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DE1119024B - Anordnung zur Unterscheidung der Bewegungsrichtung von Fahrzeugen mittels des Dopplerprinzips - Google Patents

Anordnung zur Unterscheidung der Bewegungsrichtung von Fahrzeugen mittels des Dopplerprinzips

Info

Publication number
DE1119024B
DE1119024B DET18141A DET0018141A DE1119024B DE 1119024 B DE1119024 B DE 1119024B DE T18141 A DET18141 A DE T18141A DE T0018141 A DET0018141 A DE T0018141A DE 1119024 B DE1119024 B DE 1119024B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
arrangement according
doppler
oscillations
oscillation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET18141A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Hans-Kl Ruppersberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET18141A priority Critical patent/DE1119024B/de
Publication of DE1119024B publication Critical patent/DE1119024B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • G01S13/58Velocity or trajectory determination systems; Sense-of-movement determination systems
    • G01S13/62Sense-of-movement determination

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Anordnung zur Unterscheidung der Bewegungsrichtung von Fahrzeugen mittels des Dopplerprinzips Die Erfindung betrifft eine nach dem Rückstrahlprinzip arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe der Dopplerfrequenz, bei welcher eine Ausblendung des Gegenverkehrs durch Auswahl der von kommenden oder gehenden Zielen reflektierten Signale vorgesehen ist, insbesondere zur Registrierung von Bewegungsvorgängen von Land- und Wasserfahrzeugen.
  • Es ist eine Doppler-Radaranordnung bekannt, bei der eine Anzeige der Radialgeschwindigkeit von nur kommenden oder nur gehenden Zielen mit Hilfe einer die Dopplerfrequenz auswertenden Anzeigevorrichtung möglich ist, wobei diese Anordnung dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der Empfangsseite Mittel zur Erzeugung zweier Dopplerschwingungen durch Mischung der Empfangsschwingung mit einer Bezugsschwingung konstanter Frequenz, insbesondere der Sendeschwingung, in der Weise vorgesehen sind, daß sich die Phasendifferenzen zwischen Empfangs-und Bezugsschwingung in beiden Fällen um 900 unterscheiden, daß Mittel zur Erzeugung einer zusätzlichen Phasenverschiebung von +z/2 oder -7J2 zwischen den beiden Dopplerschwingungen vorgesehen sind, daß Mittel zur Überlagerung der beiden Dopplerschwingungen nach der zusätzlichen Phasenverschiebung einer der beiden und daß ferner eine frequenzabhängige Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, der die durch die Überiagerung gewonnene Dopplerschwingung zur Anzeige der Geschwindigkeit zugeführt wird.
  • Zur erwähnten zusätzlichen Phasenverschiebung der einen Dopplerschwingung bei dieser bekannten Anordnung ist ein sehr breitbandiger Phasenschieber erforderlich, der sowohl niedrige als auch hohe Dopplerfrequenzen, die ja wegen des großen geforderten Geschwindigkeitsmeßbereiches der Anordnung stark schwanken können, stets genau um 7G/2 in der Phase dreht. Der insbesondere für diesen Zweck bei der bekannten Anordnung vorgesehene Phasenschieber ist wegen dieser Erfordernisse wirtschaftlich sehr aufwendig. Er verwendet auf der Eingangsseite Uberlagerungs- und Siebmittel zur Transponierung der in der Phase zu verschiebenden Schwingungen, vorzugsweise in mehreren Stufen, auf eine solche Frequenz, bei der die auf sie bezogene relative Bandbreite klein ist, worauf diese Schwingung in der Phase gedreht und einer weiteren Mischstufe auf die Frequenz der ursprünglichen, nunmehr aber in der Phase verschobenen Dopplerschwingung zurücktransponiert wird.
  • Zur Erzeugung der beiden um a/2 verschobenen Dopplerschwingungen sind bei der bekannten Anordnung je eine getrennte Sende- und Empfangsantenne vorgesehen, die durch Richtkoppler derart verbunden sind und wobei Mittel vorgesehen sind, daß die Empfangsschwingungen mit den Sendeschwingungen an zwei getrennte, durch die in der Phase der zugeführten Sendeschwingungen um a/2 unterschiedlich charakterisierten Stellen gemischt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und betriebssichere Anordnung zur Messung der Radialgeschwindigkeit wahlweise nur kommender oder nur gehender Ziele anzugeben, die insbesondere wirtschaftlich weniger aufwendig als die bekannte Anordnung ist.
