der Tabelliermaschine abgefühlte Markierungspunkt-Reihe angegeben.
Somit wird, wenn die Abfühlbürsten die erste Markierungspunkt-Reihe der Lochkarte abtasten, nur der Eingang 446 mit einem Impuls (entsprechend der binären Kennnziffer 1) beaufschlagt, während bei der Abfühlung der zweiten Markierungspunkt-Reihe nur dem Eingang 447 ein Impuls (entsprechend der binären Kennziffer 2) zugeführt wird. Beide Eingänge werden mit Impulsen (entsprechend der binären Kennziffer 3) beaufschlagt, wenn die dritte Reihe der Karte abgefühlt wird, während bei der Abfühlung der vierten Reihe (entsprechend der binären Kennziffer 4) nur dem Eingang 448 ein Impuls zugeführt wird. In gleicher Weise werden den verschiedenen Eingängen
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einzeln oder zusammen Impulse zugeführt, wenn die durch die von Hand erfolgende Betätigung des Schalfünfte bis achte sowie die neunte oder ,S-Reihe (Vor- ters 478 über den »Oder«-Kreis 466 und die »Oder«- zeichen-Reihe) abgefühlt werden. In bezug auf die Kreise 462 bis 465 an die »Und«-Kreise 4586 bis 46I6 letzte Reihe sei noch erwähnt, daß ein positives Vor- eine positive Spannung gelangt. Hierdurch können zeichen durch eine Null und ein negatives Vorzeichen 5 diese Kreise fortlaufend die von dem Inverter 492 durch eine Neun dargestellt wird. kommenden »—^«-Impulse zu den O-Kanälen der Die Ausgangskreise 450 bis 453 der »Und«-Kreise Verstärker 493 bis 496 leiten. Hierdurch wiederum 442 bis 445 enthalten einen Eingang der entsprechen- werden in allen Teilbereichen der Trommel Nullen den »Oder«-Kreise 454 bis 457, deren Ausgangskreise aufgezeichnet und damit alle vorher auf der Trommel wiederum einen Eingang der entsprechenden »Und«- io gespeicherten Programmbefehle und Rechendaten geKreise 458a bis 461„ bilden. Zusammen mit letzteren löscht.
liegen in einer paarweisen Anordnung die »Und«- Um die P1- und P2-Prograrnmbefehle zu speichern, Kreise 458& bis 46I6, deren einer Eingangskreis in wird der Schalter 478 geöffnet. Die darauf der Abden entsprechenden »Oder«-Kreisen 462 bis 465 ent- fülleinrichtung zugeführten Karten bewirken dann halten ist. Die Eingänge letzterer wiederum liegen in 15 automatisch die Relaisbetätigung, durch die die dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 466. Dieser Programmverbindungen der Abfühlbürsten 1 bis 72 »Oder«-Kreis hat vier Eingänge, die wie folgt ange- (erste und dritte Karten) und 1' bis 36' (zweite und ordnet sind: Der erste Eingang 477 ist über einen von vierte Karten) zu den »Und«-Kreisen der Eingabe-Hand bedienbaren Schalter 478 mit einer positiven matrix hergestellt werden. Diese Karten bewirken Spannungsquelle von 100 Volt verbunden, während 20 auch die Erregung der Relais, durch die erstens die der zweite, der dritte und der vierte Eingang mit den Kontakte 483 und 488 mit ihren Gegenkontakten 484 Ausgangskreisen der entsprechenden »Und«-Kreise und 489 in Verbindung gebracht werden und durch 480, 481 und 482 zusammenliegen. Ein Eingang des die zweitens die Kontakte 335 und 339 von dem Kon- »Und«-Kreises 480 ist in dem Ausgangskreis 4O0 des takt 336 getrennt und statt dessen mit dem Kontakt /-Teilbereich-Triggers 40 des Teilbereich-Ringes ge- 25 340 in Verbindung gebracht werden. Durch die Vermaß Fig. 3 enthalten und ein Eingang des »Und«- bindung der Kontakte 483 und 488 mit den Kontakten Kreises 481 im Ausgangskreis 480 des Pj-Teilbereich- 484 und 489 wird der »Und«-Kreis 480 für den Triggers 48 des Teilbereich-Ringes. Der eine Eingang Durchgang weiterer /-Teilbereich-Impulse gesperrt, des dritten »Und«-Kreises 482 liegt mit dem Aus- da ein Eingang dieses Kreises über die Relaiskontakte gangskreis 490 des P2~Teilbereich-Triggers 49 des 30 483 und 484 an Erde liegt. Hierdurch können die Teilbereich-Ringes zusammen. Der zweite Eingang »Und«-Kreise 481 und 482 P1- und P2-Teilbereichdes »Und«-Kreises 480 ist mit dem beweglichen Impulse passieren lassen, und zwar während eines Relaiskontakt 483 verbunden, der entweder mit einem sehr kurzen Intervalls, das kurz vor der Abfühlung an Erde liegenden feststehenden Kontakt 484 oder mit der Karte, wenn die nockengesteuerten Kontakte 486 einem feststehenden Kontakt 485 zusammen arbeitet, 35 und 487 getrennt werden, auftritt. Die über die »Und«- def seinerseits zu dem feststehenden Kontakt 486 des Kreise 481 und 482 sowie die »Oder«-Kreise 466 und nockengesteuerten und an Erde liegenden beweglichen 462 bis 465 gelangenden P1- und P2-Teilbereich-Kontaktes 487 gehört. Die anderen Eingänge der Impulse bewirken die Aufzeichnung von Nullen in den »Und«-Kreise 481 und 482 sind zusammen mit einem P1- und P2-Teilbereichen der Trommel. Diese Aufbeweglichen Relaiskontakt 488 verbunden, der, wie 40 zeichnung erfolgt am Anfang des Kartenabfühlzyklus, dies ebenfalls durch eine gestrichelte Linie angedeutet so daß etwa noch im Speicher stehende frühere ist, mechanisch mit dem beweglichen Kontakt 483 ge- Programmbefehle gelöscht werden und die Programmkuppelt ist. Letzterer arbeitet entweder mit einem mit Teilbereiche zur Aufnahme der neuen Befehle bereit dem Kontakt 486 verbundenen Kontakt 489 oder einem stehen. Auf diese Weise ist es möglich, die Programman Erde liegenden feststehenden Kontakt 490 zu- 45 befehle zu jedem beliebigen Zeitpunkt zu ändern, ohne sammen. damit die in anderen Teilbereichen der Trommel ge-Der andere Eingangskreis jedes der »Und«-Kreise speicherten ursprünglichen oder bereits bearbeiteten 458a bis 46I6 ist in dem Ausgangskreis 491 eines Daten zu beeinflussen. Die gewünschte Programm- -Inverters 492 enthalten. Der Eingangskreis dieses änderung wird lediglich dadurch erreicht, daß neue Inverters ist als Differenzierkreis ausgebildet und 50 Programmkarten in die Tabelliermaschine eingeführt wandelt die ihm zugeführten rechteckigen » — ^4«- werden.
Impulse in dreieckförmige Impulse um. Die -» — A«.- Die durch die Programmkarten bewirkte Betätigung Impulse werden dem Inverter 492 vom Ausgangskreis der Relaiskontakte 335 und 339 legt einen Eingang des in Fig. 2 dargestellten Impulsgenerators her des »Und«-Kreises 331 an Erde und verhindert auf zugeführt. Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 458fl 55 diese Weise den Durchgang weiterer /-Teilbereichbis 46I6 sind mit den einzelnen Eingangskreisen der Impulse durch diesen Kreis. Gleichzeitig gibt die öffentsprechenden, mit zwei Kanälen ausgerüsteten nung der Relaiskontakte 335 bis 336 einen der »Und«- Schreibverstärker 493 bis 496 verbunden. In den Aus- Kreise 329 oder 330 für den Durchgang von P1- oder gangskreisen dieser Schreib verstärker liegen die Wick- P2-Teilbereich-Impulsen frei. Das erste Programmlungen der »1«- und »O«-Schreibköpfe. Diese tragen 60 kartenpaar läßt die Relaiskontakte in einer solchen dieselben Bezugszeichen wie die Verstärker, jedoch Stellung, daß ein Eingang des »Und«-Kreises 330 an mit den Subindizes α und b. In dieser Anordnung Erde liegt, und verhindert damit den Durchgang von zeichnet der Schreibkopf 493e den der Ziffer 1 ent- Pä-Teilbereich-Impulsen während des Zeitintervalls, sprechenden Binärwert auf, während die Schreibköpfe in dem Pj-Teilbereich-Impulse über den »Und«-Kreis 494ff, 495a und 496S die den Ziffern 2, 4 und 8 ent- 65 329 gelangen. Das zweite Programmkartenpaar besprechenden Binärwerte aufschreiben. Die Schreib- einflußt die Relaiskontakte 332 und 337 dahingehend, köpfe 4936 bis 4966 zeichnen dagegen bei Abwesenheit daß sie einen Eingang des »Und«-Kreises 329 an Erde der Ziffern 1, 2, 4 und 8 eine Null auf. legen und damit den Durchgang von P1-TeJlbereich-Im Zusammenhang mit der nun zu beschreibenden Impulsen während desjenigen Zeitintervalls sperren, Arbeitsweise der Eingabematrix ist zu beachten, daß 70 in dem P2-Teilbereich-Impulse über den »Und«-Kreis
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330 gelangen. Auf diese Weise werden, während das Abschnitt-1-Zeitpunkt freigegeben, so daß der von der erste Paar von P^Programmkarten in der Abfühl- Bürste kommende Impuls zu diesem Zeitpunkt über einrichtung Reihe für Reihe der zweiundsiebzig den »Oder«-Kreis 325 dem »Und«-Kreis 327 zuge-Markierungspunkte auf der ersten Karte sowie der leitet wird. Letzterer wiederum wird unter Steuerung sechsunddreißig Markierungspunkte auf der zweiten 5 durch den »Und«-Kreis 329 im P^Teilbereich-Zeit-Karte abgefühlt wird, die Abschnittimpulse den punkt freigegeben und leitet den Impuls zu den »Und«- »Und«-Kreisen 312 bis 327 und die Ziffernstellen- Kreisen 442 bis 445 weiter. Es sei weiterhin angeimpulse den einzelnen Reihen der »Und«-Kreise der nommen, daß der Programmbefehl »Rückstellung des Eingabematrix zugeführt und bewirken dadurch, daß Registers« lautet, was der Kennziffer 9 entspricht, über den »Oder«-Kreis 325 sowie den »Und«-Kreis io Dieser Befehl wird daher bei dem ersten Markierungs-327 die von den Abfühlbürsten kommenden Impulse punkt (Bürste 1) der neunten Reihe der Markierungsweitergeleitet werden. punktspalten gelocht, so daß bei der Abfühlung des
Dieser »Und«-Kreis wird zu den P1- oder P2-TeU- Befehls durch die Abfühlbürste die Eingänge 446 und bereich-Zeitpunkten durch die »Und«-Kreise 329 oder 449 der »Und«-Kreise 442 und 445 in der vorstehend 330 gesteuert und läßt dadurch die Programmbefehle 15 beschriebenen Weise gesteuert werden. Der Bürstenzu den »Und«-Kreisen 442 bis 445 gelangen, in denen impuls wird zu den »—^!«-Zeitpunkten über die sie durch die nockengesteuerte Betätigung der Ein- »Und«-Kreise 442 und 445 zu den Schreibverstärkern gänge 446 bis 449 dieser Kreise in entsprechende 493 und 496 geleitet. Letztere erregen die Wicklungen Binärziffern umgewandelt werden. Die über die 493a und 496ß der Schreibköpfe und bewirken damit, »Und«-Kreise 442 bis 445 gelangenden Impulse wer- 20 daß der Programmbefehl in dem P1-Teilbereich (Kreis den über die »Oder«-Kreise 454 bis 457 den Kreisen 329) der Vorzeichenstelle (Kreis I a S) des zwölften 458ß bis 461a zugeführt, die während der » — A«- Abschnittes (Kreis 322) genau im Teilbereichzeitpunkt Impulse freigegeben werden, um über die Verstärker (»—^«-Impulse über den Inverter 492) gespeichert 493 bis 496 die Übertragung des in binärer Form wird.
vorliegenden Programmbefehls zu den Schreibköpfen 25 Nachdem die Programmkarten abgefühlt und die zu bewirken. Auf diese Weise wird die Speicherung Programmbefehle gespeichert worden sind, werden des Programms in den P1- und P2-Teilbereichen der die Datenkarten fortlaufend der Abfühleinrichtung Trommel durchgeführt. der Tabelliermaschine zugeführt. Während aller Daten-
In Zusammenhang mit dieser Speicherung des Pro- karten-Abfühlzyklen sind die Relaiskontakte 483 und gramms ist zu bemerken, daß die Abfühlbürsten in 30 488 nicht mehr eingerückt, und der Eingang des der Reihenfolge von einer Spalte zur anderen durch »Und«-Kreises 480 ist demgemäß mit den nockendie »Und«-Kreise der Eingabematrix verbunden sind. gesteuerten Kontakten 486 und 487 verbunden. Auf Weiterhin sind die Spalten der »Und«-Kreise be- diese Weise schließen sich zu Beginn jedes Kartenstimmten der »Und«-Kreise 312 bis 323 zugeordnet, zyklus die Kontakte 486 und 487 und geben damit den die durch die einzelnen Abschnittimpulse I bis XII 35 »Und«-Kreis 480 frei, so daß die /-Teilbereich-Impulse gesteuert werden. Bei dieser Anordnung bewirken die über diesen Kreis und über die »Oder«-Kreise 466 Abschnittimpulse, indem sie die »Und«-Kreise 312 sowie 462 bis 465, die »Und«-Kreise 458Ö bis 461& bis 323 steuern, die fortlaufend erfolgende Speiche- und die Schreibverstärker 493 bis 496 den Schreibrung aller Programmbefehle in den Pj-Teilbereichen köpfen 493& bis 496& zugeführt werden. Hierdurch der Vorzeichenstellen aller Abschnitte 1 bis 12 usw. 40 werden in allen J-Teilbereichen der Trommel Nullen Die P2-Programme werden in derselben Weise in den aufgezeichnet. Damit werden alle vorhergehenden P2-Teilbereichen gespeichert. Diese Speicherung aller Speicherungen in diesen Teilbereichen gelöscht, und auf einer Karte enthaltenen Programmbefehle er- die Teilbereiche stehen zur Speicherung neuer Daten, fordert insgesamt etwa fünfunddreißig Trommel- die während eines bestimmten Kartenzyklus von der Umdrehungen einschließlich der Leerumdrehungen 45 Karte abgefühlt werden, zur Verfügung. Davor zwischen den Abfühlimpulsen. werden die /-Teilbereiche derart frei gemacht, daß
Weiterhin sei in diesem Zusammenhang noch auf alle in ihnen gespeicherten Werte automatisch in die Tatsache verwiesen, daß, während die Kreise 312 die C-Teilbereiche der Speichertrommel übertragen bis 323 durch die Abschnittimpulse, die zu jedem be- werden, wo sie für die Durchführung des Programms liebigen Zeitpunkt die Stellung der Leseköpfe in bezug 50 zur Verfügung stehen. Die Relaiskontakte 332 und auf die Speichertrommel angeben, gesteuert-werden, 337 sowie 335 und 339 sind während der Abfühlung die Schreibköpfe den Leseköpfen um einen Abschnitt der Datenkarte ebenfalls nicht eingerückt. Hierdurch und einen Teilbereich voraus liegen. Der Sektor-1-Zeit- ist ein Eingang der beiden »Und«-Kreise 329 und 330 punkt in bezug auf die Leseköpfe entspricht also dem geerdet und sperrt damit den weiteren Durchgang von Sektor-12-Zeitpunkt in bezug auf die Schreibköpfe. 55 P1-und P2-Teilbereich-Impulsen, während zu demselben Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der Zeitpunkt die Unterbrechung der Erdverbindung des Eingabematrix soll nunmehr die Eingabe eines Einganges des Kreises 331 den Durchgang zu dem Programmbefehls in den Speicher näher beschrieben Kreis 327 für die /-Teilbereich-Impulse freigibt, werden. Hierzu sei angenommen, daß es sich bei Die Abfühlbürsten werden sodann unter Relaisdiesem Befehl um denjenigen handelt, der in den P1- 60 steuerung erneut angeschaltet, und die hierbei entTeilbereich der Vorzeichenstelle des zwölften Ab- stehenden Verbindungen (vgl. die den Bezugszeichen schnittes eingetragen werden soll, damit er für die der Bürsten entsprechenden, rechteckförmig umBearbeitung der in den Daten-Teilbereichen des ersten randeten Bezugsziffern) verlaufen derart, daß die Abschnittes gespeicherten Daten zur Verfügung steht. Bürsten nacheinander mit den aufeinanderfolgenden Dieser Programmbefehl wird nun durch die Programm- 65 und in Spalten angeordneten »Und«-Kreisen der Einkarte und die erste Abfühlbürste dem Ia.S-»Und«- gabematrix verbunden werden. Da die Ausgangs-Kreis zugeführt, der im Vorzeichenzeitpunkt frei- kreise der spaltenförmig angeordneten »Und«-Kreise gegeben wird, um den Bürstenimpuls über die aufein- über »Oder«-Kreise mit den einzelnen der durch die anderfolgenden »Oder«-Kreise dem Eingang des Abschnittzeitpunkte gesteuerten Kreise 312 bis 323 »Und«-Kreises 322 zuzuleiten. Dieser Kreis wird im 70 verbunden sind und da die »Und«-Kreise nacheinander
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durch die Ziffernstellenimpulse freigegeben werden, Die Ausgabematrix ist in den Fig. 14 und 15 der
werden die von den Bürsten in der Reihenfolge von Zeichnungen, die in der in Fig. 16 dargestellten Weise Nr. 1 bis 80 abgefühlten Daten in den /-Teilbereichen aneinandergelegt werden müssen, schematisch daraufeinanderfolgender Ziffernstellen in umgekehrter gestellt. Die zu den binären Speicherspuren 11, 12, 13 Reihenfolge in jedem Abschnitt und sodann in den 5 und 14 gehörenden Leseköpfe sind in der Fig. 14 nächstfolgenden Abschnitten gespeichert. Die nied- durch ihre mit den entsprechenden Verstärkern 504 rigste Ziffernstelle gelangt somit zuerst in den bis 507 verbundenen Wickelungen 500 bis 503 dar-Speicher. Wie ersichtlich, ist die Bürste 8 mit dem gestellt. Die den Binärziffern Null und Eins ent- »Und«-KreisIIIal verbunden, der durch die den ersten sprechenden magnetischen Aufzeichnungen weisen Ziffern zugehörigen Impulse freigegeben wird und io eine unterschiedliche Polarität auf. Die von den Lesedessen Ausgang mit dem durch den dritten Abschnitt- köpfen 500 bis 503 bei der Ablesung einer Spur abimpuls gesteuerten »Und«-Kreis 312 verbunden ist. gegebene Spannung ist daher im wesentlichen sinus-Da die Schreibköpfe im Abschnitt-3-Zeitpunkt dem förmig, wenn fortlaufend Nullen oder Einsen geAbschnitt 2 gegenüberstehen, erfolgt die Speicherung speichert sind, erfährt jedoch eine Phasendrehung um der von der Bürste 8 kommenden Daten im Ziffern- 15 180°, wenn auf eine Eins eine Null oder auf eine Stellenunterabschnitt 1 des Abschnittes 2. Null eine Eins folgt.
Nachstehend wird nun die über die Eingabematrix In der Fig. 16-1 der Zeichnungen ist der Ablauf der
erfolgende Einführung eines bestimmten Nachrichten- Lese- und Schreibvorgänge an Hand einiger Kurven teils in die Speichertrommel beschrieben. Es sei ange- graphisch dargestellt.
nommen, daß dieser Nachrichtenteil bei dem Mar- 20 Die Kurve α stellt die in einem Lesekopf induzierte kierungspunkt 22 der vierten Reihe der Markierungs- Spannung dar, wenn dieser nacheinander die Binärpunktspalten abgelocht ist. In der Abfühleinrichtung ziffern 1, 0, 1 abliest, die in den /-, M- und C-Teilwird daher die Bürste 22 innerhalb des Abfühlinter- bereichen gespeichert sind. Der gestrichelte Teil der valls der vierten Reihe wirksam, und im fünften Kurve zeigt den Spannungsverlauf am Lesekopf für Ziffernzeitpunkt wird der Kreis Va 5 durch den 25 den Fall an, daß in dem JIf-Teilbereich weder eine fünften Ziffernimpuls freigegeben, um den Bürsten- Eins noch eine Null gespeichert ist. Die Phasenimpuls zu dem »Und«-Kreis 314 weiterzuleiten. Im drehung um 180°, die immer dann auftritt, wenn auf Abschnitt-5-Zeitpunkt leitet der Kreis 314 die eine in dem /-Teilbereich gespeicherte Eins in dem Bürstenimpulse über den »Oder«-Kreis 325 zu dem ./!/-Teilbereich eine Null und in den C- und O-Teil- »Und«-Kreis 327 weiter. Letzterer wird unter Steue- 30 bereichen wieder Einsen folgen, ist deutlich erkennbar, rung durch den »Und«-Kreis 331 im /-Teilbereich- Der Verlauf der von den Leseköpfen 500 bis 503 kom-Zeitpunkt freigegeben und leitet die Bürstenimpulse menden, verstärkten und in den Kreisen 508 bis 511 zu den »Und«-Kreisen 442 bis 445 weiter. Es war nun im wesentlichen rechteckig verformten Spannung ist angenommen worden, daß der gelochte Markierungs- durch die Kurve b wiedergegeben. Die Kurve c punkt in der vierten Reihe der Markierungspunkt- 35 schließlich zeigt den Verlauf derselben an den Ausspalten liegt und daß zu diesem Zeitpunkt des Karten- gangen der Inverter 516 bis 519.
abfühlzyklus nur der Eingang 448 des »Und«-Kreises Den aFs »Und«-Kreise ausgebildeten Eingängen
444 durch die nockengesteuerten Kodierkontakte be- 512α bis 515ß sowie 512& bis 5156 der im »Ein«- bzw. einflußt wird. Der Bürstenimpuls wird demgemäß über »Aus«-Zustand befindlichen Seiten der Speicherden »Und«-Kreis 444 und den »Oder«-Kreis 456 dem 40 Trigger 512 bis 515 werden die direkten und phase- »Uhd«-Kreis 460a zugeführt. Letzterer wird zu den gedrehten Ausgänge der Verstärker 504 bis 507 zu- »— ^«-Impuls-Zeitpunkten freigegeben und läßt somit geführt. Gleichzeitig werden bei den Eingangs-»Und«- den Bürstenimpuls zu dem Verstärker 495 und von Kreisen über den differenzierenden Inverter 519 diesem zu der Erregerwicklung 495a des Schreib- »—^«-Impulse zugeführt. Letztere werden durch die kopfes passieren. Der Nachrichtenteil wird damit in 45 Kurve d der Fig. 16-1 wiedergegeben. Die Eingangsbinärer Form als Vier in dem /-Teilbereich (Kreis 331) »Und«-Kreise der Trigger enthalten, wie aus der der fünften Ziffernstelle (Kreis Va5) des vierten Ab- Zeichnung ersichtlich, einen mit »+^«-Impulsen beschnittes (Kreis 314) und genau im »—^«-Zeitpunkt aufschlagten Gleichrichter D, einen Widerstand R, auf der Trommel gespeichert. In gleicher Weise wird an dem die Verstärker-oder Inverterausgangsspannung durch die Eingabematrix auch die vorschriftsmäßige 50 liegt, sowie einen Kondensator C, der den Gleich-Speicherung der P1- und P2-Programmbefehle sicher- richter D und den Widerstand R mit dem Eingangsgestellt, so daß diese in der richtigen Stellung in bezug kreis des Triggers, dessen Eigenwiderstand durch die auf die gespeicherten Daten, deren Bearbeitung sie gestrichelt gezeichnete Widerstandslinie R1 angedeutet betreffen, aufgezeichnet werden. ist, verbindet. In dieser Schaltung wird der Konden-
. 55 sator C durch die Ausgangsspannung des Verstärkers
Die Ausgabematnx oder inverters aufgeladen, und die » —,^«-Impulse er-
Der Zweck der Ausgabematrix besteht darin, die zeugen zusammen mit der an dem Kondensator stehenin den O-Teilbereichen der Trommel gespeicherten, den Spannung die durch die Kurven e und / wiederbereits bearbeiteten Daten nach einer entsprechenden gegebenen Eingangsspannungen für den a- und den Entschlüsselung der Lochvorrichtung der Tabellier- 60 5-Kreis. Der Verlauf der hierauf an diesen Kreisen maschine zuzuführen. Durch die Lochvorrichtung entstehenden Spannungen ist in den Kurven g und h werden die durch die Bearbeitung der Daten erzielten dargestellt. Wie aus der Kurve i ersichtlich, wird in Ergebnisse entweder wieder auf der Karte, der die dem hier ausgewählten Beispiel der Speicher-Trigger ursprünglichen Daten entnommen worden sind, oder durch den ersten Impuls der Kurve g »ein«- und soaber auf einer neuen, zu diesem Zweck in die 65 dann durch den Impuls der Kurve h wieder »aus«- Maschine eingeführten Karte abgelocht. Ein solcher geschaltet. Darauf wird dieserTrigger durch den zweiten Ersatz der ursprünglichen durch eine neue Karte ist Impuls der Kurve g dann wieder »eingeschaltet und z. B. dann erforderlich, wenn auf ersterer bereits so bleibt sodann bis zum dritten Impuls der Kurve g viele Daten enthalten sind, daß für die Ablochung der in diesem Zustand. Der Verlauf der an diesem Trigger Ergebnisse nicht mehr genügend Platz vorhanden ist. 70 entstehenden Ausgangsspannung zeigt somit an, daß
in dem C-Teilbereich eine Eins, in dem M-Teilbereich eine Null und in den C- und O-Teilbereichen eine Eins gespeichert ist.
