DE1070022B - - Google Patents
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- lever
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B1/00—Film strip handling
- G03B1/40—Film strip handling embodying frictional coupling or clutches
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
Description
KL.Sfjf^
PATENTAMT
V 14906 IX /57 a
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
Es ist bekannt, zum Zurückspulen des Filmes an Kinokameras ansetzbare Handkurbeln zu verwenden,
um Doppelbelichtungen durchführen zu können. Um die Mitnahme einer solchen Kurbel durch das Kamera- '
getriebe bei ablaufendem Triebwerk der Kamera zu verhindern, ist es bekannt, im Kurbelhandgriff eine
Reibungskupplung anzuordnen, mit deren Hilfe beim Betätigen der Kurbel ein im Kurbelarmgehäuse gelagerter
Hebel gesteuert wird, der eine Kupplung zwischen der Kurbel und einem mit einer Triebwerkachse
der Kamera in Verbindung stehenden Kupplungsglied bewirkt.
Außer dem Vorgang des Rückspulens ist es jedoch oft auch erwünscht, den Film mittels der Handkurbel
in Filmlaufrichtung zu transportieren, und zwar im allgemeinen für den Zweck, um längere Belichtungszeiten,
z. B. bei Zeitrafferaufnahmen, zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, eine
Rückspulkurbel mit im Handgriff eingebauter Reibungskupplung dadurch für Vorwärtslauf verwendbar
zu machen, daß am Kurbelarm ein Sperrschieber angeordnet wird, der derart in den Weg eines der die Kupplung
bewirkenden Organs gebracht wird, daß die bei nicht betätigter Kurbel wirkende selbsttätige Entkupplung
zwischen Kameratriebwerk und Kurbel unwirksam wird.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es nun, eine Kurbel für Vor- und Rückwärtstransport des Filmes
zu schaffen, bei der auf eine solche zusätzliche Handhabe verzichtet werden kann und trotzdem die Kurbel
bei Nichtbetätigung immer vom Triebwerk selbsttätig entkuppelt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Kurbelarmgehäuse ein Kupplungshebel
drehbar gelagert ist, der bei nichtbetätigter Kurbel von einer Feder in einer Mittelstellung gehalten, bei betätigter
Kurbel aber je nach Drehrichtung der Kurbel von einem in einen Schlitz des Kupplungshebels eingreifenden
Mitnehmer, welcher mit dem Kurbelhandgriff über die Reibungskupplung verbunden ist, im
Sinne oder entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers verschwenkt wird, so daß jeweils eine der beiden an
einer gabelförmigen Verlängerung des Hebels angeordneten Kupplungsklauen in Aussparungen einer mit
einer Kameratriebwerkachse gekuppelten Hohlwelle eingreift.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Abb.l zeigt die geschnittene Kurbel in einer Seitenansicht;
Abb. 2 zeigt die Kurbel in einem Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 1.
Die im Kameragehäuse angeordnete und über die Kameragehäusewand 1 nicht herausragende Antriebs-Antriebskurbel für Vor-
und Rückwärtstransport des Filmes
an kinematographischen Aufnahmekameras mit einer im Kurbelhandgriff
gelagerten Reibungskupplung
Anmelder:
VEB Feinmeß Dresden,
Dresden-N 23, Kleiststr. 10
Heinz Wellhöfer, Dresden,
ist als Erfinder genannt worden
achse 2 ist in nicht dargestellter Weise mit dem Filmfortschaltgetriebe
verbunden; sie kann z.B. als Verlängerung der Greiferwelle ausgebildet sein. In das Gewinde
3 der Antriebsachse 2 wird der im Kurbelarmgehäuse 4 durch eine Schraube 5 geführte Bolzen 6 eingeschraubt.
Zur besseren Handhabung ist am Bolzen 6 eine Handhabe 7 angeordnet. Auf dem Bund 8 des Bolzens
6 ist eine mit Aussparungen 9 versehene Hohlwelle 10 gelagert, die Kupplungsklauen 11 aufweist,
die inentsprechende Ausnehmungender Antriebsachse 2 eingreifen. Im Kurbelhandgriff 12 ist in einer Nut 13
eine Blattfeder 14 angeordnet, die gegen eine Zylinderbuchse 15 drückt, die auf einer am Deckel 16 des Kui belarmgehäuses
4 befestigten Achse 17 gleitend gelagert ist. Mit der Zylinderbuchse 15 ist ein Winkelhebel
18 fest verbunden.