  • Vom Bekannten ausgehend, wird hierzu eine nach dem Rückstrahlprinzip, insbesondere mit sehr kurzen elektromagnetischen Wellen arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung unter Ausnutzung des Dopplereffekts vorgeschlagen, welche vorzugsweise zur Registrierung der Bewegungsvorgänge von Land- und Wasserfahrzeugen geeignet ist. Auf der Empfangsseite sind Mittel zur Mischung eines Teiles der Energie der Empfangsschwingung mit einem Teil der Energie einer Bezugsschwingung, insbesondere der Sendeschwingung, direkt und eines weiteren Teiles der Energie der Empfangsschwingung mit einem gegenüber diesem Bezugsschwingungsanteil um beispielsweise den Faktor phasenverschobenen Teil der Energie der Bezugsschwingung vorgesehen, wobei die Mischung derart erfolgt, daß die erzeugten Dopplerschwingungen je nach Bewegungsrichtung der Ziele eine vorzugsweise +z/2 oder - i2 betragende Phasenverschiebung untereinander besitzen, wobei n=l, 2, 3... und i=Wellenlänge der Bezugsschwingung bedeutet. Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Amplitudenbegrenzung der beiden getrennt verstärkten Dopplerschwingungen und/oder Impulsgeneratoren, insbesondere Rechteckgeneratoren, deren Impulsfolgefrequenz bzw. Generatorgrundfrequenz durch die Dopplerschwingungen synchronisiert werden, sowie Mittel zur Differenzierung der amplitudenbegrenzten Dopplerschwingungen bzw. der Generatorschwingungen vorgesehen sind und daß eine Koinzidenzschaltungsanordnung zur Feststellung der Phasenbeziehungen und deren differenzierten Schwingungen vorgesehen ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung unterscheidet sich im wesentlichen von der bekannten durch ihre einfachere Auswerteanordnung für die beiden um z/2 gegeneinander phasenverschobenen Dopplerschwingungen. Nach einem im folgenden an Hand der Figuren beschriebenen vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist außerdem nur eine kombinierte Sende-Empfangs-Antenne erforderlich. Außerdem braucht die Phasenverschiebung nicht unbedingt genau :i/2 zu betragen, sondern die erfindungsgemäße Anordnung arbeitet beispielsweise auch bei einer Phasenverschiebung von z/4.
  • Hierbei zeigt Fig. 1 ein Hohlleitersystem zur Gewinnung der beiden um a/2 gegeneinander phasenverschobenen Dopplerschwingungen und Fig. 2 eine Schaltungsanordnung im Prinzipschaltbild zur Auswertung der phasenverschobenen Dopplerschwingungen zur Gegenverkehrsausblendung, Fig. 3 einen Impulsfahrplan zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 2.
  • Gemäß der Fig. 1 ist die Sende-Empfangs-Antenne einer Doppler-Radaranordnung nach der Erfindung über den Hohlleiter 2 an das Hohileitersystem 3 angeschlossen. Die Einspeisung der Sendeenergie des Hochfrequenzsenders 4 mit der Frequenz fo erfolgt über die gestrichelt angedeutete Verbindung senkrecht zu dem gezeigten Querschnitt durch eine rechteckförmige Öffnung 6 derart, daß kein wesentlicher Teil der Sendeenergie auf direktem Wege zu den Dioden 7 und 8 gelangen kann. Die Entkopplung an dieser Öffnung 6 erfolgt ähnlich wie beim bekannten magischen T an den E- und H-Armen. Daher wird die Sendeschwingung f0 nur in Richtung auf die Antenne 1 und in Richtung auf den Hohlleiterabschnitt 9 gekoppelt, in dem sich variable Dämpfungsmittel, beispielsweise die in ihrer Eintauchtiefe veränderliche Dämpfungsfolie 10, befinden. Mit diesem Dämpfungsmittel wird die auf die Mischdioden 7 und 8 gegebene Energie der Sendefrequenz f0 auf einen Wert geregelt, der größenordnungsmäßig der vom bewegten Fahrzeug reflektierten Energie der gegenüber fo um die Dopplerfrequenz fD je nach Bewegungsrichtung positiv oder negativ unterschiedlichen Frequenz fo + tD d. h. der Empfangsfrequenz, entspricht. Diese Empfangsfrequenz gelangt, wie in Fig. 1 durch die Pfeile angedeutet, zu je einem Teil zu den beiden Mischdioden 7 und 8, die infolge der symmetrischen Ausbildung der Hohlleiteranordnung mit gleicher Energie und Phase der Empfangsfrequenz gespeist werden. Mittels eines variablen Phasenschiebers 11, der den Hohlleiterquerschnitt t4 und damit die Hohlleiterwellenlänge und die mittlere Hohlleiterlänge verändert, wird die Phase des Anteils 12 der Sendefrequenz J0 gegenüber dem Anteil 13 verschoben, so daß die beiden Mischdioden 7 und 8 mit einer gegeneinander phasenverschobenen Frequenz f0 beaufschlagt werden. Selbstverständlich kann die Phase auch durch andere phasendrehende Mittel und auch an anderer Stelle verändert werden; beispielsweise kann der Anteil 13 der Sendefrequenz durch Einbringen eines Dielektrikums in den geraden Hohlleiterabschnitt bis zur Diode 8 phasenverschoben werden.