Zum besseren Verständnis des gewählten Ausführungsbeispiels soll nachstehend der Vorgang der Aufzeichnung bei der Speicherung von Daten auf der Trommel noch näher erläutert werden. Die Kurve j der Fig. 16-1 stellt den Spannungsverlauf für den Fall dar, daß die Ausgangsspannung des Speichereingeschaltet ist. Wäre dagegen in dem Speicher-Trigger 512 eine binäre Null enthalten, so daß am Ausgangskreis dieses Triggers eine hohe positive Spannung stehen würde, würde bei der »Aus«-Schal-5 tung des Kreises 446 über den Inverter 536 der »Und«- Kreis 528 freigegeben und die auf der Leitung 524 liegende Spannung weiterleiten.
Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 528 bis 535 enthalten die Eingänge der »Oder«-Kreise 594 bis 597,
Triggers einem Eingangskreis (vgl. z. B. den Kreis ίο deren Ausgangskreise wiederum die vier Eingänge 458,, der Fig. 12) des Schreibverstärkers'direkt zu- eines »Und«-Kreises 598 enthalten. Dieser Kreis wird
durch die ihm von dem Ausgangskreis 430 des O-Teilbereich-Triggers 43 (vgl. den Teilbereich-Ring gemäß Fig. 3) zugeführten O-Teilbereich-Impulse freige-
geführt wird.
Die Eingangskreise des Schreibverstärkers sind in der in Fig. 16-1 dargestellten Weise angeordnet, und
jeder Ausgangsimpuls des Triggers lädt den Konden- 15 geben und kann somit immer dann Impulse passieren sator C auf. Der zu Beginn des Triggerimpulses auf- lassen, wenn die Leseköpfe jedem O-Teilbereich des tretende »—^«-Impuls bewirkt die Freigabe des Ziffernstellenunterabschnittes jedes Abschnittes gegen-Kreises, da der Kondensator C zu diesem Zeitpunkt überstehen. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises noch ungeladen ist. Der am Ende des Triggerim- 598 enthält je einen Eingang der »Und«-Kreise 599 pulses auftretende »—^«-Impuls bewirkt dagegen, ao bis 607, deren andere Eingänge mit den entsprechenwie dies aus der Kurve; ersichtlich ist, die schnelle den Ausgangskreisen 5I0 bis 590 der Ziffern-Ring-Entladung des Kondensators C. Hierdurch wird am Trigger des Adressen-Ringes gemäß Fig. 3 zusammen-Ausgang des Kreises ein kurzer und zeitlich genau liegen. Auf diese Weise werden die »Und«-Kreise festliegender Impuls erzeugt und über den Schreib- 599 bis 607, beginnend mit dem Vorzeichenzeitpunkt, verstärker dem Schreibkopf zugeführt. Die Kurve k 25 bis zum achten Ziffernstellenzeitpunkt nacheinander der Fig. 16-1 zeigt die Arbeitsweise des zugehörigen freigegeben und leiten somit alle im O-Teilbereich-O-Eingangskreises (im vorliegenden Beispiel 4586) oder Ziffernstellenzeitpunkt am Ausgangskreis des des Triggers. In bezug auf die Aufzeichnung sei noch »Und«-Kreises 598, wenn der »Und«-Kreis 598 bzw. darauf hingewiesen, daß der Schreibimpuls am Ende die »Und«-Kreise 599 bis 607 wirksam sind, aufdes Teilbereichintervalls auftritt, der Ableseimpuls 30 tretenden Impulse zu ihren Ausgangskreisen 5990 bis dagegen zu Beginn dieses Intervalls. Dies hat den 6070 weiter. Letztere steuern Gasentladungsröhren, Vorteil, daß die durch die beträchtliche Größe des den die ihrerseits die Lochstempel der Lochvorrichtung Schreibköpfen zugeführten Stromes verursachte der Tabelliermaschine betätigen.
Störung die geforderte hohe Empfindlichkeit der Lese- Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise der verstärker im Ablesezeitpunkt nicht beeinträchtigt. 35 Ausgabematrix soll diese im folgenden an Hand eines Hierdurch kann die Arbeitsgeschwindigkeit des Beispiels näher erläutert werden. Hierzu sei ange-Speichers wesentlich verbessert werden, da eine Ab- nommen, daß die auf den Spuren der Trommel gelesung bereits 10 \lszc nach der Aufzeichnung durch- speicherte und an den Leseköpfen 500 bis 503 zu einem geführt werden kann. Weiterhin ergibt sich aus der bestimmten Zeitpunkt vorbeilaufende Binärzahl 1001 Tatsache, daß zwischen der Ablesung und der Auf- 40 ist. Hierdurch treten an den Hauptleitungskreisen 520 zeichnung das volle Teilbereichintervall liegt, der und 523 der Speicher-Trigger 512 und 515 erhöhte wesentliche Vorteil, daß in bezug auf Breitbandigkeit Spannungen auf, die anzeigen, daß in diesen Triggern und Phasenverzerrungsfreiheit der Übertragungs- die Binäräquivalente von Eins und Acht gespeichert kanäle sowie auf einen besonders sogfältigen Aufbau sind, während die an den Hauptleitungskreisen 525 der einzelnen Kreise der Maschine keine hohen An- 45 und 526 der Speicher-Trigger 513 und 514 auftretenforderungen gestellt zu werden brauchen. den Spannungsanstiege anzeigen, daß in diesen Trig-Die Ausgangskreise 520 bis 523 der Speicher-Trigger 512 bis 514 stellen Hauptleitungen dar, die, wenn
an ihnen eine hohe Spannung liegt, die Speicherung
der Binäräquivalente von 1, 2, 4 und 8 anzeigen. Die 50 Kreises 598 von den Ausgangskreisen der »Oder«- Ausgangskreise 524 bis 527 dieser Trigger zeigen, Kreise 594 bis 597 her positive Impulse zugeführt wenn an ihnen bei »aus«-geschalteten Triggern eine
hohe Spannung liegt, an, daß eine Reihe von Nullen
gespeichert worden ist. Die Hauptleitungen 520 bis
527 enthalten je einen Eingang der »Und«-Kreise 528 55 gäbe der Kreise 446 und 449 werden auch die »Und«- bis 535, und zwar in der in Fig. 15 dargestellten An- Kreise 529 und 535 freigegeben, da letzteren von den Ordnung. Die bereits im Zusammenhang mit der Ein- Hauptleitungen 520 und 523 her positive Impulse zugabematrix erwähnten Kreise 446 bis 449 (vgl. Fig. 10, geführt werden. Hierauf geben die »Oder«-Kreise 11 und 12) der nockengesteuerten Kodierkontakte ent- 594 und 597 positive Impulse an den »Und«-Kreis halten einen zweiten Eingang der »Und«-Kreise 529, 60 598 ab. Andererseits werden, da die Kreise 447 und 531, 533 und 535 und sind mit den Eingangskreisen 448 zu diesem Zeitpunkt nicht wirksam sind, durch die der Inverter 536 bis 539 verbunden. Die Ausgangs- von den Invertern 537 und 538 kommenden Impulse kreise dieser Inverter wiederum enthalten die Ein- die »Und«-Kreise 530 und 532 freigegeben, da diesen gänge der »Und«-Kreise 528, 530, 532 und 534. Diese Kreisen über die entsprechenden Hauptleitungen 525 Anordnung bewirkt die Entschlüsselung der zu jedem 65 und 526 positive Imulse zugeführt werden. Hierdurch beliebigen Zeitpunkt in den Speicher-Triggern 512 bis geben auch die »Oder«-Kreise 595 und 596 positive 514 stehenden Binärziffern. Wenn z. B. in dem Impulse an den »Und«-Kreis 598 ab, der darauf bei Speicher-Trigger 512 eine binäre Eins steht, gibt der Eintreffen des von dem Ausgangskreis 430 des Teil-Ausgangskreis 520 dieses Triggers den »Und«-Kreis bereich-Ringes (vgl. Fig. 3) kommenden O-Teilbereich~ 529 frei, wenn der nockengesteuerte Kodierkreis 446 70 Impuls freigegeben wird.
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gern binäre Nullen stehen. Wie ersichtlich, werden, wenn sich die Hauptleitungen in diesem Zustand befinden, so lange nicht allen vier Eingängen des »Und«-
werden, als von den Dekoderkreisen 446 bis 449 gleichzeitig die Kreise 446 und 449 freigegeben und die Kreise 447 und 448 gesperrt sind. Durch die Frei-
Durch die Freigabe des »Und«-Kreises 598 wird den »Und«-Kreisen 599 bis 607 ein positiver Impuls zugeführt, und wenn, wie angenommen, zu diesem Zeitpunkt die Leseköpfe dem O-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle gegenüberstehen, wird nur der Kreis 601 durch den zweiten, von dem Ausgangskreis 530 des Ziffern-Ringes (vgl. Fig. 3) kommenden Ziffernimpuls freigegeben. Auf diese Weise entsteht unter den angenommenen Bedingungen nur am Ausgangskreis 60I0 des Kreises 601 ein positiver Impuls, der zu diesem Zeitpunkt die Lochvorrichtung der Tabelliermaschine steuert.
Die vorstehend erwähnten Gasentladungsröhren weisen eine zweite Steuerelektrode auf, die in Grup-
619 bis 621 enthalten, während ein Eingang des »Oder«-Kreises 618a mit einem Ausgangskreis des »Oder«-Kreises 622 zusammenliegt. Dieser »Oder«- Kreis 622 hat zwei Eingänge, die in den Ausgangskreisen der »Und«-Kreise 623 und 624 enthalten sind. Ein Eingang der »Oder«-Kreise 615& bis 617Ö ist in dem Ausgangskreis der entsprechenden »Und«-Kreise 625 bis 627 enthalten, während ein Eingang des »Oder«-Kreises 618j, mit dem Ausgangskreis des »Oder«-Kreises 628 zusammenliegt, dessen zwei Eingänge wiederum in den Ausgangskreisen der »Und«- Kreise 629 und 630 enthalten sind. Der andere Eingang der »Oder«-Kreise 615a und 615& ist in den Ausgangskreisen eines »Oder«-Kreises 631 enthalten,
pen zu je neun mit Abschnittimpulsen beaufschlagt 15 während der andere Eingang der »Oder«-Kreise 617Ö wird. Auf diese Weise wird, während der von dem und 617& in gleicher Weise mit dem Ausgangskreis
Kreis 601 abgegebene Impuls jeder zweiten der neun Gasentladungsröhren einer Abschnittgruppe zugeführt wird, der von dem entsprechenden Abschnitt-Trigger (z. B. Adressen-Ring-Trigger 65, Abschnitt 5) kornmende Abschnittimpuls diejenige Gasentladungsröhre auswählen, die den Ausgang der Ziffer 2 des Abschnittes 5 darstellt.
Die in den Speicher-Triggern 512 bis 514 stehende Binärzahl ist somit fortlaufend zu jedem O-Teilbereich-Zeitpunkt zur Entschlüsselung und Weitergabe an die Lochvorrichtung der angeschlossenen Tabelliermaschine zur Verfugung.
Die Übertragung von Daten von den /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche des Speichers
Wie bereits erwähnt, werden die von den Lochkarten abgefühlteu Daten vorübergehend in den /-Teilbereichen der Speichertrommel aufgezeichnet, und die Maschine überträgt erst dann diese Daten von den /-Teilbereichen in die C-Teilbereiche, wenn alle Daten von einer Karte abgefühlt worden sind. Hierdurch stehen die /-Teilbereiche bereits wieder für die Aufnahme der von der folgenden Karte kommenden Daten
30 eines »Oder«-Kreises 632 zusammenliegt. Die zweiten Eingänge der »Oder«-Kreise 616„ und 616& sind in dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 633 enthalten, während die zweiten Eingänge der »Oder«- Kreise 6180 und 6186 in gleicher Weise mit dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 634 zusammenliegen. Wie aus Fig. 14 ersichtlich, enthalten die Hauptleitungen 520 und 524 des Speicher-Triggers 512 einen Eingang der »Und«-Kreise 635 und 636, während der andere Eingang dieser Kreise in einem »Oder«-Kreis 637 liegt. In gleicher Weise enthalten die Hauptleitungen 521 und 525, 522 und 526 sowie 523 und 527 der Speicher-Trigger 513, 514 und 515 die Eingänge der »Und«-Kreise 638 und 639, 640 und 641 sowie
642 und 643. Die anderen Eingänge dieser »Und«- Kreise liegen im Ausgangskreis des »Oder«-Kreises 637. Auch dieser »Oder«-Kreis hat eine Mehrzahl von Eingängen, von denen der eine im Ausgangskreis 107 des »Und«-Kreises 105 (vgl. Fig. 4) enthalten ist.
Ein am Ausgangskreis 107 im /-Teilbereich-Zeitpunkt entstehender Impuls wird somit über den »Oder«-Kreis 637 den Kreisen 635, 636 und 638 bis
643 zugeführt, die hierauf zu den /-Teilbereich-Zeit-
zur Verfügung, während die in den C-Teilbereichen 40 punkten die in den Speicher-Triggern stehende Binär-
befindlichen Daten der vorhergehenden Karte zur Bearbeitung durch das Rechenwerk der Maschine bereitstehen.
Der diese Übertragung von /- zu den C-Teil-■bereichen bewirkende Teil der Maschine enthält das in Fig. 17 schematisch dargestellte Addierwerk. (Die Fig. 17 muß in der in Fig. 18 dargestellten Weise zusammen mit den Fig. 12 und 14 betrachtet werden.) Das in Fig. 17 dargestellte Addierwerk empfängt die zahl weiterleiten. Auf diese Weise werden die Binärzahlen einzelnen der »Oder«-Kreise 644 bis 651 zugeführt, deren Ausgangskreise 652 bis 659 die Eingänge der »Und«-Kreise 625, 619, 626, 620, 627, 621, 629 und 624 des Addierwerkes enthalten. Der andere Eingang aller dieser »Und«-Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 677. Dieser »Oder«-Kreis hat mehrere Eingänge, deren einer der Ausgangskreis 107 des »Und«-Kreises 105 ist und während des Inter-
Binärzahlen in paralleler Form und gibt dieselben 50 valls, in dem sich der die Übertragung von /- zu den
auch auf diese Weise wieder ab. An dieser Stelle wird vorerst nur die Arbeitsweise des Addierwerkes für die Vorgänge der Speicherung und Übertragung einer Binärzahl erläutert, während die Beschreibung der Arbeitsweise des Addierwerkes bei der Durchführung von Rechenoperationen erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen wird.
Das Addierwerk enthält die Trigger 615 bis 618, die anfänglich über die nicht dargestellte Rückstellleitung der Maschine in ihren »Aus «-Zustand geschaltet werden und die die Binäräquivalente der Ziffern 1, 2, 4 und 8 weiterleiten. Die beiden Eingänge jedes dieser Trigger enthalten einen »Oder«-Kreis, der das gleiche Bezugszeichen wie der Trigger trägt, jedoch mit dem Subindex α für den Eingang der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des Triggers und mit dem Subindex b für die im »Ein«-Zustand befindliche Triggerseite.
Ein Eingang der »Oder«-Kreise 615a bis 617a ist in C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103 im »Ein«- Zustand befindet. /-Teilbereich-Impulse passieren läßt. Demgemäß werden die beiden Eingangskreise der Addierwerk-Trigger 615 bis 618 zu demselben Zeitpunkt freigegeben wie die Ausgangskreise 635, 636 und 638 bis 643 der Speicher-Trigger 512 bis 514. Hierdurch wird die in diesen Triggern stehende Binärzahl in jedem /-Teilbereich-Zeitpunkt in paralleler Form den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 zugeführt.
Auf diese Weise wird, wenn der Speicher-Trigger eine binäre Eins enthält, der Addierwerk-Trigger entweder »ein«-geschaltet oder aber, falls er sich bereits in diesem Zustand befindet, »ein«-geschaltet gelassen. Dies geschieht durch den im Falle der Speicherung einer Eins auf der Hauptleitung 520 entstehenden positiven Impuls, der über den Kreis 635, den »Oder«-Kreis 645, die Leitung 653, den »Und«- Kreis 619 sowie den »Oder«-Kreis 615„ dem Addier-
dem Ausgangskreis der entsprechenden »Und«-Kreise 70 werk-Trigger 615 zugeführt wird. In gleicher Weise
würden die Addierwerk-Trigger 616, 617 und 618 in denselben Schaltzustand übergehen, wenn die Speicher-Trigger 513, 514 und 515 eine Eins enthielten. Dementsprechend würde auch an den Hauptleitungen 661 und 660 des Addierwerk-Triggers 615 ein Spannungsanstieg auftreten, wenn in diesem Trigger eine Eins bzw. eine Null gespeichert wäre. Dies trifft im übrigen auch für die Hauptleitungen 662 und 663, 664 und 665 sowie 666 und 667 der Addierwerk-Trigger 616, 617 und 618 zu.
Die zuletzt erwähnten Hauptleitungen enthalten einen Eingang der »Und«-Kreise 668 bis 675, während der andere Eingang dieser »Und«-Kreise in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 676 enthalten ist. Letzterer weist mehrere Eingänge auf, von denen einer im Ausgangskreis 108 des »Und«-Kreises 106 liegt. Dieser Kreis 106 wird durch C-Teilbereich-Impulse immer dann freigegeben, wenn sich der Trigger 103 zu Beginn eines Programmzyklus der Maschine im »Ein«-Zustand befindet. Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 668 bis 675 enthalten die Eingänge der »Oder«-Kreise 462, 454, 463, 455, 464, 456, 465 und 457. Auf diese werden zu den C-Teilbereich-Zeitpunkten, wenn am Ausgang 1080 des Maschinen-Programm-Ausgangskreises 108 ein positiver Impuls entsteht, die »Und«-Kreise 668 bis 675 freigegeben und leiten die in den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 gespeicherte Binärzahl über die Kreise 458a bis 46Ij, zu den Schreibverstärkern 493 bis 496 weiter. Dies geschieht im »— ^«-Impuls-Zeitpunkt und bewirkt, daß die bis dahin in dem Addierwerk stehende Binärzahl in die C-Teilbereiche der einzelnen Zifrernstellenunterabschnitte der Speichertrommel übertragen wird.
Da die I- und C-Teilbereich-Impulse aufeinanderfolgen, wird dieselbe Binärzahl, die im /-Teilbereich-Zeitpunkt den Speicher-Triggern 512 bis 515 entnommen wird, zu demselben Zeitpunkt in den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 und unmittelbar darauf auch in den C-Teilbereichen der Trommel gespeichert. Allerdings erfolgt die Speicherung nicht im C-Teilbereich desjenigen Abschnittes, in dessen /-Teilbereich die Zahl aufgezeichnet war, sondern vielmehr in der entsprechenden Ziffernstelle des vorhergehenden Abschnittes, und zwar wegen der bereits erwähnten Anordnung der Lese- und Schreibköpfe.
Dies ist ohne weiteres der Fig. 18-1 zu entnehmen, aus der der Abstand von einem Abschnitt und einem Teilbereich der Lese- und Schreibköpfe ersichtlich ist. Hierbei ist in der Fig. 18-1, α angenommen, daß im /-Teilbereich-Zeitpunkt der Lesekopf dem /-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle des Abschnittes 3 gegenübersteht, wodurch der Schreibkopf sich über dem /^-Teilbereich der ersten Ziffernstelle des Abschnittes 2 befindet. Der zu diesem Zeitpunkt im /-Teilbereich ablaufende Lesevorgang bewirkt, daß die im /-Teilbereich stehende Zahl in das Addierwerk übertragen und dort gespeichert wird, wenn das Addierwerk durch die rückwärtige Front des /-Teilbereich-Impulses weitergeschaltet wird. Danach steht die Zahl dann auf den Ausgangsleitungen des Addierwerks zur Verfügung. Aus Fig. 18-1, b ist die Stellung der Lese- und Schreibköpfe im C-Teilbereich-Zeitpunkt ersichtlich, wenn die Kreise 668 und 675 freigegeben werden, um die in dem Addierwerk stehende Zahl den Schreibverstärkerkreisen 458a bis δ5 46I6 zuzuführen. Die letztgenannten Kreise leiten darauf einen um 180° in der Phase gedrehten »—^«-Impuls an die Schreibverstärker 493 bis 496 weiter, der den Erregerwicklungen 493a bis 496& der Schreibköpfe am Ende des C-Teilbereich-Zeitpunktes zügeführt wird, in dem sich die Schreibköpfe über den C-Teilbereichen der Speichertrommel befinden. Auf diese Weise wird die von dem /-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle des Abschnittes 3 abgelesene Zahl in dem C-Teilbereich der zweiten Ziffernstelle des zweiten Abschnittes wieder aufgezeichnet.
Wie erinnerlich, bleibt der die Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen bewirkende Trigger 103 unter Steuerung durch den Zählring 112 während aller zwölf Abschnitte »ein«-geschaltet, so daß die Übertragung einer Nachricht von den /- zu den C-Teilbereichen während einer Trommelumdrehung vollzogen wird.
Die Übertragung von Daten von den C-Teilbereichen in die O-Teilbereiche des Speichers
Nachdem alle durch das Programm vorgeschriebenen Rechenoperationen mit den in den C-Teilbereichen gespeicherten Daten durchgeführt und die Ergebnisse in diesen Teilbereichen wieder aufgezeichnet worden sind, werden die Ergebnisse von den C-Teilbereichen in die O-Teilbereiche übertragen, wo sie zur Weiterleitung zu der Lochvorrichtung der Tabelliermaschine zur Verfügung stehen. Nachstehend wird nun die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereichen, die weitgehend der Übertragung von den /- zu den C-Teilbereichen ähnlich ist, beschrieben. Wie aus der Fig. 4 und der vorangehenden Beschreibung ersichtlich, entsprechen den durch den Trigger 103 gesteuerten »Und«-Kreisen 105 und 106 die durch den Trigger 124 gesteuerten »Und«-Kreise 126 und 127, mit dem Unterschied jedoch, daß letztere durch C- und O-Teilbereich-Impulse gesteuert werden. Wenn daher durch die »Aus«-Schaltung des Rechen-Triggers 115 der Trigger 124 »ein«-geschaltet wird, werden die am Ausgangskreis 128 des »Und«-Kreises 126 liegenden C-Teilbereich-Impulse dem »Oder«-Kreis 637 (vgl. Fig. 14), der die »Und«-Kreise 635 bis 643 steuert, zugeführt. Jeder auf diese Weise zugeführte C-Teilbereich-Impuls gibt so diese Kreise frei, und die im C-Teilbereich-Zeitpunkt abgelesene Zahl wird den Addierwerk-Triggern 615 bis 618 zugeführt. Weiterhin werden die C-Teilbereich-Impulse dem »Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeführt, um Fortschaltimpulse zu erzeugen, die den Eingangs- »Und«-Kreisen mehrerer Addierwerk-Trigger zugeleitet werden. Die rückwärtigen Flanken dieser Impulse bewirken, daß das Addierwerk die im C-Teilbereich-Zeitpunkt abgelesene Zahl speichert. Der unmittelbar ' folgende O-Teilbereich-Impuls wird zum Ausgangskreis 129 des »Und«-Kreises 127 der Programmeinheit der Maschine weitergeleitet und sodann dem »Oder«-Kreis 676 zugeführt, um die Ausgangs-Schaltkreise 668 bis 675 des Addierwerks freizugeben. Hierdurch wird die im Addierwerk im O-Teilbereich-Zeitpunkt gespeicherte Zahl bei Eintreffen des nächsten » — ^«-Impulses vom Inverter 492 über die Schreibverstärker den Schreibköpfen zugeführt. Auch hierbei wird wegen des Abstandes, in dem die Lese- und Schreibköpfe voneinander angeordnet sind, die aus dem C-Teilbereich einer beliebigen Ziffernstelle eines Abschnittes entnommene Zahl in dem O-Teilbereich der entsprechenden Ziffernstelle des vorangehenden Abschnittes gespeichert.