Im Kurbelarmgehäuse 4 ist um einen Zapfen 20 ein Kupplungshebel 21 drehbar gelagert. Der eineArm dieses
Hebels weist einen Schlitz 22 auf, während das Ende des anderen Armes als Gabel 23 ausgebildet ist.
An letzterem sind Kupplungsklauen 24, 25 angeordnet, die mit den Aussparungen 9 der Hohlwelle 10 zusammenwirken.
In den Schlitz 22 greift der als Mitnehmer wirkende Arm 19 des Winkelhebels 18 ein. Eine Feder
27 stützt sich mit ihrem einen Ende am Kurbelarmgehäuse 4 ab, während ihr anderes Ende im Hebel 21
eingehängt ist. Die Feder 27 ist derart vorgespannt, daß sich bei nichtbetätigter Kurbel der Kupplungshebel
21 in der in der Abb. 2 dargestellten Mittelage befindet, wobei in dieser Stellung keine der Kupplungsklauen 24,
25 in die Aussparungen 9 der Hohlwelle 10 eingreift.
909 650/167
Claims (1)
- Sobald man die Kurbel mit dem Kurbelhandgriff 12 in Richtung des Pfeiles 28 (Rückspulrichtung) dreht, erfolgt zwangläufig eine Verdrehung des Kurbelhandgriffes in entgegengesetzter Richtung (Pfeil 29). Dabei wird durch die Wirkung der Blattfeder 14 die Zylinderbuchse 15 und damit der Arm 19 des mit der Zylinderbuchse 15 fest verbundenen Winkelhebels 18 vom Kurbelhandgriff mitgenommen, und damit erfolgt durch den in den Schlitz 22 eingreifenden Arm 19 des Winkelhebels 18 eine Verdrehung des Kupplungshebels 21 im Uhrzeigersinne, so. daß die Kupplungsklaue 24 in die Aussparungen 9 der Hohlwelle 10 eingreifen kann.Bei Drehung des Kurbelarmes in Richtung des Pfeiles 30 (Vorlaufrichtung des Filmes) erfolgt eine Verdrehung des Kupplungshebels 21 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne und damit ein Eingriff der Kupplungsklaue 25 in die Aussparungen 9 der Hohlwelle 10.Längere Belichtungszeiten können mit Hilfe der Kurbel einmal dadurch erzielt werden, daß man bei nicht aufgezogenem Federwerk der Kamera den Film von Hand mit der gewünschten Geschwindigkeit transportiert oder, indem man bei aufgezogenem Federwerk die Kurbel zum Bremsen des Triebwerkes benutzt. In bei-den Fällen wird die erfindungsgemäße Kupplungseinrichtung wirksam.Pa τ ε ν τ λ n s !> κ uch:Antriebskurbel für Vor- und Rückwärtstransport des Filmes an kinematographischen Aufnahmekameras mit einer im Kurbelhandgriff gelagerten Reibungskupplung, dadurch gekennzeichnet, daß im Kurbelarmgehäuse (4) ein Kupplungshebel(21) drehbar gelagert ist, der bei nichtbetätigter Kurbel von einer Feder (27) in einer Mittelstellung gehalten, bei betätigter Kurbel aber je nach deren Drehrichtung von einem in einen Schlitz(22) des Kupplungshebels (21) eingreifenden Mitnehmer (19), welcher mit dem Kurbelhandgriff (12) über die Reibungskupplung (12 bis 15) verbunden ist, im Sinne oder entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers verschwenkt wird, so daß jeweils eine der beiden an einer gabelförmigen Verlängerung (23) des Kupplungshebels angeordneten Kuppiungsklauen (24, 25) in Aussparungen (9) einer mit einer Kameratriebwerkachse (2) gekuppelten Hohhvelle (10) eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909 650/167 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1070022B true DE1070022B (de) | 1959-11-26 |
Family
ID=595011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1070022D Pending DE1070022B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1070022B (de) |
-
0
- DE DENDAT1070022D patent/DE1070022B/de active Pending
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