  • Durch entsprechendes Einstellen des Phasenschiebers 11 kann man erreichen, daß die vom Sender 4 über die Folie 10 zur Diode 7 laufende Welle 12 einen um (n ß + 4) längeren Weg bezüglich ihrer Phase als die Welle 13 zur Diode 8 zurücklegen muß, wobei n=1, 2, 3... und Ä die Hohlleiterwellenlänge bedeutet. Die Welle 12 mit der Frequenz fO ist dann an der Diode 7 um +z/2 odera/2 gegenüber der Welle 13 an der Diode 8 phasenverschoben.
  • Es sei angenommen, die vom Sender 4 kommende Welle 12 mit der Frequenz sei von der Diode7 um + a/2 gegenüber der Welle 13 an der Diode 8 phasenverschoben. Das angemessene Fahrzeug nähere sich im Antennenstrahl der Antenne, d. h., die sich ergebende Dopplerverschiebung sei positiv. Die von der Antenne 1 zu den Dioden gelangende Welle hat dann die Frequenz fO+fD, und an der Diode 8 entsteht nach Überlagerung der Empfangsschwingung mit der Sendeschwingung und Aussiebung der Summenfrequenz als Differenzfrequenz die Dopplerfrequenz (fO + fD) fO fo = fD, die beispielsweise nach der Funktion A sin (2 sin(2afD fD t) verläuft, wobei A die Amplitude der Dopplerschwingung und t die Zeit darstellt. An der Diode 7 entsteht gleichzeitig eine um -n/2 phasenverschobene Dopplerschwingung (fo + tD) (fD + a12) = ffDa/2) . Entfernt sich das Fahrzeug von der Antenne, d. h. bei gehendem Ziel, so entsteht an der Diode 7 dagegen die Dopplerschwingung (fD + a/2), d. h. eine Schwingung, die gegen die an der Diode 8 entstehende Dopplerschwingung fD um + £2 phasenverschoben ist.
  • Die um + a/2 phasenverschobenen Dopplerschwingungen werden nunmehr dem Auswertegerät zugeführt, dessen Prinzipschaltbild Fig. 2 zeigt.
  • Die bereits an Hand der Fig. 1 beschriebenen Mischdioden 7 und 8 sind in Fig. 2 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Schwingungssymbole 15 und 16 stellen die beiden um + a/2 phasenverschobenen Dopplerschwingungen dar. Diese Schwingungen werden an sich bekannten Amplitudenbegrenzern oder auch zur Synchronisation von Impulsgeneratoren, beispielsweise Multivibratoren 17, zugeführt, an deren Ausgängen um +v7/2 gegeneinander phasenverschobene Rechteckschwingungen 18, 19 mit der Grundfrequenz fD erscheinen. Über die Trennkondensatoren 20, 21 werden diese den Steuergittern 22, 23 der Röhren 24, 25 zugeführt. Gleichzeitig werden die Rechteckschwingungen 18, 19 über die Widerstands-Kondensator-Kombination 26, 27 bzw.