Wie bei der Beschreibung des Programms der Maschine bereits erwähnt, bleibt der die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereichen bewirkende Trigger 124 unter der Steuerung durch den Zähl-Ring 112 während aller zwölf Abschnitte »ein«-geschaltet, so daß die Übertragung von Daten aus den C-Teil-
bereichert zu den O-Teilbereichen während einer Trommelumdrehung durchgeführt wird.
Die Addition
Die zur Durchführung von Additionen erforderliche Anordnung der Maschine ist in den Fig. 12, 14, 17, 19, 20, 21 und 22 der Zeichnungen schematisch dargestellt. Die einzelnen Figuren sind, wie dies aus Fig. 23 ersichtlich ist, zu einem Gesamtübersichtsplan zusammenzulegen.
Für die Durchführung von Additionen ist zwischen den Speicher-Triggern (vgl. Fig. 14) und dem Addierwerk (vgl. Fig. 17) der in Fig. 19 dargestellte Pufferkreis angeordnet. Weiterhin ist zwischen dem Ausgang des . Addierwerks und dem Eingang des Puffers das in Fig. 21 dargestellte achtstellige Register angeordnet. Der eine Reihe von anfänglich über die Rückstelleitung der Maschine in den »Aus«-Zustand geschalteten Triggern enthaltende Steuerkreis gemäß Fig. 20 hat im wesentlichen zwei Funktionen, und zwar nimmt dieser Kreis erstens die binären Überträge aus dem Addierwerk auf und führt sie bei dem nächsten Additionsschritt wieder in dieses ein und steuert zweitens den Additionsprozeß entsprechend den Vorzeichen der bei jedem Additionsschritt neu eingeführten Ziffern. Ein weiterer Steuerkreis, der unter dem Einfluß der Programmsteuereinheit der Maschine arbeitet, ist in Fig. 22 a schematisch dargestellt.
Zur Durchführung der Addition enthält das Addierwerk einen »Und«-Kreis 690, dessen einer Eingang im Ausgangskreis 661 des Triggers 615 enthalten ist und dessen zweiter Eingang im Ausgangskreis 6180 des Triggers 618 liegt. Der Ausgangskreis dieses Kreises wiederum enthält den Eingang des »Und«- Kreises 633 und ferner einen Eingang eines »Und«- Kreises 691. Der andere Eingang des zuletzt erwähnten Kreises ist in dem Ausgangskreis 663 des Triggers 616 enthalten, der auch den einen Eingang eines weiteren »Und«-Kreises 692 einschließt. Der Ausgangskreis dieses »Und«-Kreises enthält wiederum einen Eingang des »Oder«-Kreises 632. Der Ausgangskreis des Kreises 691 enthält einen Eingang eines »Und«- Kreises 693,, dessen Ausgangskreis wiederum den zweiten Eingang des »Oder«-Kreises 632 einschließt, und der Ausgangskreis dieses »Oder«-Kreises enthält einen der Eingänge der »Oder«-Kreise 617a und 6176. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 691 enthält außerdem einen Eingang des »Und«-Kreises 623, dessen anderer Eingang im Ausgangskreis 665 des Triggers 617 liegt. Ferner liegen ein Eingang des »Und«-Kreises 694 im Ausgangskreis 667 des Triggers 618 und ein anderer Eingang im Ausgangskreis 661 des Triggers 615. Der Ausgangskreis des »Und«- Kreises 694 schließlich enthält einen Eingang des »Und«-Kreises 630.
Die Anordnung des Puffers ist im wesentlichen dieselbe wie die des vorstehend beschriebenen Addierwerks, und auch die Trigger des Puffers werden anfänglich über die Rückstelleitung in den »Aus«-Zustand geschaltet. Einander entsprechende Teile des Addierwerks und des Puffers tragen dieselben Bezugszeichen. Ferner sind auch die Eingänge des Puffers in bezug auf die Ausgangskreise der »Oder«- Kreise 644 bis 651 dieselben wie die des Addierwerks.
Das vorstehend beschriebene Addierwerk ist derart aufgebaut, daß eine erste Zahl in paralleler Form eingeführt und eine weitere Zahl auf dem Wege der serienmäßigen Addition hinzugefügt werden kann. Das am Ausgang des Addierwerks erscheinende Ergebnis liegt wieder in paralleler Form vor. Weiterhin wird das Addierwerk bei der Durchführung von Additionen so betrieben, daß es die eingeführten Zahlen zu bestimmten Zeitpunkten in ihr Neunerkomplement umgewandelt und zu einem späteren Zeitpunkt wieder rückgewandelt werden. Die vier Addierwerk-Trigger sind derart miteinander verbunden, daß sie von einer einzigen Leitung 696 her mit Impulsen beaufschlagt werden können, um die in ihnen stehende Zahl in ihr Neunerkomplement umzuwandeln. Diese Umwandlung einer Zahl in ihr Neunerkomplement wird dadurch erreicht, daß dem »Oder«-Kreis 695 ein Impuls zugeführt wird. Der Ausgangskreis 696 dieses »Oder«-Kreises ist mit einem Eingang des zu dem Trigger 615 gehörenden »Oder«-Kreises 631 sowie mit einem Eingang des zu dem Trigger 617 gehörenden »Und«-Kreises 692 und außerdem mit einem Eingang des zu dem Trigger 618 gehörenden »Und«-Kreises 634 gekoppelt. Wie leicht ersichtlich, ändert daher der dem Kreis 695 zugeführte Impuls den Schaltzustand der Addierwerk-Trigger in der aus der nachstehend angeführten Tabelle ersichtlichen Weise:
(Der »Ein«-Zustand eines Triggers wird durch ein X, der »Aus«-Zustand durch ein O angedeutet, während die Pfeile die Neunerkomponente der einzelnen Zahlen angeben.)
Zahl
615
(IJ
Trigger
616 617
(2)
(4)
618
(8)
0 O O O O
1 X O O O
2 O X O O
3 X X O O
4 O O X O
5 X O X O
6 O X X O
7 X X X O
8 O O O X
9 X O O X
Wie aus dieser Tabelle ersichtlich, wird eine im Addierwerk gespeicherte 0 in eine 9, eine im Addierwerk gespeicherte 1 in eine 8 usw. umgewandelt.
In gleicher Weise wird jede in dem Puffer gemäß Fig. 19 gespeicherte Zahl durch einen dem »Oder«- Kreis 695' zugeführten Impuls komplementiert oder rückgewandelt.
Das Addierwerk bildet die Summe der in einer Stelle befindlichen Ziffern. Wenn hierbei z. B. in der Zehnerstelle ein Übertrag entsteht, wird dieser gespeichert und kurz vor der Bearbeitung der Hunderterstelle in diese wieder eingeführt. Hierzu wird das in Fig. 21 dargestellte Fortschaltregister benutzt. Dieses Register weist eine Einrichtung auf, mit deren Hilfe eine achtstellige Zahl gespeichert und in üblicher Weise rechts oder links verschoben werden kann. Da das Register in an sich bekannter Weise aufgebaut ist, soll an dieser Stelle nur eine kurze Beschreibung desselben gegeben werden.
Das Register enthält die Eingangs-Trigger 700 bis 703, die die Binäräquivalente der Ziffern 1, 2, 4 und 8 speichern. Die als »Und«-Kreise ausgebildeten Eingänge dieser Trigger tragen dieselben Bezugszeichen
wie letztere, jedoch mit den Subindizes α und b. Die Hauptausgangsleitungen des Addierwerks enthalten die Eingänge der »Und«-Kreise 705 bis 712, deren zweite Eingänge gemeinsam mit einer Leitung 713 verbunden sind, an der während des Additionsvorganges eine positive Spannung liegt, durch die diese »Und«~Kreise für den Durchgang der ihren anderen Eingängen zugeführten positiven Impulse freigegeben werden. Die Ausgangskreise dieser »Und«-Kreise 705 bis 712 enthalten die Eingänge der »Oder«- Kreise 714 bis 721, in deren Ausgangskreisen wiederum die einzelnen Eingänge der Register-»Und«-Kreise 70O0 bis 7036 liegen.
Die Ausgangskreise der leitenden und gesperrten Seiten der Trigger 700 bis 703 sind über »Und«- Kreise mit der zweiten Reihe der Trigger 722 bis 725 verbunden, die ihrerseits mit einer dritten Reihe von Triggern 726 bis 729 in Verbindung stehen. Die Anordnung und Verbindung dieser Trigger 726 bis 729 sowie die der übrigen Reihen bis zu den Triggern 746 bis 749 ist dieselbe. Je ein Eingang aller Trigger-Eingangs»Und«-Kreise liegt in je einem Ausgangskreis der »Und«-Kreise 750 bis 753, und ein Eingang dieser Kreise ist in dem Ausgangskreis des Inverters 754 enthalten, der seinerseits einen differenzierend wirkenden Eingangskreis aufweist, in dem den »+A«- Impulsen bei ihrem Durchgang eine dreieckige Form gegeben wird. Der andere Eingang dieser »Und«- Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«- Kreises 755, der seinerseits zwei Eingänge aufweist, die in dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 756 enthalten sind. Ein Eingang dieses »Und«-Kreises wiederum liegt in dem JP2-Teilbereich-Ausgangskreis 490 des Teilbereich-Adressen-Ringes gemäß Fig. 3, während der andere Eingang in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises757 liegt, der seinerseits mehrere Eingänge hat, von denen einer in dem Ausgangskreis 264 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) enthalten ist.
Die Ausgangskreise der leitenden und gesperrten Seiten der Register-Trigger 746 bis 749 enthalten die einzelnen Eingänge der »Und«-Kreise 758 bis 765, deren andere Eingänge in dem Ausgangskreis eines »Oder«-Kreises 766 liegen. Letzterer hat zwei Eingänge, von denen der eine in dem Ausgangskreis eines »Und«-Kreises 756 liegt.
Die Ausgangskreise der »Und«-Kreise 758 bis 765 enthalten einen zweiten Eingang der in den Hauptleitungen der Speicher-Trigger liegenden »Oder«- Kreise644 bis 651 (vgl. Fig. 14).
Das aus den Triggern 700 bis 749 gebildete Register arbeitet wie folgt: Die »Und«-Kreise 750 bis 753 des Registers werden durch die von dem »Und«-Kreis 756 und dem »Oder«-Kreis 755 zugeführten P2-Teilbereich-Impulse freigegeben und leiten daraufhin den nächsten von dem Inverter 754 kommenden »—^«-Impuls an alle zu den Register-Triggern gehörenden »Und«- Kreise weiter. Auf diese Weise wird der »—^«-Impuls von denjenigen »Und«-Kreisen des Registers weitergeleitet, die vorher durch die der Eingangsreihe der Trigger 700 bis 703 zugeführte oder fortlaufend von Reihe zu Reihe bis zu den Triggern 746 bis 749 gespeicherte Binärzahl freigegeben worden sind. Hierdurch wird die zugeführte oder gespeicherte Binärzahl in die nächstfolgende Triggerreihe eingetragen und in dieser gespeichert. Auf diese Weise wird eine eingeführte Binärzahl in der ersten Triggerreihe 700 bis 703 gespeichert, während die bisher in diesen Triggern gespeicherte Zahl in die Trigger der zweiten Reihe 722 bis 725 übertragen wird usw. Jeder über die »Und«-Kreise 750 bis 753 gelangende »— ^«-Impuls verschiebt so die in dem Register stehende Zahl um einen Schritt. Auf diese Weise wird nach acht Fortschaltimpulsen eine in die erste Triggerreihe 700 bis 703 eingeführte Zahl in die Ausgangs-Triggerreihe 746 bis 749 übertragen und von dort den »Und«- Kreisen 758 bis 765 zugeführt. Letztere leiten die Zahl immer dann weiter, wenn sie durch einen von dem »Und«-Kreis 756 und dem »Oder«-Kreis 766 kommenden P2-Impuls freigegeben werden.
Im folgenden soll nun die Durchführung einer Addition unter Bezugnahme auf die in Fig. 22 a dargestellten Steuerkreise, die den zeitlichen Ablauf der einzelnen Arbeitsgänge der Maschine regeln, näher erläutert werden. Hierzu sei angenommen, daß zu dem Zeitpunkt, in dem durch das Programm eine Addition angeordnet wird, im Addierwerk und in dem achtstelligen Register eine Zahl steht, so daß zu dieser Zahl die in dem C-Teilbereich des nächsten Abschnittes gespeicherten Ziffern hinzugefügt werden. Zu Beginn desjenigen Abschnittes, in dem eine Addition stattfinden soll, wird im Ausgangskreis 264 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) ein Additions-Steuerimpuls erzeugt und über einen »Oder«-Kreis767 (vgl. Fig. 22 a) den Eingängen der »Und«-Kreise 768, 769 und 770 zugeführt.
Außerdem wird dieser Additions-Steuerimpuls auch einem »Und«-Kreis 771 sowie einem Eingang des »Oder«-Kreises 757 (vgl. Fig. 21) zugeleitet. Zu den Ziffernzeitpunkten + (Vorzeichen) und 1 bis 8 insbesondere der C-Teilbereich-Intervalle gibt der »Und«- Kreis 771 über seinen Ausgangskreis 772 einen Impuls an den Lese-»Oder«-Kreis 637, wodurch die »Und«-Kreise 635 bis 643 freigegeben werden. Hierdurch wiederum wird die in jedem C-Teilbereich-Intervall von der Trommel abgelesene binärverschlüsselte Dezimalzahl den Eingangs-»Und«-Kreisen der Puffer-Trigger 615' bis 618' zugeführt. Weiterhin wird der von dem »Und«-Kreis 771 kommende C-Teilbereich-Impuls über den Puffer-»Oder«-Kreis 677' geleitet, um die Puffer-Trigger weiterzuschalten und damit die Speicherung der an den Eingangs-»Und«- Kreisen dieser Trigger stehenden binärverschlüsselten Dezimalzahl zu bewirken.
Während des Vorzeichenzeitpunktes gibt der »Und«-Kreis 770 über seinen Ausgangskreis 773 einen Impuls über einen die Bildung des echten Komplements steuernden »Oder«-Kreis 774 (vgl. Fig. 20) an den einen Eingang eines »Und«-Kreises 775. Wenn z. B. im T2-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes eine binäre Neun im Puffer steht, wird durch den Ausgangskreis 6180' des Puffer-Triggers 618' der »Und«- Kreis 775 freigegeben, so daß der T2-Impuls über einen »Oder«-Kreis 775-1 einem Trigger 776 für das echte Komplement zugeführt wird. Letzterer wird, solange der Rechen-Trigger 115 der Programmeinheit der Maschine während des Additionsbefehls »ein«-geschaltet ist, in jedem /-Teilbereich-Intervall jedes Vorzeichenunterabschnittes in den »Aus«-Zustand geschaltet. Hierdurch wird der am Ausgangskreis 7760 des Triggers 776 entstehende Impuls dem »Und«- Kreis 777 zugeführt, der immer dann freigegeben wird, wenn sich der Trigger 776 im »Ein«-Zustand befindet. Außerdem werden dem »Und«-Kreis 777 im Vorzeichenzeitpunkt der vom Ausgangskreis 116 des Rechen-Triggers kommende Impuls sowie der /-Teilbereich-Impuls zugeleitet. Der über den »Und«-Kreis 777 zugeführte /-Teilbereich-Impuls schaltet den Trigger 776 für das echte Komplement »aus«.
Demgemäß schaltet der über den »Und«-Kreis 775 kommende T2-Impuls, wenn im Puffer eine binäre
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Neun steht, den Trigger 776 ein, um anzuzeigen, daß die im Puffer stehende Zahl eine Neun ist, die bei der in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Maschine im Vorzeichenunterabschnitt angibt, daß der betreffende Abschnitt ein negatives Vorzeichen hat. Zur Anzeige eines positiven Vorzeichens müßte dagegen im Vorzeichenunterabschnitt des betreffenden Abschnittes eine Null gespeichert werden. Die »Ein«-Schaltung des Triggers 776 ist deshalb erKreis 633' des Puffer-Triggers 616' und dem »Oder«- Kreis631' des Puffer-Triggers 615' zuführt. Diese y>A«- und »-Se-Impulse bewirken, daß zu der in dem Puffer gespeicherten Binärzahl bei jedem » — ^4«- und »— .B«-Impuls eine Binärziffer hinzugezählt wird.
Wenn diese Impulse das binäre Äquivalent der Ziffer 9 in den Puffer eingebracht haben, werden die Puffer-Trigger 615' und 618' »ein«-geschaltet und geben damit den »Und«-Kreis 694' frei, der daraufhin
forderlieh, weil alle in dem Addierwerk und in dem io dem Addierwerk-Trigger 789 einen Impuls zuführt.
achtstelligen Register während des Additionsvorganges gespeicherten positiven Zahlen in komplementärer Form gespeichert werden, so daß die aus dem Puffer in das Addierwerk zu übertragende Zahl, je nachdem.
Letzterer ist bereits durch Pj-Teilbereich-Impulse des vorhergehenden Ziffernstellenunterabschnittes vorbereitet, die über den »Oder«-Kreis 790 zugeführt worden sind. Wenn nun die in dem Puffer stehenden Zahl ob sie positiv oder negativ ist, im Puffer in komple- 15 von 9 nach 0 weiterrückt, fällt die Spannung am Ausmentärer bzw. wahrer Form gespeichert werden muß. gang des »Und«-Kreises 694', und der dadurch entWenn der Trigger 776 auf diese Weise in Abhängigkeit von dem Vorzeichen der von der Speicherspur abzulesenden Zahl geschaltet worden ist, wird
der »Und«-Kreis 771 (vgl. Fig. 22 a) bei jeder der 20
.Ziffernstellen 1 bis 8 des C-Teilbereich-Intervalls freigegeben und leitet einen C-Teilbereich-Impuls über
den »Oder«-Kreis 637 zu den »Und«-Rreisen 635 bis 643. Hierdurch wird die im C-Teilbereich-Intervall
stehende negative Impuls schaltet den Addierwerk-Trigger 789 ein.
Der Ausgangsimpuls dieses Triggers wird über den »Oder«-Kreis 791 dem »Und«-Kreis 792, der außerdem noch mit »— B«- und » — ^«-Impulsen beaufschlagt wird, zugeführt. Diese » — 5«- und » — ^«-Impulse bewirken, daß der Kreis 792 als negativer »Oder«-Kreis arbeitet, an dessen Ausgangskreis
von der Speicherspur abgelesene Zahl den Eingängen 25 immer dann ein Spannungsanstieg stattfindet, wenn
der Puffer-Trigger 615' bis 618' zugeleitet, die außerdem auch durch den über den »Oder«-Kreis 677' zugeführten C-Teilbereich-Impuls weitergeschaltet werden. Weiterhin läßt auch der »Und«-Kreis 769 zu den
dem Kreis 792 keine » — #«- oder »—-^«-Impulse zugeführt werden. Die über den Kreis 712 gelangenden » — x4«- und »—5«-Impulse werden den »Und«-Kreisen 623 und 630 des Addierwerk-Triggers 618, dem
Zeitpunkten der Ziffernstellen 1 bis 8 Ziffernimpulse 30 »Und«-Kreis 693 des Addierwerk-Triggers 617, dem
passieren, die von seinem Ausgangskreis 778 aus .einem serienmäßig arbeitenden »Oder«-Additions-Kreis 779 (vgl. Fig. 20) und von diesem wiederum einem »Und«-Kreis 780 zugeführt werden. . Auf diese Weise wird im O-Teilbereich-Zeitpunkt •der Ziffernstellen 1 bis 8 der »Und«-Kreis 780 freigegeben und läßt die O-Teilbereich-Impulse passieren, .wenn der Trigger 776 »aus«-geschaltet ist und damit anzeigt, daß eine positive Zahl aus dem Speicher ent-
»Und«-Kreis 633 des Triggers 616 und dem »Oder«- Kreis 631 des Addierwerk-Triggers 615 zugeführt, und jeder dieser Impulse bewirkt die Addition einer Eins zu der in diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Binärzahl.
Der Puffer-Trigger 782 und der Addierwerk-Trigger 789 werden durch den nächsten Pj-Teilbereich-Impuls »aus«-geschaltet, der fünf Teilbereichintervalle nach dem O-Teilbereich-Zeitpunkt auftritt, wenn
jiommen wird. Der Durchgang eines O-Teilbereich- 40 der Puffer-Trigger 782 »ein«-geschaltet wird. Da in
Impulses durch den »Und«-Kreis 780 und den »Oder«- jedem Teilbereichintervall je ein »—A«- und ein
Kreis 695' komplementiert die in den Puffer-Triggern » — £> «-Impuls auftreten, ist der Puffer um zehn Binär-
615' bis 618' stehende Binärzahl. Wie schon erwähnt, ziffern weitergerückt worden. Dementsprechend hat
schaltet ein negatives Vorzeichen den Trigger 776 auch das Addierwerk zehn Binärziffern aufgenommen,
»ein«, so daß der »Und«-Kreis für den Durchgang 45 und zwar alle diejenigen, die nach der Neun im Puffer
von 0-Teilberich-Impulsen gesperrt wird und die in dem Puffer stehende Zahl nicht komplementiert wird.
Die über den »Oder«-Kreis 779 laufenden Ziffernimpulse werden auch einem »Und«-Kreis 781 zügeführt, der daraufhin O-Teilbereich-Impulse an den Puffer-Trigger 782 gelangen läßt. Dieser Puffer-Trigger ist vorher im Pj-Teilbereich-Zeitpunkt des vorangehenden Ziffernstellenunterabschnittes durch
über den »Oder«-Kreis 783 zugeführte /^-Impulse 55 Kreisen der achtstelligen »aus«-geschaltet worden. Jeder O-Teilbereich-Impuls P2-Teilbereich-Impuls zu. des »Und«-Kreises 781 schaltet den Puffer-Trigger diesen »Und«-Kreis 756 ein
erscheinen. Auf diese Weise ist die ursprünglich im Puffer stehende Binärzahl serienmäßig zu der in diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Binärzahl hinzugezählt worden.
Der Additions-Programmimpuls wird dem »Oder«- Kreis757 (vgl. Fig. 21) zugeführt, und im ^-Zeitpunkt jedes Vorzeichen- und Ziffernstellen-l-bis-8-Unterabschnittes wird der »Und«-Kreis 756 (vgl. Fig. 21) freigegeben und leitet allen Eingangs-»Und«-
Register-Trigger einen Weiterhin gelangt über ^-Teilbereich-Impuls
782 »ein«. Der hierdurch am Ausgang dieses Triggers über den »Oder«-Kreis 677 zu den Eingangs-»Und«- entstehende Impuls wird den »Und«-Kreisen 784 und Kreisen der Addierwerk-Trigger. Hierdurch werden 785 zugeleitet. Letzterer läßt »+-^«-Impulse zu dem 60 das Addierwerk und das achtstellige Register einen differenzierenden Inverter 786 passieren, an dessen Schritt weitergeschaltet, wodurch die bisher im Ad-Ausgang differenzierte »—^«-Impulse entstehen, die dierwerk gespeicherte Zahl in die Eingangs-Trigger in einem negativen »Oder«-Kreis 787 mit von dem des Registers und die in den Ausgangs-Triggern des Inverter 26 (vgl. Fig. 2) kommenden differenzierten Registers gespeicherte Zahl in die Addierwerk-Trig- »—^«-Impulsen vereinigt und dem Und«-Kreis 784 65 ger übertragen werden. Auf diese Weise wird die von zugeführt werden. Demgemäß wird, wenn der Puffer- der Speicherspur in den Puffer und von diesem in das Trigger 782 im O-Teilbereich-Zeitpunkt »ein«-geschal- Addierwerk eingeführte Zahl in der vorstehend betet wird, der »Und«-Kreis 784 freigegeben, der darauf- schriebenen Weise Ziffer für Ziffer zu der in diesem hin »-A«- und » —5«-Impulse den »Und«-Kreisen Zeitpunkt in dem Addierwerk und dem Register stehen- 623' und 630' des Puffer-Triggers 618' dem »Und«- 70 den Zahl hinzugefügt.
