DE1119447B - Verfahren zur Herstellung der Spitze eines rundgestrickten Strumpfes - Google Patents
Verfahren zur Herstellung der Spitze eines rundgestrickten StrumpfesInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/10—Patterned fabrics or articles
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- D04B1/22—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
- D04B1/24—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
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Description
- Verfahren zur Herstellung der Spitze eines rundgestrickten Strumpfes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen des Zehenteils von auf Rundstrickmaschinen hergestellten Strümpfen.
- Bei der bekannten Herstellung von rundgestrickten Strümpfen wird der Zehenteil durch eine quer über den Fuß in der Nähe der Zehen und rechtwinklig zur Fußlänge verlaufende Naht geschlossen. Damit die Naht zur Zufriedenheit ausfällt, muß der Arbeiter jede Masche am Ende des Strumpfzehenteils von Hand auf einen Haken der Scheibe einer Kettelmaschine aufziehen. In gleicher Weise werden die Maschen des Spannteiles einzeln auf dieselben Haken aufgezogen und die so gebildeten Maschenpaare zum Schließen der Fußspitze zusammengekettelt. Diese Arbeit des Aufbringens der Maschen auf die Haken einer Kettelmaschine ist mühsam und erfordert seitens des Arbeiters eine lange Übungszeit, bevor er die notwendige Geschicklichkeit erreichen kann.
- Es ist bereits bekannt, bei rundgestrickten Strümpfen zunächst eine Zehentasche mit zickzackförmig verlaufender Mindernaht zu formen und diese Zehentasche dann unter Fortnahme von überschüssigem Material durch eine von den Zehen bis zum Ballen verlaufende Mittennähnaht zu schließen. Hierbei werden bei fortlaufendem Rundstricken abstandsweise gewisse Nadelgruppen aktiviert. Diese bekannten Strümpfe haben vor allem den Nachteil, daß die zickzackförmigen Mindernähte, insbesondere bei offenem Schuhwerk, deutlich sichtbar sind und überdies zusammen mit der bis unter die Zehenspitzen reichenden Nähnaht Reibstellen für empfindliche Füße bedeuten.
- Es ist fernerhin bekannt, bei der Herstellung von Füßlingen oder Zehenkappen zur Schaffung einer besonders langen Minderung von der Gesamtzahl der Nadeln. einer Rundstrickmaschine die weit größere Zahl zur Herstellung der Spitze zu verwenden. Bei diesem bekannten Verfahren tritt jedoch nicht das Problem des Schließens der Fußspitze auf.
- Demgegenüber schafft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen der Spitze eines rundgestrickten Strumpfes mit an der Fußsohle in Längsrichtung verlaufender Nähnaht, das dadurch gekennzeichnet ist, daß nach Beendigung des Minderas, durch das in bekannter Weise auf der Rundstrickmaschine im Pendelgang durch schrittweises Ausschalten von Sohlennadeln. der Oberteil der Fußspitze gebildet wird, nur einige der ausgeschalteten Sohlennadeln schrittweise wieder in Betrieb genommen werden zur Bildung der Unterseite einer nahtlosen Zehentasche und dann die restlichen ausgeschalteten Sohlennadeln gleichzeitig in Betrieb genommen werden zum Fertigstricken der Fußspitze im Rundlauf, worauf nach Abwerfen des Strumpfes die Strumpfspitze geschlossen wird durch eine oberhalb der Öffnung und in Längsrichtung der Sohle verlaufende Nähnaht, die sich erstreckt von der Stelle, an der das Mindern begonnen wurde, bis zur Unterkante der Zehentasche, und schließlich das Gestrick jenseits der Nähnaht entfernt wird.
- In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Strumpfes, wie er von der Strickmaschine kommt, Fig. 2 eine Seitenansicht des Strumpfzehenteils nach dem Schließen.
- Bei der Herstellung eines Strumpfes beginnt der Strickvorgang im Rundlauf am oberen Rand und setzt sich in üblicher Weise über den Wadenteil, den Hacken und den Fuß bis zum Punkt 11 fort. An dieser Stelle werden die Nadeln, die den zwischen den Punkten 10 und 11 liegenden Sohlenteil stricken, durch Anheben außer Betrieb gesetzt. Nun beginnt die Schwingbewegung des Zylinders längs eines Bogens, der die Bildung von langen Maschenreihen vom Punkt 10 über den Punkt 18 bis zum Punkt 10 auf der anderen Fußseite hin gestattet. Am Punkt 10 beginnend wird ein immer schmäler werdender Zwickel 10-13-19-17 gebildet, der viel länger als der normalerweise bei der Herstellung des Zehenteils gestrickte Zwickel ist. Dieser Zwickel kann durch Anheben von jeweils nur einer Nadel bei jeder einzelnen Zylinderschwingung gebildet werden. Andererseits kann aber auch die Länge des Zwickels vergrößert werden. In diesem Fall empfiehlt sich das nachfolgend beschriebene Verfahren zur Regulierung der Zwickellänge.