  • 28, 29 differenziert und den Kathoden der Röhren 24, 25 zugeführt. Diese differenzierten Signale sind durch die Schwingungszüge 30, 31 symbolisiert. Über den Arbeitswiderständen 31, 32 der Röhren 24, 25, über die gleichzeitig die Anodenspannungsversorgung aus der Batteriespannungsquelle über die Klemme 35 erfolgt, wird an den Ausgängen 33 und 34 gegebenenfalls über Trennkondensatoren 36, 37 das für jeweils kommende bzw. gehende Ziele charakteristische Signal mit der der Dopplerfrequenz identischen Grundfrequenz zur Steuerung an sich bekannter, nicht gezeigter Anzeige- oder Auswertemittel, beispielsweise von in Zielgeschwindigkeiten geeichten Zungenfrequenzmessern oder in Wegeinheiten geeichten Impulszähleinrichtungen, zugeführt.
  • Über die Widerstände 38, 39 erfolgt in Verbindung mit den Kathodenwiderständen 27, 29 die feste Gittervorspannungserzeugung der Röhren 24, 25. Die Widerstände 40, 41 sind übliche hochohmige Gitterableiterwiderstände.
  • An Hand des Impulsfahrplanes nach Fig. 3 sei die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 2 näher erläutert. In der oberen Hälfte der Fig. 3 für das Beispiel eines kommenden Zieles sind die Amplitudenverläufe der Steuerspannungen in Abhängigkeit von der Zeit t aufgetragen, wobei der Rechteckschwingungszug 19 auf das Gitter 22 der Röhre 24 und der um £2 phasenverschobene Nadelimpulszug 30 auf die Kathode der Röhre 24 gegeben wird. Da die Röhre 24 so stark negativ vorgespannt ist, daß weder durch die positiven Anteile der Rechteckimpulse 19 noch durch die negativen der Nadelimpulse 30 allein die an sich gesperrte Röhre aufgetastet wird, sondern nur dann, wenn die positiven Steuerspannungen am Gitter 22 mit den negativen an der Kathode zeitlich zusammenfallen, erscheint am Ausgang 33 kein Signal. Die Schwingungszüge 18, 31 symbolisieren die in analoger Form an das Gitter 23 der Röhre 25 gelegte Rechteckspannung und die an die Kathode derselben Röhre zugeführten Nadelimpulse. Da hier die positiven Halbwellen des Schwingungszuges 18 mit den negativen des Schwingungszuges 31 zeitlich zusammenfallen, kann am Ausgang 34 ein für die Geschwindigkeit eines kommenden Zieles charakteristisches Signal abgenommen werden.
  • Die untere Hälfte von Fig. 3 zeigt in analoger Weise den zeitlichen Verlauf der Steuerspannungen für ein gehendes Ziel, wobei ohne weiteres zu ersehen ist, daß in diesem Fall am Ausgang 34 kein Signal, am Ausgang 35 jedoch ein für die Geschwindigkeit von gehenden Zielen charakteristisches Signal auftritt, da in diesem Fall die positiven Halbwellen des Rechteckschwingungszuges 19 mit den negativen des Schwingungszuges 30 zeitlich zusammenfallen.
  • Für die Auswertung der phasenverschobenen Schwingungszüge 18, 19 ist man nicht auf die an Hand der Fig. 2 beschriebene Röhrenschaltungsanordnung mit den Röhren 24, 25 und der ihnen zugeordneten Bauelemente angewiesen, sondern es können auch an sich bekannte andere Koinzidenzschaltungen Verwendung finden, insbesondere die aus der Datenverarbeitungstechnik bekannten logischen Schaltungsanordnungen. Das beschriebene Ausführungsbeispiel der Koinzidenzschåltung nach Fig. 2 stellt lediglich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform an sich möglicher Realisierungen dar.
  • Auch ist die erfindungsgemäße Anordnung nicht auf die bloße Geschwindigkeitsmessung beschränkt, sondern kann vorteilhaft in Verbindung mit bereits vorgeschlagenen Mitteln zur Zählung beispielsweise der Nulldurchgänge der Dopplerfrequenz zur Füllstandsmessung von Verkehrswegen benutzt werden.