Im weiteren Verlauf der Addition kann nun im Addierwerk ein Übertrag entstehen, der während des nächstfolgenden Additionsschrittes in die nächsthöhere Ziffernstelle zu übertragen ist. Wenn dies der Fall ist, verursacht die Speicherung einer Neun im Addierwerk die »Ein«-Schaltung der Trigger 615 und 618, die daraufhin einem Eingangskreis des Übertrag-Triggers 794 einen positiven Impuls zuführen. Wenn nun durch die Tätigkeit des Puffers die nächste Binärziffer serienmäßig zu der im Addierwerk stehenden Zahl hinzugefügt wird, geht der Trigger 618 in den »Aus«-Zustand, und der darauf im Ausgangskreis 6940 des »Und«-Kreises 694 entstehende negative Impuls schaltet den Übertrag-Trigger 794 »ein«.
Die Rückstellung des Triggers 794 in den »Aus«- Zustand erfolgt durch die von dem »Und«-Kreis 756 (Fig. 21) kommenden Ρ.,-Impulse, die das Addierwerk und das Register weiterschalten. Durch die Rückstellung dieses Triggers entsteht in dessen Ausgangskreis 7940 ein negativer Impuls, der über den »Oder«-Kreis 971 den Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-schaltet. Wie bereits erwähnt, wurden die den Ziffern 1 bis 8 entsprechenden Impulse von dem »Und«-Kreis 769 (vgl. Fig. 22 a) her dem »Oder«-Kreis 779 zugeführt, und die von diesem Kreis abgegebenen Impulse werden einem »Und«-Kreis 796 zusammen mit den von dem Ausgangskreis 7950 des Übertrag-Speicher-Triggers 795 kommenden Impulsen zugeleitet. Auf diese Weise wird, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »eingeschaltet ist und damit einen Übertrag anzeigt, der »Und«-Kreis 796 freigegeben und leitet damit im O-Teilbereich-Zeitpunkt einen 0-Teilbereich-Impuls über die »Oder«-Kreise 797 und 791 an den »Und«- Kreis 792 weiter. Letzterer führt hierauf über seinen Ausgangskreis 7920 den Eingangs-»Und«-Kreisen des Addierwerks einen Impuls zu. Hierdurch wird zu der in diesem Zeitpunkt im Addierwerk stehenden Zahl eine binäre Eins hinzugefügt. Weiterhin schaltet der von dem »Und «-Kreis 792 abgegebene Impuls den Übertrag-Speicher-Trigger 795 »aus« und sperrt damit die »Und«-Kreise 796 und 792. Der Trigger 795 ist darauf bereit, den nächsten während des Additionsprozesses auftretenden Übertrag zu speichern. Auf diese Weise wird jeder Übertrag in die nächsthöhere Stelle des Addierwerks eingetragen.
Im folgenden soll nun die Vorzeichensteuerung näher erläutert werden. Ein Register-Vorzeichen-Trigger 890 wird so betrieben, daß er das Vorzeichen einer im Register stehenden Zahl anzeigt, gleichgültig, ob diese neu in das Register eingeführt wird oder das Ergebnis einer programmgesteuerten Rechenoperation darstellt. Jedes Rechenprogramm wird jeweils durch die Rückstellung des Registers eingeleitet, und die erste darauf in das Register eingeführte Zahl hängt davon ab, ob ein Additions- oder Subtraktionsbefehl vorliegt. Gleichzeitig mit der Rückstellung des Registers wird auch der Vorzeichen-Trigger 890 des Registers »aus«-geschaltet.
Hierzu ist zu bemerken, daß am Anfang der Register-Vorzeichen-Trigger sowohl durch die »Ein«- Schaltung des Triggers 776 für das echte Komplement als auch durch den Übertrag-Trigger 794 gesteuert wird. Wenn daher der Trigger 776, weil die in den Puffer gelangende Zahl positiv ist, »aus«-geschaltet bleibt, wird der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im T4-Teilbereich des folgenden achten Ziffernstellenunterabschittes »ein«-geschaltet. Wird dagegen der Trigger 776, weil die in den Puffer gelangende Zahl negativ ist, »ein«-geschaltet, bleibt der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im T4-Teilbereich des achten Ziffernstellenunterabschnittes »aus «-geschaltet. Die Steuerung des Register-Vorzeichen-Triggers durch den Trigger 776 wird durch einen Schaltkreis 892 bewirkt, der immer dann freigegeben wird, wenn durch die »Aus«-Schaltung des Triggers 776 an dessen Ausgangskreis 776^ ein positiver Impuls entsteht. Weiterhin wird dieser durch einen Additions- oder Subtraktions-Programmimpuls von dem Programm-Dekoder gesteuert und bei den achten Ziffernstellenimpulsen vom Ausgangskreis 7680 des Kreises 768 und bei der Zuführung von ^-Teilbereich-Impulsen zu dem Kreis 892 freigegeben. Jeder dieser über den Schaltkreis 892 gelangenden T4-Teilbereich-Impul3e schaltet den Register-Vorzeichen-Trigger aus seinem anfänglichen »Aus«-Zustand in den »Ein«-Zustand.
Hierbei ist zu beachten, daß, wenn der Register-Vorzeichen-Trigger auf diese Weise durch die Einführung einer positiven Zahl »ein«-geschaltet worden ist, dieser »Ein«-Zustand nur kurzzeitig anzuhalten braucht, wenn nämlich durch die Addition zweier positiver Zahlen ein Übertrag entstanden ist. Wenn auf Grund dieses Übertrages der Übertrag-Trigger 794 »ein«-geschaltet wird, wird dadurch auch der »Und«-Kreis 793 freigegeben und führt dem »Oder«- Kreis 891 /^-Teilbereich-Impulse zu, die den Register-Vorzeichen-Trigger 890 wieder »ause-schalten.
Nachstehend wird nun die Arbeitsweise des Register-Vorzeichen-Triggers bei der Durchführung einiger Rechenoperationen beschrieben.
Auf diese Weise kann, wenn zu einer negativen eine positive Zahl addiert wird, der Addend größer als der Augend sein, ohne daß in der letzten Stelle der Addition ein Übertrag auftritt. Nachstehend soll nun die Arbeitsweise des Vorzeichen-Steuer-Triggers 890 an Hand eines derartigen Additionsbeispiels näher erläutert werden. Zuerst wird die negative Zahl in das Register eingeführt. Der Vorzeichen-Trigger 890 ist in den »Aus «-Zustand geschaltet, und der Trigger für das echte Komplement ist durch das negative Vorzeichen der in das Register eingeführten Zahl »eingeschaltet worden. Da jedoch diese Zahl im Puffer nicht komplementiert und unverändert über das Addierwerk in das Register eingeführt worden ist, stehen zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Neunen im Register, und es entsteht ein Übertrag, der den Vorzeichen-Trigger im P2-Teilbereich-Zeitpunkt des achten Ziffernstellenunterabschnittes »eine-schaltet. Diese »Ein«-Schaltung erfolgt durch den Übertrag-Trigger 794. Wenn nun die zweite, positive Zahl in den Puffer eingeführt wird, bleibt der Trigger 776 im »Aus«-Zustand, und der jetzt »ein«-geschaltete Register-Vorzeichen-Trigger wird durch den über den »Und«-Kreis 892 und den »Oder«-Kreis 891 zugeführten nächsten ^-Teilbereich-Impuls des achten Ziffernstellenunterabschnittes »aus «-geschaltet. Da die positive Zahl größer ist als die negative, entsteht bei dem Additionsprozeß kein Übertrag, so daß der · Trigger 890 »aus«-geschaltet bleibt und' somit ordnungsgemäß anzeigt, daß das Vorzeichen des Ergebnisses positiv ist.
Als nächstes Beispiel soll nun der Fall behandelt werden, in dem zu einer positiven eine größere negative Zahl hinzugezählt werden soll. Der Register-Vorzeichen-Trigger wird hierbei durch das positive Vorzeichen der zuerst in das Register eingeführten Zahl »ein«-geschaltet, und es entsteht, wenn diese Zahl zu den in dem Register stehenden Neunen hinzugefügt wird, ein Übertrag, der den Register-Vorzeichen-Trigger wieder »aus«-schaltet. Wenn nun die negative Zahl in den Puffer eingeführt wird, wird
der Trigger 776 »eiru-geschaltet, und der Register-Vorzeichen-Trigger bleibt daher »aus «-geschaltet. Wenn die Addition dieser beiden Zahlen im Addierwerk erfolgt, entsteht ein Übertrag, der den Trigger 890 »eine-schaltet, wodurch ordnungsgemäß angezeigt wird, daß das Vorzeichen des im Register stehenden Ergebnisses negativ ist.
Schließlich soll noch an Hand eines Beispiels die Arbeitsweise des Vorzeichen-Triggers für den Fall beschrieben werden, in dem die Addition zweier negativer Zahlen erfolgt. Das negative Vorzeichen der ersten in das Register eingeführten Zahl schaltet den Trigger 776 »ein«. Der Vorzeichen-Trigger verbleibt daher im »Aus «-Zustand. Bei der Addition dieser Zahl und der im Register stehenden Neunen entsteht sodann ein Übertrag, der den Vorzeichen-Trigger »ein«-schaltet. Das negative Vorzeichen der zweiten Zahl schaltet den Trigger 776 erneut »ein«, so daß der Vorzeichen-Trigger »ein«-geschaltet bleibt. Die Addition dieser beiden Zahlen im Addierwerk ergibt keinen Übertrag, so daß der Vorzeichen-Trigger »ein«-geschaltet bleibt und damit das Vorzeichen der im Register stehenden Summe ordnungsgemäß als negativ anzeigt.
Die Subtraktion
Die Subtraktion wird in ähnlicher Weise wie die Addition durchgeführt, mit der Ausnahme jedoch, daß die »Ein«- und »Aus «-Schaltung des Triggers 776 für das echte Komplement, nachdem dieser Trigger durch das Vorzeichen der aus dem Speicher zu entnehmenden Zahl in den entsprechenden Zustand geschaltet worden ist, in umgekehrter Weise abläuft, das heißt, daß, wenn die dem Speicher zu entnehmende Zahl positiv ist, der Trigger die in dem Puffer stehende Zahl für den Fall einer Addition komplementieren, für den Fall einer Subtraktion dagegen unverändert lassen würde. Hierdurch wird die aus dem Speicher kommende Zahl von der in komplementärer Form im Addierwerk stehenden Zahl in dem Zeitpunkt abgezogen, in dem sie aus dem Puffer serienmäßig in das Addierwerk eingeführt wird.
In dem in Fig. 22 a dargestellten Steuerkreis wird ein »Subtraktion«-Programmsteuerimpuls von dem Ausgangskreis 265 des Programm-Dekoders her den »Und«-Kreisen 800 und 801 zugeführt. Der »Und«- Kreis 800 hat dabei dieselbe Funktion wie der »Und«- Kreis 771 bei dem Additionsprozeß, bei dem die in den C-Teilbereichen des Speichers enthaltene Zahl in den Puffer eingeführt und letzterer zur Aufnahme der Zähl weitergeschaltet wird. Wie erinnerlich, gibt der »Und«-Kreis 770 über seinen Ausgangskreis 773 einen Vorzeichenimpuls an den »Oder«-Kreis 774 für das echte Komplement ab, so daß im T2-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes der »Und«-Kreis 775 den Trigger 776 für das echte Komplement anweist, das Vorzeichen der aus dem Speicher zu entnehmenden Zahl abzulesen. Bei dem Subtraktionsprozeß wird der »Und«-Kreis 801 durch die von dem Kreis 770 kommenden Vorzeichenimpulse freigegeben und leitet darauf dem »Oder«-Kreis 775-1 (vgl. Fig. 20) über seinen Ausgangskreis 802 T4-Teilbereich-Impulse zu. Da der T4-Teilbereich-Impuls später auftritt als der den Trigger 776 steuernde T2-Impuls, schaltet der T4-Impuls den Trigger 776 wieder um. Hierdurch wird die aus dem Speicher kommende Zahl, wenn sie positiv ist, im Puffer nicht komplementiert und wird daher bei der Einführung in das Addierwerk von der in diesem stehenden Zahl abgezogen. In gleicher Weise wird durch die Umschaltung des Triggers 776 eine aus dem Speicher kommende negative Zahl im Puffer komplementiert, so daß sie zu der im Addierwerk stehenden komplementierten Zahl bei einer Addition beider Zahlen zu dieser hinzugefügt wird.
Wie bei der Addition wird auch bei der Subtraktion der Vorzeichen-Trigger 890 durch den Trigger 776 im T4-Teilbereich jedes achten Ziffernstellenunterabschnittes (»Oder«-Kreis 893) über den Kreis 892 und /VTeilbereich jedes achten Ziffernstellenunterabschnittes (»Oder«-Kreis 893) über den Kreis 793
ίο von dem Übertrag-Trigger 794 her gesteuert.
Im übrigen verläuft die Subtraktion in derselben Weise wie die Addition, so daß sich eine weitere Beschreibung erübrigt.
Die Multiplikation
In der als Ausführungsbeispiel gewählten Maschine ist der Programmbefehl für die Multiplikation zeitlich derart festgelegt, daß er dann auftritt, wenn das Abzeichen des Multiplikanden im Addierwerk ge-
ao speichert ist und die Ziffern des Multiplikanden in das achtstellige Register eingeführt worden sind. Beim Auftreten des Multiplikationsbefehls wird die in dem Addierwerk und dem Register stehende Zahl unmittelbar in den M-Teilbereichen der Trommel aufgezeich- · net. Hierbei wird die Zahl vor der Speicherung, je nachdem ob ihr Vorzeichen positiv oder negativ ist, entweder Ziffer für Ziffer komplementiert oder in ihrer ursprünglichen Form belassen. Wenn die letzte Ziffer des Multiplikanden in das Addierwerk eingeführt worden ist, wird in die eine Seite einer Vergleichsvorrichtung das binäre Äquivalent von Neun eingeführt. Ferner wird ein fünfstelliges Register dadurch gelöscht, daß eine Reihe von Neunen in dasselbe eingeführt wird. Sodann werden der Multiplikator über das Addierwerk in das achtstellige Register eingeführt und in die restlichen Stellen des Registers in Abhängigkeit von dem Vorzeichen des Multiplikators Neunen oder Nullen eingetragen. Anschließend werden das acht- und das fünfstellige Register zu einem dreizehnstelligen Register hintereinandergeschaltet.
Zu diesem Zeitpunkt steht die erste Ziffer des Multiplikators im Addierwerk, und ihr Wert wird mit der in der Vergleichseinheit stehenden Neun verglichen. Ist nun die erste Ziffer des Multiplikators keine Neun, wird ihr eine binäre Eins hinzugefügt, und das Addierwerk sowie das Register werden um fünf Schritte weitergeschaltet, um den gesamten Multiplikator in die ersten fünf Stellen des dreizehnstelligen Registers zu bringen. Sodann wird der Multiplikand von den M-Teilbereichen der Trommel während der nächsten acht Schaltschritte des Addierwerks und des Registers in letzteres übertragen. Hierdurch gelangt die erste Stelle des Multiplikators erneut in das Addierwerk und wird wiederum mit der in der Vergleichseinheit stehenden Neun verglichen. Besteht auch weiterhin keine Übereinstimmung, wird der vorstehend beschriebene Prozeß wiederholt und dabei der Multiplikator verdoppelt. Diese Arbeitsweise wird so lange fortgesetzt, bis der Vergleich der ersten Stelle des Multiplikators mit der in der Vergleichseinheit stehenden Neun zu einer Übereinstimmung führt, d. h. bis in der ersten Stelle des Multiplikators auch eine Neun steht. In diesem Zeitpunkt wird die erste Ziffer des Multiplikators, die nun im Addierwerk steht, auf Neun belassen, wenn der Multiplikand in komplementärer Form in dem Register steht. Befindet sich dagegen der Multiplikand in nicht komplementärer Form im Register, so wird die erste Ziffer des Multiplikators in eine Null verwandelt.
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Das Addierwerk und das Register werden hierauf »Und«-Kreise liegt in einem Ausgangskreis eines um fünfzehn Schritte weitergeschaltet, wodurch die »Oder«-Kreises 835, während je ein anderer Eingang zweite Ziffer des Multiplikators in das Addierwerk in den einzelnen Addierwerk-Hauptausgangsleitungen gelangt. Sodann wird die Ziffer der zweiten Stelle des 660 bis 667 enthalten ist.
Multiplikators mit der in der Vergleichsvorrichtung 5 Der Ausgangskreis 81O0' des Triggers 810 und der stehenden Neun verglichen. Wenn keine Übereinstim- Ausgangskreis 81I0 des Triggers 811 sind durch einen mung besteht, erfolgt die Weiterschaltung des Re- Widerstand 839 miteinander verbunden. Dieser Widergisters in der vorstehend beschriebenen Weise, mit stand hat einen Mittelabgriff, der über die Leitung 837 dem Unterschied jedoch, daß der Multiplikand aus mit einem Eingang des Koinzidenzkreises 838 verden M-Teilbereichen des Speichers beginnend mit der io bunden ist. Der Ausgangskreis 81O0' des Triggers 810 nächsthöheren Ziffernstelle des im Register stehenden und der Ausgangskreis 81I0' des Triggers 811 sind Partialproduktes abgelesen wird. Auf diese Weise über den Widerstand 836 miteinander verbunden, wird, wenn alle Ziffern des Multiplikators bearbeitet dessen Mittelabgriff über die Leitung 840 mit einem und damit in Nullen umgewandelt worden sind, der Eingang des Koinzidenzkreises 841 verbunden ist. Die bisher benötigte Speicherraum für die Ausdehnung 15 Trigger 812 und 813 sind in gleicher Weise.über entdes im Register stehenden Partialproduktes frei. Wenn sprechende Leitungen 842 und 843 mit den Koinziin dieser Weise maximal fünf Multiplikatorstellen be- denzkreisen 844 und 845 und die Trigger 814 und 815 arbeitet worden sind, ist der Multiplikationsprozeß ebenfalls in derselben Weise über die Leitungen 846 abgeschlossen und wird daher automatisch beendet. und 847 mit den Koinzidenzkreisen 848 und 849 ver-Das jetzt in dem Register stehende Produkt wird so- 20 bunden.
dann gemäß dem nächsten Programmbefehl weiter- Der Ausgangskreis 842 der Trigger 812 und 813
bearbeitet. Die für die Durchführung von Multi- ist außerdem über einen Inverter 850 mit dem zweiten plikationen erforderliche Anordnung der Maschine ist Eingang der Kreise 838 und 841 verbunden, und der in den Fig. 12, 14, 17, 19, 20 bis 22, 24, 25 und 26, Ausgangskreis 843 dieser Trigger steht über einen die entsprechend dem Plan gemäß Fig. 27 zusammen- 25 lnverter 852 mit dem Koinzidenz-Eingangskreis 851 gelegt werden müssen, schematisch dargestellt. in Verbindung. Der Ausgangskreis 846 der Trigger
Das in Fig. 24 dargestellte Register entspricht, ab- 814 und 815 ist über einen lnverter 854 mit dem gesehen von der Größe, dem achtstelligen Register ge- zweiten Eingang 855 der Kreise 844 und 845 vermaß Fig. 21. Gleiche Teile sind daher durch gleiche, bunden, während der andere Ausgangskreis 847 dieser jedoch mit einem Strich versehene Bezugszeichen 30 Trigger über einen lnverter 857 mit dem Koinzidenzkenntlich gemacht. Ein wesentlicher Unterschied be- Eingangskreis 855 in Verbindung steht. Letzterer liegt steht jedoch darin, daß das fünfstellige Register einen außerdem über die lnverter 858 und 859 in Reihe mit 8-bis-13-Trigger 805 enthält, dessen Ausgangskreis dem Koinzidenz-Eingangskreis 851. In ähnlicher Weise 713 normalerweise die »Und«-Kreise 705 bis 712, wie sind die Trigger 816 und 817 über einen Ausgangsbereits beschrieben, freigegeben hält, da sich der 35 kreis 860 mit einem lnverter 861 und über einen InTrigger 805 normalerweise im »Aus«-Zustand befindet, verier 862 mit dem zweiten Eingang 863 der Schalt-Der Ausgangskreis 806 dieses Triggers gibt die Aus- kreise 848 und 849 verbunden. Der Eingang 863 ist gangs-»Und«-Kreise 758' bis 765' frei, deren Aus- außerdem über die lnverter 865 und 868 mit dem gangskreise wiederum je einen Eingang der »Oder«- Eingang 855 der Schaltkreise 844 und 845 in Reihe Kreise 714 bis 721 enthalten. Immer, wenn sich der 4° geschaltet. Der andere Ausgangskreis 870 der Trigger 8-bis-13-Triggei-805 im »Aus«-Zustand befindet, was 816 und 817 ist mit einem lnverter 871 und über normalerweise der Fall ist, ist der Ausgang des einen zweiten lnverter 872 mit dem Eingang 863 der Addierwerkes über die »Und«-Kreise 705 bis 712 und Schaltkreise 848 und 849 verbunden, die »Oder«-Kreise 714 bis 721 mit dem Eingang des Die Ausgangskreise der Schaltkreise 838, 844, 848
achtstelligen Registers verbunden. Werden jedoch der « sowie des Inverters 861 sind in einem Kreis 873 zuTrigger 805 »ein«-geschaltet und damit die »Und«- sammengefaßt. In gleicher Weise bildet auch der Kreise 705 bis 712 gesperrt, werden die Ausgangs- Kreis 874 den gemeinsamen Ausgang der Schaltkreise kreise 758' bis 765' freigegeben und der Ausgang des 841, 845, 849 sowie des Inverters 871. Die beiden Addierwerkes über das fünfstellige Register mit dem Ausgangskreise 873 und 874 sind durch einen WiderEingang des achtstelligen Registers verbunden. Hier- 5° stand 875 miteinander verbunden, dessen Mitteldurch werden das fünf- und das achtstellige Register zu abgriff 876 über einen Widerstand 877 an einer Spaneinem dreizehnstelligen Register zusammengeschaltet. nungsquelle von —100 Volt liegt. Der Ausgangskreis Die in Fig. 25 schematisch dargestellte Vergleichs- 874 ist außerdem über einen lnverter 878 mit dem vorrichtung enthält ein Paar von Ziffer-1-Triggern einen Eingang eines »Und«-Kreises 879 verbunden, 810, 811, ein Paar von Ziffer-2-Triggern 812, 813, ein 55 dessen anderer Eingang durch den Ausgangskreis 873 Paar von Ziffer-4-Triggern 814, 815 sowie ein Paar gebildet wird. Der Ausgang dieses »Und«-Kreises ist von Ziffer-8-Triggern 816, 817. Die Trigger 810, 812, der Kreis 880.