- Soll der sich verjüngende Zwickel doppelt so lang als normal gemacht werden, so wird bei jeder Schwingung eine Nadel durch Anheben außer Betrieb gesetzt, und bei jeder vierten Schwingung werden zwei Nadeln in Strickstellung heruntergezogen. Das Ausmaß der Vergrößerung der Zwickellänge läßt sich durch Änderung der Frequenz variieren, mit der Nadeln in Strickstellung heruntergezogen werden.
- Das erfindungsgemäße Verfahren arbeitet wie folgt: Nachdem die sich verjüngende Seite des Zwickels bis zum Punkt 17 gestrickt worden ist, wird das Zehenende abgerundet, indem die Schwingbewegung des Zylinders fortgesetzt und bei jeder Schwingung jeweils eine der zuvor angehobenen Nadeln heruntergezogen wird, bis die Linie 19-20 erreicht ist: Dieses Herunterziehen von jeweils nur einer Nadel wird in üblicher Weise dadurch bewirkt, daß bei jeder Schwingung eine Nadel angehoben wird und zwei Nadeln heruntergezogen werden. Nach Erreichen der Linie 19-20 werden die restlichen, durch Anheben außer Betrieb gesetzten Nadeln gleichzeitig in Strickstellung abgesenkt und der Abschnitt 10-13-19-20-15-16-11 unter fortlaufender Zylinderdrehung gestrickt. Anschließend werden die beiden Seiten des Gestricks aneinandergelegt und durch die Nähnaht 11-22 wird die Öffnung 14 verschlossen. Nun wird der außerhalb der Nähnaht liegende Teil 11-20-15-16 entfernt, und der Strumpf gemäß Fig. 2 ist fertiggestellt. Die Linie 19-21 ist an sich unwesentlich, an dieser Stelle wird lediglich meistens ein schwereres oder stärkeres Garn zur Herstellung des Zehenteils eingeführt.
- Auf diese Weise bildet der Gestrickteil19-21-17-20-19 eine Zehentasche, die weder seitlich noch im Inneren eine Nähnaht aufweist, wodurch das Wohlbefinden beim Tragen des Strumpfes erhöht und trotzdem die zum Stricken des Strumpfes benötigte Zeit nicht merklich vergrößert und kein zusätzliches Material vergeudet wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen der Spitze eines rundgestrickten Strumpfes mit an der Fußsohle in Längsrichtung verlaufender Nähnaht, dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung des Minderns, durch das in bekannter Weise auf der Rundstrickmaschine im Pendelgang durch schrittweises Ausschalten von Sohlennadeln, der Oberteil der Fußspitze gebildet wird, nur einige der ausgeschalteten Sohlennadeln schrittweise wieder in Betrieb genommen werden zur Bildung der Unterseite einer nahtlosen Zehentasche (19-17-20) und dann die restlichen ausgeschalteten Sohlennadeln gleichzeitig in Betrieb genommen werden zum Fertigstricken der Fußspitze im Rundlauf, worauf nach Abwerfen des Strumpfes die Strumpfspitze geschlossen wird durch eine oberhalb der Öffnung (14) und in Längsrichtung der Sohle verlaufende Nähnaht, die sich erstreckt von der Stelle (11), an der das Mindern begonnen wurde, bis zur Unterkante (20) der Zehentasche, und schließlich das Gestrick jenseits der Nähnaht entfernt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der ausgeschalteten Sohlennadeln zu Beginn. und am Ende des Minderns so gewählt wird, daß die Mindernaht in Nähe der Sohlenmitte beginnt und bis in die Nähe des vordersten Punktes (17) der Zehentasche verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 503 415, 931000; britische Patentschrift Nr. 727 394.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1119447XA | 1956-03-23 | 1956-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119447B true DE1119447B (de) | 1961-12-14 |
Family
ID=22341283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21653A Pending DE1119447B (de) | 1956-03-23 | 1957-03-11 | Verfahren zur Herstellung der Spitze eines rundgestrickten Strumpfes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119447B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2202339A1 (de) * | 2008-12-22 | 2010-06-30 | Kunert Fashion GmbH & Co. KG | Füßling aus Maschenware und Verfahren zu seiner Herstellung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE503415C (de) * | 1928-07-13 | 1930-07-21 | Scott & Williams Inc | Gestrickter Strumpf mit nahtloser Fussspitze und Verfahren zu seiner Herstellung |
| GB727394A (en) * | 1950-11-06 | 1955-03-30 | Kendall & Co | Improvements in the toes of stockings and the like and a method and machine for producing them |
| DE931000C (de) * | 1953-12-02 | 1955-07-28 | Esther Reichmann | Fuessling und Zehenkappe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1957
- 1957-03-11 DE DEG21653A patent/DE1119447B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE503415C (de) * | 1928-07-13 | 1930-07-21 | Scott & Williams Inc | Gestrickter Strumpf mit nahtloser Fussspitze und Verfahren zu seiner Herstellung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2202339A1 (de) * | 2008-12-22 | 2010-06-30 | Kunert Fashion GmbH & Co. KG | Füßling aus Maschenware und Verfahren zu seiner Herstellung |
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