DE1119118B - Kinematografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluss - Google Patents
Kinematografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder WippverschlussInfo
- Publication number
- DE1119118B DE1119118B DEV12580A DEV0012580A DE1119118B DE 1119118 B DE1119118 B DE 1119118B DE V12580 A DEV12580 A DE V12580A DE V0012580 A DEV0012580 A DE V0012580A DE 1119118 B DE1119118 B DE 1119118B
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- Pending
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Shutters For Cameras (AREA)
Description
- Kinematograftsche Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluß Die Erfindung betrifft eine vorzugsweise durch Federwerk angetriebene kinematografischeAufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluß, die zum Zwecke von Überblendungsaufnahmen den Rücktransport des Filmes gestattet, wobei in dieser Zeit der Lichteinfall auf den Film verhindert werden muß.
- Es ist bekannt, bei kinematografischen Aufnahmekameras Einrichtungen vorzusehen, die den Lichteinfallsweg während der Rückwicklung des Filmes selbsttätig verschließen. Beispielsweise sind Kinogeräte mit zweiflügeligem Umlaufverschluß und Motorantrieb bekannt, bei denen zunächst die Öffnungswinkel des Umlaufverschlusses geschlossen und dann selbsttätig über ein Windegetriebe der Drehsinn des Triebwerkes geändert wird. Bei Handbedienung dieser Kamera muß der Umlaufverschluß vor dem Rückwickeln erst durch Betätigen entsprechender Kupplungselemente geschlossen werden, ehe die Antriebsdrehrichtung umgekehrt werden kann. Der Aufbau dieser bekannten Einrichtungen ist kompliziert und bringt eine erhebliche Verteuerung der Kamera mit sich: Bei einfachen und billigen Kameras, die meist mit Wipp- oder Schiebeverschlüssen ausgerüstet sind, erfolgt deshalb das Ab- und Aufblenden während des Überblendungsvorganges mit Hilfe der im Objektiv eingebauten Irisblende. Da die meisten Irisblenden in ihrer Schließlage noch eine Restöffnung aufweisen, muß man während des Rückwickelns des Filmes das Objektiv abdecken. Dieses Abdecken wird jedoch sehr oft vom Aufnehmenden vergessen, so daß dann Falschlicht auf den Film gelangt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine solche einfache Kamera ohne großen Aufwand eine Einrichtung zu schaffen, die den Schiebe- oder Wippverschluß beim Rückwickeln des Filmes selbsttätig in einer den Objektivkanal abdeckenden Stellung hält.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß innerhalb einer das Verschlußantriebsorgan mit dem Verschluß verbindenden Getriebekette ein Freilaufgesperre angeordnet ist, das bei Rückwärtslauf des Verschlußantriebsorganes den Verschluß selbsttätig entkuppelt, so daß der Verschluß nur unter Wirkung einer die Schließstellung hervorrufenden Feder steht.
- Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß sich nunmehr auch bei überblendungsaufnahmen mit einfachen kinematografischen Kameras, die mittels Federwerk angetrieben werden, das Bildfenster automatisch während der Rückwicklung des Filmes verschließt. Durch diese zusätzliche Einrichtung wird keine Verteuerung dieser Kameras hervorgerufen.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben, wobei nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Kamerabauteile dargestellt sind.
- Zwischen der das Objektiv 1 tragenden Kameravorderwand 2 und einer Führungsleiste 3, an der sich das Bildfenster 4 befindet, ist ein Schiebeverschluß 5 gelagert. Letzterer weist einen abgewinkelten Ansatz 6 auf, an dem ein Langloch 7 angebracht ist, das zur Führung für einen Zapfen 8 dient, der auf einer Platine 9 befestigt ist. Die Platine 9 ist um einen an der Kamerawand 10 befestigten Lagerzapfen 11 schwenkbar. Eine mittels eines Stiftes 12 an der Platine 9 angreifende Feder 13 zieht diese gegen einen an der Kamerawand 10 befestigten Anschlag 14, der gleichzeitig zur Befestigung der Feder 13 dient.
- Auf der Platine 9 ist ebenfalls um den Lagerzapfen 11 schwenkbar ein Arm 15 gelagert, der einen Bolzen 16 trägt, welcher im Wirkungsbereich einer Kurvenscheibe 17 liegt. Durch eine Feder 18, die sich mit ihrem einen Ende an einer Nase 19 des Armes 15 und mit ihrem anderen Ende an der Nase 20 der Platine 9 abstützt, wird der Arm 15 in Richtung des Uhrzeigersinnes gegen einen an der Platine 9 angebrachten Anschlag 21 gedrückt.