814 und 816 speichern das binäre Äquivalent der In bezug auf die Arbeitsweise der vorstehend beZiffer 9, das zu dem bereits erwähnten Zeitpunkt über schriebenen Vergleichsvorrichtung ist zu bemerken, die entsprechenden Paare von »Und«-Kreisen 818, 5° daß das Binäräquivalent von Neun in die aus den 819, 820, 821; 822, 823 und 824, 825 in dieselben ein- Triggern 810, 812, 814 und 816 bestehende Puffergeführt worden ist. Ein Eingang jedes dieser »Und«- seite der Vergleichsvorrichtung eingeführt wird und Kreise liegt in dem Ausgangskreis eines »Oder«- während des gesamten Multiplikationsvorganges in Kreises 826, während die zweiten Eingänge dieser dieser verbleibt. Das heißt, daß die Trigger 810 und »Und«-Kreise in je einem der Hauptleitungskreise 65 816 »ein«- und die Trigger 812 und 814 »aus«- bis 659 (vgl. Fig. 14, 17 und 19) enthalten sind. geschaltet sind. Der Einfachheit halber soll vorerst Die Trigger 811, 813, 815 und 817 nehmen die in nur die der Arbeitsweise der übrigen Triggerpaare dem Addierwerk stehende Zahl über entsprechende entsprechende Arbeitsweise des Triggerpaares 816 Paare von »Und«-Kreisen 827, 828; 829, 830; 831, und 817 erläutert-werden. Die Ausgangsspannungen und 833, 834 auf. Einer der Eingänge dieser der Trigger sind derart eingeregelt, daß, wenn beide
Trigger »ein«-geschaltet sind, an ihren Ausgangs- Trigger 815 eine Null gespeichert ist, so daß sich kreisen eine Spannung von annähernd —26 Volt steht. dieser Trigger im »Aus«-Zustand befindet und daß Diese Spannung sperrt die zugehörigen Inverter 861 auch in dem Puffer-Trigger 814 eine Null steht. Der und 871, wodurch die an den Ausgängen 873 und 874 Vergleich ergibt dann an den Ausgangskreisen 846 dieser Inverter stehende Spannung einen Wert von 5 und 847 des Triggerpaares wieder niedrige Spanetwa 100 Volt annimmt. Ist dagegen der Trigger 816
»ein«- und der Trigger 817 »aus«-geschaltet, nimmt
die Spannung am Ausgangskreis 860 einen Wert von
annähernd —65 Volt an, während der Ausgangskreis
des Inverters 861 auf annähernd 100 Volt an, während
die Spannung am Ausgangskreis 874, da der Inverter
871 voll: leitend ist, einen Wert von etwa +40VoIt
annimmt.
Anschließend soll nun die Arbeitsweise der gesamten Vergleichsvorrichtung für den Fall beschrieben
werden, daß eine in den Puffer-Triggern 810, 812,
814 und 816 gespeicherte Neun mit einer in den
nungen, die die Koinzidenzkreise 848 und 849 sperren und damit die an deren Ausgangskreisen stehenden Spannungen hoch halten. Da die Arbeitsweise der Maschine bedingt, daß die im Addierwerk stehende 870 in bezug auf Erde die Spannung Null annimmt. io zu vergleichende Zahl nie größer als Neun sein kann, Hierdurch steigt die Spannung am Ausgangskreis 837 befinden sich die Addierwerk-Trigger 813 und 815
immer dann im »Aus«-Zustand, wenn der Addierwerk-Trigger 817 »ein«-geschaltet ist und damit anzeigt, daß im Addierwerk eine Acht steht. Wenn also, wie 15 angenommen, die Triggerpaare 816, 817; 814, 815 und 812, 813 das Vorliegen gleicher Zahlen anzeigen, setzen die Inverter 850, 852, 858 und 859 die an dem Ausgangskreis 851 der Koinzidenzkreise 838 und 841 stehenden Spannungen herauf und geben damit die Addierwerk-Triggern 811, 813, 815 und 817 stehen- 20 Koinzidenzkreise frei. Da. wie angenommen, in dem den Binärzahl verglichen wird. Wenn beide Trigger Puffer das Binäräquivalent von Neun steht, ist der 816 und 817 »ein«-geschaltet sind und damit die Puffer-Trigger 810 »ein«-geschaltet. WTenn der Ad-Speicherung einer gleichen Binärzahl (8) anzeigen, dierwerk-Trigger 811 ebenfalls eingeschaltet ist und danimmt die Spannung an den Ausgangskreisen 873 mit anzeigt, daß auch im Addierwerk eine Neun steht, be- und 874 der Inverter 861 und 871 einen hohen posi- 25 finden sich die an den Ausgangskreisen 837 und 840 tiven Wert an. Hierdurch wird auch an dem die des Triggerpaares 810, 811 stehenden Spannungen auf Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis 876 eine hohe einem niedrigen Wfert, wodurch die Koinzidenzkreise positive Spannung erzeugt. Die durch den Inverter 838 und 841 gesperrt sind und an ihren Ausgangs-878 umgekehrte hohe positive Spannung am Aus- kreisen 873 und 874 hohe Spannungen aufweisen, gangskreis 874 sperrt dagegen den »Und«-Kreis 879, 30 Hierdurch entsteht wieder an dem die Gleichheit anso daß der die Ungleichheit anzeigende Ausgangskreis zeigenden Ausgangskreis 876 eine hohe und an dem 880 nicht betätigt wird. Ist dagegen der Addierwerk- die Ungleichheit angebenden Ausgangskreis 880 eine Trigger 817, weil die im Addierwerk stehende Zahl niedrige Spannung. Wenn jedoch in der »!«-Ziffernkerne Neun ist, nicht »ein«-geschaltet, hat die am Aus- Stelle des Addierwerks eine Null steht und somit der gang des Inverters 861 stehende Spannung immer 35 Trigger 811 »aus«-geschaltet ist, nimmt die Spannung noch einen hohen Wert, während die Spannung am am Ausgangskreis 837 des Triggerpaares 810, 811 Ausgang des Inverters 871 einen niedrigen Wert hat. einen Wert von annähernd — 65 Volt an. Hierdurch Hierdurch wird die Ausgangsspannung des die Gleich- wird der Kreis 838 gesperrt gehalten, und die an heit anzeigenden Ausgangskreises 876 vermindert, und seinem Ausgang stehende Spannung hat einen hohen die niedrige Spannung des Ausgangskreises 874 be- 40 Wrert. Andererseits hat die an dem Ausgangskreis 840 wirkt nach ihrer Umkehrung durch den Inverter 878 des Triggerpaares 810, 811 stehende Spannung in bezusammen mit der hohen Spannung am Ausgangskreis zug auf Erde den Wert Null. Der Kreis 841 ist hier- 873 die Freigabe des »Und«-Kreises 879, so daß durch voll leitend, und an dem die Gleichheit anzeigenletzterer die Spannung an dem die Ungleichheit an- den Ausgangskreis 876 liegt eine niedrige und an dem zeigenden Ausgangskreis 880 auf einen hohen Wert 45 die Ungleichheit angebenden Ausgangskreis 880 eine ansteigen läßt. Auf diese Weise wird durch die Tätig- hohe positive Spannung. Nachdem vorstehend die keit des Triggerpaares 816 und 817, je nachdem zu Arbeitsweise einzelner Teile beschrieben worden ist, welchem Ergebnis der Vergleich geführt hat, entweder soll nunmehr die Arbeitsweise der gesamten Maschine in dem die Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis 876 bei der Durchführung eines Multiplikationsprozesses oder in dem die Ungleichheit anzeigenden Kreis 880 50 betrachtet werden.
ein Ausgangsimpuls erzeugt. Es sei nun angenommen, Ein derartiger Multiplikationsprozeß beginnt damit,
daß der Vergleich die Gleichheit angezeigt hat. Die daß der Multiplikand in das Addierwerk und in das am Ausgangskreis 860 des Triggerpaares 816 und 817 achtstellige Register eingeführt wird. Die hier als liegende Spannung erzeugt dann nach ihrer Um- Ausführungsbeispiel gewählte Maschine weist acht kehrung durch den Inverter 862 eine hohe Spannung 55 Stellen für die Aufnahme des Multiplikanden sowie am Eingang der Koinzidenzkreise 848 und 849, wo- fünf Stellen für die Aufnahme des Multiplikators auf. durch diese Kreise freigegeben werden. Dasselbe wird
durch die am Ausgangskreis 870 des Triggerpaares
und 817 liegende Spannung bewirkt, wenn diese
in dem Inverter 872 umgewandelt worden ist. Hierzu 60
sei noch bemerkt, daß, wenn bei dem Vergleich durch
das Triggerpaar 816 und 817 eine Ungleichheit festgestellt worden wäre, der Inverter 872 eine niedrige
Ausgangsspannung abgegeben hätte, die die Koinzidenzkreise 848 und 849 gesperrt haben würde. Die 65 punkt des Vorzeichenunterabschnittes einen iW-Teil-Ausgangsspannungen dieser Kreise wären daher auf bereich-Impuls passieren, der den Rechen-Trigger einem hohen Wert geblieben und hätten die durch die 115 »aus«-schaltet. Gleichzeitig wird der Multiplika-Inverter 861 und 871 des ersten Triggerpaares durch- tions-Programmbefehl auch noch dem negativen geführte Ungleichheitsanzeige nicht beeinträchtigt. »Und«-Kreis 121 zugeleitet, um zu verhindern, daß
Weiterhin sei angenommen, daß in dem Addierwerk- 70 der die Übertragung von den C- zu den O-Teilbereiehen
Damit ist jedoch nicht gesagt, daß eine nach dem Prinzip der vorliegenden Erfindung arbeitende Maschine nicht auch jede beliebige andere Kapazität haben kann. Wenn am Ausgangskreis 266 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) ein Multiplikations-Programmbefehl auftritt, wird er dem »Oder«-Kreis 118 der Programmeinheit der Maschine zugeführt, und der »Und«-Kreis 120 läßt darauf im M-Teilbereich-Zeit-
bewirkende Trigger 124 in dem Zeitpunkt »eingeschaltet wird, in dem der Rechen-Trigger 115 in den »Aus«-Zustand übergeht. Mit der »Aus«-Schaltung des Rechen-Triggers 115 wird die weitere Tätigkeit des Programm-Folge-Wählers und des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 5 und 6) beendet, da wegen des »Aus«-Zustandes des Triggers 115 die »Und«-Kreise 203., 208 und 190 des Programm-Folge-Wählers sowie der Fortschalt-»Und«-Kreis 230 des Programm-Dekoders gesperrt sind. Wie erinnerlich, ist der Multi- ίο plikations-Programmbef ehl im /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes entstanden, als der »Und«-Kreis 230 die Trigger 225 bis 228 des Programm-Dekoders weitergeschaltet hat und der Rechen-Trigger nach dem M-Teilbereich des Vorzeichenunterabschnittes »aus«-geschaltet worden ist. Hierdurch bleibt der Koinzidenz-Trigger 201 des Programm-Folge-Wählers in einem Zeitinten'all »ein«-geschaltet, das mit einem bestimmten Abschnitt und Ziffernstellenunterabschnitt des Programm-Folge-Wähler-Zyklus zusammenfällt. Auf diese Weise wird der Punkt auf der Speichertrommel festgelegt, an dem der Multiplikationsprozeß beginnt.
Nachstehend soll nun der in Fig. 26 dargestellte Steuerkreis beschrieben werden. Der von dem Ausgangskreis 266 des Programm-Dekoders (vgl. Fig. 8) kommende Multiplikations-Programmbefehl wird über einen Inverter 881 und einem »Oder«-Kreis 885 dem Eingang der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des ersten Abschnitt-Triggers 886 zugeleitet. Auf diese Weise wird zu Beginn desjenigen Abschnittes, in dem der Multiplikations-Programmbefehl auftritt, dem Trigger 886 über den »Oder«-Kreis 885 ein negativer Impuls zugeführt und damit dieser Trigger »ein«-geschaltet. Hierdurch wiederum entsteht ein positiver Impuls, der einem Eingang der drei »Und«-Kreise 887, 888 und 889 zugeleitet wird.
Jedem Multiplikations-Programmbefehl geht ein Impuls voran, der die Rückstellung des Registers bewirkt und zeitlich vor der Speicherung des Multiplikanden im Addierwerk und im achtstelligen Register auftritt. Hierdurch wird der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand belassen. Dadurch wird, wenn zur Vorbereitung einer Multiplikation der Multiplikand im Addierwerk und Register gespeichert wird, das Vorzeichen des Multiplikanden durch den Trigger 776 für das echte Komplement abgefühlt und der Register-Vorzeichen-Trigger 890 über einen »Oder«-Kreis 891 sowie einen »Und«-Kreis 892 »ein«- geschaltet, wenn der Multiplikand ein negatives Vorzeichen hat. Ist dagegen das Vorzeichen des Multiplikanden positiv, so bleibt der Vorzeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand.
Wenn der erste Abschnitt-Trigger 886 einen positiven Impuls an den »Und«-Kreis 887 abgibt, läßt letzterer im Vorzeichenzeitpunkt einen C-Teilbereicli-Impuls über seinen Ausgangskreis 8870 zu einem »Oder«-Kreis 894 (vgl. Fig. 22b) und über diesen zu den »Und«-Kreisen 895 und 896 passieren. Wenn die im Register stehende Zahl in komplementierter Form vorliegt und der Vorzeichen-Trigger 890 sich im »Aus«-Zustand befindet, um anzuzeigen, daß der Multiplikand ein positives Vorzeichen hat, wird der am Ausgangskreis 89O0-1 des Vorzeichen-Triggers entstehende Ausgangsimpuls dem »Und«-Kreis 896 zugeführt, der darauf im C-Teilbereich-Zeitpunkt einen positiven Impuls abgibt, der über einen »Oder«-Kreis 897 den »Oder«-Kreisen 898, 901, 902 und 903 zugeleitet wird. Hierdurch entsteht in den »Oder«-Kreisen 644 bis 651 (vgl. Fig. 14) eine Neun, die über die Hauptleitungen 652 bis 659 zu dem durch die Trigger 615 bis 618 gebildeten Addierwerk geleitet wird. Der im Vorzeichenintervall durch den »Und«-Kreis 887 (vgl. Fig. 26) übertragene C-Teilbereich-Impuls wird auch dem »Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeleitet, so daß das binäre Äquivalent von Neun in dem Addierwerk gespeichert wird. Andererseits wird, wenn der Register-Vorzeichen-Trigger wegen eines negativen Vorzeichens des Multiplikanden »ein«-geschaltet ist und der Multiplikand in nicht komplementierter Form im Register steht, der »Und«-Kreis 895 (vgl. Fig. 22 b) durch den Ausgang des Kreises 890a freigegeben und überträgt einen C-Teilbereich-Impuls über einen »Oder«-Kreis 905 zu den »Oder«-Kreisen 899, 901, 904 und 902. Hierdurch wird an Stelle einer Neun eine Null im Addierwerk gespeichert.
Der Multiplikations-Programmimpuls wird außerdem auch dem »Oder«-Kreis 757 (vgl. Fig. 21 a) zugeleitet, so daß das Addierwerk und das achtstellige Register im /^-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes durch die über den »Und«-Kreis 756 zugeführten P2-Impulse weitergeschaltet werden. Der »Und«-Kreis 8~89 (vgl. Fig. 26 a) läßt während der Ziffernintervalle 1 bis 8 über seinen Ausgangskreis 8890 C-Teilbereich-Impulse zu dem »Oder«-Kreis 797 (vgl. Fig. 20) gelangen, und zwar immer dann, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-geschaltet ist. Hierdurch werden, solange das Addierwerk und das Register durch die P2-Teilbereich-Impulse während der Ziffernintervalle 1 bis 8 weitergeschaltet werden, alle in dem Trigger 795 gespeicherten Überträge in das Addierwerk eingeführt. Jeder Übertrag stellt den Übertrag-Speicher-Trigger über den Schaltkreis 792 sowie den »Oder«-Kreis 786' zurück. Wenn der Register-Vorzeichen-Trigger 890 sich im »Aus«- Zustand befindet und damit anzeigt, daß die in dem Register stehende Zahl positiv ist und somit in komplementierter Form vorliegt, läßt der »Und«-Kreis 888 (vgl. Fig. 26a) während jedes der Ziffernintervalle 1 bis 8 O-Teilbereich-Impulse passieren. Diese O-Teilbereich-Impulse werden über den Ausgangskreis 8880 des »Und«-Kreises dem »Oder«-Kreis 696 (vgl. Fig. 17) des Addierwerks zugeführt und bewirken während der zu den Po-Teilbereich-Zeitpunkten erfolgenden Weiterschaltung der Zahl durch das Register deren Rückwandlung von der komplementierten in die ursprüngliche Form. Auf diese Weise hat am Ende des achten Ziffernintervalls die im Register stehende Zahl auf alle Fälle wieder ihre wahre Form. Der erste Abschnitt-Trigger 886 wird am Ende des achten Ziffernintervalls durch einen von den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) kommenden Ziffer-8-Impuls »aus«-geschaltet.
Wenn der Trigger 886 in der beschriebenen Weise »aus«-geschaltet wird, schaltet er den »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger 906 »ein«. Letzterer wiederum gibt über einen »Oder«-Kreis 907 einen »Und«-Kreis 908 frei, so daß dieser über seinen Ausgangskreis 9089 dem Schreib-»Oder«-Kreis 676 M-Teilbereich-Impulse zuleiten kann.
Hierdurch werden die Schreib-sUndK-Kreise 668 bis 675 während elf voller Abschnittintervalle freigegeben und zeichnen im Af-Teilbereich den zu diesem Zeitpunkt in wahrer Form im Register stehenden Multiplikanden auf der Speicherspur auf.
Hierbei ist zu beachten, daß sowohl das Addierwerk als auch das Register im P2-Teilbereich-Zeitpunkt jedes Ziffernstellenunterabschnittes durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 756 (vgl. Fig. 14) weitergeschaltet werden. Da der Multiplikand, wie bereits
55 56
erwähnt, maximal acht Stellen haben kann, ist leicht zugeführt, so daß diese Kreise mit Ausnahme der ersichtlich, daß die Tätigkeit des »2-bis-12«-Abschnitt- sechsten, siebenten und achten Ziffernimpulsintervalle Triggers 906 so abläuft, daß der Multiplikand in den freigegeben sind. Hierdurch werden mittels des »Und«- Jkf-Teilbereichen von elf Abschnitten der Trommel ge- Kreises 918 immer die fünf Ziffern des Multiplikators speichert wird. Am Ende des elften, auf den Beginn 5 komplementiert, und zwar unabhängig von dem Vordes Multiplikation-Programmbefehls folgenden Ab- zeichen des entstehenden Produktes. Nach der Komschnittes wird von dem Ausgangskreis 164 des Pro- plementierung wird der fünfstellige Multiplikator gramm-Folge-Wählers her ein Abschnitt-Impuls zu durch das Addierwerk und das Register hindurchgedem »Und«-Kreis 909 geleitet, der daraufhin einen schaltet. Sodann werden im Anschluß an die Tünf Ziffer-8-Impuls von den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) io Ziffern des Multiplikators drei Nullen aus den verzu dem Trigger 906 weiterleitet und diesen damit bleibenden Teilbereichen der Speicherspur in das »aus«-schaltet. Hierzu sei nochmals darauf hinge- Addierwerk eingeführt. Die Arbeitsweise des »Und«- wiesen, daß die erste (Vorzeichen-)Stelle des Multi- Kreises 918 ist dabei derart, daß, wenn sich der Vorplikanden im Äf-Teilbereich-Zeitpunkt im vorher- zeichen-Trigger 890 im »Aus«-Zustand befindet, der gehenden Abschnitt aufgezeichnet worden ist, da der 15 »Oder«-Kreis 920 diese drei Nullen vor ihrer Uber-Schreibkopf um einen Abschnitt gegen den Lesekopf tragung in das Register komplementiert oder aber, versetzt angeordnet ist. daß, wenn sich der Vorzeichen-Trigger 890 im »Eins-Wenn der »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger 906 »aus«- Zustand befindet, die »Oder«-Kreise 920 und 921 sogeschaltet wird, schaltet er damit einen dreizehnten wie die »Und«-Kreise 922 bis 924 die Komplemen-Abschnitt-Trigger 910 über einen »Und«-Kreis 911, 20 tierung der im Addierwerk stehenden Nullen verdem der Multiplikations-Programmimpuls zugeführt hindern.
wird, »ein«. Durch die Einschaltung dieses Triggers Der Trigger 776 für das echte Komplement ist im wird der »Und«-Kreis 908 freigegeben und läßt wäh- /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes rend eines weiteren Abschnittintervalls M-Teilbereich- über den »Und«-Kreis 777 in den »Aus«-Zustand zuImpulse zu den Schreib-sUnde-Kreisen 668 bis 675 25 rückgeschaltet worden, der seinerseits von dem Auspassieren, wodurch die Ziffern des Multiplikanden in gangskreis 116 des Rechentriggers 115 her, kurz bedie Af-Teilbereiche eines weiteren Abschnittes der vor letzterer durch den Multiplikations-Programm-Speicherspuren eingeschrieben werden. Der Multipli- befehl »aus«-geschaltet wurde, freigegeben worden ist. kand wird dadurch nacheinander in allen If-Teil- Der Trigger 776 ist während der Tätigkeit des ersten bereichen der zwölf Abschnitte gespeichert. 30 Abschnitt-Triggers866sowiedes»2-bis-12«-Abschnitt-Der Trigger 910 gibt weiterhin auch die »Und«- Triggers 906 in diesem Zustand verblieben. Mit der Kreise 912 bis 918 frei. Der »Und«-Kreis 913 leitet »Ein«-Schaltung des dreizehnten Abschnitt-Triggers über seinen Ausgangskreis 9130 C-Teilbereich-Impulse 910 jedoch bedingt der »Ein«-Zustand des Vorzu dem Lese-»Oder«-Kreis 637, der hierauf die Lese- zeichen-Triggers 890 die Freigabe des »Und«-Kreises »Und«-Kreise 635 bis 643 freigibt und den Multipli- 35 914. Letzterer kann hierauf zu den O-Teilbereichkator von dem C-Teilbereich-Speicher auf die Ein- Zeitpunkten der Vorzeichenunterabschnitte über seinen gänge des Puffers und des Addierwerks überträgt. Die Ausgangskreis 9140 einen 0-Teilbereich-Impuls an von dem »Und«-Kreis 913 übertragenen C-Teilbereich- den »Oder«-Kreis 775-1 (vgl. Fig. 20) für das echte Impulse werden außerdem auch dem Fortschalt- Komplement weiterleiten, wodurch der Trigger 776 »Oder«-Kreis 677' des Puffers sowie dem Fortschalt- 40 am Ende des O-Teilbereich-Intervalls »ein«-geschaltet »Oder«-Kreis 677 des Addierwerks zugeführt, um wird.