Claims (15)

  1. PATENTANspRücHE 1. Nach dem Rückstrahlprinzip, insbesondere mit sehr kurzen elektromagnetischen Wellen ar- beitende Anordnung zur getrennten Geschwindigkeitsmessung nur kommender oder gehender Ziele unter Ausnutzung des Dopplereffekts, vorzugsweise zur Registrierung der Bewegungsvorgänge von Land- und Wasserfahrzeugen, wobei auf der Empfangsseite Mittel zur Mischung eines Teiles der Energie der Empfangsschwingung mit einem Teil der Energie einer Bezugsschwingung, insbesondere der Sendeschwingung, direkt und eines weiteren Teiles der Energie der Empfangsschwingung mit einem gegenüber diesem Bezugsschwingungsanteil um beispielsweise den Faktor (n A + phasenverschobenen Teil der Energie der Bezugsschwingung vorgesehen sind, derart, daß die erzeugten Dopplerschwingungen je nach Bewegungsrichtung der Ziele eine vorzugsweise +z/2 oder -rr/2 betragende Phasenverschiebung untereinander besitzen, wobei n=l, 2, 3... und i = Wellenlänge der Bezugsschwingung bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Amplitudenbegrenzung der beiden getrennt verstärkten Dopplerschwingungen und/oder Impulsgeneratoren, insbesondere Rechteckgeneratoren, deren Impulsfolgefrequenz bzw. Generatorgrundfrequenz durch die Dopplerschwingungen synchronisiert werden, sowie Mittel zur Differenzierung der amplitudenbegrenzten Dopplerschwingungen bzw. der Generatorschwingungen vorgesehen sind und daß eine Koinzidenzschaltungsanordnung zur Feststellung der Phasenbeziehungen zwischen den in Rechteckschwingungen umgewandelten Dopplerschwingungen und deren differenzierten Schwingungen vorgesehen ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hohlleiteranordnung vorgesehen ist, bei der sich die Sendeenergie auf zwei Wegen teilt, wobei der eine Teil zur Antenne hinaus abgestrahlt wird und der andere Teil aus der entgegengesetzten Richtung wie die von der Sendes chwingung entkoppelte Empfangsschwingung zu den zwei Mischdetektoren (7,3) gelangt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entkopplung ähnlich wie zwischen dem E- und H-Arm eines magischen T vorgesehen ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entkopplung durch Schlitze oder Löcher wie bei einem Richtkoppler vorgesehen ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlleiteranordnung Dämpfungsmittel (10) vorgesehen sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlleiteranordnung phasenschiebende Mittel (14) vorgesehen sind.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlleiteranordnung über einen Hohlleiter (2) an eine gemeinsame Sende-Empfangs-Antenne (1) ange schlossen ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß getrennte Sende- und Empfangsantennen vorgesehen sind.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Hohlleiterteilen in der Hohlleiteranordnung andere, an sich bekannte Höchstfrequenzübertragungselemente, beispielsweise Koaxialleitungen, vorgesehen sind.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (17) zur Amplitudenbegrenzung der zwei Dopplerschwingungen (15, 16) und/oder Impulsgeneratoren, insbesondere Multivibratoren, die durch die Dopplerschwingungen synchronisiert werden, vorgesehen sind.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, insbesondere Widerstands-Kondensator-Kombinationen (26,27, 28, 29) zur Differenzierung der Rechteckschwingungszüge (18, 19), die die Grundfrequenz der Dopplerschwingungen besitzen, vorgesehen sind.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 1, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Koinzidenzschaltungsanordnung zum Vergleich der Phasen- lage der Rechteck- (18, 19) und differenzierten (30, 31) Schwingungszüge vorgesehen ist.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, daß die Koinzidenzschaltung aus einer Röhren- oder Transistor-Verstärkeranordnung besteht, wobei der Arbeitspunkt der Röhren oder Transistoren beim Nichtvorhandensein von Eingangssignalen im Sperrbereich liegt.
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ihre Verwendung als Füllstandsmesser von Verkehrswegen.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur Kombination nur des niederfrequenten Auswertegerätes für die Dopplerschwingungen mit an sich bekannten Anzeige- und/oder Steuermitteln vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 010302.
DET18141A 1960-03-29 1960-03-29 Anordnung zur Unterscheidung der Bewegungsrichtung von Fahrzeugen mittels des Dopplerprinzips Pending DE1119024B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217663B (de) * 1964-08-04 1966-05-26 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer die richtungsabhaengige Geschwindigkeitsanzeige eines nach dem Rueckstrahlprinzip unter Ausnutzung des Dopplereffektes arbeitenden Ultraschallgeraetes zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen
DE1291545B (de) * 1962-10-23 1969-03-27 Telefunken Patent Vorrichtung zum Ermitteln der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010302B (de) * 1956-12-22 1957-06-13 Telefunken Gmbh Nach dem Rueckstrahlprinzip arbeitende Anordnung zur Geschwindigkeitsmessung

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