- Die Kurvenscheibe 17 ist auf einer Welle 22 befestigt. Letztere trägt ein Zahnrad 23, das in nicht näher dargestellter Weise mit dem Kameratriebwerk in Verbindung steht. Um eine Justierung der Phasenlage des Verschlusses in bezug auf die Stellung des Filmschaltgetriebes zu ermöglichen, wird die Kurvenscheibe zweckmäßigerweise auf der Welle 22 so befestigt, daß ihre Lage zur Welle eingestellt werden kann.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wird die Kurvenscheibe 17 in Pfeilrichtung gedreht (Vorwärtstransport des Filmes), so wird der Arm 15 im Uhrzeigersinn in die durch unterbrochene Linien dargestellte rechte Lage verschwenkt und geht nach einem Umlauf der Kurvenscheibe durch die Wirkung der an der Platine 9 angreifenden Feder 13 wieder in die Ausgangslage zurück. Damit erfolgt auch periodisch eine Auf- und Abwärtsbewegung des Schiebeverschlusses und das damit verbundene Freigeben und Abdecken des Bildfensters. Wird die Drehrichtung des Kameragetriebes zwecks Rücktransports des Filmes geändert, so ändert sich auch der Drehsinn der Kurvenscheibe 17. Der Arm 15 wird nunmehr entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt, da er sich von dem auf der Platine 9 angeordneten Anschlag 21 unter 17berwindung der Kraft der Feder 18 lösen kann. Er gelangt schließlich in die durch unterbrochene Linien dargestellte linke Lage. Eine Bewegung des Schiebeverschlusses erfolgt nicht, sondern dieser verbleibt zwangläufig in der das Bildfenster verschließenden Lage.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kimenatografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluß, die vorzugsweise durch Federwerk angetrieben wird und eine Einrichtung zum Rücktransport des Films besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer das Verschlußantriebsorgan (22, 23) mit dem Verschluß (5) verbindenden Getriebekette (8, 9, 15, 16, 17, 21) ein Freilaufgesperre angeordnet ist, das bei Rückwärtslauf des Verschlußantriebsorgans (22, 23) den Verschluß (5) selbsttätig entkuppelt, so daß der Verschluß (5) nur unter Wirkung einer die Schließstellung hervorrufenden Feder (13) steht.
- 2. Aufnahmekamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Freilaufgesperre durch eine einen Schiebeverschluß (5) führende, drehbar gelagerte und durch Federkraft in Ruhestellung gegen einen ortsfesten Anschlag (14) gedrückte Platine (9) und einen auf der Platine drehbar gelagerten, von einer Kurvenscheibe (17) beeinflußten Arm (15) gebildet wird, der durch Federkraft beim Vorwärtslauf des Getriebes gegen einen auf der Platine angeordneten Anschlag (21) gedrückt wird und beim Rückwärtslauf des Getriebes sich von diesem Anschlag entfernt, wobei der Schiebeverschluß in der Schließstellung verharrt.
- 3. Aufnahmekamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (15) und die Platine (9) gleiche Drehpunkte (11) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 953 037, 679 318; H. Joachim: »Die kinematographische Projektion«, 7. und B. Auflage, Verlag Wilhelm Knapp, Halle/S., 1928, 5. 354.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV12580A DE1119118B (de) | 1957-06-12 | 1957-06-12 | Kinematografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV12580A DE1119118B (de) | 1957-06-12 | 1957-06-12 | Kinematografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1119118B true DE1119118B (de) | 1961-12-07 |
Family
ID=7573898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV12580A Pending DE1119118B (de) | 1957-06-12 | 1957-06-12 | Kinematografische Aufnahmekamera mit Schiebe- oder Wippverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1119118B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679318C (de) * | 1935-06-04 | 1939-08-02 | Leitz Ernst Gmbh | UEberblendungseinrichtung fuer Kinogeraete |
| DE953037C (de) * | 1953-04-11 | 1956-11-22 | Eumig Elek Zitaets Und Metallw | Einrichtung zum Auf- und Zublenden bzw. UEberblenden fuer Kinokameras |
-
1957
- 1957-06-12 DE DEV12580A patent/DE1119118B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679318C (de) * | 1935-06-04 | 1939-08-02 | Leitz Ernst Gmbh | UEberblendungseinrichtung fuer Kinogeraete |
| DE953037C (de) * | 1953-04-11 | 1956-11-22 | Eumig Elek Zitaets Und Metallw | Einrichtung zum Auf- und Zublenden bzw. UEberblenden fuer Kinokameras |
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