nacheinander die einzelnen Ziffern des Multiplikators Während des \Orzeichenintervalls gibt der »Und«- in diesen Kreisen zu speichern. In diesem Zusammen- Kreis 912 über seinen Ausgangskreis 9120 einen Vorhang sei noch einmal darauf hingewiesen, daß das zeichenimpuls an den »Oder«-Kreis 774 für das echte Addierwerk und das Register fortlaufend im P2-TeU- 45 Komplement ab. Letzterer bereitet dadurch den »Und«- bereich-Zeitpunkt jedes Ziffernstellenunterabschnittes Kreis 775 vor, im T2-Teilbereich-Zeitpunkt das im weitergeschaltet werden. Der »Und«-Kreis 918 leitet Vorzeichenzeitpunkt im Puffer stehende Multiplikaüber seinen Ausgangskreis 9180 dem Komplement- torvorzeichen festzustellen. Dieses Vorzeichen ist, »Oder«-Kreis 695 des Addierwerks O-Teilbereich- wie bereits erwähnt, im C-Teilbereich-Zeitpunkt in Impulse zu, die im O-Teilbereich-Zeitpunkt die ein- 50 den Puffer eingeführt und in diesem gespeichert worzelnen Ziffern des in dem Addierwerk gespeicherten den. Wie ebenfalls bereits erwähnt, speichert der Multiplikators komplementieren. Hierbei ist der Register-Vorzeichen-Trigger das Vorzeichen des »Und«-Kreis 918 freigegeben, und zwar entweder über Multiplikanden. Hierdurch sowie durch die vorstehend einen »Oder«-Kreis 920., wenn der Register-Vor- beschriebene Feststellung des Multiplikatorvorzeichens zeichen-Trigger 890 (vgl. Fig. 20) »aus«-geschaltet ist 55 wird das Vorzeichen des Produktes nunmehr in fol- und daher während jedes Ziffernstellenintervalls (Vor- gender Weise festgelegt: Der »Und«-Kreis 915 (vgl. zeichen und 1 bis 8) über seinen Ausgangskreis 89O0-1 Fig. 26 a) wird durch die hohe Spannung am Ausanden »Oder «-Kreis 920 eine positive Spannung legt; gangskreis 6180' des Puffer-Triggers 618', wenn oder aber durch einen »Oder-Kreis 921, der durch die letzterer für die Speicherung einer Neun und die dadrei »Und«-Kreise 922, 923 und 924 gesteuert wird, 60 mit verbundene Anzeige eines negativen Multipliwenn der Vorzeichen-Trigger 890 »ein«-geschaltet ist katorvorzeichens »ein«-geschaltet ist, freigegeben, und die den »Und«-Kreis 918 zu den Ziffernintervallen während des\rorzeichenintervalls einen T4-Teilbereich- »Vorzeichen« sowie 1 bis 5, nicht aber 6, 7 und 8, Impuls zu seinem Ausgangskreis 915„ weiterzuleiten, freigibt. Um dies zu erreichen, werden die letzt- Dieser T^-Impuls wird dem »Oder«-Kreis 891 des genannten Kreise über den Ausgangskreis 89O0 des 65 Register-Vorzeichen-Triggers zugeführt, so daß ein Vorzeichen-Triggers freigegeben, wenn der Vor- negatives Multiplikatorvorzeichen diesen Trigger umzeichen-Trigger »ein«-geschaltet ist. Weiterhin wer- schaltet. Hierdurch ergibt sich für das Produkt ein den die Ausgänge der Kreise 570', 580' und 590' (vgl. positives Vorzeichen, wenn sowohl der Multiplikand Fig. 3) der sechsten, siebenten und achten Ziffernstelle als auch der Multiplikator ein negatives oder positives den zweiten Eingängen der »Und«-Kreise 922 bis 924 70 Vorzeichen haben. Ist dagegen eines der Vorzeichen
des Multiplikanden und des Multiplikators negativ, bringen. Wie erinnerlich, wurde in dem Zeitintervall,, wird auch das Vorzeichen des Produktes negativ. Wie in dem der dreizehnte Abschnitt-Trigger 910 »ein«- bereits erwähnt, werden das Vorzeichen und die ersten geschaltet war, durch dieTätigkeit des »Und«-Kreises fünf Stellen des Multiplikators in komplementierter 917 eine Neun in der Vergleichsvorrichtung geForm in das achtstellige Register eingeführt. Der 5 speichert. Jetzt wird sodann die erste Ziffer des MultiRegister-Vorzeichen-Trigger 890 ist so eingestellt, plikators mit dieser Neun verglichen,
daß der Multiplikand später in wahrer oder komple- . Es. sei nun angenommen, daß die erste Ziffer des mentierter Form aus dem Speicher in das. Register Multiplikators keine Neun-ist. Hierdurch wird im eingeführt wird, je nachdem, ob das Vorzeichen des Ausgangskreis 880 des Vergleichs-sUnds-Kreises 879 Produktes positiv oder negativ ist. io ein Impuls erzeugt, der den beiden »Und«-Kreisen Im Anschluß an die fünfte Ziffer des Multiplikators 932 und 933 (vgl. Fig. 26b) zugeführt wird. Der wird während des O-Teilbereich-Intervalls der sech- »Und«-Kreis 933 leitet im Vorzeichen-Zeitpunkt über sten, siebenten und achten Ziffernintervalle durch die seinen Ausgangskreis 9330 dem Übertrags-»Oder«- Tätigkeit des »Und«-Kreises 918 eine Null oder eine Kreis 797 (vgl. Fig. 20) einen ilf-Teilbereich-Impuls Neun in dem achtstelligen Register gespeichert. Wäh- 15 zu. Dieser M-Teilbereich-Impuls bewirkt, wenn er rend des siebenten Ziffernintervalls werden dem über den »Oder«-Kreis 791 sowie den »Und«-Kreis »Und«-Kreis 917 T1-, T2-, T3-, T4- und P^Teilbereich- 792 geleitet wird, daß den »Und«-Kreisen des Addierimpulse über einen »Oder«-Kreis 926 zugeführt. Diese werks ein Impuls zugeführt und damit der ersten Impulse werden über den Ausgangskreis 9170 dem Ziffer des Multiplikators eine Eins hinzugefügt wird. »Oder«-Kreis 927 (vgl. Fig. 22 b) zugeführt, der sie ao Kurz darauf und insbesondere während der Vorüber den Oder«-Kreis 897 sowie über die »Oder«- zeichen- sowie C-, O-, T1-, T2- und Tg-Teilbereich-Kreise 898, 901 und 903 weiterleitet. Hierdurch wird Intervalle leitet der »Und«-Kreis 934 über seinen eine Reihe von Neunen über die »Oder«-Kreise 644 Ausgangskreis 9340 die C-, O-, T1-, T2- und T3-TeU-bis 651 auf die Hauptleitungen 652 bis 659 gegeben. bereich-Impulse weiter, die er über den »Oder«-Kreis Weiterhin werden die Teilbereichimpulse auch dem 25 935 von den Adressen-Ringen empfangen hat. Diese Vergleichs-»Oder«-Kreis 826 zugeführt, um die Impulse werden dem Register-Fortschalt-xOder«- »Und«-Kreise 818 bis 825 der Vergleichseinheit frei- Kreis 937 (vgl. Fig. 21) zugeführt, der das dreizehnzugeben und damit die Speicherung der ersten dieser stellige Register um fünf Schritte weiterschaltet und Neunen in den Eingangs-Triggern der Vergleichs- es damit für die Aufnahme und die Speicherung des einheit (vgl. Fig. 25) zu veranlassen. Die über den 30 von der Speicherspur kommenden Multiplikanden »Und«-Kreis 917 gelangenden fünf Teilbereichimpulse vorbereitet.
werden außerdem auch dem Fortschalt-sOdere-Kreis Diese Speicherung des Multiplikanden erfolgt durch 755' des fünfstelligen Registers zugeleitet, so daß die Tätigkeit des »Und«-Kreises 932, der die von den letzteres durch von dem Inverter 754' kommende Im- Ziffern-Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) empfangenen pulse um fünf Schritte weitergeschaltet und dadurch 35 Ziffernimpulse 1 bis 8 sowohl einem »Und«-Kreis 938 während des siebenten Ziffernstellenintervalls mit als auch über seinen Ausgang 9320 dem »Oder«-Kreis Neunen gefüllt wird. Während des achten Ziffern- 779 (vgl. Fig. 20) zuleitet. Der »Und«-Kreis 938 wird Stellenintervalls läßt der »Und«-Kreis 916 einen im .!/-Teilbereich-Zeitpunkt freigegeben und gibt über ^-Teilbereich-Impuls über seinen Ausgangskreis 9160 seinen Ausgangskreis 93S0 an den Lese-»Oder«-Kreis zu dem »8-bis-13«-Trigger 805 gelangen und schaltet 40 637 sowie an denPuffer-»Oder:<-Kreis 677' If-Teilbediesen damit »ein«. Hierdurch werden die »Und«- reich-Impulse weiter, die ihrerseits die Lese-»Und«- Kreise 705 bis 712 gesperrt und die »Und«-Kreise Kreise 635 bis 643 freigeben und nacheinander die ein-758' bis 765' freigegeben und das fünfstellige Register zelnen Ziffern des Multiplikanden im Puffer speichern, zwischen das Addierwerk und das achtstellige Register Die von dem »Und«-Kreis 932 dem »Oder«-Kreis 779 geschaltet, so daß ein dreizehnstelliges Register ent- 45 zugeleiteten Impulse bewirken, daß der Puffer-Trigger steht. Außerdem wird der T4-Impuls dem »Oder«- 782 im O-Teilbereich-Zeitpunkt über den »Und«- Kreis 937 (Fig. 21a) zugeführt, um das dreizehn- Kreis 781 »ein«-geschaltet wird und damit »-A«- und stellige Register um einen Schritt weiterzuschalten. »·—£>«-Impulse über den »Und«-Kreis 784 an die Dem Abschnitt-Trigger 910 wird von den Adressen- Additionskreise des Puffers legt. Hierdurch wird der Ringen (vgl. Fig. 3) ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, 50 Puffer fortlaufend weitergeschaltet und führt die in um ihn am Ende der achten Ziffer »aus«-zuschalten. ihm gespeicherte Zahl serienmäßig in der beschriebe-Während des vorangehenden Abschnittes sind der nen Weise in das Addierwerk ein.
Multiplikator von der Speicherspur in komplemen-> Nachdem maximal acht Multiplikandenziffern der tärer Form in das achtstellige Register übergeführt, Speicherspur entnommen und in der beschriebenen das fünfstellige Register- mit Neunen gefüllt und beide 55 Weise in dem dreizehnstelligen Register gespeichert Register serienmäßig miteinander verbunden worden. worden sind, schaltet der am Ende des achten Ziffern-Der kurz vor Beendigung des achten Ziffernstellen- Intervalls auftretende /Vlmpuls das Register und das interval-Is auftretende P2-Impuls bringt die erste Ziffer Addierwerk weiter, um erneut die erste Ziffer des des Multiplikators in das Addierwerk ein. ■ Multiplikators in das Addierwerk einzuführen. Diese Wenn der dreizehnte Abschnitt-Trigger 910, wie 60 erste Ziffer wird sodann erneut in der vorstehend bebeschrieben, »aus«-geschaltet wird, schaltet er einen schriebenen Weise in dem Puffer verglichen. Ist die Multiplikations-Trigger 929 »ein«, der seinerseits dar- erste Ziffer des Multiplikators auch jetzt noch keine auf einen Vorbereitungsimpuls. an die »Und«-Kreise Neun, so wird die beschriebene Arbeitsweise noch 930 bis 934 abgibt. Während des. unmittelbar folgen- einmal wiederholt. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß den Vorzeichenintervalls leitet der »Und«-Kreis 930 65 der Multiplikand bei der Ablesung von der Speicherüber seinen Ausgangskreis 93O0 einen /-Teilbereich- spur durch die Tätigkeit des Puffers und des Addier-Impuls zu dem »Oder«-Kreis 835 der- Vergleichs- werks verdoppelt wird, was einer Multiplikation mit einheit (vgl. Fig. 25). Hierdurch werden die »Und«- zwei entspricht.
Kreise 827 bis 834 freigegeben, um die erste Ziffer Dieser Vergleich der ersten Ziffer des MuItides Multiplikators in die Vergleichseinheit einzu- 70 plikators wird so lange fortgesetzt, bis nach mehreren
Arbeitsspielen, in denen jedesmal der ersten Multiplikatorziffer eine Eins hinzugefügt wird, die Gleichheit mit Neun erreicht ist. Wenn dies der Fall ist, entsteht an dem die Gleichheit anzeigenden Ausgangskreis 776 der Vergleichsvorrichtung ein Impuls, der dem »Und«-Kreis 931 zugeführt wird. Dafür wird von dem die Ungleichheit anzeigenden Ausgangskreis 880 der Vergleichseinrichtung kein Impuls abgegeben, so daß die »Und«-Kreise 932 und 933 gesperrt
»Oder«-Kreis 944 an den Zähler 955 bis 957 gegeben, der daraufhin um einen Schritt weitergeschaltet wird und die Nummer derjenigen Multiplikatorziffern zählt, die bei der Durchführung des Multiplikationsprozesses bereits abgearbeitet worden sind. Am Ende der fünften Zählung, die anzeigt, daß alle fünf Stellen des Multiplikators abgearbeitet worden sind, wird der Trigger 955 durch den Trigger 957 »aus«- geschaltet. Gleichzeitig wird auch der Multiplikations
bleiben. Der »Und«-Kreis 931 leitet daraufhin einen io Trigger 929 durch den Trigger 957 in den »Aus«- Vorzeichenimpuls von dem Adressen-Ring an die drei Zustand übergeführt. Hierbei ist zu beachten, daß »Und«-Kreise 941, 942 und 943 weiter. Wenn der kurz vor dem T4-Impuls, der zuletzt den Zähler 955 Register-Vorzeichen-Trigger 890 »ein«-geschaltet ist, bis 957 weitergeschaltet und damit den Übergang des leitet der »Und«-Kreis 941 einen /-Teilbereich-Impuls Triggers 929 in den »Aus«-Zustand verursacht hat, über seinen Ausgangskreis 94I0 zu dem Komplement- 15 das dreizehnstellige Register in den C-, O-, T1-, T2- »Oder«-Kreis 695 des Addierwerks weiter, der dar- und T3-Teilbereich-Intervallen über den »Oder«-Kreis aufhin die jetzt im Addierwerk stehende Neun in eine 935 um fünf Schritte weitergeschaltet worden ist, um Null umwandelt, da sich der Vorzeichen-Trigger im die acht höchsten Stellen des Produktes in dem acht- »Ein«-Zustand befindet und somit anzeigt, daß das stelligen Register aufzuzeichnen. Die letzten fünf in dem Register stehende Partialprodukt seine wahre 20 Stellen des Produktes gehen verloren, wenn der Form hat. Befindet sich dagegen der Vorzeichen- »8-bis-13«-Trigger unmittelbar darauf im P1-TeU-Trigger 890 im »Aus«-Zustand, wird der »Und«- bereich der Vorzeichenintervalle über den »Und«- Kreis 941 nicht freigegeben, und die im Addierwerk Kreis 805a »aus«-geschaltet wird. Diese »Aus«- stehende Neun wird nicht komplementiert. Schaltung erfolgt, wenn der Rechen-Trigger 115 wie
Der »Und«-Kreis 934 gibt nun an den das Register 25 folgt »ein«-geschaltet wird.
weiterschaltenden »Oder«-Kreis 937 fünf Teilbereich- Wenn der Multiplikations-Trigger 929 in der be-
impulse, nämlich einen C-, einen O-, einen T1-, einen schriebenen Weise »aus«-geschaltet wird, entsteht an T2- und einen T3-Impuls, die das Register um fünf seinem Ausgangskreis 9290 ein Spannungsabfall, der Schritte weiterschalten und damit die erste Ziffer des auf den »Oder«-Kreis 114 der Programmsteuereinheit Partialproduktes in das Addierwerk einführen. Der 30 der Maschine übertragen wird, um den Rechen-Trigger »Und«-Kreis 943 gibt daraufhin über seinen Aus- 115 »ein«-zuschalten. gangskreis 9430 einen T4-Impuls an den Register- Hierdurch wird der Programm-Folge-Wähler er-
Fortschalt-»Oder«-Kreis 937, um das Register einen weiteren Schritt weiterzuschalten, so daß, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger 795 »ein«-geschaltet ist, 35 ein P1-ImPuIs über den »Und«-Kreis 942 und dessen Ausgangskreis 9420 an den Addierwerk-Übertrags- »Oder«-Kreis 797 gelangen kann. Hierdurch wird über den »Oder«-Kreis 791 sowie den »Und«-Kreis
neut in Tätigkeit gesetzt, um den nächstfolgenden Programmbefehl auszusuchen.
Die Division
Produktes eingeführt. Das dreizehnstellige Register wird im Po-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichengeschaltet wird. Dieser Divisions-Programmimpuls wird über einen Inverter 882 dem »Oder«-Kreis 885 (vgl. Fig. 26) des ersten Abschnitt-Triggers 886 zugeführt, um letzteren in derselben Weise »ein«-zu-
Der Divisions-Programmbefehl tritt zu einem solchen Zeitpunkt auf, daß eine Division erfolgt, 792 ein Impuls, der einer Eins entspricht, als nor- 40 wenn der Divisor in dem achtstelligen Register gemaler Übertrag in die Zehnerstelle des Partial- speichert worden ist und wenn der Rechen-Trigger 115
des Programmsteuerkreises der Maschine im Af-Teilbereich des Vorzeichenunterabschnittes durch den Intervalls und in gleicher Weise im Pg-Teilbereich- über den »Oder«-Kreis 118 sowie den »Und«-Kreis Zeitpunkt der Ziffernintervalle 1 bis 8 weiterge- 45 120 zugeführten Divisions-Programmimpuls »aus«- schaltet. Außer der Registerverschiebung findet jedoch zu diesem Zeitpunkt keine weitere Operation
statt. Hierdurch wird die zweite Ziffer des Multiplikators zur Durchführung des Vergleichs in das
Addierwerk eingebracht. 50 schalten, wie das vorstehend im Zusammenhang mit
Zu dem Zeitpunkt, in dem der »Und«-Kreis 943 der Erläuterung des Multiplikationsvorganges beschrieben worden ist. Sowohl die Arbeitsweise dieses Triggers als auch die des »2-bis-12«-Abschnitt-Triggers 906 ist dieselbe, wie die in Verbindung mit
diesen Impuls dem Eingang der im »Ein«-Zustand be- 55 der Multiplikation beschriebene, und bewirkt die in fmdlichen Seite des ersten Triggers 955 eines Zähl- wahrer Form erfolgende Speicherung des Divisors in ringes zuführt, der außerdem noch die Trigger 956 den M-Teilbereichen der Trommel, und 957 enthält. Jeder dieser Trigger wird anfäng- Wenn der »2-bis-12«-Abschnitt-Trigger 906 in den
lieh in den »Aus«-Zustand geschaltet. Ein »Und«- »Aus«-Zustand übergeht, schaltet er den dreizehnten Kreis 958 koppelt den einen Eingang und die Aus- 60 Abschnitt-Trigger 962 über einen durch den Divigangskreise des Triggers 955 mit den beiden Ein- sions-Programmimpuls gesteuerten »Und«-Kreis 963 gangen des Triggers 956, und der Ausgang der im »ein«. Hierdurch wiederum werden die »Und«-Kreise »Ein«-Zustand befindlichen Seite dieses Triggers ist 964 bis 967 vorbereitet. Der Divisor wird sodann in mit den beiden Eingängen des Triggers 957 ver- den M-Teilbereichen der übrigen zwölf Ziffernstellenbunden. Der Ausgang der im »Ein«-Zustand befind- 6g Unterabschnitten des Abschnittes gespeichert. Dies erlichen Seite dieses Triggers wiederum ist mit dem folgt durch einen Steuerimpuls des Triggers 962, der Eingang der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des dem dreizehnten Abschnitt-Trigger 910 über den Triggers 955 verbunden. Auf diese Weise wird, jedes- »Oder«-Kreis 907 sowie dem »Und«-Kreis 908 in dermal wenn die Vergleichsvorrichtung das Vorliegen selben Weise wie bei der Durchführung der Multieiner Gleichheit anzeigt, ein T4-Impuls über den 70 plikation zugeführt wird.
das Register mit einem T4-Impuls weiterschaltet, leitet er auch über seinen Ausgangskreis 9430 einen T4-Impuls zu einem »Oder«-Kreis 944, der seinerseits
61 62
Der Trigger 776 für das echte Komplement (vgl. tragen und in diesem gespeichert. Hierbei werden die
Fig. 20) ist im /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichen- einzelnen Ziffern des Dividenden im F2-Teilbereich-
intervalls über den »Und«-Kreis 777 rückgestellt Intervall durch über den »Und«-Kreis 756 (vgl.
worden. Die Rückstelle erfolgte kurz vor dem Zeit- Fig. 14) kommende F2-Impulse nacheinander in das
punkt, in dem der Rechen-Trigger 115 im M-Teil- 5 dreizehnstellige Register eingeführt. Nachdem das
bereich des Vorzeichenunterabschnittes auf Grund des dreizehnstellige Register durch den F2-Teilbereich-
Divisions-Programmbefehls »aus«-geschaltet worden Impuls des achten Ziffernstellenunterabschnittes
ist. Der »Und«-Kreis 964 läßt jetzt im Vorzeichen- weitergeschaltet worden ist, werden seine letzten fünf
intervall einen M-Teilbereich-Impuls zu einem »Und«- Stellen mit Nullen aufgefüllt. Die ersten acht Stellen
Kreis 968 passieren. Letzterer ist durch den »Ein«- io des Registers werden mit den acht möglichen Ziffern
Zustand des Triggers 776 freigegeben und leitet seiner- des Dividenden gefüllt, und im Addierwerk steht eine
seits den M-Teilbereich-Impuls zu dem »Oder«-Kreis Null. Hierbei ist zu beachten, daß der Dividend in
775-1 des Triggers 776, der darauf in den »Aus«- wahrer Form in dem dreizehnstelligen Register steht.
Zustand übergeht. Hierdurch wiederum werden die Die durch den »Und«-Kreis 967 weitergeleiteten
einzelnen Ziffern des Divisors in dem Puffer komple- 15 C-Teilbereich-Impulse werden außerdem auch einem
mentiert und nacheinander in das Addierwerk über- »Oder«-Kreis 971 im Eingang des Übertrag-Speicher-
geführt. In letzterem werden sie sodann von dem in Triggers 795 zugeführt, um diesen Trigger »ein«-
wahrer Form in dem dreizehnstelligen Register zuschalten. Dies ist notwendig, weil die Division durch
stehenden Dividenden abgezogen. Gleichzeitig wird eine fortlaufende Subtraktion erreicht wird, bei der
der M-Teilbereich-Impuls über den Ausgangskreis 20 das Vorhandensein des erforderlichen Restes durch
9640 des Kreises 964 einem »Oder«-Kreis 969 (vgl. einen Übertrag gekennzeichnet wird, der am Ende des
Fig. 22 b) zugeführt, der diesen Impuls über den Divisionsschrittes im Trigger 795 verbleibt. Außer-
»Oder«-Kreis 905 den »Oder«-Kreisen 899, 901, 904 dem wird bereits zu Beginn jedes Divisionsprozesses
und 902 zuleitet und damit die Abgabe einer Null an ein derartiger Übertrag benötigt,
die Hauptleitungen 652 bis 659 bewirkt. Weiterhin 25 Der dreizehnte Abschnitt-Divisions-Trigger 962
wird dieser M-Teilbereich-Impuls dem »Oder«-Kreis wird durch einen achten Ziffer-8-Impuls von den
677 des Addierwerks zugeführt, so daß die vorstehend Adressen-Ringen »aus«-geschaltet und schaltet dabei
erwähnte Null in diesem gespeichert wird. Ferner sowohl einen Divisions-Trigger 973 sowie einen ersten
wird der M-Teilbereich-Impuls auch dem »8-bis-13«- Vorzeichen-Trigger 974 »ein«. Der Divisione-Trig-
Register-Trigger 805 zugeleitet, um diesen »ein«-zu- 30 ger 973 bereitet die »Und«-Kreise 975 bis 980 vor und
schalten und damit das fünf- und das achtstellige Re- würde außerdem auch einen »Und«-Kreis 981 vorbe-
gister serienmäßig zwischen Addierwerk und Puffer reiten, wenn dieser nicht durch den im »Ein«-Zustand
zu legen. Schließlich wird der M-Teilbereich-Impuls befindlichen Ausgangskreis des Ziffern-Triggers 974
noch einem »Und«-Kreis 970 zugeführt und von gesperrt gehalten würde.
diesem, wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger 35 Der »Und«-Kreis 975 leitet während des Vorim »Aus«-Zustand befindet, über seinen Ausgangs- Zeichenintervalls die ihm über den »Oder«-Kreis 972 kreis 97O0 dem »Oder«-Kreis 891 (vgl. Fig. 20) zu- zugeführten vier C-, O-, T1- und ^-Teilbereich-Imgeleitet, um den Trigger 890 »ein«-zuschalten. Diese pulse an seinen Ausgangskreis weiter. Diese Impulse Umschaltung des Triggers ist erforderlich, um der werden dem das dreizehnstellige Register weiterschal-Maschine anzuzeigen, daß die im Register stehende 40 tenden »Oder«-Kreis 937 zugeführt, der das Register Zahl ihre wahre Form hat. Der »Und«-Kreis 965 daraufhin um vier Schritte weiterschaltet. Außerdem führt über seinen Ausgangskreis 9650 dem »Oder«- wird das Register erneut im Tg-Teilbereich-Zeitpunkt Kreis 755' des fünfstelligen Register-Vorzeichen- des Vorzeichenunterabschnittes durch einen von dem Intervalls vier Teilbereichimpulse, und zwar einen C-, Ausgangskreis 9760 des »Und«-Kreises 976 über den einen O-, einen T1- sowie einen T2-Impuls zu. Diese 45 »Oder«-Kreis 937 kommenden T3-Impuls weitergeschalten über den »Oder«-Kreis 972 das fünfstellige schaltet. Hierbei wird der »Und«-Kreis 976 über Register um vier Schritte weiter. den »Oder«-Kreis 893 entweder von dem Ausgangs-
Der »Und«-Kreis 966 führt sodann über seinen kreis 776^1 des Triggers 776 oder von dem Ausgangs-
Ausgangskreis 9660 dem »Oder«-Kreis 755' des fünf- kreis 795ο.χ des Übertrag-Speicher-Triggers 795 her
stelligen Registers im Vorzeichenintervall einen 5° freigegeben. Das dreizehnstellige Register wird im
Tg-Teilbereich-Impuls zu, um das Register um einen Fg-Teilbereich-Zeitpunkt erneut durch einen über den
weiteren Schritt weiterzuschalten. Hierdurch wird, da »Und«-Kreis 756 (vgl. Fig. 14) zugeführten F2-Im-
zu diesem Zeitpunkt eine Null im Addierwerk steht, puls weitergeschaltet. Wenn das dreizehnstellige Re-
das fünfstellige Register mit Nullen aufgefüllt. So- gister in der beschriebenen Weise um sechs Schritte
wohl das fünf- als auch das achtstellige Register wer- 55 weitergeschaltet wird, gelangt die in der höchsten
den durch einen über den »Und«-Kreis 756 (vgl. Stelle des Dividenden stehende Ziffer in das Addier-
Fig. 14) zugeführten ^-Impuls um einen Schritt werk.
weitergeschaltet, so daß nunmehr in den ersten sechs Der »Und«-Kreis 977 gibt über seinen Ausgangs-Stellen des dreizehnstelligen Registers Nullen stehen. kreis 977„ M-Teilbereich-Impulse an den Lese-»Oder«-
Der »Und«-Kreis 967 wird durch eine positive 60 Kreis 637 und an den Puffer-Fortschalt-»Oder«-Kreis Spannung freigegeben, die immer dann an einem 677' ab. Hierdurch werden die einzelnen Ziffern des seiner Eingänge liegt, wenn der Vorzeichen-Trigger Divisors nacheinander von der Speicherspur der 51 (vgl. Fig. 3) sich nicht im »Ein«-Zustand befindet. Trommel abgelesen und in den Puffer übergeführt.
Im C-Teilbereich-Intervall der Ziffernstellenunter- Der »Und«-Kreis 978 führt über seinen Ausgangsabschnitte 1 bis 8 gibt dieser Kreis daher über seinen 65 kreis 9780 dem »Oder«-Kreis 779 immer dann einen Ausgangskreis 9670 C-Teilbereich-Impulse an den positiven Impuls zu, wenn der Vorzeichen-Trigger 51 Lese-»Oder«-Kreis 637 und den Addierwerk-Fort- sich nicht im »Ein«-Zustand befindet. Auf diese Weise schalt-» Oder «-Kreis 677 ab. Auf diese Weise wird der wird jede von der Speicherspur in den Puffer überin den C-Teilbereichen der Trommel gespeicherte geführte Ziffer des Divisors im O-Teilbereich-Zeit-Dividend Stelle für Stelle in das Addierwerk über- 70 punkt komplementiert; und zwar geschieht diese
Komplementierung- durch O-Teilbereich-Impulse, die über den »Und«-Kreis 780 zugeführt werden, der hierzu durch den »Aus«-Zustand des Triggers 776 freigegeben wird. Jede dieser komplementierten Ziffern des Divisors wird sodann in das Addierwerk übergeführt, wenn der Puffer im O-Teilbereich-Zeitpunkt durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 781, des Puffer-Triggers 782 sowie des Addierwerk-Triggers 789 fortlaufend weitergeschaltet wird. Diese Ziffer für
983 entweder von dem Trigger 776 oder dem Übertrag-Speicher-Trigger 795 kommende Spannung freigegeben. Während das dreizehnstellige Register vor dem letzten Additionsschritt um sechs Schritte weitergeschaltet worden ist, wird es im T3-Teilbereieh-Zeitpunkt unmittelbar nach dem durch die Sperrung des Kreises 976 verursachten Additionsschritt nicht weitergeschaltet. Das Register wird daher während des nächsten Fortschaltzyklus nur um fünf Schritte weiter-
Ziffer erfolgende Addition des Divisors zu den Ziffern io geschaltet, wodurch der Dividend um eine Spalte im der höchsten Stellen des im Addierwerk stehenden Register nach links verschoben wird. Dividenden ergibt einen Übertrag, der den Übertrag- Nachdem der vorstehend beschriebene Additions-Trigger 794 »ein«-schaltet, wenn der durch diese Ad- schritt unter Bildung eines Übertrages abgeschlossen dition bewirkte Reduktionsprozeß einen Rest ergibt. worden ist, wird der »Und«-Kreis 979 durch die im Wenn der im »Ein«-Zustand befindliche Übertrag- 15 »Ein«-Zustand befindlichen Triggers 795 und 776 Trigger 794 im P2-Teilbereich-Zeitpunkt »aus«-ge-
schaltet wird, schaltet er dadurch den Übertrag-Speicher-Trigger 795 ein, um im O-Teilbereich-Zeitpunkt jedes Ziffernstellenunterabschnittes den Überfreigegeben, so daß er einen Fj-Teilbereich-Impuls im Vorzeichenintervall passieren läßt. Dieser Impuls wird über den »Oder«-Kreis 944 dem Zähler 955 bis 957 zugeführt, um diesen um einen Schritt weiterzu-
trag in das Addierwerk zurückzuübertragen. Hierbei 20 schalten und damit anzuzeigen, daß eine der fünf ist zu beachten, das sich der Übertrag-Speicher-Trig- Ziffern des Divisors abgearbeitet worden ist. Weiterger ursprünglich im »Ein«-Zustand befindet, so daß
eine erste Eins in die Einerstelle des Addierwerks ein
gebracht wird, wenn der Übertrag-Speicher-Trigger
ditionsschritt von dem »Und«-Kreis 979 übertragenen Fj-Teilbereich-Impuls weiterleiten kann. Dieser Im-
so daß der in diesem Trigger stehende Übertrag nicht während des folgenden O-Teilbereich-Intervalls in das Addierhin wird der Pj-Impuls dem »Oder«-Kreis 775-1 des Triggers 776 zugeführt und schaltet diesen »aus«.
Darauf wird die Division in der beschriebenen in den O-Teilbereich- und Ziffer-1-Zeitpunkten »aus«- 25 Weise für alle fünf Schritte des Zählers 955 bis 957 geschaltet wird. Wenn die achte Stelle des Divisors durchgeführt. Der letzte dieser Schritte tritt dabei am und des Dividenden auf diese Weise addiert worden Ende einer in nicht komplementierter Form im Addiersind und wenn hierbei ein Restbetrag entsteht, wird werk im Anschluß an einen Überzug erfolgenden Adeine Eins in die höchste Ziffernstelle des Quotienten dition auf. Kurz vor Beendigung des fünften Zähleingeführt. Diese Einführung erfolgt durch die Tätig- 30 Schrittes des Zählers 955 bis 957 befinden sich die keit des »Und«-Kreises 981, der im A^orzeichenzeit- beiden Trigger 956 und 957 im »Ein«-Zustand, wopunkt einen M-Teilbereich-Impuls über seinen Aus- durch der »Und«-Kreis 985 den nach dem letzten Adgangskreis 98I0 weiterleitet. Hierbei wiederum ist zu
beachten, daß der erste Ziffern-Trigger 974 durch den
Vorzeichenimpuls ausgeschaltet wird, der in dem 35 puls wird daraufhin über einen »Oder«-Kreis 986 ersten auf die »Ein«-Schaltung dieses Triggers fol- dem »Oder«-Kreis 986' (vgl. Fig. 20) zugeführt, um genden Abschnitt auftritt und den »Und«-Kreis 981 den Trigger 795 »aus«-zuschalten, so daß der steuert. Dieser »Und«-Kreis wird sodann durch einen
von dem Ausgangskreis 77O0-1 des zu diesem Zeitpunkt
im »Aus«-Zustand befindlichen Triggers 776 kommen- 40 werk eingeführt wird. Der von dem Kreis 979 überden Impuls sowie durch einen von dem Ausgangskreis tragene Pj-Impuls wird über den »Oder«-Kreis 944 7950 des Übertrag-Speicher-Triggers 795 freigegeben. dem Zähler 955 bis 957 zugeführt, der bei der Durch-Der über den »Und«-Kreis 981 kommende ilf-Teil- führung des fünften Zählschrittes alle Trigger des Zähbereich-Impuls wird im Vorzeichenzeitpunkt des fol- lers »au««-schaltet. Der Zähler-Trigger 957 schaltet genden Abschnittes dem »Oder«-Kreis 791 (vgl. 45 hierbei den Divisions-Trigger 973 »aus«, wodurch der Fig. 20) zugeleitet und sodann durch die Tätigkeit des Divisionsvorgang beendet wird. Der Quotient steht so-Kreises 792 in das Addierwerk eingeführt und weiter- dann für eine weitere, durch den nächsten Programmhin im Vorzeichenintervall durch einen P2-Teilbereich- befehl bestimmte Bearbeitung zur Verfugung. Der Trig-Impuls in das dreizehnstellige Register übertragen. ger 973 gibt bei seiner »Aus«-Scha!tung über seinen
Diese Arbeitsweise wird bis zu dem Additions- 50 Ausgangskreis 9730 an den >-Oder«-Kreis 114 der Proschritt fortgesetzt, der keinen Übertrag mehr liefert grammsteuereinheit zum Zeichen der Beendigung der und somit einen Überzug anzeigt. Wenn dieser Fall Division einen Impuls ab, der den Rechen-Trigger eintritt, wird der »Und«-Kreis 980 mit einem von dem 115 »ein«-schaltet und damit den Programm-Folge-Ausgangskreis 795(,^1 des Übertrag-Speicher-Triggers Wähler anweist, den nächsten Programmbefehl aufzu- 795 (zu diesem Zeitpunkt im »Aus«-Zustand) kommen- 55 suchen. Außerdem wird durch die »Ein«-Schaltung den Impuls sowie mit einem von dem Ausgangskreis des Triggers 115 der »8-bis-13«-Trigger 805 im
Fj-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenunterabschnittes über den »Und«-Kreis 805„ »aus«-geschaltet.
77O0-1 des ebenfalls noch im »Aus «-Zustand befindlichen Triggers 776 kommenden Impuls beaufschlagt und läßt darauf während des Vorzeichenintervalls einen Pj^-Teilbereich-Impuls über den »Oder«-Kreis 983 zu dem »Oder«-Kreis 775 des Triggers 776, der hierdurch »ein«-geschaltet wird. Der nächste additive Schritt während der folgenden Ziffern 1 bis 8 erfolgt ohne eine Komplementierung des Divisors im Puffer, so daß der Additionsschritt im Addierwerk mit dem in wahrer Form vorliegenden Divisor und Dividend vor sich geht. Der Überzug oder Restbetrag des letzten Reduktionsschrittes wird darauf wieder dem Dividenden hinzugefügt. Weiterhin ist der »Und«-Kreis
Weitere programmgesteuerte Arbeitsvorgänge Der Speichervorgang
Ein »Speicher«-Programmbefehlimpuls wird im Ausgangskreis 268 des Programm-Dekoders erzeugt und dem in Fig. 22 c dargestellten Speicher-Trigger 990 zugeführt. Bei der hier beschriebenen Maschine ist die Anordnung dabei derart getroffen, daß ein
976 nicht länger durch eine über den »Oder«-Kreis 70 »Leer«-Programm auf den Speicher-Programmbefehl
folgt, so daß letzterer nur während eines Abschnittintervalls besteht. Wenn der Speicher-Programmimpuls am Ende des Abschnittintervalls abfällt, schaltet er den Speicher-Trigger 990 »ein«. Der am Ausgangskreis 99O0 dieses Triggers darauf entstehende Impuls wird über den »Oder«-Kreis 757 (vgl. Fig. 21) dem »Und«-Kreis 756 zugeleitet, der daraufhin P2-Teilbereich-Impulse passieren läßt und das Register und das Addierwerk im F2-Teilbereich-Intervall weiterschaltet. Außerdem wird der Ausgangsimpuls ίο des Triggers 990 den »Und«-Kreisen 991 bis 994 zugeführt. Der »Und«-Kreis 991 leitet während des Vorzeichenintervalls einen M-Teilbereich-Impuls über den »Oder«-Kreis 894 (vgl. Fig. 22b) an die »Und«- Kreise 895 und 896 weiter. Wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger 890 (vgl. Fig. 20) im »Aus«- Zustand befindet, läßt der »Und«-Kreis 896 diesen M-Teilbereich-Impuls zu den »Oder«-Kreisen 897, 898, 901 und 903 gelangen, die daraufhin über die »Oder«-Kreise 644 bis 651 (vgl. Fig. 14) eine Neun an das Addierwerk abgeben.
Der über den »Und«-Kreis 991 kommende M-Teilbereich-Impuls wird weiterhin auch über denAddierwerk-»Oder«-Kreis 677 der Fortschaltleitung des Addierwerks zugeführt, so daß die vorstehend erwähnte Neun in demselben gespeichert wird. Befindet sich dagegen der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Ein«-Zustand, wird der von dem »Und«-Kreis 891 übertragene M-Teilbereich-Impuls über den »Oder«- Kreis 894 sowie den »Und«-Kreis 895 geleitet, so daß eine Null entsteht, die daraufhin im Addierwerk gespeichert wird.
Der »Und«-Kreis 994 läßt während des Vorzeichenintervalls sowie während der Ziffernintervalle 1 bis 8 C-Teilbereich-Impulse zu dem Schreib-»Oder«-Kreis 676 (vgl. Fig. 17) passieren, so daß die im C-Teilbereich-Zeitpunkt jedes dieser Ziffernstellenunterabschnitte im Addierwerk stehende Binärzahl in die C-Teilbereiche der Speicherspur übertragen wird.
Der »Und«-Kreis 992 läßt während eines jeden der Ziffernintervalle 1 bis 8, wenn sich der Übertrag-Speicher-Trigger 795 im »Ein«-Zustand befindet, einen /-Teilbereich-Impuls passieren, der dem Übertrag-Speicher-»Oder«-Kreis 497 zugeleitet wird und einen Übertrag in das Addierwerk einführt und außerdem den Übertrag-Speicher-Trigger in der beschriebenen Weise zurückstellt.
Der »Und«-Kreis 993 läßt, wenn sich der Register-Vorzeichen-Trigger im »Aus«-Zustand befindet, Zifrer-l~bis-8-Impulse passieren, die die beiden »Und«- Kreise 995 und 996 für den Durchgang von M- und Tj-Teilbereich-Impulsen freigeben, die über den »Oder«-Kreis 997 dem Komplement-»Oder«-Kreis 995 des Addierwerks zugeführt werden. Hierdurch komplementiert das Addierwerk im M-Teilbereich-Zeitpunkt die ihm von dem Register her zugeführte Binärzahl, die es danach dann wieder im T1-TeU-bereich-Zeitpunkt, nachdem die komplementierte Zahl im C-Teilbereich-Zeitpunkt auf der Trommel aufgezeichnet worden ist, rückwandelt. · ·
Auf diese Weise wird bei einer Speicheroperation die in dem Register stehende Binärzahl in das Addierwerk übertragen und Ziffer für Ziffer in-diesem gespeichert. Weiterhin wird die Zahl, wenn sie im Register in komplementärer Form gespeichert war, im Addierwerk in ihre wahre Form rückgewandelt und sodann Ziffer für Ziffer in die C-Teilbereiche der Speicherspur übertragen. Am Ende des Abschnittintervalls, innerhalb dessen die Zahl auf der Speicherspur aufgezeichnet worden ist, wird dem Speieher-Trigger 990 ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, der diesen Trigger »aus«-schaltet und damit den Speichervorgang beendet.
Die Linksverschiebung
Zweck der Linksverschiebung ist es, die Dezimalstellen richtig einzuordnen oder die nebeneinander erfolgende Speicherung zweier Werte, deren Länge insgesamt acht Stellen nicht überschreitet, zu ermöglichen oder auch die Löschung der in der höchsten Stelle einer achtstelligen Zahl·, stehende Ziffer zu bewirken.
Dieses Programm beginnt damit, daß die Zahl in dem achtstelligen Register (vgl. Fig. 21) und eine weitere, nicht gültige Zahl in· dem Addierwerk stehen. Der in Fig. 22 d dargestellte Steuerkreis für die Linksverschiebung enthält die drei »Und«-Kreise 1000., 1001 und 1002, deren einer Eingang mit dem Ausgangskreis für die Linksverschiebung 269 des Programm-Dekoders verbunden ist.
Dem »Und«-Kreis 1000 werden außerdem ein Vorzeichen- und ein T3-Teilbereich-Impuls zugeführt. Der Ausgangskreis 100O0.dieses »Und«-Kreises bildet den einen Eingang eines »Oder«-Kreises 1003 (vgl. Fig. 22 b), dessen Ausgangskreis wiederum mit zwei weiteren »Und«-Kreisen 1004 und 1005 verbunden ist. Der zweite Eingang des »Und«-Kreises 1004 ist in dem —-Register-Ausgangskreis 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers 890 (vgl. Fig. 20) enthalten, während der Ausgangskreis dieses »Und«-Kreises mit einem Eingang des »Oder«-Kreises 905 zusammenliegt. Der »Und«-Kreis 1005 hat ebenfalls einen zweiten Eingang, und dieser ist in dem +-Register-Ausgangskreis 89O01 des Register-Vorzeichen-Triggers 890 enthalten. Der Ausgangskreis des »Und«-Kreises 1005 enthält ebenfalls den einen Eingang eines »Oder«-Kreises, und zwar des »Oder«-Kreises 897. Auf diese Weise wird zu den Vorzeichen- und Tg-Teilbereich-Zeitpunkten ein T3-Teilbereich-Impuls über den »Und«-Kreis 1000 sowie den »Oder«-Kreis 1003 zu den »Und«-Kreisen 1004 und 1005 übertragen. Hierbei wird durch die »Und«-Kreise 1004 bzw. 1005, je nachdem ob sich der Register-Vorzeichen-Trigger im »Ein«- oder »Aus«-Zustand befindet, eine Null oder eine Neun in das Addierwerk eingeführt. Auf diese Weise wird dem Addierwerk eine Null zugeführt, wenn die in dem achtstelligen Register stehende Zahl ihre wahre Form hat. Befindet sich diese Zahl dagegen in komplementärer Form im Register, wird in das Addierwerk eine Neun eingeführt. Der von dem »Und«-Kreis 1000 übertragene Tg-Impuls wird außerdem dem Addierwerk-»Oder«- Kreis 677 zugeführt und bewirkt, daß das Addierwerk die ihm zugeführte Null oder Neun speichert. Dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 1002 wird von dem Ausgangskreis 590' des achten Ziffern-Triggers 59 her eine positive Spannung zugeführt, die mit Ausnahme des achten Ziffernstellenintervalls immer ihren maximalen Wert hat. Der Ausgangskreis 10020 dieses »Und«-Kreises enthält den einen Eingang des »Oder«- Kreises 757 (vgl. Fig. 21). Auf diese Weise überträgt der auf den »Und«-Kreis 1002 folgende »Und«-Kreis 756 zu allen Vorzeichen- und Ziffer-l-bis-7-Zeitpunkten fVTeilbereich-Impulse, die das achtstellige Register und das Addierwerk weiterschalten. Demgemäß wird die in dem Addierwerk stehende Null oder Neun zu den Vorzeichen- und i> 2-Teilbereich-Zeitpunkten dem Eingang des achtstelligen Registers zugeführt, und die in letzterem stehende Zahl wird zu
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den Ziffernzeitpunkten 1 bis 7 über das Addierwerk wieder in das Register zurückgeführt.
Dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 1001 werden O-Teilbereich-Impulse zugeleitet, während dem dritten Eingang dieses Kreises während aller Zifferstellenintervalle mit Ausnahme des Vorzeichenintervalls eine positive Spannung zugeführt wird. Hierdurch werden die am Ausgangskreis 100I0 des »Und«-Kreises 1001 während der Ziffernstelleninter-
dem Register verbleibende Zahl die gewünschte Rechtsverschiebung auf.
Der Abrundungs- und Verschiebungsvorgang
Bei diesem Vorgang wird der niedrigsten Stelle einer in dem achtstelligen Register stehenden Zahl eine Fünf hinzugefügt und daraufhin jeder aus dieser Addition entstehende Übertrag berücksichtigt und sodann eine Rechtsverschiebung durchgeführt, um die
valle 1 bis 8 auftretenden O-Teilbereich-Impulse dem io resultierende Ziffer in der niedrigsten Stelle zu löschen.
Der in Fig. 22 f dargestellte Steuerkreis für diesen Vorgang enthält die sieben »Und«-Kreise 1011 bis 1017J die einen gemeinsamen Eingang haben, der mit dem Ausgangskreis 271 für das Abrundungs- und Verschiebungsprogramm des Programm-Dekoders in Verbindung steht. Dieser Ausgangskreis 271 enthält auch einen Eingang des »Oder«-Kreises 757 (vgl. Fig. 21), so daß das achtstellige Register und das Addierwerk in jedem Ziffernstellenintervall durch
Übertrag-»Oder«-Kreis 797 (vgl. Fig. 20) zugeführt, um im O-Teilbereich-Zeitpunkt jeden während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 8 im Übertrag-Speicher-Trigger 795 gespeicherten Übertrag in das Addierwerk zu übertragen.
Die in dem achtstelligen Register stehende Zahl
wird im P2-Teilbereich-Zeitpunkt während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 7 in der beschriebenen Weise
durch das Addierwerk geschaltet. Im achten Ziffernstellenintervall tritt dagegen keine Weiterschaltung 20 /^-Teilbereich-Impulse weitergeschaltet werden, des Registers ein, so daß die in dem Register ver- Der »Und«-Kreis 1011 hat zwei weitere Eingänge,
denen ein Vorzeichen- und ein M-Teilbereich-Impuls zugeführt werden. Der Ausgangskreis 101I0 dieses Kreises ist mit dem »Oder«-Kreis 937 (vgl. Fig. 21) verbunden, so daß der im Vorzeichenintervall übertragene M-Teilbereich-Impuls das achtstellige Register und das Addierwerk weiterschaltet, um die Ziffer der niedrigsten Stelle der im Register stehenden Zahl in das Addierwerk einzuführen.
Der »Und«-Kreis 1012 weist zwei weitere Eingänge
bleibende Zahl die gewünschte Linksverschiebung aufweist.
Die Rechtsverschiebung
Zweck der Rechtsverschiebung ist entweder die richtige Anordnung des Kommas oder wiederum die nebeneinander erfolgende Speicherung zweier Werte, deren Länge acht Stellen nicht überschreitet, oder aber die Löschung der in der niedrigsten Stelle einer acht-
ein Vorzeichen- und ein C-Teilbereichvon den Adressen-Ringen her zugeführt
auf, denen
Impuls
werden. Der Ausgangskreis 10120 enthält einen Eingang der »Oder«-Kreise 899, 900 und 903 (vgl.
stelligen Zahl stehenden Ziffer.
Wie bei der vorstehend beschriebenen Linksverschiebung beginnt auch das Programm der Rechtsverschiebung damit, daß die Zahl in dem achtstelligen Register
und eine nicht gültige Ziffer in dem Addierwerk stehen. 35 Fig. 22 b), so daß der von dem »Und«-Kreis 1012 im
Der in Fig. 22 e dargestellte Steuerkreis für die Vorzeichenintervall übertragene C-Teilbereich-Impuls
Rechtsverschiebung enthält die drei »Und«-Kreise die Einführung einer binären Fünf in den Puffer be-
1007, 1008 und 1009. Den zweiten Eingängen dieser wirkt. Der Ausgangskreis 10120 enthält weiterhin
»Und«-Kreise werden von den Adressen-Ringen auch einen Eingang des Puffer-» Oder «-Kreises 677',
(vgl. Fig. 3) her Vorzeichenimpulse zugeführt. Der 40 so daß durch den C-Teilbereich-Impuls auch die Spei-
Ausgangskreis 10070 des »Und«-Kreises 1007 enthält cherung der binären Fünf im Puffer veranlaßt wird, den einen Eingang des »Oder«-Kreises 757 (vgl. Der »Und«-Kreis 1013 enthält drei weitere Ein-
Fig. 21), der den nachfolgenden »Und«-Kreis 756 für gänge, von denen zwei mit Vorzeichen- und C-Teil-
den Durchgang der iVTeilbereich-Impulse freigibt, bereich-Impulsen beaufschlagt werden, während der
die im P2-Teilbereich-Zeitpunkt das achtstellige Re- 45 dritte durch den Ausgangskreis 89O0 des Register-Vor-
gister und das Addierwerk weiterschalten. zeichen-Triggers gesteuert wird. Da sich der Trigger
Einem weiteren Eingang des »Und«-Kreises 1008 890 im »Ein«-Zustand befindet, hat die im Register
wird von den Adressen-Ringen her ein O-Teilbereich- stehende Zahl ihre wahre Form. Der Trigger 776 ist
Impuls zugeführt, so daß während des Vorzeichen- jm /-Teilbereich-Zeitpunkt des Vorzeichenintervalls
Intervalls ein O-Teilbereich-Impuls an den Addier- 50 in den »Aus «-Zustand übergeführt worden. Der Aus-
werk-Übertrag-»Oder«-Kreis 797 (vgl. Fig. 20) ge- gangskreis 10130 des »Und«-Kreises 1013 enthält den
langen kann, der die Einführung jedes in dem Über- einen Eingang des »Oder«-Kreises 775-1 (vgl. Fig. 20).
trag-Speicher-Trigger 795 gespeicherten Übertrags in Während des »Ein«-Zustandes des Vorzeichen-
das Addierwerk bewirkt. Triggers 890 kann daher der »Und«-Kreis 1013 im
Einem weiteren Eingang des »Und«-Kreises 1009 55 Vorzeichenintervall einen C-Teilbereich-Impuls überwird ein Tg-Teilbereich-Impuls zugeführt. Der Aus- tragen, der über den »Oder«-Kreis 775-1 dem Trigger gangskreis 10090 enthält einen Eingang des »Oder«- 776 zugeführt wird und diesen »ein«-schaltet. Kreises 1003 (vgl. Fig. 22b), der, je nachdem ob sich
der Register-Vorzeichen-Trigger 890 im »Ein«- oder
im »Aus«-Zustand befindet, über die »Und«-Kreise 60 1014 steht mit dem Ausgangskreis~590' des achten
1004 und 1005 die Einführung einer Null oder Neun Ziffernstellen-Triggers 59 in Verbindung. Am Ausin das Addierwerk bewirkt. Der Ausgangskreis des
»Und«-Kreises 1009 enthält weiterhin einen Eingang
Mit dem »Und«-Kreis 1013 arbeitet ein »Und«- Kreis 1014 zusammen. Ein Eingang dieses Kreises
des Addierwerk-»Oder«-Kreises 677, so daß der über
gangskreis 10140 dieses »Und«-Kreises entsteht daher zu allen Ziffernstellenzeitpunkten mit Ausnahme des achten ein positiver Impuls. Der Ausgangskreis 10140 diesen Kreis gelangende T3-Impuls die Speicherung 65 enthält einen Eingang des Addierwerk-»Oder«-Kreises der dem Addierwerk zugeführten Null oder Neun be- 779 (vgl. Fig. 20), so daß der von dem »Und«-Kreis wirkt. Da das Register und das Addierwerk darauf- 1014 kommende positive Impuls den »Und«-Kreisen hin im P2-Teilbereich-Zeitpunkt unter Steuerung durch 780, 781 und 796 zugeführt wird. Der »Und«-Kreis den über den »Und«-Kreis 1007 zugeführten Vor- 780 bewirkt, daß die in dem Puffer stehende Zahl im zeichenimpuls weitergeschaltet werden, weist die in 70 O-Teilbereich-Zeitpunkt komplementiert wird, wenn
sich der Trigger 776 im »Aus«-Zustand befindet. Diese Zahl entspricht somit bezüglich der Form der im Register stehenden komplementierten Zahl.
Die »Und«-Kreise 781 und 796 bewirken, daß der Puffer-Trigger 782 auch im O -Teilbereich-Zeitpunkt »eingeschaltet wird. Hierdurch wird die in diesem Zeitpunkt im Puffer stehende Fünf serienmäßig in das Addierwerk übertragen.
Der »Und«-Kreis 1015 weist zwei weitere Eingänge auf, denen Ziffer-l-bis-8-Impulse und M-Teilbereich-Impulse derart zugeführt werden, daß die ikf-Impulse während jedes der Ziffernstellenintervalle 1 bis 8 dem »Oder«-Kreis 969 (vgl. Fig. 22b) und dem Puffer-Fortschalt-»Oder«-Kreis 677' zugeleitet werden. Hierdurch wird während eines jeden der Ziffernstellen-Intervalle 1 bis 8 eine Null in dem Puffer gespeichert. Indem der »Und«-Kreis 1013 den Trigger 776 »aus«- schaltet oder aber entsprechend dem Schaltzustand des Register-Vorzeichen-Triggers 890 »ein«-geschaltet läßt, werden diese Nullen komplementiert oder nicht. Durch die Tätigkeit des »Und«-Kreises 1014 werden diese Nullen sodann der im Register stehenden Zahl während der Ziffernstellenintervalle 1 bis 7 hinzugefügt, und im Anschluß daran wird das achtstellige Register zusammen mit dem Addierwerk durch die von dem »Und«-Kreis 756 übertragenen P2-TeU-bereich-Impulse weitergeschaltet. Hierzu wird der »Und«-Kreis 756 durch einen dem »Oder«-Kreis 757 zugeführten »Abrundungs- und Verschiebe«-Impuls freigegeben.
Dem »Und«-Kreis 1016 werden Ziffern-8- und C-Teilbereich-Impulse zugeführt, von denen er letztere über seinen Ausgangskreis 10160 an den »Oder«-Kreis 1003 (vgl. Fig. 22 b) weiterleitet und damit durch die Tätigkeit der »Und«-Kreise 1004 und 1005 in Abhängigkeit von dem Schaltzustand des Triggers 776 die Einführung einer Null oder Neun in das Addierwerk bewirkt. Außerdem werden die von dem »Und«- Kreis 1016 übertragenen C-Teilbereich-Impulse noch dem Addierwerk-» Oder «-Kreis 677 zugeleitet, um die Speicherung dieser Null oder Neun im Addierwerk zu bewirken. Wenn das achtstellige Register und das Addierwerk durch den nächsten von dem »Und«-Kreis 756 übertragenen P2-Impuls weitergeschaltet werden, wird die vorstehend erwähnte Null oder Neun in das achtstellige Register übertragen. Hierdurch wird eine Rechtsverschiebung bewirkt, die zur Löschung der in der niedrigsten Stelle des Registers stehenden Ziffer führt. Da, wie bereits erwähnt, der niedrigsten Stelle der in dem Register stehenden Zahl eine Fünf hinzugefügt worden ist, sorgt die vorstehend beschriebene Arbeitsweise der Anordnung dafür, daß diese Fünf auf jeden Fall addiert wird, gleichgültig, ob die im Register stehende Zahl ihre wahre oder die komplementäre Form hat.
Dem »Und«-Kreis 1017 werden Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse über zwei seiner Eingänge zugeführt, die in dem nächsten Abschnitt auftreten, der auf denjenigen Abschnitt folgt, in dem die vorhergehende Operation stattgefunden hat. Dies hat seinen So Grund darin, daß das »Abrundungs- und Verschiebe«- Programm sowie auch alle anderen Programme an den Ausgangskreisen des Programm-Dekoders am Ende des /-Teilbereich-Intervalls auftreten, wenn die Programm-Dekoder-Trigger 225 bis 228 durch den dazugehörigen »Und«-Kreis 230 geschaltet werden. Auf diese Weise stehen die Vorzeichen- und /-Teilbereich-Impulse in diesem Zeitpunkt zur Verfügung, um zu der abgerundeten und stellenverschobenen Zahl jeden in diesem Augenblick im Übertrag-Speicher-Trigger 795 (vgl. Fig. 20) stehenden Übertrag zu addieren. Zu diesem Zweck wird der zu dem Ausgangskreis 10170 des »Und«-Kreises 1017 übertragene /-Teilbereich-Impuls dem »Oder«-Kreis 797 zugeführt und damit der Übertrag in das Addierwerk eingeführt und dort der niedrigsten Stelle der abgerundeten Zahl hinzugefügt.
Die Rückstellung des Registers
Der die Rückstellung des Registers steuernde Kreis ist in Fig. 22 g dargestellt. Dieser Kreis enthält die beiden »Und«-Kreise 1019 und 1020, die einen gemeinsamen Eingang haben, der mit dem die Rückstellung des Registers bewirkenden Ausgangskreis 272 des Programm-Dekoders in Verbindung steht.
Der »Und«-Kreis 1020 hat zwei weitere Eingänge, von denen der eine mit C-Teilbereich-Impulsen von den Adressen-Ringen (vgl. Fig. 3) beaufschlagt wird, während an den anderen die Spannung des im »Aus«- Zustand befindlichen Ausgangskreises 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers 890 liegt. Der Ausgangskreis 102O0 dieses »Und«-Kreises enthält den einen Eingang des Register-Vorzeichen-Trigger-»Odier«-Kreises 891 (vgl. Fig. 20), so daß der zur Freigabe des »Und«- Kreisesl020 im »Ein«-Zustand befindliche Trigger 890 durch den ersten über den »Und«-Kreis gelangenden C-Teilbereich-Impuls »aus«-geschaltet wird. Dem zweiten Eingang des »Und«-Kreises 1019 werden C-Teilbereich-Impulse zugeführt. Der Ausgangskreis 10190 dieses »Und«-Kreises enthält einen Eingang des »Oder«-Kreises 927 (vgl. Fig. 22b). Die von dem »Und«-Kreis 1019 übertragenen C-Teilbereich-Impulse werden daher über die »Oder«-Kreise 927, 897, 898, 901, 903 und 902 geleitet, um dem Addierwerk Neunen zuzuführen. Der Ausgangskreis 10190 enthält weiterhin auch einen Eingang des Addierwerk-»Oder«- Kreises 677, so daß die dem Addierwerk zugeführten Neunen auch in diesem gespeichert werden. Der die Rückstellung des Registers steuernde Ausgangskreis 272 des Programm-Dekoders ist mit dem Register-Fortschalt-»Oder«-Kreis 757 (vgl. Fig. 21) verbunden, so daß die im Addierwerk gespeicherten Neunen im P2-Teilbereich-Zeitpunkt in das achtstellige Register übertragen werden, da in diesem Zeitpunkt das Addierwerk und das achtstellige Register durch die von dem »Und«-Kreis756 (vgl. Fig. 21) übertragenen Po-Teilbereioh-Impulse weitergeschaltet werden. Hierdurch wird sichergestellt, daß der Register-Vorzeichen-Trigger »aus«-geschaltet wird und das achtstellige Register zu dem Abschnittintervall mit Neunen füllt, in dem der Programmbefehl für die Rückstellung des Registers auftritt.
Der Sprungbefehl
Der Programm-Dekoder (vgl. Fig. 8) erzeugt an seinen Ausgangskreisen 273 bis 276 vier Sprungbefehlimpulse. Zwei dieser Sprungbefehle veranlassen das Springen auf eine positive (+) oder eine negative (—) Zahl, während die beiden anderen das Überspringen auf zwei besondere Programmbefehle bewirken, die mit »X« oder »nicht X« bezeichnet sind.
Der Sprungbefehl-Steuerkreis ist in Fig. 28 schematisch dargestellt, die in der in Fig. 29 gezeigten Weise zusammen mit den Fig. 6 und 8 der Zeichnungen zu betrachten ist.
Der Sprungprogrammbefehl wird abgelesen und in den Eingangs-Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders in einem gegebenen Abschnittintervall gespeichert. Die Sprungoperation selbst findet dann während der folgenden drei Abschnittintervalle statt.
Um diesen zeitlichen Zusammenhang zwischen den einzelnen Abschnitten klarzustellen, werden im Rahmen der folgenden Beschreibung bestimmte Abschnittintervalle als Beispiel ausgewählt.
Es sei angenommen, daß beliebige der vier Sprungprogrammbefehle während irgendeines der P1- oder P2-Teilbereiche einer beliebigen Ziffernstelle des Abschnitte-Intervalls abgelesen und in den Eingangs-Triggern des Programm-Dekoders gespeichert werden. Zu den Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkten, die den Beginn des Abschnitt-3-Intervalls anzeigen, steht der Sprungbefehlimpuls an einem der Ausgangskreise 273 bis 276 des Programm-Dekoders während des gesamten Abschnitt-3-Intervalls zur Verfügung und wird einem »Oder«-Kreis 1022 (vgl. Fig. 28) sowie einem der »Und«-Kreise 1023 bis 1026 zugeführt. Hierbei wird der Sprungbefehl über den »Oder«-Kreis 1022 einem »Und«-Kreis 1027 zugeführt, der zu den Vorzeichen- und C-Teilbereich-Zeit-
punkten über seinen Ausgangskreis 1027 einen C-Im- 20 ein P1- oder
werden der Sprung-Trigger 1031 »ein«-geschaltet und damit die »Und«-Kreise 1032 bis 1040, die in den Ausgangskreisen 263 bis 271 des Programm-Dekoders liegen, gesperrt. Auf diese Weise kann kein weiterer Programmbefehl von dem Programm-Dekoder in die Maschine gelangen. Auf diese Weise wird, wie aus Fig. 28 ersichtlich, wenn der Pj-P^Programmbefehl ein »Subtraktions«-Programm darstellt, der Befehl dann nicht zu den /-Teilbereich- und Vorzeichen-Zeitpunkten des vierten Abschnittes an die Maschine weitergeleitet, wenn er am Ausgangskreis 265 des Programm-Dekoders auftritt. Vielmehr wird dieser »Subtraktions«-Befehl über den Kreis 1041 dem »Und«-Kreis 1042 zugeführt, der daraufhin im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt einen /-Teilbereich-Impuls zu dem Pj-Po-Speicher-Trigger 1043 überträgt, um letzteren »eiiiK-zuschalten. Außerdem wird während des Abschnitte-Intervalls in den Eingangs-Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders
puls an den Lese-»Oder«-Kreis 637 (vgl. Fig. 14) abgibt. Hierdurch wird in den Eingang des Puffers entweder ein »X«- oder »Nicht-X«-Befehl eingeführt. Der »X«-Befehl kann dabei z. B. durch das binäre Äquivalent von Zwei und der »Nicht-X«-Befehl z. B. durch das binäre Äquivalent von Vier ausgedrückt werden. Der von dem »Und«-Kreis 1027 übertragene C-Teilbereich-Impuls wird außerdem auch dem Puffer- »Oder«-Kreis 677' zugeführt und veranlaßt damit die Speicherung des »X«- oder »Nicht-X«-Befehls im Puffer.
Wenn ein »X«-Befehl gespeichert wird, wird die an dem Ausgangskreis 6160' des Puffer-Triggers 616 stehende Spannung dem »Und«-Kreis 1023 zugeführt, während bei der Speicherung eines »N"icht-X«-Befehls der am Ausgangskreis 6170' des Puffer-Triggers 617' entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1024 zugeleitet wird. Außerdem wird den »Und«-Kreisen 1023 und 1024 ein Ziffer-8-Impuls zugeführt, der, wenn ein P2-Programmbefehl
gespeichert, und
zwar auf Grund eines bestimmten Schaltzustandes der Ziffern-Ring-Trigger 166 bis 174 des Programm-Folge-Wählers. Dieser Befehl hat folgenden Zweck: Im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 wird, wie schon erwähnt, der P1-P2-Speicher-Trigger 1043 dann »eins-geschaltet, wenn in dem vorangehenden Abschnitt ein »Subtraktions«- Sprungprogrammbefehl eingegangen ist. Weiterhin wird die Ausgangsspannung der im »Aus«-Zustand befindlichen Seite des Sprung-Triggers 1031 dem »Und «-Kreis 1044 zugeleitet, der daraufhin im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 einen /-Teilbereich-Impuls an den Sprung-Trigger 1045 des dritten Abschnittes überträgt und diesen damit »ein«-schaltet. Der daraufhin am Ausgangskreis 10450 des Triggers 1045 entstehende Impuls wird dem einen Eingang jedes der »Und«-Kreise 1046 bis 1054 zugeführt. Alle diese »Und«-Kreise haben einen zweiten Eingang, der, wie dargestellt, in den
»X«- oder ein »Nicht-X«-Sprungbefehl vorliegt, über 40 Ausgangskreisen 263 bis 271 des Programm-Dekoders
einen dieser beiden »Und«-Kreise sowie über einen liegt. Die Ausgangskreise 10460 bis 10540 dieser
»Oder«-Kreis 1029 einem Sprung-OK-Trigger 1030 »Und«-Kreise bilden den einen Eingang der »Oder«-
zugeleitet wird. Hierdurch wird der Trigger am Ende Kreise 1055 bis 1063. Die Ausgangskreise dieser
des achten Ziffernimpulses, der das Ende des dritten »Oder«-Kreise wiederum enthalten einen bestimmten
und den Beginn des vierten Abschnittintervalls kenn- 45 Eingang eines zu den Ziffernstellen-Ring-Triggern 166
zeichnet, »ein«-geschaltet. Wenn der Programmbefehl z. B. »Sprung«-(—) oder »Sprung«-(+) lautet, wird der am Ausgangskreis 89O0 des Register-Vorzeichen-Triggers 890 (vgl. Fig. 20) entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1025 und der am Ausgangskreis 89O0-1 dieses Triggers entstehende Impuls dem »Und«-Kreis 1026 zugeführt, und einer dieser beiden »Und«-Kreise überträgt einen dieser Impulse über den »Oder«-Kreis 1029 zu dem Sprung-OK-Trigger 1030. Hierbei wird für den Fall dieser beiden letztgenannten Programmbefehle der Trigger 1030 in den Ziffernstellen- und J-Teilbereich-Zeitpunkten des Abschnittes 4 »eingeschaltet. Diese »Ein«-Schaltung erfolgt, wenn der Sprung-Programmbefehl durch den Programm-Dekoder beendet wird.
Während des Abschnitt-3-Intervalls kann ein P1- oder P2-Programmbefehl in den Eingangs-Triggern bis 221 des Programm-Dekoders gespeichert werden, wenn hierdurch z. B. ein bestimmter Schaltzustand des P1-P2-Triggers 195 (vgl. Fig. 6) erreicht werden soll.
Darauf klingt im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 4 der anfängliche Sprungprogrammbefehl an einem der Ausgangskreise 273 bis 174 gehörenden »Und«-Kreises.
Wenn der Abschnitt-3-Trigger 1045 in der beschriebenen Weise »ein«-geschaltet wird, gibt er die »Und«-Kreise 1046 bis 1045 sowie im Zusammenwirken mit dem Sprung-OK-Trigger 1030 auch die drei »Und«-Kreise 1065, 1066 und 1067 frei. Auf diese Weise überträgt zu den Vorzeichen- und C-Teilbereich-Zeitpunkten des Abschnittes 5 der »Und«- Kreis 1065 einen C-Teilbereich-Impuls über den Inverter 1068 zu den Dioden 1069, die den Ziffern-Ring-Triggern 166 bis 174 sowie dem Pt-.P2-Trigger 195 in derselben Weise zugeordnet sind wie die Rückstelldioden 175 und 197 der Maschinenrückstellung, mit dem Unterschied jedoch, daß die Dioden 1069 mit den Triggern 166 bis 174 sowie mit dem Pj-Pjj-Trigger derart verbunden sind, daß alle diese Trigger durch die von dem »Und«-Kreis 1065 übertragenen C-Teilbereich-Impulse in den »Aus «-Zustand zurückgeschaltet werden.
Der vorstehend erwähnte Pj-Pjj-Programmbefehl, der während des Abschnitt-4-Intervalls in den Triggern 218 bis 221 des Programm-Dekoders gespeichert worden ist, steht im Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 als Programmbefehl-
bis 276 des Programm-Dekoders ab. Hierdurch wieder 70 impuls an einem bestimmten der Ausgangskreise 263
bis 271 des Programm-Dekoders zur Verfügung. Dieser Programmbefehlimpuls wird über einen der »Und«-Kreise 1046 bis 1054 sowie der »Oder«-Kreise 1055 bis 1063 einem Eingangs-»Und«-Kreis eines der Ziffernstellen-Ring-Trigger 166 bis 174 zugeführt. S
Im Vorzeichen- und O-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 überträgt der »Und«-Kreis 1066 über seinen Ausgangskreis 10660 einen O-Teilbereich-Impuls an den »Oder«-Kreis 211 des Ziffernstellen-Ringes. Dieser O-Teilbereich-Impuls bewirkt zusammen mit dem vorstehend erwähnten Programmbefehlimpuls die »Ein«-Schaltung eines bestimmten der Ziffernstellen-Trigger 166 bis 174, so daß der Programm-Folge-Wähler einen P1- oder P2-Programmbefehl für die Durchführung der folgenden Sprungoperation auswählen kann. Gleichzeitig gibt der P1-P2-Speicher-Trigger 1043., wenn er sich zu diesem Zeitpunkt im »Ein«-Zustand befindet, den »Und«-Kreis 1067 frei, der daraufhin im Vorzeichen- und O-Teilbereich-Zeitpunkt des Abschnittes 5 einen O-Teilbereich-Impuls über seinen Ausgangskreis 10670 an den »Oder«-Kreis 212 abgibt. Dieser Impuls schaltet den Pj-Pg-Trigger 195 »ein«, so daß entweder ein P2- oder ein Px-Programm im Zusammenwirken mit den Ziffernstellen-Triggern 166 bis 174 ausgewählt wird. Auf diese Weise erfolgt die Auswahl des Sprungprogramms während des Ziffernstellenunterabschnittes und des P1- oder P2-Teilbereiches.
Die Sprungoperation wird zu den Vorzeichen- und /-Teilbereich-Zeitpunkten des sechsten Abschnitt-Intervalls beendet, wenn der Sprung-Trigger 1045 des dritten Abschnittes durch einen von dem »Und«-Kreis 1044 übertragenen /-Teilbereich-Impuls »aus«-geschaltet wird. Durch die »Aus«-Schaltung des Triggers 1045 werden auch der Sprung-Trigger 1031 und der Sprung-OK-Trigger 1030 »ause-geschaltet. Es können sodann noch beliebig viele Sprungbefehle folgen. Der jeweils letzte Sprungbefehl jedoch dient immer dazu, die Ziffernstellen-Ring-Trigger 166 bis 174 sowie den P^P^Trigger 195 in den »Ein«- oder »Aus«-Zustand zurückzuschalten, je nachdem in welchem Zustand sich diese Trigger bei der Ausführung des ersten Sprungprogrammbefehls befunden haben. Der Programm-Folge-Wähler wählt sodann den nächsten P1- oder P2-Programmbefehl für die weitere Bearbeitung der in der Maschine befindlichen Daten aus.
Im Zusammenhang mit dem vorstehend beschriebenen Auisführungsbeispiel der Maschine wurden die einzelnen Grundrechnungsarten für sich und als gesonderte Funktionen der Maschine behandelt. Im praktischen Betrieb treten die einzelnen Rechnungsarten jedoch unter Steuerung durch die zur Verfügung stehenden zweihundertachtzehn Programmbefehle in rascher Folge nacheinander auf, und zwar in beliebiger Reihenfolge oder gegebenenfalls auch wiederholt.
Weiterhin ist zu der vorstehenden Beschreibung zu bemerken, daß die der Einfachheit halber gewählte geringe Kapazität der Maschine jederzeit beliebig erweitert werden kann. So können z. B. die Programmbefehle 0 und 14 des Programm-Dekoders zur gleichzeitigen Durchführung verschiedener Operationen mit ein und demselben Programmbefehl benutzt werden, wie dies mit der Vorrichtung gemäß Fig. 8 bei der Ausführung des »Subtraktionse-Programmbefehls der Fall ist. Außerdem können auch vorübergehend gespeicherte, teilweise bearbeitete Daten sowie Teil- und Gesamtsummen in den T1- bis T4-Teilbereichen der Trommel gespeichert werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Magnettrommel-Speichersystem für elektronische Rechen- und Informationen verarbeitende Maschinen, bei dem die einzelnen Speicherspuren in mehrere Abschnitte geteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Abschnitte (I bis XII) in mehrere Unterabschnitte (+ und 1 bis 8) und diese wiederum in eine Mehrzahl von Teilbereichen (I1 M, C, O usw.) unterteilt sind, in denen die einzelnen Programmbefehle in einem genau festgelegten Abstand von den ihnen zugehörigen Daten derart aufgezeichnet werden, daß der Standort der Programmbefehle jeweils durch den Standort der ihnen zugehörigen Daten bestimmt ist, oder umgekehrt.
2. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bestimmte Stellen der Speichertrommel für die verhältnismäßig langzeitige Speicherung der Programmbefehle vorgesehen sind, während andere, zwischen diesen Programmbefehl-Speicherstellen liegende Speicherstellen für die Speicherung der die Informationen darstellenden Daten bestimmt sind, so daß letztere nahezu fortlaufend in den Speicher eingeführt oder diesem entnommen werden können.
3. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung von Informationen zu oder von dem Speicher durch bestimmten Speicherstellen zugeordnete Synchronisierungssignale gesteuert wird.
4. Magnettrommel-Speichersystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe und die Ausgabe der Programmbefehle und Daten sowie die Übertragung von Befehlen und Daten zu und von dem Speicher durch als bistabile Multivibratoren (Trigger) sowie »Und«- und »Oder«-Kreise ausgebildete Steuerkreise erfolgt, die durch von der Zeitspur der Trommel kommende Synchronimpulse gesteuert werden.
Hierzu 11 Blatt Zeichnungen
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